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Spielplan für Juni 2019

Zum Auftakt der neuen Reihe „New Empathies“ im Radialsystem zeigt das Künstler*innenduo Enrico Ticconi und Ginevra Panzetti – das im April mit dem Arte Laguna Prize ausgezeichnet wurde – mit „EMPATIA - eight emphatic caprices“ und „HARLEKING“ zwei Arbeiten, die den Körper als Katalysator des menschlichen Erlebens begreifen. Im Zentrum der Installation „EMPATIA - eight emphatic caprices“ stehen acht Fotografien und Videos unterschiedlicher Herkunft aus Gegenwart und Vergangenheit, die einen Akt der Gewalt oder tragische Unglücksfälle repräsentieren. Der Titel „EMPATIA - eight emphatic caprices“ bezieht sich auf das genaue Bedeutungsgegenteil: den Mangel an Sensibilität und die Unfähigkeit – als Ergebnis andauernder Konfrontation mit Gewalt in den Massenmedien –, sich mit dem gefühlsmäßigen Zustand eines Gegenübers zu verbinden. Für die Auswahl der Dokumente war dabei die kompositionelle Klarheit und Lesbarkeit des Gewaltaktes und ihre mimetische Reproduzierbarkeit entscheidend: Die psychische und apathische Loslösung von den Ereignissen und die Unverbundenheit der Dokumentierenden mit dem Inhalt stehen im Fokus des Interesses der Künstler*innen Enrico Ticconi und Ginevra Panzetti. Ein wichtiger Bezugspunkt von „EMPATIA - eight emphatic caprices“ ist Francisco Goyas posthum unter dem Titel „Die Schrecken des Krieges“ veröffentlichter Zyklus von Radierungen, für die der Künstler ursprünglich den Titel „Die fatalen Folgen von Spaniens blutigem Krieg mit Bonaparte und andere empathische Capricen“ wählte. Caprice (oder Capriccio) ist ein Bildgenre, das seine größte Verbreitung während der Romantik erfuhr und imaginierte Landschaften mit absurden und irrealen architektonischen Details kombiniert. Als Chronist seiner Zeit dokumentieren Goyas Capricen die Grausamkeiten der Napoleonischen Invasion in Spanien zwischen 1808 und 1814. New Empathies: In einem Klima des gesellschaftlichen Auseinanderdriftens erlebt der Begriff der Empathie derzeit eine Renaissance. Gilt die Fähigkeit zum Mitfühlen dabei einerseits als zentrales Mittel im Kampf gegen die Wut auf das vermeintlich Andere, wird in ihr andererseits die Gefahr einer sentimentalen Depolitisierung der Verhältnisse gesehen. Mit „New Empathies“ startet das Radialsystem im Juni 2019 eine Programmreihe, die sich über zwei Jahre hinweg in Konzerten, Installationen, choreographischen Arbeiten, Workshops und Gesprächen den Möglichkeiten einer Praxis des Empathischen nähert und deren Potenziale in Bezug auf künstlerische, technologische, politische und ökologische Fragestellungen beleuchtet. Ginevra Panzetti und Enrico Ticconi arbeiten als Duo seit 2008 zusammen und leben in Berlin und Turin. Ihre künstlerische Recherche verbindet Tanz, Performance und Bildende Künste. Dabei beziehen sie sich auf die historisch gewachsene Verbindung von Kommunikation, Gewalt und Macht und nutzen Vorstellungswelten aus der Geschichte, um hybride Figuren und Bilder zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu schaffen. Beide Künstler*innen haben ihren Abschluss an der Akademie der Künste in Rom gemacht und an der Stoà, der Schule für Bewegung und Philosophie in Cesena studiert. 2010 zogen sie nach Deutschland: Ginevra Panzetti studierte Medienkunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) in Leipzig, Enrico Ticconi Tanz und Choreographie am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz (HZT) in Berlin. Darüber hinaus arbeitet Enrico Ticconi als Tänzer für Ensembles und Choreograph*innen wie Kat Válastur, Dewey Dell, Lea Moro und Adam Linder. Ginevra Panzetti entwirft Schmuck für ihr eigenes Label Tegumenti.


