www.berlinchecker.de
AnzeigeVineShop24.de - Qualitätsweine aus aller Welt



Spielplan für November 2019


Kategorie: Klassik

Etwas von Don Quixote steckt in uns allen, meint Ludwig Quandt, Erster Solocellist der Berliner Philharmoniker in einem Interview fr die Digital Concert Hall. Was den Quixote fr ihn so faszinierend macht? Die Art, wie er die Welt wahrnimmt. Es gibt eine groe Diskrepanz zwischen seiner Vorstellung und der Realitt. Eine Hammelherde oder Windmhlen sind in Quixotes Augen ein feindliches Heer, das es zu bekmpfen gilt, eine hssliche Bauernmagd entzndet sein Herz, weil er sie fr Dulcinea, die schnste Frau der Welt hlt. Ihm zur Seite steht der treue, pragmatische Diener Sancho Pansa, der fatalistisch smtliche Torheiten seines Herrn aushlt. Miguel de Cervantes 1605 verffentlichte Erzhlung vom Ritter aus la Mancha gehrt zu den wichtigsten Romanen der europischen Kulturgeschichte. Der spanische Dichter schuf mit ihm eine Parodie auf die damals so beliebten Ritterromane. Der parodistische Ansatz Cervantes sowie die Situationen, die Quixote in seinem Wahn erlebt, inspirierten Richard Strauss zu seiner Tondichtung Don Quixote, in der er auf humorvolle, ironische Weise die musikalische Form der Variation persifliert. Gleichzeitig gelang ihm eine musikpsychologisch geniale Charakterisierung von Don Quixote, instrumental dargestellt von einem Solocello, und seinem Diener Sancho Pansa, dem die Solobratsche ihre Stimme leiht. In diesem Konzertprogramm ist Amihai Grosz, seit 2010 Erster Solobratschist des Orchesters, der Gefhrte von Ludwig Quandt, der mit seinem Cello den verschrobenen Ritter musikalisch zum Leben erweckt.Am Pult steht ein langjhriger knstlerischer Freund der Berliner Philharmoniker: Zubin Mehta, den das Orchester in der vergangenen Saison zu seinem Ehrenmitglied ernannte und der gerne in seinen Programmen Werke von Richard Strauss und Ludwig van Beethoven kombiniert. Umso berraschender, dass er eine der bekanntesten Symphonien des Wiener Meisters, seine Eroica, bislang noch nie bei den Philharmonikern dirigiert hat. Mit diesem Werk sprengte der Komponist die damaligen Gattungsnormen nicht nur thematisch, formal und harmonisch, sondern auch in Hinblick darauf, dass sie Beethovens Monumentalstil etabliert. Gleichzeitig transportiert die Symphonie, die unter dem Eindruck der Revolutionsmusiken Frankreichs entstanden ist und thematisch auf Beethovens Ballett Die Geschpfe des Prometheus Bezug nimmt, eine politische Botschaft: Sie setzt sich mit dem Ideal eines neuen Menschen auseinander, das die durch die Franzsische Revolution und die Napoleonischen Kriege ausgelsten gesellschaftlichen Umwlzungen hervorgebracht haben.


Kategorie: Klassik

Etwas von Don Quixote steckt in uns allen, meint Ludwig Quandt, Erster Solocellist der Berliner Philharmoniker in einem Interview fr die Digital Concert Hall. Was den Quixote fr ihn so faszinierend macht? Die Art, wie er die Welt wahrnimmt. Es gibt eine groe Diskrepanz zwischen seiner Vorstellung und der Realitt. Eine Hammelherde oder Windmhlen sind in Quixotes Augen ein feindliches Heer, das es zu bekmpfen gilt, eine hssliche Bauernmagd entzndet sein Herz, weil er sie fr Dulcinea, die schnste Frau der Welt hlt. Ihm zur Seite steht der treue, pragmatische Diener Sancho Pansa, der fatalistisch smtliche Torheiten seines Herrn aushlt. Miguel de Cervantes 1605 verffentlichte Erzhlung vom Ritter aus la Mancha gehrt zu den wichtigsten Romanen der europischen Kulturgeschichte. Der spanische Dichter schuf mit ihm eine Parodie auf die damals so beliebten Ritterromane. Der parodistische Ansatz Cervantes sowie die Situationen, die Quixote in seinem Wahn erlebt, inspirierten Richard Strauss zu seiner Tondichtung Don Quixote, in der er auf humorvolle, ironische Weise die musikalische Form der Variation persifliert. Gleichzeitig gelang ihm eine musikpsychologisch geniale Charakterisierung von Don Quixote, instrumental dargestellt von einem Solocello, und seinem Diener Sancho Pansa, dem die Solobratsche ihre Stimme leiht. In diesem Konzertprogramm ist Amihai Grosz, seit 2010 Erster Solobratschist des Orchesters, der Gefhrte von Ludwig Quandt, der mit seinem Cello den verschrobenen Ritter musikalisch zum Leben erweckt.Am Pult steht ein langjhriger knstlerischer Freund der Berliner Philharmoniker: Zubin Mehta, den das Orchester in der vergangenen Saison zu seinem Ehrenmitglied ernannte und der gerne in seinen Programmen Werke von Richard Strauss und Ludwig van Beethoven kombiniert. Umso berraschender, dass er eine der bekanntesten Symphonien des Wiener Meisters, seine Eroica, bislang noch nie bei den Philharmonikern dirigiert hat. Mit diesem Werk sprengte der Komponist die damaligen Gattungsnormen nicht nur thematisch, formal und harmonisch, sondern auch in Hinblick darauf, dass sie Beethovens Monumentalstil etabliert. Gleichzeitig transportiert die Symphonie, die unter dem Eindruck der Revolutionsmusiken Frankreichs entstanden ist und thematisch auf Beethovens Ballett Die Geschpfe des Prometheus Bezug nimmt, eine politische Botschaft: Sie setzt sich mit dem Ideal eines neuen Menschen auseinander, das die durch die Franzsische Revolution und die Napoleonischen Kriege ausgelsten gesellschaftlichen Umwlzungen hervorgebracht haben.


