www.berlinchecker.de
Anzeige



Spielplan für Mai 2019

Demokratiedefizit, Finanzkrise, Legitimationsverlust und Nationalismus: Europa steckt in einer Polykrise. Wie sollen wir uns zum heutigen durchaus ambivalenten Europa verhalten? Wie stellt sich die extreme Rechte europäisch auf und inwiefern wäre europäisches Agieren eine Möglichkeit, sie einzudämmen? Welche Positionen sind uns angesichts der anstehen Wahlen zum EU-Parlament wichtig? Das Erstarken rechtsautoritärer Kräfte in Europa bedroht die Vielfalt von Lebensentwürfen und Kulturen und hat auch Folgen für die Kunstfreiheit. Anlässlich der Europawahlen diskutiert die Reihe “#unteilbar denken – ein öffentlicher Think Tank” gemeinsam mit den VIELEN Visionen für ein “Europa der Vielen”. Wie können wir Alternativen jenseits von Abschottung, Austeritätspolitik und Nationalismus denken? Mit Ferda Ataman (Autorin), Nikita Dhawan (Justus-Liebig-Universität Gießen), Newroz Duman (Welcome United / Pro Asyl), Falk Richter (Regisseur und Autor), Kira Kirsch (brut Wien / Die Vielen), Kathrin Röggla (Schriftstellerin), Fabian Virchow (Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus / Neonazismus Fachhochschule Düsseldorf) / Moderation: Holger Bergmann (Die Vielen), Margarita Tsomou (HAU Hebbel am Ufer) / Graphic Recording: Yorgos Konstantinou Eine Veranstaltungsreihe des HAU Hebbel am Ufer in Kooperation mit #unteilbar und DIE VIELEN.


Kategorie: Diskurs

Exzess und absolute Verletzlichkeit – Jeremy Wade hat sich mit seinen Performances international einen Namen gemacht. In seinen verstörenden und aufrüttelnden Arbeiten beschäftigt er sich mit queeren und feministischen Strategien der Welterschaffung, einer Beziehungsethik der Fürsorge und Zombie-Subjektivität. Mit dem Körper als Medium wirft er gesellschaftskritische Fragen auf. In seinem neuen Solo “The Clearing” inszeniert Wade sich selbst zur Livemusik von Marc Lohr und konzipiert eine Abfolge von Prozessen, Figuren und Raumveränderungen, die auf die Bühne des HAU2 zugeschnitten ist. Diese neue Koproduktion von Wade mit dem HAU Hebbel am Ufer – eine halluzinogene und extravagante Demontage der Realität – nimmt sich die krankmachenden sozialen Strukturen vor und beschwört so den Wert der Solidarität. Wade und sein Team wollen neue Geschichten und Narrative entwerfen, um uns auf eine Zukunft vorzubereiten, die vermutlich weitere Kahlschläge bereithält.


Kategorie: Performance

Exzess und absolute Verletzlichkeit – Jeremy Wade hat sich mit seinen Performances international einen Namen gemacht. In seinen verstörenden und aufrüttelnden Arbeiten beschäftigt er sich mit queeren und feministischen Strategien der Welterschaffung, einer Beziehungsethik der Fürsorge und Zombie-Subjektivität. Mit dem Körper als Medium wirft er gesellschaftskritische Fragen auf. In seinem neuen Solo “The Clearing” inszeniert Wade sich selbst zur Livemusik von Marc Lohr und konzipiert eine Abfolge von Prozessen, Figuren und Raumveränderungen, die auf die Bühne des HAU2 zugeschnitten ist. Diese neue Koproduktion von Wade mit dem HAU Hebbel am Ufer – eine halluzinogene und extravagante Demontage der Realität – nimmt sich die krankmachenden sozialen Strukturen vor und beschwört so den Wert der Solidarität. Wade und sein Team wollen neue Geschichten und Narrative entwerfen, um uns auf eine Zukunft vorzubereiten, die vermutlich weitere Kahlschläge bereithält.


Kategorie: Performance

“Saudi Arabien ist ein Staat, den der US-Ölkonzern Aramco zur Wahrung seiner Interessen erfunden hat”, schreibt der britisch-pakistanische Schriftsteller Tariq Ali. Saudi Aramco, in den 70er Jahren von der Familiendynastie al-Saud verstaatlicht, ist heute eines der wertvollsten Unternehmen der Welt. “Enabling Opportunity” lautet die Logline des saudischen Konzerns. Öl ist das schwarze Gold der modernen Ökonomie und Treibstoff des Terrorismus. Nach einer dreijährigen Abwesenheit sind Hans-Werner Kroesinger und Regine Dura nun mit einer neuen Produktion zurück am HAU Hebbel am Ufer. Gemeinsam mit vier Performer*innen und einem Musiker begeben sie sich auf Spurensuche in die Geschichte der Ölgeschäfte und die Ökonomien des islamistischen Terrorismus im Nahen Osten, deren letzter Ableger der Islamische Staat ist. Wie hängen die Öleinnahmen des saudischen Staates, der streng nach der sunnitischen Ausrichtung des Islams, dem Wahhabismus, regiert wird, mit dem islamistischen Extremismus zusammen? “Schwarze Ernte” untersucht dabei die Verknüpfungen zwischen Ökonomie, Religion und Terror.


Kategorie: Schauspiel

Exzess und absolute Verletzlichkeit – Jeremy Wade hat sich mit seinen Performances international einen Namen gemacht. In seinen verstörenden und aufrüttelnden Arbeiten beschäftigt er sich mit queeren und feministischen Strategien der Welterschaffung, einer Beziehungsethik der Fürsorge und Zombie-Subjektivität. Mit dem Körper als Medium wirft er gesellschaftskritische Fragen auf. In seinem neuen Solo “The Clearing” inszeniert Wade sich selbst zur Livemusik von Marc Lohr und konzipiert eine Abfolge von Prozessen, Figuren und Raumveränderungen, die auf die Bühne des HAU2 zugeschnitten ist. Diese neue Koproduktion von Wade mit dem HAU Hebbel am Ufer – eine halluzinogene und extravagante Demontage der Realität – nimmt sich die krankmachenden sozialen Strukturen vor und beschwört so den Wert der Solidarität. Wade und sein Team wollen neue Geschichten und Narrative entwerfen, um uns auf eine Zukunft vorzubereiten, die vermutlich weitere Kahlschläge bereithält.


Kategorie: Performance

“Saudi Arabien ist ein Staat, den der US-Ölkonzern Aramco zur Wahrung seiner Interessen erfunden hat”, schreibt der britisch-pakistanische Schriftsteller Tariq Ali. Saudi Aramco, in den 70er Jahren von der Familiendynastie al-Saud verstaatlicht, ist heute eines der wertvollsten Unternehmen der Welt. “Enabling Opportunity” lautet die Logline des saudischen Konzerns. Öl ist das schwarze Gold der modernen Ökonomie und Treibstoff des Terrorismus. Nach einer dreijährigen Abwesenheit sind Hans-Werner Kroesinger und Regine Dura nun mit einer neuen Produktion zurück am HAU Hebbel am Ufer. Gemeinsam mit vier Performer*innen und einem Musiker begeben sie sich auf Spurensuche in die Geschichte der Ölgeschäfte und die Ökonomien des islamistischen Terrorismus im Nahen Osten, deren letzter Ableger der Islamische Staat ist. Wie hängen die Öleinnahmen des saudischen Staates, der streng nach der sunnitischen Ausrichtung des Islams, dem Wahhabismus, regiert wird, mit dem islamistischen Extremismus zusammen? “Schwarze Ernte” untersucht dabei die Verknüpfungen zwischen Ökonomie, Religion und Terror.


