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Spielplan für Oktober 2018

Nach großer Begeisterung des Publikums bei "ZUHÖREN - dritter Raum für Kunst und Politik" 2017 lädt Sasha Waltz & Guests nun regelmäßig zu "Dabke Community Dancing" mit Medhat Aldaabal (Tanz) und Ali Hasan (Live Percussion) ein: Der traditionelle Kreistanz ist in vielen Variationen im Nahen Osten sehr beliebt und verbindet in Berlin die Begeisterung und Erfahrungen der beiden syrischen Künstler mit der Offenheit eines generationsübergreifenden Publikums.


Kategorie: Workshop

"Whole Body Like Gone" ist ein musikalisches Kammerspiel von Abgrenzung und Aneignung. Nach der Uraufführung im März dieses Jahres, bei der es um die Selbstsuche in den Sehnsüchten und Versprechen der Popkultur ging, entwickelt die Fortsetzung des Musiktheaterabends den darin schon angelegten Aspekt der Gleichzeitigkeit von Introspektive und Dialog weiter: Wir sind zeitgleich viele Ichs, in unterschiedlichen Räumen zuhause, die wir verlassen und wieder aufsuchen können - die sich jedoch nicht immer in Einklang miteinander bringen lassen... Die Inszenierung von Ulrike Schwab bespielt erneut die von Cora Saller und Martin Mallons Projektionen gestaltete Bühne, auf der das Zafraan Ensemble diesmal Werke von u.a. Christophe Bertrand, Elena Mendoza, Sarah Nemtsov, Yoav Pasovsky, Johannes Schöllhorn und Nicolai Worsaae erklingen lässt. Geboren in Frankfurt am Main, studierte Ulrike Schwab zunächst Operngesang an der HfM Hanns Eisler Berlin und wurde deutschlandweit als Sopranistin engagiert. Auf der Suche nach neuer Form und Sprache im Musiktheater widmete sie sich vermehrt dem Grenzbereich zwischen Oper, Schauspiel und Performance und nahm nach einer ersten Inszenierung als Regisseurin 2013 im Folgejahr das Masterstudium Musiktheaterregie an der HfM auf. Seitdem realisierte sie einen Musiktheaterabend, entwickelte eine eigene Fassung der Oper "Armida" von Gluck, inszenierte eine Uraufführung in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin und eine eigene Fassung von Humperdincks "Hänsel und Gretel" an der Neuköllner Oper. Das Zafraan Ensemble steht für Musik, die das heutige Leben und die Gesellschaft in ihren Facetten reflektiert. Die zehn festen Instrumentalisten aus Spanien, Frankreich, Neuseeland, Australien und Deutschland beobachten, erforschen und verarbeiten unter Berücksichtigung anderer Kunstformen aktuelle Themen sowie die vermeintlichen Normalitäten und Absurditäten von heute. Das basisdemokratisch organisierte Ensemble wurde 2009 gegründet und deckt in der Kernbesetzung Violine, Viola, Violoncello, Bass, Flöte, Klarinette, Saxophon, Harfe, Klavier und Percussion ab. Das Zafraan Ensemble arbeitet regelmäßig mit Dirigenten wie Titus Engel oder Manuel Nawri, mit Künstlerinnen wie Chiharu Shiota, Aliénor Dauchez und Louise Wagner sowie mit Komponisten wie Samir Odeh-Tamimi, Alexander Schubert, Elena Mendoza, Stefan Keller, Johannes Borowski, Eres Holz und Helmut Oehring zusammen.


Kategorie: Musiktheater

Wiegenlieder, rituelle Formeln, Wortgefechte, Stimmübungen oder Rufe eines Hirten: Unter der Regie von Aliénor Dauchez überschneiden und verflechten sich vokale Ausdrucksformen unterschiedlichen Ursprungs in dem Musiktheater "L'Ailleurs de l'autre" von La Cage und Les Cris de Paris, das im April 2018 im Radialsystem uraufgeführt wurde. Abseits von geschriebenen Noten entsteht zwischen den fünf Sängerinnen ein Dialog von vielfältigen oralen Traditionen aus verschiedenen Regionen der Erde - eingeprägt allein nach dem Gehör. Bei der Suche nach einem bestimmten Klang, einem bestimmten Atemhauch verändert sich ihr Körper. Dieser Wandel wird durch die Kostüme aufgegriffen: Über die immer neuen Gewänder nimmt die Musik eine visuelle Form an. "L'Ailleurs de l'autre" spielt in der nahen Zukunft. Die Performerinnen dekonstruieren Klischees von dem, was einst als "weiblich" galt, und befreien sich so von Regeln und zugeschriebenen Rollenbildern. Auftragswerke von Hanna Eimermacher rahmen die Vorstellung. Die Musiktheatercompagnie La Cage wurde 2015 in Berlin und Paris gegründet. Sie bedient sich eines vielseitigen Repertoires, verbindet neue Musik mit Musik anderer Epochen und anderer Genres. Das künstlerische Team, das sich für die jeweiligen Projekte zusammen mit einem Musikensemble bildet, ist interdisziplinär und sucht nach neuen performativen Formen für das Genre Musiktheater. Michel Butor war Ehrenvorsitzender der Compagnie. Aliénor Dauchez, künstlerische Leiterin der Compagnie La Cage, ist Bildende Künstlerin und Regisseurin. Sie absolvierte ein Ingenieurstudium an der UTC in Compiègne und studierte anschließend Bildende Kunst an der Universität der Künste Berlin sowie an der École des Beaux-Arts in Paris. Im Musiktheater sammelte sie erste Erfahrungen als Assistentin von Anna Viebrock, Sasha Waltz und Heiner Goebbels. Für ihre bildnerische Arbeit wurde sie vielfach ausgezeichnet. Zurzeit ist sie Stipendiatin des Akademie Schloss Solitude in Stuttgart. Ihre Performances und Skulpturen wurden im Contemporary Art Center in St. Petersburg, bei der Moskauer Biennale der Zeitgenössischen Kunst, im Couvent de la Tourette von Le Corbusier bei Lyon und im Haus am Lützowplatz in Berlin gezeigt. Unter anderem mit dem Solistenensemble Kaleidoskop, TM+ und dem Zafraan Ensemble entwickelte sie Stücke, in denen die bildnerische Ebene und die Rolle der Musiker zentral sind. Ihre Arbeiten "Démesure", "Votre Faust" von Henri Pousseur und "Hardcore" wurden unter anderem im Radialsystem, im Theater Basel, im Concertgebouw Brügge sowie im Harpa Reykjavík aufgeführt.


