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Tagesübersicht - was läuft Heute?

[21.May.2018]

Übersicht für berliner Theater
und Bühnen des Tages

Berlin Theater Oper Varité Kabarett Comedy Komödie Musical Performence - freie Theatergruppen - Off-Theater - Volksbühnen - Kindertheater

Info´s zu den Stücken über nebenstehendes Symbol

Sea Life Jahreskarte



21.05.2018

Die Handlung im Kreidekreis ist modellhaft klar und dialektisch schön: Bei einer Revolution lässt die fliehende Gouverneursfrau ihr Baby zurück. Ihre Magd Grusche findet das Kind und überlegt eine Nacht lang, ob sie als alleinstehende Frau im Krieg ein kleines Kind retten kann. Sie entscheidet sich für das Kind. Auf der Flucht gerät sie in immer größer werdende Schwierigkeiten an deren Ende sie vor ein Gericht gestellt wird, da die Gouverneursfrau ihr Kind zurückhaben will. Die Zeiten haben sich wieder geändert, jetzt ist das Kind der Erbe eines großen Vermögens.Doch kurz bevor die alte Herrschaft die Zügel wieder fest im Griff hat, gibt es eine kurze Zeit der Anarchie, in der der Richter Azdak herrscht. Seine Richtersprüche sind gefürchtet bei den Reichen und ein Segen für die Armen. So erfindet er für den Fall, dass die biologische aber herzlose Mutter ihr Kind zurückfordert, den salomonischen Kreidekreis neu.Die Frage, die hier verhandelt wird, ist von ebenso großer Schlichtheit wie politischer Eindringlichkeit: Wem gehört die Welt? So ist es kein Zufall, dass Bertolt Brecht, als das Berliner Ensemble 1954 endlich das Theater am Schiffbauerdamm bespielen darf, als erstes den Kaukasischen Kreidekreis inszeniert. Michael Thalheimer wird als Hausregisseur regelmäßig am Berliner Ensemble arbeiten. Seine bisherigen Inszenierungen sind in dem neuen Buch von Hans-Dieter Schütt "Michael Thalheimer" in zahlreichen Gesprächen, Texten und Fotos dokumentiert. .- We regularly present performances of "The Caucasian Chalk Circle" with English surtitles. You can find the dates here. Our box office staff will be happy to tell you from which seats you will have a good sight-line to the surtitles. For the best view of both stage and surtitles, we recommend seats in the stalls (Parkett) from row 11, or in the balconies (1. Rang, 2. Rang). Seats in the side boxes have a partially obstructed view.


Kategorie: Schauspiel

Tim Fischer ist absolut bei sich angekommen. Er ist schrille Diva und dünnhäutiger Chansonnier par excellence, der mit jedem Lied ein kleines Theaterstück inszeniert und dabei etwas von sich selbst preisgibt. Gemeinsam mit dem Pianisten und Komponisten Rainer Bielfeldt präsentiert sich Tim Fischer wieder einmal absolut neu. Da stehen zukünftige Klassiker hemmungslos neben alten und ganz alten Liedern. Vollmundig serviert er uns Gehaltvollhochgeistiges und berauscht sich und uns mit Chansons, die es absolut in sich haben, u. a. von Edith Jeske, Pigor, Jacques Brel und Rainer Bielfeldt.


Kategorie: Chanson

In den 60er Jahren erfand der Keith Johnstone in Großbritannien das Improvisationstheater und da die dortige Zensur damals verlangte, alle Theaterstücke vor der Aufführung überprüfen zu lassen, schöpfte er gleich ein Konzept namens Theatersport mit, das dann problemlos als Sportveranstaltung angemeldet werden konnte.Jede Show ein UnikatBei Theatersport Berlin ist jede Szene zu 100 % improvisiert. Inspiriert von Vorschlägen aus dem Publikum erschaffen die Schauspieler Geschichten, Songs oder Gedichte, die mal herzzerreißend komisch oder zutiefst berührend, mal wortgewaltig oder gesangsstark daher kommen – dies immer vollkommen spontan, denn nichts ist geprobt oder abgesprochen!Die Bühne wird zur Arena. Zwei Teams eifern im Wettstreit um die beste Improvisation. Das Publikum feuert seinen Favoriten an, ist Ideengeber und Jury. Fouls werden geahndet. Am Ende kann nur Einer gewinnen.