Kategorie: Schauspiel

Exzess und absolute Verletzlichkeit – Jeremy Wade hat sich mit seinen Performances international einen Namen gemacht. In seinen verstörenden und aufrüttelnden Arbeiten beschäftigt er sich mit queeren und feministischen Strategien der Welterschaffung, einer Beziehungsethik der Fürsorge und Zombie-Subjektivität. Mit dem Körper als Medium wirft er gesellschaftskritische Fragen auf. In seinem neuen Solo “The Clearing” inszeniert Wade sich selbst zur Livemusik von Marc Lohr und konzipiert eine Abfolge von Prozessen, Figuren und Raumveränderungen, die auf die Bühne des HAU2 zugeschnitten ist. Diese neue Koproduktion von Wade mit dem HAU Hebbel am Ufer – eine halluzinogene und extravagante Demontage der Realität – nimmt sich die krankmachenden sozialen Strukturen vor und beschwört so den Wert der Solidarität. Wade und sein Team wollen neue Geschichten und Narrative entwerfen, um uns auf eine Zukunft vorzubereiten, die vermutlich weitere Kahlschläge bereithält.


Kategorie: Performance

Zuletzt bei Tanz im August 2017 zu Gast, kehrt der brasilianische Tänzer und Choreograf Marcelo Evelin jetzt mit einer Inszenierung ans HAU Hebbel am Ufer zurück, die sich erneut mit Körpern in der Krise befasst. In “A Invenção da maldade”/“Die Erfindung der Boshaftigkeit” wird die raue und karge Bühne zum Spiegel der Stadt und des Landes seiner Entstehung–Orte, an denen das Leben Einzelner von politischen Spannungen und Prekarisierung bedroht ist. Nach den jüngsten Wahlen hat sich in Brasilien ein Klima der Hoffnungslosigkeit ausgebreitet, befördert durch eine neue politische Führung, unter der Intoleranz und Gewalt gegenüber Minderheiten und Künstler*innen zunehmen. Evelins Beschwörung der Boshaftigkeit ist jedoch nicht allein eine Reaktion auf diese politische Situation, sondern vielmehr ein diffuser und ungezähmter Akt des Widerstands und zugleich ein Bekenntnis zu allem, was sich schwer fassen und kategorisieren lässt. Das entstehende sinnliche Ereignis lässt sich vielleicht am besten als Aufschrei der Körperlichkeit beschreiben.


Kategorie: Tanz

Zuletzt bei Tanz im August 2017 zu Gast, kehrt der brasilianische Tänzer und Choreograf Marcelo Evelin jetzt mit einer Inszenierung ans HAU Hebbel am Ufer zurück, die sich erneut mit Körpern in der Krise befasst. In “A Invenção da maldade”/“Die Erfindung der Boshaftigkeit” wird die raue und karge Bühne zum Spiegel der Stadt und des Landes seiner Entstehung–Orte, an denen das Leben Einzelner von politischen Spannungen und Prekarisierung bedroht ist. Nach den jüngsten Wahlen hat sich in Brasilien ein Klima der Hoffnungslosigkeit ausgebreitet, befördert durch eine neue politische Führung, unter der Intoleranz und Gewalt gegenüber Minderheiten und Künstler*innen zunehmen. Evelins Beschwörung der Boshaftigkeit ist jedoch nicht allein eine Reaktion auf diese politische Situation, sondern vielmehr ein diffuser und ungezähmter Akt des Widerstands und zugleich ein Bekenntnis zu allem, was sich schwer fassen und kategorisieren lässt. Das entstehende sinnliche Ereignis lässt sich vielleicht am besten als Aufschrei der Körperlichkeit beschreiben.


Kategorie: Tanz

Aus Säcken, Planen, Fetzen und Müll schälen sich neun Tänzer*innen heraus. Sie rotten sich zu einer archaische Horde Masse zusammen, ihre Körper wie entmenschlicht, ihre Bewegungen stetig schwankend zwischen Trance und Trauermarsch. Lia Rodrigues hat mit ihrer Companhia de Danças ein intensives, dystopisches Bild gefunden für die akute Bedrohung humanistisch-universalistischer Errungenschaften, für die Konsequenzen aus weltweiter gesellschaftlicher Verrohung und den neuen Faschismus in Brasilien. In Maré, einer der härtesten Favelas Rio de Janeiros, liegt das Proben- und Ausbildungszentrum der Kompanie – auch damit bezieht die Choreografin permanent Position gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung. Rodrigues, die zuletzt mit “For the Sky Not to Fall” 2016 im HAU zu Gast war, verwandelt den zeitgenössischen Tanz in mitreißendem Engagement und mit großer Meisterschaft in eine ebenso poetische wie zwingende Politik des Körpers.


Kategorie: Tanz

Aus Säcken, Planen, Fetzen und Müll schälen sich neun Tänzer*innen heraus. Sie rotten sich zu einer archaische Horde Masse zusammen, ihre Körper wie entmenschlicht, ihre Bewegungen stetig schwankend zwischen Trance und Trauermarsch. Lia Rodrigues hat mit ihrer Companhia de Danças ein intensives, dystopisches Bild gefunden für die akute Bedrohung humanistisch-universalistischer Errungenschaften, für die Konsequenzen aus weltweiter gesellschaftlicher Verrohung und den neuen Faschismus in Brasilien. In Maré, einer der härtesten Favelas Rio de Janeiros, liegt das Proben- und Ausbildungszentrum der Kompanie – auch damit bezieht die Choreografin permanent Position gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung. Rodrigues, die zuletzt mit “For the Sky Not to Fall” 2016 im HAU zu Gast war, verwandelt den zeitgenössischen Tanz in mitreißendem Engagement und mit großer Meisterschaft in eine ebenso poetische wie zwingende Politik des Körpers.


Kategorie: Tanz

In einem der schwierigsten gesellschaftlichen und politischen Momente der brasilianischen Geschichte formieren sich in dem Land vielfältige Initiativen, Gruppen und Vereinigungen. Das HAU lädt Künstler und Aktivisten zum Gespräch über diese neuen Formen des Widerstands ein und über die Frage, wie sich neue transatlantische Bündnisse schaffen lassen könnten.