Kategorie: Musiktheater

"Whole Body Like Gone" ist ein musikalisches Kammerspiel von Abgrenzung und Aneignung. Nach der Uraufführung im März dieses Jahres, bei der es um die Selbstsuche in den Sehnsüchten und Versprechen der Popkultur ging, entwickelt die Fortsetzung des Musiktheaterabends den darin schon angelegten Aspekt der Gleichzeitigkeit von Introspektive und Dialog weiter: Wir sind zeitgleich viele Ichs, in unterschiedlichen Räumen zuhause, die wir verlassen und wieder aufsuchen können - die sich jedoch nicht immer in Einklang miteinander bringen lassen... Die Inszenierung von Ulrike Schwab bespielt erneut die von Cora Saller und Martin Mallons Projektionen gestaltete Bühne, auf der das Zafraan Ensemble diesmal Werke von u.a. Christophe Bertrand, Elena Mendoza, Sarah Nemtsov, Yoav Pasovsky, Johannes Schöllhorn und Nicolai Worsaae erklingen lässt. Geboren in Frankfurt am Main, studierte Ulrike Schwab zunächst Operngesang an der HfM Hanns Eisler Berlin und wurde deutschlandweit als Sopranistin engagiert. Auf der Suche nach neuer Form und Sprache im Musiktheater widmete sie sich vermehrt dem Grenzbereich zwischen Oper, Schauspiel und Performance und nahm nach einer ersten Inszenierung als Regisseurin 2013 im Folgejahr das Masterstudium Musiktheaterregie an der HfM auf. Seitdem realisierte sie einen Musiktheaterabend, entwickelte eine eigene Fassung der Oper "Armida" von Gluck, inszenierte eine Uraufführung in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin und eine eigene Fassung von Humperdincks "Hänsel und Gretel" an der Neuköllner Oper. Das Zafraan Ensemble steht für Musik, die das heutige Leben und die Gesellschaft in ihren Facetten reflektiert. Die zehn festen Instrumentalisten aus Spanien, Frankreich, Neuseeland, Australien und Deutschland beobachten, erforschen und verarbeiten unter Berücksichtigung anderer Kunstformen aktuelle Themen sowie die vermeintlichen Normalitäten und Absurditäten von heute. Das basisdemokratisch organisierte Ensemble wurde 2009 gegründet und deckt in der Kernbesetzung Violine, Viola, Violoncello, Bass, Flöte, Klarinette, Saxophon, Harfe, Klavier und Percussion ab. Das Zafraan Ensemble arbeitet regelmäßig mit Dirigenten wie Titus Engel oder Manuel Nawri, mit Künstlerinnen wie Chiharu Shiota, Aliénor Dauchez und Louise Wagner sowie mit Komponisten wie Samir Odeh-Tamimi, Alexander Schubert, Elena Mendoza, Stefan Keller, Johannes Borowski, Eres Holz und Helmut Oehring zusammen.


Kategorie: Musiktheater

Wiegenlieder, rituelle Formeln, Wortgefechte, Stimmübungen oder Rufe eines Hirten: Unter der Regie von Aliénor Dauchez überschneiden und verflechten sich vokale Ausdrucksformen unterschiedlichen Ursprungs in dem Musiktheater "L'Ailleurs de l'autre" von La Cage und Les Cris de Paris, das im April 2018 im Radialsystem uraufgeführt wurde. Abseits von geschriebenen Noten entsteht zwischen den fünf Sängerinnen ein Dialog von vielfältigen oralen Traditionen aus verschiedenen Regionen der Erde - eingeprägt allein nach dem Gehör. Bei der Suche nach einem bestimmten Klang, einem bestimmten Atemhauch verändert sich ihr Körper. Dieser Wandel wird durch die Kostüme aufgegriffen: Über die immer neuen Gewänder nimmt die Musik eine visuelle Form an. "L'Ailleurs de l'autre" spielt in der nahen Zukunft. Die Performerinnen dekonstruieren Klischees von dem, was einst als "weiblich" galt, und befreien sich so von Regeln und zugeschriebenen Rollenbildern. Auftragswerke von Hanna Eimermacher rahmen die Vorstellung. Die Musiktheatercompagnie La Cage wurde 2015 in Berlin und Paris gegründet. Sie bedient sich eines vielseitigen Repertoires, verbindet neue Musik mit Musik anderer Epochen und anderer Genres. Das künstlerische Team, das sich für die jeweiligen Projekte zusammen mit einem Musikensemble bildet, ist interdisziplinär und sucht nach neuen performativen Formen für das Genre Musiktheater. Michel Butor war Ehrenvorsitzender der Compagnie. Aliénor Dauchez, künstlerische Leiterin der Compagnie La Cage, ist Bildende Künstlerin und Regisseurin. Sie absolvierte ein Ingenieurstudium an der UTC in Compiègne und studierte anschließend Bildende Kunst an der Universität der Künste Berlin sowie an der École des Beaux-Arts in Paris. Im Musiktheater sammelte sie erste Erfahrungen als Assistentin von Anna Viebrock, Sasha Waltz und Heiner Goebbels. Für ihre bildnerische Arbeit wurde sie vielfach ausgezeichnet. Zurzeit ist sie Stipendiatin des Akademie Schloss Solitude in Stuttgart. Ihre Performances und Skulpturen wurden im Contemporary Art Center in St. Petersburg, bei der Moskauer Biennale der Zeitgenössischen Kunst, im Couvent de la Tourette von Le Corbusier bei Lyon und im Haus am Lützowplatz in Berlin gezeigt. Unter anderem mit dem Solistenensemble Kaleidoskop, TM+ und dem Zafraan Ensemble entwickelte sie Stücke, in denen die bildnerische Ebene und die Rolle der Musiker zentral sind. Ihre Arbeiten "Démesure", "Votre Faust" von Henri Pousseur und "Hardcore" wurden unter anderem im Radialsystem, im Theater Basel, im Concertgebouw Brügge sowie im Harpa Reykjavík aufgeführt.


