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Spielplan für März 2019

Wo die Reise beginnt, da sitzt ein Kind und frisst ein bisschen Papier. Wo die Reise endet, da hockt ein Tier, das eine Statue schändet. Die Statue ist nicht am Leben und doch hat's ein Kind gegeben, das die Statue „Papa“ nennt! Und dieses kleine Wesen, findet ein Stück Pergament, auf dem ist etwas zu lesen, dessen Sinn es schon erkennt, trotz seinen jungen Jahren. Es weiß, keiner darf's je erfahren, Drum frisst es ein bisschen Papier. Diese Reise beginnt also hier.


Kategorie: Schauspiel

Dirk Baeckers neues Buch 4.0 oder Die Lücke die der Rechner lässt handelt von der vierten Medienepoche der Menschheitsgeschichte, der Epoche der elektronischen und digitalen Medien. Drei frühere Epochen gingen ihr voraus, 1.0, die Epoche der Mündlichkeit, 2.0, der Schriftlichkeit, und 3.0., des Buchdrucks. Vor der Digitalisierung erlebte die menschliche Gesellschaft die Abenteuer der Oralisierung, Alphabetisierung und Literarisierung, allesamt nicht minder überfordernd. Nichts Geringeres als eine tiefgreifende Veränderung von Struktur und Kultur der Gesellschaft, viermal in Folge, vermochte diese Herausforderungen zu bewältigen. Auf das Projekt der Moderne, die Inklusion der Gesamtbevölkerung in politische, rechtliche, wirtschaftliche, pädagogische und kulturelle Prozesse, folgt das Projekt der Digitalisierung, die Transformation analoger in diskret abzählbare, binär codierte, statistisch auswertbare, maschinell berechenbare Prozesse. Die einen hoffen, dass das Projekt der Digitalisierung die Voraussetzungen dafür schafft, dass das Projekt der Moderne fortgeführt werden kann, indem es die Instrumente bereitstellt, die den Zugang aller zu allen Bereichen der Gesellschaft ermöglichen. Die anderen befürchten, dass es das Projekt der Moderne auf perverse Weise beendet, indem die Teilnahme aller an Gesellschaft nicht mehr eine Frage der individuellen Entscheidung, sondern der kollektiven Erfassung ist.


Kategorie: Diskurs

Wo die Reise beginnt, da sitzt ein Kind und frisst ein bisschen Papier. Wo die Reise endet, da hockt ein Tier, das eine Statue schändet. Die Statue ist nicht am Leben und doch hat's ein Kind gegeben, das die Statue „Papa“ nennt! Und dieses kleine Wesen, findet ein Stück Pergament, auf dem ist etwas zu lesen, dessen Sinn es schon erkennt, trotz seinen jungen Jahren. Es weiß, keiner darf's je erfahren, Drum frisst es ein bisschen Papier. Diese Reise beginnt also hier.


Kategorie: Schauspiel

Mit Allee der Kosmonauten wurden 1996 die Sophiensæle eröffnet. Entstanden an der Schwelle zu einem neuen Zeitalter, erzählt das Stück von einer Ära des Zusammenlebens ohne Hintertüre. Rund um die Wohnzimmercouch einer Plattenbauwohnung stauen sich Gefühle und Bewegungsimpulse einer Dreigenerationenfamilie. Sasha Waltz’ unbehaglich-komische Choreografie des Aufeinanderhockens und Aneinandergeratens spielt mit den Grenzen des Tanzbaren. Besetzung Mit: Juan Kruz Diaz de Garaio Esnaola, Maya Gomez, Ageliki Gouvi, Joel Suárez Gómez, Takako Suzuki, Stylianos Tsatsos Regie, Choreografie: Sasha Waltz Bühne: Sasha Waltz, Thomas Schenk Kostüme: Annette Bätz, Sasha Waltz & Guests Licht: André Pronk Video: Elliot Caplan Komposition, Musik: Hanno Leichtmann, Lars Rudolph Komposition, Akkordeon: Juan Kruz Diaz de Garaio Esnaola Repetition: Juan Kruz Diaz de Garaio Esnaola Dramaturgie: Jochen Sandig
 Das Stück wurde mit den Tänzern Nadia Cusimano, Luc Dunberry, Juan Kruz Diaz de Garaio Esnaola, Nicola Mascia, Takako Suzuki und Laurie Young entwickelt. Hanno Leichtmann, Lars Rudolph im Galler Musikverlag. Das Musikstück Kalte Augen ist von Ralf Bursy, Text Michael Sellin. Eine Produktion von Sasha Waltz & Guests in Koproduktion mit Schauburg München, Grand Theatre Groningen, Tollhaus Karlsruhe, Theater im Pumpenhaus Münster, Festival Internacional de Dança, Brasilien und dem Siemens Kulturprogramm Berlin / München. Sasha Waltz & Guests wird gefördert von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa und dem Hauptstadtkulturfonds. [logo sashawaltz 200] [logo senat 200] [logo hkf 80]


Kategorie: Tanz

Benefizparty


Kategorie:

Der Musiker Rabih Beaini und der unabhängige Filmemacher Vincent Moon führen ein Live-Kino-Event auf. Dafür improvisieren sie mit Teilen aus Vincent-Moon-Filmen, in denen er menschliche Rituale und „experimentelle Folklore“ erforscht. Das Duo manipuliert das Originalmaterial in Echtzeit und fügt dabei verschiedene Audiospuren und Effekte hinzu, um eine Umgebung zu schaffen, die das Zuschauererlebnis erweitert. Das Ergebnis ist eine einzigartige Show, die spirituelle Traditionen und Avantgarde-Kino mit radikalen, unkonventionellen Klängen verbindet. Unruhig, intensiv und doch poetisch. Rabih Beaini Gebürtig Libanese, früher unter dem Namen Morphosis bekannt, besitzt Rabih Beainis die musikalische Fähigkeiten, aus unterschiedlichsten Einflüssen, von Krautrock bis zu New Wave, einfallsreiche, dunkle und emotionale neue Welten und aufwühlende DJ-Sets zu schaffen. Während seine Produktionen eher rohe, elementare Electronica und Jazz vereinen, gibt sein Morphine-Label wichtigen, aber oft übersehenen Acts der elektronischen Avantgarde eine Plattform. http://www.morphinerecords.com https://soundcloud.com/rabih Vincent Moon Vincent Moon, von der New York Times als „Erfinder des Musikvideos“ bezeichnet, widmet sich seit 2009 seinem Nomadenlabel La Collection Petites Planètes. Mit Kamera und Computer im Rucksack reist er durch die Welt und dreht unabhängig ethnografisch-experimentelle Filme. Zuletzt befasst er sich vor allem mit traditioneller und sakraler Musik, nimmt religiöse und schamanische Rituale auf und teilt sein Material kostenlos im Internet unter einer Creative Commons-Lizenz. www.vincentmoon.com


Kategorie: Konzert

Mit Allee der Kosmonauten wurden 1996 die Sophiensæle eröffnet. Entstanden an der Schwelle zu einem neuen Zeitalter, erzählt das Stück von einer Ära des Zusammenlebens ohne Hintertüre. Rund um die Wohnzimmercouch einer Plattenbauwohnung stauen sich Gefühle und Bewegungsimpulse einer Dreigenerationenfamilie. Sasha Waltz’ unbehaglich-komische Choreografie des Aufeinanderhockens und Aneinandergeratens spielt mit den Grenzen des Tanzbaren. Besetzung Mit: Juan Kruz Diaz de Garaio Esnaola, Maya Gomez, Ageliki Gouvi, Joel Suárez Gómez, Takako Suzuki, Stylianos Tsatsos Regie, Choreografie: Sasha Waltz Bühne: Sasha Waltz, Thomas Schenk Kostüme: Annette Bätz, Sasha Waltz & Guests Licht: André Pronk Video: Elliot Caplan Komposition, Musik: Hanno Leichtmann, Lars Rudolph Komposition, Akkordeon: Juan Kruz Diaz de Garaio Esnaola Repetition: Juan Kruz Diaz de Garaio Esnaola Dramaturgie: Jochen Sandig
 Das Stück wurde mit den Tänzern Nadia Cusimano, Luc Dunberry, Juan Kruz Diaz de Garaio Esnaola, Nicola Mascia, Takako Suzuki und Laurie Young entwickelt. Hanno Leichtmann, Lars Rudolph im Galler Musikverlag. Das Musikstück Kalte Augen ist von Ralf Bursy, Text Michael Sellin. Eine Produktion von Sasha Waltz & Guests in Koproduktion mit Schauburg München, Grand Theatre Groningen, Tollhaus Karlsruhe, Theater im Pumpenhaus Münster, Festival Internacional de Dança, Brasilien und dem Siemens Kulturprogramm Berlin / München. Sasha Waltz & Guests wird gefördert von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa und dem Hauptstadtkulturfonds. [logo sashawaltz 200] [logo senat 200] [logo hkf 80]


Kategorie: Tanz

In seiner Kölner Heimat leitet Christian Gottschalk die „Vereinigung der Freunde des Münzfernglases“, eine Aufgabe, die ihm keine Freiräume lässt, die Stadt am Rhein zu verlassen. So wüssten wir bis heute nichts von seinen wunderbaren Geschichten und seiner Vergangenheit als Blues-Sänger, wenn nicht in seiner Heimatstadt ein seltsamer Brauch herrschen würde, der ihn alljährlich in die Flucht treibt, weil seiner Beschreibung nach die ganze Stadt sich in ein apokalyptisches Trümmerfeld verwandelt. Sie nennen es Karneval. Damit hat der Berliner nichts am Hut, und kann sich nun doch an dem befremdlichen Brauchtum freuen, denn es beschert uns den Auftritt von Christian Gottschalk. Immer schon sah die Reformbühne Heim & Welt ihre Aufgabe auch darin, jungen, hoffnungsvollen Künstlern die Möglichkeit zu geben, sich mal auszuprobieren. Daher sind wir besonders gespannt auf einen jungen Mann namens Fil, der angeblich mal die Gitarre, mal einen Stoff-Hai dabei hat, zwischendurch kleine Bildchen zeichnet und der insgesamt ganz lustig sein soll. Schauen wir mal!


Kategorie: Lesung

Mit Wilko von Hardenberg Wetter und Klima beeinflussen unser Leben auf verschiedensten Ebenen, vom Alltag bis hin zu apokalyptischen Visionen hinsichtlich der Zukunft. In den letzten Jahren wurde der Einfluss menschlichen Handels auf den Klimawandel zunehmend Gegenstand der öffentlichen Auseinandersetzung. Der Einfluss den Menschen auf den globalen Klimawandel löste bereits die Frage nach der Notwendigkeit einer neuen geologischen Epoche aus: dem Anthropozän. Das Seminar erkundet die Geschichte der Ideen, Strategien und Praktiken hinter dem heutigen Verständnis von Klima als globalem System. Ziel ist es, die aktuellen Debatten zum Klimawandel aus historisch-kritischer Perspektive zu betrachten, um sich den verschiedenen Interpretationsansätzen und Vorstellungen von Klima anzunähern. Voranmeldung erforderlich: Das dreiteilige Seminar mit Wilko von Hardenberg richtet sich an alle Interessierten, unabhängig von Altersgruppe, Beruf oder Studienhintergrund. Da die Kapazität leider begrenzt ist, bitten wir um ein kurzes Schreiben zu Person und Teilnahmewunsch bis einschließlich 22. Februar 2019 an schoolofdisobedience@protonmail.com. Weitere Informationen erhalten Interessierte im Anschluss direkt per Email. Wilko Graf von Hardenberg ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte Berlin, wo er die AG »Art of Judgement« koordiniert und zur Konzeptgeschichte des Meeresspiegels forscht. Von Hardenberg ist Geograph und Wissenschaftshistoriker. Er studierte in Turin und Cambridge. In seiner Forschung identifiziert er die verschiedenen Aspekte der Umweltgeschichte des 20. Jahrhunderts. Vor seiner Tätigkeit in Berlin, arbeitete er an der University of Wisconsin-Madison, am Rachel Carson Center for Environment and Society der Ludwig-Maximilians-Universität München, am Deutschen Museum in München, der Universität Trient sowie der Scuola Normale Superiore in Pisa.


Kategorie: Diskurs

Einlass ab 19:00 [logo bytefm 100]


Kategorie: Konzert

Einlass ab 19:00 [logo bytefm 100]


Kategorie: Konzert

Lesung mit Rainer Iwersen, Ulrike Knospe und Christian Bergmann Yanis Varoufakis schildert die Erfahrungen, die er als griechischer Finanzminister mit den Vertretern der EU gemacht hat: Auf 600 Seiten protokolliert und analysiert er das Ringen um eine demokratische und soziale Veränderung der Politik gegenüber Griechenland und Europa generell. Er gewährt einen Blick hinter die Kulissen der Machtzentren in der Eurozone. Varoufakis' Protokolle seiner Kämpfe mit ihren Vertretern sind so aufschlussreich wie mitunter komisch. Dabei war die griechische Niederlage eine Tragödie - nicht nur für die griechische Bevölkerung, sondern für die ganze EU.


Kategorie: Literatur

Mit Wilko von Hardenberg Wetter und Klima beeinflussen unser Leben auf verschiedensten Ebenen, vom Alltag bis hin zu apokalyptischen Visionen hinsichtlich der Zukunft. In den letzten Jahren wurde der Einfluss menschlichen Handels auf den Klimawandel zunehmend Gegenstand der öffentlichen Auseinandersetzung. Der Einfluss den Menschen auf den globalen Klimawandel löste bereits die Frage nach der Notwendigkeit einer neuen geologischen Epoche aus: dem Anthropozän. Das Seminar erkundet die Geschichte der Ideen, Strategien und Praktiken hinter dem heutigen Verständnis von Klima als globalem System. Ziel ist es, die aktuellen Debatten zum Klimawandel aus historisch-kritischer Perspektive zu betrachten, um sich den verschiedenen Interpretationsansätzen und Vorstellungen von Klima anzunähern. Voranmeldung erforderlich: Das dreiteilige Seminar mit Wilko von Hardenberg richtet sich an alle Interessierten, unabhängig von Altersgruppe, Beruf oder Studienhintergrund. Da die Kapazität leider begrenzt ist, bitten wir um ein kurzes Schreiben zu Person und Teilnahmewunsch bis einschließlich 22. Februar 2019 an schoolofdisobedience@protonmail.com. Weitere Informationen erhalten Interessierte im Anschluss direkt per Email. Wilko Graf von Hardenberg ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte Berlin, wo er die AG »Art of Judgement« koordiniert und zur Konzeptgeschichte des Meeresspiegels forscht. Von Hardenberg ist Geograph und Wissenschaftshistoriker. Er studierte in Turin und Cambridge. In seiner Forschung identifiziert er die verschiedenen Aspekte der Umweltgeschichte des 20. Jahrhunderts. Vor seiner Tätigkeit in Berlin, arbeitete er an der University of Wisconsin-Madison, am Rachel Carson Center for Environment and Society der Ludwig-Maximilians-Universität München, am Deutschen Museum in München, der Universität Trient sowie der Scuola Normale Superiore in Pisa.


