www.berlinchecker.dewww.berlinchecker.de
×

Anzeige



Spielplan für Oktober 2018

Einfaches Grundlicht, keine Effekte, kein Bühnenbild. The best piece of this season benötigt nur seinen Autor, der gleichzeitig sein Darsteller ist, der er selbst ist. Dieser Autor ist Ende dreißig, lebt mit seiner Familie auf dem Land und will endlich den großen Durchbruch schaffen. Er gibt sich eine Nacht Zeit, das beste Stück der Saison zu schreiben. Es folgt eine packende Dramaturgie, die von der Gleichzeitigkeit des Schreib- und Aufführungsmoments geprägt ist.- einem Schillern zwischen Realität und Fiktion. Als Zeugen jener Schicksalsnacht werden wir Teil eines verwirrenden wie beglückenden Gedankenspiels, in dem Wille, Scheitern und Gelingen, sowie Vergangenheit und Gegenwart in eins fallen. Der Radius des Geschehens reicht trotz minimaler Ausstattung von intimer Nähe hin zu den Weiten des (geistigen) Weltalls. Das Publikum wird als Zuhörer zum Verbündeten, zur Mitwisserin und zur Projektionsfläche, in welche die Stimmungslagen von Schreib- und Aufführungsnacht buchstäblich einzudringen versuchen. Immer wieder gelingt es Dullin, Momente unmittelbarer Zeitgenossenschaft und menschlicher Verbrüderung herzustellen. Dullin ist Meister des Erzählens zwischen Banalität und Tiefe. Nach langer Zeit ist er endlich wieder auf der Bühne in Berlin zu sehen.


Kategorie: Performance

Einfaches Grundlicht, keine Effekte, kein Bühnenbild. The best piece of this season benötigt nur seinen Autor, der gleichzeitig sein Darsteller ist, der er selbst ist. Dieser Autor ist Ende dreißig, lebt mit seiner Familie auf dem Land und will endlich den großen Durchbruch schaffen. Er gibt sich eine Nacht Zeit, das beste Stück der Saison zu schreiben. Es folgt eine packende Dramaturgie, die von der Gleichzeitigkeit des Schreib- und Aufführungsmoments geprägt ist.- einem Schillern zwischen Realität und Fiktion. Als Zeugen jener Schicksalsnacht werden wir Teil eines verwirrenden wie beglückenden Gedankenspiels, in dem Wille, Scheitern und Gelingen, sowie Vergangenheit und Gegenwart in eins fallen. Der Radius des Geschehens reicht trotz minimaler Ausstattung von intimer Nähe hin zu den Weiten des (geistigen) Weltalls. Das Publikum wird als Zuhörer zum Verbündeten, zur Mitwisserin und zur Projektionsfläche, in welche die Stimmungslagen von Schreib- und Aufführungsnacht buchstäblich einzudringen versuchen. Immer wieder gelingt es Dullin, Momente unmittelbarer Zeitgenossenschaft und menschlicher Verbrüderung herzustellen. Dullin ist Meister des Erzählens zwischen Banalität und Tiefe. Nach langer Zeit ist er endlich wieder auf der Bühne in Berlin zu sehen.


Kategorie: Performance

Ausgangspunkt der Inszenierung ist eine in Deutschland lebende ungarische Regisseurin, die sich im Produktionszwang befindet: Sie muss inszenieren, doch ist es interessant, was sie sagen will? Ihre eigene Diversität als gebürtige Ungarin und Wahl-Berlinerin konkretisiert sich in: Was kann/soll/muss man einem deutschen Publikum erzählen? Was ist ein deutsches Publikum? Wo fängt das Definieren an? Drei Performerinnen, die die Gedankengänge der Regisseurin verkörpern, hüpfen zwischen Zeiten und Orten, greifen brennende politische Themen auf und kehren immer wieder zur Ausgangssituation zurück. Sie leben zwischen Ungarn und Deutschland: Eine hat ungarische Wurzeln, spricht aber die Sprache nicht mehr.- die Andere lebt seit sechs Jahren in Deutschland und fühlt sich „eingedeutscht“.- die Dritte versucht, zwei Leben parallel aufrechtzuerhalten, eins in Ungarn, eins in Deutschland. Sie kommentieren und reflektieren die angesprochenen Themen aus ihrer eigenen persönlichen Sicht. Im schnellen Sprachenwechsel werden die Unterschiede in Ost- und West-Europa, gesellschaftliche Muster in der zeitgenössischen Politik und die Rolle von Sprache bei der kulturellen Integration untersucht.


