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Spielplan für November 2018

In ihrer neuen Performance “Do the Right Thing” untersuchen Ariel Efraim Ashbel and friends aktuelle politische Verhältnisse und die Verflechtungen von Handlung (“DO”), Ethik (“THE RIGHT”) und Materialität (“THING”). Unter dem Titel von Spike Lees gleichnamigem Film aus dem Jahr 1989 stellt Ashbel in Frage, ob Theater dem sich häufig selbst auferlegten Anspruch gerecht werden kann, “das Richtige” zu tun. In seiner Performance stellt er neben Performer*innen und Musi­ker­*in­nen Objekte als gleichberechtigte Akteur*innen auf die Bühne. Gemeinsam spüren sie der Geschichte der politischen Abstraktion nach und eröffnen eine neue Perspektive auf die Möglichkeiten eines Theaters, das nicht länger den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Ausgehend von den Primärfarben Rot, Gelb und Blau und den grundlegenden geometrischen Formen Kreis, Quadrat und Dreieck überführt “Do the Right Thing “ die traditionelle Bauhaus-Palette in strahlende Neonfarben von Warnzeichen und Sicherheitshinweisen. “Mensch und Raum sind gesetzerfüllt,” sagt Bauhaus-Meister Oskar Schlemmer und fragt: “Wessen Gesetz soll gelten?” Die Performance geht über die reine Konfrontation von Raum und Mensch hinaus und lässt eine einfühlsame und farbenfrohe Revision der Rolle des Menschen in der Beherrschung der Objektwelt entstehen.


Kategorie: Performance

In ihrer neuen Performance “Do the Right Thing” untersuchen Ariel Efraim Ashbel and friends aktuelle politische Verhältnisse und die Verflechtungen von Handlung (“DO”), Ethik (“THE RIGHT”) und Materialität (“THING”). Unter dem Titel von Spike Lees gleichnamigem Film aus dem Jahr 1989 stellt Ashbel in Frage, ob Theater dem sich häufig selbst auferlegten Anspruch gerecht werden kann, “das Richtige” zu tun. In seiner Performance stellt er neben Performer*innen und Musi­ker­*in­nen Objekte als gleichberechtigte Akteur*innen auf die Bühne. Gemeinsam spüren sie der Geschichte der politischen Abstraktion nach und eröffnen eine neue Perspektive auf die Möglichkeiten eines Theaters, das nicht länger den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Ausgehend von den Primärfarben Rot, Gelb und Blau und den grundlegenden geometrischen Formen Kreis, Quadrat und Dreieck überführt “Do the Right Thing “ die traditionelle Bauhaus-Palette in strahlende Neonfarben von Warnzeichen und Sicherheitshinweisen. “Mensch und Raum sind gesetzerfüllt,” sagt Bauhaus-Meister Oskar Schlemmer und fragt: “Wessen Gesetz soll gelten?” Die Performance geht über die reine Konfrontation von Raum und Mensch hinaus und lässt eine einfühlsame und farbenfrohe Revision der Rolle des Menschen in der Beherrschung der Objektwelt entstehen.


Kategorie: Performance

In ihrer neuen Performance “Do the Right Thing” untersuchen Ariel Efraim Ashbel and friends aktuelle politische Verhältnisse und die Verflechtungen von Handlung (“DO”), Ethik (“THE RIGHT”) und Materialität (“THING”). Unter dem Titel von Spike Lees gleichnamigem Film aus dem Jahr 1989 stellt Ashbel in Frage, ob Theater dem sich häufig selbst auferlegten Anspruch gerecht werden kann, “das Richtige” zu tun. In seiner Performance stellt er neben Performer*innen und Musi­ker­*in­nen Objekte als gleichberechtigte Akteur*innen auf die Bühne. Gemeinsam spüren sie der Geschichte der politischen Abstraktion nach und eröffnen eine neue Perspektive auf die Möglichkeiten eines Theaters, das nicht länger den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Ausgehend von den Primärfarben Rot, Gelb und Blau und den grundlegenden geometrischen Formen Kreis, Quadrat und Dreieck überführt “Do the Right Thing “ die traditionelle Bauhaus-Palette in strahlende Neonfarben von Warnzeichen und Sicherheitshinweisen. “Mensch und Raum sind gesetzerfüllt,” sagt Bauhaus-Meister Oskar Schlemmer und fragt: “Wessen Gesetz soll gelten?” Die Performance geht über die reine Konfrontation von Raum und Mensch hinaus und lässt eine einfühlsame und farbenfrohe Revision der Rolle des Menschen in der Beherrschung der Objektwelt entstehen.


