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Spielplan für Juni 2019

Künstliche Glatzen, falsches Haar und Elfenohren ... Wie lange dauert es, eine Glatze zu schminken und wohin verschwindet dann die üppige Haarpracht? Womit werden die falschen Bärte angeklebt? Wie lange dauert es, eine Perücke anzufertigen? Woraus besteht Theaterblut und wie schminkt man eine Wunde? Und wer denkt sich überhaupt aus, wie die Sänger*innen zur Vorstellung geschminkt sein sollen? Fernab des Publikumsbereiches erfahren Sie in den Räumlichkeiten der Maske, wie und womit unsere Maskenbildner*innen arbeiten. Begrenzte Teilnehmerzahl! Empfohlen ab 8 Jahren Weitere Informationen oder Gruppenanmeldungen: Telefon: 030 202 60 223 Mail:  fuehrungen@komische-oper-berlin.de Veranstaltung teilen Facebook Twitter Spi e l t e r m i n e Zeig' mir mehr! weniger Mi 29.05. Petruschka / L’Enfant et les Sortilèges Mi 29.05. Nachtkonzert 4: Hämmerklavier Do 30.05. van Dijk | Eyal Fr 31.05. Roxy und ihr Wunderteam Sa 01.06. Führung Spezial Maske Sa 01.06. Führung Spezial Maske Sa 01.06. van Dijk | Eyal Mi 29.05. 19:30 Petruschka / L’Enfant et les Sortilèges Mi 29.05. 23:00 Nachtkonzert 4: Hämmerklavier Do 30.05. 19:30 van Dijk | Eyal Fr 31.05. 19:30 Roxy und ihr Wunderteam Sa 01.06. 14:00 Führung Spezial Maske Sa 01.06. 16:00 Führung Spezial Maske Sa 01.06. 19:30 van Dijk | Eyal So 02.06. 19:00 Ball im Savoy Mo 03.06. 11:00 Berliner Sing Along Mo 03.06. 19:30 Salon der Komischen Oper Berlin und der Schering Stiftung Fr 07.06. 16:00 Führung Spezial Bühnenbild Fr 07.06. 19:30 Roxy und ihr Wunderteam Sa 08.06. 14:00 Führung Spezial Requisite Sa 08.06. 18:00 Der Rosenkavalier


Kategorie: Führung

Künstliche Glatzen, falsches Haar und Elfenohren ... Wie lange dauert es, eine Glatze zu schminken und wohin verschwindet dann die üppige Haarpracht? Womit werden die falschen Bärte angeklebt? Wie lange dauert es, eine Perücke anzufertigen? Woraus besteht Theaterblut und wie schminkt man eine Wunde? Und wer denkt sich überhaupt aus, wie die Sänger*innen zur Vorstellung geschminkt sein sollen? Fernab des Publikumsbereiches erfahren Sie in den Räumlichkeiten der Maske, wie und womit unsere Maskenbildner*innen arbeiten. Begrenzte Teilnehmerzahl! Empfohlen ab 8 Jahren Weitere Informationen oder Gruppenanmeldungen: Telefon: 030 202 60 223 Mail:  fuehrungen@komische-oper-berlin.de Veranstaltung teilen Facebook Twitter Spi e l t e r m i n e Zeig' mir mehr! weniger Mi 29.05. Petruschka / L’Enfant et les Sortilèges Mi 29.05. Nachtkonzert 4: Hämmerklavier Do 30.05. van Dijk | Eyal Fr 31.05. Roxy und ihr Wunderteam Sa 01.06. Führung Spezial Maske Sa 01.06. Führung Spezial Maske Sa 01.06. van Dijk | Eyal Mi 29.05. 19:30 Petruschka / L’Enfant et les Sortilèges Mi 29.05. 23:00 Nachtkonzert 4: Hämmerklavier Do 30.05. 19:30 van Dijk | Eyal Fr 31.05. 19:30 Roxy und ihr Wunderteam Sa 01.06. 14:00 Führung Spezial Maske Sa 01.06. 16:00 Führung Spezial Maske Sa 01.06. 19:30 van Dijk | Eyal So 02.06. 19:00 Ball im Savoy Mo 03.06. 11:00 Berliner Sing Along Mo 03.06. 19:30 Salon der Komischen Oper Berlin und der Schering Stiftung Fr 07.06. 16:00 Führung Spezial Bühnenbild Fr 07.06. 19:30 Roxy und ihr Wunderteam Sa 08.06. 14:00 Führung Spezial Requisite Sa 08.06. 18:00 Der Rosenkavalier


Kategorie: Führung

Di e s e Sais o n - zum l e t z t e n Mal! Paul Abraham, Oscar Straus, Emmerich Kálmán – nur drei von vielen Komponisten, die mit ihren Operetten in den 1920er und 30er Jahren große Erfolge am Metropol-Theater (im Gebäude der heutigen Komischen Oper Berlin) feierten. Aufgrund ihrer jüdischen Wurzeln fielen ihre Werke ab 1933 der rassistischen Kulturpolitik der Nationalsozialisten zum Opfer. Von einem Tag auf den anderen wurden aus gefeierten Stars Verfolgte, die ins Exil flohen. Von diesem tiefgreifenden kulturellen Einschnitt konnte sich gerade die Operette auch nach dem Krieg Jahrzehnte lang nicht erholen. Mit Beginn seiner Intendanz nahm Barrie Kosky diesen losen Faden einer zerschnittenen Tradition wieder auf, brachte verdrängte und vergessene Werke  – wie z. B. Eine Frau, die weiß, was sie will! von Oscar Straus, Arizona Lady oder Marinka von Emmerich Kálmán – szenisch oder in konzertanter Form wieder auf den Spielplan. So läutete Barrie Kosky gleich von seiner ersten Spielzeit 2012/2013 an mit Paul Abrahams  Ball im Savoy  eine Operetten-Renaissance ein, von der alsbald auch andere Opernhäuser im deutschsprachigen Raum erfasst wurden. Das 1932 in Berlin (mit dem Orchester des Metropol-Theaters) uraufgeführte Meisterstück aus der Feder des jüdisch-ungarischen Komponisten Paul Abraham, eine schillernde Revue rund um Liebe, Sex und Paso Doble, erlebte 80 Jahre nach der Uraufführung seine Wiedererweckung in der Behrenstraße und zählt seitdem zu den Kassenschlagern des Hauses. Nun öffnet sich zum letzten Mal der Vorhang für die verrückte Geschichte rund um ein frisch vermähltes Society-Paar, dessen Treue auf die Probe gestellt wird. Abrahams Musik dazu ist eine mitreißende Mischung aus Berliner Jazz, ungarischem Csárdás und wienerischem Schmelz und jiddischem Klezmer. Auch in der letzten Runde mit dabei: drei der großen Operetten Diven unserer Tage – Dagmar Manzel, Katharine Mehrling und Helmut Baumann. »Ein furioser Tanz auf dem Vulkan … mehr als drei Stunden Kabarett-Spektakel zwischen Doppelbödigkeit und Augenzwinkern.« [dpa]   In dieser verrückten, temporeichen Komödie trifft doppelbödiger Humor à la Feydeau auf die Bissigkeit einer  Fledermaus  – zu jazzigen Foxtrottklängen! Unter der Oberfläche bürgerlicher Moral brodelt es gehörig. Nur im Tanz lässt der Druck sich entladen. Zwar sollte sich der Tanz im Savoy alsbald als ein Tanz auf dem Vulkan erweisen und mit der politischen Zeitenwende ein abruptes Ende finden. Doch mit seinen weltoffenen Charakteren und glänzenden Shownummern wie »Wenn wir Türken küssen« und »Es ist so schön, am Abend bummeln zu gehen« schuf Abraham ein Meisterwerk auf dem Gebiet der Operette, das nicht zuletzt dank Barrie Koskys Neuinszenierung der Vergessenheit wieder entrissen werden konnte. Text von Alfred Grünwald und Fritz Löhner-Beda Im Repertoire seit 9. Juni 2013


Kategorie: Operette

In Kooperation mit der Berliner Sparkasse findet in der Spielzeit 2018/19 zum dritten Mal das Projekt Berliner Sing Along mit drei Berliner Grundschulen statt, für das Dilek Kolat, Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, die Schirmherrschaft übernommen hat. Über den Zeitraum eines Schulhalbjahres bereiten die Kinder mit ihren Musiklehrer*innen und mit Musiktheaterpädagog*innen der Komischen Oper Berlin ein Liedprogramm vor. Die 900 Schüler*innen gestalten dann gemeinsam mit Mitarbeiter*innen der Berliner Sparkassenfilialen und der Berliner Senatsverwaltung singend ein Konzert im großen Saal der Komischen Oper Berlin. Unterstützt werden sie dabei von Musiker*innen und Ensemblemitgliedern des Hauses. Ziel des Projektes ist es, Kinder für das gemeinsame Singen zu begeistern und einer breit gefächerten Schülerschaft kulturelle Teilhabe zu ermöglichen. Gefördert von


