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Spielplan für Oktober 2018

Sie wollen einmal hinter die Kulissen des Berliner Ensembles schauen? Wir bieten regelmäßig öffentliche Führungen mit Werner Riemann an, der seit über 60 Jahren am Haus ist und von Bertolt Brecht und Helene Weigel persönlich eingestellt wurde. Die Führungen kosten 5 Euro pro Person, ermäßigt 3 Euro und können nur direkt über die Theaterkasse gebucht werden. THEATERKASSE IM BERLINER ENSEMBLE Bertolt-Brecht-Platz 1, 10117 Berlin Montag bis Samstag 10.00 bis 18.30 Uhr Telefon 030/284-08-155 Fax 030/284-08-115 E-Mail theaterkasse@berliner-ensemble.de  .-


Kategorie: Führung

Unter dem Namen Berliner Ensemble machte das Theater am Schiffbauerdamm im Zentrum Berlins Weltkarriere. Berühmt als Wirkungsstätte Bertolt Brechts, der das Haus mit seinem ästhetischen und politischen Anspruch auf eine neue künstlerische Umlaufbahn katapultierte, ist die Geschichte dieser 1892 als Neues Theater errichteten Bühne jedoch viel länger und vielgestaltiger – und wird in diesem Buch bis heute weitergeschrieben. Mit: Anja Nioduschewski, Jutta Hoffmann u.a. In Kooperation mit Theater der Zeit.


Kategorie: Lesung

Freuen Sie sich auf eine neue fulminante Lesung des Ausnahmeschauspielers Martin Wuttke, der zuletzt Robert Seethalers Roman "Der Trafikant" im Berliner Ensemble gelesen hat und ab Oktober in Simon Stones Antiken-Zyklus "Eine griechische Trilogie" auch als Schauspieler wieder auf der großen Bühne zu erleben sein wird. Das Programm der Lesung wird mit dem Oktober-Leporello veröffentlicht. Mit: Martin Wuttke


Kategorie: Lesung

Loriot sagte einmal: "Wie konnte es geschehen, dass Heino Jaeger 25 Jahre ein Geheimtipp blieb? Wir haben ihn wohl nicht verdient." Olli Dittrich, einer der besten und wandlungsfähigsten Komödianten unserer Zeit, 12-fach Grimme-Preis nominiert, 4-fach ausgezeichnet, liest und spricht in Figuren aus dem Werk des großen Heino Jaeger, dem "Mozart der Komik" (Eckhard Henscheid). Mit: Olli Dittrich


Kategorie: Lesung

"Ich bin geboren worden. Ich bin in das Geburtenregister eingetragen worden. Ich bin älter geworden." Was so unschuldig beginnt, ändert sich plötzlich: "Ich bin verantwortlich geworden. Ich bin schuldig geworden." Ein Start in die Auseinandersetzung mit höheren und niedrigeren Ordnungsmächten. Handkes teils vergnügliche, teils bittere Sprachkritik entstand vor 50 Jahren im Kontext von sprechenden Titeln wie Hilferufe, Weissagung und, berühmterweise, Publikumsbeschimpfung. Spielerisch schickt Peter Handke seine/n Sprecher/in zur Beichte und nötigt ihm oder ihr eine Selbstbezichtigung ab, wie totalitäre Regime sie ihren Sünder/innen abnehmen. Damit zeigt er etwa die Nähe von Katholizismus und Kommunismus auf und diskutiert die bigotten gesellschaftlichen Schuldbegriffe, bis hin zum eigenen Medium: "Gegen welche Gesetze des Theaters habe ich mich vergangen?" Diese Beichte kann im Theater nur das Publikum abnehmen. Eine Produktion des Volkstheater Wien.


