www.berlinchecker.de  

Anzeige
Allyouneed - Online Lebensmittel liefern lassen
Anzeige
Naturheilmittel & Kosmetik im Kräuterhaus Sanct Bernhard kaufen!
 

...das Wissen vom Leben

AYURVEDA

Ernährungslehre / Gunas / Dosha-Typen


Ayurveda hat seinen Ursprung in Indien; es wurde bereits in Grundzügen in den Veden beschrieben. Es erfährt in der heutigen Zeit eine Renaissance und baut noch immer auf die beiden alten Grundwerke "Charaka Samahita" und "Susruta Samahita" auf. Ayurveda bedeutet "Das Wissen vom Leben". Es sit eine sogenannte "ganzheitliche Medizin" - d.h. der Körper mit seinen möglichen Krankheiten wird nicht gesondert betrachtet, sondern im Zusammenhang mit Emotion und Intellekt. Krankheit ist also als Störung der Harmonie des menschlichen gesamten Seins zu verstehen - so dient die Beschäftigung mit dem Ayurveda letzlich auch der Selbstfindung des Menschen.

Im Gegensatz zur modernen westlichen Medizin liegt das Hauptgewicht des Ayurveda auf das Verhinderm von Krankheiten, der Vorbeugung durch Regeln für gesundes Leben. Eine notwendige Behandlung wird im Gegensatz zur westlichen Medizin nicht nur einfach gegen Symptome gerichtet sein, sondern immer auf eine ganzheitliche Wirkung abzielen - in erster Linie die körperlichen Selbstheilungskräfte aktivieren, die Grundkonstitution zu stärken.

Die ayurvedische Therapie ist deshalb auch eine gesamtheitliche. Sie bezieht Körper, Geist und Seele mit ein. So sind die Behandlungsmethoden einerseits physikalischer Natur, wie Massagen, Bäder, pflanzliche und mineralische Präparate, aber ebenso gehören Yoga- und Meditationsübungen zum Therapieplan.

gesund

Bei folgenden chronischen bzw. degenerativen Erkrankungen erzielt man gute Erfolge:

Rheuma, Arthritis, Asthma, Herz- u. Kreislaufstörungen , Allergien, Verdauungsprobleme, Verstopfung ,Hautkrankheiten, Depressionen

Ernährungslehre

Zur ayurvedischen Heilkunde gehört eine spezielle Ernährungslehre, bei der ebenfalls die Doshas eine wichtige Rolle spielen. Es gibt daher für jeden Konstitutionstyp andere Ernährungsempfehlungen. Allgemeine Empfehlungen, die für alle gelten, sind:

Nahrung wird im Ayurveda als Information für die Doshas angesehen. Im Idealfall werden diese Informationen in Ojas umgewandelt, eine immaterielle feinstoffliche Substanz, die auch bei positiven Erlebnissen entsteht, so die Lehre. Ojas stärkt danach die Abwehrkräfte des Körpers und verbindet Körper und Geist. Voraussetzung für die Bildung von Ojas ist jedoch ein gutes „Verdauungsfeuer“, Agni genannt. Dieses wird unter anderem beeinflusst durch die Qualität der Nahrungsmittel. Agni-Störungen äußern sich als Blähungen, Völlegefühl, Sodbrennen oder Heißhunger. Eine schlechte Verdauung erzeugt Mala (was man mit „Rückstände“ übersetzen kann) und Ama („Giftstoffe“), die sich Ayurveda zufolge im Körper ansammeln. Dadurch werde der Stoffwechsel beeinträchtigt. Aber auch auf der seelischen Ebene könnten durch „unverdaute“ Ereignisse und Probleme Mala und Ama entstehen.

Nahrungsmittel werden grundsätzlich in drei Klassen (Gunas) unterteilt:

Eine ausgewogene Ernährung im Sinne von Ayurveda wird als sattvisch bezeichnet. Der Konsum von Fleisch sollte achtsam geschehen. Indiziert ist der Verzehr von Fleisch bei ausgezehrten Menschen und Menschen mit Vata-Konstitution. Die Behauptung, ayurvedische Ernährung sei vegetarisch ausgerichtet, wird in den drei großen Klassikern (Caraka, Vagbhata, Susruta) klar widerlegt. Es gibt auch keine generelle Ablehnung von Alkohol: So gilt Wein in geringen Mengen als bestes Medikament, um Müdigkeit zu vertreiben (Caraka-Samhita). Im Westen wird der Ayurveda jedoch im Gegensatz zu Indien oftmals nicht klar von anderen indischen Philosophien getrennt und somit spirituell verklärt.

Darüber hinaus gibt es spezielle Empfehlungen für die einzelnen Dosha-Typen:

Vata-Typen
neigen Ayurveda zufolge zu Verdauungsstörungen und sollen daher gekochte und leicht verdauliche Kost bevorzugen. Die Mahlzeiten sollten warm sein und etwas Fett enthalten. Die empfohlenen Geschmacksrichtungen sind salzig, sauer und süß.
Pitta-Typen
haben laut Ayurveda ein starkes „Verdauungsfeuer“ ;sie können kalte und warme Speisen zu sich nehmen, von mittelschwerer Konsistenz. Ihre Geschmacksrichtungen sind bitter, süß und herb.
Kapha-Typen
sollten nur mäßig gegarte und warme Speisen essen, viel frisches Obst und Gemüse. Die Geschmacksrichtungen sind scharf, bitter und herb.
Für Kinder wird die Ernährung der Kapha-Typen empfohlen.

Quelle/(c): Text - Ernährungslehre: Seite „Ayurveda“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Creative Commons Lizenzvertrag
Lizensiert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported Lizenz.

...nach oben - ...Seite zurück - ...zur Startseite