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Spielplan für September 2018

Musiktheater für Erwachsene nach Engelbert Humperdincks Hänsel und Gretel Wiederaufnahme 30. August. Bis 20. September 2018. Der Krieg ist vorbei. Doch die Eltern sind fort und ihr Zuhause liegt in Trümmern. Heimat existiert nur noch in der Erinnerung. Die sieben Schwestern haben einen Unterschlupf für die Nacht gefunden.- und wo die Vergangenheit bald ebenso zerbrechlich wie die Zukunft erscheint, wird die vertraute Geschichte von Hänsel und Gretel zu einem Zufluchtsort, an dem die Zeit erst einmal stehen bleiben darf. Denn woran sich die Schwestern noch festhalten können, sind die Phantasiewelten aus unbeschwerten Tagen, in denen Märchen und Lieder verlässlich auf sie warten. Jeder kennt das Märchen der beiden Geschwister, die von den Eltern fortgeschickt werden und sich auf der Suche nach etwas Essbarem im Wald verlaufen. Weitaus weniger im kulturellen Gedächtnis verankert ist die Geschichte der „Wolfskinder“, der heimatlosen Waisen, die nach dem Zweiten Weltkrieg aus dem damaligen Ostpreußen kommend in den Wäldern Litauens umherirrten. Das Stück verbindet Erinnerungen ehemaliger Wolfskinder mit einer Kammermusikfassung von Humperdincks Werk. Ein Musiktheaterabend über den Verlust von Heimat und Zugehörigkeit, eine Geschichte über Identität und Erwachsenwerden. »In pausenlosen 90 Minuten ereignet sich ein Musiktheaterwunder. Nichts wird dem anderen aufgepfropft, nichts mit dem Brecheisen auf eine andere Ebene gehoben. Alles passiert völlig natürlich, wie selbstverständlich, aus dem Stück heraus. Es gibt nur ein Wort, das für diesen Abend angemessen ist: Hingehen !« (Der Tagesspiegel) Musikalisches Arrangement: Tobias Schwencke, Markus Syperek | Idee/Fassung/Regie: Ulrike Schwab | Musikalische Leitung und Einstudierung: Markus Syperek | Bühnen- und Kostümbild: Rebekka Dornhege Reyes | Fassung/Dramaturgie: Marion Meyer Mit: Angela Braun, Ildiko Ludwig, Isabelle Klemt, Maja Lange,Marine Madelin, Laura Esterina Pezzoli, Amélie Saadia Ab 14 Jahren.


Kategorie: Oper

Musiktheater für Erwachsene nach Engelbert Humperdincks Hänsel und Gretel Wiederaufnahme 30. August. Bis 20. September 2018. Der Krieg ist vorbei. Doch die Eltern sind fort und ihr Zuhause liegt in Trümmern. Heimat existiert nur noch in der Erinnerung. Die sieben Schwestern haben einen Unterschlupf für die Nacht gefunden.- und wo die Vergangenheit bald ebenso zerbrechlich wie die Zukunft erscheint, wird die vertraute Geschichte von Hänsel und Gretel zu einem Zufluchtsort, an dem die Zeit erst einmal stehen bleiben darf. Denn woran sich die Schwestern noch festhalten können, sind die Phantasiewelten aus unbeschwerten Tagen, in denen Märchen und Lieder verlässlich auf sie warten. Jeder kennt das Märchen der beiden Geschwister, die von den Eltern fortgeschickt werden und sich auf der Suche nach etwas Essbarem im Wald verlaufen. Weitaus weniger im kulturellen Gedächtnis verankert ist die Geschichte der „Wolfskinder“, der heimatlosen Waisen, die nach dem Zweiten Weltkrieg aus dem damaligen Ostpreußen kommend in den Wäldern Litauens umherirrten. Das Stück verbindet Erinnerungen ehemaliger Wolfskinder mit einer Kammermusikfassung von Humperdincks Werk. Ein Musiktheaterabend über den Verlust von Heimat und Zugehörigkeit, eine Geschichte über Identität und Erwachsenwerden. »In pausenlosen 90 Minuten ereignet sich ein Musiktheaterwunder. Nichts wird dem anderen aufgepfropft, nichts mit dem Brecheisen auf eine andere Ebene gehoben. Alles passiert völlig natürlich, wie selbstverständlich, aus dem Stück heraus. Es gibt nur ein Wort, das für diesen Abend angemessen ist: Hingehen !« (Der Tagesspiegel) Musikalisches Arrangement: Tobias Schwencke, Markus Syperek | Idee/Fassung/Regie: Ulrike Schwab | Musikalische Leitung und Einstudierung: Markus Syperek | Bühnen- und Kostümbild: Rebekka Dornhege Reyes | Fassung/Dramaturgie: Marion Meyer Mit: Angela Braun, Ildiko Ludwig, Isabelle Klemt, Maja Lange,Marine Madelin, Laura Esterina Pezzoli, Amélie Saadia Ab 14 Jahren.


Kategorie: Oper

Musiktheater für Erwachsene nach Engelbert Humperdincks Hänsel und Gretel Wiederaufnahme 30. August. Bis 20. September 2018. Der Krieg ist vorbei. Doch die Eltern sind fort und ihr Zuhause liegt in Trümmern. Heimat existiert nur noch in der Erinnerung. Die sieben Schwestern haben einen Unterschlupf für die Nacht gefunden.- und wo die Vergangenheit bald ebenso zerbrechlich wie die Zukunft erscheint, wird die vertraute Geschichte von Hänsel und Gretel zu einem Zufluchtsort, an dem die Zeit erst einmal stehen bleiben darf. Denn woran sich die Schwestern noch festhalten können, sind die Phantasiewelten aus unbeschwerten Tagen, in denen Märchen und Lieder verlässlich auf sie warten. Jeder kennt das Märchen der beiden Geschwister, die von den Eltern fortgeschickt werden und sich auf der Suche nach etwas Essbarem im Wald verlaufen. Weitaus weniger im kulturellen Gedächtnis verankert ist die Geschichte der „Wolfskinder“, der heimatlosen Waisen, die nach dem Zweiten Weltkrieg aus dem damaligen Ostpreußen kommend in den Wäldern Litauens umherirrten. Das Stück verbindet Erinnerungen ehemaliger Wolfskinder mit einer Kammermusikfassung von Humperdincks Werk. Ein Musiktheaterabend über den Verlust von Heimat und Zugehörigkeit, eine Geschichte über Identität und Erwachsenwerden. »In pausenlosen 90 Minuten ereignet sich ein Musiktheaterwunder. Nichts wird dem anderen aufgepfropft, nichts mit dem Brecheisen auf eine andere Ebene gehoben. Alles passiert völlig natürlich, wie selbstverständlich, aus dem Stück heraus. Es gibt nur ein Wort, das für diesen Abend angemessen ist: Hingehen !« (Der Tagesspiegel) Musikalisches Arrangement: Tobias Schwencke, Markus Syperek | Idee/Fassung/Regie: Ulrike Schwab | Musikalische Leitung und Einstudierung: Markus Syperek | Bühnen- und Kostümbild: Rebekka Dornhege Reyes | Fassung/Dramaturgie: Marion Meyer Mit: Angela Braun, Ildiko Ludwig, Isabelle Klemt, Maja Lange,Marine Madelin, Laura Esterina Pezzoli, Amélie Saadia Ab 14 Jahren.