Kategorie: Performance

Die japanische Kunstform Kabuki steht im Zentrum der neuen Produktion von Gintersdorfer/Klaßen. Seit 2005 arbeiten die Regisseurin Monika Gintersdorfer und der bildende Künstler Knut Klaßen mit einem deutsch-ivorischen Team an genreübergreifenden Theaterprojekten. In “Kabuki noir” verwandeln neun Darsteller*innen aus verschiedenen Disziplinen unter dem Einsatz der ivorischen Musik- und Tanzform Coupé Décalé und des postmodernen Tanzes die traditionelle japanische Theaterform zu einem neuen hybriden Bühnenritual, das die kulturellen Differenzen des Teams in sich trägt. Die Inszenierungen eines Kabuki-Stücks werden im Gegensatz zur westlichen Aufführungspraxis über Jahrhunderte nicht verändert, dadurch bekommen die dargestellten Situationen einen rituellen Charakter und hinterlassen einen starken ästhetischen Eindruck. Glamouröse Kostüme, narrative Choreografien und Bühnenelemente wie der ‘Hanamichi’ (Blumenweg) bilden für Nichteingeweihte ein nur bedingt entschlüsselbares Vokabular, das Gintersdorfer/Klaßen aufgreifen und neu besetzen. Dies geschieht mit einem Willen zur Bildung eines Theaters flacher Hierarchien. In einer kulturelleren Aneignung von unten werden politische, spirituelle und komische Szenen aus dem klassischen Kabuki-Repertoire Ausgangspunkte für eine Erzählung über sichtbare und unsichtbare Grenzen der heutigen Zeit. Im Anschluss an die Vorstellung am 10.12. findet ein Artist Talk mit Gintersdorfer/Klaßen und Margarita Tsomou statt.


Kategorie: Tanztheater

Die japanische Kunstform Kabuki steht im Zentrum der neuen Produktion von Gintersdorfer/Klaßen. Seit 2005 arbeiten die Regisseurin Monika Gintersdorfer und der bildende Künstler Knut Klaßen mit einem deutsch-ivorischen Team an genreübergreifenden Theaterprojekten. In “Kabuki noir” verwandeln neun Darsteller*innen aus verschiedenen Disziplinen unter dem Einsatz der ivorischen Musik- und Tanzform Coupé Décalé und des postmodernen Tanzes die traditionelle japanische Theaterform zu einem neuen hybriden Bühnenritual, das die kulturellen Differenzen des Teams in sich trägt. Die Inszenierungen eines Kabuki-Stücks werden im Gegensatz zur westlichen Aufführungspraxis über Jahrhunderte nicht verändert, dadurch bekommen die dargestellten Situationen einen rituellen Charakter und hinterlassen einen starken ästhetischen Eindruck. Glamouröse Kostüme, narrative Choreografien und Bühnenelemente wie der ‘Hanamichi’ (Blumenweg) bilden für Nichteingeweihte ein nur bedingt entschlüsselbares Vokabular, das Gintersdorfer/Klaßen aufgreifen und neu besetzen. Dies geschieht mit einem Willen zur Bildung eines Theaters flacher Hierarchien. In einer kulturelleren Aneignung von unten werden politische, spirituelle und komische Szenen aus dem klassischen Kabuki-Repertoire Ausgangspunkte für eine Erzählung über sichtbare und unsichtbare Grenzen der heutigen Zeit. Im Anschluss an die Vorstellung am 10.12. findet ein Artist Talk mit Gintersdorfer/Klaßen und Margarita Tsomou statt.


Kategorie: Tanztheater

Die japanische Kunstform Kabuki steht im Zentrum der neuen Produktion von Gintersdorfer/Klaßen. Seit 2005 arbeiten die Regisseurin Monika Gintersdorfer und der bildende Künstler Knut Klaßen mit einem deutsch-ivorischen Team an genreübergreifenden Theaterprojekten. In “Kabuki noir” verwandeln neun Darsteller*innen aus verschiedenen Disziplinen unter dem Einsatz der ivorischen Musik- und Tanzform Coupé Décalé und des postmodernen Tanzes die traditionelle japanische Theaterform zu einem neuen hybriden Bühnenritual, das die kulturellen Differenzen des Teams in sich trägt. Die Inszenierungen eines Kabuki-Stücks werden im Gegensatz zur westlichen Aufführungspraxis über Jahrhunderte nicht verändert, dadurch bekommen die dargestellten Situationen einen rituellen Charakter und hinterlassen einen starken ästhetischen Eindruck. Glamouröse Kostüme, narrative Choreografien und Bühnenelemente wie der ‘Hanamichi’ (Blumenweg) bilden für Nichteingeweihte ein nur bedingt entschlüsselbares Vokabular, das Gintersdorfer/Klaßen aufgreifen und neu besetzen. Dies geschieht mit einem Willen zur Bildung eines Theaters flacher Hierarchien. In einer kulturelleren Aneignung von unten werden politische, spirituelle und komische Szenen aus dem klassischen Kabuki-Repertoire Ausgangspunkte für eine Erzählung über sichtbare und unsichtbare Grenzen der heutigen Zeit. Im Anschluss an die Vorstellung am 10.12. findet ein Artist Talk mit Gintersdorfer/Klaßen und Margarita Tsomou statt.