Kategorie: Musiktheater

Vom Rabbiner über den Punk bis hin zu Künstlern aus Israel: Aktiv, divers und vielfältig gestaltet sich jüdisches Leben heute in Berlin. Die Wanderausstellung "L'Chaim - Auf das Leben" der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus - KIgA e.V. portraitiert Berliner Juden und Jüdinnen, darunter Israelis, die in den vergangenen Jahren immigriert sind. Die Ausstellung, die sich insbesondere an Menschen richtet, die kaum oder keine Berührungspunkte zum Judentum haben, behandelt in drei Sprachen (Deutsch, Arabisch, Englisch) Fragen nach Heimat, Sexualität, Migrationserfahrung, Minderheit, Religion etc. Pädagogisches Material und eine Online-Plattform begleiten die Ausstellung. www.lchaim.berlin Das Festivalticket finden Sie hier: http://bit.ly/IDFestival2018


Kategorie: Ausstellung

Shabbat ist eine Pause vom Alltag, die kritische Distanz sowie Selbsterneuerung ermöglicht. In Form einer wöchentlichen Feinjustierung richtet er das Leben neu aus und erinnert die Shabbat-Feiernden durch einen aktiven Vorgeschmack auf Utopia an ihre transformative, progressive Rolle in der Gesellschaft. Wir leben nicht in Utopia, wir können nur davon kosten und hoffen, etwas näher an menschlichen Werten und enthusiastisch genug, die Welt zu verändern, ins tägliche Leben zurückzukehren. Es gibt verschiedene Vorstellungen über Olam haBah oder "die nächste Welt", von einer Art mystischen, zeitlosen Transzendenz bis hin zur tatsächlichen materiellen Zukunft, die wir selbst formen und mitgestalten können. "SHIUR" ist ein Berliner Projekt für Text- und erlebnisorientierte Veranstaltungen. Für das ID Festival präsentiert SHIUR eine immersive Shabbat-Erfahrung, die alle Sinne mit dem Ziel anspricht, einen Vorgeschmack von Olam haBah zu vermitteln... Das Festivalticket finden Sie hier: http://bit.ly/IDFestival2018 Micki Weinberg studierte an der University of California in Berkeley und an der Hebrew University in Jerusalem. Dort konzentrierte er sich auf Bibelstudien und beschäftigte sich an der Mir Yeshiva mit dem Talmud. Weinberg ist Autor zahlreicher Essays und Artikel über die deutsch-jüdischen Beziehungen und über die jüdische Identität im Nachkriegsdeutschland. Er schrieb und produzierte avantgardistische Kabarettstücke in Berlin und führte die Regie des Kurzfilms "I Hear the Synth in East Berlin". Sein erstes Theaterstück "Makembo!" wurde 2016 in Rahmen des ID Festivals uraufgeführt. Weinberg leitete seit 2011 Diskussionsforen zu ausgewählten Texten in Berlin und anderen Städten. 2018 erweiterte er das Programm zu "SHIUR", ein internationales Berliner Projekt für Text- und erlebnisorientierte Veranstaltungen.


Kategorie: Performance

"Transcriptions" ist die Reminiszenz an ein Jahrzehnt zwischen Kurt Cobain, MTV und Techno, eine Hommage an die popkulturelle Identität der Generation X. Was ist geblieben von jugendlicher Rebellion, vom "Fuck you, I won't do what you tell me"? Der Folkwang-Absolvent und "Punk-Pianist" (BR-Klassik) Kai Schumacher beantwortet diese Frage mit einem ironiefreien Blick auf die eigene musikalische Sozialisation in den 1990er Jahren und verpasst seinen Helden aus jener Zeit ein pianistisches Makeover. Der Konzertflügel wird in Reworks von Rage Against The Machine, Nirvana oder The Prodigy zum vier Quadratmeter großen Soundungeheuer, mechanischen Effektgerät oder präparierten Schlagzeug. Und entlockt manchmal sogar einer Band wie Slayer unerhörte lyrische Momente. Das Kombiticket für Piano Combo I & II finden Sie hier: http://bit.ly/PianoComboFreitag Das Festivalticket finden Sie hier: http://bit.ly/IDFestival2018 Kai Schumacher nutzt seine klassische Ausbildung an der Folkwang-Hochschule Essen, die er 2009 mit dem Konzertexamen mit Auszeichnung abschloss, um das scheinbar Unvereinbare zu vereinen: Der "Punk-Pianist" (BR-Klassik) verwischt in seinen Konzerten die Grenzen von klassischer Avantgarde und Popkultur, ohne dabei in ausgetretenen Crossover-Pfaden steckenzubleiben. Sein CD-Debut wurde 2010 vom Magazin FonoForum als "pianistische Sensation" gefeiert und als CD des Monats ausgezeichnet. 2013 veröffentlichte er das Album "Transcriptions", 2015 das Album "Insomnia". Sein neues Album "Beauty in simplicity" (2017) kombiniert eigene Kompositionen mit Arrangements für "erweitertes Klavier" und vereint Werke von Eric Satie über Steve Reich und Minimal Music, Klassik bis zu Ambient, Techno und Post-Rock. Kai Schumacher arbeitet außerdem als Produzent und Arrangeur und konzertiert regelmäßig weltweit als Solist mit Orchestern.


