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Autogenes Training

Das von Prof. H. Schultz entwickelte Autogene Training hat seinen Ursprung in den östlichen Yoga- und Meditationstechniken. Schultz erzielte beeindruckende Ergebnisse in der Behandlung seiner Patienten - körperlich wie geistig-seelisch. Inzwischen ist das Autogene Training auch medizinisch weltweit anerkannt und wird in allen Bereichen (körperlich wie psychisch) als unterstützende Therapie angewendet.
Es ist wirksam bei der Heilung bestehender Krankheiten wie auch zur Vorbeugung und Gesunderhaltung.

Wirkungsweise

Mit Hilfe bestimmter gedanklicher Befehle wird der Körper in seinen Funktionen beinflußt: So wird zuerst eine körperliche Entspannung hergestellt, danach werden bestimmte organische Funtionen wie Kreislauf und Atmung gesteuert.

Video zum Thema

Anwendungsgebiete:

Verspannungen, Kopf- u. Gliederschmerzen, Schlafstörungen, Kreislaufstörungen, Blutdruckregulierung, Trägheit, Schmerzen aller Art, Depressionen, Energiemangel, Konzentrationsstörungen
- vorbeugend zur Stärkung des Immunsystems, gegen Prüfungsangst, Zielsetzung und Lebensplanung unterstützend bei Diät und Fastenkuren.

Vertiefungsphase

Nachdem die Grundstufe des Autogenen Trainings - also die Entspannungsformeln - erlernt wurden, kann man es nun weiterführen:
Es gibt zwei weitere Stufen des AutogenenTrainings:

Die Fortgeschrittenen-Stufe umfass die oben schon erwähnten Suggestionen - wir ersetzen die im Leben angenommenen negativen Elemente (das kann ich nicht, ob das gutgeht?) und unsere Zweifel durch bejahende Formeln, die wir uns innerhalb der Autogenen Entspannung "einhämmern". Wichtig in der Formulierung dieser Suggestionen ist, daß wir keine negativen Redewendungen benutzen - also auch nicht "Ich habe keine Angst", sondern eher "ich bin mutig und zuversichtlich". Nach und nach werden diese Suggestionen in unserem Unterbewußtsein wirken und unsere Grundhaltung "umkrempeln". Wir müssen uns jedoch immer wieder darauf konzentrieren, was wir erreichen wollen!

Die dritte Stufe des Autogenen Trainings ist die Autogene Meditation: Hier geht es darum, innerhalb der Autogenen Entspannung die Innenschau zu vertiefen - bewußten Kontakt mit dem Unbewußten aufzunehmen. Diese >Stufe sollte man jedoch bei einem erfahrenen Trainer erlernen - unter der Voraussetzung, daß die beiden vorhergehenden Stufen schon erlernt und geübt wurden.

Zum Probieren: Die Grundstufe

Zum Anfang sollte man die Voraussetzung schaffen, dass man die Übungen in einer ungestörten Athmosphäre machen kann. Der Übungsraum sollte gut gelüftet sein - tagsüber evtl. etwas abdunkeln.

Die Übungen können entweder im Liegen oder Sitzen gemacht werden - für den Anfang empfiehlt es sich, im Liegen zu trainieren. Legen Sie sich am besten locker auf den Rücken, schliessen die Augen und atmen einige Male tief durch.

1. Einstellsatz: "Ich bin ganz ruhig"
Konzentrieren Sie sich auf Ruhe und Entspannung - lassen Sie los und formulieren etwa 4 - 6 mal innerlich den Satz: "Ich bin ganz ruhig."

2. Einstellsatz: "Meine Arme sind ganz schwer"
Stellen Sie sich vor, wie Ihre Arme von der Gravitationskraft nach unten gezogen werden, schwer auf der Unterlage liegen, atmen Sie ruhig und sagen sich 4 - 6 mal "Meine Arme sind ganz schwer"

3. Einstellsatz: "Meine Beine sind ganz schwer"
Stellen Sie sich nun dasselbe mit Ihren Beinen vor. Diese liegen schwer auf der Unterlage; sie ziehen nach unten.
Dabei 4 - 6 mal "Meine Beine sind ganz schwer".

4. Einstellsatz: "Ich bin ganz schwer"
Ihr ganzer Körper liegt schwer wie ein Stein auf der Unterlagen; Sie spüren die Schwere und Muskelentspannung in allen Teilen des Körpers. "Ich bin ganz schwer"

5. Einstellsatz: "Meine Arme sind angenehm warm"
Eventuell spüren Sie schon Wärme, denn durch die Entspannung erweitern sich die Gefäße und mehr Blut strömt durch. Stellen Sie sich vor, wie Sie beim Ausatmen warme Wellen in die Arme leiten. "Meine Arme sind angenehm warm"

6. Einstellsatz: "Meine Beine sind angenehm warm"
Machen Sie dasselbe mit Ihren Beinen..

7. Einstellsatz: "Mein Herz schlägt ruhig und gleichmässig"
Konzentrieren Sie sich auf Ihren Brustraum, horchen Sie nach innen und spüren Sie Ihren Herzschlag. Aber: Beobachten Sie ihn nur - versuchen Sie nicht, die Schlagfrequenz zu steuern. Beobachten Sie lediglich und werden Sie sich Ihres
Herzens bewußt.

8. Einstellsatz: "Ich atme ruhig und gleichmässig"
Beobachten Sie einfach Ihre Atmung, auch hier nicht versuchen, einzugreifen, sondern lediglich den natürlichen Atemfluß - egal, ob Sie gerade tief und langsam oder flach und schneller atmen, beobachten. Schauen Sie Ihrer Atmung zu.

9. Einstellsatz: "Sonnengeflecht ist strömend warm"
Konzentrieren Sie sich auf Ihren Oberbauch. Der Solar Plexus, das Nervengeflecht, sitzt zwischen Magen und Brustbein. Stellen Sie sich vor, wie bei jedem Atmen Wärme in diese Region einströmt und sich über den gesamten Oberbauch verteilt.

10. Einstellsatz: "Meine Stirn ist angenehm kühl"
Achten Sie nun auf Ihre Stirn. Stellen Sie sich vor, wie ein leichter kühler Luftzug, die Luftbewegung im Raum, über die Haut Ihrer Stirn streift. Geniessen Sie die Kühle auf der Stirn

Bleiben Sie nun noch einige Minuten in Ihrem Entspannungszustand liegen, lassen Sie Ihre Gedanken ziehen, hängen Sie ihnen
nicht nach - als Unterstützung beobachten Sie einfach Ihre Atmung weiter und geniessen Sie die innere Ruhe und körperliche Entspannung

Zurücknahme:   "Arme fest anziehen - tief atmen - Augen auf!"

Wichtig ist, daß Sie bei Beenden der Übung nicht einfach aufstehen. Sie müssen die Entspannung bewußt und bestimmt beenden:
Dabei sagen Sie sich folgende Formel:
 "Arme fest anziehen (spannen Sie die Arme dabei an) - tief atmen (holen Sie ganz tief Luft, atmen rasch aus) -
 Augen auf!"
Beenden Sie jede Übung des Autogenen Trainings mit dieser Zurücknahmeformel!

Quelle: Video: YouTube - User: secretfriendde


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