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Spielplan für März 2019

Das Live-Electro-Orchester Monika Werkstatt ( Beate Bartel , Gudrun Gut , Islaja und Pilocka Krach ) trifft auf die Theatergruppe Showcase Beat Le Mot . Gemeinsam widmen sich die beiden Vierergruppen den vier Jahreszeiten aus einem zeitgenössischen Blickwinkel. Winter, Frühling, Sommer und Herbst: Zur Ehrung des siechenden Wetterzyklus nehmen sich jeweils eine Musikerin und ein Mitglied von Showcase Beat Le Mot eine Jahreszeit vor, um diese klanglich und bildhaft zu gestalten. Die Methode des temporären Musik-Theater-Kollektivs ist der Wechsel von festen Absprachen und Abenteuern. Da nichts unbeständiger ist als das Wetter, werden in Improvisationen die Ränder des Spektakels ausgelotet. Dabei geben die Kollektive einander, was dem anderen fehlt: In Gender, Bewegung und technischen Skills. Wenn die Wettermacher*innen mit ihrer stolpernden Dramaturgie aus Quanten- und Assoziationssprüngen zur Tat schreiten, schicken Sonnenstürme Psychomagnetismus und glitzernden Sternenstaub. Alles endet in einer fünften Jahreszeit, der Dead Season.


Kategorie: Performance

In ihren Duetten “ YEW ” (deutsch: Eibe) und “ YEW: outside ” sind Angela Schubot und Jared Gradinger eine tiefe Verbindung mit der Natur und der ihr eigenen Intelligenz eingegangen. Für den dritten Teil ihres Werkzyklus laden sie nun neben pflanzlichen Akteur*innen fünf weitere menschliche Performer*innen zu der posthumanen Gruppenchoreografie “The Nature of Us” ein. Auf der Bühne des HAU2 lässt das heterogene Ensemble einen mehrstimmigen, erdlosen Garten aus Klängen und Körpern entstehen. “The Nature of Us” lädt sein menschliches und anderes Publikum in dieses Ökosystem ein – und sucht nach einem Bewusstsein, das die Natur weder unterdrückt noch überhöht, sondern Raum gibt für eine co-kreative Polyphonie. Wie können wir zusammen der Garten sein, der wir eigentlich sind? In der mehr als zehnjährigen Ge­schichte ihrer Zusammenarbeit ist “The Nature of Us” das erste Ensemblestück des Choreografieduos Schubot & Gradinger, die selbst auch auf der Bühne sein werden.


Kategorie: Tanztheater

Das Live-Electro-Orchester Monika Werkstatt ( Beate Bartel , Gudrun Gut , Islaja und Pilocka Krach ) trifft auf die Theatergruppe Showcase Beat Le Mot . Gemeinsam widmen sich die beiden Vierergruppen den vier Jahreszeiten aus einem zeitgenössischen Blickwinkel. Winter, Frühling, Sommer und Herbst: Zur Ehrung des siechenden Wetterzyklus nehmen sich jeweils eine Musikerin und ein Mitglied von Showcase Beat Le Mot eine Jahreszeit vor, um diese klanglich und bildhaft zu gestalten. Die Methode des temporären Musik-Theater-Kollektivs ist der Wechsel von festen Absprachen und Abenteuern. Da nichts unbeständiger ist als das Wetter, werden in Improvisationen die Ränder des Spektakels ausgelotet. Dabei geben die Kollektive einander, was dem anderen fehlt: In Gender, Bewegung und technischen Skills. Wenn die Wettermacher*innen mit ihrer stolpernden Dramaturgie aus Quanten- und Assoziationssprüngen zur Tat schreiten, schicken Sonnenstürme Psychomagnetismus und glitzernden Sternenstaub. Alles endet in einer fünften Jahreszeit, der Dead Season.


Kategorie: Performance

In ihren Duetten “ YEW ” (deutsch: Eibe) und “ YEW: outside ” sind Angela Schubot und Jared Gradinger eine tiefe Verbindung mit der Natur und der ihr eigenen Intelligenz eingegangen. Für den dritten Teil ihres Werkzyklus laden sie nun neben pflanzlichen Akteur*innen fünf weitere menschliche Performer*innen zu der posthumanen Gruppenchoreografie “The Nature of Us” ein. Auf der Bühne des HAU2 lässt das heterogene Ensemble einen mehrstimmigen, erdlosen Garten aus Klängen und Körpern entstehen. “The Nature of Us” lädt sein menschliches und anderes Publikum in dieses Ökosystem ein – und sucht nach einem Bewusstsein, das die Natur weder unterdrückt noch überhöht, sondern Raum gibt für eine co-kreative Polyphonie. Wie können wir zusammen der Garten sein, der wir eigentlich sind? In der mehr als zehnjährigen Ge­schichte ihrer Zusammenarbeit ist “The Nature of Us” das erste Ensemblestück des Choreografieduos Schubot & Gradinger, die selbst auch auf der Bühne sein werden.


Kategorie: Tanztheater

In ihren Duetten “ YEW ” (deutsch: Eibe) und “ YEW: outside ” sind Angela Schubot und Jared Gradinger eine tiefe Verbindung mit der Natur und der ihr eigenen Intelligenz eingegangen. Für den dritten Teil ihres Werkzyklus laden sie nun neben pflanzlichen Akteur*innen fünf weitere menschliche Performer*innen zu der posthumanen Gruppenchoreografie “The Nature of Us” ein. Auf der Bühne des HAU2 lässt das heterogene Ensemble einen mehrstimmigen, erdlosen Garten aus Klängen und Körpern entstehen. “The Nature of Us” lädt sein menschliches und anderes Publikum in dieses Ökosystem ein – und sucht nach einem Bewusstsein, das die Natur weder unterdrückt noch überhöht, sondern Raum gibt für eine co-kreative Polyphonie. Wie können wir zusammen der Garten sein, der wir eigentlich sind? In der mehr als zehnjährigen Ge­schichte ihrer Zusammenarbeit ist “The Nature of Us” das erste Ensemblestück des Choreografieduos Schubot & Gradinger, die selbst auch auf der Bühne sein werden.


Kategorie: Tanztheater

Für die Plattenspieler-Ausgabe im März trifft Thomas Meinecke auf den Musiker und Autoren Jochen Distelmeyer. Distelmeyer, der dem musikalischen Mikrokosmos des ostwestfälischen Bad Salzuflen der 80er-Jahre entstammt, entwickelte sich nach seinem Umzug nach Hamburg mit seiner Band Blumfeld zu einem der einflussreichsten deutschen Popmusiker. Seit der Auflösung der Band veröffentlicht er seine Musik solo. 2015 erschien sein Debütroman “Otis”.


Kategorie: Pop

Der rapide voranschreitende technologische Wandel erzeugt große Ungewissheiten. Umfassende Erklärungen werden notwendig, um die Veränderungen besser verstehen und eine gemeinsame Zukunft gestalten zu können. Die Gesprächsreihe “Making Sense of the Digital Society”, deren nächste Ausgaben am HAU Hebbel am Ufer stattfinden, will eine kritische Perspektive auf den gegenwärtigen Transformationsprozess entwickeln und mit visionären Denke*innen ins Gespräch über die digitale Gesellschaft kommen. Eva Illouz befasst sich mit Emotionalität im Zeitalter des digitalen Kapitalismus. Wir sind heute ständig von visuellen Reizen umgeben. Wie verändert das Liebe und Romantik? Ändert die digitale Technologie die Art und Weise, wie wir Beziehungen erleben? Wie nutzen Plattformen das emotionale Engagement ihrer Nutzer*innen?