Kategorie: Klassik


Kategorie: Klassik


Kategorie: Klassik


Kategorie: Klassik


Kategorie: Klassik


Kategorie: Klassik


Kategorie: Klassik

Nicht selten beginnen groe Musikerkarrieren mit einer Absage: Als ein berhmter Kollege im November 2010 kurz vor seinem Auftritt im Londoner Barbican Centre erkrankt war, suchte man verzweifelt nach Ersatz. Man fand Alice Sara Ott. Von einer erstaunlichen Bravourleistung, aus der Legenden entstehen war ber den Debt-Auftritt der deutsch-japanischen Pianistin im Guardian zu lesen, von einem Spiel, das mit erfrischender Freiheit, Flssigkeit und bar jeglicher Knstlichkeit erklingt (The Times). Zudem kann Alice Sara Ott ihrem Instrument ungewohnte Farben abgewinnen und versteht es, auch der kleinsten Floskel Gewicht zu verleihen, ohne das jeweilige Werk zu berfrachten. Dabei sind es die anmutigen Feinheiten, denen die Pianistin unter Verzicht auf bermigen Pedalgebrauch zu neuem Glanz verhilft Nuancen, die bei anderen oft untergehen.Nachdem sie im September bei den Berliner Philharmonikern mit Ravels G-Dur-Konzert ihr Debt beim Orchester gegeben hat, folgt nun ihr Klavierabend im Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin. Fr den Anfang ihres Programms hat Alice Sara Ott Claude Debussys Suite bergamasqueausgewhlt, die in die lyrische Welt Verlaines eintaucht und deren berhmtester Satz, die trumerische Nachtmusik Clair de lune, auf die gleichnamige erste Nummer von dessen Gedichtsammlung Ftes galantes zuru?ckgeht. Nach Debussys sehr lieblich und sehr ausdrucksvoll vorzutragender Rverie widmet sich Alice Sara Ott drei kurzen Stcken von Erik Satie meditativen Werken, die ohne espressivo wenige musikalische Gedanken von unterschiedlichen Seiten beleuchten. Abgerundet wird der Abend mit Frdric Chopins poetischen Nocturnes op. 9 Nr. 1 und Nr. 2 (von denen letzteres neben dem Trauermarsch aus der Sonate Nr. 2 zu den bekanntesten Werken Chopins zhlt) sowie der Ballade Nr. 1 g-Moll op. 23, in der die Musik in einem wilden Presto con fuoco kulminiert.