Kategorie: Oper

Musiktheater für Erwachsene nach Engelbert Humperdincks Hänsel und Gretel Wiederaufnahme 30. August. Bis 20. September 2018. Der Krieg ist vorbei. Doch die Eltern sind fort und ihr Zuhause liegt in Trümmern. Heimat existiert nur noch in der Erinnerung. Die sieben Schwestern haben einen Unterschlupf für die Nacht gefunden.- und wo die Vergangenheit bald ebenso zerbrechlich wie die Zukunft erscheint, wird die vertraute Geschichte von Hänsel und Gretel zu einem Zufluchtsort, an dem die Zeit erst einmal stehen bleiben darf. Denn woran sich die Schwestern noch festhalten können, sind die Phantasiewelten aus unbeschwerten Tagen, in denen Märchen und Lieder verlässlich auf sie warten. Jeder kennt das Märchen der beiden Geschwister, die von den Eltern fortgeschickt werden und sich auf der Suche nach etwas Essbarem im Wald verlaufen. Weitaus weniger im kulturellen Gedächtnis verankert ist die Geschichte der „Wolfskinder“, der heimatlosen Waisen, die nach dem Zweiten Weltkrieg aus dem damaligen Ostpreußen kommend in den Wäldern Litauens umherirrten. Das Stück verbindet Erinnerungen ehemaliger Wolfskinder mit einer Kammermusikfassung von Humperdincks Werk. Ein Musiktheaterabend über den Verlust von Heimat und Zugehörigkeit, eine Geschichte über Identität und Erwachsenwerden. »In pausenlosen 90 Minuten ereignet sich ein Musiktheaterwunder. Nichts wird dem anderen aufgepfropft, nichts mit dem Brecheisen auf eine andere Ebene gehoben. Alles passiert völlig natürlich, wie selbstverständlich, aus dem Stück heraus. Es gibt nur ein Wort, das für diesen Abend angemessen ist: Hingehen !« (Der Tagesspiegel) Musikalisches Arrangement: Tobias Schwencke, Markus Syperek | Idee/Fassung/Regie: Ulrike Schwab | Musikalische Leitung und Einstudierung: Markus Syperek | Bühnen- und Kostümbild: Rebekka Dornhege Reyes | Fassung/Dramaturgie: Marion Meyer Mit: Angela Braun, Ildiko Ludwig, Isabelle Klemt, Maja Lange,Marine Madelin, Laura Esterina Pezzoli, Amélie Saadia Ab 14 Jahren.


Kategorie: Oper

Musiktheater für Erwachsene nach Engelbert Humperdincks Hänsel und Gretel Wiederaufnahme 30. August. Bis 20. September 2018. Der Krieg ist vorbei. Doch die Eltern sind fort und ihr Zuhause liegt in Trümmern. Heimat existiert nur noch in der Erinnerung. Die sieben Schwestern haben einen Unterschlupf für die Nacht gefunden.- und wo die Vergangenheit bald ebenso zerbrechlich wie die Zukunft erscheint, wird die vertraute Geschichte von Hänsel und Gretel zu einem Zufluchtsort, an dem die Zeit erst einmal stehen bleiben darf. Denn woran sich die Schwestern noch festhalten können, sind die Phantasiewelten aus unbeschwerten Tagen, in denen Märchen und Lieder verlässlich auf sie warten. Jeder kennt das Märchen der beiden Geschwister, die von den Eltern fortgeschickt werden und sich auf der Suche nach etwas Essbarem im Wald verlaufen. Weitaus weniger im kulturellen Gedächtnis verankert ist die Geschichte der „Wolfskinder“, der heimatlosen Waisen, die nach dem Zweiten Weltkrieg aus dem damaligen Ostpreußen kommend in den Wäldern Litauens umherirrten. Das Stück verbindet Erinnerungen ehemaliger Wolfskinder mit einer Kammermusikfassung von Humperdincks Werk. Ein Musiktheaterabend über den Verlust von Heimat und Zugehörigkeit, eine Geschichte über Identität und Erwachsenwerden. »In pausenlosen 90 Minuten ereignet sich ein Musiktheaterwunder. Nichts wird dem anderen aufgepfropft, nichts mit dem Brecheisen auf eine andere Ebene gehoben. Alles passiert völlig natürlich, wie selbstverständlich, aus dem Stück heraus. Es gibt nur ein Wort, das für diesen Abend angemessen ist: Hingehen !« (Der Tagesspiegel) Musikalisches Arrangement: Tobias Schwencke, Markus Syperek | Idee/Fassung/Regie: Ulrike Schwab | Musikalische Leitung und Einstudierung: Markus Syperek | Bühnen- und Kostümbild: Rebekka Dornhege Reyes | Fassung/Dramaturgie: Marion Meyer Mit: Angela Braun, Ildiko Ludwig, Isabelle Klemt, Maja Lange,Marine Madelin, Laura Esterina Pezzoli, Amélie Saadia Ab 14 Jahren.


Kategorie: Oper

Musiktheater für Erwachsene nach Engelbert Humperdincks Hänsel und Gretel Wiederaufnahme 30. August. Bis 20. September 2018. Der Krieg ist vorbei. Doch die Eltern sind fort und ihr Zuhause liegt in Trümmern. Heimat existiert nur noch in der Erinnerung. Die sieben Schwestern haben einen Unterschlupf für die Nacht gefunden.- und wo die Vergangenheit bald ebenso zerbrechlich wie die Zukunft erscheint, wird die vertraute Geschichte von Hänsel und Gretel zu einem Zufluchtsort, an dem die Zeit erst einmal stehen bleiben darf. Denn woran sich die Schwestern noch festhalten können, sind die Phantasiewelten aus unbeschwerten Tagen, in denen Märchen und Lieder verlässlich auf sie warten. Jeder kennt das Märchen der beiden Geschwister, die von den Eltern fortgeschickt werden und sich auf der Suche nach etwas Essbarem im Wald verlaufen. Weitaus weniger im kulturellen Gedächtnis verankert ist die Geschichte der „Wolfskinder“, der heimatlosen Waisen, die nach dem Zweiten Weltkrieg aus dem damaligen Ostpreußen kommend in den Wäldern Litauens umherirrten. Das Stück verbindet Erinnerungen ehemaliger Wolfskinder mit einer Kammermusikfassung von Humperdincks Werk. Ein Musiktheaterabend über den Verlust von Heimat und Zugehörigkeit, eine Geschichte über Identität und Erwachsenwerden. »In pausenlosen 90 Minuten ereignet sich ein Musiktheaterwunder. Nichts wird dem anderen aufgepfropft, nichts mit dem Brecheisen auf eine andere Ebene gehoben. Alles passiert völlig natürlich, wie selbstverständlich, aus dem Stück heraus. Es gibt nur ein Wort, das für diesen Abend angemessen ist: Hingehen !« (Der Tagesspiegel) Musikalisches Arrangement: Tobias Schwencke, Markus Syperek | Idee/Fassung/Regie: Ulrike Schwab | Musikalische Leitung und Einstudierung: Markus Syperek | Bühnen- und Kostümbild: Rebekka Dornhege Reyes | Fassung/Dramaturgie: Marion Meyer Mit: Angela Braun, Ildiko Ludwig, Isabelle Klemt, Maja Lange,Marine Madelin, Laura Esterina Pezzoli, Amélie Saadia Ab 14 Jahren.


