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Spielplan für Oktober 2018

She She Pop nimmt sich den Kanon vor: In der ersten Szene von Shakespeares “König Lear” versucht der alte Mann mit großer Geste, sein Reich an seine drei Töchter zu vermachen und damit eine Absprache für seine Altersvorsorge zu treffen – ein Plan, der auf gewaltsame Weise scheitert. Das verwundert nicht. Denn von allen Tauschgeschäften, in die wir jemals verwickelt werden, ist dasjenige zwischen den Generationen das komplizierteste und undurchsichtigste. Wert und Gegenwert (also Geld und Liebe) sind prinzipiell verschleiert, und niemand hat den Tauschbedingungen je offiziell zugestimmt. Das gilt für fast alle Verabredungen zwischen den Generationen: Sie sind faul. Sie haben nie stattgefunden. Es gibt sie nicht. Der Stall, den es hier auszumisten gilt, ist randvoll mit Daten und Details, Schmuckstücken, Stammbäumen, Erbfolgen, Erbkrankheiten, Liebesschwüren, Pflegeplänen, Benzinquittungen und Schuldgefühlen – sämtlich Teile der Verhandlungsmasse in dieser öffentlichen Gegenüberstellung von Töchtern und ihren Vätern. Trailer via youtube


Kategorie: Schauspiel

She She Pop nimmt sich den Kanon vor: In der ersten Szene von Shakespeares “König Lear” versucht der alte Mann mit großer Geste, sein Reich an seine drei Töchter zu vermachen und damit eine Absprache für seine Altersvorsorge zu treffen – ein Plan, der auf gewaltsame Weise scheitert. Das verwundert nicht. Denn von allen Tauschgeschäften, in die wir jemals verwickelt werden, ist dasjenige zwischen den Generationen das komplizierteste und undurchsichtigste. Wert und Gegenwert (also Geld und Liebe) sind prinzipiell verschleiert, und niemand hat den Tauschbedingungen je offiziell zugestimmt. Das gilt für fast alle Verabredungen zwischen den Generationen: Sie sind faul. Sie haben nie stattgefunden. Es gibt sie nicht. Der Stall, den es hier auszumisten gilt, ist randvoll mit Daten und Details, Schmuckstücken, Stammbäumen, Erbfolgen, Erbkrankheiten, Liebesschwüren, Pflegeplänen, Benzinquittungen und Schuldgefühlen – sämtlich Teile der Verhandlungsmasse in dieser öffentlichen Gegenüberstellung von Töchtern und ihren Vätern. Trailer via youtube


Kategorie: Schauspiel

Man stelle sich einen Nomadenstamm vor, der aus der Zukunft in unsere heutige Zeit reist, um sein Wissen zu teilen – die Geschichten, Lieder und Tänze, die seine Form des Zusammenlebens, der Arbeitsteilung, der Fürsorge und Rituale reflektieren. Würden wir die heutige Welt mit anderen Augen betrachten? Würden wir aufgerüttelt, uns zu sensibilisieren und mit Begegnungsorten und -situationen zu experimentieren? Diese Fragen finden ein Echo in Projecting [Space[, einer ortsspezifischen Arbeit von Meg Stuart/Damaged Goods, dem Dramaturgen Jeroen Peeters und dem Bühnenbildner Jozef Wouters. Nach der Uraufführung bei der Ruhrtriennale 2017 kommt die HAU-Koproduktion nun endlich zur Spielzeiteröffnung nach Berlin. Als bunte Gruppe von Künstler*innen, Performer*innen und Techniker*innen wird die Kompagnie Damaged Goods die an der Spree liegenden Reinbeckhallen in Oberschöneweide einnehmen. Dort entfalten sie kollektive Praktiken der Begegnung und der Kreation. Die Vorstellungen am 26.+28.–30.9. finden im Rahmen der Berlin Art Week statt. Weitere Informationen : Ort : Reinbeckhallen, Reinbeckstraße 17, 12459 Berlin Anfahrt : vom Alexanderplatz mit der BVG ca. 35 Minuten – S45, S46 oder S 47 bis S Schöneweide, von dort verschiedene Straßenbahnlinien bis direkt vor die Reinbeckhallen (Haltestelle: Firlstr.).- vom Alexanderplatz mit dem Auto ca. 25 Minuten Abendkasse : geöffnet ab eine Stunde vor Vorstellungsbeginn in den Reinbeckhallen (Reinbeckstraße 17, 12459 Berlin)


Kategorie: Tanztheater

"Dass da gehören soll, was da ist, denen, die für es gut sind." (B. Brecht) Eigentum verändert das Bewusstsein. Es trennt Freund*innen, es erteilt Macht über andere, es schließt aus. Eigentum ist selbstverständlich. Und man spricht nicht darüber. Nichts ist so konstituierend für unsere Gesellschaft und unser Zusammenleben, nichts wirkt so trennend auf die Gemeinschaft wie das Eigentum. She She Pop möchten mit ORATORIUM das Geheimnis des Eigentums lüften, es auf eine Bühne zerren. Man sagt, das Theater westlicher Ausprägung beginnt mit dem Protagonisten Thespis, der sich vor 2500 Jahren vor den Chor gestellt hat. Man könnte aber auch sagen: In diesem Moment ist die Bühne privatisiert worden. Das Individuum wurde seither konsequent überschätzt, überfordert und emotional ausgebeutet. ORATORIUM möchte ein Schlaglicht auf den Zusammenhang von bürgerlicher Öffentlichkeit, Eigentum und demokratischer Ermächtigung werfen. Gemeinsam mit dem Chor der lokalen Delegierten und ihrem jeweiligen Publikum werden She She Pop über Eigentum sprechen und auf die eigenen Besitzverhältnisse, die Verteilung der Güter und die damit verbundenen Verwerfungen schauen. Inspiriert von Brechts Lehrstücktheorie entwickeln sie Regeln für den dialogischen Theaterabend und bilden uneinige Sprechchöre, die jeden Abend aufs Neue unseren Umgang mit dem Eigentum verhandeln. Wer darf sprechen? Wer ist präsent, wer wird repräsentiert? Aus der Vielstimmigkeit, der Uneinigkeit und dem immer nur für Momente zu erreichenden Einklang entsteht ein kollektiver Monolog. ORATORIUM ist ein work-in-progress, dessen Premiere 2018 am HAU Hebbel am Ufer in Berlin stattfindet. Ein erstes Showing war 2017 bei Theaterformen in Hannover zu sehen und es folgten weitere Stationen beim Konfrontacje Teatralne Festival in Lublin und dem ACT Independent Theater Festival Sofia. ORATORIUM war auf einer Reise durch Europa, in deren Verlauf es Momentaufnahmen aus anderen ökonomischen Mikrokosmen gesammelt hat und sich von Station zu Station weiter entwickelt zu einer großen vielstimmigen Andacht.