Kategorie: Tanztheater

Vor 100 Jahren saß Franz Jung in seinem Büro am Halleschen Ufer 32, dieselbe Adresse wie das HAU2, und stempelte mit Freund­*­innen Spartakus-Parolen auf Geldscheine. Die Revolution scheiterte, wie vieles im Leben des Schriftstellers, Dichters, Revolutionärs, Anarchisten, Finanzexperten, Schiffsentführers, Theaterautors und Mitbegründers der Kommunistischen Arbeiterpartei Deutschlands. Ein Mann, der Teile seines Lebens in der Illegalität oder im Gefängnis verbringt, mitten im Krieg Ameisen in Schokolade besorgt und es spannend findet, die Geschichte des Volkswagenwerks in einer einminütigen Radioansage zu erzählen. Franz Jung ist eine der verwegensten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Sein exzessives Bemühen, der Gesellschaft zum Besseren zu verhelfen, seine messerscharfen Analysen der Um­stände wirken bis heute. Seine Weggefährt*innen bilden das ‚Who is Who‘ der künstlerischen, politischen und sozialen Avantgarde. Anlässlich von 100 Jahren Novemberrevolution stellt sich das gesamte Team dem Franz Jung, den es vielleicht heute dringender bräuchte denn je, auch wenn er 1953 schrieb: „Wenn ich nach Deutschland zurückkehre, dann nur als angetriebenes Strandgut.“ Im Anschluss an die Vorstellung am 15.11. findet ein Artist Talks mit dem Team und Peter Laudenbach statt. Laudenbach ist Journalist und Theaterkritiker, u.a. für brand eins, Süddeutsche Zeitung, tip.


Kategorie: Schauspiel

Vor 100 Jahren saß Franz Jung in seinem Büro am Halleschen Ufer 32, dieselbe Adresse wie das HAU2, und stempelte mit Freund­*­innen Spartakus-Parolen auf Geldscheine. Die Revolution scheiterte, wie vieles im Leben des Schriftstellers, Dichters, Revolutionärs, Anarchisten, Finanzexperten, Schiffsentführers, Theaterautors und Mitbegründers der Kommunistischen Arbeiterpartei Deutschlands. Ein Mann, der Teile seines Lebens in der Illegalität oder im Gefängnis verbringt, mitten im Krieg Ameisen in Schokolade besorgt und es spannend findet, die Geschichte des Volkswagenwerks in einer einminütigen Radioansage zu erzählen. Franz Jung ist eine der verwegensten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Sein exzessives Bemühen, der Gesellschaft zum Besseren zu verhelfen, seine messerscharfen Analysen der Um­stände wirken bis heute. Seine Weggefährt*innen bilden das ‚Who is Who‘ der künstlerischen, politischen und sozialen Avantgarde. Anlässlich von 100 Jahren Novemberrevolution stellt sich das gesamte Team dem Franz Jung, den es vielleicht heute dringender bräuchte denn je, auch wenn er 1953 schrieb: „Wenn ich nach Deutschland zurückkehre, dann nur als angetriebenes Strandgut.“ Im Anschluss an die Vorstellung am 15.11. findet ein Artist Talks mit dem Team und Peter Laudenbach statt. Laudenbach ist Journalist und Theaterkritiker, u.a. für brand eins, Süddeutsche Zeitung, tip.


Kategorie: Schauspiel

Vor 100 Jahren saß Franz Jung in seinem Büro am Halleschen Ufer 32, dieselbe Adresse wie das HAU2, und stempelte mit Freund­*­innen Spartakus-Parolen auf Geldscheine. Die Revolution scheiterte, wie vieles im Leben des Schriftstellers, Dichters, Revolutionärs, Anarchisten, Finanzexperten, Schiffsentführers, Theaterautors und Mitbegründers der Kommunistischen Arbeiterpartei Deutschlands. Ein Mann, der Teile seines Lebens in der Illegalität oder im Gefängnis verbringt, mitten im Krieg Ameisen in Schokolade besorgt und es spannend findet, die Geschichte des Volkswagenwerks in einer einminütigen Radioansage zu erzählen. Franz Jung ist eine der verwegensten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Sein exzessives Bemühen, der Gesellschaft zum Besseren zu verhelfen, seine messerscharfen Analysen der Um­stände wirken bis heute. Seine Weggefährt*innen bilden das ‚Who is Who‘ der künstlerischen, politischen und sozialen Avantgarde. Anlässlich von 100 Jahren Novemberrevolution stellt sich das gesamte Team dem Franz Jung, den es vielleicht heute dringender bräuchte denn je, auch wenn er 1953 schrieb: „Wenn ich nach Deutschland zurückkehre, dann nur als angetriebenes Strandgut.“ Im Anschluss an die Vorstellung am 15.11. findet ein Artist Talks mit dem Team und Peter Laudenbach statt. Laudenbach ist Journalist und Theaterkritiker, u.a. für brand eins, Süddeutsche Zeitung, tip.


Kategorie: Schauspiel

Vor 100 Jahren saß Franz Jung in seinem Büro am Halleschen Ufer 32, dieselbe Adresse wie das HAU2, und stempelte mit Freund­*­innen Spartakus-Parolen auf Geldscheine. Die Revolution scheiterte, wie vieles im Leben des Schriftstellers, Dichters, Revolutionärs, Anarchisten, Finanzexperten, Schiffsentführers, Theaterautors und Mitbegründers der Kommunistischen Arbeiterpartei Deutschlands. Ein Mann, der Teile seines Lebens in der Illegalität oder im Gefängnis verbringt, mitten im Krieg Ameisen in Schokolade besorgt und es spannend findet, die Geschichte des Volkswagenwerks in einer einminütigen Radioansage zu erzählen. Franz Jung ist eine der verwegensten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Sein exzessives Bemühen, der Gesellschaft zum Besseren zu verhelfen, seine messerscharfen Analysen der Um­stände wirken bis heute. Seine Weggefährt*innen bilden das ‚Who is Who‘ der künstlerischen, politischen und sozialen Avantgarde. Anlässlich von 100 Jahren Novemberrevolution stellt sich das gesamte Team dem Franz Jung, den es vielleicht heute dringender bräuchte denn je, auch wenn er 1953 schrieb: „Wenn ich nach Deutschland zurückkehre, dann nur als angetriebenes Strandgut.“ Im Anschluss an die Vorstellung am 15.11. findet ein Artist Talks mit dem Team und Peter Laudenbach statt. Laudenbach ist Journalist und Theaterkritiker, u.a. für brand eins, Süddeutsche Zeitung, tip.