Kategorie: Diskussion

Jefta van Dinther ist mit seinen Arbeiten regelmäßig am HAU Hebbel am Ufer und bei Tanz im August zu Gast. In “The Quiet” – einer beunruhigenden Choreografie des Gewöhnlichen – beschäftigt er sich am Beispiel von fünf Frauen mit dem, was eine Generation an die nächste weitergibt. In ihrem stillen Handeln empfangen sie ihre Impulse aus traditionellen oralen Formen. Rezitierend, singend und betend bewegen sie sich kraftvoll innerhalb und außerhalb definierter und definierender Muster und überführen das Alltägliche in die Transzendenz. Van Dinthers neue Koproduktion mit dem HAU Hebbel am Ufer ist eine Auseinandersetzung mit übersehenen Erscheinungsformen der Zeit: dem Sich-Zeitlassen, der vergehenden Zeit, dem Aus-der-Zeit-Fallen. Gemeinsam mit seinen langjährigen Künstlerkolleg*innen Minna Tiikkainen, David Kiers und Cristina Nyffeler führt er die für seine Choreografien typische Verknüpfung von Raum, Klang, Licht und Körper fort. In seinen Stücken befasst er sich mit der Illusion, dem Sichtbaren und dem Unsichtbaren, der Synästhesie, der Dunkelheit, der Arbeit, dem Unheimlichen, dem Affekt, der Stimme und dem Bild.


Kategorie: Tanztheater

Jefta van Dinther ist mit seinen Arbeiten regelmäßig am HAU Hebbel am Ufer und bei Tanz im August zu Gast. In “The Quiet” – einer beunruhigenden Choreografie des Gewöhnlichen – beschäftigt er sich am Beispiel von fünf Frauen mit dem, was eine Generation an die nächste weitergibt. In ihrem stillen Handeln empfangen sie ihre Impulse aus traditionellen oralen Formen. Rezitierend, singend und betend bewegen sie sich kraftvoll innerhalb und außerhalb definierter und definierender Muster und überführen das Alltägliche in die Transzendenz. Van Dinthers neue Koproduktion mit dem HAU Hebbel am Ufer ist eine Auseinandersetzung mit übersehenen Erscheinungsformen der Zeit: dem Sich-Zeitlassen, der vergehenden Zeit, dem Aus-der-Zeit-Fallen. Gemeinsam mit seinen langjährigen Künstlerkolleg*innen Minna Tiikkainen, David Kiers und Cristina Nyffeler führt er die für seine Choreografien typische Verknüpfung von Raum, Klang, Licht und Körper fort. In seinen Stücken befasst er sich mit der Illusion, dem Sichtbaren und dem Unsichtbaren, der Synästhesie, der Dunkelheit, der Arbeit, dem Unheimlichen, dem Affekt, der Stimme und dem Bild.


Kategorie: Tanztheater

Jefta van Dinther ist mit seinen Arbeiten regelmäßig am HAU Hebbel am Ufer und bei Tanz im August zu Gast. In “The Quiet” – einer beunruhigenden Choreografie des Gewöhnlichen – beschäftigt er sich am Beispiel von fünf Frauen mit dem, was eine Generation an die nächste weitergibt. In ihrem stillen Handeln empfangen sie ihre Impulse aus traditionellen oralen Formen. Rezitierend, singend und betend bewegen sie sich kraftvoll innerhalb und außerhalb definierter und definierender Muster und überführen das Alltägliche in die Transzendenz. Van Dinthers neue Koproduktion mit dem HAU Hebbel am Ufer ist eine Auseinandersetzung mit übersehenen Erscheinungsformen der Zeit: dem Sich-Zeitlassen, der vergehenden Zeit, dem Aus-der-Zeit-Fallen. Gemeinsam mit seinen langjährigen Künstlerkolleg*innen Minna Tiikkainen, David Kiers und Cristina Nyffeler führt er die für seine Choreografien typische Verknüpfung von Raum, Klang, Licht und Körper fort. In seinen Stücken befasst er sich mit der Illusion, dem Sichtbaren und dem Unsichtbaren, der Synästhesie, der Dunkelheit, der Arbeit, dem Unheimlichen, dem Affekt, der Stimme und dem Bild.


Kategorie: Tanztheater

Jefta van Dinther ist mit seinen Arbeiten regelmäßig am HAU Hebbel am Ufer und bei Tanz im August zu Gast. In “The Quiet” – einer beunruhigenden Choreografie des Gewöhnlichen – beschäftigt er sich am Beispiel von fünf Frauen mit dem, was eine Generation an die nächste weitergibt. In ihrem stillen Handeln empfangen sie ihre Impulse aus traditionellen oralen Formen. Rezitierend, singend und betend bewegen sie sich kraftvoll innerhalb und außerhalb definierter und definierender Muster und überführen das Alltägliche in die Transzendenz. Van Dinthers neue Koproduktion mit dem HAU Hebbel am Ufer ist eine Auseinandersetzung mit übersehenen Erscheinungsformen der Zeit: dem Sich-Zeitlassen, der vergehenden Zeit, dem Aus-der-Zeit-Fallen. Gemeinsam mit seinen langjährigen Künstlerkolleg*innen Minna Tiikkainen, David Kiers und Cristina Nyffeler führt er die für seine Choreografien typische Verknüpfung von Raum, Klang, Licht und Körper fort. In seinen Stücken befasst er sich mit der Illusion, dem Sichtbaren und dem Unsichtbaren, der Synästhesie, der Dunkelheit, der Arbeit, dem Unheimlichen, dem Affekt, der Stimme und dem Bild.


Kategorie: Tanztheater

Mit “little red (play): ‘herstory’” machte andcompany&.- Co. 2006 die internationale Theaterszene auf sich aufmerksam. In ihrem Doku-Märchen von Rotkäppchen als sozialistische West-Pionierin reisten sie zurück in die Zeit der großen Utopien. 30 Jahre nach dem Mauerfall steigen sie noch einmal in die Zeitmaschine, um zu fragen: Was bleibt von der Ideologie, die das 20. Jahrhundert durcheinanderwirbelte? In einem dichten, poppigen Remix aus Text, Bild und Musik trifft John Lennon auf Wladimir I. Lenin und Walter Benjamin auf Walt E. Disney. Run again, little red!


Kategorie: Schauspiel

Mit “little red (play): ‘herstory’” machte andcompany&.- Co. 2006 die internationale Theaterszene auf sich aufmerksam. In ihrem Doku-Märchen von Rotkäppchen als sozialistische West-Pionierin reisten sie zurück in die Zeit der großen Utopien. 30 Jahre nach dem Mauerfall steigen sie noch einmal in die Zeitmaschine, um zu fragen: Was bleibt von der Ideologie, die das 20. Jahrhundert durcheinanderwirbelte? In einem dichten, poppigen Remix aus Text, Bild und Musik trifft John Lennon auf Wladimir I. Lenin und Walter Benjamin auf Walt E. Disney. Run again, little red!