Kategorie: Diskurs

“Saudi Arabien ist ein Staat, den der US-Ölkonzern Aramco zur Wahrung seiner Interessen erfunden hat”, schreibt der britisch-pakistanische Schriftsteller Tariq Ali. Saudi Aramco, in den 70er Jahren von der Familiendynastie al-Saud verstaatlicht, ist heute eines der wertvollsten Unternehmen der Welt. “Enabling Opportunity” lautet die Logline des saudischen Konzerns. Öl ist das schwarze Gold der modernen Ökonomie und Treibstoff des Terrorismus. Nach einer dreijährigen Abwesenheit sind Hans-Werner Kroesinger und Regine Dura nun mit einer neuen Produktion zurück am HAU Hebbel am Ufer. Gemeinsam mit vier Performer*innen und einem Musiker begeben sie sich auf Spurensuche in die Geschichte der Ölgeschäfte und die Ökonomien des islamistischen Terrorismus im Nahen Osten, deren letzter Ableger der Islamische Staat ist. Wie hängen die Öleinnahmen des saudischen Staates, der streng nach der sunnitischen Ausrichtung des Islams, dem Wahhabismus, regiert wird, mit dem islamistischen Extremismus zusammen? “Schwarze Ernte” untersucht dabei die Verknüpfungen zwischen Ökonomie, Religion und Terror.


Kategorie: Schauspiel

“Saudi Arabien ist ein Staat, den der US-Ölkonzern Aramco zur Wahrung seiner Interessen erfunden hat”, schreibt der britisch-pakistanische Schriftsteller Tariq Ali. Saudi Aramco, in den 70er Jahren von der Familiendynastie al-Saud verstaatlicht, ist heute eines der wertvollsten Unternehmen der Welt. “Enabling Opportunity” lautet die Logline des saudischen Konzerns. Öl ist das schwarze Gold der modernen Ökonomie und Treibstoff des Terrorismus. Nach einer dreijährigen Abwesenheit sind Hans-Werner Kroesinger und Regine Dura nun mit einer neuen Produktion zurück am HAU Hebbel am Ufer. Gemeinsam mit vier Performer*innen und einem Musiker begeben sie sich auf Spurensuche in die Geschichte der Ölgeschäfte und die Ökonomien des islamistischen Terrorismus im Nahen Osten, deren letzter Ableger der Islamische Staat ist. Wie hängen die Öleinnahmen des saudischen Staates, der streng nach der sunnitischen Ausrichtung des Islams, dem Wahhabismus, regiert wird, mit dem islamistischen Extremismus zusammen? “Schwarze Ernte” untersucht dabei die Verknüpfungen zwischen Ökonomie, Religion und Terror.


Kategorie: Schauspiel

“Dass da gehören soll, was da ist, denen, die für es gut sind.” (B. Brecht) Eigentum verändert das Bewusstsein. Es trennt Freund*innen, es erteilt Macht über andere, es schließt aus. Eigentum ist selbstverständlich. Und man spricht nicht darüber. Nichts ist so konstituierend für unsere Gesellschaft und unser Zusammenleben, nichts wirkt so trennend auf die Gemeinschaft wie das Eigentum. She She Pop möchten mit “Oratorium” das Geheimnis des Eigentums lüften, es auf eine Bühne zerren. Man sagt, das Theater westlicher Ausprägung beginnt mit dem Protagonisten Thespis, der sich vor 2500 Jahren vor den Chor gestellt hat. Man könnte aber auch sagen: In diesem Moment ist die Bühne privatisiert worden. Das Individuum wurde seither konsequent überschätzt, überfordert und emotional ausgebeutet. "Oratorium” möchte ein Schlaglicht auf den Zusammenhang von bürgerlicher Öffentlichkeit, Eigentum und demokratischer Ermächtigung werfen. Gemeinsam mit dem Chor der lokalen Delegierten und ihrem jeweiligen Publikum werden She She Pop über Eigentum sprechen und auf die eigenen Besitzverhältnisse, die Verteilung der Güter und die damit verbundenen Verwerfungen schauen. Inspiriert von Brechts Lehrstücktheorie entwickeln sie Regeln für den dialogischen Theaterabend und bilden uneinige Sprechchöre, die jeden Abend aufs Neue unseren Umgang mit dem Eigentum verhandeln. Wer darf sprechen? Wer ist präsent, wer wird repräsentiert? Aus der Vielstimmigkeit, der Uneinigkeit und dem immer nur für Momente zu erreichenden Einklang entsteht ein kollektiver Monolog. “Oratorium” ist ein work-in-progress, dessen Premiere 2018 am HAU Hebbel am Ufer in Berlin stattfand. Ein erstes Showing war 2017 bei Theaterformen in Hannover zu sehen und es folgten weitere Stationen beim Konfrontacje Teatralne Festival in Lublin und dem ACT Independent Theater Festival Sofia. "Oratorium” war auf einer Reise durch Europa, in deren Verlauf es Momentaufnahmen aus anderen ökonomischen Mikrokosmen gesammelt hat und sich von Station zu Station weiter entwickelt zu einer großen vielstimmigen Andacht. 2019 She She Pop sind mit “Oratorium” zum Theatertreffen Berlin eingeladen. Im Statement der Jury heißt es: “Über Geld redet man nicht. Das Performance-Kollektiv She She Pop schert sich nicht darum und macht das Privateigentum, Ungleichheit und Scham zum Thema. ... She She Pop formieren das Publikum zum vielstimmigen Chor. Wie immer bei She She Pop nistet das Politische im Privaten, im biografischen Material.”


Kategorie: Schauspiel

“Saudi Arabien ist ein Staat, den der US-Ölkonzern Aramco zur Wahrung seiner Interessen erfunden hat”, schreibt der britisch-pakistanische Schriftsteller Tariq Ali. Saudi Aramco, in den 70er Jahren von der Familiendynastie al-Saud verstaatlicht, ist heute eines der wertvollsten Unternehmen der Welt. “Enabling Opportunity” lautet die Logline des saudischen Konzerns. Öl ist das schwarze Gold der modernen Ökonomie und Treibstoff des Terrorismus. Nach einer dreijährigen Abwesenheit sind Hans-Werner Kroesinger und Regine Dura nun mit einer neuen Produktion zurück am HAU Hebbel am Ufer. Gemeinsam mit vier Performer*innen und einem Musiker begeben sie sich auf Spurensuche in die Geschichte der Ölgeschäfte und die Ökonomien des islamistischen Terrorismus im Nahen Osten, deren letzter Ableger der Islamische Staat ist. Wie hängen die Öleinnahmen des saudischen Staates, der streng nach der sunnitischen Ausrichtung des Islams, dem Wahhabismus, regiert wird, mit dem islamistischen Extremismus zusammen? “Schwarze Ernte” untersucht dabei die Verknüpfungen zwischen Ökonomie, Religion und Terror.


Kategorie: Schauspiel

Matt Cornish, Theaterwissenschaftler an der Ohio University, versammelt in seinem Buch Texte von fünf Kollektiven, die seit vielen Jahren gemeinsam mit dem HAU Hebbel am Ufer produzieren. Zu lesen sind Stücktexte, Handlungsanweisungen und andere Szenarien von andcompany&.- Co., Gob Squad, Rimini Protokoll, She She Pop und Showcase Beat Le Mot.