Kategorie: Schauspiel

18 Jahre nach seinem Debüt "Soloalbum" schreibt Benjamin von Stuckrad-Barre sie doch, die Autobiographie, mit der keiner gerechnet hat. Ein Greatest-Hits Album, ein Best-Of: kein Soloalbum – sondern der Soundtrack eines selbstzerstörerischen Lebens. Im legendären Hotel Chateau Marmont am Sunset Boulevard schaut Stuckrad-Barre sich selbst beim Schreiben zu – und erzählt von zwanzig Jahren Nachtleben, Drogen, Ruhm und Realitätsverlust, vom Aufstehen und Hinfallen. Keine Recherche, sondern pures Leben. "Das Kokain ließ mich Tage und Nächte manisch herumrotieren, gegen das lästige Herzrasen goss ich Alkohol drauf, schlief irgendwann vollkommen betäubt ein, dabei half das Rohypnol, das der neue, zum Heroin ratende Dealer mir mitgebracht hatte, weil, so seine fachmännische Blickdiagnose, ich auch mal wieder runterkommen müsse, zwischendurch. Wenn ich erwachte, brauchte ich eine Weile, um einen Zusammenhang herzustellen zwischen den durch die Gardinen hindurch sichtbaren Tageszeitindizien und der zuletzt erinnerten Tageszeit, ich unterschied nur mehr zwischen hell und dunkel, Tag und Nacht. Manchmal schlief ich wohl 26 Stunden, manchmal auch nur zwei, es war alles nicht so klar und sollte das auch auf gar keinen Fall werden. Aufstieg und Fall in einem Rutsch. Nur aufschreiben würde ich es halt noch müssen, irgendwann, aber natürlich erstmal bis zum letzten Kapitel durcherleben – ohne retardierenden zweiten Akt (where the slow stuff happens) direkt in die Katastrophe."  .- Am 6. Oktober 2018 gibt es eine lange Benjamin-von-Stuckrad-Barre-Nacht mit einer Sondervorstellung von "Panikherz" um 17.00 Uhr und einer anschließenden Marathonlesung "20 Jahre Soloalbum" ab 19.30 Uhr mit Autor Benjamin von Stuckrad-Barre und zahlreichen Gästen.


Kategorie: Schauspiel

Nach der Uraufführung von "Panikherz", dem autobiografischen Roman von Benjamin von Stuckrad-Barre, ist das Berliner Ensemble auch der Ort, den Kreis zu schließen und in einer einmaligen Sonderveranstaltung die Grundlage von "Panikherz" nachzureichen: Das Buch, mit dem vor exakt 20 Jahren alles begann. "Soloalbum". Im August 1998 erschienen, widerfuhr Stuckrad-Barres Debütroman binnen kurzer Zeit nahezu alles, was einem Buch passieren kann: gelobt, verrissen, verfilmt und, gekauft... Stuckrad-Barre liest das komplette Buch in einer Nacht, unterstützt von zahlreichen Gästen.


Kategorie: Lesung

"Warum ausgerechnet Deutschland, warum um Himmels Willen bist du hier, wenn niemand dich dazu zwingt?" Kaum eine Frage hat Deborah Feldman öfter gehört, so als müsste sie sich dafür rechtfertigen, als eine von orthodox-jüdischen Shoa-Opfern erzogene New Yorkerin nach Berlin gezogen zu sein. Die Frage spiegelt den unendlichen Schatten, den dieses Verbrechen aller Verbrechen in unsere Gegenwart wirft. Aufgrund ihrer Lebenserfahrung stellt Deborah Feldman die Fragen des Erinnerns und Gedenkens jetzt neu. Dabei greift sie aktuelle Debatten wie die über einen neuen Antisemitismus auf und lässt uns teilhaben an Gesprächen mit Menschen, die ähnliche, aber auch ganz andere Erfahrungen im Umgang mit dem Holocaust gemacht haben. Dem öffentlichen Diskurs hält sie so die Rede im Privaten entgegen, blickt mit diesen Erzählungen auf die Generation der eigenen Kinder und lässt in einer kreisenden Annäherung an das kollektive Trauma fühlbar werden, was im öffentlichen Ritual des Erinnerns längst zur Routine erstarrt ist. Deborah Feldman fordert in Entinnerung einen anderen Umgang mit der Geschichte, denn den Dämon immer wieder zu beschwören, überhöht den Teufel, trägt aber wenig zu einem gelungenen Leben bei. Dieses Paradox erlebte Deborah Feldman sowohl in ihrer Gemeinschaft, als auch in der deutschen Gesellschaft. Ihr eigenes Leid war immer schon entwertet durch das erlittene der Vorfahren: "Wenn mir kalt war, dann dachte ich an die Kälte, die meine Großmutter während der Todesmärsche erlitten haben musste und fühlte mich dann angewidert von meiner eigenen Empfindung." Dem setzt sie heute ein Erinnern entgegen, das nicht vom Schmerz bestimmt ist, sondern Verantwortung für ein vom Leid geläutertes Wissen übernimmt. Mit: Deborah Feldman Moderation: Gabriele von Arnim