Kategorie: Diskurs

In ihrem neuen Projekt in Koproduktion mit der Volksbühne Berlin beschäftigt sich Sasha Waltz mit einer Gesellschaft, der in den Kulissen ihres perfekten Lebensraumes die Welt abhanden gekommen ist. Durch bodenlose Zustände steuert die Choreografie mit 12 Tänzer*innen in einen Enthüllungsprozess. Lichtdesigner David Finn, der mit Sasha Waltz v. a. in ihren großen Opernproduktionen zusammenarbeitete, bespielt eine vollkommen weiße Bühne mit seinen lebendigen Lichtsphären. Das Kostümbild gestaltet Bernd Skodzig, dessen Kreationen Sasha Waltz’ choreografisches Schaffen seit vielen Jahren begleiten. Eine Produktion von Sasha Waltz & Guests in Koproduktion mit der Volksbühne Berlin. Made in Radialsystem. Sasha Waltz & Guests wird gefördert von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa und dem Hauptstadtkulturfonds. Besetzung Mit: Blenard Azizaj, Davide Camplani, Clémentine Deluy, Edivaldo Ernesto, Hwanhee Hwang, Lorena Justribó Manion, Annapaola Leso, Zaratiana Randrianantenaina, Aladino Rivera Blanca, László Sandig, Yael Schnell, Stylianos Tsatsos Regie und Choreografie: Sasha Waltz Bühne: Thomas Schenk, Sasha Waltz Kostüme: Bernd Skodzig Licht: David Finn Repetition: Claudia de Serpa Soares Dramaturgie: Jochen Sandig, Agnes Scherer


Kategorie: Tanz

Dieser besondere Abend ist der Arbeit des bosnischen und in Berlin lebenden Regisseurs Dane Komljen gewidmet. Neben einer Auswahl an Kurzfilmen aus dem Kontext seiner jüngsten Produktion wird der Filmemacher einen unbearbeiteten Film und eine neue audiovisuelle Auftragsarbeit präsentieren. Letztere basiert auf seinen Forschungen zu den Konzepten des Fallens und der Ungewissheit, des Raums zwischen Körpern und der Architektur als Spekulation auf nicht-menschliche Imaginationen. Dane Komljen wird durch seinen fast abstrakten und einfallsreichen Ansatz und durch sein Kino der Hybridisierung der Formen den Grünen Salon in eine resonante Gartenskulptur verwandeln und das Publikum einladen, daran teilzunehmen. Programm: Our Body (15' 2015) Phantasiesätze (17' 2017) Untitled (Work in Progress, 13', 2019) As quickly as the leaves in the garden have faded (audiovisuelle Performance) „Das Filmmaterial wurde in mehreren botanischen Gärten aufgenommen, die meisten von ihnen letztes Jahr in Mexiko. Andere wurden vor ein paar Jahren in Brasilien aufgenommen, zudem bat ich Michael Robinson, in LA zu filmen. Bei einer Filmsequenz habe ich mit dem Handy auf einen Computerbildschirm gehalten, wo ein Mann zu sehen war, der vom Dach eines Hotels in einen Pool springt. Ich spielte mit einer Vorstellung von Unsicherheit, mit dem Fallen, auf die Knie Fallen, sich zur Erde beugen, zur Erde, zu Steinen, Blättern, Blumen. Wenn man versucht, Ungewissheit zu beschreiben, fallen am wahrscheinlichsten Wörter wie Zufall oder aleatorisch, die beide vom selben Bild abstammen, nämlich dem Werfen von Würfeln. alea ist lateinisch für Würfel, Zufall kommt von Cadere, was fallen bedeutet. Ich verwendete mein iPhone als Würfel, ließ es fallen, legte es auf Mineralien und Pflanzen, versuchte, mit meinen Händen zu filmen, zufällig und unsicher zu filmen. Eine Kadenz, auch von Cadere, ist eine Abfolge von vier Tönen oder Akkorden, die den Abschluss einer musikalischen Phrase bilden und ihr ein Gefühl der Vollendung verleihen. Meine Arbeit Die Gartenkadenzen ist offen und bietet die Chance, anders wahrzunehmen, vielleicht nicht als Mensch, sondern als etwas Anderes.“ Dane Komljen Dane Komljen wurde 1986 in Banja Luka, im ehemaligen Jugoslawien, geboren und lebt in Berlin. Er studierte an der Fakultät für Schauspielkunst in Belgrad, Le Fresnoy in Tourcoing und der Universität der Künste in Berlin. Seine Kurzfilme wurden gezeigt und ausgezeichnet beim Locarno Film Festival, dem IFF Rotterdam, dem Festival de Cannes, der FID Marseille, den Toronto IFF, den New York FF und Sarajevo FF. All the Cities of the North, sein erster Spielfilm, wurde 2016 in Locarno uraufgeführt und wurde auf über 60 Festivals und Veranstaltungsorten weltweit gezeigt und wurde online von MUBI und Grasshopper Film vertrieben. Phantasiesätze, sein jüngster Kurzfilm, gewann 2017 in Locarno den Mantarraya Casa Wabi-Preis, bevor er unter anderem bei TIFF, NYFF, FIC Valdivia, FICUNAM, Jeonju IFF und FRONT Triennial gezeigt wurde. Derzeit entwickelt er zwei neue Feature lenght Projekte: A Treatise on Limnology und Desire Lines. Das Institute of Contemporary Arts in London organisierte Ende 2018 eine vollständige Retrospektive seiner Arbeit.


Kategorie: Performance

In ihrem neuen Projekt in Koproduktion mit der Volksbühne Berlin beschäftigt sich Sasha Waltz mit einer Gesellschaft, der in den Kulissen ihres perfekten Lebensraumes die Welt abhanden gekommen ist. Durch bodenlose Zustände steuert die Choreografie mit 12 Tänzer*innen in einen Enthüllungsprozess. Lichtdesigner David Finn, der mit Sasha Waltz v. a. in ihren großen Opernproduktionen zusammenarbeitete, bespielt eine vollkommen weiße Bühne mit seinen lebendigen Lichtsphären. Das Kostümbild gestaltet Bernd Skodzig, dessen Kreationen Sasha Waltz’ choreografisches Schaffen seit vielen Jahren begleiten. Eine Produktion von Sasha Waltz & Guests in Koproduktion mit der Volksbühne Berlin. Made in Radialsystem. Sasha Waltz & Guests wird gefördert von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa und dem Hauptstadtkulturfonds. Besetzung Mit: Blenard Azizaj, Davide Camplani, Clémentine Deluy, Edivaldo Ernesto, Hwanhee Hwang, Lorena Justribó Manion, Annapaola Leso, Zaratiana Randrianantenaina, Aladino Rivera Blanca, László Sandig, Yael Schnell, Stylianos Tsatsos Regie und Choreografie: Sasha Waltz Bühne: Thomas Schenk, Sasha Waltz Kostüme: Bernd Skodzig Licht: David Finn Repetition: Claudia de Serpa Soares Dramaturgie: Jochen Sandig, Agnes Scherer


Kategorie: Tanz

In ihrem neuen Projekt in Koproduktion mit der Volksbühne Berlin beschäftigt sich Sasha Waltz mit einer Gesellschaft, der in den Kulissen ihres perfekten Lebensraumes die Welt abhanden gekommen ist. Durch bodenlose Zustände steuert die Choreografie mit 12 Tänzer*innen in einen Enthüllungsprozess. Lichtdesigner David Finn, der mit Sasha Waltz v. a. in ihren großen Opernproduktionen zusammenarbeitete, bespielt eine vollkommen weiße Bühne mit seinen lebendigen Lichtsphären. Das Kostümbild gestaltet Bernd Skodzig, dessen Kreationen Sasha Waltz’ choreografisches Schaffen seit vielen Jahren begleiten. Eine Produktion von Sasha Waltz & Guests in Koproduktion mit der Volksbühne Berlin. Made in Radialsystem. Sasha Waltz & Guests wird gefördert von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa und dem Hauptstadtkulturfonds. Besetzung Mit: Blenard Azizaj, Davide Camplani, Clémentine Deluy, Edivaldo Ernesto, Hwanhee Hwang, Lorena Justribó Manion, Annapaola Leso, Zaratiana Randrianantenaina, Aladino Rivera Blanca, László Sandig, Yael Schnell, Stylianos Tsatsos Regie und Choreografie: Sasha Waltz Bühne: Thomas Schenk, Sasha Waltz Kostüme: Bernd Skodzig Licht: David Finn Repetition: Claudia de Serpa Soares Dramaturgie: Jochen Sandig, Agnes Scherer


Kategorie: Tanz

Performance, Lesung Tucké Royale, Hans Unstern und Orlando de Boeykens verhandeln in ihrer Text- und Soundmontage Liebe, Körper im Um- und Aufbruch, freundschaftliche Verbundenheit und gefährliches Wissen über die westliche Ordnung. Aufgeführt werden eigene Texte, Beipackzettel und neue Songs. Tucké Royale ist Schauspieler und Autor. Hans Unstern macht Musik und Harfen. Beide sind Teil der BOIBAND. Orlando de Boeykens spielt Tuba und spricht Texte aus Max Valerios Reiseberichten.


Kategorie: Performance

Laraaji ist Musiker, Mystiker und Meditationspraktiker aus New York City. In den 70er Jahren begann er auf der Straße zu musizieren. Er improvisierte Trance-erzeugende Jams auf einer modifizierten Autoharp, die durch verschiedene elektronische Effekte bearbeitet wurde. Brian Eno sah ihn eines Abends im Washington Square Park spielen und bot ihm an, ein Album für seine Ambient-Reihe aufzunehmen (Ambient 3: Day Of Radiance, veröffentlicht 1980). Laraaji veröffentlichte eine Reihe von Alben für eine Vielzahl von Labels, von denen er viele selbst zu Hause aufnahm und während seiner Straßenauftritte als Kassetten verkaufte. In den letzten Jahren wurde seine Karriere mit zwei All Saints / Warp-Retrospektiven „Celestial Music“ (1970-2011) und „Two Sides of Laraaji“ - sowie Neuauflagen zu „Glitterbeat“ und „Leaving Records / Stone Throw“ - umfassend gewürdigt. Er hat auch mit einer neuen Generation von Underground-Musiker*innen wie Sun Araw zusammengearbeitet. Ihre neue LP Professional Sunflow (Superior Viaduct) ist das Ergebnis der Live-Shows, die sie 2014 gemeinsam gespielt haben.


Kategorie: Konzert

In ihrem neuen Projekt in Koproduktion mit der Volksbühne Berlin beschäftigt sich Sasha Waltz mit einer Gesellschaft, der in den Kulissen ihres perfekten Lebensraumes die Welt abhanden gekommen ist. Durch bodenlose Zustände steuert die Choreografie mit 12 Tänzer*innen in einen Enthüllungsprozess. Lichtdesigner David Finn, der mit Sasha Waltz v. a. in ihren großen Opernproduktionen zusammenarbeitete, bespielt eine vollkommen weiße Bühne mit seinen lebendigen Lichtsphären. Das Kostümbild gestaltet Bernd Skodzig, dessen Kreationen Sasha Waltz’ choreografisches Schaffen seit vielen Jahren begleiten. Eine Produktion von Sasha Waltz & Guests in Koproduktion mit der Volksbühne Berlin. Made in Radialsystem. Sasha Waltz & Guests wird gefördert von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa und dem Hauptstadtkulturfonds. Besetzung Mit: Blenard Azizaj, Davide Camplani, Clémentine Deluy, Edivaldo Ernesto, Hwanhee Hwang, Lorena Justribó Manion, Annapaola Leso, Zaratiana Randrianantenaina, Aladino Rivera Blanca, László Sandig, Yael Schnell, Stylianos Tsatsos Regie und Choreografie: Sasha Waltz Bühne: Thomas Schenk, Sasha Waltz Kostüme: Bernd Skodzig Licht: David Finn Repetition: Claudia de Serpa Soares Dramaturgie: Jochen Sandig, Agnes Scherer


Kategorie: Tanz

Im Poetry Slam geht sie auf den Bühnen ein und aus und räumt einen Titel nach dem anderen ab, mit ihrer Band The Baby and the Dog nimmt sie Hit-Singles auf, und jetzt endlich kommt Katrin Freiburghaus aus München zu uns in den Roten Salon, um uns ein wenig von ihrem Glanz zu schenken, in Text und Ton. „Vergnügte Elegien“ bietet Sebastian Krämer am Klavier feil, selbst wenn er über in der Zeit stehen gebliebene Zimmer verstorbener Kinder singt, und niemand hat als künftiger Hausbesitzer so rührend über Gentrifizierung gedichtet wie der Meister, Kleinkunstpreis-, Liederbestenlisten- und sonstige Preisträger, der zugleich auch Deutscher Meister im Poetry Slam war, als Poetry Slam noch in den kleinen Clubs und so weiter. Seit 25 Jahren schon beeindruckt Krämer mit meisterhafter Musikalität, Gesang und geschliffener Wortkunst (in alter Rechtschreibung), der Reformbühne Heim & Welt ist er ein treuer und liebgewonnener Gast, der sich erfreulicherweise immer mal wieder dort sehen lässt. Seit Januar 1995 tritt die Reformbühne Heim & Welt unter ihrem immerwährenden Motto „Am besten was Neues“ jeden, aber auch wirklich jeden verdammten Sonntag an, um Geschichten und Lieder, Agitation und Propaganda, Jux und Dollerei sowie Höcksken und Stöcksken mit dem Publikum zu teilen. Hier führt Ahne allwöchentlich Zwiegespräche mit Gott, hier lernt der Psychiater Jakob Hein den wirklichen Wahnsinn kennen und sammelt Stoff für seine neuen Romane und Drehbücher, hier begann Falko Hennigs Karriere als schreibender und Blues singender Rikscha-Fahrer und Romancier, hier versucht Jürgen Witte immer und immer wieder, die Grundzüge der globalen Ökonomie an seine unverständigen Kollegen zu vermitteln, hier erhält Reptilienforscher Heiko Werning die Gelegenheit, mal wirklich seltsame Geschöpfe zu beobachten, und hier beweist Schriftsteller Roman Israel, dass Sachsen in Berlin sehr wohl die Herzen der Massen zufliegen können. Jeden Sonntag neue Texte, jeden Sonntag neue Gäste, jeden Sonntag Literatur, Satire, Poetry Slam und Musik. Jeden Sonntag zwei Stunden Heim und Welt im Roten Salon. Kommt alle, dann ist woanders mehr Platz!