Kategorie: Diskurs

“Saudi Arabien ist ein Staat, den der US-Ölkonzern Aramco zur Wahrung seiner Interessen erfunden hat”, schreibt der britisch-pakistanische Schriftsteller Tariq Ali. Saudi Aramco, in den 70er Jahren von der Familiendynastie al-Saud verstaatlicht, ist heute eines der wertvollsten Unternehmen der Welt. “Enabling Opportunity” lautet die Logline des saudischen Konzerns. Öl ist das schwarze Gold der modernen Ökonomie und Treibstoff des Terrorismus. Nach einer dreijährigen Abwesenheit sind Hans-Werner Kroesinger und Regine Dura nun mit einer neuen Produktion zurück am HAU Hebbel am Ufer. Gemeinsam mit vier Performer*innen und einem Musiker begeben sie sich auf Spurensuche in die Geschichte der Ölgeschäfte und die Ökonomien des islamistischen Terrorismus im Nahen Osten, deren letzter Ableger der Islamische Staat ist. Wie hängen die Öleinnahmen des saudischen Staates, der streng nach der sunnitischen Ausrichtung des Islams, dem Wahhabismus, regiert wird, mit dem islamistischen Extremismus zusammen? “Schwarze Ernte” untersucht dabei die Verknüpfungen zwischen Ökonomie, Religion und Terror.


Kategorie: Schauspiel

“Dass da gehören soll, was da ist, denen, die für es gut sind.” (B. Brecht) Eigentum verändert das Bewusstsein. Es trennt Freund*innen, es erteilt Macht über andere, es schließt aus. Eigentum ist selbstverständlich. Und man spricht nicht darüber. Nichts ist so konstituierend für unsere Gesellschaft und unser Zusammenleben, nichts wirkt so trennend auf die Gemeinschaft wie das Eigentum. She She Pop möchten mit “Oratorium” das Geheimnis des Eigentums lüften, es auf eine Bühne zerren. Man sagt, das Theater westlicher Ausprägung beginnt mit dem Protagonisten Thespis, der sich vor 2500 Jahren vor den Chor gestellt hat. Man könnte aber auch sagen: In diesem Moment ist die Bühne privatisiert worden. Das Individuum wurde seither konsequent überschätzt, überfordert und emotional ausgebeutet. "Oratorium” möchte ein Schlaglicht auf den Zusammenhang von bürgerlicher Öffentlichkeit, Eigentum und demokratischer Ermächtigung werfen. Gemeinsam mit dem Chor der lokalen Delegierten und ihrem jeweiligen Publikum werden She She Pop über Eigentum sprechen und auf die eigenen Besitzverhältnisse, die Verteilung der Güter und die damit verbundenen Verwerfungen schauen. Inspiriert von Brechts Lehrstücktheorie entwickeln sie Regeln für den dialogischen Theaterabend und bilden uneinige Sprechchöre, die jeden Abend aufs Neue unseren Umgang mit dem Eigentum verhandeln. Wer darf sprechen? Wer ist präsent, wer wird repräsentiert? Aus der Vielstimmigkeit, der Uneinigkeit und dem immer nur für Momente zu erreichenden Einklang entsteht ein kollektiver Monolog. “Oratorium” ist ein work-in-progress, dessen Premiere 2018 am HAU Hebbel am Ufer in Berlin stattfand. Ein erstes Showing war 2017 bei Theaterformen in Hannover zu sehen und es folgten weitere Stationen beim Konfrontacje Teatralne Festival in Lublin und dem ACT Independent Theater Festival Sofia. "Oratorium” war auf einer Reise durch Europa, in deren Verlauf es Momentaufnahmen aus anderen ökonomischen Mikrokosmen gesammelt hat und sich von Station zu Station weiter entwickelt zu einer großen vielstimmigen Andacht. 2019 She She Pop sind mit “Oratorium” zum Theatertreffen Berlin eingeladen. Im Statement der Jury heißt es: “Über Geld redet man nicht. Das Performance-Kollektiv She She Pop schert sich nicht darum und macht das Privateigentum, Ungleichheit und Scham zum Thema. ... She She Pop formieren das Publikum zum vielstimmigen Chor. Wie immer bei She She Pop nistet das Politische im Privaten, im biografischen Material.”


Kategorie: Schauspiel

“Dass da gehören soll, was da ist, denen, die für es gut sind.” (B. Brecht) Eigentum verändert das Bewusstsein. Es trennt Freund*innen, es erteilt Macht über andere, es schließt aus. Eigentum ist selbstverständlich. Und man spricht nicht darüber. Nichts ist so konstituierend für unsere Gesellschaft und unser Zusammenleben, nichts wirkt so trennend auf die Gemeinschaft wie das Eigentum. She She Pop möchten mit “Oratorium” das Geheimnis des Eigentums lüften, es auf eine Bühne zerren. Man sagt, das Theater westlicher Ausprägung beginnt mit dem Protagonisten Thespis, der sich vor 2500 Jahren vor den Chor gestellt hat. Man könnte aber auch sagen: In diesem Moment ist die Bühne privatisiert worden. Das Individuum wurde seither konsequent überschätzt, überfordert und emotional ausgebeutet. "Oratorium” möchte ein Schlaglicht auf den Zusammenhang von bürgerlicher Öffentlichkeit, Eigentum und demokratischer Ermächtigung werfen. Gemeinsam mit dem Chor der lokalen Delegierten und ihrem jeweiligen Publikum werden She She Pop über Eigentum sprechen und auf die eigenen Besitzverhältnisse, die Verteilung der Güter und die damit verbundenen Verwerfungen schauen. Inspiriert von Brechts Lehrstücktheorie entwickeln sie Regeln für den dialogischen Theaterabend und bilden uneinige Sprechchöre, die jeden Abend aufs Neue unseren Umgang mit dem Eigentum verhandeln. Wer darf sprechen? Wer ist präsent, wer wird repräsentiert? Aus der Vielstimmigkeit, der Uneinigkeit und dem immer nur für Momente zu erreichenden Einklang entsteht ein kollektiver Monolog. “Oratorium” ist ein work-in-progress, dessen Premiere 2018 am HAU Hebbel am Ufer in Berlin stattfand. Ein erstes Showing war 2017 bei Theaterformen in Hannover zu sehen und es folgten weitere Stationen beim Konfrontacje Teatralne Festival in Lublin und dem ACT Independent Theater Festival Sofia. "Oratorium” war auf einer Reise durch Europa, in deren Verlauf es Momentaufnahmen aus anderen ökonomischen Mikrokosmen gesammelt hat und sich von Station zu Station weiter entwickelt zu einer großen vielstimmigen Andacht. 2019 She She Pop sind mit “Oratorium” zum Theatertreffen Berlin eingeladen. Im Statement der Jury heißt es: “Über Geld redet man nicht. Das Performance-Kollektiv She She Pop schert sich nicht darum und macht das Privateigentum, Ungleichheit und Scham zum Thema. ... She She Pop formieren das Publikum zum vielstimmigen Chor. Wie immer bei She She Pop nistet das Politische im Privaten, im biografischen Material.”