Kategorie: Lesung

Für Paula Spencer ist mit 39 Jahren das Meiste in ihrem Leben schon gelaufen. Und es ist nicht gut gelaufen. Den geblümten Schlafzimmervorhang, der im Sommerwind über ihrem Kinderbett wehte, hat es nie gegeben – aber die Übergriffe ihres Vaters. In der Schule wird sie knapp über Sonderklassenniveau eingestuft. Zwischen abgestumpften Lehrern und zudringlichen Banknachbarn trainiert sie schmutziges Denken und abgebrühtes Benehmen. Dann gründet sie mit ihrer Jugendliebe Charlo eine Familie. Und immer wieder sitzt sie im Krankenhaus und erklärt ihre Verletzungen damit, dass sie gegen eine Tür gelaufen sei. Nun ist Charlo tot und Paula beginnt zu sprechen. Booker-Preisträger Roddy Doyle erzählt die Geschichte einer alkoholsüchtigen Frau, die allen Widerwärtigkeiten und Demütigungen zum Trotz ihr Leben in die Hand nimmt. Fernab von Sentimentalitäten oder moralischen Zeigefingern veranschaulicht er einen Bewusstwerdungsprozess in harter Bodennähe, der sich zu einer präzisen Milieuschilderung verdichtet. Ein furioser Monolog über eine enttäuschte Liebe und den unermüdlichen Versuch, das Leben aus eigener Kraft in den Griff zu bekommen. Eine Produktion von Schauspiel Frankfurt.


Kategorie: Schauspiel

Die drängende Frage lautet: Wenn wir vor zweieinhalb Jahrtausenden im antiken Theater so komplexe, autonome und befreite Frauenfiguren schaffen konnten, was ist dann zwischenzeitlich schiefgelaufen? Sind die letzten zweieinhalb Jahrtausende nur ein Rückfall in Repression und Kontrolle? Welche Rolle spielen Theatermacher in der Geschichte von Missbrauch und Bevormundung? Können wir wirklich eine gleichberechtigte und gerechte Gesellschaft sein ohne ein Theater, das diese Verhältnisse reproduziert? Und wenn es bereits in der griechischen Antike gelungen ist, ehrfurchtgebietende Heldinnen zu schaffen, was hält uns so langanhaltend davon ab? Eine griechische Trilogie schafft eine Geschichte des weiblichen Widerstands von der Sexkomödie in Aristophanes’ Lysistrata, über die Schrecken von Euripides’ Die Troerinnen bis zur Katharsis der explosiven Rache in Euripides’ Die Bakchen. Eine griechische Trilogie besteht aus drei neuen Stücken, von denen eines von einer weiblichen Besetzung, das andere von einer männlichen Besetzung und das dritte vom gesamten Ensemble gespielt wird.


Kategorie: Schauspiel

Unter dem Stichwort "Einblicke" erhalten Sie regelmäßig die Möglichkeit, uns, unsere Arbeit und die Inszenierungen näher kennenzulernen – auch von der spielpraktischen Seite her. Zu unseren Formaten sind alle eingeladen, auch Theaterneulinge. Ansprechpartnerin: Geraldine Blomberg