Kategorie: Improvisationstheater

LEO ist ein überraschendes, witziges, surreales und berührendes Stück über einen scheinbar ganz gewöhnlichen Mann, dessen Welt buchstäblich aus dem Gleichgewicht gerät. Durch das clevere Zusammenspiel von Live Performance und Videoprojektion spielt LEO mit der Wahrnehmung des Publikums, bis der Zuschauer bald nicht mehr weiß, wo oben und unten ist.Regie für die mehrfach preisgekrönte Ein-Mann-Show, die auf der Idee des Berliner Darstellers Tobias Wegner basiert, führte der berühmte kanadische Schauspieler und Regisseur Daniel Brière.Nach einer Previewphase im Juli 2011 bei uns im CHAMÄLEON Theater wurde LEO im August 2011 auf dem Edinburgh Fringe Festival uraufgeführt. Seitdem wurde die Show mit einer Reihe bedeutender Preise ausgezeichnet, darunter der Carol Tambor Best of Edinburgh Award, der Three Weeks Editors’ Award, der Scotsman Fringe First Award und der John Chataway Award for Innovation auf dem Adelaide Fringe Festival 2013. Die Show begeistert Kritiker und Besucher rund um den Globus und tourt derzeit international.Phantasievoll, überraschend und ergreifend: lassen Sie sich diese Gelegenheit nicht entgehen und folgen Sie LEO auf seine ungewöhnliche Reise!


Kategorie: New Circus

Wir haben genug. Kabarett zur Lage der NationAmerika dreht am Rad, die Türken drehen das Rad zurück und Nordkoreas Besitzer Kim hat eins ab. Schade. Und wir? Wir leben im “besten Deutschland aller Zeiten” (Stiftung Warentest: Es waren 48 Deutschländer im Test). Finanzkrise? Längst vergessen! Flüchtlinge? Alles Ärzte! Neue Schulden? Die schwarze Null steht wie ‘ne Eins! Wohlstand für Alle, wir haben genug: Steuereinnahmen, Arbeitsplätze, Körperfett. Deutschland steht auf Kuschelkurs. Henning Ruwe und Martin Valenske haben genug davon: Wo sind die Streitthemen und wichtigen Debatten hin? Wer nimmt die Ängste der versorgten Bürger noch ernst? Davon gibt‘s ja auch genug. Zeit für Kabarett zur Lage der Nation.Die zwei Kabarettisten begeben sich auf eine etwas andere Reise durch Deutschland. Dabei entdecken sie die 30 schönsten Wanderwege durchs Hartz IV, spielen russisch Roulette in deutschen Altenheimen und genießen im sächsischen Freital zur Happy Hour einen Molotowcocktail. Valenske und Ruwe legen den Finger in die Wunde und salzen bei Bedarf nochmal nach. Klassisches Kabarett trifft auf modernes Stand-Up. Mit viel Witz und Selbstironie gelingt es den beiden, scheinbar mühelos auch schwierige Themen auf die Bühne zu heben.Frech, kritisch und immer haarscharf an der Grenze - so geht junges Kabarett heute.Das sagen die Betroffenen:• Wenn die beiden was Gescheites gelernt hätten, müssten sie kein Kabarett machen. (Dr. Peter Tauber, Minijobber der CDU)• Valenske? Ruwe? Mit denen habe ich mich noch nie getroffen (Donald Trump, Antwort gelogen)• Saubere Pointen! (Meister Propper, freundlicher Skinhead)Texte: Henning Ruwe, Martin Valenske


