IDOGO QI GONG
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Qi = Lebensenergie, kosmische Energie; - Gong = Arbeit, beharrliches üben

IDOGO QI GONG

Durch Beobachtung und Erfahrung fanden die alten chinesischen Gelehrten heraus, daß es im menschlichen Körper neben den "physikalischen" Energiekanälen wie Nerven und Blutbahnen noch andere Leitbahnen - die Meridiane - gibt, auf denen die Lebensenergie, das Qi, fließt und uns versorgt.

Diese Erkenntnisse sind auch von Bedeutung in der Akupunktur und Akupressur.
Da wir nun im allgemeinen diese Meridiane nicht wahrnehmen, wurde das Qi Gong entwickelt. Es sind dies Übungen aus fliessenden Bewegungen, dem Tai Chi entnommen, die mit innerer Aufmerksamkeit und bewußter Atmung verbunden, uns befähigt, den Qi-Fluß zu stärken, zu harmonisieren.

Dadurch stärken wir unsere körpereigenen Abwehrkräfte. Eine Weiterentwicklung des herkömmlichen Qi Gong ist das Idogo-System, dessen Mittelpunkt der Idogo-Stab ist. Seine Handhabung verbessert die Atemvorgänge durch entspannende Körperhaltung und Bewegungsabläufe im Arm- Schulterbereich.

Dabei erweitern sich die Blutgefässe - der Körper wird mit Sauerstoff optimal versorgt. Durch tieferes und entspanntes Atmen fließt Qi ungehindert durch den Körper und trägt damit zur allgemeinen Harmonisierung unseres Wesens bei.

Qigong

Qigong, in geläufiger deutscher Schreibweise auch Chigong, ist eine chinesische Meditations-, Konzentrations- und Bewegungsform zur Kultivierung von Körper und Geist. Auch Kampfkunst-Übungen werden darunter verstanden. Zur Praxis gehören Atemübungen, Körper- und Bewegungsübungen, Konzentrationsübungen und Meditationsübungen. Die Übungen sollen nach Überzeugung ihrer Anhänger der Anreicherung und Harmonisierung des Qi dienen.

Der Ursprung der Übungen liegt weit zurück, schon im Zhuangzi werden bestimmte Formen angedeutet, und aus der Zeit der Han-Dynastie liegen Seidenbilder vor. Der Name Qigong wurde zum ersten Mal von dem Daoisten Xu Xun aus der Jin-Zeit verwendet und bezeichnet seitdem bestimmte Übungen in der Kampfkunst. In der Geschichte Chinas hat diese Praxis als Gesundheitsvorsorge immer eine große Rolle gespielt, wurde aber auch für religiös-geistige Zwecke, insbesondere im Daoismus, Buddhismus und Konfuzianismus, eingesetzt und in den Klöstern überliefert. Die Bezeichnung Qigong für diese Übungen findet jedoch erst seit den 50er-Jahren des 20. Jahrhunderts Verwendung, und die unterschiedlichen Stilarten des Qigong sind zum Teil ganz neue Entwicklungen, die jedoch auf den jahrtausendealten Traditionen basieren.

In den 50er-Jahren wurde der Name Qigong von dem Arzt Liu Guizhen für diese Gesundheitsübungen verwendet, der in seiner Arbeit Techniken alter Tradition zur Förderung und Stabilisierung des Energiehaushaltes des Körpers und zur Behandlung von Krankheiten verwendete.

„Qi“ (wie „tchi“ ausgesprochen, im Japanischen „ki“) steht in der chinesischen Philosophie und Medizin sowohl für die bewegende als auch für die vitale Kraft des Körpers, aber auch der gesamten Welt. In der chinesischen Sprache hat es die Bedeutung von Atem, Energie und Fluidum. Der Begriff umfasst viele Ausprägungsformen und Wirkungsweisen. „Gong“ als chinesischer Begriff bedeutet einerseits „Arbeit“, aber auch „Fähigkeit“ oder „Können“. Somit kann man Qigong übersetzen als „stete Arbeit am Qi“ oder auch als „Fähigkeit, Können, mit Qi umzugehen, es zu nutzen“.
Die Praxis des Qigong soll die Lebensenergie stärken, das Leben verlängern und zu einer gesunden geistigen Verfassung verhelfen.

Formen des Qigong

Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Richtungen des Qigong, darunter Praktiken aus der Richtung des Buddhismus und Praktiken aus der Richtung des Daoismus. (Insgesamt wurden über eintausend verschiedene Richtungen beim Forschungsinstitut für Qigong in Peking angemeldet, von denen allerdings nur etwa einhundert anerkannt wurden.)