Kategorie: Performance

Ausgangspunkt der Inszenierung ist eine in Deutschland lebende ungarische Regisseurin, die sich im Produktionszwang befindet: Sie muss inszenieren, doch ist es interessant, was sie sagen will? Ihre eigene Diversität als gebürtige Ungarin und Wahl-Berlinerin konkretisiert sich in: Was kann/soll/muss man einem deutschen Publikum erzählen? Was ist ein deutsches Publikum? Wo fängt das Definieren an? Drei Performerinnen, die die Gedankengänge der Regisseurin verkörpern, hüpfen zwischen Zeiten und Orten, greifen brennende politische Themen auf und kehren immer wieder zur Ausgangssituation zurück. Sie leben zwischen Ungarn und Deutschland: Eine hat ungarische Wurzeln, spricht aber die Sprache nicht mehr.- die Andere lebt seit sechs Jahren in Deutschland und fühlt sich „eingedeutscht“.- die Dritte versucht, zwei Leben parallel aufrechtzuerhalten, eins in Ungarn, eins in Deutschland. Sie kommentieren und reflektieren die angesprochenen Themen aus ihrer eigenen persönlichen Sicht. Im schnellen Sprachenwechsel werden die Unterschiede in Ost- und West-Europa, gesellschaftliche Muster in der zeitgenössischen Politik und die Rolle von Sprache bei der kulturellen Integration untersucht.


Kategorie: Performance

In Karl Schönherrs “Der Weibsteufel“ von 1914 steht eine Frau im Mittelpunkt, die, von zwei Männern für deren egoistische Absichten missbraucht, eine bösartige Intrige mit tödlichem Ausgang spinnt. MariaKron verpasst dem Stück 104 Jahre später einen radikalen Rollentausch: Aus der starken, aber abhängigen Frau wird ein Mann, aus dem schwachen, aber dominanten Mann eine Frau und aus dem Nebenbuhler eine Nebenbuhlerin. Das wirkt erhellend, denn die Frage der Macht und ihrer Zuschreibungen ist durch Gleichstellungsarbeit und Genderdebatte allein noch nicht erledigt. Ebenso aktuell wird gedeutet, was diese drei Menschen in der Grauzone einer Grenzregion verbindet: ihre randständige Existenz und der unbedingte Wille zum Aufstieg. Die Frau beschafft, vom Mann unterstützt, die Mittel fürs ersehnte Eigenheim durch gut bezahlte Schleuserdienste. Die Grenzjägerin muss die beiden auf frischer Tat ertappen, denn sie braucht den Karrieresprung. Das kriminelle Paar zieht die tapfere Hüterin Kerneuropas an wie der Mist die Fliege – und so klebt sie im Handumdrehen am Strip des Teufels. Mit ihrer Schleuserposse zeigt MariaKron hoch komisches, maximal unkorrektes politisches Theater und erzählt so lustvoll wie boshaft von "unsichtbaren Drahtziehern" in von narzisstischer Gier bestimmten Mikroverhältnissen. Das hölzerne Volksstück erlebt so seine Wiederauferstehung als Operettensause der Erniedrigten und Beleidigten.


