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Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz

Linienstraße 227 - 10178 Berlin

Prater - Kastanienallee 7-9 - 10435 Berlin

Tel (030) 24 065 - 5 / Fax (030) 24 065 642

Januar / Februar / März / April / Mai / Juni / Juli / August / September / Oktober / November / Dezember

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Spielplan für Juni 2018


Kategorie:

Eine Stückentwicklung in Zusammenarbeit mit Els Malnascuts, das Jugendtheater der Sala Beckett in Barcelona Zwei Dimensionen verbunden für einen Bruchteil einer Sekunde, die eine Ewigkeit dauern wird. Oder wenigstens 90 Minuten. Es öffnet sich Windows. Von hier aus kann ich all meine ungelebten Möglichkeiten sehen. Möglichkeiten von denen ich nie hätte Träumen können. Ich stehe neben mir, außerhalb von mir. Mal mehr, mal weniger. Aber was ist der Punkt? Was bring es mir zu wissen, wieviel Zentimeter ich von mir selbst verrückt bin. Das Einzige worin ich mir sicher bin ist, dass das von unserem Standpunkt aus egal ist. Wir sind HERE. Vor über vier Jahren kamen Elena Martín und Max Grosse Majench zu P14. Max blieb und Elena ging zurück nach Barcelona und baute zusammen mit Alba Sàez, Anna Serrano, Guillem Barbosa und Xavi Gamito in der Sala Beckett in Barcelona das Jugendtheater ELS MALNASCUTS auf. Seit drei Jahren besuchen wir uns gegenseitig mit Gastspielen und nutzen die Zeit um miteinander zu Arbeiten und uns zu inspirieren. Sechs Mal haben wir im Handgepäck und am Zoll vorbei alles mitgenommen was wir für unsere Gastspiele brauchten. Manche von P14 sind in Barcelona geblieben, einige von ELS MALNASCUTS leben heute in Berlin. HERE ist ein Experiment, das unsere Liebesgeschichte und unsere Fernbeziehung weiter denkt. Zwei Städte, zwei Inszenierungen, zwei Ensembles deren Proben und Aufführungen zeitgleich stattfinden und die versuchen die Entfernung technisch zu überwinden. Zwei Geschichten die aufeinandertreffen, sich überschneiden, ergänzen und miteinander verschmelzen. https://www.salabeckett.cat/activitat-resta/here-sci-thriller/ Besetzung BERLIN: Mit: Jakob Bach, Robert Knorr, Frieda Knüpling, Clara de Pin, Magdalena Weber Regie und Dramaturgie: Marina Prados, Paula Knüpling Regie und Dramaturgie Assistenz: Luis Krummennacher Regie und Produktionsassistenz: Núria Frías P14 Leitung: Vanessa Unzalu Troya Technische Leitung: Leander Hagen Video: Ailin Formia i Arnau Montserrat Kostüm: Seline Sensan Kostüm Assistenz: Milla Knüpling Bühne: Angela Ribera Bühne Assistenz: Emma Knüpling Besonderen Dank an: Julia Ribera (Regie und Produktionassistenz) Max Grosse Majench Malnascuts / Sala Beckett Barcelona BARCELONA: Mit: Lluís Arruga, Cristina Colom, Gregor Eistert, Èric Pons, Marc Solé, Gina Vall, Núria Vilanova Regie und Dramaturgie: Marina Prados, Paula Knüpling Regie und Produktionassistenz: Núria Ramis, Louise Good Video: Joan Esteve, Victor Ruiz-Colomer Musik: Sara Vidal Kostüm: Daniel Rodríguez, Lluc Valverde Bühne: Albert García-Alzórriz Theaterpädagogische Leitung: Elena Martín, Alba Sàez, Anna Serrano y Xavi Gamito Besonderen Dank an: Julia Ribera (Regie und Produktionassistenz) P14 Volksbühne Berlin Ventura Auf Deutsch, Katalanisch, Spanisch und Englisch.


Kategorie: Schauspiel

Anno 1774, kurz vor der Französischen Revolution. Irgendwo zwischen Potsdam und Berlin entkommt eine Gruppe französischer Libertins der neuen ultrakonservativen Regierung Ludwigs des XVI. Gemeinsam treffen sie sich mit dem legendären deutschen Freidenker und Verführer Duc de Walchen (Helmut Berger). In einem Land, das von einem bigotten Tugendregime beherrscht wird, haben die von der durchtriebenen Duchesse de Valselay (Ingrid Caven) geführten Expats eine Mission: die Libertinage nach Deutschland zu exportieren, eine Philosophie, die auf der Ablehnung moralischer Grenzen und Autoritäten beruht. Auf der Suche nach Partnern entdecken die Expats, dass diese verkommene Parklandschaft der Treffpunkt einer Gruppe dekadenter lokaler Libertines und freidenkender Höflinge Friedrich des Großen ist. Doch da die eigentümlichen Deutschen für einen derartig radikalen Trend noch nicht zu begeistern sind, entwickelt die ehrgeizige Herzogin de Valselay raffinierte Strategien zur besseren Vermarktung der Libertinage. Albert Serra inszeniert ein tableau vivant des alten Europa, in der neue Moden und moderne Wirtschaftspraktiken groteske Formen annehmen. Albert Serra, der „connoisseur of obscurity“ (Artforum), gilt als einer der jungen Meisterregisseure des unabhängigen europäischen Kinos. In seinen Filmen, Installationen, Theateraufführungen und Performances hat Serra eine einzigartige Landschaft historischer und literarischer Figuren wie Don Quichotte, Casanova, Ludwig XIV., Fassbinder und Goethe geschaffen. Liberté ist die erste Theaterarbeit des preisgekrönten katalanischen Film- und Theaterregisseurs im deutschsprachigen Raum. [logo ramon llull 100] Deutsch, Französisch und Italienisch mit Deutschen und Englischen Übertiteln.


Kategorie: Schauspiel

In Zusammenarbeit mit Fireflies und MUBI Programm: Alain Guiraudie, Ce vieux rêve qui bouge, 51’, 2001 Gespräch mit Alain Guiraudie und Fireflies-Redakteurin [Annabel Brady-Brown](https://www.volksbuehne.berlin/de/haus/kuenstler-innen/4622/annabel-brady-brown) im Anschluss an die Vorführung. Das Gespräch findet auf Englisch und Französisch statt, mit Live-Übersetzung auf Englisch. In den letzten zwei Jahrzehnten haben sich der Franzose [Alain Guiraudie](https://www.volksbuehne.berlin/de/haus/kuenstler-innen/4621/alain-guiraudie) und der Katalane [Albert Serra](https://www.volksbuehne.berlin/de/haus/kuenstler-innen/249/albert-serra) als zwei der einzigartigsten, aufregendsten und gefeiertsten Stimmen im europäischen Kino etabliert. Durch ihre eigenwillige Ästhetik lassen sich Guiraudie und Serra von einem verwandten Interesse am Geschichtenerzählen leiten, das durch die Anwendung von Mythen und die lebhafte Schaffung utopischer Räume angeregt wird, in denen sie an den sinnlichen Grenzen des Realen und Phantastischen, des Geistigen und des Materiellen spielen. An zwei besonderen Abenden mit den Filmemachern widmen wir uns dem Umgang mit Mythen in ihrer Arbeit. Wir beginnen mit Guiraudies Durchbruchsfilm Ce vieux rêve qui bouge (2001), einer subtil politischen und zutiefst melancholischen Meditation über sexuelles Verlangen und das Vergehen der Zeit, in der ein junger Arbeiter in einer Industriefabrik in den letzten Tagen ihres Betriebs ankommt und die Blicke der anderen, älteren Arbeiter auf sich zieht. Das Programm geht [am folgenden Abend](https://www.volksbuehne.berlin/de/programm/4307/radikale-mythenbildung-das-kino-von-alain-guiraudie-und-albert-serra) weiter mit einer Präsentation von Ausschnitten aus Serras aktuell gedrehtem Film (work in progress), eine filmische Adaption seines Theaterstücks Liberté. Beide Arbeiten werden durch Diskussionen auf der Bühne zwischen Guiraudie, Serra und den Redakteuren von Fireflies näher beleuchtet, wobei besondere Aufmerksamkeit der jeweiligen Konzepte filmischer Mythenbildung gewidmet wird. Anlässlich dieser Veranstaltungen wird der Streaming-Service MUBI Guiraudies Der Fremde am See (2013) und Serras Der Tod von Ludwig XIV (2016) ab dem 27. und dem X. Mai für einen Monat zur Verfügung stellen, um unseren Gästen die Möglichkeit zu geben, vor den Diskussionen tiefer in die Arbeit der Filmemacher einzutauchen. Um diese Filme zu schauen, können sich Gäste für einen einmonatigen kostenlosen Test anmelden: www.mubi.com/fireflies Alain Guiraudie, Ce vieux rêve qui bouge, 51’, 2001 Alain Guiraudies Kultfilm Ce vieux rêve qui bouge wurde von Jean-Luc Godard als „der Film des Festivals“ gefeiert, als er 2001 in der Quinzaine des Réalisateurs in Cannes uraufgeführt wurde. Der Film zeigt die letzten Tage einer ländlichen Fabrik, deren Maschinen demontiert und abtransportiert werden, während die Männer zurückgelassen werden. Ein junger Spezialist wird angeheuert, um eine der Maschinen auseinander zu nehmen. Seine jugendliche Anwesenheit weckt die Begierde des Werksleiters und eines der älteren Arbeiter, was zu einem erotisch aufgeladenen Dreieck aus frustrierten Sehnsüchten führt. Indem der Film nie die Fabrik verlässt, konstruiert Guiraudie einen mythischen Raum, in dem sich Sex und Politik in einem elegischen Salut zu utopischen Idealen vermischen. Französisch mit englischen Untertiteln. Fireflies ist ein Filmmagazin mit Sitz in Berlin und Melbourne, das 2014 gegründet wurde. Jede Ausgabe versammelt eine internationale Gruppe von Kritikern, Autoren und bildenden Künstlern, um das Werk von je zwei herausragenden Filmemachern durch eine Zusammenstellung kreativer Werke zu feiern: hybride Essays, Kurzerzählungen, Poesie, bildende Kunst und alle Zwischenräume. Die sechste Ausgabe, die Alain Guiraudie und Albert Serra gewidmet ist, erscheint im September 2018.www.firefliesmagazine.com MUBI ist ein kuratierter Streaming- und Download-Service. Anstatt Tausende von Filmen anzubieten, ist MUBI stolz, nur 30 anzubieten. Diese werden sorgfältig von Menschen, nicht von Algorithmen ausgewählt und reichen vom Kultklassiker zum preisgekrönten Meisterwerk, vom vergessenen Juwelen zu festivalfrischen Indie-Filmen. Die Auswahl der 30 Filme wird jeden Tag erneuert. MUBI ist weltweit verfügbar. [logo mubi 100]