Kategorie: Klassik

Nach Erik Saties Tod im Jahr 1925 betraten Freunde erstmals wieder seine Wohnung. Sie waren überrascht, neben zahllosen Regenschirmen und einem chaotischen Durcheinander zwei aufeinandergestapelte Konzertflügel vorzufinden. Dieses Bild inspirierte die Pianistin Tamar Halperin und den Produzenten Guy Sternberg zu dem Album "Satie" (2016). Sie zerlegen Saties Kompositionen in Einzelstimmen, spielen sie auf unterschiedlichen Instrumenten wie Klavier, Glockenspiel oder Computer und stapeln die Versatzstücke wieder aufeinander. So entsteht der Satie-Sound von heute - im Rahmen des ID Festivals erstmals in Berlin zu hören. Dazu kommen Improvisationen sowie Musik von Debussy, John Cage und Chick Corea. Das Kombiticket für Piano Combo I & II finden Sie hier: http://bit.ly/PianoComboFreitag Das Festivalticket finden Sie hier: http://bit.ly/IDFestival2018 Die Pianistin Tamar Halperin wurde in Israel geboren und erhielt ihre musikalische Ausbildung an der Juilliard School in New York, wo sie 2009 ihre Dissertation über Johann Sebastian Bach abschloss. Sie studierte außerdem in Tel Aviv und an der Schola Cantorum in Basel. Mit einem Repertoire, das fünf Jahrhunderte umfasst, tritt Dr. Tamar Halperin weltweit sowohl als Solistin als auch mit verschiedenen Kammerensembles auf. Sie ist regelmäßiger Gast in bedeutenden Konzerthäusern und bei renommierten internationalen Festivals. Tamar Halperin hat mit namhaften Musikern und Ensembles zusammengearbeitet, darunter Andreas Scholl, Michael Wollny, Avi Avital, Francesco Tristano, das English Concert Baroque Orchestra, der King's College Choir, die Brooklyn Knights und die HR Jazz Bigband. Im Fokus ihrer Tätigkeit steht Barockmusik, Tamar Halperin ist aber auch eine begeisterte Performerin der klassischen und zeitgenössischen Musik. Sie komponiert, arrangiert und spielt Pop, Jazz, elektronische und neue klassische Musik. Ihre Zusammenarbeit mit dem Jazzpianisten Michael Wollny mündete in einigen preisgekrönten Alben.


Kategorie: Klassik

Vom Rabbiner über den Punk bis hin zu Künstlern aus Israel: Aktiv, divers und vielfältig gestaltet sich jüdisches Leben heute in Berlin. Die Wanderausstellung "L'Chaim - Auf das Leben" der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus - KIgA e.V. portraitiert Berliner Juden und Jüdinnen, darunter Israelis, die in den vergangenen Jahren immigriert sind. Die Ausstellung, die sich insbesondere an Menschen richtet, die kaum oder keine Berührungspunkte zum Judentum haben, behandelt in drei Sprachen (Deutsch, Arabisch, Englisch) Fragen nach Heimat, Sexualität, Migrationserfahrung, Minderheit, Religion etc. Pädagogisches Material und eine Online-Plattform begleiten die Ausstellung. www.lchaim.berlin Das Festivalticket finden Sie hier: http://bit.ly/IDFestival2018


Kategorie: Ausstellung

Ein Hörspielserial über die deutsche Liebe zu Israel (und den Israelis). Doch wer sind "we" und was ist das für eine Liebe? Wie wird diese Liebe wahrgenommen, gar instrumentalisiert? Wo bleiben dabei die palästinensischen Protagonisten der israelischen Realität? Eine Reise zweier Israelis im Auftrag des SWR2 versucht, sich diesen Fragen anzunähern, sei es durch Interviews vor Ort in Berlin, Tel Aviv und Jerusalem oder durch fiktive Figuren, die in der Lage sind, all das zu sagen, was man im deutsch-israelischen Kontext nicht sagen darf. Von schwulen deutschen Touristen bis zu frustrierten jüdisch-jemenitischen Kochlehrern in Berlin - präsentiert werden ausgewählte Episoden und ein Gespräch mit Co-Autor Ofer Waldman und dem mitwirkenden Tobias Herzberg, künstleri-scher Leiter des Gorki STUDIO ?. Das Festivalticket finden Sie hier: http://bit.ly/IDFestival2018 Tobias Herzberg, geb. 1986, studierte Regie in Hamburg und Zürich, leitete zahlreiche Jugendprojekte, u.a. am Hamburger Schauspielhaus, und assistierte bei Regisseuren wie Jürgen Gosch, Karin Henkel und René Pollesch. Seine Abschlussinszenierung "Das Leben ein Traum" wurde 2014 zum Körber Studio Junge Regie eingeladen. Mit seiner Solo-Performance "FEYGELE" ist er seit 2016 im Studio ? des Maxim Gorki Theaters zu sehen. 2017 inszenierte er die Schweizer Erstaufführung von Sasha Marianna Salzmanns "Muttermale Fenster blau" am Schauspielhaus Zürich und kuratierte das Queer Weekend "Pugs in Love" am Gorki Theater. Mit der Spielzeit 2017/18 übernimmt Tobias Herzberg die künstlerische Leitung am Studio ?. Ofer Waldman, 1979 in Jerusalem geboren, schloss sich dem "West-East Divan Orchestra" von Eduard Said und Daniel Barenboim an und schloss 2006 sein Diplom als Hornist an der UdK Berlin ab. Er spielte u.a. an der Deutschen Oper Berlin, beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, beim Bayerischen Staatstheater Nürnberg, an der New Israeli Opera und beim Israel Philharmonic Orchestra. 2009 zog Waldman wieder nach Israel, wo er an der Universität Jerusalem seine Deutschlandstudien erfolgreich abschloss. Seit 2014 ist er als DAAD Stipendiat und Doktorand der Freien Universität Berlin und der Hebräischen Universität Jerusalem für Deutsche Literaturgeschichte wieder in Berlin beheimatet. Seit 2015 arbeitet Waldman als Autor für Deutschlandfunk Kultur. Seit Ende 2016 ist er ehrenamtlicher Vorstandsvorsitzender des New Israel Fund Deutschland.