Kategorie: Schauspiel

„Den Zuschauer, nicht das Leben, zeigt die Kunst im Spiegelbilde.“ Das Bildnis des Dorian Gray – Oscar Wilde „Creation“ oder Schöpfung ist das Reich von Göttern und Künstler*innen, die durch eigenen Willen und mit bloßen Händen Schönheit (er)schaffen. Aber wer bestimmt, was schön ist? Und welche verborgenen Machtmechanismen wirken in der Dreiecksbeziehung zwischen Künstler*in, Kunstwerk und Betrachter*in? Die Künstler*innen des Gob Squad Arts Collective , die seit nunmehr 25 Jahren die Theater der Welt bespielen, sind in einem Alter angekommen, das sie getrost als „middle aged“ bezeichnen, und noch besteht kein Verlangen danach, die Bühne zu verlassen. In Creation (Pictures for Dorian) treffen sie auf eine Gruppe lokaler Performer*innen der jeweils älteren und jüngeren Generation. Ihr Ziel? In und hinter den Spiegel der Eitelkeiten zu blicken und gemeinsam nach Antworten auf Fragen von Schönheit, Moral, Altern und Macht zu suchen – und spielerisch zu hinterfragen, warum sie alle so sehr den Blick der Öffentlichkeit begehren. Das Projekt ist inspiriert von Oscar Wildes Romanfigur Dorian Gray, der in den Bereich des Göttlichen eingreift: Ein verwunschenes Porträt altert anstelle seiner selbst und zeigt die Spuren moralischer Fehltritte. Dorian dagegen bleibt ewig jung, schön und makellos – zahlt dafür jedoch mit seiner Seele. Gob Squad vermuten, dass ein Teil von Dorian in uns allen steckt. Was wird also passieren, wenn uns der Schein des Rampenlichts für immer verwehrt bleibt?


Kategorie: Schauspiel

„Den Zuschauer, nicht das Leben, zeigt die Kunst im Spiegelbilde.“ Das Bildnis des Dorian Gray – Oscar Wilde „Creation“ oder Schöpfung ist das Reich von Göttern und Künstler*innen, die durch eigenen Willen und mit bloßen Händen Schönheit (er)schaffen. Aber wer bestimmt, was schön ist? Und welche verborgenen Machtmechanismen wirken in der Dreiecksbeziehung zwischen Künstler*in, Kunstwerk und Betrachter*in? Die Künstler*innen des Gob Squad Arts Collective , die seit nunmehr 25 Jahren die Theater der Welt bespielen, sind in einem Alter angekommen, das sie getrost als „middle aged“ bezeichnen, und noch besteht kein Verlangen danach, die Bühne zu verlassen. In Creation (Pictures for Dorian) treffen sie auf eine Gruppe lokaler Performer*innen der jeweils älteren und jüngeren Generation. Ihr Ziel? In und hinter den Spiegel der Eitelkeiten zu blicken und gemeinsam nach Antworten auf Fragen von Schönheit, Moral, Altern und Macht zu suchen – und spielerisch zu hinterfragen, warum sie alle so sehr den Blick der Öffentlichkeit begehren. Das Projekt ist inspiriert von Oscar Wildes Romanfigur Dorian Gray, der in den Bereich des Göttlichen eingreift: Ein verwunschenes Porträt altert anstelle seiner selbst und zeigt die Spuren moralischer Fehltritte. Dorian dagegen bleibt ewig jung, schön und makellos – zahlt dafür jedoch mit seiner Seele. Gob Squad vermuten, dass ein Teil von Dorian in uns allen steckt. Was wird also passieren, wenn uns der Schein des Rampenlichts für immer verwehrt bleibt?


Kategorie: Schauspiel

Nach einer Werkschau und der Premiere von “Rasp Your Soul” 2017 präsentiert das HAU Hebbel am Ufer nun die Uraufführung der neuen Arbeit von Kat Válastur. Gegliedert in zwei Teile, eine Video-Installation und eine Performance, baut “Stellar Fauna” auf Ideen auf, die von der Choreografin und Performerin für die vergangene Arbeit entwickelt wurden. Die zwei Tänzerinnen verkörpern sich nach und nach verändernde und übertrieben digitale Attribute. Sie wiederholen ein furchterregendes Mantra: “We are waiting for the flood to be free although that would be the end of us” (Wir warten auf das Einsetzen der Flut, auch wenn das unser Ende wäre). In einer Umgebung, die ein ungezähmtes Ökosystem suggeriert, werden die Grenzen zwischen ihrem privaten und sozialen Verhalten aufgehoben. “Stellar Fauna” ist die Schöpfung einer unheimlichen Welt, die von unserer Welt erschaffen wurde. Ein Diskurs über Körper in der Wildnis unserer Zeit. Aufgrund der begrenzten Kapazität finden pro Abend zwei Vorstellungen statt.