Kategorie: Literatur

Mit Wilko von Hardenberg Wetter und Klima beeinflussen unser Leben auf verschiedensten Ebenen, vom Alltag bis hin zu apokalyptischen Visionen hinsichtlich der Zukunft. In den letzten Jahren wurde der Einfluss menschlichen Handels auf den Klimawandel zunehmend Gegenstand der öffentlichen Auseinandersetzung. Der Einfluss den Menschen auf den globalen Klimawandel löste bereits die Frage nach der Notwendigkeit einer neuen geologischen Epoche aus: dem Anthropozän. Das Seminar erkundet die Geschichte der Ideen, Strategien und Praktiken hinter dem heutigen Verständnis von Klima als globalem System. Ziel ist es, die aktuellen Debatten zum Klimawandel aus historisch-kritischer Perspektive zu betrachten, um sich den verschiedenen Interpretationsansätzen und Vorstellungen von Klima anzunähern. Wilko Graf von Hardenberg ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte Berlin, wo er die AG »Art of Judgement« koordiniert und zur Konzeptgeschichte des Meeresspiegels forscht. Von Hardenberg ist Geograph und Wissenschaftshistoriker. Er studierte in Turin und Cambridge. In seiner Forschung identifiziert er die verschiedenen Aspekte der Umweltgeschichte des 20. Jahrhunderts. Vor seiner Tätigkeit in Berlin, arbeitete er an der University of Wisconsin-Madison, am Rachel Carson Center for Environment and Society der Ludwig-Maximilians-Universität München, am Deutschen Museum in München, der Universität Trient sowie der Scuola Normale Superiore in Pisa.


Kategorie: Diskurs

Politik und Verwaltung handeln im Auftrag der der Bürger*innen. Zweifel daran kann sich eine repräsentativen Demokratie nicht erlauben. Doch immer öfter leidet das Vertrauen darauf, dass die öffentlichen Repräsentanten diesen Auftrag auch hören. Die Undurchschaubarkeit globaler Entwicklungen und die Sachzwänge einer von Effizienzdenken getriebenen Politik entfremden das Wahlvolk von den demokratischen Institutionen. Die zunehmende Verrohung der politischen Diskussion zeitigt Risse in den politischen Strukturen. Wer heute sagt, er handle im Bürgerauftrag, betritt ein ungesichertes Gelände. Er muss sich, das weiß jeder Landrat, erst einmal beweisen, bevor man ihm vertraut. Daraus erwächst in Dörfern und Quartieren zunehmend der Wunsch, sich einfach selbst zu vertreten. Es entstehen Phantasien einer direkteren Politik – die konkrete Interessen handfest umsetzen soll. Zwar trifft das nicht nur auf die bunt gemischte Dorfgemeinde zu, die ihr Theaterfest organisiert. Jeder Populist reklamiert den Volkswillen für sich, um die demokratische Debatte zu untergraben. Vielleicht liegt aber dennoch mehr Chance als Risiko darin, demokratische Prozesse lokal neu zu verhandeln und eine Sprache zu entwickeln, in der man politische Teilhabe wieder zu seiner eigenen Sache macht. Denn trotz aller Unsicherheit bestreitet niemand, dass die Demokratie das Vertrauen zurückgewinnen muss, Gesellschaft aktiver und spontaner als bislang gestalten zu können. Entscheiden im Bürgerauftrag: Wird das künftig immer öfter bedeuten, dass Bürger*innen ihre Kompetenz anmelden, ihre Bedürfnisse klarmachen, fordern, was es braucht und dabei öffentlich Verantwortung übernehmen anstatt (nur) wählen zu gehen? Kommt es zu neuen Formen der Handreichung zwischen lokalen Begehren und politischer Repräsentation?


Kategorie: Diskurs

Nach Women in Trouble und Die Selbstmord-Schwestern stellt Susanne Kennedy an der Volksbühne ihre neueste Arbeit als Uraufführung vor, Coming Society, eine installative Performance, gemeinsam konzipiert und realisiert mit dem Bildenden Künstler Markus Selg. In Coming Society wird der Versuch unternommen, die Zukunft in Form einer Gemeinschaft zu denken. Man begibt sich als Zuschauer auf eine Zeitreise, die in eine Zone führt, in der man sich frei bewegen kann. In dieser Landschaft gibt es eine Gruppe von Frauen und Männern – Heiler*innen, Gastgeber*­innen, Stalker*innen und Schaman*innen. Sie begleiten das Publikum bei diesem rite de passage und führen sie in eine Sphäre, in der sich Natur, Technologie und Spiritualität verbinden. Das Publikum wird zum Akteur, es wird Teil eines Evolutionsspiels, das die kommende Gesellschaft vorbereitet. - So you are an optimist? - Life is only going to get richer. I’m looking forward to it. - The old world is dying, and the new world struggles to be born. Gibt es eine innere Evolution des Menschen? Gibt es einen Ausblick auf Selbstentwicklung, auf eine Überschreitung des Subjekts? Nietzsche hat uns mit seiner Idee vom Übermenschen, vom Menschen als etwas, das überwunden werden soll, eine unbequeme Frage hinterlassen: Was habt ihr getan, ihn zu überwinden? Coming Society wird in Zusammenarbeit mit Suzan Boogaerdt und Bianca van der Schoot konzipiert und realisiert. Eine Koproduktion mit dem Theater Rotterdam Besetzung Mit: Suzan Boogaerdt, Ixchel Mendoza Hernandez, Jone San Martin, Dieter Rita Scholl, Kate Strong, Bianca van der Schoot, Ingmar Thilo, Frank Willens, Thomas Wodianka Regie, Text und Konzept: Susanne Kennedy Bühne und Konzept: Markus Selg Künstlerische Mitarbeit: Bianca van der Schoot, Suzan Boogaerdt Sounddesign, Stimm-Montage und Musik: Richard Janssen Kostüme: Andra Dumitrascu Licht: Rainer Casper Video: Rodrik Biersteker Dramaturgie: Alan Twitchell Künstlerische Produktionsleitung: Sabrina Schmidt


Kategorie: Installation


Kategorie: Tanz

Nach Women in Trouble und Die Selbstmord-Schwestern stellt Susanne Kennedy an der Volksbühne ihre neueste Arbeit als Uraufführung vor, Coming Society, eine installative Performance, gemeinsam konzipiert und realisiert mit dem Bildenden Künstler Markus Selg. In Coming Society wird der Versuch unternommen, die Zukunft in Form einer Gemeinschaft zu denken. Man begibt sich als Zuschauer auf eine Zeitreise, die in eine Zone führt, in der man sich frei bewegen kann. In dieser Landschaft gibt es eine Gruppe von Frauen und Männern – Heiler*innen, Gastgeber*­innen, Stalker*innen und Schaman*innen. Sie begleiten das Publikum bei diesem rite de passage und führen sie in eine Sphäre, in der sich Natur, Technologie und Spiritualität verbinden. Das Publikum wird zum Akteur, es wird Teil eines Evolutionsspiels, das die kommende Gesellschaft vorbereitet. - So you are an optimist? - Life is only going to get richer. I’m looking forward to it. - The old world is dying, and the new world struggles to be born. Gibt es eine innere Evolution des Menschen? Gibt es einen Ausblick auf Selbstentwicklung, auf eine Überschreitung des Subjekts? Nietzsche hat uns mit seiner Idee vom Übermenschen, vom Menschen als etwas, das überwunden werden soll, eine unbequeme Frage hinterlassen: Was habt ihr getan, ihn zu überwinden? Coming Society wird in Zusammenarbeit mit Suzan Boogaerdt und Bianca van der Schoot konzipiert und realisiert. Eine Koproduktion mit dem Theater Rotterdam Besetzung Mit: Suzan Boogaerdt, Ixchel Mendoza Hernandez, Jone San Martin, Dieter Rita Scholl, Kate Strong, Bianca van der Schoot, Ingmar Thilo, Frank Willens, Thomas Wodianka Regie, Text und Konzept: Susanne Kennedy Bühne und Konzept: Markus Selg Künstlerische Mitarbeit: Bianca van der Schoot, Suzan Boogaerdt Sounddesign, Stimm-Montage und Musik: Richard Janssen Kostüme: Andra Dumitrascu Licht: Rainer Casper Video: Rodrik Biersteker Dramaturgie: Alan Twitchell Künstlerische Produktionsleitung: Sabrina Schmidt


Kategorie: Installation


Kategorie: Sonstiges

Nach Women in Trouble und Die Selbstmord-Schwestern stellt Susanne Kennedy an der Volksbühne ihre neueste Arbeit als Uraufführung vor, Coming Society, eine installative Performance, gemeinsam konzipiert und realisiert mit dem Bildenden Künstler Markus Selg. In Coming Society wird der Versuch unternommen, die Zukunft in Form einer Gemeinschaft zu denken. Man begibt sich als Zuschauer auf eine Zeitreise, die in eine Zone führt, in der man sich frei bewegen kann. In dieser Landschaft gibt es eine Gruppe von Frauen und Männern – Heiler*innen, Gastgeber*­innen, Stalker*innen und Schaman*innen. Sie begleiten das Publikum bei diesem rite de passage und führen sie in eine Sphäre, in der sich Natur, Technologie und Spiritualität verbinden. Das Publikum wird zum Akteur, es wird Teil eines Evolutionsspiels, das die kommende Gesellschaft vorbereitet. - So you are an optimist? - Life is only going to get richer. I’m looking forward to it. - The old world is dying, and the new world struggles to be born. Gibt es eine innere Evolution des Menschen? Gibt es einen Ausblick auf Selbstentwicklung, auf eine Überschreitung des Subjekts? Nietzsche hat uns mit seiner Idee vom Übermenschen, vom Menschen als etwas, das überwunden werden soll, eine unbequeme Frage hinterlassen: Was habt ihr getan, ihn zu überwinden? Coming Society wird in Zusammenarbeit mit Suzan Boogaerdt und Bianca van der Schoot konzipiert und realisiert. Eine Koproduktion mit dem Theater Rotterdam Besetzung Mit: Suzan Boogaerdt, Ixchel Mendoza Hernandez, Jone San Martin, Dieter Rita Scholl, Kate Strong, Bianca van der Schoot, Ingmar Thilo, Frank Willens, Thomas Wodianka Regie, Text und Konzept: Susanne Kennedy Bühne und Konzept: Markus Selg Künstlerische Mitarbeit: Bianca van der Schoot, Suzan Boogaerdt Sounddesign, Stimm-Montage und Musik: Richard Janssen Kostüme: Andra Dumitrascu Licht: Rainer Casper Video: Rodrik Biersteker Dramaturgie: Alan Twitchell Künstlerische Produktionsleitung: Sabrina Schmidt


Kategorie: Installation

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Kategorie: Diskurs

Nach Women in Trouble und Die Selbstmord-Schwestern stellt Susanne Kennedy an der Volksbühne ihre neueste Arbeit als Uraufführung vor, Coming Society, eine installative Performance, gemeinsam konzipiert und realisiert mit dem Bildenden Künstler Markus Selg. In Coming Society wird der Versuch unternommen, die Zukunft in Form einer Gemeinschaft zu denken. Man begibt sich als Zuschauer auf eine Zeitreise, die in eine Zone führt, in der man sich frei bewegen kann. In dieser Landschaft gibt es eine Gruppe von Frauen und Männern – Heiler*innen, Gastgeber*­innen, Stalker*innen und Schaman*innen. Sie begleiten das Publikum bei diesem rite de passage und führen sie in eine Sphäre, in der sich Natur, Technologie und Spiritualität verbinden. Das Publikum wird zum Akteur, es wird Teil eines Evolutionsspiels, das die kommende Gesellschaft vorbereitet. - So you are an optimist? - Life is only going to get richer. I’m looking forward to it. - The old world is dying, and the new world struggles to be born. Gibt es eine innere Evolution des Menschen? Gibt es einen Ausblick auf Selbstentwicklung, auf eine Überschreitung des Subjekts? Nietzsche hat uns mit seiner Idee vom Übermenschen, vom Menschen als etwas, das überwunden werden soll, eine unbequeme Frage hinterlassen: Was habt ihr getan, ihn zu überwinden? Coming Society wird in Zusammenarbeit mit Suzan Boogaerdt und Bianca van der Schoot konzipiert und realisiert. Eine Koproduktion mit dem Theater Rotterdam Besetzung Mit: Suzan Boogaerdt, Ixchel Mendoza Hernandez, Jone San Martin, Dieter Rita Scholl, Kate Strong, Bianca van der Schoot, Ingmar Thilo, Frank Willens, Thomas Wodianka Regie, Text und Konzept: Susanne Kennedy Bühne und Konzept: Markus Selg Künstlerische Mitarbeit: Bianca van der Schoot, Suzan Boogaerdt Sounddesign, Stimm-Montage und Musik: Richard Janssen Kostüme: Andra Dumitrascu Licht: Rainer Casper Video: Rodrik Biersteker Dramaturgie: Alan Twitchell Künstlerische Produktionsleitung: Sabrina Schmidt