Kategorie: Schauspiel

Noch immer nicht alles abschließend besprochen: She She Pop , alle im Westen aufgewachsen, treffen auf ihre ost-sozialisierten Gegenspielerinnen. Füreinander öffnen sie ihre Schubladen. Es entsteht eine vielstimmige und zutiefst subjektive Chronik, die mit privaten oder öffentlich zugänglichen Textquellen belegt und aus der Erinnerung referiert wird. An den großen Weltanschauungen entlang – und ihnen entgegen. Die Bühne als Ort für einen utopischen Dialog über die deutsch-deutsche Geschichte der letzten 40 Jahre. Trailer (youtube)


Kategorie: Schauspiel

Wie erinnert sich das wiedervereinigte Deutschland an die DDR und die Nachwendezeit? In der offiziellen Erinnerungspolitik zumindest so, dass sich die meisten Menschen darin nicht wiederfinden. 30 Jahre nach dem Mauerfall wird es Zeit für eine neue Perspektive. Der Historiker Karsten Krampitz fordert "die Aufarbeitung der Aufarbeitung". Weitere Gesprächsteilnehmer*innen sind die Autorin Luise Meier sowie Klaus Lederer, Senator für Kultur und Europa von Berlin und Carola S. Rudnick, Kulturwissenschaftlerin und Autorin von "Die andere Hälfte der Erinnerung. Die DDR in der deutschen Geschichtspolitik nach 1989".  *Zitat aus dem Film “WR: Mysterien des Organismus” von Dušan Makavejev / Titel der Produktion “Drugovi, ja se ni sada ne stidim svoje komunističke prošlosti / Comrades, I Am Not Ashamed of My Communist Past” von Sanja Mitrović. Text von Karsten Krampitz: DDR neu erzählen


Kategorie: Diskussion

Mit “little red (play): ‘herstory’” machte andcompany&.- Co. 2006 die internationale Theaterszene auf sich aufmerksam. In ihrem Doku-Märchen von Rotkäppchen als sozialistische West-Pionierin reisten sie zurück in die Zeit der großen Utopien. 30 Jahre nach dem Mauerfall steigen sie noch einmal in die Zeitmaschine, um zu fragen: Was bleibt von der Ideologie, die das 20. Jahrhundert durcheinanderwirbelte? In einem dichten, poppigen Remix aus Text, Bild und Musik trifft John Lennon auf Wladimir I. Lenin und Walter Benjamin auf Walt E. Disney. Run again, little red!


Kategorie: Schauspiel

Noch immer nicht alles abschließend besprochen: She She Pop , alle im Westen aufgewachsen, treffen auf ihre ost-sozialisierten Gegenspielerinnen. Füreinander öffnen sie ihre Schubladen. Es entsteht eine vielstimmige und zutiefst subjektive Chronik, die mit privaten oder öffentlich zugänglichen Textquellen belegt und aus der Erinnerung referiert wird. An den großen Weltanschauungen entlang – und ihnen entgegen. Die Bühne als Ort für einen utopischen Dialog über die deutsch-deutsche Geschichte der letzten 40 Jahre. Trailer (youtube)


Kategorie: Schauspiel

Im Moldawien der letzten 20 Jahre werden durch die Vertreter*innen von Politik, Zivilgesellschaft und Massenmedien ausländische Investitionen um jeden Preis gefördert. Aber was bleibt den Arbeiter*innen, abgesehen von dem bisschen “Stolz”, für Marken wie Armani oder Prada zu nähen oder Reifen für BMW oder Mercedes zu produzieren? “Requiem für Europa” reflektiert, wie internationale Player ihren Diskurs, ihre Politik und ihre ökonomischen Interessen in Moldawien durchsetzen und wie sich das auf das alltägliche Leben auswirkt.


Kategorie: Schauspiel

Das Land, in dem die Regisseurin und Schauspielerin Sanja Mitrović und der Schauspieler Vladimir Aleksić aufgewachsen sind, existiert nur noch in der Erinnerung: die Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien. In einem Dialog zwischen Film und Theater werden die Erinnerungen der Performer*innen mit den Bildern einer nationalen Filmtradition verknüpft und zeigen so, was von gemeinschaftlichen Werten wie Solidarität und sozialer Gerechtigkeit geblieben ist.


Kategorie: Schauspiel

Im Moldawien der letzten 20 Jahre werden durch die Vertreter*innen von Politik, Zivilgesellschaft und Massenmedien ausländische Investitionen um jeden Preis gefördert. Aber was bleibt den Arbeiter*innen, abgesehen von dem bisschen “Stolz”, für Marken wie Armani oder Prada zu nähen oder Reifen für BMW oder Mercedes zu produzieren? “Requiem für Europa” reflektiert, wie internationale Player ihren Diskurs, ihre Politik und ihre ökonomischen Interessen in Moldawien durchsetzen und wie sich das auf das alltägliche Leben auswirkt.


Kategorie: Schauspiel

Im Moldawien der letzten 20 Jahre werden durch die Vertreter*innen von Politik, Zivilgesellschaft und Massenmedien ausländische Investitionen um jeden Preis gefördert. Aber was bleibt den Arbeiter*innen, abgesehen von dem bisschen “Stolz”, für Marken wie Armani oder Prada zu nähen oder Reifen für BMW oder Mercedes zu produzieren? “Requiem für Europa” reflektiert, wie internationale Player ihren Diskurs, ihre Politik und ihre ökonomischen Interessen in Moldawien durchsetzen und wie sich das auf das alltägliche Leben auswirkt.


Kategorie: Schauspiel

Das Land, in dem die Regisseurin und Schauspielerin Sanja Mitrović und der Schauspieler Vladimir Aleksić aufgewachsen sind, existiert nur noch in der Erinnerung: die Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien. In einem Dialog zwischen Film und Theater werden die Erinnerungen der Performer*innen mit den Bildern einer nationalen Filmtradition verknüpft und zeigen so, was von gemeinschaftlichen Werten wie Solidarität und sozialer Gerechtigkeit geblieben ist.


Kategorie: Schauspiel

Am 13. Oktober 2018 folgten in Berlin eine Viertelmillion Menschen dem Aufruf #unteilbar und gingen für eine sozial gerechte und offene Gesellschaft auf die Straße. Sie zeigten, dass die Zivilgesellschaft angesichts entsicherter Zeiten, stärker werdendem Hass und politischem Autoritarismus – trotz unterschiedlicher Perspektiven und Ausgangspunkte – zusammensteht. Gemeinsam mit dem #unteilbar-Team und der feministischen Theoretikerin und Soziologin Sabine Hark ( Wir Machen Das ) lädt das HAU zu einer Reihe öffentlicher Think Tanks ein, die einen Reflexionsprozess über Potenziale von “#unteilbar-Politiken” und mögliche Allianzen anstoßen sollen. An einem runden Tisch diskutieren Akteur*innen aus dem #unteilbar-Spektrum – offen, kontrovers und konstruktiv. Den Auftakt bildet eine Diskussion zu Solidarität. Nach einem Impulsvortrag von Sabine Hark sprechen Max Czollek (“Desintegriert Euch!”), Uwe Meinhardt (Vorstand IG Metall), Sharon Dodua Otoo (Autorin), Anna Stiede ( Frauenstreik ), Koray Yılmaz-Günay (Flüchtlingsrat Brandenburg und Migrationsrat Berlin-Brandenburg) mit Margarita Tsomou über Möglichkeiten und Schwierigkeiten solidarischen Handelns.


