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Spielplan für März 2019

Unfassbar! Der freundliche, sensible, stille Mr. Fowle wurde verhaftet. Im Gefängnis erwartet den geständigen Mörder die Todesstrafe, wenn nicht beim Prozess ein Wunder geschieht. Genau dieses Wunder verspricht der schon betagte Anwalt Wilfred Morgenhall. Jahr und Tag hofft er auf so einen Fall ... nein, eigentlich auf überhaupt einen Fall. Er ist belesen, kennt alle einschlägigen Präzedenzfälle. Recht und Gesetz sind sein Lebensinhalt. Jetzt wurde er zum Pflichtverteidiger auserkoren. Endlich hat er die lang ersehnte Gelegenheit, seine Gelehrsamkeit anzuwenden. Endlich kann er mit seinem Scharfsinn, seiner Eloquenz brillieren. Die Chance seines Lebens!


Kategorie: Schauspiel

Warum empfinden wir Erich Kästner stets als Zeitgenossen, seine Texte als aktuell, wo er doch seit 1974 nichts mehr erzählt? Fast scheint Kästner zeitlos zu sein. Im zweiten Abend mit seinen - unseren - Berliner Geschichten entdecken wir ihn und uns wieder. Albernheiten, Originales und Originelles. Kästners Texte passen erstaunlich zu aktuellen Gedanken zur Zeit, sodass wir uns fragen, ob diese erst heute oder doch gestern formuliert wurden – von ihm, dem großen Berliner Geschichtenerzähler. Erich Kästner lebte von 1927 bis 1945 in Berlin Wilmersdorf und Charlottenburg. Die Berliner Jahre gelten als die produktivste Zeit Kästners, in der er zu einem der bedeutendsten Intellektuellen der Stadt avancierte. „Emil und die Detektive“, „Pünktchen und Anton“ und der Berlin-Roman „Fabian“ entstammen der Berliner Zeit Kästners und erfreuen sich bis heute großer Beliebtheit.


Kategorie: Szenische Lesung

Literarisches Kammerspiel mit Volker Ranisch nach dem gleichnamigen Roman von Heinrich Mann und der Verfilmung „Der blaue Engel“. "Professor Unrat" ist die Geschichte einer gesellschaftlichen Grenzüberschreitung und - damit verbunden - eines sozialen Abstiegs. Zugleich ist es aber auch die Geschichte einer großen, romantischen, im Grunde aber unmöglichen Liebe. Gymnasialprofessor Raat, in der Schule und stadtweit nur "Unrat" genannt, folgt seinen Schülern eines Abends heimlich ins Hafen-Varieté "Zum blauen Engel". Hier trifft er auf die verführerische Tingeltangelsängerin Lola. Die Dinge nehmen ihren Lauf: Unrat verliert sein Herz - und bald darauf sein Amt. Unrat heiratet Lola und benutzt ihre Attraktivität, um an der Stadt und an den Schülern Rache zu üben. Doch der triumphale Moment, in dem er glaubt, alle Widersacher besiegt zu haben, ist auch der Moment seines Scheiterns ... Der Roman "Professor Unrat" bescherte Heinrich Mann seinen größten Erfolg. In der Verfilmung "Der blaue Engel" mit Marlene Dietrich und Emil Jannings in den Hauptrollen gelangte das Werk zu Weltruhm. Der Theaterabend verbindet Film und Buch zu einer neuen und überraschenden Einheit. Volker Ranisch kam in Chemnitz auf die Welt. Er studierte von 1986 bis 1990 an der Leipziger Theaterhochschule Schauspiel und war danach an den Städtischen Bühnen in Leipzig engagiert. Gastrollen führten ihn weiter an das Deutsche Theater in Berlin und an das Zürcher Schauspielhaus. In Zürich und anderen Städten hat er auch inszeniert und unterrichtet darüber hinaus an der Gesangsschule „Maria Baldauf“ Schauspielmethodik. Im Fernsehen war er in einigen „Tatort“- und „Polizeiruf 110“-Folgen und im ZDF-Vierteiler „Liebesau - die andere Heimat“ zu sehen. Am Theater im Palais spielt er u.a. in „Felix Krull. Hochstapler“.


Kategorie: Schauspiel

Oh, dies Berliner Publikum! Sehen Sie, in der ganzen Welt geht der Mensch ins Theater, um seine Freude daran zu haben. Nur der Berliner geht ins Theater, um diese Freude nicht zu haben, und diese Nichtfreude ist seine einzige Freude. Auf diese Freude wartet er, und deshalb setzt er sich ins Parkett, nicht als ein dankbarer Zuschauer, sondern wie ein Sonntagsschütze, der sich in eine Sandkuhle legt, um einen armen Hasen abzuwarten. Der Hase aber, auf den er wartet, ist der Fehler oder auch bloß der anscheinende Fehler, den der arme Schauspieler da oben machen soll. Weh ihm, wenn er ihn nicht macht, dann ist er vollends verloren. Aber Gott sei Dank, der Fall tritt nicht ein. Jetzt steckt der Hase den Kopf raus, der Fehler ist da, und nun knallt es los. Das ist das, was der Berliner sein Theatervergnügen nennt. Theodor Fontane ist nicht einfach nur ein wunderbarer Autor, er war auch ein Vielschreiber! Und so findet man bei ihm Interessantes für fast jeden Geschmack und jede Lebenslage: Romane, Briefe, Gedichte, Tagebücher, die "Wanderungen" und für uns sind z.B. seine Theaterkritiken eine sachlich genaue Schilderung der Theaterwelt am Ende des 19. Jahrhunderts. Ein Vergnügen über kleine Gemeinheiten, den damaligen Kollegen gegenüber ...