Kategorie: Schauspiel

“Dass da gehören soll, was da ist, denen, die für es gut sind.” (B. Brecht) Eigentum verändert das Bewusstsein. Es trennt Freund*innen, es erteilt Macht über andere, es schließt aus. Eigentum ist selbstverständlich. Und man spricht nicht darüber. Nichts ist so konstituierend für unsere Gesellschaft und unser Zusammenleben, nichts wirkt so trennend auf die Gemeinschaft wie das Eigentum. She She Pop möchten mit “Oratorium” das Geheimnis des Eigentums lüften, es auf eine Bühne zerren. Man sagt, das Theater westlicher Ausprägung beginnt mit dem Protagonisten Thespis, der sich vor 2500 Jahren vor den Chor gestellt hat. Man könnte aber auch sagen: In diesem Moment ist die Bühne privatisiert worden. Das Individuum wurde seither konsequent überschätzt, überfordert und emotional ausgebeutet. "Oratorium” möchte ein Schlaglicht auf den Zusammenhang von bürgerlicher Öffentlichkeit, Eigentum und demokratischer Ermächtigung werfen. Gemeinsam mit dem Chor der lokalen Delegierten und ihrem jeweiligen Publikum werden She She Pop über Eigentum sprechen und auf die eigenen Besitzverhältnisse, die Verteilung der Güter und die damit verbundenen Verwerfungen schauen. Inspiriert von Brechts Lehrstücktheorie entwickeln sie Regeln für den dialogischen Theaterabend und bilden uneinige Sprechchöre, die jeden Abend aufs Neue unseren Umgang mit dem Eigentum verhandeln. Wer darf sprechen? Wer ist präsent, wer wird repräsentiert? Aus der Vielstimmigkeit, der Uneinigkeit und dem immer nur für Momente zu erreichenden Einklang entsteht ein kollektiver Monolog. “Oratorium” ist ein work-in-progress, dessen Premiere 2018 am HAU Hebbel am Ufer in Berlin stattfand. Ein erstes Showing war 2017 bei Theaterformen in Hannover zu sehen und es folgten weitere Stationen beim Konfrontacje Teatralne Festival in Lublin und dem ACT Independent Theater Festival Sofia. "Oratorium” war auf einer Reise durch Europa, in deren Verlauf es Momentaufnahmen aus anderen ökonomischen Mikrokosmen gesammelt hat und sich von Station zu Station weiter entwickelt zu einer großen vielstimmigen Andacht. 2019 She She Pop sind mit “Oratorium” zum Theatertreffen Berlin eingeladen. Im Statement der Jury heißt es: “Über Geld redet man nicht. Das Performance-Kollektiv She She Pop schert sich nicht darum und macht das Privateigentum, Ungleichheit und Scham zum Thema. ... She She Pop formieren das Publikum zum vielstimmigen Chor. Wie immer bei She She Pop nistet das Politische im Privaten, im biografischen Material.”


Kategorie: Schauspiel

Ihre neue Produktion, eine Auftragsarbeit des HAU Hebbel am Ufer, haben Lina Majdalanie und Rabih Mroué gemeinsam mit dem bildenden Künstler und Musiker Mazen Kerbaj entwickelt. Dabei beschreiben sie “Borborygmus” folgendermaßen: 1. Ein gluckerndes, knurrendes oder quietschendes Geräusch im Magen, verursacht durch Gas, das durch den Körper strömt 2. Ein Geräusch, das auf Mangel oder Sättigung hinweist 3. Eine unverständliche Rede 4. Eine peinliche – jedoch ungefährliche – Situation 5. Ein Stück über das alles und mehr Es scheint um Enttäuschung und Versagen zu gehen, um drei Menschen, drei Künstler*innen, die der traurigen Wirklichkeit unserer Zeit erlegen sind. Doch eigentlich ist es ein Versuch, unser Scheitern zu fassen und, als eine äußerste Form des Widerstands, in sein Extrem zu treiben. Heftig, doch ohne Hass führen Kerbaj, Madjdalanie und Mroué den Stand der heutigen Welt vor, als schwarze Komödie, als Requiem für die Lebenden. Florian Malzacher ist freier Kurator, Autor und Dramaturg. Zuletzt war er Künstlerischer Leiter des Theaterfestivals Impulse (2013-17), davon Leitender Dramaturg/Kurator des Festivals steirischer herbst (Graz). Er hat div. Bücher u.a. zu Rimini Protokoll und Forced Entertainment veröffentlicht. Im Herbst erscheint ein Band zum Nature Theater of Oklahoma sowie „Gesellschaftsspiele. Politisches Theater heute“ (beide Alexander Verlag).


Kategorie: Schauspiel

Ihre neue Produktion, eine Auftragsarbeit des HAU Hebbel am Ufer, haben Lina Majdalanie und Rabih Mroué gemeinsam mit dem bildenden Künstler und Musiker Mazen Kerbaj entwickelt. Dabei beschreiben sie “Borborygmus” folgendermaßen: 1. Ein gluckerndes, knurrendes oder quietschendes Geräusch im Magen, verursacht durch Gas, das durch den Körper strömt 2. Ein Geräusch, das auf Mangel oder Sättigung hinweist 3. Eine unverständliche Rede 4. Eine peinliche – jedoch ungefährliche – Situation 5. Ein Stück über das alles und mehr Es scheint um Enttäuschung und Versagen zu gehen, um drei Menschen, drei Künstler*innen, die der traurigen Wirklichkeit unserer Zeit erlegen sind. Doch eigentlich ist es ein Versuch, unser Scheitern zu fassen und, als eine äußerste Form des Widerstands, in sein Extrem zu treiben. Heftig, doch ohne Hass führen Kerbaj, Madjdalanie und Mroué den Stand der heutigen Welt vor, als schwarze Komödie, als Requiem für die Lebenden. Florian Malzacher ist freier Kurator, Autor und Dramaturg. Zuletzt war er Künstlerischer Leiter des Theaterfestivals Impulse (2013-17), davon Leitender Dramaturg/Kurator des Festivals steirischer herbst (Graz). Er hat div. Bücher u.a. zu Rimini Protokoll und Forced Entertainment veröffentlicht. Im Herbst erscheint ein Band zum Nature Theater of Oklahoma sowie „Gesellschaftsspiele. Politisches Theater heute“ (beide Alexander Verlag).


Kategorie: Schauspiel

Gemeinsam mit dem Suhrkamp Verlag stellt das HAU das neue Buch “Wir heimatlosen Weltbürger” von Lorenzo Marsili und Niccolò Milanese vor. Darin analysieren sie, wie der Neoliberalismus die Menschen zu ohnmächtigen Bürger*innen macht, die sich nationalistischen Positionen zuwenden. Nur eine transnationale Partei, so die Autoren, kann diese Zwickmühle auflösen. Es diskutieren der Autor Lorenzo Marsili mit dem Philosophen und Europaparlament-Kandidaten Srećko Horvat (DIEM25), Naika Foroutan (Soziologin) und Margarita Tsomou.


