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Spielplan für März 2019

Wolfgang Amadeus Mozarts mit Abstand berühmteste Oper ist zugleich auch seine rätselhafteste. Der Prinz Tamino verliebt sich anhand eines Bildes in Pamina. Doch diese befindet sich, wie ihre Mutter, die Königin der Nacht, zu berichten weiß, in der Macht von Sarastro. Im Auftrag der Königin macht sich Tamino samt seinem Begleiter Papageno auf, Pamina aus Sarastros Tempelbezirk zu befreien. Doch kaum dort angekommen, stellt sich die Frage, welche der handelnden Figuren gut ist und welche böse, neu. Klar scheint nur, dass Pamina Taminos Liebe erwidert, und am Ende sind die beiden nach schweren Prüfungen vereint. Seit 25 Jahren steht August Everdings »Zauberflöten«-Inszenierung auf dem Spielplan der Staatsoper Unter den Linden – nun ist es an der Zeit, Mozarts vielschichtiges Meisterwerk einer neuerlichen Befragung zu unterziehen. In seiner Inszenierung entführt Yuval Sharon in nicht weniger fantasievolle, doch ästhetisch ganz andere Bilderwelten. Im Zentrum steht dabei die Idee einer Collage, wie sie schon Mozarts Musik selbst darstellt, indem sie beständig zwischen den Stilebenen des Singspiels und der Opera seria changiert. Dabei setzt sich Sharon gemeinsam mit Bühnenbildnerin Mimi Lien und Modedesigner Walter Van Beirendonck mit der Wiener Maschinenkomödie und dem Marionettentheater auseinander, an dem Heinrich von Kleist die verlorene »natürliche Grazie« des Menschen bewunderte. Bei Sharons Inszenierungsansatz hält die kindliche Phantasie die Fäden in der Hand. Auf Opernspielplänen ist es gängige Praxis, eine ältere Inszenierung durch die jeweils neue zu ersetzen. Doch neben der Neuproduktion der »Zauberflöte« steht auch weiterhin die für die Repertoirepflege so wichtige Everding-Inszenierung auf dem Spielplan – zwei verschiedene Perspektiven auf die weltweit meistgespielte deutschsprachige Oper.


Kategorie: Oper

Wie findet eine Inszenierung ihren Weg auf die Bühne? Wie viele Menschen und welche Gewerke sind daran beteiligt, eine Aufführung zu kreieren und Ihnen einen besonderen Opernabend zu bereiten? Kommen Sie mit auf eine Entdeckungstour durch die Staatsoper Unter den Linden und das neue Probenzentrum. Erfahren Sie mehr über die 275-jährige reichhaltige Geschichte des Hauses und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und auf die »Bretter, die die Welt bedeuten«.


Kategorie: Führung

An drei Nachmittagen lernen eingefleischte Opernfans und mutige Opernneulinge ein Werk kennen. Lebhafte Diskussionen über das Stück und die Inszenierung sowie Freude am eigenen Spiel sind erwünscht! Mindestalter: 60 Jahre


Kategorie: Workshop

Wie findet eine Inszenierung ihren Weg auf die Bühne? Wie viele Menschen und welche Gewerke sind daran beteiligt, eine Aufführung zu kreieren und Ihnen einen besonderen Opernabend zu bereiten? Kommen Sie mit auf eine Entdeckungstour durch die Staatsoper Unter den Linden und das neue Probenzentrum. Erfahren Sie mehr über die 275-jährige reichhaltige Geschichte des Hauses und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und auf die »Bretter, die die Welt bedeuten«.


Kategorie: Führung

Unter dem Decknamen »Lindoro« hat der wohlhabende Graf Almaviva als vermeintlicher Student das Herz der schönen Rosina erobert. Doch leider möchte Dr. Bartolo, der eifersüchtige Vormund des Mädchens, sein Mündel selbst ehelichen und versucht daher alle Verehrer von Rosina fernzuhalten. Zum Glück steht »Lindoro« jedoch der ebenso einfallsreiche wie liebenswerte Barbier Figaro zur Seite. Mithilfe verschiedener Maskeraden und allerlei mehr oder weniger raffiniert eingefädelten Verwicklungen führen Figaro und Almaviva den alten Bartolo hinters Licht und ebnen so den Weg zum Liebesglück des Grafen mit seiner Rosina. Mit seinem »Barbiere di Siviglia« schuf der fast 24-jährige Rossini innerhalb von nur drei Wochen ein geistreiches, prickelnd-feuriges und pulsierendes Meisterwerk ganz im Sinne der italienischen Opera buffa. Als Vorlage dazu diente ihm das Schauspiel »La Précaution inutile ou le Barbier de Séville« des französischen Dichters, Geheimagenten und Waffenschmugglers Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais aus dem Jahr 1772, das die Vorgeschichte zu Mozarts »Le nozze di Figaro« erzählt. Rossinis humorvoll gezeichnete Charaktere, die brillanten Solopartien, mitreißenden Melodien und temporeichen Ensembles kommen in Ruth Berghaus’ zeitloser Inszenierung aus dem Jahr 1968 (mit dem genial-einfachen Bühnenbild des jungen Achim Freyer) voll zur Geltung: Sie strotzt nur so vor Lebendigkeit und Situationskomik und hat auch nach über 350 Aufführungen nichts an jugendlicher Frische und vitaler Fröhlichkeit eingebüßt.


Kategorie: Oper

Produktionsgespräch mit Andreas Kriegenburg, Christopher Ward und Roman Reeger (Moderation).


Kategorie: Vortrag

Wie findet eine Inszenierung ihren Weg auf die Bühne? Wie viele Menschen und welche Gewerke sind daran beteiligt, eine Aufführung zu kreieren und Ihnen einen besonderen Opernabend zu bereiten? Kommen Sie mit auf eine Entdeckungstour durch die Staatsoper Unter den Linden und das neue Probenzentrum. Erfahren Sie mehr über die 275-jährige reichhaltige Geschichte des Hauses und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und auf die »Bretter, die die Welt bedeuten«.


Kategorie: Führung

Wie findet eine Inszenierung ihren Weg auf die Bühne? Wie viele Menschen und welche Gewerke sind daran beteiligt, eine Aufführung zu kreieren und Ihnen einen besonderen Opernabend zu bereiten? Kommen Sie mit auf eine Entdeckungstour durch die Staatsoper Unter den Linden und das neue Probenzentrum. Erfahren Sie mehr über die 275-jährige reichhaltige Geschichte des Hauses und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und auf die »Bretter, die die Welt bedeuten«.


Kategorie: Führung

Wie findet eine Inszenierung ihren Weg auf die Bühne? Wie viele Menschen und welche Gewerke sind daran beteiligt, eine Aufführung zu kreieren und Ihnen einen besonderen Opernabend zu bereiten? Kommen Sie mit auf eine Entdeckungstour durch die Staatsoper Unter den Linden und das neue Probenzentrum. Erfahren Sie mehr über die 275-jährige reichhaltige Geschichte des Hauses und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und auf die »Bretter, die die Welt bedeuten«.


Kategorie: Führung

Wie findet eine Inszenierung ihren Weg auf die Bühne? Wie viele Menschen und welche Gewerke sind daran beteiligt, eine Aufführung zu kreieren und Ihnen einen besonderen Opernabend zu bereiten? Kommen Sie mit auf eine Entdeckungstour durch die Staatsoper Unter den Linden und das neue Probenzentrum. Erfahren Sie mehr über die 275-jährige reichhaltige Geschichte des Hauses und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und auf die »Bretter, die die Welt bedeuten«.


Kategorie: Führung

Wolfgang Amadeus Mozarts mit Abstand berühmteste Oper ist zugleich auch seine rätselhafteste. Der Prinz Tamino verliebt sich anhand eines Bildes in Pamina. Doch diese befindet sich, wie ihre Mutter, die Königin der Nacht, zu berichten weiß, in der Macht von Sarastro. Im Auftrag der Königin macht sich Tamino samt seinem Begleiter Papageno auf, Pamina aus Sarastros Tempelbezirk zu befreien. Doch kaum dort angekommen, stellt sich die Frage, welche der handelnden Figuren gut ist und welche böse, neu. Klar scheint nur, dass Pamina Taminos Liebe erwidert, und am Ende sind die beiden nach schweren Prüfungen vereint. Seit 25 Jahren steht August Everdings »Zauberflöten«-Inszenierung auf dem Spielplan der Staatsoper Unter den Linden – nun ist es an der Zeit, Mozarts vielschichtiges Meisterwerk einer neuerlichen Befragung zu unterziehen. In seiner Inszenierung entführt Yuval Sharon in nicht weniger fantasievolle, doch ästhetisch ganz andere Bilderwelten. Im Zentrum steht dabei die Idee einer Collage, wie sie schon Mozarts Musik selbst darstellt, indem sie beständig zwischen den Stilebenen des Singspiels und der Opera seria changiert. Dabei setzt sich Sharon gemeinsam mit Bühnenbildnerin Mimi Lien und Modedesigner Walter Van Beirendonck mit der Wiener Maschinenkomödie und dem Marionettentheater auseinander, an dem Heinrich von Kleist die verlorene »natürliche Grazie« des Menschen bewunderte. Bei Sharons Inszenierungsansatz hält die kindliche Phantasie die Fäden in der Hand. Auf Opernspielplänen ist es gängige Praxis, eine ältere Inszenierung durch die jeweils neue zu ersetzen. Doch neben der Neuproduktion der »Zauberflöte« steht auch weiterhin die für die Repertoirepflege so wichtige Everding-Inszenierung auf dem Spielplan – zwei verschiedene Perspektiven auf die weltweit meistgespielte deutschsprachige Oper.