Kategorie: Schauspiel

Geistreich und lebendig springt der Dichter Heinrich Heine auf seiner Reise durch Zeit und Raum ins kalte Wasser deutscher Geschichte


Kategorie: Schauspiel

"Na, nu erzähl'n Se mal, Ihnen wird viel wohler sein, wenn Se sich ausjesprochen haben." So begann die unumstrittene Nummer 1 der Kriminalkommissare in den 20er und 30er Jahren in Berlin seine Verhöre und die Lösung seiner Fälle: Ernst Gennat, genannt der Dicke oder der Buddha vom Alexanderplatz. Ein Original, dem Essen und Kombinieren gleichermaßen Genuss bereitete. Seine Ermittlungsmethoden waren völlig neu. Er feilte an einer bis dahin nicht erreichten technischen Genauigkeit bei der Tatortbegehung. Sein "Mordauto", eine große schwarze Limousine mit allen nötigen Geräten, Chemikalien, Behältnissen zur Spurensicherung, war so legendär in Berlin wie er selbst. Interessierte kamen aus aller Welt, und er teilte seine Erfahrungen kollegial. Zum Erfahrungsaustausch kam Charles Chaplin aus den USA. Der Filmemacher Fritz Lang recherchierte für seinen Film "M - Eine Stadt sucht ihren Mörder" und Gennat diente der Figur des von den Ganoven hochgeschätzten Kommissars als Vorbild. Seine Person wurde die Hauptfigur der ersten Krimis des Journalisten Hans G. Bentz. Heute führt der Autor Volker Kutscher mit seinen Krimis über die Mordkommission Berlin die Bestseller-Listen an, die unter dem Titel "Berlin Babylon" von Tom Tykwer, Achim von Borries und Henk Hanloegten verfilmt wurden.


Kategorie: Dokumentarisches Theater


Kategorie: Schauspiel


Kategorie: Schauspiel

Ringelnatz in Berlin? War er nicht Leipziger oder Wurzner, Münchner, Hamburger oder auf der See zu Hause? Als Ringelnatz sich tatsächlich für eine Stadt entschloss, war es Berlin. Dort lebte er, weil er „frischere Luft zu atmen hoffte“, bis zu seinem Tode 1934. Was kennen wir von ihm? Das Reh aus Gips oder die Kachel aus seinem Ofen, die er ohne Bedenken der Geliebten schenken würde? Auf alle Fälle kennen wir nicht die ganze Vielfalt seines künstlerischen Schaffens. Auch als Mensch, als Freund, als Liebender, als Maler, als Marineoffizier und als Kabarettist war Ringelnatz anders. Anders als wir ihn vermuten, anders als seine Mitwelt ihn etikettierte. In einer Welt, in der wir zuweilen und immer öfter an blind gewordenen Seelen leiden, verleiht Ringelnatz neue Sehkraft. Er hört ein Staubkorn lachen und hört die Klage eines Pflastersteins, getreten zu werden, die ungehört bleibt. Überall ist Wunderland. Überall ist Leben.


Kategorie: Szenische Lesung

Er war einer der erfolgreichsten Komponisten der "Silbernen Operettenära", dessen Karriere durch die Machtergreifung der Nazis jäh unterbrochen wurde. Dieser Abend möchte an den ton- und wortgewaltigen, heiteren aber auch scharfzüngigen Ralph Benatzky erinnern.


Kategorie: Szenische Lesung

Gesungen werden altbekannte Berliner Lieder und Couplets. Da fließt durch Berlin immer noch die Spree, auch wenn ein Mann immer Angst hat, daß der Überzieher weg ist. Aber in fuffzich Jahren is allet vorbei! Gabriele Streichhahn, Jens-Uwe Bogadtke und Carl Martin Spengler können ihrem komödiantischen Affen ordentlich Zucker geben. Sie tun es mit einem Riesenspaß und schaffen es im Handumdrehen, die Zuschauer wie in einen leichten Sektrausch zu versetzen.