Kategorie: Film/Video

Eine Stückentwicklung in Zusammenarbeit mit Els Malnascuts, das Jugendtheater der Sala Beckett in Barcelona Zwei Dimensionen verbunden für einen Bruchteil einer Sekunde, die eine Ewigkeit dauern wird. Oder wenigstens 90 Minuten. Es öffnet sich Windows. Von hier aus kann ich all meine ungelebten Möglichkeiten sehen. Möglichkeiten von denen ich nie hätte Träumen können. Ich stehe neben mir, außerhalb von mir. Mal mehr, mal weniger. Aber was ist der Punkt? Was bring es mir zu wissen, wieviel Zentimeter ich von mir selbst verrückt bin. Das Einzige worin ich mir sicher bin ist, dass das von unserem Standpunkt aus egal ist. Wir sind HERE. Vor über vier Jahren kamen Elena Martín und Max Grosse Majench zu P14. Max blieb und Elena ging zurück nach Barcelona und baute zusammen mit Alba Sàez, Anna Serrano, Guillem Barbosa und Xavi Gamito in der Sala Beckett in Barcelona das Jugendtheater ELS MALNASCUTS auf. Seit drei Jahren besuchen wir uns gegenseitig mit Gastspielen und nutzen die Zeit um miteinander zu Arbeiten und uns zu inspirieren. Sechs Mal haben wir im Handgepäck und am Zoll vorbei alles mitgenommen was wir für unsere Gastspiele brauchten. Manche von P14 sind in Barcelona geblieben, einige von ELS MALNASCUTS leben heute in Berlin. HERE ist ein Experiment, das unsere Liebesgeschichte und unsere Fernbeziehung weiter denkt. Zwei Städte, zwei Inszenierungen, zwei Ensembles deren Proben und Aufführungen zeitgleich stattfinden und die versuchen die Entfernung technisch zu überwinden. Zwei Geschichten die aufeinandertreffen, sich überschneiden, ergänzen und miteinander verschmelzen. https://www.salabeckett.cat/activitat-resta/here-sci-thriller/ Besetzung BERLIN: Mit: Jakob Bach, Robert Knorr, Frieda Knüpling, Clara de Pin, Magdalena Weber Regie und Dramaturgie: Marina Prados, Paula Knüpling Regie und Dramaturgie Assistenz: Luis Krummennacher Regie und Produktionsassistenz: Núria Frías P14 Leitung: Vanessa Unzalu Troya Technische Leitung: Leander Hagen Video: Ailin Formia i Arnau Montserrat Kostüm: Seline Sensan Kostüm Assistenz: Milla Knüpling Bühne: Angela Ribera Bühne Assistenz: Emma Knüpling Besonderen Dank an: Julia Ribera (Regie und Produktionassistenz) Max Grosse Majench Malnascuts / Sala Beckett Barcelona BARCELONA: Mit: Lluís Arruga, Cristina Colom, Gregor Eistert, Èric Pons, Marc Solé, Gina Vall, Núria Vilanova Regie und Dramaturgie: Marina Prados, Paula Knüpling Regie und Produktionassistenz: Núria Ramis, Louise Good Video: Joan Esteve, Victor Ruiz-Colomer Musik: Sara Vidal Kostüm: Daniel Rodríguez, Lluc Valverde Bühne: Albert García-Alzórriz Theaterpädagogische Leitung: Elena Martín, Alba Sàez, Anna Serrano y Xavi Gamito Besonderen Dank an: Julia Ribera (Regie und Produktionassistenz) P14 Volksbühne Berlin Ventura Auf Deutsch, Katalanisch, Spanisch und Englisch.


Kategorie: Schauspiel

Anno 1774, kurz vor der Französischen Revolution. Irgendwo zwischen Potsdam und Berlin entkommt eine Gruppe französischer Libertins der neuen ultrakonservativen Regierung Ludwigs des XVI. Gemeinsam treffen sie sich mit dem legendären deutschen Freidenker und Verführer Duc de Walchen (Helmut Berger). In einem Land, das von einem bigotten Tugendregime beherrscht wird, haben die von der durchtriebenen Duchesse de Valselay (Ingrid Caven) geführten Expats eine Mission: die Libertinage nach Deutschland zu exportieren, eine Philosophie, die auf der Ablehnung moralischer Grenzen und Autoritäten beruht. Auf der Suche nach Partnern entdecken die Expats, dass diese verkommene Parklandschaft der Treffpunkt einer Gruppe dekadenter lokaler Libertines und freidenkender Höflinge Friedrich des Großen ist. Doch da die eigentümlichen Deutschen für einen derartig radikalen Trend noch nicht zu begeistern sind, entwickelt die ehrgeizige Herzogin de Valselay raffinierte Strategien zur besseren Vermarktung der Libertinage. Albert Serra inszeniert ein tableau vivant des alten Europa, in der neue Moden und moderne Wirtschaftspraktiken groteske Formen annehmen. Albert Serra, der „connoisseur of obscurity“ (Artforum), gilt als einer der jungen Meisterregisseure des unabhängigen europäischen Kinos. In seinen Filmen, Installationen, Theateraufführungen und Performances hat Serra eine einzigartige Landschaft historischer und literarischer Figuren wie Don Quichotte, Casanova, Ludwig XIV., Fassbinder und Goethe geschaffen. Liberté ist die erste Theaterarbeit des preisgekrönten katalanischen Film- und Theaterregisseurs im deutschsprachigen Raum. [logo ramon llull 100] Deutsch, Französisch und Italienisch mit Deutschen und Englischen Übertiteln.


Kategorie: Schauspiel


Kategorie:

In Zusammenarbeit mit Fireflies und MUBI Programm: Ausschnitte aus Albert Serras aktuellem Filmprojekt Gespräch mit Albert Serra, Alain Guiraudie und Fireflies-Redakteur [Giovanni Marchini Camia](https://www.volksbuehne.berlin/de/haus/kuenstler-innen/4623/giovanni-marchini-camia) im Anschluss an die Filmvorführung. Das Gespräch findet auf Englisch und Französisch statt, mit Live-Übersetzung auf Englisch. In den letzten zwei Jahrzehnten haben sich der Franzose [Alain Guiraudie](https://www.volksbuehne.berlin/de/haus/kuenstler-innen/4621/alain-guiraudie) und der Katalane [Albert Serra](https://www.volksbuehne.berlin/de/haus/kuenstler-innen/249/albert-serra) als zwei der einzigartigsten, aufregendsten und gefeiertsten Stimmen im europäischen Kino etabliert. Durch ihre eigenwillige Ästhetik lassen sich Guiraudie und Serra von einem verwandten Interesse am Geschichtenerzählen leiten, das durch die Anwendung von Mythen und die lebhafte Schaffung utopischer Räume angeregt wird, in denen sie an den sinnlichen Grenzen des Realen und Phantastischen, des Geistigen und des Materiellen spielen. An zwei besonderen Abenden mit den Filmemachern widmen wir uns dem Umgang mit Mythen in ihrer Arbeit. Wir beginnen [am 01.06.](https://www.volksbuehne.berlin/de/programm/4305/radikale-mythenbildung-das-kino-von-alain-guiraudie) mit Guiraudies Durchbruchsfilm Ce vieux rêve qui bouge (2001), einer subtil politischen und zutiefst melancholischen Meditation über sexuelles Verlangen und das Vergehen der Zeit, in der ein junger Arbeiter in einer Industriefabrik in den letzten Tagen ihres Betriebs ankommt und die Blicke der anderen, älteren Arbeiter auf sich zieht. Das Programm geht am folgenden Abend weiter mit einer Präsentation von Ausschnitten aus Serras aktuell gedrehtem Film (work in progress), eine filmische Adaption seines Theaterstücks Liberté. Beide Arbeiten werden durch Diskussionen auf der Bühne zwischen Guiraudie, Serra und den Redakteuren von Fireflies näher beleuchtet, wobei besondere Aufmerksamkeit der jeweiligen Konzepte filmischer Mythenbildung gewidmet wird. Anlässlich dieser Veranstaltungen wird der Streaming-Service MUBI Guiraudies Der Fremde am See (2013) und Serras Der Tod von Ludwig XIV (2016) ab dem 27. und dem X. Mai für einen Monat zur Verfügung stellen, um unseren Gästen die Möglichkeit zu geben, vor den Diskussionen tiefer in die Arbeit der Filmemacher einzutauchen. Um diese Filme zu schauen, können sich Gäste für einen einmonatigen kostenlosen Test anmelden: www.mubi.com/fireflies Albert Serra, [Liberté film], Work-in-progress Albert Serras Theaterstück Liberté, das erstmals im Februar 2018 an der Volksbühne aufgeführt wurde, dreht sich um eine Gruppe von Libertins, die sich jede Nacht im Wald „irgendwo zwischen Potsdam und Berlin“ treffen, um ihren wildesten sexuellen Fantasien freien Lauf zu lassen. Da es 1774 stattfindet, am Vorabend der Französischen Revolution, inszeniert das Stück einen Kampf zwischen Tugend und Freizügigkeit und stellt ein Europa dar, das sich an der Schwelle zum radikalen Wandel findet. Serra filmt gerade eine Adaption des Stücks und wird am 2. Juni im Roten Salon exklusive Ausschnitte daraus präsentieren. Fireflies ist ein Filmmagazin mit Sitz in Berlin und Melbourne, das 2014 gegründet wurde. Jede Ausgabe versammelt eine internationale Gruppe von Kritikern, Autoren und bildenden Künstlern, um das Werk von je zwei herausragenden Filmemachern durch eine Zusammenstellung kreativer Werke zu feiern: hybride Essays, Kurzerzählungen, Poesie, bildende Kunst und alle Zwischenräume. Die sechste Ausgabe, die Alain Guiraudie und Albert Serra gewidmet ist, erscheint im September 2018. www.firefliesmagazine.com MUBI ist ein kuratierter Streaming- und Download-Service. Anstatt Tausende von Filmen anzubieten, ist MUBI stolz, nur 30 anzubieten. Diese werden sorgfältig von Menschen, nicht von Algorithmen ausgewählt und reichen vom Kultklassiker zum preisgekrönten Meisterwerk, vom vergessenen Juwelen zu festivalfrischen Indie-Filmen. Die Auswahl der 30 Filme wird jeden Tag erneuert. MUBI ist weltweit verfügbar. [logo mubi 100]


Kategorie: Film/Video


Kategorie: Tanz

Neben Mette Ingvartsen und Boris Charmatz als fest assoziierten Künstler*innen öffnet sich die Volksbühne ab März einer zukunfts­orientierten Tanzinstitution: Das Landesjugendballett Berlin setzt in seiner Ausbildung des Nachwuchses entschieden auf neue choreografische Formen. Bereits zur Eröffnung der Volksbühne war es im Rahmen von Fous de danse – Ganz Berlin tanzt auf Tempelhof dabei. Mit der Premiere von [The Contemporaries – im Hier und Jetzt (Volume 2)](https://www.volksbuehne.berlin/de/programm/2873/the-contemporaries-im-hier-und-jetzt-volume-2) wurde aus der ersten Begegnung auf Tempelhof eine regelmäßige Kooperation am Rosa-Luxemburg-Platz. Mit Happy Birthday! feiert das Landesjugendballett Berlin an der Staatlichen Ballettschule Berlin nun das erste Jahr seines Bestehens mit den Juniorkompanien aus Amsterdam, Dortmund, Manaus, München, Prag und Zürich. Eine einmalige Vorstellung mit internationalen jungen Tänzerinnen und Tänzern in herausragenden klassischen und zeitgenössischen Werken.


Kategorie: Tanz

Mit Sonja Eismann (Missy Magazine), Christian Morin u.a. Die vierte Folge verhandelt das Verhältnis von Kapitalismus, Feminismus und Geschlechteridentitäten in der Popkultur und stellt die Frage nach einer sich daraus ergebenden neuen Spiritualität.


