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Spielplan für November 2018

Die mehrfach preisgekrönten jungen Musikerinnen Muriel Weißmann (Bratsche) und Alessandra Doninelli (Cello) und der italo-argentinische Komponist und Bandoneonist Daniel Pacitti werden am 1. November im Kammermusiksaal der Philharmonie mit der Camerata dei Castelli aus Bellinzona unter der Leitung von Andreas Laake auftreten. Die drei Werke stammen von Daniel Pacitti, der im Juni 2017 schon mit seinem Luther-Oratorium in der Philharmonie einen großen Erfolg gefeiert hat, und stehen im Zeichen der Musik aus den verschiedenen Provinzen Argentiniens. Sie sind dem italienischen Bratschisten Dino Asciolla, dem argentinischen Fußballstar Lionel Messi und den deutschen Milongueros gewidmet und allesamt deutsche Erstaufführungen.


Kategorie: Kammermusik

»Ich schreibe immer das gleiche Stück, wie es alle Komponisten machen«, sagte Leonard Bernstein hinsichtlich seines symphonischen Schaffens. »Das Werk, das ich mein ganzes Leben lang geschrieben habe, handelt von der Krise unseres Jahrhunderts, der Krise des Glaubens.« Bernsteins Behandlung einer derart existenziellen Thematik innerhalb der bedeutendsten Instrumentalgattung lässt an andere großformatige Werke des 20. Jahrhunderts denken: an die Symphonien Gustav Mahlers, der »mit allen Mitteln der vorhandenen Technik eine Welt aufbauen« wollte, an die von Jean Sibelius, der in einem Tagebucheintrag von klingenden »Glaubensbekenntnissen« sprach, und an die von Dmitri Schostakowitsch, der über seine Symphonien gesagt haben soll, bei ihnen handele es sich um »Grabdenkmäler«. Für seine Erste Symphonie Jeremiah wählte Bernstein als Symbol für die zentrale Glaubenskrise insgesamt acht Verse aus dem hebräischen »Klagelied Jeremias« über die Zerstörung der heiligen Stadt Jerusalem aus. Der Rückgriff auf melodische Motive aus der traditionellen Kantillation (der im jüdischen Gottesdienst praktizierten Form des Sprechgesangs) hatte zur Folge, dass das ergreifende dreisätzige Werk einen typisch »jüdischen« Tonfall annahm, wodurch es auch eine politische Bedeutung erhielt: »Wie könnte ich«, so Bernstein in einem Interview vor der ersten Aufführung in Pittsburgh am 28.Januar 1944, »die Augen vor den Problemen meines eigenen Volkes verschließen? Ich würde alles, was ich habe, dafür geben, dem Faschismus den Todesstoß versetzen zu können.« Die Leitung von Leonard Bernsteins Erster Symphonie liegt in diesen Konzerten in den Händen von Gustavo Dudamel. Den Vokalpart übernimmt die kanadische Mezzosopranistin Tamara Mumford, die als Absolventin des Lindemann Young Artist Development Programms der New Yorker Metropolitan Opera heute regelmäßiger Gast der bedeutendsten Festivals und Opernhäuser ist.Nach der Pause steht Dmitri Schostakowitschs Fünfte Symphonie auf dem Programm, die seit ihrer triumphalen Premiere am 21. November 1937 im damaligen Leningrad zu den am meisten gespielten Werken des russischen Komponisten zählt. Von offizieller Seite wurde sie als »praktische schöpferische Antwort eines sowjetischen Künstlers auf eine berechtigte Kritik« (Schostakowitsch) verstanden, obwohl in der Musik die sozialistische Forderung nach Monumentalität und Volkstümlichkeit ad absurdum geführt wird. »Der Jubel«, so Schostakowitsch, »ist unter Drohungen erzwungen wie in Boris Godunow. So, als schlage man uns mit einem Knüppel und verlange dazu: ›Jubeln sollt ihr, jubeln sollt ihr.‹«


