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Spielplan für Oktober 2018

Die neue Podcast-Reihe bewegt sich zwischen Feature, Wissenschaftsporträt und Hörspiel. Auf spielerische und unterhaltsame Weise macht sie Museumsobjekte zum Ausgangspunkt akustischer Reisen in die Wissensgeschichte der Vormoderne. Dabei gleicht keine der erzählten Geschichten der anderen. Jede Episode nimmt die narrativen Fäden anders auf und passt ihre Erzählweise sowohl dem jeweiligen Objekt als auch dem fachspezifischen Zugriff der Wissenschaftler/innen an, deren Forschung wir im Podcast kennenlernen dürfen. So führt beispielsweise die Spur einer rubinroten Teekanne auf die frühneuzeitliche Pfaueninsel bei Berlin. Hier stellt der Alchemiker Johann Kunckel im Auftrag des Großen Kurfürsten das sagenumwobene Goldrubinglas her. Welches Geheimnis wird auf der Insel gehütet? Was macht die Nanotechnologie in Kunckels Labor? Inwiefern unterscheidet sich sein Wissen vom chemischen Wissen unserer Zeit? „Die Verheißung der rubinroten Teekanne“ ist die erste Folge der neuen, vom Sonderforschungsbereich „Episteme in Bewegung“ an der Freien Universität Berlin herausgegebenen Podcast-Reihe mit dem Titel „Hinter den Dingen. 5000 Jahre Wissensgeschichte zum Mitnehmen und Nachhören“. Die Hör-Lounge öffnet um 20 Uhr. Kopfhörer werden ausgegeben. Die Podcast-Reihe entsteht in Kooperation mit den Staatlichen Museen zu Berlin. [logo museum 200]


Kategorie:

Support: Sam Vance-Law Dass es Konstantin Gropper geschafft hat, Mannheim auf der internationalen Musiklandkarte zu verorten, ist nur eine der vielen Errungenschaften seines aus dem Schlafzimmer erwachsenen Orchester-Pop-Projekts Get Well Soon. Neben den eigenen Stücken widmet er sich Arbeiten für Film oder engagiert sich als Produzent für Künstler wie Casper oder den Kanadier Sam Vance-Law. „The Horror“ ist sein nunmehr fünftes Album und bündelt neben reichhaltigen Arrangements, sphärischem Chorgesang und einem Hauch Nostalgie vor allem Groppers Faszination für Alpträume. Wo sich andere grausen schöpft der Multiinstrumentalist Inspiration und konstatiert: „Ich träume so selten spektakulär, dass solche Alpträume für mich wie Inspirationsgeschenke sind. Ich wache auf und denke: Daraus muss ich einen Song machen.“ Und nicht nur einen. Drei seiner einprägsamsten Träume dienten als Nährboden, aus dem er in den vergangenen zwei Jahren ein weiteres großes Pop-Album kultiviert hat. Mit klirrendem Glockenspiel, gewohnt sagenhaften Streichern und seinem croonenden Bariton wühlt Gropper subtil in den Abgründen der menschlichen Psyche und lässt dabei seine Vorliebe für den 50er Jahre-Sound Frank Sinatras und große Filmkomponisten wie Hitchcock Wegbegleiter Bernhard Hermann oder den französischen Soundtrack-Meister Philippe Sarde in sein jüngstes Klanggemälde einfließen. Im Oktober präsentiert die Get Well Soon Big Band das neue Album an mehreren Abenden im Großen Haus der Volksbühne. [logo taz 150] [logo bytefm 150] [logo musikexpress 100]


Kategorie: Konzert

MISCHA: Ich bin die tragische Figur einer furchtbar langweiligen Geschichte. Ich habe die ganze Zeit Durst und muss gleichzeitig auf die Toilette. MICHAIL: Mischa! Was veranstaltest du hier denn für ein Provinztheater?!? Wir haben 40% intelligente Zuschauer. Die schämen sich dann doch! ILJA: Aber was hast du denn gegen Provinztheater, Vater? Außerdem haben bei der Facebook-Veranstaltung sowieso nur vier Leute zugesagt. Dann haben wir auch nur 1,6 intelligente Zuschauer. Selbst wir interessieren uns nur für die Veranstaltung. Das haben wir extra gemacht, damit du dich nicht unter Druck gesetzt fühlst, Vater. Gib der Provinz eine Chance! LJUDMILA: Aber, wer ist denn heute schon noch provinziell? Also im Grunde genommen, muss man die Großstadt doch zur größten Provinz erklären und das ist dann ein guter Ausgangspunkt, um allen Metropolenchauvinisten ein Schnippchen zu schlagen. MICHAIL: Wenn das mit euch so weitergeht, wird hier in Zukunft gar nichts mehr veröffentlich und inszeniert werden! ILJA: Wahrscheinlich ist deine Abneigung gegen das Provinztheater ein weiterer ernsthafter Mangel in deiner Auffassung von schöpferischer Arbeit. Du hast eben einfach nicht den visionären Blick!


Kategorie: Schauspiel

Support: Sam Vance-Law Dass es Konstantin Gropper geschafft hat, Mannheim auf der internationalen Musiklandkarte zu verorten, ist nur eine der vielen Errungenschaften seines aus dem Schlafzimmer erwachsenen Orchester-Pop-Projekts Get Well Soon. Neben den eigenen Stücken widmet er sich Arbeiten für Film oder engagiert sich als Produzent für Künstler wie Casper oder den Kanadier Sam Vance-Law. „The Horror“ ist sein nunmehr fünftes Album und bündelt neben reichhaltigen Arrangements, sphärischem Chorgesang und einem Hauch Nostalgie vor allem Groppers Faszination für Alpträume. Wo sich andere grausen schöpft der Multiinstrumentalist Inspiration und konstatiert: „Ich träume so selten spektakulär, dass solche Alpträume für mich wie Inspirationsgeschenke sind. Ich wache auf und denke: Daraus muss ich einen Song machen.“ Und nicht nur einen. Drei seiner einprägsamsten Träume dienten als Nährboden, aus dem er in den vergangenen zwei Jahren ein weiteres großes Pop-Album kultiviert hat. Mit klirrendem Glockenspiel, gewohnt sagenhaften Streichern und seinem croonenden Bariton wühlt Gropper subtil in den Abgründen der menschlichen Psyche und lässt dabei seine Vorliebe für den 50er Jahre-Sound Frank Sinatras und große Filmkomponisten wie Hitchcock Wegbegleiter Bernhard Hermann oder den französischen Soundtrack-Meister Philippe Sarde in sein jüngstes Klanggemälde einfließen. Im Oktober präsentiert die Get Well Soon Big Band das neue Album an mehreren Abenden im Großen Haus der Volksbühne. [logo taz 150] [logo bytefm 150] [logo musikexpress 100]


Kategorie: Konzert

Emotionsgeladener Noise aus der Feder des Ex-Sightings-Kopfs und Ausnahmegitarristen. “While pretty much every noise musician uses the guitar as a weapon of mass destruction, Mark Morgan of scuzz-worshippers Sightings uses his guitar for sheer negation. Playing in 50 shades of gray on found and borrowed pedals, the leader of this longtime Brooklyn noise band is quicker to sound like a vacuum humming, toilet flushing, or scrambled cable porn feed than Eric Clapton or even Thurston Moore.- a unique sound that has all the emotion of punk, with none of its recognizable sounds. As he told the blog Thee Outernet: 'Probably the biggest influences on my playing style is sheer f—king laziness and to a slightly lesser degree, a certain level of retardation in grasping basic guitar technique.'” - [SPIN](https://www.spin.com/2012/05/spins-100-greatest-guitarists-all-time/)


Kategorie: Konzert

Es war ein gesellschaftlicher Aufbruch, ein bewegendes Generationenereignis - und wurde gnadenlos versenkt: Die Aufnahme von Hunderttausenden von Geflüchteten im Sommer 2015 wäre die Chance gewesen, Deutschland neu zu gründen, eine andere, offenere Bürgergesellschaft zu schaffen. Warum ist das nicht geschehen? Und was sind die Folgen dieses Versagens? Darüber diskutieren Armen Avanessian, Georg Diez, Sophie Passmann, Gilda Sahebi und Farhad Dilmaghani.


Kategorie: Diskurs

Support: Sam Vance-Law Dass es Konstantin Gropper geschafft hat, Mannheim auf der internationalen Musiklandkarte zu verorten, ist nur eine der vielen Errungenschaften seines aus dem Schlafzimmer erwachsenen Orchester-Pop-Projekts Get Well Soon. Neben den eigenen Stücken widmet er sich Arbeiten für Film oder engagiert sich als Produzent für Künstler wie Casper oder den Kanadier Sam Vance-Law. „The Horror“ ist sein nunmehr fünftes Album und bündelt neben reichhaltigen Arrangements, sphärischem Chorgesang und einem Hauch Nostalgie vor allem Groppers Faszination für Alpträume. Wo sich andere grausen schöpft der Multiinstrumentalist Inspiration und konstatiert: „Ich träume so selten spektakulär, dass solche Alpträume für mich wie Inspirationsgeschenke sind. Ich wache auf und denke: Daraus muss ich einen Song machen.“ Und nicht nur einen. Drei seiner einprägsamsten Träume dienten als Nährboden, aus dem er in den vergangenen zwei Jahren ein weiteres großes Pop-Album kultiviert hat. Mit klirrendem Glockenspiel, gewohnt sagenhaften Streichern und seinem croonenden Bariton wühlt Gropper subtil in den Abgründen der menschlichen Psyche und lässt dabei seine Vorliebe für den 50er Jahre-Sound Frank Sinatras und große Filmkomponisten wie Hitchcock Wegbegleiter Bernhard Hermann oder den französischen Soundtrack-Meister Philippe Sarde in sein jüngstes Klanggemälde einfließen. Im Oktober präsentiert die Get Well Soon Big Band das neue Album an mehreren Abenden im Großen Haus der Volksbühne. [logo taz 150] [logo bytefm 150] [logo musikexpress 100]


Kategorie: Konzert

Buchpremiere und Gespräch Lesung: Haralampi G. Oroschakoff Moderation: Alexander Neu (Bundestagsabgeordneter) Wladimir Putins Machtfülle nötigt den einen Bewunderung ab, bei anderen weckt sie Misstrauen und Angst. Was macht den Präsidenten so erfolgreich? Weiß er Dinge, die anderen Regierungschefs verborgen bleiben? Aus dieser Frage entspinnt Russland-Insider Alexander Rahr seinen Plot rund um Politiker und Geheimdienste, die Prophezeiungen des Nostradamus und drei Generationen Exilrussen, die einem Flugzeug aus der Zukunft hinterherjagen. Lagern im Kreml wirklich die Zeugnisse einer Zeitreise – oder verrennen sie sich in eine wahnhafte Idee? Vieles, was Rahr in den Hinterzimmern der Macht erfahren hat, muss er offiziell für sich behalten. Doch in diesem literarischen Verwirrspiel kann er manches Geheimnis preisgeben und legt die verborgenen Strukturen der russischen und der internationalen Politik offen. ALEXANDER RAHR, 1959 in Taipeh geboren, ist Osteuropa-Historiker, Politologe, Publizist und einer der führenden deutschen Russland-Experten. Nach dem Studium in München war er ab 1982 als Analytiker tätig, u. a. 18 Jahre lang für die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik. 2004 bis 2015 saß er im Lenkungsausschuss des Petersburger Dialogs. Er ist Autor mehrerer Sachbücher, u. a. »Der kalte Freund. Warum wir Russland brauchen« (Hanser 2011). Rahr ist Träger des Bundesverdienstkreuzes.


Kategorie: Lesung

Alan Posener im Gespräch mit dem Autor Das, was wir mit der Chiffre „1968“ bezeichnen, war eine grundlegende Kulturrevolution, die spätestens am 2. Juni 1967 mit der Erschießung Benno Ohnesorgs begann und erst in den späten Siebzigerjahren mit der Auflösung der K-Gruppen und der Gründung der Grünen endete. Willi Jasper, als Funktionär der maoistischen KPD/AO zehn Jahre Protagonist der Bewegung, blickt in seinem sehr persönlichen Bericht auf eine Zeit des Aufbruchs zurück, in der sich die Lektüre von Paul Celan und Theodor W. Adorno mit Proletkult und Arbeiterromantik verbanden und Happenings und Militanz in die Agitation in der Fabrik und die Teilnahme an Bundestagswahlen mit Ergebnissen im Promillebereich übergingen. Während eine Chinareise 1977 zur großen Desillusionierung führte, lösten sich die großen Hoffnungen der damaligen Zeit – entgegen aller Selbstzufriedenheit der Veteranen von 68 – bis heute nicht ein. So stellen sich aus der Gegenwart nicht nur Fragen an die Vergangenheit, sondern es richten sich auch Fragen aus der Vergangenheit an die Zukunft. Willi Jasper, geboren 1945 in Lavelsloh/Niedersachsen, lebt als Publizist und Kulturwissenschaftler in Berlin. Er war bis 2010 Professor für deutsch-jüdische Literaturgeschichte an der Universität Potsdam. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Literatur- und Kulturgeschichte, darunter Biografien über Ludwig Börne und Heinrich Mann.