Kategorie: Schauspiel

Man stelle sich einen Nomadenstamm vor, der aus der Zukunft in unsere heutige Zeit reist, um sein Wissen zu teilen – die Geschichten, Lieder und Tänze, die seine Form des Zusammenlebens, der Arbeitsteilung, der Fürsorge und Rituale reflektieren. Würden wir die heutige Welt mit anderen Augen betrachten? Würden wir aufgerüttelt, uns zu sensibilisieren und mit Begegnungsorten und -situationen zu experimentieren? Diese Fragen finden ein Echo in Projecting [Space[, einer ortsspezifischen Arbeit von Meg Stuart/Damaged Goods, dem Dramaturgen Jeroen Peeters und dem Bühnenbildner Jozef Wouters. Nach der Uraufführung bei der Ruhrtriennale 2017 kommt die HAU-Koproduktion nun endlich zur Spielzeiteröffnung nach Berlin. Als bunte Gruppe von Künstler*innen, Performer*innen und Techniker*innen wird die Kompagnie Damaged Goods die an der Spree liegenden Reinbeckhallen in Oberschöneweide einnehmen. Dort entfalten sie kollektive Praktiken der Begegnung und der Kreation. Die Vorstellungen am 26.+28.–30.9. finden im Rahmen der Berlin Art Week statt. Weitere Informationen : Ort : Reinbeckhallen, Reinbeckstraße 17, 12459 Berlin Anfahrt : vom Alexanderplatz mit der BVG ca. 35 Minuten – S45, S46 oder S 47 bis S Schöneweide, von dort verschiedene Straßenbahnlinien bis direkt vor die Reinbeckhallen (Haltestelle: Firlstr.).- vom Alexanderplatz mit dem Auto ca. 25 Minuten Abendkasse : geöffnet ab eine Stunde vor Vorstellungsbeginn in den Reinbeckhallen (Reinbeckstraße 17, 12459 Berlin)


Kategorie: Tanztheater

"Dass da gehören soll, was da ist, denen, die für es gut sind." (B. Brecht) Eigentum verändert das Bewusstsein. Es trennt Freund*innen, es erteilt Macht über andere, es schließt aus. Eigentum ist selbstverständlich. Und man spricht nicht darüber. Nichts ist so konstituierend für unsere Gesellschaft und unser Zusammenleben, nichts wirkt so trennend auf die Gemeinschaft wie das Eigentum. She She Pop möchten mit ORATORIUM das Geheimnis des Eigentums lüften, es auf eine Bühne zerren. Man sagt, das Theater westlicher Ausprägung beginnt mit dem Protagonisten Thespis, der sich vor 2500 Jahren vor den Chor gestellt hat. Man könnte aber auch sagen: In diesem Moment ist die Bühne privatisiert worden. Das Individuum wurde seither konsequent überschätzt, überfordert und emotional ausgebeutet. ORATORIUM möchte ein Schlaglicht auf den Zusammenhang von bürgerlicher Öffentlichkeit, Eigentum und demokratischer Ermächtigung werfen. Gemeinsam mit dem Chor der lokalen Delegierten und ihrem jeweiligen Publikum werden She She Pop über Eigentum sprechen und auf die eigenen Besitzverhältnisse, die Verteilung der Güter und die damit verbundenen Verwerfungen schauen. Inspiriert von Brechts Lehrstücktheorie entwickeln sie Regeln für den dialogischen Theaterabend und bilden uneinige Sprechchöre, die jeden Abend aufs Neue unseren Umgang mit dem Eigentum verhandeln. Wer darf sprechen? Wer ist präsent, wer wird repräsentiert? Aus der Vielstimmigkeit, der Uneinigkeit und dem immer nur für Momente zu erreichenden Einklang entsteht ein kollektiver Monolog. ORATORIUM ist ein work-in-progress, dessen Premiere 2018 am HAU Hebbel am Ufer in Berlin stattfindet. Ein erstes Showing war 2017 bei Theaterformen in Hannover zu sehen und es folgten weitere Stationen beim Konfrontacje Teatralne Festival in Lublin und dem ACT Independent Theater Festival Sofia. ORATORIUM war auf einer Reise durch Europa, in deren Verlauf es Momentaufnahmen aus anderen ökonomischen Mikrokosmen gesammelt hat und sich von Station zu Station weiter entwickelt zu einer großen vielstimmigen Andacht.


Kategorie: Schauspiel

Man stelle sich einen Nomadenstamm vor, der aus der Zukunft in unsere heutige Zeit reist, um sein Wissen zu teilen – die Geschichten, Lieder und Tänze, die seine Form des Zusammenlebens, der Arbeitsteilung, der Fürsorge und Rituale reflektieren. Würden wir die heutige Welt mit anderen Augen betrachten? Würden wir aufgerüttelt, uns zu sensibilisieren und mit Begegnungsorten und -situationen zu experimentieren? Diese Fragen finden ein Echo in Projecting [Space[, einer ortsspezifischen Arbeit von Meg Stuart/Damaged Goods, dem Dramaturgen Jeroen Peeters und dem Bühnenbildner Jozef Wouters. Nach der Uraufführung bei der Ruhrtriennale 2017 kommt die HAU-Koproduktion nun endlich zur Spielzeiteröffnung nach Berlin. Als bunte Gruppe von Künstler*innen, Performer*innen und Techniker*innen wird die Kompagnie Damaged Goods die an der Spree liegenden Reinbeckhallen in Oberschöneweide einnehmen. Dort entfalten sie kollektive Praktiken der Begegnung und der Kreation. Die Vorstellungen am 26.+28.–30.9. finden im Rahmen der Berlin Art Week statt. Weitere Informationen : Ort : Reinbeckhallen, Reinbeckstraße 17, 12459 Berlin Anfahrt : vom Alexanderplatz mit der BVG ca. 35 Minuten – S45, S46 oder S 47 bis S Schöneweide, von dort verschiedene Straßenbahnlinien bis direkt vor die Reinbeckhallen (Haltestelle: Firlstr.).- vom Alexanderplatz mit dem Auto ca. 25 Minuten Abendkasse : geöffnet ab eine Stunde vor Vorstellungsbeginn in den Reinbeckhallen (Reinbeckstraße 17, 12459 Berlin)


Kategorie: Tanztheater

Man stelle sich einen Nomadenstamm vor, der aus der Zukunft in unsere heutige Zeit reist, um sein Wissen zu teilen – die Geschichten, Lieder und Tänze, die seine Form des Zusammenlebens, der Arbeitsteilung, der Fürsorge und Rituale reflektieren. Würden wir die heutige Welt mit anderen Augen betrachten? Würden wir aufgerüttelt, uns zu sensibilisieren und mit Begegnungsorten und -situationen zu experimentieren? Diese Fragen finden ein Echo in Projecting [Space[, einer ortsspezifischen Arbeit von Meg Stuart/Damaged Goods, dem Dramaturgen Jeroen Peeters und dem Bühnenbildner Jozef Wouters. Nach der Uraufführung bei der Ruhrtriennale 2017 kommt die HAU-Koproduktion nun endlich zur Spielzeiteröffnung nach Berlin. Als bunte Gruppe von Künstler*innen, Performer*innen und Techniker*innen wird die Kompagnie Damaged Goods die an der Spree liegenden Reinbeckhallen in Oberschöneweide einnehmen. Dort entfalten sie kollektive Praktiken der Begegnung und der Kreation. Die Vorstellungen am 26.+28.–30.9. finden im Rahmen der Berlin Art Week statt. Weitere Informationen : Ort : Reinbeckhallen, Reinbeckstraße 17, 12459 Berlin Anfahrt : vom Alexanderplatz mit der BVG ca. 35 Minuten – S45, S46 oder S 47 bis S Schöneweide, von dort verschiedene Straßenbahnlinien bis direkt vor die Reinbeckhallen (Haltestelle: Firlstr.).- vom Alexanderplatz mit dem Auto ca. 25 Minuten Abendkasse : geöffnet ab eine Stunde vor Vorstellungsbeginn in den Reinbeckhallen (Reinbeckstraße 17, 12459 Berlin)