Kategorie: Klassik


Kategorie: Klassik

»Ich schreibe immer das gleiche Stück, wie es alle Komponisten machen«, sagte Leonard Bernstein hinsichtlich seines symphonischen Schaffens. »Das Werk, das ich mein ganzes Leben lang geschrieben habe, handelt von der Krise unseres Jahrhunderts, der Krise des Glaubens.« Bernsteins Behandlung einer derart existenziellen Thematik innerhalb der bedeutendsten Instrumentalgattung lässt an andere großformatige Werke des 20. Jahrhunderts denken: an die Symphonien Gustav Mahlers, der »mit allen Mitteln der vorhandenen Technik eine Welt aufbauen« wollte, an die von Jean Sibelius, der in einem Tagebucheintrag von klingenden »Glaubensbekenntnissen« sprach, und an die von Dmitri Schostakowitsch, der über seine Symphonien gesagt haben soll, bei ihnen handele es sich um »Grabdenkmäler«. Für seine Erste Symphonie Jeremiah wählte Bernstein als Symbol für die zentrale Glaubenskrise insgesamt acht Verse aus dem hebräischen »Klagelied Jeremias« über die Zerstörung der heiligen Stadt Jerusalem aus. Der Rückgriff auf melodische Motive aus der traditionellen Kantillation (der im jüdischen Gottesdienst praktizierten Form des Sprechgesangs) hatte zur Folge, dass das ergreifende dreisätzige Werk einen typisch »jüdischen« Tonfall annahm, wodurch es auch eine politische Bedeutung erhielt: »Wie könnte ich«, so Bernstein in einem Interview vor der ersten Aufführung in Pittsburgh am 28.Januar 1944, »die Augen vor den Problemen meines eigenen Volkes verschließen? Ich würde alles, was ich habe, dafür geben, dem Faschismus den Todesstoß versetzen zu können.« Die Leitung von Leonard Bernsteins Erster Symphonie liegt in diesen Konzerten in den Händen von Gustavo Dudamel. Den Vokalpart übernimmt die kanadische Mezzosopranistin Tamara Mumford, die als Absolventin des Lindemann Young Artist Development Programms der New Yorker Metropolitan Opera heute regelmäßiger Gast der bedeutendsten Festivals und Opernhäuser ist.Nach der Pause steht Dmitri Schostakowitschs Fünfte Symphonie auf dem Programm, die seit ihrer triumphalen Premiere am 21. November 1937 im damaligen Leningrad zu den am meisten gespielten Werken des russischen Komponisten zählt. Von offizieller Seite wurde sie als »praktische schöpferische Antwort eines sowjetischen Künstlers auf eine berechtigte Kritik« (Schostakowitsch) verstanden, obwohl in der Musik die sozialistische Forderung nach Monumentalität und Volkstümlichkeit ad absurdum geführt wird. »Der Jubel«, so Schostakowitsch, »ist unter Drohungen erzwungen wie in Boris Godunow. So, als schlage man uns mit einem Knüppel und verlange dazu: ›Jubeln sollt ihr, jubeln sollt ihr.‹«