Kategorie: Oper

Wolfgang Amadeus Mozarts mit Abstand berühmteste Oper ist zugleich auch seine rätselhafteste. Der Prinz Tamino verliebt sich anhand eines Bildes in Pamina. Doch diese befindet sich, wie ihre Mutter, die Königin der Nacht, zu berichten weiß, in der Macht von Sarastro. Im Auftrag der Königin macht sich Tamino samt seinem Begleiter Papageno auf, Pamina aus Sarastros Tempelbezirk zu befreien. Doch kaum dort angekommen, stellt sich die Frage, welche der handelnden Figuren gut ist und welche böse, neu. Klar scheint nur, dass Pamina Taminos Liebe erwidert, und am Ende sind die beiden nach schweren Prüfungen vereint. Seit 25 Jahren steht August Everdings »Zauberflöten«-Inszenierung auf dem Spielplan der Staatsoper Unter den Linden – nun ist es an der Zeit, Mozarts vielschichtiges Meisterwerk einer neuerlichen Befragung zu unterziehen. In seiner Inszenierung entführt Yuval Sharon in nicht weniger fantasievolle, doch ästhetisch ganz andere Bilderwelten. Im Zentrum steht dabei die Idee einer Collage, wie sie schon Mozarts Musik selbst darstellt, indem sie beständig zwischen den Stilebenen des Singspiels und der Opera seria changiert. Dabei setzt sich Sharon gemeinsam mit Bühnenbildnerin Mimi Lien und Modedesigner Walter Van Beirendonck mit der Wiener Maschinenkomödie und dem Marionettentheater auseinander, an dem Heinrich von Kleist die verlorene »natürliche Grazie« des Menschen bewunderte. Bei Sharons Inszenierungsansatz hält die kindliche Phantasie die Fäden in der Hand. Auf Opernspielplänen ist es gängige Praxis, eine ältere Inszenierung durch die jeweils neue zu ersetzen. Doch neben der Neuproduktion der »Zauberflöte« steht auch weiterhin die für die Repertoirepflege so wichtige Everding-Inszenierung auf dem Spielplan – zwei verschiedene Perspektiven auf die weltweit meistgespielte deutschsprachige Oper.


Kategorie: Oper

Wolfgang Amadeus Mozarts mit Abstand berühmteste Oper ist zugleich auch seine rätselhafteste. Der Prinz Tamino verliebt sich anhand eines Bildes in Pamina. Doch diese befindet sich, wie ihre Mutter, die Königin der Nacht, zu berichten weiß, in der Macht von Sarastro. Im Auftrag der Königin macht sich Tamino samt seinem Begleiter Papageno auf, Pamina aus Sarastros Tempelbezirk zu befreien. Doch kaum dort angekommen, stellt sich die Frage, welche der handelnden Figuren gut ist und welche böse, neu. Klar scheint nur, dass Pamina Taminos Liebe erwidert, und am Ende sind die beiden nach schweren Prüfungen vereint. Seit 25 Jahren steht August Everdings »Zauberflöten«-Inszenierung auf dem Spielplan der Staatsoper Unter den Linden – nun ist es an der Zeit, Mozarts vielschichtiges Meisterwerk einer neuerlichen Befragung zu unterziehen. In seiner Inszenierung entführt Yuval Sharon in nicht weniger fantasievolle, doch ästhetisch ganz andere Bilderwelten. Im Zentrum steht dabei die Idee einer Collage, wie sie schon Mozarts Musik selbst darstellt, indem sie beständig zwischen den Stilebenen des Singspiels und der Opera seria changiert. Dabei setzt sich Sharon gemeinsam mit Bühnenbildnerin Mimi Lien und Modedesigner Walter Van Beirendonck mit der Wiener Maschinenkomödie und dem Marionettentheater auseinander, an dem Heinrich von Kleist die verlorene »natürliche Grazie« des Menschen bewunderte. Bei Sharons Inszenierungsansatz hält die kindliche Phantasie die Fäden in der Hand. Auf Opernspielplänen ist es gängige Praxis, eine ältere Inszenierung durch die jeweils neue zu ersetzen. Doch neben der Neuproduktion der »Zauberflöte« steht auch weiterhin die für die Repertoirepflege so wichtige Everding-Inszenierung auf dem Spielplan – zwei verschiedene Perspektiven auf die weltweit meistgespielte deutschsprachige Oper.


Kategorie: Oper

Wie findet eine Inszenierung ihren Weg auf die Bühne? Wie viele Menschen und welche Gewerke sind daran beteiligt, eine Aufführung zu kreieren und Ihnen einen besonderen Opernabend zu bereiten? Kommen Sie mit auf eine Entdeckungstour durch die Staatsoper Unter den Linden und das neue Probenzentrum. Erfahren Sie mehr über die 275-jährige reichhaltige Geschichte des Hauses und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und auf die »Bretter, die die Welt bedeuten«.


Kategorie: Führung

Wie findet eine Inszenierung ihren Weg auf die Bühne? Wie viele Menschen und welche Gewerke sind daran beteiligt, eine Aufführung zu kreieren und Ihnen einen besonderen Opernabend zu bereiten? Kommen Sie mit auf eine Entdeckungstour durch die Staatsoper Unter den Linden und das neue Probenzentrum. Erfahren Sie mehr über die 275-jährige reichhaltige Geschichte des Hauses und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und auf die »Bretter, die die Welt bedeuten«.


Kategorie: Führung

An drei Nachmittagen lernen eingefleischte Opernfans und mutige Opernneulinge ein Werk kennen. Lebhafte Diskussionen über das Stück und die Inszenierung sowie Freude am eigenen Spiel sind erwünscht! Mindestalter: 60 Jahre


Kategorie: Workshop

Von den Grenzen der Sprache, vielmehr der Sprachverwirrung, handelt Jörg Widmanns »Babylon«. Der Komponist stellt hierin die multikulturelle Gesellschaft der vorantiken Hochkultur-Metropole ins Zentrum seiner Oper. Zwischen Chaos und Ordnung bewegen sich nicht nur die Babylonier, sondern auch der jüdische Tammu, der sich der babylonischen Priesterin des Krieges und der freien Liebe, Inanna, zuwendet und seine einstige Getreue, die Seele, verlässt. Als zur Besänftigung der Götter, welche die Menschen Babylons einst mit der Sintflut straften, ein Menschenopfer dargebracht werden soll, fällt die Wahl des Priesterkönigs auf Tammu. Nach der Hinrichtung Tammus beschließt Inanna, in die Unterwelt hinabzusteigen, um den dort herrschenden Tod zu überzeugen, ihren Geliebten in die Welt der Lebenden zurückkehren zu lassen. Schließlich wird ein neuer Vertrag zwischen den Göttern und den Menschen geschlossen und die Ordnung – zumindest vorläufig – wiederhergestellt. Widmanns Partitur bildet ein klanglich-opulentes Kaleidoskop der heterogenen Gesellschaft Babylons, eine faszinierende Collage, in der unterschiedlichste Klangfarben, -Szenen und -Strukturen aufeinanderprallen. Hierbei werden zahlreiche Bezüge zur Musikgeschichte und zu bekannten Sujets hergestellt, u. a. zu Mozarts »Die Zauberflöte«. Eine Oper in Cinemascope, die nach ihrer Münchener Uraufführung 2012 nun in einer überarbeiteten Fassung auf die Bühne kommt.


Kategorie: Oper

Kunst und Musik – diese inspirierende Kombination im Bode-Museum, einem wahren Schmuckstück der Berliner Museumslandschaft, hat in den vergangenen Jahren viel Resonanz gefunden. An neun Sonntagvormittagen spielen Musikerinnen und Musiker der Staatskapelle Berlin ein gut einstündiges Konzert, bevor die Besucher dann das Museum und seine Schätze erkunden können.


Kategorie: Kammermusik

Wie findet eine Inszenierung ihren Weg auf die Bühne? Wie viele Menschen und welche Gewerke sind daran beteiligt, eine Aufführung zu kreieren und Ihnen einen besonderen Opernabend zu bereiten? Kommen Sie mit auf eine Entdeckungstour durch die Staatsoper Unter den Linden und das neue Probenzentrum. Erfahren Sie mehr über die 275-jährige reichhaltige Geschichte des Hauses und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und auf die »Bretter, die die Welt bedeuten«.


Kategorie: Führung

Wie findet eine Inszenierung ihren Weg auf die Bühne? Wie viele Menschen und welche Gewerke sind daran beteiligt, eine Aufführung zu kreieren und Ihnen einen besonderen Opernabend zu bereiten? Kommen Sie mit auf eine Entdeckungstour durch die Staatsoper Unter den Linden und das neue Probenzentrum. Erfahren Sie mehr über die 275-jährige reichhaltige Geschichte des Hauses und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und auf die »Bretter, die die Welt bedeuten«.


Kategorie: Führung

Wie findet eine Inszenierung ihren Weg auf die Bühne? Wie viele Menschen und welche Gewerke sind daran beteiligt, eine Aufführung zu kreieren und Ihnen einen besonderen Opernabend zu bereiten? Kommen Sie mit auf eine Entdeckungstour durch die Staatsoper Unter den Linden und das neue Probenzentrum. Erfahren Sie mehr über die 275-jährige reichhaltige Geschichte des Hauses und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und auf die »Bretter, die die Welt bedeuten«.


Kategorie: Führung

Wolfgang Amadeus Mozarts mit Abstand berühmteste Oper ist zugleich auch seine rätselhafteste. Der Prinz Tamino verliebt sich anhand eines Bildes in Pamina. Doch diese befindet sich, wie ihre Mutter, die Königin der Nacht, zu berichten weiß, in der Macht von Sarastro. Im Auftrag der Königin macht sich Tamino samt seinem Begleiter Papageno auf, Pamina aus Sarastros Tempelbezirk zu befreien. Doch kaum dort angekommen, stellt sich die Frage, welche der handelnden Figuren gut ist und welche böse, neu. Klar scheint nur, dass Pamina Taminos Liebe erwidert, und am Ende sind die beiden nach schweren Prüfungen vereint. Seit 25 Jahren steht August Everdings »Zauberflöten«-Inszenierung auf dem Spielplan der Staatsoper Unter den Linden – nun ist es an der Zeit, Mozarts vielschichtiges Meisterwerk einer neuerlichen Befragung zu unterziehen. In seiner Inszenierung entführt Yuval Sharon in nicht weniger fantasievolle, doch ästhetisch ganz andere Bilderwelten. Im Zentrum steht dabei die Idee einer Collage, wie sie schon Mozarts Musik selbst darstellt, indem sie beständig zwischen den Stilebenen des Singspiels und der Opera seria changiert. Dabei setzt sich Sharon gemeinsam mit Bühnenbildnerin Mimi Lien und Modedesigner Walter Van Beirendonck mit der Wiener Maschinenkomödie und dem Marionettentheater auseinander, an dem Heinrich von Kleist die verlorene »natürliche Grazie« des Menschen bewunderte. Bei Sharons Inszenierungsansatz hält die kindliche Phantasie die Fäden in der Hand. Auf Opernspielplänen ist es gängige Praxis, eine ältere Inszenierung durch die jeweils neue zu ersetzen. Doch neben der Neuproduktion der »Zauberflöte« steht auch weiterhin die für die Repertoirepflege so wichtige Everding-Inszenierung auf dem Spielplan – zwei verschiedene Perspektiven auf die weltweit meistgespielte deutschsprachige Oper.