Kategorie: Ausstellung

Nach einer Werkschau und der Premiere von “Rasp Your Soul” 2017 präsentiert das HAU Hebbel am Ufer nun die Uraufführung der neuen Arbeit von Kat Válastur. Gegliedert in zwei Teile, eine Video-Installation und eine Performance, baut “Stellar Fauna” auf Ideen auf, die von der Choreografin und Performerin für die vergangene Arbeit entwickelt wurden. Die zwei Tänzerinnen verkörpern sich nach und nach verändernde und übertrieben digitale Attribute. Sie wiederholen ein furchterregendes Mantra: “We are waiting for the flood to be free although that would be the end of us” (Wir warten auf das Einsetzen der Flut, auch wenn das unser Ende wäre). In einer Umgebung, die ein ungezähmtes Ökosystem suggeriert, werden die Grenzen zwischen ihrem privaten und sozialen Verhalten aufgehoben. “Stellar Fauna” ist die Schöpfung einer unheimlichen Welt, die von unserer Welt erschaffen wurde. Ein Diskurs über Körper in der Wildnis unserer Zeit. Aufgrund der begrenzten Kapazität finden pro Abend zwei Vorstellungen statt.


Kategorie: Ausstellung

„Den Zuschauer, nicht das Leben, zeigt die Kunst im Spiegelbilde.“ Das Bildnis des Dorian Gray – Oscar Wilde „Creation“ oder Schöpfung ist das Reich von Göttern und Künstler*innen, die durch eigenen Willen und mit bloßen Händen Schönheit (er)schaffen. Aber wer bestimmt, was schön ist? Und welche verborgenen Machtmechanismen wirken in der Dreiecksbeziehung zwischen Künstler*in, Kunstwerk und Betrachter*in? Die Künstler*innen des Gob Squad Arts Collective , die seit nunmehr 25 Jahren die Theater der Welt bespielen, sind in einem Alter angekommen, das sie getrost als „middle aged“ bezeichnen, und noch besteht kein Verlangen danach, die Bühne zu verlassen. In Creation (Pictures for Dorian) treffen sie auf eine Gruppe lokaler Performer*innen der jeweils älteren und jüngeren Generation. Ihr Ziel? In und hinter den Spiegel der Eitelkeiten zu blicken und gemeinsam nach Antworten auf Fragen von Schönheit, Moral, Altern und Macht zu suchen – und spielerisch zu hinterfragen, warum sie alle so sehr den Blick der Öffentlichkeit begehren. Das Projekt ist inspiriert von Oscar Wildes Romanfigur Dorian Gray, der in den Bereich des Göttlichen eingreift: Ein verwunschenes Porträt altert anstelle seiner selbst und zeigt die Spuren moralischer Fehltritte. Dorian dagegen bleibt ewig jung, schön und makellos – zahlt dafür jedoch mit seiner Seele. Gob Squad vermuten, dass ein Teil von Dorian in uns allen steckt. Was wird also passieren, wenn uns der Schein des Rampenlichts für immer verwehrt bleibt?


Kategorie: Schauspiel

Nach einer Werkschau und der Premiere von “Rasp Your Soul” 2017 präsentiert das HAU Hebbel am Ufer nun die Uraufführung der neuen Arbeit von Kat Válastur. Gegliedert in zwei Teile, eine Video-Installation und eine Performance, baut “Stellar Fauna” auf Ideen auf, die von der Choreografin und Performerin für die vergangene Arbeit entwickelt wurden. Die zwei Tänzerinnen verkörpern sich nach und nach verändernde und übertrieben digitale Attribute. Sie wiederholen ein furchterregendes Mantra: “We are waiting for the flood to be free although that would be the end of us” (Wir warten auf das Einsetzen der Flut, auch wenn das unser Ende wäre). In einer Umgebung, die ein ungezähmtes Ökosystem suggeriert, werden die Grenzen zwischen ihrem privaten und sozialen Verhalten aufgehoben. “Stellar Fauna” ist die Schöpfung einer unheimlichen Welt, die von unserer Welt erschaffen wurde. Ein Diskurs über Körper in der Wildnis unserer Zeit. Aufgrund der begrenzten Kapazität finden pro Abend zwei Vorstellungen statt.


Kategorie: Ausstellung

Nach einer Werkschau und der Premiere von “Rasp Your Soul” 2017 präsentiert das HAU Hebbel am Ufer nun die Uraufführung der neuen Arbeit von Kat Válastur. Gegliedert in zwei Teile, eine Video-Installation und eine Performance, baut “Stellar Fauna” auf Ideen auf, die von der Choreografin und Performerin für die vergangene Arbeit entwickelt wurden. Die zwei Tänzerinnen verkörpern sich nach und nach verändernde und übertrieben digitale Attribute. Sie wiederholen ein furchterregendes Mantra: “We are waiting for the flood to be free although that would be the end of us” (Wir warten auf das Einsetzen der Flut, auch wenn das unser Ende wäre). In einer Umgebung, die ein ungezähmtes Ökosystem suggeriert, werden die Grenzen zwischen ihrem privaten und sozialen Verhalten aufgehoben. “Stellar Fauna” ist die Schöpfung einer unheimlichen Welt, die von unserer Welt erschaffen wurde. Ein Diskurs über Körper in der Wildnis unserer Zeit. Aufgrund der begrenzten Kapazität finden pro Abend zwei Vorstellungen statt.