Kategorie: Tanztheater

Für nicht wenige Menschen ist das Feiern ihres Geburtstages mit Scham behaftet. Die Situation, als Person im Mittelpunkt zu stehen und gefeiert zu werden, ist für viele unangenehm. In der geteilten Scham ein Moment von Befreiung von gesellschaftlichen Normen zu finden ist das Ziel vieler She She Pop-Performances - und ist auch Antrieb für ihre Geburtstagsfeier. She She Pop feiern in einer großen Gala ihre erste und längste Beziehung, nämlich die zum Publikum. In den vergangenen 25 Jahren waren die Zuschauer*innen fest an der Seite des feministischen Künstler*innenkollektivs. Im Szenario einer Table-Dance-Show, im hellerleuchteten Stuhlkreis einer Encounter-Group, im Studio-Arrangement einer Game-Show, während eines 'blind date' bei Kerzenschein gab es viel Gelegenheit, Erwartungen aufzubauen und offenzulegen, Machtverhältnisse zu erkennen und umzudrehen. Vor allem gab es jede Menge Gelegenheit zur Scham, und zwar auf beiden Seiten. Der Geburtstag bietet Gelegenheit, diese wechselhafte, ja dramatische Beziehungsgeschichte zu erzählen. She She Pop laden all jene zu ihrem Geburtstag ein, die sie über die Jahre argwöhnisch beäugt oder soeben erst entdeckt haben, die mit ihnen Spiele gespielt oder getanzt haben, die mit stumpfen Gegenständen auf sie losgegangen sind, ihre Kostüme getragen, die mit ihnen gemeinsam vor Scham errötet sind oder allein im dunklen Zuschauerraum geweint haben.  She She Pop werden in einer großen Gala neben ihren langjährigen Musiker*innen Vicki Schmatolla , Max Knoth und Santiago Blaum auch zahlreiche Mitstreiter*innen, verlorene und wiedergefundene Weggefährt*innen zu sich auf Bühne und Tanzfläche bitten. Vor allem aber fordern sie ihre Zuschauer*innen zu einem gemeinsamen Tanz auf. Der Champagner wird hier aus Schuhen getrunken und es werden euphorische Hymnen angestimmt. Macht Euch bereit! Put on your shaggy wig, woman, if you don't I ain't comin' back! Oh, shame, shame, shame, sha-ay-ame, shame on you! If you can't dance, too!


Kategorie: Schauspiel

Man stelle sich einen Nomadenstamm vor, der aus der Zukunft in unsere heutige Zeit reist, um sein Wissen zu teilen – die Geschichten, Lieder und Tänze, die seine Form des Zusammenlebens, der Arbeitsteilung, der Fürsorge und Rituale reflektieren. Würden wir die heutige Welt mit anderen Augen betrachten? Würden wir aufgerüttelt, uns zu sensibilisieren und mit Begegnungsorten und -situationen zu experimentieren? Diese Fragen finden ein Echo in Projecting [Space[, einer ortsspezifischen Arbeit von Meg Stuart/Damaged Goods, dem Dramaturgen Jeroen Peeters und dem Bühnenbildner Jozef Wouters. Nach der Uraufführung bei der Ruhrtriennale 2017 kommt die HAU-Koproduktion nun endlich zur Spielzeiteröffnung nach Berlin. Als bunte Gruppe von Künstler*innen, Performer*innen und Techniker*innen wird die Kompagnie Damaged Goods die an der Spree liegenden Reinbeckhallen in Oberschöneweide einnehmen. Dort entfalten sie kollektive Praktiken der Begegnung und der Kreation. Die Vorstellungen am 26.+28.–30.9. finden im Rahmen der Berlin Art Week statt. Weitere Informationen : Ort : Reinbeckhallen, Reinbeckstraße 17, 12459 Berlin Anfahrt : vom Alexanderplatz mit der BVG ca. 35 Minuten – S45, S46 oder S 47 bis S Schöneweide, von dort verschiedene Straßenbahnlinien bis direkt vor die Reinbeckhallen (Haltestelle: Firlstr.).- vom Alexanderplatz mit dem Auto ca. 25 Minuten Abendkasse : geöffnet ab eine Stunde vor Vorstellungsbeginn in den Reinbeckhallen (Reinbeckstraße 17, 12459 Berlin)


Kategorie: Tanztheater

Selbstoptimierung ist in aller Munde. Inwieweit beeinflusst also die verbreitete Forderung, permanent glücklich zu sein, unser Verhalten und unser Selbstverständnis? Dragana Bulut untersucht in ihrer ersten HAU-Koproduktion gemeinsam mit ihrem Team die Versprechen und Paradoxien der positiven Psychologie. Eine wesentliche Rolle bei der Verbesserung des körperlichen wie seelischen Wohlbefindens spielt die Lebensberatung. In einer spielerischen Aneignung und Dekonstruktion verschiedener Coaching-Methoden stellt die Choreografin die individuellen Sehnsüchte der Kommerzialisierung und Instrumentalisierung des Glücks gegenüber und zeichnet ein verstörendes Bild von Individuen, die von sengender Traurigkeit verzehrt werden. Dragana Bulut führt mit dieser Arbeit ihre Inszenierung sozialer Choreografien fort, in denen sie der Frage nachgeht, auf welche Weise unsere Gefühle, Wünsche und Ängste kommerzialisiert werden.   Im Anschluss an die Vorstellung am 11.10. findet ein Artist Talk mit Dragana Bulut und Ricardo Carmona statt.


Kategorie: Tanztheater

Selbstoptimierung ist in aller Munde. Inwieweit beeinflusst also die verbreitete Forderung, permanent glücklich zu sein, unser Verhalten und unser Selbstverständnis? Dragana Bulut untersucht in ihrer ersten HAU-Koproduktion gemeinsam mit ihrem Team die Versprechen und Paradoxien der positiven Psychologie. Eine wesentliche Rolle bei der Verbesserung des körperlichen wie seelischen Wohlbefindens spielt die Lebensberatung. In einer spielerischen Aneignung und Dekonstruktion verschiedener Coaching-Methoden stellt die Choreografin die individuellen Sehnsüchte der Kommerzialisierung und Instrumentalisierung des Glücks gegenüber und zeichnet ein verstörendes Bild von Individuen, die von sengender Traurigkeit verzehrt werden. Dragana Bulut führt mit dieser Arbeit ihre Inszenierung sozialer Choreografien fort, in denen sie der Frage nachgeht, auf welche Weise unsere Gefühle, Wünsche und Ängste kommerzialisiert werden.   Im Anschluss an die Vorstellung am 11.10. findet ein Artist Talk mit Dragana Bulut und Ricardo Carmona statt.


Kategorie: Tanztheater

Wir haben sie so geliebt, die Revolution! Doch sie hat die Kinder von Karl Marx & Coca Cola entlassen und sich einer neuen Generation zugewandt: „Während 1917 auf den Staat fokussierte, zielte 1968 auf das Individuum. In Zukunft müsste es darum gehen, die Beziehungsweisen zwischen den Menschen in den Blick zu nehmen“, so Bini Adamczak. Im Jahr der Jubiläen – 50 Jahre '68, 100 Jahre Novemberrevolution, 200. Geburtstag von Karl Marx – machen sich vier Frauen (Nina Kronjäger, Mira Partecke, Marianne Senne und Claudia Splitt) auf die Suche nach einer neuen Liebe kreuz & quer durch einen komischen, alten Kontinent. Zwischen Pariser Mai und Prager Frühling zeigt sich: Die Revolution kennt keine Jahreszeiten und hält sich an kein Drehbuch. Sie stirbt nicht an Bleivergiftung, Kinderkrankheiten oder Altersschwäche. Sondern an der Melancholie ihrer Anhänger*innen. Gegen postrevolutionäre Depression (PRD) hilft vielleicht nur die Performance radikaler Demokratie: eine reale Versammlung.  Artist Talk am 14.10. Im Anschluss an die Vorstellung am 14.10. findet ein Artist Talk mit andcompany&.- Co. und Luise Meier statt. Luise Meier lebt und arbeitet als freie Autorin, Dramaturgin und Servicekraft in Berlin. Im Februar 2018 ist ihr Buch MRX Maschine bei Matthes & Seitz Berlin erschienen.


