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Spielplan für Juni 2019

“Reflection” ist Wahrnehmung, Betrachtung, Wandel und Perspektive. Eine Gruppe von Performer*innen verhandelt das Theater als sozialen Versammlungsort, als Reflexion über Leben, Verwandlung (und Tod) und als eine Apparatur, dessen Motoren mit der Biomechanik und Bewegung des menschlichen Körpers interagieren. Die Arbeit entfaltet eine hybride Zone aus gespiegelten Realitäten und skulpturalen Figurationen, Ketten-reaktionen und Rotationen, leblosen und lebendigen Körpern. Körpern, die aus Vielen gemacht sind, die auseinander brechen, in ihre Einzelglieder zerfallen und sich wieder zusammenschieben: Ein kraftvoll-sinnlicher Transformationsraum zwischen Monstrosität und Kontemplation. “Reflection” ist der letzte Teil einer Trilogie über kollektive Körper. Von der Utopie der Gemeinschaft (“Collective Jumps”) zur Analogie der Natur (“Pieces and Elements”), bringt “Reflection” den Fokus auf die Kräfte, die uns bewegen und auf die Bedeutung der Singularität, andere zu bewegen: Jede(r) Einzelne kann Nukleus, treibende Kraft, Protagonist, Opfer oder Samenkorn sein, um den sich die Gruppe bildet oder reagiert.


Kategorie: Tanz

Was, wenn man seit 20 Jahren zusammen ist? Wenn man sich in- und auswendig kennt. Wenn sich Privat- und Arbeitsleben untrennbar vermischt haben. Wenn man gleichzeitig Freunde, Kollegen, Eltern, Bosse, Autoren und Gesellschafter des gleichen Unternehmens und Kollektivs ist. Wenn man gemeinsam gewachsen, gereift und älter geworden ist, Liebesbeziehungen, Kinder, ein Büro und künstlerische Visionen geteilt und fast 30 gemeinsame Stücke gemacht hat. Wenn man miteinander die Welt bereist hat und durch dick und dünn gegangen ist, Erfolge und Niederlagen geteilt hat... und immer noch nicht genug hat. Und immer noch will, dass es weitergeht. Man geht zur Eheberatung, holt sich einen Life-Coach oder Therapeuten und zieht Bilanz, macht Inventur. Man rechnet ab. Und stellt sich all die Fragen, die man schon immer einmal stellen wollte, aber nie gewagt hat zu fragen. Man stülpt das Innere nach Außen und lässt sich schamlos in die Karten und die eigene Seele blicken. Man rüttelt an Konventionen und Tabus und nimmt sich gegenseitig auseinander. Man legt die eigenen Mechanismen und Strategien bloß und versucht zu rekonstruieren, wie man zu dem geworden ist, was man heute ist. Und wie und ob man noch zusammenpasst. “Are You With Us” ist halb Gruppentherapie, halb Performance-Alptraum und der Versuch der beteiligten Akteure, nach fast 20 Jahren Zusammenarbeit die Wunden zu heilen und das Unsagbare endlich auszusprechen. So ... Are you with us?


Kategorie: Schauspiel

Dieser Abend bringt zwei Schauspieler zusammen, die nach verschiedenen Theater- und TV-Engagements für ihre Arbeit nach anderen künstlerischen Formen suchen. Romuald Krężel Retrospective In “Retrospective” erforscht Romuald Krężel die Unterschiede zwischen der Arbeit, die man tun will, und der Arbeit, die man tun muss und fragt sich: Ist das gerade der Beginn oder eher das Ende einer Karriere? Philipp Joy Reinhardt Bellybutton + Performance Philipp Joy Reinhardt untersucht in seiner Solo-Arbeit analog zu Chris Kraus’ Schreiben, wie man literarische Praxen für die Bühne produktiv machen kann.


Kategorie: Performance

“Reflection” ist Wahrnehmung, Betrachtung, Wandel und Perspektive. Eine Gruppe von Performer*innen verhandelt das Theater als sozialen Versammlungsort, als Reflexion über Leben, Verwandlung (und Tod) und als eine Apparatur, dessen Motoren mit der Biomechanik und Bewegung des menschlichen Körpers interagieren. Die Arbeit entfaltet eine hybride Zone aus gespiegelten Realitäten und skulpturalen Figurationen, Ketten-reaktionen und Rotationen, leblosen und lebendigen Körpern. Körpern, die aus Vielen gemacht sind, die auseinander brechen, in ihre Einzelglieder zerfallen und sich wieder zusammenschieben: Ein kraftvoll-sinnlicher Transformationsraum zwischen Monstrosität und Kontemplation. “Reflection” ist der letzte Teil einer Trilogie über kollektive Körper. Von der Utopie der Gemeinschaft (“Collective Jumps”) zur Analogie der Natur (“Pieces and Elements”), bringt “Reflection” den Fokus auf die Kräfte, die uns bewegen und auf die Bedeutung der Singularität, andere zu bewegen: Jede(r) Einzelne kann Nukleus, treibende Kraft, Protagonist, Opfer oder Samenkorn sein, um den sich die Gruppe bildet oder reagiert.


Kategorie: Tanz

Dieser Abend bringt zwei Schauspieler zusammen, die nach verschiedenen Theater- und TV-Engagements für ihre Arbeit nach anderen künstlerischen Formen suchen. Romuald Krężel Retrospective In “Retrospective” erforscht Romuald Krężel die Unterschiede zwischen der Arbeit, die man tun will, und der Arbeit, die man tun muss und fragt sich: Ist das gerade der Beginn oder eher das Ende einer Karriere? Philipp Joy Reinhardt Bellybutton + Performance Philipp Joy Reinhardt untersucht in seiner Solo-Arbeit analog zu Chris Kraus’ Schreiben, wie man literarische Praxen für die Bühne produktiv machen kann.


Kategorie: Performance

Mit “Plastic Anniversary” greifen Matmos ein Thema unserer Zeit auf: Das neue Album des in Baltimore ansässigen Elektronic-Duos entstammt einer einzigen Klangquelle – Plastik. Plastik umgibt heute alles und wirft giftige Schatten über den Alltag. M.C. Schmidt und Drew Daniel haben ein bunte Vielzahl Proben aus dieser Materialfamilie zusammengestellt: Bakelit-Dominos, Styropor-Kühlboxen, Abfallbehälter aus Polyethylen, PVC-Panflöten, Teile von Luftpolsterfolie, Brustimplantate aus Silikongel, synthetisches menschliches Fett. Obwohl es die engen Schnitte, die Pop-Formen und die bizarre Klangpalette ihrer frühen Alben aufweist, hat “Plastic Anniversary” einen sehr eigenen Sound, vordergründig, weil all die Tröten und Trommeln aus Plastik hier von Menschen gespielt werden. “Plastic Anniversary” erschien am 15. März bei Thrilljockey Records. Hier gibt es einen Eindruck: https://www.youtube.com/watch?v=tKs57sl4_fA Supportet werden Matmos an diesem Abend von Dis Fig. Unter ihrem Alias produziert die in Berlin lebende New Yorkerin Felicia Chen beklemmende, introspektive Atmosphären zwischen lärmender Wucht und intimer Fragilität. Ihr einzigartiger Stil ist eine Kombination von verschieden Club-Genres: von Ambient über Noise und Grime bis hin zu Breakbeat und Techno.