Kategorie: Oper

Musiktheater für Erwachsene nach Engelbert Humperdincks Hänsel und Gretel Wiederaufnahme 30. August. Bis 20. September 2018. Der Krieg ist vorbei. Doch die Eltern sind fort und ihr Zuhause liegt in Trümmern. Heimat existiert nur noch in der Erinnerung. Die sieben Schwestern haben einen Unterschlupf für die Nacht gefunden.- und wo die Vergangenheit bald ebenso zerbrechlich wie die Zukunft erscheint, wird die vertraute Geschichte von Hänsel und Gretel zu einem Zufluchtsort, an dem die Zeit erst einmal stehen bleiben darf. Denn woran sich die Schwestern noch festhalten können, sind die Phantasiewelten aus unbeschwerten Tagen, in denen Märchen und Lieder verlässlich auf sie warten. Jeder kennt das Märchen der beiden Geschwister, die von den Eltern fortgeschickt werden und sich auf der Suche nach etwas Essbarem im Wald verlaufen. Weitaus weniger im kulturellen Gedächtnis verankert ist die Geschichte der „Wolfskinder“, der heimatlosen Waisen, die nach dem Zweiten Weltkrieg aus dem damaligen Ostpreußen kommend in den Wäldern Litauens umherirrten. Das Stück verbindet Erinnerungen ehemaliger Wolfskinder mit einer Kammermusikfassung von Humperdincks Werk. Ein Musiktheaterabend über den Verlust von Heimat und Zugehörigkeit, eine Geschichte über Identität und Erwachsenwerden. »In pausenlosen 90 Minuten ereignet sich ein Musiktheaterwunder. Nichts wird dem anderen aufgepfropft, nichts mit dem Brecheisen auf eine andere Ebene gehoben. Alles passiert völlig natürlich, wie selbstverständlich, aus dem Stück heraus. Es gibt nur ein Wort, das für diesen Abend angemessen ist: Hingehen !« (Der Tagesspiegel) Musikalisches Arrangement: Tobias Schwencke, Markus Syperek | Idee/Fassung/Regie: Ulrike Schwab | Musikalische Leitung und Einstudierung: Markus Syperek | Bühnen- und Kostümbild: Rebekka Dornhege Reyes | Fassung/Dramaturgie: Marion Meyer Mit: Angela Braun, Ildiko Ludwig, Isabelle Klemt, Maja Lange,Marine Madelin, Laura Esterina Pezzoli, Amélie Saadia Ab 14 Jahren.


Kategorie: Oper

Warum geht man mit Begeisterung in den Tod ? Im Westen ist man entsetzt und paralysiert von denen, die sich und andere in den Tod reißen. Hat es doch »bei uns« hier auch gegeben, und nicht zu knapp. Etwa vor 1914 und folgend. So wird ein »Leuchtturm « der Literatur und Musik des 20. Jahrhunderts merkwürdig aktuell – das Melodram Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke von Viktor Ullmann nach Rilke. Rainer Maria Rilke hatte 1899 die Geschichte eines jungen Adeligen geschrieben, der 1664 in den Krieg gegen die Türken zieht, das raue Leben der Soldaten erfährt, mit einer geheimnisvollen Gräfin seine erste Liebesnacht erlebt und waffenlos, aber mit fliegender Fahne (der »Cornet« ist der Fahnenträger) in die Schlacht zieht und unter 16 Säbelhieben stirbt. Mit dem Cornet landete Rilke einen Mega-Erfolg. Das spätromantische todesselige Poem trugen die deutschen Soldaten im Ersten Weltkrieg im Tornister. Rilkes Auftritt als introvertierter und hypersensibler Künstler verdeckt bis heute den politischen Partei-gänger: Mussolini-Bewunderer, überzeugter Faschist und Hitler-Anhänger. Viktor Ullmann, der geborene Katholik, erst von den Nazis zum Juden gemacht, schreibt zum Cornet in Theresienstadt 1944 eine Musik, die so jenseitig klingt, so jenseits aller Angst vor dem Tod, dass sie einen ebenso tröstet wie erschreckt. Es wird seine letzte Komposition, bevor die Nazis ihn nach Auschwitz deportieren und ermorden. Ullmann vertonte nur Auszüge, unser Projekt bringt erstmals den vollständigen Text. Die neuen, unvertonten Passagen werden von Malte Giesen in Musik gesetzt, – der mehrfach preisgekrönte Komponist (u. a. 1. Preis Deutscher Musikwettbewerb Komposition, 2012 Preisträger des Meisterkurses Orchesterkomposition des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart) hat sich einen Namen insbesondere durch seine Arbeiten im Bereich elektroakustischer Musik gemacht. Ullmanns Werk wird so zugleich »vollständig« gezeigt und durch zeitgenössische Mittel »fortgeschrieben«, mit einer Sängerin, einem Schauspieler und zwei Musikern. Fabian Gerhardt (erweiterte Fassung und Regie) stellte nach mehreren Inszenierungen u. a. am Staatsschauspiel Dresden, am DT Berlin, Schauspiel Frankfurt und Schauspielhaus Bochum seine erste Operninszenierung 2016 mit Iris von Pietro Mascagni an der Neuköllner Oper vor, gefolgt von Affe, einem Stück mit den Songs von Peter Fox’ Album Stadtaffe. Die Geschichte der Neuköllner Oper ist eng mit Ullmann verbunden – dessen Oper Der Kaiser von Atlantis wurde durch den NKO-Gründer Winfried Radeke 1989 und 2000 gespielt und war eine der wichtigsten Produktionen in der frühen Geschichte des Hauses.