Kategorie: Lesung

Bühnenmeister i.R. Achim Busch gibt in einer ca. 90-minütigen Führung Einblicke in die Geschichte des Hauses, seine Architektur und technischen Gegebenheiten. Tickets können für 3 Euro an der Theaterkasse erworben werden.


Kategorie:

2010 eröffnet der französische Baustoffkonzern Lafarge im Norden Syriens eine Zementfabrik. Es handelt sich dabei um eine der größten ausländischen Investitionen, die jemals in dem Land getätigt worden ist. Einige Monate später bricht eine friedliche Revolution gegen das totalitäre Regime Baschar Al Assads aus, bald darauf stürzt das destabilisierte Land in einen brutalen Bürger- und verheerenden Stellvertreterkrieg. Doch Besitzer und Geschäftspartner bestehen darauf, dass in der Fabrik, die inmitten der kriegerischen Auseinandersetzungen nahe Rakka liegt, weitergearbeitet werden muss. Im Laufe der nächsten Jahre kontrollieren immer wieder andere Kriegsparteien die Region, Ende 2013 erringt der IS die vollständige Vorherrschaft über das Gebiet. Die Konzernleitung arrangiert sich mit den jeweils herrschenden Warlords, Schutzgeld und Wegezölle werden gezahlt, die Produktion in der Fabrik läuft weiter. Ein banaler Betriebsunfall führt schließlich zu ersten Ermittlungen in einem Netzwerk aus schmutzigen Unternehmern. Davon erzählt Mohammad Al Attar in seinem Stück. Nach dem großen Erfolg ihrer beiden jüngsten Aufführungen While I was waiting und Iphigenie setzen der Dramatiker Mohammad Al Attar und der ebenfalls aus Syrien stammende Regisseur Omar Abusaada ihre Zusammenarbeit fort und reflektieren die zerstörerischen Umwälzungen in ihrem Heimatland. Gemeinsam mit einer Gruppe syrischer Schauspieler*innen dekonstruieren sie eines der verstörendsten Gesichter des Krieges – das Bündnis von Geld und Macht. Ein Auftragswerk an Mohammad Al Attar und Omar Abusaada. Eine Koproduktion der Volksbühne Berlin mit der Ruhrtriennale. Medienpartner: Exberliner [text-ar]المصنع نص محمد العطّار إخراج: عمر أبو سعدة. بتكلفته الهائلة اعتُبر مصنع لافارج أكبر استثمارٍ أجنبي في سوريا خارج قطاع النفط. افتتاح المصنع جاء قبل شهورٍ فقط من اندلاع ثورة آذار 2011 ضد نظام الأسد في سوريا، الذي رد بعنفٍ مفرط على المتظاهرين السلميين الأمر الذي سيُدخل البلاد في أتون حربٍ أهليةٍ طاحنة، ستتحول لاحقاً إلى حربٍ تُدار بالوكالة عبر لاعبين إقليميين ودوليين. بالرغم من كل هذه التطورات رفضت إدارة لافارج أن تُغلق المصنع، رغم أنه يقع في قلب منطقة تشهد اشتباكاتٍ عسكرية وتغيُّرٍ مُستمرٍ لخرائط القوى المُسيطرة على الأرض. فكيف بقي المصنع مفتوحاً حتى نهاية 2014؟ وما هي الأثمان التي دُفعت لضمان ذلك؟ صُدفة غريبة ستقود صحافية مُستقلة للكشف عن صفقات سرية أبرمتها إدارة المصنع مع جميع الأطراف المُتحاربة. وفي سعيها لتجميع خيوط الحكاية، تجد الصحافية نفسها أمام شبكة معقدة من التحالفات والمصالح التي تشكل أحد أوجه اقتصاد الحرب السورية، كما تجد نفسها في مواجهة أسئلة مؤرقة عن معنى الحقيقة أمام تعدد الروايات وتناقضها حول الوقائع عينها. يواصل الكاتب محمد العطار والمخرج عمر أبو سعدة، عبر شراكتهما المسرحية طرح الأسئلة حول الواقع المُعقد في بلدهما سوريا. في عملهما الجديد هذا، يحاولان تسليط الضوء على التحالف الصلب لرأس المال مع السلطة في سوريا ما قبل الحرب وبعدها، وعلى تجارة الحرب وتجارها. إخراج: عُمر أبو سعدة نص: محمد العطّار سينوغرافيا وآزياء: بيسان الشريف. فيديو: رامي فرح وسامر عجّوري تصميم أقنعة: محمد عُمران. مساعد مخرج: عامر عُقدة. الممثلون: لينا مراد رمزي شقير سعد الغفري مصطفى قُر و صالح كاتبة (موسيقى). [/text-ar] Arabisch mit deutschen und englischen Übertiteln.


Kategorie: Schauspiel

„Poetry is not only dream and vision.- it is the skeleton architecture of our lives. It lays the foundations for a future of change.“ Audre Lorde Es findet eine dramatische politische Verschiebung statt: Rassismus und Menschenverachtung werden gesellschaftsfähig. Was gestern noch undenkbar war und als unsagbar galt, ist kurz darauf Realität. Wir treten für eine offene und solidarische Gesellschaft ein! Im Vorfeld der Großdemonstration #unteilbar laden Autor*innen zu einem literarisch-diskursiven Abend. Be connected! Eintritt frei. Von und mit: Maria Cecilia Barbetta, Shida Bazyar, Jan Böttcher, Paul Brodowsky, Jakob Dobers, Daniela Dröscher, Kübra Gümüsay, Dilek Güngör, Svealena Kutschke, Svenja Leiber, Sharon Dodua Otoo, Oliva Wenzel


Kategorie: Diskurs

1986 in Ostberlin als politisches Eingreiforchester gegründet, hat die Bolschewistische Kurkapelle Schwarz-Rot Erich Honecker überlebt. Und auch Helmut Kohl. Die Bolschewistische Kurkapelle Schwarz-Rot hat keinen Chef. Sie sind keine Profis, sondern eine musizierende Familie. Aus Leidenschaft! Die Blaskapelle spielt Klassiker der Moderne und moderne Klassiker, Zartes und Hartes, Politisches und Tanzbares. Natürlich ist alles handgesungen. „Macht zur Frage“ ist die Konsequenz aus 32 Jahren Bandgeschichte. Alle Songs sind live geprobt – auf der Straße, auf großen und kleinen Konzertbühnen und im Theater. „Macht zur Frage“: Die Bolschewistische Kurkapelle Schwarz-Rot glaubt nicht, mit einem Lied die Welt zu verändern. Was sie aber mit ihrer politisch geladenen Musik kann, ist Fragen stellen. Provokant, untergründig, der Antworten selbst nicht sicher. Wer den Abend hört und sieht, kann tanzen, toben, weinen, lachen. „Macht zur Frage“ fordert aber auch: „Macht zur Frage, was Ihr verändern wollt!“ Ahne ist Schriftsteller und seit 1995 Autor der Berliner Lesebühne Heim & Welt. Nino Sandow ist Opernsänger, Schauspieler und Regisseur. Er veröffentlichte verschiedene CD’s, unterrichtet und inszeniert als Lehrbeauftragter an der FU Berlin und der HFF „Konrad Wolf“. Das Berliner Elektro-Trash-Quartett „Ihr Wichser“: Drei Frauen und ein Mann am Schlagzeug. Mit wilder Attitüde skizzieren sie in knappen proklamatorischen Texten Zeitgeist und offene Fragen. Peter Wawerzinek, seit 1988 freier Schriftsteller, Regisseur und Hörspielautor. Sein Roman Rabenliebe (2010) erhielt den Ingeborg-Bachmann-Preis. 2014 legte er mit Schluckspecht nach und schreibt u.a. Beiträge für verschiedene Tageszeitungen wie Berliner Zeitung, junge Welt und Tagesspiegel.


Kategorie: Lesung

While democratic political institutions assume a fixed demos residing within state borders, unprecedented human movement and digital communications have rendered that assumption difficult to sustain. At the same time, “welcome culture” has come under attack, with renewed assertions of state sovereignty (from both right and left). This four-meeting workshop aims to foster new thinking on what an egalitarian politics of porous borders might look like today. Key to this possibility is not only extending humanitarian assistance to refugees, but establishing open political institutions that remain socially responsible. What forms of knowledge might help us with the challenging task? Through meetings with scholars and activists who have advanced cutting-edge thinking surrounding this subject, we will attempt to imagine new outlines for our transnational political communities. Four disciplinary perspectives will inform the discussion: digital communication, poetry, mental health, and law. Registered participants will be invited to lunch and will be provided with a packet of reading materials which will form the basis for discussion. An optional course assignment will include taking photos with your smart phone. The seminar is open to everyone and free of charge. Nevertheless capacity is limited. In order to register please send an email with a short statement why you wish to participate to: itamar.mann@gmail.com In cooperation with DeutschPlus and Die Offene Gesellschaft Dr. Itamar Mann is a senior lecturer at the University of Haifa, Faculty of Law. His scholarship focuses on international law and political theory with an emphasis on the legal, political, and ethical questions refugees and migrants raise. Mann has published widely in leading journals and edited volumes, and his monograph, [Humanity at Sea](https://www.cambridge.org/core/books/humanity-at-sea/D6E3356B4F910FCE8E3D602F33BE2E04): Maritime Migration and the Foundations of International Law, came out with Cambridge University Press in 2016. Alongside his academic work, he is a legal adviser at [GLAN](http://www.glanlaw.org/legal-action-committee) (Global Legal Action Network), where he advances strategic litigation, focusing on migrant and refugee rights. Before moving to Haifa, Mann held a fellowship at Georgetown Law Center, Washington DC. His education includes an LLB from Tel Aviv University, and LLM and JSD degrees from Yale Law School. Workshop plan: October 8, 12-2pm: Digital Integrations Guest: Safa’a AbuJarour, Universität Potsdam Ms. AbuJarour is a PhD researcher at the Universität Potsdam. In her current research topic on “The Role of Technology in Alleviating the Current Refugees’ Crisis”, she has been applying scientific research methods to the use of Social Networks by the refugees in Germany to increase their chances of getting integrated into the new society. Reading: - Alexander Betts et al., [Thrive of Survive? Explaining Variation in Economic Outcomes for Refugees](http://jmhs.cmsny.org/index.php/jmhs/article/viewFile/106/97), Journal of Mental Health and Human Security (2017) - Safa’a AbuJarour and Hanna Krasnova, Understanding the Role of ICTS in Promoting Social Inclusion: The Case of Syrian Refugees in Germany (conference paper, 2017) For further reference: - Ben Mason et al., [Digital Routes to Integration: How Civic Tech Innovations are Supporting Refugees in Germany](https://www.betterplace-lab.org/wp-content/uploads/Digital-Routes-to-Integration.pdf), Betterplace Lab (2017) October 15, 12-2pm: Placeless Poets Guest: Prof. Lyndsey Stonebridge, University of Birmingham Prof. Stonebrige holds an interdisciplinary Chair in humanities and human rights at the University of Birmingham. Her work focuses on twentieth-century and contemporary literature and history, Human Rights, and Refugee Studies. She is also co-investigator at , a collaborative project with refugees and their host communities in Lebanon, Jordan and Turkey. Her latest book, Placeless People: Writing, Rights and Refugees came out this year with Oxford University Press. Reading: - Hannah Arendt, “[We Refugees](http://www-leland.stanford.edu/dept/DLCL/files/pdf/hannah_arendt_we_refugees.pdf)” - Lyndsey Stonebridge, Placeless People (Oxford University Press, 2018) (excerpt, TBA) October 22, 12-2pm: Trauma and Transnational Identity Guest: Dr. Essam Daod, Humanity Crew In 2015, Dr. Daod founded Humanity Crew with his wife Maria Jammal. With an operating base in Greece, Humanity Crew recruits, trains and deploys mental health professionals and qualified volunteers to deliver psychosocial services to refugees and displaced populations in an effort to improve refugee well-being and prevent further trauma. Alongside its operational work, Humanity Crew is dedicating to raising the profile of mental health care as a fundamental aspect of emergency humanitarian crisis response. Reading: - Nina Strochlic, [After Fleeing War, Refugee Children Face Lasting Psychological Trauma](https://news.nationalgeographic.com/2018/06/refugee-mental-health-trauma-children-lesbos-greece-crisis-world-refugee-day-culture/), National Geographic, June 20, 2018 - Marit Sijbrandij et al, [Strengthening mental health care systems for Syrian refugees in Europe and the Middle East: integrating scalable psychological interventions in eight countries](https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/20008198.2017.1388102), European Journal of Psychotraumatology (2017) October 29, 12-2pm: “We the Migrants” Reading: - Gregory Feldman, We Are all Migrants: Political Action and the Ubiquitous Condition of Migrant-hood (Stanford University Press, 2015) (Introduction) - Atossa Araxia Abrahamian, The Cosmopolites (Columbia University Press, 2015) (Afterward) - Dr. Itamar Mann, Humanity at Sea: Maritime Migration and the Foundations of International Law (Cambridge University Press, 2016 (Chapter 6) - Richard Seymour, [Reinventing the Anti-Immigrant Wheel](https://www.patreon.com/posts/reinventing-anti-20945069), Patreon, September 3, 2018


