Maxim Gorki Theater - Der Spielplan für den Monat Juni
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Spielplan für Juni 2018

Hillbrow ist ein Teil von Johannesburg: eine Stadt in einer Stadt, ein Vorort mitten im Zentrum. Ursprünglich als Vorzeige-Stadtteil geplant, der besonders gesunde Lebensumstände für die Bewohner schaffen sollte, wurde Hillbrow mit seinem Verfall in den 90er Jahren zum Synonym für Gewalt, Armut und Korruption. Aber dank vieler Gemeinschaftsinitiativen gibt es Orte wie das Hillbrow Theater, das Kindern und Jugendlichen Sicherheit und Frieden bietet. Hier wird eine progressive Umgebung für die Integration der Anwohner geschaffen, die aus den verschiedensten Ländern stammen und noch immer in einem Kontext leben, der von Kriminalität und xenophober Gewalt geprägt ist. Die Choreografin Constanza Macras kommt mit ihrer internationalen Produktion Hillbrowfication ans Gorki. 21 Kinder aus Hillbrow im Alter von 5 bis 19 Jahren haben mit ihr und der Choreographin Lisi Estarás in Johannesburg an einer futuristischen Betrachtung ihres Lebens in dieser Nachbarschaft gearbeitet: Eine Alieninvasion etabliert eine neue soziale Ordnung, die auf den Tanzfähigkeiten der Menschen basiert. Eine revolutionäre Prinzessin mit unendlichen Namen hat die Gabe, die Parameter von Zeit und Raum zu verändern. Menschen haben gelernt, wie man vom Boden hochfedert, anstatt sich mit kaputten Fahrstühlen herumzuschlagen… Diese und andere Geschichten wohnen den seltsamen Welten von möglichen und unwahrscheinlichen Zukünften in Hillbrowfication inne. Zwischen Utopie und Dystopie von Ghettofizierung und Gentrifizierung erschaffen die fiktionalen Zukunftsvisionen von Hillbrow, seiner Kultur und seinen Bewohnern, ein Universum, in dem die Künstler selbstrepräsentierende Narrative und ihre Wahrnehmung von Xenophobie und Gewalt in der Stadt verhandeln und diese unterlaufen. "Wir haben genug davon, den Geist der Poesie in den Leuten dahinschmachten zu lassen, als ob Menschsein bedeutet, einen verdammten Schalter umzulegen anstatt sich durch Zeit und Raum und wieder zurück zu denken. Das kannst du mir glauben, okay?" Andrea Hairstone, Mindscape. Trailer ansehen Eine Produktion von Constanza Macras | Dorkypark in Zusammenarbeit mit Outreach Foundation, Hillbrow Theatre Project und Maxim Gorki Theater Berlin. Unterstützt durch Goethe-Institut. Gefördert im TURN Fonds der Kulturstiftung des Bundes.


Kategorie: Schauspiel

Zehn Jahre nach seinem Militärdienst in der türkischen Armee öffnet der Autor Murat Mahmutyaz?c?o?lu sein Tagebuch und fragt: Was ist aus seinen Kameraden geworden, die er alle »Osman« nennt? Und aus der Türkei, die tragisch und schicksalhaft mit ihrem Militär verwoben zu sein scheint? Mahmutyaz?c?o?lu führt einen intimen Dialog mit sich selbst: Im Rückblick als junger, unerfahrener Rekrut, über den seit den neunziger Jahren andauernden Konflikt mit der PKK, bis heute zu den Gezi-Protesten und dem Militärputsch vom Juli 2016. Aus der Innensicht des Militärs blickt er auf die gesellschaftlichen Milieus, aus denen seine Figuren stammen, und fragt, was diese Konflikte mit ihm selbst und diesem gebeutelten Land machen. Cartoon: Serkan Altuni?ne. Einer der bekanntesten Karikaturisten und Drehbuchautoren in der Türkei. Seit 2002 zeichnet er Karikaturen für das wöchentlich erscheinende Istanbuler Satiremagazin "Penguen". Übersetzung Cartoon: Heft linke Seite: *heute sind genau 2 Stunden ohne Fragen vergangen | Fetter Kommandant | Osman, der Kurde | Osman, der Faschist Heft rechte Seite: Osman, der Lastwagenfahrer – Tel: 0577xxx – Nicht rangehen! | 17 November 2008 (noch 60 - vergangen 98) Die Lesung ist eine Veranstaltung von Gorki Forum, 60pages und Studio ? im Rahmen der Langen Nacht der Ideen des Auswärtigen Amts.


Kategorie: Gespräch

Hillbrow ist ein Teil von Johannesburg: eine Stadt in einer Stadt, ein Vorort mitten im Zentrum. Ursprünglich als Vorzeige-Stadtteil geplant, der besonders gesunde Lebensumstände für die Bewohner schaffen sollte, wurde Hillbrow mit seinem Verfall in den 90er Jahren zum Synonym für Gewalt, Armut und Korruption. Aber dank vieler Gemeinschaftsinitiativen gibt es Orte wie das Hillbrow Theater, das Kindern und Jugendlichen Sicherheit und Frieden bietet. Hier wird eine progressive Umgebung für die Integration der Anwohner geschaffen, die aus den verschiedensten Ländern stammen und noch immer in einem Kontext leben, der von Kriminalität und xenophober Gewalt geprägt ist. Die Choreografin Constanza Macras kommt mit ihrer internationalen Produktion Hillbrowfication ans Gorki. 21 Kinder aus Hillbrow im Alter von 5 bis 19 Jahren haben mit ihr und der Choreographin Lisi Estarás in Johannesburg an einer futuristischen Betrachtung ihres Lebens in dieser Nachbarschaft gearbeitet: Eine Alieninvasion etabliert eine neue soziale Ordnung, die auf den Tanzfähigkeiten der Menschen basiert. Eine revolutionäre Prinzessin mit unendlichen Namen hat die Gabe, die Parameter von Zeit und Raum zu verändern. Menschen haben gelernt, wie man vom Boden hochfedert, anstatt sich mit kaputten Fahrstühlen herumzuschlagen… Diese und andere Geschichten wohnen den seltsamen Welten von möglichen und unwahrscheinlichen Zukünften in Hillbrowfication inne. Zwischen Utopie und Dystopie von Ghettofizierung und Gentrifizierung erschaffen die fiktionalen Zukunftsvisionen von Hillbrow, seiner Kultur und seinen Bewohnern, ein Universum, in dem die Künstler selbstrepräsentierende Narrative und ihre Wahrnehmung von Xenophobie und Gewalt in der Stadt verhandeln und diese unterlaufen. "Wir haben genug davon, den Geist der Poesie in den Leuten dahinschmachten zu lassen, als ob Menschsein bedeutet, einen verdammten Schalter umzulegen anstatt sich durch Zeit und Raum und wieder zurück zu denken. Das kannst du mir glauben, okay?" Andrea Hairstone, Mindscape. Trailer ansehen Eine Produktion von Constanza Macras | Dorkypark in Zusammenarbeit mit Outreach Foundation, Hillbrow Theatre Project und Maxim Gorki Theater Berlin. Unterstützt durch Goethe-Institut. Gefördert im TURN Fonds der Kulturstiftung des Bundes.


Kategorie: Schauspiel

Mit Jamila Al-Yousef (Gesang) Leon Hast (Gitarre) Bilal Hammour (Bass) Salam Alhassan (Percussion) Kuba Gudz (Schlagzeug) Eklektische funkadelic Sounds, die dich fliegen lassen, vibrierende Gitarrenriffs. Jamila &.- The Other Heroes zeigen euch: Wir alle können Helden sein! Tanzt und singt sie hervor und lasst die Welt jeden Tag zu einem besseren Ort werden! Danach wird Dj Rasha Hilwi Musik aus dem Nahen Osten, Nordafrika, West- und Südasien sowie Osteuropa spielen. Foto: © Anna Tiessen


Kategorie: Folk

Hillbrow ist ein Teil von Johannesburg: eine Stadt in einer Stadt, ein Vorort mitten im Zentrum. Ursprünglich als Vorzeige-Stadtteil geplant, der besonders gesunde Lebensumstände für die Bewohner schaffen sollte, wurde Hillbrow mit seinem Verfall in den 90er Jahren zum Synonym für Gewalt, Armut und Korruption. Aber dank vieler Gemeinschaftsinitiativen gibt es Orte wie das Hillbrow Theater, das Kindern und Jugendlichen Sicherheit und Frieden bietet. Hier wird eine progressive Umgebung für die Integration der Anwohner geschaffen, die aus den verschiedensten Ländern stammen und noch immer in einem Kontext leben, der von Kriminalität und xenophober Gewalt geprägt ist. Die Choreografin Constanza Macras kommt mit ihrer internationalen Produktion Hillbrowfication ans Gorki. 21 Kinder aus Hillbrow im Alter von 5 bis 19 Jahren haben mit ihr und der Choreographin Lisi Estarás in Johannesburg an einer futuristischen Betrachtung ihres Lebens in dieser Nachbarschaft gearbeitet: Eine Alieninvasion etabliert eine neue soziale Ordnung, die auf den Tanzfähigkeiten der Menschen basiert. Eine revolutionäre Prinzessin mit unendlichen Namen hat die Gabe, die Parameter von Zeit und Raum zu verändern. Menschen haben gelernt, wie man vom Boden hochfedert, anstatt sich mit kaputten Fahrstühlen herumzuschlagen… Diese und andere Geschichten wohnen den seltsamen Welten von möglichen und unwahrscheinlichen Zukünften in Hillbrowfication inne. Zwischen Utopie und Dystopie von Ghettofizierung und Gentrifizierung erschaffen die fiktionalen Zukunftsvisionen von Hillbrow, seiner Kultur und seinen Bewohnern, ein Universum, in dem die Künstler selbstrepräsentierende Narrative und ihre Wahrnehmung von Xenophobie und Gewalt in der Stadt verhandeln und diese unterlaufen. "Wir haben genug davon, den Geist der Poesie in den Leuten dahinschmachten zu lassen, als ob Menschsein bedeutet, einen verdammten Schalter umzulegen anstatt sich durch Zeit und Raum und wieder zurück zu denken. Das kannst du mir glauben, okay?" Andrea Hairstone, Mindscape. Trailer ansehen Eine Produktion von Constanza Macras | Dorkypark in Zusammenarbeit mit Outreach Foundation, Hillbrow Theatre Project und Maxim Gorki Theater Berlin. Unterstützt durch Goethe-Institut. Gefördert im TURN Fonds der Kulturstiftung des Bundes.


Kategorie: Schauspiel

Ein Scharfschütze sitzt auf einem Haus, das jederzeit einstürzen könnte. Ein junger Künstler behütet einen Zirkus, der längst leer steht. Ein Filmemacher hält die Ruinen seiner Stadt fest. Eine Krankenschwester sucht nach Leben in den Leichen. Ayham Majid Agha, Oberspielleiter des Exil-Ensembles, verwandelt in seiner ersten Berliner Arbeit das Studio ? in eine Konfliktzone, um der unheimlichen Verbindung zwischen Töten, Einsamkeit und Brüchigkeit nachzugehen. ???? ???? ??? ??? ???? ?? ????? ?? ?? ????? ???? ??? ???? ????? ?????? ??? ??? ????? ???? ????? ???? ?????? ?? ??????? ????? ???? ?? ???? ??? ?????. ?? ???? ????? ?? ????? (???? ???? ???? ?? ???????)? ???? ???? ???? ?????? ????? ?? " ???? ?????? " ?? ???? ????? ?????? ???? ??????? (??) "?” ??? ???? ???? ?? ??? ???? ?????? ?????? ??? ????? ??????? ????????. Uraufführung: 14/September 2017 Eine Produktion des Studio ?/ Maxim Gorki Theaters unter Mitwirkung des Exil Ensembles, gefördert aus Mitteln der Kulturstiftung des Bundes, der LOTTO-Stiftung Berlin und der Stiftung Mercator. Der Text entstand im Rahmen der Literaturwerkstatt Flucht, die mich bedingt des Neuen Instituts für dramatisches Schreiben (NIDS) in Zusammenarbeit mit dem Maxim Gorki Theater und Studio ?, gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds Ausgezeichnet mit dem Preis der jungen Theaterkritik bei 'Radikal Jung 2018 - Das Festival für junge Regie'