Kategorie: Diskurs

Ihre neue Produktion, eine Auftragsarbeit des HAU Hebbel am Ufer, haben Lina Majdalanie und Rabih Mroué gemeinsam mit dem bildenden Künstler und Musiker Mazen Kerbaj entwickelt. Dabei beschreiben sie “Borborygmus” folgendermaßen: 1. Ein gluckerndes, knurrendes oder quietschendes Geräusch im Magen, verursacht durch Gas, das durch den Körper strömt 2. Ein Geräusch, das auf Mangel oder Sättigung hinweist 3. Eine unverständliche Rede 4. Eine peinliche – jedoch ungefährliche – Situation 5. Ein Stück über das alles und mehr Es scheint um Enttäuschung und Versagen zu gehen, um drei Menschen, drei Künstler*innen, die der traurigen Wirklichkeit unserer Zeit erlegen sind. Doch eigentlich ist es ein Versuch, unser Scheitern zu fassen und, als eine äußerste Form des Widerstands, in sein Extrem zu treiben. Heftig, doch ohne Hass führen Kerbaj, Madjdalanie und Mroué den Stand der heutigen Welt vor, als schwarze Komödie, als Requiem für die Lebenden. Florian Malzacher ist freier Kurator, Autor und Dramaturg. Zuletzt war er Künstlerischer Leiter des Theaterfestivals Impulse (2013-17), davon Leitender Dramaturg/Kurator des Festivals steirischer herbst (Graz). Er hat div. Bücher u.a. zu Rimini Protokoll und Forced Entertainment veröffentlicht. Im Herbst erscheint ein Band zum Nature Theater of Oklahoma sowie „Gesellschaftsspiele. Politisches Theater heute“ (beide Alexander Verlag).


Kategorie: Schauspiel

Ihre neue Produktion, eine Auftragsarbeit des HAU Hebbel am Ufer, haben Lina Majdalanie und Rabih Mroué gemeinsam mit dem bildenden Künstler und Musiker Mazen Kerbaj entwickelt. Dabei beschreiben sie “Borborygmus” folgendermaßen: 1. Ein gluckerndes, knurrendes oder quietschendes Geräusch im Magen, verursacht durch Gas, das durch den Körper strömt 2. Ein Geräusch, das auf Mangel oder Sättigung hinweist 3. Eine unverständliche Rede 4. Eine peinliche – jedoch ungefährliche – Situation 5. Ein Stück über das alles und mehr Es scheint um Enttäuschung und Versagen zu gehen, um drei Menschen, drei Künstler*innen, die der traurigen Wirklichkeit unserer Zeit erlegen sind. Doch eigentlich ist es ein Versuch, unser Scheitern zu fassen und, als eine äußerste Form des Widerstands, in sein Extrem zu treiben. Heftig, doch ohne Hass führen Kerbaj, Madjdalanie und Mroué den Stand der heutigen Welt vor, als schwarze Komödie, als Requiem für die Lebenden. Florian Malzacher ist freier Kurator, Autor und Dramaturg. Zuletzt war er Künstlerischer Leiter des Theaterfestivals Impulse (2013-17), davon Leitender Dramaturg/Kurator des Festivals steirischer herbst (Graz). Er hat div. Bücher u.a. zu Rimini Protokoll und Forced Entertainment veröffentlicht. Im Herbst erscheint ein Band zum Nature Theater of Oklahoma sowie „Gesellschaftsspiele. Politisches Theater heute“ (beide Alexander Verlag).


Kategorie: Schauspiel

“Schwarzer Feminismus” lautet der Titel des neuen Buches der Autorin, Kuratorin und Filmemacherin Natasha A. Kelly. Vor welchen Herausforderungen standen Schwarze Frauen* im Globalen Norden des 19. und 20. Jahrhunderts? Und was können wir heute von ihnen lernen? Der Band dokumentiert die Kontinuität dieser feministischen intellektuellen Tradition. Mit Beiträgen u.a. von Sojourner Truth, Angela Davis, bell hooks, Audre Lorde, Barbara Smith und Kimberlé Crenshaw, die zum Teil zum ersten Mal auf Deutsch erscheinen.


Kategorie: Diskurs

Im Mai trifft Thomas Meinecke beim Plattenspieler auf Schorsch Kamerun. Der Sänger der Goldenen Zitronen gründete mit Rocko Schamoni den “Golden Pudel Club” in Hamburg. Seit dem Jahr 2000 inszeniert er Theaterstücke an fast allen großen deutschen Theaterhäusern und ist als Hörspielautor und Regisseur aktiv. Sein Buch “Die Jugend ist die schönste Zeit des Lebens” erschien 2016, das neue Album der Goldenen Zitronen “More Than A Feeling” wurde gerade veröffentlicht.


Kategorie: Diskurs

Es geht um Wahlfreiheit! - Goldener Zaunpfahl vs. Gendermarketing - 3. Runde Mit Rap und Beatbox auf der Bühne, einer schlagkräftigen Jury im Hintergrund, vielen neuen Infos, absurden Beispielen und neuen Nominierten, die alles Bisherige in den Schatten stellen … wir halten den Unternehmen und Marketingabteilungen den Spiegel der Realität vor und kämpfen weiter, dass Jungen wieder Wimpern haben und Kinder gemeinsam singen können, dass Nabelschnurscheren wieder für alle da sind und man sich nicht zwischen rosa oder hellblau entscheiden muss. Einladung zur öffentlichen Verleihung des Goldenen Zaunpfahl 2019, Negativpreis für absurdes Gendermarketing. Der Eintritt ist frei. Bringt Zeit mit für Austausch und GetTogether im Anschluss, wir freuen uns! Details unter www.goldener-zaunpfahl.de


Kategorie: Diskurs

In einer künstlich kultivierten Cruising Zone schaffen fremde Begegnungen eine politische Ökologie des Zusammenseins. Die temporäre Gemeinschaft der Fremden entwirft ein Gerüst aus Intimitäten ohne Anspruch auf künftige Nähe.- die Einzelnen folgen ihrem Verlangen und bewahren gleichzeitig ein Gefühl der Autonomie. “Maintaining Stranger” legt die Abweichungen und Lücken zwischen den Menschen offen, in denen die Intimität am stärksten fühlbar wird. Liebe ist nichts Persönliches, Unterschiede sind es hingegen schon.


Kategorie: Performance

Der Bundesverband Freie Darstellende Künste beschließt die Reihe ON THE ROAD mit einer Fachkonferenz. Welche Handlungsempfehlungen für Aus- und Weiterbildung lassen sich nach der mobilen Akademie formulieren? Eine Konferenz für Kunstschaffende, Qualifizierende und weitere Interessierte.


Kategorie: Diskurs

Der Fonds Darstellende Künste vergibt zum 10. Mal den Tabori Preis, die bundesweit höchste Auszeichnung für die Freien Darstellenden Künste.


Kategorie: Diskurs

In einer künstlich kultivierten Cruising Zone schaffen fremde Begegnungen eine politische Ökologie des Zusammenseins. Die temporäre Gemeinschaft der Fremden entwirft ein Gerüst aus Intimitäten ohne Anspruch auf künftige Nähe.- die Einzelnen folgen ihrem Verlangen und bewahren gleichzeitig ein Gefühl der Autonomie. “Maintaining Stranger” legt die Abweichungen und Lücken zwischen den Menschen offen, in denen die Intimität am stärksten fühlbar wird. Liebe ist nichts Persönliches, Unterschiede sind es hingegen schon.