Kategorie: Diskussion

Für sein 20. – und wie er sich bei jeder neuen Arbeit gerne vorstellt letztes – Stück hat sich Jérôme Bel auf das Videoarchiv seiner Inszenierungen der letzten 25 Jahre gestürzt. Entstanden ist eine filmische Retrospektive in Koproduktion mit dem HAU Hebbel am Ufer. In chronologischer Folge stellt der französische Choreograf die für ihn heute wichtigsten Szenen einander gegenüber. Diese neue Konstruktion – oder Dramaturgie – konzentriert sich auf die für sein Werk besonders wichtige Verbindung von Tanz und Politik.


Kategorie: Tanztheater

Im Zeitalter massenhaft inszenierter Bildwelten und einer ungebrochenen Sehnsucht nach der Konservierung des jungen Körpers ist es nahezu unmöglich, zwischen Schein und Sein zu unterscheiden. Mit feiner Ironie widmet sich die Choreografin und bildende Künstlerin Alexandra Bachzetsis in ihrer neuen Arbeit “Escape Act”, koproduziert vom HAU, der Konstruktion von Echtheit. Dabei zitiert sie Voguing und YouTube-Tutorials ebenso wie die Formsprache des Triadischen Balletts um Oskar Schlemmer. Über “Escape Act” von Alexandra Bachzetsis Paul B. Preciado … dies an den Gitterstangen seines Käfigs sich wundstoßende Tier, das man “zähmen” will, dieser Entbehrende und vom Heimweh der Wüste Verzehrte, der aus sich selbst ein Abenteuer, eine Folterstätte, eine unsichere und gefährliche Wildnis schaffen musste – dieser Narr, dieser sehnsüchtige und verzweifelte Gefangne wurde der Erfinder des “schlechten Gewissens”. Friedrich Nietzsche, Zur Genealogie der Moral, II. Abhandlung, § 16, 1887 Begehren ist weder das Begehren von etwas Fehlendem noch ist es etwas Unterdrücktes. Das Begehren ist eine soziale Maschine, die nie zu produzieren aufhört. Es produziert uns als Subjekte. Es produziert unsere Körper und schreibt uns Beziehungen mit anderen Körpern vor. Das Unbewusste ist kein Theater, sondern eine Fabrik. Mit einer solchen Aussage distanzierten sich Deleuze und Guattari von Platon und Freud und näherten sich dem Begehren im Nietzscheschen Sinne: politisch und radikal experimentell. Wenn das Begehren eine soziale Maschine ist, dann lautet die Frage nicht mehr, von welcher Identität (Mann Frau, heterosexuell, homosexuell) das Begehren ausgeht, sondern vielmehr, wie diese soziale Fabrik funktioniert. Und ist es möglich, in ihren laufenden Betrieb einzugreifen, um sie zu verändern? Alexandra Bachzetsis schafft ein poetisches Mittel, das es Betrachtern erlaubt, die technischen und sozial konstruierten Dimensionen von Begehren “wahrzunehmen”. Ihr Stück versammelt sieben lebende Körper und eine Fülle von Objekten, die sich miteinander verbinden und voneinander trennen, um unterschiedliche Wunschmaschinen zu bilden. Aus ihrem üblichen Kontext gerissen werden die Kuben, Pappkartons, Luftmatratzen, Gewichte, der Ball und anderes mehr zu surrealistischen Readymades, die sich in den lebenden Körper einstöpseln, um seine neuen begehrenden oder begehrten Organe zu werden. Verweise auf die Welt von Bricolage, Sport oder Pharmakologie fungieren dabei wie Hyperbeln, die die soziale Konstruktion betonen. Das Stück beruht auf der Anerkennung zweier Aspekte. Erstens stehen verschiedene Gender (männlich, weiblich, Drag, Trans, normativ, abweichend usw.) in der heutigen Welt stets in Wechselwirkung – niemand performt nur “ein Gender”. Wir sind permanent von einer Vielzahl von kulturellen Gender-Codes umgeben, mit denen wir in Beziehung stehen, von denen wir lernen und mit denen wir unsere eigene Performance-Fähigkeit messen. Zweitens ist der Zugang zu Techniken der Genderproduktion von einer extremen Unausgewogenheit in Bezug auf Machtverhältnisse, soziale Schichten, Altersklassen, Beeinträchtigungen, Rassen und die Kontrolle über Ressourcen geprägt. Gendercodes sind ideale performative Codes, die sich unmöglich in vollem Umfang verkörpern lassen: Niemand kann in einen vorgegebenen Begriff hineinpassen. Das Stück handelt auch von der Schwierigkeit, Gendernormen und sexuellen oder rassisch-politischen Normen zu entkommen, da der Körper selbst und sein erlerntes Verhalten zu seinem ultimativen Käfig geworden sind. Die Aufgabe besteht nicht darin, Gender zu performen, sondern vielmehr, aus der Gender-Box auszubrechen. Formal stellt Escape Act die noch immer vorherrschende Einteilung der Künste nach Medien in Frage. Es umfasst Gedichte, Lieder, Erzählungen, ja sogar Verweise auf die Bildsprache heutiger Pornografie und hinterfragt so den willkürlichen Abstand, der zwischen verschiedene Gender sowie zwischen Tanz, Film, Theater und Literatur, zwischen Genres und kulturelle Traditionen, zwischen High Art und Low Art eingeschrieben ist. Bachzetsis spielt mit dem zweischneidigen Zustand von “restored behaviors” oder aktualisierten Handlungen: Der Tanz steht mal für Freiheit, mal für Unterwerfung. Das Theater betont die politische Zuschreibung von Rollen, lässt aber auch persönliche Erzählungen einfließen. Der Sport handelt von Wettbewerb und Anstrengung, von Spielfreude und Ausdauer. Und das Singen unterstreicht die Verletzlichkeit von individuellen Konflikten. Peu à peu schärft sich unsere Wahrnehmung und der menschliche Körper wird als weiteres Objekt in der sozialen Maschine wahrgenommen. Was macht einen Körper zu einem menschlichen Körper? Wie wird ein Körper zusammengesetzt (oder auseinandergenommen)? Ist es möglich, einen menschlichen Körper wahrzunehmen, ohne ihm Gender, Rasse, Alter oder Wert zuzuschreiben? Ist es möglich, ihn zu begehren, ohne ihm Gender, Rasse, Alter oder Wert zuzuschreiben? Hat die Stimme wirklich ein Gender, hat die Haut wirklich eine Rasse? Sind Gender, Alter und Rasse nicht die kognitiven und politischen Rahmen, die uns daran hindern, den Körper in seinem permanenten Werden zu sehen und zu erfahren? Ähnlich wie die Künstler*innen Lygia Clark, Michel Journiac und Jürgen Klauke möchte Bachzetsis materialistische und auf Erfahrungen beruhende Recherchen über den Körper als “sozialisiertes Fleisch” (so Journiac) anstellen, die über den Körper als anatomisches oder politisches Objekt hinausgehen. Anstatt Wunschproduktionen vom Standpunkt der Identität, der Norm und des Normalen aus darzustellen, fordert uns Escape Act dazu auf, den Fehlschlägen und Rissen, aber auch den Fluchtlinien und Entfesselungen Beachtung zu schenken.   Das Stück präsentiert zwei Logiken des Begehrens und stellt diese zwei unterschiedlichen Funktionsweisen der Wunschmaschine gegenüber: Die eine beruht auf Identifikation, die andere ist rhizomatisch und desidentifizierend. Nach der ersten Logik sind Körper durch ihre Beziehung zum herrschenden Kode geprägt: Sie sind feminin oder maskulin, echt oder falsch, erfolgreich oder gescheitert. Wir können sie also identifizieren. Prothesen wie Haare, Po, Schultern, Requisiten, aber auch Gesten und Wörter fungieren hier als normative Supplemente. Sie betonen eine Identität und höhlen sie zugleich aus – schließlich kann sich jeder sie sich einverleiben. Nach der zweiten Logik bilden der Körper und das Objekt eine kreative Allianz, um dem herrschenden Kode zu entgehen, Identität und Individualität zu umgehen und abweichende Wunschmaschinen zu schaffen: einen gesichtslosen, behaarten Kopf, einen ganz in Weiß gekleideten tanzenden Körper, verschiedene Körper, die in einer nicht von Menschen entworfenen Hose stecken.- ein anderer Körper nutzt seine Beine als extra lange, starke Arme, mit denen er auf den Boden schlägt. Eine ironische, betörende Stimme, die eine lange Liste an sexualisierten Attributen singt, sich aber dem Blick des Publikums entzieht, verkörpert mitunter eine transfeministische Brecht’sche Distanz. Zwischen den beiden Logiken des Begehrens flackern Sequenzen der Rebellion auf: Feminisierte Körper entkommen der normativen Choreografie, richten für kurze Zeit ein Chaos auf der Bühne an, um dann wieder zu einer generischen Bewegung zurückzukehren. Das Ergebnis ist eine ebenso leidenschaftliche wie verstörende, ausgelassene wie rätselhafte Arbeit.