Kategorie: Ausstellung

„Den Zuschauer, nicht das Leben, zeigt die Kunst im Spiegelbilde.“ Das Bildnis des Dorian Gray – Oscar Wilde „Creation“ oder Schöpfung ist das Reich von Göttern und Künstler*innen, die durch eigenen Willen und mit bloßen Händen Schönheit (er)schaffen. Aber wer bestimmt, was schön ist? Und welche verborgenen Machtmechanismen wirken in der Dreiecksbeziehung zwischen Künstler*in, Kunstwerk und Betrachter*in? Die Künstler*innen des Gob Squad Arts Collective , die seit nunmehr 25 Jahren die Theater der Welt bespielen, sind in einem Alter angekommen, das sie getrost als „middle aged“ bezeichnen, und noch besteht kein Verlangen danach, die Bühne zu verlassen. In Creation (Pictures for Dorian) treffen sie auf eine Gruppe lokaler Performer*innen der jeweils älteren und jüngeren Generation. Ihr Ziel? In und hinter den Spiegel der Eitelkeiten zu blicken und gemeinsam nach Antworten auf Fragen von Schönheit, Moral, Altern und Macht zu suchen – und spielerisch zu hinterfragen, warum sie alle so sehr den Blick der Öffentlichkeit begehren. Das Projekt ist inspiriert von Oscar Wildes Romanfigur Dorian Gray, der in den Bereich des Göttlichen eingreift: Ein verwunschenes Porträt altert anstelle seiner selbst und zeigt die Spuren moralischer Fehltritte. Dorian dagegen bleibt ewig jung, schön und makellos – zahlt dafür jedoch mit seiner Seele. Gob Squad vermuten, dass ein Teil von Dorian in uns allen steckt. Was wird also passieren, wenn uns der Schein des Rampenlichts für immer verwehrt bleibt?


Kategorie: Schauspiel

Nach einer Werkschau und der Premiere von “Rasp Your Soul” 2017 präsentiert das HAU Hebbel am Ufer nun die Uraufführung der neuen Arbeit von Kat Válastur. Gegliedert in zwei Teile, eine Video-Installation und eine Performance, baut “Stellar Fauna” auf Ideen auf, die von der Choreografin und Performerin für die vergangene Arbeit entwickelt wurden. Die zwei Tänzerinnen verkörpern sich nach und nach verändernde und übertrieben digitale Attribute. Sie wiederholen ein furchterregendes Mantra: “We are waiting for the flood to be free although that would be the end of us” (Wir warten auf das Einsetzen der Flut, auch wenn das unser Ende wäre). In einer Umgebung, die ein ungezähmtes Ökosystem suggeriert, werden die Grenzen zwischen ihrem privaten und sozialen Verhalten aufgehoben. “Stellar Fauna” ist die Schöpfung einer unheimlichen Welt, die von unserer Welt erschaffen wurde. Ein Diskurs über Körper in der Wildnis unserer Zeit. Aufgrund der begrenzten Kapazität finden pro Abend zwei Vorstellungen statt.


Kategorie: Ausstellung

Nach einer Werkschau und der Premiere von “Rasp Your Soul” 2017 präsentiert das HAU Hebbel am Ufer nun die Uraufführung der neuen Arbeit von Kat Válastur. Gegliedert in zwei Teile, eine Video-Installation und eine Performance, baut “Stellar Fauna” auf Ideen auf, die von der Choreografin und Performerin für die vergangene Arbeit entwickelt wurden. Die zwei Tänzerinnen verkörpern sich nach und nach verändernde und übertrieben digitale Attribute. Sie wiederholen ein furchterregendes Mantra: “We are waiting for the flood to be free although that would be the end of us” (Wir warten auf das Einsetzen der Flut, auch wenn das unser Ende wäre). In einer Umgebung, die ein ungezähmtes Ökosystem suggeriert, werden die Grenzen zwischen ihrem privaten und sozialen Verhalten aufgehoben. “Stellar Fauna” ist die Schöpfung einer unheimlichen Welt, die von unserer Welt erschaffen wurde. Ein Diskurs über Körper in der Wildnis unserer Zeit. Aufgrund der begrenzten Kapazität finden pro Abend zwei Vorstellungen statt.