Kategorie: Performance

Aus dem Wunsch heraus, nicht-menschliche Wesen anzuerkennen und mit ihnen in Interaktion zu treten, gingen Jared Gradinger und Angela Schubot eine tiefe Verbindung mit der Natur und der ihr immanenten Intelligenz ein. Im Januar 2018 feierte “YEW” (deutsch: Eibe) seine Premiere am HAU, ein experimenteller Abend voller intensiver Begegnungen mit einer pflanzlichen Natur. Als Teil ihres neuen Arbeitszyklus “The Nature of Us” wird die Arbeit auf ein Setting im Freien angepasst. Diese Erfahrung werden beide Künstler*innen als Inspirationsquelle für ihre erste Gruppenarbeit mit menschlichen und nicht-menschlichen Kollaborateur*innen nutzen. Hinweis zur Anfahrt unter folgendem Link: https://gruen-berlin.de/botanischer-volkspark/besucherinformation Wir empfehlen festes Schuhwerk zu tragen.


Kategorie: Performance

“Den Zuschauer, nicht das Leben, zeigt die Kunst im Spiegelbilde.” Das Bildnis des Dorian Gray – Oscar Wilde “Creation” oder Schöpfung ist das Reich von Göttern und Künstler*innen, die durch eigenen Willen und mit bloßen Händen Schönheit (er)schaffen. Aber wer bestimmt, was schön ist? Und welche verborgenen Machtmechanismen wirken in der Dreiecksbeziehung zwischen Künstler*in, Kunstwerk und Betrachter*in? Die Künstler*innen des Gob Squad Arts Collective, die seit nunmehr 25 Jahren die Theater der Welt bespielen, sind in einem Alter angekommen, das sie getrost als “middle aged” bezeichnen, und noch besteht kein Verlangen danach, die Bühne zu verlassen. In Creation (Pictures for Dorian) treffen sie auf eine Gruppe lokaler Performer*innen der jeweils älteren und jüngeren Generation. Ihr Ziel? In und hinter den Spiegel der Eitelkeiten zu blicken und gemeinsam nach Antworten auf Fragen von Schönheit, Moral, Altern und Macht zu suchen – und spielerisch zu hinterfragen, warum sie alle so sehr den Blick der Öffentlichkeit begehren. Das Projekt ist inspiriert von Oscar Wildes Romanfigur Dorian Gray, der in den Bereich des Göttlichen eingreift: Ein verwunschenes Porträt altert anstelle seiner selbst und zeigt die Spuren moralischer Fehltritte. Dorian dagegen bleibt ewig jung, schön und makellos – zahlt dafür jedoch mit seiner Seele. Gob Squad vermuten, dass ein Teil von Dorian in uns allen steckt. Was wird also passieren, wenn uns der Schein des Rampenlichts für immer verwehrt bleibt?


Kategorie: Schauspiel

Aus dem Wunsch heraus, nicht-menschliche Wesen anzuerkennen und mit ihnen in Interaktion zu treten, gingen Jared Gradinger und Angela Schubot eine tiefe Verbindung mit der Natur und der ihr immanenten Intelligenz ein. Im Januar 2018 feierte “YEW” (deutsch: Eibe) seine Premiere am HAU, ein experimenteller Abend voller intensiver Begegnungen mit einer pflanzlichen Natur. Als Teil ihres neuen Arbeitszyklus “The Nature of Us” wird die Arbeit auf ein Setting im Freien angepasst. Diese Erfahrung werden beide Künstler*innen als Inspirationsquelle für ihre erste Gruppenarbeit mit menschlichen und nicht-menschlichen Kollaborateur*innen nutzen. Hinweis zur Anfahrt unter folgendem Link: https://gruen-berlin.de/botanischer-volkspark/besucherinformation Wir empfehlen festes Schuhwerk zu tragen.


Kategorie: Performance

Julia Plawgo I wanted to show you the world, but I only had 2GB Julia Plawgo setzt sich in ihrer Performance deutliche Grenzen aus Licht und Raum und zieht damit das Publikum in ihren Bann. 2GB sind mehr als die Welt! Jan Rozman Thinging Jan Rozmans “Thinging” ist eine instinktive Reaktion auf die Welt der Gegenstände, die uns umgibt. Die Bühne wird zum Ort für lebendige und unbelebte Dinge und zu einem Raum, in dem sie kommunizieren und koexistieren können.


Kategorie: Performance

“Den Zuschauer, nicht das Leben, zeigt die Kunst im Spiegelbilde.” Das Bildnis des Dorian Gray – Oscar Wilde “Creation” oder Schöpfung ist das Reich von Göttern und Künstler*innen, die durch eigenen Willen und mit bloßen Händen Schönheit (er)schaffen. Aber wer bestimmt, was schön ist? Und welche verborgenen Machtmechanismen wirken in der Dreiecksbeziehung zwischen Künstler*in, Kunstwerk und Betrachter*in? Die Künstler*innen des Gob Squad Arts Collective, die seit nunmehr 25 Jahren die Theater der Welt bespielen, sind in einem Alter angekommen, das sie getrost als “middle aged” bezeichnen, und noch besteht kein Verlangen danach, die Bühne zu verlassen. In Creation (Pictures for Dorian) treffen sie auf eine Gruppe lokaler Performer*innen der jeweils älteren und jüngeren Generation. Ihr Ziel? In und hinter den Spiegel der Eitelkeiten zu blicken und gemeinsam nach Antworten auf Fragen von Schönheit, Moral, Altern und Macht zu suchen – und spielerisch zu hinterfragen, warum sie alle so sehr den Blick der Öffentlichkeit begehren. Das Projekt ist inspiriert von Oscar Wildes Romanfigur Dorian Gray, der in den Bereich des Göttlichen eingreift: Ein verwunschenes Porträt altert anstelle seiner selbst und zeigt die Spuren moralischer Fehltritte. Dorian dagegen bleibt ewig jung, schön und makellos – zahlt dafür jedoch mit seiner Seele. Gob Squad vermuten, dass ein Teil von Dorian in uns allen steckt. Was wird also passieren, wenn uns der Schein des Rampenlichts für immer verwehrt bleibt?


Kategorie: Schauspiel

Aus dem Wunsch heraus, nicht-menschliche Wesen anzuerkennen und mit ihnen in Interaktion zu treten, gingen Jared Gradinger und Angela Schubot eine tiefe Verbindung mit der Natur und der ihr immanenten Intelligenz ein. Im Januar 2018 feierte “YEW” (deutsch: Eibe) seine Premiere am HAU, ein experimenteller Abend voller intensiver Begegnungen mit einer pflanzlichen Natur. Als Teil ihres neuen Arbeitszyklus “The Nature of Us” wird die Arbeit auf ein Setting im Freien angepasst. Diese Erfahrung werden beide Künstler*innen als Inspirationsquelle für ihre erste Gruppenarbeit mit menschlichen und nicht-menschlichen Kollaborateur*innen nutzen. Hinweis zur Anfahrt unter folgendem Link: https://gruen-berlin.de/botanischer-volkspark/besucherinformation Wir empfehlen festes Schuhwerk zu tragen.