Kategorie: Schauspiel

In Online-Games begeben sich Menschen, die sich in der Realität noch nie begegnet sind, gemeinsam auf virtuelle Schnitzeljagd. In Remote Mitte brechen die Besucher*innen mit Funkkopfhörern in die reale Stadt auf. Geleitet werden sie von einer künstlichen Stimme, wie man sie von Navigationssystemen oder Telefonwarteschleifen kennt. Die Begegnung mit der Künstlichen Intelligenz verleitet die Gruppe zum Selbstversuch. Wie können wir gemeinsam Entscheidungen treffen? Wem folgen wir, wenn wir uns von einem Computerprogramm leiten lassen? 50 Menschen beobachten sich gegenseitig, treffen individuelle Entscheidungen und sind doch gleichsam Teil einer Gruppe. Während die Künstliche Intelligenz menschliches Verhalten aus der Distanz beobachtet, klingt ihre Stimme doch mit jedem Schritt menschlicher. Sie führt die Gruppe aus der Peripherie ins Zentrum. Unterwegs vertonen Kunstkopf-Aufnahmen und filmische Kompositionen die urbane Landschaft. Die Reise durch die Stadt wird zu einem kollektiven Film. Remote X stellt die Frage nach künstlicher Intelligenz und unserer eigenen Vorhersagbarkeit und bewegt sich als mobiles Forschungslabor von Stadt zu Stadt. Was 2013 als Remote Berlin in Zusammenarbeit mit dem HAU Hebbel am Ufer begann, entwickelte sich seither in 28 ortsspezifischen Variationen in Städten wie Avignon, Bangalore, Moskau, New York, São Paulo, Abu Dhabi weiter. Jede neue ortsspezifische Version baut auf der Dramaturgie der Vor-Stadt auf. Nach über 700 Aufführungen weltweit kehrt das Projekt nach Berlin zurück und befragt in einer neuen Auflage im Auftrag des Maxim Gorki Theaters die deutsche Hauptstadt nach ihrem Zentrum: Mitte. Startpunkt: Invalidenfriedhof, Eingang Scharnhorststraße Start- und Endpunkt der Tour sind nicht identisch. Bitte seien Sie mindestens 15 Minuten vor Beginn am Startpunkt. Bitte bringen Sie einen Ausweis o. ä. als Pfand für Ihren Kopfhörer mit. Die Audiotour dauert ca. 120 Minuten (keine Pause). Längere Fußwege sind Teil der Veranstaltung. Die Veranstaltung ist nicht barrierefrei. Remote Mitte ist eine Produktion des Maxim Gorki Theaters und Rimini Apparat. Remote X entstand in Koproduktion mit HAU Hebbel am Ufer Berlin, Maria Matos Teatro Municipal und dem Goethe Institut Portugal, Festival Theaterformen Hannover/Braunschweig, Festivald'Avignon, Zürcher Theater Spektakel, Kaserne Basel Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds Berlin und unterstützt von Pro Helvetia,Schweizer Kulturstiftung und Fachausschuss Tanz und Theater Kanton Basel-Stadt . In Koproduktion mit House on Fire und mit Unterstützung des Kulturprogramms der Europäischen Union. Mit freundlicher Unterstützung der Evangelischen Kirchengemeinde St. Petri-St. Marien und der GASAG Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft. Stimmen von Acapela Group


Kategorie:

In online games, people that have never met in reality go on virtual treasure hunt together. In Remote Mitte the audience heads out into the real city with wireless headphones. They are led by an artificial voice, familiar from navigation systems or from computer-aided phone services. This encounter with an artificial intelligence leads the group to experiment on itself. How can we make decisions together? Who do we follow when we let ourselves be guided by a computer program? 50 people are watching each other, making individual decisions, and yet they are part of a group at the same time. Even though the artificial intelligence observes human behavior from a distance, her voice sounds more human with every step. She leads the group from the periphery to the center. Along the way, artificial binaural recordings and cinematic compositions set the urban landscape to music. The journey through the city becomes a collective film. Remote X raises the question of artificial intelligence and our own predictability, and moves from city to city as a mobile research laboratory. What began in 2013 as Remote Berlin in cooperation with HAU Hebbel am Ufer has been further developed since then, in cities such as Avignon, Bangalore, Moscow, New York, São Paulo, Abu Dhabi, in 28 site-specific variations. Each new site-specific version builds on the dramaturgy of the previous city. After more than 700 performances worldwide, the project Returns to Berlin and interrogates in a new edition on behalf of the Maxim Gorki Theater, the German capital at its center: Mitte. Bicycles cannot be taken on the tour. The tour ends at Hackescher Markt. Please use public transport for arrival and departure. Depature Point: Invalidenfriedhof, Entrance Scharnhorststraße Tour available in English every day. The start and end points of the tour are not the same. Please arrive at the start point at least 15 minutes early. Please bring an ID card or similar as a deposit for your headphones. The audio tour will take about 120 minutes (no intermission). Longer walks are part of the event. The event is not handicapped accessible.


Kategorie:

Ein Scharfschütze sitzt auf einem Haus, das jederzeit einstürzen könnte. Ein junger Künstler behütet einen Zirkus, der längst leer steht. Ein Filmemacher hält die Ruinen seiner Stadt fest. Eine Krankenschwester sucht nach Leben in den Leichen. Ayham Majid Agha, Oberspielleiter des Exil-Ensembles, verwandelt in seiner ersten Berliner Arbeit das Studio ? in eine Konfliktzone, um der unheimlichen Verbindung zwischen Töten, Einsamkeit und Brüchigkeit nachzugehen. ???? ???? ??? ??? ???? ?? ????? ?? ?? ????? ???? ??? ???? ????? ?????? ??? ??? ????? ???? ????? ???? ?????? ?? ??????? ????? ???? ?? ???? ??? ?????. ?? ???? ????? ?? ????? (???? ???? ???? ?? ???????)? ???? ???? ???? ?????? ????? ?? " ???? ?????? " ?? ???? ????? ?????? ???? ??????? (??) "?” ??? ???? ???? ?? ??? ???? ?????? ?????? ??? ????? ??????? ????????. Uraufführung: 14/September 2017 Eine Produktion des Studio ?/ Maxim Gorki Theaters unter Mitwirkung des Exil Ensembles, gefördert aus Mitteln der Kulturstiftung des Bundes, der LOTTO-Stiftung Berlin und der Stiftung Mercator. Der Text entstand im Rahmen der Literaturwerkstatt Flucht, die mich bedingt des Neuen Instituts für dramatisches Schreiben (NIDS) in Zusammenarbeit mit dem Maxim Gorki Theater und Studio ?, gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds Ausgezeichnet mit dem Preis der jungen Theaterkritik bei 'Radikal Jung 2018 - Das Festival für junge Regie'


Kategorie: Schauspiel

In Online-Games begeben sich Menschen, die sich in der Realität noch nie begegnet sind, gemeinsam auf virtuelle Schnitzeljagd. In Remote Mitte brechen die Besucher*innen mit Funkkopfhörern in die reale Stadt auf. Geleitet werden sie von einer künstlichen Stimme, wie man sie von Navigationssystemen oder Telefonwarteschleifen kennt. Die Begegnung mit der Künstlichen Intelligenz verleitet die Gruppe zum Selbstversuch. Wie können wir gemeinsam Entscheidungen treffen? Wem folgen wir, wenn wir uns von einem Computerprogramm leiten lassen? 50 Menschen beobachten sich gegenseitig, treffen individuelle Entscheidungen und sind doch gleichsam Teil einer Gruppe. Während die Künstliche Intelligenz menschliches Verhalten aus der Distanz beobachtet, klingt ihre Stimme doch mit jedem Schritt menschlicher. Sie führt die Gruppe aus der Peripherie ins Zentrum. Unterwegs vertonen Kunstkopf-Aufnahmen und filmische Kompositionen die urbane Landschaft. Die Reise durch die Stadt wird zu einem kollektiven Film. Remote X stellt die Frage nach künstlicher Intelligenz und unserer eigenen Vorhersagbarkeit und bewegt sich als mobiles Forschungslabor von Stadt zu Stadt. Was 2013 als Remote Berlin in Zusammenarbeit mit dem HAU Hebbel am Ufer begann, entwickelte sich seither in 28 ortsspezifischen Variationen in Städten wie Avignon, Bangalore, Moskau, New York, São Paulo, Abu Dhabi weiter. Jede neue ortsspezifische Version baut auf der Dramaturgie der Vor-Stadt auf. Nach über 700 Aufführungen weltweit kehrt das Projekt nach Berlin zurück und befragt in einer neuen Auflage im Auftrag des Maxim Gorki Theaters die deutsche Hauptstadt nach ihrem Zentrum: Mitte. Startpunkt: Invalidenfriedhof, Eingang Scharnhorststraße Start- und Endpunkt der Tour sind nicht identisch. Bitte seien Sie mindestens 15 Minuten vor Beginn am Startpunkt. Bitte bringen Sie einen Ausweis o. ä. als Pfand für Ihren Kopfhörer mit. Die Audiotour dauert ca. 120 Minuten (keine Pause). Längere Fußwege sind Teil der Veranstaltung. Die Veranstaltung ist nicht barrierefrei. Remote Mitte ist eine Produktion des Maxim Gorki Theaters und Rimini Apparat. Remote X entstand in Koproduktion mit HAU Hebbel am Ufer Berlin, Maria Matos Teatro Municipal und dem Goethe Institut Portugal, Festival Theaterformen Hannover/Braunschweig, Festivald'Avignon, Zürcher Theater Spektakel, Kaserne Basel Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds Berlin und unterstützt von Pro Helvetia,Schweizer Kulturstiftung und Fachausschuss Tanz und Theater Kanton Basel-Stadt . In Koproduktion mit House on Fire und mit Unterstützung des Kulturprogramms der Europäischen Union. Mit freundlicher Unterstützung der Evangelischen Kirchengemeinde St. Petri-St. Marien und der GASAG Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft. Stimmen von Acapela Group


Kategorie:

In online games, people that have never met in reality go on virtual treasure hunt together. In Remote Mitte the audience heads out into the real city with wireless headphones. They are led by an artificial voice, familiar from navigation systems or from computer-aided phone services. This encounter with an artificial intelligence leads the group to experiment on itself. How can we make decisions together? Who do we follow when we let ourselves be guided by a computer program? 50 people are watching each other, making individual decisions, and yet they are part of a group at the same time. Even though the artificial intelligence observes human behavior from a distance, her voice sounds more human with every step. She leads the group from the periphery to the center. Along the way, artificial binaural recordings and cinematic compositions set the urban landscape to music. The journey through the city becomes a collective film. Remote X raises the question of artificial intelligence and our own predictability, and moves from city to city as a mobile research laboratory. What began in 2013 as Remote Berlin in cooperation with HAU Hebbel am Ufer has been further developed since then, in cities such as Avignon, Bangalore, Moscow, New York, São Paulo, Abu Dhabi, in 28 site-specific variations. Each new site-specific version builds on the dramaturgy of the previous city. After more than 700 performances worldwide, the project Returns to Berlin and interrogates in a new edition on behalf of the Maxim Gorki Theater, the German capital at its center: Mitte. Bicycles cannot be taken on the tour. The tour ends at Hackescher Markt. Please use public transport for arrival and departure. Depature Point: Invalidenfriedhof, Entrance Scharnhorststraße Tour available in English every day. The start and end points of the tour are not the same. Please arrive at the start point at least 15 minutes early. Please bring an ID card or similar as a deposit for your headphones. The audio tour will take about 120 minutes (no intermission). Longer walks are part of the event. The event is not handicapped accessible.


Kategorie:

In der Finsternis des Weltalls findet ein Machtkampf statt, von dem wir nicht mehr als eine Ahnung haben. Dunkle Materie gegen dunkle Energie, strukturelle Harmonie gegen systemsprengendes Chaos. Und mittendrin schwebt ein kleiner, kleiner Planet. Und auf diesem kleinen, kleinen Planeten gibt es eine Allee, die durch einen endlosen Wald führt. Und inmitten dieses endlosen Waldes liegt ein uckermärkisches Dorf mit einem Hotel. Es ist Wochenende und es gibt etwas zu feiern. Immanuel und Mathias sind Brüder und Konkurrenten, sie sind Astrophysiker mit extrem gegensätzlichen Temperamenten. Als Immanuel einen bedeutenden Preis verliehen bekommt, lädt seine Frau Mania die Brüder zu einer Landpartie ein. Doch Mathias bringt seine Freundin Magda mit, die gerade nach einem Selbstmordversuch aus Klinik entlassen worden ist. Und urplötzlich taucht auch noch der verschollene Halbbruder David aus Israel auf, der mehr zu wissen scheint, als möglich ist. Durch ein Zusammenspiel von Zufällen und Intrigen kommen die Geheimnisse der Familie ans Licht. Yael Ronen, die humorvollste Therapeutin unter den Theatermacher*innen, ist mit ihrem unerschrockenen Ensemble in eine finstere Gefahrenzone abgetaucht, in die eigenen Abgründe, in die Schwarzen Löcher hinein. So ist ein Stück entstanden, das hinter das inszenierte Glück der Generation Karriere in die dunklen Konflikte eines Familienuniversums führt. Wie halten Menschen einander aus? Von welchen Dämonen werden wir getrieben? Wieviel Macht hat die einzelne Person über sich selbst? Die Überschreitung macht die Grenze sichtbar, auf der Familienfeier wird ein komplexes Geflecht von Abhängigkeiten, Lügen und offenen Wunden freilegt, in dem jeder mehr als nur eine Rolle spielt. Trailer ansehen


Kategorie: Schauspiel

Der Kongress BE.BOP 2018 setzt sich für die Überwindung von Wissensasymmetrien ein, die durch Kolonialismus entstanden sind. Grundlage bildet dabei das Werk der karibisch-diasporischen Denkerin Gloria Wekker. Die Diskusreihe am 7. Juni im Gorki-Lichtsaal: 11:00 Uhr Eröffnung 11:30 Uhr Tropical Berlin Lecture Performance von und mit Sumugan Sivanesan In dieser Performance präsentiert der Künstler und Aktivist Sumugan Sivanesan einen spekulativ-fiktiven Monolog eines ‚neuen Europäers’, dessen Familie als Klimaflüchtlinge aus der Pazifikregion gekommen sind. Die erzählte Geschichte reflektiert subkulturelle Berliner Scenen durch ein queer-Schwarzes, oder besser: „Quare“ Futurity-Prisma. Die Arbeit beruht auf verkörperter Recherche in den Subkulturen Berlins um die Zukunft eines „Tropischen Berlins“ aufzuzeigen. 12:30 Uhr Decolonial Healing and Pan-Africanism in the Pacific Podiumsdiskussion mit Tania Cañas, Robbie Shilliam, Sumugan Sivanesan Auf diesem ersten Panel beziehen sich Künstler/innen und Wissenschaftler/innen auf den Topos des Heilens in panafrikanischen Politiken in der Pazifikregion. Robbie Shilliam beleuchtet die religiöse Praktik Paimarire, eine Befreiungstheorie, die von Te Ua Haumene in Neuseeland angeführt wird. Künstler und Aktivist Sumugan Sivanesan wird tiefere Einblicke in seine Performance “Tropical Berlin” geben und weitere Erfahrungen aus Deutschland teilen. Tania Cañas spricht über ihre Teilhabe mit Schwarzer „re-existence“ in Australia als Künstlerin und Aktivistin. Moderation Alanna Lockward 15:30 Uhr »Innocent« Mistakes + »Innocent« Erasures Mit Manuela Boatca, Quinsy Gario, Julia Roth as zweite Panel problematisiert die Vorstellung von „Unschuld“ in westlichen und hauptsächliche weißen Bildungskontexten. Manuela Boatc?s Beitrag lenkt das Bewusstsein auf eine der ältesten deutschen Universitäten in Freiburg und deren unkritische Bewahrung von kolonialem Denken und Epistemologien. Die Wissenschaftlerin Julia Roth zeichnet in ihrer Präsentation die frühen kolonialen Verflechtungen von deutschem Kapital mit dem Kolonialismus in den Amerikas am Beispiel der Welser-Kaufleute nach, während Quinsy Gario mit über seinen Aktivismus gegen Anti-Schwarzen Rassismus in den Niederlanden spricht, und über die „unschuldigen“ Räumen in den Kunstplantagen der Moderne. Moderation Eva Boesenberg // Tagesticket für den 7. Juni sichern Zur BE.BOP 2018 Festivalseite