Kategorie: Schauspiel

Selbstoptimierung ist in aller Munde. Inwieweit beeinflusst also die verbreitete Forderung, permanent glücklich zu sein, unser Verhalten und unser Selbstverständnis? Dragana Bulut untersucht in ihrer ersten HAU-Koproduktion gemeinsam mit ihrem Team die Versprechen und Paradoxien der positiven Psychologie. Eine wesentliche Rolle bei der Verbesserung des körperlichen wie seelischen Wohlbefindens spielt die Lebensberatung. In einer spielerischen Aneignung und Dekonstruktion verschiedener Coaching-Methoden stellt die Choreografin die individuellen Sehnsüchte der Kommerzialisierung und Instrumentalisierung des Glücks gegenüber und zeichnet ein verstörendes Bild von Individuen, die von sengender Traurigkeit verzehrt werden. Dragana Bulut führt mit dieser Arbeit ihre Inszenierung sozialer Choreografien fort, in denen sie der Frage nachgeht, auf welche Weise unsere Gefühle, Wünsche und Ängste kommerzialisiert werden.   Im Anschluss an die Vorstellung am 11.10. findet ein Artist Talk mit Dragana Bulut und Ricardo Carmona statt.


Kategorie: Tanztheater

Selbstoptimierung ist in aller Munde. Inwieweit beeinflusst also die verbreitete Forderung, permanent glücklich zu sein, unser Verhalten und unser Selbstverständnis? Dragana Bulut untersucht in ihrer ersten HAU-Koproduktion gemeinsam mit ihrem Team die Versprechen und Paradoxien der positiven Psychologie. Eine wesentliche Rolle bei der Verbesserung des körperlichen wie seelischen Wohlbefindens spielt die Lebensberatung. In einer spielerischen Aneignung und Dekonstruktion verschiedener Coaching-Methoden stellt die Choreografin die individuellen Sehnsüchte der Kommerzialisierung und Instrumentalisierung des Glücks gegenüber und zeichnet ein verstörendes Bild von Individuen, die von sengender Traurigkeit verzehrt werden. Dragana Bulut führt mit dieser Arbeit ihre Inszenierung sozialer Choreografien fort, in denen sie der Frage nachgeht, auf welche Weise unsere Gefühle, Wünsche und Ängste kommerzialisiert werden.   Im Anschluss an die Vorstellung am 11.10. findet ein Artist Talk mit Dragana Bulut und Ricardo Carmona statt.


Kategorie: Tanztheater

Wir haben sie so geliebt, die Revolution! Doch sie hat die Kinder von Karl Marx & Coca Cola entlassen und sich einer neuen Generation zugewandt: „Während 1917 auf den Staat fokussierte, zielte 1968 auf das Individuum. In Zukunft müsste es darum gehen, die Beziehungsweisen zwischen den Menschen in den Blick zu nehmen“, so Bini Adamczak. Im Jahr der Jubiläen – 50 Jahre '68, 100 Jahre Novemberrevolution, 200. Geburtstag von Karl Marx – machen sich vier Frauen (Nina Kronjäger, Mira Partecke, Marianne Senne und Claudia Splitt) auf die Suche nach einer neuen Liebe kreuz & quer durch einen komischen, alten Kontinent. Zwischen Pariser Mai und Prager Frühling zeigt sich: Die Revolution kennt keine Jahreszeiten und hält sich an kein Drehbuch. Sie stirbt nicht an Bleivergiftung, Kinderkrankheiten oder Altersschwäche. Sondern an der Melancholie ihrer Anhänger*innen. Gegen postrevolutionäre Depression (PRD) hilft vielleicht nur die Performance radikaler Demokratie: eine reale Versammlung.  Artist Talk am 14.10. Im Anschluss an die Vorstellung am 14.10. findet ein Artist Talk mit andcompany&.- Co. und Luise Meier statt. Luise Meier lebt und arbeitet als freie Autorin, Dramaturgin und Servicekraft in Berlin. Im Februar 2018 ist ihr Buch MRX Maschine bei Matthes & Seitz Berlin erschienen.


Kategorie: Schauspiel

Wir haben sie so geliebt, die Revolution! Doch sie hat die Kinder von Karl Marx & Coca Cola entlassen und sich einer neuen Generation zugewandt: „Während 1917 auf den Staat fokussierte, zielte 1968 auf das Individuum. In Zukunft müsste es darum gehen, die Beziehungsweisen zwischen den Menschen in den Blick zu nehmen“, so Bini Adamczak. Im Jahr der Jubiläen – 50 Jahre '68, 100 Jahre Novemberrevolution, 200. Geburtstag von Karl Marx – machen sich vier Frauen (Nina Kronjäger, Mira Partecke, Marianne Senne und Claudia Splitt) auf die Suche nach einer neuen Liebe kreuz & quer durch einen komischen, alten Kontinent. Zwischen Pariser Mai und Prager Frühling zeigt sich: Die Revolution kennt keine Jahreszeiten und hält sich an kein Drehbuch. Sie stirbt nicht an Bleivergiftung, Kinderkrankheiten oder Altersschwäche. Sondern an der Melancholie ihrer Anhänger*innen. Gegen postrevolutionäre Depression (PRD) hilft vielleicht nur die Performance radikaler Demokratie: eine reale Versammlung.  Artist Talk am 14.10. Im Anschluss an die Vorstellung am 14.10. findet ein Artist Talk mit andcompany&.- Co. und Luise Meier statt. Luise Meier lebt und arbeitet als freie Autorin, Dramaturgin und Servicekraft in Berlin. Im Februar 2018 ist ihr Buch MRX Maschine bei Matthes & Seitz Berlin erschienen.


Kategorie: Schauspiel

Wir haben sie so geliebt, die Revolution! Doch sie hat die Kinder von Karl Marx & Coca Cola entlassen und sich einer neuen Generation zugewandt: „Während 1917 auf den Staat fokussierte, zielte 1968 auf das Individuum. In Zukunft müsste es darum gehen, die Beziehungsweisen zwischen den Menschen in den Blick zu nehmen“, so Bini Adamczak. Im Jahr der Jubiläen – 50 Jahre '68, 100 Jahre Novemberrevolution, 200. Geburtstag von Karl Marx – machen sich vier Frauen (Nina Kronjäger, Mira Partecke, Marianne Senne und Claudia Splitt) auf die Suche nach einer neuen Liebe kreuz & quer durch einen komischen, alten Kontinent. Zwischen Pariser Mai und Prager Frühling zeigt sich: Die Revolution kennt keine Jahreszeiten und hält sich an kein Drehbuch. Sie stirbt nicht an Bleivergiftung, Kinderkrankheiten oder Altersschwäche. Sondern an der Melancholie ihrer Anhänger*innen. Gegen postrevolutionäre Depression (PRD) hilft vielleicht nur die Performance radikaler Demokratie: eine reale Versammlung.  Artist Talk am 14.10. Im Anschluss an die Vorstellung am 14.10. findet ein Artist Talk mit andcompany&.- Co. und Luise Meier statt. Luise Meier lebt und arbeitet als freie Autorin, Dramaturgin und Servicekraft in Berlin. Im Februar 2018 ist ihr Buch MRX Maschine bei Matthes & Seitz Berlin erschienen.


