www.berlinchecker.dewww.berlinchecker.de
×

Anzeige



Spielplan für September 2018

Ein Körper rebelliert gegen die Schwerkraft und zeigt seine Leichtigkeit: “R. OSA” ist eine ‘one woman show’, inspiriert von der Bildwelt des Malers Fernando Botero, der Jane Fonda der 1980er Jahre und von den Konzepten von Höchstleistung und Erfolg. Damit fügt sich das Solo nahtlos ein in die Poetik der italienischen Choreografin Silvia Gribaudi, die stets den Ausdruck des Körpers auf die Bühne und seine soziale Rolle ins Spiel bringt. Die Performerin Claudia Marsicano absolviert zehn Übungen in Virtuosität, die den Blick der Zuschauenden herausfordern und thematisieren, wie wir andere ansehen.


Kategorie: Zeitgenössischer Tanz

Wie hat sich die Welt in den letzten fünfzig Jahren verändert? Und was ist übrig geblieben von den Fragen, den Werten und dem Begehren der 68er? Diesen Fragen widmet sich der belgische Choreograf Michiel Vandevelde gemeinsam mit 13 Jugendlichen in “Paradise Now (1968–2018)”. Ausgehend von der legendären gleichnamigen Performance des Living Theatre werfen sie einen Blick in die Vergangenheit, um etwas über die ungewisse Zukunft sagen zu können: In einer wilden Choreografie ikonischer Bilder, performt von jungen Menschen, scheint ein Horizont von Möglichkeiten auf.


Kategorie: Zeitgenössischer Tanz

Zwei Menschen warten darauf, dass ein weiterer Winter vorübergeht. Sie durchstreifen die ausgeräumte Bühne, gefangen in einem Raum zwischen tiefer Stille und den Stimmen ihrer Erinnerung, und vertreiben sich die Zeit. In “The Fifth Winter” reflektiert das Duo Mal Pelo, das seit 1989 zusammenarbeitet, das Vergehen der Zeit ebenso wie die Grenzen unseres eigenen Terrains. Dabei lassen sich Maria Muñoz und Pep Ramis von Werken des italienischen Dichters Erri de Luca inspirieren – und verwandeln ihr Duett selbst in ein luzides, choreografisches Gedicht, das zugleich zart und kraftvoll ist.


Kategorie: Zeitgenössischer Tanz

In ihrem Stück “M.A.R.S” untersuchen Bahar Temiz und Felix M. Ott unterschiedliche Arten und Möglichkeiten, sich gemeinsam zu bewegen. Der Berliner Choreograf und die in Paris lebende Choreografin zielen in ihrer Zusammenarbeit darauf, die Grenze zwischen ihren Körpern aufzuheben, und damit die Beziehung zueinander neu zu erfinden. Ihre Körper als Instrumente einer ungewöhnlichen Partitur verstehend, navigieren sie von einer Situation zur nächsten. Sie verschlingen ihre Körper zu einem einzigen Wesen, lassen sie ineinander fließen, und etablieren ein Spielfeld, das völlige Hingabe ermöglicht.


Kategorie: Zeitgenössischer Tanz

Was impliziert eine Geste? Wie entfaltet sich die Bedeutung einer Bewegung? In seinen präzisen Choreografien seziert Noé Soulier einzelne Elemente von Bewegungen und reduziert sie auf ihre Essenz. Dabei verbindet er das Philosophische und das Künstlerische, und untersucht die Beziehung zwischen Bewegung und Gedanke. In seiner neuen Produktion “The Waves” geht der französische Choreograf und Philosoph davon aus, dass wir komplexe Erfahrungen mit körperlichen Bewegungen und Haltungen assoziieren, und erarbeitet ein Vokabular von Gesten, das das Körpergedächtnis aktiviert.


Kategorie: Zeitgenössischer Tanz

Alan Lucien Øyen erkundet den Grenzbereich zwischen Tanz, Theater, Text und Film. Indem er intimste Momente in Szene setzt, will der norwegische Choreograf die Schlichtheit, Schönheit und Komplexität menschlicher Erfahrung widerspiegeln – und passt darin hervorragend zu Pina Bauschs Wuppertaler Tanztheater, das stets das zutiefst Menschliche aufsucht. Gemeinsam mit dem Ensemble des Tanztheaters entwickelt Alan Lucien Øyen eine neue Choreografie, “Neues Stück II”. Ein Novum für das Tanztheater, das erstmals, unter der Intendanz und Künstlerischen Leitung von Adolphe Binder, zwei abendfüllende Stücke mit transdisziplinär arbeitenden, internationalen Gastchoreografen erarbeitet.


Kategorie: Tanztheater

Alan Lucien Øyen erkundet den Grenzbereich zwischen Tanz, Theater, Text und Film. Indem er intimste Momente in Szene setzt, will der norwegische Choreograf die Schlichtheit, Schönheit und Komplexität menschlicher Erfahrung widerspiegeln – und passt darin hervorragend zu Pina Bauschs Wuppertaler Tanztheater, das stets das zutiefst Menschliche aufsucht. Gemeinsam mit dem Ensemble des Tanztheaters entwickelt Alan Lucien Øyen eine neue Choreografie, “Neues Stück II”. Ein Novum für das Tanztheater, das erstmals, unter der Intendanz und Künstlerischen Leitung von Adolphe Binder, zwei abendfüllende Stücke mit transdisziplinär arbeitenden, internationalen Gastchoreografen erarbeitet.


Kategorie: Tanztheater

Könnte zeitgenössischer Tanz so poulär wie der Volkssport Fußball werden? Und was unterscheidet beide voneinander? In ihrem vielfach ausgezeichneten humorvollen Stück “La Partida” widmet sich die katalanische Choreografin dem Fußball. Auf einem Fußballfeld lässt sie fünf Fußballspieler und fünf Tänzerinnen in einem Spiel aufeinandertreffen, das beide Strukturen befragt, letztlich aber nur seinen eigenen Regeln folgt. Gemeinsam mit dem Publikum zelebrieren sie die Passion für Sport und Kunst. Vero Cendoyas vielgestaltige künstlerische Arbeiten konfrontieren den Tanz häufig mit anderen Feldern: Mit dem Hip-Hop beispielsweise, mit Bildender Kunst oder Poesie.


Kategorie: Zeitgenössischer Tanz


Änderungen vorbehalten! - Angaben ohne Gewähr! - Stand:04.09.18
© Fotos der Vorstellungen: [+][-]
R. OSA_10 EXERCISES FOR NEW VIRTUOSITIES(Promo/) Paradise Now (1968-2018)(Kurt van der Elst/Kurt van der Elst) The Fifth Winter(Jordi Bover/Jordi Bover) M.A.R.S(Iggy Ingmar/Iggy Ingmar) The Waves(Promo/) Neues Stück II(Promo/) La Partida(Martí E. Berenguer/Martí E. Berenguer)

...nach oben - ...Seite zurück - ...zur Startseite