Kategorie: Schauspiel

In Karl Schönherrs “Der Weibsteufel“ von 1914 steht eine Frau im Mittelpunkt, die, von zwei Männern für deren egoistische Absichten missbraucht, eine bösartige Intrige mit tödlichem Ausgang spinnt. MariaKron verpasst dem Stück 104 Jahre später einen radikalen Rollentausch: Aus der starken, aber abhängigen Frau wird ein Mann, aus dem schwachen, aber dominanten Mann eine Frau und aus dem Nebenbuhler eine Nebenbuhlerin. Das wirkt erhellend, denn die Frage der Macht und ihrer Zuschreibungen ist durch Gleichstellungsarbeit und Genderdebatte allein noch nicht erledigt. Ebenso aktuell wird gedeutet, was diese drei Menschen in der Grauzone einer Grenzregion verbindet: ihre randständige Existenz und der unbedingte Wille zum Aufstieg. Die Frau beschafft, vom Mann unterstützt, die Mittel fürs ersehnte Eigenheim durch gut bezahlte Schleuserdienste. Die Grenzjägerin muss die beiden auf frischer Tat ertappen, denn sie braucht den Karrieresprung. Das kriminelle Paar zieht die tapfere Hüterin Kerneuropas an wie der Mist die Fliege – und so klebt sie im Handumdrehen am Strip des Teufels. Mit ihrer Schleuserposse zeigt MariaKron hoch komisches, maximal unkorrektes politisches Theater und erzählt so lustvoll wie boshaft von "unsichtbaren Drahtziehern" in von narzisstischer Gier bestimmten Mikroverhältnissen. Das hölzerne Volksstück erlebt so seine Wiederauferstehung als Operettensause der Erniedrigten und Beleidigten.


Kategorie: Schauspiel

In Karl Schönherrs “Der Weibsteufel“ von 1914 steht eine Frau im Mittelpunkt, die, von zwei Männern für deren egoistische Absichten missbraucht, eine bösartige Intrige mit tödlichem Ausgang spinnt. MariaKron verpasst dem Stück 104 Jahre später einen radikalen Rollentausch: Aus der starken, aber abhängigen Frau wird ein Mann, aus dem schwachen, aber dominanten Mann eine Frau und aus dem Nebenbuhler eine Nebenbuhlerin. Das wirkt erhellend, denn die Frage der Macht und ihrer Zuschreibungen ist durch Gleichstellungsarbeit und Genderdebatte allein noch nicht erledigt. Ebenso aktuell wird gedeutet, was diese drei Menschen in der Grauzone einer Grenzregion verbindet: ihre randständige Existenz und der unbedingte Wille zum Aufstieg. Die Frau beschafft, vom Mann unterstützt, die Mittel fürs ersehnte Eigenheim durch gut bezahlte Schleuserdienste. Die Grenzjägerin muss die beiden auf frischer Tat ertappen, denn sie braucht den Karrieresprung. Das kriminelle Paar zieht die tapfere Hüterin Kerneuropas an wie der Mist die Fliege – und so klebt sie im Handumdrehen am Strip des Teufels. Mit ihrer Schleuserposse zeigt MariaKron hoch komisches, maximal unkorrektes politisches Theater und erzählt so lustvoll wie boshaft von "unsichtbaren Drahtziehern" in von narzisstischer Gier bestimmten Mikroverhältnissen. Das hölzerne Volksstück erlebt so seine Wiederauferstehung als Operettensause der Erniedrigten und Beleidigten.


Kategorie: Schauspiel

Schauplatz: Ein herrschaftlicher Ball in England. Mit Stolz und Vorurteil eignen sich die erprobten Authentizitätsenthusiasten von Thermoboy FK zum ersten Mal klassische Rollenprofile an und schauen durch die Augen von Theaterfiguren auf ihre fortwährenden Themen Patriarchat und Leistungsgesellschaft. Durch das Überformen der im Original vorgegebener historischer Charakterbilder mittels der Persönlichkeiten der Performer wird das Theater mit Witz, Ironie und Spielfreude als Ort der Selbstinszenierung und Selbsterfindung gefeiert. Prinzipien der perspektivischen Guckkastenbühne werden hierfür mit Spezialeffekten zum Vergnügen der Zuschauer multimedial weitergeführt. Lydia: Herr Leftenant, warum kommen Sie nicht rüber und haben ein wenig Spaß mit uns? Wickham: Eine Ménage à trois? Nein, danke! Wenn ich zwei Leute auf einmal enttäuschen will, diniere ich lieber mit meinen Eltern.