Kategorie: Diskurs

Amnesty International mit Lili Zahavi, N.N. und Faten El-Dabbas Die Berliner Amnesty International Gruppe 1180 (Israel/Besetzte Palästinensische Gebiete) lädt zur Lesung Aus Oliven und Asche ein. Drei junge deutsch-israelisch-palästinensische Künstler*innen lesen Ausschnitte aus der bei Kiepenheuer & Witsch erschienenen Anthologie Oliven und Asche zur israelischen Besatzungspolitik und den damit verbundenen Menschenrechtsverletzungen. Die Ausschnitte aus den Kapiteln „Die Sperranlagen“ von Helon Habila, „Hundert Kinder“ von Eva Menasse und „Was Recht ist, dem sollst du nachjagen“ von Ayelet Waldmann beschreiben eindrucksvoll das Leben unter israelischer Besatzung zwischen Checkpoints, Hauszerstörungen und der Verhaftung von Minderjährigen. In einem anschließenden Gespräch geht es um biografische Bezüge zum Konflikt der israelischen Besatzungspolitik und darum, abstrakte Menschenrechte mit Leben zu füllen. Insgesamt vereint die Anthologie »Oliven und Asche« Essays, Reportagen und Kurzgeschichten von 26 international gefeierten Autor*innen und bezeugt die Katastrophe, die die israelische Besatzungspolitik für die Menschen im Westjordanland und Gaza bis heute bedeutet. Michael Chabon und Ayelet Waldman, zwei der wichtigsten amerikanischen Schriftsteller*innen unserer Zeit, haben sich für »Oliven und Asche« mit der israelischen Organisation Breaking the Silence zusammengetan. Breaking the Silence wurde von ehemaligen israelischen Soldaten gegründet, die in den besetzten Gebieten gedient und Ungerechtigkeit direkt erlebt haben. Während einer Reise nach Israel hatte die kanadisch-jüdische, in Jerusalem geborene Schriftstellerin Ayelet Waldman die besetzten palästinensischen Gebiete besucht und war mit Breaking the Silence nach Hebron gefahren. Aus den damaligen Erfahrungen entstand das Buchprojekt. Gegen das Gefühl der Ohnmacht schrieben beide Herausgeber zusammen mit 24 renommierten Schriftstellerinnen und Schriftstellern wie Eva Menasse, Mario Vargas Llosa, Colm Toibin, Dave Eggers und Geraldine Brooks an. Sie taten dies in der Überzeugung, „dass das Erzählen selbst – in einer lebhaften und klaren Sprache Zeugnis abzulegen über persönlich Gesehenes und Erlebtes – die Kraft hat, die Aufmerksamkeit von Menschen zu erregen, die, wie wir, schon lange aufgegeben haben, dem noch Aufmerksamkeit zu schenken.“ Entstanden sind eindrucksvolle, lebendige Geschichten und Reportagen, die den Alltag in Palästina erschreckend klar vor Augen treten lassen.


Kategorie: Lesung

MISCHA: Ich bin die tragische Figur einer furchtbar langweiligen Geschichte. Ich habe die ganze Zeit Durst und muss gleichzeitig auf die Toilette. MICHAIL: Mischa! Was veranstaltest du hier denn für ein Provinztheater?!? Wir haben 40% intelligente Zuschauer. Die schämen sich dann doch! ILJA: Aber was hast du denn gegen Provinztheater, Vater? Außerdem haben bei der Facebook-Veranstaltung sowieso nur vier Leute zugesagt. Dann haben wir auch nur 1,6 intelligente Zuschauer. Selbst wir interessieren uns nur für die Veranstaltung. Das haben wir extra gemacht, damit du dich nicht unter Druck gesetzt fühlst, Vater. Gib der Provinz eine Chance! LJUDMILA: Aber, wer ist denn heute schon noch provinziell? Also im Grunde genommen, muss man die Großstadt doch zur größten Provinz erklären und das ist dann ein guter Ausgangspunkt, um allen Metropolenchauvinisten ein Schnippchen zu schlagen. MICHAIL: Wenn das mit euch so weitergeht, wird hier in Zukunft gar nichts mehr veröffentlich und inszeniert werden! ILJA: Wahrscheinlich ist deine Abneigung gegen das Provinztheater ein weiterer ernsthafter Mangel in deiner Auffassung von schöpferischer Arbeit. Du hast eben einfach nicht den visionären Blick!


Kategorie: Schauspiel

Der Autor der Romane Schimmernder Dunst über CobyCounty und Planet Magnon sowie Co-Founder des Labels Tegel Media ([tegelmedia.net](http://tegelmedia.net/)) gibt Einblicke in seine Arbeit der Saison 2018. "Ich schreibe jetzt wieder im Haus meiner Mum." (Leif Randt, E-Mail an Armen Avanessian, 2. April 2018) "So viel Text über so viel Freizeit. Glückliche Menschenkinder sind wir." (Leif Randt, Telegram-Nachricht an Jakob Nolte, 5. April 2018)


Kategorie: Diskurs

Spree vom Weizen: Felix Lobrecht, Till Reiners, Julian Heun & Wolf Hogekamp DJ: Ernesto Linares Stargäste: Dota (Singer-Songwriterin) Team Heun & Söhne (die amtierenden deutschsprachigen Team Meister 2018 im Poetry Slam) Nicht gegeneinander, sondern miteinander treiben hier Poetry Slam-Juwelen ihren lyrischen Schabernack. Die Spree-Poeten präsentieren ihre neusten Texte - literarische Laborversuche. Die Stargäste aus Slam, Kabarett und Musik geben ihr Bestes zum Besten. Das Publikum tritt im Schnapsspiel um Wahrheit und Fiktion gegen die Poeten an. Und angeblich, angeblich soll es auch Rap, punkige Elektrolyrik und einen echten Schneekönig geben. Oder ist das ein Gerücht? Man weiß vorher nicht genau, was passiert, und nachher nicht, ob es echt war. Vier von fünf Ärzten empfehlen diese Veranstaltung. Präsentiert von Edellauchs.


Kategorie: Lesung


Kategorie:

Tickets: http://www.torstrassenfestival.de/online-tickets/ Tellavision & Derya Yildirim Oha! Zwei unserer Lieblingsmusikerinnen machen neuerdings gemeinsame Sache. 2017 trafen Derya Y?ld?r?m und Fee Kürten im Rahmen der Musiktheaterproduktion »Iphigenie« in Hamburg aufeinander. Die eine, Derya Y?ld?r?m, ist studierte Musikerin. Sie singt, spielt Klavier, Gitarre, Ba?lama, Oud und Saxofon und ist international mit der fünfköpfigen Band Derya Y?ld?r?m & Grup ?im?ek im Dienste psychedelisch-türkischer Popularmusik unterwegs. (Am besten jetzt gleich hören!) Die andere, Fee Kürten, ist studierte Künstlerin und ihrerseits unter dem Namen Tellavision mit einem an dieser Stelle ebenso wärmstens zu empfehlenden verschrobenen Art-Pop amerikanischer Prägung on the road. »Bei Tellavision geht es darum, sich zu öffnen für das, was Du noch nicht kennst oder sogar für das, was Du nicht magst, eben, weil Du es noch gar nicht kennst«, verrät die Selbstbeschreibung der interdisziplinären Künstlerin. Und wahrscheinlich ist sie so der Musik von Y?ld?r?m begegnet, ihrem Spiel auf der Ba?lama (Wir verraten’s: Um eine langhalsige, bauchige Laute geht es), mit größtmöglicher Offenheit und Experimentierfreude. Dass die scheinbar ungleichen klanglichen Sozialisationen der beiden auf einer ersten Single auf dem Label der Hamburger Musik-Institution Hanseplatte zusammengefunden haben, ist allerdings durchaus nachvollziehbar: So widmen sich doch beide Künstlerinnen auf ihre Art freien, mäandernden Formen von Musik: Psychedelic Pop aus verschiedenen Geografien und Epochen, die im Zusammenspiel der beiden nun gleichermaßen mühelos und faszinierend zusammenfinden. It’s a match! Andrea Belfi Die Unendlichkeit spiegelt sich in den hypnotischen Repetitionen des Schlagzeugers Andrea Belfi wieder. An der Schnittstelle von Pop, Ambient und Minimal Music feilt der in Berlin lebende Italiener in der seltenen Besetzung des Solo-Schlagzeugers an atmosphärischen Klangwelten, bespielt dabei Drum-Set und Synthesizer gleichzeitig und lässt auf magische Art die organische Tonalität seines spartanischen Schlagwerks mit den elektronischen Texturen des Synthesizers verschmelzen. Bei aller struktureller Freiheit arbeitet Belfi doch populärmusikalisch, lässt Elemente elektronischer Clubmusik aufblitzen, transportiert den Hörer mit teils cineastischen Klangwelten in ein dunkles Universum, in dem Rhythmen zu Raumkapseln und Harmonien zu Sternenstaub werden. So referenziert Belfi Traum- und Sehnsuchtsorte, Utopien und Dystopien der pop-kulturell aufgeladenen Zukunftsszenarien aus Film und Literatur der Science-Fiction. Belfi ist ein in der Berliner Avantgardeszene vielfach vernetzter und kollaborativ arbeitender Künstler. 2016 als Teil des Trios Nonkeen an der Seite von Nils Frahm auf Tour, erspielte er sich im Londoner Barbican Centre mit einem explosiven Drum-Solo den Moment des Konzerts, an den sich die meisten erinnern werden. 2017 erschien sein aktuelles Album Ore auf dem Berliner Label Float. Klitklique Österreich, 2018: Die Burschenschaft Hysteria übernimmt die Macht, das Wahlrecht für Männer wird abgeschafft, Stefanie Sargnagel bekommt den Ingeborg-Bachmann-Preis, Stefanie Sargnagel wird Bundeskanzlerin, das goldene Matriarchat beginnt und Klitclique stehen an der Spitze der Charts. Fingers Crossed. Die Künstlerinnen G-UDIT und $CHWANGER sind mit ihrem Performance-Projekt Klitclique Teil einer radikalen Gegenbewegung zu der immer weiter nach Rechts abdriftenden (politischen) Kultur Österreichs. Dabei schafft der Art-Trap des Duos trotz verdientem Parental-Advisory-Sticker einen bemerkenswerten Spagat aus notwendiger Pöbelei und schlauer Analyse. Stilistisch dominiert eine doppelbödige Umkehrung der Verhältnisse: So wird die Mami (nicht der Papi!) angerufen, um die teure (aber gesellschaftlich doch so wichtige!) Arbeit in der Kunstwelt zu finanzieren, werden Candida-Pilz-Wolken in Richtung trauriger Cloud-Rap-Boys gesendet und der Frauen-müssen-angezogen-sein-in-Pornos-und-miteinander-reden-über-irgendetwas-anderes-als-Männer-Feminist entlarvt. Im Vorprogramm der Wiener Autorin Stefanie Sargnagel tauchte das Duo erstmals auch auf deutschen Bühnen auf, für 2018 ist ein Album auf dem Label Schlecht-im-Bett-Records angekündigt. Kaukolampi Die spröde Zahl 1 als Titel von Timo Kaukolampis erstem Solo-Album ist nicht zuletzt als Augenzwinkern zu verstehen. Denn von einem musikalischen Debut kann keine Rede sein: Mit den Bands Larry & the Lefthanded, OP:L Bastards und K-X-P erlangte der Finne und Teilzeit-Berliner international einen gewissen Legendenstatus, den er mit letzterer Formation auch durch einen stroboskoperleuchteten Auftritt auf dem Torstraßen Festival 2013 im verschwitzten Keller des White Trash Fast Food in der Schönhauser Allee, Gott hab ihn selig, unter Beweis stellte. Apropos Götter – wie immer in der Musik Kaukolampis geht es auch in seiner späten Ich-Werdung um Übersinnliches, Bewusstseinserweiterndes und Transzendentales. Kaukolampi hat sich und seine Arbeitsweisen zu diesem Zweck gänzlich neu erfunden. Songstrukturen werden mittels analoger Synthesizer und Drum-Machines gänzlich über Bord geworfen. Die neuen Stücke gehen wie Akte eines opus magnum ineinander über, ein schwerer Klangteppich überrollt die Hörerschaft, wickelt sie ein in ein unheimliches, dystopisches Dunkel und funkelt dabei doch verlockend schön. »It’s a conversation between good and evil, beauty and brutality, and it’s most definitely my inner journey«, sagt der Meister selbst dazu, »like the dark side of new age music.« Wer Timo Kaukolampi einmal auf oder neben der Bühne erlebt hat, weiß, dass wir es mit einem faszinierenden Charakter, ja, mit einem veritablen Guru zu tun haben.