Kategorie: Installation

Im Sommer 2018 veranstaltete das Autor*innenkollektiv Nazis & Goldmund im Ballhaus Ost eine Konferenz zur Erosion des Demokratischen. Unter dem Titel Ängst is now a Weltanschauung wurde gemeinsam mit Kolleg*innen aus Literatur und anderen künstlerischen Disziplinen ein Reflexionsraum geschaffen. Es ging um ein klares Plädoyer gegen die Normalisierung nationalistischer, illiberaler, neonazistischer Tendenzen, aber auch um positive Visionen für die Gesellschaft und die Zukunft des gesamten Planeten. Diese inhaltliche Auseinandersetzung setzt Nazis & Goldmund nun fort. Unter dem Titel Solidarity Solos lädt das Kollektiv ab sofort zu regelmäßigen Versammlungen in den Grünen Salon: Menschen aus Kunst, Wissenschaft und Aktivismus bringen ihr Solo mit und zum besten. Es sind Performances, Texte, Gedanken, Berichte, die alles andere als für sich alleinstehen, sondern auf eins aus sind: eine solidarische Gesellschaft, eine Bühne der Vielen, nicht: des Volks. Denn während zeitgleich mit der Normalisierung menschenfeindlicher Positionen und der Selbstinszenierung Rechtsextremer als Demokrat*innen die Forderung danach laut wird, Rechte nicht länger vom Diskurs auszuschließen, hält es Nazis & Goldmund für sinnvoller, mit allen anderen zu sprechen. Nicht nur über rechte Erzählungen und deren Analyse. Sondern über die Vielfalt an Geschichten, die das 21. Jahrhundert bringt und abfordert, über neue Realitäten, die wir mitgestalten wollen. Die wir mitgestalten. Der Grüne Salon wird zum Goldenen Salon. Denn sind wir nicht schöner und vielfältiger als alles, was die neue, alte, ewiggestrige Rechte je zu bieten haben wird? In Kooperation mit brut Wien und Die Vielen. NAZIS & GOLDMUND ist ein Autor*innenkollektiv, das ursprünglich als Blog auf nazisundgoldmund.net gegründet wurde. Nazis & Goldmund versteht sich als vielköpfiges poetologisches Monstrum, das die Entwicklungen und Aktionen der Europäischen Rechten und ihrer internationalen Allianzen kritisch beobachtet, deren Erzähl- und Interventionsstrategien untersucht und attackiert. Wöchentlich erscheint unter nazisundgoldmund.net ein Beitrag. Seit der Gründung entstanden in verschiedenen Konstellationen Konferenzen, performative Interventionen, Lesungen und Diskursveranstaltungen, wie u.a. für das Performing Arts Festival Berlin, das Literaturhaus Wien, das Poetry Festival Berlin und für das Berliner Ensemble. Nach der Konferenz ‚Ängst is now a Weltanschauung‘ 2018 im Ballhaus Ost, veranstaltet Nazis & Goldmund seit Januar 2019 im brut Wien die monatliche Diskursreihe Die Zukunft des Widerstands 1: Interspeeches.


Kategorie: Diskurs

Traumaktiventdeckungsindividualwellnesspartyoutdoorstadtsafaristrandurlaub gefällig? All-in-one, all-inclusive? Gibt es nicht? Gibt es wohl! Total pauschal, total lokal. Checken Sie bei uns ein und bleiben Sie, wo Sie sind. Besetzung Mit: Gabriela Bertin, Thilo Garus, Ömer Örgey, Olivia Purka, Iason Stemshorn, Mathilda Switala Regie: Paula Knüpling, Marina Prados Dramaturgie: Marlene Kolatschny Kostüme: Branca Maier Technische Leitung: Leander Hagen P14 Leitung: Vanessa Unzalu Troya In Kooperation mit der Ernst-Reuter-Schule, Els Malnascuts (Sala Beckett, Barcelona) und der Beuth Hochschule Berlin Gefördert durch den Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung.


Kategorie: Schauspiel

Buchpremiere Die Autorin im Gespräch mit Roland Jahn (Leiter der Stasi-Unterlagenbehörde) Moderation Jens Bisky (Süddeutsche Zeitung) Fremdenfeindlichkeit und Hass auf „den Staat“: Verlieren wir den Osten Deutschlands? Das Buch sucht Antworten auf das Warum der Radikalisierung, ohne die aktuell bestimmende Opfererzählung nach 1989 zu bedienen. Es erzählt von den Schweigegeboten nach dem Ende der NS-Zeit, der Geschichtsklitterung der DDR und den politischen Umschreibungen nach der deutschen Einheit. Verdrängung und Verleugnung prägen die Gesellschaft bis ins Private hinein, wie die Autorin mit der eigenen Familiengeschichte eindrucksvoll erzählt. Seit 2015 haben sich die politischen Koordinaten unseres Landes stark verändert – insbesondere im Osten Deutschlands. Was hat die breite Zustimmung zu Pegida, AfD und rechtsextremem Gedankengut möglich gemacht? Ines Geipel folgt den politischen Mythenbildungen des neu gegründeten DDR-Staates, seinen Schweigegeboten, Lügen und seinem Angstsystem, das alles ideologisch Unpassende harsch attackierte. Seriöse Vergangenheitsbewältigung konnte unter diesen Umständen nicht stattfinden. Vielmehr wurde eine gezielte Vergessenspolitik wirksam, die sich auch in den Familien spiegelte – paradigmatisch sichtbar in der Familiengeschichte der Autorin. Gemeinsam mit ihrem Bruder, den sie in seinen letzten Lebenswochen begleitete, steigt Ines Geipel in die „Krypta der Familie“ hinab. Verdrängtes und Verleugnetes in der Familie korrespondiert mit dem kollektiven Gedächtnisverlust. Die Spuren führen zu unserer nationalen Krise in Deutschland.


Kategorie: Literatur


Kategorie: Konzert

Traumaktiventdeckungsindividualwellnesspartyoutdoorstadtsafaristrandurlaub gefällig? All-in-one, all-inclusive? Gibt es nicht? Gibt es wohl! Total pauschal, total lokal. Checken Sie bei uns ein und bleiben Sie, wo Sie sind. Besetzung Mit: Gabriela Bertin, Thilo Garus, Ömer Örgey, Olivia Purka, Iason Stemshorn, Mathilda Switala Regie: Paula Knüpling, Marina Prados Dramaturgie: Marlene Kolatschny Kostüme: Branca Maier Technische Leitung: Leander Hagen P14 Leitung: Vanessa Unzalu Troya In Kooperation mit der Ernst-Reuter-Schule, Els Malnascuts (Sala Beckett, Barcelona) und der Beuth Hochschule Berlin Gefördert durch den Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung.


Kategorie: Schauspiel

Ausstellungseröffnung: 15.03.19, 19:00 Laufzeit: 16.03. – 19.05.19 Pavillon der Volksbühne Die Berliner Kunstzeitschrift Starship wurde 1998 gegründet und existiert nunmehr seit über zwanzig Jahren. In ihrer ersten Ausgabe beschrieb sie das Umfeld, in dem sie sich bewegte mit sechs Schlagwörtern: Routinierte Selbstorganisation — halb entworfene Lebensmodelle — vorbeieilende Ökonomie — ausstellbare Selbstbeobachtung — weltläufige Kontakte — Kunst ? Zwanzig Jahre später produziert Starship weiterhin Magazin-Ausgaben, blickt aber auch auf eine lange Tätigkeit als Ausstellungsorganisatorin, Verlegerin und Produzentin zurück. Aus der Gruppe der heutigen Herausgeber*innen Gerry Bibby, Nikola Dietrich, Martin Ebner, Ariane Müller und Henrik Olesen waren Martin Ebner und Ariane Müller neben Hans-Christian Dany und Gunter Reski schon an der Gründung der Zeitschrift beteiligt. Für den Pavillon der Volksbühne haben sie Starship visualisiert und Künstler*innen mit Arbeiten eingeladen, die in unterschiedlicher Dauer im Gedächtnis oder Speicher der Zeitschrift existieren. Im Sinne der Relativitätstheorie sind sie als materielle Objekte potenzielle Bewegungsenergie und damit, gemeinsam mit ihren Autor*innen, der eigentliche Antrieb von Starship, der immer auch darin bestand, zu publizieren, was sie als für ihre Zeit das Aktuelle und Neue verstanden hat. Die Zeitschrift Starship existiert seit zwanzig Jahren in der nahen Zukunft. Im Rahmen der Ausstellung am Pavillon der Volksbühne hat sie die Gestalt einer Scheune. Dies nicht nur, weil die Gegend rund um die Volksbühne als Scheunenviertel bekannt ist, sondern auch, weil dies die Form ist, die von den Starship Konstrukteur*innen als die günstigste und alltagstauglichste Raumschiffarchitektur entwickelt wurde. In dieser Gestalt kann Starship als Speicher funktionieren, ermöglicht aber in der parallelen Funktion als Raumschiff verschiedene zeit-relative Bewegungen. In jedem Fall sind die Scheune und das Raumschiff eine Art Hülle für alles, was sie transportieren. Ihre Baumeister*innen sind die Werkstätten der Volksbühne. Die  gezeigten Arbeiten sind von Judith Hopf, Christoph Keller, Henrik Olesen, Gunter Reski, Nina Rhode, Nora Schultz, Till Sperrle, Tobias Spichtig, Suse Weber, und Florian Zeyfang. Anlässlich der Ausstellungseröffnung tritt der Künstler Egill Saebjörnsson um 22 Uhr live im Grünen Salon auf.


Kategorie: Ausstellung

Thomas Melle ist manisch-depressiv, die genaue Diagnose: Bipolare Störung der Klasse I, die schwere Variante. Und er ist Autor dieses Romans, beschreibt drei manische Phasen von ungewöhnlich langer Dauer und ihre Folgen. Er sucht und findet eine Sprache für Mitteilungen aus dieser psychischen Hölle, in der jede Kontinuität und Sicherheit des Lebens zerfetzt, zersplittert, zerschreddert wird. Eine glühende Chronik auf höchster Temperatur. Er lässt keine Peinlichkeiten aus, be­nennt die Scham, die der Manie folgt: Was habe ich getan? War das wirklich ich? Wie erzählt man von sich als einem Idioten? Melle schreibt über Melle, wie ein Schauspieler, der sich selbst spielt. Drama in einer Person, die es in mindestens dreifacher Ausgabe gibt: den Maniker („der Rowdy“), den Depressiven („die Leiche“), den zwischenzeitlich Geheilten, sich selbst fremd und misstrauend. Thomas Melle, 1975 in Bonn geboren, studierte Vergleichende Literaturwissenschaft und Philosophie in Tübingen, Austin (Texas) und Berlin. Er ist mehrfach ausge­zeichneter Autor von Theaterstücken, Erzählungen und Romanen. Sein Debütroman Sickster (2011) wurde ebenso für den Deutschen Buchpreis nominiert, wie die nach­folgenden 3000 Euro und Die Welt im Rücken, die beide auf der Shortlist standen. Thomas Melle lebt in Berlin. Besetzung Mit: Joachim Meyerhoff Regie: Jan Bosse Textfassung: Jan Bosse, Gabriella Bußacker, Joachim Meyerhoff Bühne: Stéphane Laimé Kostüme: Kathrin Plath Musik: Arno Kraehahn Licht: Peter Bandl Dramaturgie: Gabriella Bußacker


Kategorie: Schauspiel

Wir alle sind Schauspieler, Publikum, Beobachter und Beteiligte, wir nehmen ständig verschiedene Identitäten an. Aber gibt es so etwas wie ein „echtes Ich“ oder ein „reales Selbst“? Wie lebt man ein authentisches Leben? Dies sind einige der Fragen, die in dieser Performance verhandelt werden, in der ein Model, eine Schauspielerin, ein Drag King und ein Bankier offen über Selbstdarstellung und Persona sprechen sowie darüber, wie sie konsumieren, einkaufen und sich kleiden, um Identität zu konstruieren oder zu inszenieren.


Kategorie: Diskurs

Thomas Melle ist manisch-depressiv, die genaue Diagnose: Bipolare Störung der Klasse I, die schwere Variante. Und er ist Autor dieses Romans, beschreibt drei manische Phasen von ungewöhnlich langer Dauer und ihre Folgen. Er sucht und findet eine Sprache für Mitteilungen aus dieser psychischen Hölle, in der jede Kontinuität und Sicherheit des Lebens zerfetzt, zersplittert, zerschreddert wird. Eine glühende Chronik auf höchster Temperatur. Er lässt keine Peinlichkeiten aus, be­nennt die Scham, die der Manie folgt: Was habe ich getan? War das wirklich ich? Wie erzählt man von sich als einem Idioten? Melle schreibt über Melle, wie ein Schauspieler, der sich selbst spielt. Drama in einer Person, die es in mindestens dreifacher Ausgabe gibt: den Maniker („der Rowdy“), den Depressiven („die Leiche“), den zwischenzeitlich Geheilten, sich selbst fremd und misstrauend. Thomas Melle, 1975 in Bonn geboren, studierte Vergleichende Literaturwissenschaft und Philosophie in Tübingen, Austin (Texas) und Berlin. Er ist mehrfach ausge­zeichneter Autor von Theaterstücken, Erzählungen und Romanen. Sein Debütroman Sickster (2011) wurde ebenso für den Deutschen Buchpreis nominiert, wie die nach­folgenden 3000 Euro und Die Welt im Rücken, die beide auf der Shortlist standen. Thomas Melle lebt in Berlin. Besetzung Mit: Joachim Meyerhoff Regie: Jan Bosse Textfassung: Jan Bosse, Gabriella Bußacker, Joachim Meyerhoff Bühne: Stéphane Laimé Kostüme: Kathrin Plath Musik: Arno Kraehahn Licht: Peter Bandl Dramaturgie: Gabriella Bußacker


Kategorie: Schauspiel

Traumaktiventdeckungsindividualwellnesspartyoutdoorstadtsafaristrandurlaub gefällig? All-in-one, all-inclusive? Gibt es nicht? Gibt es wohl! Total pauschal, total lokal. Checken Sie bei uns ein und bleiben Sie, wo Sie sind. Besetzung Mit: Gabriela Bertin, Thilo Garus, Ömer Örgey, Olivia Purka, Iason Stemshorn, Mathilda Switala Regie: Paula Knüpling, Marina Prados Dramaturgie: Marlene Kolatschny Kostüme: Branca Maier Technische Leitung: Leander Hagen P14 Leitung: Vanessa Unzalu Troya In Kooperation mit der Ernst-Reuter-Schule, Els Malnascuts (Sala Beckett, Barcelona) und der Beuth Hochschule Berlin Gefördert durch den Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung.