Kategorie: Klassik


Kategorie: Klassik


Kategorie: Klassik

Der 2. Oktober 2011 war zweifellos ein denkwrdiger Tag in den an musikalischen Hhepunkten nicht gerade armen Annalen der Berliner Philharmoniker: Denn an jenem Abend feierte Zubin Mehta sein 50-jhriges Jubilum am Dirigentenpult des Orchesters. Der besondere Clou: Das Werke von Gottfried von Einem, Robert Schumann und Gustav Mahler umfassende Programm war exakt dasselbe, mit dem Mehta auf Einladung seines Frderers Herbert von Karajan im September 1961 damals noch im Konzertsaal der Hochschule der Knste (heute: Universitt der Knste) seinen philharmonischen Einstand gab.Zu den rund 200 Auffhrungen, die Mehta und die Berliner Philharmoniker bis zum heutigen Tage sowohl in Berlin als auch auf Konzertreisen gemeinsam bestritten haben, zhlte auch ein spontan auf den Spielplan gesetztes Konzert vom 25. Januar 2014, das dem Andenken an den nur fnf Tage zuvor verstorbenen Claudio Abbado gewidmet war eine Herzensangelegenheit fr alle Akteure, war Mehta doch seit 1956 eng mit dem langjhrigen Chefdirigenten der Berliner Philharmoniker befreundet. Als Ausdruck seiner einzigartigen knstlerischen Verbundenheit mit Mehta ernannte das Orchester den 1936 in Bombay geborenen, an der Wiener Musikakademie von Hans Swarowsky ausgebildeten Dirigenten im Februar 2019 dann zu seinem Ehrenmitglied. Der philharmonische Cellist Knut Weber, Mitglied des Orchestervorstands der Berliner Philharmoniker, betonte in seiner Laudatio: Kein Dirigent hat unser Orchester ber einen lngeren Zeitraum dirigiert, kaum ein Gastdirigent hat die Berliner Philharmoniker hufiger geleitet. Wobei Gastdirigent zu kurz greift. Sie knnen mit unserem Orchester mit vielem in Verbindung gebracht werden, aber schon lange nicht mehr als Gast. Viel eher als Freund, Vorbild, knstlerischer Ratgeber, Publikumsliebling und musikalische Instanz.In der Saison 2019/2020 ist Mehta in zwei philharmonischen Programmen zu erleben: Nachdem er an drei Abenden Ende Oktober und Anfang November Werke von Richard Strauss und Ludwig van Beethoven prsentiert hat, leitet er in diesen Konzerten der Berliner Philharmoniker Auffhrungen von Anton Bruckners Achter Symphonie. Das Kaiser Franz Joseph I. von sterreich gewidmete Werk beschftigte seinen Komponisten ber einen Zeitraum von nicht weniger als sechs Jahren eine Mhe, die sich lohnen sollte, wurde die Urauffhrung der monumentalen Komposition von rund 80 Minuten Dauer durch die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Hans Richter am 18. Dezember 1892 doch zu einem der grten Erfolge, der Bruckner zu Lebzeiten vergnnt war.


Kategorie: Klassik

Der 2. Oktober 2011 war zweifellos ein denkwrdiger Tag in den an musikalischen Hhepunkten nicht gerade armen Annalen der Berliner Philharmoniker: Denn an jenem Abend feierte Zubin Mehta sein 50-jhriges Jubilum am Dirigentenpult des Orchesters. Der besondere Clou: Das Werke von Gottfried von Einem, Robert Schumann und Gustav Mahler umfassende Programm war exakt dasselbe, mit dem Mehta auf Einladung seines Frderers Herbert von Karajan im September 1961 damals noch im Konzertsaal der Hochschule der Knste (heute: Universitt der Knste) seinen philharmonischen Einstand gab.Zu den rund 200 Auffhrungen, die Mehta und die Berliner Philharmoniker bis zum heutigen Tage sowohl in Berlin als auch auf Konzertreisen gemeinsam bestritten haben, zhlte auch ein spontan auf den Spielplan gesetztes Konzert vom 25. Januar 2014, das dem Andenken an den nur fnf Tage zuvor verstorbenen Claudio Abbado gewidmet war eine Herzensangelegenheit fr alle Akteure, war Mehta doch seit 1956 eng mit dem langjhrigen Chefdirigenten der Berliner Philharmoniker befreundet. Als Ausdruck seiner einzigartigen knstlerischen Verbundenheit mit Mehta ernannte das Orchester den 1936 in Bombay geborenen, an der Wiener Musikakademie von Hans Swarowsky ausgebildeten Dirigenten im Februar 2019 dann zu seinem Ehrenmitglied. Der philharmonische Cellist Knut Weber, Mitglied des Orchestervorstands der Berliner Philharmoniker, betonte in seiner Laudatio: Kein Dirigent hat unser Orchester ber einen lngeren Zeitraum dirigiert, kaum ein Gastdirigent hat die Berliner Philharmoniker hufiger geleitet. Wobei Gastdirigent zu kurz greift. Sie knnen mit unserem Orchester mit vielem in Verbindung gebracht werden, aber schon lange nicht mehr als Gast. Viel eher als Freund, Vorbild, knstlerischer Ratgeber, Publikumsliebling und musikalische Instanz.In der Saison 2019/2020 ist Mehta in zwei philharmonischen Programmen zu erleben: Nachdem er an drei Abenden Ende Oktober und Anfang November Werke von Richard Strauss und Ludwig van Beethoven prsentiert hat, leitet er in diesen Konzerten der Berliner Philharmoniker Auffhrungen von Anton Bruckners Achter Symphonie. Das Kaiser Franz Joseph I. von sterreich gewidmete Werk beschftigte seinen Komponisten ber einen Zeitraum von nicht weniger als sechs Jahren eine Mhe, die sich lohnen sollte, wurde die Urauffhrung der monumentalen Komposition von rund 80 Minuten Dauer durch die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Hans Richter am 18. Dezember 1892 doch zu einem der grten Erfolge, der Bruckner zu Lebzeiten vergnnt war.