Kategorie: Oper

Theorie trifft auf Unterhaltung und Kunst auf Wissenschaft. Die abendlichen Salongespräche im Foyer der Komischen Oper Berlin sind mittlerweile zu einem festen Bestandteil des Spielplans geworden. Gemeinsam mit der Schering Stiftung und unterstützt von der Unternehmensgruppe Gegenbauer veranstaltet die Komische Oper Berlin Salongespräche mit renommierten Wissenschaftler*innen zu Themen, die sowohl die Wissenschaft als auch die Opernwelt bewegen. Wie immer tragen dabei die variierende Gesprächsdramaturgie und thematisch abgestimmte künstlerische Interventionen zu einer spielerisch-persönlichen Atmosphäre bei, wie sie bereits die Salons des 19. Jahrhunderts prägte. Mit Sänger*innen und Musiker*innen der Komischen Oper Berlin © Jan Windszus Photography © Jan Windszus Photography Sal o n g e sp r äch e 2018/19 Mo, 5. November 2018, 19:30 Uhr Erhebet die Stimme! Von Kehlen, Klängen und Kommunikation Die Stimme verleiht dem Gesagten eine Farbe. Sie lässt uns sprechen, schreien, krächzen, singen und ist natürlich integraler Bestandteil der Kunstform Oper. Zwei kleine Muskelstränge, die sich bei jedem Menschen ähneln. Doch wie funktioniert dieses  lebendige und rätselhafte »Instrument« überhaupt? Und warum kann uns der eine Stimmklang betören, während der andere uns in den Wahnsinn treibt? Warum sind manche von der dramatischen Wagner-Sängerin entzückt, während andere den knarzigen Klang eines Tom Waits bevorzugen? Und »stimmt« es überhaupt, dass nur die lautesten Schreie gehört werden? Wie steht es derzeit um die leisen Stimmen in Politik und Gesellschaft? Muss vielleicht gerade die Oper als Ort der differenzierten und nuancierten Stimmbildung fungieren? Gäste: Prof. Dr. Julia Fischer (Biologin, Primaten- und Verhaltensforscherin), Prof. Dr. Doris Kolesch (Theaterwissenschaftlerin) Moderation: Simon Berger und Sina Dotzert Der Salon ist Teil der Berlin Science Week 2018 Mo, 7. Januar 2019, 19:30 Uhr Lasst es krachen! Salon über unsichtbare Kräfte in der Physik und auf der Bühne Energie auf der Bühne und physikalische Energie scheinen zwei verschiedene Phänomene zu sein. Oder ist die theatrale Energie doch mehr als eine Metapher? Worin genau besteht sie? Was verbindet sie mit ihrer physikalischen Begriffsverwandten? Wie lassen sich diese beiden immateriellen Phänomene überhaupt fassen? Und warum wird der Energiebegriff in unseren Breitengraden fast ausschließlich in Diskursen der Ökonomisierung (Energieverschwendung versus Energiesparen) gebraucht? Helfen womöglich Begriffe wie »Chi«, »Ki«, »Prana« weiter, um dem Geheimnis der Energie auf die Schliche zu kommen? Gäste: Prof. Dr. Klaus Lips (Physiker), Prof. Dr. Barbara Gronau (Theaterwissenschaftlerin) Moderation: Ulrich Lenz und Rainer Simon Mo, 15. April 2019, 19:30 Uhr Platz da! Salon über Raum und Raumgestaltung Die Bühne ist zuerst einmal ein leerer Raum, in dem die unterschiedlichsten Räume und Orte entstehen können – realistische, fantastische, psychologische, symbolische, abstrakte oder aber sehr konkrete. Die nahezu endlosen Gestaltungsmöglichkeiten der Opernbühne rufen ins Bewusstsein, dass jeglicher Raum ein gestaltbarer ist, dass wir auch jenseits der Bühne fantastische Welten schaffen und Utopien realisieren können. Wie könnten diese heute aussehen? In welchen Räumen, in welchen Städten möchten wir leben? Welche Verfahren wenden Bühnenbildner*innen, welche Architekt*innen und welche Stadtplaner*innen an? Und wie wirken sich deren Strategien und Konzepte auf unser Leben aus? Heißt Raum gestalten zugleich auch Gesellschaft gestalten? Anlässlich des 100. Geburtstags des Bauhauses und angesichts diverser Miet-, Wohnraum-, Gentrifizierungs- und Stadtentwicklungsdebatten lohnt es sich, diese alten Fragen neu zu stellen. Denn: Die Revolution geht vom Grundriss aus! Gäste: Klaus Grünberg (Bühnenbildner und Lichtdesigner), Prof. Dr. Susanne Hauser (Kulturwissenschaftlerin) Moderation: Simon Berger und Rainer Simon Mo, 3. Juni 2019, 19:30 Uhr Das haut euch weg! Salon über Emotionalität im Theater und im Stadion Oper ohne Emotionen geht nicht – Fußball ebenso wenig. Auf der Bühne und auf dem Feld geht es hochemotional zu, zeigen die Protagonist*innen vollen Einsatz – parallel dazu fiebern, weinen und feiern die Zuschauermassen mit. Was zeichnet emotionale Erlebnisse in der Oper aus? Was zieht so viele Menschen in die Sportstadien? Was verbindet beides mit anderen Aufführungen, Ereignissen und Ritualen? Was prägt unsere Emotionen, wie funktioniert kollektives emotionales Erleben und wo liegen in dieser Hinsicht die Gemeinsamkeiten, wo die Unterschiede zwischen Theater und Stadion? Seit wann geht es in der Oper so gesittet zu? Wieso singen die Zuschauenden im Stadion mit, in der Oper aber nicht? Und wo lässt es sich schöner jubeln oder weinen? Gäste: Prof. Dr. Christian von Scheve (Soziologe), Prof. Dr. Jens Roselt (Theaterwissenschaftler) Moderation: Maximilian Hagemeyer und Sina Dotzert Sal o n g e sp r äch e 2019/20 Mo, 11. November 2019, 19:30 Uhr Von Menschen und Tieren Salon über ein uraltes Mit- und Gegeneinander  Mo, 13. Januar 2020, 19:30 Uhr Ein ganz besonderer Saft Salon über das Blut Mo, 16. März 2020, 19:30 Uhr Alt, aber sexy? Salon über das Älterwerden Mo, 4. Mai 2020, 19:30 Uhr Rausch und Ekstase Salon über die Kunst und Chemie des Dionysischen Und hier das Programm auch zum Download! In Kooperation mit Gefördert von U n d s o n st n o ch ... Zeig' mir mehr! weniger Mi 29.05. Petruschka / L’Enfant et les Sortilèges Mi 29.05. Nachtkonzert 4: Hämmerklavier Do 30.05. van Dijk | Eyal Fr 31.05. Roxy und ihr Wunderteam Sa 01.06. Führung Spezial Maske Sa 01.06. Führung Spezial Maske Sa 01.06. van Dijk | Eyal Mi 29.05. 19:30 Petruschka / L’Enfant et les Sortilèges Mi 29.05. 23:00 Nachtkonzert 4: Hämmerklavier Do 30.05. 19:30 van Dijk | Eyal Fr 31.05. 19:30 Roxy und ihr Wunderteam Sa 01.06. 14:00 Führung Spezial Maske Sa 01.06. 16:00 Führung Spezial Maske Sa 01.06. 19:30 van Dijk | Eyal So 02.06. 19:00 Ball im Savoy Mo 03.06. 11:00 Berliner Sing Along Mo 03.06. 19:30 Salon der Komischen Oper Berlin und der Schering Stiftung Fr 07.06. 16:00 Führung Spezial Bühnenbild Fr 07.06. 19:30 Roxy und ihr Wunderteam Sa 08.06. 14:00 Führung Spezial Requisite Sa 08.06. 18:00 Der Rosenkavalier


Kategorie: Spezial

Vom Entwurf bis zum fertigen Bühnenbild – wir zeigen Ihnen, wie das Bühnenbild der abendlichen Vorstellung entsteht. Wer denkt sich ein Bühnenbild aus? Welche Schritte liegen zwischen technischer Zeichnung und fertiger Kulisse auf der Bühne? Und wer arbeitet daran mit? Mitarbeiter*innen der Technischen Direktion der Komischen Oper Berlin erläutern anhand des Bühnenbildmodells der abendlichen Vorstellung, wie ein Bühnenbild entsteht, wie es funktioniert und wer daran beteiligt ist. Bei einem anschließenden Rundgang über die Bühne erleben Sie das Bühnenbild – fertig aufgebaut für die Abendvorstellung und in Originalgröße! Begrenzte Teilnehmerzahl! Empfohlen für Besucher ab 12 Jahren Weitere Informationen oder Gruppenanmeldungen: Telefon: 030 202 60 223 Mail:  fuehrungen@komische-oper-berlin.de Veranstaltung teilen Facebook Twitter Spi e l t e r m i n e Zeig' mir mehr! weniger Mi 29.05. Petruschka / L’Enfant et les Sortilèges Mi 29.05. Nachtkonzert 4: Hämmerklavier Do 30.05. van Dijk | Eyal Fr 31.05. Roxy und ihr Wunderteam Sa 01.06. Führung Spezial Maske Sa 01.06. Führung Spezial Maske Sa 01.06. van Dijk | Eyal Mi 29.05. 19:30 Petruschka / L’Enfant et les Sortilèges Mi 29.05. 23:00 Nachtkonzert 4: Hämmerklavier Do 30.05. 19:30 van Dijk | Eyal Fr 31.05. 19:30 Roxy und ihr Wunderteam Sa 01.06. 14:00 Führung Spezial Maske Sa 01.06. 16:00 Führung Spezial Maske Sa 01.06. 19:30 van Dijk | Eyal So 02.06. 19:00 Ball im Savoy Mo 03.06. 11:00 Berliner Sing Along Mo 03.06. 19:30 Salon der Komischen Oper Berlin und der Schering Stiftung Fr 07.06. 16:00 Führung Spezial Bühnenbild Fr 07.06. 19:30 Roxy und ihr Wunderteam Sa 08.06. 14:00 Führung Spezial Requisite Sa 08.06. 18:00 Der Rosenkavalier


Kategorie: Führung

Nach dem großen Erfolg mit  Clivia  verschlägt es die Geschwister Pfister unter der bewährten Führung von Regisseur Stefan Huber dieses Mal in die Welt des Fußballs! Paul Abrahams Operette  Roxy und ihr Wunderteam  ist eine verrückt-turbulente Sportsatire über eine Braut auf der Flucht, die einer ganzen Fußballmannschaft den Kopf verdreht. Dazu die feurige Musik des  Ball im Savoy -Komponisten mit ihrer Mischung aus Jazz, Puszta und Operettenschmelz – abgerundet mit einem Schuss Stadiongesang. Während der Proben hat uns Christoph Marti (Roxy) die Namen der Fußballer seines Wunderteams verraten. Während der Proben hat uns Christoph Marti (Roxy) die Namen der Fußballer seines Wunderteams verraten. Die Mannschaft von Kapitän Gjurka Karoly feiert gerade den Sieg über das englische Team, da platzt die Braut Roxy ins Hotelzimmer der Fußballer, auf der Flucht vor ihrem dümmlichen Bräutigam Bobby und ihrem Onkel, dem schottischen Saucen-, Ketchup- und Mixed-Pickles-Fabrikanten Sam Cheswick, der dem Ruf seiner Landsleute in puncto Geiz und Sparsamkeit alle Ehre macht. Kurzerhand wird die »Braut, die sich nicht traut« im Gepäck verstaut und mit ins ungarische Trainingslager genommen. Doch Ex-Bräutigam Bobby und Sam Cheswick heften sich an ihre Fersen. Der eine, weil er seiner zukünftigen Ehegattin hinterhertrauert, der andere, weil er die aussichtsreiche Verbindung zum Sohn eines einflussreichen Automatenbuffets-Herstellers flöten gehen sieht. Doch auch Mannschaftskapitän Gjurka Karoly sieht sich vor Herausforderungen gestellt: Zum einen gilt es die Mannschaft für die Revanche gegen das englische Team fit zu machen – was nicht leichter wird, als sich ein Mädchenpensionat im gleichen Hotel wie die Fußballer einnistet. Zum anderen entdeckt Gjurka ungeahnte Gefühle für die neue Teamkameradin ... Die Liebesverwirrung droht gar in einer sportlichen und emotionalen Niederlage zu enden! Aber Roxy ist gewitzt und selbstbewusst genug, um nicht nur ihr Wunderteam, sondern auch sich selbst zum Sieg zu führen. Paul Abrahams Operette wurde unter dem Titel 3:1 für die Liebe 1936 in Budapest uraufgeführt, also gute fünf Jahre nach seinem Durchbruch in Berlin mit den drei Operetten Viktoria und ihr Husar, Blume von Hawaii und Ball im Savoy und nach Abrahams Rückkehr in seine ungarische Heimat im Zuge der Machtübernahme der Nationalsozialisten. 1937 bringt Abraham sein neuestes Werk als Roxy und ihr Wunderteam in Wien zur deutschsprachigen Erstaufführung, stilecht im Beisein der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft. Die von den Nationalsozialisten propagandistisch genutzte Austragung der Olympischen Spiele 1936 geben Abraham und seinen Librettisten reichlich Stoff für ihre parodistische Sportoperette mit Sitte und Moral als ergiebigem Ziel für unterhaltsamen Spott! Verwandlungen und das Spiel mit »Sitte und Moral« sind Markenzeichen der Geschwister Pfister, und so darf man gespannt sein auf eine schottische Ursli Pfister (Christoph Marti), die 11 Männer zum Tanzen bringt, auf Toni Pfister (Tobias Bonn) als singenden und tanzenden Fußballkapitän und auf Fräulein Schneider (Andreja Schneider) als resolute Pensionatsleiterin. Eines ist auf jeden Fall sicher: »Immer Sport, Sport, Sport ist das große Wort.« Libretto von Alfred Grünwald und Hans Weigel Bühnenpraktische Rekonstruktion von Matthias Grimmiger und Henning Hagedorn Neu eingerichtet von Kai Tietje und Stefan Huber