Kategorie: Klassik

2017 gab der in Wien ausgebildete Kolumbianer Andrés Orozco-Estrada mit Werken von Rachmaninow, Strauss und Schostakowitsch sein Debüt bei den Berliner Philharmonikern. Gemeinsam mit den Stipendiaten der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker widmet sich der amtierende Chefdirigent des hr-Sinfonieorchesters Frankfurt, der seines Zeichens auch Music Director der Houston Symphony und Erster Gastdirigent des London Philharmonic Orchestra ist, dem Doppelkonzert für zwei Streichorchester, Klavier und Pauken von Bohuslav Martin?. Der Komponist, der eine Vorliebe für barocke Kompositionsformen hatte, griff hier das Concerto-grosso-Prinzip auf. Martin? schrieb das dreisätzige Stück 1939 unter großer innerer Anspannung und in Sorge um seine tschechische Heimat am Vorabend des Zweiten Weltkriegs in Paris. Später bekannte er: »Das Werk entstand unter bedrückenden Umständen, aber die Stimmen, die es ertönen lässt, sind nicht die der Verzweiflung, sondern die des Widerstands, des Muts und des unerschütterlichen Glaubens an die Zukunft.«Anschließend widmet sich Noah Bendix-Balgley, Erster Konzertmeister der Berliner Philharmoniker, Felix Mendelssohns berühmtem Violinkonzert: Unmittelbar nach der gefeierten Premiere am 13. März 1845 in Leipzig wurde das Werk »für eins der schönsten Stücke in diesem Genre erklärt«, wie Widmungsträger Ferdinand David Mendelssohn berichtete. Abgerundet wird der Abend mit Ludwig van Beethovens Vierter Symphonie, in der sich der Komponist vom revolutionären Pathos seiner Dritten deutlich entfernte: Das »heiter, verständlich und sehr einnehmend« gehaltene Werk (so ein anonymer Berichterstatter der Allgemeinen musikalischen Zeitung von 1811) kommt mit weniger Stimmen als alle anderen Beethoven-Symphonien aus, wobei die Holzblasinstrumente in kammermusikalisch-intimer Weise eingesetzt werden.


Kategorie: Klassik


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Kategorie: Klassik

Die Mitglieder des amerikanischen JACK Quartets kennen sich seit ihrer gemeinsamen Zeit an der Eastman School of Music in Rochester und haben beim Arditti Quartet, dem Kronos Quartet, dem Muir String Quartet und Mitgliedern des Ensembles intercontemporain studiert. Sie konzentrieren sich auf die Auftragsvergabe und Aufführung zeitgenössischer Werke, was zu engen Kooperationen mit Komponisten wie Helmut Lachenmann, Toshio Hosokawa und Wolfgang Rihm führt. Im Berliner Kammermusiksaal widmet sich das JACK Quartet dem Ersten Streichquartett der kanadischen Komponistin Zosha Di Castri, das für den Streichquartettwettbewerb im kanadischen Banff 2016 geschrieben wurde – eine brillante Komposition, die mit wirkungsvollen Glissandi und streichquartettfremden Gitarren-Spieltechniken spektakuläre Klangbilder entstehen lässt. Ruhe und Poesie bestimmen demgegenüber Morton Feldmans Structures, in denen die vier Stimmen aus einem begrenzten Vorrat von »Patterns« meditativ-verinnerlichte Klangteppiche weben. Rhythmisch komplex fällt Elliott Carters Streichquartett Nr. 3 aus, da das Quartett in zwei Duos geteilt wird: Während dem ersten Duo (1. Violine und Violoncello) eine freie Rubato-Spielweise mit unregelmäßigen Rhythmen abverlangt wird, prägt rhythmische Strenge den Part des zweiten (2. Violine und Viola). Liza Lims The Weaver’s Knot wiederum wurde von Spieltechniken der norwegischen Hardangerfiedel inspiriert, während in Iannis Xenakis Streichquartett Tetras u. a. perkussive Effekte, pointillistische Klänge, starke Tremolos und harte Doppelschläge für einen phänomenalen Klangrausch sorgen.


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zugunsten des Raums der Namen im Holocaust-Mahnmal Berlin