Kategorie: Kabarett

In die Welt der Träume, in das Land der eigenen Wünsche entführt uns diesmal das Duo BODECKER & NEANDER mit ihrer Neuproduktion. Mit ihrem fulminanten Bildertheater voller Poesie, feinstem Humor, optischen Illusionen, Emotionen und Musik reißen sie zu wahren Begeisterungsstürmen hin.In Träume zum Mitnehmen reisen sie als zwei Weltenbummler von Traumgebilde zu Utopia und begeben sich auf die Suche nach dem Licht, aus dem die Träume sind und durchleben komödiantische und durchaus ernst zu nehmende Abenteuer.In all ihren Produktionen sind BODECKER & NEANDER Garant für einen pointierten Humor und berührenden Tiefgang.Wolfram von Bodecker und Alexander Neander gründeten die Compagnie Bodecker & Neander nachdem sie als Bühnenpartner von Marcel Marceau international tourten.Seit 20 Jahren begeistern sie mit ihrem eigenen visuellen Theater, Presse wie Publikum in über 30 Ländern.Regie: Lionel MénardPresse:„... wunderbar inszenierte Illusionen und ein zu Recht begeistertes Publikum …“Süddeutsche Zeitung„Beide sind artistisch perfekt und erfahrene Virtuosen ihres Fachs.“Frankfurter Allgemeine Zeitung„leicht und bissig … grotesk überdreht… rhythmisch … spielerisch … poetisch … temporeich … wundervoll zart … witzig … pures Vergnügen …!“Stuttgarter Nachrichten


Kategorie: Schauspiel

In der Autorenwerkstatt in der Box präsentiert das Deutsche Theater zwei Stücke von Studierenden des Studiengangs Szenisches Schreiben, gespielt von Studierenden des Studiengangs Schauspiel der UdK, inszeniert von Laurent Chétouane und Fabian Gerhardt für das Wildwuchs-Festival des Hans Otto Theaters Potsdam.


Kategorie: Schauspiel

Übersetzt von Hans Wollschläger Fassung: Sebastian Hartmann und Ensemble Mit seinem Ulysses aus dem Jahr 1922 ist James Joyce unterwegs an den Rändern des Erzählens. Auf der Folie von Homers Odyssee verfolgen wir die Wege und Irrwege Leopold Blooms durch den Dubliner Alltag des 16. Juni 1904. Umstandslos schichtet Joyce Ebenen übereinander, wechselt zwischen verschiedensten Sprachregistern, Stilen und Diskursen, verstrickt das Zischen gebratener Nieren mit Shakespeare-Diskussionen mit dem Friedhof mit dem Bordell. Ein Jahrhunderttext, der die Figuren, von denen er spricht, erst hervorbringt, multiperspektivisch in sich gebrochen, und dadurch nicht nur erfahrbar macht, dass Sprache mehr ist als Abbildung und Information, sondern zugleich die Möglichkeitsbedingungen gegenwärtiger Subjektivität in den Blick bekommt.


Kategorie: Schauspiel

Anlässlich seines 75. Geburtstages versucht Rosa von Praunheim, das Unmögliche möglich zu machen: sein Leben in einen Theaterabend zu stecken. Ensemblemitglied Božidar Kocevski wird sich zusammen mit dem Musiker Heiner Bomhard auf die Reise durch ein bewegtes Leben machen, das von Sexualität genauso geprägt ist wie von der ständigen Angst, am Abgrund zu stehen. Angefangen bei der Kindheit und ersten Abenteuern in New York und Los Angeles, wird es Wiederbegegnungen der ganz eigenen Art mit Lotti Huber und Tante Luzi genauso geben wie mit Rosas Mutter. In frech-frivolen Songs mit Titeln wie Kleiner Penis , Analverkehr oder Sex After Death wird es nicht nur um vordergründige Provokation gehen, sondern immer auch um die Verletzlichkeit und bevorstehende Endlichkeit nach 75 lebhaften Probejahren, Träume in die Realität zu verpflanzen.