Kategorie: Operette

Mit welchen Tricks entfacht man auf der Bühne Höllenfeuer, lässt man neblige Regenschauer herunterprasseln und unechte Fische wie lebendige zappeln? Wirft unser Ensemble wirklich mit Messern in Die Hochzeit des Figaro und geht auf der Bühne echtes Glas zu Bruch? Erleben Sie bei einem Rundgang über die Seitenbühne, durch den Requisitenfundus und den Werkstattraum, wie und mit welchen Materialien unsere Requisiteur*innen arbeiten – und welcher Erfindungsreichtum für verblüffende Theatertricks vonnöten ist. Begrenzte Teilnehmerzahl! Empfohlen ab 8 Jahren Weitere Informationen oder Gruppenanmeldungen: Telefon: +40 (0)30 202 60 223 Mail:  fuehrungen@komische-oper-berlin.de Veranstaltung teilen Facebook Twitter Spi e l t e r m i n e Zeig' mir mehr! weniger Mi 29.05. Petruschka / L’Enfant et les Sortilèges Mi 29.05. Nachtkonzert 4: Hämmerklavier Do 30.05. van Dijk | Eyal Fr 31.05. Roxy und ihr Wunderteam Sa 01.06. Führung Spezial Maske Sa 01.06. Führung Spezial Maske Sa 01.06. van Dijk | Eyal Mi 29.05. 19:30 Petruschka / L’Enfant et les Sortilèges Mi 29.05. 23:00 Nachtkonzert 4: Hämmerklavier Do 30.05. 19:30 van Dijk | Eyal Fr 31.05. 19:30 Roxy und ihr Wunderteam Sa 01.06. 14:00 Führung Spezial Maske Sa 01.06. 16:00 Führung Spezial Maske Sa 01.06. 19:30 van Dijk | Eyal So 02.06. 19:00 Ball im Savoy Mo 03.06. 11:00 Berliner Sing Along Mo 03.06. 19:30 Salon der Komischen Oper Berlin und der Schering Stiftung Fr 07.06. 16:00 Führung Spezial Bühnenbild Fr 07.06. 19:30 Roxy und ihr Wunderteam Sa 08.06. 14:00 Führung Spezial Requisite Sa 08.06. 18:00 Der Rosenkavalier


Kategorie: Führung

Ainārs Rubiķis, neuer Generalmusikdirektor der Komischen Oper Berlin, dirigiert Strauss’ Meisterwerk über Liebe und Vergänglichkeit: Unaufhaltsam schreitet die Zeit voran, nicht an uns vorbei, sondern durch uns hindurch. Plötzlich zeigt sich die Liebe nicht mehr jung, sondern unpassend. Unerhörte Anmaßungen, schützende Maskierungen und einsame Kämpfe hinterlassen ihre Spuren auf einem verliebten blutjungen Pärchen, einer reifen Feldmarschallin und einem derben Baron. »Dieser Abend ist eine Sensation. Als tanzte die ganze große müde Stadt plötzlich Walzer. Als fiele ihr und uns wie Schuppen von den Augen, was wir schon immer wussten und woran wir bloß nicht mehr zu glauben wagten.« [Der Tagesspiegel] Libretto von Hugo von Hofmannsthal [1911] Im Repertoire seit 2. April 2006


Kategorie: Oper

Fritz Langs berühmter Kriminalfilm aus dem Jahre 1931 in einer Vertonung des mehrfach ausgezeichneten Pianisten und Komponisten Moritz Eggert, in der sich Sprache, Geräusche und Musik zu einem irisierenden Klanggemälde vereinen. Im Zentrum von Barrie Koskys Inszenierung steht die schillernde Figur des von der Stadtmeute gehetzten Mörders, verkörpert von dem international erfolgreichen texanischen Bariton Scott Hendricks. Facebook Twitter Facebook Twitter Die Stadt ist in Aufruhr! Ein Serienmörder treibt sein Unwesen. Mehrere Mädchen sind bereits tot aufgefunden worden. Mit Hochdruck und allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln fahndet die Polizei nach dem Täter. Auch die Kriminellen der Stadt bleiben nicht untätig. Denn die erhöhte polizeiliche Aktivität mit ihren Razzien und Hausdurchsuchungen ist in jeglicher Hinsicht »berufsschädigend«. So sieht sich der Täter, letztlich Opfer seiner krankhaften Triebe, nicht nur von der Polizei, sondern von allen Dieben, Einbrechern, Huren, Hehlern, Bettlern und Betrügern der Stadt verfolgt, gejagt und in den Wahnsinn getrieben. Fritz Langs Film, eine der ersten deutschen Tonfilmproduktionen, wirft in für seine Zeit geradezu revolutionärer Weise die Frage nach der Schuldfähigkeit eines krankhaften Mörders auf. Angesichts einer alle Bevölkerungsschichten erfassenden Hetzjagd scheint der Täter immer mehr zum Opfer zu werden. Die Stadt selbst mit ihren Menschen, Autos, Gebäuden, Gerüchen und Geräuschen wird im Kopf des Gejagten zunehmend zum bedrohlichen Gegenspieler. Obwohl diese Großstadt nicht näher benannt wird, atmet der Film die Atmosphäre des Berlins der 1920er Jahre. Unter Verwendung von Kinderliedern und von Gedichten des in Berlin geborenen deutsch-jüdischen Schriftstellers Walter Mehring entwirft Komponist Moritz Eggert, in dessen Œuvre sich mehr als 20 ebenso eigenwillige wie verschiedenartige Bühnen­werke finden, ein Musiktheater zwischen Radiohörspiel, Dreigroschenoper und Großstadtsinfonie. Libretto von Barrie Kosky und Ulrich Lenz nach dem gleichnamigen Film von Fritz Lang und unter Verwendung von Gedichten von Walter Mehring Auftragswerk der Komischen Oper Berlin, finanziert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung und Dr. Marshall E. Kavesh und Martin Laiblin M – wi e M a sk e ! In dieser Inszenierung war die Herstellung der Masken von besonderem Aufwand, deshalb haben wir in den Wochen vor der Uraufführung unserem Team der Maske und des Kostümwesens über die Schulter geschaut! In dieser Inszenierung war die Herstellung der Masken von besonderem Aufwand, deshalb haben wir in den Wochen vor der Uraufführung unserem Team der Maske und des Kostümwesens über die Schulter geschaut! GEFÖRDERT VON Medienpartner Erzähl' deinen Freunden von uns! Facebook Twitter


Kategorie: Oper

Ainārs Rubiķis, neuer Generalmusikdirektor der Komischen Oper Berlin, dirigiert Strauss’ Meisterwerk über Liebe und Vergänglichkeit: Unaufhaltsam schreitet die Zeit voran, nicht an uns vorbei, sondern durch uns hindurch. Plötzlich zeigt sich die Liebe nicht mehr jung, sondern unpassend. Unerhörte Anmaßungen, schützende Maskierungen und einsame Kämpfe hinterlassen ihre Spuren auf einem verliebten blutjungen Pärchen, einer reifen Feldmarschallin und einem derben Baron. »Dieser Abend ist eine Sensation. Als tanzte die ganze große müde Stadt plötzlich Walzer. Als fiele ihr und uns wie Schuppen von den Augen, was wir schon immer wussten und woran wir bloß nicht mehr zu glauben wagten.« [Der Tagesspiegel] Libretto von Hugo von Hofmannsthal [1911] Im Repertoire seit 2. April 2006


Kategorie: Oper

Nach dem atemberaubenden Erfolg der  Zauberflöte , die von Berlin aus ihren Siegeszug über die ganze Welt angetreten hat, ist die britische Theatertruppe »1927« an die Komische Oper Berlin zurückgekehrt – mit zwei Werken, die wie gemacht zu sein scheinen für die schier grenzenlose Fantasie der Bilderzauberer und ihre staunenmachende Kombination von Animation und live agierenden Darstellerinnen und Darstellern … Eine zum Leben erweckte Puppe, die den Fängen ihres sadistischen Meisters zu entfliehen versucht, und ein ungezogenes, zerstörungswütiges Kind, das einen wahren Albtraum erlebt, als die von ihm malträtierten Gegenstände wie Uhr, Teekanne oder Tapete zum Leben erwachen – ein Doppelabend über Zurechtweisung und Manipulation, über Erwachsenwerden und die Emanzipierung von (falschen) Zwängen und über den unbändigen Drang nach Freiheit. Bühne, Klänge, Sänger*innen und Akrobat*innen verschmelzen in den Bildwelten der britischen Theatertruppe »1927« mit ihrer staunenmachenden Kombination von Animation und live agierenden Menschen zu einem »wilden Flug durch Abenteuerwelten« [Deutschlandfunk Kultur]. Text »L'Enfant« von Colette Im Repertoire seit 28. Januar 2017 Eine Koproduktion mit der Deutschen Oper am Rhein


Kategorie: Oper

Ein Teufel treibt sein Unwesen im ukrainischen Dörfchen Sorotschinzi und versetzt Bewohner und Durchreisende in Angst und Schrecken. So auch den Bauern Tscherewik, dessen Tochter Parasja, die den Bauernburschen Grizko liebt, ihn aber nicht heiraten darf, weil ihre streitsüchtige Stiefmutter Chiwrja dagegen ist. Trinklieder, Tänze, Volksgesänge und ein wilder Hexensabbat – Barrie Kosky inszeniert Mussorgskis komisch-groteske Oper »mit viel Tempo, Witz und Freude an der Schrägheit des menschlichen Seins« [BR-Klassik] als buntes, pralles Volksstück: Im Mittelpunkt des Geschehens steht das ausschweifend ausgelassene Leben und Treiben einer verschworenen Dorfgemeinschaft mit all seinen Späßen und Derbheiten. Es wird gekocht, geliebt, gezecht, geprahlt – und natürlich: gesungen! »Schlichte Geschehnisse« in loser, auf kausale Zusammenhänge verzichtender Folge sind es, die Mussorgski in seiner als Torso hinterlassenen Oper mit prallem, volkstümlichem Leben füllt. Dazu zitiert er nicht nur Volkslieder und -tänze, sondern breitet deren musikalische Faktur über die gesamte Komposition aus und fügt obendrein seine zum Chorstück erweiterte Orchesterfantasie Eine Nacht auf dem kahlen Berge von 1867 als Traum des Bauernburschen Grizko ein. Mehrere Komponisten versuchten, aus dem von Mussorgski hinterlassenen Material ein aufführbares Werk zu machen. Die zuletzt veröffentlichte Fassung von Lamm/Schebalin aus dem Jahre 1932 scheint den Absichten des Komponisten am nächsten zu kommen. Sie glättet nicht, sondern zollt dem »ungehobelten« Duktus des Werkes Rechnung. Libretto vom Komponisten nach der Erzählung von Nikolai W. Gogol nach dem Autograf des Komponisten rekonstruiert von Pawel Lamm, vervollständigt und instrumentiert von Wissarion J. Schebalin Im Repertoire seit 2. April 2017