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Tickets: http://www.torstrassenfestival.de/online-tickets/ Tom Rogerson Ach, es ist gar nicht so schwer, unsere Aufmerksamkeit zu bekommen: Einfach mal ein Album mit Brian Eno aufnehmen. Diesen traf Wahl-Berliner Tom Rogerson der Legende nach am Dixie-Klo draußen nach einem Gig. Man verstand sich gut, die gemeinsame Heimat im englischen Suffolk und die Liebe für avantgardistisch-minimalistische Klangrelaxantien boten Gesprächsstoff und mir nichts, dir nichts entstand das kollaborative Album Finding Shore. Auf diesem, und da wird’s interessant, improvisiert Rogerson am Klavier, während Ambient-Düsentrieb Eno den sogenannten Moog-Piano-Bar zum Einsatz bringt, eine Apparatur, die Klavieranschläge mittels Infrarotstrahlen in MIDI-Signale verwandelt. Tom Rogerson, der mit vier Jahren schon die Beine am Klavier seiner Schwester baumeln ließ und sich später mit 17 Jahren nicht so recht zwischen seinen Studien bei Harrison Birtwistle (Google!) und seiner Arbeit als Hotelpianist entscheiden konnte, fand auf diese Weise zu einem neuen Bezugssystem für seine Improvisationen. Ob Tom zu seinem Auftritt am Torstraßen Festival seinen Freund Brian mitbringt, lassen wir an dieser Stelle offen (… eher nicht!). Dass wir es mit einem sehr besonderen, befreienden und hypnotisierenden Konzert zwischen organischen und elektronischen Klängen zu tun haben werden, sei an dieser Stelle bestätigt. Colin Self Mit den Mitteln Stimme, Körper und Software öffnet der in Berlin lebende Amerikaner Colin Self einen ihm gänzlich eigenen künstlerischen Raum, der die Grenzen zwischen menschlichem Bewusstsein und Technologie herausfordert. Der inspirative Horizont Selfs ist dabei weit: Spirituelle Praktiken, Magie, Ritual und Schamanentum spielen eine Rolle. Theoretische Hintergründe wie Queer Theory, Transhumanismus und Kybernetik werden konsultiert. Musikalische Formen von Liturgie bis Sounddesign werden adaptiert und miteinander verwoben. Mittels seiner auch an die physischen Grenzen gehenden Performances kombiniert Self seine stimmliche Virtuosität mit choreographierten Bewegungen und digitaler Klangbearbeitung. Er entwickelt so ein fesselndes Spiel verschiedenartigster Transmutationen, deren Blick gleichsam in eine ferne spirituelle Vergangenheit wie eine technoide, post-humane Zukunft gerichtet ist. Self blickt auf zahlreiche Auftritte in Galerien, an subkulturellen Orten und international renommierten Institutionen, wie dem PS1 des Museum of Modern Art in New York, zurück. Ihn verbindet eine enge künstlerische Partnerschaft mit der Klang- und Popkünstlerin Holly Herndon, auf deren letztem Album Platform er genauso präsent ist wie in ihrem Live-Ensemble. Für 2018 wird ein neues Album erwartet. Und wir wagen es, von einem der interessantesten und relevantesten Pop-Künstler dieser Zeit zu sprechen. Und dazu noch von einem der sympathischsten! Wilted Woman Mit ihrem ersten Release auf Alien Jams macht Wilted Woman dem Namen des Londoner Labels alle Ehre: Sinuswellen, wackelige Rhythmen und elliptische Klangschleifen münden auf »Home Listener« in eine scheinbar außerirdische Sprachverwirrung. Es zuckt, es flirrt, es morst, als hätten die kleinen grünen Wesen die Kontrolle über ihre elektronischen Gerätschaften verloren, oder im Gegenteil, gerade den Spaß an deren unsachgemäßer Benutzung entdeckt. Aus dem durchaus irdischen New York siedelte Wilted Woman nach Berlin über und mischt sich seitdem mit einem eigenwilligen Entwurf von Clubmusik in das Berliner Nachtleben ein. Aus den Fransen von Noise, Industrial und Musique Concrète knüpft Wilted Woman etwas, was sie selbst »anxiety rhythm« nennt, einen desorientierenden Techno, der zwischen Sofa und Dancefloor hochinteressante Interferenzen aufzeigt. Das Magazin WIRE beschreibt sie daher als untypische Raverin, die sich den Kategorien der europäischen Clubkultur verwehrt, die weder zu den »Konventionellen« noch zu den »Avantgardisten« gehören möchte. Denn von den zunehmend auf futuristischen Hochglanz polierten Oberflächen des aktuellen Clubsounds lenkt die New Yorkerin den Blick zurück auf die Nullen und Einsen und die paranormalen Phänomene, die dazwischen für Leben sorgen.


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Bühnenmeister i.R. Achim Busch gibt in einer ca. 90-minütigen Führung Einblicke in die Geschichte des Hauses, seine Architektur und technischen Gegebenheiten. Tickets können für 3 Euro an der Theaterkasse erworben werden.


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MISCHA: Ich bin die tragische Figur einer furchtbar langweiligen Geschichte. Ich habe die ganze Zeit Durst und muss gleichzeitig auf die Toilette. MICHAIL: Mischa! Was veranstaltest du hier denn für ein Provinztheater?!? Wir haben 40% intelligente Zuschauer. Die schämen sich dann doch! ILJA: Aber was hast du denn gegen Provinztheater, Vater? Außerdem haben bei der Facebook-Veranstaltung sowieso nur vier Leute zugesagt. Dann haben wir auch nur 1,6 intelligente Zuschauer. Selbst wir interessieren uns nur für die Veranstaltung. Das haben wir extra gemacht, damit du dich nicht unter Druck gesetzt fühlst, Vater. Gib der Provinz eine Chance! LJUDMILA: Aber, wer ist denn heute schon noch provinziell? Also im Grunde genommen, muss man die Großstadt doch zur größten Provinz erklären und das ist dann ein guter Ausgangspunkt, um allen Metropolenchauvinisten ein Schnippchen zu schlagen. MICHAIL: Wenn das mit euch so weitergeht, wird hier in Zukunft gar nichts mehr veröffentlich und inszeniert werden! ILJA: Wahrscheinlich ist deine Abneigung gegen das Provinztheater ein weiterer ernsthafter Mangel in deiner Auffassung von schöpferischer Arbeit. Du hast eben einfach nicht den visionären Blick!


Kategorie: Schauspiel

Nach dem großen Erfolg des Torstraßen Festival Labelmarkts 2017 stand fest, 2018 soll der Labelmarkt noch größer und besser werden. In diesem Jahr wird der Labelmarkt, der in den Foyers der Volksbühne stattfindet, in Zusammenarbeit mit dem Londoner [Independent Label Market](http://independentlabelmarket.com/) ausgerichtet. Hier ein Überblick: - Der Eintritt zum Labelmarkt ist frei. - Bereits sicher dabei sind !K7 Records, 4AD, Domino Recording Company, Erased Tapes, Monkeytown Records & Ninja Tune sowie mehrere kleine pan-europäische Indies. - Zusätzlich zu den Plattenlabels werden auch Grafiker, Publizisten und andere vor Ort sein. - Der Labelmarkt findet direkt vor dem finalen (und größten) Konzert des Festivals statt, bei dem Alex Cameron, Lido Pimienta und Itaca auf der Großen Bühne der Volksbühne spielen werden. Mehr Infos sowie Tickets [hier](https://www.volksbuehne.berlin/de/programm/4372/torstrassen-festival-tsf-super-sunday-alex-cameron-with-roy-molloy-on-horn-lido-pimienta-itaca). - Auch einige DJs und Entertainer werden diesen Tag verschönen! Kontakt bzgl. des Buchens eines Standes: kevin@torstrassenfestival.de Kontakt bzgl. Medienpartnerschaften: presse@torstrassenfestival.de


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Mit Mahdi Fleifel In dieser dritten Ausgabe der Un-Spoken-Reihe wird der neueste Film des Regisseurs [Mahdi Fleifel](https://www.volksbuehne.berlin/de/haus/kuenstler-innen/4771/mahdi-fleifel), I Signed the Petition (10 Minuten, 2018) gezeigt, gefolgt von einer Diskussion mit Rasha Salti über Inkarnation, Verkörperung und die Erprobung möglicher Politik im Film. I Signed the Petition Unmittelbar nachdem ein Palästinenser eine Online-Petition unterschreibt, gerät er in eine Spirale von Panik und Selbstzweifeln. Im Verlauf eines Gesprächs mit einem verständnisvollen Freund analysiert, dekonstruiert und interpretiert er die Bedeutung seiner Entscheidung, den kulturellen Boykott Israels öffentlich zu unterstützen. Diese Un-Spoken-Veranstaltung findet im Rahmen des Forums Imagining the Future: The Arab World in the Aftermath of Revolution statt. Das Forum wird vom Arab Fund for Arts and Culture (AFAC) im Kontext ihrer Arab European Creative Platform (AECP) organisiert. In Zusammenarbeit mit Europe in the Middle East-The Middle East in Europe (EUME) und dem Archiv Kabinett. 09. und 10.06.18. Kuratiert von Khaled Saghiyeh. Die Welle der Gegenrevolutionen, die Verschärfung interner Repressionsmechanismen, verstärkt durch das aktive Eingreifen internationaler Mächte nach Aufständen in der arabischen Welt, haben enorme materielle und immaterielle Schäden verursacht. Solche Rückschläge haben nicht nur Auswirkungen auf die Gegenwart, sondern hemmen auch Vorstellungen und Darstellungen der Zukunft, insbesondere für Künstler*innen, Schriftsteller*innen und Aktivist*innen. Es ist schwierig, dieselben Vorstellungen von der Zukunft aufrecht zu erhalten, die vor den arabischen Revolutionen herrschten und die Diktaturen nur als eine Phase zu betrachteten, die mit der Zeit vergehen sollte. Obwohl diese Bestrebungen in vielen Fällen verwirklicht wurden, haben sie keine neuen Horizonte eröffnet. In der Tat scheinen die Folgen der Revolutionen den Vorhang für eine politische Ära zu öffnen, die einst eine glänzende Zukunft sah. Nach den Revolutionen begannen sich in Literatur und Kunst Motive der Dystopie zu entwickeln. Während Science-Fiction, Comics und kreatives Schreiben es weiterhin ermöglichen, unvorstellbare und entlarvende Horizonte für eine bessere Zukunft zu imaginieren, luden sie andere ein, tiefer in die Verzweiflung einzutauchen. Ist die Dystopie zu einer Quelle intellektueller und künstlerischer Produktion geworden? Sollen wir auf die Idee einer Zukunft verzichten, die Besserung und Glück enthält? Oder sollten wir im Gegenteil an der Utopie als Vorbote einer Zukunft für alle festhalten? Erlauben uns die Momente des Aufstandes der Araber noch solche utopischen Zukunftsvorstellungen? Wenn das tatsächlich möglich ist, wie lassen sich die zeitgenössischen Vorstellungen mit denen vergleichen, die die Generationen der 1960er Jahre oder sogar jene der modernistischen Pioniere der Jahrhundertwende gemacht haben? Das Forum wird diese Fragen untersuchen, indem es neue literarische und künstlerische Formen in der arabischen Welt betrachtet, in denen "die Zukunft" repräsentiert oder inkarniert wird.