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Written on Skin des 1960 in London geborenen George Benjamin ist eine der erfolgreichsten Opern jüngerer Zeit. Seit seiner Premiere beim Festival d’Aix-en-Provence im Jahr 2012 wurde das Werk weltweit in Opernhäusern sowie bei renommierten internationalen Festivals aufgeführt, darunter der Fiorentiner Maggio Musicale, das Londoner Royal Opera House Covent Garden, die Nederlandse Opera Amsterdam, die Wiener Festwochen oder die Pariser Opéra Comique. Die halbszenische Inszenierung von Written on Skin, die Benjamin Davis für das Mahler Chamber Orchestra geschaffen hat, fand 2016 u. a. in Barcelona, Madrid, London und Köln eine begeisterte Aufnahme.Das Libretto des englischen Dramatikers Martin Crimp basiert auf einer okzitanischen Legende aus dem 12. Jahrhundert und erzählt von einer Dreiecksbeziehung, die von geheimnisvollen modernen Engeln ihrem blutigen Ende zugeführt wird. Sir George Benjamin, der die Aufführung von Written on Skin durch das Mahler Chamber Orchestra und eine internationale Solistenriege als Berliner Erstaufführung musikalisch leiten wird, hat eine farbenreiche, in der Tradition von Claude Debussys Pelléas et Mélisande und Alban Bergs Wozzeck stehende Partitur verfasst, die von der britischen Zeitung The Guardian als »Meisterwerk eines Genies« bezeichnet wurde. Benjamin, der u. a. bei Olivier Messiaen und Alexander Goehr in die Lehre ging, ist in der Saison 2018/2019 Composer in Residence bei den Berliner Philharmonikern und als Komponist aber auch dirigierend mit unterschiedlichen Werken in insgesamt sieben Konzerten vertreten. Dieses Konzert ist Teil einer dem Komponisten und Dirigenten George Benjamin gewidmeten Residency der Stiftung Berliner Philharmoniker in Kooperation mit Berliner Festspiele/Musikfest Berlin. Mit freundlicher Unterstützung der Aventis Foundation.


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Pergolesis D-Dur-Messe – so Giulio Prandi – sei »Theater für die Seele. […] Das Werk spricht die Zuhörer unmittelbar an, weil die Sprache direkt und tief in die Seele der Menschen eindringt«. Seit der Gründung seines Coro e Orchestra Ghislieri im Jahr 2003 hat es sich der Dirigent zur Aufgabe gemacht, unbekannte musikalische Preziosen der italienischen Kirchenmusik wiederzuentdecken und aufzuführen. Im März 2018 veröffentlichte er die Aufnahme von Pergolesis Messe-D-Dur, deren Notenmaterial Jahrhunderte lang in verschiedenen Bibliotheken verstreut war. Dramatisch, mitreißend und energiegeladen ist dieses festliche Werk, das der Komponist vermutlich im Auftrag der Stadt Neapel zu Beginn der 1730er-Jahre geschrieben hat, einer Zeit, in der der gestische und emotionsgeladene Opernstil auch in die Kirchenmusik Eingang fand. Pergolesi, der mit seinem Intermezzo La serva padrona die Gattung der Opera buffa entscheidend prägte, zählte damals zu den spannendsten Komponisten seiner Zeit. Jäh beendete sein früher Tod eine vielversprechende künstlerische Entwicklung.Opernhafte, ariose Stilmittel finden sich auch in den anderen beiden geistlichen Werken dieses Konzerts. Die in Besetzung und Umfang sehr knapp gehaltene Missa brevis Sancti Joannis de Deo von Joseph Haydn erhielt durch das ausgedehnte Orgel- und Sopransolo im Benedictus den Beinamen »Kleine Orgelmesse«. Mozart schafft in seiner für den Salzburger Erzbischof komponierten Vesperae solennes de Confessore eine geniale Mischung von »modernem« theatralischen und strengem kontrapunktischen Stil. Das wohl bekannteste Stück daraus ist das »Laudate Dominum«, das Mozart als einen innigen, lyrischen Satz für Sopran und Chor konzipierte. Die Sopransoli in allen drei Werken singt Marlis Petersen. Die international gefragte Opernsängerin hat bereits mit vielen namhaften Dirigenten der historisch-informierten Aufführungspraxis zusammengearbeitet, u. a. René Jacobs und Ton Koopman.