Kategorie: Konzert

Die Reihe “#unteilbar denken – ein öffentlicher Think Tank” widmet sich im Juni der Kontroverse, inwiefern die soziale Frage zu Gunsten von sogenannten “Identitätskämpfen” wie Feminismus und Antirassismus vernachlässigt wurde. Diskutiert wird, wie sich Fragen von Migration, Geschlechtergerechtigkeit und Klasse integrieren lassen, um uns als “Unteilbare” nicht gegeneinander auszuspielen.


Kategorie: Diskurs

Mit Tourette Theater zu machen, scheint auf den ersten Blick unmöglich: Kein Text ist sicher, keine Bewegung wiederholbar. Was nicht Tourette-kompatibel ist, muss geändert werden. Aber genau Änderungen bilden ein Material, formen irgendwann einen Text. Die Tourette-Betroffenen Christian Hempel, Benjamin Jürgens und Bijan Kaffenberger betreten in “Chinchilla Arschloch, waswas” das erste Mal eine Theaterbühne. Gemeinsam stellen sie das Theater auf die Probe: Wieviel Absichtslosigkeit hält es aus? Und ist die Bühne doch für das Gegenteil geschaffen – Präzision, Wiederholbarkeit, Kontrolle?


Kategorie: Schauspiel

“Museum of Lungs” basiert auf der persönlichen Geschichte der südafrikanischen Autorin und Performerin Stacy Hardy: Acht Jahre lang lebte sie mit einem undiagnostizierten Leiden, bis die Ärzte feststellten, dass sie an Tuberkulose erkrankt war. In der Regie von Laila Soliman aus Kairo erzählt Hardy ihre Geschichte im gesellschaftlich-historischen Kontext Südafrikas. Sie thematisiert den Körper in Bezug auf ‚race‘, Geschlecht und die systemische Gewalt von Gesundheits- und Politiksystemen. Zentrale Elemente bilden die Livemusik von den Musiker*innen Neo Muyanga und Nancy Mounir sowie eine Doppelgänger-Puppe von Stacy Hardy.


Kategorie: Performance

Mit Tourette Theater zu machen, scheint auf den ersten Blick unmöglich: Kein Text ist sicher, keine Bewegung wiederholbar. Was nicht Tourette-kompatibel ist, muss geändert werden. Aber genau Änderungen bilden ein Material, formen irgendwann einen Text. Die Tourette-Betroffenen Christian Hempel, Benjamin Jürgens und Bijan Kaffenberger betreten in “Chinchilla Arschloch, waswas” das erste Mal eine Theaterbühne. Gemeinsam stellen sie das Theater auf die Probe: Wieviel Absichtslosigkeit hält es aus? Und ist die Bühne doch für das Gegenteil geschaffen – Präzision, Wiederholbarkeit, Kontrolle?


Kategorie: Schauspiel

“Museum of Lungs” basiert auf der persönlichen Geschichte der südafrikanischen Autorin und Performerin Stacy Hardy: Acht Jahre lang lebte sie mit einem undiagnostizierten Leiden, bis die Ärzte feststellten, dass sie an Tuberkulose erkrankt war. In der Regie von Laila Soliman aus Kairo erzählt Hardy ihre Geschichte im gesellschaftlich-historischen Kontext Südafrikas. Sie thematisiert den Körper in Bezug auf ‚race‘, Geschlecht und die systemische Gewalt von Gesundheits- und Politiksystemen. Zentrale Elemente bilden die Livemusik von den Musiker*innen Neo Muyanga und Nancy Mounir sowie eine Doppelgänger-Puppe von Stacy Hardy.


Kategorie: Performance

Mit Tourette Theater zu machen, scheint auf den ersten Blick unmöglich: Kein Text ist sicher, keine Bewegung wiederholbar. Was nicht Tourette-kompatibel ist, muss geändert werden. Aber genau Änderungen bilden ein Material, formen irgendwann einen Text. Die Tourette-Betroffenen Christian Hempel, Benjamin Jürgens und Bijan Kaffenberger betreten in “Chinchilla Arschloch, waswas” das erste Mal eine Theaterbühne. Gemeinsam stellen sie das Theater auf die Probe: Wieviel Absichtslosigkeit hält es aus? Und ist die Bühne doch für das Gegenteil geschaffen – Präzision, Wiederholbarkeit, Kontrolle?


Kategorie: Schauspiel

“Museum of Lungs” basiert auf der persönlichen Geschichte der südafrikanischen Autorin und Performerin Stacy Hardy: Acht Jahre lang lebte sie mit einem undiagnostizierten Leiden, bis die Ärzte feststellten, dass sie an Tuberkulose erkrankt war. In der Regie von Laila Soliman aus Kairo erzählt Hardy ihre Geschichte im gesellschaftlich-historischen Kontext Südafrikas. Sie thematisiert den Körper in Bezug auf ‚race‘, Geschlecht und die systemische Gewalt von Gesundheits- und Politiksystemen. Zentrale Elemente bilden die Livemusik von den Musiker*innen Neo Muyanga und Nancy Mounir sowie eine Doppelgänger-Puppe von Stacy Hardy.


Kategorie: Performance

In “De Living” (“Das Wohnzimmer”) geht es um die letzte Stunde im Leben eines Menschen. Die Vorstellung beginnt damit, dass eine Frau nach Hause kommt, und endet mit ihrem Selbstmord. Oder umgekehrt? Ist es möglich, diese letzte Stunde auch rückwärts zu erzählen und die Frau wieder zum Leben zu erwecken? Die Zu­schauer*innen können über die Vergangenheit der Protagonistin und die Gründe für ihren Tod nur spekulieren. Erstmals koproduziert das HAU Hebbel am Ufer eine neue Arbeit von Ersan Mondtag, die am NTGent Premiere feiert.