Kategorie: Oper

»Doch Peter hat gar keine Angst« P e t e r u n d d e r W o lf v o n S e r g e j S. P r o k o fj e w Wie musiktheaterpädagogische Arbeit Kindern ungeahnte Räume öffnen kann Am Anfang stehen offene Ohren für unbekannte Klänge. Die Charaktere betreten den Raum: Peter, Ente, Großvater, Vogel, Katze, der Wolf und die Jäger. Sie alle haben ihren eigenen Platz in der Phantasie der Kinder. Jedes Kind findet eine eigene Geschichte und sich selbst mittendrin: Bin ich ein Peter oder ein Großvater? Lieber unschuldige Katze? Oder gehe ich auf Nummer sicher, bin Jäger und habe das Gewehr auf meiner Seite? Dabei verhandeln die Grundschüler*innen gemeinsam mit Sarah Görlitz, Musiktheaterpädagogin an der Komischen Oper Berlin, einmal in der Woche spielerisch elementare Fragen ihres Menschseins. © Aurelio Schrey © Aurelio Schrey Entdecken und Erobern Bei einem ersten Besuch in unserem Haus werden die gelernten Worte lebendig und die Kinder entdecken nicht nur die Instrumente, die sie bislang nur von Bildern und aus dem Lautsprecher kennen, sondern sie fragen den Musiker*innen Löcher in den Bauch, streicheln die plüschigen Sitze im Zuschauerraum, bestaunen den riesigen Kronleuchter darüber, stromern durch die Gänge und erforschen die Umbauarbeiten auf der Bühne. © Aurelio Schrey © Aurelio Schrey Der große Moment Erst am Schluss der kreativen Arbeit über acht Monate fügen sich die Puzzleteile bei einer zweisprachigen Aufführung (Arabisch und Deutsch) in der Komischen Oper Berlin für die gesamte Grundschule zusammen. Die Kinder der Willkommensklassen sind inzwischen wahre Expert*innen für dieses Stück, das sie im Vorfeld des Besuches den Mitschüler*innen erklären. So öffnen die Willkommensklassen den Regelklassen und allen Eltern die Tür zu einem gemeinsamen Besuch des Opernhauses. Und auch dann ist die Reise noch nicht zu Ende: Mit einer CD für alle Schüler*innen der Schule kann die Geschichte zuhause weitererzählt werden – entweder vom Arabisch und Deutsch sprechenden Erzähler, oder die Kinder und ihre Familien erzählen selbst. © Aurelio Schrey © Aurelio Schrey Aus der Oper mitten in die Gesellschaft Die Musiktheaterpädagogin Anne-Kathrin Ostrop hat dieses Konzept für Willkommensklassen entwickelt: »In unserer Arbeit erleben wir oft erstaunliche Verwandlungen – es steckt eine unglaubliche Kraft in den Kindern, wenn sie sich in unserer gemeinsamen Arbeit gesehen und ernstgenommen fühlen und sie gewinnen an Vertrauen, Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein.« berichtet Ostrop über die Erfahrungen der ersten beiden Jahre. Die Sozialpädagog*innen der Schule nehmen die Impulse dieser Erfahrungen mit in die weitere Arbeit auf und bestätigen, dass die Kinder im Projekt spielerisch für ihr Leben gelernt haben. Und auch die Musiker*innen unseres Hauses nehmen die Erfahrungen mit in unser Orchester und in ihren Freundeskreis. Hintergrund Im Herbst 2018 geht das Willkommensklassenprojekt der Komischen Oper Berlin in seine dritte Saison. Die Schüler*innen nähern sich einerseits einem klassischen Stoff des westlichen Kinderkonzertrepertoires und finden andererseits künstlerische Wege, die eigene Lebensgeschichte zu erzählen, die deutsche Sprache zu lernen und ihren Körper als Kommunikations- und Ausdrucksmittel zu entdecken. Die Komische Oper Berlin führt dieses Projekt pro Spielzeit in allen Willkommensklassen einer Berliner Schule durch. Ausführliches Unterrichtsmaterial mit u.a. auch Partituren für Schulorchester und entsprechende Workshops für Erzieher*innen und Lehrer*innen sind in Planung. Die Förderer: Sinnstiftende Stiftungen Die Heinz und Heide Dürr Stiftung und die Karl Schlecht Stiftung machen das Projekt »Peter und der Wolf« durch ihre großzügige Unterstützung möglich. Beide Stiftungen haben sich zum Ziel gesetzt durch ihre zahlreichen Förderprojekte die Zukunft unserer Gesellschaft mitzugestalten. »Eine Gesellschaft kann auf Dauer nur funktionieren, wenn sich ihre Mitglieder für sie engagieren« so fasst Heinz Dürr dieses Engagement in Worte. Und Dr. Katrin Schlecht, Vorstand der Karl Schlecht Stiftung, hebt hervor, dass Menschen insbesondere durch kreative Entwicklungschancen lernen, Vertrauen in sich und ihre Problemlösungsfähigkeit zu gewinnen. Gefördert von Ein offenes Haus für eine offene Gesellschaft Die Komische Oper Berlin versteht sich als offenes Haus für alle Bürger*innen der Stadt. Schon seit langem gibt es zu jeder Aufführung deutsche, englische, französische und türkische Untertitel. Selam Opera! überrascht im Flughafen oder in Markthallen die Berliner*innen und das Projekt Abenteuer Oper! verbindet Grundschulkinder und Senior*innen kulturell. Ausgewählte Vorstellungen kann man sich über den Livestream zuhause auf dem Sofa ansehen und die Eintrittspreise für einen Besuch sind erschwinglich gestaltet. »Künstlerische Vielfalt gehört zur Komischen Oper Berlin wie gesellschaftliche Vielfalt zur Stadt Berlin. Beides hängt miteinander zusammen. Um künstlerisch frei und offen zu sein, benötigt man eine offene Gesellschaft und umgekehrt. Daher ist es mir und der Komischen Oper Berlin wichtig, uns gemeinsam mit anderen Akteur*innen in Berlin für künstlerische und gesellschaftliche Vielfalt einzusetzen. Denn sie ist – wie wir alle gerade erleben – keine Selbstverständlichkeit.« Barrie Kosky (Intendant und Chefregisseur Komische Oper Berlin) Erzählen sie ihren Freunden von uns! Facebook Twitter


Kategorie: Klassik

Nach dem großen Erfolg mit  Clivia  verschlägt es die Geschwister Pfister unter der bewährten Führung von Regisseur Stefan Huber dieses Mal in die Welt des Fußballs! Paul Abrahams Operette  Roxy und ihr Wunderteam  ist eine verrückt-turbulente Sportsatire über eine Braut auf der Flucht, die einer ganzen Fußballmannschaft den Kopf verdreht. Dazu die feurige Musik des  Ball im Savoy -Komponisten mit ihrer Mischung aus Jazz, Puszta und Operettenschmelz – abgerundet mit einem Schuss Stadiongesang. Während der Proben hat uns Christoph Marti (Roxy) die Namen der Fußballer seines Wunderteams verraten. Während der Proben hat uns Christoph Marti (Roxy) die Namen der Fußballer seines Wunderteams verraten. Die Mannschaft von Kapitän Gjurka Karoly feiert gerade den Sieg über das englische Team, da platzt die Braut Roxy ins Hotelzimmer der Fußballer, auf der Flucht vor ihrem dümmlichen Bräutigam Bobby und ihrem Onkel, dem schottischen Saucen-, Ketchup- und Mixed-Pickles-Fabrikanten Sam Cheswick, der dem Ruf seiner Landsleute in puncto Geiz und Sparsamkeit alle Ehre macht. Kurzerhand wird die »Braut, die sich nicht traut« im Gepäck verstaut und mit ins ungarische Trainingslager genommen. Doch Ex-Bräutigam Bobby und Sam Cheswick heften sich an ihre Fersen. Der eine, weil er seiner zukünftigen Ehegattin hinterhertrauert, der andere, weil er die aussichtsreiche Verbindung zum Sohn eines einflussreichen Automatenbuffets-Herstellers flöten gehen sieht. Doch auch Mannschaftskapitän Gjurka Karoly sieht sich vor Herausforderungen gestellt: Zum einen gilt es die Mannschaft für die Revanche gegen das englische Team fit zu machen – was nicht leichter wird, als sich ein Mädchenpensionat im gleichen Hotel wie die Fußballer einnistet. Zum anderen entdeckt Gjurka ungeahnte Gefühle für die neue Teamkameradin ... Die Liebesverwirrung droht gar in einer sportlichen und emotionalen Niederlage zu enden! Aber Roxy ist gewitzt und selbstbewusst genug, um nicht nur ihr Wunderteam, sondern auch sich selbst zum Sieg zu führen. Paul Abrahams Operette wurde unter dem Titel 3:1 für die Liebe 1936 in Budapest uraufgeführt, also gute fünf Jahre nach seinem Durchbruch in Berlin mit den drei Operetten Viktoria und ihr Husar, Blume von Hawaii und Ball im Savoy und nach Abrahams Rückkehr in seine ungarische Heimat im Zuge der Machtübernahme der Nationalsozialisten. 1937 bringt Abraham sein neuestes Werk als Roxy und ihr Wunderteam in Wien zur deutschsprachigen Erstaufführung, stilecht im Beisein der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft. Die von den Nationalsozialisten propagandistisch genutzte Austragung der Olympischen Spiele 1936 geben Abraham und seinen Librettisten reichlich Stoff für ihre parodistische Sportoperette mit Sitte und Moral als ergiebigem Ziel für unterhaltsamen Spott! Verwandlungen und das Spiel mit »Sitte und Moral« sind Markenzeichen der Geschwister Pfister, und so darf man gespannt sein auf eine schottische Ursli Pfister (Christoph Marti), die 11 Männer zum Tanzen bringt, auf Toni Pfister (Tobias Bonn) als singenden und tanzenden Fußballkapitän und auf Fräulein Schneider (Andreja Schneider) als resolute Pensionatsleiterin. Eines ist auf jeden Fall sicher: »Immer Sport, Sport, Sport ist das große Wort.« Libretto von Alfred Grünwald und Hans Weigel Bühnenpraktische Rekonstruktion von Matthias Grimmiger und Henning Hagedorn Neu eingerichtet von Kai Tietje und Stefan Huber


Kategorie: Operette

Führungen hinter die Kulissen des Opernhauses Wieso ist die Komische Oper Berlin außen so schlicht, während der Zuschauersaal im Inneren im neobarocken Stil errichtet ist? Wie kam es 1947 zur fast schon legendären Gründung der Komischen Oper Berlin und welche Ideen hatte ihr Gründer, Walter Felsenstein? Was bringt die Bühne zum Drehen und wie viele Menschen sind an einer Opern- oder Konzertaufführung beteiligt? Diese und viele weitere Fragen zur Geschichte und zum täglichen Opernbetrieb werden bei einem Blick hinter die Kulissen beantwortet. Fachkundig geführt von Yvonne Trawny gehen die Besucher*innen vom Foyer in den Zuschauerraum, erleben Unterbühne und Orchestergraben – und natürlich die Bühne, auf der das technische Einrichten der abendlichen Vorstellung aus nächster Nähe beobachtet werden kann. Begrenzte Teilnehmerzahl! Empfohlen für Besucher ab 8 Jahren Weitere Informationen oder Gruppenanmeldungen: Telefon: 030 202 60 223 Mail:  fuehrungen@komische-oper-berlin.de Veranstaltung teilen Facebook Twitter Spi e l t e r m i n e Zeig' mir mehr! weniger Mi 29.05. Petruschka / L’Enfant et les Sortilèges Mi 29.05. Nachtkonzert 4: Hämmerklavier Do 30.05. van Dijk | Eyal Fr 31.05. Roxy und ihr Wunderteam Sa 01.06. Führung Spezial Maske Sa 01.06. Führung Spezial Maske Sa 01.06. van Dijk | Eyal Mi 29.05. 19:30 Petruschka / L’Enfant et les Sortilèges Mi 29.05. 23:00 Nachtkonzert 4: Hämmerklavier Do 30.05. 19:30 van Dijk | Eyal Fr 31.05. 19:30 Roxy und ihr Wunderteam Sa 01.06. 14:00 Führung Spezial Maske Sa 01.06. 16:00 Führung Spezial Maske Sa 01.06. 19:30 van Dijk | Eyal So 02.06. 19:00 Ball im Savoy Mo 03.06. 11:00 Berliner Sing Along Mo 03.06. 19:30 Salon der Komischen Oper Berlin und der Schering Stiftung Fr 07.06. 16:00 Führung Spezial Bühnenbild Fr 07.06. 19:30 Roxy und ihr Wunderteam Sa 08.06. 14:00 Führung Spezial Requisite Sa 08.06. 18:00 Der Rosenkavalier