Kategorie: Oper

Von den Grenzen der Sprache, vielmehr der Sprachverwirrung, handelt Jörg Widmanns »Babylon«. Der Komponist stellt hierin die multikulturelle Gesellschaft der vorantiken Hochkultur-Metropole ins Zentrum seiner Oper. Zwischen Chaos und Ordnung bewegen sich nicht nur die Babylonier, sondern auch der jüdische Tammu, der sich der babylonischen Priesterin des Krieges und der freien Liebe, Inanna, zuwendet und seine einstige Getreue, die Seele, verlässt. Als zur Besänftigung der Götter, welche die Menschen Babylons einst mit der Sintflut straften, ein Menschenopfer dargebracht werden soll, fällt die Wahl des Priesterkönigs auf Tammu. Nach der Hinrichtung Tammus beschließt Inanna, in die Unterwelt hinabzusteigen, um den dort herrschenden Tod zu überzeugen, ihren Geliebten in die Welt der Lebenden zurückkehren zu lassen. Schließlich wird ein neuer Vertrag zwischen den Göttern und den Menschen geschlossen und die Ordnung – zumindest vorläufig – wiederhergestellt. Widmanns Partitur bildet ein klanglich-opulentes Kaleidoskop der heterogenen Gesellschaft Babylons, eine faszinierende Collage, in der unterschiedlichste Klangfarben, -Szenen und -Strukturen aufeinanderprallen. Hierbei werden zahlreiche Bezüge zur Musikgeschichte und zu bekannten Sujets hergestellt, u. a. zu Mozarts »Die Zauberflöte«. Eine Oper in Cinemascope, die nach ihrer Münchener Uraufführung 2012 nun in einer überarbeiteten Fassung auf die Bühne kommt.


Kategorie: Oper

Wolfgang Amadeus Mozarts mit Abstand berühmteste Oper ist zugleich auch seine rätselhafteste. Der Prinz Tamino verliebt sich anhand eines Bildes in Pamina. Doch diese befindet sich, wie ihre Mutter, die Königin der Nacht, zu berichten weiß, in der Macht von Sarastro. Im Auftrag der Königin macht sich Tamino samt seinem Begleiter Papageno auf, Pamina aus Sarastros Tempelbezirk zu befreien. Doch kaum dort angekommen, stellt sich die Frage, welche der handelnden Figuren gut ist und welche böse, neu. Klar scheint nur, dass Pamina Taminos Liebe erwidert, und am Ende sind die beiden nach schweren Prüfungen vereint. Seit 25 Jahren steht August Everdings »Zauberflöten«-Inszenierung auf dem Spielplan der Staatsoper Unter den Linden – nun ist es an der Zeit, Mozarts vielschichtiges Meisterwerk einer neuerlichen Befragung zu unterziehen. In seiner Inszenierung entführt Yuval Sharon in nicht weniger fantasievolle, doch ästhetisch ganz andere Bilderwelten. Im Zentrum steht dabei die Idee einer Collage, wie sie schon Mozarts Musik selbst darstellt, indem sie beständig zwischen den Stilebenen des Singspiels und der Opera seria changiert. Dabei setzt sich Sharon gemeinsam mit Bühnenbildnerin Mimi Lien und Modedesigner Walter Van Beirendonck mit der Wiener Maschinenkomödie und dem Marionettentheater auseinander, an dem Heinrich von Kleist die verlorene »natürliche Grazie« des Menschen bewunderte. Bei Sharons Inszenierungsansatz hält die kindliche Phantasie die Fäden in der Hand. Auf Opernspielplänen ist es gängige Praxis, eine ältere Inszenierung durch die jeweils neue zu ersetzen. Doch neben der Neuproduktion der »Zauberflöte« steht auch weiterhin die für die Repertoirepflege so wichtige Everding-Inszenierung auf dem Spielplan – zwei verschiedene Perspektiven auf die weltweit meistgespielte deutschsprachige Oper.


Kategorie: Oper

»Spieglein, Spieglein an der Wand«: Das allbekannte Grimm’sche Märchen um die böse Stiefmutter, ihre Eifersucht auf Schneewittchens Schönheit, die sieben Zwerge und den vergifteten Apfel hat zahlreiche Bearbeitungen erfahren. Nur wenig bekannt ist, dass sich auch Engelbert Humperdinck, der Schöpfer der »Hänsel und Gretel«-Oper, mit diesem Stoff beschäftigt hat. 1888, noch vor seiner weltberühmten Märchenoper, arbeitete er an einem Liederspiel über das Märchen von Schneewittchen, zu dem ihm wie bei »Hänsel und Gretel« seine Schwester Adelheid Wette ein Libretto verfasst hatte. Weit gekommen ist Humperdinck aber nicht, lediglich vier Lieder sind aus diesem Märchenspiel überliefert. Der österreichische Komponist Wolfgang Mitterer, dessen Brüder-Grimm-Oper »Das tapfere Schneiderlein« bereits 2012 in der Werkstatt im Schiller Theater zu erleben war, machte sich 2016 daran, Humperdincks Fragment nach dem ursprünglichen Libretto zu vervollständigen. Für die fehlenden Partien bediente er sich musikalisch bei Humperdincks anderen Märchenopern »Hänsel und Gretel«, »Dornröschen« und »Die Königskinder«. Die Schicht aus originaler Musik Humperdincks, gesetzt für Klavier, Kontrabass und Perkussion, konfrontiert er mit einer ganz anderen Klangwelt aus elektronischen Zuspielungen. Neben vier Sängerinnen und Sängern, die in die wechselnden Rollen des Märchens schlüpfen, dürfen natürlich nicht die sieben Zwerge fehlen: Sie werden von Kindern des Kinderchors der Staatsoper verkörpert, die Schneewittchen beim Kampf gegen die böse Königin tatkräftig unterstützen.


Kategorie: Kinder & Jugend

»Spieglein, Spieglein an der Wand«: Das allbekannte Grimm’sche Märchen um die böse Stiefmutter, ihre Eifersucht auf Schneewittchens Schönheit, die sieben Zwerge und den vergifteten Apfel hat zahlreiche Bearbeitungen erfahren. Nur wenig bekannt ist, dass sich auch Engelbert Humperdinck, der Schöpfer der »Hänsel und Gretel«-Oper, mit diesem Stoff beschäftigt hat. 1888, noch vor seiner weltberühmten Märchenoper, arbeitete er an einem Liederspiel über das Märchen von Schneewittchen, zu dem ihm wie bei »Hänsel und Gretel« seine Schwester Adelheid Wette ein Libretto verfasst hatte. Weit gekommen ist Humperdinck aber nicht, lediglich vier Lieder sind aus diesem Märchenspiel überliefert. Der österreichische Komponist Wolfgang Mitterer, dessen Brüder-Grimm-Oper »Das tapfere Schneiderlein« bereits 2012 in der Werkstatt im Schiller Theater zu erleben war, machte sich 2016 daran, Humperdincks Fragment nach dem ursprünglichen Libretto zu vervollständigen. Für die fehlenden Partien bediente er sich musikalisch bei Humperdincks anderen Märchenopern »Hänsel und Gretel«, »Dornröschen« und »Die Königskinder«. Die Schicht aus originaler Musik Humperdincks, gesetzt für Klavier, Kontrabass und Perkussion, konfrontiert er mit einer ganz anderen Klangwelt aus elektronischen Zuspielungen. Neben vier Sängerinnen und Sängern, die in die wechselnden Rollen des Märchens schlüpfen, dürfen natürlich nicht die sieben Zwerge fehlen: Sie werden von Kindern des Kinderchors der Staatsoper verkörpert, die Schneewittchen beim Kampf gegen die böse Königin tatkräftig unterstützen.


Kategorie: Kinder & Jugend

»Spieglein, Spieglein an der Wand«: Das allbekannte Grimm’sche Märchen um die böse Stiefmutter, ihre Eifersucht auf Schneewittchens Schönheit, die sieben Zwerge und den vergifteten Apfel hat zahlreiche Bearbeitungen erfahren. Nur wenig bekannt ist, dass sich auch Engelbert Humperdinck, der Schöpfer der »Hänsel und Gretel«-Oper, mit diesem Stoff beschäftigt hat. 1888, noch vor seiner weltberühmten Märchenoper, arbeitete er an einem Liederspiel über das Märchen von Schneewittchen, zu dem ihm wie bei »Hänsel und Gretel« seine Schwester Adelheid Wette ein Libretto verfasst hatte. Weit gekommen ist Humperdinck aber nicht, lediglich vier Lieder sind aus diesem Märchenspiel überliefert. Der österreichische Komponist Wolfgang Mitterer, dessen Brüder-Grimm-Oper »Das tapfere Schneiderlein« bereits 2012 in der Werkstatt im Schiller Theater zu erleben war, machte sich 2016 daran, Humperdincks Fragment nach dem ursprünglichen Libretto zu vervollständigen. Für die fehlenden Partien bediente er sich musikalisch bei Humperdincks anderen Märchenopern »Hänsel und Gretel«, »Dornröschen« und »Die Königskinder«. Die Schicht aus originaler Musik Humperdincks, gesetzt für Klavier, Kontrabass und Perkussion, konfrontiert er mit einer ganz anderen Klangwelt aus elektronischen Zuspielungen. Neben vier Sängerinnen und Sängern, die in die wechselnden Rollen des Märchens schlüpfen, dürfen natürlich nicht die sieben Zwerge fehlen: Sie werden von Kindern des Kinderchors der Staatsoper verkörpert, die Schneewittchen beim Kampf gegen die böse Königin tatkräftig unterstützen.


