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Spielplan für Mai 2019


Kategorie: Klassik

Im Anschluss: Casual Concert Lounge mit Live Act und DJ


Kategorie: Klassik


Kategorie: Klassik

Im 19. Jahrhundert wurde das skandinavische Musikleben lange Zeit von den stilistischen Einflssen europischer Musikzentren wie Wien, Paris, Leipzig oder Berlin beherrscht. Denn die meisten der schwedischen, norwegischen, dnischen und finnischen Komponisten erhielten ihre musikalische Ausbildung im Ausland. Eine der wichtigsten Institutionen hierbei war das renommierte Leipziger Konservatorium, das seit seiner Grndung auf Betreiben Felix Mendelssohn Bartholdys im Jahr 1843 zahlreiche angehende Tonknstler aus den nordischen Lndern besuchten. Zu ihnen zhlten neben Niels Gade und Edvard Grieg auch Halfdan Kjerulf, Johan Severin Svendsen, Johan Halvorsen, Christian Sinding und Robert Kajanus. Eine hnlich bedeutende Rolle spielte auch Berlin, wohin es Franz Berwald fr mehr als 10 Jahre verschlug. Bei Heinrich Barth am Konservatorium der preuischen Musikmetropole schloss Wilhelm Stenhammar seine Pianistenausbildung ab. Jean Sibelius studierte hier bei Albert Becker, whrend Ture Rangstrm bei Hans Pfitzner in die Lehre ging. Alle strzten sich enthusiastisch ins Leipziger bzw. Berliner Konzertleben, lernten unzhlige neue Werke kennen, unternahmen Pilgerfahrten nach Bayreuth und genossen die gastronomischen Angebote in vollen Zgen. Nicht zuletzt wegen ihrer Trinkfestigkeit wurden die skandinavischen Musikstudenten in den einschlgigen Etablissements auch als Wikinger bezeichnet. In seinem Philharmonischen Salon lsst uns Gtz Teutsch auf den Spuren der Nordlnder wandeln. Unter dem Motto Die Wikinger in Deutschland liest Thomas Thieme Texte von Henrik Ibsen, Knut Hamsun, Herman Bang, August Strindberg und anderen. Mitglieder der Berliner Philharmoniker sowie Cordelia Hfer (Klavier) spielen Werke von Berwald, Sibelius, Stenhammar, Rangstrm, Gade und Grieg.


Kategorie: Klassik


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Kategorie: Klassik

Als Pianist war Paul Lewis ein Sptstarter. Er spielte nmlich erst Violoncello, bevor er im Alter von 12 Jahren regelmigen Klavierunterricht erhielt. Dann ging es allerdings Schlag auf Schlag: Mit 15 studierte er an der Chethams School of Music, einer Talentschmiede fr junge Musiker in Manchester. Spter wechselte er an die renommierte Guildhall School of Music and Drama in London. Dort prsentierte sich der 1972 in Liverpool geborene Musiker im Rahmen eines Meisterkurses Alfred Brendel, der ihn ab 1993 fr die nchsten sieben Jahre unterrichtete. Nach diversen Wettbewerbserfolgen debtierte Paul Lewis 2002 in der Londoner Wigmore Hall, die ihn fr die Rising-Stars-Serie der fhrenden europischen Konzerthuser nominierte. Heute ist der britische Pianist, der neben Till Fellner und Kit Armstrong der bekannteste Brendel-Schler ist und in namhaften Konzerthusern und bei allen groen Festivals regelmig gastiert, lngst aus dem Schatten seines Lehrers herausgetreten. Als eine Art Erbe Brendels hat er sich ohnehin nie verstanden: Ich bin ein anderer Mensch. Ich bin auch anders als Musiker. Und weiter: Es gibt nichts zu vergleichen. Mein Klang ist verschieden von seinem und auch die Art, wie die Botschaft der Musik herberkommt. Auch wenn es zwei, drei hnlichkeiten gibt, scheue ich den Vergleich nicht.Bei seinem Debt als Solist bei den Berliner Philharmonikern hat Paul Lewis mit dem eher introvertiert-melancholischen B-Dur-Konzert KV 595 das letzte Klavierkonzert im Gepck, das Mozart geschrieben hat. Dirigent des Abends ist Bernard Haitink, der sich nach der Pause Anton Bruckners Siebter Symphonie widmet. Sie bescherte dem Komponisten endlich jenen durchschlagenden Erfolg, den er sich Zeit seines Lebens erhofft hatte: Im Leipziger Gewandhaus, wo Arthur Nikisch am 30. Dezember 1884 die Urauffhrung leitete, war die Zustimmung noch verhalten. Bei der zweiten Auffhrung am 10. Mrz 1885 in Mnchen unter Hermann Levi waren die Hrer dann ebenso begeistert wie die meisten Kritiker. Doch nicht nur in Mnchen, auch in Wien wurde die Auffhrung von Bruckners Siebter gefeiert: Schon nach dem ersten Satze 5??6 strmische Hervorrufe und so gings fort, nach dem Finale endloser, strmischer Enthusiasmus und Hervorrufe, Lorbeerkranz vom Wagner-Verein und Festtafel (Bruckner). Innerhalb von drei Jahren hatte es die Symphonie auf die Spielplne in Chicago, New York, London, Amsterdam und Berlin geschafft. Wohl deshalb blieb der Komponist von den sonst blichen Verbesserungsvorschlgen verschont: Das Werk, das auch heute noch das am meisten aufgefhrte Bruckners ist, liegt in nur einer einzigen Fassung vor.