Kategorie: Tanztheater

Im Zeitalter massenhaft inszenierter Bildwelten und einer ungebrochenen Sehnsucht nach der Konservierung des jungen Körpers ist es nahezu unmöglich, zwischen Schein und Sein zu unterscheiden. Mit feiner Ironie widmet sich die Choreografin und bildende Künstlerin Alexandra Bachzetsis in ihrer neuen Arbeit “Escape Act”, koproduziert vom HAU, der Konstruktion von Echtheit. Dabei zitiert sie Voguing und YouTube-Tutorials ebenso wie die Formsprache des Triadischen Balletts um Oskar Schlemmer. Über “Escape Act” von Alexandra Bachzetsis Paul B. Preciado … dies an den Gitterstangen seines Käfigs sich wundstoßende Tier, das man “zähmen” will, dieser Entbehrende und vom Heimweh der Wüste Verzehrte, der aus sich selbst ein Abenteuer, eine Folterstätte, eine unsichere und gefährliche Wildnis schaffen musste – dieser Narr, dieser sehnsüchtige und verzweifelte Gefangne wurde der Erfinder des “schlechten Gewissens”. Friedrich Nietzsche, Zur Genealogie der Moral, II. Abhandlung, § 16, 1887 Begehren ist weder das Begehren von etwas Fehlendem noch ist es etwas Unterdrücktes. Das Begehren ist eine soziale Maschine, die nie zu produzieren aufhört. Es produziert uns als Subjekte. Es produziert unsere Körper und schreibt uns Beziehungen mit anderen Körpern vor. Das Unbewusste ist kein Theater, sondern eine Fabrik. Mit einer solchen Aussage distanzierten sich Deleuze und Guattari von Platon und Freud und näherten sich dem Begehren im Nietzscheschen Sinne: politisch und radikal experimentell. Wenn das Begehren eine soziale Maschine ist, dann lautet die Frage nicht mehr, von welcher Identität (Mann Frau, heterosexuell, homosexuell) das Begehren ausgeht, sondern vielmehr, wie diese soziale Fabrik funktioniert. Und ist es möglich, in ihren laufenden Betrieb einzugreifen, um sie zu verändern? Alexandra Bachzetsis schafft ein poetisches Mittel, das es Betrachtern erlaubt, die technischen und sozial konstruierten Dimensionen von Begehren “wahrzunehmen”. Ihr Stück versammelt sieben lebende Körper und eine Fülle von Objekten, die sich miteinander verbinden und voneinander trennen, um unterschiedliche Wunschmaschinen zu bilden. Aus ihrem üblichen Kontext gerissen werden die Kuben, Pappkartons, Luftmatratzen, Gewichte, der Ball und anderes mehr zu surrealistischen Readymades, die sich in den lebenden Körper einstöpseln, um seine neuen begehrenden oder begehrten Organe zu werden. Verweise auf die Welt von Bricolage, Sport oder Pharmakologie fungieren dabei wie Hyperbeln, die die soziale Konstruktion betonen. Das Stück beruht auf der Anerkennung zweier Aspekte. Erstens stehen verschiedene Gender (männlich, weiblich, Drag, Trans, normativ, abweichend usw.) in der heutigen Welt stets in Wechselwirkung – niemand performt nur “ein Gender”. Wir sind permanent von einer Vielzahl von kulturellen Gender-Codes umgeben, mit denen wir in Beziehung stehen, von denen wir lernen und mit denen wir unsere eigene Performance-Fähigkeit messen. Zweitens ist der Zugang zu Techniken der Genderproduktion von einer extremen Unausgewogenheit in Bezug auf Machtverhältnisse, soziale Schichten, Altersklassen, Beeinträchtigungen, Rassen und die Kontrolle über Ressourcen geprägt. Gendercodes sind ideale performative Codes, die sich unmöglich in vollem Umfang verkörpern lassen: Niemand kann in einen vorgegebenen Begriff hineinpassen. Das Stück handelt auch von der Schwierigkeit, Gendernormen und sexuellen oder rassisch-politischen Normen zu entkommen, da der Körper selbst und sein erlerntes Verhalten zu seinem ultimativen Käfig geworden sind. Die Aufgabe besteht nicht darin, Gender zu performen, sondern vielmehr, aus der Gender-Box auszubrechen. Formal stellt Escape Act die noch immer vorherrschende Einteilung der Künste nach Medien in Frage. Es umfasst Gedichte, Lieder, Erzählungen, ja sogar Verweise auf die Bildsprache heutiger Pornografie und hinterfragt so den willkürlichen Abstand, der zwischen verschiedene Gender sowie zwischen Tanz, Film, Theater und Literatur, zwischen Genres und kulturelle Traditionen, zwischen High Art und Low Art eingeschrieben ist. Bachzetsis spielt mit dem zweischneidigen Zustand von “restored behaviors” oder aktualisierten Handlungen: Der Tanz steht mal für Freiheit, mal für Unterwerfung. Das Theater betont die politische Zuschreibung von Rollen, lässt aber auch persönliche Erzählungen einfließen. Der Sport handelt von Wettbewerb und Anstrengung, von Spielfreude und Ausdauer. Und das Singen unterstreicht die Verletzlichkeit von individuellen Konflikten. Peu à peu schärft sich unsere Wahrnehmung und der menschliche Körper wird als weiteres Objekt in der sozialen Maschine wahrgenommen. Was macht einen Körper zu einem menschlichen Körper? Wie wird ein Körper zusammengesetzt (oder auseinandergenommen)? Ist es möglich, einen menschlichen Körper wahrzunehmen, ohne ihm Gender, Rasse, Alter oder Wert zuzuschreiben? Ist es möglich, ihn zu begehren, ohne ihm Gender, Rasse, Alter oder Wert zuzuschreiben? Hat die Stimme wirklich ein Gender, hat die Haut wirklich eine Rasse? Sind Gender, Alter und Rasse nicht die kognitiven und politischen Rahmen, die uns daran hindern, den Körper in seinem permanenten Werden zu sehen und zu erfahren? Ähnlich wie die Künstler*innen Lygia Clark, Michel Journiac und Jürgen Klauke möchte Bachzetsis materialistische und auf Erfahrungen beruhende Recherchen über den Körper als “sozialisiertes Fleisch” (so Journiac) anstellen, die über den Körper als anatomisches oder politisches Objekt hinausgehen. Anstatt Wunschproduktionen vom Standpunkt der Identität, der Norm und des Normalen aus darzustellen, fordert uns Escape Act dazu auf, den Fehlschlägen und Rissen, aber auch den Fluchtlinien und Entfesselungen Beachtung zu schenken.   Das Stück präsentiert zwei Logiken des Begehrens und stellt diese zwei unterschiedlichen Funktionsweisen der Wunschmaschine gegenüber: Die eine beruht auf Identifikation, die andere ist rhizomatisch und desidentifizierend. Nach der ersten Logik sind Körper durch ihre Beziehung zum herrschenden Kode geprägt: Sie sind feminin oder maskulin, echt oder falsch, erfolgreich oder gescheitert. Wir können sie also identifizieren. Prothesen wie Haare, Po, Schultern, Requisiten, aber auch Gesten und Wörter fungieren hier als normative Supplemente. Sie betonen eine Identität und höhlen sie zugleich aus – schließlich kann sich jeder sie sich einverleiben. Nach der zweiten Logik bilden der Körper und das Objekt eine kreative Allianz, um dem herrschenden Kode zu entgehen, Identität und Individualität zu umgehen und abweichende Wunschmaschinen zu schaffen: einen gesichtslosen, behaarten Kopf, einen ganz in Weiß gekleideten tanzenden Körper, verschiedene Körper, die in einer nicht von Menschen entworfenen Hose stecken.- ein anderer Körper nutzt seine Beine als extra lange, starke Arme, mit denen er auf den Boden schlägt. Eine ironische, betörende Stimme, die eine lange Liste an sexualisierten Attributen singt, sich aber dem Blick des Publikums entzieht, verkörpert mitunter eine transfeministische Brecht’sche Distanz. Zwischen den beiden Logiken des Begehrens flackern Sequenzen der Rebellion auf: Feminisierte Körper entkommen der normativen Choreografie, richten für kurze Zeit ein Chaos auf der Bühne an, um dann wieder zu einer generischen Bewegung zurückzukehren. Das Ergebnis ist eine ebenso leidenschaftliche wie verstörende, ausgelassene wie rätselhafte Arbeit.