Kategorie: Neue Medien

Next generation: Für die Neuinterpretation der beiden berühmten Märchenklassiker "Cinderella/Aschenputtel" und "Der Nussknacker" arbeiten die kommenden großen Namen aus Ballett und klassischer Musik zusammen. Die 2016 gegründete Kinder Ballett Kompanie Berlin zeigt als Uraufführung die "Cinderella Ballet Suite" der 13jährigen britischen Komponistin Alma Deutscher, die als Wunderkind gilt und mit ihren Kompositionen die internationale Musikwelt in Erstaunen versetzt. Die "Cinderella Ballet Suite" basiert auf der Musik der gleichnamigen Oper (2015/16) von Alma Deutscher, deren Interpretation der Geschichte etwas anders ist als gewohnt - Aschenputtel gewinnt das Herz des Prinzen aufgrund ihres Talentes, nicht aufgrund ihrer Schuhgröße… Im zweiten Teil zeigt die Kinder Ballett Kompanie Berlin Auszüge aus Tschaikowskis bekanntestem Ballett. Das Tagesticket für Samstag finden Sie hier: http://bit.ly/TagesticketIDSamstag Das Tagesticket für Sonntag finden Sie hier: http://bit.ly/TagesticketIDSonntag Das Festivalticket finden Sie hier: http://bit.ly/IDFestival2018 Alma Deutscher, geboren 2005, ist Komponistin, Violinistin und Pianistin. Mit zwei Jahren begann sie Klavier und im Alter von drei Jahren Violine zu spielen. Mit sechs Jahren vervollständigte sie ihre erste Klaviersonate und mit sieben komponierte sie eine kurze Oper mit dem Titel "Der Traumfeger". Sie spielte ihr eigenes Violinkonzert und Klavierkonzert als Solistin mit Orchestern auf der ganzen Welt. Ihre erste abendfüllende Oper, "Cinderella", entstand zwischen 2013 und 2017 und wurde von der Kritik international gefeiert. Sie wurde zunächst in Israel aufgeführt, danach in Österreich (unter anderem auf der kleinen Bühne der Wiener Staatsoper) sowie in den USA. Im Oktober 2018 wird "Cinderella" als DVD bei Sony Classical veröffentlicht. Alma Deutscher ist in der internationalen Presse prominent vertreten, ihr YouTube-Kanal hat 7 Millionen Aufrufe. Die Kinder Ballett Kompanie Berlin wurde 2016 von dem Choreographen und Tänzer David Simic gegründet. Simic war am Staatsballett Berlin tätig, unterrichtet an der Royal Academy of Dance in London und ist weltweit als klassischer Ballettpädagoge und Choreograph tätig. Die Kinder Ballet Kompanie Berlin bietet Kindern im Alter von 6 bis 18 Jahren Ballettunterricht und Auftrittsmöglichkeiten auf der Bühne der Deutschen Oper sowie auf weiteren Bühnen in Berlin und Brandenburg. Über 60 Schülerinnen und Schüler nehmen an den Produktionen des Kernrepertoires der Schule teil wie z.B. "Dornröschen", "Karneval der Tiere", "Coppélia" oder "Welcome to the Town". Zu den Partnern und Förderern der Schule zählen das Staatsballett Berlin.


Kategorie: Ballet

Das Konzept des abendlichen Konzertes "LUX" bindet eine atmosphärische Komponente ein, die in klassischen Konzerten häufig vernachlässigt wird: das Licht. Pianist Matan Porat lädt das Publikum zu einer intensiven Reise durch die verschiedenen Stimmungen eines Tages ein. Gregorianische Gesänge, romantische Werke von Beethoven, Schumann und Liszt, Stücke von Debussy, Scriabin, Bartók und zeitgenössische Werke von Thomas Adès und Matthias Pintscher: Jedes Musikstück nimmt auf eine bestimmte Tageszeit Bezug. Das Konzert entfaltet sich in einem ununterbrochenen Atemzug, ohne Pause oder Applaus zwischen den Stücken - in Verbindung mit dem besonderen Lichtdesign von Jörg Bittner wird so dem Lauf des Tages von der Morgendämmerung bis in die Nacht hinein nachgespürt. Das Tagesticket für Samstag finden Sie hier: http://bit.ly/TagesticketIDSamstag Das Festivalticket finden Sie hier: http://bit.ly/IDFestival2018 Von der New York Times für seinen "großartigen Sound und seine Expressivität" gerühmt, ist der Pianist und Komponist Matan Porat in berühmten Konzertsälen weltweit mit Orchestern wie dem Chicago Symphony Orchestra, dem National Polish Radio Symphony Orchestra, der Sinfonia Varsovia, den Helsinki Philharmonikern und der Hong Kong Sinfonietta aufgetreten. Bekannt für seine narrativen Programme, reicht sein vielseitiges Konzertrepertoire von allen Partiten Bachs über sämtliche Schubert-Sonaten bis hin zu Ligetis Klavierkonzert. Seine Debüt-CD "Variationen über ein Thema von Scarlatti" wurde von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung als "ein phantastisches Album, man muss es wieder und wieder hören" gefeiert. Seine folgende CD, "LUX", ist ein visionäres Programm rund um das Thema Licht und präsentiert Porats Solo-Arrangement von Debussys "Prélude à l'après midi d'un Faune".