Kategorie: Musiktheater

Warum geht man mit Begeisterung in den Tod ? Im Westen ist man entsetzt und paralysiert von denen, die sich und andere in den Tod reißen. Hat es doch »bei uns« hier auch gegeben, und nicht zu knapp. Etwa vor 1914 und folgend. So wird ein »Leuchtturm « der Literatur und Musik des 20. Jahrhunderts merkwürdig aktuell – das Melodram Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke von Viktor Ullmann nach Rilke. Rainer Maria Rilke hatte 1899 die Geschichte eines jungen Adeligen geschrieben, der 1664 in den Krieg gegen die Türken zieht, das raue Leben der Soldaten erfährt, mit einer geheimnisvollen Gräfin seine erste Liebesnacht erlebt und waffenlos, aber mit fliegender Fahne (der »Cornet« ist der Fahnenträger) in die Schlacht zieht und unter 16 Säbelhieben stirbt. Mit dem Cornet landete Rilke einen Mega-Erfolg. Das spätromantische todesselige Poem trugen die deutschen Soldaten im Ersten Weltkrieg im Tornister. Rilkes Auftritt als introvertierter und hypersensibler Künstler verdeckt bis heute den politischen Partei-gänger: Mussolini-Bewunderer, überzeugter Faschist und Hitler-Anhänger. Viktor Ullmann, der geborene Katholik, erst von den Nazis zum Juden gemacht, schreibt zum Cornet in Theresienstadt 1944 eine Musik, die so jenseitig klingt, so jenseits aller Angst vor dem Tod, dass sie einen ebenso tröstet wie erschreckt. Es wird seine letzte Komposition, bevor die Nazis ihn nach Auschwitz deportieren und ermorden. Ullmann vertonte nur Auszüge, unser Projekt bringt erstmals den vollständigen Text. Die neuen, unvertonten Passagen werden von Malte Giesen in Musik gesetzt, – der mehrfach preisgekrönte Komponist (u. a. 1. Preis Deutscher Musikwettbewerb Komposition, 2012 Preisträger des Meisterkurses Orchesterkomposition des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart) hat sich einen Namen insbesondere durch seine Arbeiten im Bereich elektroakustischer Musik gemacht. Ullmanns Werk wird so zugleich »vollständig« gezeigt und durch zeitgenössische Mittel »fortgeschrieben«, mit einer Sängerin, einem Schauspieler und zwei Musikern. Fabian Gerhardt (erweiterte Fassung und Regie) stellte nach mehreren Inszenierungen u. a. am Staatsschauspiel Dresden, am DT Berlin, Schauspiel Frankfurt und Schauspielhaus Bochum seine erste Operninszenierung 2016 mit Iris von Pietro Mascagni an der Neuköllner Oper vor, gefolgt von Affe, einem Stück mit den Songs von Peter Fox’ Album Stadtaffe. Die Geschichte der Neuköllner Oper ist eng mit Ullmann verbunden – dessen Oper Der Kaiser von Atlantis wurde durch den NKO-Gründer Winfried Radeke 1989 und 2000 gespielt und war eine der wichtigsten Produktionen in der frühen Geschichte des Hauses.


Kategorie: Musiktheater

Warum geht man mit Begeisterung in den Tod ? Im Westen ist man entsetzt und paralysiert von denen, die sich und andere in den Tod reißen. Hat es doch »bei uns« hier auch gegeben, und nicht zu knapp. Etwa vor 1914 und folgend. So wird ein »Leuchtturm « der Literatur und Musik des 20. Jahrhunderts merkwürdig aktuell – das Melodram Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke von Viktor Ullmann nach Rilke. Rainer Maria Rilke hatte 1899 die Geschichte eines jungen Adeligen geschrieben, der 1664 in den Krieg gegen die Türken zieht, das raue Leben der Soldaten erfährt, mit einer geheimnisvollen Gräfin seine erste Liebesnacht erlebt und waffenlos, aber mit fliegender Fahne (der »Cornet« ist der Fahnenträger) in die Schlacht zieht und unter 16 Säbelhieben stirbt. Mit dem Cornet landete Rilke einen Mega-Erfolg. Das spätromantische todesselige Poem trugen die deutschen Soldaten im Ersten Weltkrieg im Tornister. Rilkes Auftritt als introvertierter und hypersensibler Künstler verdeckt bis heute den politischen Partei-gänger: Mussolini-Bewunderer, überzeugter Faschist und Hitler-Anhänger. Viktor Ullmann, der geborene Katholik, erst von den Nazis zum Juden gemacht, schreibt zum Cornet in Theresienstadt 1944 eine Musik, die so jenseitig klingt, so jenseits aller Angst vor dem Tod, dass sie einen ebenso tröstet wie erschreckt. Es wird seine letzte Komposition, bevor die Nazis ihn nach Auschwitz deportieren und ermorden. Ullmann vertonte nur Auszüge, unser Projekt bringt erstmals den vollständigen Text. Die neuen, unvertonten Passagen werden von Malte Giesen in Musik gesetzt, – der mehrfach preisgekrönte Komponist (u. a. 1. Preis Deutscher Musikwettbewerb Komposition, 2012 Preisträger des Meisterkurses Orchesterkomposition des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart) hat sich einen Namen insbesondere durch seine Arbeiten im Bereich elektroakustischer Musik gemacht. Ullmanns Werk wird so zugleich »vollständig« gezeigt und durch zeitgenössische Mittel »fortgeschrieben«, mit einer Sängerin, einem Schauspieler und zwei Musikern. Fabian Gerhardt (erweiterte Fassung und Regie) stellte nach mehreren Inszenierungen u. a. am Staatsschauspiel Dresden, am DT Berlin, Schauspiel Frankfurt und Schauspielhaus Bochum seine erste Operninszenierung 2016 mit Iris von Pietro Mascagni an der Neuköllner Oper vor, gefolgt von Affe, einem Stück mit den Songs von Peter Fox’ Album Stadtaffe. Die Geschichte der Neuköllner Oper ist eng mit Ullmann verbunden – dessen Oper Der Kaiser von Atlantis wurde durch den NKO-Gründer Winfried Radeke 1989 und 2000 gespielt und war eine der wichtigsten Produktionen in der frühen Geschichte des Hauses.


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Musiktheater für Erwachsene nach Engelbert Humperdincks Hänsel und Gretel Wiederaufnahme 30. August. Bis 20. September 2018. Der Krieg ist vorbei. Doch die Eltern sind fort und ihr Zuhause liegt in Trümmern. Heimat existiert nur noch in der Erinnerung. Die sieben Schwestern haben einen Unterschlupf für die Nacht gefunden.- und wo die Vergangenheit bald ebenso zerbrechlich wie die Zukunft erscheint, wird die vertraute Geschichte von Hänsel und Gretel zu einem Zufluchtsort, an dem die Zeit erst einmal stehen bleiben darf. Denn woran sich die Schwestern noch festhalten können, sind die Phantasiewelten aus unbeschwerten Tagen, in denen Märchen und Lieder verlässlich auf sie warten. Jeder kennt das Märchen der beiden Geschwister, die von den Eltern fortgeschickt werden und sich auf der Suche nach etwas Essbarem im Wald verlaufen. Weitaus weniger im kulturellen Gedächtnis verankert ist die Geschichte der „Wolfskinder“, der heimatlosen Waisen, die nach dem Zweiten Weltkrieg aus dem damaligen Ostpreußen kommend in den Wäldern Litauens umherirrten. Das Stück verbindet Erinnerungen ehemaliger Wolfskinder mit einer Kammermusikfassung von Humperdincks Werk. Ein Musiktheaterabend über den Verlust von Heimat und Zugehörigkeit, eine Geschichte über Identität und Erwachsenwerden. »In pausenlosen 90 Minuten ereignet sich ein Musiktheaterwunder. Nichts wird dem anderen aufgepfropft, nichts mit dem Brecheisen auf eine andere Ebene gehoben. Alles passiert völlig natürlich, wie selbstverständlich, aus dem Stück heraus. Es gibt nur ein Wort, das für diesen Abend angemessen ist: Hingehen !« (Der Tagesspiegel) Musikalisches Arrangement: Tobias Schwencke, Markus Syperek | Idee/Fassung/Regie: Ulrike Schwab | Musikalische Leitung und Einstudierung: Markus Syperek | Bühnen- und Kostümbild: Rebekka Dornhege Reyes | Fassung/Dramaturgie: Marion Meyer Mit: Angela Braun, Ildiko Ludwig, Isabelle Klemt, Maja Lange,Marine Madelin, Laura Esterina Pezzoli, Amélie Saadia Ab 14 Jahren.