Kategorie: Schauspiel

Man weiß, dass Giuseppe Verdi sich als kritischer Geist nicht nur mit den Zeitläuften seiner Epoche herumgeplagt hat, sondern sehr wohl auch dem eigenen Schaffen mit stetig überarbeitungsbereiter Skepsis begegnet ist.Keine andere seiner Opern hat er so häufig redigiert, gekürzt, umgestellt und neugefasst wie ausgerechnet diejenige, die durch ihr engmaschiges Gewirk aus politischen, religiösen und gesellschaftlichen Zwängen am ehesten an die Unausweichlichkeiten des griechischen Dramas heranreicht und damit seine düsterste geworden ist: DON CARLO. Fast zwanzig Jahre liegen zwischen dem Kompositionsbeginn 1865 und der Mailänder Aufführung jener vieraktigen Fassung, die heute die meistgespielte ist. Verdi plagte sich dabei nicht nur mit den beiden Sprachen und ihren so verschiedenen Ausdrucksgestus, sondern versuchte auch immer wieder durch Kürzungen und Umstellungen zum optimalen Ergebnis zu gelangen. So bringt es die Schillers Drama in weiten Teilen getreue Oper auf nicht weniger als sieben Versionen.Das Licht der Vernunft freilich sieht man in keiner aufscheinen. Gefangene ihrer Zwänge, Gefangene in selbstangelegten Zügeln, Gefangene aber vor allen Dingen einer stets tödlich drohenden geistlichen Macht, der selbst die weltliche Herrschaft nicht gewachsen ist – die Ausweglosigkeit menschlicher Verstrickungen in diesem Netzwerk des Terrors bringt Verdi elementar auf den Punkt: Freiheit verspricht allenfalls der Tod.


Kategorie: Oper


Kategorie: Konzert


Kategorie: Klassik

Kirill Serebrennikov, Cannes-prämierter Schrittmacher einer jungen russischen Regiegeneration, präsentiert den unkaputtbaren Buffa-Klassiker als »bitterbös-witzige Abrechnung sowohl mit den Ewig­gestrigen als auch mit den Jungen, diesen New-Media-Aufmerksamkeitsgestörten« [Berliner Morgenpost]. In Rossinis wilden Koloraturen, rasenden Strettas und grotesk verschwurbelten Schluss-Ensembles findet der Regisseur den perfekten Stoff für einen kritischen Blick auf die Liebe im Zeitalter ihrer medialen Optimierbarkeit. Hinter Doktor Bartolos Rücken geht Merkwürdiges vor! Seit Kurzem scheint sein Mündel Rosina – die er nicht zuletzt wegen ihrer beträchtlichen Erbschaft baldmöglichst zu ehelichen gedenkt – geheime Kontakte zu knüpfen. Ein Unbekannter versucht mithilfe selbstkomponierter Liedchen und allerhand verschlüsselter Botschaften, Rosinas Herz zu erobern. Wer sich hinter dem rätselhaften Verehrer wirklich verbirgt, bleibt selbst Rosina die längste Zeit verborgen. Klar ist ihr allemal: Alles ist besser, als für immer an den ewig-gestrigen Miesepeter Bartolo gekettet zu sein. Und wo ein Wille ist, ist auch ein – egal wie abseitiger – Weg. Seit der Uraufführung von Il barbiere di Siviglia am 20. Februar 1816 im römischen Teatro Argentina rast Rossinis durchgeknallter Friseur – Figaro hier! Figaro da! – mit ungebrochenem Elan über die Bühnen der Welt. Knallhartes Kalkül trifft hier auf romantische Liebessehnsucht. Libretto von Cesare Sterbini nach der Komödie von Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais Im Repertoire seit 9. Oktober 2016 Günstige Karten offline … Für diese Inszenierung gibt es aufgrund des besonderen Bühnenbildes eine große Anzahl von vergünstigten Tickets mit leichter Sichteinschränkung. Diese können nur im Callcenter und an der Tageskasse erworben werden. Wir beraten sie gerne. HANDLUNG L'INTRIGUE KONU Freiheit f ür K irill Sere b rennikov! Kirill Serebrennikov, der Regisseur von »Il barbiere di Siviglia« befindet sich voraussichtlich und nach der bislang zweiten Verlängerung bis 19. April 2018 unter Arrest in seiner russischen Heimat Moskau. Das Ensemble der Komischen Oper Berlin ist bestürzt. Mit einer Online-Petition protestieren bisher über 50.000 Menschen gegen seine Verhaftung in Moskau, darunter Theaterschaffende wie Jürgen Flimm, Nina Hoss, Elfriede Jelinek, Thomas Ostermeier, Barrie Kosky und Jossi Wieler als Erstunterzeichner*innen. Machen auch Sie mit! Veranstaltung teilen Facebook Twitter W a s ko m m t? Do 12.04. Schneewittchen und die 77 Zwerge Fr 13.04. Führung Spezial Bühnenbild Fr 13.04. Die Entführung aus dem Serail Sa 14.04. Führung Spezial Maske Sa 14.04. Il barbiere di Siviglia So 15.04. Schneewittchen und die 77 Zwerge Mo 16.04. Schneewittchen und die 77 Zwerge