Kategorie: Film/Video

Zum Auftakt der neuen Reihe „New Empathies“ im Radialsystem zeigt das Künstler*innenduo Enrico Ticconi und Ginevra Panzetti - das im April mit dem Arte Laguna Prize ausgezeichnet wurde - mit „HARLEKING“ und „EMPATIA - eight emphatic caprices“ zwei Arbeiten, die den Körper als Katalysator des menschlichen Erlebens begreifen. Durch stetige Grenzverschiebung verflüssigen sie die Relationen zwischen Innen und Außen und lassen faszinierend-anmutige und zugleich groteskporöse Körper entstehen: ‚Harleking‘ ist ein Dämon mit mehreren Identitäten, dessen Körperausdruck an den Harlekin der Commedia dell’Arte erinnert - einen listigen Diener, den ein unersättlicher Hunger antreibt. Der ‚Harleking‘ kommuniziert mit hypnotischer Qualität, seine oft extremen und widersprüchlichen Inhalte fließen ineinander und bilden ein metamorphes System, in dem alles erlaubt ist. Es erinnert an Grotesken – Wanddekorationen aus der Antike –, in denen monströse Figuren auftauchen, die in elegante Spiralornamente übergehen: Figuren, die zwar amüsieren können, aber keine Freude entlocken. „HARLEKING“ von Ginevra Panzetti und Enrico Ticconi feierte im Juli 2018 im Rahmen des Open Spaces-Festival an der Tanzfabrik Berlin Uraufführung. Die Produktion wird vom europäischen Netzwerk Aerowaves Twenty 19 für aufstrebende Tänzer*innen und Choreograph*innen unterstützt und 2019 bei verschiedenen Festivals in Italien, Frankreich und Deutschland gezeigt. New Empathies - Eine Programmreihe zur Praxis des Empathischen: In einem Klima des gesellschaftlichen Auseinanderdriftens erlebt der Begriff der Empathie derzeit eine Renaissance. Gilt die Fähigkeit zum Mitfühlen dabei einerseits als zentrales Mittel im Kampf gegen die Wut auf das vermeintlich Andere, wird in ihr andererseits die Gefahr einer sentimentalen Depolitisierung der Verhältnisse gesehen. Mit „New Empathies“ startet das Radialsystem im Juni 2019 eine Programmreihe, die sich über zwei Jahre hinweg in Konzerten, Installationen, choreographischen Arbeiten, Workshops und Gesprächen den Möglichkeiten einer Praxis des Empathischen nähert und deren Potenziale in Bezug auf künstlerische, technologische, politische und ökologische Fragestellungen beleuchtet. Ginevra Panzetti und Enrico Ticconi arbeiten als Duo seit 2008 zusammen und leben in Berlin und Turin. Ihre künstlerische Recherche verbindet Tanz, Performance und Bildende Künste. Dabei beziehen sie sich auf die historisch gewachsene Verbindung von Kommunikation, Gewalt und Macht und nutzen Vorstellungswelten aus der Geschichte, um hybride Figuren und Bilder zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu schaffen. Beide Künstler*innen haben ihren Abschluss an der Akademie der Künste in Rom gemacht und an der Stoà, der Schule für Bewegung und Philosophie in Cesena studiert. 2010 zogen sie nach Deutschland: Ginevra Panzetti studierte Medienkunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) in Leipzig, Enrico Ticconi Tanz und Choreographie am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz (HZT) in Berlin. Darüber hinaus arbeitet Enrico Ticconi als Tänzer für Ensembles und Choreograph*innen wie Kat Válastur, Dewey Dell, Lea Moro und Adam Linder. Ginevra Panzetti entwirft Schmuck für ihr eigenes Label Tegumenti.