Kategorie: Führung

Das Dinner startet je zwei Stunden vor dem jeweiligen Vorstellungsbeginn. Der Einlass findet über die Bühnenpforte statt, Behrenstr. 55-57 (die Gasse zwischen The Westin Grand Hotel Berlin und dem Haupteingang der Komischen Oper Berlin). Mit allen Sinnen genießen. In Zusammenarbeit mit der konzeptbar GmbH bietet die Komische Oper Berlin zu ausgewählten Vorstellungen ein kulinarisches Opernvergnügen an: genießen Sie danach in der besonderen Atmosphäre der Opernkantine ein hochkarätiges Drei-Gänge-Menü am festlich gedeckten Tisch, bevor sich auf der Bühne der Vorhang hebt! Häufig kommt der kulinarische Genuss in der Oper viel zu kurz und in einer kurzen Pause versucht man im Gedränge ein Glas Sekt zu ergattern. Mit unserem exzellenten Service geniessen Sie ganz entspannt … Karten für die »Oper & Dinner«-Arrangements sind je nach Verfügbarkeit ab 72 € in den Preisgruppen I–IV erhältlich. Bitte buchen Sie bis mindestens sieben Tage vor dem gewünschten Termin an der Opernkasse Unter den Linden 41 oder telefonisch unter (030) 47 99 74 00. Sie können zwischen Fleisch-, Fisch- und vegetarischem Hauptgericht wählen. Eine Weinbegleitung zum Drei-Gänge-Menü kann für 22 € pro Person am jeweiligen Abend unkompliziert beim Service dazu bestellt werden. Das Menü im Detail! Op e r u n d Di n n e r ab d e r Spi e lz e i t 2019/20 Der Einlass findet über den Zuschauereingang in Behrenstr. 55-57 statt! In Zusammenarbeit mit der Operngastronomie konzeptbar GmbH wird zu ausgewählten Vorstellungen ein kulinarisches Opernvergnügen angeboten: ein Drei-Gänge-Menü am festlich gedeckten Tisch in der besonderen Atmosphäre des Operncasinos, bevor sich auf der Bühne der Vorhang hebt (Beginn Oper und Dinner jeweils 17 Uhr). Sie wünschen sich als Aperitif noch einen appetitanregenden Blick hinter die Kulissen? Dann buchen Sie Oper und Dinner mit einer Führung (Beginn jeweils 16 Uhr). Zu allen Terminen der neuen Saison möglich.   Karten für das Arrangement »Oper und Dinner« sind je nach Verfügbarkeit ab 64 € in den Preisgruppen I–IV erhältlich. Eine Führung können Sie für 9 € / 6 €* zu ihrem gewählten Termin dazu buchen. Bitte buchen Sie bis mindestens sieben Tage vor dem gewünschten Termin an der Opernkasse Unter den Linden 41 oder telefonisch unter (030) 47 99 74 00. Sie können zwischen Fleisch-, Fisch- und vegetarischem Hauptgericht wählen. Eine Weinbegleitung zum Drei-Gänge-Menü kann für 22€ pro Person am jeweiligen Abend unkompliziert beim Service dazu gebucht werden. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass aus technischen Gründen das Oper & Dinner-Arrangement leider nicht online gebucht werden kann.


Kategorie: Spezial

Nach dem großen Erfolg mit  Clivia  verschlägt es die Geschwister Pfister unter der bewährten Führung von Regisseur Stefan Huber dieses Mal in die Welt des Fußballs! Paul Abrahams Operette  Roxy und ihr Wunderteam  ist eine verrückt-turbulente Sportsatire über eine Braut auf der Flucht, die einer ganzen Fußballmannschaft den Kopf verdreht. Dazu die feurige Musik des  Ball im Savoy -Komponisten mit ihrer Mischung aus Jazz, Puszta und Operettenschmelz – abgerundet mit einem Schuss Stadiongesang. Während der Proben hat uns Christoph Marti (Roxy) die Namen der Fußballer seines Wunderteams verraten. Während der Proben hat uns Christoph Marti (Roxy) die Namen der Fußballer seines Wunderteams verraten. Die Mannschaft von Kapitän Gjurka Karoly feiert gerade den Sieg über das englische Team, da platzt die Braut Roxy ins Hotelzimmer der Fußballer, auf der Flucht vor ihrem dümmlichen Bräutigam Bobby und ihrem Onkel, dem schottischen Saucen-, Ketchup- und Mixed-Pickles-Fabrikanten Sam Cheswick, der dem Ruf seiner Landsleute in puncto Geiz und Sparsamkeit alle Ehre macht. Kurzerhand wird die »Braut, die sich nicht traut« im Gepäck verstaut und mit ins ungarische Trainingslager genommen. Doch Ex-Bräutigam Bobby und Sam Cheswick heften sich an ihre Fersen. Der eine, weil er seiner zukünftigen Ehegattin hinterhertrauert, der andere, weil er die aussichtsreiche Verbindung zum Sohn eines einflussreichen Automatenbuffets-Herstellers flöten gehen sieht. Doch auch Mannschaftskapitän Gjurka Karoly sieht sich vor Herausforderungen gestellt: Zum einen gilt es die Mannschaft für die Revanche gegen das englische Team fit zu machen – was nicht leichter wird, als sich ein Mädchenpensionat im gleichen Hotel wie die Fußballer einnistet. Zum anderen entdeckt Gjurka ungeahnte Gefühle für die neue Teamkameradin ... Die Liebesverwirrung droht gar in einer sportlichen und emotionalen Niederlage zu enden! Aber Roxy ist gewitzt und selbstbewusst genug, um nicht nur ihr Wunderteam, sondern auch sich selbst zum Sieg zu führen. Paul Abrahams Operette wurde unter dem Titel 3:1 für die Liebe 1936 in Budapest uraufgeführt, also gute fünf Jahre nach seinem Durchbruch in Berlin mit den drei Operetten Viktoria und ihr Husar, Blume von Hawaii und Ball im Savoy und nach Abrahams Rückkehr in seine ungarische Heimat im Zuge der Machtübernahme der Nationalsozialisten. 1937 bringt Abraham sein neuestes Werk als Roxy und ihr Wunderteam in Wien zur deutschsprachigen Erstaufführung, stilecht im Beisein der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft. Die von den Nationalsozialisten propagandistisch genutzte Austragung der Olympischen Spiele 1936 geben Abraham und seinen Librettisten reichlich Stoff für ihre parodistische Sportoperette mit Sitte und Moral als ergiebigem Ziel für unterhaltsamen Spott! Verwandlungen und das Spiel mit »Sitte und Moral« sind Markenzeichen der Geschwister Pfister, und so darf man gespannt sein auf eine schottische Ursli Pfister (Christoph Marti), die 11 Männer zum Tanzen bringt, auf Toni Pfister (Tobias Bonn) als singenden und tanzenden Fußballkapitän und auf Fräulein Schneider (Andreja Schneider) als resolute Pensionatsleiterin. Eines ist auf jeden Fall sicher: »Immer Sport, Sport, Sport ist das große Wort.« Libretto von Alfred Grünwald und Hans Weigel Bühnenpraktische Rekonstruktion von Matthias Grimmiger und Henning Hagedorn Neu eingerichtet von Kai Tietje und Stefan Huber


Kategorie: Operette

Di e s e Sais o n - zum l e t z t e n Mal! Paul Abraham, Oscar Straus, Emmerich Kálmán – nur drei von vielen Komponisten, die mit ihren Operetten in den 1920er und 30er Jahren große Erfolge am Metropol-Theater (im Gebäude der heutigen Komischen Oper Berlin) feierten. Aufgrund ihrer jüdischen Wurzeln fielen ihre Werke ab 1933 der rassistischen Kulturpolitik der Nationalsozialisten zum Opfer. Von einem Tag auf den anderen wurden aus gefeierten Stars Verfolgte, die ins Exil flohen. Von diesem tiefgreifenden kulturellen Einschnitt konnte sich gerade die Operette auch nach dem Krieg Jahrzehnte lang nicht erholen. Mit Beginn seiner Intendanz nahm Barrie Kosky diesen losen Faden einer zerschnittenen Tradition wieder auf, brachte verdrängte und vergessene Werke  – wie z. B. Eine Frau, die weiß, was sie will! von Oscar Straus, Arizona Lady oder Marinka von Emmerich Kálmán – szenisch oder in konzertanter Form wieder auf den Spielplan. So läutete Barrie Kosky gleich von seiner ersten Spielzeit 2012/2013 an mit Paul Abrahams  Ball im Savoy  eine Operetten-Renaissance ein, von der alsbald auch andere Opernhäuser im deutschsprachigen Raum erfasst wurden. Das 1932 in Berlin (mit dem Orchester des Metropol-Theaters) uraufgeführte Meisterstück aus der Feder des jüdisch-ungarischen Komponisten Paul Abraham, eine schillernde Revue rund um Liebe, Sex und Paso Doble, erlebte 80 Jahre nach der Uraufführung seine Wiedererweckung in der Behrenstraße und zählt seitdem zu den Kassenschlagern des Hauses. Nun öffnet sich zum letzten Mal der Vorhang für die verrückte Geschichte rund um ein frisch vermähltes Society-Paar, dessen Treue auf die Probe gestellt wird. Abrahams Musik dazu ist eine mitreißende Mischung aus Berliner Jazz, ungarischem Csárdás und wienerischem Schmelz und jiddischem Klezmer. Auch in der letzten Runde mit dabei: drei der großen Operetten Diven unserer Tage – Dagmar Manzel, Katharine Mehrling und Helmut Baumann. »Ein furioser Tanz auf dem Vulkan … mehr als drei Stunden Kabarett-Spektakel zwischen Doppelbödigkeit und Augenzwinkern.« [dpa]   In dieser verrückten, temporeichen Komödie trifft doppelbödiger Humor à la Feydeau auf die Bissigkeit einer  Fledermaus  – zu jazzigen Foxtrottklängen! Unter der Oberfläche bürgerlicher Moral brodelt es gehörig. Nur im Tanz lässt der Druck sich entladen. Zwar sollte sich der Tanz im Savoy alsbald als ein Tanz auf dem Vulkan erweisen und mit der politischen Zeitenwende ein abruptes Ende finden. Doch mit seinen weltoffenen Charakteren und glänzenden Shownummern wie »Wenn wir Türken küssen« und »Es ist so schön, am Abend bummeln zu gehen« schuf Abraham ein Meisterwerk auf dem Gebiet der Operette, das nicht zuletzt dank Barrie Koskys Neuinszenierung der Vergessenheit wieder entrissen werden konnte. Text von Alfred Grünwald und Fritz Löhner-Beda Im Repertoire seit 9. Juni 2013


Kategorie: Operette

Nach dem atemberaubenden Erfolg der  Zauberflöte , die von Berlin aus ihren Siegeszug über die ganze Welt angetreten hat, ist die britische Theatertruppe »1927« an die Komische Oper Berlin zurückgekehrt – mit zwei Werken, die wie gemacht zu sein scheinen für die schier grenzenlose Fantasie der Bilderzauberer und ihre staunenmachende Kombination von Animation und live agierenden Darstellerinnen und Darstellern … Eine zum Leben erweckte Puppe, die den Fängen ihres sadistischen Meisters zu entfliehen versucht, und ein ungezogenes, zerstörungswütiges Kind, das einen wahren Albtraum erlebt, als die von ihm malträtierten Gegenstände wie Uhr, Teekanne oder Tapete zum Leben erwachen – ein Doppelabend über Zurechtweisung und Manipulation, über Erwachsenwerden und die Emanzipierung von (falschen) Zwängen und über den unbändigen Drang nach Freiheit. Bühne, Klänge, Sänger*innen und Akrobat*innen verschmelzen in den Bildwelten der britischen Theatertruppe »1927« mit ihrer staunenmachenden Kombination von Animation und live agierenden Menschen zu einem »wilden Flug durch Abenteuerwelten« [Deutschlandfunk Kultur]. Text »L'Enfant« von Colette Im Repertoire seit 28. Januar 2017 Eine Koproduktion mit der Deutschen Oper am Rhein


Kategorie: Oper

Ainārs Rubiķis, neuer Generalmusikdirektor der Komischen Oper Berlin, dirigiert Strauss’ Meisterwerk über Liebe und Vergänglichkeit: Unaufhaltsam schreitet die Zeit voran, nicht an uns vorbei, sondern durch uns hindurch. Plötzlich zeigt sich die Liebe nicht mehr jung, sondern unpassend. Unerhörte Anmaßungen, schützende Maskierungen und einsame Kämpfe hinterlassen ihre Spuren auf einem verliebten blutjungen Pärchen, einer reifen Feldmarschallin und einem derben Baron. »Dieser Abend ist eine Sensation. Als tanzte die ganze große müde Stadt plötzlich Walzer. Als fiele ihr und uns wie Schuppen von den Augen, was wir schon immer wussten und woran wir bloß nicht mehr zu glauben wagten.« [Der Tagesspiegel] Libretto von Hugo von Hofmannsthal [1911] Im Repertoire seit 2. April 2006