Kategorie: Ausstellung

Eine Familienfeier als interaktives Live-Film-Ereignis. Ausgangspunkt dieses ‘zeitgenössischen Klassikers’ von Gob Squad ist ein gefundenes Heimvideo aus dem Internet. Die einzelnen Bewegungsabläufe der Wohnzimmergesellschaft werden minutiös entziffert, zerlegt und immer wieder neu zusammengesetzt. Es entsteht das bewegte Bild einer dysfunktionalen Gemeinschaft, die für einen Abend im gleichen Raum gefangen ist – halb Albtraum, halb soziale Utopie, eine Maschine, die am Laufen gehalten wird, mit uns oder ohne uns. Im Herzen der Party, im Zentrum der Gesellschaft, ist die Einsamkeit am größten. “Eine unvergessliche, witzige Vision einer Gesellschaft, die sich von totaler Gemeinschaft zu Isolation und Ausgrenzung wandelt”, urteilte unlängst die New York Times. Nach zahlreichen Gastspielen von “Western Society” kehren Gob Squad zurück ins HAU Hebbel am Ufer, wo die Reise begann.


Kategorie: Schauspiel

Nach einer Werkschau und der Premiere von “Rasp Your Soul” 2017 präsentiert das HAU Hebbel am Ufer nun die Uraufführung der neuen Arbeit von Kat Válastur. Gegliedert in zwei Teile, eine Video-Installation und eine Performance, baut “Stellar Fauna” auf Ideen auf, die von der Choreografin und Performerin für die vergangene Arbeit entwickelt wurden. Die zwei Tänzerinnen verkörpern sich nach und nach verändernde und übertrieben digitale Attribute. Sie wiederholen ein furchterregendes Mantra: “We are waiting for the flood to be free although that would be the end of us” (Wir warten auf das Einsetzen der Flut, auch wenn das unser Ende wäre). In einer Umgebung, die ein ungezähmtes Ökosystem suggeriert, werden die Grenzen zwischen ihrem privaten und sozialen Verhalten aufgehoben. “Stellar Fauna” ist die Schöpfung einer unheimlichen Welt, die von unserer Welt erschaffen wurde. Ein Diskurs über Körper in der Wildnis unserer Zeit. Aufgrund der begrenzten Kapazität finden pro Abend zwei Vorstellungen statt.


Kategorie: Ausstellung

Nach einer Werkschau und der Premiere von “Rasp Your Soul” 2017 präsentiert das HAU Hebbel am Ufer nun die Uraufführung der neuen Arbeit von Kat Válastur. Gegliedert in zwei Teile, eine Video-Installation und eine Performance, baut “Stellar Fauna” auf Ideen auf, die von der Choreografin und Performerin für die vergangene Arbeit entwickelt wurden. Die zwei Tänzerinnen verkörpern sich nach und nach verändernde und übertrieben digitale Attribute. Sie wiederholen ein furchterregendes Mantra: “We are waiting for the flood to be free although that would be the end of us” (Wir warten auf das Einsetzen der Flut, auch wenn das unser Ende wäre). In einer Umgebung, die ein ungezähmtes Ökosystem suggeriert, werden die Grenzen zwischen ihrem privaten und sozialen Verhalten aufgehoben. “Stellar Fauna” ist die Schöpfung einer unheimlichen Welt, die von unserer Welt erschaffen wurde. Ein Diskurs über Körper in der Wildnis unserer Zeit. Aufgrund der begrenzten Kapazität finden pro Abend zwei Vorstellungen statt.


Kategorie: Ausstellung

Eine Familienfeier als interaktives Live-Film-Ereignis. Ausgangspunkt dieses ‘zeitgenössischen Klassikers’ von Gob Squad ist ein gefundenes Heimvideo aus dem Internet. Die einzelnen Bewegungsabläufe der Wohnzimmergesellschaft werden minutiös entziffert, zerlegt und immer wieder neu zusammengesetzt. Es entsteht das bewegte Bild einer dysfunktionalen Gemeinschaft, die für einen Abend im gleichen Raum gefangen ist – halb Albtraum, halb soziale Utopie, eine Maschine, die am Laufen gehalten wird, mit uns oder ohne uns. Im Herzen der Party, im Zentrum der Gesellschaft, ist die Einsamkeit am größten. “Eine unvergessliche, witzige Vision einer Gesellschaft, die sich von totaler Gemeinschaft zu Isolation und Ausgrenzung wandelt”, urteilte unlängst die New York Times. Nach zahlreichen Gastspielen von “Western Society” kehren Gob Squad zurück ins HAU Hebbel am Ufer, wo die Reise begann.


Kategorie: Schauspiel

Das Freie Theater in Deutschland braucht ein Archiv – für angemessene Sichtbarkeit und Grundlage für die Anerkennung seiner eigenständigen Theaterästhetik. So wurde es schon 2013 im Mission Statement der wissenschaftlichen Studie „Performing the Archive. Studie zur Entwicklung eines Archivs des Freien Theaters“ gefordert. In der gleichnamigen Publikation zur Studie sind nun die Parameter und strukturellen Konturen eines solchen Archivs aufgezeigt und die Ausführungen der Herausgeber*innen durch Expertisen und Handlungsempfehlungen für die Entwicklung eines solchen Archivs aus künstlerischer, wissenschaftlicher, technologischer und rechtlicher Sicht ergänzt. Das Buch „Performing the Archive. Studie zur Entwicklung eines Archivs des Freien Theaters“ ist jetzt erschienen und  wird am 28. November 2018  öffentlich in Berlin vorgestellt. Programm Die Veranstaltung wird mit einem Grußwort der Vorsitzenden des Ausschusses für Kultur und Medien des Deutschen Bundestages Katrin Budde , MdB eröffnet. Im Anschluss daran folgt ein Podiumsgespräch mit den Herausgeber*innen und Wegbegleiter*innen der Studie. Dazu begrüßen wir: Dr. Henning Fülle (Herausgeber), Christine Henniger (Herausgeberin, Internationales Theaterinstitut), Andrea Keiz (Videokünstlerin), Dr. Daniela Rippl (Kulturreferat München), Prof. Dr. Wolfgang Schneider (Herausgeber, Universität Hildesheim), Prof. Dr. Stefanie Wenner (Hochschule für Bildende Künste, Dresden, tbc) Moderation: Michael Freundt (Dachverband Tanz Deutschland) Im Anschluss sind alle Gäste herzlich zu einem Sektempfang eingeladen. Weitere Informationen: www.theaterarchiv.org Um Anmeldung per E-Mail an Anne John (assistenz@theaterarchiv.org) wird gebeten.