Kategorie: Kinder & Jugend

Die Kurtisane Violetta Valéry ist eine der begehrtesten Frauen von Paris und kostet das Leben in vollen Zügen aus. Niemand ahnt, dass sie an Tuberkulose erkrankt und dem Tod schon viel näher ist, als sie selbst es wahrhaben möchte. Mit dem naiven Romantiker Alfredo Germont, der nie geahnte Gefühle in ihr weckt, glaubt sie noch einmal ein neues Leben beginnen zu können. Doch die Beziehung beschädigt das Ansehen seiner Familie und Alfredos Vater fordert die Trennung des ungleichen Paares. Violetta, zunehmend von der Krankheit gezeichnet, verzichtet schließlich auf den Geliebten und spielt ihm vor, nun mit einem anderen, reichen Mann glücklich zu sein Ursprünglich hatte Giuseppe Verdi geplant, seine Opernadaption von Alexandre Dumas’ »La Dame aux camélias« unter dem Titel »Amore e morte« (»Liebe und Tod«) herauszubringen. Schon die ersten fiebrig zitternden Klänge der Geigen und die immer kurzatmiger werdenden Phrasen der ersten Takte klingen wie das Delirium einer Todkranken. Flüchtige Vergnügungen verbinden sich im weiteren Verlauf der Oper auch musikalisch mit der durch die Krankheit aufs Extremste gesteigerten Vergänglichkeit. Verdis nuancenreiche, klanglich fein gestaltete und zuweilen berauschende Partitur zeichnet das Porträt einer begehrten und doch verachteten Schönheit, die zusammen mit der oberflächlichen, egoistischen und scheinheiligen Gesellschaft rauschende Feste feiert und doch unendlich allein mit ihren Todesahnungen bleibt.


Kategorie: Oper

Wie findet eine Inszenierung ihren Weg auf die Bühne? Wie viele Menschen und welche Gewerke sind daran beteiligt, eine Aufführung zu kreieren und Ihnen einen besonderen Opernabend zu bereiten? Kommen Sie mit auf eine Entdeckungstour durch die Staatsoper Unter den Linden und das neue Probenzentrum. Erfahren Sie mehr über die 275-jährige reichhaltige Geschichte des Hauses und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und auf die »Bretter, die die Welt bedeuten«.


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Wie findet eine Inszenierung ihren Weg auf die Bühne? Wie viele Menschen und welche Gewerke sind daran beteiligt, eine Aufführung zu kreieren und Ihnen einen besonderen Opernabend zu bereiten? Kommen Sie mit auf eine Entdeckungstour durch die Staatsoper Unter den Linden und das neue Probenzentrum. Erfahren Sie mehr über die 275-jährige reichhaltige Geschichte des Hauses und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und auf die »Bretter, die die Welt bedeuten«.


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»Spieglein, Spieglein an der Wand«: Das allbekannte Grimm’sche Märchen um die böse Stiefmutter, ihre Eifersucht auf Schneewittchens Schönheit, die sieben Zwerge und den vergifteten Apfel hat zahlreiche Bearbeitungen erfahren. Nur wenig bekannt ist, dass sich auch Engelbert Humperdinck, der Schöpfer der »Hänsel und Gretel«-Oper, mit diesem Stoff beschäftigt hat. 1888, noch vor seiner weltberühmten Märchenoper, arbeitete er an einem Liederspiel über das Märchen von Schneewittchen, zu dem ihm wie bei »Hänsel und Gretel« seine Schwester Adelheid Wette ein Libretto verfasst hatte. Weit gekommen ist Humperdinck aber nicht, lediglich vier Lieder sind aus diesem Märchenspiel überliefert. Der österreichische Komponist Wolfgang Mitterer, dessen Brüder-Grimm-Oper »Das tapfere Schneiderlein« bereits 2012 in der Werkstatt im Schiller Theater zu erleben war, machte sich 2016 daran, Humperdincks Fragment nach dem ursprünglichen Libretto zu vervollständigen. Für die fehlenden Partien bediente er sich musikalisch bei Humperdincks anderen Märchenopern »Hänsel und Gretel«, »Dornröschen« und »Die Königskinder«. Die Schicht aus originaler Musik Humperdincks, gesetzt für Klavier, Kontrabass und Perkussion, konfrontiert er mit einer ganz anderen Klangwelt aus elektronischen Zuspielungen. Neben vier Sängerinnen und Sängern, die in die wechselnden Rollen des Märchens schlüpfen, dürfen natürlich nicht die sieben Zwerge fehlen: Sie werden von Kindern des Kinderchors der Staatsoper verkörpert, die Schneewittchen beim Kampf gegen die böse Königin tatkräftig unterstützen.


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Wolfgang Amadeus Mozarts mit Abstand berühmteste Oper ist zugleich auch seine rätselhafteste. Der Prinz Tamino verliebt sich anhand eines Bildes in Pamina. Doch diese befindet sich, wie ihre Mutter, die Königin der Nacht, zu berichten weiß, in der Macht von Sarastro. Im Auftrag der Königin macht sich Tamino samt seinem Begleiter Papageno auf, Pamina aus Sarastros Tempelbezirk zu befreien. Doch kaum dort angekommen, stellt sich die Frage, welche der handelnden Figuren gut ist und welche böse, neu. Klar scheint nur, dass Pamina Taminos Liebe erwidert, und am Ende sind die beiden nach schweren Prüfungen vereint. Seit 25 Jahren steht August Everdings »Zauberflöten«-Inszenierung auf dem Spielplan der Staatsoper Unter den Linden – nun ist es an der Zeit, Mozarts vielschichtiges Meisterwerk einer neuerlichen Befragung zu unterziehen. In seiner Inszenierung entführt Yuval Sharon in nicht weniger fantasievolle, doch ästhetisch ganz andere Bilderwelten. Im Zentrum steht dabei die Idee einer Collage, wie sie schon Mozarts Musik selbst darstellt, indem sie beständig zwischen den Stilebenen des Singspiels und der Opera seria changiert. Dabei setzt sich Sharon gemeinsam mit Bühnenbildnerin Mimi Lien und Modedesigner Walter Van Beirendonck mit der Wiener Maschinenkomödie und dem Marionettentheater auseinander, an dem Heinrich von Kleist die verlorene »natürliche Grazie« des Menschen bewunderte. Bei Sharons Inszenierungsansatz hält die kindliche Phantasie die Fäden in der Hand. Auf Opernspielplänen ist es gängige Praxis, eine ältere Inszenierung durch die jeweils neue zu ersetzen. Doch neben der Neuproduktion der »Zauberflöte« steht auch weiterhin die für die Repertoirepflege so wichtige Everding-Inszenierung auf dem Spielplan – zwei verschiedene Perspektiven auf die weltweit meistgespielte deutschsprachige Oper.


Kategorie: Oper


Kategorie: Kinder & Jugend


Kategorie: Kinder & Jugend

Wie findet eine Inszenierung ihren Weg auf die Bühne? Wie viele Menschen und welche Gewerke sind daran beteiligt, eine Aufführung zu kreieren und Ihnen einen besonderen Opernabend zu bereiten? Kommen Sie mit auf eine Entdeckungstour durch die Staatsoper Unter den Linden und das neue Probenzentrum. Erfahren Sie mehr über die 275-jährige reichhaltige Geschichte des Hauses und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und auf die »Bretter, die die Welt bedeuten«.


Kategorie: Führung

Wie findet eine Inszenierung ihren Weg auf die Bühne? Wie viele Menschen und welche Gewerke sind daran beteiligt, eine Aufführung zu kreieren und Ihnen einen besonderen Opernabend zu bereiten? Kommen Sie mit auf eine Entdeckungstour durch die Staatsoper Unter den Linden und das neue Probenzentrum. Erfahren Sie mehr über die 275-jährige reichhaltige Geschichte des Hauses und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und auf die »Bretter, die die Welt bedeuten«.


Kategorie: Führung

»Spieglein, Spieglein an der Wand«: Das allbekannte Grimm’sche Märchen um die böse Stiefmutter, ihre Eifersucht auf Schneewittchens Schönheit, die sieben Zwerge und den vergifteten Apfel hat zahlreiche Bearbeitungen erfahren. Nur wenig bekannt ist, dass sich auch Engelbert Humperdinck, der Schöpfer der »Hänsel und Gretel«-Oper, mit diesem Stoff beschäftigt hat. 1888, noch vor seiner weltberühmten Märchenoper, arbeitete er an einem Liederspiel über das Märchen von Schneewittchen, zu dem ihm wie bei »Hänsel und Gretel« seine Schwester Adelheid Wette ein Libretto verfasst hatte. Weit gekommen ist Humperdinck aber nicht, lediglich vier Lieder sind aus diesem Märchenspiel überliefert. Der österreichische Komponist Wolfgang Mitterer, dessen Brüder-Grimm-Oper »Das tapfere Schneiderlein« bereits 2012 in der Werkstatt im Schiller Theater zu erleben war, machte sich 2016 daran, Humperdincks Fragment nach dem ursprünglichen Libretto zu vervollständigen. Für die fehlenden Partien bediente er sich musikalisch bei Humperdincks anderen Märchenopern »Hänsel und Gretel«, »Dornröschen« und »Die Königskinder«. Die Schicht aus originaler Musik Humperdincks, gesetzt für Klavier, Kontrabass und Perkussion, konfrontiert er mit einer ganz anderen Klangwelt aus elektronischen Zuspielungen. Neben vier Sängerinnen und Sängern, die in die wechselnden Rollen des Märchens schlüpfen, dürfen natürlich nicht die sieben Zwerge fehlen: Sie werden von Kindern des Kinderchors der Staatsoper verkörpert, die Schneewittchen beim Kampf gegen die böse Königin tatkräftig unterstützen.