Kategorie:

Wir gehen in den Reichstag hinein, um uns im Waffenarsenal der Demokratie mit deren eigenen Waffen zu versorgen. Wenn die Demokratie so dumm ist, uns für diesen Bärendienst Freifahrkarten und Diäten zu geben, so ist das ihre eigene Sache. Wir zerbrechen uns darüber nicht den Kopf. Uns ist jedes gesetzliche Mittel recht, den Zustand von heute zu revolutionieren. […] Wir kommen nicht als Freunde, auch nicht als Neutrale. Wir kommen als Feinde! Joseph Goebbels, 1928 Wie bereits in der Vergangenheit geschehen, erleben wir heute wieder wie antidemokratische Kräfte mit Mitteln der Demokratie legitimiert werden, mediale und reale Präsentationsräume erhalten und ihre Ansichten salonfähig werden. Dann können sie ganz legal anschließend die Demokratie umstürzen und eine autoritäre Diktatur fordern – nicht nur in Polen oder Ungarn, sondern auch in Deutschland. Oliver Frlji? hat drei Jahre lang das Nationaltheater in Rijeka geleitet und wurde von seinem Publikum begeistert unterstützt, von katholisch kroatischen Nationalisten erbittert bekämpft. Seitdem inszeniert er in unterschiedlichen Ländern, zuletzt in Österreich und Polen, wo seine Arbeit Kl?twa (Der Fluch), die im Juni 2017 im Gorki zu Gast war, in Warschau für Jubel und Protest sorgte. Im Gorki will er der Logik der Politik folgen, um das Theater in Frage zu stellen und das demokratische System zu überdenken. Pünktlich zum 150. Geburtstag von Maxim Gorki untersucht Frlji?, ob Gorki dem Gorki helfen kann, die Alternative für Deutschland zu verstehen. Und ob die Alternative fu?r Deutschland helfen kann, das GO?KI zu verstehen. Oder andersherum? Was ist Demokratie wert, wenn ihre Gegner*innen in ihren Räumen groß aufspielen können? Was ist Theater wert, wenn in seinen Räumen seine Gegner*innen nicht aufspielen können? Trailer ansehen Uraufführung 15. März 2018 Foto: Esra Rotthoff


Kategorie: Schauspiel

In Into the dark legt Jeanette Ehlers ein breites Erbe schwarzen anti-kolonialen Widerstands offen. Hier treffen wir unter anderem auf die karibische Revoltenanführerin Queen Mary, den Afro-Futurism-Pionier Sun Ra, den berühmten Autor James Baldwin und die Begründer*innen der Black Lives Matter Bewegung. Die Veranstaltung ist Teil des Kongresses Be.Bop 2018. Ein Projekt von Art Labour Archives in Kooperation mit dem Studio ? des Maxim Gorki Theaters und Autograph ABP (London), kuratiert von Alanna Lockward. Gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) mit freundlicher Unterstützung von Danish Arts Foundation, Savvy Contemporary, Humboldt Universität Berlin, London College of Communication: University of the Arts London, King’s College London und Tate Britain. Maxim Gorki Theater und Autograph London.


Kategorie: Performance

Der Kongress BE.BOP 2018 setzt sich für die Überwindung von Wissensasymmetrien ein, die durch Kolonialismus entstanden sind. Grundlage bildet dabei das Werk der karibisch-diasporischen Denkerin Gloria Wekker. Die Diskusreihe am 8. Juni im Gorki-Lichtsaal: 11:30 Uhr My (Grand) Mother Made Me White Lectureperformance von Quinsy Gario Quinsy Gario untersucht die Mechanismen die es weißer Identitätspolitik ermöglicht haben, sich unter dem Deckmantel der Neutralität und Objektivität zu verhüllen. Durch das Prisma der UN Dekade für People of African Descent, Alltagsobjekte und Sprichwörter, schlägt Gario Wege vor, wie weiße Identitätspolitiken mit dem Ziel sozialer Veränderung unterlaufen werden können. Moderation Quinsy Gario 12:30 Uhr Approximations to Decoloniality and Freedom of Mobility Mit Christel Gbaguidi, Napuli Langa, Malcolm Momodou Jallow In diesem Panel teilen die Künstler und Aktivisten Napuli Langa, Christel Gbaguidi und der schwedische Parlamentsabgeordnete Malcolm Momodou Jallow ihre Sichtweise und Erfahrungen in Bezug auf die Dekolonisierung von Bewegungsfreiheit und diskutieren, wie diese mit den zentralen Fragen rund um Schwarze europäische Staatsbürgerschaft korrespondieren. Moderation Walter Mignolo 15:30 Uhr BE.BOP and and the Decolonial Summer School Middelburg as Partner Healing Platforms Mit Patricia Kaersenhout, Alanna Lockward, Walter Mignolo, Rolando Vázquez, Elena Quintarelli Eine Gruppe von Künstler/innen, Wissenschaftler/innen und Aktivist/innen denkt über verschiedene Formen der Heilung und des „un-doing“ nach. Zentrale Aspekte sind Dekolonisierungsprozesse für zeitgenössische Kunst oder erfolgreiche Interventionen in Epistemologien, die weiterhin eine koloniale Moderne erzwingen. BE.BOP und die dekoloniale Summer School Middelburg dienen als Beispiel der Entkopplung von der kolonialen Machtmatrix durch Stärkung von Infrastrukturen für den Bildungsbereich stärken und die Vorstellung der Vision von Dekolonialität in Europa vorantreiben. // Tagesticket für den 8. Juni sichern Zur BE.BOP 2018 Festivalseite


Kategorie:

In Into the dark legt Jeanette Ehlers ein breites Erbe schwarzen anti-kolonialen Widerstands offen. Hier treffen wir unter anderem auf die karibische Revoltenanführerin Queen Mary, den Afro-Futurism-Pionier Sun Ra, den berühmten Autor James Baldwin und die Begründer*innen der Black Lives Matter Bewegung. Die Veranstaltung ist Teil des Kongresses Be.Bop 2018. Ein Projekt von Art Labour Archives in Kooperation mit dem Studio ? des Maxim Gorki Theaters und Autograph ABP (London), kuratiert von Alanna Lockward. Gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) mit freundlicher Unterstützung von Danish Arts Foundation, Savvy Contemporary, Humboldt Universität Berlin, London College of Communication: University of the Arts London, King’s College London und Tate Britain. Maxim Gorki Theater und Autograph London.


Kategorie: Performance

57 Jahre nach dem deutsch-türkischen Anwerbeabkommen begibt sich das musikalische Schauspiel Lö Grand Bal Almanya erneut auf eine Zeitreise. Diesmal durch sechs denkwürdige Dekaden der Arbeitsmigration, besungen mit verschollen geglaubtem Liedgut, dokumentiert durch waschechtes Archivmaterial und begleitet von leidenschaftlichen Wanderern, die sich die Seele aus dem Leib singen, sich ungezügelt in Rage reden und penibel nach Antworten auf wichtigste Fragen der migrantischen Menschheit suchen: Warum wurde dem millionsten Gastarbeiter bei seiner Ankunft 1964 ein Moped geschenkt und kein Feuerlöscher, wie es ursprünglich geplant war? Ist das seit der historischen Bananeneuphorie 1989 hartnäckig kursierende Gerücht, die Mauer wäre ausschließlich auf Türkenköpfe gefallen, ein anatolisches Post-Faktum? Ab welchem Mindestalter darf ein Muselmane das Bundesverdienstkreuz stolz an seiner Brust baumeln lassen? Und was geht blutechten Nazis durch den Kopf, wenn sie den eigenen Gedankendung aus dem Munde einer morgenländischen Ziegenliebhaberin nicht nur stilvoller, sondern wahrhaftiger aufgetischt bekommen? Diesen Fragen widmete sich Regisseur Nurkan Erpulat bereits 2010 in Lö Bal Almanya am Ballhaus Naunynstrasse. Die Neuinszenierung am Gorki zeigt nicht nur einen Tapeten-, sondern vor allem einen Paradigmenwechsel. Denn in den letzten acht Jahren hat sich Doyçland fast bis zur Unkenntlichkeit veschönert. Nur die totenblasse Lesart der deutsch-türkischen Wanderlust bleibt wie immer eine erbärmliche Untertreibung. Der nächste Anlauf also, sich dem Wahnsinn mit neuen Fragen spielerisch zu stellen. Premiere: 25. Mai 2018 Foto: Esra Rotthoff


Kategorie: Schauspiel

Die junge Elizaveta Bam hat sich in ihrem Zimmer eingesperrt, weil sie wegen eines »abscheulichen Verbrechens« verhaftet werden soll. Ihre beiden Verfolger wollen sie dem Gesetz ausliefern, ohne ihr einen Grund nennen zu können. Die vage Vermutung, dass sich hier nun eine realistische Krimi-Tragödie entfalten könnte, löst sich schnell in Luft auf. Die Situation gerät völlig aus den Fugen und die zu Beginn existentielle Gefahr schlägt in ein clowneskes Spiel um. Christian Weise wird mit dem Exil Ensemble einen der wichtigsten Texte des absurden Theaters auf seine Doppelbödigkeit befragen: Wenn die herrschende Ideologie absolute Gleichförmigkeit verlangt, wie kann oberflächliches Geplapper zum Instrument der Kritik werden? Eine Produktion des Maxim Gorki Theater, gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes, die LOTTO-Stiftung Berlin und die Stiftung Mercator. Aufführungsrechte beim Rowohlt Theater Verlag, Reinbek bei Hamburg, Deutsche Übersetzung Alexander Nitzberg


Kategorie: Schauspiel

Abends, eine junge Frau allein in ihrer Wohnung. Freundinnen kontaktieren sie per Skype und per Chat, Kurznachrichten treffen ein, die Mutter ruft an. Einige Stockwerke tiefer im Keller: ein gefesselter und geknebelter Mann… Sibylle Berg hat eine Textfläche für die Choreographin Tabea Martin, den Regisseur Sebastian Nübling und vier Schauspielerinnen des Maxim Gorki Theaters geschrieben. Von den Medien und der Werbeindustrie produzierte Frauenbilder, der Imperativ eines erfolgreichen Lebensentwurfs und eigene Ängste und Sehnsüchte schlagen sich in den Leben der jungen Frauen nieder: nächtliche Prügeltouren durch die Stadt, Körperkult und Fitnesswahn, Shoppingexzesse zwischen den BWL-Vorlesungen und der Vertrieb von selbstsynthetisierten Drogen über das Internet. Daneben stehen Fragen danach, wie die Frauen leben wollen und wo sie die Ursachen für ihre Orientierungslosigkeit suchen. Es entsteht die wütende, beißend-komische Bestandsaufnahme einer jungen Frau, die sich selbst und andere Frauen in ihren Reaktionen auf die Welt befragt. „Es sagt mir nichts, das so genannte Draußen“ wurde von der Fachzeitschrift „Theater Heute“ zum deutschsprachigen Stück des Jahres 2014 gewählt Es sagt mir nichts, das sogenannte Draußen - von Sibylle Berg. Eine Produktion des Maxim Gorki Theaters in Kooperation mit dem jungen theater basel. Aufführungsrechte beim Rowohlt Theater Verlag, Reinbek bei Hamburg. Premiere: 23. November 2013 Hinweis: Bei dieser Inszenierung ist leider kein Nacheinlass möglich für Zuschauer*innen, die verspätet kommen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.