Qigong wird erst dann zu Qigong, wenn sich wenigstens zwei von vier Komponenten zu einer Einheit in der Übung verbinden: Entspannung - Ruhe - Natürlichkeit - Bewegung - Atmung - mentale Vorstellung - Ton.

Video zum Thema

Geschichte

Die nachvollziehbare historische Entwicklung des Qigong zeigt Veränderungen in Inhalten und Zielsetzungen. Die wichtigsten Einflüsse kamen dabei aus dem Daoismus, dem Buddhismus, den Kampfkünsten und der traditionellen chinesischen Medizin. Hierbei lassen sich keine strengen Trennlinien ziehen, die verschiedenen Strömungen flossen ineinander, verzweigten sich und wurden wieder miteinander verflochten.

Nach der sogenannten Kulturrevolution in der VR China, während der alle Traditionen als revanchistisch verpönt waren und verfolgt wurden, erlebte die Kunst des Qigong langsam eine Renaissance. Sie wird nun als ein einmaliger Schatz der chinesischen Kultur betrachtet und es gibt Bemühungen, die Wirksamkeit des Qi wissenschaftlich zu erforschen. Viele neue Systeme, vor allem im therapeutischen Bereich, wurden entwickelt, andere, angeblich sehr alte, tauchten auf und fanden oft spektakuläre Verbreitung.

qigong
© Manuel Joseph

Vor allem in den letzten dreißig Jahren, seit Qigong in China wieder öffentlich verbreitet und staatlich gefördert wird, hat sich auf diesem Gebiet viel getan. Es werden zum Teil erstaunliche Heilungserfolge gemeldet. Nicht unerwähnt bleiben darf jedoch in diesem Zusammenhang, dass in den letzten Jahren auch vermehrt Fälle von Erkrankungen durch falsch angewandtes Qigong aufgetreten sind und in einigen Kliniken Spezialabteilungen für solche Phänomene eingerichtet wurden.

Neben der Pflege altüberlieferter Übungen scheint eine Epoche des Experimentierens angebrochen zu sein, in der Techniken unterschiedlicher Herkunft vermischt werden. Auch im Westen werden Qigong-Übungen mit Methoden aus der eigenen therapeutischen Tradition, zum Beispiel der Bioenergetischen Analyse (nach Alexander Lowen), der Atemtherapie, dem autogenen Training, kombiniert. Von einigen Praktizierenden wird diese Entwicklung als Synkretismus kritisiert, der auf schnelle Erfolge aus ist und ein über Jahrtausende gewachsenes Wissen über tiefgreifende energetische Vorgänge in Körper und Psyche respektlos assimiliere. Auch die chinesischen Bemühungen einer Verwissenschaftlichung des Qi-Phänomens nach abendländischen Maßstäben wird in diesem Zusammenhang genannt. Die sinologische Dissertation des Arztes Thomas Heise Qigong in der VR China: Entwicklung, Theorie und Praxis (1999) beleuchtet hier im Detail neben den frühzeitlichen Ursprüngen insbesondere diese Phase der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Im Jahr 2003 stellte das chinesische Sport-Ministerium zusammen mit der Chinese Health QiGong Association (CHQA) das neustrukturierte Gesundheits-Qigong vor, das in China durch staatliche Unterstützung eine große Verbreitung gefunden hat. Die althergebrachten Formen
Yì Jin Jing - Wu Qin Xi - Liu Zi Jue - Ba Duan Jin
wurden von der Sportuniversität Peking und medizinischen Fachleuten geprüft und standardisiert. Im August 2007 organisierte die CHQA zeitgleich die 2nd International Health Qigong Demonstration and Exchange, die einen internationalen Wettkampf und die ersten Duan-Prüfungen der CHQA beinhalteten, sowie das International Symposium on Health Qigong Science, anlässlich dessen die gesammelten wissenschaftlichen Untersuchungen und Resultate zum Gesundheits-Qigong einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt wurden. Im August 2009 wird in Shanghai die Veranstaltung 3rd International Health Qigong Tournament and Exchange stattfinden. Dabei wird auch die International Health Qigong Federation als internationale Vereinigung für das Gesundheits-Qigong gegründet.

Quelle: - Text ab Qigong, in geläufiger deutscher Schreibweise auch Chigong - Seite „Qigong“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Creative Commons Lizenzvertrag
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Foto: Qigong-Übung ( Manuel Joseph / wikipedia.org)

Quelle: Video: YouTube - User: ottonic1


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