Kategorie: Schauspiel

Mit dem Projekt „Lieder zwischen Euphrat und Elbe – Neues zwischen den Strömen“ widmet sich das Babylon ORCHESTRA der künstlerischen Zusammenarbeit von jungen Komponist*innen und Literat*innen des Nahen und Mittleren Ostens. Auch im dritten Konzert der Reihe werden musikalische und literarische Traditionen in Dialog mit der Moderne gesetzt. Diesmal ist der palästinensisch-kanadische Komponist John Kameel Farah eingeladen, die Orchestermusik um Klavier- und Elektroniksounds zu erweitern. Schon während seiner Studienzeit interessierte sich John Kameel Farah für die avantgardistischen Strömungen des 20. Jahrhunderts und entwickelte aus Erfahrungen in verschiedenen Jazz-und Improvisationsszenen, der Arbeit mit elektronischen Instrumenten sowie Anleihen aus der Renaissance-Cembalomusik seinen eigenen Stil. Des Weiteren werden neue Stücke des zeitgenössischen Komponisten Amen Feizabadi aus dem Iran vorgestellt, u.a. die Vertonung eines szenischen Textes der iranischen Filmregisseurin Farnaz Jurabchian . Feizabadi wird auch selbst auf der Bühne als Setarspieler auftreten. Als Solistin und besonderer Gast wird die niederländisch-iranische Sopranistin Lilian Farahani erwartet. Sie ist auf den Opernbühnen Europas zu Hause und hat bereits auf renommierten Festivals wie dem in Aix-en-Provence gesungen. Neben neuen Stücken wird sie auch Werke aus dem klassischen und traditionellen Repertoire mit der Besetzung des Babylon ORCHESTRA singen. Einige Orchestermusiker*innen stellen Stücke u.a. von Damir Bacikin und Mischa Tangian vor. Obendrein gibt es als Intermezzi im Programm musikalisch untermalte Gedichte der syrischen Lyrikerin Widad Nabi , die von der deutsch-irakischen Schauspielerin Susana Abdulmajid gelesen werden . Konzerteinführung mit Yalda Yazdani / 19 Uhr Die in Berlin ansässige iranische Musikwissenschaftlerin und Tar-Spielerin Yalda Yazdani erläutert im Gespräch die postrevolutionäre Lage iranischer Sängerinnen. Dabei nimmt sie auch die iranisch-niederländische Sopranistin Lilian Farahani in den Fokus, die als special guest des Babylon Orchesters an diesem Abend singen wird. Moderiert wird das Gespräch von Clara Henssen.


Kategorie: Pop

Mit dem Projekt „Lieder zwischen Euphrat und Elbe – Neues zwischen den Strömen“ widmet sich das Babylon ORCHESTRA der künstlerischen Zusammenarbeit von jungen Komponist*innen und Literat*innen des Nahen und Mittleren Ostens. Auch im dritten Konzert der Reihe werden musikalische und literarische Traditionen in Dialog mit der Moderne gesetzt. Diesmal ist der palästinensisch-kanadische Komponist John Kameel Farah eingeladen, die Orchestermusik um Klavier- und Elektroniksounds zu erweitern. Schon während seiner Studienzeit interessierte sich John Kameel Farah für die avantgardistischen Strömungen des 20. Jahrhunderts und entwickelte aus Erfahrungen in verschiedenen Jazz-und Improvisationsszenen, der Arbeit mit elektronischen Instrumenten sowie Anleihen aus der Renaissance-Cembalomusik seinen eigenen Stil. Des Weiteren werden neue Stücke des zeitgenössischen Komponisten Amen Feizabadi aus dem Iran vorgestellt, u.a. die Vertonung eines szenischen Textes der iranischen Filmregisseurin Farnaz Jurabchian . Feizabadi wird auch selbst auf der Bühne als Setarspieler auftreten. Als Solistin und besonderer Gast wird die niederländisch-iranische Sopranistin Lilian Farahani erwartet. Sie ist auf den Opernbühnen Europas zu Hause und hat bereits auf renommierten Festivals wie dem in Aix-en-Provence gesungen. Neben neuen Stücken wird sie auch Werke aus dem klassischen und traditionellen Repertoire mit der Besetzung des Babylon ORCHESTRA singen. Einige Orchestermusiker*innen stellen Stücke u.a. von Damir Bacikin und Mischa Tangian vor. Obendrein gibt es als Intermezzi im Programm musikalisch untermalte Gedichte der syrischen Lyrikerin Widad Nabi , die von der deutsch-irakischen Schauspielerin Susana Abdulmajid gelesen werden . Konzerteinführung mit Yalda Yazdani / 19 Uhr Die in Berlin ansässige iranische Musikwissenschaftlerin und Tar-Spielerin Yalda Yazdani erläutert im Gespräch die postrevolutionäre Lage iranischer Sängerinnen. Dabei nimmt sie auch die iranisch-niederländische Sopranistin Lilian Farahani in den Fokus, die als special guest des Babylon Orchesters an diesem Abend singen wird. Moderiert wird das Gespräch von Clara Henssen.