Kategorie: Schauspiel

Die junge Elizaveta Bam hat sich in ihrem Zimmer eingesperrt, weil sie wegen eines »abscheulichen Verbrechens« verhaftet werden soll. Ihre beiden Verfolger wollen sie dem Gesetz ausliefern, ohne ihr einen Grund nennen zu können. Die vage Vermutung, dass sich hier nun eine realistische Krimi-Tragödie entfalten könnte, löst sich schnell in Luft auf. Die Situation gerät völlig aus den Fugen und die zu Beginn existentielle Gefahr schlägt in ein clowneskes Spiel um. Christian Weise wird mit dem Exil Ensemble einen der wichtigsten Texte des absurden Theaters auf seine Doppelbödigkeit befragen: Wenn die herrschende Ideologie absolute Gleichförmigkeit verlangt, wie kann oberflächliches Geplapper zum Instrument der Kritik werden? Eine Produktion des Maxim Gorki Theater, gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes, die LOTTO-Stiftung Berlin und die Stiftung Mercator. Aufführungsrechte beim Rowohlt Theater Verlag, Reinbek bei Hamburg, Deutsche Übersetzung Alexander Nitzberg


Kategorie: Schauspiel

Filmscreening von und mit Talking Straight: Alicia Agustín, houaïda, Antje Prust Ausstattung Shahrzad Rahmani Kostüme Geraldine Arnold Video Camille Lacadee Künstlerische Mitarbeit Lola Fonsèque Mitarbeit Produktion Michaela Maxi Schulz Seit Januar 2018 erforscht das Talking Straight World Science Center in einer Serie von LIFE LABS_ Emotionalität als Keim zukünftiger Investitionsfelder. Dieser Prozess wurde von einem Filmteam der TS Productions begleitet: die Ergebnisse der hubs präsentieren sich in einem filmischen Traktat: Originalaufnahmen aus Think Tanks, Interviews mit historischen und zeitgenössischen Autoritäten und animierte Theoreme klären ungelöste Fragen und rütteln an vermeintlich sicheren Antworten. Das Performance-Kollektiv TALKING STRAIGHT ist mit dem TS Center Artists in Residence im Studio ?. TALKING STRAIGHT Center wird gefördert aus Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Europa


Kategorie: Vortrag

In Online-Games begeben sich Menschen, die sich in der Realität noch nie begegnet sind, gemeinsam auf virtuelle Schnitzeljagd. In Remote Mitte brechen die Besucher*innen mit Funkkopfhörern in die reale Stadt auf. Geleitet werden sie von einer künstlichen Stimme, wie man sie von Navigationssystemen oder Telefonwarteschleifen kennt. Die Begegnung mit der Künstlichen Intelligenz verleitet die Gruppe zum Selbstversuch. Wie können wir gemeinsam Entscheidungen treffen? Wem folgen wir, wenn wir uns von einem Computerprogramm leiten lassen? 50 Menschen beobachten sich gegenseitig, treffen individuelle Entscheidungen und sind doch gleichsam Teil einer Gruppe. Während die Künstliche Intelligenz menschliches Verhalten aus der Distanz beobachtet, klingt ihre Stimme doch mit jedem Schritt menschlicher. Sie führt die Gruppe aus der Peripherie ins Zentrum. Unterwegs vertonen Kunstkopf-Aufnahmen und filmische Kompositionen die urbane Landschaft. Die Reise durch die Stadt wird zu einem kollektiven Film. Remote X stellt die Frage nach künstlicher Intelligenz und unserer eigenen Vorhersagbarkeit und bewegt sich als mobiles Forschungslabor von Stadt zu Stadt. Was 2013 als Remote Berlin in Zusammenarbeit mit dem HAU Hebbel am Ufer begann, entwickelte sich seither in 28 ortsspezifischen Variationen in Städten wie Avignon, Bangalore, Moskau, New York, São Paulo, Abu Dhabi weiter. Jede neue ortsspezifische Version baut auf der Dramaturgie der Vor-Stadt auf. Nach über 700 Aufführungen weltweit kehrt das Projekt nach Berlin zurück und befragt in einer neuen Auflage im Auftrag des Maxim Gorki Theaters die deutsche Hauptstadt nach ihrem Zentrum: Mitte. Startpunkt: Invalidenfriedhof, Eingang Scharnhorststraße Start- und Endpunkt der Tour sind nicht identisch. Bitte seien Sie mindestens 15 Minuten vor Beginn am Startpunkt. Bitte bringen Sie einen Ausweis o. ä. als Pfand für Ihren Kopfhörer mit. Die Audiotour dauert ca. 120 Minuten (keine Pause). Längere Fußwege sind Teil der Veranstaltung. Die Veranstaltung ist nicht barrierefrei. Remote Mitte ist eine Produktion des Maxim Gorki Theaters und Rimini Apparat. Remote X entstand in Koproduktion mit HAU Hebbel am Ufer Berlin, Maria Matos Teatro Municipal und dem Goethe Institut Portugal, Festival Theaterformen Hannover/Braunschweig, Festivald'Avignon, Zürcher Theater Spektakel, Kaserne Basel Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds Berlin und unterstützt von Pro Helvetia,Schweizer Kulturstiftung und Fachausschuss Tanz und Theater Kanton Basel-Stadt . In Koproduktion mit House on Fire und mit Unterstützung des Kulturprogramms der Europäischen Union. Mit freundlicher Unterstützung der Evangelischen Kirchengemeinde St. Petri-St. Marien und der GASAG Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft. Stimmen von Acapela Group


Kategorie:

In online games, people that have never met in reality go on virtual treasure hunt together. In Remote Mitte the audience heads out into the real city with wireless headphones. They are led by an artificial voice, familiar from navigation systems or from computer-aided phone services. This encounter with an artificial intelligence leads the group to experiment on itself. How can we make decisions together? Who do we follow when we let ourselves be guided by a computer program? 50 people are watching each other, making individual decisions, and yet they are part of a group at the same time. Even though the artificial intelligence observes human behavior from a distance, her voice sounds more human with every step. She leads the group from the periphery to the center. Along the way, artificial binaural recordings and cinematic compositions set the urban landscape to music. The journey through the city becomes a collective film. Remote X raises the question of artificial intelligence and our own predictability, and moves from city to city as a mobile research laboratory. What began in 2013 as Remote Berlin in cooperation with HAU Hebbel am Ufer has been further developed since then, in cities such as Avignon, Bangalore, Moscow, New York, São Paulo, Abu Dhabi, in 28 site-specific variations. Each new site-specific version builds on the dramaturgy of the previous city. After more than 700 performances worldwide, the project Returns to Berlin and interrogates in a new edition on behalf of the Maxim Gorki Theater, the German capital at its center: Mitte. Bicycles cannot be taken on the tour. The tour ends at Hackescher Markt. Please use public transport for arrival and departure. Depature Point: Invalidenfriedhof, Entrance Scharnhorststraße Tour available in English every day. The start and end points of the tour are not the same. Please arrive at the start point at least 15 minutes early. Please bring an ID card or similar as a deposit for your headphones. The audio tour will take about 120 minutes (no intermission). Longer walks are part of the event. The event is not handicapped accessible.


Kategorie:

In Online-Games begeben sich Menschen, die sich in der Realität noch nie begegnet sind, gemeinsam auf virtuelle Schnitzeljagd. In Remote Mitte brechen die Besucher*innen mit Funkkopfhörern in die reale Stadt auf. Geleitet werden sie von einer künstlichen Stimme, wie man sie von Navigationssystemen oder Telefonwarteschleifen kennt. Die Begegnung mit der Künstlichen Intelligenz verleitet die Gruppe zum Selbstversuch. Wie können wir gemeinsam Entscheidungen treffen? Wem folgen wir, wenn wir uns von einem Computerprogramm leiten lassen? 50 Menschen beobachten sich gegenseitig, treffen individuelle Entscheidungen und sind doch gleichsam Teil einer Gruppe. Während die Künstliche Intelligenz menschliches Verhalten aus der Distanz beobachtet, klingt ihre Stimme doch mit jedem Schritt menschlicher. Sie führt die Gruppe aus der Peripherie ins Zentrum. Unterwegs vertonen Kunstkopf-Aufnahmen und filmische Kompositionen die urbane Landschaft. Die Reise durch die Stadt wird zu einem kollektiven Film. Remote X stellt die Frage nach künstlicher Intelligenz und unserer eigenen Vorhersagbarkeit und bewegt sich als mobiles Forschungslabor von Stadt zu Stadt. Was 2013 als Remote Berlin in Zusammenarbeit mit dem HAU Hebbel am Ufer begann, entwickelte sich seither in 28 ortsspezifischen Variationen in Städten wie Avignon, Bangalore, Moskau, New York, São Paulo, Abu Dhabi weiter. Jede neue ortsspezifische Version baut auf der Dramaturgie der Vor-Stadt auf. Nach über 700 Aufführungen weltweit kehrt das Projekt nach Berlin zurück und befragt in einer neuen Auflage im Auftrag des Maxim Gorki Theaters die deutsche Hauptstadt nach ihrem Zentrum: Mitte. Startpunkt: Invalidenfriedhof, Eingang Scharnhorststraße Start- und Endpunkt der Tour sind nicht identisch. Bitte seien Sie mindestens 15 Minuten vor Beginn am Startpunkt. Bitte bringen Sie einen Ausweis o. ä. als Pfand für Ihren Kopfhörer mit. Die Audiotour dauert ca. 120 Minuten (keine Pause). Längere Fußwege sind Teil der Veranstaltung. Die Veranstaltung ist nicht barrierefrei. Remote Mitte ist eine Produktion des Maxim Gorki Theaters und Rimini Apparat. Remote X entstand in Koproduktion mit HAU Hebbel am Ufer Berlin, Maria Matos Teatro Municipal und dem Goethe Institut Portugal, Festival Theaterformen Hannover/Braunschweig, Festivald'Avignon, Zürcher Theater Spektakel, Kaserne Basel Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds Berlin und unterstützt von Pro Helvetia,Schweizer Kulturstiftung und Fachausschuss Tanz und Theater Kanton Basel-Stadt . In Koproduktion mit House on Fire und mit Unterstützung des Kulturprogramms der Europäischen Union. Mit freundlicher Unterstützung der Evangelischen Kirchengemeinde St. Petri-St. Marien und der GASAG Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft. Stimmen von Acapela Group


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In online games, people that have never met in reality go on virtual treasure hunt together. In Remote Mitte the audience heads out into the real city with wireless headphones. They are led by an artificial voice, familiar from navigation systems or from computer-aided phone services. This encounter with an artificial intelligence leads the group to experiment on itself. How can we make decisions together? Who do we follow when we let ourselves be guided by a computer program? 50 people are watching each other, making individual decisions, and yet they are part of a group at the same time. Even though the artificial intelligence observes human behavior from a distance, her voice sounds more human with every step. She leads the group from the periphery to the center. Along the way, artificial binaural recordings and cinematic compositions set the urban landscape to music. The journey through the city becomes a collective film. Remote X raises the question of artificial intelligence and our own predictability, and moves from city to city as a mobile research laboratory. What began in 2013 as Remote Berlin in cooperation with HAU Hebbel am Ufer has been further developed since then, in cities such as Avignon, Bangalore, Moscow, New York, São Paulo, Abu Dhabi, in 28 site-specific variations. Each new site-specific version builds on the dramaturgy of the previous city. After more than 700 performances worldwide, the project Returns to Berlin and interrogates in a new edition on behalf of the Maxim Gorki Theater, the German capital at its center: Mitte. Bicycles cannot be taken on the tour. The tour ends at Hackescher Markt. Please use public transport for arrival and departure. Depature Point: Invalidenfriedhof, Entrance Scharnhorststraße Tour available in English every day. The start and end points of the tour are not the same. Please arrive at the start point at least 15 minutes early. Please bring an ID card or similar as a deposit for your headphones. The audio tour will take about 120 minutes (no intermission). Longer walks are part of the event. The event is not handicapped accessible.


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In Online-Games begeben sich Menschen, die sich in der Realität noch nie begegnet sind, gemeinsam auf virtuelle Schnitzeljagd. In Remote Mitte brechen die Besucher*innen mit Funkkopfhörern in die reale Stadt auf. Geleitet werden sie von einer künstlichen Stimme, wie man sie von Navigationssystemen oder Telefonwarteschleifen kennt. Die Begegnung mit der Künstlichen Intelligenz verleitet die Gruppe zum Selbstversuch. Wie können wir gemeinsam Entscheidungen treffen? Wem folgen wir, wenn wir uns von einem Computerprogramm leiten lassen? 50 Menschen beobachten sich gegenseitig, treffen individuelle Entscheidungen und sind doch gleichsam Teil einer Gruppe. Während die Künstliche Intelligenz menschliches Verhalten aus der Distanz beobachtet, klingt ihre Stimme doch mit jedem Schritt menschlicher. Sie führt die Gruppe aus der Peripherie ins Zentrum. Unterwegs vertonen Kunstkopf-Aufnahmen und filmische Kompositionen die urbane Landschaft. Die Reise durch die Stadt wird zu einem kollektiven Film. Remote X stellt die Frage nach künstlicher Intelligenz und unserer eigenen Vorhersagbarkeit und bewegt sich als mobiles Forschungslabor von Stadt zu Stadt. Was 2013 als Remote Berlin in Zusammenarbeit mit dem HAU Hebbel am Ufer begann, entwickelte sich seither in 28 ortsspezifischen Variationen in Städten wie Avignon, Bangalore, Moskau, New York, São Paulo, Abu Dhabi weiter. Jede neue ortsspezifische Version baut auf der Dramaturgie der Vor-Stadt auf. Nach über 700 Aufführungen weltweit kehrt das Projekt nach Berlin zurück und befragt in einer neuen Auflage im Auftrag des Maxim Gorki Theaters die deutsche Hauptstadt nach ihrem Zentrum: Mitte. Startpunkt: Invalidenfriedhof, Eingang Scharnhorststraße Start- und Endpunkt der Tour sind nicht identisch. Bitte seien Sie mindestens 15 Minuten vor Beginn am Startpunkt. Bitte bringen Sie einen Ausweis o. ä. als Pfand für Ihren Kopfhörer mit. Die Audiotour dauert ca. 120 Minuten (keine Pause). Längere Fußwege sind Teil der Veranstaltung. Die Veranstaltung ist nicht barrierefrei. Remote Mitte ist eine Produktion des Maxim Gorki Theaters und Rimini Apparat. Remote X entstand in Koproduktion mit HAU Hebbel am Ufer Berlin, Maria Matos Teatro Municipal und dem Goethe Institut Portugal, Festival Theaterformen Hannover/Braunschweig, Festivald'Avignon, Zürcher Theater Spektakel, Kaserne Basel Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds Berlin und unterstützt von Pro Helvetia,Schweizer Kulturstiftung und Fachausschuss Tanz und Theater Kanton Basel-Stadt . In Koproduktion mit House on Fire und mit Unterstützung des Kulturprogramms der Europäischen Union. Mit freundlicher Unterstützung der Evangelischen Kirchengemeinde St. Petri-St. Marien und der GASAG Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft. Stimmen von Acapela Group


