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Grundinfo´s kurz gefasst...
homoeopathie

Was ist Homöopathie ?

Viele Gerüchte kursieren über Homöopathie. Hier eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Dinge, die man über Homöopathie wissen sollte - für Sie von Profis auf die essentiellen Dinge komprimiert.

 
Bekannt und unbekannt zugleich
Ergänzungen und Alternativen schulmedizinischer Behandlungsmethoden werden heute diskutiert, da eine auf ein vorwiegend mechanistisches Weltbild gründende Medizin gerade im Bereich chronischer Erkrankungen ihre Grenzen erlebt. Chronische Leiden werden nicht geheilt, sondern medikamentös "verwaltet", die Krankheit, nicht der Mensch in seiner individuellen Ganzheit wird behandelt.
Schwere Schädigungen bei der klinischen Behandlung von Krankheiten werden billigend in Kauf genommen. Und da ist jene Homöopathie: nicht aus fernen Ländern kommt sie, sondern mitten aus dem Herzen Europas. Scheinbar ist sie jedem bekannt und doch gibt es so viele falsche Vorstellungen über sie. Sanfte und umfassende Hilfe leistet sie bei einer Vielzahl chronischer und akuter Erkrankungen - nur leider wird die Homöopathie meist mit allerlei schnell verordneten, möglicherweise 'natürlichen' Mittelchen in einen Topf geworfen. Dabei bietet gerade die Homöopathie eine ernstzunehmende, umfassende Alternative zu vielen medizinischen Denk- und Handlungsweisen, die sich bei uns etabliert haben.
Worauf beruht die Homöopathie?
Einem Kranken wird in einer sehr feinen, eigentlich mehr energetisch wirksamen Dosierung ein Mittel gegeben, das bei einem gesunden Menschen einen ähnlichen Zustand hervorrufen könnte. Die helfende Arznei spiegelt damit den Zustand des Kranken auf eine Weise wieder, welche die Lebenskraft und Selbstheilungskräfte auf spezifische Art aufweckt und anregt. Auch das seelische Befinden ist dabei mit zu beobachten und für die Therapie zu berücksichtigen. Das ist die eigentliche Bedeutung des Ähnlichkeitsgesetzes (homöo = ähnlich): wir arbeiten nicht gegen die Krankheit, sondern 'mitsinnig' für die Heilung des ganzen Menschen. Von Seiten der heutigen Naturwissenschaft gibt es noch keine Erklärung für die oft verblüffenden Wirkungen homöopathischer Mittel: man sucht einen Wirkungs-'Mechanismus' oder -'Chemismus' und findet keinen, da die Wirkung primär eben weder mechanisch noch chemisch ist.
Die Entdeckung
Entdeckt wurde die Homöopathie von dem Chemiker und Arzt Samuel Hahnemann, nachdem er im Jahre 1790 bei einem Selbstversuch mit Chinarinde (damals übliches Malaria-Mittel) an sich selbst Malaria-ähnliche Symptome feststellte. Die naturgesetzlichen Grundlagen der Homöopathie waren zwar bruchstückhaft auch in anderen Kulturen schon bekannt, sie wurden jedoch erst durch Hahnemanns umfangreiche Forschungen zu einem anwendbaren System geordnet. Heute kann man einen Prozess der weltweiten Wiederentdeckung der Homöopathie beobachten: die geistigen Voraussetzungen nehmen zu, die ursprüngliche Homöopathie in ihrer wahren, ganzheitlichen Dimension wieder zu erkennen und weiterzuentwickeln. Ob in Europa, USA, Indien, Australien, beinahe überall 'tut sich was'...
Was bedeutet Heilung?
Wichtiger noch als anwendungstechnische Dinge wie die Potenzierung der Arzneien ist aus unserer Sicht das homöopathische Verständnis von Heilungsprozessen: erfahrungsgemäß hat eine Behandlung dann eine gute Langzeitprognose, wenn ein Heilungsprozess von 'innen nach außen' und von 'oben nach unten' beobachtbar ist. Bedeutet, innere Organe wie Herz oder Nieren werden früher eine positive Entwicklung erkennen lassen als Gelenke oder Haut; auch im symbolischen Sinne dürfen sich zuweilen erst 'innere' Knoten beim Patienten lösen. Ja, wenn vorangegangene Behandlungen gar den umgekehrten Verlauf, d.h. eine Symptomunterdrückung bewirkt hatten mit Verschlechterung des Gesamtzustandes, besonders dann kann es beispielsweise im Bereich der Haut oder Schleimhäute zu vorübergehenden Verschlimmerungen kommen.
Klassische Homöopathie
Haben wir wirklich das Ziel einer ganzheitlichen Behandlung und eines Heilungsweges von innen nach außen, dann führt kein Weg an einer gründlichen Anamnese und einer individuellen Verordnung unvermischter Einzelmittel vorbei. Das ist seitens des Therapeuten mit einem gewissen Arbeitsaufwand zu Behandlungsbeginn verbunden, der jedoch vielfach lohnt.
Was wird behandelt?
Bekannt wurde die Homöopathie im letzen Jahrhundert durch ihre Erfolge bei schweren Infektionkrankheiten wie Typhus und Cholera; Antibiotika und Sulfonamide gab es damals noch nicht. Heute zeigen sich die Vorteile der Homöopathie vor allem bei tief chronischen oder wiederkehrenden Erkrankungen wie beispielsweise Allergien, Migräne, Infektanfälligkeit, Erkrankungen des Bewegungsapparates oder psychosomatischen Störungen.
Wer behandelt?
In Deutschland gibt es sowohl Heilpraktiker wie Ärzte, die klassisch-homöopathisch arbeiten. Bei Ärzten wird die schulmedizinische Ausbildung umfangreicher sein, doch auch Heilpraktiker werden vor ihrer Zulassung einer strengen gesundheitsamtlichen Prüfung schulmedizinischer Kenntnisse unterzogen. In bestimmten Fällen wird ohnehin mit Fachärzten zusammengearbeitet (z.B. Röntgenuntersuchungen). Heilpraktiker haben dafür mehr Möglichkeiten, sich schon früh in ihrer Ausbildung intensiv mit ganzheitlichem Denken und alternativen Therapieformen auseinanderzusetzen. Ganz besonders für die Homöopathie ist eine gründliche, mehrjährige Ausbildung erforderlich. Aus unserem Gesundheitssystem sind qualifizierte Heilpraktiker/innen nicht mehr wegzudenken.

Quelle: Text - VKHD Verband klassischer Homöopathen Deutschlands e.V.


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