Kategorie: Klassik

Als Pianist war Paul Lewis ein Sptstarter. Er spielte nmlich erst Violoncello, bevor er im Alter von 12 Jahren regelmigen Klavierunterricht erhielt. Dann ging es allerdings Schlag auf Schlag: Mit 15 studierte er an der Chethams School of Music, einer Talentschmiede fr junge Musiker in Manchester. Spter wechselte er an die renommierte Guildhall School of Music and Drama in London. Dort prsentierte sich der 1972 in Liverpool geborene Musiker im Rahmen eines Meisterkurses Alfred Brendel, der ihn ab 1993 fr die nchsten sieben Jahre unterrichtete. Nach diversen Wettbewerbserfolgen debtierte Paul Lewis 2002 in der Londoner Wigmore Hall, die ihn fr die Rising-Stars-Serie der fhrenden europischen Konzerthuser nominierte. Heute ist der britische Pianist, der neben Till Fellner und Kit Armstrong der bekannteste Brendel-Schler ist und in namhaften Konzerthusern und bei allen groen Festivals regelmig gastiert, lngst aus dem Schatten seines Lehrers herausgetreten. Als eine Art Erbe Brendels hat er sich ohnehin nie verstanden: Ich bin ein anderer Mensch. Ich bin auch anders als Musiker. Und weiter: Es gibt nichts zu vergleichen. Mein Klang ist verschieden von seinem und auch die Art, wie die Botschaft der Musik herberkommt. Auch wenn es zwei, drei hnlichkeiten gibt, scheue ich den Vergleich nicht.Bei seinem Debt als Solist bei den Berliner Philharmonikern hat Paul Lewis mit dem eher introvertiert-melancholischen B-Dur-Konzert KV 595 das letzte Klavierkonzert im Gepck, das Mozart geschrieben hat. Dirigent des Abends ist Bernard Haitink, der sich nach der Pause Anton Bruckners Siebter Symphonie widmet. Sie bescherte dem Komponisten endlich jenen durchschlagenden Erfolg, den er sich Zeit seines Lebens erhofft hatte: Im Leipziger Gewandhaus, wo Arthur Nikisch am 30. Dezember 1884 die Urauffhrung leitete, war die Zustimmung noch verhalten. Bei der zweiten Auffhrung am 10. Mrz 1885 in Mnchen unter Hermann Levi waren die Hrer dann ebenso begeistert wie die meisten Kritiker. Doch nicht nur in Mnchen, auch in Wien wurde die Auffhrung von Bruckners Siebter gefeiert: Schon nach dem ersten Satze 5??6 strmische Hervorrufe und so gings fort, nach dem Finale endloser, strmischer Enthusiasmus und Hervorrufe, Lorbeerkranz vom Wagner-Verein und Festtafel (Bruckner). Innerhalb von drei Jahren hatte es die Symphonie auf die Spielplne in Chicago, New York, London, Amsterdam und Berlin geschafft. Wohl deshalb blieb der Komponist von den sonst blichen Verbesserungsvorschlgen verschont: Das Werk, das auch heute noch das am meisten aufgefhrte Bruckners ist, liegt in nur einer einzigen Fassung vor.


Kategorie: Klassik

Als Pianist war Paul Lewis ein Sptstarter. Er spielte nmlich erst Violoncello, bevor er im Alter von 12 Jahren regelmigen Klavierunterricht erhielt. Dann ging es allerdings Schlag auf Schlag: Mit 15 studierte er an der Chethams School of Music, einer Talentschmiede fr junge Musiker in Manchester. Spter wechselte er an die renommierte Guildhall School of Music and Drama in London. Dort prsentierte sich der 1972 in Liverpool geborene Musiker im Rahmen eines Meisterkurses Alfred Brendel, der ihn ab 1993 fr die nchsten sieben Jahre unterrichtete. Nach diversen Wettbewerbserfolgen debtierte Paul Lewis 2002 in der Londoner Wigmore Hall, die ihn fr die Rising-Stars-Serie der fhrenden europischen Konzerthuser nominierte. Heute ist der britische Pianist, der neben Till Fellner und Kit Armstrong der bekannteste Brendel-Schler ist und in namhaften Konzerthusern und bei allen groen Festivals regelmig gastiert, lngst aus dem Schatten seines Lehrers herausgetreten. Als eine Art Erbe Brendels hat er sich ohnehin nie verstanden: Ich bin ein anderer Mensch. Ich bin auch anders als Musiker. Und weiter: Es gibt nichts zu vergleichen. Mein Klang ist verschieden von seinem und auch die Art, wie die Botschaft der Musik herberkommt. Auch wenn es zwei, drei hnlichkeiten gibt, scheue ich den Vergleich nicht.Bei seinem Debt als Solist bei den Berliner Philharmonikern hat Paul Lewis mit dem eher introvertiert-melancholischen B-Dur-Konzert KV 595 das letzte Klavierkonzert im Gepck, das Mozart geschrieben hat. Dirigent des Abends ist Bernard Haitink, der sich nach der Pause Anton Bruckners Siebter Symphonie widmet. Sie bescherte dem Komponisten endlich jenen durchschlagenden Erfolg, den er sich Zeit seines Lebens erhofft hatte: Im Leipziger Gewandhaus, wo Arthur Nikisch am 30. Dezember 1884 die Urauffhrung leitete, war die Zustimmung noch verhalten. Bei der zweiten Auffhrung am 10. Mrz 1885 in Mnchen unter Hermann Levi waren die Hrer dann ebenso begeistert wie die meisten Kritiker. Doch nicht nur in Mnchen, auch in Wien wurde die Auffhrung von Bruckners Siebter gefeiert: Schon nach dem ersten Satze 5??6 strmische Hervorrufe und so gings fort, nach dem Finale endloser, strmischer Enthusiasmus und Hervorrufe, Lorbeerkranz vom Wagner-Verein und Festtafel (Bruckner). Innerhalb von drei Jahren hatte es die Symphonie auf die Spielplne in Chicago, New York, London, Amsterdam und Berlin geschafft. Wohl deshalb blieb der Komponist von den sonst blichen Verbesserungsvorschlgen verschont: Das Werk, das auch heute noch das am meisten aufgefhrte Bruckners ist, liegt in nur einer einzigen Fassung vor.


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Im 19. Jahrhundert wurde das skandinavische Musikleben lange Zeit von den stilistischen Einflssen europischer Musikzentren wie Wien, Paris, Leipzig oder Berlin beherrscht. Denn die meisten der schwedischen, norwegischen, dnischen und finnischen Komponisten erhielten ihre musikalische Ausbildung im Ausland. Eine der wichtigsten Institutionen hierbei war das renommierte Leipziger Konservatorium, das seit seiner Grndung auf Betreiben Felix Mendelssohn Bartholdys im Jahr 1843 zahlreiche angehende Tonknstler aus den nordischen Lndern besuchten. Zu ihnen zhlten neben Niels Gade und Edvard Grieg auch Halfdan Kjerulf, Johan Severin Svendsen, Johan Halvorsen, Christian Sinding und Robert Kajanus. Eine hnlich bedeutende Rolle spielte auch Berlin, wohin es Franz Berwald fr mehr als 10 Jahre verschlug. Bei Heinrich Barth am Konservatorium der preuischen Musikmetropole schloss Wilhelm Stenhammar seine Pianistenausbildung ab. Jean Sibelius studierte hier bei Albert Becker, whrend Ture Rangstrm bei Hans Pfitzner in die Lehre ging. Alle strzten sich enthusiastisch ins Leipziger bzw. Berliner Konzertleben, lernten unzhlige neue Werke kennen, unternahmen Pilgerfahrten nach Bayreuth und genossen die gastronomischen Angebote in vollen Zgen. Nicht zuletzt wegen ihrer Trinkfestigkeit wurden die skandinavischen Musikstudenten in den einschlgigen Etablissements auch als Wikinger bezeichnet. In seinem Philharmonischen Salon lsst uns Gtz Teutsch auf den Spuren der Nordlnder wandeln. Unter dem Motto Die Wikinger in Deutschland liest Thomas Thieme Texte von Henrik Ibsen, Knut Hamsun, Herman Bang, August Strindberg und anderen. Mitglieder der Berliner Philharmoniker sowie Cordelia Hfer (Klavier) spielen Werke von Berwald, Sibelius, Stenhammar, Rangstrm, Gade und Grieg.