Kategorie: Workshop

Die drängende Frage lautet: Wenn wir vor zweieinhalb Jahrtausenden im antiken Theater so komplexe, autonome und befreite Frauenfiguren schaffen konnten, was ist dann zwischenzeitlich schiefgelaufen? Sind die letzten zweieinhalb Jahrtausende nur ein Rückfall in Repression und Kontrolle? Welche Rolle spielen Theatermacher in der Geschichte von Missbrauch und Bevormundung? Können wir wirklich eine gleichberechtigte und gerechte Gesellschaft sein ohne ein Theater, das diese Verhältnisse reproduziert? Und wenn es bereits in der griechischen Antike gelungen ist, ehrfurchtgebietende Heldinnen zu schaffen, was hält uns so langanhaltend davon ab? Eine griechische Trilogie schafft eine Geschichte des weiblichen Widerstands von der Sexkomödie in Aristophanes’ Lysistrata, über die Schrecken von Euripides’ Die Troerinnen bis zur Katharsis der explosiven Rache in Euripides’ Die Bakchen. Eine griechische Trilogie besteht aus drei neuen Stücken, von denen eines von einer weiblichen Besetzung, das andere von einer männlichen Besetzung und das dritte vom gesamten Ensemble gespielt wird.


Kategorie: Schauspiel

Die drängende Frage lautet: Wenn wir vor zweieinhalb Jahrtausenden im antiken Theater so komplexe, autonome und befreite Frauenfiguren schaffen konnten, was ist dann zwischenzeitlich schiefgelaufen? Sind die letzten zweieinhalb Jahrtausende nur ein Rückfall in Repression und Kontrolle? Welche Rolle spielen Theatermacher in der Geschichte von Missbrauch und Bevormundung? Können wir wirklich eine gleichberechtigte und gerechte Gesellschaft sein ohne ein Theater, das diese Verhältnisse reproduziert? Und wenn es bereits in der griechischen Antike gelungen ist, ehrfurchtgebietende Heldinnen zu schaffen, was hält uns so langanhaltend davon ab? Eine griechische Trilogie schafft eine Geschichte des weiblichen Widerstands von der Sexkomödie in Aristophanes’ Lysistrata, über die Schrecken von Euripides’ Die Troerinnen bis zur Katharsis der explosiven Rache in Euripides’ Die Bakchen. Eine griechische Trilogie besteht aus drei neuen Stücken, von denen eines von einer weiblichen Besetzung, das andere von einer männlichen Besetzung und das dritte vom gesamten Ensemble gespielt wird.


Kategorie: Schauspiel

Dieser bayerische Abend der besonderen Art funktioniert fernab von weiß-blauer Weißwurstidylle und Bierseligkeit. Der Menschenkenner Polt bespiegelt die Abgründe des "Bayern an sich", ohne ihn dem unreflektierten Gelächter des homo googleensis preiszugeben, und die Well-Brüder liefern den Soundtrack zum "Panoptikum Bavaricum". Unter Zuhilfenahme unzähliger Instrumente wird das politische Geschehen Bayerns und des Restes der Welt aufs Korn genommen und zu einer Mordsgaudi. Mit: Gerhard Polt und den Well-Brüdern


Kategorie: Spezial

Dieser bayerische Abend der besonderen Art funktioniert fernab von weiß-blauer Weißwurstidylle und Bierseligkeit. Der Menschenkenner Polt bespiegelt die Abgründe des "Bayern an sich", ohne ihn dem unreflektierten Gelächter des homo googleensis preiszugeben, und die Well-Brüder liefern den Soundtrack zum "Panoptikum Bavaricum". Unter Zuhilfenahme unzähliger Instrumente wird das politische Geschehen Bayerns und des Restes der Welt aufs Korn genommen und zu einer Mordsgaudi. Mit: Gerhard Polt und den Well-Brüdern


Kategorie: Spezial


Änderungen vorbehalten! - Angaben ohne Gewähr! - Stand:30.09.18
© Fotos der Vorstellungen: [+][-]
Theaterführung mit Werner Riemann(Promo/) Theater am Schiffbauerdamm. Vom neuen Theater zum Berliner Ensemble(/) Eine Lesung mit Martin Wuttke(/) Olli Dittrich liest Heino Jaeger(/) Selbstbezichtigung(Ulrike Rindermann / Volkstheater Wien/Ulrike Rindermann / Volkstheater Wien) Panikherz(Julian Röder/Julian Röder) 20 Jahre Soloalbum(/) Entinnerung(/) Die Frau, die gegen Türen rannte(Birgit Hupfeld/Birgit Hupfeld) Eine griechische Trilogie(/) Einblicke: Praxis Workshop zu "Eine griechische Trilogie"(/) Im Abgang nachtragend(Wilfried Hösl/Wilfried Hösl)

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