Kategorie: Schauspiel

Übernahme vom Schauspiel Stuttgart Und Gott wurde Mensch. Auf den Spuren des Matthäus-Evangeliums, Bachs Passionen und der Verfilmung von Pier Paolo Pasolini erzählt der Regisseur Kay Voges vom Ur-Mythos des Neuen Testaments. Zwischen dem Schrei der Geburt und dem Schrei des Todes ereignet sich das Leben des Menschen Jesus von Nazareth. Wie kann man die Menschwerdung Gottes heute erzählen? Pasolini hatte Jesus als realistische, menschliche Figur inszeniert. Im italienischen Matera drehte er fast ausschließlich mit Laiendarstellern. Auch Fred Holland Day, einer der ersten Pioniere der amerikanischen Fotografie, inszenierte im Sommer 1898 auf einem Hügel mit Nachbarn aus seinem Wohnort Norwood eine Passionsserie. Er selbst übernahm die Rolle Jesu Christi – inspiriert hatte ihn dazu ein Besuch bei den Oberammergauer Passionsspielen. Pasolinis und Days Beschäftigung mit dem Evangelium bieten Kay Voges die Folie, parallel zur Passions­geschichte das „Live-Making-of“ der Inszenierung in Szene zu setzen: Er zeigt, wie die Bilder, die einen überwältigen, hergestellt werden. Dadurch lernt man zugleich, diesen Bildern zu misstrauen. Voges’ Arbeiten bewegen sich im Grenzbereich zwischen Bildender Kunst, Theater, Film und Liturgie. Frei nach Matthäus erzählt er von den Passionen unserer Welt, vom Glauben, vom Verlust des Glaubens und vom Leben des Künstlers als Schmerzensmann. Besetzung Mit: Manolo Bertling, Julischka Eichel, Sebastian Graf, Paul Grill, Berit Jentzsch, Christoph Jöde, Paula Kober, Janine Kreß, Rahel Ohm, Sylvana Seddig, Holger Stockhaus sowie Henning Flüsloh, Maximilian Gehrlinger, Noelle Haeseling, Felix Mayr, Moritz Carl Winklmayr und Christopher Vantis Live-Kamera: Tobias Dusche, Daniel Keller Ton-Angler: Dario Brinkmann, Malte Audick Soufflage: Elisabeth Zumpe Regie: [Kay Voges](https://www.volksbuehne.berlin/de/haus/kuenstler-innen/5575/kay-voges) Director of Photography: Voxi Bärenklau Videodesign: Robi Voigt Bühne: Michael Sieberock-Serafimowitsch Kostüme: Mona Ulrich Musik: Paul Wallfisch Live-Ton-Sampling: Philip Roscher Video: Jens Crull, Mathias Klütz Ton: Gabriel Anschütz, Klaus Dobbrick, Tobias Gringel Choreografische Einstudierung: Berit Jentzsch


Kategorie: Schauspiel

Ganz gleich ob mit ihrer Kolumne bei Radio 1, als Gast in Fernsehformaten wie „Die Anstalt“ oder „Ladies Night“, als Buchautorin oder als Gastgeberin eigener Poetry Slams und Lesebühnen, Sarah Bosetti verbindet Witz mit klugen Betrachtungen, feministischen Notwendigkeiten und Alltagsbewältigungsstrategien. Und gut lügen kann sie auch, wie der Titel ihres jüngsten Buchs beweist: „Ich bin sehr hübsch, das sieht man nur nicht so“. Denn dass man das durchaus sieht, davon kann man sich bei der Reformbühne Heim & Welt nun überzeugen. Energetischer Songwriter-Pop aus Berlin, das ist das Erfolgsrezept von Zuckerklub, bestehend aus Marlen Pelny und Chio Schumacher. Wir können da nur Autorin Lea Streisand zitieren, die über Zuckerklub schreibt: „Mit Gesang, Gitarre und klugen, lustig-melancholischen Texten über Liebe, Alltag, Kapitalismus und Identität – schwärmen, mitsingen und auf das neue Album warten“. Um uns diese Wartezeit zu verkürzen, haben wir uns Zuckerklub in den Roten Salon geladen. Seit Januar 1995 tritt die Reformbühne Heim & Welt unter ihrem immerwährenden Motto „Am besten was Neues“ jeden, aber auch wirklich jeden verdammten Sonntag an, um Geschichten und Lieder, Agitation und Propaganda, Jux und Dollerei sowie Höcksken und Stöcksken mit dem Publikum zu teilen. Hier führt Ahne allwöchentlich Zwiegespräche mit Gott, hier lernt der Psychiater Jakob Hein den wirklichen Wahnsinn kennen und sammelt Stoff für seine neuen Romane und Drehbücher, hier begann Falko Hennigs Karriere als schreibender und Blues singender Rikscha-Fahrer und Romancier, hier versucht Jürgen Witte immer und immer wieder, die Grundzüge der globalen Ökonomie an seine unverständigen Kollegen zu vermitteln, hier erhält Reptilienforscher Heiko Werning die Gelegenheit, mal wirklich seltsame Geschöpfe zu beobachten, und hier beweist Schriftsteller Roman Israel, dass Sachsen in Berlin sehr wohl die Herzen der Massen zufliegen können. Jeden Sonntag neue Texte, jeden Sonntag neue Gäste, jeden Sonntag Literatur, Satire, Poetry Slam und Musik. Jeden Sonntag zwei Stunden Heim und Welt im Roten Salon. Kommt alle, dann ist woanders mehr Platz!


Kategorie: Literatur

Mit: Prof. Dr. Brigitte Emmersdorfer und Henrik van den Grachten Zu Gast: Prada Meinhoff Die Musiksoziologin Prof. Dr. Brigitte Emmersdorfer (Wien) und den Publizisten und Gastgeber diverser Gesprächsformate Hendrik van den Grachten (Amsterdam) eint die langjährige und stete Suche nach der Offenbarwerdung des Fetischcharakters in der Musik, verbunden mit ihren jeweiligen Dechiffrierungsmöglichkeiten und Formen des Erlebbarmachens. Sind Trauma und Spiritualität konventionelle Wegbereiter der Moderne? In zahlreichen Symposien gingen sie bereits in den 90ern der Frage nach, ob und unter welchen Umständen wir der Intentionslosigkeit zum Opfer fallen. Unter dem Blickwinkel des von Adorno geprägten Begriffs der Dialektik der Einsamkeit untersuchen van den Grachten und Emmersdorfer auf gewohnt gut vorbereitete Weise Taktiken des Verharmlosens aktueller Künstler des popkulturellen Bereichs, um nicht zuletzt den ein oder anderen Verweis auf bereits und zwar längst existierende gehaltvollere Werke der Klassik darbieten zu können, so auch an diesem Abend mit der Elektro-Punk-Rock-Band „Prada Meinhoff“ (Sängerin Christin Nichols und E-Bassist René Riewer). Prof. Dr. Brigitte Emmersdorfer wurde 1975 in Vöcklabruck geboren und wuchs in Sewliewo (Bulgarien) auf. Studium der Barockflöte in Oslo, später Studium der Musikwissenschaft und Humanbiologie in Wien. Professorin für Musiksoziologie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Hendrik van den Grachten, geboren in Heerenveen, aufgewachsen in Leeuwarden (beides Niederlande). Musikethnologie-Studium an der Rijksuniversiteit Groningen, Promotion in Tangerang (Indonesien). Diverse veröffentlichte Publikationen zur Publizistik im öffentlichen Medienapparat.


Kategorie: Diskurs

Am Weihnachtstag legt die Pequod von der Insel Nantucket vor der amerikanischen Nordostküste ab. Drei Jahre verbringt die Besatzung des Walfängers auf dem Atlantik, darunter drei Steuermänner, die Harpuniere und der junge Ismael, den das Abenteuer ruft – drei Jahre, in denen sie der strengen Order von Kapitän Ahab ausgeliefert sind. Seit Moby Dick ihm einst ein Bein ausgerissen hat, ist Ahab auf seine Prothese aus Walknochen angewiesen. Ihn treibt seine Rache.- er kennt kein anderes Ziel, als den weißen Pottwal zu jagen, zu töten. „Alles, was uns am stärksten quält und in den Wahnsinn treibt.- alles, was im Bodensatz des Lebens rührt.- alle Wahrheit, die Arglist einschließt.- alles, was die Sehnen zerreißt und das Hirn ver­härtet.- all das kaum merklich Dämonische am Leben und Denken.- alles Böse schien dem irrsinnigen Ahab in Moby Dick sichtbar verkörpert und leibhaftig angreif­bar.“ Gemeinsam begeben sie sich auf die Reise, eine Todesfahrt. Herman Melville, selbst als Matrose auf Walfang gegangen, führt in den 135 Kapiteln seines 1851 erschienenen Romans den Leser an die Grenzen des Seins, dem Gehor­sam an Bord und der Willkür der Natur ausgesetzt. Zugleich handelt es sich dabei um ein Kompendium philosophischer, mythologischer, kunstgeschichtlicher und naturwissenschaftlicher Betrachtungen. Die Schauspielerin und Regisseurin Anita Vulesica, zuletzt für ihre Inszenierung von Bonn Parks Das Knurren der Milchstraße (Universität Mozarteum Salzburg) beim Schauspielschultreffen 2018 in Graz mit dem Ensemble-Preis und dem Preis der Studierenden ausgezeichnet, inszeniert Moby Dick mit fünf Studentinnen der Hoch­schule für Schauspielkunst Ernst Busch. Als Frauenteam bezwingen sie den legendären Stoff, den Abenteuerroman als Inbegriff männlicher Machtausübung und stellen sich der Frage: Wofür steht der Wal? ­– als Topos einer tiefsitzenden Kränkung, Versehrtheit oder einer unstillbaren Sehnsucht? Koproduktion mit der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Besetzung Mit: Therese Lösch, Eva Maria Nikolaus, Sarah Quarshie, Milena Schedle, Julia Zupanc Regie und Textfassung: [Anita Vulesica](https://www.volksbuehne.berlin/de/haus/kuenstler-innen/7228/anita-vulesica) Bühne & Kostüme: Anna Brandstätter Musik: Friederike Bernhardt Choreographie: Annelie Andre Dramaturgie: Degna Martens


Kategorie: Schauspiel

Am Weihnachtstag legt die Pequod von der Insel Nantucket vor der amerikanischen Nordostküste ab. Drei Jahre verbringt die Besatzung des Walfängers auf dem Atlantik, darunter drei Steuermänner, die Harpuniere und der junge Ismael, den das Abenteuer ruft – drei Jahre, in denen sie der strengen Order von Kapitän Ahab ausgeliefert sind. Seit Moby Dick ihm einst ein Bein ausgerissen hat, ist Ahab auf seine Prothese aus Walknochen angewiesen. Ihn treibt seine Rache.- er kennt kein anderes Ziel, als den weißen Pottwal zu jagen, zu töten. „Alles, was uns am stärksten quält und in den Wahnsinn treibt.- alles, was im Bodensatz des Lebens rührt.- alle Wahrheit, die Arglist einschließt.- alles, was die Sehnen zerreißt und das Hirn ver­härtet.- all das kaum merklich Dämonische am Leben und Denken.- alles Böse schien dem irrsinnigen Ahab in Moby Dick sichtbar verkörpert und leibhaftig angreif­bar.“ Gemeinsam begeben sie sich auf die Reise, eine Todesfahrt. Herman Melville, selbst als Matrose auf Walfang gegangen, führt in den 135 Kapiteln seines 1851 erschienenen Romans den Leser an die Grenzen des Seins, dem Gehor­sam an Bord und der Willkür der Natur ausgesetzt. Zugleich handelt es sich dabei um ein Kompendium philosophischer, mythologischer, kunstgeschichtlicher und naturwissenschaftlicher Betrachtungen. Die Schauspielerin und Regisseurin Anita Vulesica, zuletzt für ihre Inszenierung von Bonn Parks Das Knurren der Milchstraße (Universität Mozarteum Salzburg) beim Schauspielschultreffen 2018 in Graz mit dem Ensemble-Preis und dem Preis der Studierenden ausgezeichnet, inszeniert Moby Dick mit fünf Studentinnen der Hoch­schule für Schauspielkunst Ernst Busch. Als Frauenteam bezwingen sie den legendären Stoff, den Abenteuerroman als Inbegriff männlicher Machtausübung und stellen sich der Frage: Wofür steht der Wal? ­– als Topos einer tiefsitzenden Kränkung, Versehrtheit oder einer unstillbaren Sehnsucht? Koproduktion mit der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Besetzung Mit: Therese Lösch, Eva Maria Nikolaus, Sarah Quarshie, Milena Schedle, Julia Zupanc Regie und Textfassung: [Anita Vulesica](https://www.volksbuehne.berlin/de/haus/kuenstler-innen/7228/anita-vulesica) Bühne & Kostüme: Anna Brandstätter Musik: Friederike Bernhardt Choreographie: Annelie Andre Dramaturgie: Degna Martens


Kategorie: Schauspiel

Buchpremiere Eine literarische Erkundung der ostdeutschen Provinz – Manfred Maurenbrecher zeigt mit seiner liebevollen Schilderung verschrobener Charaktere und skurriler Verwicklungen, wie sich die großen Themen unserer Zeit im Kleinen spiegeln. Irgendwo in der Uckermark liegt das Dorf Grünmantel. Hier sucht Zara Mengeleng, Ex-Berlinerin und „Zugezogene“, nach einem Handwerker, der ihr hilft, ihr dort angemietetes, aber heillos heruntergekommenes Haus zu renovieren. Als sie ihn in Karl Krassow, einem Handwerker mit Sprachhemmung, aber großem Umbau-Geschick, findet, ahnt sie noch nicht, dass ihn mit dem Haus mehr als eine bloße Auftragsarbeit verbindet. Unterdessen spielen sich in Grünmantel Szenen einer in Selbstjustiz mündenden Verschwörung ab: Einem als „Kinderschänder“ verschrienen Dorfbewohner namens Friedhelm Benzler soll, angeleitet von seiner Ex-Frau, eine saftige Lektion erteilt werden. Unabhängig davon plant auch seine Schwägerin eine Art Doppelgericht: Nicht nur soll Benzler entführt werden, der Straftatbestand der Entführung soll auch einer faschistischen Gruppe angedichtet werden. Die Geschehnisse stehen in einer Flut an Ereignissen, die das von Intrigen, emotionalen Verwicklungen und einem überbordenden Maß an Selbstgerechtigkeit krankende Dorf mächtig beuteln und auch vor Fremden nicht Halt machen … „Grünmantel“ ist eine Art Maurenbrechersches „Unterleuten“: mit speziellem Humor und ebensolchen Charakteren erzählt Manfred Maurenbrecher ohne jeden literarischen oder moralischen Dünkel, aber mit großer Sprachkraft vom allmenschlichen Wunsch, immer auf der richtigen Seite zu stehen. Abgetrennte Hände, freigelassene Wildpferde, alte Geheimnisse und neue Liebschaften: das Porträt eines fiktiven brandenburgischen Dorfes bietet mithilfe skurriler Verwicklungen und Charaktere fabelhafte Unterhaltung und offenbart darüberhinausgehend die Gesellschaft im Kleinen. Westler, Faschos, Berliner, Dörfler, Zugezogene und Einheimische: durch die überspitzte Zeichnung einer verschrobenen Landbevölkerung der sogenannten neuen Bundesländer und die zeitgleiche Aufdeckung verschiedener dunkler Geheimnisse der Protagonist*innen entsteht ein buntes Potpourri an Geschichten. Jede steht dabei für sich, kann aber immer auch als Abbild der großen Themen unserer Zeit gelesen werden: Das Verhältnis von Moral und Eigennutz, die – manchmal konstruierten – Stadt-Land- und West-Ost-Gegensätze und das Scheitern oder Wiederaufleben großer Lebensentwürfe.