Kategorie: Schauspiel

Mit ihrem neuen Adventure zieht machina eX gemeinsam mit dem HAU Hebbel am Ufer zum ersten Mal hinaus in die Stadt: In ”PATROL” werden die Spieler*innen zu Auftragnehmer*innen eines fiktiven Unternehmens, das auf Provisionsbasis Überwachungsdienstleistungen anbietet. Mit dem Smartphone, unterstützt von freundlichen humanoiden Co-Workern, tauchen sie in eine Spiel- und Arbeitswelt ein, die sich als hauchdünne fiktionale Schicht über die urbane Realität legt. Als theatrale Near-Future-Simulation macht ”PATROL” eine Welt spielbar, in der der Plattformkapitalismus den Zukunftsmarkt Sicherheit erschlossen hat. Mit dem Kauf Ihrer Karte erklären Sie, von folgenden WICHTIGEN HINWEISEN Kenntnis genommen zu haben und diese zu akzeptieren: Dauer: 120-180 Minuten → Kein Nacheinlass möglich – bitte spätestens 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn vor Ort sein. Ort: Outdoor (Startpunkt: HAU2) → Wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk sind empfehlenswert. → Längere Fußwege sind Teil der Veranstaltung – bitte kein Gepäck mitbringen. Für die Teilnahme am Spiel wird ein Smartphone (mit einer ausreichenden Batterielaufzeit für die Dauer der Veranstaltung) benötigt, mit dem SMS-Versand, Anrufe und Internet-Nutzung möglich sind. Dabei entstehen Ihnen ggf. Kosten im Rahmen Ihres Mobilfunktarifs. → Besucher*innen, die über kein eigenes Smartphone oder über keinen deutschen Mobilfunkanbieter verfügen, bitten wir, ein Gerät ab 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn am HAU2 gegen Hinterlegung Ihres Personalausweises für die Dauer der Veranstaltung auszuleihen (nur so lange der Vorrat reicht). → Mit dem Anruf der auf dem Ticket vermerkten Telefonnummer zur für den Besuch der Veranstaltung notwendigen Registrierung erklären Sie sich mit der Speicherung und Verwendung Ihrer Mobilfunknummer für die Zwecke des mit der Veranstaltung verbundenen Spielformats für dessen Dauer einverstanden. Sämtliche im Rahmen und Vorfeld der Veranstaltung mit machina eX ausgetauschten Daten werden nach Ende der Veranstaltung gelöscht. Besucher*innen sind für die Dauer der Veranstaltung für Ihre eigene Sicherheit im Stadtraum – insbesondere unter Beachtung des Straßenverkehrs und anderer Gefahrenquellen – verantwortlich. Besucher*innen unter 16 Jahren können die Veranstaltung nur in Begleitung einer erziehungsberechtigten Person besuchen. Diese Begleitperson kann nicht zugleich über ein eigenes Ticket selbstständig an der Veranstaltung teilnehmen. Das Ticket berechtigt nur eine Person zur Teilnahme an der Veranstaltung. Sollten Sie zusätzliche Tickets für weitere Personen buchen, verpflichten Sie sich, sämtliche Hinweise dieses Dokuments an alle weiteren Personen weiterzugeben.


Kategorie: Performance

In “Rolling” komponiert Michael Laub eine theatrale Collage um rund 200 Filmzitate. Er kombiniert dabei Film, Theater, Tanz und Musik zu einer komplexen persönlichen Reflexion über das Verhältnis der Gattungen. Damit knüpft der belgische Theatermacher an eine Collage-Ästhetik an, die bereits seine großartige Ensemble-Produktion “Fassbinder, Faust and the Animists” von 2017 geprägt hat – eine subjektive Adaption von Fassbinders Film “Warnung vor einer heiligen Nutte”. Auch hier ging es Laub nicht darum, lediglich eine Drehbuch-Adaption für die Bühne zu kreieren, sondern um eine wechselseitige Durchdringung und Kommentierung der Künste. “Rolling”, eine Koproduktion mit dem HAU Hebbel am Ufer, versammelt Szenen aus den Anfängen der Filmgeschichte bis zum neueren Kino und eröffnet dabei neue Perspektiven und Narrative. Zehn Performer*innen wirken an dieser choreografischen Inszenierung mit. Deutlich wird dabei der wichtige Einfluss des Kinos auf die Arbeit von Michael Laub, einem Pionier des postdramatischen Theaters.


Kategorie: Schauspiel

In “De Living” (“Das Wohnzimmer”) geht es um die letzte Stunde im Leben eines Menschen. Die Vorstellung beginnt damit, dass eine Frau nach Hause kommt, und endet mit ihrem Selbstmord. Oder umgekehrt? Ist es möglich, diese letzte Stunde auch rückwärts zu erzählen und die Frau wieder zum Leben zu erwecken? Die Zu­schauer*innen können über die Vergangenheit der Protagonistin und die Gründe für ihren Tod nur spekulieren. Erstmals koproduziert das HAU Hebbel am Ufer eine neue Arbeit von Ersan Mondtag, die am NTGent Premiere feiert.


Kategorie: Schauspiel

Mit ihrem neuen Adventure zieht machina eX gemeinsam mit dem HAU Hebbel am Ufer zum ersten Mal hinaus in die Stadt: In ”PATROL” werden die Spieler*innen zu Auftragnehmer*innen eines fiktiven Unternehmens, das auf Provisionsbasis Überwachungsdienstleistungen anbietet. Mit dem Smartphone, unterstützt von freundlichen humanoiden Co-Workern, tauchen sie in eine Spiel- und Arbeitswelt ein, die sich als hauchdünne fiktionale Schicht über die urbane Realität legt. Als theatrale Near-Future-Simulation macht ”PATROL” eine Welt spielbar, in der der Plattformkapitalismus den Zukunftsmarkt Sicherheit erschlossen hat. Mit dem Kauf Ihrer Karte erklären Sie, von folgenden WICHTIGEN HINWEISEN Kenntnis genommen zu haben und diese zu akzeptieren: Dauer: 120-180 Minuten → Kein Nacheinlass möglich – bitte spätestens 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn vor Ort sein. Ort: Outdoor (Startpunkt: HAU2) → Wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk sind empfehlenswert. → Längere Fußwege sind Teil der Veranstaltung – bitte kein Gepäck mitbringen. Für die Teilnahme am Spiel wird ein Smartphone (mit einer ausreichenden Batterielaufzeit für die Dauer der Veranstaltung) benötigt, mit dem SMS-Versand, Anrufe und Internet-Nutzung möglich sind. Dabei entstehen Ihnen ggf. Kosten im Rahmen Ihres Mobilfunktarifs. → Besucher*innen, die über kein eigenes Smartphone oder über keinen deutschen Mobilfunkanbieter verfügen, bitten wir, ein Gerät ab 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn am HAU2 gegen Hinterlegung Ihres Personalausweises für die Dauer der Veranstaltung auszuleihen (nur so lange der Vorrat reicht). → Mit dem Anruf der auf dem Ticket vermerkten Telefonnummer zur für den Besuch der Veranstaltung notwendigen Registrierung erklären Sie sich mit der Speicherung und Verwendung Ihrer Mobilfunknummer für die Zwecke des mit der Veranstaltung verbundenen Spielformats für dessen Dauer einverstanden. Sämtliche im Rahmen und Vorfeld der Veranstaltung mit machina eX ausgetauschten Daten werden nach Ende der Veranstaltung gelöscht. Besucher*innen sind für die Dauer der Veranstaltung für Ihre eigene Sicherheit im Stadtraum – insbesondere unter Beachtung des Straßenverkehrs und anderer Gefahrenquellen – verantwortlich. Besucher*innen unter 16 Jahren können die Veranstaltung nur in Begleitung einer erziehungsberechtigten Person besuchen. Diese Begleitperson kann nicht zugleich über ein eigenes Ticket selbstständig an der Veranstaltung teilnehmen. Das Ticket berechtigt nur eine Person zur Teilnahme an der Veranstaltung. Sollten Sie zusätzliche Tickets für weitere Personen buchen, verpflichten Sie sich, sämtliche Hinweise dieses Dokuments an alle weiteren Personen weiterzugeben.