Kategorie: Pop

In Zusammenarbeit mit Diversity Arts Culture, dem Berliner Projektbüro für Diversitätsentwicklung, möchte das Missy Magazine zum 10-jährigen Jubiläum einen Raum eröffnen, der die Perspektiven von Frauen* of Colour auf den gegenwärtigen Feminismus in den Vordergrund stellt und damit eine häufige Leerstelle im feministischen Mainstream benennt. Der Abend beginnt mit einer Performance-Lecture von Noah Sow . Die bekannte Aktivistin, Autorin und Künstlerin setzt mit ihrem Beitrag zu afrodiasporischem Feminismus in Deutschland den Auftakt. Da weiße feministische Initiativen ihre Räume meist nicht intersektional gestalteten, gründeten Women of Color in Deutschland ihre eigenen Vereine, obwohl sie kaum über eigene Ressourcen verfügten. Einige dieser Organisationen werden gewürdigt und vorgestellt: Generation ADEFRA , RomaniPhen , maiz , EOTO , International Women´s Space und LesMigras . In Gesprächsrunden diskutieren sie Fragen von Ausschlüssen im weiß dominierten Feminismus, von Repräsentation von Strategien der Allianzbildung und der gemeinsamen Nutzung von Ressourcen. Der diskursive Teil schließt mit einem Vortrag der Soziologin Encarnación Gutièrrez Rodríguez. FeMigra Reloaded. Migrantischer Feminismus und Bündnispolitik. Der aktuelle Diskurs um intersektionalen Feminismus erweckt leicht den Eindruck, als wären erst in den letzten Jahren neue Perspektiven im Feminismus erkämpft worden. Dabei gibt es auch in Deutschland eine lange Tradition des intersektionalen Feminismus. In ihrem Vortrag bietet Encarnación Gutièrrez Rodríguez eine historische und rassismuskritische Perspektive auf vergangene und fortwährende (queer-) feministische Kämpfe. Anhand der Gruppe FeMigra (Feministische Migrantinnen), die in den 1990ern in Frankfurt aktiv war, zeichnet sie den Weg des migrantischen Feminismus und der feministischen Bündnispolitik in Deutschland nach - ein Weg, der von Kontinuitäten aber auch von Brüchen geprägt war. Im Anschluss geht sie der Frage nach, welche Errungenschaften sich heute abzeichnen und wo Leerstellen bleiben. Wie kaum eine andere bereitete Encarnación Gutièrrez Rodríguez mit ihrer Arbeit einem gesellschafts- und rassismuskritischen Feminismus in Deutschland den Weg. Encarnación Gutiérrez Rodríguez ist Professorin für Allgemeine Soziologie an der Justus-Liebig-Universität in Gießen und Series Editor der Anthem Series Studies in Decoloniality and Migration . Zurzeit arbeitet sie gemeinsam mit P?nar Tuzcu an einem Projekt zu migrantischem Feminismus und deren intersektionalen Erkundungen in den 80er und 90er Jahren. Anschließend diskutieren alle Beteiligten im großen Plenum die über den Tag hinweg aufgeworfenen Fragen.  J, a folk-striptease in 4 von Arantxa Martínez Im Anschluss an den diskursiven Teil zeigt die Performerin und Tänzerin Aranxta Martinez ihre Performance "J, a folk-striptease in 4“", in der traditionelle Bilder von Weiblichkeit in Volkstänzen unterwandert und in neue Repräsentationen von weiblicher Nacktheit und Sexualität überführt werden. Kurze Beschreibungen und Weblinks der Organisationen: Generation ADEFRA Kulturpolitisches Forum von und für Schwarze Frauen in Deutschland, gegründet Mitte der 80er Jahre, inspiriert durch Audre Lorde, um relativ isolierte Schwarze weibliche Subjekte in Deutschland mit ihren zum Teil sehr unterschiedlich entwickelten Lebensinteressen nicht nur zusammenzubringen, sondern auch auf Dauer zusammenzuhalten RomaniPhen Feministisches Rromnja-Archiv, produziert und archiviert kritisches Rromani–Wissen, um verschüttete Rromani-Geschichte, Perspektiven und Gesellschaftsanalysen sichtbar zu machen und zu verbreiten International Womenspace Eine feministische Gruppe von migrantischen und geflüchteten Frauen sowie Frauen ohne diese Erfahrung, aktiv gegen Rassismus, Sexismus und andere intersektionale Diskriminierung, gegründet 2012 in der von Geflüchteten besetzten Gerhart-Hauptmann Schule, Berlin maiz Autonomes Zentrum von und für Migrantinnen - verknüpft kritische soziale Arbeit mit Bildung, Kultur, Forschung und gesamtgesellschaftlichem Engagement mit dem Ziel, politische und kulturelle Partizipation von Migrantinnen in Österreich zu fördern. Bei maiz arbeiten Menschen, die die Veränderung ungleicher Verhältnisse anstreben und neben Beratungs- und Bildungsangeboten auch politische Kulturarbeit, öffentliche Aktionen und wissenschaftliche Forschungsprojekte durchführen. Each One Teach One (EOTO) Community-basiertes Bildungs- und Empowerment-Projekt in Berlin. Im Jahr 2012 gegründet, eröffnete der Verein im März 2014 als Kiez-Bibliothek seine Türen und ist seither ein Ort des Lernens und der Begegnung. EOTO e.V. setzt für die Interessen Schwarzer, Afrikanischer und Afrodiasporischer Menschen ein LesMigras Antidiskriminierungs- und Antigewaltbereich der Lesbenberatung Berlin e.V. , der sich hauptsächlich gegen Mehrfachdiskriminierung bzw. für Selbstermächtigung und Vernetzung lesbischer, bisexueller, queerer und trans* Migrant_innen und von Schwarzen lesbischen, bisexuellen und queeren Frauen und Transmenschen engagiert, sowie für die Bekämpfung von Gewalt und Diskriminierung von lesbischen, bisexuellen und queeren Frauen und Transmenschen im Allgemeinen.


Kategorie: Performance

In Zusammenarbeit mit Diversity Arts Culture, dem Berliner Projektbüro für Diversitätsentwicklung, möchte das Missy Magazine zum 10-jährigen Jubiläum einen Raum eröffnen, der die Perspektiven von Frauen* of Colour auf den gegenwärtigen Feminismus in den Vordergrund stellt und damit eine häufige Leerstelle im feministischen Mainstream benennt. Der Abend beginnt mit einer Performance-Lecture von Noah Sow . Die bekannte Aktivistin, Autorin und Künstlerin setzt mit ihrem Beitrag zu afrodiasporischem Feminismus in Deutschland den Auftakt. Da weiße feministische Initiativen ihre Räume meist nicht intersektional gestalteten, gründeten Women of Color in Deutschland ihre eigenen Vereine, obwohl sie kaum über eigene Ressourcen verfügten. Einige dieser Organisationen werden gewürdigt und vorgestellt: Generation ADEFRA , RomaniPhen , maiz , EOTO , International Women´s Space und LesMigras . In Gesprächsrunden diskutieren sie Fragen von Ausschlüssen im weiß dominierten Feminismus, von Repräsentation von Strategien der Allianzbildung und der gemeinsamen Nutzung von Ressourcen. Der diskursive Teil schließt mit einem Vortrag der Soziologin Encarnación Gutièrrez Rodríguez. FeMigra Reloaded. Migrantischer Feminismus und Bündnispolitik. Der aktuelle Diskurs um intersektionalen Feminismus erweckt leicht den Eindruck, als wären erst in den letzten Jahren neue Perspektiven im Feminismus erkämpft worden. Dabei gibt es auch in Deutschland eine lange Tradition des intersektionalen Feminismus. In ihrem Vortrag bietet Encarnación Gutièrrez Rodríguez eine historische und rassismuskritische Perspektive auf vergangene und fortwährende (queer-) feministische Kämpfe. Anhand der Gruppe FeMigra (Feministische Migrantinnen), die in den 1990ern in Frankfurt aktiv war, zeichnet sie den Weg des migrantischen Feminismus und der feministischen Bündnispolitik in Deutschland nach - ein Weg, der von Kontinuitäten aber auch von Brüchen geprägt war. Im Anschluss geht sie der Frage nach, welche Errungenschaften sich heute abzeichnen und wo Leerstellen bleiben. Wie kaum eine andere bereitete Encarnación Gutièrrez Rodríguez mit ihrer Arbeit einem gesellschafts- und rassismuskritischen Feminismus in Deutschland den Weg. Encarnación Gutiérrez Rodríguez ist Professorin für Allgemeine Soziologie an der Justus-Liebig-Universität in Gießen und Series Editor der Anthem Series Studies in Decoloniality and Migration . Zurzeit arbeitet sie gemeinsam mit P?nar Tuzcu an einem Projekt zu migrantischem Feminismus und deren intersektionalen Erkundungen in den 80er und 90er Jahren. Anschließend diskutieren alle Beteiligten im großen Plenum die über den Tag hinweg aufgeworfenen Fragen.  J, a folk-striptease in 4 von Arantxa Martínez Im Anschluss an den diskursiven Teil zeigt die Performerin und Tänzerin Aranxta Martinez ihre Performance "J, a folk-striptease in 4“", in der traditionelle Bilder von Weiblichkeit in Volkstänzen unterwandert und in neue Repräsentationen von weiblicher Nacktheit und Sexualität überführt werden. Kurze Beschreibungen und Weblinks der Organisationen: Generation ADEFRA Kulturpolitisches Forum von und für Schwarze Frauen in Deutschland, gegründet Mitte der 80er Jahre, inspiriert durch Audre Lorde, um relativ isolierte Schwarze weibliche Subjekte in Deutschland mit ihren zum Teil sehr unterschiedlich entwickelten Lebensinteressen nicht nur zusammenzubringen, sondern auch auf Dauer zusammenzuhalten RomaniPhen Feministisches Rromnja-Archiv, produziert und archiviert kritisches Rromani–Wissen, um verschüttete Rromani-Geschichte, Perspektiven und Gesellschaftsanalysen sichtbar zu machen und zu verbreiten International Womenspace Eine feministische Gruppe von migrantischen und geflüchteten Frauen sowie Frauen ohne diese Erfahrung, aktiv gegen Rassismus, Sexismus und andere intersektionale Diskriminierung, gegründet 2012 in der von Geflüchteten besetzten Gerhart-Hauptmann Schule, Berlin maiz Autonomes Zentrum von und für Migrantinnen - verknüpft kritische soziale Arbeit mit Bildung, Kultur, Forschung und gesamtgesellschaftlichem Engagement mit dem Ziel, politische und kulturelle Partizipation von Migrantinnen in Österreich zu fördern. Bei maiz arbeiten Menschen, die die Veränderung ungleicher Verhältnisse anstreben und neben Beratungs- und Bildungsangeboten auch politische Kulturarbeit, öffentliche Aktionen und wissenschaftliche Forschungsprojekte durchführen. Each One Teach One (EOTO) Community-basiertes Bildungs- und Empowerment-Projekt in Berlin. Im Jahr 2012 gegründet, eröffnete der Verein im März 2014 als Kiez-Bibliothek seine Türen und ist seither ein Ort des Lernens und der Begegnung. EOTO e.V. setzt für die Interessen Schwarzer, Afrikanischer und Afrodiasporischer Menschen ein LesMigras Antidiskriminierungs- und Antigewaltbereich der Lesbenberatung Berlin e.V. , der sich hauptsächlich gegen Mehrfachdiskriminierung bzw. für Selbstermächtigung und Vernetzung lesbischer, bisexueller, queerer und trans* Migrant_innen und von Schwarzen lesbischen, bisexuellen und queeren Frauen und Transmenschen engagiert, sowie für die Bekämpfung von Gewalt und Diskriminierung von lesbischen, bisexuellen und queeren Frauen und Transmenschen im Allgemeinen.