Kategorie: Diskussion

Nach dem großen Erfolg und einer weltweiten Tournee von “minor matter” präsentiert das HAU Hebbel am Ufer nun die neue Arbeit der Tänzerin und Choreografin Ligia Lewis. “Water Will (in Melody)” ist eine fein gesponnene choreografische Aufführung für vier Tänzer*innen, die das Melodrama zum Ausgangpunkt nimmt. Mit der Sprache und dem Konzept des “Willens” ringend, schafft diese dystopische Fantasie einen Raum, in dem Verlangen, Imagination und das Gefühl eines nahenden Endes ausgehandelt werden. Hier entfaltet sich mit spielerischem Einfallsreichtum eine nasse und löchrige Landschaft: Sie wird zum Schauplatz für eine fiktive Ge­schichte, die von Instabilität, Neuschaffung und Katastrophen ge­zeichnet ist. Lewis eröffnet eine Welt, in der Stimmen und Gesten, Berührungen und Bewegungen wie Wellen fließen – sanft und stürmisch zugleich. Durch die Sprache der Mimesis beschäftigen sich Lewis und die Tänzer*innen mit der Durchlässigkeit des Theaters: Sie schaffen eine fantastisch anmutende Materialität, die von jeglichem metaphorischen oder symbolischen Gewicht befreit ist. Sich den Möglichkeiten des Haptischen hingebend, werden die Sinne aufgelöst, nur um wieder Form anzunehmen. Durch Prozesse der Entfremdung, der Veräußerung und der Verwirklichung lotet dieses Melodrama die Grenzen seiner eigenen Beschaffenheit aus. So erweckt es sowohl die emotionale Konstitution seiner Prota­go­nist*innen zum Leben als auch das Theater an sich.


Kategorie: Tanztheater

Nach dem großen Erfolg und einer weltweiten Tournee von “minor matter” präsentiert das HAU Hebbel am Ufer nun die neue Arbeit der Tänzerin und Choreografin Ligia Lewis. “Water Will (in Melody)” ist eine fein gesponnene choreografische Aufführung für vier Tänzer*innen, die das Melodrama zum Ausgangpunkt nimmt. Mit der Sprache und dem Konzept des “Willens” ringend, schafft diese dystopische Fantasie einen Raum, in dem Verlangen, Imagination und das Gefühl eines nahenden Endes ausgehandelt werden. Hier entfaltet sich mit spielerischem Einfallsreichtum eine nasse und löchrige Landschaft: Sie wird zum Schauplatz für eine fiktive Ge­schichte, die von Instabilität, Neuschaffung und Katastrophen ge­zeichnet ist. Lewis eröffnet eine Welt, in der Stimmen und Gesten, Berührungen und Bewegungen wie Wellen fließen – sanft und stürmisch zugleich. Durch die Sprache der Mimesis beschäftigen sich Lewis und die Tänzer*innen mit der Durchlässigkeit des Theaters: Sie schaffen eine fantastisch anmutende Materialität, die von jeglichem metaphorischen oder symbolischen Gewicht befreit ist. Sich den Möglichkeiten des Haptischen hingebend, werden die Sinne aufgelöst, nur um wieder Form anzunehmen. Durch Prozesse der Entfremdung, der Veräußerung und der Verwirklichung lotet dieses Melodrama die Grenzen seiner eigenen Beschaffenheit aus. So erweckt es sowohl die emotionale Konstitution seiner Prota­go­nist*innen zum Leben als auch das Theater an sich.


Kategorie: Tanztheater


Änderungen vorbehalten! - Angaben ohne Gewähr! - Stand:08.11.18
© Fotos der Vorstellungen: [+][-]
Do the Right Thing: Emergent Emergencies(Alona Rodeh/Alona Rodeh) Kabuki noir(Knut Klaßen/Knut Klaßen) Die Technik des Glücks – Eine Franz-Jung-Revue(Edition Nautilus/Edition Nautilus) Creation (Pictures for Dorian)(David Baltzer/David Baltzer) Stellar Fauna(Clara/Clara) Western Society(David Baltzer/David Baltzer) Performing the Archive. Studie zur Entwicklung eines Archivs des freien Theaters(/) Water Will (in Melody)(Studio Julien Barbe S/Studio Julien Barbe S)

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