Kategorie: Klassik

Der 2. Oktober 2011 war zweifellos ein denkwrdiger Tag in den an musikalischen Hhepunkten nicht gerade armen Annalen der Berliner Philharmoniker: Denn an jenem Abend feierte Zubin Mehta sein 50-jhriges Jubilum am Dirigentenpult des Orchesters. Der besondere Clou: Das Werke von Gottfried von Einem, Robert Schumann und Gustav Mahler umfassende Programm war exakt dasselbe, mit dem Mehta auf Einladung seines Frderers Herbert von Karajan im September 1961 damals noch im Konzertsaal der Hochschule der Knste (heute: Universitt der Knste) seinen philharmonischen Einstand gab.Zu den rund 200 Auffhrungen, die Mehta und die Berliner Philharmoniker bis zum heutigen Tage sowohl in Berlin als auch auf Konzertreisen gemeinsam bestritten haben, zhlte auch ein spontan auf den Spielplan gesetztes Konzert vom 25. Januar 2014, das dem Andenken an den nur fnf Tage zuvor verstorbenen Claudio Abbado gewidmet war eine Herzensangelegenheit fr alle Akteure, war Mehta doch seit 1956 eng mit dem langjhrigen Chefdirigenten der Berliner Philharmoniker befreundet. Als Ausdruck seiner einzigartigen knstlerischen Verbundenheit mit Mehta ernannte das Orchester den 1936 in Bombay geborenen, an der Wiener Musikakademie von Hans Swarowsky ausgebildeten Dirigenten im Februar 2019 dann zu seinem Ehrenmitglied. Der philharmonische Cellist Knut Weber, Mitglied des Orchestervorstands der Berliner Philharmoniker, betonte in seiner Laudatio: Kein Dirigent hat unser Orchester ber einen lngeren Zeitraum dirigiert, kaum ein Gastdirigent hat die Berliner Philharmoniker hufiger geleitet. Wobei Gastdirigent zu kurz greift. Sie knnen mit unserem Orchester mit vielem in Verbindung gebracht werden, aber schon lange nicht mehr als Gast. Viel eher als Freund, Vorbild, knstlerischer Ratgeber, Publikumsliebling und musikalische Instanz.In der Saison 2019/2020 ist Mehta in zwei philharmonischen Programmen zu erleben: Nachdem er an drei Abenden Ende Oktober und Anfang November Werke von Richard Strauss und Ludwig van Beethoven prsentiert hat, leitet er in diesen Konzerten der Berliner Philharmoniker Auffhrungen von Anton Bruckners Achter Symphonie. Das Kaiser Franz Joseph I. von sterreich gewidmete Werk beschftigte seinen Komponisten ber einen Zeitraum von nicht weniger als sechs Jahren eine Mhe, die sich lohnen sollte, wurde die Urauffhrung der monumentalen Komposition von rund 80 Minuten Dauer durch die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Hans Richter am 18. Dezember 1892 doch zu einem der grten Erfolge, der Bruckner zu Lebzeiten vergnnt war.