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Festliche Sakralklnge, affirmative Fanfaren und schmissige Bigband-Sounds: Die Blechblasinstrumente spielen in den unterschiedlichsten Musikgenres eine exponierte Rolle. Bei kaum einer Instrumentengruppe drfte die klangliche Vielfalt so gro sein wie bei ihnen, vereint die Instrumentenfamilie doch Klangerzeuger recht unterschiedlichen Charakters. Da wre zunchst die Trompete, die aufgrund ihrer durchdringenden Strahlkraft frhzeitig zum idealen Reprsentationsinstrument avancierte. Von ganz anderem Klangcharakter ist die Posaune, ber die Felix Mendelssohn Bartholdy gesagt haben soll, sie sei zu heilig, um hufig eingesetzt zu werden. Und gibt es noch zwei weitere wichtige Vertreter, nmlich zum einen das Horn, von dem Richard Strauss schwrmte, es sei immer von besonders hervorleuchtender Wirkung. Als jngstes Mitglied der Blechblserfamilie ist schlielich noch die Tuba anzufhren, die als Kontrabass der Harmonie-Musik (Berlioz) fr ein kraftvolles und wohlklingendes Bassfundament sorgt. Man kann sich keinen Begriff von der Wirkung einer greren Anzahl von Basstuben in starken Militrmusikchren machen, so der franzsische Komponist. In diesem Konzert treffen unter der Leitung des philharmonischen Solohornisten Stefan Dohr die Blechblser der Berliner Philharmoniker auf jene der Karajan-Akademie. Zu hren sind u. a. Werke von Paul Dukas, Claude Debussy, Henri Tomasi, Leonard Bernstein und Vito uraj, der 2016 Preistrger des Claudio-Abbado-Kompositionspreises war, den die Stiftung Berliner Philharmoniker vergibt.


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Mitsingkonzert: Die Vokalhelden laden Schulkinder aus ganz Berlin fr ein gemeinsames Konzerterlebnis in den Groen Saal der Berliner Philharmonie ein. Zusammen mit den Schulklassen, den Vokalhelden sowie Musikerinnen und Musikern der Berliner Philharmoniker bringen wir den Konzertsaal zum Klatschen und Klingen,Tanzen und Singen! Neben Stcken zum Zuhren gibt es Lieder zum Mitmachen und Mitsingen. Nach erfolgreicher Anmeldung erhalten die Schulklassen Probematerial zur Vorbereitung in der Schule


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Sie lieben es zusammenzuspielen und das sprt man bei jedem Ton, schwrmt Leif Ove Andsnes ber die Musiker des Mahler Chamber Orchestra. Sich selbst bezeichnen die Mitglieder des Klangkrpers als ein Kollektiv musikbesessener Nomaden, die frei und selbstbestimmt zusammenkommen, um auf der ganzen Welt einzigartige knstlerische Projekte zu realisieren. Das Mahler Chamber Orchestra wurde 1997 von Claudio Abbado und ehemaligen Mitwirkenden des Gustav Mahler Jugendorchesters gegrndet und gilt heute als eines der fhrenden Kammerorchester unserer Zeit. Sein Auftritt im Kammermusiksaal bildet den Schluss einer Konzertreihe, die die Stiftung Berliner Philharmoniker anlsslich des fnften Todestags von Claudio Abbado veranstaltet. Das Programm mit Kompositionen von Wolfgang Amadeus Mozart und Joseph Haydn nimmt auf subtile Weise Bezug auf diesen Jahrestag. So wird das Konzert mit der Maurerischen Trauermusik erffnet, die Mozart, seit 1784 Mitglied im Bund der Freimaurer, fr die Totenfeier zweier adeliger Logenbrder schrieb. Auerdem stehen smtliche Werke des Konzerts in dsteren, trauernden Moll-Tonarten. Was die Stcke darber hinaus noch gemeinsam haben? Das Entstehungsjahr 1785. In ihm schrieb Joseph Haydn fr eine Pariser Konzertreihe seine Symphonie Nr. 83, die wegen ihres gackernden Seitenthemas spter den Beinamen La Poule erhielt. Mozart erlebte in diesem Jahr nicht nur groartige knstlerische und finanzielle Erfolge, sondern beschritt auch kompositorisch neue Wege: Mit dem Klavierquartett KV 478 begrndete er eine neue kammermusikalische Gattung, whrend er mit KV 466 das erste seiner groen symphonischen Klavierkonzerte schuf. Den Klavierpart in beiden Werken bernimmt der eingangs zitierte Leif Ove Andsnes. Matthew Truscott fhrt das Mahler Chamber Orchestra von Konzertmeisterpult aus.Unboxing MozartIn Vorfeld dieses Konzerts findet unter Mitwirkung des Mahler Chamber Orchestra und des Pianisten Leif Ove Andsnes eine Veranstaltung mit dem Titel Unboxing Mozart statt. Dabei werden Teilnehmer zum Akteur in einem knstlerischen Erlebnisraum an der Schnittstelle von Musik, Urban Gaming und Performance. Mit Hilfe einer digitalen Soundbox erleben sie auf spielerische Weise, was es heit, selbst Teil eines Ensembles zu sein. Fr die technische Betreuung sorgen Josa Gerhard und Sebastian Quack vom Netzwerk Invisible Playground. Anfangszeit und der Ort dieses Experiments standen bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Mit freundlicher Untersttzung der Aventis Foundation.