Kategorie:


Kategorie: Tanz

Hallo! Kennen Sie das Bühnenstück Drei Schwestern von Anton Tschechow? Dieser Abend ist genau wie die Drei Schwestern von Anton Tschechow, nur statt Moskau gibt es einen Kometen, der auf die Erde zurast, und nur die drei Milliarden Schwestern versuchen es vielleicht zu verhindern, wenn sie nicht schon so alt wären und immerzu traurig (Irina zum Beispiel ist schon 15). Und dann all die Leute, die ihnen ständig sagen, das versteht ihr noch nicht oder das ist nicht so einfach wie ihr denkt oder es ist ein bisschen komplizierter oder das geht nicht so einfach oder da muss ich erst mal nachfragen, ich melde mich dann bei dir, das kann ich nicht allein entscheiden oder oder oder oder. Die drei Milliarden Schwestern sehen eigentlich nichts Kompliziertes und sie haben ja Recht: Ein Komet fliegt auf die Erde und jemand muss das verhindern. Und wahrscheinlich sind das wenn dann die drei Milliarden Schwestern, die noch jung und ambitioniert sind (manche sagen auch jung und dumm!) und noch echte Schmerzen und Gefühle gegenüber der Weltpolitik und Liebe haben. Werden sie es schaffen? Dazu gibt es unverschämt traurige Musik, ein jugendliches Orchester und einen Starauftritt des Sängers Dagobert. Medienpartner: RBB Kulturradio Besetzung Der Komet: [Lucia Itxaso Kühlmorgen Unzalu](https://www.volksbuehne.berlin/de/personen/4708/lucia-itxaso-kuehlmorgen-unzalu) Irina: [Lioba Kippe](https://www.volksbuehne.berlin/de/personen/4706/lioba-kippe) Mascha: [Zelal Yesilyurt](https://www.volksbuehne.berlin/de/personen/4709/zelal-yesilyurt) Olga: [Leonie Jenning](https://www.volksbuehne.berlin/de/personen/2697/leonie-jenning) Selbstmordfrau Nina Nina Werschinina: [Charlotte Brandhorst](https://www.volksbuehne.berlin/de/personen/2978/charlotte-brandhorst) Mini Nini Werschinina: [Charlotte Brandhorst](https://www.volksbuehne.berlin/de/personen/2978/charlotte-brandhorst) Astronautin Aleksandra Aleksandrawitsch Aleksandrava: [Judith Gailer](https://www.volksbuehne.berlin/de/personen/4704/judith-gailer) Weltraumärztin Vassilissa Vassilissawitsch Vassilissava: [Lilith Krause](https://www.volksbuehne.berlin/de/personen/4707/lilith-krause) Natalja: [Yasmin El Yassini](https://www.volksbuehne.berlin/de/personen/4703/yasmin-el-yassini) Njanja: [Fee Aviv Marschall](https://www.volksbuehne.berlin/de/personen/2494/fee-aviv-marschall) Erwachsene I: [Anne Tismer](https://www.volksbuehne.berlin/de/haus/kuenstler-innen/176/anne-tismer) Erwachsener II: Dagobert Text & Regie: [Bonn Park](https://www.volksbuehne.berlin/de/haus/kuenstler-innen/4711/bonn-park) Komposition: [Ben Roessler](https://www.volksbuehne.berlin/de/haus/kuenstler-innen/4712/ben-roessler) Musik: [Jugendsinfonieorchester Berlin am Georg-Friedrich-Händel-Gymnasium](https://www.volksbuehne.berlin/de/personen/4710/jugendsinfonieorchester-berlin-am-georg-friedrich-haendel-gymnasium) Musikalische Leitung Orchester: [Knut Andreas](https://www.volksbuehne.berlin/de/personen/4713/knut-andreas) Bühne & Kostüme: [Leonie Falke](https://www.volksbuehne.berlin/de/personen/4714/leonie-falke), [Laura Kirst](https://www.volksbuehne.berlin/de/personen/4715/laura-kirst) Licht: Hans-Hermann Schulze Ton: Klaus Dobbrick, Hannes Fritsch Video: Konstantin Hapke, Mathias Klütz Dramaturgie: Vanessa Unzalu Troya, Hannah Schünemann


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Hallo! Kennen Sie das Bühnenstück Drei Schwestern von Anton Tschechow? Dieser Abend ist genau wie die Drei Schwestern von Anton Tschechow, nur statt Moskau gibt es einen Kometen, der auf die Erde zurast, und nur die drei Milliarden Schwestern versuchen es vielleicht zu verhindern, wenn sie nicht schon so alt wären und immerzu traurig (Irina zum Beispiel ist schon 15). Und dann all die Leute, die ihnen ständig sagen, das versteht ihr noch nicht oder das ist nicht so einfach wie ihr denkt oder es ist ein bisschen komplizierter oder das geht nicht so einfach oder da muss ich erst mal nachfragen, ich melde mich dann bei dir, das kann ich nicht allein entscheiden oder oder oder oder. Die drei Milliarden Schwestern sehen eigentlich nichts Kompliziertes und sie haben ja Recht: Ein Komet fliegt auf die Erde und jemand muss das verhindern. Und wahrscheinlich sind das wenn dann die drei Milliarden Schwestern, die noch jung und ambitioniert sind (manche sagen auch jung und dumm!) und noch echte Schmerzen und Gefühle gegenüber der Weltpolitik und Liebe haben. Werden sie es schaffen? Dazu gibt es unverschämt traurige Musik, ein jugendliches Orchester und einen Starauftritt des Sängers Dagobert. Medienpartner: RBB Kulturradio Besetzung Der Komet: [Lucia Itxaso Kühlmorgen Unzalu](https://www.volksbuehne.berlin/de/personen/4708/lucia-itxaso-kuehlmorgen-unzalu) Irina: [Lioba Kippe](https://www.volksbuehne.berlin/de/personen/4706/lioba-kippe) Mascha: [Zelal Yesilyurt](https://www.volksbuehne.berlin/de/personen/4709/zelal-yesilyurt) Olga: [Leonie Jenning](https://www.volksbuehne.berlin/de/personen/2697/leonie-jenning) Selbstmordfrau Nina Nina Werschinina: [Charlotte Brandhorst](https://www.volksbuehne.berlin/de/personen/2978/charlotte-brandhorst) Mini Nini Werschinina: [Charlotte Brandhorst](https://www.volksbuehne.berlin/de/personen/2978/charlotte-brandhorst) Astronautin Aleksandra Aleksandrawitsch Aleksandrava: [Judith Gailer](https://www.volksbuehne.berlin/de/personen/4704/judith-gailer) Weltraumärztin Vassilissa Vassilissawitsch Vassilissava: [Lilith Krause](https://www.volksbuehne.berlin/de/personen/4707/lilith-krause) Natalja: [Yasmin El Yassini](https://www.volksbuehne.berlin/de/personen/4703/yasmin-el-yassini) Njanja: [Fee Aviv Marschall](https://www.volksbuehne.berlin/de/personen/2494/fee-aviv-marschall) Erwachsene I: [Anne Tismer](https://www.volksbuehne.berlin/de/haus/kuenstler-innen/176/anne-tismer) Erwachsener II: Dagobert Text & Regie: [Bonn Park](https://www.volksbuehne.berlin/de/haus/kuenstler-innen/4711/bonn-park) Komposition: [Ben Roessler](https://www.volksbuehne.berlin/de/haus/kuenstler-innen/4712/ben-roessler) Musik: [Jugendsinfonieorchester Berlin am Georg-Friedrich-Händel-Gymnasium](https://www.volksbuehne.berlin/de/personen/4710/jugendsinfonieorchester-berlin-am-georg-friedrich-haendel-gymnasium) Musikalische Leitung Orchester: [Knut Andreas](https://www.volksbuehne.berlin/de/personen/4713/knut-andreas) Bühne & Kostüme: [Leonie Falke](https://www.volksbuehne.berlin/de/personen/4714/leonie-falke), [Laura Kirst](https://www.volksbuehne.berlin/de/personen/4715/laura-kirst) Licht: Hans-Hermann Schulze Ton: Klaus Dobbrick, Hannes Fritsch Video: Konstantin Hapke, Mathias Klütz Dramaturgie: Vanessa Unzalu Troya, Hannah Schünemann


Kategorie:

Warning: DOMDocument::loadHTML(): Unexpected end tag : p in Entity, line: 5 in /home/volksbuehne-berlin/website/libs/html2text/src/Html2Text.php on line 151 Letztens haben wir in der Zeitung gelesen, dass das alte Kinder- und Jugendtheater P14 nun auf der großen Bühne inszeniert. Und dass die Volksbühne, noch vor einem Jahr eines der berühmtesten Theater Europas, nun beim Laienspiel angelangt sei. Ja, wir machen unser Theater selber! Wir nehmen uns den Platz und schaffen einen Raum für alle, die dabei sein wollen. Nach der zweiten Vorstellung von Drei Milliarden Schwestern bespielt P14 mit einer musikalischen Lesung die Kantine und feiert im Roten Salon mit einem musikalischen Solo von Fee Aviv Marschall und Konzerten von 21 Downbeat, Zico und Habla en mi presente für eine offene Gesellschaft. Wir sind [#unteilbar](https://www.unteilbar.org/)! Kommt vorbei! Ab 22:00 Konzerte im Roten Salon: Fee Aviv Marschall, [21 Downbeat](https://rambazamba-theater.de/inszenierungen/21-downbeat/) in Kooperation mit dem Theater RambaZamba, [Zico](http://zico-music.de/), [Habla de mi en presente](http://www.hablademienpresente.com/), Abschluss mit DJane 22:30 Musikalische Lesung in der Kantine von und mit P14


Kategorie: Performance

2010 eröffnet der französische Baustoffkonzern Lafarge im Norden Syriens eine Zementfabrik. Es handelt sich dabei um eine der größten ausländischen Investitionen, die jemals in dem Land getätigt worden ist. Einige Monate später bricht eine friedliche Revolution gegen das totalitäre Regime Baschar Al Assads aus, bald darauf stürzt das destabilisierte Land in einen brutalen Bürger- und verheerenden Stellvertreterkrieg. Doch Besitzer und Geschäftspartner bestehen darauf, dass in der Fabrik, die inmitten der kriegerischen Auseinandersetzungen nahe Rakka liegt, weitergearbeitet werden muss. Im Laufe der nächsten Jahre kontrollieren immer wieder andere Kriegsparteien die Region, Ende 2013 erringt der IS die vollständige Vorherrschaft über das Gebiet. Die Konzernleitung arrangiert sich mit den jeweils herrschenden Warlords, Schutzgeld und Wegezölle werden gezahlt, die Produktion in der Fabrik läuft weiter. Ein banaler Betriebsunfall führt schließlich zu ersten Ermittlungen in einem Netzwerk aus schmutzigen Unternehmern. Davon erzählt Mohammad Al Attar in seinem Stück. Nach dem großen Erfolg ihrer beiden jüngsten Aufführungen While I was waiting und Iphigenie setzen der Dramatiker Mohammad Al Attar und der ebenfalls aus Syrien stammende Regisseur Omar Abusaada ihre Zusammenarbeit fort und reflektieren die zerstörerischen Umwälzungen in ihrem Heimatland. Gemeinsam mit einer Gruppe syrischer Schauspieler*innen dekonstruieren sie eines der verstörendsten Gesichter des Krieges – das Bündnis von Geld und Macht. Ein Auftragswerk an Mohammad Al Attar und Omar Abusaada. Eine Koproduktion der Volksbühne Berlin mit der Ruhrtriennale. Medienpartner: Exberliner [text-ar]المصنع نص محمد العطّار إخراج: عمر أبو سعدة. بتكلفته الهائلة اعتُبر مصنع لافارج أكبر استثمارٍ أجنبي في سوريا خارج قطاع النفط. افتتاح المصنع جاء قبل شهورٍ فقط من اندلاع ثورة آذار 2011 ضد نظام الأسد في سوريا، الذي رد بعنفٍ مفرط على المتظاهرين السلميين الأمر الذي سيُدخل البلاد في أتون حربٍ أهليةٍ طاحنة، ستتحول لاحقاً إلى حربٍ تُدار بالوكالة عبر لاعبين إقليميين ودوليين. بالرغم من كل هذه التطورات رفضت إدارة لافارج أن تُغلق المصنع، رغم أنه يقع في قلب منطقة تشهد اشتباكاتٍ عسكرية وتغيُّرٍ مُستمرٍ لخرائط القوى المُسيطرة على الأرض. فكيف بقي المصنع مفتوحاً حتى نهاية 2014؟ وما هي الأثمان التي دُفعت لضمان ذلك؟ صُدفة غريبة ستقود صحافية مُستقلة للكشف عن صفقات سرية أبرمتها إدارة المصنع مع جميع الأطراف المُتحاربة. وفي سعيها لتجميع خيوط الحكاية، تجد الصحافية نفسها أمام شبكة معقدة من التحالفات والمصالح التي تشكل أحد أوجه اقتصاد الحرب السورية، كما تجد نفسها في مواجهة أسئلة مؤرقة عن معنى الحقيقة أمام تعدد الروايات وتناقضها حول الوقائع عينها. يواصل الكاتب محمد العطار والمخرج عمر أبو سعدة، عبر شراكتهما المسرحية طرح الأسئلة حول الواقع المُعقد في بلدهما سوريا. في عملهما الجديد هذا، يحاولان تسليط الضوء على التحالف الصلب لرأس المال مع السلطة في سوريا ما قبل الحرب وبعدها، وعلى تجارة الحرب وتجارها. إخراج: عُمر أبو سعدة نص: محمد العطّار سينوغرافيا وآزياء: بيسان الشريف. فيديو: رامي فرح وسامر عجّوري تصميم أقنعة: محمد عُمران. مساعد مخرج: عامر عُقدة. الممثلون: لينا مراد رمزي شقير سعد الغفري مصطفى قُر و صالح كاتبة (موسيقى). [/text-ar] Arabisch mit deutschen und englischen Übertiteln.