Kategorie: Performance

In “Rolling” komponiert Michael Laub eine theatrale Collage um rund 200 Filmzitate. Er kombiniert dabei Film, Theater, Tanz und Musik zu einer komplexen persönlichen Reflexion über das Verhältnis der Gattungen. Damit knüpft der belgische Theatermacher an eine Collage-Ästhetik an, die bereits seine großartige Ensemble-Produktion “Fassbinder, Faust and the Animists” von 2017 geprägt hat – eine subjektive Adaption von Fassbinders Film “Warnung vor einer heiligen Nutte”. Auch hier ging es Laub nicht darum, lediglich eine Drehbuch-Adaption für die Bühne zu kreieren, sondern um eine wechselseitige Durchdringung und Kommentierung der Künste. “Rolling”, eine Koproduktion mit dem HAU Hebbel am Ufer, versammelt Szenen aus den Anfängen der Filmgeschichte bis zum neueren Kino und eröffnet dabei neue Perspektiven und Narrative. Zehn Performer*innen wirken an dieser choreografischen Inszenierung mit. Deutlich wird dabei der wichtige Einfluss des Kinos auf die Arbeit von Michael Laub, einem Pionier des postdramatischen Theaters.


Kategorie: Schauspiel

In “De Living” (“Das Wohnzimmer”) geht es um die letzte Stunde im Leben eines Menschen. Die Vorstellung beginnt damit, dass eine Frau nach Hause kommt, und endet mit ihrem Selbstmord. Oder umgekehrt? Ist es möglich, diese letzte Stunde auch rückwärts zu erzählen und die Frau wieder zum Leben zu erwecken? Die Zu­schauer*innen können über die Vergangenheit der Protagonistin und die Gründe für ihren Tod nur spekulieren. Erstmals koproduziert das HAU Hebbel am Ufer eine neue Arbeit von Ersan Mondtag, die am NTGent Premiere feiert.


Kategorie: Schauspiel

Mit ihrem neuen Adventure zieht machina eX gemeinsam mit dem HAU Hebbel am Ufer zum ersten Mal hinaus in die Stadt: In ”PATROL” werden die Spieler*innen zu Auftragnehmer*innen eines fiktiven Unternehmens, das auf Provisionsbasis Überwachungsdienstleistungen anbietet. Mit dem Smartphone, unterstützt von freundlichen humanoiden Co-Workern, tauchen sie in eine Spiel- und Arbeitswelt ein, die sich als hauchdünne fiktionale Schicht über die urbane Realität legt. Als theatrale Near-Future-Simulation macht ”PATROL” eine Welt spielbar, in der der Plattformkapitalismus den Zukunftsmarkt Sicherheit erschlossen hat. Mit dem Kauf Ihrer Karte erklären Sie, von folgenden WICHTIGEN HINWEISEN Kenntnis genommen zu haben und diese zu akzeptieren: Dauer: 120-180 Minuten → Kein Nacheinlass möglich – bitte spätestens 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn vor Ort sein. Ort: Outdoor (Startpunkt: HAU2) → Wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk sind empfehlenswert. → Längere Fußwege sind Teil der Veranstaltung – bitte kein Gepäck mitbringen. Für die Teilnahme am Spiel wird ein Smartphone (mit einer ausreichenden Batterielaufzeit für die Dauer der Veranstaltung) benötigt, mit dem SMS-Versand, Anrufe und Internet-Nutzung möglich sind. Dabei entstehen Ihnen ggf. Kosten im Rahmen Ihres Mobilfunktarifs. → Besucher*innen, die über kein eigenes Smartphone oder über keinen deutschen Mobilfunkanbieter verfügen, bitten wir, ein Gerät ab 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn am HAU2 gegen Hinterlegung Ihres Personalausweises für die Dauer der Veranstaltung auszuleihen (nur so lange der Vorrat reicht). → Mit dem Anruf der auf dem Ticket vermerkten Telefonnummer zur für den Besuch der Veranstaltung notwendigen Registrierung erklären Sie sich mit der Speicherung und Verwendung Ihrer Mobilfunknummer für die Zwecke des mit der Veranstaltung verbundenen Spielformats für dessen Dauer einverstanden. Sämtliche im Rahmen und Vorfeld der Veranstaltung mit machina eX ausgetauschten Daten werden nach Ende der Veranstaltung gelöscht. Besucher*innen sind für die Dauer der Veranstaltung für Ihre eigene Sicherheit im Stadtraum – insbesondere unter Beachtung des Straßenverkehrs und anderer Gefahrenquellen – verantwortlich. Besucher*innen unter 16 Jahren können die Veranstaltung nur in Begleitung einer erziehungsberechtigten Person besuchen. Diese Begleitperson kann nicht zugleich über ein eigenes Ticket selbstständig an der Veranstaltung teilnehmen. Das Ticket berechtigt nur eine Person zur Teilnahme an der Veranstaltung. Sollten Sie zusätzliche Tickets für weitere Personen buchen, verpflichten Sie sich, sämtliche Hinweise dieses Dokuments an alle weiteren Personen weiterzugeben.


Kategorie: Performance

In “Rolling” komponiert Michael Laub eine theatrale Collage um rund 200 Filmzitate. Er kombiniert dabei Film, Theater, Tanz und Musik zu einer komplexen persönlichen Reflexion über das Verhältnis der Gattungen. Damit knüpft der belgische Theatermacher an eine Collage-Ästhetik an, die bereits seine großartige Ensemble-Produktion “Fassbinder, Faust and the Animists” von 2017 geprägt hat – eine subjektive Adaption von Fassbinders Film “Warnung vor einer heiligen Nutte”. Auch hier ging es Laub nicht darum, lediglich eine Drehbuch-Adaption für die Bühne zu kreieren, sondern um eine wechselseitige Durchdringung und Kommentierung der Künste. “Rolling”, eine Koproduktion mit dem HAU Hebbel am Ufer, versammelt Szenen aus den Anfängen der Filmgeschichte bis zum neueren Kino und eröffnet dabei neue Perspektiven und Narrative. Zehn Performer*innen wirken an dieser choreografischen Inszenierung mit. Deutlich wird dabei der wichtige Einfluss des Kinos auf die Arbeit von Michael Laub, einem Pionier des postdramatischen Theaters.