Kategorie: Film/Video

Super Sunday Zum Abschluss des Torstraßen Festivals ist der Super Sunday zurück in der Volksbühne. Präsentiert wird ein vielsprachiges Programm mit zwei Alumni und einer schillernden Newcomerin. Itaca, Berlins bestes Italo-Pop-Duo, eröffnet den Abend, die Polaris-Prize-Gewinnerin Lido Pimienta übernimmt mit afro-kolumbianisch gefärbtem Synth-Pop und TSF’16 Geheimtipp Alex Cameron kehrt als international agierender Superstar zurück an die Torstraße. Alex Cameron with Roy Molloy on Horn Alex, Du hast es weit gebracht. Und Du natürlich auch, Roy. Aber hey, den Ball flach halten, das könnt ihr zwei Burschen. Stimme, Saxophon und ’ne amtliche Band im Rücken. Seien wir ehrlich, mehr braucht’s doch nicht, oder? Nur jetzt nicht die Bodenhaftung verlieren, Alex. Ich kann mich noch erinnern, Torstraßen Festival 2016. Gaststätte Prassnik. Das war ’ne Show. Wir haben’s ja gleich gewusst, aus Dir wird was, Alex. Und aus Dir natürlich auch, Roy. Und Recht haben wir behalten! Pitchfork. Guardian. Süddeutsche… ist ja kein Geheimnis. Kann man ja ruhig mal sagen. Auf Tour mit den Killers, im Duett mit Angel Olsen, groß im New Yorker. Alex, der ganze Big Apple kennt jetzt Deine Visage. Große weite Welt, Alex. Und Roy, klar, Roy auch. Immer dabei, der Roy. Und von wegen, es gibt keine guten Songs mehr! Ehrliche Songs sind das. Ehrliche Songs über unehrliche Typen. Über fiese Typen. Über vulgäre, unerträgliche, schmierige, ätzende, chauvinistische Fieslingstypen. Das ist schon gut, wie Du das machst mit den Songs. Und mit den Typen in den Songs. Das ist schon richtig clever, Alex. Und Roy, logo. Immer schön am Saxophon, der Roy. Auf den Roy kannste auch echt zählen, Alex. Den halt Dir mal warm, den Roy. Link: https://alkcm.bandcamp.com/ Video: https://youtu.be/L4C-Lw-YaWg Lido Pimienta In Kolumbien geboren und in Toronto zuhause, mit afrokolumbianischen und indigenen Wurzeln des Wayuu-Volks aufgewachsen – die Biographie Lido Pimientas bildet den geographischen und kulturellen Hintergrund ihres künstlerischen Schaffens. So beschäftigt sich Pimienta als Musikerin, Künstlerin und Kuratorin interdisziplinär mit den Themen Gender, Race, Identity und der lateinamerikanischen Diaspora in Kanada. Was theoretisch klingt, zeichnet sich im Lebensweg der Künstlerin sehr greifbar ab und wird musikalisch zu einem vielschichtigen, schillernden Klang-Manifest, einem so sensiblen wie extravaganten Entwurf avantgardistischer und grenzenüberschreitender Pop-Musik. Afro-kolumbianische Perkussion trifft auf Global Bass und elektronische Klangexperimente. Digitale und organische Klänge wachsen ineinander, durchstochen nur von Pimientas außergewöhnlichen Stimme. Mit ihrem jüngsten Album »Papessa«, das Pimienta im Gebiet der indigenen Wayuu, den kolumbianischen Bergen sowie Toronto und London aufnahm, gewann sie 2017 den kanadischen Polaris Music Prize – eine Ehre, die zuvor Künstler*innen wie Feist, Arcade Fire und Caribou zuteil wurde. »Not in English, not in French. But we’re here«, sagte Pimienta in ihrer Dankesrede. Wir freuen uns auf die Deutschland-Premiere einer einzigartigen wie deutlichen Stimme. Link: https://lidopimienta.bandcamp.com/ Video: https://youtu.be/MtfWH2KJqFM Itaca Wir müssen zugeben, dass wir ziemlich tief eingestiegen sind in Sachen Itaca. Wir wissen, was »mi manchi stranamente« heißt, wir schreiben unsere Liebesbriefe auf Italienisch, wir singen mit, wir tanzen heimlich zuhause vor dem Spiegel, wir haben uns eine Nebelmaschine gekauft, der Sizilien-Urlaub ist gebucht und ja: Wir konnotieren den Begriff Italo-Pop heute positiv. Nur vielleicht sind Ossi Viola und Lo Selbo das einzige Italo-Pop-Duo Berlins, ganz sicher allerdings sind sie das beste, charmanteste, herzzerreißendste und stilsicherste. So hören wir Spuren von Luca Battisti heraus (klar.), Franco Battiato (logisch.), aber auch Human League (aha!), Visage (hört, hört!), John Maus (ja?) oder The Knife (wow!). Nein, trashig ist das nicht. Pop aber sehr wohl. Kennengelernt haben sich die zwei natürlich in Roma, auf das frühe Tape »Big in Itaca« folgte das großartige Album »Itaca mi Manchi«, das sie auf Einladung Kat Frankies 2017 in Begleitung der Hole Boys auf dem Torstraßen Festival präsentierten. Dass wir eine Band nach nur so kurzer Zeit zurück auf unsere größte Bühne bitten, ist ungewöhnlich. Itaca, ci manchi stranamente. Link: https://itacapop.bandcamp.com/ Video: https://youtu.be/KHtluSrSJKk


Kategorie: Konzert

Vortrag von Carla Del Ponte, anschließend im Gespräch mit Joschka Fischer, Moderation N.N. Carla del Ponte wurde international bekannt durch ihr kompromissloses Vorgehen gegen Geldwäsche, organisierte Kriminalität, Waffenschmuggel und grenzüberschreitende Wirtschaftskriminalität als Schweizer Bundesanwältin und ab 1999 als Chefanklägerin des Internationalen Strafgerichtshofs, u.a. zuständig für die Verfolgung schwerer Verbrechen während des Jugoslawienkrieges und in Ruanda. Von 2011 bis 2017 untersuchte sie Menschenrechtsverletzungen in Syrien für das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte. Carla del Ponte stellt ihr neues Buch „Im Namen der Opfer - Das Versagen der UN und der internationalen Politik in Syrien“ vor und spricht mit Joschka Fischer über ihren Einsatz und ihren Kampf für Frieden und Menschenrechte und über die Lage in Syrien.


Kategorie: Lesung

MISCHA: Ich bin die tragische Figur einer furchtbar langweiligen Geschichte. Ich habe die ganze Zeit Durst und muss gleichzeitig auf die Toilette. MICHAIL: Mischa! Was veranstaltest du hier denn für ein Provinztheater?!? Wir haben 40% intelligente Zuschauer. Die schämen sich dann doch! ILJA: Aber was hast du denn gegen Provinztheater, Vater? Außerdem haben bei der Facebook-Veranstaltung sowieso nur vier Leute zugesagt. Dann haben wir auch nur 1,6 intelligente Zuschauer. Selbst wir interessieren uns nur für die Veranstaltung. Das haben wir extra gemacht, damit du dich nicht unter Druck gesetzt fühlst, Vater. Gib der Provinz eine Chance! LJUDMILA: Aber, wer ist denn heute schon noch provinziell? Also im Grunde genommen, muss man die Großstadt doch zur größten Provinz erklären und das ist dann ein guter Ausgangspunkt, um allen Metropolenchauvinisten ein Schnippchen zu schlagen. MICHAIL: Wenn das mit euch so weitergeht, wird hier in Zukunft gar nichts mehr veröffentlich und inszeniert werden! ILJA: Wahrscheinlich ist deine Abneigung gegen das Provinztheater ein weiterer ernsthafter Mangel in deiner Auffassung von schöpferischer Arbeit. Du hast eben einfach nicht den visionären Blick!


Kategorie: Schauspiel

Aus aktuellem Anlass werden wir in unserem Kolloquium gemeinsam mit dem Philosophen und Autor Wolfram Eilenberger den Text ‚Unsterblich werden mit Toni Kroos‘ besprechen. Die Seminarteilnehmer erhalten seinen Text zu Beginn des Kolloquiums. Welche Form des Innenlebens sollen wir von einem Menschen imaginieren, der unter höchsten Druckbedingungen keinen Fehler mehr begeht und dabei vollends anstrengungslos im Raum zu verweilen scheint? Ist da überhaupt noch "jemand zu Hause"? Ein innerlicher Adressat aktiv? Ein fortlaufender Prozess des personalen Empfindens und bewussten Entscheidens im Gange? Anrechenbar in den Modulen: Erkenntnistheorie, Einführung in die Philosophie, Fußball, Theologie, Bewusstseinsphilosophie


Kategorie: Diskurs

Der Schauplatz ist Europa, wir befinden uns im 21. Jahrhundert. Eine Gruppe junger Leute verabredet sich zu einem Fest. Das ist das Setting, das die in Paris lebende Regisseurin, Choreografin und bildende Künstlerin Gisèle Vienne wählt, um ihre Reflexion über Formen und Bedeutung von Gewalt für moderne Gesellschaften fortzusetzen. Für ihre neue Arbeit MENGE kreiert Peter Rehberg ein DJ-Set, das sich aus elektronischer Musik der 1990er Jahre bis heute und Originalkompositionen des Duos Rehberg und Stephen O’Malley (aka KTL) zu einer akustischen Skulptur zusammenfügt. Eine Grenzerfahrung – sinnlich, suggestiv, verstörend schön. Produktion: DACM. Koproduktion: Nanterre-Amandiers CDN, Le Maillon, Théâtre de Strasbourg – Scène européenne, Wiener Festwochen (Vienna), Le Manège Scène nationale de Reims, Théâtre National de Bretagne, Rennes, CDN Orléans/Loiret/Centre, BIT Teatergarasjen (Bergen), La Filature Scène nationale de Mulhouse. Mit der Unterstützung von CCN2 – Centre Chorégraphique National de Grenoble und CND Centre national de la danse. Mit freundlicher Unterstützung des Institut français und des französischen Ministeriums für Kultur / DGCA. [logo IF 100] [logo MC 100]


Kategorie: Performance

Daten sind das, was wir sind. Und Facebook ist nur ein Beispiel für viele. Wir sind alle Komplizen in dieser neuen, radikalen Art von Marktwirtschaft, die zunehmend monopolistisch organisiert ist. Die Überwachung ist umfassend. Wie könnte also ein Widerstand gegen dieses Allmachts-Regime aussehen? Der bekannte Technologie-Denker Evgeny Morozov diskutiert mit der schwedischen Journalistin und Autorin Karin Pettersson und dem „Spiegel“-Kolumnisten Georg Diez über diese zentrale Überlebensfrage für die Demokratie. Eine Veranstaltung ist ein Live-Format von „Start Worrying, Details to Follow“, dem Podcast für neue Ideen für demokratisches Denken. Der Abend findet auf Englisch statt.