Kategorie: Zeitgenössischer Tanz

Zum Auftakt der neuen Reihe „New Empathies“ im Radialsystem zeigt das Künstler*innenduo Enrico Ticconi und Ginevra Panzetti – das im April mit dem Arte Laguna Prize ausgezeichnet wurde – mit „EMPATIA - eight emphatic caprices“ und „HARLEKING“ zwei Arbeiten, die den Körper als Katalysator des menschlichen Erlebens begreifen. Im Zentrum der Installation „EMPATIA - eight emphatic caprices“ stehen acht Fotografien und Videos unterschiedlicher Herkunft aus Gegenwart und Vergangenheit, die einen Akt der Gewalt oder tragische Unglücksfälle repräsentieren. Der Titel „EMPATIA - eight emphatic caprices“ bezieht sich auf das genaue Bedeutungsgegenteil: den Mangel an Sensibilität und die Unfähigkeit – als Ergebnis andauernder Konfrontation mit Gewalt in den Massenmedien –, sich mit dem gefühlsmäßigen Zustand eines Gegenübers zu verbinden. Für die Auswahl der Dokumente war dabei die kompositionelle Klarheit und Lesbarkeit des Gewaltaktes und ihre mimetische Reproduzierbarkeit entscheidend: Die psychische und apathische Loslösung von den Ereignissen und die Unverbundenheit der Dokumentierenden mit dem Inhalt stehen im Fokus des Interesses der Künstler*innen Enrico Ticconi und Ginevra Panzetti. Ein wichtiger Bezugspunkt von „EMPATIA - eight emphatic caprices“ ist Francisco Goyas posthum unter dem Titel „Die Schrecken des Krieges“ veröffentlichter Zyklus von Radierungen, für die der Künstler ursprünglich den Titel „Die fatalen Folgen von Spaniens blutigem Krieg mit Bonaparte und andere empathische Capricen“ wählte. Caprice (oder Capriccio) ist ein Bildgenre, das seine größte Verbreitung während der Romantik erfuhr und imaginierte Landschaften mit absurden und irrealen architektonischen Details kombiniert. Als Chronist seiner Zeit dokumentieren Goyas Capricen die Grausamkeiten der Napoleonischen Invasion in Spanien zwischen 1808 und 1814. New Empathies: In einem Klima des gesellschaftlichen Auseinanderdriftens erlebt der Begriff der Empathie derzeit eine Renaissance. Gilt die Fähigkeit zum Mitfühlen dabei einerseits als zentrales Mittel im Kampf gegen die Wut auf das vermeintlich Andere, wird in ihr andererseits die Gefahr einer sentimentalen Depolitisierung der Verhältnisse gesehen. Mit „New Empathies“ startet das Radialsystem im Juni 2019 eine Programmreihe, die sich über zwei Jahre hinweg in Konzerten, Installationen, choreographischen Arbeiten, Workshops und Gesprächen den Möglichkeiten einer Praxis des Empathischen nähert und deren Potenziale in Bezug auf künstlerische, technologische, politische und ökologische Fragestellungen beleuchtet. Ginevra Panzetti und Enrico Ticconi arbeiten als Duo seit 2008 zusammen und leben in Berlin und Turin. Ihre künstlerische Recherche verbindet Tanz, Performance und Bildende Künste. Dabei beziehen sie sich auf die historisch gewachsene Verbindung von Kommunikation, Gewalt und Macht und nutzen Vorstellungswelten aus der Geschichte, um hybride Figuren und Bilder zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu schaffen. Beide Künstler*innen haben ihren Abschluss an der Akademie der Künste in Rom gemacht und an der Stoà, der Schule für Bewegung und Philosophie in Cesena studiert. 2010 zogen sie nach Deutschland: Ginevra Panzetti studierte Medienkunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) in Leipzig, Enrico Ticconi Tanz und Choreographie am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz (HZT) in Berlin. Darüber hinaus arbeitet Enrico Ticconi als Tänzer für Ensembles und Choreograph*innen wie Kat Válastur, Dewey Dell, Lea Moro und Adam Linder. Ginevra Panzetti entwirft Schmuck für ihr eigenes Label Tegumenti.