Kategorie: Oper

Vermutlich irgendwo in Ungarn. Es ist Krieg und die großen Städte werden bombardiert. In ihrer Verzweiflung bringt eine Mutter ihre 9-jährigen Zwillinge zu der als Hexe verschrienen Großmutter aufs Land. »Hundesöhne! Ich werde euch zeigen wie man lebt!« verspricht diese den Zwillingen. Lucas und Claus sind von nun an auf sich allein gestellt und werden mit der vom Krieg enthemmten Welt der Erwachsenen konfrontiert, in der Tod und Verbrechen Teil des Alltags sind. Sie wachsen zusammen, entwickeln ihre eigenen Strategien, um emotional und physisch überleben zu können – bis sie schließlich in der Folge der Nachkriegswirren voneinander getrennt werden: Lucas flüchtet aus dem inzwischen totalitären Land. Ágota Kristóf erzählt aus verschiedenen Perspektiven die Lebenswege der beiden Brüder, die nie mehr zusammenfinden sollen. Ihre Roman-Trilogie ist eine große Erzählung über Exil und Entwurzelung. Die Zwillinge werden zum Symbol der inneren Zerrissenheit und dem Verlust von Identität, Zugehörigkeit, Heimat.Basierend auf den Romanen* von Ágota Kristóf Le grand cahier (1986), La preuve (1988), Le troisième mensonge (1991) original © Éditions du Seuil, Paris.Premiere: 18/Oktober 2017*original © Édition du Seuil, ParisDas Stück feierte Premiere am 18. Oktober 2017 unter dem Titel HundesöhneHinweis: Çi?dem Teke befindet sich derzeit in Elternzeit. Ihre Rolle wird während dieser Zeit von Lea Draeger gespielt.


Kategorie: Schauspiel

Zuli aus Kairo nimmt uns auf in den dunklen Soundhimmel seines Kosmos voller ungewöhnlicher Objekte, vielschichtigen Erzählungen und Sounds jenseits erwartbarer Dancefloor-Erfahrungen.


Kategorie: Konzert

Der Tag der offenen Tür in der Berliner Philharmonie ist ein Tag voller Höhepunkte: An ihm sind die Berliner Philharmoniker in Orchester- und Kammerkonzerten zu erleben, in Proben, Workshops, Gesprächsforen, Familienprogrammen und Education-Veranstaltungen, und das in sämtlichen Räumlichkeiten des Hauses – vom Intendantenzimmer über die beiden Säle, die Foyers und den Backstage-Bereich bis in den Keller.An keinem anderen Tag können Fans der Berliner Philharmoniker den Orchestermusikern so nahe kommen: Ein netter Wortwechsel mit einem der philharmonischen Konzertmeister, gemeinsam Lachen mit Sir Simon Rattle, die Raffinessen von Hans Scharouns Architektur bis in den kleinsten Winkel erkunden, einen Blick in die Schaltzentrale der Digital Concert Hall werfen und natürlich Musik in sämtlichen Stilrichtungen und Varianten hören? Beim Tag der offenen Tür ist (fast) alles möglich. Den interessierten Besuchern erschließt sich die ganze Bandbreite des philharmonischen Lebens. Dass auch die ganz Kleinen auf ihre Kosten kommen, dafür sorgen die vielfältigen Aktivitäten der Education-Abteilung. Die Musiker und Mitarbeiter des Hauses setzen alles daran, um ihren großen und kleinen Besuchern einen spannenden, unterhaltsamen, anrührenden und unvergesslichen Tag zu bereiten.In Zusammenarbeit mit der Gesellschaft der Freunde der Berliner Philharmoniker e.V. und dem Musikinstrumenten-Museum Berlin|Staatliches Institut für Musikforschung ? Preußischer Kulturbesitz