Kategorie: Klassik

Mit dem Nachtkonzert "BiWald" treffen die polnische Cellistin, Sängerin und Songwriterin Julia Bi?at und der israelische Pianist und Komponist Daniel Schwarzwald aufeinander, die beide einen klassischen, Jazz-orientierten Background haben. Mit "BiWald" verbinden die beiden jungen Musiker mediterranes Temperament, osteuropäische Lyrik und polnische Texte und präsentieren ein "Best of" aus ihrem 2017 veröffentlichten Akustikalbum "First Meeting". Das Tagesticket für Samstag finden Sie hier: http://bit.ly/TagesticketIDSamstag Das Festivalticket finden Sie hier: http://bit.ly/IDFestival2018 Julia Bi?at stammt ursprünglich aus Lublin, Polen, und lebt als klassisch ausgebildete Cellistin in Berlin. Julia Bi?at erweitert die Grenzen ihres Instruments, indem sie mit renommierten Jazzmusikern wie Greg Cohen, Leon Parker und zuletzt mit dem STEGREIF.orchester in den großen Konzertsälen Deutschlands, etwa der Elbphilharmonie und dem Konzerthaus Berlin, spielt. Daniel Schwarzwald ist Pianist und Komponist aus Jerusalem und lebt derzeit in Berlin. Als Gastmusiker spielte er mit Kevin Mahogany, Eli Degibri, Ziv Ravith und Ehud Ettun bei Jazzfestivals auf der ganzen Welt. Er komponiert Lieder, Jazz, Tango und Klavierstücke. Im Augenblick bereitet er die Veröffentlichung seines nächsten Albums mit Eigenkomposition zu hebräischer Dichtung von Zelda, Bialik und Rachel vor.


Kategorie: Klassik

In Sanskrit bedeutet "Yoga" sich zu verbinden, zu konzentrieren. In fünf multidisziplinären Meditationen werden sich die Künstler und das Publikum miteinander verbinden, ohne dass dabei jemand seinen Platz verlassen muss. Die Performance ist als Ritual konzipiert: Das Publikum folgt den Anleitungen der Yogi, die zusammen mit der Musik durch fünf einfache Konzentrationsübungen (Meditationen) mit Aufbauphase und Praxisteil führt. Dabei ist jeder durchgängig aktiv - körperlich, mental und spirituell, am Ende gibt es Raum, die Meditationen nachwirken zu lassen. Die akustische und tonale Musik ist künstlerischer Genuss und zugleich Leitfaden für eine die Übungen begleitende Wahrnehmungspraxis. Sie enthält Elemente, die von Minimalismus, Welt- und elektronischer Musik inspiriert sind. Das Tagesticket für Sonntag finden Sie hier: http://bit.ly/TagesticketIDSonntag Das Festivalticket finden Sie hier: http://bit.ly/IDFestival2018 Anastasia Shevchenko ist Gründerin und Geschäftsführerin der Berlin Yoga Conference und freischaffende Yoga-Lehrerin. Sie ist eine Vertreterin der authentischen Yoga-Erfahrung zum Zweck der Selbstheilung und Selbsttransformation. Ihr besonderes Interesse liegt auf der Verbindung zwischen Yoga, Philosophie, Wissenschaft, Kunst und Spiritualität. Der Pianist und Komponist Ohad Ben-Ari trat bereits als 12-jähriger mit dem Israeli Philharmonic Orchestra auf und schloss sein Studium in Tel Aviv und Frankfurt am Main mit Auszeichnung ab. Ben-Ari gewann u.a. den ARD Wettbewerb in München und den Arthur Rubinstein Wettbewerb und wurde als Solist von herausragenden Orchestern in der ganzen Welt eingeladen. 1996 zog Ben-Ari in die USA und nahm dort als Musikproduzent sowohl Rock- als auch Pop- und Hiphop-Platten auf. Seit 2010 lebt Ohad Ben-Ari in Berlin und konzertiert regelmäßig mit renommierten Künstlern wie Sol Gabetta, Guy Braunstein oder Alisa Weilerstein. 2011-2016 war Ben-Ari Künstlerischer Leiter des Arpmuseum Bahnhof Rolandseck Festival, seit 2014 ist er Leiter des ID Festivals Berlin. Im gleichen Jahr trat Ben-Ari unter Leitung von Sir Simon Rattle zum ersten Mal als Solist mit den Berliner Philharmonikern auf. Ben-Aris Originalwerke und Transkriptionen werden weltweit aufgeführt.


Kategorie: Klassik

Vom Rabbiner über den Punk bis hin zu Künstlern aus Israel: Aktiv, divers und vielfältig gestaltet sich jüdisches Leben heute in Berlin. Die Wanderausstellung "L'Chaim - Auf das Leben" der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus - KIgA e.V. portraitiert Berliner Juden und Jüdinnen, darunter Israelis, die in den vergangenen Jahren immigriert sind. Die Ausstellung, die sich insbesondere an Menschen richtet, die kaum oder keine Berührungspunkte zum Judentum haben, behandelt in drei Sprachen (Deutsch, Arabisch, Englisch) Fragen nach Heimat, Sexualität, Migrationserfahrung, Minderheit, Religion etc. Pädagogisches Material und eine Online-Plattform begleiten die Ausstellung. www.lchaim.berlin Das Festivalticket finden Sie hier: http://bit.ly/IDFestival2018


