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Gesundheitslehre

SHIATSU

Shiatsu ist eine japanische Heilmethode - ähnlich der Akupressur - bei der es um Berührungen geht. Wie die Akupressur ist es im weitesten Sinne eine Massageform (jap. shi = Finger; atsu = Druck) Diese beiden Behandlungsformen - shiatsu und Akupressur kommen aus den instinktiven Handlungen des Menschen bei Schmerzempfindungen - man berührt die schmerzende Stelle. So sind diese beiden Massageformen die systematisierte Form instinktiver Schmerzbehandlung - entstanden durch konkrete Beobachtung und Schmatisierung unserer unbewußten, instinktiven Schmerzreaktionen. Im, Gegensatz zur Akupressur, die sich an das Meridiansystem der Akupunkturhält und in der Lage ist, exakte Körperpartien zu behandeln, wird die Shiats-Massage eher als vorbeugende Ganzkörpertherapie angewendet, um die körpereigenen Abwehr- und Heilkräfte zu mobilisieren.

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© www.shiatsu-verband.at

Eine Shiatsu-Behandlung wird durch sanften Druck auf die Meridiane mit Handflächen, Daumen, Handballen sowie mit den Ellbogen und Knien ausgeführt. Dieser Druck wird nie mit Krafteinsatz ausgeübt, sondern ist das Ergebnis eines entspannten sich Hineinlehnens der BehandlerIn mit ihrem Körpergewicht. Rhythmus und Intensität der Berührung wird den jeweiligen Gegebenheiten und Bedürfnissen der KlientIn angepasst. Nach einer eingehenden Betrachtung des Menschen in seiner Ganzheit ist das Ziel der Behandlung die Harmonisierung des Energieflusses.

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© www.shiatsu-verband.at

Meridiane, wohl eines der bedeutendsten asiatischen Körperkonzepte, erstrecken sich entlang des Körpers und beherbergen die Akupunkturpunkte. Gemeinsam bilden sie ein zusammenhängendes Netz in dem jede Stelle eine spezifische Eigenschaft aufweist und das den Organismus vital hält. Ein wesentlicher Aspekt dieser Methode liegt in der Kunst, mit den Händen Spannungen und Ungleichgewichte im Körper wahrzunehmen und diese mittels beruhigender oder nährender Techniken auszugleichen. Gezielter Druck an energetisch bedeutenden Körperstellen und sanfte Dehnungen befreien Stagnationen bzw. bewirken eine gezielte Aktivierung bestimmter Meridiane.

Was bringt Shiatsu?

Ziel der Shiatsu-Behandlung ist die Harmonisierung des Energieflusses. Dazu wird entlang der Meridiane (= Energieleitbahnen im Körper) mittels Daumen, Handballen, Ellbogen oder Knien sanfter Druck ausgeübt, wobei Rhythmus und Intensität den jeweiligen Gegebenheiten und den Bedürfnissen der KlientInnen angepasst werden. Dieser Druck auf die Meridiane und Tsubos, auf Gelenke, Muskeln und Sehnen löst energetische Blockaden und fördert den Fluss der Energie. Ergänzt wird die entspannende Druckbehandlung durch Dehnungen, Rotationen und Schaukeltechniken.

Bei welchen Beschwerden kann Shiatsu Linderung bringen?

Shiatsu ist ideal, um die Energien auszugleichen - im Fall von Stress, Überarbeitung, Burn Out, Schlaflosigkeit wirkt es als balancierende Methode, die hilft, wieder zur Ruhe zu kommen. Shiatsu stimuliert dabei das autonome Nervensystem und wirkt ausgleichend wie belebend auf Herz, Atmung und Muskeltonus. Der regulierende Aspekt von Shiatsu wirkt vor allem prophylaktisch - z.B. bei Erkrankungen des Bewegungsapparates, Regelbeschwerden, Verdauungsproblemen etc.

Shiatsu dient überdies - nach Rücksprache mit dem Arzt oder Therapeuten - zur sinnvollen Begleitung von Psychotherapie, Physiotherapie oder schulmedizinischen Behandlungen; auch nach Regeneration und Rehablitation nach Unfällen oder Krankheiten.

Quelle - Text ab Eine Shiatsu-Behandlung: © www.shiatsu-verband.at


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