Kategorie: Tanztheater

Im Zeitalter massenhaft inszenierter Bildwelten und einer ungebrochenen Sehnsucht nach der Konservierung des jungen Körpers ist es nahezu unmöglich, zwischen Schein und Sein zu unterscheiden. Mit feiner Ironie widmet sich die Choreografin und bildende Künstlerin Alexandra Bachzetsis in ihrer neuen Arbeit “Escape Act”, koproduziert vom HAU, der Konstruktion von Echtheit. Dabei zitiert sie Voguing und YouTube-Tutorials ebenso wie die Formsprache des Triadischen Balletts um Oskar Schlemmer. Über “Escape Act” von Alexandra Bachzetsis Paul B. Preciado … dies an den Gitterstangen seines Käfigs sich wundstoßende Tier, das man “zähmen” will, dieser Entbehrende und vom Heimweh der Wüste Verzehrte, der aus sich selbst ein Abenteuer, eine Folterstätte, eine unsichere und gefährliche Wildnis schaffen musste – dieser Narr, dieser sehnsüchtige und verzweifelte Gefangne wurde der Erfinder des “schlechten Gewissens”. Friedrich Nietzsche, Zur Genealogie der Moral, II. Abhandlung, § 16, 1887 Begehren ist weder das Begehren von etwas Fehlendem noch ist es etwas Unterdrücktes. Das Begehren ist eine soziale Maschine, die nie zu produzieren aufhört. Es produziert uns als Subjekte. Es produziert unsere Körper und schreibt uns Beziehungen mit anderen Körpern vor. Das Unbewusste ist kein Theater, sondern eine Fabrik. Mit einer solchen Aussage distanzierten sich Deleuze und Guattari von Platon und Freud und näherten sich dem Begehren im Nietzscheschen Sinne: politisch und radikal experimentell. Wenn das Begehren eine soziale Maschine ist, dann lautet die Frage nicht mehr, von welcher Identität (Mann Frau, heterosexuell, homosexuell) das Begehren ausgeht, sondern vielmehr, wie diese soziale Fabrik funktioniert. Und ist es möglich, in ihren laufenden Betrieb einzugreifen, um sie zu verändern? Alexandra Bachzetsis schafft ein poetisches Mittel, das es Betrachtern erlaubt, die technischen und sozial konstruierten Dimensionen von Begehren “wahrzunehmen”. Ihr Stück versammelt sieben lebende Körper und eine Fülle von Objekten, die sich miteinander verbinden und voneinander trennen, um unterschiedliche Wunschmaschinen zu bilden. Aus ihrem üblichen Kontext gerissen werden die Kuben, Pappkartons, Luftmatratzen, Gewichte, der Ball und anderes mehr zu surrealistischen Readymades, die sich in den lebenden Körper einstöpseln, um seine neuen begehrenden oder begehrten Organe zu werden. Verweise auf die Welt von Bricolage, Sport oder Pharmakologie fungieren dabei wie Hyperbeln, die die soziale Konstruktion betonen. Das Stück beruht auf der Anerkennung zweier Aspekte. Erstens stehen verschiedene Gender (männlich, weiblich, Drag, Trans, normativ, abweichend usw.) in der heutigen Welt stets in Wechselwirkung – niemand performt nur “ein Gender”. Wir sind permanent von einer Vielzahl von kulturellen Gender-Codes umgeben, mit denen wir in Beziehung stehen, von denen wir lernen und mit denen wir unsere eigene Performance-Fähigkeit messen. Zweitens ist der Zugang zu Techniken der Genderproduktion von einer extremen Unausgewogenheit in Bezug auf Machtverhältnisse, soziale Schichten, Altersklassen, Beeinträchtigungen, Rassen und die Kontrolle über Ressourcen geprägt. Gendercodes sind ideale performative Codes, die sich unmöglich in vollem Umfang verkörpern lassen: Niemand kann in einen vorgegebenen Begriff hineinpassen. Das Stück handelt auch von der Schwierigkeit, Gendernormen und sexuellen oder rassisch-politischen Normen zu entkommen, da der Körper selbst und sein erlerntes Verhalten zu seinem ultimativen Käfig geworden sind. Die Aufgabe besteht nicht darin, Gender zu performen, sondern vielmehr, aus der Gender-Box auszubrechen. Formal stellt Escape Act die noch immer vorherrschende Einteilung der Künste nach Medien in Frage. Es umfasst Gedichte, Lieder, Erzählungen, ja sogar Verweise auf die Bildsprache heutiger Pornografie und hinterfragt so den willkürlichen Abstand, der zwischen verschiedene Gender sowie zwischen Tanz, Film, Theater und Literatur, zwischen Genres und kulturelle Traditionen, zwischen High Art und Low Art eingeschrieben ist. Bachzetsis spielt mit dem zweischneidigen Zustand von “restored behaviors” oder aktualisierten Handlungen: Der Tanz steht mal für Freiheit, mal für Unterwerfung. Das Theater betont die politische Zuschreibung von Rollen, lässt aber auch persönliche Erzählungen einfließen. Der Sport handelt von Wettbewerb und Anstrengung, von Spielfreude und Ausdauer. Und das Singen unterstreicht die Verletzlichkeit von individuellen Konflikten. Peu à peu schärft sich unsere Wahrnehmung und der menschliche Körper wird als weiteres Objekt in der