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In online games, people that have never met in reality go on virtual treasure hunt together. In Remote Mitte the audience heads out into the real city with wireless headphones. They are led by an artificial voice, familiar from navigation systems or from computer-aided phone services. This encounter with an artificial intelligence leads the group to experiment on itself. How can we make decisions together? Who do we follow when we let ourselves be guided by a computer program? 50 people are watching each other, making individual decisions, and yet they are part of a group at the same time. Even though the artificial intelligence observes human behavior from a distance, her voice sounds more human with every step. She leads the group from the periphery to the center. Along the way, artificial binaural recordings and cinematic compositions set the urban landscape to music. The journey through the city becomes a collective film. Remote X raises the question of artificial intelligence and our own predictability, and moves from city to city as a mobile research laboratory. What began in 2013 as Remote Berlin in cooperation with HAU Hebbel am Ufer has been further developed since then, in cities such as Avignon, Bangalore, Moscow, New York, São Paulo, Abu Dhabi, in 28 site-specific variations. Each new site-specific version builds on the dramaturgy of the previous city. After more than 700 performances worldwide, the project Returns to Berlin and interrogates in a new edition on behalf of the Maxim Gorki Theater, the German capital at its center: Mitte. Bicycles cannot be taken on the tour. The tour ends at Hackescher Markt. Please use public transport for arrival and departure. Depature Point: Invalidenfriedhof, Entrance Scharnhorststraße Tour available in English every day. The start and end points of the tour are not the same. Please arrive at the start point at least 15 minutes early. Please bring an ID card or similar as a deposit for your headphones. The audio tour will take about 120 minutes (no intermission). Longer walks are part of the event. The event is not handicapped accessible.


Kategorie:

57 Jahre nach dem deutsch-türkischen Anwerbeabkommen begibt sich das musikalische Schauspiel Lö Grand Bal Almanya erneut auf eine Zeitreise. Diesmal durch sechs denkwürdige Dekaden der Arbeitsmigration, besungen mit verschollen geglaubtem Liedgut, dokumentiert durch waschechtes Archivmaterial und begleitet von leidenschaftlichen Wanderern, die sich die Seele aus dem Leib singen, sich ungezügelt in Rage reden und penibel nach Antworten auf wichtigste Fragen der migrantischen Menschheit suchen: Warum wurde dem millionsten Gastarbeiter bei seiner Ankunft 1964 ein Moped geschenkt und kein Feuerlöscher, wie es ursprünglich geplant war? Ist das seit der historischen Bananeneuphorie 1989 hartnäckig kursierende Gerücht, die Mauer wäre ausschließlich auf Türkenköpfe gefallen, ein anatolisches Post-Faktum? Ab welchem Mindestalter darf ein Muselmane das Bundesverdienstkreuz stolz an seiner Brust baumeln lassen? Und was geht blutechten Nazis durch den Kopf, wenn sie den eigenen Gedankendung aus dem Munde einer morgenländischen Ziegenliebhaberin nicht nur stilvoller, sondern wahrhaftiger aufgetischt bekommen? Diesen Fragen widmete sich Regisseur Nurkan Erpulat bereits 2010 in Lö Bal Almanya am Ballhaus Naunynstrasse. Die Neuinszenierung am Gorki zeigt nicht nur einen Tapeten-, sondern vor allem einen Paradigmenwechsel. Denn in den letzten acht Jahren hat sich Doyçland fast bis zur Unkenntlichkeit veschönert. Nur die totenblasse Lesart der deutsch-türkischen Wanderlust bleibt wie immer eine erbärmliche Untertreibung. Der nächste Anlauf also, sich dem Wahnsinn mit neuen Fragen spielerisch zu stellen. Premiere: 25. Mai 2018 Foto: Esra Rotthoff


Kategorie: Schauspiel

Mit Ziyad Ahmed, Marte Döhrer, Adrian Sical Ernst, Marie-Jeanne Gierden, Hannah Jeremic, Johanna Jessen, Louis Kleinwächter, Karen Petrosyan, Omar Sarkash, Mira Schrems Willkommen im Parodies! Hier fliegt der braune Dreck zur Sonne und löst sich auf unter den Strahlen des Lichts. Deine Zellen rasen rückwärts, machen Spagat und bringen dir Heilung. Die Aktionist*innen laden ein ins Parodies: ein interaktiver Raum, Club, Ort im Universum, an dem vor allem getanzt wird. Kollektiv heben wir in andere unbekannte Sphären ab. Wir lösen die Trennung zwischen dir und mir, Zuschauer*innen und Darsteller*innen auf und suchen gemeinsam eine ver-rückte Welt fernab jeder klassischen Konditionierung. JA, JETZT wollen wir das Parodies! Wir laden alle Utopist*innen, Interessierte, Frustrierte und Aktionist*innen von 135 bis minus 3 ein, mit uns auf die Reise zu gehen. DIE AKTIONIST*INNEN sind der Jugendclub des Gorki. Unter der Leitung von Theresa Henning treffen sich Spieler*innen zwischen 18 und 26 Jahren zu wöchentlichen Proben. Über eine Spielzeit hinweg entwickeln sie ausgehend von Themen, die sie umtreiben, eine Produktion und präsentieren diese im Studio ?.


Kategorie: Performance

Iwan ist ein Mann mit Vergangenheit, Familie und mehr als nur einem Problem. Er scheint am Ende, seine Finanzen so zerrüttet wie seine Familie, die Kinder, verkommen oder traumatisiert, stehen ihm in nichts nach: Alexander ist eitel, Nadeshda intrigiert, Ljubow ist verbittert. Die jüngsten Pjotr und Wera suchen nach einem Ausweg, egal wie. Auf dem gespenstischen Weg zurück zu Geld und Macht wird der archaische Patriarch seine vielleicht erfolgreichste Rolle spielen – die des charismatischen »Menschenzüchters«. Regisseur András Dömötör entwickelt mit einem 110 Jahre alten Gorki-Text das spielerische Psychogramm einer Ermächtigung des Menschen über den Menschen, als Reise in einen uns allzu nahen Horror. Premiere 15. Juni 2018 Foto: Esra Rotthoff Rechte an der Übersetzung: henschel SCHAUSPIEL Theaterverlag Berlin


Kategorie: Schauspiel

Mit Ziyad Ahmed, Marte Döhrer, Adrian Sical Ernst, Marie-Jeanne Gierden, Hannah Jeremic, Johanna Jessen, Louis Kleinwächter, Karen Petrosyan, Omar Sarkash, Mira Schrems Willkommen im Parodies! Hier fliegt der braune Dreck zur Sonne und löst sich auf unter den Strahlen des Lichts. Deine Zellen rasen rückwärts, machen Spagat und bringen dir Heilung. Die Aktionist*innen laden ein ins Parodies: ein interaktiver Raum, Club, Ort im Universum, an dem vor allem getanzt wird. Kollektiv heben wir in andere unbekannte Sphären ab. Wir lösen die Trennung zwischen dir und mir, Zuschauer*innen und Darsteller*innen auf und suchen gemeinsam eine ver-rückte Welt fernab jeder klassischen Konditionierung. JA, JETZT wollen wir das Parodies! Wir laden alle Utopist*innen, Interessierte, Frustrierte und Aktionist*innen von 135 bis minus 3 ein, mit uns auf die Reise zu gehen. DIE AKTIONIST*INNEN sind der Jugendclub des Gorki. Unter der Leitung von Theresa Henning treffen sich Spieler*innen zwischen 18 und 26 Jahren zu wöchentlichen Proben. Über eine Spielzeit hinweg entwickeln sie ausgehend von Themen, die sie umtreiben, eine Produktion und präsentieren diese im Studio ?.


Kategorie: Performance

Iwan ist ein Mann mit Vergangenheit, Familie und mehr als nur einem Problem. Er scheint am Ende, seine Finanzen so zerrüttet wie seine Familie, die Kinder, verkommen oder traumatisiert, stehen ihm in nichts nach: Alexander ist eitel, Nadeshda intrigiert, Ljubow ist verbittert. Die jüngsten Pjotr und Wera suchen nach einem Ausweg, egal wie. Auf dem gespenstischen Weg zurück zu Geld und Macht wird der archaische Patriarch seine vielleicht erfolgreichste Rolle spielen – die des charismatischen »Menschenzüchters«. Regisseur András Dömötör entwickelt mit einem 110 Jahre alten Gorki-Text das spielerische Psychogramm einer Ermächtigung des Menschen über den Menschen, als Reise in einen uns allzu nahen Horror. Premiere 15. Juni 2018 Foto: Esra Rotthoff Rechte an der Übersetzung: henschel SCHAUSPIEL Theaterverlag Berlin


Kategorie: Schauspiel

Mit Ziyad Ahmed, Marte Döhrer, Adrian Sical Ernst, Marie-Jeanne Gierden, Hannah Jeremic, Johanna Jessen, Louis Kleinwächter, Karen Petrosyan, Omar Sarkash, Mira Schrems Willkommen im Parodies! Hier fliegt der braune Dreck zur Sonne und löst sich auf unter den Strahlen des Lichts. Deine Zellen rasen rückwärts, machen Spagat und bringen dir Heilung. Die Aktionist*innen laden ein ins Parodies: ein interaktiver Raum, Club, Ort im Universum, an dem vor allem getanzt wird. Kollektiv heben wir in andere unbekannte Sphären ab. Wir lösen die Trennung zwischen dir und mir, Zuschauer*innen und Darsteller*innen auf und suchen gemeinsam eine ver-rückte Welt fernab jeder klassischen Konditionierung. JA, JETZT wollen wir das Parodies! Wir laden alle Utopist*innen, Interessierte, Frustrierte und Aktionist*innen von 135 bis minus 3 ein, mit uns auf die Reise zu gehen. DIE AKTIONIST*INNEN sind der Jugendclub des Gorki. Unter der Leitung von Theresa Henning treffen sich Spieler*innen zwischen 18 und 26 Jahren zu wöchentlichen Proben. Über eine Spielzeit hinweg entwickeln sie ausgehend von Themen, die sie umtreiben, eine Produktion und präsentieren diese im Studio ?.


Kategorie: Performance

Mit Maryam Abu Khaled, Mazen Aljubbeh, Hussein Al Shateli, Karim Daoud, Tahera Hashemi, Kenda Hmeidan, Ayham Majid Agha Dein für immer, meist geliebte Frau, solang diese Maschine zu ihm gehört. Hamlet. Shakespeare, Hamlet Mit diesen Worten endet Hamlets berühmter Brief an Ophelia, in dem er versucht, dem einzig geliebten Menschen seinen Ausstieg aus dem System der Norm anzukündigen. Das Wort »machine« taucht bei Shakespeare nur ein einziges Mal auf. Es bezeichnet den Körper, der in der barocken frühaufklärerischen Zeit oft als Maschine, als aus vielen Teilen zusammengesetztes Wunderwerk, bezeichnet wurde. Shakespeares Stück selbst ist eine solche Theaterzaubermaschine. Eine Reflexion über Tod und Religion, über Norm und Wahnsinn, über Macht und Ohnmacht. Und neben all dem auch ein großer Text über das Theater selbst. 1977 schrieb Heiner Müller mit Die Hamletmaschine eine Adaption, die die Maschine im Titel führt. Das Exil Ensemble ist seit der Spielzeit 2016/17 Teil des Gorki. Die sieben Schauspieler*innen spüren mit Sebastian Nübling diesem und anderen Texten nach und forschen in dem ergebnisoffen angelegten Projekt nach der eigenen Position. Sie folgen mit Hamletmaschine dem Dramatiker, der die Position des Intellektuellen in einer Welt, die aus den Fugen geraten ist, radikal in Frage stellt, sezieren Müller folgend Shakespeare und setzen die verbleibenden Fragmente wieder zusammen. Trailer ansehen Premiere 24. Februar 2018 Foto: Esra Rotthoff


Kategorie: Schauspiel

Das Revuetheater ist wieder da! Fast schien es, als hätten die Nazis gesiegt. Das Revuetheater, jene queere Mischung aus Operette, modernem Boulevard, politischem Kabarett, Jazz und neuer Musik war das Genre, das wie kein anderes das Bild der „Goldenen Zwanziger“ in Berlin prägte. Doch diese hohe frühpostmoderne Unterhaltungskunst fiel den Nazis und ihrem antisemitisch-homophobem Hass zum Opfer. Die Künstler*innen mussten emigrieren, ihre Werke verschwanden und mit ihnen auch das Genre. Am Gorki wird nun eines dieser Werke 86 Jahre nach der Uraufführung 1931 wieder belebt: „Alles Schwindel“ ist eine echte Wiederentdeckung. Was wie eine klassische Boy-meets-Girl-Story beginnt, wird zu einem aberwitzigen Parcours durch die Scheinwelten der späten Zwanziger Jahre und damit einer Zeit, in der „Tempo“ das entscheidende Wort war und „Schritt halten“ den Rhythmus vorgab. Die Musik des später nach London emigrierten Mischa Spoliansky kann neben Größen wie Kurt Weill bestehen. Christian Weise hat als Regisseur einen riesen Spaß an solchen Stoffen, von Spoliansky inszenierte er bereits die Operette „Wie werde ich reich und glücklich“. Er wirft sich mit dem Gorki-Ensemble in den Strudel einer großen Berliner Zeit, die in ihrem Flimmern, aber auch in ihrer bedrohlichen Fragilität politisch und hedonistisch zarte Ähnlichkeiten zu der Stadt hat, wie sie heute zu erleben ist. Ein rasanter Kostüm-, Musik und Tanzabend mit Songs, die im Ohr bleiben und einer verwirrend aktuellen Story. Trailer anschauen Premiere: 17/Dezember 2017