Kategorie: Schauspiel

Mit ihrem neuen Adventure zieht machina eX gemeinsam mit dem HAU Hebbel am Ufer zum ersten Mal hinaus in die Stadt: In ”PATROL” werden die Spieler*innen zu Auftragnehmer*innen eines fiktiven Unternehmens, das auf Provisionsbasis Überwachungsdienstleistungen anbietet. Mit dem Smartphone, unterstützt von freundlichen humanoiden Co-Workern, tauchen sie in eine Spiel- und Arbeitswelt ein, die sich als hauchdünne fiktionale Schicht über die urbane Realität legt. Als theatrale Near-Future-Simulation macht ”PATROL” eine Welt spielbar, in der der Plattformkapitalismus den Zukunftsmarkt Sicherheit erschlossen hat. Mit dem Kauf Ihrer Karte erklären Sie, von folgenden WICHTIGEN HINWEISEN Kenntnis genommen zu haben und diese zu akzeptieren: Dauer: 120-180 Minuten → Kein Nacheinlass möglich – bitte spätestens 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn vor Ort sein. Ort: Outdoor (Startpunkt: HAU2) → Wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk sind empfehlenswert. → Längere Fußwege sind Teil der Veranstaltung – bitte kein Gepäck mitbringen. Für die Teilnahme am Spiel wird ein Smartphone (mit einer ausreichenden Batterielaufzeit für die Dauer der Veranstaltung) benötigt, mit dem SMS-Versand, Anrufe und Internet-Nutzung möglich sind. Dabei entstehen Ihnen ggf. Kosten im Rahmen Ihres Mobilfunktarifs. → Besucher*innen, die über kein eigenes Smartphone oder über keinen deutschen Mobilfunkanbieter verfügen, bitten wir, ein Gerät ab 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn am HAU2 gegen Hinterlegung Ihres Personalausweises für die Dauer der Veranstaltung auszuleihen (nur so lange der Vorrat reicht). → Mit dem Anruf der auf dem Ticket vermerkten Telefonnummer zur für den Besuch der Veranstaltung notwendigen Registrierung erklären Sie sich mit der Speicherung und Verwendung Ihrer Mobilfunknummer für die Zwecke des mit der Veranstaltung verbundenen Spielformats für dessen Dauer einverstanden. Sämtliche im Rahmen und Vorfeld der Veranstaltung mit machina eX ausgetauschten Daten werden nach Ende der Veranstaltung gelöscht. Besucher*innen sind für die Dauer der Veranstaltung für Ihre eigene Sicherheit im Stadtraum – insbesondere unter Beachtung des Straßenverkehrs und anderer Gefahrenquellen – verantwortlich. Besucher*innen unter 16 Jahren können die Veranstaltung nur in Begleitung einer erziehungsberechtigten Person besuchen. Diese Begleitperson kann nicht zugleich über ein eigenes Ticket selbstständig an der Veranstaltung teilnehmen. Das Ticket berechtigt nur eine Person zur Teilnahme an der Veranstaltung. Sollten Sie zusätzliche Tickets für weitere Personen buchen, verpflichten Sie sich, sämtliche Hinweise dieses Dokuments an alle weiteren Personen weiterzugeben.


Kategorie: Performance

In “Rolling” komponiert Michael Laub eine theatrale Collage um rund 200 Filmzitate. Er kombiniert dabei Film, Theater, Tanz und Musik zu einer komplexen persönlichen Reflexion über das Verhältnis der Gattungen. Damit knüpft der belgische Theatermacher an eine Collage-Ästhetik an, die bereits seine großartige Ensemble-Produktion “Fassbinder, Faust and the Animists” von 2017 geprägt hat – eine subjektive Adaption von Fassbinders Film “Warnung vor einer heiligen Nutte”. Auch hier ging es Laub nicht darum, lediglich eine Drehbuch-Adaption für die Bühne zu kreieren, sondern um eine wechselseitige Durchdringung und Kommentierung der Künste. “Rolling”, eine Koproduktion mit dem HAU Hebbel am Ufer, versammelt Szenen aus den Anfängen der Filmgeschichte bis zum neueren Kino und eröffnet dabei neue Perspektiven und Narrative. Zehn Performer*innen wirken an dieser choreografischen Inszenierung mit. Deutlich wird dabei der wichtige Einfluss des Kinos auf die Arbeit von Michael Laub, einem Pionier des postdramatischen Theaters.


Kategorie: Schauspiel

Mit ihrem neuen Adventure zieht machina eX gemeinsam mit dem HAU Hebbel am Ufer zum ersten Mal hinaus in die Stadt: In ”PATROL” werden die Spieler*innen zu Auftragnehmer*innen eines fiktiven Unternehmens, das auf Provisionsbasis Überwachungsdienstleistungen anbietet. Mit dem Smartphone, unterstützt von freundlichen humanoiden Co-Workern, tauchen sie in eine Spiel- und Arbeitswelt ein, die sich als hauchdünne fiktionale Schicht über die urbane Realität legt. Als theatrale Near-Future-Simulation macht ”PATROL” eine Welt spielbar, in der der Plattformkapitalismus den Zukunftsmarkt Sicherheit erschlossen hat. Mit dem Kauf Ihrer Karte erklären Sie, von folgenden WICHTIGEN HINWEISEN Kenntnis genommen zu haben und diese zu akzeptieren: Dauer: 120-180 Minuten → Kein Nacheinlass möglich – bitte spätestens 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn vor Ort sein. Ort: Outdoor (Startpunkt: HAU2) → Wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk sind empfehlenswert. → Längere Fußwege sind Teil der Veranstaltung – bitte kein Gepäck mitbringen. Für die Teilnahme am Spiel wird ein Smartphone (mit einer ausreichenden Batterielaufzeit für die Dauer der Veranstaltung) benötigt, mit dem SMS-Versand, Anrufe und Internet-Nutzung möglich sind. Dabei entstehen Ihnen ggf. Kosten im Rahmen Ihres Mobilfunktarifs. → Besucher*innen, die über kein eigenes Smartphone oder über keinen deutschen Mobilfunkanbieter verfügen, bitten wir, ein Gerät ab 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn am HAU2 gegen Hinterlegung Ihres Personalausweises für die Dauer der Veranstaltung auszuleihen (nur so lange der Vorrat reicht). → Mit dem Anruf der auf dem Ticket vermerkten Telefonnummer zur für den Besuch der Veranstaltung notwendigen Registrierung erklären Sie sich mit der Speicherung und Verwendung Ihrer Mobilfunknummer für die Zwecke des mit der Veranstaltung verbundenen Spielformats für dessen Dauer einverstanden. Sämtliche im Rahmen und Vorfeld der Veranstaltung mit machina eX ausgetauschten Daten werden nach Ende der Veranstaltung gelöscht. Besucher*innen sind für die Dauer der Veranstaltung für Ihre eigene Sicherheit im Stadtraum – insbesondere unter Beachtung des Straßenverkehrs und anderer Gefahrenquellen – verantwortlich. Besucher*innen unter 16 Jahren können die Veranstaltung nur in Begleitung einer erziehungsberechtigten Person besuchen. Diese Begleitperson kann nicht zugleich über ein eigenes Ticket selbstständig an der Veranstaltung teilnehmen. Das Ticket berechtigt nur eine Person zur Teilnahme an der Veranstaltung. Sollten Sie zusätzliche Tickets für weitere Personen buchen, verpflichten Sie sich, sämtliche Hinweise dieses Dokuments an alle weiteren Personen weiterzugeben.


Kategorie: Performance

Das “Queer Archives Institute” (“QAI”) wurde als künstlerisches Pro­jekt von Karol Radziszewski gegründet. Als Instrument der Recherche, Sammlung, Digitalisierung sowie Präsentation, Ausstellung, Analyse und künstlerischen Interpretation befasst es sich mit queeren Archiven und queerem Gedenken, insbesondere in Mittel- und Osteuropa. In Zusammenarbeit mit dem Schwulen Mu­seum stellt das HAU das Projekt erstmals in Berlin vor. Die Ausstellung ist Teil der Eröffnung des Festivals und bleibt drei Monate lang zu sehen.