Kategorie: Diskurs

Der Schauplatz ist Europa, wir befinden uns im 21. Jahrhundert. Eine Gruppe junger Leute verabredet sich zu einem Fest. Das ist das Setting, das die in Paris lebende Regisseurin, Choreografin und bildende Künstlerin Gisèle Vienne wählt, um ihre Reflexion über Formen und Bedeutung von Gewalt für moderne Gesellschaften fortzusetzen. Für ihre neue Arbeit MENGE kreiert Peter Rehberg ein DJ-Set, das sich aus elektronischer Musik der 1990er Jahre bis heute und Originalkompositionen des Duos Rehberg und Stephen O’Malley (aka KTL) zu einer akustischen Skulptur zusammenfügt. Eine Grenzerfahrung – sinnlich, suggestiv, verstörend schön. Produktion: DACM. Koproduktion: Nanterre-Amandiers CDN, Le Maillon, Théâtre de Strasbourg – Scène européenne, Wiener Festwochen (Vienna), Le Manège Scène nationale de Reims, Théâtre National de Bretagne, Rennes, CDN Orléans/Loiret/Centre, BIT Teatergarasjen (Bergen), La Filature Scène nationale de Mulhouse. Mit der Unterstützung von CCN2 – Centre Chorégraphique National de Grenoble und CND Centre national de la danse. Mit freundlicher Unterstützung des Institut français und des französischen Ministeriums für Kultur / DGCA. [logo IF 100] [logo MC 100]


Kategorie: Performance

Live-Solo-Auftritte der Avantgarde-Folk-Künstlerin Joanne Robertson, Max Brand, Kool Music und Sputiamo. Ein Abend in gedämpftem Licht und Kerzenschein mit kollaborativen Improvisationen. [Joanne Robertson](https://soundcloud.com/joanne-robertson) ist für die lyrische Schönheit ihrer Musik bekannt geworden. Sie veröffentlichte drei Soloalben, The Lighter (Textile), Black Moon Days (Feeding Tube) und Wildflower, und arbeitete zusammen mit Dean Blunt an The Redeemer, Black Metal, Stone Island, Skin Fade und Wahalla. "Ihre Poesie, Malerei und Musik haben alle die gleiche binäre Qualität - auf heilende und transformierende Weise gießen sie Zucker direkt auf offene Wunden. Alchemistisch, würde ich sagen." Bryan Coley Auch der Maler und Musiker Max Brand wird live performen, ebenso wie [Kool Music](https://soundcloud.com/jasper-2-2), Daphne Ahlers von Lonely Boys und [Sputiamo](https://soundcloud.com/babecanyon). https://www.youtube.com/watch?v=o4QklGpkHUU Joanne Robertson, Jasper Baydala (Kool Music) und Max Brand werden ihre Werke auch in einer gemeinsamen Ausstellung in der Carlier Gebauer Galerie in Berlin zeigen, die am 8. Juni eröffnet wird.


Kategorie: Konzert

Ich wünschte mir, dass ich noch geblieben wäre. Dass ich dann doch noch länger geblieben wäre, nicht jetzt schon nach Hause gegangen wäre. Jetzt wünschte ich ganz fest, dass ich wieder Ich wäre. Und dass sich alles wieder so drehen würde wie vorher. Hinter mir da knallt es in der Welt. Das Licht strahlt und blendet mich. Mir wird ein bisschen schwindlig. Vielleicht, weil die Lampen so sehr schwanken. Das ist wie in den letzten Minuten auf einem untergehenden Boot. Dann lausche ich einer Unterhaltung, von der ich nichts verstehen kann, aber eine ganze Weile bin ich selbst sehr unterhalten davon. Ich bin total benebelt, stolpere auf die Straße. Ich schwanke ein bisschen. Stehe direkt am Highway. Als ich im Augenwinkel ein Auto sehe, das mich... Besetzung Mit: Lail Braslawski, Tom Garus, Milan Herms, Lioba Kippe, Gesa Kreye, Noah Roos, Fee Aviv Marschall, Marike Voß, Tamara Welcher Regie: Charlotte Brandhorst Videokonzeption: Luna Zscharnt Musikkonzeption: Lilith Krause, Fee Aviv Marschall Musik: Fee Aviv Marschall Maske: Zelal Yesilyurt Grundraum: Maike Krych, Konrad Walkow Technische Leitung: Leander Hagen P14-Leitung: Vanessa Unzalu Troya


Kategorie: Schauspiel

Der Schauplatz ist Europa, wir befinden uns im 21. Jahrhundert. Eine Gruppe junger Leute verabredet sich zu einem Fest. Das ist das Setting, das die in Paris lebende Regisseurin, Choreografin und bildende Künstlerin Gisèle Vienne wählt, um ihre Reflexion über Formen und Bedeutung von Gewalt für moderne Gesellschaften fortzusetzen. Für ihre neue Arbeit MENGE kreiert Peter Rehberg ein DJ-Set, das sich aus elektronischer Musik der 1990er Jahre bis heute und Originalkompositionen des Duos Rehberg und Stephen O’Malley (aka KTL) zu einer akustischen Skulptur zusammenfügt. Eine Grenzerfahrung – sinnlich, suggestiv, verstörend schön. Produktion: DACM. Koproduktion: Nanterre-Amandiers CDN, Le Maillon, Théâtre de Strasbourg – Scène européenne, Wiener Festwochen (Vienna), Le Manège Scène nationale de Reims, Théâtre National de Bretagne, Rennes, CDN Orléans/Loiret/Centre, BIT Teatergarasjen (Bergen), La Filature Scène nationale de Mulhouse. Mit der Unterstützung von CCN2 – Centre Chorégraphique National de Grenoble und CND Centre national de la danse. Mit freundlicher Unterstützung des Institut français und des französischen Ministeriums für Kultur / DGCA. [logo IF 100] [logo MC 100]


Kategorie: Performance

„Wirst du nie aufhören, es alles hin- und herzuwälzen? Pause. Es? Pause. Es alles. Pause. In deinem armen Kopf.“ In Footfalls (Tritte, 1976) kann M sich weder aus ihrer Mutterbindung, noch aus ihren eigenen Gedankenschleifen befreien. Becketts Figuren sind gefangen. In den glänzenden Trümmern ihrer Sprache. Und den Grenzbereichen der Bühne. In diesen drei selten gespielten Einaktern lässt er sie in immer neuen Varianten des Leerlaufs das existenzielle Nichts durchschreiten. Eh Joe (He, Joe, 1966) ist die erste TV-Arbeit Becketts. Der alte Joe sagt kein Wort, aus dem Off wird er von einer Frau angeklagt. Sein Gesicht eine Landschaft. Joe wird von dem legendären dänischen Schauspieler Morten Grunwald gespielt, der vor allem durch seine Rolle des Benny Frandsen in den Olsenbanden-Filmen berühmt wurde. In dem völlig dunklen Bühnenraum von Not I (Nicht Ich, 1972) befinden sich gar keine Darsteller mehr. Nur noch ein angestrahlter Mund, er stößt ein atemloses Wörter-Inferno hinaus. Das Stück gilt als einer der innovativsten Entwürfe der Theatergeschichte, der visionär die Brücke zur Performance Art schlug. In der Balance von bildhaftem Text und szenischem „Image“ markieren die Stücke auf frappierende Weise die Schnittstelle vom „Text-Erzählen“ zum heutigen „Bild-Erzählen“. Und sie führen uns zurück zur Quintessenz des Theaters: Körper, Raum, Stimme. Durch rhythmisierte Bewegungsabläufe, absolute Prägnanz der Form und Konzentration findet man wieder jähen Kontakt zur Welt. Inszeniert werden die drei Stücke von Walter Asmus, dem langjährigen künstlerischen Mitarbeiter von Samuel Beckett. Er hat international bereits alle Stücke Becketts inszeniert und lebt in Berlin. KEIN NACHEINLASS!


Kategorie: Schauspiel

Szenische Lesung mit Christin Nichols, Janet Stornowski und Ursula Wagenburg Für Nick Hornby ist das Erstellen eines guten Mixtapes eine große Kunst. Ein Mixtape zu erstellen, ist wie das Schreiben eines Briefes, vielleicht eine Beichte. Das Heikle daran ist, dass man die Poesie, Worte, die Wut und Liebe anderer benutzt, um seine eigenen Gefühle auszudrücken, um seine eigene Geschichte zu erzählen. Eine Kollage, die etwas völlig Neues ergibt. Christin Nichols, Janet Stornowski und Ursula Wagenburg sowie ein Special Guest werden an diesem Abend gemeinsam mit einem Songwriter ein Mixtape vortragen - gelesen, ohne Musik, reduziert auf die Essenz - den Text. Was bleibt, sind Gedichte, eine Reise durch die Popkultur, ein Film ohne Bilder. 2 x 30 Minuten. Eine Pause. Regie: Martin Waldmann


Kategorie: Lesung


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Ein Stück für 25 Performer*innen, 19 Songs und einen DJ. Sie bewegen sich, sie tanzen. Und nehmen sehr berühmte Lieder aus 30 Jahren Popgeschichte beim Wort – The Beatles, Nick Cave, Céline Dion oder Queen. In der Tanz- und Theatergeschichte gilt The show must go on als erster Klassiker des 21. Jahrhunderts und tourt seit 17 Jahren erfolgreich durch die Welt. Die Uraufführung war allerdings ein Skandal. Weil sie Alltagsgesten auf die hohe Bühne bringt und mit explosivem Humor Konventionen bricht. In dieser Inszenierung wird The show must go on von Mitarbeiter*innen der Volksbühne und Freund*innen neu interpretiert. Produktion: Théâtre de la Ville (Paris), Gasthuis (Amsterdam), Centre Chorégraphique National Montpellier Languedoc-Roussillon (Montpellier), Arteleku Gipuzkoako Foru Aldundia (San Sebastian), R.B. (Paris). Förderung von R.B. Jérôme Bel durch Direction regionale des affaires culturelles d’Ile de France (French Ministry of Culture and Communication), Förderung der internationalen Touren R.B. Jérôme Bel durch Institut Français (French Ministry of Foreign Affairs). Musik von Leonard Bernstein, David Bowie, Nick Cave, Norman Gimbel and Charles Fox, J. Horner, W.Jennings, Mark Knopfler, John Lennon and Paul Mac Cartney, Louiguy, Galt Mac Dermott, George Michael, Erick "More" Morillo and M. Quashie, Edith Piaf, The Police et Hugh Padgham, Queen, Lionel Richie, A.Romero Monge and R. Ruiz, Paul Simon


Kategorie: Performance

Dein Erbe, du großer Künstler, ist unsterblich. Während du langsam verblasst und die Wege für deine Nachfolger geebnet hast. Humbert, Humbert, du behauptest, dass du mich lieben würdest. Du schreibst es an jede Klotür, rufst es spätabends von den Dächern ins Nichts.Dabei hast du kein richtiges Wort mit mir gewechselt. Du kannst mir nicht mal in die Augen sehen. Dass du mich lieben sollst, das nenne ich eine Lüge. Seitdem stehe ich auf deinem Podest und soll hübsch für dich aussehen. Ich soll alles über mich ergehen lassen, soll meinen Puls und Blick senken.Du Blutegel, du widerliche Zecke. Du hast genommen und genommen und genommen, bis Dolores nicht mehr da war. Und das, das nenne ich Mord.Du im Knast, ich im Grab, aber das ist nicht weiter schlimm, oder? Wie du ja meintest.- : Du hast Lolita erschaffen und Lolita will nicht sterben, sie lebt als Schema weiter.


