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Spielplan für März 2019

Einlass ab 19:00


Kategorie: Konzert


Kategorie: Konzert

Thomas Melle ist manisch-depressiv, die genaue Diagnose: Bipolare Störung der Klasse I, die schwere Variante. Und er ist Autor dieses Romans, beschreibt drei manische Phasen von ungewöhnlich langer Dauer und ihre Folgen. Er sucht und findet eine Sprache für Mitteilungen aus dieser psychischen Hölle, in der jede Kontinuität und Sicherheit des Lebens zerfetzt, zersplittert, zerschreddert wird. Eine glühende Chronik auf höchster Temperatur. Er lässt keine Peinlichkeiten aus, be­nennt die Scham, die der Manie folgt: Was habe ich getan? War das wirklich ich? Wie erzählt man von sich als einem Idioten? Melle schreibt über Melle, wie ein Schauspieler, der sich selbst spielt. Drama in einer Person, die es in mindestens dreifacher Ausgabe gibt: den Maniker („der Rowdy“), den Depressiven („die Leiche“), den zwischenzeitlich Geheilten, sich selbst fremd und misstrauend. Thomas Melle, 1975 in Bonn geboren, studierte Vergleichende Literaturwissenschaft und Philosophie in Tübingen, Austin (Texas) und Berlin. Er ist mehrfach ausge­zeichneter Autor von Theaterstücken, Erzählungen und Romanen. Sein Debütroman Sickster (2011) wurde ebenso für den Deutschen Buchpreis nominiert, wie die nach­folgenden 3000 Euro und Die Welt im Rücken, die beide auf der Shortlist standen. Thomas Melle lebt in Berlin. Besetzung Mit: Joachim Meyerhoff Regie und Textfassung: Jan Bosse Bühne: Stéphane Laimé Kostüme: Kathrin Plath Musik: Arno Kraehahn Licht: Peter Bandl Dramaturgie: Gabriella Bußacker


Kategorie: Schauspiel

Thomas Melle ist manisch-depressiv, die genaue Diagnose: Bipolare Störung der Klasse I, die schwere Variante. Und er ist Autor dieses Romans, beschreibt drei manische Phasen von ungewöhnlich langer Dauer und ihre Folgen. Er sucht und findet eine Sprache für Mitteilungen aus dieser psychischen Hölle, in der jede Kontinuität und Sicherheit des Lebens zerfetzt, zersplittert, zerschreddert wird. Eine glühende Chronik auf höchster Temperatur. Er lässt keine Peinlichkeiten aus, be­nennt die Scham, die der Manie folgt: Was habe ich getan? War das wirklich ich? Wie erzählt man von sich als einem Idioten? Melle schreibt über Melle, wie ein Schauspieler, der sich selbst spielt. Drama in einer Person, die es in mindestens dreifacher Ausgabe gibt: den Maniker („der Rowdy“), den Depressiven („die Leiche“), den zwischenzeitlich Geheilten, sich selbst fremd und misstrauend. Thomas Melle, 1975 in Bonn geboren, studierte Vergleichende Literaturwissenschaft und Philosophie in Tübingen, Austin (Texas) und Berlin. Er ist mehrfach ausge­zeichneter Autor von Theaterstücken, Erzählungen und Romanen. Sein Debütroman Sickster (2011) wurde ebenso für den Deutschen Buchpreis nominiert, wie die nach­folgenden 3000 Euro und Die Welt im Rücken, die beide auf der Shortlist standen. Thomas Melle lebt in Berlin. Besetzung Mit: Joachim Meyerhoff Regie und Textfassung: Jan Bosse Bühne: Stéphane Laimé Kostüme: Kathrin Plath Musik: Arno Kraehahn Licht: Peter Bandl Dramaturgie: Gabriella Bußacker