sozialen Maschine wahrgenommen. Was macht einen Körper zu einem menschlichen Körper? Wie wird ein Körper zusammengesetzt (oder auseinandergenommen)? Ist es möglich, einen menschlichen Körper wahrzunehmen, ohne ihm Gender, Rasse, Alter oder Wert zuzuschreiben? Ist es möglich, ihn zu begehren, ohne ihm Gender, Rasse, Alter oder Wert zuzuschreiben? Hat die Stimme wirklich ein Gender, hat die Haut wirklich eine Rasse? Sind Gender, Alter und Rasse nicht die kognitiven und politischen Rahmen, die uns daran hindern, den Körper in seinem permanenten Werden zu sehen und zu erfahren? Ähnlich wie die Künstler*innen Lygia Clark, Michel Journiac und Jürgen Klauke möchte Bachzetsis materialistische und auf Erfahrungen beruhende Recherchen über den Körper als “sozialisiertes Fleisch” (so Journiac) anstellen, die über den Körper als anatomisches oder politisches Objekt hinausgehen. Anstatt Wunschproduktionen vom Standpunkt der Identität, der Norm und des Normalen aus darzustellen, fordert uns Escape Act dazu auf, den Fehlschlägen und Rissen, aber auch den Fluchtlinien und Entfesselungen Beachtung zu schenken.   Das Stück präsentiert zwei Logiken des Begehrens und stellt diese zwei unterschiedlichen Funktionsweisen der Wunschmaschine gegenüber: Die eine beruht auf Identifikation, die andere ist rhizomatisch und desidentifizierend. Nach der ersten Logik sind Körper durch ihre Beziehung zum herrschenden Kode geprägt: Sie sind feminin oder maskulin, echt oder falsch, erfolgreich oder gescheitert. Wir können sie also identifizieren. Prothesen wie Haare, Po, Schultern, Requisiten, aber auch Gesten und Wörter fungieren hier als normative Supplemente. Sie betonen eine Identität und höhlen sie zugleich aus – schließlich kann sich jeder sie sich einverleiben. Nach der zweiten Logik bilden der Körper und das Objekt eine kreative Allianz, um dem herrschenden Kode zu entgehen, Identität und Individualität zu umgehen und abweichende Wunschmaschinen zu schaffen: einen gesichtslosen, behaarten Kopf, einen ganz in Weiß gekleideten tanzenden Körper, verschiedene Körper, die in einer nicht von Menschen entworfenen Hose stecken.- ein anderer Körper nutzt seine Beine als extra lange, starke Arme, mit denen er auf den Boden schlägt. Eine ironische, betörende Stimme, die eine lange Liste an sexualisierten Attributen singt, sich aber dem Blick des Publikums entzieht, verkörpert mitunter eine transfeministische Brecht’sche Distanz. Zwischen den beiden Logiken des Begehrens flackern Sequenzen der Rebellion auf: Feminisierte Körper entkommen der normativen Choreografie, richten für kurze Zeit ein Chaos auf der Bühne an, um dann wieder zu einer generischen Bewegung zurückzukehren. Das Ergebnis ist eine ebenso leidenschaftliche wie verstörende, ausgelassene wie rätselhafte Arbeit.


Kategorie: Tanztheater

In ihrer ersten Kollaboration loten die beiden Experimental-Klangkünstler Basinski und English Zwischenräume von Bewusstseinszuständen aus. Das im letzten Herbst veröffentlichte Album “Selva Oscura” verklanglicht dabei innere Topografien als Gleichnis eines diffusen Dämmerlichtes und holt sich im Titel Inspirationen bei Dantes “Inferno”. Reduktionen im Sound und das Changieren von Dichte und Dynamik in Repetition machen eine Verlorenheit der inneren Verfasstheit hörbar. Vorab erforscht die in Berlin lebende Musikerin Marta De Pascalis mittels Synthesizer und Tape-Maschinen elektronische Musik. Hier gibt es einen Eindruck vom Album “Selva Oscura” , erschienen im Oktober 2018 bei Temporary Residence.


Kategorie: Pop

Performances zwischen absurdem Theater und erlesenen Tableaux Vivants: Nach einer vom Publikum begeistert aufgenommenen Werkschau während der Berlin Art Week 2017 kommt die erfolg-reiche Performance- und Installationskünstlerin Miet Warlop mit einer deutschen Premiere ans HAU zurück. In der HAU-Koproduktion “Ghost Writer and the Broken Hand Break” nähert sich Warlop einer modernen, westlichen Version des Drehtanzes der sufistischen Derwische an. Drei Performer*innen wirbeln eine Dreiviertelstunde lang im Kreis – eine Bewegung, mit der in sufistischen Zeremonien ein Zustand religiöser Ekstase erreicht werden soll. Ganz im Stile Miet Warlops wird das Wirbeln mit Musik angereichert. Daraus wird ein Wahrnehmungsexperiment, ein Gefühl des Schwindels, eine Reflektion über die Geister unserer Zeit. Die Mischung aus Sufitanz, Rezitation und Konzert bewegt sich auf dem schmalen Grat zwischen Kontrolle und Kontrollverlust. Wie können wir das Gleichgewicht zwischen Selbstbeobachtung und Hingabe finden? Welcher Gestalt sind die Geister, die die Geschichte unseres Lebens schreiben?