Kategorie: Schauspiel

Literarische Late Night Show mit Benjamin Quaderer, Malte Abraham und Chris Möller Ein Whistleblower zu sein, ist nicht einfach. Um denen zu entgehen, die ihn tot sehen wollen, lebt Johann Kaiser unter falschem Namen in Australien. Er hat Millionen mit dem Verkauf einer Steuer-CD kassiert und gilt seither in seiner Heimat als der größte Verräter aller Zeiten. In dem Roman Für immer die Alpen geht es um nicht weniger als Liechtensteins Staatsfeind Nummer 1. Für einen Abend gewährt Autor Benjamin Quaderer exklusiv Einblick in sein noch unfertiges Romanmanuskript und setzt sich zwei Expert*innen aus, die Datendiebstahl und Zeugenschutzprogramme aus erster Hand kennen. In einem rasanten Wechsel zwischen Gespräch, Lesung und Spiel eröffnet der Abend neue Perspektiven auf den Roman von Morgen. Moderation: Malte Abraham, Chris Möller


Kategorie: Lesung

[John T. Gast](http://soundcloud.com/stonehouse_uv) & [MC Boli](http://soundcloud.com/mcboli) präsentieren 2 x Musik zum Zurücklehnen und feiern ihre neue physische / digitale Veröffentlichung auf 5 Gate Temple. https://youtu.be/g5pyK1E1Nc8


Kategorie: Konzert

Dein Erbe, du großer Künstler, ist unsterblich. Während du langsam verblasst und die Wege für deine Nachfolger geebnet hast. Humbert, Humbert, du behauptest, dass du mich lieben würdest. Du schreibst es an jede Klotür, rufst es spätabends von den Dächern ins Nichts.Dabei hast du kein richtiges Wort mit mir gewechselt. Du kannst mir nicht mal in die Augen sehen. Dass du mich lieben sollst, das nenne ich eine Lüge. Seitdem stehe ich auf deinem Podest und soll hübsch für dich aussehen. Ich soll alles über mich ergehen lassen, soll meinen Puls und Blick senken.Du Blutegel, du widerliche Zecke. Du hast genommen und genommen und genommen, bis Dolores nicht mehr da war. Und das, das nenne ich Mord.Du im Knast, ich im Grab, aber das ist nicht weiter schlimm, oder? Wie du ja meintest.- : Du hast Lolita erschaffen und Lolita will nicht sterben, sie lebt als Schema weiter.


Kategorie: Schauspiel

Lesung und Gespräch mit Irina Scherbakowa, Moskau Moderation: Alfred Eichhorn Mit "Die Hände meines Vaters" erzählt die Historikerin und Publizistin Irina Scherbakowa die Geschichte ihrer jüdisch-russischen Familie – von Pogromen über die Oktoberrevolution bis in die Jahre nach der Sowjetunion, es ist eine epische russische Familiengeschichte des ganzen 20. Jahrhunderts. Irina Scherbakowa stammt aus einer Familie, die alle Schrecknisse des 20. Jahrhunderts miterlebt hat. Und doch empfindet die renommierte russische Publizistin ihre Familiengeschichte als eine glückliche – sind ihre Vorfahren und sie doch immer wieder aller Wahrscheinlichkeit nach davongekommen. Die Autorin gehört zu den Gründern der Menschenrechtsorganisation Memorial, die Stalin-Opfer und deren Angehörige ermutigt, Zeugnis abzulegen, sie kritisiert, dass es in Russland nach dem Zerfall der Sowjetunion keine Aufarbeitung der Vergangenheit gegeben hat und dass Russland seine Geschichte seit 2000 propagandistisch umschreibt. Mit der Annexion der Krim war für Scherbakowa klar, dass sich die aufklärerischen und demokratischen Kräfte nicht durchsetzen konnten. "Es fühlte sich so an, als hätte die sehr lange Epoche der Aufklärung in Russland ein vorläufiges Ende gefunden. (...) Unsere Propaganda verhindert Aufklärung, das ist wirklich tragisch". Der Abend mit Irina Scherbakowa, deren Forschungsgebiete Oral History, Totalitarismus, Stalinismus, Gulag und sowjetische Speziallager auf deutschem Boden nach 1945 umfassen und immer wieder auch Fragen des kulturellen Gedächtnisses in Russland und der Erinnerungspolitik, ist auch eine Gelegenheit, über politische Entwicklungen im heutigen Russland zu sprechen.


Kategorie: Lesung


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Im letzten Theaterstück aus der Reihe von Calla Henkel und Max Pitegoff für den Grünen Salon findet am Weihnachtstag in einem chinesischen Restaurant in Berlin ein Familienstreit statt. Familiengeheimnisse und ungebetene Gäste drehen den Spieß eines historischen Traumas um. „Reich mir bitte das gebackene Hühnerfleisch.“


Kategorie: Schauspiel

Im letzten Theaterstück aus der Reihe von Calla Henkel und Max Pitegoff für den Grünen Salon findet am Weihnachtstag in einem chinesischen Restaurant in Berlin ein Familienstreit statt. Familiengeheimnisse und ungebetene Gäste drehen den Spieß eines historischen Traumas um. „Reich mir bitte das gebackene Hühnerfleisch.“


Kategorie: Schauspiel

Nach Motiven des Romans von Jeffrey Eugenides Die Selbstmord-Schwestern ist der erste Roman von Jeffrey Eugenides. In dem Werk – das auch durch die gleichnamige Verfilmung von Sofia Coppola bekannt wurde – erzählt der Autor vom Vorstadt-Leben der Familie Lisbon, einer durchschnittlichen Mittelstands-Familie. Mit dem Freitod der jüngsten Schwester Cecilia, die sich aus dem Fenster stürzt, beginnt jedoch das Jahr der Selbstmorde. Zusehends offenbart sich, dass im Innern des Einfamilienhauses alle Kinderwünsche und Jugendträume an der kühlen Irrationalität der Eltern scheitern. Eugenides nähert sich dem Leben der fünf Lisbon Schwestern, indem er die Verarbeitung des Traumas einer benachbarten Gruppe heranreifender Jungen als Ausgangspunkt nimmt, vor deren Augen sich die pubertierenden Schwestern das Leben genommen haben. Sie verehren die Mädchen und wollen ihre Rätselhaftigkeit und das, was sich im Innern des Hauses abspielt, verstehen. Sie dokumentieren ihre Beobachtungen und teilen sie mit den Leser*innen. In der psychedelischen Inszenierung von Susanne Kennedy folgen die Zuschauer dem Jahr der Selbstmorde in der Struktur des Tibetischen Totenbuchs, flankiert von Texten des Drogen-Philosophen Timothy Leary. Er lädt die Zuschauer*innen zu einer Reise ein und eröffnet möglicherweise eine gegensätzliche Perspektive zu der von Eugenides beschriebenen beklemmend bürgerlichen Welt, indem er unsere gewohnte Wahrnehmung hinsichtlich des Lebens und des Todes befragt. Die Figuren auf der Bühne vergegenwärtigen ihre Erinnerung an die Mädchen. Sie haben sich zusammengefunden, um ihrer zu gedenken. Sie sind die Begleiter ihres Todes, während sie sich immer wieder neu zu ihnen ins Verhältnis setzen: Mal sind es die Mädchen selbst, die aus ihnen sprechen, mal ihre Beobachtungen von einst. In sich wiederholenden Ritualen ertasten sie ihre Beziehung zu den Lisbons, eröffnen Blicke auf sie und sich selbst. Berlin-Premiere am 15.03.2018 Eine Koproduktion mit den Münchner Kammerspielen.


Kategorie: Schauspiel

Im letzten Theaterstück aus der Reihe von Calla Henkel und Max Pitegoff für den Grünen Salon findet am Weihnachtstag in einem chinesischen Restaurant in Berlin ein Familienstreit statt. Familiengeheimnisse und ungebetene Gäste drehen den Spieß eines historischen Traumas um. „Reich mir bitte das gebackene Hühnerfleisch.“


Kategorie: Schauspiel

Neben Mette Ingvartsen und Boris Charmatz als fest assoziierten Künstler*innen öffnet sich die Volksbühne ab März einer zukunfts­orientierten Tanzinstitution: Das Landesjugendballett Berlin setzt in seiner Ausbildung des Nachwuchses entschieden auf neue choreografische Formen. Bereits zur Eröffnung der Volksbühne war es im Rahmen von Fous de danse – Ganz Berlin tanzt auf Tempelhof dabei. Mit der Premiere von The Contemporaries – im Hier und Jetzt (Volume 2) wird aus der ersten Begegnung auf Tempelhof eine regelmäßige Kooperation am Rosa-Luxemburg-Platz. Die jungen Tänzer*innen des Landesjugendballetts Berlin präsentieren Arbeiten von Wayne McGregor, Marko Goecke, Mauro de Candia und Gregor Seyffert. Sie vereinen die Virtuosität des klassischen Tanzes, die Expressivität des modernen Tanzes und die Experimentierfreude des zeitgenössischen Tanzes an einem Abend.


Kategorie: Tanz

MISCHA: Ich bin die tragische Figur einer furchtbar langweiligen Geschichte. Ich habe die ganze Zeit Durst und muss gleichzeitig auf die Toilette. MICHAIL: Mischa! Was veranstaltest du hier denn für ein Provinztheater?!? Wir haben 40% intelligente Zuschauer. Die schämen sich dann doch! ILJA: Aber was hast du denn gegen Provinztheater, Vater? Außerdem haben bei der Facebook-Veranstaltung sowieso nur vier Leute zugesagt. Dann haben wir auch nur 1,6 intelligente Zuschauer. Selbst wir interessieren uns nur für die Veranstaltung. Das haben wir extra gemacht, damit du dich nicht unter Druck gesetzt fühlst, Vater. Gib der Provinz eine Chance! LJUDMILA: Aber, wer ist denn heute schon noch provinziell? Also im Grunde genommen, muss man die Großstadt doch zur größten Provinz erklären und das ist dann ein guter Ausgangspunkt, um allen Metropolenchauvinisten ein Schnippchen zu schlagen. MICHAIL: Wenn das mit euch so weitergeht, wird hier in Zukunft gar nichts mehr veröffentlich und inszeniert werden! ILJA: Wahrscheinlich ist deine Abneigung gegen das Provinztheater ein weiterer ernsthafter Mangel in deiner Auffassung von schöpferischer Arbeit. Du hast eben einfach nicht den visionären Blick!


Kategorie: Schauspiel

Beim Live-Talkformat »NUN – Die Kunst der Stunde«, organisiert und moderiert von den PublizistInnen Annika von Taube, Anne Waak und Holm Friebe, diskutieren Gäste aus der Berliner Kunst- und Kulturszene aktuelle Fragestellungen. Dieses Mal: »Auf der Blockchain nachts um halb 1 – Von den Auswirkungen neuer Technologien auf die Kunst von Fax bis K.I.«. Was bleibt, wenn eine Technologie geht? Ist die Party vorbei, wenn KI erst so gut malen kann wie Francis Bacon? Und wo bleibt eigentlich die Kunst auf der Blockchain? Garniert wird das Ganze mit kurzweiligen Vorträgen wie dem kunsthistorischen Crashkurs »1000 Meisterwerke« und der Architekturkolumne »Berlinesque«. Die NUN-Edition dieser Ausgabe stammt von dem Künstler Nik Nowak.