Kategorie: Oper

Nach dem großen Erfolg mit  Clivia  verschlägt es die Geschwister Pfister unter der bewährten Führung von Regisseur Stefan Huber dieses Mal in die Welt des Fußballs! Paul Abrahams Operette  Roxy und ihr Wunderteam  ist eine verrückt-turbulente Sportsatire über eine Braut auf der Flucht, die einer ganzen Fußballmannschaft den Kopf verdreht. Dazu die feurige Musik des  Ball im Savoy -Komponisten mit ihrer Mischung aus Jazz, Puszta und Operettenschmelz – abgerundet mit einem Schuss Stadiongesang. Während der Proben hat uns Christoph Marti (Roxy) die Namen der Fußballer seines Wunderteams verraten. Während der Proben hat uns Christoph Marti (Roxy) die Namen der Fußballer seines Wunderteams verraten. Die Mannschaft von Kapitän Gjurka Karoly feiert gerade den Sieg über das englische Team, da platzt die Braut Roxy ins Hotelzimmer der Fußballer, auf der Flucht vor ihrem dümmlichen Bräutigam Bobby und ihrem Onkel, dem schottischen Saucen-, Ketchup- und Mixed-Pickles-Fabrikanten Sam Cheswick, der dem Ruf seiner Landsleute in puncto Geiz und Sparsamkeit alle Ehre macht. Kurzerhand wird die »Braut, die sich nicht traut« im Gepäck verstaut und mit ins ungarische Trainingslager genommen. Doch Ex-Bräutigam Bobby und Sam Cheswick heften sich an ihre Fersen. Der eine, weil er seiner zukünftigen Ehegattin hinterhertrauert, der andere, weil er die aussichtsreiche Verbindung zum Sohn eines einflussreichen Automatenbuffets-Herstellers flöten gehen sieht. Doch auch Mannschaftskapitän Gjurka Karoly sieht sich vor Herausforderungen gestellt: Zum einen gilt es die Mannschaft für die Revanche gegen das englische Team fit zu machen – was nicht leichter wird, als sich ein Mädchenpensionat im gleichen Hotel wie die Fußballer einnistet. Zum anderen entdeckt Gjurka ungeahnte Gefühle für die neue Teamkameradin ... Die Liebesverwirrung droht gar in einer sportlichen und emotionalen Niederlage zu enden! Aber Roxy ist gewitzt und selbstbewusst genug, um nicht nur ihr Wunderteam, sondern auch sich selbst zum Sieg zu führen. Paul Abrahams Operette wurde unter dem Titel 3:1 für die Liebe 1936 in Budapest uraufgeführt, also gute fünf Jahre nach seinem Durchbruch in Berlin mit den drei Operetten Viktoria und ihr Husar, Blume von Hawaii und Ball im Savoy und nach Abrahams Rückkehr in seine ungarische Heimat im Zuge der Machtübernahme der Nationalsozialisten. 1937 bringt Abraham sein neuestes Werk als Roxy und ihr Wunderteam in Wien zur deutschsprachigen Erstaufführung, stilecht im Beisein der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft. Die von den Nationalsozialisten propagandistisch genutzte Austragung der Olympischen Spiele 1936 geben Abraham und seinen Librettisten reichlich Stoff für ihre parodistische Sportoperette mit Sitte und Moral als ergiebigem Ziel für unterhaltsamen Spott! Verwandlungen und das Spiel mit »Sitte und Moral« sind Markenzeichen der Geschwister Pfister, und so darf man gespannt sein auf eine schottische Ursli Pfister (Christoph Marti), die 11 Männer zum Tanzen bringt, auf Toni Pfister (Tobias Bonn) als singenden und tanzenden Fußballkapitän und auf Fräulein Schneider (Andreja Schneider) als resolute Pensionatsleiterin. Eines ist auf jeden Fall sicher: »Immer Sport, Sport, Sport ist das große Wort.« Libretto von Alfred Grünwald und Hans Weigel Bühnenpraktische Rekonstruktion von Matthias Grimmiger und Henning Hagedorn Neu eingerichtet von Kai Tietje und Stefan Huber


Kategorie: Operette

Nach dem atemberaubenden Erfolg der  Zauberflöte , die von Berlin aus ihren Siegeszug über die ganze Welt angetreten hat, ist die britische Theatertruppe »1927« an die Komische Oper Berlin zurückgekehrt – mit zwei Werken, die wie gemacht zu sein scheinen für die schier grenzenlose Fantasie der Bilderzauberer und ihre staunenmachende Kombination von Animation und live agierenden Darstellerinnen und Darstellern … Eine zum Leben erweckte Puppe, die den Fängen ihres sadistischen Meisters zu entfliehen versucht, und ein ungezogenes, zerstörungswütiges Kind, das einen wahren Albtraum erlebt, als die von ihm malträtierten Gegenstände wie Uhr, Teekanne oder Tapete zum Leben erwachen – ein Doppelabend über Zurechtweisung und Manipulation, über Erwachsenwerden und die Emanzipierung von (falschen) Zwängen und über den unbändigen Drang nach Freiheit. Bühne, Klänge, Sänger*innen und Akrobat*innen verschmelzen in den Bildwelten der britischen Theatertruppe »1927« mit ihrer staunenmachenden Kombination von Animation und live agierenden Menschen zu einem »wilden Flug durch Abenteuerwelten« [Deutschlandfunk Kultur]. Text »L'Enfant« von Colette Im Repertoire seit 28. Januar 2017 Eine Koproduktion mit der Deutschen Oper am Rhein


Kategorie: Oper

Wolfgang Amadeus Mozart Konzert für Klavier und Orchester Nr. 9 Es-Dur KV 271 Jeunehomme Konzert für Klavier und Orchester Nr. 27 B-Dur KV 595 Ludwig van Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 G-Dur op. 58 Ein Fixstern am Klassikhimmel – der österreichische Pianist Rudolf Buchbinder gehört seit Jahrzehnten zu den weltweit erfolgreichsten Klaviersolisten. Wie kaum ein Künstler beherrscht er das Repertoire der Wiener Klassik. Neben Beethovens 4. Klavierkonzert präsentiert er als musikalischer Leiter und Solist mit dem außergewöhnlichen Jeunehomme -Konzert ein sehr frühes, mit dem B-Dur-Klavierkonzert KV 595 das allerletzte Klavierkonzert aus der Feder Mozarts – virtuos! Für alle Konzertbesucher: am 21. Juni ist die Fête de la Musique Berlin! Seien Sie bei einem Singalong dabei und singen Sie mit Chordirektor David Cavelius die »Ode an die Freude« und »Es ist so schön am Abend bummeln zu gehen», im Foyer - 19 Uhr! Fête de la Musique Berlin Teilen sie es mit Ihren Freunden! Facebook Twitter


Kategorie: Klassik

Von der Figurine zum maßgeschneiderten Kostüm Was macht ein Gewandmeister? Wer hilft, wenn während der Vorstellung plötzlich eine Naht reißt? Wie lässt man Stoffe altern? Wie schneidert man einer Meerjungfrau den Fischschwanz? In Spritzmalerei, Fundus und Kostümwerkstatt erleben Sie, wie ein Kostüm entsteht, wer daran beteiligt ist und was vor, während und nach der Vorstellung mit einem Kostüm geschieht. Begrenzte Teilnehmeranzahl! Empfohlen ab 8 Jahren Weitere Informationen oder Gruppenanmeldungen: Telefon: 030 202 60 223 Mail:  fuehrungen@komische-oper-berlin.de Veranstaltung teilen Facebook Twitter Spi e l t e r m i n e Zeig' mir mehr! weniger Mi 29.05. Petruschka / L’Enfant et les Sortilèges Mi 29.05. Nachtkonzert 4: Hämmerklavier Do 30.05. van Dijk | Eyal Fr 31.05. Roxy und ihr Wunderteam Sa 01.06. Führung Spezial Maske Sa 01.06. Führung Spezial Maske Sa 01.06. van Dijk | Eyal Mi 29.05. 19:30 Petruschka / L’Enfant et les Sortilèges Mi 29.05. 23:00 Nachtkonzert 4: Hämmerklavier Do 30.05. 19:30 van Dijk | Eyal Fr 31.05. 19:30 Roxy und ihr Wunderteam Sa 01.06. 14:00 Führung Spezial Maske Sa 01.06. 16:00 Führung Spezial Maske Sa 01.06. 19:30 van Dijk | Eyal So 02.06. 19:00 Ball im Savoy Mo 03.06. 11:00 Berliner Sing Along Mo 03.06. 19:30 Salon der Komischen Oper Berlin und der Schering Stiftung Fr 07.06. 16:00 Führung Spezial Bühnenbild Fr 07.06. 19:30 Roxy und ihr Wunderteam Sa 08.06. 14:00 Führung Spezial Requisite Sa 08.06. 18:00 Der Rosenkavalier


Kategorie: Führung

Fritz Langs berühmter Kriminalfilm aus dem Jahre 1931 in einer Vertonung des mehrfach ausgezeichneten Pianisten und Komponisten Moritz Eggert, in der sich Sprache, Geräusche und Musik zu einem irisierenden Klanggemälde vereinen. Im Zentrum von Barrie Koskys Inszenierung steht die schillernde Figur des von der Stadtmeute gehetzten Mörders, verkörpert von dem international erfolgreichen texanischen Bariton Scott Hendricks. Facebook Twitter Facebook Twitter Die Stadt ist in Aufruhr! Ein Serienmörder treibt sein Unwesen. Mehrere Mädchen sind bereits tot aufgefunden worden. Mit Hochdruck und allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln fahndet die Polizei nach dem Täter. Auch die Kriminellen der Stadt bleiben nicht untätig. Denn die erhöhte polizeiliche Aktivität mit ihren Razzien und Hausdurchsuchungen ist in jeglicher Hinsicht »berufsschädigend«. So sieht sich der Täter, letztlich Opfer seiner krankhaften Triebe, nicht nur von der Polizei, sondern von allen Dieben, Einbrechern, Huren, Hehlern, Bettlern und Betrügern der Stadt verfolgt, gejagt und in den Wahnsinn getrieben. Fritz Langs Film, eine der ersten deutschen Tonfilmproduktionen, wirft in für seine Zeit geradezu revolutionärer Weise die Frage nach der Schuldfähigkeit eines krankhaften Mörders auf. Angesichts einer alle Bevölkerungsschichten erfassenden Hetzjagd scheint der Täter immer mehr zum Opfer zu werden. Die Stadt selbst mit ihren Menschen, Autos, Gebäuden, Gerüchen und Geräuschen wird im Kopf des Gejagten zunehmend zum bedrohlichen Gegenspieler. Obwohl diese Großstadt nicht näher benannt wird, atmet der Film die Atmosphäre des Berlins der 1920er Jahre. Unter Verwendung von Kinderliedern und von Gedichten des in Berlin geborenen deutsch-jüdischen Schriftstellers Walter Mehring entwirft Komponist Moritz Eggert, in dessen Œuvre sich mehr als 20 ebenso eigenwillige wie verschiedenartige Bühnen­werke finden, ein Musiktheater zwischen Radiohörspiel, Dreigroschenoper und Großstadtsinfonie. Libretto von Barrie Kosky und Ulrich Lenz nach dem gleichnamigen Film von Fritz Lang und unter Verwendung von Gedichten von Walter Mehring Auftragswerk der Komischen Oper Berlin, finanziert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung und Dr. Marshall E. Kavesh und Martin Laiblin M – wi e M a sk e ! In dieser Inszenierung war die Herstellung der Masken von besonderem Aufwand, deshalb haben wir in den Wochen vor der Uraufführung unserem Team der Maske und des Kostümwesens über die Schulter geschaut! In dieser Inszenierung war die Herstellung der Masken von besonderem Aufwand, deshalb haben wir in den Wochen vor der Uraufführung unserem Team der Maske und des Kostümwesens über die Schulter geschaut! GEFÖRDERT VON Medienpartner Erzähl' deinen Freunden von uns! Facebook Twitter