Kategorie: Performance

How could you really be the love of my life, when you actually never understood my culture? Du und ich, wir sind Kinder der Geschichte. Wir sind das Ergebnis von Entscheidungen, die in speziellen Ausschüssen, Parlamenten, Schlaf- und Vorstandszimmern getroffen wurden. Wir waren schon zur Heirat versprochen ehe sich unsere Blicke das erste Mal trafen – so wie die Königshäuser Hannover, Habsburg, und Windsor nach Jahrhunderten von Rivalität ihre Kinder miteinander vermählten. Im Namen von "Nie Wieder" war es unser Schicksal zusammen zu sein. Du und ich, wir saßen nebeneinander im Austauschsemester an der Universität. Im Seminar zu Identitätspolitik war es Liebe auf den ersten Blick. Wir dachten, alle Entscheidungen sind unsere. Wir dachten, wir sitzen am Steuer und nicht unser vorherbestimmtes Schicksal. Deine exotische Art war so neu, dein Wissen über fremdsprachige Filme und dein wildes Verlangen sich überall auszuziehen war schockierend und aufregend zugleich. Und du liebtest meinen Sinn für Humor, mein Klassenbewusstsein und meinen billigen Modegeschmack. Unsere Unterschiede schenkten uns Jahrzehnte der Unterhaltung und Faszination. In fact, on the subject of language, when are you actually going to make the effort to learn it? In der Zwischenzeit ist die Geschichte vorangeschritten und alles hat sich hinter unserem Rücken verändert. Am 29. März 2019 um Mitternacht wird Großbritannien die Europäische Union verlassen. So ist zumindest der Plan zur Entstehung dieser Zeilen. Gob Squad sind als deutsch-britische Gruppe durch Studienaustausche in den 1990er Jahren entstanden – sozusagen als Kinder des europäischen Traums. Nun ist es höchste Zeit sich beide Seiten, vor und nach Mitternacht, nochmal genau anzuschauen. So before we sign the contract and say goodbye, I want you to try to understand who I really am, in my language, and finally learn how to cook properly.


Kategorie: Schauspiel

“Habt Fantasie!”, lehren uns Kinder- und Fantasy-Geschichten und sprechen dabei unsere Sehnsüchte nach Abenteuern, Liebe und Anerkennung an. Was aber passiert, wenn wir die Umsetzung dieser Fantasie wirklich fordern? Mit einer Bande von Marginalisierten, Arbeitslosen und Arbeiter*innen, Migrierten, Haus- und Kuscheltieren, Einhörnern und Tweetie, Elsa und Meister Yoda versucht die Gruppe KGI, zum ersten Mal am HAU Hebbel am Ufer, eine andere Welt wahr werden zu lassen: In Anlehnung an Bini Adamczaks “Kommunismus – Kleine Geschichte, wie endlich alles anders wird” bringt die Formation Marx’ “Kapital” als Kinderstück für Alte und Junge auf die Bühne.


Kategorie: Performance

Performances zwischen absurdem Theater und erlesenen Tableaux Vivants: Nach einer vom Publikum begeistert aufgenommenen Werkschau während der Berlin Art Week 2017 kommt die erfolg-reiche Performance- und Installationskünstlerin Miet Warlop mit einer deutschen Premiere ans HAU zurück. In der HAU-Koproduktion “Ghost Writer and the Broken Hand Break” nähert sich Warlop einer modernen, westlichen Version des Drehtanzes der sufistischen Derwische an. Drei Performer*innen wirbeln eine Dreiviertelstunde lang im Kreis – eine Bewegung, mit der in sufistischen Zeremonien ein Zustand religiöser Ekstase erreicht werden soll. Ganz im Stile Miet Warlops wird das Wirbeln mit Musik angereichert. Daraus wird ein Wahrnehmungsexperiment, ein Gefühl des Schwindels, eine Reflektion über die Geister unserer Zeit. Die Mischung aus Sufitanz, Rezitation und Konzert bewegt sich auf dem schmalen Grat zwischen Kontrolle und Kontrollverlust. Wie können wir das Gleichgewicht zwischen Selbstbeobachtung und Hingabe finden? Welcher Gestalt sind die Geister, die die Geschichte unseres Lebens schreiben?


Kategorie: Performance

“Habt Fantasie!”, lehren uns Kinder- und Fantasy-Geschichten und sprechen dabei unsere Sehnsüchte nach Abenteuern, Liebe und Anerkennung an. Was aber passiert, wenn wir die Umsetzung dieser Fantasie wirklich fordern? Mit einer Bande von Marginalisierten, Arbeitslosen und Arbeiter*innen, Migrierten, Haus- und Kuscheltieren, Einhörnern und Tweetie, Elsa und Meister Yoda versucht die Gruppe KGI, zum ersten Mal am HAU Hebbel am Ufer, eine andere Welt wahr werden zu lassen: In Anlehnung an Bini Adamczaks “Kommunismus – Kleine Geschichte, wie endlich alles anders wird” bringt die Formation Marx’ “Kapital” als Kinderstück für Alte und Junge auf die Bühne.


Kategorie: Performance

Performances zwischen absurdem Theater und erlesenen Tableaux Vivants: Nach einer vom Publikum begeistert aufgenommenen Werkschau während der Berlin Art Week 2017 kommt die erfolg-reiche Performance- und Installationskünstlerin Miet Warlop mit einer deutschen Premiere ans HAU zurück. In der HAU-Koproduktion “Ghost Writer and the Broken Hand Break” nähert sich Warlop einer modernen, westlichen Version des Drehtanzes der sufistischen Derwische an. Drei Performer*innen wirbeln eine Dreiviertelstunde lang im Kreis – eine Bewegung, mit der in sufistischen Zeremonien ein Zustand religiöser Ekstase erreicht werden soll. Ganz im Stile Miet Warlops wird das Wirbeln mit Musik angereichert. Daraus wird ein Wahrnehmungsexperiment, ein Gefühl des Schwindels, eine Reflektion über die Geister unserer Zeit. Die Mischung aus Sufitanz, Rezitation und Konzert bewegt sich auf dem schmalen Grat zwischen Kontrolle und Kontrollverlust. Wie können wir das Gleichgewicht zwischen Selbstbeobachtung und Hingabe finden? Welcher Gestalt sind die Geister, die die Geschichte unseres Lebens schreiben?


Kategorie: Performance


Änderungen vorbehalten! - Angaben ohne Gewähr! - Stand:25.02.19
© Fotos der Vorstellungen: [+][-]
Dead Season(Pilocka Krach/Pilocka Krach) The Nature of Us(Rachel De Joode/Rachel De Joode) Plattenspieler mit Thomas Meinecke und Jochen Distelmeyer(Sven Sindt/Sven Sindt) Making Sense of the Digital Society: Capitalist Subjectivity and the Internet(Promo/) The Quiet(Ninja Hanna/Ninja Hanna) little red (play): ‘herstory’(Barbara Braun/Barbara Braun) Schubladen(Benjamin Krieg/Benjamin Krieg) DDR neu erzählen!(Florian Keller/Florian Keller) Recviem pentru Europa / Requiem für Europa(Lilia Nenescu/Lilia Nenescu) Drugovi, ja se ni sada ne stidim svoje komunističke prošlosti / Comrades, I Am Not Ashamed of My Communist Past(Sanja Mitrovic and Stand Up Tall Productions/Sanja Mitrovic and Stand Up Tall Productions) Über schwierige Solidaritäten(/) Rétrospective en 18 danses(Jérôme Bel/Jérôme Bel) Escape Act(Blommers & Schumm/Blommers & Schumm) Konzert(Francesco Paolo Albano/Francesco Paolo Albano) Ghost Writer and the Broken Hand Break(Reinout Hiel/Reinout Hiel) I Love You, Goodbye (The Brexit Edition)(Promo/) Ourstory(Björn Storck / Polynice/Björn Storck / Polynice)

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