Kategorie: Literatur

Am Weihnachtstag legt die Pequod von der Insel Nantucket vor der amerikanischen Nordostküste ab. Drei Jahre verbringt die Besatzung des Walfängers auf dem Atlantik, darunter drei Steuermänner, die Harpuniere und der junge Ismael, den das Abenteuer ruft – drei Jahre, in denen sie der strengen Order von Kapitän Ahab ausgeliefert sind. Seit Moby Dick ihm einst ein Bein ausgerissen hat, ist Ahab auf seine Prothese aus Walknochen angewiesen. Ihn treibt seine Rache.- er kennt kein anderes Ziel, als den weißen Pottwal zu jagen, zu töten. „Alles, was uns am stärksten quält und in den Wahnsinn treibt.- alles, was im Bodensatz des Lebens rührt.- alle Wahrheit, die Arglist einschließt.- alles, was die Sehnen zerreißt und das Hirn ver­härtet.- all das kaum merklich Dämonische am Leben und Denken.- alles Böse schien dem irrsinnigen Ahab in Moby Dick sichtbar verkörpert und leibhaftig angreif­bar.“ Gemeinsam begeben sie sich auf die Reise, eine Todesfahrt. Herman Melville, selbst als Matrose auf Walfang gegangen, führt in den 135 Kapiteln seines 1851 erschienenen Romans den Leser an die Grenzen des Seins, dem Gehor­sam an Bord und der Willkür der Natur ausgesetzt. Zugleich handelt es sich dabei um ein Kompendium philosophischer, mythologischer, kunstgeschichtlicher und naturwissenschaftlicher Betrachtungen. Die Schauspielerin und Regisseurin Anita Vulesica, zuletzt für ihre Inszenierung von Bonn Parks Das Knurren der Milchstraße (Universität Mozarteum Salzburg) beim Schauspielschultreffen 2018 in Graz mit dem Ensemble-Preis und dem Preis der Studierenden ausgezeichnet, inszeniert Moby Dick mit fünf Studentinnen der Hoch­schule für Schauspielkunst Ernst Busch. Als Frauenteam bezwingen sie den legendären Stoff, den Abenteuerroman als Inbegriff männlicher Machtausübung und stellen sich der Frage: Wofür steht der Wal? ­– als Topos einer tiefsitzenden Kränkung, Versehrtheit oder einer unstillbaren Sehnsucht? Koproduktion mit der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Besetzung Mit: Therese Lösch, Eva Maria Nikolaus, Sarah Quarshie, Milena Schedle, Julia Zupanc Regie und Textfassung: [Anita Vulesica](https://www.volksbuehne.berlin/de/haus/kuenstler-innen/7228/anita-vulesica) Bühne & Kostüme: Anna Brandstätter Musik: Friederike Bernhardt Choreographie: Annelie Andre Dramaturgie: Degna Martens


Kategorie: Schauspiel

Ein großer Gesang auf das Leben: Immer noch Sturm von Peter Handke ist ein Trip zwischen Zeiten, Träumen und Welten. Handke führt uns vom Europa des vergangenen Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Er erinnert sich an die Geschichte seiner slowenischen Vorfahren. Angeregt durch nachgelassene Briefe, mündliche Überlieferungen und eigene Erinnerungsbilder folgt er seiner Gedächtnisspur: „Nicht ich lasse euch nicht in Ruhe. Es lässt mich nicht in Ruhe, nicht ruhen. Ihr lasst mich nicht in Ruhe.“ Es geht um eine slowenische Kleinhäuslerfamilie in Kärnten, die in der NS-Zeit, vom Sprachverbot und von der Aussiedlungspolitik bedroht, zum Widerstand findet und die nach Ende des Krieges, nach kurzen Wochen der erkämpften und erlebten Freiheit, sich wieder verdrängt und ausgeschlossen fühlt. Erinnernd ruft der Erzähler seine Vorfahren herbei und beschreibt dieses Szenario wie ein altes schwarz-weiß Foto, in das er sich selbst hinein retuschiert und das nach und nach zum Leben erwacht. Das Ich, der Autor als alter Mann, die träumende und erzählende Hauptfigur, sieht sich als Kind heran wachsen. Er sieht sich im Wurzelnest eines Apfelbaumes schlafend und als junger Mann hinter der Mutter hervortretend, der sein Leben in die Hand nehmen will. Er erfindet spielerischkomödiantische Figuren, die miteinander streiten, sich freuen oder trauern, trifft auf seine Großeltern, Tanten und Onkel. Der Erzähler selbst wird Gast dieser erinnerten Gemeinschaft, die ihn heim holt an den Ort seiner Kindheit. Nun ist er kein Fremder mehr. Koproduktion mit den Salzburger Festspielen.- Uraufführung am 12. August 2011 bei den Salzburger Festspielen.- Hamburger Premiere am 17. September 2011 im Thalia Theater. Besetzung Mit: Bibiana Beglau, Jens Harzer, Matthias Leja, Hans Löw, Gabriela Maria Schmeide, Steffen Siegmund, Oda Thormeyer, Tilo Werner Regie: Dimiter Gotscheff Bühne: Katrin Brack Kostüme: Ellen Hofmann Musik: Sandy Lopicic Live-Musiker: Matthias Loibner, Sandy Lopicic


Kategorie: Schauspiel

Sarah Davachi ist eine Komponistin und Performerin elektroakustischer Musik, die kontemplative aber auch seltsame, unheimliche und im Grunde vor allem menschliche Werke schafft. Ihre Projekte befassen sich mit der empfindlichen Psychoakustik intimer, auratischer Räume. Ausgangspunkt sind dabei einfache harmonische Strukturen, die sie durch subtile Variationen des Obertons, des Temperaments, der Dauer und der Intonation verändert. Dazu benutzt sie analoge Synthesizer, Klavier, elektrische Orgel, Pfeife und Reed-Orgel, Gesang, Sampler mit Tonbandwiedergabe, Orchester-Streicher und Holzblasinstrumente, deren gegenseitige Ausdrucksweisen häufig in strukturellen Kontrapunkten liegen. Lamin Fofana ist Producer elektronischer Musik und Künstler. Seine Musik stellt die Realität mit dem Jenseitigen in Kontrast und erforscht Fragen nach Bewegung, Migration, Entfremdung und Zugehörigkeit. Er stammt aus Sierra Leone, lebte in Guinea, den USA, und lebt derzeit in Berlin. Sein neuestes Projekt Brancusi Sculpting Beyonce ist ab sofort bei Hundebiss Records erhältlich.


Kategorie: Konzert


Kategorie: Sonstiges

Ein großer Gesang auf das Leben: Immer noch Sturm von Peter Handke ist ein Trip zwischen Zeiten, Träumen und Welten. Handke führt uns vom Europa des vergangenen Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Er erinnert sich an die Geschichte seiner slowenischen Vorfahren. Angeregt durch nachgelassene Briefe, mündliche Überlieferungen und eigene Erinnerungsbilder folgt er seiner Gedächtnisspur: „Nicht ich lasse euch nicht in Ruhe. Es lässt mich nicht in Ruhe, nicht ruhen. Ihr lasst mich nicht in Ruhe.“ Es geht um eine slowenische Kleinhäuslerfamilie in Kärnten, die in der NS-Zeit, vom Sprachverbot und von der Aussiedlungspolitik bedroht, zum Widerstand findet und die nach Ende des Krieges, nach kurzen Wochen der erkämpften und erlebten Freiheit, sich wieder verdrängt und ausgeschlossen fühlt. Erinnernd ruft der Erzähler seine Vorfahren herbei und beschreibt dieses Szenario wie ein altes schwarz-weiß Foto, in das er sich selbst hinein retuschiert und das nach und nach zum Leben erwacht. Das Ich, der Autor als alter Mann, die träumende und erzählende Hauptfigur, sieht sich als Kind heran wachsen. Er sieht sich im Wurzelnest eines Apfelbaumes schlafend und als junger Mann hinter der Mutter hervortretend, der sein Leben in die Hand nehmen will. Er erfindet spielerischkomödiantische Figuren, die miteinander streiten, sich freuen oder trauern, trifft auf seine Großeltern, Tanten und Onkel. Der Erzähler selbst wird Gast dieser erinnerten Gemeinschaft, die ihn heim holt an den Ort seiner Kindheit. Nun ist er kein Fremder mehr. Koproduktion mit den Salzburger Festspielen.- Uraufführung am 12. August 2011 bei den Salzburger Festspielen.- Hamburger Premiere am 17. September 2011 im Thalia Theater. Besetzung Mit: Bibiana Beglau, Jens Harzer, Matthias Leja, Hans Löw, Gabriela Maria Schmeide, Steffen Siegmund, Oda Thormeyer, Tilo Werner Regie: Dimiter Gotscheff Bühne: Katrin Brack Kostüme: Ellen Hofmann Musik: Sandy Lopicic Live-Musiker: Matthias Loibner, Sandy Lopicic


Kategorie: Schauspiel

Am Weihnachtstag legt die Pequod von der Insel Nantucket vor der amerikanischen Nordostküste ab. Drei Jahre verbringt die Besatzung des Walfängers auf dem Atlantik, darunter drei Steuermänner, die Harpuniere und der junge Ismael, den das Abenteuer ruft – drei Jahre, in denen sie der strengen Order von Kapitän Ahab ausgeliefert sind. Seit Moby Dick ihm einst ein Bein ausgerissen hat, ist Ahab auf seine Prothese aus Walknochen angewiesen. Ihn treibt seine Rache.- er kennt kein anderes Ziel, als den weißen Pottwal zu jagen, zu töten. „Alles, was uns am stärksten quält und in den Wahnsinn treibt.- alles, was im Bodensatz des Lebens rührt.- alle Wahrheit, die Arglist einschließt.- alles, was die Sehnen zerreißt und das Hirn ver­härtet.- all das kaum merklich Dämonische am Leben und Denken.- alles Böse schien dem irrsinnigen Ahab in Moby Dick sichtbar verkörpert und leibhaftig angreif­bar.“ Gemeinsam begeben sie sich auf die Reise, eine Todesfahrt. Herman Melville, selbst als Matrose auf Walfang gegangen, führt in den 135 Kapiteln seines 1851 erschienenen Romans den Leser an die Grenzen des Seins, dem Gehor­sam an Bord und der Willkür der Natur ausgesetzt. Zugleich handelt es sich dabei um ein Kompendium philosophischer, mythologischer, kunstgeschichtlicher und naturwissenschaftlicher Betrachtungen. Die Schauspielerin und Regisseurin Anita Vulesica, zuletzt für ihre Inszenierung von Bonn Parks Das Knurren der Milchstraße (Universität Mozarteum Salzburg) beim Schauspielschultreffen 2018 in Graz mit dem Ensemble-Preis und dem Preis der Studierenden ausgezeichnet, inszeniert Moby Dick mit fünf Studentinnen der Hoch­schule für Schauspielkunst Ernst Busch. Als Frauenteam bezwingen sie den legendären Stoff, den Abenteuerroman als Inbegriff männlicher Machtausübung und stellen sich der Frage: Wofür steht der Wal? ­– als Topos einer tiefsitzenden Kränkung, Versehrtheit oder einer unstillbaren Sehnsucht? Koproduktion mit der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Besetzung Mit: Therese Lösch, Eva Maria Nikolaus, Sarah Quarshie, Milena Schedle, Julia Zupanc Regie und Textfassung: [Anita Vulesica](https://www.volksbuehne.berlin/de/haus/kuenstler-innen/7228/anita-vulesica) Bühne & Kostüme: Anna Brandstätter Musik: Friederike Bernhardt Choreographie: Annelie Andre Dramaturgie: Degna Martens


Kategorie: Schauspiel


Kategorie: Performance

Das Ministerium für Staatssicherheit hat den Überblick verloren. Die Bohème im Prenzlauer Berg macht Kunst, der zuständige Minister versteht kein Wort und wittert Hochverrat. Er gründet die Sondereinheit LSD, in der Mitarbeiter zu Künstlern ausgebildet werden. Aus Idioten werden Künstler. Sie unterwandern die subkulturelle Szene und werden Teil der Avantgarde. Aber was, wenn die künstlerisch geschulten Mitarbeiter auf einmal aufregende Kunst machen? Was ist die Kunst denn noch wert, wenn sich herausstellt, dass alle dabei waren? Mit Haußmanns Staatssicherheitstheater gräbt Leander Haußmann den „Schrebergarten der Stasi“ um, inszeniert eine Komödie über den Verrat, die große Stunde der Dilettanten, den Wert der Kunst und die Stasi als verlängerten Arm der kleinbürgerlichen Mittelmäßigkeit. Nach Hauptmanns Einsame Menschen, Plenzdorfs Legende von Paul und Paula und Ibsens Schloss Rosmersholm kehrt Leander Haußmann mit dieser Uraufführung zurück an die Volksbühne. [logo kulturradio 150]