Kategorie: Film/Video

Zum Auftakt der neuen Reihe „New Empathies“ im Radialsystem zeigt das Künstler*innenduo Enrico Ticconi und Ginevra Panzetti - das im April mit dem Arte Laguna Prize ausgezeichnet wurde - mit „HARLEKING“ und „EMPATIA - eight emphatic caprices“ zwei Arbeiten, die den Körper als Katalysator des menschlichen Erlebens begreifen. Durch stetige Grenzverschiebung verflüssigen sie die Relationen zwischen Innen und Außen und lassen faszinierend-anmutige und zugleich groteskporöse Körper entstehen: ‚Harleking‘ ist ein Dämon mit mehreren Identitäten, dessen Körperausdruck an den Harlekin der Commedia dell’Arte erinnert - einen listigen Diener, den ein unersättlicher Hunger antreibt. Der ‚Harleking‘ kommuniziert mit hypnotischer Qualität, seine oft extremen und widersprüchlichen Inhalte fließen ineinander und bilden ein metamorphes System, in dem alles erlaubt ist. Es erinnert an Grotesken – Wanddekorationen aus der Antike –, in denen monströse Figuren auftauchen, die in elegante Spiralornamente übergehen: Figuren, die zwar amüsieren können, aber keine Freude entlocken. „HARLEKING“ von Ginevra Panzetti und Enrico Ticconi feierte im Juli 2018 im Rahmen des Open Spaces-Festival an der Tanzfabrik Berlin Uraufführung. Die Produktion wird vom europäischen Netzwerk Aerowaves Twenty 19 für aufstrebende Tänzer*innen und Choreograph*innen unterstützt und 2019 bei verschiedenen Festivals in Italien, Frankreich und Deutschland gezeigt. New Empathies - Eine Programmreihe zur Praxis des Empathischen: In einem Klima des gesellschaftlichen Auseinanderdriftens erlebt der Begriff der Empathie derzeit eine Renaissance. Gilt die Fähigkeit zum Mitfühlen dabei einerseits als zentrales Mittel im Kampf gegen die Wut auf das vermeintlich Andere, wird in ihr andererseits die Gefahr einer sentimentalen Depolitisierung der Verhältnisse gesehen. Mit „New Empathies“ startet das Radialsystem im Juni 2019 eine Programmreihe, die sich über zwei Jahre hinweg in Konzerten, Installationen, choreographischen Arbeiten, Workshops und Gesprächen den Möglichkeiten einer Praxis des Empathischen nähert und deren Potenziale in Bezug auf künstlerische, technologische, politische und ökologische Fragestellungen beleuchtet. Ginevra Panzetti und Enrico Ticconi arbeiten als Duo seit 2008 zusammen und leben in Berlin und Turin. Ihre künstlerische Recherche verbindet Tanz, Performance und Bildende Künste. Dabei beziehen sie sich auf die historisch gewachsene Verbindung von Kommunikation, Gewalt und Macht und nutzen Vorstellungswelten aus der Geschichte, um hybride Figuren und Bilder zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu schaffen. Beide Künstler*innen haben ihren Abschluss an der Akademie der Künste in Rom gemacht und an der Stoà, der Schule für Bewegung und Philosophie in Cesena studiert. 2010 zogen sie nach Deutschland: Ginevra Panzetti studierte Medienkunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) in Leipzig, Enrico Ticconi Tanz und Choreographie am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz (HZT) in Berlin. Darüber hinaus arbeitet Enrico Ticconi als Tänzer für Ensembles und Choreograph*innen wie Kat Válastur, Dewey Dell, Lea Moro und Adam Linder. Ginevra Panzetti entwirft Schmuck für ihr eigenes Label Tegumenti.


Kategorie: Zeitgenössischer Tanz

Ein klingender Raum, der sich raum-zeitlich entfaltet: Am Auftaktwochenende der neuen Reihe „New Empathies“ im Radialsystem präsentiert das Splitter Orchester, der größte Klangkörper der Echtzeitmusikszene, mit dem Konzertprojekt „Vollbild“ eine speziell für das Ensemble entstandene Komposition von Jean-Luc Guionnet zusammen mit einer neuen Gruppenimprovisation. Seit Jahren untersucht das Orchester erfolgreich Strategien zur kollektiven Organisation und Kooperation und kreiert dabei einen unverwechselbaren Sound, der Diversität und Spannungen im künstlerischen Prozess verarbeitet. In der das Konzert eröffnenden Kollektivimprovisation wird das Splitter Orchester räumlich und klanglich Bezug auf „Vollbild“ nehmen und gleichzeitig einen eigenen, davon unabhängigen Klangkosmos erschaffen. „Vollbild“ ist inspiriert von der Groteskenmalerei der Renaissance. Die häufig achsensymmetrisch angelegten Gemälde weisen bei genauerer Betrachtung eine Vielzahl an - bewusst gesetzten - Unregelmäßigkeiten auf. Guionnet überträgt dieses Prinzip auf das Splitter Orchester und seine spezielle Klanglichkeit. Das Stück selbst folgt einem zweiteiligen Aufbau: Sein zweiter Teil ist eine Wiederkehr des ersten, jedoch wie durch einen unzuverlässig-spiegelnden Filter gehört. Durch die starken Setzungen in Bezug auf Struktur, räumliche Anordnung - die Musiker*innen werden weitestmöglich voneinander entfernt platziert - und mögliche Interaktionen zwischen ihnen nimmt die Komposition deutlichen Einfluss auf den Klang des Orchesters und lässt das Ensemble in einer ungewöhnlichen Weise hörbar werden. Das Kombiticket für „Vollbild“ und „HARLEKING“ finden Sie hier: https://radialsystem.reservix.de/p/reservix/event/1401247 New Empathies: In einem Klima des gesellschaftlichen Auseinanderdriftens erlebt der Begriff der Empathie derzeit eine Renaissance. Gilt die Fähigkeit zum Mitfühlen dabei einerseits als zentrales Mittel im Kampf gegen die Wut auf das vermeintlich Andere, wird in ihr andererseits die Gefahr einer sentimentalen Depolitisierung der Verhältnisse gesehen. Mit „New Empathies“ startet das Radialsystem im Juni 2019 eine Programmreihe, die sich über zwei Jahre hinweg in Konzerten, Installationen, choreographischen Arbeiten, Workshops und Gesprächen den Möglichkeiten einer Praxis des Empathischen nähert und deren Potenziale in Bezug auf künstlerische, technologische, politische und ökologische Fragestellungen beleuchtet. Das Splitter Orchester wurde 2010 als Zusammenschluss international renommierter Composer*innen-Performer*innen mit Sitz in Berlin gegründet. Musikalisch von vielen Genres inspiriert findet sich der Ursprung des Splitter Orchesters in der Echtzeitmusikszene Berlins. Alle Mitglieder des Splitter Orchesters sind gleichzeitig Komponist*innen, Interpret*innen und Improvisationsmusiker*innen und entgehen damit jeglicher klar umgrenzter Klassifikation - sie verwenden eine große Bandbreite an erweiterten Spieltechniken an traditionellen, elektronischen oder eigens hergestellten Instrumenten. Der Fokus der künstlerischen Praxis liegt auf der Produktion von Klang und seiner Verteilung im Raum. Das Splitter Orchester ist kein homogener Klangkörper, sondern besteht aus einer Vielzahl autonomer und hochspezialisierter Composer*innen-Performer*innen, die sich bewusst dafür entschieden haben, nicht in einem institutionellen Rahmen zu arbeiten, und damit existierende Hierarchien des Musikbetriebes in Frage zu stellen.