Kategorie: Kinder & Jugend

Die Kurtisane Violetta Valéry ist eine der begehrtesten Frauen von Paris und kostet das Leben in vollen Zügen aus. Niemand ahnt, dass sie an Tuberkulose erkrankt und dem Tod schon viel näher ist, als sie selbst es wahrhaben möchte. Mit dem naiven Romantiker Alfredo Germont, der nie geahnte Gefühle in ihr weckt, glaubt sie noch einmal ein neues Leben beginnen zu können. Doch die Beziehung beschädigt das Ansehen seiner Familie und Alfredos Vater fordert die Trennung des ungleichen Paares. Violetta, zunehmend von der Krankheit gezeichnet, verzichtet schließlich auf den Geliebten und spielt ihm vor, nun mit einem anderen, reichen Mann glücklich zu sein Ursprünglich hatte Giuseppe Verdi geplant, seine Opernadaption von Alexandre Dumas’ »La Dame aux camélias« unter dem Titel »Amore e morte« (»Liebe und Tod«) herauszubringen. Schon die ersten fiebrig zitternden Klänge der Geigen und die immer kurzatmiger werdenden Phrasen der ersten Takte klingen wie das Delirium einer Todkranken. Flüchtige Vergnügungen verbinden sich im weiteren Verlauf der Oper auch musikalisch mit der durch die Krankheit aufs Extremste gesteigerten Vergänglichkeit. Verdis nuancenreiche, klanglich fein gestaltete und zuweilen berauschende Partitur zeichnet das Porträt einer begehrten und doch verachteten Schönheit, die zusammen mit der oberflächlichen, egoistischen und scheinheiligen Gesellschaft rauschende Feste feiert und doch unendlich allein mit ihren Todesahnungen bleibt.


Kategorie: Oper


Kategorie: Kinder & Jugend

»Spieglein, Spieglein an der Wand«: Das allbekannte Grimm’sche Märchen um die böse Stiefmutter, ihre Eifersucht auf Schneewittchens Schönheit, die sieben Zwerge und den vergifteten Apfel hat zahlreiche Bearbeitungen erfahren. Nur wenig bekannt ist, dass sich auch Engelbert Humperdinck, der Schöpfer der »Hänsel und Gretel«-Oper, mit diesem Stoff beschäftigt hat. 1888, noch vor seiner weltberühmten Märchenoper, arbeitete er an einem Liederspiel über das Märchen von Schneewittchen, zu dem ihm wie bei »Hänsel und Gretel« seine Schwester Adelheid Wette ein Libretto verfasst hatte. Weit gekommen ist Humperdinck aber nicht, lediglich vier Lieder sind aus diesem Märchenspiel überliefert. Der österreichische Komponist Wolfgang Mitterer, dessen Brüder-Grimm-Oper »Das tapfere Schneiderlein« bereits 2012 in der Werkstatt im Schiller Theater zu erleben war, machte sich 2016 daran, Humperdincks Fragment nach dem ursprünglichen Libretto zu vervollständigen. Für die fehlenden Partien bediente er sich musikalisch bei Humperdincks anderen Märchenopern »Hänsel und Gretel«, »Dornröschen« und »Die Königskinder«. Die Schicht aus originaler Musik Humperdincks, gesetzt für Klavier, Kontrabass und Perkussion, konfrontiert er mit einer ganz anderen Klangwelt aus elektronischen Zuspielungen. Neben vier Sängerinnen und Sängern, die in die wechselnden Rollen des Märchens schlüpfen, dürfen natürlich nicht die sieben Zwerge fehlen: Sie werden von Kindern des Kinderchors der Staatsoper verkörpert, die Schneewittchen beim Kampf gegen die böse Königin tatkräftig unterstützen.


Kategorie: Kinder & Jugend

Von den Grenzen der Sprache, vielmehr der Sprachverwirrung, handelt Jörg Widmanns »Babylon«. Der Komponist stellt hierin die multikulturelle Gesellschaft der vorantiken Hochkultur-Metropole ins Zentrum seiner Oper. Zwischen Chaos und Ordnung bewegen sich nicht nur die Babylonier, sondern auch der jüdische Tammu, der sich der babylonischen Priesterin des Krieges und der freien Liebe, Inanna, zuwendet und seine einstige Getreue, die Seele, verlässt. Als zur Besänftigung der Götter, welche die Menschen Babylons einst mit der Sintflut straften, ein Menschenopfer dargebracht werden soll, fällt die Wahl des Priesterkönigs auf Tammu. Nach der Hinrichtung Tammus beschließt Inanna, in die Unterwelt hinabzusteigen, um den dort herrschenden Tod zu überzeugen, ihren Geliebten in die Welt der Lebenden zurückkehren zu lassen. Schließlich wird ein neuer Vertrag zwischen den Göttern und den Menschen geschlossen und die Ordnung – zumindest vorläufig – wiederhergestellt. Widmanns Partitur bildet ein klanglich-opulentes Kaleidoskop der heterogenen Gesellschaft Babylons, eine faszinierende Collage, in der unterschiedlichste Klangfarben, -Szenen und -Strukturen aufeinanderprallen. Hierbei werden zahlreiche Bezüge zur Musikgeschichte und zu bekannten Sujets hergestellt, u. a. zu Mozarts »Die Zauberflöte«. Eine Oper in Cinemascope, die nach ihrer Münchener Uraufführung 2012 nun in einer überarbeiteten Fassung auf die Bühne kommt.


Kategorie: Oper

»Spieglein, Spieglein an der Wand«: Das allbekannte Grimm’sche Märchen um die böse Stiefmutter, ihre Eifersucht auf Schneewittchens Schönheit, die sieben Zwerge und den vergifteten Apfel hat zahlreiche Bearbeitungen erfahren. Nur wenig bekannt ist, dass sich auch Engelbert Humperdinck, der Schöpfer der »Hänsel und Gretel«-Oper, mit diesem Stoff beschäftigt hat. 1888, noch vor seiner weltberühmten Märchenoper, arbeitete er an einem Liederspiel über das Märchen von Schneewittchen, zu dem ihm wie bei »Hänsel und Gretel« seine Schwester Adelheid Wette ein Libretto verfasst hatte. Weit gekommen ist Humperdinck aber nicht, lediglich vier Lieder sind aus diesem Märchenspiel überliefert. Der österreichische Komponist Wolfgang Mitterer, dessen Brüder-Grimm-Oper »Das tapfere Schneiderlein« bereits 2012 in der Werkstatt im Schiller Theater zu erleben war, machte sich 2016 daran, Humperdincks Fragment nach dem ursprünglichen Libretto zu vervollständigen. Für die fehlenden Partien bediente er sich musikalisch bei Humperdincks anderen Märchenopern »Hänsel und Gretel«, »Dornröschen« und »Die Königskinder«. Die Schicht aus originaler Musik Humperdincks, gesetzt für Klavier, Kontrabass und Perkussion, konfrontiert er mit einer ganz anderen Klangwelt aus elektronischen Zuspielungen. Neben vier Sängerinnen und Sängern, die in die wechselnden Rollen des Märchens schlüpfen, dürfen natürlich nicht die sieben Zwerge fehlen: Sie werden von Kindern des Kinderchors der Staatsoper verkörpert, die Schneewittchen beim Kampf gegen die böse Königin tatkräftig unterstützen.


Kategorie: Kinder & Jugend

»Spieglein, Spieglein an der Wand«: Das allbekannte Grimm’sche Märchen um die böse Stiefmutter, ihre Eifersucht auf Schneewittchens Schönheit, die sieben Zwerge und den vergifteten Apfel hat zahlreiche Bearbeitungen erfahren. Nur wenig bekannt ist, dass sich auch Engelbert Humperdinck, der Schöpfer der »Hänsel und Gretel«-Oper, mit diesem Stoff beschäftigt hat. 1888, noch vor seiner weltberühmten Märchenoper, arbeitete er an einem Liederspiel über das Märchen von Schneewittchen, zu dem ihm wie bei »Hänsel und Gretel« seine Schwester Adelheid Wette ein Libretto verfasst hatte. Weit gekommen ist Humperdinck aber nicht, lediglich vier Lieder sind aus diesem Märchenspiel überliefert. Der österreichische Komponist Wolfgang Mitterer, dessen Brüder-Grimm-Oper »Das tapfere Schneiderlein« bereits 2012 in der Werkstatt im Schiller Theater zu erleben war, machte sich 2016 daran, Humperdincks Fragment nach dem ursprünglichen Libretto zu vervollständigen. Für die fehlenden Partien bediente er sich musikalisch bei Humperdincks anderen Märchenopern »Hänsel und Gretel«, »Dornröschen« und »Die Königskinder«. Die Schicht aus originaler Musik Humperdincks, gesetzt für Klavier, Kontrabass und Perkussion, konfrontiert er mit einer ganz anderen Klangwelt aus elektronischen Zuspielungen. Neben vier Sängerinnen und Sängern, die in die wechselnden Rollen des Märchens schlüpfen, dürfen natürlich nicht die sieben Zwerge fehlen: Sie werden von Kindern des Kinderchors der Staatsoper verkörpert, die Schneewittchen beim Kampf gegen die böse Königin tatkräftig unterstützen.


Kategorie: Kinder & Jugend

Von den Grenzen der Sprache, vielmehr der Sprachverwirrung, handelt Jörg Widmanns »Babylon«. Der Komponist stellt hierin die multikulturelle Gesellschaft der vorantiken Hochkultur-Metropole ins Zentrum seiner Oper. Zwischen Chaos und Ordnung bewegen sich nicht nur die Babylonier, sondern auch der jüdische Tammu, der sich der babylonischen Priesterin des Krieges und der freien Liebe, Inanna, zuwendet und seine einstige Getreue, die Seele, verlässt. Als zur Besänftigung der Götter, welche die Menschen Babylons einst mit der Sintflut straften, ein Menschenopfer dargebracht werden soll, fällt die Wahl des Priesterkönigs auf Tammu. Nach der Hinrichtung Tammus beschließt Inanna, in die Unterwelt hinabzusteigen, um den dort herrschenden Tod zu überzeugen, ihren Geliebten in die Welt der Lebenden zurückkehren zu lassen. Schließlich wird ein neuer Vertrag zwischen den Göttern und den Menschen geschlossen und die Ordnung – zumindest vorläufig – wiederhergestellt. Widmanns Partitur bildet ein klanglich-opulentes Kaleidoskop der heterogenen Gesellschaft Babylons, eine faszinierende Collage, in der unterschiedlichste Klangfarben, -Szenen und -Strukturen aufeinanderprallen. Hierbei werden zahlreiche Bezüge zur Musikgeschichte und zu bekannten Sujets hergestellt, u. a. zu Mozarts »Die Zauberflöte«. Eine Oper in Cinemascope, die nach ihrer Münchener Uraufführung 2012 nun in einer überarbeiteten Fassung auf die Bühne kommt.