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Im Juli 2017 wurde Herbert Blomstedt, der Doyen unter den groen Dirigenten, 90 Jahre alt, und nach wie vor ist er international aktiv auch als Gast der Berliner Philharmoniker, mit denen ihn eine enge musikalische Partnerschaft verbindet. Letzteres gilt auch fr Yefim Bronfman, der zuletzt mit Beethovens Drittem Klavierkonzert in den philharmonischen Konzerten vertreten war. Nun wird sich der amerikanische Pianist dem B-Dur-Konzert op.?19 widmen, das Beethoven sich selbst in die Finger geschrieben hat. Der Komponist avancierte bald nach seiner bersiedlung von Bonn nach Wien zu einem der bedeutendsten Klaviervirtuosen der Zeit brachte er doch laut den Erinnerungen seines spteren Schlers Carl Czerny auf dem Clavier Schwierigkeiten und Effecte hervor, von denen wir uns nie etwas haben trumen lassen. Zahlreiche dieser Schwierigkeiten und Effecte bietet auch das B-Dur-Klavierkonzert, das erst nach dem spter begonnenen C-Dur-Konzert op.?15 fertiggestellt und 1801 als Opus?19 gedruckt wurde. Allerdings berraschte Beethoven mit zahlreichen Neuerungen auch manchen Zeitgenossen wie etwa den Pianisten, Komponisten und Musikschriftsteller Wenzel Johann Tomaschek, der bemerkte: Das Sonderbare und Originelle schien ihm bei der Komposition die Hauptsache zu sein.Nach der Pause steht die selten gespielte Zweite Symphonie von Wilhelm Stenhammar auf dem Programm, der u.?a. in Berlin studierte und seine Konzertouvertre Excelsior! 1896 den Berliner Philharmonikern widmete. Bereits am 10. Dezember 1894 hatte der schwedische Komponist und Pianist sein Klavierkonzert b-Moll op.?1 unter der Leitung von Richard Strauss in den philharmonischen Konzerten prsentiert. Auch fr die Verbreitung der brillant instrumentierten Zweiten, deren Themen grtenteils auf alten schwedischen Volksliedern und -tnzen basieren und an deren Abschluss ein mitreiendes Fugenfinale steht, gibt es in den Worten Herbert Blomstedts viele gute Grnde. Mit ihr hatte Stenhammar 1915 eine nchterne, ehrliche Musik ohne viel Aufhebens schreiben wollen erklrtermaen mit weniger Richard Strauss und dessen Nachbetern, sondern mit mehr Bach und Beethoven. Stenhammars Zweite Symphonie, so Blomstedt, ist unzweifelhaft sein grtes Werk, aber ich habe sie erst vor drei Jahren das erste Mal dirigiert. Ich muss gestehen, ich habe deshalb ein schlechtes Gewissen. [...] Es wre eigentlich nur natrlich, wenn ich als schwedischer Dirigent, der in der Welt ttig ist, diese Musik auch auffhrte. Aber ich kam nicht dazu. Mit 87 habe ich dann gedacht: Jetzt oder nie, jetzt muss es passieren!


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Im Juli 2017 wurde Herbert Blomstedt, der Doyen unter den groen Dirigenten, 90 Jahre alt, und nach wie vor ist er international aktiv auch als Gast der Berliner Philharmoniker, mit denen ihn eine enge musikalische Partnerschaft verbindet. Letzteres gilt auch fr Yefim Bronfman, der zuletzt mit Beethovens Drittem Klavierkonzert in den philharmonischen Konzerten vertreten war. Nun wird sich der amerikanische Pianist dem B-Dur-Konzert op.?19 widmen, das Beethoven sich selbst in die Finger geschrieben hat. Der Komponist avancierte bald nach seiner bersiedlung von Bonn nach Wien zu einem der bedeutendsten Klaviervirtuosen der Zeit brachte er doch laut den Erinnerungen seines spteren Schlers Carl Czerny auf dem Clavier Schwierigkeiten und Effecte hervor, von denen wir uns nie etwas haben trumen lassen. Zahlreiche dieser Schwierigkeiten und Effecte bietet auch das B-Dur-Klavierkonzert, das erst nach dem spter begonnenen C-Dur-Konzert op.?15 fertiggestellt und 1801 als Opus?19 gedruckt wurde. Allerdings berraschte Beethoven mit zahlreichen Neuerungen auch manchen Zeitgenossen wie etwa den Pianisten, Komponisten und Musikschriftsteller Wenzel Johann Tomaschek, der bemerkte: Das Sonderbare und Originelle schien ihm bei der Komposition die Hauptsache zu sein.Nach der Pause steht die selten gespielte Zweite Symphonie von Wilhelm Stenhammar auf dem Programm, der u.?a. in Berlin studierte und seine Konzertouvertre Excelsior! 1896 den Berliner Philharmonikern widmete. Bereits am 10. Dezember 1894 hatte der schwedische Komponist und Pianist sein Klavierkonzert b-Moll op.?1 unter der Leitung von Richard Strauss in den philharmonischen Konzerten prsentiert. Auch fr die Verbreitung der brillant instrumentierten Zweiten, deren Themen grtenteils auf alten schwedischen Volksliedern und -tnzen basieren und an deren Abschluss ein mitreiendes Fugenfinale steht, gibt es in den Worten Herbert Blomstedts viele gute Grnde. Mit ihr hatte Stenhammar 1915 eine nchterne, ehrliche Musik ohne viel Aufhebens schreiben wollen erklrtermaen mit weniger Richard Strauss und dessen Nachbetern, sondern mit mehr Bach und Beethoven. Stenhammars Zweite Symphonie, so Blomstedt, ist unzweifelhaft sein grtes Werk, aber ich habe sie erst vor drei Jahren das erste Mal dirigiert. Ich muss gestehen, ich habe deshalb ein schlechtes Gewissen. [...] Es wre eigentlich nur natrlich, wenn ich als schwedischer Dirigent, der in der Welt ttig ist, diese Musik auch auffhrte. Aber ich kam nicht dazu. Mit 87 habe ich dann gedacht: Jetzt oder nie, jetzt muss es passieren!


