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Belebende Ganz- und Teilbäder

Teilbäder - Unser Stoffwechsel hat viel mit unseren Händen und Füßen zu tun, daher eigenen sich Hand- und Fußbäder auch besonders gut zur Anregung des Stoffwechsels.

Gesundheitsbäder

Schon seit Jahrhunderten ist das Baden mehr als nur körperliche Reinigung - denn es verbindet Körperpflege mit seelischem und körperlichem Wohlbefinden. Warmes Badewasser, besonders in Kombination mit ätherischen sowie pflegenden Ölen und pflanzlichen Extrakten wirkt sich positiv auf Gesundheit und Wohlbefinden aus: Gesundheitsbäder lindern gesundheitliche Beschwerden und Erlebnisbäder bieten durch eine mehrfache Stimulation der Sinne Erholung für Körper und Geist.

Die Balneologie

(von griech.: (balaneion) „Bad, Badeanstalt“ und -logie) ist Bäderkunde, also die Lehre von der therapeutischen Anwendung natürlicher Heilquellen, Heilgase und Peloide in Form von Bädern, Trinkkuren und Inhalationen. Als Begründer der wissenschaftlichen Balneologie gilt Emil Osann. In Österreich war Johann von Oppolzer einer der ersten führenden Vertreter dieser Lehre.

Zur Balneologie gehören die Balneotherapie oder Bädertherapie, die Balneotechnik (Technik zur Herstellung von Heilbädern und dem Bau von Bädern), die Balneochemie bzw. Hydrochemie (Analyse der chemischen Zusammensetzung von Heilwässern und deren Wirkung auf den Organismus) und die Balneophysik.

Bei der Balneo- oder Bädertherapie handelt es sich um eine therapeutische Behandlungsform mit Wasser aus Heilquellen insbesondere mit höherem Gehalt von gelösten Stoffen, z.B. an Mineralstoffen wie Kohlendioxid, Kohlensäure, Schwefelwasserstoff und radioaktiven Stoffen. Der Unterschied zu Anwendungen mit Leitungswasser wie z.B. bei Kneippkuren und generell der Hydrotherapie liegt im höheren Gehalt der im juvenilen Wasser gelösten Stoffe. Neben medizinischen Bädern gehören zur Balneotherapie auch innere Anwendungen wie Trinkkuren und Inhalationen. Heilwässer müssen gelöste Stoffe (anorganische Stoffe und deren Ionen) in einer Konzentration von mindestens 1 g/kg enthalten.

Eine spezielle Form der Balneotherapie ist die Thalasso-Therapie.
Bei den Bädern unterscheidet man Voll-, Sitz- und Teilbäder sowie Inhalationsbäder (Dampfbäder). Es gibt fünf Temperaturstufen: kalte, halbkalte, lauwarme, warme und heiße Bäder. Die Maximaltemperatur beträgt 40 Grad Celsius. Das Heilwasser wirkt bei warmen und heißen Bädern durch Wärme, durch physikalische und chemische Einflüsse der Zusätze aus dem Heilmittelbereich.

Ein Nutzen der Bäder: Der Auftrieb durch das Wasser soll Muskeln und Gelenke erheblich entlasten, so dass Bewegungen wieder durchgeführt werden können, die dem Patienten auf dem Trockenen auf Grund von Körpergewicht und Schmerzen nahezu unmöglich sind. Außerdem wirkt warmes Wasser generell positiv auf das vegetative Nervensystem und dadurch auch schmerzlindernd bei verschiedenen Symptomen. Thermische Reize werden auch eingesetzt, um Stoffwechsel und Immunsystem anzuregen.

Medizinische Bäder

Medizinische Bäder werden vor allem in Kureinrichtungen der Kurorte angeboten. Sie gehören jedoch auch zu den Behandlungen der Physiotherapie. In der Regel werden diese Bäder ärztlich verordnet und sind Teil eines umfassenden Behandlungsplanes, zum Beispiel während einer Kur. Besonders häufig werden sie bei rheumatischen Erkrankungen eingesetzt.

Die wichtigsten medizinischen Bäder sind:

Quelle/(c): Text - Balneologie: Seite „Balneologie“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Creative Commons Lizenzvertrag
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