Kategorie: Ausstellung

Next generation: Für die Neuinterpretation der beiden berühmten Märchenklassiker "Cinderella/Aschenputtel" und "Der Nussknacker" arbeiten die kommenden großen Namen aus Ballett und klassischer Musik zusammen. Die 2016 gegründete Kinder Ballett Kompanie Berlin zeigt als Uraufführung die "Cinderella Ballet Suite" der 13jährigen britischen Komponistin Alma Deutscher, die als Wunderkind gilt und mit ihren Kompositionen die internationale Musikwelt in Erstaunen versetzt. Die "Cinderella Ballet Suite" basiert auf der Musik der gleichnamigen Oper (2015/16) von Alma Deutscher, deren Interpretation der Geschichte etwas anders ist als gewohnt - Aschenputtel gewinnt das Herz des Prinzen aufgrund ihres Talentes, nicht aufgrund ihrer Schuhgröße… Im zweiten Teil zeigt die Kinder Ballett Kompanie Berlin Auszüge aus Tschaikowskis bekanntestem Ballett. Das Tagesticket für Samstag finden Sie hier: http://bit.ly/TagesticketIDSamstag Das Tagesticket für Sonntag finden Sie hier: http://bit.ly/TagesticketIDSonntag Das Festivalticket finden Sie hier: http://bit.ly/IDFestival2018 Alma Deutscher, geboren 2005, ist Komponistin, Violinistin und Pianistin. Mit zwei Jahren begann sie Klavier und im Alter von drei Jahren Violine zu spielen. Mit sechs Jahren vervollständigte sie ihre erste Klaviersonate und mit sieben komponierte sie eine kurze Oper mit dem Titel "Der Traumfeger". Sie spielte ihr eigenes Violinkonzert und Klavierkonzert als Solistin mit Orchestern auf der ganzen Welt. Ihre erste abendfüllende Oper, "Cinderella", entstand zwischen 2013 und 2017 und wurde von der Kritik international gefeiert. Sie wurde zunächst in Israel aufgeführt, danach in Österreich (unter anderem auf der kleinen Bühne der Wiener Staatsoper) sowie in den USA. Im Oktober 2018 wird "Cinderella" als DVD bei Sony Classical veröffentlicht. Alma Deutscher ist in der internationalen Presse prominent vertreten, ihr YouTube-Kanal hat 7 Millionen Aufrufe. Die Kinder Ballett Kompanie Berlin wurde 2016 von dem Choreographen und Tänzer David Simic gegründet. Simic war am Staatsballett Berlin tätig, unterrichtet an der Royal Academy of Dance in London und ist weltweit als klassischer Ballettpädagoge und Choreograph tätig. Die Kinder Ballet Kompanie Berlin bietet Kindern im Alter von 6 bis 18 Jahren Ballettunterricht und Auftrittsmöglichkeiten auf der Bühne der Deutschen Oper sowie auf weiteren Bühnen in Berlin und Brandenburg. Über 60 Schülerinnen und Schüler nehmen an den Produktionen des Kernrepertoires der Schule teil wie z.B. "Dornröschen", "Karneval der Tiere", "Coppélia" oder "Welcome to the Town". Zu den Partnern und Förderern der Schule zählen das Staatsballett Berlin.


Kategorie: Ballet

Israelis mit aktivem religiösem Hintergrund, israelische Araber, hoch politisierte Israelis und Israelis ohne jegliches Interesse an Politik: Das Dokumentartheaterstück "The Land of Milk(y) and Honey? Israelis in Berlin", das am 25. Oktober am English Theatre Berlin uraufgeführt wird, nimmt die "Puddingproteste" 2014 als Ausgangspunkt und stellt aktuelle Fragen zum Leben eingewanderter Israelis in Berlin und Deutschland. Die Performance zeichnet dabei ein facettenreiches Porträt verschiedener Communitys, die oft eher als undifferenzierte Gruppe wahrgenommen werden. Im Rahmen der Preview im Radialsystem geben Regisseur Daniel Brunet und die Performer Mica Dvir, Shlomi Moto Wagner und Renen Itzhaki mit einer kurzen szenischen Präsentation, Lesungen aus den zugrundeliegenden Interviews und einer Diskussion über die Inspiration zum Projekt erste Einblicke. Hintergrund Das Zitat des damalige israelischen Landwirtschaftsministers Yair Shamir in der Jerusalem Post markiert den Höhepunkt des so genannten "Milky-Protestes"/"Puddingproteste" im Jahr 2014: Die Facebook-Seite Olim L'Berlin (Alija nach Berlin) forderte in einem Beitrag Israelis dazu auf, wegen deutlich billigerer Lebenshaltungskosten nach Berlin zu ziehen. Der primäre Beweis? Aldis Puddingcreme mit Sahnehaube, ein Nachtisch, vergleichbar mit der in Israel beliebten Puddingmarke Milky, allerdings für weniger als ein Drittel des Geldes. Dieser Facebook-Post erhielt innerhalb von vier Tagen mehr als eine Millionen Likes und sorgte weltweit für Schlagzeilen. Aber ist Berlin ein gelobtes Land, in dem Milch und Honig fließen? Kommen Menschen aus Israel vor allem wegen des Lebensstandards, des Nachtlebens und des berühmten kulturellen Renommees? Was ist mit jenen Israelis, die wegen des aktuellen politischen Klimas das Land verlassen? Und welchen Einfluss hat die Geschichte des 20. Jahrhunderts sowie die zahlreichen Berichte über den zunehmenden Antisemitismus auf die Auswanderung von Israel nach Deutschland? Die drei israelischen Performer untersuchen diese Fragen anhand von Texten aus 60 Interviews mit einem breiten Spektrum von Gesprächspartnern. Das Festivalticket finden Sie hier: http://bit.ly/IDFestival2018 Daniel Brunet ist Regisseur, Performer, Produzent und Übersetzer. Er arbeitet u.a. am Haus der Kulturen der Welt, Berlin, und am Performance Space 122, New York. Seine jüngsten Arbeiten sind die bilinguale Performance "Knick-Knack to the Future | Ruckzuck in die Zukunft" mit dem Künstlerkollektiv copy & waste.- die Uraufführung des Theaterstücks "The Most Unsatisfied Town" von Amy Evans (April 2016, WA 2017) und die Urauffühurng des Theaterstücks "Berlin Diary" von Andrea Stolowitz. Für seine zahlreichen Übersetzungen z.B. von Falk Richter, Roland Schimmelpfennig, Heiner Müller oder Dea Loher wurde Daniel Brunet mehrfach ausgezeichnet, seine Aufsätze und Übersetzungen erscheinen in international einschlägigen Medien. 2017 war er als Gastprofessor an der New School University in New York City tätig. Seit 2012 ist er Producing Artistic Director am English Theatre Berlin | International Performing Arts Center.