Kategorie: Performance

Das 3hd Festival 2018 setzt sich mit Systemen auseinander, die unsere Welt dominieren. Das Programm erkundet das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine, Recht und Nationalstaat sowie die Bewegungen von Geld und Menschen im Kapitalismus und geht hierfür den repressiven Strukturen von Patriarchat und gesellschaftlichen Konventionen auf den Grund. 3hd sucht nach Möglichkeiten des Widerstands: Sabotage, Hacking und Manipulation, Ablenkung, Verführung und Täuschung. Diese üblicherweise verborgenen Methoden sind wichtige Instrumente des Graswurzel-Aktivismus und der Strategien des “Unlearnings”. Die Veranstaltungen finden im HAU Hebbel am Ufer, der Säule, dem OHM, dem Studio 1 im Kunstquartier Bethanien und im Internet statt. Das Festival lädt Musi­ker*innen, Perfor­mer*innen und Künst­ler*innen aus verschiedenen Disziplinen ein, die politischen Voraussetzungen der zeitgenössischen Medienwelt und Vorstellungen von Gemeinschaft, insbesondere Praktiken von Protest und Aktivismus, zu untersuchen. Neben zwei Live-Veranstaltungen wird das Workshopformat “Labor für musikalischen Widerstand” am HAU stattfinden.


Kategorie: Performance

Das Klavier: ein schwarzes Loch. Das Leben kommt aus der Dunkelheit. Erde, Moose, Farne, Bäume. Holz. Körper. Klangkörper. Schwarze Tasten, schwarzer Lack. Jemand kam auf die Idee, einen Flügel weiß zu streichen. Er starb sofort, wurde zu Erde, aus der Holz für neue Klaviere wuchs. Klaviere haben keine natürlichen Feinde. Ein Flügel steht in der Steppe und wartet auf Paarung. Der Geschlechtsakt dauert Tage. Es rumpelt und knarzt. Töne? Kaum. Das Bild: kitschig. Der Kitsch der Natur. In China werden Klaviere systematisch vermehrt. “Lernt Klavier spielen!” rief Mao Zedong seinen Parteikadern zu. Er selbst konnte gut Klavier spielen, hat es aber nie probiert. “This Machine Kills” ist eine kurze Weltgeschichte aus Sicht des Klaviers, eine Geisterbeschwörung des grenzenlosen Apparats. Ausgehend von Veit Sprengers (Showcase Beat Le Mot) und Thies Mynthers (Phantom/Ghost) Faszination für das traditionsreiche Instrument, ist gemeinsam mit der Dramaturgin Anja Quickert eine Musikperformance zur Wirkmächtigkeit des Klaviers entstanden. In Zusammenarbeit mit Alex Murray-Leslie (Chicks On Speed), die hier ihr raumbildnerisches Debut gibt, der Filmemacherin Sandra Trostel sowie der Chorleiterin und Netzaktivistin Ithea Koch begeben sie sich in ein biomechanisches Ritual, aus dessen Irrgarten sie kaum wieder herausfinden werden.


Kategorie: Performance

Das Klavier: ein schwarzes Loch. Das Leben kommt aus der Dunkelheit. Erde, Moose, Farne, Bäume. Holz. Körper. Klangkörper. Schwarze Tasten, schwarzer Lack. Jemand kam auf die Idee, einen Flügel weiß zu streichen. Er starb sofort, wurde zu Erde, aus der Holz für neue Klaviere wuchs. Klaviere haben keine natürlichen Feinde. Ein Flügel steht in der Steppe und wartet auf Paarung. Der Geschlechtsakt dauert Tage. Es rumpelt und knarzt. Töne? Kaum. Das Bild: kitschig. Der Kitsch der Natur. In China werden Klaviere systematisch vermehrt. “Lernt Klavier spielen!” rief Mao Zedong seinen Parteikadern zu. Er selbst konnte gut Klavier spielen, hat es aber nie probiert. “This Machine Kills” ist eine kurze Weltgeschichte aus Sicht des Klaviers, eine Geisterbeschwörung des grenzenlosen Apparats. Ausgehend von Veit Sprengers (Showcase Beat Le Mot) und Thies Mynthers (Phantom/Ghost) Faszination für das traditionsreiche Instrument, ist gemeinsam mit der Dramaturgin Anja Quickert eine Musikperformance zur Wirkmächtigkeit des Klaviers entstanden. In Zusammenarbeit mit Alex Murray-Leslie (Chicks On Speed), die hier ihr raumbildnerisches Debut gibt, der Filmemacherin Sandra Trostel sowie der Chorleiterin und Netzaktivistin Ithea Koch begeben sie sich in ein biomechanisches Ritual, aus dessen Irrgarten sie kaum wieder herausfinden werden.


Kategorie: Performance

Das 3hd Festival 2018 setzt sich mit Systemen auseinander, die unsere Welt dominieren. Das Programm erkundet das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine, Recht und Nationalstaat sowie die Bewegungen von Geld und Menschen im Kapitalismus und geht hierfür den repressiven Strukturen von Patriarchat und gesellschaftlichen Konventionen auf den Grund. 3hd sucht nach Möglichkeiten des Widerstands: Sabotage, Hacking und Manipulation, Ablenkung, Verführung und Täuschung. Diese üblicherweise verborgenen Methoden sind wichtige Instrumente des Graswurzel-Aktivismus und der Strategien des “Unlearnings”. Die Veranstaltungen finden im HAU Hebbel am Ufer, der Säule, dem OHM, dem Studio 1 im Kunstquartier Bethanien und im Internet statt. Das Festival lädt Musi­ker*innen, Perfor­mer*innen und Künst­ler*innen aus verschiedenen Disziplinen ein, die politischen Voraussetzungen der zeitgenössischen Medienwelt und Vorstellungen von Gemeinschaft, insbesondere Praktiken von Protest und Aktivismus, zu untersuchen. Neben zwei Live-Veranstaltungen wird das Workshopformat “Labor für musikalischen Widerstand” am HAU stattfinden.