Kategorie: Klassik

Mit manchen Daten verbinden wir, ohne lange nachdenken zu mssen, wichtige historische Ereignisse: Der 9. November ist solch ein Tag, meint Cornelius Meister, seit 2018 Generalmusikdirektor der Staatsoper und des Staatsorchesters Stuttgart. Der aus Hannover stammende Dirigent, der in dieser Saison erstmals mit den Stipendiaten der Karajan-Akademie zusammenarbeitet, hat ein Programm zusammengestellt, das auf vielfltige Weise auf den 9. November Bezug nimmt.Die meisten von uns verbinden dieses Datum vor allem mit dem Fall der Mauer, der nun 30 Jahre zurckliegt. Damals zhlte Friedrich Goldmann zu den fhrenden Komponisten der DDR, whrend Hans Werner Henze zu den herausragenden Knstlerpersnlichkeiten der BRD gehrte. Im September 1989 hatte das Scharoun Ensemble Berlin in Frankfurt/Main ein Konzert mit Werken aus Ost- und Westdeutschland gegeben, bei dem Goldmanns Lagebericht und Henzes Drei Lieder ber den Schnee uraufgefhrt wurden. Niemand habe so Meister damals zu hoffen gewagt, dass die deutsche Einheit unmittelbar bevorstehen wrde.Die Bunte Suite von Ernst Toch soll an ein anderes Ereignis erinnern: an die sogenannte Reichspogromnacht des 9. November 1938. Whrend der Diktatur der Nationalsozialisten wurden jdische Komponisten wie Pavel Haas, Hans Krsa und Victor Ullmann im Konzentrationslager ermordet.- Ernst Toch hatte das Glck dem Terror zu entkommen. Er konnte bereits 1933 in die USA emigrieren, wo er in Hollywood als Filmkomponist wirkte.Aus der historischen Distanz betrachtet gilt auch der 9. November 1848 als ein wichtiges Datum, da es den Wendepunkt fr die Mrzrevolution bedeutete. Richard Wagner, dessen Siegfried-Idyll erklingt, beteiligte sich in seiner Dresdner Zeit an den revolutionren Aktionen und musste daraufhin bereits steckbrieflich gesucht die Flucht ergreifen. Auf den Tag genau 70 Jahre spter wurde in Deutschland nach der Niederlage im Ersten Weltkrieg die Republik ausgerufen. An die sogenannte Novemberrevolution mchte Cornelius Meister mit der Ersten Symphonie von Ludwig van Beethoven erinnern, einem Werk, das zu seiner Entstehungszeit in seiner Konzeption umstrzlerisch wirkte und fr den Dirigenten ein Symbol revolutionrer Vernderungen ist: Dieses Konzertprogramm gibt uns die Mglichkeit, ber den Klang und die Tne hinaus Musik in Verbindung zu setzen zur Geschichte und zur Gesellschaft allgemeiner: zu dem, woher wir kommen und wo wir uns befinden.


Kategorie: Klassik


Kategorie: Klassik


Kategorie: Klassik


Kategorie: Klassik


Kategorie: Klassik

In diesem Jahr jhren sich die friedliche Revolution in der DDR und der Fall der Berliner Mauer zum 30. Mal. Am Abend des 9. November 1989 gingen die ersten Schlagbume an der deutsch-deutschen Grenze hoch die Mauer war offen! Es sollte zusammenwachsen was zusammengehrt, wie Willy Brandt sagte, doch 30 Jahre spter gibt es immer noch viel Trennendes. Warum? Wie kann das berwunden werden? Darber diskutieren Marianne Birthler, ehemalige Bundesbeauftragte fr die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, und der 1989 geborene Kevin Khnert, Vorsitzender der Jusos in der SPD. Das Gesprch moderiert der Journalist Theo Koll, Leiter des ZDF-Hauptstadtstudios in Berlin.


Kategorie: Klassik


Kategorie: Klassik


Kategorie: Klassik


Kategorie: Klassik


Kategorie: Klassik


Kategorie: Klassik


Kategorie: Klassik

Verschoben auf 2021. Bereits gekaufte Karten behalten ihre Gltigkeit oder knnen dort, wo sie gekauft wurden, zurckgegeben werden.


Kategorie: Klassik


Kategorie: Klassik


Kategorie: Klassik


Kategorie: Klassik

Die fruchtbare musikalische Begegnung zwischen Europa und Asien, zwischen Okzident und Orient (der ja bis nach Nordafrika reicht und zu weiteren Verbindungen fhrt) steht im Mittelpunkt des East-West-Abends im Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin.Dieser beginnt mit Black String, dem auergewhnlichen Quartett der Koreanerin Yoon Jeong Heo, die das Geomungo spielt, die sechssaitige koreanische Zither mit langem Griffbrett, die mit dnnen Bambusstcken angeschlagen wird. Zusammen mit Jungsoo Oh an der Gitarre, Aram Lee an den Bambusflten Daegeum und Yonggeum sowie Min Wang Hwang an der zweifelligen Trommel Janggu und der Webbrettzither Ajaeng tragen sie die eineinhalb Jahrtausende umspannende koreanische Musiktradition in die freie Improvisation und den modernen Jazz.Als zweites Ensemble ist das Trio NES mit der Sngerin und Cellistin Nesrine Belmokh, dem Cellisten Mattieu Saglio und dem Perkussionisten David Gadea zu Gast. Ihre mit der hypnotischen, unerhrt harmonisch verschmolzenen und stets mit arabisch-andalusischen Elementen unterlegte Mischung aus Jazz, Pop, Soul und Folk ist ein faszinierendes Klangerlebnis. In Valencia, einem ethnischen wie kulturellen Schmelztiegel, haben sich die Franko-Algerierin, der Franzose und der Spanier kennengelernt, und entsprechend vielstimmig, vielsprachig und multistilistisch ist ihre Musik. Zumal die drei aus ganz unterschiedlichen Richtungen kommen: Belmokh trat bereits unter Dirigenten wie Lorin Maazel oder Daniel Barenboim sowie mit dem Cirque du Soleil auf, Gadea mit der Flamenco-Elite und Saglio wird als vielseitiger Solist gefeiert.Die perfekte Brcke zwischen all diesen Provenienzen schlagen die Stargste dieses Abends: Der franzsisch-vietnamesische Gitarrist Nguyn L, der mit seiner Musik seit jeher zwischen Ost und West, zwischen Jazz und asiatischer Volksmusik, zwischen Jimi Hendrix und Quincy Jones vermittelt. Und der marokkanische Oud- und Gimbri-Spieler Majid Bekkas, der schon seit den 1990er Jahren die Gnawa-Musik seines Landes in Blues und Jazz berfhrt, unter anderem im Joachim Khn Trio und bei Klaus Doldingers Passport. Kuratiert von Siggi Loch