Kategorie: Schauspiel

Am Weihnachtstag legt die Pequod von der Insel Nantucket vor der amerikanischen Nordostküste ab. Drei Jahre verbringt die Besatzung des Walfängers auf dem Atlantik, darunter drei Steuermänner, die Harpuniere und der junge Ismael, den das Abenteuer ruft – drei Jahre, in denen sie der strengen Order von Kapitän Ahab ausgeliefert sind. Seit Moby Dick ihm einst ein Bein ausgerissen hat, ist Ahab auf seine Prothese aus Walknochen angewiesen. Ihn treibt seine Rache.- er kennt kein anderes Ziel, als den weißen Pottwal zu jagen, zu töten. „Alles, was uns am stärksten quält und in den Wahnsinn treibt.- alles, was im Bodensatz des Lebens rührt.- alle Wahrheit, die Arglist einschließt.- alles, was die Sehnen zerreißt und das Hirn ver­härtet.- all das kaum merklich Dämonische am Leben und Denken.- alles Böse schien dem irrsinnigen Ahab in Moby Dick sichtbar verkörpert und leibhaftig angreif­bar.“ Gemeinsam begeben sie sich auf die Reise, eine Todesfahrt. Herman Melville, selbst als Matrose auf Walfang gegangen, führt in den 135 Kapiteln seines 1851 erschienenen Romans den Leser an die Grenzen des Seins, dem Gehor­sam an Bord und der Willkür der Natur ausgesetzt. Zugleich handelt es sich dabei um ein Kompendium philosophischer, mythologischer, kunstgeschichtlicher und naturwissenschaftlicher Betrachtungen. Die Schauspielerin und Regisseurin Anita Vulesica, zuletzt für ihre Inszenierung von Bonn Parks Das Knurren der Milchstraße (Universität Mozarteum Salzburg) beim Schauspielschultreffen 2018 in Graz mit dem Ensemble-Preis und dem Preis der Studierenden ausgezeichnet, inszeniert Moby Dick mit fünf Studentinnen der Hoch­schule für Schauspielkunst Ernst Busch. Als Frauenteam bezwingen sie den legendären Stoff, den Abenteuerroman als Inbegriff männlicher Machtausübung und stellen sich der Frage: Wofür steht der Wal? ­– als Topos einer tiefsitzenden Kränkung, Versehrtheit oder einer unstillbaren Sehnsucht? Koproduktion mit der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Besetzung Mit: Therese Lösch, Eva Maria Nikolaus, Sarah Quarshie, Milena Schedle, Julia Zupanc Regie und Textfassung: [Anita Vulesica](https://www.volksbuehne.berlin/de/haus/kuenstler-innen/7228/anita-vulesica) Bühne & Kostüme: Anna Brandstätter Musik: Friederike Bernhardt Choreographie: Annelie Andre Dramaturgie: Degna Martens


Kategorie: Schauspiel

Mit Wilko von Hardenberg Wetter und Klima beeinflussen unser Leben auf verschiedensten Ebenen, vom Alltag bis hin zu apokalyptischen Visionen hinsichtlich der Zukunft. In den letzten Jahren wurde der Einfluss menschlichen Handels auf den Klimawandel zunehmend Gegenstand der öffentlichen Auseinandersetzung. Der Einfluss den Menschen auf den globalen Klimawandel löste bereits die Frage nach der Notwendigkeit einer neuen geologischen Epoche aus: dem Anthropozän. Das Seminar erkundet die Geschichte der Ideen, Strategien und Praktiken hinter dem heutigen Verständnis von Klima als globalem System. Ziel ist es, die aktuellen Debatten zum Klimawandel aus historisch-kritischer Perspektive zu betrachten, um sich den verschiedenen Interpretationsansätzen und Vorstellungen von Klima anzunähern. Voranmeldung erforderlich: Das dreiteilige Seminar mit Wilko von Hardenberg richtet sich an alle Interessierten, unabhängig von Altersgruppe, Beruf oder Studienhintergrund. Da die Kapazität leider begrenzt ist, bitten wir um ein kurzes Schreiben zu Person und Teilnahmewunsch bis einschließlich 22. Februar 2019 an schoolofdisobedience@protonmail.com. Weitere Informationen erhalten Interessierte im Anschluss direkt per Email. Wilko Graf von Hardenberg ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte Berlin, wo er die AG »Art of Judgement« koordiniert und zur Konzeptgeschichte des Meeresspiegels forscht. Von Hardenberg ist Geograph und Wissenschaftshistoriker. Er studierte in Turin und Cambridge. In seiner Forschung identifiziert er die verschiedenen Aspekte der Umweltgeschichte des 20. Jahrhunderts. Vor seiner Tätigkeit in Berlin, arbeitete er an der University of Wisconsin-Madison, am Rachel Carson Center for Environment and Society der Ludwig-Maximilians-Universität München, am Deutschen Museum in München, der Universität Trient sowie der Scuola Normale Superiore in Pisa.


Kategorie: Diskurs

Traumaktiventdeckungsindividualwellnesspartyoutdoorstadtsafaristrandurlaub gefällig? All-in-one, all-inclusive? Gibt es nicht? Gibt es wohl! Total pauschal, total lokal. Checken Sie bei uns ein und bleiben Sie, wo Sie sind. Besetzung Mit: Gabriela Bertin, Thilo Garus, Ömer Örgey, Olivia Purka, Iason Stemshorn, Mathilda Switala Regie: Paula Knüpling, Marina Prados Dramaturgie: Marlene Kolatschny Kostüme: Branca Maier Technische Leitung: Leander Hagen P14 Leitung: Vanessa Unzalu Troya In Kooperation mit der Ernst-Reuter-Schule, Els Malnascuts (Sala Beckett, Barcelona) und der Beuth Hochschule Berlin Gefördert durch den Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung.


Kategorie: Schauspiel

Traumaktiventdeckungsindividualwellnesspartyoutdoorstadtsafaristrandurlaub gefällig? All-in-one, all-inclusive? Gibt es nicht? Gibt es wohl! Total pauschal, total lokal. Checken Sie bei uns ein und bleiben Sie, wo Sie sind. Besetzung Mit: Gabriela Bertin, Thilo Garus, Ömer Örgey, Olivia Purka, Iason Stemshorn, Mathilda Switala Regie: Paula Knüpling, Marina Prados Dramaturgie: Marlene Kolatschny Kostüme: Branca Maier Technische Leitung: Leander Hagen P14 Leitung: Vanessa Unzalu Troya In Kooperation mit der Ernst-Reuter-Schule, Els Malnascuts (Sala Beckett, Barcelona) und der Beuth Hochschule Berlin Gefördert durch den Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung.


Kategorie: Schauspiel


Kategorie: Tanz

Traumaktiventdeckungsindividualwellnesspartyoutdoorstadtsafaristrandurlaub gefällig? All-in-one, all-inclusive? Gibt es nicht? Gibt es wohl! Total pauschal, total lokal. Checken Sie bei uns ein und bleiben Sie, wo Sie sind. Besetzung Mit: Gabriela Bertin, Thilo Garus, Ömer Örgey, Olivia Purka, Iason Stemshorn, Mathilda Switala Regie: Paula Knüpling, Marina Prados Dramaturgie: Marlene Kolatschny Kostüme: Branca Maier Technische Leitung: Leander Hagen P14 Leitung: Vanessa Unzalu Troya In Kooperation mit der Ernst-Reuter-Schule, Els Malnascuts (Sala Beckett, Barcelona) und der Beuth Hochschule Berlin Gefördert durch den Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung.


Kategorie: Schauspiel

29.03.,18:00 Ausstellungseröffnung und Gespräch »Arbeiterlied reloaded« Mit: Peter Deeg (Arbeiterlied-Archiv Akademie der Künste Berlin) Joachim Hetscher (Initiator des Antrags zum immateriellen Kulturerbe) Maren Köster (Kuratorin der Ausstellung) Ingar Solty (Rosa-Luxemburg-Stiftung) Hans-Eckardt Wenzel Moderation: Lutz Kirchenwitz Weitere Termine: 30.03. / 31.03. ab 15:30 Arbeiterlieder zu singen, gehört in Deutschland seit 2014 offiziell zum immateriellen Kulturerbe. Wieso das? Ist das nicht ein Griff in die sozialistische Mottenkiste? Sicher sind diese Lieder etwas Historisches, doch die Zeit ihrer Verklärung ist es mittlerweile auch. Arbeiter-Marseillaise und Agitprop, Männergesangsvereine und revolutionäre Schellackplatten, Freiheitsgöttinnen und Eisler-Lieder, alles zusammen ergibt ein buntes Bild voller Widersprüche. Musik und Bilder erschließen eine Geschichtsperspektive von unten, denn Arbeiterlieder waren die Protestsongs des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Ihr Ursprung steht in Zusammenhang mit der industriellen Revolution. Millionen von Menschen haben diese Lieder gesungen. Die Ausstellung begibt sich auf Spurensuche nach einer Liedkultur, die 1933 durch die Nazis verboten und zerstört wurde. Nach 1945 geriet sie im Sog des Kalten Krieges zum Zerrbild, nach 1990 verschwand sie ganz im Abseits. Und heute? Vorwärts und vergessen? Oder: Vorwärts – und nicht vergessen? Die Ausstellung von Maren Köster und Thomas Neumann wurde zuerst beim Rudolstadt-Festival 2018 gezeigt.


Kategorie:

Traumaktiventdeckungsindividualwellnesspartyoutdoorstadtsafaristrandurlaub gefällig? All-in-one, all-inclusive? Gibt es nicht? Gibt es wohl! Total pauschal, total lokal. Checken Sie bei uns ein und bleiben Sie, wo Sie sind. Besetzung Mit: Gabriela Bertin, Thilo Garus, Ömer Örgey, Olivia Purka, Iason Stemshorn, Mathilda Switala Regie: Paula Knüpling, Marina Prados Dramaturgie: Marlene Kolatschny Kostüme: Branca Maier Technische Leitung: Leander Hagen P14 Leitung: Vanessa Unzalu Troya In Kooperation mit der Ernst-Reuter-Schule, Els Malnascuts (Sala Beckett, Barcelona) und der Beuth Hochschule Berlin Gefördert durch den Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung.


Kategorie: Schauspiel

Tickets im Vorverkauf: 22 / 18 / 15 € Tickets an der Abendkasse: 26 / 22 / 18 € Die Seilschaft 1992-98 waren Gerhard Gundermann & Seilschaft ein Begriff. Sie bestritten zahlreiche Konzerte, nahmen mehrere CDs auf, erhielten den Jahrespreis der Liederbestenliste, den Preis der Deutschen Schallplattenkritik und traten gemeinsam mit Bob Dylan und Joan Baez auf. Zum zehnten Todestag Gundermanns 2008 stand Die Seilschaft erstmals wieder auf der Bühne, nun mit dem neuen Frontmann Christian Haase. Seitdem spielt sie regelmäßig Konzerte und arbeitet gerade an einem neuen Album. Besetzung Christian Haase, voc, g, uke Tina Powileit, perc, voc Mario Ferraro, g, voc Andreas Wieczorek, sax, fl, voc Michael Nass, key, hammond, acc, voc Christoph Frenz, b, voc Aktuelle CD Gundis Lieder - Gundis Themen [www.dieseilschaft.de](http://www.dieseilschaft.de/) Erich-Fried-Chor »Es ist aussichtslos, sagt die Erfahrung. Es ist, was es ist, sagt die Liebe.« (E. Fried) Der Erich-Fried-Chor wurde 1999 am gleichnamigen Gymnasium gegründet, wuchs noch stärker zusammen in den Jahren der Kämpfe um den Erhalt dieser Schule und tritt bis heute ein für emanzipatorisches Engagement. Er singt Lieder von Gundermann bis Eisler, Lieder aus alten Quellen und aus aller Welt – er ringt um Lebens-Konzepte, Prinzipien und Utopien. www.erich-fried-chor.de hardChor »ELLA« »Wir sind die extrem lebenslustigen Amateure aus Pankow.« Das 1991 als Schulchor gegründete Ensemble ist Lernort und Chor zugleich. Es verfügt über ein vielfältiges Repertoire und tritt an verschiedensten Aufführungsorten auf. Seine Nicht-mehr-Schüler begleiten wie Mentoren die neu dazu Kommenden. Gemeinsam beschreiten sie die verschlungenen Wege in der Welt der Chormusik. Besonders zu spüren ist ihre Freude am Gesang.