Kategorie: Klassik

Der Tag der offenen Tür in der Berliner Philharmonie ist ein Tag voller Höhepunkte: An ihm sind die Berliner Philharmoniker in Orchester- und Kammerkonzerten zu erleben, in Proben, Workshops, Gesprächsforen, Familienprogrammen und Education-Veranstaltungen, und das in sämtlichen Räumlichkeiten des Hauses – vom Intendantenzimmer über die beiden Säle, die Foyers und den Backstage-Bereich bis in den Keller.An keinem anderen Tag können Fans der Berliner Philharmoniker den Orchestermusikern so nahe kommen: Ein netter Wortwechsel mit einem der philharmonischen Konzertmeister, gemeinsam Lachen mit Sir Simon Rattle, die Raffinessen von Hans Scharouns Architektur bis in den kleinsten Winkel erkunden, einen Blick in die Schaltzentrale der Digital Concert Hall werfen und natürlich Musik in sämtlichen Stilrichtungen und Varianten hören? Beim Tag der offenen Tür ist (fast) alles möglich. Den interessierten Besuchern erschließt sich die ganze Bandbreite des philharmonischen Lebens. Dass auch die ganz Kleinen auf ihre Kosten kommen, dafür sorgen die vielfältigen Aktivitäten der Education-Abteilung. Die Musiker und Mitarbeiter des Hauses setzen alles daran, um ihren großen und kleinen Besuchern einen spannenden, unterhaltsamen, anrührenden und unvergesslichen Tag zu bereiten.In Zusammenarbeit mit der Gesellschaft der Freunde der Berliner Philharmoniker e. V.


Kategorie: Klassik

Zwei Männer, ein Grab, eine Parkbank und eine Ehe, die neu erzählt werden muss: Lionel Goldsteins Stück HALPERN & JOHNSON ist ein intensives Kammerspiel über zwei Menschen, die, ohne einander zu kennen, ein Leben lang verbunden waren. In pointierten Dialogen balanciert dieses "well-made-play" auf dem schmalen Grat zwischen Drama und Komödie. Am Anfang steht eine Beerdigung, am Ende vielleicht der Beginn einer Freundschaft. Zwei grundverschiedene Männer, die sich unter anderen Umständen wenig zu sagen gehabt hätten, finden sich nun verbunden durch eine Frau. Sie war beiden Jahrzehnte lang innig zugetan. Zunächst geraten sie heftig aneinander, wobei ihre unterschiedlichen Charaktere nicht gerade mildernd auf den Konflikt wirken. Doch allmählich gelangen die beiden zu der Erkenntnis, dass sie einander wenig vorzuwerfen haben. Und so kann die Zuneigung zu einem geliebten Menschen, die sie teilen, auch die Basis für eine Zuneigung zueinander werden.Auf diesem Drahtseil der Emotionen über das Doppelleben einer Frau balancierten zuerst Laurence Olivier und Jackie Gleason, die die grandiosen Paraderollen 1983 in einem TV-Film spielten. Das Stück für zwei schauspielerische Hochkaräter wurde auch als Theaterfassung weltweit aufgeführt. Im deutschsprachigen Raum wurde es erst 2008 entdeckt. Nun können die Zuschauer dieses erbitterte Wortduell, ausgetragen von Udo Samel und Gerd Wameling, im Renaissance-Theater erleben.Eingerichtet von Gerhard Ahrens und Bernd KauffmannEine Produktion der Moving Points GmbH im Auftrag der Movimentos Festwochen der Autostadt in WolfsburgKartenpreise: 24 € / 20 € / 17 € / 14 €