Kategorie: Klassik


Kategorie: Klassik


Kategorie: Klassik


Kategorie: Klassik

In Kooperation mit der UdK Berlin und dem Lund Akademisk Kr


Kategorie: Klassik


Kategorie: Klassik


Kategorie: Klassik


Kategorie: Klassik


Kategorie: Klassik


Kategorie: Klassik


Kategorie: Klassik


Kategorie: Klassik

Wenn Emmanuelle Ham die Bhne betritt, strahlt sie eine grenzenlose Begeisterung fr ihre Sache aus, was sich spontan auf das Publikum bertrgt. Kein Wunder, dass die franzsische Dirigentin mit ihrem feurig-flexiblen Instrumental- und Vokalensemble Le Concert dAstre einen Erfolg nach dem nchsten feiert. Ich habe Le Concert dAstre mit Musikern gegrndet, die eine hnliche Auffassung alter Partituren haben: Wir suchen Texttreue, aber nicht dogmatisch und immer lebendig.Im Kammermusiksaal erweisen Emmanuelle Ham und Le Concert dAstre Jean-Philippe Rameau ihre Reverenz, dessen geistliche Motette In convertendo Dominus auf dem Programm steht ein siebenstziges Werk fr Soli, Chor und Orchester, in dem die dramatischen Mittel bereits an die spteren Musiktheaterwerke des franzsischen Barockmeisters denken lassen. Es folgt mit Jean-Joseph Cassana de Mondonvilles Motette In exitu Israel das Werk eines Komponisten, dem Frankreich laut zeitgenssischen Berichten im Kirchengesang ebenso viel zu verdanken hat wie Monsieur Rameau im Bereich des Theaters. Das Werk von 1753 musste in den beiden folgenden Jahrzehnten acht Mal pro Konzertsaison aufgefhrt werden wohl nicht zuletzt aufgrund seiner eindrucksvollen musikalischen Darstellung entfesselter Naturgewalten im Mittelteil.Zum Abschluss des Abends, an dem mit Marie Perbost (Sopran), Samuel Boden (Tenor), Zachary Wilder (Tenor) und Victor Sicard (Bariton) ein renommiertes Solistenensemble vertreten ist, steht Andr Campras bemerkenswert besetzte Messe de Requiem auf dem Programm, in dem vier Klanggruppen vorgesehen sind: ein fnfstimmiger Grand Chur, ein zwei- bis dreistimmiger Petit Chur, drei Vokalsolisten sowie eine als Symphonie bezeichnete Instrumentalgruppe.