Kategorie: Neue Musik

Nach dem Publikumserfolg von "Dabke Comunity Dancing" im Rahmen von "Weltoffenes Berlin 2018" laden Sasha Waltz & Guests und Radialsystem nun regelmäßig zum gemeinsamen Dabke-Tanzen mit Perkussionist Ali Hasan und Tänzer Medhat Aldaabal ein. Der beliebte und variationsreiche Kreistanz aus dem Nahen Osten trifft in Berlin auf Improvisation, ein generationsübergreifendes Publikum und die Offenheit der Stadt. Der Workshop findet im Saal des Radialsystems statt und ist offen für Menschen unterschiedlichen Alters und geeignet für Kinder ab 10 Jahren. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Weitere Termine des Bereichs Education & Community von Sasha Waltz & Guests finden Sie unter https://www.sashawaltz.de/education-community/ Medhat Aldaabal, geboren in Damaskus/Syrien, studierte Theater am Institut für Darstellende Kunst in Damaskus. Er arbeitete in der arabischen Region mit unterschiedlichen Gruppen, u. a. mit dem Enana Dance Theatre, Syrien (2009-2011), und der KOON Theater Group, Beirut, bevor er 2015 nach Berlin kam. Hier nahm er an zahlreichen Workshops für Zeitgenössischen Tanz teil und unterrichtet Tanz für geflüchtete Kinder. Seit 2017 tanzt er in der Produktion "Come as you are" von Nir de Volff. Aktuell gibt er gemeinsam mit Ali Hasan regelmäßige Dabke Community Dance-Workshops im Radialsystem. Ali Hasan, geboren in Damaskus/Syrien, studierte Medizin an der Tishreen University in Latakia. Während der Syrien-Krise arbeitete er als Physiotherapeut, 2015 kam er nach Berlin. Hier gründetet er die Band MATAR und begann in verschiedenen interkulturellen Projekten als Per- kussionist zu arbeiten. Er ist einer der Gründer der neuen deutsch-arabischen Bibliothek "Baynetna - Between Us", die Ende 2016 in Berlin eröffnet wurde und zudem Gründer und Kurator der Konzertreihe "We belong to music". Seit April 2018 gibt Ali Hasan gemeinsam mit Medhat Aldaabal regelmäßige Dabke Community Dance-Workshops im Radialsystem.


Kategorie: Workshop


Änderungen vorbehalten! - Angaben ohne Gewähr! - Stand:01.06.19
© Fotos der Vorstellungen: [+][-]
New Empathies: EMPATIA - eight emphatic caprices(Promo/Promo) New Empathies: HARLEKING(Ettore Spezza/Ettore Spezza) New Empathies: Vollbild(Ute Neumann/Ute Neumann) Dabke Community Dancing(Phil Dera/Phil Dera)

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