Kategorie: Oper

Musiktheater für Erwachsene nach Engelbert Humperdincks Hänsel und Gretel Wiederaufnahme 30. August. Bis 20. September 2018. Der Krieg ist vorbei. Doch die Eltern sind fort und ihr Zuhause liegt in Trümmern. Heimat existiert nur noch in der Erinnerung. Die sieben Schwestern haben einen Unterschlupf für die Nacht gefunden.- und wo die Vergangenheit bald ebenso zerbrechlich wie die Zukunft erscheint, wird die vertraute Geschichte von Hänsel und Gretel zu einem Zufluchtsort, an dem die Zeit erst einmal stehen bleiben darf. Denn woran sich die Schwestern noch festhalten können, sind die Phantasiewelten aus unbeschwerten Tagen, in denen Märchen und Lieder verlässlich auf sie warten. Jeder kennt das Märchen der beiden Geschwister, die von den Eltern fortgeschickt werden und sich auf der Suche nach etwas Essbarem im Wald verlaufen. Weitaus weniger im kulturellen Gedächtnis verankert ist die Geschichte der „Wolfskinder“, der heimatlosen Waisen, die nach dem Zweiten Weltkrieg aus dem damaligen Ostpreußen kommend in den Wäldern Litauens umherirrten. Das Stück verbindet Erinnerungen ehemaliger Wolfskinder mit einer Kammermusikfassung von Humperdincks Werk. Ein Musiktheaterabend über den Verlust von Heimat und Zugehörigkeit, eine Geschichte über Identität und Erwachsenwerden. »In pausenlosen 90 Minuten ereignet sich ein Musiktheaterwunder. Nichts wird dem anderen aufgepfropft, nichts mit dem Brecheisen auf eine andere Ebene gehoben. Alles passiert völlig natürlich, wie selbstverständlich, aus dem Stück heraus. Es gibt nur ein Wort, das für diesen Abend angemessen ist: Hingehen !« (Der Tagesspiegel) Musikalisches Arrangement: Tobias Schwencke, Markus Syperek | Idee/Fassung/Regie: Ulrike Schwab | Musikalische Leitung und Einstudierung: Markus Syperek | Bühnen- und Kostümbild: Rebekka Dornhege Reyes | Fassung/Dramaturgie: Marion Meyer Mit: Angela Braun, Ildiko Ludwig, Isabelle Klemt, Maja Lange,Marine Madelin, Laura Esterina Pezzoli, Amélie Saadia Ab 14 Jahren.


Kategorie: Oper

Musiktheater für Erwachsene nach Engelbert Humperdincks Hänsel und Gretel Wiederaufnahme 30. August. Bis 20. September 2018. Der Krieg ist vorbei. Doch die Eltern sind fort und ihr Zuhause liegt in Trümmern. Heimat existiert nur noch in der Erinnerung. Die sieben Schwestern haben einen Unterschlupf für die Nacht gefunden.- und wo die Vergangenheit bald ebenso zerbrechlich wie die Zukunft erscheint, wird die vertraute Geschichte von Hänsel und Gretel zu einem Zufluchtsort, an dem die Zeit erst einmal stehen bleiben darf. Denn woran sich die Schwestern noch festhalten können, sind die Phantasiewelten aus unbeschwerten Tagen, in denen Märchen und Lieder verlässlich auf sie warten. Jeder kennt das Märchen der beiden Geschwister, die von den Eltern fortgeschickt werden und sich auf der Suche nach etwas Essbarem im Wald verlaufen. Weitaus weniger im kulturellen Gedächtnis verankert ist die Geschichte der „Wolfskinder“, der heimatlosen Waisen, die nach dem Zweiten Weltkrieg aus dem damaligen Ostpreußen kommend in den Wäldern Litauens umherirrten. Das Stück verbindet Erinnerungen ehemaliger Wolfskinder mit einer Kammermusikfassung von Humperdincks Werk. Ein Musiktheaterabend über den Verlust von Heimat und Zugehörigkeit, eine Geschichte über Identität und Erwachsenwerden. »In pausenlosen 90 Minuten ereignet sich ein Musiktheaterwunder. Nichts wird dem anderen aufgepfropft, nichts mit dem Brecheisen auf eine andere Ebene gehoben. Alles passiert völlig natürlich, wie selbstverständlich, aus dem Stück heraus. Es gibt nur ein Wort, das für diesen Abend angemessen ist: Hingehen !« (Der Tagesspiegel) Musikalisches Arrangement: Tobias Schwencke, Markus Syperek | Idee/Fassung/Regie: Ulrike Schwab | Musikalische Leitung und Einstudierung: Markus Syperek | Bühnen- und Kostümbild: Rebekka Dornhege Reyes | Fassung/Dramaturgie: Marion Meyer Mit: Angela Braun, Ildiko Ludwig, Isabelle Klemt, Maja Lange,Marine Madelin, Laura Esterina Pezzoli, Amélie Saadia Ab 14 Jahren.


Kategorie: Oper

Musiktheater für Erwachsene nach Engelbert Humperdincks Hänsel und Gretel Wiederaufnahme 30. August. Bis 20. September 2018. Der Krieg ist vorbei. Doch die Eltern sind fort und ihr Zuhause liegt in Trümmern. Heimat existiert nur noch in der Erinnerung. Die sieben Schwestern haben einen Unterschlupf für die Nacht gefunden.- und wo die Vergangenheit bald ebenso zerbrechlich wie die Zukunft erscheint, wird die vertraute Geschichte von Hänsel und Gretel zu einem Zufluchtsort, an dem die Zeit erst einmal stehen bleiben darf. Denn woran sich die Schwestern noch festhalten können, sind die Phantasiewelten aus unbeschwerten Tagen, in denen Märchen und Lieder verlässlich auf sie warten. Jeder kennt das Märchen der beiden Geschwister, die von den Eltern fortgeschickt werden und sich auf der Suche nach etwas Essbarem im Wald verlaufen. Weitaus weniger im kulturellen Gedächtnis verankert ist die Geschichte der „Wolfskinder“, der heimatlosen Waisen, die nach dem Zweiten Weltkrieg aus dem damaligen Ostpreußen kommend in den Wäldern Litauens umherirrten. Das Stück verbindet Erinnerungen ehemaliger Wolfskinder mit einer Kammermusikfassung von Humperdincks Werk. Ein Musiktheaterabend über den Verlust von Heimat und Zugehörigkeit, eine Geschichte über Identität und Erwachsenwerden. »In pausenlosen 90 Minuten ereignet sich ein Musiktheaterwunder. Nichts wird dem anderen aufgepfropft, nichts mit dem Brecheisen auf eine andere Ebene gehoben. Alles passiert völlig natürlich, wie selbstverständlich, aus dem Stück heraus. Es gibt nur ein Wort, das für diesen Abend angemessen ist: Hingehen !« (Der Tagesspiegel) Musikalisches Arrangement: Tobias Schwencke, Markus Syperek | Idee/Fassung/Regie: Ulrike Schwab | Musikalische Leitung und Einstudierung: Markus Syperek | Bühnen- und Kostümbild: Rebekka Dornhege Reyes | Fassung/Dramaturgie: Marion Meyer Mit: Angela Braun, Ildiko Ludwig, Isabelle Klemt, Maja Lange,Marine Madelin, Laura Esterina Pezzoli, Amélie Saadia Ab 14 Jahren.