Kategorie: Ausstellung

Das HAU zeigt Skulpturen und Videos von Maria Kulikovska, die ein Zeugnis der Facetten und Ebenen ihres Lebens sind. Nach der Krim-Annexion 2014 wurden ihre Arbeiten in Donezk, Ukraine, von russischen Besatzungstruppen zerstört, was sie dazu veranlasste, eine Serie feministischer und aktivistischer Arbeiten zu schaffen. Die beständige Zerstörung und Neuschaffung lebensgroßer Skulpturen ihres Körpers bezeugt die Auswirkungen des andauernden regionalen Konflikts auf das Leben des*der Einzelnen. Mit Filmmaterial von den Performances “Forgotten”, Regie: Daria Onyshchenko, sowie “Lustration” für Vogue UA.


Kategorie: Sonstiges

Carlos Mottas “The Crossing” entstand 2017 als Auftragsarbeit des Stedelijk Museums in Amsterdam und setzt sich aus Videoporträts von LGBTIQ*-Geflüchteten aus Ägypten, Iran, Irak, Marokko, Syrien und Pakistan zusammen. Wie bei einem Geständnis sprechen sie frontal in die Kamera, schildern ihre persönlichen Geschichten der Verfolgung und berichten von ihrer gefährlichen Flucht über Land und Meer. In den berührenden Erzählungen erscheint Flucht als einzige Möglichkeit angesichts von Krieg und politischer sowie sozialer Unterdrückung, der die Porträtierten durch ihre geschlechtliche Identität und sexuelle Orientierung in ihren Herkunftsländern ausgesetzt sind. Doch auch nach ihrer Ankunft in niederländischen Flüchtlingslagern erlebten sie während des Asylverfahrens Ausgrenzung, Bedrohung sowie Misshandlungen und erhielten von den Einwanderungsbehörden nicht den erhofften Schutz. “The Crossing” zeigt Geschichten der Flucht und der erzwungenen Migration – und während die Niederlande das Image eines humanistischen Staats genießen, der auf Grundlage der internationalen Menschenrechte Gastfreundschaft, eine offene Geflüchtetenpolitik und soziale und kulturelle Toleranz pflege, führt uns das Projekt vor Augen, dass dieses Bild ein ideologisches Konstrukt ist, das durch die populistischen politischen Bewegungen, die die Ideale eines liberalen Europas beseitigen wollen, zunehmend unter Beschuss gerät.


Kategorie: Sonstiges

Manifeste sind in Transformationsprozessen ein mächtiges Instrument. Meistens sind sie nicht aus einer einzelnen Stimme komponiert, sondern aus einer Polyfonie, die unterschiedliche Ideen, Energien und Meinungen kondensiert. Das Projekt “Manifestos for Queer Futures”, mit dem das HAU-Festival “The Present Is Not Enough – Performing Queer Histories and Futures” eröffnet wird, folgt genau dieser Praxis und macht deutlich, wie wichtig es ist, sich nicht nur als Einzelne*r zu sehen. Was wir hier beobachten, ist das Bestreben vieler, ein gleiches Gemeinsam zu teilen, zu praktizieren und zu performen. Dabei wird die lebendige Dynamik kultureller Praktiken, intellektueller Kreise und affektiver Netzwerke sichtbar, die Zukunftsentwürfe aufzeigen und ein neues Potenzial alternativer Lebensentwürfe vorleben. Das HAU Hebbel am Ufer rief in Berlin lebende Künstler*innen dazu auf, ihre Manifeste zu einer queeren Zukunftsvision einzureichen. Aus 270 Einsendungen wurden 26 ausgewählt und werden nun auf der Bühne des HAU2 präsentiert. Die Bandbreite der Projekte ist beachtlich: von Arbeiten mit kulturellen und soziopolitischen Referenzen über aktive Beschäftigungen mit der Vergangenheit bis hin zu Visionen für eine mögliche Zukunft. Dies sagen die an diesem Abend beteiligten Künstler*innen über ihre Arbeiten: Tucké Royale, Hans Unstern &.- Orlando de Boeykens “The Revolution Will Be Injected” “Wir verhandeln in unserer Text- und Soundmontage Liebe, Körper im Um- und Aufbruch, freundschaftliche Verbundenheit und gefährliches Wissen über die westliche Ordnung. Aufgeführt werden eigene Texte, nackte Tatsachen, eine Tuba und neue Songs.” Von und mit: Tucké Royale, Hans Unstern und Orlando de Boeykens Isaiah Lopaz “There Will Be No Acceptable Casualties” “This performance counterposes the invisibility, the violence, and the isolation imposed on people who identify as Black and queer by situating Lopaz as a multi-local historian and keeper of myths and songs, accompanied by projected images, stand-ins who affirm the reliability of the witness they have tasked with remembering and reciting Black/Queer histories, fictions, triumphs, and tragedies.” Von und mit: Isaiah Lopaz Simon*e Jaikiriuma Paetau &.- Aérea Negrot “ManiFiesta!” “‘ManiFiesta!’ a polyphonic monologue of (an) avatar*s who return to the days of a future past to declare the end of Skirtmination: the individual fartist has dissolved and binaries are over - genius will forever be transformed by a queer pluripractice.” Von und mit: Simon*e Jaikiriuma Paetau und Aérea Negrot Dramaturgie: Friederike Hirz Musik: Aeréa Negrot Kamera: Vanessa Marino Video: Vanessa Marino und Simon*e Jaikiriuma Paetau Quilombo Allee “Quee(i)rA me ver” “We manifest from the encruzas of life that present themselves Simultaneous: In the field of struggle, advances and losses... Diverse: In ethnic issues Adverse: Eurocentrism, transphobia, racism, capitalism, colonialism, classism Irreversible: There is no return to the closet.” Von und mit: Quilombo Allee (Luezley Só, Marissa Tarsse Lobo und Sandra Bello) PAUSE Mohamedali Ltaief “Ghosts of Meaning” “‘Ghosts of Meaning’ is a conceptual journey between trans-sexuality and neo-orientalist aesthetics. It examines visual stereotypes between islamophobia and self-orientalism, between the “global market” and “identity”. Trans-orientalist aesthetics or Arab Queers from the future is a performative manifesto expressed through live sound and dance moves.” Konzept, Text und Bühnenbild: Mohamedali Ltaief Performance &.- Sound: Rima Baransi und Faris Amin Romily Alice Walden “Notes From The Underlands: a manifesto for a queer future” ”‘Notes From The Underlands’ is a performative text from the depths of queer disability culture. It is both a future-orientated vision of a sick, disabled and care-giving Utopia, and an urgent call to action in the now. The text is performed through audio and subtitles, challenging the notion that the body must be physically present (and able) in order to perform.” Text: Romily Alice Walden Redaktion: LA Warman Übersetzung: Inga Zimprich Grafik: Emma Damiani Political Fatties ft. Antigoni Tsagkaropoulou “Fat&.- Fluffy: We Are The Real Cyborgs” “‘We Are The Real Cyborgs’ introduces the radical idea that fat bodies are the future. Fatness is often seen as an unwanted addition on top of a fantasized thin body, because it is perceived as failure in attractiveness, responsibility, productivity. We excel in failure. We get to be enormous, symbiotic, unruly. We are not only surviving, we expand. We, the fatties, are the Real Cyborgs.” Von und mit: Political Fatties Text: Louisa Doloksa Visuals: Vasiliki Lazaridou Installation: Antigoni Tsagkaropoulou Kostüme: Lilly Zografaki, Antigoni Tsagkaropoulou Dramaturgie: Louisa Doloksa Musik: Vasiliki Lazaridou Olympia Bukkakis &.- Isabel Gatzke “Work on Progress” “This is how you are going to do it. Look straight ahead. You’re going… Shit ok, start again. This is how you are going to do it. Don’t look back. You’re going to pull out a fresh sheet of paper, lay it on the table. Then pick up a pen. You’re going to draw… No, again. This is how you are going to do it. You’re going to pick up a pen. You’re going to make a list of things to remember. Important rules, important dates, important names, stuff like that…” Text und Konzept: Olympia Bukkakis und Isabel Gatzke Performance: Olympia Bukkakis Kostüm: Jay Barry Mathews Video: Camille Lacadee