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Bis zum Kulturbruch in der Epoche des Faschismus waren Klassik und Jazz nicht streng getrennt. Komponisten wie Strawinsky, Bartók oder Stokowski ließen sich vom Jazz inspirieren, ein Art Tatum wiederum improvisierte auch über Chopin. Die dann in den 1930er-Jahren aufgerissenen Gräben schließen sich erst heute: Viele junge klassische Musiker sind auch exzellente Improvisatoren, immer mehr Jazzer importieren klassische Formen und Motive in ihre Musik – technisch wie konzeptionell auf einem völlig anderen Niveau als frühere Crossover-Versuche.Bei Jazz meets Classic beweisen das drei herausragende Duos erstmals gemeinsam: Der mit preisgekrönten Klassik-Einspielungen ebenso wie mit der Popband La Brass Banda hervorgetretene Tubavirtuose Andreas Martin Hofmeir jongliert im aktuellen Gespann mit dem Geiger Benjamin Schmid munter mit Klassischem, Südamerikanischem oder Modern Jazz. Die beiden Wiener Matthias Bartolomey (Cello) und Klemens Bittmann (Violine und Mandola) definieren mit einzigartiger Dynamik und rockiger Wucht das Streicherduo völlig neu. In der Rolle der Vorreiter, die die Skandinavier bei vielen Entwicklungen des jungen europäischen Jazz innehaben, präsentieren sich zwei Norweger: Bugge Wesseltoft, ein Pionier der Verschmelzung von klassischem Jazz mit elektronischer Musik und mit seinem Label Jazzland eine Integrationsfigur für genreübergreifende Projekte, trifft auf den kurioserweise nur selten in Deutschland auftretenden Henning Kraggerud, einen der herausragenden Geiger, Bratscher und Komponisten der Klassikszene, der aber eben auch schon seit Langem Kadenzen frei spielt und Arrangements schreibt. Kuratiert von Siggi Loch


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Empfohlen für Kinder ab 5 Jahren


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Johann Sebastian Bachs Wohltemperiertes Klavier sei »das Alte Testament, die Beethovenschen Sonaten das neue«, soll Hans von Bülow einmal zu einem Klavierstudenten gesagt haben, »an beide müssen wir glauben«. Der polnische Ausnahmepianist Piotr Anderszewski tut es und spielt in diesem Klavierabend neben ausgewählten Präludien und Fugen aus dem in den 1740er-Jahren entstandenen zweiten Band von Bachs Wohltemperiertem Klavier zwar keine Sonate von Beethoven, wohl aber dessen legendäre Diabelli-Variationen – jenes letzte große Klavierwerk des Komponisten, das Bülow als »Mikrokosmos des Beethovenschen Genius, ja sogar [als] ein Abbild der ganzen Tonwelt« bezeichnete. Zwischen diesen beiden singulären Werken des pianistischen Repertoires platziert Anderszewski Anton Weberns 1937 uraufgeführte Variationen op. 27, die für die Musik der Nachkriegszeit nicht weniger wegweisend waren als Bachs und Beethovens Kompositionen für frühere Jahrhunderte. Es ist nicht nur ein anspruchsvolles und stilistisch weit gespanntes, sondern auch ein sehr persönliches Programm, das Anderzewski zusammengestellt hat: Nahm die Musik Bachs schon immer einen besonderen Stellenwert in seinem Repertoire ein, so gab es zu Beginn seiner pianistischen Laufbahn immer auch »sehr viel Beethoven«, wie der in Frankreich lebende Künstler in einem 2008 für ARTE produzierten Dokumentarfilm bekannte. Und um die Musik Weberns nicht nur spielen, sondern auch verständlich machen zu können, bedarf es letztendlich eben genau jener subtilen Anschlagskultur, für die Anderzewski weltweit gefeiert wird.


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Wie entwirft man eigentlich einen Konzertsaal? Die Arbeit des Architekten Hans Scharoun steht im Mittelpunkt dieser Expedition durch die Philharmonie, bei der alle Teilnehmenden selbst zu Architekten werden, Saalskizzen entwerfen und die Raumakustik testen. Denn so ein Konzertsaal soll ja nicht nur schön aussehen, sondern auch gut klingen!