Kategorie: Oper

Warum geht man mit Begeisterung in den Tod ? Im Westen ist man entsetzt und paralysiert von denen, die sich und andere in den Tod reißen. Hat es doch »bei uns« hier auch gegeben, und nicht zu knapp. Etwa vor 1914 und folgend. So wird ein »Leuchtturm « der Literatur und Musik des 20. Jahrhunderts merkwürdig aktuell – das Melodram Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke von Viktor Ullmann nach Rilke. Rainer Maria Rilke hatte 1899 die Geschichte eines jungen Adeligen geschrieben, der 1664 in den Krieg gegen die Türken zieht, das raue Leben der Soldaten erfährt, mit einer geheimnisvollen Gräfin seine erste Liebesnacht erlebt und waffenlos, aber mit fliegender Fahne (der »Cornet« ist der Fahnenträger) in die Schlacht zieht und unter 16 Säbelhieben stirbt. Mit dem Cornet landete Rilke einen Mega-Erfolg. Das spätromantische todesselige Poem trugen die deutschen Soldaten im Ersten Weltkrieg im Tornister. Rilkes Auftritt als introvertierter und hypersensibler Künstler verdeckt bis heute den politischen Partei-gänger: Mussolini-Bewunderer, überzeugter Faschist und Hitler-Anhänger. Viktor Ullmann, der geborene Katholik, erst von den Nazis zum Juden gemacht, schreibt zum Cornet in Theresienstadt 1944 eine Musik, die so jenseitig klingt, so jenseits aller Angst vor dem Tod, dass sie einen ebenso tröstet wie erschreckt. Es wird seine letzte Komposition, bevor die Nazis ihn nach Auschwitz deportieren und ermorden. Ullmann vertonte nur Auszüge, unser Projekt bringt erstmals den vollständigen Text. Die neuen, unvertonten Passagen werden von Malte Giesen in Musik gesetzt, – der mehrfach preisgekrönte Komponist (u. a. 1. Preis Deutscher Musikwettbewerb Komposition, 2012 Preisträger des Meisterkurses Orchesterkomposition des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart) hat sich einen Namen insbesondere durch seine Arbeiten im Bereich elektroakustischer Musik gemacht. Ullmanns Werk wird so zugleich »vollständig« gezeigt und durch zeitgenössische Mittel »fortgeschrieben«, mit einer Sängerin, einem Schauspieler und zwei Musikern. Fabian Gerhardt (erweiterte Fassung und Regie) stellte nach mehreren Inszenierungen u. a. am Staatsschauspiel Dresden, am DT Berlin, Schauspiel Frankfurt und Schauspielhaus Bochum seine erste Operninszenierung 2016 mit Iris von Pietro Mascagni an der Neuköllner Oper vor, gefolgt von Affe, einem Stück mit den Songs von Peter Fox’ Album Stadtaffe. Die Geschichte der Neuköllner Oper ist eng mit Ullmann verbunden – dessen Oper Der Kaiser von Atlantis wurde durch den NKO-Gründer Winfried Radeke 1989 und 2000 gespielt und war eine der wichtigsten Produktionen in der frühen Geschichte des Hauses.


Kategorie: Musiktheater

Warum geht man mit Begeisterung in den Tod ? Im Westen ist man entsetzt und paralysiert von denen, die sich und andere in den Tod reißen. Hat es doch »bei uns« hier auch gegeben, und nicht zu knapp. Etwa vor 1914 und folgend. So wird ein »Leuchtturm « der Literatur und Musik des 20. Jahrhunderts merkwürdig aktuell – das Melodram Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke von Viktor Ullmann nach Rilke. Rainer Maria Rilke hatte 1899 die Geschichte eines jungen Adeligen geschrieben, der 1664 in den Krieg gegen die Türken zieht, das raue Leben der Soldaten erfährt, mit einer geheimnisvollen Gräfin seine erste Liebesnacht erlebt und waffenlos, aber mit fliegender Fahne (der »Cornet« ist der Fahnenträger) in die Schlacht zieht und unter 16 Säbelhieben stirbt. Mit dem Cornet landete Rilke einen Mega-Erfolg. Das spätromantische todesselige Poem trugen die deutschen Soldaten im Ersten Weltkrieg im Tornister. Rilkes Auftritt als introvertierter und hypersensibler Künstler verdeckt bis heute den politischen Partei-gänger: Mussolini-Bewunderer, überzeugter Faschist und Hitler-Anhänger. Viktor Ullmann, der geborene Katholik, erst von den Nazis zum Juden gemacht, schreibt zum Cornet in Theresienstadt 1944 eine Musik, die so jenseitig klingt, so jenseits aller Angst vor dem Tod, dass sie einen ebenso tröstet wie erschreckt. Es wird seine letzte Komposition, bevor die Nazis ihn nach Auschwitz deportieren und ermorden. Ullmann vertonte nur Auszüge, unser Projekt bringt erstmals den vollständigen Text. Die neuen, unvertonten Passagen werden von Malte Giesen in Musik gesetzt, – der mehrfach preisgekrönte Komponist (u. a. 1. Preis Deutscher Musikwettbewerb Komposition, 2012 Preisträger des Meisterkurses Orchesterkomposition des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart) hat sich einen Namen insbesondere durch seine Arbeiten im Bereich elektroakustischer Musik gemacht. Ullmanns Werk wird so zugleich »vollständig« gezeigt und durch zeitgenössische Mittel »fortgeschrieben«, mit einer Sängerin, einem Schauspieler und zwei Musikern. Fabian Gerhardt (erweiterte Fassung und Regie) stellte nach mehreren Inszenierungen u. a. am Staatsschauspiel Dresden, am DT Berlin, Schauspiel Frankfurt und Schauspielhaus Bochum seine erste Operninszenierung 2016 mit Iris von Pietro Mascagni an der Neuköllner Oper vor, gefolgt von Affe, einem Stück mit den Songs von Peter Fox’ Album Stadtaffe. Die Geschichte der Neuköllner Oper ist eng mit Ullmann verbunden – dessen Oper Der Kaiser von Atlantis wurde durch den NKO-Gründer Winfried Radeke 1989 und 2000 gespielt und war eine der wichtigsten Produktionen in der frühen Geschichte des Hauses.