Kategorie: Schauspiel

Ein großer Gesang auf das Leben: Immer noch Sturm von Peter Handke ist ein Trip zwischen Zeiten, Träumen und Welten. Handke führt uns vom Europa des vergangenen Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Er erinnert sich an die Geschichte seiner slowenischen Vorfahren. Angeregt durch nachgelassene Briefe, mündliche Überlieferungen und eigene Erinnerungsbilder folgt er seiner Gedächtnisspur: „Nicht ich lasse euch nicht in Ruhe. Es lässt mich nicht in Ruhe, nicht ruhen. Ihr lasst mich nicht in Ruhe.“ Es geht um eine slowenische Kleinhäuslerfamilie in Kärnten, die in der NS-Zeit, vom Sprachverbot und von der Aussiedlungspolitik bedroht, zum Widerstand findet und die nach Ende des Krieges, nach kurzen Wochen der erkämpften und erlebten Freiheit, sich wieder verdrängt und ausgeschlossen fühlt. Erinnernd ruft der Erzähler seine Vorfahren herbei und beschreibt dieses Szenario wie ein altes schwarz-weiß Foto, in das er sich selbst hinein retuschiert und das nach und nach zum Leben erwacht. Das Ich, der Autor als alter Mann, die träumende und erzählende Hauptfigur, sieht sich als Kind heran wachsen. Er sieht sich im Wurzelnest eines Apfelbaumes schlafend und als junger Mann hinter der Mutter hervortretend, der sein Leben in die Hand nehmen will. Er erfindet spielerischkomödiantische Figuren, die miteinander streiten, sich freuen oder trauern, trifft auf seine Großeltern, Tanten und Onkel. Der Erzähler selbst wird Gast dieser erinnerten Gemeinschaft, die ihn heim holt an den Ort seiner Kindheit. Nun ist er kein Fremder mehr. Koproduktion mit den Salzburger Festspielen.- Uraufführung am 12. August 2011 bei den Salzburger Festspielen.- Hamburger Premiere am 17. September 2011 im Thalia Theater. Besetzung Mit: Bibiana Beglau, Jens Harzer, Matthias Leja, Hans Löw, Gabriela Maria Schmeide, Steffen Siegmund, Oda Thormeyer, Tilo Werner Regie: Dimiter Gotscheff Bühne: Katrin Brack Kostüme: Ellen Hofmann Musik: Sandy Lopicic Live-Musiker: Matthias Loibner, Sandy Lopicic


Kategorie: Schauspiel

Ein großer Gesang auf das Leben: Immer noch Sturm von Peter Handke ist ein Trip zwischen Zeiten, Träumen und Welten. Handke führt uns vom Europa des vergangenen Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Er erinnert sich an die Geschichte seiner slowenischen Vorfahren. Angeregt durch nachgelassene Briefe, mündliche Überlieferungen und eigene Erinnerungsbilder folgt er seiner Gedächtnisspur: „Nicht ich lasse euch nicht in Ruhe. Es lässt mich nicht in Ruhe, nicht ruhen. Ihr lasst mich nicht in Ruhe.“ Es geht um eine slowenische Kleinhäuslerfamilie in Kärnten, die in der NS-Zeit, vom Sprachverbot und von der Aussiedlungspolitik bedroht, zum Widerstand findet und die nach Ende des Krieges, nach kurzen Wochen der erkämpften und erlebten Freiheit, sich wieder verdrängt und ausgeschlossen fühlt. Erinnernd ruft der Erzähler seine Vorfahren herbei und beschreibt dieses Szenario wie ein altes schwarz-weiß Foto, in das er sich selbst hinein retuschiert und das nach und nach zum Leben erwacht. Das Ich, der Autor als alter Mann, die träumende und erzählende Hauptfigur, sieht sich als Kind heran wachsen. Er sieht sich im Wurzelnest eines Apfelbaumes schlafend und als junger Mann hinter der Mutter hervortretend, der sein Leben in die Hand nehmen will. Er erfindet spielerischkomödiantische Figuren, die miteinander streiten, sich freuen oder trauern, trifft auf seine Großeltern, Tanten und Onkel. Der Erzähler selbst wird Gast dieser erinnerten Gemeinschaft, die ihn heim holt an den Ort seiner Kindheit. Nun ist er kein Fremder mehr. Koproduktion mit den Salzburger Festspielen.- Uraufführung am 12. August 2011 bei den Salzburger Festspielen.- Hamburger Premiere am 17. September 2011 im Thalia Theater. Besetzung Mit: Bibiana Beglau, Jens Harzer, Matthias Leja, Hans Löw, Gabriela Maria Schmeide, Steffen Siegmund, Oda Thormeyer, Tilo Werner Regie: Dimiter Gotscheff Bühne: Katrin Brack Kostüme: Ellen Hofmann Musik: Sandy Lopicic Live-Musiker: Matthias Loibner, Sandy Lopicic


Kategorie: Schauspiel


Änderungen vorbehalten! - Angaben ohne Gewähr! - Stand:23.12.18
© Fotos der Vorstellungen: [+][-]
Jungstötter(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Carsten 'Erobique' Meyer & Gäste Tatortreiniger Soundtracks(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Die Welt im Rücken(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Immer noch Sturm(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin)

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