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Spielplan für November 2018

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit – diese drei Werte sind nichts weniger als die heilige Trinität der Moderne. Seit der französischen Revolution haben sie Emanzipationsbestrebungen nicht nur in Europa, sondern überall auf der Welt befeuert. Im 20. Jahrhundert wurden die drei Ideen zwar weiterhin konservativer, aber auch linker und feministischer Kritik unterzogen. Nichtsdestotrotz prägen sie auch heute das Selbstverständnis ganz verschiedener politischer Positionen. Gerade heute in einer Zeit wachsender politischer Instabilität, rasanter Transformation und zunehmender Rückwärtsgewandtheit taugen diese drei Motive wie kaum andere zu einem Nachdenken über das politische Selbstverständnis unserer Gegenwart: Wie das Erbe dieser Gründungsmotive heute auslegen? Wie unterscheiden sich dabei rechte, linke und liberale Interpretationen? Und stehen wir an der Schwelle zu einer anderen Epoche, in der konkurrierende Motive zu diesen drei Leitideen aufkommen? Im Rahmen einer Kooperation zwischen Volksbühne und [Deutschlandfunk Kultur](https://www.deutschlandfunkkultur.de/sein-und-streit.2161.de.html) wird der für seine Streitbarkeit bekannte Philosoph Peter Sloterdijk an drei Abenden über Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit diskutieren. [logo DFK 250]


Kategorie: Diskurs

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit – diese drei Werte sind nichts weniger als die heilige Trinität der Moderne. Seit der französischen Revolution haben sie Emanzipationsbestrebungen nicht nur in Europa, sondern überall auf der Welt befeuert. Im 20. Jahrhundert wurden die drei Ideen zwar weiterhin konservativer, aber auch linker und feministischer Kritik unterzogen. Nichtsdestotrotz prägen sie auch heute das Selbstverständnis ganz verschiedener politischer Positionen. Gerade heute in einer Zeit wachsender politischer Instabilität, rasanter Transformation und zunehmender Rückwärtsgewandtheit taugen diese drei Motive wie kaum andere zu einem Nachdenken über das politische Selbstverständnis unserer Gegenwart: Wie das Erbe dieser Gründungsmotive heute auslegen? Wie unterscheiden sich dabei rechte, linke und liberale Interpretationen? Und stehen wir an der Schwelle zu einer anderen Epoche, in der konkurrierende Motive zu diesen drei Leitideen aufkommen? Im Rahmen einer Kooperation zwischen Volksbühne und [Deutschlandfunk Kultur](https://www.deutschlandfunkkultur.de/sein-und-streit.2161.de.html) wird der für seine Streitbarkeit bekannte Philosoph Peter Sloterdijk an drei Abenden über Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit diskutieren. [logo DFK 250]


Kategorie: Diskurs

Erik Enocksson ist ein schwedischer Komponist mit Sitz in Stockholm. Er ist bekannt für seine Arbeit mit den Regisseuren Jesper Ganslandt und Fredrik Wenzel. Enockssons ergreifend schöne Filmmusik zu Filmen wie "Farväl Falkenberg", "Man tänker sitt" und "Apan" verlieh ihm schnell Kultstatus. Zuletzt war er aktiv als Mitglied der skandinavischen Gruppierung "Body Sculptures".


Kategorie: Konzert

In der Übersetzung von Karl Lerbs / in einer Fassung von Laura Andreß und Marie Schleef „Und er sagte: Frauen können nicht schreiben, Frauen können nicht malen – nicht so sehr, weil er selbst es glaubte, als weil er es aus irgendeinem seltsamen Grunde so haben wollte.“ Der sechsjährige James Ramsay möchte unbedingt zum Leuchtturm fahren. Während des Sommerurlaubs an der schottischen Küste fragt er seine Eltern immer wieder, wann die Familie endlich den Ausflug wagen würde. Der Loop beginnt: ein Nicht-Aufgeben, Nicht-Lockerlassen, ein ständiges Infragestellen. Die permanente Wiederholung des Jungen legt längst verinnerlichte Verhaltens- und Denkmuster der Familienmitglieder offen – und lässt doch kein Entkommen aus ihrer Gedankenwelt zu. Die geplante Fahrt zum Leuchtturm wird so zum Stellvertreter gesellschaftlicher Rollenbilder, unausgesprochener Bedürfnisse und Erwartungen. Der Loop definiert und zerstört die Familie zugleich. Die Diplominszenierung von Marie Schleef ist der erste Teil ihrer Trilogie über Räume der Emanzipation und basiert auf Virginia Woolfs 1927 erschienenem Roman Die Fahrt zum Leuchtturm, in dem die Bewusstseinsströme der Figuren Einblicke in viel komplexere Fragen nach Tradition, Macht, Verantwortung und familiären Pflichten geben. Die Inszenierung nimmt den psychologischen Roman als Ausgangspunkt und verleiht der Sinnsuche und den Ängsten seiner Protagonist*innen zugleich eine über-individuelle Gültigkeit. Eine Diplominszenierung in Kooperation mit der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch


Kategorie: Schauspiel

In der Übersetzung von Karl Lerbs / in einer Fassung von Laura Andreß und Marie Schleef „Und er sagte: Frauen können nicht schreiben, Frauen können nicht malen – nicht so sehr, weil er selbst es glaubte, als weil er es aus irgendeinem seltsamen Grunde so haben wollte.“ Der sechsjährige James Ramsay möchte unbedingt zum Leuchtturm fahren. Während des Sommerurlaubs an der schottischen Küste fragt er seine Eltern immer wieder, wann die Familie endlich den Ausflug wagen würde. Der Loop beginnt: ein Nicht-Aufgeben, Nicht-Lockerlassen, ein ständiges Infragestellen. Die permanente Wiederholung des Jungen legt längst verinnerlichte Verhaltens- und Denkmuster der Familienmitglieder offen – und lässt doch kein Entkommen aus ihrer Gedankenwelt zu. Die geplante Fahrt zum Leuchtturm wird so zum Stellvertreter gesellschaftlicher Rollenbilder, unausgesprochener Bedürfnisse und Erwartungen. Der Loop definiert und zerstört die Familie zugleich. Die Diplominszenierung von Marie Schleef ist der erste Teil ihrer Trilogie über Räume der Emanzipation und basiert auf Virginia Woolfs 1927 erschienenem Roman Die Fahrt zum Leuchtturm, in dem die Bewusstseinsströme der Figuren Einblicke in viel komplexere Fragen nach Tradition, Macht, Verantwortung und familiären Pflichten geben. Die Inszenierung nimmt den psychologischen Roman als Ausgangspunkt und verleiht der Sinnsuche und den Ängsten seiner Protagonist*innen zugleich eine über-individuelle Gültigkeit. Eine Diplominszenierung in Kooperation mit der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch


Kategorie: Schauspiel

In der Übersetzung von Karl Lerbs / in einer Fassung von Laura Andreß und Marie Schleef „Und er sagte: Frauen können nicht schreiben, Frauen können nicht malen – nicht so sehr, weil er selbst es glaubte, als weil er es aus irgendeinem seltsamen Grunde so haben wollte.“ Der sechsjährige James Ramsay möchte unbedingt zum Leuchtturm fahren. Während des Sommerurlaubs an der schottischen Küste fragt er seine Eltern immer wieder, wann die Familie endlich den Ausflug wagen würde. Der Loop beginnt: ein Nicht-Aufgeben, Nicht-Lockerlassen, ein ständiges Infragestellen. Die permanente Wiederholung des Jungen legt längst verinnerlichte Verhaltens- und Denkmuster der Familienmitglieder offen – und lässt doch kein Entkommen aus ihrer Gedankenwelt zu. Die geplante Fahrt zum Leuchtturm wird so zum Stellvertreter gesellschaftlicher Rollenbilder, unausgesprochener Bedürfnisse und Erwartungen. Der Loop definiert und zerstört die Familie zugleich. Die Diplominszenierung von Marie Schleef ist der erste Teil ihrer Trilogie über Räume der Emanzipation und basiert auf Virginia Woolfs 1927 erschienenem Roman Die Fahrt zum Leuchtturm, in dem die Bewusstseinsströme der Figuren Einblicke in viel komplexere Fragen nach Tradition, Macht, Verantwortung und familiären Pflichten geben. Die Inszenierung nimmt den psychologischen Roman als Ausgangspunkt und verleiht der Sinnsuche und den Ängsten seiner Protagonist*innen zugleich eine über-individuelle Gültigkeit. Eine Diplominszenierung in Kooperation mit der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch


Kategorie: Schauspiel

In Zusammenarbeit mit Atelier Impopulaire Make-Up und Chain & the Gang Frontman Ian Svenonius mit seinem Soloprojekt. Parallel zum Konzert ist auch die Austellung [Alphabet Reform Committee](https://www.volksbuehne.berlin/de/programm/6413/alphabet-reform-committee-experimental-jetset-ian-svenonius-kuratiert-von-atelier-impopulaire) mit Werken von ihm im Pavillon zu sehen. Ian F. Svenonius ist ein US-amerikanischer Musiker und Sänger verschiedener Bands aus Washington DC wie "Nation of Ulysses", "The Make-Up", "Weird War", "XYZ", "Escape-ism" und "Chain and The Gang". Neben seinen zahlreichen Projekten hat Svenonius mehr als 19 Alben und 20 Singles, EPs und Splits veröffentlicht. Außerdem ist Svenonius Autor und Online-Talkshow-Moderator. Seine erste Band, "Nation of Ulysses", die 1990 ihre erste Platte veröffentlichte, war in der Punkszene sehr einflussreich, löste sich aber 1992 auf. Nach einem kurzlebigen Nebenprojekt namens "Cupid Car Club" gründete Svenonius 1995 "The Make-Up" und kombinierte Garage Rock, Soul und Befreiungstheologie zu einem neuen Genre, das er "Gospel Yeh-Yeh" nannte. "The Make-Up" trennten sich Anfang 2001 und ein Jahr später gründete Svenonius die Band "Weird War", die auch kurz als "Scene Creamer" bekannt war. Derzeit ist Svenonius Leadsänger der Band "Chain and the Gang". Svenonius Soloarbeit umfasst das 2001 erschienene Album "Play Power" unter dem Pseudonym David Candy, das Buch The Psychic Soviet sowie seine Tätigkeit als Moderator von "Soft Focus" auf VBS.tv. Svenonius Projekte und Texte vereint eine antiautoritäre, marxistische, politische Sichtweise.


Kategorie: Konzert


Änderungen vorbehalten! - Angaben ohne Gewähr! - Stand:08.11.18
© Fotos der Vorstellungen: [+][-]
Armen Avanessian & Enemies #39 & Sein und Streit Drei Gespräche mit Peter Sloterdijk: 2. Gleichheit(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Armen Avanessian & Enemies #40 & Sein und Streit Drei Gespräche mit Peter Sloterdijk: 3. Brüderlichkeit?(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Erik Enocksson presents Apan, with live visuals by Martin Burström(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Die Fahrt zum Leuchtturm(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Escape-ism(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin)

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