www.berlinchecker.dewww.berlinchecker.de
×

Anzeige



Spielplan für Oktober 2018


Kategorie: Schauspiel

Zum 25jährigen Bestehen des THEATER IM PALAIS wurde Labiches Komödie in der Fassung für unser Haus mit dem berühmten Berliner Humor gewürzt, zu einer delikaten Affäre zwischen Spittelmarkt, Alexanderplatz und Charlottenstraße – also ganz in der Nähe des Spielortes. Zwei Absolventen des berühmten Berliner Grauen Klosters, inzwischen respektable Bürger, erleben nach einem Alumnitreffen ein böses Erwachen. Denn das fröhliche Wiedersehen steigerte sich zu einem Saufgelage, welches jeder üblichen Etikette entglitt. Und so finden sich die unbescholtenen Herren aus den besten Kreisen in einen Kriminalfall verwickelt. Was für ein Skandal! Wie konnte das nur passieren? Ganz harmlos hatte es angefangen. Bei Lutter und Wegner am Gendarmenmarkt war das Essen gut und der Wein köstlich… Mal verärgert, mal verzweifelt, mal ratlos, mal zum Schlimmsten entschlossen – alles gerät aus dem Gleichgewicht! Bei all dem schier unglaublichen Durcheinander erlebt das Publikum einen vergnüglichen Theaterabend.


Kategorie: Schauspiel

Zum 25jährigen Bestehen des THEATER IM PALAIS wurde Labiches Komödie in der Fassung für unser Haus mit dem berühmten Berliner Humor gewürzt, zu einer delikaten Affäre zwischen Spittelmarkt, Alexanderplatz und Charlottenstraße – also ganz in der Nähe des Spielortes. Zwei Absolventen des berühmten Berliner Grauen Klosters, inzwischen respektable Bürger, erleben nach einem Alumnitreffen ein böses Erwachen. Denn das fröhliche Wiedersehen steigerte sich zu einem Saufgelage, welches jeder üblichen Etikette entglitt. Und so finden sich die unbescholtenen Herren aus den besten Kreisen in einen Kriminalfall verwickelt. Was für ein Skandal! Wie konnte das nur passieren? Ganz harmlos hatte es angefangen. Bei Lutter und Wegner am Gendarmenmarkt war das Essen gut und der Wein köstlich… Mal verärgert, mal verzweifelt, mal ratlos, mal zum Schlimmsten entschlossen – alles gerät aus dem Gleichgewicht! Bei all dem schier unglaublichen Durcheinander erlebt das Publikum einen vergnüglichen Theaterabend.


Kategorie: Schauspiel


Kategorie: Schauspiel


Kategorie: Schauspiel


Kategorie: Schauspiel


Kategorie: Schauspiel


Kategorie: Szenische Lesung


Kategorie: Chanson


Kategorie: Chanson


Kategorie: Lesung

Friedrich Otto August Pfützenreuter verließ Ende des 19. Jahrhunderts den für ihn bestimmten Bürostuhl in Gardelegen in der Altmark, um die Bretter dieser Welt zu erobern. Mit einem Kopf voller Reime und der Sehnsucht nach großen Tragödien erreichte er auf Umwegen Berlin, wo das Herz der Welt zu schlagen schien. In den ersten Jahrzehnten des neuen Jahrhunderts, in der aus allen Fugen platzenden Stadt voller Paradeschritte, Marschmusik, Kriegsgeschrei, den grauen Folgen und den „goldenen Zwanzigern“ stand er, Otto Reutter – mit tt – mit großen runden Augen lächelnd auf der Bühne und wusste, was sein Publikum bewegte, denn es bewegte auch ihn. Die Polizei setzte bei „verdächtigen“ Pointen den Rotstift an und saß mit spitzen Ohren im Zuschauerraum. Und Reutter – er hustete! Er hustete die gestrichenen Takte! Und der ganze Saal hustete im Takt mit. Die Berliner husteten ihrem Zensor was! Und Reutter lächelte unschuldig: "Musste husten, huste! Wat de mußt, det mußte"! Er sang von Alltagsgeschichten, von kleinen Übeln und großen Dummheiten, er sang vor allem den Menschen aus dem Herzen. Sie liebten ihn dafür und für seinen Mut zum Galgenhumor.