Kategorie: Performance

“Reflection” ist Wahrnehmung, Betrachtung, Wandel und Perspektive. Eine Gruppe von Performer*innen verhandelt das Theater als sozialen Versammlungsort, als Reflexion über Leben, Verwandlung (und Tod) und als eine Apparatur, dessen Motoren mit der Biomechanik und Bewegung des menschlichen Körpers interagieren. Die Arbeit entfaltet eine hybride Zone aus gespiegelten Realitäten und skulpturalen Figurationen, Ketten-reaktionen und Rotationen, leblosen und lebendigen Körpern. Körpern, die aus Vielen gemacht sind, die auseinander brechen, in ihre Einzelglieder zerfallen und sich wieder zusammenschieben: Ein kraftvoll-sinnlicher Transformationsraum zwischen Monstrosität und Kontemplation. “Reflection” ist der letzte Teil einer Trilogie über kollektive Körper. Von der Utopie der Gemeinschaft (“Collective Jumps”) zur Analogie der Natur (“Pieces and Elements”), bringt “Reflection” den Fokus auf die Kräfte, die uns bewegen und auf die Bedeutung der Singularität, andere zu bewegen: Jede(r) Einzelne kann Nukleus, treibende Kraft, Protagonist, Opfer oder Samenkorn sein, um den sich die Gruppe bildet oder reagiert.


Kategorie: Tanz

Aus dem Wunsch heraus, nicht-menschliche Wesen anzuerkennen und mit ihnen in Interaktion zu treten, gingen Jared Gradinger und Angela Schubot eine tiefe Verbindung mit der Natur und der ihr immanenten Intelligenz ein. Im Januar 2018 feierte “YEW” (deutsch: Eibe) seine Premiere am HAU, ein experimenteller Abend voller intensiver Begegnungen mit einer pflanzlichen Natur. Als Teil ihres neuen Arbeitszyklus “The Nature of Us” wird die Arbeit auf ein Setting im Freien angepasst. Diese Erfahrung werden beide Künstler*innen als Inspirationsquelle für ihre erste Gruppenarbeit mit menschlichen und nicht-menschlichen Kollaborateur*innen nutzen. Hinweis zur Anfahrt unter folgendem Link: https://gruen-berlin.de/botanischer-volkspark/besucherinformation Wir empfehlen festes Schuhwerk zu tragen.


Kategorie: Performance

“Den Zuschauer, nicht das Leben, zeigt die Kunst im Spiegelbilde.” Das Bildnis des Dorian Gray – Oscar Wilde “Creation” oder Schöpfung ist das Reich von Göttern und Künstler*innen, die durch eigenen Willen und mit bloßen Händen Schönheit (er)schaffen. Aber wer bestimmt, was schön ist? Und welche verborgenen Machtmechanismen wirken in der Dreiecksbeziehung zwischen Künstler*in, Kunstwerk und Betrachter*in? Die Künstler*innen des Gob Squad Arts Collective, die seit nunmehr 25 Jahren die Theater der Welt bespielen, sind in einem Alter angekommen, das sie getrost als “middle aged” bezeichnen, und noch besteht kein Verlangen danach, die Bühne zu verlassen. In Creation (Pictures for Dorian) treffen sie auf eine Gruppe lokaler Performer*innen der jeweils älteren und jüngeren Generation. Ihr Ziel? In und hinter den Spiegel der Eitelkeiten zu blicken und gemeinsam nach Antworten auf Fragen von Schönheit, Moral, Altern und Macht zu suchen – und spielerisch zu hinterfragen, warum sie alle so sehr den Blick der Öffentlichkeit begehren. Das Projekt ist inspiriert von Oscar Wildes Romanfigur Dorian Gray, der in den Bereich des Göttlichen eingreift: Ein verwunschenes Porträt altert anstelle seiner selbst und zeigt die Spuren moralischer Fehltritte. Dorian dagegen bleibt ewig jung, schön und makellos – zahlt dafür jedoch mit seiner Seele. Gob Squad vermuten, dass ein Teil von Dorian in uns allen steckt. Was wird also passieren, wenn uns der Schein des Rampenlichts für immer verwehrt bleibt?


Kategorie: Schauspiel

“Reflection” ist Wahrnehmung, Betrachtung, Wandel und Perspektive. Eine Gruppe von Performer*innen verhandelt das Theater als sozialen Versammlungsort, als Reflexion über Leben, Verwandlung (und Tod) und als eine Apparatur, dessen Motoren mit der Biomechanik und Bewegung des menschlichen Körpers interagieren. Die Arbeit entfaltet eine hybride Zone aus gespiegelten Realitäten und skulpturalen Figurationen, Ketten-reaktionen und Rotationen, leblosen und lebendigen Körpern. Körpern, die aus Vielen gemacht sind, die auseinander brechen, in ihre Einzelglieder zerfallen und sich wieder zusammenschieben: Ein kraftvoll-sinnlicher Transformationsraum zwischen Monstrosität und Kontemplation. “Reflection” ist der letzte Teil einer Trilogie über kollektive Körper. Von der Utopie der Gemeinschaft (“Collective Jumps”) zur Analogie der Natur (“Pieces and Elements”), bringt “Reflection” den Fokus auf die Kräfte, die uns bewegen und auf die Bedeutung der Singularität, andere zu bewegen: Jede(r) Einzelne kann Nukleus, treibende Kraft, Protagonist, Opfer oder Samenkorn sein, um den sich die Gruppe bildet oder reagiert.


Kategorie: Tanz


Änderungen vorbehalten! - Angaben ohne Gewähr! - Stand:01.05.19
© Fotos der Vorstellungen: [+][-]
#unteilbar denken – ein öffentlicher Think Tank: Das Europa der Vielen(Dorothea Tuch/Dorothea Tuch) The Clearing(Dorothea Tuch/Dorothea Tuch) Schwarze Ernte(David Baltzer/David Baltzer) A invenção da maldade / Die Erfindung der Boshaftigkeit(Mauricio Pokemon/Mauricio Pokemon) Fúria / Wut(Sammi Landweer/Sammi Landweer) Brasilien: Die Entstehung eines neuen Widerstands / Brasil: A emergência de uma nova resistência(/) Oratorium – Kollektive Andacht zu einem wohlgehüteten Geheimnis(Fotograf/Fotografin Benjamin Krieg/Fotograf/Fotografin Benjamin Krieg) Everything and Other Performance Texts from Germany(Promo/) Borborygmus(Bobby Rogers/Bobby Rogers) Wir heimatlosen Weltbürger(European Alternatives/European Alternatives) Schwarzer Feminismus(Unrast Verlag/Unrast Verlag) Plattenspieler mit Thomas Meinecke und Schorsch Kamerun(Barbara Braun/Barbara Braun) Verleihung des Goldenen Zaunpfahls 2019(/) Maintaining Stranger(Jorge Leon/Jorge Leon) Fachkonferenz ON THE ROAD(Promo/) George Tabori Preis 2019(/) YEW: outside(Rachel de Joode/Rachel de Joode) Creation (Pictures for Dorian)(Jade Mainade/Jade Mainade) Julia Plawgo “I wanted to show you the world, but I only had 2GB” / Jan Rozman “Thinging”(Jan Rozman “Thinging”Nada Zgank/Jan Rozman “Thinging”Nada Zgank) Creation (Pictures for Dorian)(Fotograf/Fotografin Jade Mainade/Fotograf/Fotografin Jade Mainade) Reflection(Isabelle Schad/Isabelle Schad)

...nach oben - ...Seite zurück - ...zur Startseite