Kategorie: Diskurs

In Mette Ingvartsens Werk wird Genuss zu einer Frage der Wahrnehmung und des Politischen: Wie kann man neue Formen der Freude erfinden, die von den Choreografien des täglichen Lebens abweichen? Wie kann man dieses Potenzial gebrauchen, um die gängigen Klischees von Nacktheit und Sexualität zu umgehen? Zwölf Darsteller*innen fließen in einer langen, sinnlichen Bewegung ineinander. Durch ihre Haut, die Körper, Berührungen und Versuche verschwinden die Grenzen, die sie trennen. Stück für Stück entfaltet sich so ein Zustand, in dem jeder Aspekt des Genusses behandelt, erfahren und erwidert wird. Vibrierend, ekstatisch oder kollektiv: Sieben aufeinander folgende Zyklen verbinden ihre je eigenen Fragen zu einer Landkarte des Genusses, die gleichermaßen erfahren wie entziffert werden muss. Produktion: Mette Ingvartsen / Great Investment. Koproduktion: steirischer herbst festival (Graz), Kaaitheater (Brüssel), HAU Hebbel am Ufer (Berlin), Théatre National de Bretagne (Rennes), Festival d’Automne (Paris), Les Spectacles vivants – Centre Pompidou (Paris), PACT Zollverein (Essen), Dansens Hus (Oslo), Tanzquartier Wien (Wien), Kunstencentrum BUDA (Kortrijk), BIT Teatergarasjen (Bergen), Dansehallerne (Kopenhagen). Gefördert von: The Flemish Authorities, Hauptstadtkulturfonds (Berlin) & The Danish Arts Council. Mit der Unterstützung von Musée de la danse / Centre Chorégraphique National de Rennes et de Bretagne. Eine House on Fire Koproduktion mit Unterstützung durch das Programm Kultur der Europäischen Union. Research und Residenz Unterstützung durch APAP & mit Unterstützung durch das Programm Kultur der Europäischen Union.


Kategorie: Tanz

Im letzten Theaterstück aus der Reihe von Calla Henkel und Max Pitegoff für den Grünen Salon findet am Weihnachtstag in einem chinesischen Restaurant in Berlin ein Familienstreit statt. Familiengeheimnisse und ungebetene Gäste drehen den Spieß eines historischen Traumas um. „Reich mir bitte das gebackene Hühnerfleisch.“


Kategorie: Schauspiel

Der Singer-Songwriter Larry B eröffnet den Abend mit Soul auf dem Piano, während Cõvco ihren einzigartigen energiegeladenen Mix präsentiert. [Larry B](https://soundcloud.com/itsonylarry) ist ein Produzent, DJ und Songwriter aus Süd-London. "DIY rnb '5 Sad Songs' ist ein geradliniges, herzzerreißendes Songwriting und die beste Musik, die Larry, zwischen den DJ-Gigs durch den Underground der Hauptstadt, bisher produziert hat." – mixmag [Cõvco](https://soundcloud.com/covco), die jeden Raum wegbläst, den sie spielt, ist mit Abstand eine der originellsten und aufregendsten Künstler Londons und kombiniert einen Hi-Energy-Mix aus Footwork-Bearbeitungen und experimenteller Tanzmusik.


Kategorie: Konzert

Im letzten Theaterstück aus der Reihe von Calla Henkel und Max Pitegoff für den Grünen Salon findet am Weihnachtstag in einem chinesischen Restaurant in Berlin ein Familienstreit statt. Familiengeheimnisse und ungebetene Gäste drehen den Spieß eines historischen Traumas um. „Reich mir bitte das gebackene Hühnerfleisch.“


Kategorie: Schauspiel

Das psychedelische ethnographische Kino von Ben Russel - Filmemacher, Künstler, Kurator - fordert Konventionen der dokumentarischen Repräsentation heraus, um intensive, hypnotische und halluzinierende Erfahrungen zwischen experimentellem Kino und einer Form spekulativer Ethnographie zu erzeugen. Am ersten Abend (29.06.) wird Ben Russell eine Auswahl seiner seltensten Kurzfilme präsentieren, gefolgt von "Black and White Gods", einer Expanded-Cinema-Performance, die als "Klassiker" angesehen werden kann und bisher noch nie in Berlin gezeigt wurde. Am zweiten Abend ([30.06.](https://www.volksbuehne.berlin/de/programm/4449/ben-russell-black-cracker)) wird der Künstler ein neues multimediales Werk für den Roten Salon im Auftrag des Atelier Impopulaire und in Zusammenarbeit mit dem Berliner Hip-Hop-Musiker Black Cracker präsentieren. Die Vorstellung wird durch eine Auswahl seiner "apokalyptischen Filme" eingeleitet, gefolgt von einem Gespräch mit den Kuratoren.


Kategorie: Sonstiges

Das erste Album seit einem Jahrzehnt – das wäre für die meisten Künstler vermutlich beängstigend. Nicht so für Jazzanova. Denn der ständige Zustand des Werdens ist quasi DNA dieses außergewöhnlichen Ensembles. Und so vergingen die zehn Jahre zwischen Of All The Things und The Pool schnell. Jazzanova wurde nie langsamer, sie hörten nie auf, Verbindungen zu unterschiedlichen Musik-Szenen, Musikern und Fans aufzubauen. Sie hörten nie auf, sich musikalisch weiter zu entwickeln – auch wenn sich die meisten Mitglieder von Jazzanova parallel immerhin Zeit genommen haben, Familien zu gründen. Die Musik entwickelte sich daneben konstant weiter, wie der Strom des Lebens selbst. Das alles bringt uns zu The Pool – dem mit Abstand komplettesten Album von Jazzanova bislang. „Es gibt viele Einflüsse, die sich ähneln“, sagt Stefan. „Die Art und Weise, wie wir das Sampling auf eine bestimmte Weise einsetzen, die Art, wie wir Instrumente im Studio spielen, gibt ihm einen sehr homogenen Klang.“ In der Tat: Die Kombination aus zehntausenden von Stunden Erfahrung auf der Live-Bühne, im Studio, im Radio und im Club haben den Jazzanova-Jungs ein unverwechselbares Selbstvertrauen gegeben, eine Solidität bei allem, was sie für ihre Aufnahmen einsetzen, die man in jedem Beat und jeder Note hören kann. Man hört auch, dass es sich hier um eine „erwachsene“ Platte handelt: von Rhythmus zu Rhythmus, von Stil zu Stil ist viel weniger zu hören, als bei den ersten Aufnahmen - alles dreht sich um die Logik des einzelnen Songs. Doch zugleich gibt es auch schillernde Farben, die sich von Minute zu Minute verschieben. Wie immer gibt es auch wieder eine beeindruckende Auswahl an Features – jeder Sänger oder Rapper bringt seine ganz eigene Note in das Werk ein. Dies ist definitiv der Beginn eines neuen Kapitels in der faszinierenden Geschichte von Jazzanova. Es gibt immer noch keine Vorlage für das, was sie sind oder in Zukunft sein werden. Sie erfinden die Regeln mit großer Freude immer wieder neu. Und genau das ist es, was ihre Musik so wundervoll macht.


Kategorie: Konzert

Im letzten Theaterstück aus der Reihe von Calla Henkel und Max Pitegoff für den Grünen Salon findet am Weihnachtstag in einem chinesischen Restaurant in Berlin ein Familienstreit statt. Familiengeheimnisse und ungebetene Gäste drehen den Spieß eines historischen Traumas um. „Reich mir bitte das gebackene Hühnerfleisch.“


Kategorie: Schauspiel

Das psychedelische ethnographische Kino von Ben Russel - Filmemacher, Künstler, Kurator - fordert Konventionen der dokumentarischen Repräsentation heraus, um intensive, hypnotische und halluzinierende Erfahrungen zwischen experimentellem Kino und einer Form spekulativer Ethnographie zu erzeugen. Am ersten Abend ([29.06.](https://www.volksbuehne.berlin/de/programm/4447/ben-russell)) wird Ben Russell eine Auswahl seiner seltensten Kurzfilme präsentieren, gefolgt von "Black and White Gods", einer Expanded-Cinema-Performance, die als "Klassiker" angesehen werden kann und bisher noch nie in Berlin gezeigt wurde. Am zweiten Abend (30.06.) wird der Künstler ein neues multimediales Werk für den Roten Salon im Auftrag des Atelier Impopulaire und in Zusammenarbeit mit dem Berliner Hip-Hop-Musiker Black Cracker präsentieren. Die Vorstellung wird durch eine Auswahl seiner "apokalyptischen Filme" eingeleitet, gefolgt von einem Gespräch mit den Kuratoren.


Kategorie: Sonstiges


Änderungen vorbehalten! - Angaben ohne Gewähr! - Stand:08.06.18
© Fotos der Vorstellungen: Künstlergespräch mit Albert Serra(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Here(/) Liberté(/) Radikale Mythenbildung: Das Kino von Alain Guiraudie(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Here(/) Liberté(/) Grüner Abend: Jochen Arbeit(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Radikale Mythenbildung: Das Kino von Alain Guiraudie und Albert Serra(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Tangonacht(/) Happy Birthday!(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Popkultur & Identität Folge IV: I am a material girl(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Oliven und Asche - eine Lesereise in die besetzten palästinensischen Gebiete(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Ich steh schon derbe lang auf dich! Ein Stück der Provinz(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Armen Avanessian & Enemies #27: Leif Randt – Positive Vibes(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Best of Spree vom Weizen: die Poetry Slam Show und literarische Wundertüte(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Grüner Abend: Mia von Matt(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Torstraßen Festival: Tellavision & Derya Yildirim, Klitklique, Andrea Belfi, Kaukolampi(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Torstraßen Festival: Tom Rogerson, Lucrecia Dalt, Mikey, Colin Self, Wilted Woman(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Theaterführung mit Achim Busch(/) Ich steh schon derbe lang auf dich! Ein Stück der Provinz(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Torstraßen Festival: Independent Label Market(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Un-Spoken. Anxious Narratives of a Subjunctive Politics(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Torstraßen Festival: TSF Super Sunday, Alex Cameron with Roy Molloy on Horn, Lido Pimienta, Itaca(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Im Namen der Anklage – die internationale Justiz und die Suche nach Gerechtigkeit(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Ich steh schon derbe lang auf dich! Ein Stück der Provinz(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Armen Avanessian & Enemies #28: Wolfram Eilenberger: Toni Kroos als Wille und Vorstellung(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) MENGE(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Armen Avanessian & Enemies #29: Evgeny Morozov – Wie können wir den Überwachungs-Kapitalismus überwinden?(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) MENGE(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Joanne Robertson, Max Brand, Kool Music und Sputiamo(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Betrunken am Highway(/) MENGE(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Nicht Ich / Tritte / He, Joe(/) C-60 – Das gelesene Mixtape / Volume 1: Love(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Grüner Abend: Discoteca Flaming Star(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) The show must go on(/) P14 - Lolita will nicht sterben. Eine Stückentwicklung.(/) Kabeljau & Talk(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) John T. Gast & MC Boli(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) P14 - Lolita will nicht sterben. Eine Stückentwicklung.(/) Die Hände meines Vaters - Eine russische Familiengeschichte(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Publikumsgepräch mit Boris Charmatz(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Der Klang der Familie(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Der Klang der Familie(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Die Selbstmord-Schwestern(/) Der Klang der Familie(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) The Contemporaries – im Hier und Jetzt (Volume 2)(/) Ich steh schon derbe lang auf dich! Ein Stück der Provinz(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Talkshow: NUN - Die Kunst der Stunde #9: Auf der Blockchain nachts um halb 1 – Medienkunst von Fax bis K.I.(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) 7 Pleasures(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Der Klang der Familie(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Larry B (live) & Cõvco (DJ)(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Der Klang der Familie(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Ben Russell(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) The Pool Record Release(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Der Klang der Familie(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin) Ben Russell & Black Cracker(2017 Volksbühne Berlin/2017 Volksbühne Berlin)

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