Kategorie: Oper

Ainārs Rubiķis, neuer Generalmusikdirektor der Komischen Oper Berlin, dirigiert Strauss’ Meisterwerk über Liebe und Vergänglichkeit: Unaufhaltsam schreitet die Zeit voran, nicht an uns vorbei, sondern durch uns hindurch. Plötzlich zeigt sich die Liebe nicht mehr jung, sondern unpassend. Unerhörte Anmaßungen, schützende Maskierungen und einsame Kämpfe hinterlassen ihre Spuren auf einem verliebten blutjungen Pärchen, einer reifen Feldmarschallin und einem derben Baron. »Dieser Abend ist eine Sensation. Als tanzte die ganze große müde Stadt plötzlich Walzer. Als fiele ihr und uns wie Schuppen von den Augen, was wir schon immer wussten und woran wir bloß nicht mehr zu glauben wagten.« [Der Tagesspiegel] Libretto von Hugo von Hofmannsthal [1911] Im Repertoire seit 2. April 2006


Kategorie: Oper

Werke von Mozart, Schostakowitsch und Hindemith Mit Sophie Heinrich, Evan Rynes, Violine.- Anton Loginov, Viola.- Johannes Lamotke, Horn und anderen


Kategorie: Klassik

Comeback nach über fünfzehn Jahren! Der Grandseigneur des realistischen Musiktheaters ist zurück – und erfüllt sich einen lang gehegten Traum: Harry Kupfer, der im Haus an der Behrenstraße Theatergeschichte schrieb, inszeniert mit Georg Friedrich Händels meisterhafter Barockoper  Poros  einen fundamentalen Konflikt europäischer Moderne.  Indien zu Beginn des 18. Jahrhunderts: Zwei Welten prallen aufeinander! Im Auftrag der englischen Krone ist der Offizier Alexander auf langer Eroberungsfahrt in Richtung des Subkontinents, als Vorhut der britischen Kolonisierung will er den indischen König Poros niederringen. Mit dem Auftauchen Mahamayas, einer schönen und von allen Männern begehrten Königin im indischen Reich, entwickelt sich das Treffen der völlig verschiedenen Kulturen zu einem Kampf, den nur gewinnen kann, wer das Handwerk des Krieges ebenso beherrscht wie die Künste von Verstellung und Verführung, bis zuletzt Poros’ Mut eine überraschende Wendung mit sich bringt und Liebe und gegenseitige Anerkennung utopische Triumphe feiern. Die Vorlage zu Händels 1731 uraufgeführtem Werk entstammt der Feder des berühmtesten Librettisten der Operngeschichte: Pietro Metastasio. Gleich sechs verschiedene Komponisten nahmen sich zu Beginn des 18. Jahrhunderts dieses Werkes an, das eine Episode aus dem Indienfeldzug des antiken Eroberers Alexander des Großen erzählt. Händels Bearbeitung des Stoffes entwickelt die Konflikte in einem Kammerspiel, dessen aufwühlende und berührende Musik Ton für Ton von größter Theaterleidenschaft und Menschenkenntnis durchdrungen ist. Libretto nach dem dramma per musica Alessandro nell’Indie von Pietro Metastasio Nachdichtung aus dem Italienischen von Susanne Felicitas Wolf


Kategorie: Oper

Fritz Langs berühmter Kriminalfilm aus dem Jahre 1931 in einer Vertonung des mehrfach ausgezeichneten Pianisten und Komponisten Moritz Eggert, in der sich Sprache, Geräusche und Musik zu einem irisierenden Klanggemälde vereinen. Im Zentrum von Barrie Koskys Inszenierung steht die schillernde Figur des von der Stadtmeute gehetzten Mörders, verkörpert von dem international erfolgreichen texanischen Bariton Scott Hendricks. Facebook Twitter Facebook Twitter Die Stadt ist in Aufruhr! Ein Serienmörder treibt sein Unwesen. Mehrere Mädchen sind bereits tot aufgefunden worden. Mit Hochdruck und allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln fahndet die Polizei nach dem Täter. Auch die Kriminellen der Stadt bleiben nicht untätig. Denn die erhöhte polizeiliche Aktivität mit ihren Razzien und Hausdurchsuchungen ist in jeglicher Hinsicht »berufsschädigend«. So sieht sich der Täter, letztlich Opfer seiner krankhaften Triebe, nicht nur von der Polizei, sondern von allen Dieben, Einbrechern, Huren, Hehlern, Bettlern und Betrügern der Stadt verfolgt, gejagt und in den Wahnsinn getrieben. Fritz Langs Film, eine der ersten deutschen Tonfilmproduktionen, wirft in für seine Zeit geradezu revolutionärer Weise die Frage nach der Schuldfähigkeit eines krankhaften Mörders auf. Angesichts einer alle Bevölkerungsschichten erfassenden Hetzjagd scheint der Täter immer mehr zum Opfer zu werden. Die Stadt selbst mit ihren Menschen, Autos, Gebäuden, Gerüchen und Geräuschen wird im Kopf des Gejagten zunehmend zum bedrohlichen Gegenspieler. Obwohl diese Großstadt nicht näher benannt wird, atmet der Film die Atmosphäre des Berlins der 1920er Jahre. Unter Verwendung von Kinderliedern und von Gedichten des in Berlin geborenen deutsch-jüdischen Schriftstellers Walter Mehring entwirft Komponist Moritz Eggert, in dessen Œuvre sich mehr als 20 ebenso eigenwillige wie verschiedenartige Bühnen­werke finden, ein Musiktheater zwischen Radiohörspiel, Dreigroschenoper und Großstadtsinfonie. Libretto von Barrie Kosky und Ulrich Lenz nach dem gleichnamigen Film von Fritz Lang und unter Verwendung von Gedichten von Walter Mehring Auftragswerk der Komischen Oper Berlin, finanziert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung und Dr. Marshall E. Kavesh und Martin Laiblin M – wi e M a sk e ! In dieser Inszenierung war die Herstellung der Masken von besonderem Aufwand, deshalb haben wir in den Wochen vor der Uraufführung unserem Team der Maske und des Kostümwesens über die Schulter geschaut! In dieser Inszenierung war die Herstellung der Masken von besonderem Aufwand, deshalb haben wir in den Wochen vor der Uraufführung unserem Team der Maske und des Kostümwesens über die Schulter geschaut! GEFÖRDERT VON Medienpartner Erzähl' deinen Freunden von uns! Facebook Twitter


Kategorie: Oper

Nach dem großen Erfolg mit  Clivia  verschlägt es die Geschwister Pfister unter der bewährten Führung von Regisseur Stefan Huber dieses Mal in die Welt des Fußballs! Paul Abrahams Operette  Roxy und ihr Wunderteam  ist eine verrückt-turbulente Sportsatire über eine Braut auf der Flucht, die einer ganzen Fußballmannschaft den Kopf verdreht. Dazu die feurige Musik des  Ball im Savoy -Komponisten mit ihrer Mischung aus Jazz, Puszta und Operettenschmelz – abgerundet mit einem Schuss Stadiongesang. Während der Proben hat uns Christoph Marti (Roxy) die Namen der Fußballer seines Wunderteams verraten. Während der Proben hat uns Christoph Marti (Roxy) die Namen der Fußballer seines Wunderteams verraten. Die Mannschaft von Kapitän Gjurka Karoly feiert gerade den Sieg über das englische Team, da platzt die Braut Roxy ins Hotelzimmer der Fußballer, auf der Flucht vor ihrem dümmlichen Bräutigam Bobby und ihrem Onkel, dem schottischen Saucen-, Ketchup- und Mixed-Pickles-Fabrikanten Sam Cheswick, der dem Ruf seiner Landsleute in puncto Geiz und Sparsamkeit alle Ehre macht. Kurzerhand wird die »Braut, die sich nicht traut« im Gepäck verstaut und mit ins ungarische Trainingslager genommen. Doch Ex-Bräutigam Bobby und Sam Cheswick heften sich an ihre Fersen. Der eine, weil er seiner zukünftigen Ehegattin hinterhertrauert, der andere, weil er die aussichtsreiche Verbindung zum Sohn eines einflussreichen Automatenbuffets-Herstellers flöten gehen sieht. Doch auch Mannschaftskapitän Gjurka Karoly sieht sich vor Herausforderungen gestellt: Zum einen gilt es die Mannschaft für die Revanche gegen das englische Team fit zu machen – was nicht leichter wird, als sich ein Mädchenpensionat im gleichen Hotel wie die Fußballer einnistet. Zum anderen entdeckt Gjurka ungeahnte Gefühle für die neue Teamkameradin ... Die Liebesverwirrung droht gar in einer sportlichen und emotionalen Niederlage zu enden! Aber Roxy ist gewitzt und selbstbewusst genug, um nicht nur ihr Wunderteam, sondern auch sich selbst zum Sieg zu führen. Paul Abrahams Operette wurde unter dem Titel 3:1 für die Liebe 1936 in Budapest uraufgeführt, also gute fünf Jahre nach seinem Durchbruch in Berlin mit den drei Operetten Viktoria und ihr Husar, Blume von Hawaii und Ball im Savoy und nach Abrahams Rückkehr in seine ungarische Heimat im Zuge der Machtübernahme der Nationalsozialisten. 1937 bringt Abraham sein neuestes Werk als Roxy und ihr Wunderteam in Wien zur deutschsprachigen Erstaufführung, stilecht im Beisein der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft. Die von den Nationalsozialisten propagandistisch genutzte Austragung der Olympischen Spiele 1936 geben Abraham und seinen Librettisten reichlich Stoff für ihre parodistische Sportoperette mit Sitte und Moral als ergiebigem Ziel für unterhaltsamen Spott! Verwandlungen und das Spiel mit »Sitte und Moral« sind Markenzeichen der Geschwister Pfister, und so darf man gespannt sein auf eine schottische Ursli Pfister (Christoph Marti), die 11 Männer zum Tanzen bringt, auf Toni Pfister (Tobias Bonn) als singenden und tanzenden Fußballkapitän und auf Fräulein Schneider (Andreja Schneider) als resolute Pensionatsleiterin. Eines ist auf jeden Fall sicher: »Immer Sport, Sport, Sport ist das große Wort.« Libretto von Alfred Grünwald und Hans Weigel Bühnenpraktische Rekonstruktion von Matthias Grimmiger und Henning Hagedorn Neu eingerichtet von Kai Tietje und Stefan Huber