Kategorie: Performance

Jam Rostron aka Planningtorock ist eine der wichtigsten queeren Stimmen und Produzent*innen der elektronischen Musik. Der*die autodidaktische, nicht-binäre, aus der Arbeiter*innenklasse stammende Musiker*in widmet sich seit mehr als einem Jahrzehnt queeren Klängen und Bildern. Die multimediale Show wird als Bestandteil der Festivaleröffnung speziell für die Bühne des HAU1 entwickelt. In einem dialogischen Konzert verbindet der Abend auch Videos und Visuals mit Songs von allen vier Planningtorock-Alben: “Have it all”, “W”, “All Love’s Legal” und “Powerhouse”.


Kategorie: Konzert

Jota Mombaças multimediale Arbeit “Transition and Apocalypse” wurde von Octavia Butlers “Parabel”-Serie inspiriert. Es setzt sich aus einer Installation und einer Reihe von öffentlichen Aktivierungen zusammen und befasst sich mit der Wiederkehr von Weltuntergangsszenarien in der Gegenwart und den damit einhergehenden ethischen Dilemmas. Da die Performance mit einem nicht linearen Zeitverständnis operiert, wird die Apokalypse nicht allein als Endpunkt verstanden, sondern auch als Übergang zu Erfahrungen einer anderen Welt.


Kategorie: Installation

Sich zu beschweren bedeutet häufig, Acht zu geben auf die “Lücke” zwischen der Art, wie Dinge wirken und wie sie wirklich sind. Sich zu beschweren kann als Arbeit für die Vielfalt verstanden werden – die Arbeit, die jemand leisten muss, der*die nicht die Norm einer Institution verkörpert. Sara Ahmed thematisiert in ihrer Lecture, wie Beschwerden in einem queeren Kontext genutzt werden können: als eine politische Arbeit, die Räume öffnet und nutzbar macht für diejenigen, denen sie ursprünglich nicht zugedacht waren. Simultanübersetzung: Lilian-Astrid Geese und Tanja Barbian


Kategorie: Diskurs

Das HAU zeigt Skulpturen und Videos von Maria Kulikovska, die ein Zeugnis der Facetten und Ebenen ihres Lebens sind. Nach der Krim-Annexion 2014 wurden ihre Arbeiten in Donezk, Ukraine, von russischen Besatzungstruppen zerstört, was sie dazu veranlasste, eine Serie feministischer und aktivistischer Arbeiten zu schaffen. Die beständige Zerstörung und Neuschaffung lebensgroßer Skulpturen ihres Körpers bezeugt die Auswirkungen des andauernden regionalen Konflikts auf das Leben des*der Einzelnen. Mit Filmmaterial von den Performances “Forgotten”, Regie: Daria Onyshchenko, sowie “Lustration” für Vogue UA.


Kategorie: Sonstiges

Carlos Mottas “The Crossing” entstand 2017 als Auftragsarbeit des Stedelijk Museums in Amsterdam und setzt sich aus Videoporträts von LGBTIQ*-Geflüchteten aus Ägypten, Iran, Irak, Marokko, Syrien und Pakistan zusammen. Wie bei einem Geständnis sprechen sie frontal in die Kamera, schildern ihre persönlichen Geschichten der Verfolgung und berichten von ihrer gefährlichen Flucht über Land und Meer. In den berührenden Erzählungen erscheint Flucht als einzige Möglichkeit angesichts von Krieg und politischer sowie sozialer Unterdrückung, der die Porträtierten durch ihre geschlechtliche Identität und sexuelle Orientierung in ihren Herkunftsländern ausgesetzt sind. Doch auch nach ihrer Ankunft in niederländischen Flüchtlingslagern erlebten sie während des Asylverfahrens Ausgrenzung, Bedrohung sowie Misshandlungen und erhielten von den Einwanderungsbehörden nicht den erhofften Schutz. “The Crossing” zeigt Geschichten der Flucht und der erzwungenen Migration – und während die Niederlande das Image eines humanistischen Staats genießen, der auf Grundlage der internationalen Menschenrechte Gastfreundschaft, eine offene Geflüchtetenpolitik und soziale und kulturelle Toleranz pflege, führt uns das Projekt vor Augen, dass dieses Bild ein ideologisches Konstrukt ist, das durch die populistischen politischen Bewegungen, die die Ideale eines liberalen Europas beseitigen wollen, zunehmend unter Beschuss gerät.


Kategorie: Sonstiges

In “Untitled (Together Again)” erkunden der Theaterregisseur Michał Borczuch und verschiedene Künstler*innen aus Warschau und Berlin mithilfe von öffentlichen Dokumenten und privaten Erzählungen queere Trauer und Trauerrituale. Inspiriert wurde die Arbeit durch das Werk von Felix Gonzalez-Torres, einem schwulen kubanischen Künstler, der 1996 an AIDS starb. Gonzalez-Torres setzt in seinen minimalistischen Installationen und Skulpturen Erfahrungen des Verlangens und der Liebe, aber auch der Krankheit und des Todes um. Im öffentlichen Raum wurden diese intimen Erfahrungen zugleich zu Symptomen allgemeinerer gesellschaftlicher Probleme. Borczuch und seine Mitstreiter*innen untersuchen das Verhältnis der HIV/AIDS-Epidemie und der politischen Situation. Sie erkunden die aktuelle Situation von LGBTIQ*-Gemeinschaften, um dann zu fragen, inwiefern das Theater zum Ort des Mikro-Widerstands taugt gegen Systeme, die bestimmte Erfahrungen in die Unsichtbarkeit verbannen.