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Warum geht man mit Begeisterung in den Tod ? Im Westen ist man entsetzt und paralysiert von denen, die sich und andere in den Tod reißen. Hat es doch »bei uns« hier auch gegeben, und nicht zu knapp. Etwa vor 1914 und folgend. So wird ein »Leuchtturm « der Literatur und Musik des 20. Jahrhunderts merkwürdig aktuell – das Melodram Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke von Viktor Ullmann nach Rilke. Rainer Maria Rilke hatte 1899 die Geschichte eines jungen Adeligen geschrieben, der 1664 in den Krieg gegen die Türken zieht, das raue Leben der Soldaten erfährt, mit einer geheimnisvollen Gräfin seine erste Liebesnacht erlebt und waffenlos, aber mit fliegender Fahne (der »Cornet« ist der Fahnenträger) in die Schlacht zieht und unter 16 Säbelhieben stirbt. Mit dem Cornet landete Rilke einen Mega-Erfolg. Das spätromantische todesselige Poem trugen die deutschen Soldaten im Ersten Weltkrieg im Tornister. Rilkes Auftritt als introvertierter und hypersensibler Künstler verdeckt bis heute den politischen Partei-gänger: Mussolini-Bewunderer, überzeugter Faschist und Hitler-Anhänger. Viktor Ullmann, der geborene Katholik, erst von den Nazis zum Juden gemacht, schreibt zum Cornet in Theresienstadt 1944 eine Musik, die so jenseitig klingt, so jenseits aller Angst vor dem Tod, dass sie einen ebenso tröstet wie erschreckt. Es wird seine letzte Komposition, bevor die Nazis ihn nach Auschwitz deportieren und ermorden. Ullmann vertonte nur Auszüge, unser Projekt bringt erstmals den vollständigen Text. Die neuen, unvertonten Passagen werden von Malte Giesen in Musik gesetzt, – der mehrfach preisgekrönte Komponist (u. a. 1. Preis Deutscher Musikwettbewerb Komposition, 2012 Preisträger des Meisterkurses Orchesterkomposition des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart) hat sich einen Namen insbesondere durch seine Arbeiten im Bereich elektroakustischer Musik gemacht. Ullmanns Werk wird so zugleich »vollständig« gezeigt und durch zeitgenössische Mittel »fortgeschrieben«, mit einer Sängerin, einem Schauspieler und zwei Musikern. Fabian Gerhardt (erweiterte Fassung und Regie) stellte nach mehreren Inszenierungen u. a. am Staatsschauspiel Dresden, am DT Berlin, Schauspiel Frankfurt und Schauspielhaus Bochum seine erste Operninszenierung 2016 mit Iris von Pietro Mascagni an der Neuköllner Oper vor, gefolgt von Affe, einem Stück mit den Songs von Peter Fox’ Album Stadtaffe. Die Geschichte der Neuköllner Oper ist eng mit Ullmann verbunden – dessen Oper Der Kaiser von Atlantis wurde durch den NKO-Gründer Winfried Radeke 1989 und 2000 gespielt und war eine der wichtigsten Produktionen in der frühen Geschichte des Hauses.


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Warum geht man mit Begeisterung in den Tod ? Im Westen ist man entsetzt und paralysiert von denen, die sich und andere in den Tod reißen. Hat es doch »bei uns« hier auch gegeben, und nicht zu knapp. Etwa vor 1914 und folgend. So wird ein »Leuchtturm « der Literatur und Musik des 20. Jahrhunderts merkwürdig aktuell – das Melodram Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke von Viktor Ullmann nach Rilke. Rainer Maria Rilke hatte 1899 die Geschichte eines jungen Adeligen geschrieben, der 1664 in den Krieg gegen die Türken zieht, das raue Leben der Soldaten erfährt, mit einer geheimnisvollen Gräfin seine erste Liebesnacht erlebt und waffenlos, aber mit fliegender Fahne (der »Cornet« ist der Fahnenträger) in die Schlacht zieht und unter 16 Säbelhieben stirbt. Mit dem Cornet landete Rilke einen Mega-Erfolg. Das spätromantische todesselige Poem trugen die deutschen Soldaten im Ersten Weltkrieg im Tornister. Rilkes Auftritt als introvertierter und hypersensibler Künstler verdeckt bis heute den politischen Partei-gänger: Mussolini-Bewunderer, überzeugter Faschist und Hitler-Anhänger. Viktor Ullmann, der geborene Katholik, erst von den Nazis zum Juden gemacht, schreibt zum Cornet in Theresienstadt 1944 eine Musik, die so jenseitig klingt, so jenseits aller Angst vor dem Tod, dass sie einen ebenso tröstet wie erschreckt. Es wird seine letzte Komposition, bevor die Nazis ihn nach Auschwitz deportieren und ermorden. Ullmann vertonte nur Auszüge, unser Projekt bringt erstmals den vollständigen Text. Die neuen, unvertonten Passagen werden von Malte Giesen in Musik gesetzt, – der mehrfach preisgekrönte Komponist (u. a. 1. Preis Deutscher Musikwettbewerb Komposition, 2012 Preisträger des Meisterkurses Orchesterkomposition des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart) hat sich einen Namen insbesondere durch seine Arbeiten im Bereich elektroakustischer Musik gemacht. Ullmanns Werk wird so zugleich »vollständig« gezeigt und durch zeitgenössische Mittel »fortgeschrieben«, mit einer Sängerin, einem Schauspieler und zwei Musikern. Fabian Gerhardt (erweiterte Fassung und Regie) stellte nach mehreren Inszenierungen u. a. am Staatsschauspiel Dresden, am DT Berlin, Schauspiel Frankfurt und Schauspielhaus Bochum seine erste Operninszenierung 2016 mit Iris von Pietro Mascagni an der Neuköllner Oper vor, gefolgt von Affe, einem Stück mit den Songs von Peter Fox’ Album Stadtaffe. Die Geschichte der Neuköllner Oper ist eng mit Ullmann verbunden – dessen Oper Der Kaiser von Atlantis wurde durch den NKO-Gründer Winfried Radeke 1989 und 2000 gespielt und war eine der wichtigsten Produktionen in der frühen Geschichte des Hauses.


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Warum geht man mit Begeisterung in den Tod ? Im Westen ist man entsetzt und paralysiert von denen, die sich und andere in den Tod reißen. Hat es doch »bei uns« hier auch gegeben, und nicht zu knapp. Etwa vor 1914 und folgend. So wird ein »Leuchtturm « der Literatur und Musik des 20. Jahrhunderts merkwürdig aktuell – das Melodram Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke von Viktor Ullmann nach Rilke. Rainer Maria Rilke hatte 1899 die Geschichte eines jungen Adeligen geschrieben, der 1664 in den Krieg gegen die Türken zieht, das raue Leben der Soldaten erfährt, mit einer geheimnisvollen Gräfin seine erste Liebesnacht erlebt und waffenlos, aber mit fliegender Fahne (der »Cornet« ist der Fahnenträger) in die Schlacht zieht und unter 16 Säbelhieben stirbt. Mit dem Cornet landete Rilke einen Mega-Erfolg. Das spätromantische todesselige Poem trugen die deutschen Soldaten im Ersten Weltkrieg im Tornister. Rilkes Auftritt als introvertierter und hypersensibler Künstler verdeckt bis heute den politischen Partei-gänger: Mussolini-Bewunderer, überzeugter Faschist und Hitler-Anhänger. Viktor Ullmann, der geborene Katholik, erst von den Nazis zum Juden gemacht, schreibt zum Cornet in Theresienstadt 1944 eine Musik, die so jenseitig klingt, so jenseits aller Angst vor dem Tod, dass sie einen ebenso tröstet wie erschreckt. Es wird seine letzte Komposition, bevor die Nazis ihn nach Auschwitz deportieren und ermorden. Ullmann vertonte nur Auszüge, unser Projekt bringt erstmals den vollständigen Text. Die neuen, unvertonten Passagen werden von Malte Giesen in Musik gesetzt, – der mehrfach preisgekrönte Komponist (u. a. 1. Preis Deutscher Musikwettbewerb Komposition, 2012 Preisträger des Meisterkurses Orchesterkomposition des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart) hat sich einen Namen insbesondere durch seine Arbeiten im Bereich elektroakustischer Musik gemacht. Ullmanns Werk wird so zugleich »vollständig« gezeigt und durch zeitgenössische Mittel »fortgeschrieben«, mit einer Sängerin, einem Schauspieler und zwei Musikern. Fabian Gerhardt (erweiterte Fassung und Regie) stellte nach mehreren Inszenierungen u. a. am Staatsschauspiel Dresden, am DT Berlin, Schauspiel Frankfurt und Schauspielhaus Bochum seine erste Operninszenierung 2016 mit Iris von Pietro Mascagni an der Neuköllner Oper vor, gefolgt von Affe, einem Stück mit den Songs von Peter Fox’ Album Stadtaffe. Die Geschichte der Neuköllner Oper ist eng mit Ullmann verbunden – dessen Oper Der Kaiser von Atlantis wurde durch den NKO-Gründer Winfried Radeke 1989 und 2000 gespielt und war eine der wichtigsten Produktionen in der frühen Geschichte des Hauses.