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Im Juli 2017 wurde Herbert Blomstedt, der Doyen unter den groen Dirigenten, 90 Jahre alt, und nach wie vor ist er international aktiv auch als Gast der Berliner Philharmoniker, mit denen ihn eine enge musikalische Partnerschaft verbindet. Letzteres gilt auch fr Yefim Bronfman, der zuletzt mit Beethovens Drittem Klavierkonzert in den philharmonischen Konzerten vertreten war. Nun wird sich der amerikanische Pianist dem B-Dur-Konzert op.?19 widmen, das Beethoven sich selbst in die Finger geschrieben hat. Der Komponist avancierte bald nach seiner bersiedlung von Bonn nach Wien zu einem der bedeutendsten Klaviervirtuosen der Zeit brachte er doch laut den Erinnerungen seines spteren Schlers Carl Czerny auf dem Clavier Schwierigkeiten und Effecte hervor, von denen wir uns nie etwas haben trumen lassen. Zahlreiche dieser Schwierigkeiten und Effecte bietet auch das B-Dur-Klavierkonzert, das erst nach dem spter begonnenen C-Dur-Konzert op.?15 fertiggestellt und 1801 als Opus?19 gedruckt wurde. Allerdings berraschte Beethoven mit zahlreichen Neuerungen auch manchen Zeitgenossen wie etwa den Pianisten, Komponisten und Musikschriftsteller Wenzel Johann Tomaschek, der bemerkte: Das Sonderbare und Originelle schien ihm bei der Komposition die Hauptsache zu sein.Nach der Pause steht die selten gespielte Zweite Symphonie von Wilhelm Stenhammar auf dem Programm, der u.?a. in Berlin studierte und seine Konzertouvertre Excelsior! 1896 den Berliner Philharmonikern widmete. Bereits am 10. Dezember 1894 hatte der schwedische Komponist und Pianist sein Klavierkonzert b-Moll op.?1 unter der Leitung von Richard Strauss in den philharmonischen Konzerten prsentiert. Auch fr die Verbreitung der brillant instrumentierten Zweiten, deren Themen grtenteils auf alten schwedischen Volksliedern und -tnzen basieren und an deren Abschluss ein mitreiendes Fugenfinale steht, gibt es in den Worten Herbert Blomstedts viele gute Grnde. Mit ihr hatte Stenhammar 1915 eine nchterne, ehrliche Musik ohne viel Aufhebens schreiben wollen erklrtermaen mit weniger Richard Strauss und dessen Nachbetern, sondern mit mehr Bach und Beethoven. Stenhammars Zweite Symphonie, so Blomstedt, ist unzweifelhaft sein grtes Werk, aber ich habe sie erst vor drei Jahren das erste Mal dirigiert. Ich muss gestehen, ich habe deshalb ein schlechtes Gewissen. [...] Es wre eigentlich nur natrlich, wenn ich als schwedischer Dirigent, der in der Welt ttig ist, diese Musik auch auffhrte. Aber ich kam nicht dazu. Mit 87 habe ich dann gedacht: Jetzt oder nie, jetzt muss es passieren!


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Jordi Savall ist der Doyen der Alten Musik, der mit seinen Programmen das Publikum immer wieder in ferne Welten entfhrt und Fenster zu anderen Kulturen ffnet. In diesem Konzert ldt er unter dem Motto El Hombre y la Naturaleza zur Entdeckung der keltischen Musiktraditionen ein zur musikalischen Reise nach Irland, in die schottischen Highlands, nach Wales, in die Bretagne sowie ins nordspanische Galicien: Die keltische Musik ist eines der reichhaltigsten und prchtigsten Besitztmer aller lebenden Musiktraditionen unserer Zeit, bemerkt Savall, der bei seiner Suche in Archiven und Manuskripten auf Werke von so abenteuerlichen Musikern wie Turlough OCarolan, einem blinden Harfner, stie sowie auf die von Niel Gow, dem berhmtesten schottischen Fiedler des 18. Jahrhunderts und James Macpherson, einer Art schottischer Robin Hood, der noch unter dem Galgen sein eigenes Lament fiedelte. Untersttzt wird Jordi Savall von dem galicischen Celtic-Folk-Musiker Carlos Nez, dem spanischen Gitarristen und Violinisten Pancho lvarez (der die Technik der fahrenden Fiddle-Spieler beherrscht, die ihr Instrument in die Ellbogenkehle sttzten) und dem Barockharfen-Virtuosen Andrew Lawrence-King, der auch als Continuo-Spieler und Dirigent von Barockopern und Oratorien in Erscheinung tritt. Ebenfalls mit von der Partie: Xurxo Nez, der seinen groen Bruder schon seit Jahren rund um den Globus auf so ziemlich jedem erdenklichen Schlagwerk begleitet sowie der schottische Perkussionist Frank McGuire, der schon frhzeitig in diversen Pipe-Bands spielte.


Kategorie: Klassik

Das Jahr 1907 war fr Alban Berg in mehrfacher Hinsicht bedeutungsvoll: Der damals 22-Jhrige, der seit 1904 Kompositionsschler von Arnold Schnberg war, erhielt im Rahmen dieses Unterrichts die Mglichkeit, drei seiner Lieder in einem Schlerkonzert ffentlich aufzufhren. Und nicht nur das: Er lernte die schne, umschwrmte und mit einer wunderbaren Stimme ausgestattete Helene Nahowski kennen, die er spter heiratete. Die drei aufgefhrten Werke, Nachtigall, Liebesode und Traumgekrnt, bildeten den Kern einer Sammlung, die Berg 21 Jahre spter unter dem Titel Sieben frhe Lieder herausgab. In ihr berarbeitete und orchestrierte er sieben seiner Jugendwerke und fgte sie zu einem geschlossenen Liederzyklus zusammen. Meisterhaft instrumentiert, transportieren diese Stcke, die in diesem Programm von Hanna-Elisabeth Mller gesungen werden, die innige, zrtliche, verwirrte und romantische Stimmung einer jungen Liebe. Gleichzeitig ist der Einfluss von Gustav Mahler, Richard Strauss und Hugo Wolf auf den jungen Komponisten unberhrbar.1877, also genau 30 Jahre vor der ersten ffentlichen Auffhrung der drei bergschen Lieder, vollendete Anton Bruckner die zweite Fassung seiner Symphonie c-Moll. In diese Version seiner nach offizieller Zhlung Zweiten Symphonie flossen die Erfahrungen ein, die er durch die Urauffhrung der Erstfassung im Oktober 1873 anlsslich der Wiener Weltausstellung und einer weiteren Auffhrung im Februar 1876 gemacht hatte. Innerhalb von Bruckners Schaffen steht dieses Werk bis heute im Schatten seiner anderen Symphonien. Weniger innovativ und khn gestaltet als die Erste, setzt die Zweite jedoch konsequent den von Bruckner beschrittenen Weg zum eigenen Personalstil fort: Erstmals entsteht das Hauptthema ber jenem geheimnisvollen Tremolo, das typisch fr seine Symphonieanfnge werden sollte. Die durch Generalpausen getrennten thematischen Blcke und das Aufeinanderprallen kontrastierender Abschnitte sind gleichfalls charakteristische Merkmale fr Bruckners ureigene Art des Komponierens. Was diese Symphonie als Besonderheit ausweist: Immer wieder nimmt Bruckner auf seine f-Moll-Messe Bezug, deren erfolgreiche Urauffhrung genau in die Entstehungszeit der Erstfassung fllt.Die Berliner Philharmoniker spielten Bruckners Symphonie Nr. 2 erstmals im Oktober 1902 unter Leitung ihres damaligen Chefdirigenten Arthur Nikisch, der ein groer Bewunderer des Komponisten war. In den philharmonischen Konzerten wird das Stck jedoch eher selten aufgefhrt. Zuletzt erklang es im April 2007 in einer Interpretation von Seiji Ozawa. In dieser Saison widmet sich Paavo Jrvi der Zweiten Symphonie, der sich bei den Berliner Philharmonikern erstmals mit einem Werk Anton Bruckners prsentiert.