Kategorie: Operette

Führungen hinter die Kulissen des Opernhauses Wieso ist die Komische Oper Berlin außen so schlicht, während der Zuschauersaal im Inneren im neobarocken Stil errichtet ist? Wie kam es 1947 zur fast schon legendären Gründung der Komischen Oper Berlin und welche Ideen hatte ihr Gründer, Walter Felsenstein? Was bringt die Bühne zum Drehen und wie viele Menschen sind an einer Opern- oder Konzertaufführung beteiligt? Diese und viele weitere Fragen zur Geschichte und zum täglichen Opernbetrieb werden bei einem Blick hinter die Kulissen beantwortet. Fachkundig geführt von Yvonne Trawny gehen die Besucher*innen vom Foyer in den Zuschauerraum, erleben Unterbühne und Orchestergraben – und natürlich die Bühne, auf der das technische Einrichten der abendlichen Vorstellung aus nächster Nähe beobachtet werden kann. Begrenzte Teilnehmerzahl! Empfohlen für Besucher ab 8 Jahren Weitere Informationen oder Gruppenanmeldungen: Telefon: 030 202 60 223 Mail:  fuehrungen@komische-oper-berlin.de Veranstaltung teilen Facebook Twitter Spi e l t e r m i n e Zeig' mir mehr! weniger Mi 29.05. Petruschka / L’Enfant et les Sortilèges Mi 29.05. Nachtkonzert 4: Hämmerklavier Do 30.05. van Dijk | Eyal Fr 31.05. Roxy und ihr Wunderteam Sa 01.06. Führung Spezial Maske Sa 01.06. Führung Spezial Maske Sa 01.06. van Dijk | Eyal Mi 29.05. 19:30 Petruschka / L’Enfant et les Sortilèges Mi 29.05. 23:00 Nachtkonzert 4: Hämmerklavier Do 30.05. 19:30 van Dijk | Eyal Fr 31.05. 19:30 Roxy und ihr Wunderteam Sa 01.06. 14:00 Führung Spezial Maske Sa 01.06. 16:00 Führung Spezial Maske Sa 01.06. 19:30 van Dijk | Eyal So 02.06. 19:00 Ball im Savoy Mo 03.06. 11:00 Berliner Sing Along Mo 03.06. 19:30 Salon der Komischen Oper Berlin und der Schering Stiftung Fr 07.06. 16:00 Führung Spezial Bühnenbild Fr 07.06. 19:30 Roxy und ihr Wunderteam Sa 08.06. 14:00 Führung Spezial Requisite Sa 08.06. 18:00 Der Rosenkavalier


Kategorie: Führung

Mit einem musikalischen Psychothriller über die Schwierigkeit loszulassen und die Notwendigkeit, es dennoch zu tun, gibt der kanadische Star-Regisseur Robert Carsen an der Seite des neuen Generalmusikdirektors Ainārs Rubiķis sein Debüt an der Komischen Oper Berlin. In den Hauptrollen sind die Amerikanerin Sara Jakubiak, deren »beeindruckend samtweichen Sopran« die New York Times bestaunte, und Aleš Briscein, am Haus zuletzt als Lenski in Jewgeni Onegin gefeiert, zu erleben. Facebook Twitter Facebook Twitter Nach dem Tod seiner Frau Marie hat sich Paul vollkommen in seine »Kirche des Gewesenen« zurückgezogen. Abgeschottet nach außen lebt er einzig der Erinnerung an die Verstorbene, als eines Tages die Tänzerin Marietta auftaucht, die Marie zum Verwechseln ähnlich sieht. Er verliebt sich in sie und will doch letztlich nur die verlorene Tote wieder zum Leben erwecken. Immer mehr verstrickt sich Paul in seiner besessenen Liebe, bis es zur Katastrophe kommt. Oder war alles nur ein Traum? Ein Streich des Unbewussten? Welches Geheimnis verbirgt sich hinter dem Tod der geliebten Frau? Tief hinein ins undurchdringbare Gewirr des Unbewussten führt das spätromantische Meisterwerk des erst 20-jährigen Korngold. Als Vorlage der Oper diente der symbolistische Kultroman Bruges-la-Morte (Das tote Brügge) des Belgiers Georges Rodenbach, der in seiner Morbidität und symbolträchtigen Vieldeutigkeit ganz den Geist des Fin de Siècle atmet. Korngold, der sich mit seinem ersten abendfüllenden Bühnenwerk die Opernwelt eroberte, zählte zeitweilig neben Richard Strauss zu den meistgespielten Komponisten auf deutschsprachigen Bühnen, ehe die Nationalsozialisten seiner Opernkarriere ein jähes Ende setzten. In den letzten Jahrzehnten erfährt Korngolds Werk endlich die ihm gebührende Renaissance. Libretto von Paul Schott, nach dem Roman Bruges-la-Morte von Georges Rodenbach HANDLUNG L'INTRIGUE KONU Die unbeantworteten Fragen ... Regisseur Robert Carsen und Dirigent Ainārs Rubiķis über Leerstellen, Manie und Leichtigkeit Das P r o g r ammh e f t zum Blä t t e r n ... Danke Erzähl' deinen Freunden von uns! Facebook Twitter


Kategorie: Oper

»E come vivo? Vivo!« Barrie Kosky inszeniert mit Giacomo Puccinis Meisterwerk  La Bohème,  ein Schlüsselwerk modernen Lebens im Paris des 19. Jahrhunderts. Ein Porträt des atemlosen Lebens junger Menschen, zwischen Kunst, Liebessehnsucht und moderner Vereinzelung. Marcello liebt Musetta, und die zerbrechliche Mimì den überschwänglichen Dichter Rodolfo – bis der Tod die junge Liebe jäh vereisen lässt. Das Leben ist groß! Und es ist kalt ... am Weihnachtsabend um 1830, im Pariser Quartier Latin. Nicht für die Miete, nicht fürs Feuerholz und nicht fürs Festmahl reicht das Geld der Bohémiens Rodolfo, Marcello, Colline und Schaunard. Zwar sind sie mittellos, doch reich an Lebenslust und im Herzen ganz entflammt: Der Poet Rodolfo liebt Mimì, sein Freund Marcello verfällt, einmal mehr, der schönen Musetta. Die Künstler feiern, streiten, leiden und lieben durch den Winter – bis Rodolfo, aus finanzieller Not und Überforderung, die todkranke Mimì verlässt. Erst im letzten Augenblick realisieren er und die Freunde, welche Geschenke die Liebe und ihr Leben sind … doch es ist zu spät. Ein literarisches Denkmal ist jener zur Mitte des 19. Jahrhunderts entstandene Roman, mit dem der französische Schriftsteller Henri Murger seine Zeit, seine Freunde und sein eigenes Leben im legendären Pariser Künstlerviertel verewigte. Seine Szenen aus dem Leben der Bohème schildern das Leiden, Feiern und Lieben einer frühen Subkultur, deren antibürgerlicher Lebensstil spätestens mit Giacomo Puccinis genialer Bearbeitung des Stoffes für die Opernbühne zum Inbegriff modernen Künstlertums wurde. Die 1896 uraufgeführte Partitur schildert große Gesellschaftsbilder in realistischen Klangfarben, kontrastiert Großstadt-Ensembles mit Momenten zarter Innerlichkeit, die in überwältigenden Gefühlsausbrüchen zu einer bewegenden Allegorie der Kunst, des Lebens und seiner Flüchtigkeit werden. Szenen aus »La Vie de bohème« von Henri Murger in vier Bildern [1896] Libretto von Luigi Illica und Giuseppe Giacosa


Kategorie: Oper

Nach dem überwältigenden Erfolg der von aller Patina befreiten West Side Story inszeniert Barrie Kosky nun mit Leonard Bernsteins weniger bekannten Comic Operetta Candide ein Werk, das in keine Schublade zu passen scheint: Das rasante Voltaire-Operetten-Musical rund um die Frage »Warum passieren guten Menschen schlimme Sachen?« ist wildes Roadmovie, satirische Philosophiestunde und eine Liebeserklärung an die europäische Musikgeschichte zugleich! Knall auf Fall muss der nicht ganz so wohlgeborene Candide nach der Enthüllung seiner Liebe zur edlen Baronesse Kunigunde die geliebte Heimat verlassen. Arglos und unbekümmert macht er sich auf eine Reise durch die Welt, angetrieben vom Credo seines Lehrers Pangloss, das da lautet: Die Welt, wie sie ist, ist die einzige, die es gibt, und folglich auch die bestmögliche. Nun begegnet Candide auf seiner Reise von Bulgarien bis Lissabon, von Paraguay bis Venedig allerdings nichts als haarsträubende Grausamkeit von Natur und Mensch: Krieg, Prostitution, Menschenhandel, Erdbeben und gleich eine Vielzahl an verschiedensten Morden. Vom promiskuitiven, erstochenen Großinqusitor bis zum erhängten und wiederaufstehenden Philosophen pflastern bizarre Tote und Untote den Weg von Candides wundersamer Reise. Doch angetrieben durch seinen unüberwindbaren Optimismus, lässt sich Candide von nichts in seinem Glauben an das Gute und an die Liebe zu Kunigunde beirren. Schließlich darf er sein Herzblatt nach unzähligen Abenteuern rund um den Globus endlich wieder in die Arme schließen – doch was ist nach all dem Erlebten noch geblieben von der einst schwärmerischen Liebe? Voltaire, Ikone der französischen Philosophie, schuf 1759 mit seiner satirischen Novelle Candide ou l’Optimisme einen Meilenstein der europäischen Aufklärung. Scharfzüngig, und stets die Wirklichkeit im Blick, kritisierte er die weltbejahenden Lehren deutscher Philosophen wie Gottfried Wilhelm Leibniz und Christian Wolff. Ein außergewöhnlich anspruchsvoller Stoff für ein Musical, dessen sich Leonard Bernstein 1953, unmittelbar nach seinen ersten Broadway-Erfolgen, annahm. Während seine fast gleichzeitig komponierte West Side Story amerikanischer kaum sein könnte, gilt Candide als Bernsteins Liebeserklärung an die europäische Musikgeschichte. Nach zahlreichen Versionen liegt seit Ende der 1990er Jahre eine Fassung vor, die sich mit ihrem scharfen Humor am voltaireschen Original orientiert und Bernsteins mitreißende Musik zu seiner Comic Operetta voll zur Geltung bringt. Barrie Koskys Inszenierung, mit mehr als 800 Kostümen auf fast leerer Bühne, schlägt einen wilden Bogen von der Aufklärung bis in unsere Gegenwart! Bitter-bissig bestechende Unterhaltung, aktueller denn je! Comic Operetta in zwei Akten von Leonard Bernstein [1956/1999] Fassung des Royal National Theatre in großer Orchesterbesetzung Buch von Hugh Wheeler nach der Novelle Candide ou l’Optimisme von Voltaire Adaptiert von John Caird Songtexte von Richard Wilbur Zusätzliche Songtexte von Stephen Sondheim, John Latouche, Lillian Hellman, Dorothy Parker und Leonard Bernstein Orchestrierungen von Leonard Bernstein und Hershey Kay Weitere Orchestrierungen von Bruce Coughlin Deutsche Fassung von Martin G. Berger [2017]


Kategorie: Oper


Änderungen vorbehalten! - Angaben ohne Gewähr! - Stand:01.06.19
© Fotos der Vorstellungen: [+][-]
Führung Spezial Maske(Hanns Joosten/Hanns Joosten) Ball im Savoy(Iko Freese / drama-berlin.de/Iko Freese / drama-berlin.de) Berliner Sing Along(/) Salon der Komischen Oper Berlin und der Schering Stiftung(/) Führung Spezial Bühnenbild(Hanns Joosten/Hanns Joosten) Roxy und ihr Wunderteam(/) Führung Spezial Requisite(Monika Rittershaus/Monika Rittershaus) Der Rosenkavalier(Promo/) M – Eine Stadt sucht einen Mörder(Monika Rittershaus/Monika Rittershaus) Petruschka / L’Enfant et les Sortilèges(Iko Freese / drama-berlin.de/Iko Freese / drama-berlin.de) Der Jahrmarkt von Sorotschinzi(Monika Rittershaus/Monika Rittershaus) Kinderkonzert 6: Peter und der Wolf(/) Führung(/) Oper & Dinner(/) Sinfoniekonzert 7: Rudolf Buchbinder(/) Führung Spezial Kostüm(Hanns Joosten/Hanns Joosten) Kammerkonzert 6: Ein musikalischer Spaß!(/) Poros(Monika Rittershaus/Monika Rittershaus) Die tote Stadt(Iko Freese / drama-berlin.de/Iko Freese / drama-berlin.de) La Bohème(Iko Freese / drama-berlin.de/Iko Freese / drama-berlin.de) Candide(Monika Rittershaus/Monika Rittershaus)

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