Kategorie: Dokumentarisches Theater

Zahlreiche Künstler und Journalisten aus der Türkei leben inzwischen in Berlin, da die Lage in ihrem Heimatland in den letzten Jahren immer bedrohlicher geworden ist. Die zweisprachig moderierte Podiumsdiskussion wird über ihre Situation informieren und die gegenwärtige Lage in der Türkei beleuchten. Umrahmt wird die Diskussion von spontanen künstlerischen Beiträgen. Details zum Abend folgen in Kürze.


Kategorie: Diskussion

Im Oktober treffen das Splitter Orchester und das ensemble mosaik - zwei international renommierte Berliner Klangkörper der zeitgenössischen Musik, die ganz unterschiedliche Arbeitsweisen und ästhetische Ausrichtungen herausgebildet haben - im Radialsystem erstmalig aufeinander. Während das 2010 gegründete Splitter Orchester meist frei improvisierend im Kollektiv arbeitet, wirkt das ensemble mosaik häufig in dialogischen Prozessen an der Entstehung neuer (und notierter) Werke mit. Die britische Komponistin Alwynne Pritchard hat gemeinsam mit drei Mitgliedern des Splitter Orchesters den Konzertabend "Public People" gestaltet, der die Gegensätze und unterschiedlichen Herangehensweisen der beiden Ensembles zum Ausgangspunkt der Zusammenarbeit macht. Wie nehmen die Klangkörper fremdes Material auf, ohne die eigene Identität, erarbeitete Strukturen und Strategien aufzugeben? Entstanden ist ein dynamisches, offenes "Produktionsfeld", das die zwei strukturell und ästhetisch verschiedenen Ensembles musikalisch zusammenführt und dabei den Qualitäten und Praktiken beider Klangkörper gerecht wird: Komposition, Improvisation und die Grenzen zwischen Interpreten-Ensemble und improvisierendem Orchester lösen sich auf… Das ensemble mosaik hat sich seit seiner Gründung 1997 als vielseitige und experimentierfreudige Formation zu einem renommierten Ensemble für zeitgenössische Musik entwickelt. Seine Mitglieder zeichnen sich durch ihre instrumentalen Fähigkeiten und ihre Experimentierfreudigkeit aus. In langjähriger Zusammenarbeit haben sie einen profilierten Klangkörper geschaffen, der Offenheit gegenüber verschiedenen Konzeptionen zeitgenössischer Musik beweist. Die Aktivitäten des Ensembles sind geprägt von der engen Zusammenarbeit mit Komponisten der jungen Generation und der Einbindung digitaler Medien in den Bereichen Komposition, Interpretation und Präsentation. Bevorzugt wird dabei eine egalitäre Arbeitsweise im Austausch mit allen an einem Konzertprojekt beteiligten Akteuren. Mit vielen Komponisten arbeitet das ensemble mosaik seit Jahren kontinuierlich zusammen. Ein besonderer Schwerpunkt der künstlerischen Arbeit liegt in der Auseinandersetzung mit neuen Ansätzen der Aufführungspraxis und der Erprobung neuer Konzertformate. Das Splitter Orchester wurde 2010 als Zusammenschluss international renommierter Composer-Performer mit Sitz in Berlin gegründet. Musikalisch von vielen Genres inspiriert findet sich der Ursprung des Splitter Orchesters in der Echtzeitmusikszene Berlins. Alle Mitglieder des Splitter Orchesters sind gleichzeitig Komponisten, Interpreten und Improvisationsmusiker und entgehen damit jeglicher klar umgrenzter Klassifikation - sie verwenden eine große Bandbreite an erweiterten Spieltechniken an traditionellen, elektronischen oder eigens hergestellten Instrumenten. Der Fokus der künstlerischen Praxis liegt auf der Produktion von Klang und seiner Verteilung im Raum. Das Splitter Orchester ist kein homogener Klangkörper, sondern besteht aus einer Vielzahl autonomer und hochspezialisierter Composer-Performer, die sich bewusst dafür entschieden haben, nicht in einem institutionellen Rahmen zu arbeiten, und damit existierende Hierarchien des Musikbetriebes in Frage zu stellen.


Kategorie: Neue Musik


Änderungen vorbehalten! - Angaben ohne Gewähr! - Stand:30.09.18
© Fotos der Vorstellungen: [+][-]
Dabke Community Dancing(Promo/Promo) Whole Body Like Gone(Neda Navaee/Neda Navaee) L'Ailleurs de l'autre(Mónica Martins Nunes/Mónica Martins Nunes) ID Festival: L'Chaim - Auf das Leben(KIgA/KIgA) ID Festivaleröffnung: Shabbat Olam haBah – An Immersive Shabbat Experience(ID Festival/ID Festival) ID Festival: Piano Combo I - Transcriptions(Marvin Boehm/Marvin Boehm) ID Festival: Piano Combo II - Satie(Gregor Hohenberg/Gregor Hohenberg) ID Festival: We love Israel(Ofer Waldmann/Ofer Waldmann) ID Festival: Cinderella & Nussknacker(Kinder Ballett Kompanie Berlin/Kinder Ballett Kompanie Berlin) ID Festival: Piano Combo III - LUX(Peter Hönnemann/Peter Hönnemann) ID Festival: Piano Combo IV - BiWald(Shimon Bokshtein/Shimon Bokshtein) ID Festival: Piano Combo V – Five Meditations(ID Festival/ID Festival) ID Festival: The Land of Milk(y) and Honey?(Jerun Vahle/Jerun Vahle) Exil / Sürgün - Treffpunkt Berlin(Folkert Uhde/Folkert Uhde) Public People(Uta Neumann/Uta Neumann)

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