Kategorie: Konzert

Tickets im Vorverkauf: 18 € Tickets an der Abendkasse: 22 € Daniel Kahn, Sänger, Gitarrist und Akkordeonist, manchmal komisch, manchmal wie ein Albtraum, mitunter todtraurig, dann wieder wild, kämpferisch und zum Tanz auffordernd. Die »explosive Mischung aus Klezmer, radikalen jiddischen Songs, politischem Kabarett und Punk Folk« (Die Zeit) sucht auch weiter ihresgleichen. Stücke wie »Freedom Is A Verb« und »99« erzählen über den konkreten Moment ebenso wie über den ewig andauernden Kampf zwischen sozialer Klasse und Befreiung. Daniel Kahn & The Painted Bird sorgen für eine faszinierende Stimmung von Intensität und jiddischer Party. Besetzung Daniel Kahn: voc, acc, g, p Michael Tuttle: kb Hampus Melin: drum Yeva Lapsker: Projektion Aktuelle CD: The Butcher's Share www.paintedbird.de


Kategorie: Konzert

WOGER Die Songs des aus dem Ruhrpott stammenden Liedermachers Wolfgang Gerbig (WOGER) richten sich oft auf aktuelle politische Themen. »Das Empfinden von sozialer, politischer und menschlicher Ungerechtigkeit muss aus mir heraus«, sagt WOGER von sich selbst. Wolfgang Gerbig, voc, g [www.woger.eu](http://www.woger.eu/) Kathy Kreuzberg Berliner Nachtgesang, Lebenslieder und Geschichten weit nach Mitternacht. Rund um & in Berlin – Das ist Kathy Kreuzbergs Programm. Die verrückten und bodenständigen Berliner sind ihr Thema – in einem Strudel von Gentrifizierung, Partywahn und Späti-Glück. Kathy Kreuzberg, voc Rob Niels, p, syn [www.berliner-nachtgesang.de](http://www.berliner-nachtgesang.de/) Maike Rosa Vogel Früh politisiert und seit dem 14. Lebensjahr auf der Bühne, veröffentlichte sie neben mehreren von Sven Regener produzierten Alben auch Theater- und Filmmusiken und trat als Support von Element of Crime auf. Maike Rosa Vogel, voc, g Aktuelle CD: Alles was ich will [www.maikerosavogel.com](http://www.maikerosavogel.com/) Goetz Steeger & Tobias »b.deutung« Unterberg Die Sujets der Steeger/Unterberg-Musik speisen sich aus den Traumata der Gegenwart: Texte über den Umgang mit Geflüchteten, Fake News oder Armut, durchsetzt sowohl von rockend-explosiven als auch sensiblen musikalischen Zwischenmomenten. Goetz Steeger, voc, g, p Tobias Unterberg, clo [www.user-album.de](http://www.user-album.de/) Der Ukulelenprediger Samuel Beck gründete 1988 als Sänger und Gitarrist die Band Luchten und legte sich als Komponist den Künstlernamen Luchtenbeck zu. Seit 2011 ist er als Samuel der Ukulelenprediger mit philosophischen Betrachtungen in musikalischem Gewand unterwegs. Samuel Beck, g, uke [www.luchtenbeck.de](http://www.luchtenbeck.de/)


Kategorie: Konzert

Tickets im Vorverkauf: 22 / 18 / 15 € Tickets an der Abendkasse: 26 / 22 / 18 € Mit: Bastian Bandt, Danny Dziuk, Dirk Zöllner, Bernadette La Hengst, Thomas Putensen & Beatensemble Bastian Bandt ist ein Meister der Gratwanderung: Heimweh ohne Nostalgie, Sehnsucht ohne Kitsch, Ehrlichkeit ohne Selbstentblößung. Verrucht und verwegen, lebensklug, uneitel und ehrlich nehmen seine Lieder den Zuhörer bei der Hand und versprechen Abenteuer, Aufbruch und Heimkommen. Für sein fünftes Album erhielt er den Preis der deutschen Schallplattenkritik. Bastian Bandt – voc, git Aktuelle CD: Alle Monde [www.bastian-bandt.de](http://www.bastian-bandt.de/) Danny Dziuk Seine Lieder begeistern viele tausend Hörer, von denen die meisten gar nicht wissen, dass er sie geschrieben hat. Als musikalischer Leiter von Axel Prahls Inselorchester tourt er kreuz und quer durch die Republik. »Immer ist seine Sprache poetisch und konkret zugleich, und seine Musik ist nicht nur meisterhaft gedacht, sondern auch sinnlicher Genuss.« (Wiglaf Droste, junge Welt) Besetzung: Danny Dziuk, voc, key, g Karl Neukauf voc, key, g, perc Aktuelle CD: Wer auch immer, was auch immer, wo auch immer [www.dziuks-kueche.de](http://www.dziuks-kueche.de/) Dirk Zöllner startete seine Karriere als freiberuflicher Musiker 1985 mit Chicoree. Mit dem Keyboarder André Gensicke gründete er Ende 1987 Die Zöllner. Zöllner und Gensicke verbinden mehr als 30 Jahre gemeinsamen Schaffens. Sie schöpfen aus einem großen Fundus an Songs, Geschichten und Erlebtem, stehen mit Leidenschaft, Musikalität und Freude auf der Bühne und zaubern ein Lächeln in die Gesichter der Zuhörer. Besetzung: Dirk Zöllner, voc, g André Gensicke, voc, key Aktuelle CD: Die Zöllner live im Duo Infernale [www.dirk-zoellner.de](http://www.dirk-zoellner.de/) Bernadette La Hengst ist Musikerin und Theatermacherin mit einem Hang zu sozial-politischen Themen und utopischen Ideen. Ihre Konzerte sind alles andere als selbstverliebter Diskurs-Pop mit Betroffenheitsfaktor. Keyboardsounds und Samples aus der Konserve. Ihre Beats sind fett, ihr Charme entwaffnend, ihre Stimme ist wunderbar kraftvoll und leidenschaftlich. Klar im Vordergrund stehen ihre Texte, die auch gerne mal mit wütenden Gitarren oder derb rockenden Soli betont werden. Bernadette sagte in einem Interview: »Die Welt ist so groß und der alltägliche Scheiß, mit dem man sich umgibt, so klein, dass man ab und zu mal auslüften sollte.« Beste Gelegenheit dazu bietet sich bei ihren Konzerten. Besetzung: Bernadette La Hengst, voc, g Aktuelle CD: Save the world with this melody www.lahengst.com Thomas Putensen konzertiert mit seinem Beatensemble bereits seit zwölf Jahren sehr erfolgreich. Häufig agiert, singt und dirigiert er vom Piano aus und lässt sich gern auf spontane Spiele ein. Dabei wird im Publikums-Chor gesungen, oder es werden Stehgreiftextkompositionen zum Besten gegeben. Lieder von Manfred Krug werden immer wieder gern spontan geschmettert. Putensen lässt es durch seine Improvisationen zu gesteuerten leicht chaotischen Momenten auf der Bühne kommen. In der Regel wird das Ganze äußerst behutsam von seinem Beatensemble eingefangen und auf die Konzertebene zurück-musiziert. Dann erklingen seine brandneuen Lieder wie »Kuba«, »Im Arsch«, »Erinnerung« oder etwas ältere wie: »Erde«, »Wunderwalzer«, »Rue Saint Denis«. Besetzung: Thomas Putensen, voc, p Frank Fritsch, sax Ferry Grott, tp, flh Gunnar Stigge, tb Jan Erichson, dr Oli Heinze, g Michael Bahlk, b Aktuelle CD: Wunderwalzer


Kategorie: Konzert

Tickets im Vorverkauf: 18 € Tickets an der Abendkasse: 22 € Heiner Kondschak schuf Bühnenmusiken für etwa 150 Theaterstücke und für ca. 50 die Liedertexte, ist Sänger und Arrangeur sowie Herz und Motor der Tübinger Randgruppencombo. In ihren gefeierten Konzerten haben die leisen, fast kammermusikalischen Töne mittlerweile eine spezielle Aufmerksamkeit erlangt. Sie haben das Interesse beim Künstler wie bei seinem Publikum geweckt, mehr davon auf die Konzertbühne zu bringen. Mit Christian Dähn und Mona Maria Weiblen ist Heiner Kondschak erstmals auf Konzerttour mit dem Programm dieses Abends. Besetzung Heiner Kondschak, voc, g, mand, bouzouki, p, low-whs, mharp Christian Dähn, b, v, dr Mona Maria Weiblen, voc, alt-sax Aktuelle CD: Wo nachts im Wald die Steine schrein – Kondschak singt Gundermann


Kategorie: Konzert

Amalia Chikh Amalia Chikhs Großväter gaben ihr Vielfalt mit auf den Weg: Der eine war Imam in der Moschee von Tlemcen in Algerien, der andere leitete den Kirchenchor eines nordfranzösischen Dorfes. Orientalische Harmonien unter Texten, in denen eine Dame allzu gerne Schnaps und Bier »mit ihrem Hans« trinken würde.- Chansons buchstäblich mit »Berliner Schnauze«. Amalia Chikh, voc, p www.amaliachikh.de Le-Than Ho bietet mit ihren geschliffenen Liedern der großen Gedankenlosigkeit Paroli. Mal dunkel, melancholisch und fast zynisch, mal mit spitzem und wohlgezieltem Humor. »Mit glasklarem, akzentuiertem Gesang singt sie von den dunklen Seiten des Lebens, von Trauer, Wut oder dem Sich-Verlieren in mittelbaren, digitalen Welten. Verhalten, konzertant und doch höchst eindringlich. Lieder, die fast schon weh tun bei so viel Deutlichkeit und unsere moderne Gesellschaft sezierender Intelligenz.« (Rheinpfalz Zeitung 2018) Le-Thanh Ho, voc, p [www.le-thanh.de](http://www.le-thanh.de/) Sparen auf Kaution widmet sich der täglichen Lebenskunst – als Sänger*innen, Musiker*innen und Menschen. Ihre gemeinsam arrangierten Lieder sind gestrickt aus menschlichen Zwischentönen, skurrilen, kuriosen Beobachtungen und Empathie. Merle Weißbach, voc, clo Andreas Zimmer, voc, g CD: Zwischen drunter und drüber www.merlecello.de Die Steinlandpiraten widmen sich seit 2015 den Liedern Gerhard Gundermanns, zunehmend aber auch eigenen Songs. Mit letzteren errangen sie 2017 den Jurypreis des Liederwettbewerbs »Hoyschrecke«. Patricia Heidrich, voc Karsten Schützler, g, b [www.steinlandpiraten.de](http://www.steinlandpiraten.de/)


Kategorie: Konzert

Tickets im Vorverkauf: 34 / 27 / 19 € Tickets an der Abendkasse: 40 / 34 / 23 € Konstantin Wecker mit Jo Barnikel 2009 schrieb Konstantin Wecker zum zehnjährigen Bestehen des Festivals Musik und Politik: »Es ist Zeit, dass wir für unsere Vorstellungen einer besseren Welt aktiver, lauter und selbstbewusster werden (und singen!).« Nach den Vorfällen in Chemnitz stellte Wecker 16 seiner antifaschistischen Lieder, die er seit 1978 geschrieben hat, auf einer CD zusammen, Lieder, die den Menschen Mut machen sollen. Mut, um aufzustehen, sich einzumischen, Mut, zu widerstehen. Besetzung: Konstantin Wecker, voc, p Jo Barnikel, p Aktuelle CD: Sage Nein! Antifaschistische Lieder 1978 bis heute www.wecker.de Wenzel & Band Wenzel ist ein vielseitiger Autor, Komponist, Musiker, Sänger, Schauspieler und Regisseur. Letzten Sommer beteiligte er sich beim Rudolstadt-Festival an einem Arbeiterlied-Projekt und sang mit Künstlern aus fünf Ländern »Die Erde ist da für Dich und mich«. Jetzt hat er eine neue CD produziert, auf der er leisere Töne anschlägt, surreale Mixturen einer Welt, die am Abhang balanciert. Besetzung: Wenzel, voc, g, acc, p Hannes Scheffler, g, b Thommy Krawallo, g, b Stefan Dohanetz, dr Manuel Abreu, t Aktuelle CD: Wo liegt das Ende dieser Welt [www.wenzel-im-netz.de](http://www.wenzel-im-netz.de/) Strom & Wasser spielen Ska-Punk-Polka-Randfiguren-Walzer-Rock und sind bekannt für ihre spektakulären politischen Aktionen. Gegenwärtig läuft die Aktion »Eine Million gegen Rechts!«: 100 Konzerte in 100 Städten zur Unterstützung von soziokulturellen Zentren und selbstverwalteten Jugendhäusern in Sachsen, Thüringen und Brandenburg. Besetzung: Heinz Ratz, voc, b Burkhard Ruppaner, dr Ingo Hassenstein, g Arne Assmann, sax, acc, fl Aktuelle CD: Herzwäsche


Kategorie: Konzert


Änderungen vorbehalten! - Angaben ohne Gewähr! - Stand:25.02.19
© Fotos der Vorstellungen: [+][-]
Core of Crisis!(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Armen Avanessian & Enemies: #47 Dirk Baecker – Gesellschaft 4.0(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Allee der Kosmonauten(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) jan.ehret für Christoph Schlingensiefs Operndorf Afrika(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Rabih Beaini & Vincent Moon - Live Cinema(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Reformbühne Heim & Welt: Mit Christian Gottschalk und Fil(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) School of Disobedience: Climate Change – A History. Seminar(Promo/) Jungstötter(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Yanis Varoufakis: Die ganze Geschichte. Meine Auseinandersetzung mit Europas Establishment(Promo/) rauschen(Promo/) VariaVision: Dane Komljen. The Garden Cadences(Promo/) Orlando de Boeykens, Tucké Royale, Hans Unstern: The Revolution Will Be Injected – Testosterone Files & Desire(Promo/) Laraaji(Promo/) Reformbühne Heim & Welt: Mit Katrin Freiburghaus und Sebastian Krämer(Promo/) School of Disobedience: Climate Change – A History(Promo/) Was ihr wollt! Die neuen Auftraggeber: Entscheiden im Bürgerauftrag. Ist das noch demokratisch?(Promo/) Coming Society(Promo/) Tangonacht(/) Theaterführung mit Achim Busch(/) Armen Avanessian & Enemies #48: All is fair in dreams and finance - A night of financial terror with Goldman $nax(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Nazis & Goldmund: Die Zukunft des Widerstands 2 – Solidarity Solos(Promo/) Should I stay or should I stay(Promo/) Ines Geipel: Umkämpfte Zone(Promo/) Carsten 'Erobique' Meyer & Gäste Tatortreiniger Soundtracks(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Eröffnung LVX: Starship. Die nahe Zukunft(Promo/) Die Welt im Rücken(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Armen Avanessian & Enemies: Anja Cronberg - Theatrum Mundi, or How We Appear in the World(Promo/) Das 1. Evangelium(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Reformbühne Heim & Welt: Mit Sarah Bosetti und Zuckerklub(Promo/) Das Theoretische Duett empfiehlt: Taktiken des Verharmlosens(Promo/) Moby Dick(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Manfred Maurenbrecher: Grünmantel(Promo/) Immer noch Sturm(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Sarah Davachi & Lamin Fofana(Promo/) Die nahe Zukunft: Ein Abend mit Starship und Gästen(/) Haußmanns Staatssicherheitstheater(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Festival Musik und Politik: Trotz alledem und alledem. Kulturerbe Arbeiterlied(/) Festival Musik und Politik: Gundermann. 1 Band + 2 Chöre Seilschaft, Erich-Fried-Chor, hardChor "ELLA"(/) Festival Musik und Politik: Daniel Kahn & The Painted Bird(/) Festival Musik und Politik: Liederpodium I(/) Festival Musik und Politik: Liederrevue(/) Festival Musik und Politik: Kondschak singt Gundermann "Wo nachts im Wald die Steine schrein"(/) Festival Musik und Politik: Liederpodium II(/) Festival Musik und Politik: Konstantin Wecker, Wenzel & Band, Strom & Wasser(/)

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