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Änderungen vorbehalten! - Angaben ohne Gewähr! - Stand:10.09.18
© Fotos der Vorstellungen: [+][-]
Viaggio in Argentina(Daniel Vass/Daniel Vass) Gustavo Dudamel dirigiert Bernstein und Schostakowitsch(Monika Rittershaus/Monika Rittershaus) Ferienprojekt 2018: »Lamento«(Dorothea Huber/Dorothea Huber) Andrés Orozco-Estrada, Noah Bendix-Balgley und die Karajan-Akademie(Peter Adamik/Peter Adamik) Konzert mit Stéphane Denève, Nikolaj Znaider(/) Konzert mit Busan Harmony Choir, Kangkyu Kim, Ju Ae Ha, Roksolana Chraniuk, Georg Streuber, Jeongwoon Sim(/) Carte blanche(Peter Adamik/Peter Adamik) Konzert mit Leonard Slatkin, Katia Buniatishvili(/) Lunchkonzert(/) Botschafter der Neuen Musik(Shervin Lainez/Shervin Lainez) Konzert mit Manfred Honeck, Anne-Sophie Mutter, Lang Lang(/) Konzert mit Pianistin iO(/) Konzert mit Dima Slobodeniouk, Carolin Widmann(/) Wort und Musik zu Exil und Asyl(Lukas Einsele/Lukas Einsele) Konzert mit Robin Ticciati, Julie Boulianne, Paul Appleby, Vitalij Kowaljow, Rundfunkchor Berlin, Daniel Reuss(/) Konzert mit Christian Köhler, Emilio Peroni(/) Konzert mit Antonello Manacorda, Sabine Meyer, Reiner Wehle(/) Konzert mit Nigel Kennedy, Peter Adams, Yaron Stavi, Rolf Bussalb, Howard Alden(/) Konzert mit Julia Fischer, Nils Mönkemeyer, Daniel Müller-Schott(/) In memoriam Claudio Abbado – Composer in Residence(Erika Rabau/Erika Rabau) Coro e Orchestra Ghislieri: »Theater für die Seele«(Yiorgos Mavropoulos/Yiorgos Mavropoulos) Konzert mit Sir Simon Rattle, Iwona Sobotka, Anna Lapkovskaja, Simon O'Neill, Jan Martiník, Chor der Staatsoper Unter den Linden Berlin, Martin Wright(/) Jazz at Berlin Philharmonic(CF Wesenberg/CF Wesenberg) Konzert mit Herbert Blomstedt, Leif Ove Andsnes(/) Konzert mit Robin Ticciati, Christian Tetzlaff(/) Familienkonzert Karneval der Tiere(/) Konzert mit Wiktor Kuzniecow senior, Marcin Ostrowski(/) Konzert mit Heribert Breuer, Mi-Young Kim, Susanne Langner, Patrick Grahl, Klaus Häger(/) Konzert mit Camerata vocale Berlin, Etta Hilsberg, Esther Hilsberg, Seda Amir-Karayan, Tobias Hunger(/) Klavierabend mit Piotr Anderszewski(MG de SAINT VENANT/MG de SAINT VENANT) Debüt im Deutschlandfunk Kultur(/) Konzert mit Vineta Sareika, Anthea Kreston, Gregor Sigl, Eckart Runge(/) Konzert mit Denis Matsuev(/) Konzert mit Igor Ginzburg, Wlady Ginzburg, Jena Ginzburg, Dennis Ginzburg, Simon Herzwolf(/) Konzert mit Arnold Schoenberg Chor, Jan Caeyers, Malin Hartelius, Sarah Connolly, Steve Davislim, Hanno Müller-Brachmann(Marco Borggreve/Marco Borggreve) Konzert mit Thomas Koncz, Stephan Koncz(/) 3. Musikalische Expedition: Architektur(Dorothea Huber/Dorothea Huber) Konzert mit Lionel Friend, N. N.(/) Konzert mit Sebastian Schmidt, Nanette Schmidt, Andreas Willwohl, Bernhard Schmidt(/) Konzert mit Sylvain Cambreling, Anna Vinnitskaya(/) Konzert mit Mitsuko Uchida(/) Konzert mit David Robertson, Martin Grubinger(/) Benefizkonzert der Stiftung Gute Tat(/) Konzert mit Mirga Gražinyt?-Tyla, Rudolf Buchbinder(/) Konzert mit Andrej Hermlin, Dan Levinson(/)

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