Kategorie: Schauspiel

Jugoslawien – ein Land, das es nicht mehr gibt. Zugrunde gegangen in den Bruderkriegen der 90er Jahre. Zum zweiten Mal seit 1914 stand Sarajevo im Zentrum eines Konflikts, der scheinbar bis auf den heutigen Tag nicht enden will. Viele Menschen machten sich von dort aus auf den Weg nach Berlin, auf der Flucht, auf der Suche nach Arbeit oder einem anderen Leben. Wie erleben diese Berliner die Konflikte heute? Die Kinder der Opfer von Kriegsverbrechen leben hier neben den Kindern der Täter. Wie treffen sie aufeinander? Common Ground heißt übersetzt Gemeinsamkeit, gemeinsamer Boden oder auch Bezugserde. Yael Ronen bringt in ihrem neuen Projekt SchauspielerInnen zusammen, die aus Belgrad oder Sarajevo, aus Novi Sad oder Prijedor nach Berlin gekommen sind. Was ist ihr Common Ground? Das Theaterstück wird kollektiv erarbeitet, basierend auf einer gemeinsamen Reise nach Bosnien, auf Begegnungen mit Familienmitgliedern der Protagonisten und mit Experten. Das Theater wird dabei zum sicheren Raum, in dem über Begriffe wie Schuld und Sühne, Vergebung und Vergessen gestritten wird, in dem Klischees, Vorurteile und gegensätzliche Narrative lustvoll aufeinanderprallen. Eingeladen zum Theatertreffen 2015 und Gewinner des Publikumspreises "Stücke 2015" Mülheimer Theatertage! Common Ground wird durch den Hauptstadtkulturfonds Berlin gefördert. Premiere: 14. März 2014


Kategorie: Schauspiel

In der Finsternis des Weltalls findet ein Machtkampf statt, von dem wir nicht mehr als eine Ahnung haben. Dunkle Materie gegen dunkle Energie, strukturelle Harmonie gegen systemsprengendes Chaos. Und mittendrin schwebt ein kleiner, kleiner Planet. Und auf diesem kleinen, kleinen Planeten gibt es eine Allee, die durch einen endlosen Wald führt. Und inmitten dieses endlosen Waldes liegt ein uckermärkisches Dorf mit einem Hotel. Es ist Wochenende und es gibt etwas zu feiern. Immanuel und Mathias sind Brüder und Konkurrenten, sie sind Astrophysiker mit extrem gegensätzlichen Temperamenten. Als Immanuel einen bedeutenden Preis verliehen bekommt, lädt seine Frau Mania die Brüder zu einer Landpartie ein. Doch Mathias bringt seine Freundin Magda mit, die gerade nach einem Selbstmordversuch aus Klinik entlassen worden ist. Und urplötzlich taucht auch noch der verschollene Halbbruder David aus Israel auf, der mehr zu wissen scheint, als möglich ist. Durch ein Zusammenspiel von Zufällen und Intrigen kommen die Geheimnisse der Familie ans Licht. Yael Ronen, die humorvollste Therapeutin unter den Theatermacher*innen, ist mit ihrem unerschrockenen Ensemble in eine finstere Gefahrenzone abgetaucht, in die eigenen Abgründe, in die Schwarzen Löcher hinein. So ist ein Stück entstanden, das hinter das inszenierte Glück der Generation Karriere in die dunklen Konflikte eines Familienuniversums führt. Wie halten Menschen einander aus? Von welchen Dämonen werden wir getrieben? Wieviel Macht hat die einzelne Person über sich selbst? Die Überschreitung macht die Grenze sichtbar, auf der Familienfeier wird ein komplexes Geflecht von Abhängigkeiten, Lügen und offenen Wunden freilegt, in dem jeder mehr als nur eine Rolle spielt. Trailer ansehen


Kategorie: Schauspiel

»You leave in the morning with everything you own…Run away, turn away, run away, turn away, run away.« So besangen Bronski Beat die Flucht eines Jungen aus einer engen Welt von versagter Anerkennung und Unterdrückung in die ferne große, freie Stadt: London, New York, Berlin… Diese Metropolen waren und sind der Ort, an dem sich Menschen neu finden und erfinden können, traditionelle Rollen und Bilder verweigern und in Frage stellen, ihre Zugehörigkeiten neu aushandeln, Partnerschaft und Familie neu definieren, all das ausprobieren, was ihnen die Familie Zuhause verweigert hat, zu leben. Kann man anders Mann sein? Anders Frau? Kann man aufhören, Sohn oder Tochter zu sein? Kann man Herrschaft verweigern und anders lieben und leben? Die Liebe und wie sie gelebt werden soll, scheint weiterhin das diskursive Schlachtfeld der Stunde zu sein, auf dem viele gegenwärtige Konflikte um geschlechtliche, sexuelle und kulturelle Identitäten in unserem alltäglichen Leben ausgetragen werden. Was kann und soll ein "Mann", eine "Frau" heute sein? Wie definiert sich in Zukunft Familie, wie Nation und Zugehörigkeit? Falk Richter erkundet mit dem Ensemble des Gorki in diesem Rechercheprojekt die Frage, was passiert, wenn auch die jungen Männer aus dem Patriarchat aussteigen. Eine Produktion des Maxim Gorki Theaters. Aufführungsrechte beim S. Fischer Verlag GmbH, Theater &.- Medien. Falk Richter wird im Juli 2016 auf der Abschlusskundgebung des Christopher Street Day 2016 mit dem Soul-of Stonewall Award 2016 in der Kategorie Kultur ausgezeichnet. Aus der Begründung: "Das soziale Gefüge einer Gesellschaft, das Sie mit Worten, Musik, Tanz, Schweiß und Tränen ein aufs andere Mal sezieren, ist leuchtendes Beispiel dafür, was ein einzelner Mensch mit seinen Worten an einem einzigen Abend bewirken kann. Vielleicht nicht immer gleich bei allen Zuhörern und Besuchern. Aber mit jeder Aufführung werden es mehr." Premiere: 11. Januar 2014


Kategorie: Schauspiel

Performance von und mit Lola Fonsèque Regie und Konzept Lola Fonsèque Kostüm Isabell Reisinger Bühne Werhan &.- Puschendorf Dramaturgie Rebecca Ajnwonjer Mit Adrian Marie Blount, Lola Fonsèque, Kübra Varol und Rory Midhani Um das politische Potential von Körperflüssigkeiten und das Unterbewusstsein heterosexueller Genitalsicherheit geht es in dieser ongoing performance auf dem Klo des Studio ?. Die Performer*innen zelebrieren die klandestinen Vorgänge auf der öffentlichen Toilette – dem unbekannten, unbenannten Ort lesbischer Sexualität und Subjektivität.


Kategorie: Performance

Cast Bishop Black, Santiago Gomez Crisman Ferreira, Jair Luna, Lieschen Müller, Simon(é) J. Paetau, Dieter Rita Scholl Künstlerischer Leiter &.- Kostüme Michi Muchina Dramaturgie Friederike Hirz Editor:Juan Soto Sound: Julia Maretto, César Fernández Musik: Shaun W. Wright, Jaqee, Cero 39 Regie Simon(é) J. Paetau Was als Dokumentarfilm über einen Tänzer beginnt, verwandelt sich langsam in eine Performance für die Kamera, die mit dem Dazwischen spielt, mit dem Männlich-Weiblichen und mit der Aneignung von Räumen und Erwartungen, die auf die Protagonist*innen projiziert werden: eine Suche nach kultureller, sexueller und künstlerischer Identität, ein Porträt junger Menschen und ihrer Auseinandersetzung mit der Kunst und der Suche nach »Glück«. Anschließend Q&.- A mit Jair Luna und Simon(é) J. Paetau Foto © Michi Muchina Produktion: KHM Köln / weltfilm Berlin | Germany 2015


Kategorie: Film/Video

Denial (d??na?(?)l, dt.: Verleugnung, Verdrängung, Aufnahmeverweigerung) Mir geht es gut. Meiner Familie geht es gut. Der Welt geht es gut. Wir leben unser Leben in einer von uns erfundenen Realität, die auf Fragmenten basiert, auf bruchstückhafter Erinnerung und Wahrnehmung. Viele Teile gelebter Erfahrung fehlen in der Erzählung, die der Mensch von sich preisgibt. Teile, die wir lieber verdrängen, ignorieren und leugnen. Yael Ronen und das Ensemble stellen sich in ihrem neuen Projekt der menschlichen Fähigkeit, wegzugucken. Während der Recherche für das Stück sind sie einem Psychiater, einer Historikerin, einer Juristin, einer Energie-Therapeutin, einem Hypnotiseur begegnet - und natürlich sich selbst. In episodischen Szenen erzählen sie von den Traumata politischer Verfolgung im Iran, die auch Jahrzehnte später noch sprachlos machen, von Geheimnissen über Mittäterschaft bei der israelischen Besatzung, von still akzeptierter Gewalt im Familienkreis, von der Geheimhaltung eines Coming-Outs, von der Kollaboration des Schweigens und der Politik der Erinnerung. Premiere: 9. September 2016 Foto: Esra Rotthoff Hinweis: Çi?dem Teke befindet sich derzeit in Elternzeit. Ihre Rolle wird während dieser Zeit von Sandra Selimovi? gespielt.


Kategorie: Schauspiel

»Die Gemeinschaft der europäischen Völker zerbrach, als – und weil – sie den Ausschluss und die Verfolgung seines schwächsten Mitglieds zuließ.« Hannah Arendt In einer Gegenwart, in der Europa droht in Neofaschismen abzudriften, beansprucht eine Gruppe von Schauspieler*innen eine Roma Armee zu Selbstverteidigungszwecken. Eine schnelle Eingreiftruppe zum Kampf gegen strukturelle Diskriminierung, Rassismus und Antiziganismus, aber auch als Emanzipation aus einer internalisierten Opferrolle. Die Schauspieler*innen sind Romnija, Rom und Romani Traveller aus Österreich, Serbien, Deutschland, dem Kosovo, Rumänien, England und Schweden, sie sind auch israelischdeutsch- türkisch-Berliner Gadjé – sprich die Roma Armee ist übernational, divers, feministisch, queer. Initiiert von den Schwestern Simonida und Sandra Selimovi? tritt sie als kollektive Selbstermächtigung im Gorki in künstlerische Aktion mit Hausregisseurin Yael Ronen: Im gemeinsamen Rechercheprozess werden persönlich gefasste Erfahrungen, historische Kontaminationen und aktuelle Vorfälle erkundet, woraus ein Theaterstück entwickelt wird. Zusammen mit den bildenden Künstler*innen Delaine und Damian Le Bas aus England entwerfen sie eine Vision für ein Safe European Home in Gypsyland Europa, wie die Le Bas’ es nennen. Uraufführung: 14/September 2017 Foto: Esra Rotthoff Gefördert von der Kulturstiftung des Bundes “THE POWER OF NARRATIVES. WHY CRAFTING A COUNTER-NARRATIVE ON ROMA CAN SHAPE THE FUTURE OF EUROPE” Von Anna Mirga-Kruszelnicka Eine Rede gehalten im Maxim Gorki Theater am 16. September 2017 (auf Englisch)


Kategorie: Schauspiel

Die Performance-Künstlerin Mad Kate und der Multi-Instrumentalist Tide of Sound präsentieren Werke aus ihrer klanglich-konzeptuellen Welt. In ihrem Album ALIVEness tauchen sie ein in die Frage, was es für andere bedeutet, »lebendig in unserem Leben« zu sein – physisch, emotional, elektronisch, lebend oder tot – wie wirkt sich das auf Empathie und das Handeln aus? Mad Kate am Mic und The Tide mit elektronischen Loops an der Gitarre – so zeigt sich ihr queeres Selbstverständnis in sexWORKperformanceART, eine Sammlung von Songs, die den sexuell pulsierenden Körper im Streben nach Überleben, Dringlichkeit und Leidenschaft untersuchen. Foto: Alexa Vachon


Kategorie: Folk

»Die Gemeinschaft der europäischen Völker zerbrach, als – und weil – sie den Ausschluss und die Verfolgung seines schwächsten Mitglieds zuließ.« Hannah Arendt In einer Gegenwart, in der Europa droht in Neofaschismen abzudriften, beansprucht eine Gruppe von Schauspieler*innen eine Roma Armee zu Selbstverteidigungszwecken. Eine schnelle Eingreiftruppe zum Kampf gegen strukturelle Diskriminierung, Rassismus und Antiziganismus, aber auch als Emanzipation aus einer internalisierten Opferrolle. Die Schauspieler*innen sind Romnija, Rom und Romani Traveller aus Österreich, Serbien, Deutschland, dem Kosovo, Rumänien, England und Schweden, sie sind auch israelischdeutsch- türkisch-Berliner Gadjé – sprich die Roma Armee ist übernational, divers, feministisch, queer. Initiiert von den Schwestern Simonida und Sandra Selimovi? tritt sie als kollektive Selbstermächtigung im Gorki in künstlerische Aktion mit Hausregisseurin Yael Ronen: Im gemeinsamen Rechercheprozess werden persönlich gefasste Erfahrungen, historische Kontaminationen und aktuelle Vorfälle erkundet, woraus ein Theaterstück entwickelt wird. Zusammen mit den bildenden Künstler*innen Delaine und Damian Le Bas aus England entwerfen sie eine Vision für ein Safe European Home in Gypsyland Europa, wie die Le Bas’ es nennen. Uraufführung: 14/September 2017 Foto: Esra Rotthoff Gefördert von der Kulturstiftung des Bundes “THE POWER OF NARRATIVES. WHY CRAFTING A COUNTER-NARRATIVE ON ROMA CAN SHAPE THE FUTURE OF EUROPE” Von Anna Mirga-Kruszelnicka Eine Rede gehalten im Maxim Gorki Theater am 16. September 2017 (auf Englisch)