Kategorie: Performance

Das Klavier: ein schwarzes Loch. Das Leben kommt aus der Dunkelheit. Erde, Moose, Farne, Bäume. Holz. Körper. Klangkörper. Schwarze Tasten, schwarzer Lack. Jemand kam auf die Idee, einen Flügel weiß zu streichen. Er starb sofort, wurde zu Erde, aus der Holz für neue Klaviere wuchs. Klaviere haben keine natürlichen Feinde. Ein Flügel steht in der Steppe und wartet auf Paarung. Der Geschlechtsakt dauert Tage. Es rumpelt und knarzt. Töne? Kaum. Das Bild: kitschig. Der Kitsch der Natur. In China werden Klaviere systematisch vermehrt. “Lernt Klavier spielen!” rief Mao Zedong seinen Parteikadern zu. Er selbst konnte gut Klavier spielen, hat es aber nie probiert. “This Machine Kills” ist eine kurze Weltgeschichte aus Sicht des Klaviers, eine Geisterbeschwörung des grenzenlosen Apparats. Ausgehend von Veit Sprengers (Showcase Beat Le Mot) und Thies Mynthers (Phantom/Ghost) Faszination für das traditionsreiche Instrument, ist gemeinsam mit der Dramaturgin Anja Quickert eine Musikperformance zur Wirkmächtigkeit des Klaviers entstanden. In Zusammenarbeit mit Alex Murray-Leslie (Chicks On Speed), die hier ihr raumbildnerisches Debut gibt, der Filmemacherin Sandra Trostel sowie der Chorleiterin und Netzaktivistin Ithea Koch begeben sie sich in ein biomechanisches Ritual, aus dessen Irrgarten sie kaum wieder herausfinden werden.


Kategorie: Performance

Das 3hd Festival 2018 setzt sich mit Systemen auseinander, die unsere Welt dominieren. Das Programm erkundet das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine, Recht und Nationalstaat sowie die Bewegungen von Geld und Menschen im Kapitalismus und geht hierfür den repressiven Strukturen von Patriarchat und gesellschaftlichen Konventionen auf den Grund. 3hd sucht nach Möglichkeiten des Widerstands: Sabotage, Hacking und Manipulation, Ablenkung, Verführung und Täuschung. Diese üblicherweise verborgenen Methoden sind wichtige Instrumente des Graswurzel-Aktivismus und der Strategien des “Unlearnings”. Die Veranstaltungen finden im HAU Hebbel am Ufer, der Säule, dem OHM, dem Studio 1 im Kunstquartier Bethanien und im Internet statt. Das Festival lädt Musi­ker*innen, Perfor­mer*innen und Künst­ler*innen aus verschiedenen Disziplinen ein, die politischen Voraussetzungen der zeitgenössischen Medienwelt und Vorstellungen von Gemeinschaft, insbesondere Praktiken von Protest und Aktivismus, zu untersuchen. Neben zwei Live-Veranstaltungen wird das Workshopformat “Labor für musikalischen Widerstand” am HAU stattfinden.


Kategorie: Performance

Das 3hd Festival 2018 setzt sich mit Systemen auseinander, die unsere Welt dominieren. Das Programm erkundet das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine, Recht und Nationalstaat sowie die Bewegungen von Geld und Menschen im Kapitalismus und geht hierfür den repressiven Strukturen von Patriarchat und gesellschaftlichen Konventionen auf den Grund. 3hd sucht nach Möglichkeiten des Widerstands: Sabotage, Hacking und Manipulation, Ablenkung, Verführung und Täuschung. Diese üblicherweise verborgenen Methoden sind wichtige Instrumente des Graswurzel-Aktivismus und der Strategien des “Unlearnings”. Die Veranstaltungen finden im HAU Hebbel am Ufer, der Säule, dem OHM, dem Studio 1 im Kunstquartier Bethanien und im Internet statt. Das Festival lädt Musi­ker*innen, Perfor­mer*innen und Künst­ler*innen aus verschiedenen Disziplinen ein, die politischen Voraussetzungen der zeitgenössischen Medienwelt und Vorstellungen von Gemeinschaft, insbesondere Praktiken von Protest und Aktivismus, zu untersuchen. Neben zwei Live-Veranstaltungen wird das Workshopformat “Labor für musikalischen Widerstand” am HAU stattfinden.


Kategorie: Performance

Das Klavier: ein schwarzes Loch. Das Leben kommt aus der Dunkelheit. Erde, Moose, Farne, Bäume. Holz. Körper. Klangkörper. Schwarze Tasten, schwarzer Lack. Jemand kam auf die Idee, einen Flügel weiß zu streichen. Er starb sofort, wurde zu Erde, aus der Holz für neue Klaviere wuchs. Klaviere haben keine natürlichen Feinde. Ein Flügel steht in der Steppe und wartet auf Paarung. Der Geschlechtsakt dauert Tage. Es rumpelt und knarzt. Töne? Kaum. Das Bild: kitschig. Der Kitsch der Natur. In China werden Klaviere systematisch vermehrt. “Lernt Klavier spielen!” rief Mao Zedong seinen Parteikadern zu. Er selbst konnte gut Klavier spielen, hat es aber nie probiert. “This Machine Kills” ist eine kurze Weltgeschichte aus Sicht des Klaviers, eine Geisterbeschwörung des grenzenlosen Apparats. Ausgehend von Veit Sprengers (Showcase Beat Le Mot) und Thies Mynthers (Phantom/Ghost) Faszination für das traditionsreiche Instrument, ist gemeinsam mit der Dramaturgin Anja Quickert eine Musikperformance zur Wirkmächtigkeit des Klaviers entstanden. In Zusammenarbeit mit Alex Murray-Leslie (Chicks On Speed), die hier ihr raumbildnerisches Debut gibt, der Filmemacherin Sandra Trostel sowie der Chorleiterin und Netzaktivistin Ithea Koch begeben sie sich in ein biomechanisches Ritual, aus dessen Irrgarten sie kaum wieder herausfinden werden.


Kategorie: Performance


Änderungen vorbehalten! - Angaben ohne Gewähr! - Stand:30.09.18
© Fotos der Vorstellungen: [+][-]
Testament(Dorothea Tuch/Dorothea Tuch) Projecting [Space[(Laura van Severen/Laura van Severen) Oratorium(Benjamin Krieg/Benjamin Krieg) Geburtstagsgala(Benjamin Krieg/Benjamin Krieg) Happyology(Dragana Bulut, Joseph Wegmann/Dragana Bulut, Joseph Wegmann) Invisible Republic: #stilllovingtherevolution(Kathrin Krottenthaler/Kathrin Krottenthaler) Minimal Acoustic Poetry – Zwischen Iran und Palästina(Promo/) Re_Centering – Intersektionale Räume im Feminismus(Promo/) 3hd Festival 2018: System.Lure(Promo/) This Machine Kills – Hidden Tales of the Revolutionary Piano(Promo/)

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