Kategorie: Schauspiel

While democratic political institutions assume a fixed demos residing within state borders, unprecedented human movement and digital communications have rendered that assumption difficult to sustain. At the same time, “welcome culture” has come under attack, with renewed assertions of state sovereignty (from both right and left). This four-meeting workshop aims to foster new thinking on what an egalitarian politics of porous borders might look like today. Key to this possibility is not only extending humanitarian assistance to refugees, but establishing open political institutions that remain socially responsible. What forms of knowledge might help us with the challenging task? Through meetings with scholars and activists who have advanced cutting-edge thinking surrounding this subject, we will attempt to imagine new outlines for our transnational political communities. Four disciplinary perspectives will inform the discussion: digital communication, poetry, mental health, and law. Registered participants will be invited to lunch and will be provided with a packet of reading materials which will form the basis for discussion. An optional course assignment will include taking photos with your smart phone. The seminar is open to everyone and free of charge. Nevertheless capacity is limited. In order to register please send an email with a short statement why you wish to participate to: itamar.mann@gmail.com In cooperation with DeutschPlus and Die Offene Gesellschaft Dr. Itamar Mann is a senior lecturer at the University of Haifa, Faculty of Law. His scholarship focuses on international law and political theory with an emphasis on the legal, political, and ethical questions refugees and migrants raise. Mann has published widely in leading journals and edited volumes, and his monograph, [Humanity at Sea](https://www.cambridge.org/core/books/humanity-at-sea/D6E3356B4F910FCE8E3D602F33BE2E04): Maritime Migration and the Foundations of International Law, came out with Cambridge University Press in 2016. Alongside his academic work, he is a legal adviser at [GLAN](http://www.glanlaw.org/legal-action-committee) (Global Legal Action Network), where he advances strategic litigation, focusing on migrant and refugee rights. Before moving to Haifa, Mann held a fellowship at Georgetown Law Center, Washington DC. His education includes an LLB from Tel Aviv University, and LLM and JSD degrees from Yale Law School. Workshop plan: October 8, 12-2pm: Digital Integrations Guest: Safa’a AbuJarour, Universität Potsdam Ms. AbuJarour is a PhD researcher at the Universität Potsdam. In her current research topic on “The Role of Technology in Alleviating the Current Refugees’ Crisis”, she has been applying scientific research methods to the use of Social Networks by the refugees in Germany to increase their chances of getting integrated into the new society. Reading: - Alexander Betts et al., [Thrive of Survive? Explaining Variation in Economic Outcomes for Refugees](http://jmhs.cmsny.org/index.php/jmhs/article/viewFile/106/97), Journal of Mental Health and Human Security (2017) - Safa’a AbuJarour and Hanna Krasnova, Understanding the Role of ICTS in Promoting Social Inclusion: The Case of Syrian Refugees in Germany (conference paper, 2017) For further reference: - Ben Mason et al., [Digital Routes to Integration: How Civic Tech Innovations are Supporting Refugees in Germany](https://www.betterplace-lab.org/wp-content/uploads/Digital-Routes-to-Integration.pdf), Betterplace Lab (2017) October 15, 12-2pm: Placeless Poets Guest: Prof. Lyndsey Stonebridge, University of Birmingham Prof. Stonebrige holds an interdisciplinary Chair in humanities and human rights at the University of Birmingham. Her work focuses on twentieth-century and contemporary literature and history, Human Rights, and Refugee Studies. She is also co-investigator at , a collaborative project with refugees and their host communities in Lebanon, Jordan and Turkey. Her latest book, Placeless People: Writing, Rights and Refugees came out this year with Oxford University Press. Reading: - Hannah Arendt, “[We Refugees](http://www-leland.stanford.edu/dept/DLCL/files/pdf/hannah_arendt_we_refugees.pdf)” - Lyndsey Stonebridge, Placeless People (Oxford University Press, 2018) (excerpt, TBA) October 22, 12-2pm: Trauma and Transnational Identity Guest: Dr. Essam Daod, Humanity Crew In 2015, Dr. Daod founded Humanity Crew with his wife Maria Jammal. With an operating base in Greece, Humanity Crew recruits, trains and deploys mental health professionals and qualified volunteers to deliver psychosocial services to refugees and displaced populations in an effort to improve refugee well-being and prevent further trauma. Alongside its operational work, Humanity Crew is dedicating to raising the profile of mental health care as a fundamental aspect of emergency humanitarian crisis response. Reading: - Nina Strochlic, [After Fleeing War, Refugee Children Face Lasting Psychological Trauma](https://news.nationalgeographic.com/2018/06/refugee-mental-health-trauma-children-lesbos-greece-crisis-world-refugee-day-culture/), National Geographic, June 20, 2018 - Marit Sijbrandij et al, [Strengthening mental health care systems for Syrian refugees in Europe and the Middle East: integrating scalable psychological interventions in eight countries](https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/20008198.2017.1388102), European Journal of Psychotraumatology (2017) October 29, 12-2pm: “We the Migrants” Reading: - Gregory Feldman, We Are all Migrants: Political Action and the Ubiquitous Condition of Migrant-hood (Stanford University Press, 2015) (Introduction) - Atossa Araxia Abrahamian, The Cosmopolites (Columbia University Press, 2015) (Afterward) - Dr. Itamar Mann, Humanity at Sea: Maritime Migration and the Foundations of International Law (Cambridge University Press, 2016 (Chapter 6) - Richard Seymour, [Reinventing the Anti-Immigrant Wheel](https://www.patreon.com/posts/reinventing-anti-20945069), Patreon, September 3, 2018


Kategorie:

Ein Stück für 25 Performer*innen, 19 Songs und einen DJ. Sie bewegen sich, sie tanzen. Und nehmen sehr berühmte Lieder aus 30 Jahren Popgeschichte beim Wort – The Beatles, Nick Cave, Céline Dion oder Queen. In der Tanz- und Theatergeschichte gilt The show must go on als erster Klassiker des 21. Jahrhunderts und tourt seit 17 Jahren erfolgreich durch die Welt. Die Uraufführung war allerdings ein Skandal. Weil sie Alltagsgesten auf die hohe Bühne bringt und mit explosivem Humor Konventionen bricht. In dieser Inszenierung wird The show must go on von Mitarbeiter*innen der Volksbühne und Freund*innen neu interpretiert. Produktion: Théâtre de la Ville (Paris), Gasthuis (Amsterdam), Centre Chorégraphique National Montpellier Languedoc-Roussillon (Montpellier), Arteleku Gipuzkoako Foru Aldundia (San Sebastian), R.B. (Paris). Förderung von R.B. Jérôme Bel durch Direction regionale des affaires culturelles d’Ile de France (French Ministry of Culture and Communication), Förderung der internationalen Touren R.B. Jérôme Bel durch Institut Français (French Ministry of Foreign Affairs). Musik von Leonard Bernstein, David Bowie, Nick Cave, Norman Gimbel and Charles Fox, J. Horner, W.Jennings, Mark Knopfler, John Lennon and Paul Mac Cartney, Louiguy, Galt Mac Dermott, George Michael, Erick "More" Morillo and M. Quashie, Edith Piaf, The Police et Hugh Padgham, Queen, Lionel Richie, A.Romero Monge and R. Ruiz, Paul Simon


Kategorie: Performance

Projektionen von Original-16mm-Kopien des Malers, Experimental­filmers und Performancekünstlers Klaus Lutz (1940-2009) in Kombination mit einer 3-stündigen Live-Performance von Sir John Henry & Musikensemble. In Zusammenarbeit mit dem Verein für die Erhaltung des Werkes von Klaus Lutz. Englisch und Deutsch.


Kategorie: Sonstiges

Hallo! Kennen Sie das Bühnenstück Drei Schwestern von Anton Tschechow? Dieser Abend ist genau wie die Drei Schwestern von Anton Tschechow, nur statt Moskau gibt es einen Kometen, der auf die Erde zurast, und nur die drei Milliarden Schwestern versuchen es vielleicht zu verhindern, wenn sie nicht schon so alt wären und immerzu traurig (Irina zum Beispiel ist schon 15). Und dann all die Leute, die ihnen ständig sagen, das versteht ihr noch nicht oder das ist nicht so einfach wie ihr denkt oder es ist ein bisschen komplizierter oder das geht nicht so einfach oder da muss ich erst mal nachfragen, ich melde mich dann bei dir, das kann ich nicht allein entscheiden oder oder oder oder. Die drei Milliarden Schwestern sehen eigentlich nichts Kompliziertes und sie haben ja Recht: Ein Komet fliegt auf die Erde und jemand muss das verhindern. Und wahrscheinlich sind das wenn dann die drei Milliarden Schwestern, die noch jung und ambitioniert sind (manche sagen auch jung und dumm!) und noch echte Schmerzen und Gefühle gegenüber der Weltpolitik und Liebe haben. Werden sie es schaffen? Dazu gibt es unverschämt traurige Musik, ein jugendliches Orchester und einen Starauftritt des Sängers Dagobert. Medienpartner: RBB Kulturradio Besetzung Der Komet: [Lucia Itxaso Kühlmorgen Unzalu](https://www.volksbuehne.berlin/de/personen/4708/lucia-itxaso-kuehlmorgen-unzalu) Irina: [Lioba Kippe](https://www.volksbuehne.berlin/de/personen/4706/lioba-kippe) Mascha: [Zelal Yesilyurt](https://www.volksbuehne.berlin/de/personen/4709/zelal-yesilyurt) Olga: [Leonie Jenning](https://www.volksbuehne.berlin/de/personen/2697/leonie-jenning) Selbstmordfrau Nina Nina Werschinina: [Charlotte Brandhorst](https://www.volksbuehne.berlin/de/personen/2978/charlotte-brandhorst) Mini Nini Werschinina: [Charlotte Brandhorst](https://www.volksbuehne.berlin/de/personen/2978/charlotte-brandhorst) Astronautin Aleksandra Aleksandrawitsch Aleksandrava: [Judith Gailer](https://www.volksbuehne.berlin/de/personen/4704/judith-gailer) Weltraumärztin Vassilissa Vassilissawitsch Vassilissava: [Lilith Krause](https://www.volksbuehne.berlin/de/personen/4707/lilith-krause) Natalja: [Yasmin El Yassini](https://www.volksbuehne.berlin/de/personen/4703/yasmin-el-yassini) Njanja: [Fee Aviv Marschall](https://www.volksbuehne.berlin/de/personen/2494/fee-aviv-marschall) Erwachsene I: [Anne Tismer](https://www.volksbuehne.berlin/de/haus/kuenstler-innen/176/anne-tismer) Erwachsener II: Dagobert Text & Regie: [Bonn Park](https://www.volksbuehne.berlin/de/haus/kuenstler-innen/4711/bonn-park) Komposition: [Ben Roessler](https://www.volksbuehne.berlin/de/haus/kuenstler-innen/4712/ben-roessler) Musik: [Jugendsinfonieorchester Berlin am Georg-Friedrich-Händel-Gymnasium](https://www.volksbuehne.berlin/de/personen/4710/jugendsinfonieorchester-berlin-am-georg-friedrich-haendel-gymnasium) Musikalische Leitung Orchester: [Knut Andreas](https://www.volksbuehne.berlin/de/personen/4713/knut-andreas) Bühne & Kostüme: [Leonie Falke](https://www.volksbuehne.berlin/de/personen/4714/leonie-falke), [Laura Kirst](https://www.volksbuehne.berlin/de/personen/4715/laura-kirst) Licht: Hans-Hermann Schulze Ton: Klaus Dobbrick, Hannes Fritsch Video: Konstantin Hapke, Mathias Klütz Dramaturgie: Vanessa Unzalu Troya, Hannah Schünemann


Kategorie:

In der neunten Ausgabe des Talkformats gehen wir der Frage nach, wie es sich anfühlt und was zu tun ist, wenn Künstlern die körperlichen Fähigkeiten schwinden, welche Vorkehrungen zur Sicherung des posthumen Werks getroffen werden können, was gegen die Angst vor der Altersarmut hilft und ob sich Künstlerkarrieren von Frauen eigentlich anders entwickeln als die von Männern. Dr. Birgit Verwiebe, Kustodin an der Alten Nationalgalerie, bringt uns ein Meisterwerk der Kunstgeschichte näher, die Kolumne »Berlinesque« von Werner Geyer betrachtet Architektur und Städtebau in der Hauptstadt und die »Shopette« gibt Tipps zum günstigen Kunsterwerb. Die NUN-Edition stammt dieses Mal von Nik Nowak, ein musikalischer Live-Beitrag von Michaela Meise.