Kategorie: Oper

Wie findet eine Inszenierung ihren Weg auf die Bühne? Wie viele Menschen und welche Gewerke sind daran beteiligt, eine Aufführung zu kreieren und Ihnen einen besonderen Opernabend zu bereiten? Kommen Sie mit auf eine Entdeckungstour durch die Staatsoper Unter den Linden und das neue Probenzentrum. Erfahren Sie mehr über die 275-jährige reichhaltige Geschichte des Hauses und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und auf die »Bretter, die die Welt bedeuten«.


Kategorie: Führung

Wie findet eine Inszenierung ihren Weg auf die Bühne? Wie viele Menschen und welche Gewerke sind daran beteiligt, eine Aufführung zu kreieren und Ihnen einen besonderen Opernabend zu bereiten? Kommen Sie mit auf eine Entdeckungstour durch die Staatsoper Unter den Linden und das neue Probenzentrum. Erfahren Sie mehr über die 275-jährige reichhaltige Geschichte des Hauses und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und auf die »Bretter, die die Welt bedeuten«.


Kategorie: Führung

Wie findet eine Inszenierung ihren Weg auf die Bühne? Wie viele Menschen und welche Gewerke sind daran beteiligt, eine Aufführung zu kreieren und Ihnen einen besonderen Opernabend zu bereiten? Kommen Sie mit auf eine Entdeckungstour durch die Staatsoper Unter den Linden und das neue Probenzentrum. Erfahren Sie mehr über die 275-jährige reichhaltige Geschichte des Hauses und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und auf die »Bretter, die die Welt bedeuten«.


Kategorie: Führung

Wie findet eine Inszenierung ihren Weg auf die Bühne? Wie viele Menschen und welche Gewerke sind daran beteiligt, eine Aufführung zu kreieren und Ihnen einen besonderen Opernabend zu bereiten? Kommen Sie mit auf eine Entdeckungstour durch die Staatsoper Unter den Linden und das neue Probenzentrum. Erfahren Sie mehr über die 275-jährige reichhaltige Geschichte des Hauses und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und auf die »Bretter, die die Welt bedeuten«.


Kategorie: Führung

»Spieglein, Spieglein an der Wand«: Das allbekannte Grimm’sche Märchen um die böse Stiefmutter, ihre Eifersucht auf Schneewittchens Schönheit, die sieben Zwerge und den vergifteten Apfel hat zahlreiche Bearbeitungen erfahren. Nur wenig bekannt ist, dass sich auch Engelbert Humperdinck, der Schöpfer der »Hänsel und Gretel«-Oper, mit diesem Stoff beschäftigt hat. 1888, noch vor seiner weltberühmten Märchenoper, arbeitete er an einem Liederspiel über das Märchen von Schneewittchen, zu dem ihm wie bei »Hänsel und Gretel« seine Schwester Adelheid Wette ein Libretto verfasst hatte. Weit gekommen ist Humperdinck aber nicht, lediglich vier Lieder sind aus diesem Märchenspiel überliefert. Der österreichische Komponist Wolfgang Mitterer, dessen Brüder-Grimm-Oper »Das tapfere Schneiderlein« bereits 2012 in der Werkstatt im Schiller Theater zu erleben war, machte sich 2016 daran, Humperdincks Fragment nach dem ursprünglichen Libretto zu vervollständigen. Für die fehlenden Partien bediente er sich musikalisch bei Humperdincks anderen Märchenopern »Hänsel und Gretel«, »Dornröschen« und »Die Königskinder«. Die Schicht aus originaler Musik Humperdincks, gesetzt für Klavier, Kontrabass und Perkussion, konfrontiert er mit einer ganz anderen Klangwelt aus elektronischen Zuspielungen. Neben vier Sängerinnen und Sängern, die in die wechselnden Rollen des Märchens schlüpfen, dürfen natürlich nicht die sieben Zwerge fehlen: Sie werden von Kindern des Kinderchors der Staatsoper verkörpert, die Schneewittchen beim Kampf gegen die böse Königin tatkräftig unterstützen.


Kategorie: Kinder & Jugend

Die Kurtisane Violetta Valéry ist eine der begehrtesten Frauen von Paris und kostet das Leben in vollen Zügen aus. Niemand ahnt, dass sie an Tuberkulose erkrankt und dem Tod schon viel näher ist, als sie selbst es wahrhaben möchte. Mit dem naiven Romantiker Alfredo Germont, der nie geahnte Gefühle in ihr weckt, glaubt sie noch einmal ein neues Leben beginnen zu können. Doch die Beziehung beschädigt das Ansehen seiner Familie und Alfredos Vater fordert die Trennung des ungleichen Paares. Violetta, zunehmend von der Krankheit gezeichnet, verzichtet schließlich auf den Geliebten und spielt ihm vor, nun mit einem anderen, reichen Mann glücklich zu sein Ursprünglich hatte Giuseppe Verdi geplant, seine Opernadaption von Alexandre Dumas’ »La Dame aux camélias« unter dem Titel »Amore e morte« (»Liebe und Tod«) herauszubringen. Schon die ersten fiebrig zitternden Klänge der Geigen und die immer kurzatmiger werdenden Phrasen der ersten Takte klingen wie das Delirium einer Todkranken. Flüchtige Vergnügungen verbinden sich im weiteren Verlauf der Oper auch musikalisch mit der durch die Krankheit aufs Extremste gesteigerten Vergänglichkeit. Verdis nuancenreiche, klanglich fein gestaltete und zuweilen berauschende Partitur zeichnet das Porträt einer begehrten und doch verachteten Schönheit, die zusammen mit der oberflächlichen, egoistischen und scheinheiligen Gesellschaft rauschende Feste feiert und doch unendlich allein mit ihren Todesahnungen bleibt.


Kategorie: Oper

Kunst und Musik – diese inspirierende Kombination im Bode-Museum, einem wahren Schmuckstück der Berliner Museumslandschaft, hat in den vergangenen Jahren viel Resonanz gefunden. An neun Sonntagvormittagen spielen Musikerinnen und Musiker der Staatskapelle Berlin ein gut einstündiges Konzert, bevor die Besucher dann das Museum und seine Schätze erkunden können.


Kategorie: Kammermusik

Wie findet eine Inszenierung ihren Weg auf die Bühne? Wie viele Menschen und welche Gewerke sind daran beteiligt, eine Aufführung zu kreieren und Ihnen einen besonderen Opernabend zu bereiten? Kommen Sie mit auf eine Entdeckungstour durch die Staatsoper Unter den Linden und das neue Probenzentrum. Erfahren Sie mehr über die 275-jährige reichhaltige Geschichte des Hauses und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und auf die »Bretter, die die Welt bedeuten«.


Kategorie: Führung

Wie findet eine Inszenierung ihren Weg auf die Bühne? Wie viele Menschen und welche Gewerke sind daran beteiligt, eine Aufführung zu kreieren und Ihnen einen besonderen Opernabend zu bereiten? Kommen Sie mit auf eine Entdeckungstour durch die Staatsoper Unter den Linden und das neue Probenzentrum. Erfahren Sie mehr über die 275-jährige reichhaltige Geschichte des Hauses und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und auf die »Bretter, die die Welt bedeuten«.


Kategorie: Führung

Wie findet eine Inszenierung ihren Weg auf die Bühne? Wie viele Menschen und welche Gewerke sind daran beteiligt, eine Aufführung zu kreieren und Ihnen einen besonderen Opernabend zu bereiten? Kommen Sie mit auf eine Entdeckungstour durch die Staatsoper Unter den Linden und das neue Probenzentrum. Erfahren Sie mehr über die 275-jährige reichhaltige Geschichte des Hauses und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und auf die »Bretter, die die Welt bedeuten«.


Kategorie: Führung

Wie findet eine Inszenierung ihren Weg auf die Bühne? Wie viele Menschen und welche Gewerke sind daran beteiligt, eine Aufführung zu kreieren und Ihnen einen besonderen Opernabend zu bereiten? Kommen Sie mit auf eine Entdeckungstour durch die Staatsoper Unter den Linden und das neue Probenzentrum. Erfahren Sie mehr über die 275-jährige reichhaltige Geschichte des Hauses und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und auf die »Bretter, die die Welt bedeuten«.


Kategorie: Führung

»Spieglein, Spieglein an der Wand«: Das allbekannte Grimm’sche Märchen um die böse Stiefmutter, ihre Eifersucht auf Schneewittchens Schönheit, die sieben Zwerge und den vergifteten Apfel hat zahlreiche Bearbeitungen erfahren. Nur wenig bekannt ist, dass sich auch Engelbert Humperdinck, der Schöpfer der »Hänsel und Gretel«-Oper, mit diesem Stoff beschäftigt hat. 1888, noch vor seiner weltberühmten Märchenoper, arbeitete er an einem Liederspiel über das Märchen von Schneewittchen, zu dem ihm wie bei »Hänsel und Gretel« seine Schwester Adelheid Wette ein Libretto verfasst hatte. Weit gekommen ist Humperdinck aber nicht, lediglich vier Lieder sind aus diesem Märchenspiel überliefert. Der österreichische Komponist Wolfgang Mitterer, dessen Brüder-Grimm-Oper »Das tapfere Schneiderlein« bereits 2012 in der Werkstatt im Schiller Theater zu erleben war, machte sich 2016 daran, Humperdincks Fragment nach dem ursprünglichen Libretto zu vervollständigen. Für die fehlenden Partien bediente er sich musikalisch bei Humperdincks anderen Märchenopern »Hänsel und Gretel«, »Dornröschen« und »Die Königskinder«. Die Schicht aus originaler Musik Humperdincks, gesetzt für Klavier, Kontrabass und Perkussion, konfrontiert er mit einer ganz anderen Klangwelt aus elektronischen Zuspielungen. Neben vier Sängerinnen und Sängern, die in die wechselnden Rollen des Märchens schlüpfen, dürfen natürlich nicht die sieben Zwerge fehlen: Sie werden von Kindern des Kinderchors der Staatsoper verkörpert, die Schneewittchen beim Kampf gegen die böse Königin tatkräftig unterstützen.