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Warum geht man mit Begeisterung in den Tod ? Im Westen ist man entsetzt und paralysiert von denen, die sich und andere in den Tod reißen. Hat es doch »bei uns« hier auch gegeben, und nicht zu knapp. Etwa vor 1914 und folgend. So wird ein »Leuchtturm « der Literatur und Musik des 20. Jahrhunderts merkwürdig aktuell – das Melodram Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke von Viktor Ullmann nach Rilke. Rainer Maria Rilke hatte 1899 die Geschichte eines jungen Adeligen geschrieben, der 1664 in den Krieg gegen die Türken zieht, das raue Leben der Soldaten erfährt, mit einer geheimnisvollen Gräfin seine erste Liebesnacht erlebt und waffenlos, aber mit fliegender Fahne (der »Cornet« ist der Fahnenträger) in die Schlacht zieht und unter 16 Säbelhieben stirbt. Mit dem Cornet landete Rilke einen Mega-Erfolg. Das spätromantische todesselige Poem trugen die deutschen Soldaten im Ersten Weltkrieg im Tornister. Rilkes Auftritt als introvertierter und hypersensibler Künstler verdeckt bis heute den politischen Partei-gänger: Mussolini-Bewunderer, überzeugter Faschist und Hitler-Anhänger. Viktor Ullmann, der geborene Katholik, erst von den Nazis zum Juden gemacht, schreibt zum Cornet in Theresienstadt 1944 eine Musik, die so jenseitig klingt, so jenseits aller Angst vor dem Tod, dass sie einen ebenso tröstet wie erschreckt. Es wird seine letzte Komposition, bevor die Nazis ihn nach Auschwitz deportieren und ermorden. Ullmann vertonte nur Auszüge, unser Projekt bringt erstmals den vollständigen Text. Die neuen, unvertonten Passagen werden von Malte Giesen in Musik gesetzt, – der mehrfach preisgekrönte Komponist (u. a. 1. Preis Deutscher Musikwettbewerb Komposition, 2012 Preisträger des Meisterkurses Orchesterkomposition des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart) hat sich einen Namen insbesondere durch seine Arbeiten im Bereich elektroakustischer Musik gemacht. Ullmanns Werk wird so zugleich »vollständig« gezeigt und durch zeitgenössische Mittel »fortgeschrieben«, mit einer Sängerin, einem Schauspieler und zwei Musikern. Fabian Gerhardt (erweiterte Fassung und Regie) stellte nach mehreren Inszenierungen u. a. am Staatsschauspiel Dresden, am DT Berlin, Schauspiel Frankfurt und Schauspielhaus Bochum seine erste Operninszenierung 2016 mit Iris von Pietro Mascagni an der Neuköllner Oper vor, gefolgt von Affe, einem Stück mit den Songs von Peter Fox’ Album Stadtaffe. Die Geschichte der Neuköllner Oper ist eng mit Ullmann verbunden – dessen Oper Der Kaiser von Atlantis wurde durch den NKO-Gründer Winfried Radeke 1989 und 2000 gespielt und war eine der wichtigsten Produktionen in der frühen Geschichte des Hauses.


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Warum geht man mit Begeisterung in den Tod ? Im Westen ist man entsetzt und paralysiert von denen, die sich und andere in den Tod reißen. Hat es doch »bei uns« hier auch gegeben, und nicht zu knapp. Etwa vor 1914 und folgend. So wird ein »Leuchtturm « der Literatur und Musik des 20. Jahrhunderts merkwürdig aktuell – das Melodram Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke von Viktor Ullmann nach Rilke. Rainer Maria Rilke hatte 1899 die Geschichte eines jungen Adeligen geschrieben, der 1664 in den Krieg gegen die Türken zieht, das raue Leben der Soldaten erfährt, mit einer geheimnisvollen Gräfin seine erste Liebesnacht erlebt und waffenlos, aber mit fliegender Fahne (der »Cornet« ist der Fahnenträger) in die Schlacht zieht und unter 16 Säbelhieben stirbt. Mit dem Cornet landete Rilke einen Mega-Erfolg. Das spätromantische todesselige Poem trugen die deutschen Soldaten im Ersten Weltkrieg im Tornister. Rilkes Auftritt als introvertierter und hypersensibler Künstler verdeckt bis heute den politischen Partei-gänger: Mussolini-Bewunderer, überzeugter Faschist und Hitler-Anhänger. Viktor Ullmann, der geborene Katholik, erst von den Nazis zum Juden gemacht, schreibt zum Cornet in Theresienstadt 1944 eine Musik, die so jenseitig klingt, so jenseits aller Angst vor dem Tod, dass sie einen ebenso tröstet wie erschreckt. Es wird seine letzte Komposition, bevor die Nazis ihn nach Auschwitz deportieren und ermorden. Ullmann vertonte nur Auszüge, unser Projekt bringt erstmals den vollständigen Text. Die neuen, unvertonten Passagen werden von Malte Giesen in Musik gesetzt, – der mehrfach preisgekrönte Komponist (u. a. 1. Preis Deutscher Musikwettbewerb Komposition, 2012 Preisträger des Meisterkurses Orchesterkomposition des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart) hat sich einen Namen insbesondere durch seine Arbeiten im Bereich elektroakustischer Musik gemacht. Ullmanns Werk wird so zugleich »vollständig« gezeigt und durch zeitgenössische Mittel »fortgeschrieben«, mit einer Sängerin, einem Schauspieler und zwei Musikern. Fabian Gerhardt (erweiterte Fassung und Regie) stellte nach mehreren Inszenierungen u. a. am Staatsschauspiel Dresden, am DT Berlin, Schauspiel Frankfurt und Schauspielhaus Bochum seine erste Operninszenierung 2016 mit Iris von Pietro Mascagni an der Neuköllner Oper vor, gefolgt von Affe, einem Stück mit den Songs von Peter Fox’ Album Stadtaffe. Die Geschichte der Neuköllner Oper ist eng mit Ullmann verbunden – dessen Oper Der Kaiser von Atlantis wurde durch den NKO-Gründer Winfried Radeke 1989 und 2000 gespielt und war eine der wichtigsten Produktionen in der frühen Geschichte des Hauses.


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Änderungen vorbehalten! - Angaben ohne Gewähr! - Stand:04.09.18
© Fotos der Vorstellungen: [+][-]
Wolfskinder(/) Die Weise von Liebe und Tod(Promo/)

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