Kategorie: Film/Video

Buchpremiere Die Autorin im Gespräch mit Florian Werner Deutsche Lesung: Anne Tismer »Der Witz, die Intelligenz und Tiefe von Wolitzers Schreiben sind aufsehenerregend.« – Jeffrey Eugenides Erst seit Kurzem ist die schüchterne Greer Kadetzky auf dem College, als sie der Frau begegnet, die ihr Leben für immer verändern soll: Faith Frank. Die charismatische 63-Jährige gilt als Schlüsselfigur der Frauenbewegung. Als Gründerin einer feministischen Zeitschrift und erfolgreiche Autorin ist sie all das, was Greer sich zu sein wünscht: unerschrocken, schlagfertig, kämpferisch. Sosehr Greer ihren Freund Cory liebt, wird sie doch von einer unbestimmten Sehnsucht umgetrieben. Durch die Begegnung mit Faith Frank bricht etwas in ihr auf, und sie stellt sich die entscheidenden Fragen: Wer bin ich, und wer will ich sein? Jahre später, Greer hat den Abschluss hinter sich, geschieht, wovon sie nie zu träumen gewagt hätte: Faith bittet sie zum Vorstellungsgespräch nach New York – und führt Greer damit auf den abenteuerlichsten Weg ihres Lebens: einen verschlungenen, mitunter steinigen Weg, letztlich den Weg zu sich selbst. Mitreißend, mit funkelndem Witz und großer Empathie für ihre Helden erzählt Meg Wolitzer von Macht und Emanzipation, von Idealen, Enttäuschungen und Generationskonflikten – und beweist sich dabei als hellwache Beobachterin unserer Zeit. Meg Wolitzer, geboren 1959, veröffentlichte 1982 den ersten von zahlreichen preisgekrönten und erfolgreichen Romanen. Viele ihrer Bücher standen auf der New-York-Times-Bestsellerliste. Bei DuMont erschienen ›Die Interessanten‹ (2014) sowie ›Die Stellung‹ (2015) und zuletzt ihr Roman ›Die Ehefrau‹ (2016), der mit Glenn Close in der Hauptrolle verfilmt wurde. Meg Wolitzer ist verheiratet, hat zwei Söhne und lebt in New York City. Henning Ahrens, geboren 1964, lebt als Schriftsteller und Übersetzer in Frankfurt am Main. Zu den von ihm übersetzten Autoren zählen u. a. J. C. Powys, Jonathan Safran Foer und Jonathan Coe. In Koperation mit der U.S. Embassy Literature Series und dem English Theatre Berlin | International Performing Arts Center [logo US 130] Englisch und Deutsch.


Kategorie: Lesung

Bühnenmeister i.R. Achim Busch gibt in einer ca. 90-minütigen Führung Einblicke in die Geschichte des Hauses, seine Architektur und technischen Gegebenheiten. Tickets können für 3 Euro an der Theaterkasse erworben werden.


Kategorie:

2010 eröffnet der französische Baustoffkonzern Lafarge im Norden Syriens eine Zementfabrik. Es handelt sich dabei um eine der größten ausländischen Investitionen, die jemals in dem Land getätigt worden ist. Einige Monate später bricht eine friedliche Revolution gegen das totalitäre Regime Baschar Al Assads aus, bald darauf stürzt das destabilisierte Land in einen brutalen Bürger- und verheerenden Stellvertreterkrieg. Doch Besitzer und Geschäftspartner bestehen darauf, dass in der Fabrik, die inmitten der kriegerischen Auseinandersetzungen nahe Rakka liegt, weitergearbeitet werden muss. Im Laufe der nächsten Jahre kontrollieren immer wieder andere Kriegsparteien die Region, Ende 2013 erringt der IS die vollständige Vorherrschaft über das Gebiet. Die Konzernleitung arrangiert sich mit den jeweils herrschenden Warlords, Schutzgeld und Wegezölle werden gezahlt, die Produktion in der Fabrik läuft weiter. Ein banaler Betriebsunfall führt schließlich zu ersten Ermittlungen in einem Netzwerk aus schmutzigen Unternehmern. Davon erzählt Mohammad Al Attar in seinem Stück. Nach dem großen Erfolg ihrer beiden jüngsten Aufführungen While I was waiting und Iphigenie setzen der Dramatiker Mohammad Al Attar und der ebenfalls aus Syrien stammende Regisseur Omar Abusaada ihre Zusammenarbeit fort und reflektieren die zerstörerischen Umwälzungen in ihrem Heimatland. Gemeinsam mit einer Gruppe syrischer Schauspieler*innen dekonstruieren sie eines der verstörendsten Gesichter des Krieges – das Bündnis von Geld und Macht. Ein Auftragswerk an Mohammad Al Attar und Omar Abusaada. Eine Koproduktion der Volksbühne Berlin mit der Ruhrtriennale. Medienpartner: Exberliner [text-ar]المصنع نص محمد العطّار إخراج: عمر أبو سعدة. بتكلفته الهائلة اعتُبر مصنع لافارج أكبر استثمارٍ أجنبي في سوريا خارج قطاع النفط. افتتاح المصنع جاء قبل شهورٍ فقط من اندلاع ثورة آذار 2011 ضد نظام الأسد في سوريا، الذي رد بعنفٍ مفرط على المتظاهرين السلميين الأمر الذي سيُدخل البلاد في أتون حربٍ أهليةٍ طاحنة، ستتحول لاحقاً إلى حربٍ تُدار بالوكالة عبر لاعبين إقليميين ودوليين. بالرغم من كل هذه التطورات رفضت إدارة لافارج أن تُغلق المصنع، رغم أنه يقع في قلب منطقة تشهد اشتباكاتٍ عسكرية وتغيُّرٍ مُستمرٍ لخرائط القوى المُسيطرة على الأرض. فكيف بقي المصنع مفتوحاً حتى نهاية 2014؟ وما هي الأثمان التي دُفعت لضمان ذلك؟ صُدفة غريبة ستقود صحافية مُستقلة للكشف عن صفقات سرية أبرمتها إدارة المصنع مع جميع الأطراف المُتحاربة. وفي سعيها لتجميع خيوط الحكاية، تجد الصحافية نفسها أمام شبكة معقدة من التحالفات والمصالح التي تشكل أحد أوجه اقتصاد الحرب السورية، كما تجد نفسها في مواجهة أسئلة مؤرقة عن معنى الحقيقة أمام تعدد الروايات وتناقضها حول الوقائع عينها. يواصل الكاتب محمد العطار والمخرج عمر أبو سعدة، عبر شراكتهما المسرحية طرح الأسئلة حول الواقع المُعقد في بلدهما سوريا. في عملهما الجديد هذا، يحاولان تسليط الضوء على التحالف الصلب لرأس المال مع السلطة في سوريا ما قبل الحرب وبعدها، وعلى تجارة الحرب وتجارها. إخراج: عُمر أبو سعدة نص: محمد العطّار سينوغرافيا وآزياء: بيسان الشريف. فيديو: رامي فرح وسامر عجّوري تصميم أقنعة: محمد عُمران. مساعد مخرج: عامر عُقدة. الممثلون: لينا مراد رمزي شقير سعد الغفري مصطفى قُر و صالح كاتبة (موسيقى). [/text-ar] Arabisch mit deutschen und englischen Übertiteln.


Kategorie: Schauspiel

James K Im Laufe der Jahre hat die in New York geborene multidisziplinäre Künstlerin ihren Klang und ihre eigene Ästhetik immer weiter verfeinert. Ebenso organisch wie elektronisch ist ihr Sound eine Kombination aus seltsamen Träumen, zerfallenen Rhythmen und Vocals, die so unverständlich wie ansprechend sind. James K steht für eine konzentrierte Dosis an Gefühlen, gemischt mit trauriger Eiseskälte.- sie verbindet, zerreißt, zerbricht und verwandelt Samples miteinander und bildet so eine facettenreiche Identität. Die Verschmelzung von visuellen und akustischen Elementen ist bei James K Ausdruck einer sehr bewussten Kunstpraxis und von regelrechten Freak-Outs – James K kreiert ihre eigene Mythologie. Alobhe (live) Alobhe ist eine in Berlin lebende Musikerin, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, jedes Genre, auf das sie stößt, zu durchbrechen. 2017 kam ihre erste EP "State Space" beim britischen Label Tobago Tacks heraus, gefolgt von Veröffentlichungen für Warsaw’s Intruder Alert & Alien Jams. [logo digiberlin 100]


Kategorie: Konzert

Im Rahmen der zweiten Ausgabe des Scope Festivals wird die Volksbühne Gastgeber für luftigen Indiepop von Peter Bjorn and John, andächtige Arrangements von Sven Helbig & Forrklang Quartett sowie Lubomyr Melnyks versiertes Klavierspiel. Mit „Young Folks“ haben Peter Bjorn and John einen der wohl eingängigsten Mitpfeifsongs der letzten zwanzig Jahre kreiert. Ein One-Hit-Wonder sind sie aber keineswegs und haben auf nunmehr sieben Alben an der Zauberformel für große, tanzbare und rockige Popsongs gefeilt. Aus den drei Schulfreunden mit einer gemeinsamen Liebe und Faszination für barocke Popsongs aus den 60ern und die Stone Roses wurde so eine Band, die sich in der aktuellen Schwedischen Popmusik-Szene um Lykke Li, Robyn und Co. in bester Gesellschaft befindet. Auf ihrem aktuellen Album „Breakin‘ Point“ arbeiteten sie unter anderem mit Produzentengrößen wie Paul Epworth (Florence And The Machine, U2, Paul McCartney) oder Emile Hayne (Lana Del Rey, FKA Twigs, Kanye West). Zwischen Blaskapellen und den rauchend-dröhnenden Stahlwerken seiner Heimat Eisenhüttenstadt erwuchs Sven Helbig zu einem wahren Connaisseur und Versöhner von zeitgenössischer Musik und Elektronika. Nach Studium in Dresden und Schaffensphasen in New York gründete er gemeinsam mit Martin Rindt die Dresdner Sinfoniker, arbeitete mit Bands wie Rammstein und den Pet Shop Boys und präsentierte seine jüngsten Kompositionen in Konzertsälen wie der Elbphilharmonie oder dem Barbican in London. An diesem Wochenende wird er seine Kompositionen gemeinsam mit dem Forrklang Quartett präsentieren. Lubomyr Melnyk gilt als einer der schnellsten Pianisten der Welt und arbeitet seit den frühen 70ern unermüdlich an einer Klangsprache und Technik, die er selbst als „Continuous Music“ bezeichnet. In seinem mittlerweile über 120 Werke umfassenden Schaffen fließen die Töne und Noten, bis zu 19,5 pro Sekunde, wie ein langer gewaltiger Strom aus Sound ineinander und heben den Hörer nicht selten in tranceartige, gar hypnotische Sphären. Am 20.10. ab 19:00 im Parkettcafé: DJ Mr. Freeze Am 21.10. ab 19:00 im Parkettcafé: DJ Jochen Arbeit [logo radioeins 150] [logo taz 150] [logo bytefm 150] [logo askhelmut 100]


Kategorie: Konzert

Nähere Informationen werden eine Woche vor der Veranstaltung bekanntgegeben.