Kategorie: Kinder & Jugend

Die sieben großen Berliner Orchester verstehen sich als Sinnbild für die Vielfalt der deutschen Gesellschaft. Auf die Verankerung im Kulturleben der Bundesrepublik Deutschland verweisen schon einige Namen dieser Ensembles: Deutsches Symphonie-Orchester Berlin oder Orchester der Deutschen Oper Berlin. Zugleich kann ein Kollektiv wohl kaum diverser und internationaler als die Musikerinnen und Musiker der großen Berliner Orchester sein – die Wurzeln der Musikerinnen und Musiker reichen in die ganze Welt, unter anderem nach China und Südkorea,  auf die arabische Halbinsel, in die USA, nach Russland, Chile, Australien und in viele europäische Länder. Sie spiegeln somit im Kleinen den Makrokosmos der vielfältigen deutschen Gesellschaft wider. Oder umgekehrt: Deutschland klingt so vielstimmig wie ein Berliner Orchester! Die sieben großen Berliner Orchester wollen  für die Vielfalt nicht nur ihrer eigenen Ensembles, sondern der gesamten Gesellschaft eintreten. Daher schließen sich Musikerinnen und Musiker der Staatskapelle Berlin, der Berliner Philharmoniker, des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin, des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin, des Konzerthausorchesters Berlin, des Orchesters der Deutschen Oper Berlin und des Orchesters der Komischen Oper Berlin erstmals in ihrer langen traditionsreichen Geschichte zusammen, um ein Konzert für eine offene und diverse Gesellschaft zu geben. Diversität ist hierbei auch musikalisch Programm – die Auswahl an Werken unterstreicht die Aussage des von den Orchestermusikerinnen und -musikern initiierten und konzipierten Gemeinschaftsprojekts: Vielklang hoch 7 für eine vielfältige Gesellschaft! Tickets für 8 € (ermäßigt 5€) sind im Konzerthaus Berlin erhältlich.


Kategorie: Konzert

Von den Grenzen der Sprache, vielmehr der Sprachverwirrung, handelt Jörg Widmanns »Babylon«. Der Komponist stellt hierin die multikulturelle Gesellschaft der vorantiken Hochkultur-Metropole ins Zentrum seiner Oper. Zwischen Chaos und Ordnung bewegen sich nicht nur die Babylonier, sondern auch der jüdische Tammu, der sich der babylonischen Priesterin des Krieges und der freien Liebe, Inanna, zuwendet und seine einstige Getreue, die Seele, verlässt. Als zur Besänftigung der Götter, welche die Menschen Babylons einst mit der Sintflut straften, ein Menschenopfer dargebracht werden soll, fällt die Wahl des Priesterkönigs auf Tammu. Nach der Hinrichtung Tammus beschließt Inanna, in die Unterwelt hinabzusteigen, um den dort herrschenden Tod zu überzeugen, ihren Geliebten in die Welt der Lebenden zurückkehren zu lassen. Schließlich wird ein neuer Vertrag zwischen den Göttern und den Menschen geschlossen und die Ordnung – zumindest vorläufig – wiederhergestellt. Widmanns Partitur bildet ein klanglich-opulentes Kaleidoskop der heterogenen Gesellschaft Babylons, eine faszinierende Collage, in der unterschiedlichste Klangfarben, -Szenen und -Strukturen aufeinanderprallen. Hierbei werden zahlreiche Bezüge zur Musikgeschichte und zu bekannten Sujets hergestellt, u. a. zu Mozarts »Die Zauberflöte«. Eine Oper in Cinemascope, die nach ihrer Münchener Uraufführung 2012 nun in einer überarbeiteten Fassung auf die Bühne kommt.


Kategorie: Oper


Kategorie: Konzert

»Spieglein, Spieglein an der Wand«: Das allbekannte Grimm’sche Märchen um die böse Stiefmutter, ihre Eifersucht auf Schneewittchens Schönheit, die sieben Zwerge und den vergifteten Apfel hat zahlreiche Bearbeitungen erfahren. Nur wenig bekannt ist, dass sich auch Engelbert Humperdinck, der Schöpfer der »Hänsel und Gretel«-Oper, mit diesem Stoff beschäftigt hat. 1888, noch vor seiner weltberühmten Märchenoper, arbeitete er an einem Liederspiel über das Märchen von Schneewittchen, zu dem ihm wie bei »Hänsel und Gretel« seine Schwester Adelheid Wette ein Libretto verfasst hatte. Weit gekommen ist Humperdinck aber nicht, lediglich vier Lieder sind aus diesem Märchenspiel überliefert. Der österreichische Komponist Wolfgang Mitterer, dessen Brüder-Grimm-Oper »Das tapfere Schneiderlein« bereits 2012 in der Werkstatt im Schiller Theater zu erleben war, machte sich 2016 daran, Humperdincks Fragment nach dem ursprünglichen Libretto zu vervollständigen. Für die fehlenden Partien bediente er sich musikalisch bei Humperdincks anderen Märchenopern »Hänsel und Gretel«, »Dornröschen« und »Die Königskinder«. Die Schicht aus originaler Musik Humperdincks, gesetzt für Klavier, Kontrabass und Perkussion, konfrontiert er mit einer ganz anderen Klangwelt aus elektronischen Zuspielungen. Neben vier Sängerinnen und Sängern, die in die wechselnden Rollen des Märchens schlüpfen, dürfen natürlich nicht die sieben Zwerge fehlen: Sie werden von Kindern des Kinderchors der Staatsoper verkörpert, die Schneewittchen beim Kampf gegen die böse Königin tatkräftig unterstützen.


Kategorie: Kinder & Jugend


Kategorie: Konzert

Zwischen Modernismus und Traditionsbewusstsein, zwischen Einfachheit und Komplexität, zwischen künstlerischer Unabhängigkeit und Unterwerfung unter staatlich verordnete Dogmen, zwischen Ost und West: Der Künstler Sergej Prokofjew – und damit auch sein Werk – hat viele, teils widersprüchliche Gesichter. Werke wie »Peter und der Wolf« oder die »Symphonie classique« gehören zum vielgespielten Kernrepertoire, daneben gilt es aber noch viel Überraschendes zu entdecken. Aus Anlass der Premiere der unbekannten Oper »Die Verlobung im Kloster« zu den FESTTAGEN 2019 widmen sich die Musikerinnen und Musiker der Staatskapelle Berlin in der Kammermusikreihe dieser Spielzeit der eher unterbelichteten Kammermusik Prokofjews. Durch die Zusammenstellung mit anderen Komponisten aus stets wechselnden Perspektiven beleuchtet, gelangt so das kammermusikalische Gesamtwerk dieses so eigenwilligen Komponisten zur Aufführung.


Kategorie: Kammermusik

»Spieglein, Spieglein an der Wand«: Das allbekannte Grimm’sche Märchen um die böse Stiefmutter, ihre Eifersucht auf Schneewittchens Schönheit, die sieben Zwerge und den vergifteten Apfel hat zahlreiche Bearbeitungen erfahren. Nur wenig bekannt ist, dass sich auch Engelbert Humperdinck, der Schöpfer der »Hänsel und Gretel«-Oper, mit diesem Stoff beschäftigt hat. 1888, noch vor seiner weltberühmten Märchenoper, arbeitete er an einem Liederspiel über das Märchen von Schneewittchen, zu dem ihm wie bei »Hänsel und Gretel« seine Schwester Adelheid Wette ein Libretto verfasst hatte. Weit gekommen ist Humperdinck aber nicht, lediglich vier Lieder sind aus diesem Märchenspiel überliefert. Der österreichische Komponist Wolfgang Mitterer, dessen Brüder-Grimm-Oper »Das tapfere Schneiderlein« bereits 2012 in der Werkstatt im Schiller Theater zu erleben war, machte sich 2016 daran, Humperdincks Fragment nach dem ursprünglichen Libretto zu vervollständigen. Für die fehlenden Partien bediente er sich musikalisch bei Humperdincks anderen Märchenopern »Hänsel und Gretel«, »Dornröschen« und »Die Königskinder«. Die Schicht aus originaler Musik Humperdincks, gesetzt für Klavier, Kontrabass und Perkussion, konfrontiert er mit einer ganz anderen Klangwelt aus elektronischen Zuspielungen. Neben vier Sängerinnen und Sängern, die in die wechselnden Rollen des Märchens schlüpfen, dürfen natürlich nicht die sieben Zwerge fehlen: Sie werden von Kindern des Kinderchors der Staatsoper verkörpert, die Schneewittchen beim Kampf gegen die böse Königin tatkräftig unterstützen.


Kategorie: Kinder & Jugend

Die Kurtisane Violetta Valéry ist eine der begehrtesten Frauen von Paris und kostet das Leben in vollen Zügen aus. Niemand ahnt, dass sie an Tuberkulose erkrankt und dem Tod schon viel näher ist, als sie selbst es wahrhaben möchte. Mit dem naiven Romantiker Alfredo Germont, der nie geahnte Gefühle in ihr weckt, glaubt sie noch einmal ein neues Leben beginnen zu können. Doch die Beziehung beschädigt das Ansehen seiner Familie und Alfredos Vater fordert die Trennung des ungleichen Paares. Violetta, zunehmend von der Krankheit gezeichnet, verzichtet schließlich auf den Geliebten und spielt ihm vor, nun mit einem anderen, reichen Mann glücklich zu sein Ursprünglich hatte Giuseppe Verdi geplant, seine Opernadaption von Alexandre Dumas’ »La Dame aux camélias« unter dem Titel »Amore e morte« (»Liebe und Tod«) herauszubringen. Schon die ersten fiebrig zitternden Klänge der Geigen und die immer kurzatmiger werdenden Phrasen der ersten Takte klingen wie das Delirium einer Todkranken. Flüchtige Vergnügungen verbinden sich im weiteren Verlauf der Oper auch musikalisch mit der durch die Krankheit aufs Extremste gesteigerten Vergänglichkeit. Verdis nuancenreiche, klanglich fein gestaltete und zuweilen berauschende Partitur zeichnet das Porträt einer begehrten und doch verachteten Schönheit, die zusammen mit der oberflächlichen, egoistischen und scheinheiligen Gesellschaft rauschende Feste feiert und doch unendlich allein mit ihren Todesahnungen bleibt.