Kategorie: Szenische Lesung

Internist Bernhardi, Direktor einer renommierten Privatklinik, verweigert einem Pfarrer den Zugang zum Zimmer einer Patientin, der dieser die Sterbesakramente spenden möchte. Im Endstadium einer tödlichen Blutvergiftung, Folge einer unsachgemäßen Abtreibung, deliriert die junge Frau, sie sei völlig geheilt. Bernhardi hält es für seine ärztlich-humanistische Pflicht, ihr ein »glückliches Sterben« zu ermöglichen und sie nicht aus dieser Illusion zu reißen. Der Pfarrer wiederum besteht auf seinem religiösen Auftrag als Seelsorger. Beide scheitern: Während sie diskutieren, verstirbt die Kranke – zuvor noch alarmiert durch das Pflegepersonal, das gegen den Willen des Arztes den Besuch des Pfarrers ankündigte.Für den jüdischstämmigen Bernhardi weitet sich der unglückliche Zwischenfall rasch zu einem politischen Skandal aus, der seine Existenz und die der Klinik zu ruinieren droht. Ihm wird ein gezielter Übergriff auf religiöse Gefühle von Christen unterstellt. Bald bricht ein latent grassierender Antisemitismus überall offen zutage. Der Stiftungsrat des Instituts tritt aus Protest gegen Bernhardi zurück. Konkurrenten in der Ärzteschaft nutzen gezielt antijüdische Ressentiments, um Bernhardi zu suspendieren und so sich und ihre Freunde in die Leitungspositionen zu bringen. Im Parlament erreichen rechte Populisten gar die Eröffnung eines Strafverfahrens gegen Bernhardi. Schließlich versagt selbst der zuständige Minister, Bernhardis Studienfreund Flint, ihm die Unterstützung, um für diesen Einzelfall nicht sein politisches Programm in Gefahr zu bringen. Dafür erfährt Bernhardi plötzlich die Solidarität linker Kreise, die ihn zum Märtyrer machen wollen. Doch er möchte sich nicht für ihre politischen Ziele instrumentalisieren lassen – und verzichtet bewusst auf einen öffentlichen Kampf gegen die Lügen und für seine Rehabilitierung.»Professor Bernhardi« ist einer der wenigen dramatischen Texte, die minutiös einen beruflichen Kontext jenseits der emotionalen und familiären Hintergründe seiner Figuren entfalten. Die Arbeitswelt des Krankenhauses wird zugleich zum modellhaften Ausschnitt einer von Karrierismus, Konkurrenz und Ressentiment dominierten Gesellschaft, deren unterschwellige Triebkraft der Antisemitismus ist. In seiner Inszenierung von Schnitzlers Komödie – als die der Autor sein Stück doppelbödig bezeichnete – geht Thomas Ostermeier dabei besonders der Frage nach, wie ein isolierter Vorfall von einer Gruppe systematisch für die eigenen Machtbestrebungen und Partikularinteressen instrumentalisiert werden kann.- wie scheinbar unbestreitbare Fakten diskursiv so weit verbogen und relativiert werden, bis das »objektiv Richtige« zusehends seine bestimmbaren Konturen verliert. Was bleibt von der Wahrheit übrig, wenn sie zwischen divergierenden Deutungen immer weiter zerrieben wird?>>> Essay zum Stück in Pearson's Preview: Professor Bernhardi: Von Mobbing, Machenschaften und Überleben


Kategorie: Schauspiel

Als „ein Spiel von Lüge und Wahrheit" könnte man Zellers Stück „Die Wahrheit" bezeichnen. Für seinen verheirateten Protagonisten ist Wahrheit etwas mehr als Zweifelhaftes. Und er hat in der Tat allen Grund, die Wahrheit zu meiden, hat er doch seit sechs Monaten ein Verhältnis mit Alice, der Ehefrau seines besten Freundes Paul. Die ständigen Versteckspiele, die immer neuen Lügen belasten Alices Gewissen und sie will endlich reinen Tisch machen. Michel ist damit gar nicht einverstanden: „Du belügst ihn nicht, Alice. Du sagst ihm nur nicht die Wahrheit“. Hat er sie damit überzeugt? Bei einem Treffen erzählt Paul Michel von seinem Verdacht, dass Alice ihn seit Monaten betrügt. Hat sie also doch geplaudert? Als Michel sie zur Rede stellt, gesteht sie ihm, dass sie Paul tatsächlich ihr Verhältnis mit ihm gestanden hat. Michel ist empört. Plötzlich sieht er sich in der Rolle des Opfers. Unvermittelt wird der Lügner von seinen eigenen Lügen eingeholt und in der Folge weiß er nicht mehr, wo ihm der Kopf steht. Michel wird zum Spielball der Anderen und die Wahrheiten, die ihm jetzt um den Kopf fliegen, ziehen dem charmanten betrogenen Betrüger den Boden unter den Füßen weg.