Kategorie: Klassik

Das Jahr 1907 war fr Alban Berg in mehrfacher Hinsicht bedeutungsvoll: Der damals 22-Jhrige, der seit 1904 Kompositionsschler von Arnold Schnberg war, erhielt im Rahmen dieses Unterrichts die Mglichkeit, drei seiner Lieder in einem Schlerkonzert ffentlich aufzufhren. Und nicht nur das: Er lernte die schne, umschwrmte und mit einer wunderbaren Stimme ausgestattete Helene Nahowski kennen, die er spter heiratete. Die drei aufgefhrten Werke, Nachtigall, Liebesode und Traumgekrnt, bildeten den Kern einer Sammlung, die Berg 21 Jahre spter unter dem Titel Sieben frhe Lieder herausgab. In ihr berarbeitete und orchestrierte er sieben seiner Jugendwerke und fgte sie zu einem geschlossenen Liederzyklus zusammen. Meisterhaft instrumentiert, transportieren diese Stcke, die in diesem Programm von Hanna-Elisabeth Mller gesungen werden, die innige, zrtliche, verwirrte und romantische Stimmung einer jungen Liebe. Gleichzeitig ist der Einfluss von Gustav Mahler, Richard Strauss und Hugo Wolf auf den jungen Komponisten unberhrbar.1877, also genau 30 Jahre vor der ersten ffentlichen Auffhrung der drei bergschen Lieder, vollendete Anton Bruckner die zweite Fassung seiner Symphonie c-Moll. In diese Version seiner nach offizieller Zhlung Zweiten Symphonie flossen die Erfahrungen ein, die er durch die Urauffhrung der Erstfassung im Oktober 1873 anlsslich der Wiener Weltausstellung und einer weiteren Auffhrung im Februar 1876 gemacht hatte. Innerhalb von Bruckners Schaffen steht dieses Werk bis heute im Schatten seiner anderen Symphonien. Weniger innovativ und khn gestaltet als die Erste, setzt die Zweite jedoch konsequent den von Bruckner beschrittenen Weg zum eigenen Personalstil fort: Erstmals entsteht das Hauptthema ber jenem geheimnisvollen Tremolo, das typisch fr seine Symphonieanfnge werden sollte. Die durch Generalpausen getrennten thematischen Blcke und das Aufeinanderprallen kontrastierender Abschnitte sind gleichfalls charakteristische Merkmale fr Bruckners ureigene Art des Komponierens. Was diese Symphonie als Besonderheit ausweist: Immer wieder nimmt Bruckner auf seine f-Moll-Messe Bezug, deren erfolgreiche Urauffhrung genau in die Entstehungszeit der Erstfassung fllt.Die Berliner Philharmoniker spielten Bruckners Symphonie Nr. 2 erstmals im Oktober 1902 unter Leitung ihres damaligen Chefdirigenten Arthur Nikisch, der ein groer Bewunderer des Komponisten war. In den philharmonischen Konzerten wird das Stck jedoch eher selten aufgefhrt. Zuletzt erklang es im April 2007 in einer Interpretation von Seiji Ozawa. In dieser Saison widmet sich Paavo Jrvi der Zweiten Symphonie, der sich bei den Berliner Philharmonikern erstmals mit einem Werk Anton Bruckners prsentiert.


Kategorie: Klassik

Das Jahr 1907 war fr Alban Berg in mehrfacher Hinsicht bedeutungsvoll: Der damals 22-Jhrige, der seit 1904 Kompositionsschler von Arnold Schnberg war, erhielt im Rahmen dieses Unterrichts die Mglichkeit, drei seiner Lieder in einem Schlerkonzert ffentlich aufzufhren. Und nicht nur das: Er lernte die schne, umschwrmte und mit einer wunderbaren Stimme ausgestattete Helene Nahowski kennen, die er spter heiratete. Die drei aufgefhrten Werke, Nachtigall, Liebesode und Traumgekrnt, bildeten den Kern einer Sammlung, die Berg 21 Jahre spter unter dem Titel Sieben frhe Lieder herausgab. In ihr berarbeitete und orchestrierte er sieben seiner Jugendwerke und fgte sie zu einem geschlossenen Liederzyklus zusammen. Meisterhaft instrumentiert, transportieren diese Stcke, die in diesem Programm von Hanna-Elisabeth Mller gesungen werden, die innige, zrtliche, verwirrte und romantische Stimmung einer jungen Liebe. Gleichzeitig ist der Einfluss von Gustav Mahler, Richard Strauss und Hugo Wolf auf den jungen Komponisten unberhrbar.1877, also genau 30 Jahre vor der ersten ffentlichen Auffhrung der drei bergschen Lieder, vollendete Anton Bruckner die zweite Fassung seiner Symphonie c-Moll. In diese Version seiner nach offizieller Zhlung Zweiten Symphonie flossen die Erfahrungen ein, die er durch die Urauffhrung der Erstfassung im Oktober 1873 anlsslich der Wiener Weltausstellung und einer weiteren Auffhrung im Februar 1876 gemacht hatte. Innerhalb von Bruckners Schaffen steht dieses Werk bis heute im Schatten seiner anderen Symphonien. Weniger innovativ und khn gestaltet als die Erste, setzt die Zweite jedoch konsequent den von Bruckner beschrittenen Weg zum eigenen Personalstil fort: Erstmals entsteht das Hauptthema ber jenem geheimnisvollen Tremolo, das typisch fr seine Symphonieanfnge werden sollte. Die durch Generalpausen getrennten thematischen Blcke und das Aufeinanderprallen kontrastierender Abschnitte sind gleichfalls charakteristische Merkmale fr Bruckners ureigene Art des Komponierens. Was diese Symphonie als Besonderheit ausweist: Immer wieder nimmt Bruckner auf seine f-Moll-Messe Bezug, deren erfolgreiche Urauffhrung genau in die Entstehungszeit der Erstfassung fllt.Die Berliner Philharmoniker spielten Bruckners Symphonie Nr. 2 erstmals im Oktober 1902 unter Leitung ihres damaligen Chefdirigenten Arthur Nikisch, der ein groer Bewunderer des Komponisten war. In den philharmonischen Konzerten wird das Stck jedoch eher selten aufgefhrt. Zuletzt erklang es im April 2007 in einer Interpretation von Seiji Ozawa. In dieser Saison widmet sich Paavo Jrvi der Zweiten Symphonie, der sich bei den Berliner Philharmonikern erstmals mit einem Werk Anton Bruckners prsentiert.