Kategorie: Oper

»Spieglein, Spieglein an der Wand«: Das allbekannte Grimm’sche Märchen um die böse Stiefmutter, ihre Eifersucht auf Schneewittchens Schönheit, die sieben Zwerge und den vergifteten Apfel hat zahlreiche Bearbeitungen erfahren. Nur wenig bekannt ist, dass sich auch Engelbert Humperdinck, der Schöpfer der »Hänsel und Gretel«-Oper, mit diesem Stoff beschäftigt hat. 1888, noch vor seiner weltberühmten Märchenoper, arbeitete er an einem Liederspiel über das Märchen von Schneewittchen, zu dem ihm wie bei »Hänsel und Gretel« seine Schwester Adelheid Wette ein Libretto verfasst hatte. Weit gekommen ist Humperdinck aber nicht, lediglich vier Lieder sind aus diesem Märchenspiel überliefert. Der österreichische Komponist Wolfgang Mitterer, dessen Brüder-Grimm-Oper »Das tapfere Schneiderlein« bereits 2012 in der Werkstatt im Schiller Theater zu erleben war, machte sich 2016 daran, Humperdincks Fragment nach dem ursprünglichen Libretto zu vervollständigen. Für die fehlenden Partien bediente er sich musikalisch bei Humperdincks anderen Märchenopern »Hänsel und Gretel«, »Dornröschen« und »Die Königskinder«. Die Schicht aus originaler Musik Humperdincks, gesetzt für Klavier, Kontrabass und Perkussion, konfrontiert er mit einer ganz anderen Klangwelt aus elektronischen Zuspielungen. Neben vier Sängerinnen und Sängern, die in die wechselnden Rollen des Märchens schlüpfen, dürfen natürlich nicht die sieben Zwerge fehlen: Sie werden von Kindern des Kinderchors der Staatsoper verkörpert, die Schneewittchen beim Kampf gegen die böse Königin tatkräftig unterstützen.


Kategorie: Kinder & Jugend

Wie findet eine Inszenierung ihren Weg auf die Bühne? Wie viele Menschen und welche Gewerke sind daran beteiligt, eine Aufführung zu kreieren und Ihnen einen besonderen Opernabend zu bereiten? Kommen Sie mit auf eine Entdeckungstour durch die Staatsoper Unter den Linden und das neue Probenzentrum. Erfahren Sie mehr über die 275-jährige reichhaltige Geschichte des Hauses und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und auf die »Bretter, die die Welt bedeuten«.


Kategorie: Führung

Wie findet eine Inszenierung ihren Weg auf die Bühne? Wie viele Menschen und welche Gewerke sind daran beteiligt, eine Aufführung zu kreieren und Ihnen einen besonderen Opernabend zu bereiten? Kommen Sie mit auf eine Entdeckungstour durch die Staatsoper Unter den Linden und das neue Probenzentrum. Erfahren Sie mehr über die 275-jährige reichhaltige Geschichte des Hauses und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und auf die »Bretter, die die Welt bedeuten«.


Kategorie: Führung

»Spieglein, Spieglein an der Wand«: Das allbekannte Grimm’sche Märchen um die böse Stiefmutter, ihre Eifersucht auf Schneewittchens Schönheit, die sieben Zwerge und den vergifteten Apfel hat zahlreiche Bearbeitungen erfahren. Nur wenig bekannt ist, dass sich auch Engelbert Humperdinck, der Schöpfer der »Hänsel und Gretel«-Oper, mit diesem Stoff beschäftigt hat. 1888, noch vor seiner weltberühmten Märchenoper, arbeitete er an einem Liederspiel über das Märchen von Schneewittchen, zu dem ihm wie bei »Hänsel und Gretel« seine Schwester Adelheid Wette ein Libretto verfasst hatte. Weit gekommen ist Humperdinck aber nicht, lediglich vier Lieder sind aus diesem Märchenspiel überliefert. Der österreichische Komponist Wolfgang Mitterer, dessen Brüder-Grimm-Oper »Das tapfere Schneiderlein« bereits 2012 in der Werkstatt im Schiller Theater zu erleben war, machte sich 2016 daran, Humperdincks Fragment nach dem ursprünglichen Libretto zu vervollständigen. Für die fehlenden Partien bediente er sich musikalisch bei Humperdincks anderen Märchenopern »Hänsel und Gretel«, »Dornröschen« und »Die Königskinder«. Die Schicht aus originaler Musik Humperdincks, gesetzt für Klavier, Kontrabass und Perkussion, konfrontiert er mit einer ganz anderen Klangwelt aus elektronischen Zuspielungen. Neben vier Sängerinnen und Sängern, die in die wechselnden Rollen des Märchens schlüpfen, dürfen natürlich nicht die sieben Zwerge fehlen: Sie werden von Kindern des Kinderchors der Staatsoper verkörpert, die Schneewittchen beim Kampf gegen die böse Königin tatkräftig unterstützen.


Kategorie: Kinder & Jugend

Die Kurtisane Violetta Valéry ist eine der begehrtesten Frauen von Paris und kostet das Leben in vollen Zügen aus. Niemand ahnt, dass sie an Tuberkulose erkrankt und dem Tod schon viel näher ist, als sie selbst es wahrhaben möchte. Mit dem naiven Romantiker Alfredo Germont, der nie geahnte Gefühle in ihr weckt, glaubt sie noch einmal ein neues Leben beginnen zu können. Doch die Beziehung beschädigt das Ansehen seiner Familie und Alfredos Vater fordert die Trennung des ungleichen Paares. Violetta, zunehmend von der Krankheit gezeichnet, verzichtet schließlich auf den Geliebten und spielt ihm vor, nun mit einem anderen, reichen Mann glücklich zu sein Ursprünglich hatte Giuseppe Verdi geplant, seine Opernadaption von Alexandre Dumas’ »La Dame aux camélias« unter dem Titel »Amore e morte« (»Liebe und Tod«) herauszubringen. Schon die ersten fiebrig zitternden Klänge der Geigen und die immer kurzatmiger werdenden Phrasen der ersten Takte klingen wie das Delirium einer Todkranken. Flüchtige Vergnügungen verbinden sich im weiteren Verlauf der Oper auch musikalisch mit der durch die Krankheit aufs Extremste gesteigerten Vergänglichkeit. Verdis nuancenreiche, klanglich fein gestaltete und zuweilen berauschende Partitur zeichnet das Porträt einer begehrten und doch verachteten Schönheit, die zusammen mit der oberflächlichen, egoistischen und scheinheiligen Gesellschaft rauschende Feste feiert und doch unendlich allein mit ihren Todesahnungen bleibt.


Kategorie: Oper

Die Karten für das Konzert werden über die Staatsoper Unter den Linden verlost, sowie in Kooperation mit KulturLeben Berlin – Schlüssel zur Kultur e. V. vergeben, einem Verein, der seit 2010 Veranstaltungstickets an Menschen mit geringem Einkommen vermittelt. Um an der Staatsopern-Verlosung teilzunehmen, bitten wir Berlinerinnen und Berliner, bis zum 13. März 2019 eine E-Mail mit dem Betreff »Konzert für Berlin« an konzertfuerberlin@staatsoper-berlin.de zu senden. Die Benachrichtigung der Gewinnerinnen und Gewinner erfolgt am 14. März 2019. Bitte geben Sie Ihre vollständigen Kontaktdaten (Name und Anschrift) an.


Kategorie: Konzert

Wie findet eine Inszenierung ihren Weg auf die Bühne? Wie viele Menschen und welche Gewerke sind daran beteiligt, eine Aufführung zu kreieren und Ihnen einen besonderen Opernabend zu bereiten? Kommen Sie mit auf eine Entdeckungstour durch die Staatsoper Unter den Linden und das neue Probenzentrum. Erfahren Sie mehr über die 275-jährige reichhaltige Geschichte des Hauses und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und auf die »Bretter, die die Welt bedeuten«.


Kategorie: Führung

Wie findet eine Inszenierung ihren Weg auf die Bühne? Wie viele Menschen und welche Gewerke sind daran beteiligt, eine Aufführung zu kreieren und Ihnen einen besonderen Opernabend zu bereiten? Kommen Sie mit auf eine Entdeckungstour durch die Staatsoper Unter den Linden und das neue Probenzentrum. Erfahren Sie mehr über die 275-jährige reichhaltige Geschichte des Hauses und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und auf die »Bretter, die die Welt bedeuten«.


Kategorie: Führung

»Spieglein, Spieglein an der Wand«: Das allbekannte Grimm’sche Märchen um die böse Stiefmutter, ihre Eifersucht auf Schneewittchens Schönheit, die sieben Zwerge und den vergifteten Apfel hat zahlreiche Bearbeitungen erfahren. Nur wenig bekannt ist, dass sich auch Engelbert Humperdinck, der Schöpfer der »Hänsel und Gretel«-Oper, mit diesem Stoff beschäftigt hat. 1888, noch vor seiner weltberühmten Märchenoper, arbeitete er an einem Liederspiel über das Märchen von Schneewittchen, zu dem ihm wie bei »Hänsel und Gretel« seine Schwester Adelheid Wette ein Libretto verfasst hatte. Weit gekommen ist Humperdinck aber nicht, lediglich vier Lieder sind aus diesem Märchenspiel überliefert. Der österreichische Komponist Wolfgang Mitterer, dessen Brüder-Grimm-Oper »Das tapfere Schneiderlein« bereits 2012 in der Werkstatt im Schiller Theater zu erleben war, machte sich 2016 daran, Humperdincks Fragment nach dem ursprünglichen Libretto zu vervollständigen. Für die fehlenden Partien bediente er sich musikalisch bei Humperdincks anderen Märchenopern »Hänsel und Gretel«, »Dornröschen« und »Die Königskinder«. Die Schicht aus originaler Musik Humperdincks, gesetzt für Klavier, Kontrabass und Perkussion, konfrontiert er mit einer ganz anderen Klangwelt aus elektronischen Zuspielungen. Neben vier Sängerinnen und Sängern, die in die wechselnden Rollen des Märchens schlüpfen, dürfen natürlich nicht die sieben Zwerge fehlen: Sie werden von Kindern des Kinderchors der Staatsoper verkörpert, die Schneewittchen beim Kampf gegen die böse Königin tatkräftig unterstützen.


Kategorie: Kinder & Jugend


Änderungen vorbehalten! - Angaben ohne Gewähr! - Stand:25.02.19
© Fotos der Vorstellungen: [+][-]
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