Kategorie: Klassik


Kategorie: Klassik


Kategorie: Klassik


Kategorie: Klassik

Er inszeniert das Stck als Psychothriller, hie es in einer Kritik des NDR nach der Auffhrung von Giuseppe Verdis Messa da Requiem durch Teodor Currentzis. Im Frhjahr 2019 tourten der griechische Dirigent und sein Ensemble musicAeterna of Perm Opera durch Europa und begeisterten mit ihrer intensiven, mitreienden und anrhrenden Interpretation von Verdis Totenmesse. Nun gibt Currentzis, der bereits zweimal auf Einladung der Stiftung Berliner Philharmoniker mit musicAeterna im Kammermusiksaal und der Philharmonie zu erleben war, mit diesem Werk sein Debt bei den Berliner Philharmonikern. Verdis Requiem wird allgemein gerne als die beste Oper des italienischen Komponisten bezeichnet. Currentzis hat dazu eine ganz andere Haltung: Mir ist wichtig: Das Verdi-Requiem ist sakrale, ja heilige Musik. Das hat mit Gott zu tun. Wenn Verdi sich als Agnostiker gibt, fhrt er uns in die Irre, meint der Dirigent in einem Interview, das er im Rahmen seiner Requiem-Tournee gab.Der Tod des groen italienischen Schriftstellers Alessandro Manzoni, den Verdi sehr bewunderte und verehrte, im Jahr 1873 war der Anlass fr die Entstehung des Stcks. Den letzten Satz Libera me gab es bereits. Verdi hatte ihn fnf Jahre zuvor geschrieben, nachdem Gioacchino Rossini gestorben war und er fhrende Komponisten Italiens aufgerufen hatte, gemeinsam ein Requiem-Pasticcio fr ihn zu verfassen. Obwohl alle Kollegen seinem Aufruf folgten und ihren Beitrag leisteten, scheiterte seine Initiative an dem Kleinmut der lokalen Behrden. Verdi griff spter den von ihm komponierten Satz auf und integrierte ihn mit Abwandlungen in das neue Werk. Zusammen mit dem apokalyptisch gestalteten Dies irae, der liturgischen Totensequenz, in dem der Komponist mit Pauken und Trompeten den Aufruhr des Jngsten Gerichts beschwrt, bildet das Libera me die musikalischen Eckpfeiler des Requiems. Verdi schildert in ihm die existenziellen Erschtterungen eines Menschen im Angesicht des Todes. Er wirft seine gesamte Erfahrung als Opernkomponist in die Waagschale und schafft eine musikalisch wie dramaturgisch geniale Komposition, die den Hrer durch viele Emotionen fhrt: Angst, Schrecken, Verzweiflung, Trauer, Demut, Hoffnung auf Erlsung ... Verdi setzt auf Kontraste: Archaik und Expression, Liturgie und Oper, Kontemplation und Tumult und schuf dadurch ein Werk voller Wucht, Intensitt und Dramatik. Die pltzlichen Wechsel in Dynamik, Tempo, Klangfarbe und Stimmung machen Verdis Totenmesse zu einem der herausforderndsten und gleichzeitig schnsten Chorwerke des 19. Jahrhunderts.


Kategorie: Klassik

Kinderfreundliche Fassung von Beethovens einziger Oper: die spannende Geschichte des unschuldig eingekerkerten Don Florestan, der erst durch die Liebe seiner als Mann verkleideten Frau Leonore gerettet werden kann.


Kategorie: Klassik

Er inszeniert das Stck als Psychothriller, hie es in einer Kritik des NDR nach der Auffhrung von Giuseppe Verdis Messa da Requiem durch Teodor Currentzis. Im Frhjahr 2019 tourten der griechische Dirigent und sein Ensemble musicAeterna of Perm Opera durch Europa und begeisterten mit ihrer intensiven, mitreienden und anrhrenden Interpretation von Verdis Totenmesse. Nun gibt Currentzis, der bereits zweimal auf Einladung der Stiftung Berliner Philharmoniker mit musicAeterna im Kammermusiksaal und der Philharmonie zu erleben war, mit diesem Werk sein Debt bei den Berliner Philharmonikern. Verdis Requiem wird allgemein gerne als die beste Oper des italienischen Komponisten bezeichnet. Currentzis hat dazu eine ganz andere Haltung: Mir ist wichtig: Das Verdi-Requiem ist sakrale, ja heilige Musik. Das hat mit Gott zu tun. Wenn Verdi sich als Agnostiker gibt, fhrt er uns in die Irre, meint der Dirigent in einem Interview, das er im Rahmen seiner Requiem-Tournee gab.Der Tod des groen italienischen Schriftstellers Alessandro Manzoni, den Verdi sehr bewunderte und verehrte, im Jahr 1873 war der Anlass fr die Entstehung des Stcks. Den letzten Satz Libera me gab es bereits. Verdi hatte ihn fnf Jahre zuvor geschrieben, nachdem Gioacchino Rossini gestorben war und er fhrende Komponisten Italiens aufgerufen hatte, gemeinsam ein Requiem-Pasticcio fr ihn zu verfassen. Obwohl alle Kollegen seinem Aufruf folgten und ihren Beitrag leisteten, scheiterte seine Initiative an dem Kleinmut der lokalen Behrden. Verdi griff spter den von ihm komponierten Satz auf und integrierte ihn mit Abwandlungen in das neue Werk. Zusammen mit dem apokalyptisch gestalteten Dies irae, der liturgischen Totensequenz, in dem der Komponist mit Pauken und Trompeten den Aufruhr des Jngsten Gerichts beschwrt, bildet das Libera me die musikalischen Eckpfeiler des Requiems. Verdi schildert in ihm die existenziellen Erschtterungen eines Menschen im Angesicht des Todes. Er wirft seine gesamte Erfahrung als Opernkomponist in die Waagschale und schafft eine musikalisch wie dramaturgisch geniale Komposition, die den Hrer durch viele Emotionen fhrt: Angst, Schrecken, Verzweiflung, Trauer, Demut, Hoffnung auf Erlsung ... Verdi setzt auf Kontraste: Archaik und Expression, Liturgie und Oper, Kontemplation und Tumult und schuf dadurch ein Werk voller Wucht, Intensitt und Dramatik. Die pltzlichen Wechsel in Dynamik, Tempo, Klangfarbe und Stimmung machen Verdis Totenmesse zu einem der herausforderndsten und gleichzeitig schnsten Chorwerke des 19. Jahrhunderts.