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Kategorie: Klassik


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Argentinien, Uruguay und Frankreich streiten sich seit jeher darum, wer die Wiege des Tangos sei, jener leidenschaftlichen Musik, die der Komponist Enrique Santos Discpolo einmal einen traurigen Gedanken, den man tanzen kann genannt hat. Fr die erste Tango Night in der Reihe Jazz at Berlin Philharmonic wird das keine Rolle spielen.- hier begegnen sich die Tangoschulen Sdamerikas und Frankreichs ganz in der Gegenwart und im harmonischen Miteinander.Da prsentiert sich zunchst mit dem Orquesta Tpica El Afronte ein herausragendes Ensemble aus Buenos Aires. Seinen besonderen Rang hat es sich damit erarbeitet, dass es den klassischen, von Carlos Gardel verkrperten Tango wie den von Astor Piazzolla reprsentierten Tango Nuevo zwar verinnerlicht hat, aber ausschlielich eigene neue Kompositionen spielt. In der Stammbesetzung mit Cello, Kontrabass, Klavier, drei Violinen und vier Bandoneons rund um den Snger Marco Bellini schreibt El Afronte neue Kapitel im Great Songbook des Tangos in Buenos Aires jeden Sonntag ffentlich auf der Plaza Dorrego und in den Konzertreihen Bendita-Milonga und Maldita-Milongain San Telmo.Auf ihre ganz eigene Weise werden sich auch der Akkordeonist Vincent Peirani und der Sopransaxofonist mile Parisien dem Tango widmen. Die beiden Shootingstars des franzsischen Jazz gehren zu den groen Stilisten des jungen europischen Jazz, die ihren unverwechselbaren Stil aus den unterschiedlichsten musikalischen Elementen und Genres entwickelt haben. Und dazu gehrt, schon durch die Bezge in der franzsischen Klassik, in der Musette wie auch in Sidney Bechets Jazz, auch der Tango. Kuratiert von Siggi Loch


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Ulrich Tukur ist einer der bekanntesten und vielfach ausgezeichneten deutschen Theater- und Filmschauspieler. Mitte der 1980er-Jahre wurde Peter Zadek auf ihn aufmerksam, woraus sich eine fruchtbare knstlerische Zusammenarbeit entwickelte. Am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg war Tukur von 1985 bis 1995 als Ensemblemitglied in zahlreichen Hauptrollen zu erleben. Seine groe Leidenschaft zur Musik der frhen 1920er- bis spten 1940er-Jahre begann bereits zu Studienzeiten in Tbingen, wo er als Straenmusikant auftrat. 1995 grndete Ulrich Tukur die Tanzkapelle Die Rhythmus Boys, die fr das Album Wunderbar dabei zu sein mit einem Jazz Award ausgezeichnet wurde.Ulrich Tukurs Gesprchspartner ist der Autor, Regisseur und Fernsehproduzent Gero von Boehm.


Kategorie: Klassik

Ich erinnere mich noch sehr gut an mein erstes Konzert mit den Berliner Philharmonikern. Damals war ich Stipendiat der Karajan-Akademie und wir spielten Beethovens Dritte Symphonie unter Bernard Haitink. Die Energie, die von dem Orchester ausging, war unglaublich. Ich fhlte mich sofort von dieser Energie mitgerissen. Es war ein Traum! Fr meine Zeit in der Karajan-Akademie bin ich sehr dankbar. Ich lernte von Anfang an, mich an den besonderen Klang der Philharmoniker anzupassen. Dass Bruno Delepelaire Cellist werden wollte, stand frhzeitig fest: Seine Gromutter war eine begeisterte Amateurcellistin, und dieses Instrument wollte der Fnfjhrige auch erlernen. Seit 2013 ist der Musiker 1. Solocellist der Berliner Philharmoniker.- in diesen Konzerten wird er jedoch als Solist in Joseph Haydns Zweitem Cellokonzert nicht im, sondern vor dem Orchester Platz nehmen.Haydns erst 1961 in einer Abschrift wiederentdecktes Konzert wurde in Gustav Schillings Encyclopdie der gesammten musikalischen Wissenschaften von 1837 noch dem Cellisten Anton Kraft zugeschrieben, der sich allerdings nicht als Urheber, sondern als Widmungstrger erwies. Kraft war damals Erster Cellist im Orchester des Frsten Esterhzy und wurde spter zu den grten Virtuosen Wiens gezhlt. Insofern konnte Haydn sein Konzert ausgesprochen brillant anlegen, mit diffizilem Spiel in hohen Lagen, vertrackten Sechzehntel-Triolen und rauschenden Zweiunddreiigstel-Passagen. Dirigent ist Michael Sanderling, der frher selbst lange als Solocellist ttig war und mit diesen Konzerten sein Debt am Pult der Philharmoniker gibt.Nach der Pause steht Dmitri Schostakowitschs Siebte Symphonie auf dem Programm, die im direkten Umfeld der Kampfhandlungen in und um Leningrad entstand, als die Stadt whrend des Zweiten Weltkriegs von deutschen Truppen am 30. August 1941 eingekreist und fr zweieinhalb Jahre belagert wurde: Bis heute, so Schostakowitsch rckblickend, wei ich alle Daten: Den ersten Satz beendete ich am 3. September, den zweiten am 17. und den dritten am 29. Ich arbeitete Tag und Nacht. Manchmal fielen Bomben rundherum und die Flugabwehr trat in Aktion. Aber ich unterbrach meine Arbeit nicht fr einen Augenblick. ber die sogenannte Invasionsepisode des Kopfsatzes, in der im Verlauf von zwlf Wiederholungen ein von den kleinen Trommeln begleitetes Thema zu immer grerer Brutalitt gesteigert wird, bemerkte Schostakowitsch: Unausgelastete Kritiker werden mir den Vorwurf machen, dass ich den Bolro von Ravel nachahmen wrde. Sollen sie mir den Vorwurf machen, so jedenfalls klingt in meinen Ohren der Krieg.