Kategorie: Schauspiel

Wenn wir über die Straße gehn, und der dummste Mensch ruft uns zu: alter Schafskopf! so ärgern wir uns.- unser gutes Gewissen, dass wir zu den klügsten Leuten der Christenheit zählen, ist nicht mächtig genug, uns diesen Ärger zu ersparen (Theodor Fontane)


Kategorie: Schauspiel

Wenn wir über die Straße gehn, und der dummste Mensch ruft uns zu: alter Schafskopf! so ärgern wir uns.- unser gutes Gewissen, dass wir zu den klügsten Leuten der Christenheit zählen, ist nicht mächtig genug, uns diesen Ärger zu ersparen (Theodor Fontane)


Kategorie: Schauspiel

Wenn wir über die Straße gehn, und der dummste Mensch ruft uns zu: alter Schafskopf! so ärgern wir uns.- unser gutes Gewissen, dass wir zu den klügsten Leuten der Christenheit zählen, ist nicht mächtig genug, uns diesen Ärger zu ersparen (Theodor Fontane)


Kategorie: Schauspiel

Wenn wir über die Straße gehn, und der dummste Mensch ruft uns zu: alter Schafskopf! so ärgern wir uns.- unser gutes Gewissen, dass wir zu den klügsten Leuten der Christenheit zählen, ist nicht mächtig genug, uns diesen Ärger zu ersparen (Theodor Fontane)


Kategorie: Schauspiel


Kategorie: Szenische Lesung

Enigma kommt aus dem Griechischen und heißt Rätsel. Rätselhaft ist das Treffen zweier Männer: Ein erfolgreicher Schriftsteller, Nobelpreisträger, lebt abgeschieden auf einer einsamen Nordseeinsel. Er verweigert sich dem Medienrummel. Alt, aber noch sehr kraftvoll, hat er gerade ein neues Werk veröffentlicht. Wieder ein Bestseller. Ein Briefroman, eine Sammlung von bezaubernden Liebesbriefen. Dazu gewährt er wider Erwarten einem Journalisten ein Interview. Der misanthropische Autor empfängt seinen Gast mit Arroganz. Erstaunlicherweise lässt sich der Besucher nicht einschüchtern. Je mehr die beiden Männer ins Gespräch kommen, desto mehr spürt man ihre Beunruhigung. Enigma hieß die Maschine, mit der das deutsche Heer im 2. Weltkrieg seine Botschaften verschlüsselte. Hier geht es um eine Entschlüsselung, vorsichtig, überraschend, ungewöhnlich … und sehr berührend. Wie bei "KLEINE EHEVERBRECHEN" vom selben Autor irritiert die unerklärliche Spannung zwischen den beiden Menschen. Dort wie hier geraten Akteure wie Zuschauer in ein Wechselbad der Gefühle, ehe sich ihnen die ganze Tragweite der Begegnung öffnet.


Kategorie: Schauspiel

Zum 25jährigen Bestehen des THEATER IM PALAIS wurde Labiches Komödie in der Fassung für unser Haus mit dem berühmten Berliner Humor gewürzt, zu einer delikaten Affäre zwischen Spittelmarkt, Alexanderplatz und Charlottenstraße – also ganz in der Nähe des Spielortes. Zwei Absolventen des berühmten Berliner Grauen Klosters, inzwischen respektable Bürger, erleben nach einem Alumnitreffen ein böses Erwachen. Denn das fröhliche Wiedersehen steigerte sich zu einem Saufgelage, welches jeder üblichen Etikette entglitt. Und so finden sich die unbescholtenen Herren aus den besten Kreisen in einen Kriminalfall verwickelt. Was für ein Skandal! Wie konnte das nur passieren? Ganz harmlos hatte es angefangen. Bei Lutter und Wegner am Gendarmenmarkt war das Essen gut und der Wein köstlich… Mal verärgert, mal verzweifelt, mal ratlos, mal zum Schlimmsten entschlossen – alles gerät aus dem Gleichgewicht! Bei all dem schier unglaublichen Durcheinander erlebt das Publikum einen vergnüglichen Theaterabend.


Kategorie: Schauspiel

Ein Stadtspaziergang und ein Theaternachmittag – beides mit dem 24jährigen Heinrich Heine, der im Jahr 1822 Student in Berlin war und seinem Düsseldorfer Freund in Briefen von seinem Leben in Berlin berichtete. Der erste Brief beschreibt den Weg von der Langen Brücke (heute: Rathausbrücke) am Schloss vorbei, am Lustgarten und dann die Linden entlang. Diesem Weg folgen Sie, hören stadtgeschichtlich Interessantes und Kurioses sowie Heines satirische Kommentare zum bürgerlichen Berlin. Im Theater geht es weiter mit Gedichten Heines, den „Traumbildern“, einem Zyklus, der ebenfalls aus dem Jahr 1822 stammt. Interpretiert von Carl-Martin Spengler, begleitet von Ute Falkenau mit Klaviermusik von Claude Debussy. Treffpunkt: Dieter Kirchhof begrüßt Sie um 14.00 Uhr auf der Rathausbrücke, Ecke Nikolaiviertel.


Kategorie: Spezial


Änderungen vorbehalten! - Angaben ohne Gewähr! - Stand:25.02.19
© Fotos der Vorstellungen: [+][-]
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