Kategorie:

Im Rahmen der zweiten Ausgabe des Scope Festivals wird die Volksbühne Gastgeber für luftigen Indiepop von Peter Bjorn and John, andächtige Arrangements von Sven Helbig & Forrklang Quartett sowie Lubomyr Melnyks versiertes Klavierspiel. Mit „Young Folks“ haben Peter Bjorn and John einen der wohl eingängigsten Mitpfeifsongs der letzten zwanzig Jahre kreiert. Ein One-Hit-Wonder sind sie aber keineswegs und haben auf nunmehr sieben Alben an der Zauberformel für große, tanzbare und rockige Popsongs gefeilt. Aus den drei Schulfreunden mit einer gemeinsamen Liebe und Faszination für barocke Popsongs aus den 60ern und die Stone Roses wurde so eine Band, die sich in der aktuellen Schwedischen Popmusik-Szene um Lykke Li, Robyn und Co. in bester Gesellschaft befindet. Auf ihrem aktuellen Album „Breakin‘ Point“ arbeiteten sie unter anderem mit Produzentengrößen wie Paul Epworth (Florence And The Machine, U2, Paul McCartney) oder Emile Hayne (Lana Del Rey, FKA Twigs, Kanye West). Zwischen Blaskapellen und den rauchend-dröhnenden Stahlwerken seiner Heimat Eisenhüttenstadt erwuchs Sven Helbig zu einem wahren Connaisseur und Versöhner von zeitgenössischer Musik und Elektronika. Nach Studium in Dresden und Schaffensphasen in New York gründete er gemeinsam mit Martin Rindt die Dresdner Sinfoniker, arbeitete mit Bands wie Rammstein und den Pet Shop Boys und präsentierte seine jüngsten Kompositionen in Konzertsälen wie der Elbphilharmonie oder dem Barbican in London. An diesem Wochenende wird er seine Kompositionen gemeinsam mit dem Forrklang Quartett präsentieren. Lubomyr Melnyk gilt als einer der schnellsten Pianisten der Welt und arbeitet seit den frühen 70ern unermüdlich an einer Klangsprache und Technik, die er selbst als „Continuous Music“ bezeichnet. In seinem mittlerweile über 120 Werke umfassenden Schaffen fließen die Töne und Noten, bis zu 19,5 pro Sekunde, wie ein langer gewaltiger Strom aus Sound ineinander und heben den Hörer nicht selten in tranceartige, gar hypnotische Sphären. Am 20.10. ab 19:00 im Parkettcafé: DJ Mr. Freeze Am 21.10. ab 19:00 im Parkettcafé: DJ Jochen Arbeit [logo radioeins 150] [logo taz 150] [logo bytefm 150] [logo askhelmut 100]


Kategorie: Konzert

While democratic political institutions assume a fixed demos residing within state borders, unprecedented human movement and digital communications have rendered that assumption difficult to sustain. At the same time, “welcome culture” has come under attack, with renewed assertions of state sovereignty (from both right and left). This four-meeting workshop aims to foster new thinking on what an egalitarian politics of porous borders might look like today. Key to this possibility is not only extending humanitarian assistance to refugees, but establishing open political institutions that remain socially responsible. What forms of knowledge might help us with the challenging task? Through meetings with scholars and activists who have advanced cutting-edge thinking surrounding this subject, we will attempt to imagine new outlines for our transnational political communities. Four disciplinary perspectives will inform the discussion: digital communication, poetry, mental health, and law. Registered participants will be invited to lunch and will be provided with a packet of reading materials which will form the basis for discussion. An optional course assignment will include taking photos with your smart phone. The seminar is open to everyone and free of charge. Nevertheless capacity is limited. In order to register please send an email with a short statement why you wish to participate to: itamar.mann@gmail.com In cooperation with DeutschPlus and Die Offene Gesellschaft Dr. Itamar Mann is a senior lecturer at the University of Haifa, Faculty of Law. His scholarship focuses on international law and political theory with an emphasis on the legal, political, and ethical questions refugees and migrants raise. Mann has published widely in leading journals and edited volumes, and his monograph, [Humanity at Sea](https://www.cambridge.org/core/books/humanity-at-sea/D6E3356B4F910FCE8E3D602F33BE2E04): Maritime Migration and the Foundations of International Law, came out with Cambridge University Press in 2016. Alongside his academic work, he is a legal adviser at [GLAN](http://www.glanlaw.org/legal-action-committee) (Global Legal Action Network), where he advances strategic litigation, focusing on migrant and refugee rights. Before moving to Haifa, Mann held a fellowship at Georgetown Law Center, Washington DC. His education includes an LLB from Tel Aviv University, and LLM and JSD degrees from Yale Law School. Workshop plan: October 8, 12-2pm: Digital Integrations Guest: Safa’a AbuJarour, Universität Potsdam Ms. AbuJarour is a PhD researcher at the Universität Potsdam. In her current research topic on “The Role of Technology in Alleviating the Current Refugees’ Crisis”, she has been applying scientific research methods to the use of Social Networks by the refugees in Germany to increase their chances of getting integrated into the new society. Reading: - Alexander Betts et al., [Thrive of Survive? Explaining Variation in Economic Outcomes for Refugees](http://jmhs.cmsny.org/index.php/jmhs/article/viewFile/106/97), Journal of Mental Health and Human Security (2017) - Safa’a AbuJarour and Hanna Krasnova, Understanding the Role of ICTS in Promoting Social Inclusion: The Case of Syrian Refugees in Germany (conference paper, 2017) For further reference: - Ben Mason et al., [Digital Routes to Integration: How Civic Tech Innovations are Supporting Refugees in Germany](https://www.betterplace-lab.org/wp-content/uploads/Digital-Routes-to-Integration.pdf), Betterplace Lab (2017) October 15, 12-2pm: Placeless Poets Guest: Prof. Lyndsey Stonebridge, University of Birmingham Prof. Stonebrige holds an interdisciplinary Chair in humanities and human rights at the University of Birmingham. Her work focuses on twentieth-century and contemporary literature and history, Human Rights, and Refugee Studies. She is also co-investigator at , a collaborative project with refugees and their host communities in Lebanon, Jordan and Turkey. Her latest book, Placeless People: Writing, Rights and Refugees came out this year with Oxford University Press. Reading: - Hannah Arendt, “[We Refugees](http://www-leland.stanford.edu/dept/DLCL/files/pdf/hannah_arendt_we_refugees.pdf)” - Lyndsey Stonebridge, Placeless People (Oxford University Press, 2018) (excerpt, TBA) October 22, 12-2pm: Trauma and Transnational Identity Guest: Dr. Essam Daod, Humanity Crew In 2015, Dr. Daod founded Humanity Crew with his wife Maria Jammal. With an operating base in Greece, Humanity Crew recruits, trains and deploys mental health professionals and qualified volunteers to deliver psychosocial services to refugees and displaced populations in an effort to improve refugee well-being and prevent further trauma. Alongside its operational work, Humanity Crew is dedicating to raising the profile of mental health care as a fundamental aspect of emergency humanitarian crisis response. Reading: - Nina Strochlic, [After Fleeing War, Refugee Children Face Lasting Psychological Trauma](https://news.nationalgeographic.com/2018/06/refugee-mental-health-trauma-children-lesbos-greece-crisis-world-refugee-day-culture/), National Geographic, June 20, 2018 - Marit Sijbrandij et al, [Strengthening mental health care systems for Syrian refugees in Europe and the Middle East: integrating scalable psychological interventions in eight countries](https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/20008198.2017.1388102), European Journal of Psychotraumatology (2017) October 29, 12-2pm: “We the Migrants” Reading: - Gregory Feldman, We Are all Migrants: Political Action and the Ubiquitous Condition of Migrant-hood (Stanford University Press, 2015) (Introduction) - Atossa Araxia Abrahamian, The Cosmopolites (Columbia University Press, 2015) (Afterward) - Dr. Itamar Mann, Humanity at Sea: Maritime Migration and the Foundations of International Law (Cambridge University Press, 2016 (Chapter 6) - Richard Seymour, [Reinventing the Anti-Immigrant Wheel](https://www.patreon.com/posts/reinventing-anti-20945069), Patreon, September 3, 2018


Kategorie:

The global refugee crisis is a mental health catastrophe, leaving millions in need of psychological support to overcome the traumas of dislocation and conflict. To undo the damage, child psychiatrist and TED Fellow Essam Daod has been working in camps, rescue boats and the shorelines of Greece and the Mediterranean Sea to help refugees (a quarter of which are children) reframe their experiences through short, powerful psychological interventions. "We can all do something to prevent this mental health catastrophe," Daod says. "We need to acknowledge that first aid is not just needed for the body, but it has also to include the mind, the soul." Dr. Itamar Mann is a senior lecturer at the University of Haifa, Faculty of Law. His scholarship focuses on international law and political theory with an emphasis on the legal, political, and ethical questions refugees and migrants raise. Mann has published widely in leading journals and edited volumes, and his monograph, [Humanity at Sea](https://www.cambridge.org/core/books/humanity-at-sea/D6E3356B4F910FCE8E3D602F33BE2E04): Maritime Migration and the Foundations of International Law, came out with Cambridge University Press in 2016. Alongside his academic work, he is a legal adviser at [GLAN](http://www.glanlaw.org/legal-action-committee) (Global Legal Action Network), where he advances strategic litigation, focusing on migrant and refugee rights. Before moving to Haifa, Mann held a fellowship at Georgetown Law Center, Washington DC. His education includes an LLB from Tel Aviv University, and LLM and JSD degrees from Yale Law School. In 2015, Dr. Essam Daod founded Humanity Crew with his wife Maria Jammal. With an operating base in Greece, Humanity Crew recruits, trains and deploys mental health professionals and qualified volunteers to deliver psychosocial services to refugees and displaced populations in an effort to improve refugee well-being and prevent further trauma. Alongside its operational work, Humanity Crew is dedicating to raising the profile of mental health care as a fundamental aspect of emergency humanitarian crisis response.


Kategorie: Diskurs

Die New Yorker Kultband Elysian Fields ist zurück mit ihrem neuen, elften Album voll postapokalyptischer Rock und Popsongs über Themenkomplexe von Erderwärmung bis Diktatur und Zensur. Abgefedert durch die butterweiche, nicht selten an Mazzy Stars Hope Sandoval erinnernde Stimme von Jennifer Charles und ein mit ansteckenden Hooks gespicktes Spiel von Oren Bloedow klingt Pink Air aber dennoch luftig wie der Titel und dürfte ganz im Sinne der bald kulthaften Anhängerschaft dieser 1995 gegründeten und seither viel zu unterschätzen Band klingen: Schwelende Riffs, eine Prise Reverb und sinnliche Vocals. Produziert wurde das neue Album von Thomas Bartlett, der schon mit Bands und Künstler*innen wie The National, Sufjan Stevens und St. Vincent arbeitete. Nachdem Paul Wallfisch zuletzt mit seiner musikalischen Reihe Small Beast sowie neben Mick Harvey, Alexander Hacke und Danielle de Picciotto als Musiker der Produktion Republik der Wölfe an der Volksbühne gastierte, präsentiert er sich an diesem Abend solo am Piano. Der Botanica-Gründer, musikalische Leiter des Theater Dortmund und langjährige Pianist und Kollaborator von Little Annie wird an diesem Abend vielleicht auch den einen oder anderen Gast auf die Bühne bringen. [logo bytefm 150]


Kategorie: Konzert

Im März 2017 feierte das Label Hyperdelia seinen ersten Release im Roten Salon mit dem Serenus Zeitblom Oktett in Begleitung von Joe Snape, Kinder Meccano und einer Videoinstallation von Roman Hagebrock. Im Juni diesen Jahres gibt es nun die zweite Veröffentlichung von Hyperdelia. Und hierfür begeben wir uns vom Jazz-All in die Unterwasserwelten und lauschen im Wasser verschwommenen Erinnerungen, Stimmen und Sounds: Kajsa Lindgren hat mit ihrem Debüt WOMB eine abstrakte und ferne Musik geschaffen, die als LP sowie als Pool- und Webinstallation im Juni 2018 veröffentlicht wurde. Im Roten Salon nun wird sie aus WOMB eine Installation kreieren, die für unsere Rezeptoren an der Luft arrangiert wurde. Obendrauf gibt es eine Kostprobe hyperdelischer Zukunftsmusik. [logo digiberlin 100]


Kategorie: Konzert

In der Übersetzung von Karl Lerbs „Und er sagte: Frauen können nicht schreiben, Frauen können nicht malen – nicht so sehr weil er selbst es glaubte, als weil er es aus irgendeinem seltsamen Grunde so haben wollte.“ Der sechsjährige James Ramsay möchte unbedingt zum Leuchtturm fahren. Während des Sommerurlaubs an der schottischen Küste fragt er seine Eltern immer wieder, wann die Familie endlich den Ausflug wagen würde. Der Loop beginnt: Das Nicht-Aufgeben, das Nicht-Lockerlassen, die permanente Wiederholung. Auch Mrs. Ramsay ist in dieser Form gefangen. Kochen, Kinder, Kümmern, Waschen, Vorlesen. Sie, die ihren ichbezogenen Mann, ihre acht Kinder und die Sommergäste so intuitiv versteht und miteinander in Verbindung bringt. Der Loop definiert sie und zerstört sie am Ende. Niemand kann sich ihm entziehen. Die Diplominszenierung von Marie Schleef ist der erste Teil ihrer Trilogie über Räume der Emanzipation und basiert auf Virginia Woolfs Die Fahrt zum Leuchtturm. Der 1927 erschienene Roman dient als Vorlage, in die Gedanken, Beobachtungen und assoziiertes Material eingeflochten, eingenäht und eingehäkelt werden. Die Spielfläche ist Schauplatz der Bewusstseinsströme, das Nicht-Fahren und Nicht-Erreichen des Leuchtturms wird zur Hauptsache. Wieso wiederholen sich Geschichte und Sexismus ständig? Der Urlaub der Familie Ramsay wird zur Illustration der Vergänglichkeit der Menschheit und der Suche nach der Grundfrage – was bleibt bestehen von unserer Existenz? Wann ist der Moment in unser aller Leben, in dem wir aufgehört haben zu fragen? Eine Diplominszenierung in Kooperation mit der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch


Kategorie: Schauspiel

Preview des Dokumentarfilms, anschließend Gespräch mit Christoph Amend (Chefredakteur ZEITmagazin und Herausgeber Weltkunst, DIE ZEIT), Dagmar Mielke (Redakteurin rbb), Andreas Mühe (Fotograf) und Lutz Pehnert (Regisseur DJ Punk) Eintritt frei, Anmeldung unter besucherservice@volksbuehne-berlin.de. Karten werden ab dem 22.10. an den Theaterkassen vergeben. Pro Person sind max. zwei Karten erhältlich. Einfach und echt zu fotografieren war sein Ziel. Seine Bilder entstanden aus der Schnelligkeit des Augenblicks und aus der Wahrhaftigkeit des Moments. Er galt als der wildeste unter Deutschlands Fotokünstlern, die in den Neunzigerjahren die Fotografie verändert hatten. Berühmt wurde er 1994, als er für eine Werbekampagne des Musiksenders MTV Jugendliche fotografierte, die nachts in Clubs unterwegs waren. Er labelte sie als "Egoist", "Chaot", "Miststück" und "Konsumgeile Göre“. So entstand ein einzigartiges Generationen-Porträt. Daniel Josefsohn, geboren in Hamburg, Sohn jüdischer Eltern, einer der ersten Skater in Deutschland, hat immer in Extremen gelebt. Und er schien unverwundbar. Bis zu seinem Schlaganfall 2012. An seinen Folgen starb er mit 54 Jahren. Seine Wegbegleiter - wie die Schauspielerin Julia Hummer, der Fotograf Wolfgang Tillmanns und der Comedian Oliver Polak - erinnern an einen verrückten Kerl, schwierigen Typen und großherzigen Menschen. Länge: 52 min. / Produktionsjahr 2018 Regie: Lutz Pehnert Kamera: Andreas Deinert Produzentin: Heike Kunze Produktion: Telekult Film- und Medienproduktion GmbH Im Auftrag des rbb für ARTE


Kategorie: Film/Video

Vielfalt verändert alle, ob wir wollen oder nicht. Armen Avanessian diskutiert mit der Philosophin Isolde Charim, was es für den Einzelnen heißt, in einer pluralisierten Gesellschaft zu leben. Wir leben in einer pluralisierten Gesellschaft. Jede Kultur steht neben anderen, es gibt keine selbstverständliche Zugehörigkeit mehr. Doch was ist das überhaupt – eine pluralisierte Gesellschaft? Und was heißt es für den Einzelnen, in einer solchen zu leben? Die Außenperspektive – dass es nämlich immer anders sein könnte, dass man etwas anderes glauben, anders leben könnte – ist heute Teil jeder Kultur. Und diese Veränderung betrifft jeden. Sie verändert den Bezug zur Gemeinschaft, zur eigenen Identität. Die Philosophin Isolde Charim wendet ihre These auf verschiedene Themen an, von der Politik zur Integration über die Definition des Heimatbegriffs bis hin zu den Debatten um religiöse Zeichen.


Kategorie: Diskurs

In der Übersetzung von Karl Lerbs „Und er sagte: Frauen können nicht schreiben, Frauen können nicht malen – nicht so sehr weil er selbst es glaubte, als weil er es aus irgendeinem seltsamen Grunde so haben wollte.“ Der sechsjährige James Ramsay möchte unbedingt zum Leuchtturm fahren. Während des Sommerurlaubs an der schottischen Küste fragt er seine Eltern immer wieder, wann die Familie endlich den Ausflug wagen würde. Der Loop beginnt: Das Nicht-Aufgeben, das Nicht-Lockerlassen, die permanente Wiederholung. Auch Mrs. Ramsay ist in dieser Form gefangen. Kochen, Kinder, Kümmern, Waschen, Vorlesen. Sie, die ihren ichbezogenen Mann, ihre acht Kinder und die Sommergäste so intuitiv versteht und miteinander in Verbindung bringt. Der Loop definiert sie und zerstört sie am Ende. Niemand kann sich ihm entziehen. Die Diplominszenierung von Marie Schleef ist der erste Teil ihrer Trilogie über Räume der Emanzipation und basiert auf Virginia Woolfs Die Fahrt zum Leuchtturm. Der 1927 erschienene Roman dient als Vorlage, in die Gedanken, Beobachtungen und assoziiertes Material eingeflochten, eingenäht und eingehäkelt werden. Die Spielfläche ist Schauplatz der Bewusstseinsströme, das Nicht-Fahren und Nicht-Erreichen des Leuchtturms wird zur Hauptsache. Wieso wiederholen sich Geschichte und Sexismus ständig? Der Urlaub der Familie Ramsay wird zur Illustration der Vergänglichkeit der Menschheit und der Suche nach der Grundfrage – was bleibt bestehen von unserer Existenz? Wann ist der Moment in unser aller Leben, in dem wir aufgehört haben zu fragen? Eine Diplominszenierung in Kooperation mit der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch


Kategorie: Schauspiel

2018 ist das Jahr der Menschheit. Und was gäbe es Zwingenderes für den King, als sich ganz diesem Thema zu widmen? In seinen Texten, in seinen Songs, auf der Bühne und im Publikum: überall wuselt es von Menschen, ja ist es sogar äußerst menschlich. Überhaupt - die Texte: Rocko Schamoni liest aus einem Buch, das es noch nicht gibt: "Dummheit als Weg“. Eine kleine Enzyklopädie der menschlichen Dummheit, ein Attestieren des Unvermögens an sich selbst und an allen anderen auch gleich noch. Anhand von vielen Beispielen, Geschichten und Dialogen wird diagnostiziert und endgültig bewiesen: der Mensch ist alles Mögliche, aber in erster Linie dumm und an dieser allumfassenden Dummheit wird die Welt zu Grunde gehen. Das Buch zur Lesung wird während der Tour laufend weiter geschrieben - so das Publikum denn Anlass dazu bietet. Dann die Musik: ein Skypekonzert mit dem Orchester Mirage, das in Hamburg sitzt und via ISDN per Kabel mit dem King verbunden ist. Und ein Musiker auf der Bühne, der gleichzeitig Schlagzeug und Gitarre spielt und dazu singt: Tex Matthias Strzoda. Große vergessene Songs wunderbarer zum Teil ebenfalls vergessener Künstler werden zum Leben erweckt. Und eigene Songs werden dem Publikum zum direkten Vergessen übergeben. Außerdem: es wird auf der Bühne mit Alkohol gearbeitet! Was sich andere Bands wie Amon Duul oder Shocking Blue kaum noch trauen, gehört hier nach wie vor zum guten Ton und sich vor laufendem Publikum auf der Bühne sozial selbst zu derangieren ist vornehmste Pflicht. Freuen Sie sich auf einen großen Abend mit 14 anspruchsvollen Hälften. Ab 20:00 im Parkettcafé: DJ Henryk Gericke [logo bytefm 150]


Kategorie: Lesung

Moderation: Jörg Sundermeier Resi hätte wissen können, dass ein Untermietverhältnis unter Freunden nicht die sicherste Wohnform darstellt, denn: Was ist Freundschaft? Die hört bekanntlich beim Geld auf. Die ist im Fall von Resis alter Clique mit den Jahren so brüchig geworden, dass Frank Lust bekommen hat, auszusortieren, alte Mietverträge inklusive. Resi hätte wissen können, dass spätestens mit der Familiengründung der erbfähige Teil der Clique abbiegt Richtung Eigenheim und Abschottung und sie als Aufsteigerkind zusehen muss, wie sie da mithält. Aber Resi wusste’s nicht. Noch in den Achtzigern hieß es, alle Menschen wären gleich und würden durch Tüchtigkeit und Einsicht demnächst auch gerecht zusammenleben. Das Scheitern der Eltern in dieser Hinsicht musste verschleiert werden, also gab’s nur drei Geschichten aus dem Leben ihrer Mutter, steht nicht mehr als ein Satz in deren Tagebuch. Darüber ist Resi reichlich wütend. Und entschlossen, ihre Kinder aufzuklären, ob sie’s wollen oder nicht. Sie erzählt von sich, von früher, von der Verheißung eines alternativen Lebens und der Ankunft im ehelichen und elterlichen Alltag. Und auch davon, wie es ist, Erzählerin zu sein, gegen innere Scham und äußere Anklage zur Protagonistin der eigenen Geschichte zu werden. Anke Stelling, geboren 1971, wuchs in Stuttgart auf. Ab 1997 absolvierte sie ein Studium am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig, das sie mit dem Diplom des Instituts abschloss. 2015 war ihr Roman "Bodentiefe Fenster" nominiert auf der Longlist des deutschen Buchpreises. Stelling ist Mutter von drei Kindern und lebt in Berlin, Prenzlauer Berg.


Kategorie: Lesung

Mit: Stephan Trüby (Architekturtheoretiker), Andrea Röpke (Journalistin), Philipp Ruch (Zentrum für politische Schönheit) u.a. Moderiert von Armen Avanessian (Philosoph) Der Aufschwung rechtspopulistischer Politik hat auch die Architektur und Fragen nach spezifisch ‚Rechten Räumen' ins Visier der Rechtsnationalen geraten lassen. Vor allem, aber nicht nur, in ländlichen Gebieten machen sich zunehmend „rechte Räume“ breit, die damit zugleich oft „No-Go-Areas“ für Menschen etwa mit Migrationshintergrund werden. Aber auch in den Innenstädten sind in letzter Zeit Besorgnis erregende Tendenzen zu erkennen, wenn z.B. der thüringische AfD-Politiker Björn Höcke klagt: „Ein Volk, das keine Denkmäler mehr errichtet, sondern nur noch Mahnmale, hat keine Zukunft“ oder sich der AfD-Politiker aus Sachsen-Anhalt André Poggenburg über die „unschöne Ästhetik“ des Berliner Holocaust-Mahnmals ereifert und empfiehlt, man könnte „etwas anderes hinstellen“, mit „mehr Atmosphäre“. Es scheint nichts weniger auf dem Spiel zu stehen, als der mühsam erarbeitete bundesrepublikanische Konsens eines „Nie wieder“. Teilnehmer der Diskussion sind Expert*innen, die auf verschiedene Art und Weise theoretisch, künstlerisch, aktivistisch Erfahrungen mit rechten oder rechtsradikalen Räumen gemacht haben oder machen mussten. Ziel der Diskussion ist demnach nicht einfach ein genaueres Verständnis aktueller Räume in Deutschland (und darüber hinaus), sondern die Frage, welche effektiven Strategien des Umgangs mit diesen möglich sind. Eine Veranstaltung in Kooperation mit arch+, dem Goethe Institut und der Bundeszentrale für Politische Bildung


Kategorie: Diskurs

In der Übersetzung von Karl Lerbs „Und er sagte: Frauen können nicht schreiben, Frauen können nicht malen – nicht so sehr weil er selbst es glaubte, als weil er es aus irgendeinem seltsamen Grunde so haben wollte.“ Der sechsjährige James Ramsay möchte unbedingt zum Leuchtturm fahren. Während des Sommerurlaubs an der schottischen Küste fragt er seine Eltern immer wieder, wann die Familie endlich den Ausflug wagen würde. Der Loop beginnt: Das Nicht-Aufgeben, das Nicht-Lockerlassen, die permanente Wiederholung. Auch Mrs. Ramsay ist in dieser Form gefangen. Kochen, Kinder, Kümmern, Waschen, Vorlesen. Sie, die ihren ichbezogenen Mann, ihre acht Kinder und die Sommergäste so intuitiv versteht und miteinander in Verbindung bringt. Der Loop definiert sie und zerstört sie am Ende. Niemand kann sich ihm entziehen. Die Diplominszenierung von Marie Schleef ist der erste Teil ihrer Trilogie über Räume der Emanzipation und basiert auf Virginia Woolfs Die Fahrt zum Leuchtturm. Der 1927 erschienene Roman dient als Vorlage, in die Gedanken, Beobachtungen und assoziiertes Material eingeflochten, eingenäht und eingehäkelt werden. Die Spielfläche ist Schauplatz der Bewusstseinsströme, das Nicht-Fahren und Nicht-Erreichen des Leuchtturms wird zur Hauptsache. Wieso wiederholen sich Geschichte und Sexismus ständig? Der Urlaub der Familie Ramsay wird zur Illustration der Vergänglichkeit der Menschheit und der Suche nach der Grundfrage – was bleibt bestehen von unserer Existenz? Wann ist der Moment in unser aller Leben, in dem wir aufgehört haben zu fragen? Eine Diplominszenierung in Kooperation mit der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch


Kategorie: Schauspiel

In der Übersetzung von Karl Lerbs „Und er sagte: Frauen können nicht schreiben, Frauen können nicht malen – nicht so sehr weil er selbst es glaubte, als weil er es aus irgendeinem seltsamen Grunde so haben wollte.“ Der sechsjährige James Ramsay möchte unbedingt zum Leuchtturm fahren. Während des Sommerurlaubs an der schottischen Küste fragt er seine Eltern immer wieder, wann die Familie endlich den Ausflug wagen würde. Der Loop beginnt: Das Nicht-Aufgeben, das Nicht-Lockerlassen, die permanente Wiederholung. Auch Mrs. Ramsay ist in dieser Form gefangen. Kochen, Kinder, Kümmern, Waschen, Vorlesen. Sie, die ihren ichbezogenen Mann, ihre acht Kinder und die Sommergäste so intuitiv versteht und miteinander in Verbindung bringt. Der Loop definiert sie und zerstört sie am Ende. Niemand kann sich ihm entziehen. Die Diplominszenierung von Marie Schleef ist der erste Teil ihrer Trilogie über Räume der Emanzipation und basiert auf Virginia Woolfs Die Fahrt zum Leuchtturm. Der 1927 erschienene Roman dient als Vorlage, in die Gedanken, Beobachtungen und assoziiertes Material eingeflochten, eingenäht und eingehäkelt werden. Die Spielfläche ist Schauplatz der Bewusstseinsströme, das Nicht-Fahren und Nicht-Erreichen des Leuchtturms wird zur Hauptsache. Wieso wiederholen sich Geschichte und Sexismus ständig? Der Urlaub der Familie Ramsay wird zur Illustration der Vergänglichkeit der Menschheit und der Suche nach der Grundfrage – was bleibt bestehen von unserer Existenz? Wann ist der Moment in unser aller Leben, in dem wir aufgehört haben zu fragen? Eine Diplominszenierung in Kooperation mit der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch


Kategorie: Schauspiel

While democratic political institutions assume a fixed demos residing within state borders, unprecedented human movement and digital communications have rendered that assumption difficult to sustain. At the same time, “welcome culture” has come under attack, with renewed assertions of state sovereignty (from both right and left). This four-meeting workshop aims to foster new thinking on what an egalitarian politics of porous borders might look like today. Key to this possibility is not only extending humanitarian assistance to refugees, but establishing open political institutions that remain socially responsible. What forms of knowledge might help us with the challenging task? Through meetings with scholars and activists who have advanced cutting-edge thinking surrounding this subject, we will attempt to imagine new outlines for our transnational political communities. Four disciplinary perspectives will inform the discussion: digital communication, poetry, mental health, and law. Registered participants will be invited to lunch and will be provided with a packet of reading materials which will form the basis for discussion. An optional course assignment will include taking photos with your smart phone. The seminar is open to everyone and free of charge. Nevertheless capacity is limited. In order to register please send an email with a short statement why you wish to participate to: itamar.mann@gmail.com In cooperation with DeutschPlus and Die Offene Gesellschaft Dr. Itamar Mann is a senior lecturer at the University of Haifa, Faculty of Law. His scholarship focuses on international law and political theory with an emphasis on the legal, political, and ethical questions refugees and migrants raise. Mann has published widely in leading journals and edited volumes, and his monograph, [Humanity at Sea](https://www.cambridge.org/core/books/humanity-at-sea/D6E3356B4F910FCE8E3D602F33BE2E04): Maritime Migration and the Foundations of International Law, came out with Cambridge University Press in 2016. Alongside his academic work, he is a legal adviser at [GLAN](http://www.glanlaw.org/legal-action-committee) (Global Legal Action Network), where he advances strategic litigation, focusing on migrant and refugee rights. Before moving to Haifa, Mann held a fellowship at Georgetown Law Center, Washington DC. His education includes an LLB from Tel Aviv University, and LLM and JSD degrees from Yale Law School. Workshop plan: October 8, 12-2pm: Digital Integrations Guest: Safa’a AbuJarour, Universität Potsdam Ms. AbuJarour is a PhD researcher at the Universität Potsdam. In her current research topic on “The Role of Technology in Alleviating the Current Refugees’ Crisis”, she has been applying scientific research methods to the use of Social Networks by the refugees in Germany to increase their chances of getting integrated into the new society. Reading: - Alexander Betts et al., [Thrive of Survive? Explaining Variation in Economic Outcomes for Refugees](http://jmhs.cmsny.org/index.php/jmhs/article/viewFile/106/97), Journal of Mental Health and Human Security (2017) - Safa’a AbuJarour and Hanna Krasnova, Understanding the Role of ICTS in Promoting Social Inclusion: The Case of Syrian Refugees in Germany (conference paper, 2017) For further reference: - Ben Mason et al., [Digital Routes to Integration: How Civic Tech Innovations are Supporting Refugees in Germany](https://www.betterplace-lab.org/wp-content/uploads/Digital-Routes-to-Integration.pdf), Betterplace Lab (2017) October 15, 12-2pm: Placeless Poets Guest: Prof. Lyndsey Stonebridge, University of Birmingham Prof. Stonebrige holds an interdisciplinary Chair in humanities and human rights at the University of Birmingham. Her work focuses on twentieth-century and contemporary literature and history, Human Rights, and Refugee Studies. She is also co-investigator at , a collaborative project with refugees and their host communities in Lebanon, Jordan and Turkey. Her latest book, Placeless People: Writing, Rights and Refugees came out this year with Oxford University Press. Reading: - Hannah Arendt, “[We Refugees](http://www-leland.stanford.edu/dept/DLCL/files/pdf/hannah_arendt_we_refugees.pdf)” - Lyndsey Stonebridge, Placeless People (Oxford University Press, 2018) (excerpt, TBA) October 22, 12-2pm: Trauma and Transnational Identity Guest: Dr. Essam Daod, Humanity Crew In 2015, Dr. Daod founded Humanity Crew with his wife Maria Jammal. With an operating base in Greece, Humanity Crew recruits, trains and deploys mental health professionals and qualified volunteers to deliver psychosocial services to refugees and displaced populations in an effort to improve refugee well-being and prevent further trauma. Alongside its operational work, Humanity Crew is dedicating to raising the profile of mental health care as a fundamental aspect of emergency humanitarian crisis response. Reading: - Nina Strochlic, [After Fleeing War, Refugee Children Face Lasting Psychological Trauma](https://news.nationalgeographic.com/2018/06/refugee-mental-health-trauma-children-lesbos-greece-crisis-world-refugee-day-culture/), National Geographic, June 20, 2018 - Marit Sijbrandij et al, [Strengthening mental health care systems for Syrian refugees in Europe and the Middle East: integrating scalable psychological interventions in eight countries](https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/20008198.2017.1388102), European Journal of Psychotraumatology (2017) October 29, 12-2pm: “We the Migrants” Reading: - Gregory Feldman, We Are all Migrants: Political Action and the Ubiquitous Condition of Migrant-hood (Stanford University Press, 2015) (Introduction) - Atossa Araxia Abrahamian, The Cosmopolites (Columbia University Press, 2015) (Afterward) - Dr. Itamar Mann, Humanity at Sea: Maritime Migration and the Foundations of International Law (Cambridge University Press, 2016 (Chapter 6) - Richard Seymour, [Reinventing the Anti-Immigrant Wheel](https://www.patreon.com/posts/reinventing-anti-20945069), Patreon, September 3, 2018


Kategorie:

Chris Delforce, Dominion, 120’, Berlin-Premiere Die Tierzucht ist eine der gewalttätigsten und geheimsten Institutionen unseres Planeten. Ihre Billionen-Dollar-Profite werden von der Ignoranz der Öffentlichkeit getragen und es wird viel dafür getan, den Status quo aufrechtzuerhalten. Durch die Erforschung von sechs Hauptaspekten unserer Interaktion mit Tieren - Begleittiere, Wildtiere, wissenschaftliche Forschung, Unterhaltung, Kleidung und Nahrung - wird der Film die Moral und Gültigkeit unserer Herrschaft über das Tierreich in Frage stellen. „Im Zeitalter von Fake News, von Unternehmenspropaganda und Unterdrückung von Meinungsverschiedenheiten ist es zur Pflicht geworden, der Öffentlichkeit die Wahrheit zugänglich zu machen. Etwas, das nicht ignoriert werden kann, ist die Notlage der Tiere, die für den menschlichen Nutzen ausgebeutet werden. Nicht nur ist das Leid, das ihnen auferlegt wird, zutiefst unmoralisch, sondern der Dualismus Mensch/Tier verbannt auch unliebsame Mitmenschen in den minderwertigen Status des Tieres (Die Verwendung des Wortes „Tiere“ durch die Trump-Regierung bei der Verunglimpfung von Migranten ist nur ein Beispiel.). Die Anti-Unterdrückungsarbeit ist zu einem Hoffnungsträger für unsere Gesellschaft geworden und deshalb ist der neue Dokumentarfilm Dominion so wichtig." ([Laika Magazine](https://www.laikamagazine.com/dominion-confronts-animal-exploitation/), 30. Mai 2018) Trailer: https://vimeo.com/230171301


Kategorie: Film/Video

Die französische Schriftstellerin und Philosophin Hélène Cixous zählt zu den großen Vordenkerinnen des Feminismus und ist Erfinderin einer écriture féminine. Seit ihrer Kindheit, die sie als Tochter jüdischer Eltern im kolonialisierten Algerien verbrachte, ist sie mit den Mechanismen sozialer und politischer Gewalt vertraut. An der Schnittstelle vielfältiger sprachlicher, kultureller und sexueller Identitäten unterwandert ihr Schreiben patriarchale Strukturen und überschreitet die Grenzen festgefügter Ordnungen in spielerischer und poetischer Weise. Verleger und Philosoph Peter Engelmann spricht mit ihr über ihr politisches Engagement, den zeitgenössischen Feminismus und das emanzipative Potenzial des Schreibens. Auf Französisch in Konsekutivübersetzung von Vincent von Wroblewsky


Kategorie: Diskurs

Mit: Malte Abraham, Chris Möller und Paul Brodowsky Angelehnt an US-amerikanische Late-Night-Shows ist Kabeljau & Talk ein Format, das Tempo, Witz und den spielerischen Charakter dieser Abende auf eine literarische Veranstaltung überträgt. Zentrum des Abends ist das Manuskript einer Autorin/ eines Autors, an dem er/sie aktuell arbeitet und das auf der Bühne mit zwei ExpertInnen diskutiert wird. Als ExpertInnen des Alltags entspringen sie der Welt der Romane, arbeiten in Nachtclubs, Flüchtlingsheimen oder der UNO und begegnen den Texten darum mit grundlegend anderen Fragen. Dieses Aufeinandertreffen in Gesprächen, Lesungen und literarisch adaptierten Game-Show-Formaten ermöglicht überraschende Perspektivwechsel auf den Roman von Morgen. In der Oktoberausgabe sprechen wir mit dem Autor Paul Brodowsky über Vaterschaft und toxische Männlichkeit und machen uns mit einer Ahnenforscherin auf die Suche nach verborgenen Familiengeheimnissen.


Kategorie: Lesung


Kategorie:


Änderungen vorbehalten! - Angaben ohne Gewähr! - Stand:30.09.18
© Fotos der Vorstellungen: [+][-]
The Sound of Science Premiere des Wissenschaftspodcasts „Hinter den Dingen“(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) The Grand Horrorshow(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Ich steh schon derbe lang auf dich! Ein Stück der Provinz(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Mark Morgan(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Armen Avanessian & Enemies #34 Book Launch: Georg Diez, Das andere Land(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) 2054 – Putin decodiert(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Der gläserne Sarg Erinnerungen an 1968 und die deutsche „Kulturrevolution“(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Theaterführung mit Achim Busch(/) The Factory(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Be Connected! Die poetische Volte.(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Macht zur Frage Konzert mit der Bolschewistischen Kurkapelle Schwarz-Rot, Geschichten von Ahne, Musik von Nino Sandow und „Ihr Wichser“ und Peter Wawerzinek(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Integrations: Four Sketches on Migratory Society A trans-disciplinary Workshop convened by Dr. Itamar Mann(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Tangonacht(/) Drei Milliarden Schwestern(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Mach doch!(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) The show must go on(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Klaus Lutz: The Beauty of my Island(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) NUN – Die Kunst der Stunde #9 Spätwerk. Älterwerden in der Kunst(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Das weibliche Prinzip(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) James K & Alobhe(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Scope Festival mit Peter Bjorn & John(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Armen Avanessian & Enemies #35(/) Scope Festival mit Lubomyr Melnyk, Sven Helbig & Forrklang Quartett(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) What is the importance of mental health for refugees? A conversation between Dr. Itamar Mann and Dr. Essam Daod(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Elysian Fields & Paul Wallfisch(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Hyperdelia mit Kajsa Lindgren(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Die Fahrt zum Leuchtturm nach dem Roman von Virginia Woolf(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) DJ Punk Der Fotograf Daniel Josefsohn(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Armen Avanessian & Enemies #36 Isolde Charim: Ich und die Anderen(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Die große Rocko Schamoni Schau(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Schäfchen im Trockenen(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Rechte Räume(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) VariaVision Chris Delforce: Dominion(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Passagen Gespräch(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Kabeljau & Talk Die literarische Game-Show(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) ()

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