Kategorie: Schauspiel

Enigma kommt aus dem Griechischen und heißt Rätsel. Rätselhaft ist das Treffen zweier Männer: Ein erfolgreicher Schriftsteller, Nobelpreisträger, lebt abgeschieden auf einer einsamen Nordseeinsel. Er verweigert sich dem Medienrummel. Alt, aber noch sehr kraftvoll, hat er gerade ein neues Werk veröffentlicht. Wieder ein Bestseller. Ein Briefroman, eine Sammlung von bezaubernden Liebesbriefen. Dazu gewährt er wider Erwarten einem Journalisten ein Interview. Der misanthropische Autor empfängt seinen Gast mit Arroganz. Erstaunlicherweise lässt sich der Besucher nicht einschüchtern. Je mehr die beiden Männer ins Gespräch kommen, desto mehr spürt man ihre Beunruhigung. Enigma hieß die Maschine, mit der das deutsche Heer im 2. Weltkrieg seine Botschaften verschlüsselte. Hier geht es um eine Entschlüsselung, vorsichtig, überraschend, ungewöhnlich … und sehr berührend. Wie bei "KLEINE EHEVERBRECHEN" vom selben Autor irritiert die unerklärliche Spannung zwischen den beiden Menschen. Dort wie hier geraten Akteure wie Zuschauer in ein Wechselbad der Gefühle, ehe sich ihnen die ganze Tragweite der Begegnung öffnet.


Kategorie: Schauspiel


Kategorie: Lesung

"Na, nu erzähl'n Se mal, Ihnen wird viel wohler sein, wenn Se sich ausjesprochen haben." So begann die unumstrittene Nummer 1 der Kriminalkommissare in den 20er und 30er Jahren in Berlin seine Verhöre und die Lösung seiner Fälle: Ernst Gennat, genannt der Dicke oder der Buddha vom Alexanderplatz. Ein Original, dem Essen und Kombinieren gleichermaßen Genuss bereitete. Seine Ermittlungsmethoden waren völlig neu. Er feilte an einer bis dahin nicht erreichten technischen Genauigkeit bei der Tatortbegehung. Sein "Mordauto", eine große schwarze Limousine mit allen nötigen Geräten, Chemikalien, Behältnissen zur Spurensicherung, war so legendär in Berlin wie er selbst. Interessierte kamen aus aller Welt, und er teilte seine Erfahrungen kollegial. Zum Erfahrungsaustausch kam Charles Chaplin aus den USA. Der Filmemacher Fritz Lang recherchierte für seinen Film "M - Eine Stadt sucht ihren Mörder" und Gennat diente der Figur des von den Ganoven hochgeschätzten Kommissars als Vorbild. Seine Person wurde die Hauptfigur der ersten Krimis des Journalisten Hans G. Bentz. Heute führt der Autor Volker Kutscher mit seinen Krimis über die Mordkommission Berlin die Bestseller-Listen an, die unter dem Titel "Berlin Babylon" von Tom Tykwer, Achim von Borries und Henk Hanloegten verfilmt wurden.


Kategorie: Dokumentarisches Theater

Erfolgsautor Eric-Emmanuel Schmitt hat auch mit diesem Zweipersonenstück wieder einen Theatercoups gelandet, ein faszinierendes und funkelndes Vexierspiel: Zwei Personen liefern sich einen erbitterten Schlagabtausch. Mit überraschenden Wendungen kippen die Situationen ständig um und münden in neue Konstellationen, die das Vorangegangene auf den Kopf stellen. Nichts ist so, wie es scheint, und bis zum Schluss bleiben die Zuschauer wie auch die handelnden Personen selbst im Ungewissen, was geschehen ist und was geschehen wird. Ein Mann und eine Frau betreten eine Wohnung. Sie redet ihn mit dem vertrauten „Du“ an, er geht auf Distanz. Sie behauptet, mit ihm verheiratet zu sein, er kann das nicht glauben. Sie führt ihn zu Möbeln und Bildern, ihm ist alles fremd. Sie erzählt vom gemeinsamen Leben, bei ihm weckt das keine Erinnerungen. Was ist geschehen? Ein Unfall? Ein Verbrechen? Werden wir Zeugen eines Psychothrillers? Die Spannung zwischen der Frau und dem Mann ist spürbar. Sie wächst und wird immer atemberaubender. Was gibt es zu entdecken zwischen Fremdheit und Nähe, Liebe und Gewohnheit, Gleichgültigkeit und Verständnis, Eifersucht und Gefühlskälte, zwischen Verzweiflung und Hoffnung? Was trennt die beiden? Oder verbindet sie doch etwas? Eric-Emmanuel Schmitt ist ein Spezialist für Geschichten, die ein Geheimnis in sich tragen. Er versteht es exzellent, die seelischen Befindlichkeiten seiner Figuren spannend zu schildern und Handlungen mit Ernst und Komik gleichermaßen zu würzen. Nachdem Gundula Köster in Der eingebildete Kranke und beim Ringelnatz-Abend die Herzen der Zuschauer im Sturm erobert hat, spielt sie nun an der Seite von Jens-Uwe Bogadtke, dessen Beliebtheit beim Publikum so alt ist wie das Theater im Palais. Für die Inszenierung zeichnet Herbert Olschok verantwortlich, der sich nicht nur an unserem Haus bewiesen, sondern auch im In- und Ausland erfolgreich gearbeitet hat. Kleine Eheverbrechen – endlich im Repertoire des Theaters im Palais!