Kategorie: Klassik


Kategorie: Klassik


Änderungen vorbehalten! - Angaben ohne Gewähr! - Stand:01.11.19
© Fotos der Vorstellungen: [+][-]
Gastveranstaltung(/) Zubin Mehta dirigiert Strauss und Beethoven(Oded Antman/Oded Antman) Konzert mit Stanley Dodds, Kotowa Machida(/) 70 Jahre Freunde der Berliner Philharmoniker ? Eine Jubilums-Matinee(/) Konzert mit Cantus Domus, Ralf Sochaczewsky, Vladimir Jurowski, Matthias Goerne, Maria Bengtsson, Chor des Jungen Ensembles Berlin(/) Konzert mit Sir Roger Norrington(/) Konzert mit Jan Lisiecki(Christoph Kstlin/Christoph Kstlin) Lunchkonzert(/) Konzert mit Alice Sara Ott(Jonas Becker/Jonas Becker) Konzert mit Berliner Oratorien-Chor, Singakademie Potsdam, Mitglieder des Nikolaichors Potsdam, Thomas Hennig, Laura Zaman, Susanne Schaeffer, Hans-Georg Priese, Haakon Schaub, Bjrn Wiede(/) Konzert mit Vineta Sareika, Suyoen Kim, Gregor Sigl, Harriet Krijgh(Felix Broede/Felix Broede) Zubin Mehta dirigiert Bruckners Achte Symphonie(Oded Antman/Oded Antman) Konzert mit Cornelius Meister, Vera-Lotte Boecker, Johannes Kammler(Peter Adamik/Peter Adamik) Konzert mit Andreas Wittmann, Silver Garburg Piano Duo, Sivan Silver, Gil Garburg, Florian Krumpck(/) Konzert mit Bernhard Steiner, Andreas Boyde(/) Konzert mit Daniel Barenboim, Lisa Batiashvili, Christian Schmitt(/) Philharmonischer Diskurs(Oliver Hilmes/Oliver Hilmes) Konzert mit Kristian Bezuidenhout, N. N.(/) Konzert mit Telmo Pires(Ismael Prata/Ismael Prata) Konzert mit Robin Ticciati(/) Konzert mit Chor der Johanneskirche Schlachtensee, Peter Aderhold, Bettina Jensen, Anna Werle, Michael Zabanoff, Christian Wagner(/) Konzert mit Esther Abrami, Niccol Ronchi, Vera Talerko(promo/promo) Konzert mit James Rhodes(/) Carte blanche(Peter Adamik/Peter Adamik) Konzert mit Abdullah Ibrahim(/) Jazz at Berlin Philharmonic(Nah Inu/Nah Inu) Konzert mit Lola Astanova, Arkady Beryn(/) Konzert mit Pianistin iO(Promo/) Konzert mit Giora Feidmann, Muhittin Kemal Temel, Murat Coskun, Grkan Balkan, Hila Ofek, Andr Tsirlin(/) Konzert mit Berliner Cappella, Maike Bhle, N. N.(/) Konzert mit Lorenzo Baldasso, Roland Neffe(/) Konzert mit Kevin McCutcheon, Clara Shizuko Heise(/) Konzert mit Boris Brovtsyn, Clara-Jumi Kang, Gareth Lubbe, Torleif Theden, Jens Peter Maintz, Eldar Nebolsin(/) Konzert mit Sebastian Schmidt, Nanette Schmidt, Andreas Willwohl, Bernhard Schmidt(Uwe Arens/Uwe Arens) Konzert mit Cecilia Bartoli, Gianluca Capuano(Kristian Schuller/Kristian Schuller) Konzert mit Herbert Pixner, Manuel Randi, Heidi Pixner, Werner Unterlercher(www.guentheregger.at/www.guentheregger.at) Konzert mit Emmanuelle Ham, Marie Perbost, Samuel Boden, Zachary Wilder, Victor Sicard(Promo/Promo) Konzert mit Rudolf Buchbinder(Philipp Horak/Philipp Horak) Benefizkonzert der Stiftung Gute-Tat(/) Konzert mit RIAS Kammerchor, Justin Doyle(/) Konzert mit Teodor Currentzis, Zarina Abaeva, Clmentine Margaine, N. N., Evgeny Stavinsky, musicAeterna chorus of Perm Opera(Nadja Rosenberg/Nadja Rosenberg) Familienkonzert Fidelio fr kleine Helden(/) Konzert mit Stanley Dodds, Janusz Widzyk, Marie-Pierre Langlamet(/)

...nach oben - ...Seite zurück - ...zur Startseite