Kategorie: Performance

Schauplatz: Ein herrschaftlicher Ball in England. Mit Stolz und Vorurteil eignen sich die erprobten Authentizitätsenthusiasten von Thermoboy FK zum ersten Mal klassische Rollenprofile an und schauen durch die Augen von Theaterfiguren auf ihre fortwährenden Themen Patriarchat und Leistungsgesellschaft. Durch das Überformen der im Original vorgegebener historischer Charakterbilder mittels der Persönlichkeiten der Performer wird das Theater mit Witz, Ironie und Spielfreude als Ort der Selbstinszenierung und Selbsterfindung gefeiert. Prinzipien der perspektivischen Guckkastenbühne werden hierfür mit Spezialeffekten zum Vergnügen der Zuschauer multimedial weitergeführt. Lydia: Herr Leftenant, warum kommen Sie nicht rüber und haben ein wenig Spaß mit uns? Wickham: Eine Ménage à trois? Nein, danke! Wenn ich zwei Leute auf einmal enttäuschen will, diniere ich lieber mit meinen Eltern.


Kategorie: Performance

Schauplatz: Ein herrschaftlicher Ball in England. Mit Stolz und Vorurteil eignen sich die erprobten Authentizitätsenthusiasten von Thermoboy FK zum ersten Mal klassische Rollenprofile an und schauen durch die Augen von Theaterfiguren auf ihre fortwährenden Themen Patriarchat und Leistungsgesellschaft. Durch das Überformen der im Original vorgegebener historischer Charakterbilder mittels der Persönlichkeiten der Performer wird das Theater mit Witz, Ironie und Spielfreude als Ort der Selbstinszenierung und Selbsterfindung gefeiert. Prinzipien der perspektivischen Guckkastenbühne werden hierfür mit Spezialeffekten zum Vergnügen der Zuschauer multimedial weitergeführt. Lydia: Herr Leftenant, warum kommen Sie nicht rüber und haben ein wenig Spaß mit uns? Wickham: Eine Ménage à trois? Nein, danke! Wenn ich zwei Leute auf einmal enttäuschen will, diniere ich lieber mit meinen Eltern.


Kategorie: Performance

Proust kannte sich aus, was Schmähungen und Ächtung angeht: als Bürger, der erfolglos um die Anerkennung in Adelskreisen kämpfte, als unbeachteter Essayist im Kulturmilieu, als Schwuler, als Jude. Das Team um den Regisseur, Autor und Musiker Christian Fries bringt die historischen Betrachtungen auf die Bühne, auch um den Blick für die realen sozialen Überwerfungen unserer Gegenwart zu schulen. Aus dem über 4.000 Seiten umfassenden Roman haben sie die rücksichtslosen Gesprächsprotokolle aus den Pariser Salons um 1890 (Band 3 "Guermantes") aber auch Prousts für die damalige Zeit überraschend offene Reflexion schwuler Lebensformen (im Band 4 „Sodom und Gomorrha“) zum Gegenstand eines experimentellen Theaterabends gemacht. In einer untergehenden Gesellschaftsform kämpft jeder um sein soziales Überleben. Damals wie heute? Prousts Jahrhundertwerk: Gesellschaftsporträt, manischer Alptraum, literarischer Comic.


Kategorie: Performance

Proust kannte sich aus, was Schmähungen und Ächtung angeht: als Bürger, der erfolglos um die Anerkennung in Adelskreisen kämpfte, als unbeachteter Essayist im Kulturmilieu, als Schwuler, als Jude. Das Team um den Regisseur, Autor und Musiker Christian Fries bringt die historischen Betrachtungen auf die Bühne, auch um den Blick für die realen sozialen Überwerfungen unserer Gegenwart zu schulen. Aus dem über 4.000 Seiten umfassenden Roman haben sie die rücksichtslosen Gesprächsprotokolle aus den Pariser Salons um 1890 (Band 3 "Guermantes") aber auch Prousts für die damalige Zeit überraschend offene Reflexion schwuler Lebensformen (im Band 4 „Sodom und Gomorrha“) zum Gegenstand eines experimentellen Theaterabends gemacht. In einer untergehenden Gesellschaftsform kämpft jeder um sein soziales Überleben. Damals wie heute? Prousts Jahrhundertwerk: Gesellschaftsporträt, manischer Alptraum, literarischer Comic.