Kategorie: Schauspiel

Anne Garrétas Roman Sphinx, der in Frankreich bereits im Jahr 1986 erschienen ist, hat mit seiner besonderen literarischen Form politische Diskurse über Geschlechteridentität vorweggenommen, die heute diskutiert werden. Die Autorin arbeitet hier mit einer formalen Beschränkung: In der gesamten Geschichte kommen die Personalpronomen „Er“ und „Sie“ nicht vor. Pariser Nachtleben: Eine Bar, in der sich die tanzende Menge bis in den Morgen von den Rhythmen tragen lässt. In dieser Dämmer- und Dunkelwelt verlieben sich Ich und A***, zwei vollkommen gegensätzliche Menschen. Ich ist intellektuell, weiß, jung – A*** ist schwarz, aus New York, zehn Jahre älter. Ihre Geschichte entwickelt sich wie viele andere, mit der Besonderheit allerdings, dass das Geschlecht der beiden Hauptfiguren im Unklaren bleibt. Deniz Utlu spricht mit Anne Garréta über ihr jüngst auf Deutsch erschienenes erzählerisches Experiment, das das vermeintlich Unmögliche versucht: eine Geschichte zwischen zwei Menschen ohne Geschlecht zu erzählen In Kooperation mit dem Forum Berlin der Friedrich-Ebert-Stiftung


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Mascha ist Deutsche, Jüdin, Aserbaidschanerin, wenn nötig auch Russin oder Türkin, sie beherrscht fünf Sprachen fließend und spricht ein paar weitere, so »wie die Ballermann-Touristen deutsch«. Maschas Freund Elias kämpft mit dem Geheimnis, das Mascha aus ihrer Kindheit in Baku macht. Er akzeptiert nicht, dass sie nicht darüber sprechen will. Mascha aber hasst Diskussionen über ihren »Migrationshintergrund« und Begrifflichkeiten wie »postmigrantisch«, insbesondere wenn ihr Freund aus der ostdeutschen Provinz sie benutzt. Es gibt noch Sami, der auch ohne Worte versteht, aber der ist auf einem anderen Kontinent. Als Mascha Elias plötzlich verliert, bricht sie aus der Welt. Sie reist Hals über Kopf nach Israel und sucht in der Wüste nach einem neuen Leben, einer neuen Liebe, einem neuen Anfang. Brüche und Neuanfänge ziehen sich durch die Biografien der Protagonisten. Die Familiengeschichten von Mascha und ihren Freunden sind geprägt von der Zerbrechlichkeit der Welt: von kollabierenden privaten, politischen und gesellschaftlichen Systemen. Der Russe ist einer, der die Birken liebt - von Olga Grjasnowa. In einer Bühnenfassung von Yael Ronen. Aufführungsrechte beim Rowohlt Verlag, Reinbeck bei Hamburg. © Carl Hanser Verlag. München 2012. Premiere: 16. November 2013


Kategorie: Schauspiel

In Online-Games begeben sich Menschen, die sich in der Realität noch nie begegnet sind, gemeinsam auf virtuelle Schnitzeljagd. In Remote Mitte brechen die Besucher*innen mit Funkkopfhörern in die reale Stadt auf. Geleitet werden sie von einer künstlichen Stimme, wie man sie von Navigationssystemen oder Telefonwarteschleifen kennt. Die Begegnung mit der Künstlichen Intelligenz verleitet die Gruppe zum Selbstversuch. Wie können wir gemeinsam Entscheidungen treffen? Wem folgen wir, wenn wir uns von einem Computerprogramm leiten lassen? 50 Menschen beobachten sich gegenseitig, treffen individuelle Entscheidungen und sind doch gleichsam Teil einer Gruppe. Während die Künstliche Intelligenz menschliches Verhalten aus der Distanz beobachtet, klingt ihre Stimme doch mit jedem Schritt menschlicher. Sie führt die Gruppe aus der Peripherie ins Zentrum. Unterwegs vertonen Kunstkopf-Aufnahmen und filmische Kompositionen die urbane Landschaft. Die Reise durch die Stadt wird zu einem kollektiven Film. Remote X stellt die Frage nach künstlicher Intelligenz und unserer eigenen Vorhersagbarkeit und bewegt sich als mobiles Forschungslabor von Stadt zu Stadt. Was 2013 als Remote Berlin in Zusammenarbeit mit dem HAU Hebbel am Ufer begann, entwickelte sich seither in 28 ortsspezifischen Variationen in Städten wie Avignon, Bangalore, Moskau, New York, São Paulo, Abu Dhabi weiter. Jede neue ortsspezifische Version baut auf der Dramaturgie der Vor-Stadt auf. Nach über 700 Aufführungen weltweit kehrt das Projekt nach Berlin zurück und befragt in einer neuen Auflage im Auftrag des Maxim Gorki Theaters die deutsche Hauptstadt nach ihrem Zentrum: Mitte. Startpunkt: Invalidenfriedhof, Eingang Scharnhorststraße Start- und Endpunkt der Tour sind nicht identisch. Bitte seien Sie mindestens 15 Minuten vor Beginn am Startpunkt. Bitte bringen Sie einen Ausweis o. ä. als Pfand für Ihren Kopfhörer mit. Die Audiotour dauert ca. 120 Minuten (keine Pause). Längere Fußwege sind Teil der Veranstaltung. Die Veranstaltung ist nicht barrierefrei. Remote Mitte ist eine Produktion des Maxim Gorki Theaters und Rimini Apparat. Remote X entstand in Koproduktion mit HAU Hebbel am Ufer Berlin, Maria Matos Teatro Municipal und dem Goethe Institut Portugal, Festival Theaterformen Hannover/Braunschweig, Festivald'Avignon, Zürcher Theater Spektakel, Kaserne Basel Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds Berlin und unterstützt von Pro Helvetia,Schweizer Kulturstiftung und Fachausschuss Tanz und Theater Kanton Basel-Stadt . In Koproduktion mit House on Fire und mit Unterstützung des Kulturprogramms der Europäischen Union. Mit freundlicher Unterstützung der Evangelischen Kirchengemeinde St. Petri-St. Marien und der GASAG Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft. Stimmen von Acapela Group


Kategorie:

In online games, people that have never met in reality go on virtual treasure hunt together. In Remote Mitte the audience heads out into the real city with wireless headphones. They are led by an artificial voice, familiar from navigation systems or from computer-aided phone services. This encounter with an artificial intelligence leads the group to experiment on itself. How can we make decisions together? Who do we follow when we let ourselves be guided by a computer program? 50 people are watching each other, making individual decisions, and yet they are part of a group at the same time. Even though the artificial intelligence observes human behavior from a distance, her voice sounds more human with every step. She leads the group from the periphery to the center. Along the way, artificial binaural recordings and cinematic compositions set the urban landscape to music. The journey through the city becomes a collective film. Remote X raises the question of artificial intelligence and our own predictability, and moves from city to city as a mobile research laboratory. What began in 2013 as Remote Berlin in cooperation with HAU Hebbel am Ufer has been further developed since then, in cities such as Avignon, Bangalore, Moscow, New York, São Paulo, Abu Dhabi, in 28 site-specific variations. Each new site-specific version builds on the dramaturgy of the previous city. After more than 700 performances worldwide, the project Returns to Berlin and interrogates in a new edition on behalf of the Maxim Gorki Theater, the German capital at its center: Mitte. Bicycles cannot be taken on the tour. The tour ends at Hackescher Markt. Please use public transport for arrival and departure. Depature Point: Invalidenfriedhof, Entrance Scharnhorststraße Tour available in English every day. The start and end points of the tour are not the same. Please arrive at the start point at least 15 minutes early. Please bring an ID card or similar as a deposit for your headphones. The audio tour will take about 120 minutes (no intermission). Longer walks are part of the event. The event is not handicapped accessible.


Kategorie:

In Online-Games begeben sich Menschen, die sich in der Realität noch nie begegnet sind, gemeinsam auf virtuelle Schnitzeljagd. In Remote Mitte brechen die Besucher*innen mit Funkkopfhörern in die reale Stadt auf. Geleitet werden sie von einer künstlichen Stimme, wie man sie von Navigationssystemen oder Telefonwarteschleifen kennt. Die Begegnung mit der Künstlichen Intelligenz verleitet die Gruppe zum Selbstversuch. Wie können wir gemeinsam Entscheidungen treffen? Wem folgen wir, wenn wir uns von einem Computerprogramm leiten lassen? 50 Menschen beobachten sich gegenseitig, treffen individuelle Entscheidungen und sind doch gleichsam Teil einer Gruppe. Während die Künstliche Intelligenz menschliches Verhalten aus der Distanz beobachtet, klingt ihre Stimme doch mit jedem Schritt menschlicher. Sie führt die Gruppe aus der Peripherie ins Zentrum. Unterwegs vertonen Kunstkopf-Aufnahmen und filmische Kompositionen die urbane Landschaft. Die Reise durch die Stadt wird zu einem kollektiven Film. Remote X stellt die Frage nach künstlicher Intelligenz und unserer eigenen Vorhersagbarkeit und bewegt sich als mobiles Forschungslabor von Stadt zu Stadt. Was 2013 als Remote Berlin in Zusammenarbeit mit dem HAU Hebbel am Ufer begann, entwickelte sich seither in 28 ortsspezifischen Variationen in Städten wie Avignon, Bangalore, Moskau, New York, São Paulo, Abu Dhabi weiter. Jede neue ortsspezifische Version baut auf der Dramaturgie der Vor-Stadt auf. Nach über 700 Aufführungen weltweit kehrt das Projekt nach Berlin zurück und befragt in einer neuen Auflage im Auftrag des Maxim Gorki Theaters die deutsche Hauptstadt nach ihrem Zentrum: Mitte. Startpunkt: Invalidenfriedhof, Eingang Scharnhorststraße Start- und Endpunkt der Tour sind nicht identisch. Bitte seien Sie mindestens 15 Minuten vor Beginn am Startpunkt. Bitte bringen Sie einen Ausweis o. ä. als Pfand für Ihren Kopfhörer mit. Die Audiotour dauert ca. 120 Minuten (keine Pause). Längere Fußwege sind Teil der Veranstaltung. Die Veranstaltung ist nicht barrierefrei. Remote Mitte ist eine Produktion des Maxim Gorki Theaters und Rimini Apparat. Remote X entstand in Koproduktion mit HAU Hebbel am Ufer Berlin, Maria Matos Teatro Municipal und dem Goethe Institut Portugal, Festival Theaterformen Hannover/Braunschweig, Festivald'Avignon, Zürcher Theater Spektakel, Kaserne Basel Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds Berlin und unterstützt von Pro Helvetia,Schweizer Kulturstiftung und Fachausschuss Tanz und Theater Kanton Basel-Stadt . In Koproduktion mit House on Fire und mit Unterstützung des Kulturprogramms der Europäischen Union. Mit freundlicher Unterstützung der Evangelischen Kirchengemeinde St. Petri-St. Marien und der GASAG Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft. Stimmen von Acapela Group


Kategorie:

In online games, people that have never met in reality go on virtual treasure hunt together. In Remote Mitte the audience heads out into the real city with wireless headphones. They are led by an artificial voice, familiar from navigation systems or from computer-aided phone services. This encounter with an artificial intelligence leads the group to experiment on itself. How can we make decisions together? Who do we follow when we let ourselves be guided by a computer program? 50 people are watching each other, making individual decisions, and yet they are part of a group at the same time. Even though the artificial intelligence observes human behavior from a distance, her voice sounds more human with every step. She leads the group from the periphery to the center. Along the way, artificial binaural recordings and cinematic compositions set the urban landscape to music. The journey through the city becomes a collective film. Remote X raises the question of artificial intelligence and our own predictability, and moves from city to city as a mobile research laboratory. What began in 2013 as Remote Berlin in cooperation with HAU Hebbel am Ufer has been further developed since then, in cities such as Avignon, Bangalore, Moscow, New York, São Paulo, Abu Dhabi, in 28 site-specific variations. Each new site-specific version builds on the dramaturgy of the previous city. After more than 700 performances worldwide, the project Returns to Berlin and interrogates in a new edition on behalf of the Maxim Gorki Theater, the German capital at its center: Mitte. Bicycles cannot be taken on the tour. The tour ends at Hackescher Markt. Please use public transport for arrival and departure. Depature Point: Invalidenfriedhof, Entrance Scharnhorststraße Tour available in English every day. The start and end points of the tour are not the same. Please arrive at the start point at least 15 minutes early. Please bring an ID card or similar as a deposit for your headphones. The audio tour will take about 120 minutes (no intermission). Longer walks are part of the event. The event is not handicapped accessible.