Kategorie: Schauspiel

Der Gründungsmythos des britischen Inselreiches kreist vor allem um die Geschichten vom legendären König Arthur. Auch in der »dramatick opera« von John Dryden und Henry Purcell, dem originellsten englischen Komponisten der Barockzeit, steht dieser »British worthy« im Zentrum der Handlung: Arthur muss England vor den einfallenden Sachsen verteidigen, die wie eine Naturgewalt über das Land hereinbrechen. Auch Arthurs Liebesglück ist in Gefahr, denn der Sachsenkönig Oswald erhebt Anspruch auf seine Braut, die blinde Emmeline. Sowohl Arthur als auch Oswald werden in ihrem Kampf von Magiern und Geisterwesen unterstützt, in die Irre geführt und gerettet, doch letztlich hängt alles – das Schicksal Englands wie auch das Emmelines – von einem Duell zwischen den beiden Kontrahenten ab.»King Arthur« ist eine typisch britische Semi-Opera, in der Schauspiel, Musiktheater und Tanz eine geradezu magische Symbiose eingehen und sich erhabene Kunst von großer Ernsthaftigkeit mühelos mit humorvollen Elementen und spektakulären Showeffekten mischt. Während die Hauptfiguren von Schauspielern verkörpert werden, bieten heidnische Rituale, Momente von Liebesglück, aber auch magische Kämpfe und diverse Naturerscheinungen immer wieder Anlass für allerlei Phantastisches, Übernatürliches und vor allem für eindrucksvolle musikalische Tableaus mit Gesangssolisten und Chor.


Kategorie: Oper

Musikalische Leitung: Hans-Jörn BrandenburgCo-Regie: Ulrike JackwerthKostüme: Sabine BöingBühne: Rhys Martin, Jakob Niedermeier SIE HABEN SICH ETWAS ERWARTET. SIE HABEN SICH VIELLEICHT ETWAS ANDERES ERWARTETSIE HABEN SICH EINE ANDERE WELT ERWARTET...JEDENFALLS HABEN SIE SICH ETWAS ERWARTETALLENFALLS HABEN SIE SICH DAS ERWARTET, WAS SIE HIER HÖREN ABER AUCH IN DIESEM FALL HABEN SIE SICH ETWAS ANDERES ERWARTET. (Nach Peter Handke: PUBLIKUMSBESCHIMPFUNG) Was ist eine Show? Die Studierenden des zweiten Jahrgangs Musical/Show der UdK Berlin spielen Theater über Theater – mit Schauspiel, Tanz und Gesang. Zur Aufführung kommt ein Musiktheaterstück, das ein Netz aus unterschiedlichen Texten und Aufführungstraditionen webt und sich dabei spielerisch selbst hinterfragt. WENN JA WIE VIELE lässt diverse Ikonen, Texte, Musiken und Zeitebenen miteinander sprechen. Altes trifft auf Neues, bekanntes Repertoire – von Peter Handke über Nina Simone, Dracula und The Drowsy Chaperone – trifft auf ungewöhnliche Interpretationen. Ein dynamisches Ineinanderfließen von Szenen, Geschichten, Songs und Choreografien bestimmt die Collage. So entspinnt sich ein kontinuierlicher Dialog zwischen Texten, Songs, Bühne, Backstage und filmischer Überblendung, zwischen Schauspielern, ihren Rollen und den privaten Figuren dahinter.Mit Studierenden des 2. Jahrgangs Musical/Show der Universität der Künste Berlin: Florentine Beyer, Tristan Giovanoli, Florian Heinke, Ngako Keuni, Johannes Krimmel, Nicola Kripylo, Karim Plett, Denis Riffel, Timo Stacey


Kategorie: Musical


Änderungen vorbehalten! - Angaben ohne Gewähr! - Stand:01.05.18
© Fotos der Vorstellungen: Matthias Horn/Matthias Horn - XAMAX/XAMAX - Oliver Betke/Oliver Betke - Andy Phillipson/Andy Phillipson - Alan Schapke/Alan Schapke - D. Rudzki/D. Rudzki - / - Arno Declair/Arno Declair - Ruth Tromboukis/Ruth Tromboukis - Foto WG/Foto WG - Promo/ - Monika Rittershaus/Monika Rittershaus - Esra Rotthoff - 2018/Esra Rotthoff - 2018 - Maxim Gorki Theater - 2018/Maxim Gorki Theater - 2018 - Arno Declair, 2016/Arno Declair, 2016 - DERDEHMEL/Urbschat/DERDEHMEL/Urbschat - Studiengang Gesang/Musiktheater/Studiengang Gesang/Musiktheater

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