Kategorie: Performance

Proust kannte sich aus, was Schmähungen und Ächtung angeht: als Bürger, der erfolglos um die Anerkennung in Adelskreisen kämpfte, als unbeachteter Essayist im Kulturmilieu, als Schwuler, als Jude. Das Team um den Regisseur, Autor und Musiker Christian Fries bringt die historischen Betrachtungen auf die Bühne, auch um den Blick für die realen sozialen Überwerfungen unserer Gegenwart zu schulen. Aus dem über 4.000 Seiten umfassenden Roman haben sie die rücksichtslosen Gesprächsprotokolle aus den Pariser Salons um 1890 (Band 3 "Guermantes") aber auch Prousts für die damalige Zeit überraschend offene Reflexion schwuler Lebensformen (im Band 4 „Sodom und Gomorrha“) zum Gegenstand eines experimentellen Theaterabends gemacht. In einer untergehenden Gesellschaftsform kämpft jeder um sein soziales Überleben. Damals wie heute? Prousts Jahrhundertwerk: Gesellschaftsporträt, manischer Alptraum, literarischer Comic.


Kategorie: Performance

1797 greift Friedrich Hölderlin zur Feder und scheitert grandios am Empedokles-Stoff im selbst auferlegten Dramenprojekt. Auch Peter Trabner hat sich der Herausforderung gestellt und probt wieder und wieder das klassiche Versdrama bis er schließlich, wie Onkel Hölderlin selber, in der Psychiatrie landet. Als geheilt entlassen, probt Trabner jedoch weiter mit seinem einzig verbliebenen Freund, einem Baum als Repräsentanten der gesamten Natur, die immer wieder Einspruch erhebt. Der Tod des Empedokles ist mitreißend, irrwitzig und zuweilen so klarsichtig wie das Quellwasser aus der Abfüllanlage jenes global agierenden Lebensmittelkonzerns, der die Vogelmutti, die sich so rührend um die lieben Küken kümmert, als Firmenlogo nutzt.


Kategorie: Schauspiel

Überforderung oder Zweifel werden als störend empfunden. Verzweiflung hat erst recht kaum einen guten Anwalt – außer Malte Schlösser. Der inszeniert seit Jahren gefeierte Bühnentexte über ein anderes mögliches Leben im 21. Jahrhundert. Texte, die sich durch Humor und eine phantastische Sprachdichte auszeichnen. Sie entführen Zuschauer*innen unterhaltsam in philosophische Gedankenwelten. Diesmal sorgt Schlösser dafür, dass wir einen sprichwörtlichen Film fahren. Die Inszenierung ringt in der Bildsprache von Theater und Video um eine Realität, in der wir von unseren ewigen Bildern vom Leben gerettet werden. In einer utopischen Vision davon, wie es aussähe, wenn Zweifeln und Ambivalenzen mehr Platz eingeräumt würde, entwickelt MIR IST ALLES VIEL ZU LAUT UND ALLES VIEL ZU LEISE Gegenbilder zum Eindeutigkeitsterrorismus. Dafür bekämpft Judith Rosmair, die nie im Raum ankommt, den Sprachverlust und beschwört das Apfelmus, Lars Rudolph verheddert sich in seinen Projektionen und drei Zwölfjährige fordern Konfliktfähigkeit ein, während ein Musiker einen Wald voll Licht bespielt. Eine Feier des Sowohl-Als-Auch.


Kategorie: Schauspiel


Änderungen vorbehalten! - Angaben ohne Gewähr! - Stand:30.09.18
© Fotos der Vorstellungen: [+][-]
The Best Piece Of The Season(Nelly Rodriguez/Nelly Rodriguez) Wann hast du das letzte Mal auf der Spitze eines Berges Sex gehabt?(Krisztián Bócsi/Krisztián Bócsi) Der Weibsteufel(mariacron/mariacron) Stolz und Vorurteil(Thermoboy FK/Thermoboy FK) Proust 3 / 267 - 435(René Schäffer/René Schäffer) Der Tod des Empedokles(Gunnar Meinhold/Gunnar Meinhold) Mir ist alles viel zu laut und alles viel zu leise(Milena Schlösser/Milena Schlösser)

...nach oben - ...Seite zurück - ...zur Startseite