Kategorie:

Mit Alicia Agustín, houaïda, Antje Prust Ausstattung Shahrzad Rahmani Kostüme Geraldine Arnold Video Camille Lacadee Künstlerische Mitarbeit Lola Fonsèque Mitarbeit Produktion Michaela Maxi Schulz und Gästen TALKING STRAIGHT CENTER erforscht seit Anfang 2018 das Phantasma eines hyperflexiblen Weltengeflechts: eine Verknüpfung von Finanztheologie, radical sensuality und posthumanen Politiken. Der Gründungsmythos des TS Start Up kulminiert in einer Simulation des gesamten Kosmos, der durch Corporate Science für jedes Individuum erfahrbar gemacht wird. Jetzt ist Zeit für die Zerstörung der eigenen Kreation, um einem neuen Schöpfungsmythos Platz zu machen. Das Performance-Kollektiv TALKING STRAIGHT ist mit dem TS Center Artists in Residence im Studio TALKING STRAIGHT Center wird gefördert aus Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Europa Foto: © Esra Rotthoff


Kategorie: Performance

Iwan ist ein Mann mit Vergangenheit, Familie und mehr als nur einem Problem. Er scheint am Ende, seine Finanzen so zerrüttet wie seine Familie, die Kinder, verkommen oder traumatisiert, stehen ihm in nichts nach: Alexander ist eitel, Nadeshda intrigiert, Ljubow ist verbittert. Die jüngsten Pjotr und Wera suchen nach einem Ausweg, egal wie. Auf dem gespenstischen Weg zurück zu Geld und Macht wird der archaische Patriarch seine vielleicht erfolgreichste Rolle spielen – die des charismatischen »Menschenzüchters«. Regisseur András Dömötör entwickelt mit einem 110 Jahre alten Gorki-Text das spielerische Psychogramm einer Ermächtigung des Menschen über den Menschen, als Reise in einen uns allzu nahen Horror. Premiere 15. Juni 2018 Foto: Esra Rotthoff Rechte an der Übersetzung: henschel SCHAUSPIEL Theaterverlag Berlin


Kategorie: Schauspiel

Mit Alicia Agustín, houaïda, Antje Prust Ausstattung Shahrzad Rahmani Kostüme Geraldine Arnold Video Camille Lacadee Künstlerische Mitarbeit Lola Fonsèque Mitarbeit Produktion Michaela Maxi Schulz und Gästen TALKING STRAIGHT CENTER erforscht seit Anfang 2018 das Phantasma eines hyperflexiblen Weltengeflechts: eine Verknüpfung von Finanztheologie, radical sensuality und posthumanen Politiken. Der Gründungsmythos des TS Start Up kulminiert in einer Simulation des gesamten Kosmos, der durch Corporate Science für jedes Individuum erfahrbar gemacht wird. Jetzt ist Zeit für die Zerstörung der eigenen Kreation, um einem neuen Schöpfungsmythos Platz zu machen. Das Performance-Kollektiv TALKING STRAIGHT ist mit dem TS Center Artists in Residence im Studio TALKING STRAIGHT Center wird gefördert aus Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Europa Foto: © Esra Rotthoff


Kategorie: Performance

»Mein Interesse an der Wiederkehr des Gleichen ist ein Interesse an der Sprengung des Kontinuums.« Heiner Müller Damals. Drei Männer unterschiedlicher Herkunft und Klasse, notdürftig unter das schon zerschlissene Banner einer großen Idee gepfercht, bekommen den Auftrag eine Revolution in die Karibik zu exportieren. Doch der Versuch eine Sonneninsel von der Sklaverei zu befreien scheitert, wie der Export einer westlichen Idee. Alles endet vorerst in Verlust, Tod, Verrat. Heute. »Freiheit«, »Gleichheit«, »Brüderlichkeit«, heißen nur noch Songs, die das Leben popkulturell begleiten. Ein Transitraum. Gleißendes Licht, Ordnung, Sauberkeit, keine Notausgänge. Menschen bewegen sich wie Fahrstühle. Drei Männer, vielleicht auf der Durchreise, vielleicht Gesandte aus der Zukunft, erinnern sich an einen fast vergessenen, doch längst fälligen Auftrag und werden noch einmal versuchen, eine Revolution zu entfachen. Ende der 1970er Jahre schreibt Heiner Müller sein Stück Der Auftrag. Es ist die Erinnerung an eine »Zeit des Verrats« und an eine folgenreiche Niederlage. Ein historischer Versuch wird noch einmal durchgespielt für eine mögliche Zukunft, in der das Kontinuum, die ewige Widerkehr des Gleichen, gesprengt wird. In seiner Inszenierung arbeitet Mirko Borscht zum wiederholten Mal mit der international herausragenden Sängerin und Musikerin Romy Camerun. Sie steht mit ihrer unverkennbaren Stimme und ihrem virtuosen Scatgesang, in der Tradition des Blues-beeinflussten Jazz und arbeitet u. a. mit Musiker*innen wie Clark Terry, Benny Golson, sowie als Dozentin u.a. an Musikhochschulen in Hannover und Essen. Mirko Borschts Inszenierungen sind wesentlich durch die intensive Zusammenarbeit von »Laien-« und »Profi-« Darsteller*innen bestimmt. Ob an Theatern in Leipzig, Bremen, Aalborg oder Berlin, besonders diese Konspirationen entwickeln eine so außergewöhnliche wie grenzgängerische Kraft. Foto: Esra Rotthoff Bühnenfotos: Ute Langkafel Premiere: 10. Dezember 2016


Kategorie: Schauspiel

Mit Alicia Agustín, houaïda, Antje Prust Ausstattung Shahrzad Rahmani Kostüme Geraldine Arnold Video Camille Lacadee Künstlerische Mitarbeit Lola Fonsèque Mitarbeit Produktion Michaela Maxi Schulz und Gästen TALKING STRAIGHT CENTER erforscht seit Anfang 2018 das Phantasma eines hyperflexiblen Weltengeflechts: eine Verknüpfung von Finanztheologie, radical sensuality und posthumanen Politiken. Der Gründungsmythos des TS Start Up kulminiert in einer Simulation des gesamten Kosmos, der durch Corporate Science für jedes Individuum erfahrbar gemacht wird. Jetzt ist Zeit für die Zerstörung der eigenen Kreation, um einem neuen Schöpfungsmythos Platz zu machen. Das Performance-Kollektiv TALKING STRAIGHT ist mit dem TS Center Artists in Residence im Studio TALKING STRAIGHT Center wird gefördert aus Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Europa Foto: © Esra Rotthoff


Kategorie: Performance

Europa, irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft: Auf einem von politischen Spannungen und kriegsähnlichen Unruhen gezeichneten Kontinent haben sich Nationalismus und Faschismus endgültig durchgesetzt. Eine Frau in den Dreißigern bereitet sich auf den Ausstieg vor, indem sie sich für eine Reality-Show bewirbt, deren Teilnehmer*innen auf den Mars fliegen, um dort eine neue Gesellschaft aufzubauen. Was angesichts der zunehmenden Verrohung als letzter Ausweg erscheint, wird jedoch nur unter bestimmten Bedingungen gewährt: Die Rakete kann nur gemeinsam mit einem Mann als Zweierteam bestiegen werden, damit die Fortpflanzung auf dem fremden Planeten gesichert ist ... Nach Es sagt mir nichts, das sogenannte Draußen (Stück des Jahres 2014) und Und dann kam Mirna (Mülheimer Theatertage 2016) inszenieren Regisseur Sebastian Nübling und Choreografin Tabea Martin eine neue Folge der Geschichte um Sibylle Bergs Anti-Heldin des 21. Jahrhundert, die sich in Teil drei mit der Vorbereitung ihres intergalaktischen Ausstiegs beschäftigt und sich dafür mehr oder weniger überzeugt auf Partnersuche begibt. Uraufführung: 24/September 2017 Foto: Esra Rotthoff Hinweis: Bei dieser Inszenierung ist leider kein Nacheinlass möglich für Zuschauer*innen, die verspätet kommen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.


Kategorie: Schauspiel


Änderungen vorbehalten! - Angaben ohne Gewähr! - Stand:08.06.18
© Fotos der Vorstellungen: Hillbrowfication(Maxim Gorki Theater - 2018/Maxim Gorki Theater - 2018) Bis zum Sonnenaufgang ist es noch eine Weile(Maxim Gorki Theater - 2018/Maxim Gorki Theater - 2018) Hillbrowfication(Maxim Gorki Theater - 2018/Maxim Gorki Theater - 2018) Jamila & The Other Heroes(Anna Tiessen - 2018/Anna Tiessen - 2018) Hillbrowfication(Maxim Gorki Theater - 2018/Maxim Gorki Theater - 2018) Skelett eines Elefanten in der Wüste(Maxim Gorki Theater - 2018/Maxim Gorki Theater - 2018) Remote Mitte(Maxim Gorki Theater - 2018/Maxim Gorki Theater - 2018) Remote Mitte (Tour in English)(Esra Rotthoff - 2018/Esra Rotthoff - 2018) Skelett eines Elefanten in der Wüste(Maxim Gorki Theater - 2018/Maxim Gorki Theater - 2018) Remote Mitte(Maxim Gorki Theater - 2018/Maxim Gorki Theater - 2018) Remote Mitte (Tour in English)(Esra Rotthoff - 2018/Esra Rotthoff - 2018) A Walk on the Dark Side(Maxim Gorki Theater - 2018/Maxim Gorki Theater - 2018) BE.BOP 2018 TALKS (I)(Maxim Gorki Theater - 2018/Maxim Gorki Theater - 2018) GO?KI – ALTERNATIVE FÜR DEUTSCHLAND?(Maxim Gorki Theater - 2018/Maxim Gorki Theater - 2018) Into the Dark(Maxim Gorki Theater - 2018/Maxim Gorki Theater - 2018) BE.BOP 2018 TALKS (II)(Maxim Gorki Theater - 2018/Maxim Gorki Theater - 2018) Into the Dark(Maxim Gorki Theater - 2018/Maxim Gorki Theater - 2018) Lö Grand Bal Almanya(Esra Rotthoff - 2018/Esra Rotthoff - 2018) Elizaveta Bam(Maxim Gorki Theater - 2018/Maxim Gorki Theater - 2018) Es sagt mir nichts, das sogenannte Draußen(Ute Langkafel - 2018/Ute Langkafel - 2018) Elizaveta Bam(Maxim Gorki Theater - 2018/Maxim Gorki Theater - 2018) TS LIFE LAB_6 FEATURE(Maxim Gorki Theater - 2018/Maxim Gorki Theater - 2018) Remote Mitte(Maxim Gorki Theater - 2018/Maxim Gorki Theater - 2018) Remote Mitte (Tour in English)(Esra Rotthoff - 2018/Esra Rotthoff - 2018) Remote Mitte(Maxim Gorki Theater - 2018/Maxim Gorki Theater - 2018) Remote Mitte (Tour in English)(Esra Rotthoff - 2018/Esra Rotthoff - 2018) Remote Mitte(Maxim Gorki Theater - 2018/Maxim Gorki Theater - 2018) Remote Mitte (Tour in English)(Esra Rotthoff - 2018/Esra Rotthoff - 2018) Lö Grand Bal Almanya(Esra Rotthoff - 2018/Esra Rotthoff - 2018) Parodies(Maxim Gorki Theater - 2018/Maxim Gorki Theater - 2018) Die Letzten(Maxim Gorki Theater - 2018/Maxim Gorki Theater - 2018) Parodies(Maxim Gorki Theater - 2018/Maxim Gorki Theater - 2018) Die Letzten(Maxim Gorki Theater - 2018/Maxim Gorki Theater - 2018) Parodies(Maxim Gorki Theater - 2018/Maxim Gorki Theater - 2018) Die Hamletmaschine(Maxim Gorki Theater - 2018/Maxim Gorki Theater - 2018) Alles Schwindel(Maxim Gorki Theater - 2018/Maxim Gorki Theater - 2018) Common Ground(Thomas Aurin - 2018/Thomas Aurin - 2018) A Walk on the Dark Side(Maxim Gorki Theater - 2018/Maxim Gorki Theater - 2018) Small Town Boy(Ute Langkafel - 2018/Ute Langkafel - 2018) Flush Me Harder(Maxim Gorki Theater - 2018/Maxim Gorki Theater - 2018) Cruising in High Heels(Michi Muchina - 2018/Michi Muchina - 2018) Denial(Ute Langkafel - 2018/Ute Langkafel - 2018) Roma Armee(Maxim Gorki Theater - 2018/Maxim Gorki Theater - 2018) Mad Kate | The Tide(Alexa Vachon - 2018/Alexa Vachon - 2018) Roma Armee(Maxim Gorki Theater - 2018/Maxim Gorki Theater - 2018) Prosa der Verhältnisse #10: Sphinx(Leyla Sehar - 2018/Leyla Sehar - 2018) Der Russe ist einer, der Birken liebt(Esra Rotthoff - 2018/Esra Rotthoff - 2018) Remote Mitte(Maxim Gorki Theater - 2018/Maxim Gorki Theater - 2018) Remote Mitte (Tour in English)(Esra Rotthoff - 2018/Esra Rotthoff - 2018) Remote Mitte(Maxim Gorki Theater - 2018/Maxim Gorki Theater - 2018) Remote Mitte (Tour in English)(Esra Rotthoff - 2018/Esra Rotthoff - 2018) TALKING STRAIGHT LIFE(Maxim Gorki Theater - 2018/Maxim Gorki Theater - 2018) Die Letzten(Maxim Gorki Theater - 2018/Maxim Gorki Theater - 2018) TALKING STRAIGHT LIFE(Maxim Gorki Theater - 2018/Maxim Gorki Theater - 2018) Der Auftrag(Maxim Gorki Theater - 2018/Maxim Gorki Theater - 2018) TALKING STRAIGHT LIFE(Maxim Gorki Theater - 2018/Maxim Gorki Theater - 2018) NACH UNS DAS ALL - DAS INNERE TEAM KENNT KEINE PAUSE(Ute Langkafel - 2018/Ute Langkafel - 2018)

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