Kategorie: Klassik

Ich erinnere mich noch sehr gut an mein erstes Konzert mit den Berliner Philharmonikern. Damals war ich Stipendiat der Karajan-Akademie und wir spielten Beethovens Dritte Symphonie unter Bernard Haitink. Die Energie, die von dem Orchester ausging, war unglaublich. Ich fhlte mich sofort von dieser Energie mitgerissen. Es war ein Traum! Fr meine Zeit in der Karajan-Akademie bin ich sehr dankbar. Ich lernte von Anfang an, mich an den besonderen Klang der Philharmoniker anzupassen. Dass Bruno Delepelaire Cellist werden wollte, stand frhzeitig fest: Seine Gromutter war eine begeisterte Amateurcellistin, und dieses Instrument wollte der Fnfjhrige auch erlernen. Seit 2013 ist der Musiker 1. Solocellist der Berliner Philharmoniker.- in diesen Konzerten wird er jedoch als Solist in Joseph Haydns Zweitem Cellokonzert nicht im, sondern vor dem Orchester Platz nehmen.Haydns erst 1961 in einer Abschrift wiederentdecktes Konzert wurde in Gustav Schillings Encyclopdie der gesammten musikalischen Wissenschaften von 1837 noch dem Cellisten Anton Kraft zugeschrieben, der sich allerdings nicht als Urheber, sondern als Widmungstrger erwies. Kraft war damals Erster Cellist im Orchester des Frsten Esterhzy und wurde spter zu den grten Virtuosen Wiens gezhlt. Insofern konnte Haydn sein Konzert ausgesprochen brillant anlegen, mit diffizilem Spiel in hohen Lagen, vertrackten Sechzehntel-Triolen und rauschenden Zweiunddreiigstel-Passagen. Dirigent ist Michael Sanderling, der frher selbst lange als Solocellist ttig war und mit diesen Konzerten sein Debt am Pult der Philharmoniker gibt.Nach der Pause steht Dmitri Schostakowitschs Siebte Symphonie auf dem Programm, die im direkten Umfeld der Kampfhandlungen in und um Leningrad entstand, als die Stadt whrend des Zweiten Weltkriegs von deutschen Truppen am 30. August 1941 eingekreist und fr zweieinhalb Jahre belagert wurde: Bis heute, so Schostakowitsch rckblickend, wei ich alle Daten: Den ersten Satz beendete ich am 3. September, den zweiten am 17. und den dritten am 29. Ich arbeitete Tag und Nacht. Manchmal fielen Bomben rundherum und die Flugabwehr trat in Aktion. Aber ich unterbrach meine Arbeit nicht fr einen Augenblick. ber die sogenannte Invasionsepisode des Kopfsatzes, in der im Verlauf von zwlf Wiederholungen ein von den kleinen Trommeln begleitetes Thema zu immer grerer Brutalitt gesteigert wird, bemerkte Schostakowitsch: Unausgelastete Kritiker werden mir den Vorwurf machen, dass ich den Bolro von Ravel nachahmen wrde. Sollen sie mir den Vorwurf machen, so jedenfalls klingt in meinen Ohren der Krieg.


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Änderungen vorbehalten! - Angaben ohne Gewähr! - Stand:30.08.18
© Fotos der Vorstellungen: [+][-]
Carte blanche(Peter Adamik/Peter Adamik) Konzert mit Andrew Manze(/) Konzert mit Andrew Manze, Martin Helmchen(/) Philharmonischer Salon(Monika Rittershaus/Monika Rittershaus) Konzert mit Stanley Dodds, Leonie Rettig(/) Lunchkonzert(/) Konzert mit Seong-Jin Cho(Harald-Hoffmann/Harald-Hoffmann) Konzert mit Valentin Uryupin, Mariano Esteban Barco, Philipp Kopachevsky(/) Konzert mit Vera Martnez Mehner, Abel Toms Realp, Jonathan Brown, Arnau Toms Realp(/) Bernard Haitink dirigiert Mozart und Bruckner(Monika Rittershaus/Monika Rittershaus) Konzert mit Igor Levit(/) Konzert mit Stefan Dohr(Peter Adamik/Peter Adamik) Education-Chorprojekt mit den Vokalhelden(Dorothea Huber/Dorothea Huber) Vokalhelden-Schulklassenkonzert(Dorothea Huber/Dorothea Huber) Konzert mit RIAS Kammerchor, Rene Jacobs, Johanna Winkel, Sophie Harmsen, Sebastian Kohlhepp, Johannes Weisser(/) In memoriam Claudio Abbado(Erika Rabau/Erika Rabau) Konzert mit Daniel Barenboim, Anita Rachvelishvili, Chor der Staatsoper Unter den Linden Berlin, Martin Wright(/) Konzert mit Vineta Sareika, Anthea Kreston, Gregor Sigl, Eckart Runge(/) Konzert mit Philharmonischer Chor Berlin, Jrg-Peter Weigle, Karin Dahlberg, Roderick Williams(/) Herbert Blomstedt und Yefim Bronfman(Peter Adamik/Peter Adamik) Konzert mit Rafal Blechacz(/) Konzert mit Jakub Hr?a(/) Konzert mit Daniel Harding, Antoine Tamestit(/) Konzert mit Carlos Nez, Pancho lvarez, Xurxo Nez, Andrew Lawrence-King, Frank McGuire(Claire Xavier/Claire Xavier) Paavo Jrvi dirigiert Berg und Bruckner(Julia Baier/Julia Baier) Meet the orchestra(Dorothea Huber/Dorothea Huber) Konzert mit Vladimir Jurowski, Thomas Hampson, Rundfunkchor Berlin, Kinderchor aus Melbourne, James Wood(/) Konzert mit Hilary Hahn(/) Jazz at Berlin Philharmonic(ACT Grosse Geldermann/ACT Grosse Geldermann) Konzert mit Anne-Sophie Mutter(/) Der philharmonische Diskurs(Katharina John/Katharina John) Michael Sanderling dirigiert Haydn und Schostakowitsch(Marco Borggreve/Marco Borggreve)

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