Kategorie: Schauspiel

Ein erotisches Betrugsverhältnis auf Gegenseitigkeit nach dem Roman „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ von Thomas Mann Felix Krull, Sohn eines bankrotten rheinischen Schaumweinfabrikanten, ist ein Träumer, Phantast und bürgerlicher Nichtsnutz, der das Illusionäre von Welt und Leben tief empfindet und von Anfang an darauf aus ist, sich selbst zu einer Art Lebensillusion zu stilisieren. Er fühlt sich von Natur aus begünstigt und bevorteilt, ist es aber seinem Range nach nicht. Diesen ungerechten Zufall korrigiert er durch eine, seiner Anmut sehr leicht fallende Täuschung. Verliebt in die Welt, ohne ihr auf bürgerliche Weise dienen zu können, ist er bestrebt, die Welt in sich verliebt zu machen. Volker Ranisch spürt mit diesem Soloabend der hohen Sprachkunst Thomas Manns nach. Indem er in die Rolle des Ich-Erzählers Felix Krull schlüpft, lässt er vor seinem Publikum in freier Rede die illustre Gesellschaft des Romans mit ihrer zahlreichen Personage entstehen und erweckt gleichzeitig einen lebendigen Eindruck vom vortrefflichen Wortwitz des Autors. Die Inszenierung war nach ihrer Premiere 2005 im Theater im Palais Berlin vier Jahre lang fester Bestandteil des Repertoires des Theaters und wird nun auf Gastspielen, u.a. in Zürich, Freiburg, Dresden, Chemnitz und Brüssel, mit großem Erfolg aufgeführt.


Kategorie: Schauspiel

Gesungen werden altbekannte Berliner Lieder und Couplets. Da fließt durch Berlin immer noch die Spree, auch wenn ein Mann immer Angst hat, daß der Überzieher weg ist. Aber in fuffzich Jahren is allet vorbei! Gabriele Streichhahn, Jens-Uwe Bogadtke und Carl Martin Spengler können ihrem komödiantischen Affen ordentlich Zucker geben. Sie tun es mit einem Riesenspaß und schaffen es im Handumdrehen, die Zuschauer wie in einen leichten Sektrausch zu versetzen.


Kategorie: Schauspiel

Wer war diese eigenwillige und mutige Frau, die Luther manchmal seufzend „Herr Käthe“ nannte? Im Jahre 1523 ließ sich Katharina von Bora zusammen mit elf anderen Jungfrauen in einer lebensgefährlichen Aktion aus einem Zisterzienserkloster in der Nähe von Grimma entführen. Der Auftraggeber Luther fühlte sich verantwortlich für die jungen Frauen und bot sich als Heiratsvermittler an. Allein Katharina blieb übrig, und es ist überliefert, dass sie Martin Luther wissen ließ, sie würde ihn, falls er sich zur Heirat bequemte, nehmen. Aus der Nonne wurde die „Lutherin“, meine gnädige Hausfrau, mein Liebchen, meine herzliebe Käthe, tiefgelahrte Doktorin, Predigerin, Gärtnerin, Bräuerin, Saumärktin und noch mehr, meine Rippe, meine sorgfältige Frau, meine Richterin, mein Morgenstern zu Wittenberg … und wie der übermütige Gatte sie sonst noch nannte. Die Ehe zwischen Mönch und Nonne begann als Skandal, entwickelte sich aber zu einem wesentlichen Bestandteil der neuen, reformierten Lebenswirklichkeit. Mit Spielszenen, Texten und natürlich Musik ersteht die private Welt von Dr. Martin Luther und seiner Frau. Eine Welt, die vor dem Hintergrund des Epochenwandels nie wirklich privat sein konnte. Ein besonderer Mosaikstein den großen Feierlichkeiten zum 500. Jubiläum der Reformation.


Kategorie: Schauspiel


Änderungen vorbehalten! - Angaben ohne Gewähr! - Stand:30.09.18
© Fotos der Vorstellungen: [+][-]
Meine gottverlassene Aufdringlichkeit(Promo/) Affäre Spittelmarkt(Promo/) Heinrich von Kleist. MICHAEL KOHLHAAS(Promo/) EIFERSUCHT(Promo/) CABARET GRÖSSENWAHN(Promo/) MASCHA KALÉKO Die Nachtigall in meinem Garten schweigt ...(Promo/) Otto Reutter. Und so komm'n wir aus der Freude gar nicht raus(Promo/) Rätselhafte Variationen - Enigma(Promo/) Claire Messud - DAS BRENNENDE MÄDCHEN(Promo/) DER BUDDHA VOM ALEXANDERPLATZ(Promo/) Kleine Eheverbrechen(Björn Nitzsche/Björn Nitzsche) Felix Krull. Hochstapler(Promo/) Hinterm Ofen sitzt ne Maus(Theater im Palais/Theater im Palais) Mein Herr Käthe(Promo/)

...nach oben - ...Seite zurück - ...zur Startseite