Kategorie: Performance

Manifeste sind in Transformationsprozessen ein mächtiges Instrument. Meistens sind sie nicht aus einer einzelnen Stimme komponiert, sondern aus einer Polyfonie, die unterschiedliche Ideen, Energien und Meinungen kondensiert. Das Projekt “Manifestos for Queer Futures”, mit dem das HAU-Festival “The Present Is Not Enough – Performing Queer Histories and Futures” eröffnet wird, folgt genau dieser Praxis und macht deutlich, wie wichtig es ist, sich nicht nur als Einzelne*r zu sehen. Was wir hier beobachten, ist das Bestreben vieler, ein gleiches Gemeinsam zu teilen, zu praktizieren und zu performen. Dabei wird die lebendige Dynamik kultureller Praktiken, intellektueller Kreise und affektiver Netzwerke sichtbar, die Zukunftsentwürfe aufzeigen und ein neues Potenzial alternativer Lebensentwürfe vorleben. Das HAU Hebbel am Ufer rief in Berlin lebende Künstler*innen dazu auf, ihre Manifeste zu einer queeren Zukunftsvision einzureichen. Aus 270 Einsendungen wurden 26 ausgewählt und werden nun auf der Bühne des HAU2 präsentiert. Die Bandbreite der Projekte ist beachtlich: von Arbeiten mit kulturellen und soziopolitischen Referenzen über aktive Beschäftigungen mit der Vergangenheit bis hin zu Visionen für eine mögliche Zukunft. Dies sagen die an diesem Abend beteiligten Künstler*innen über ihre Arbeiten: The Vulva Kings (Elisa Purfürst, Joni Barnard, Mmakgosi Kgabi) The Inter-Cosmic Anarchist Vulvas Manifesto “We want a vulva as president! We, the talking cunts, the Queer Mega Galactic Vulva Kings! We, the gloriously gushing dark damp deities are cumming! We, the abominable filthy soft staunch bleeding beasts of change! We bring a cleansing, a quenching of thirst! Yes, we are revolting! We love each other! We are raging! We are fighting! We are birthing a new world order!” Von und mit: Elisa Purfürst, Joni Barnard und Mmakgosi Kgabi Johannes Müller &.- Philine Rinnert “Warnung (lipsync for two voices)” “In “Warnung (lipsync for two voices)” nähern sich Johannes Müller und Philine Rinnert dem subversiven Potential des Genres Oper: Gemeinsam mit der Sopranistin Sarai Cole und dem Bariton Shlomi Moto Wagner entwickeln sie ausgehend von den zahlreichen Prophezeiungen in Richard Wagners' Ring-Tetralogie ein transnationales musikalisch-szenisches Manifest. Mithilfe von Opern-Fetzen, historischen Regie-Anweisungen und musikalischen Fundstücken werfen sie gemeinsam die Frage auf: Können wir von der Oper lernen?” Konzept und Umsetzung: Johannes Müller und Philine Rinnert Performance: Sarai Cole und Shlomi Moto Wagner Parisa Madani / Psoriasis “THE FUTURE IS SHEMXLE.mp4” “salam azizam halet shoma chetori bishin baba braid hair energy so mi like it sudan archives fire ich beschütze dich du gibst mir kraft wir zusammen gegen alle if we can fight with each other we can be strong together fighting the outside world light dragon eye contact tens two books tabestaniye aftabi gheymeh fesenjoon abtalibi e tahdiq zereshk polo bah bah bah kheyli kheyli khosh maze merci kheyli mamnoon khoda nehgadar” Konzept und Choreografie: Parisa Madani Performance: Devika Chotoe, Antonella Fittipaldi Neo Hülcker “What is the future, other than a dream that we are able to dream right now?” “For this manifesto I invited my pre-transitioned self and my dog Archi. We never met before as a trio and will have our first encounter on stage. Each of us prepared a surprise for this special moment.” Keith Zenga King “HOW TO BE LONELY TOGETHER!?!” “In ‘HOW TO BE LONELY TOGETHER!?!’ Keith Zenga King responds from positions of exile,diaspora and personal accounts of gender nonconformity to develop tactics of survival in a dystopic present whilst suggesting possibilities beyond authoritarian and coercive di/visions. This manifesto is at once question, exclamation and demonstration.” PAUSE Ricardo de Paula “Out of Many, ONE!” “We have to look, to read the body representation. The performance starts with one performer, one stage, chairs and names as values.- the interactive intervention creates a memorial space. This has to be the philosophy of OUR world out there. We are all connected and have to care about our surrounding and ourselves. But our world is not yet fully there to be felt as One.” Dank an: Nora Haak, Grada Kilomba, Zé de Paiva und Grupo Oito Kübra Varol Düztopya “Düz (Turkish): flat, straight. ‘Düztopya’ is a piece about yearning to move from self love to belonging, holding space to face oppressive monsters and healing through tuning into present in which the future is energetically active.” Pêdra Costa de_colon_isation part VI: inbodiesvisibleborders “What/how/where are the in_visible borders and bodies and their limits? We are those who are changing the future. We are ancestors of those who are coming. They will access our strengths, survival strategies and our in_visible legacy. There is no queer future without a destruction of the colonial past, the capitalist present, the normative, anthropocentric and binary society.” Przemek Kamiński “Sunrise Sunset” “‘Sunrise Sunset’ is a poetic manifesto, a warm illumination of a horizon, that appears in reddish and pinkish colours. Through the figure of Fred Herko (1936 – 1964), it recalls the queer past for guidance in interrupting the coercive here and now. It is a utopian trace of other ways of moving within the world. Choreografie: Przemek Kamiński Performance: Martin Hansen und Przemek Kamiński


Kategorie: Performance

Jota Mombaças multimediale Arbeit “Transition and Apocalypse” wurde von Octavia Butlers “Parabel”-Serie inspiriert. Es setzt sich aus einer Installation und einer Reihe von öffentlichen Aktivierungen zusammen und befasst sich mit der Wiederkehr von Weltuntergangsszenarien in der Gegenwart und den damit einhergehenden ethischen Dilemmas. Da die Performance mit einem nicht linearen Zeitverständnis operiert, wird die Apokalypse nicht allein als Endpunkt verstanden, sondern auch als Übergang zu Erfahrungen einer anderen Welt.


Kategorie: Installation

Das HAU zeigt Skulpturen und Videos von Maria Kulikovska, die ein Zeugnis der Facetten und Ebenen ihres Lebens sind. Nach der Krim-Annexion 2014 wurden ihre Arbeiten in Donezk, Ukraine, von russischen Besatzungstruppen zerstört, was sie dazu veranlasste, eine Serie feministischer und aktivistischer Arbeiten zu schaffen. Die beständige Zerstörung und Neuschaffung lebensgroßer Skulpturen ihres Körpers bezeugt die Auswirkungen des andauernden regionalen Konflikts auf das Leben des*der Einzelnen. Mit Filmmaterial von den Performances “Forgotten”, Regie: Daria Onyshchenko, sowie “Lustration” für Vogue UA.


Kategorie: Sonstiges

Carlos Mottas “The Crossing” entstand 2017 als Auftragsarbeit des Stedelijk Museums in Amsterdam und setzt sich aus Videoporträts von LGBTIQ*-Geflüchteten aus Ägypten, Iran, Irak, Marokko, Syrien und Pakistan zusammen. Wie bei einem Geständnis sprechen sie frontal in die Kamera, schildern ihre persönlichen Geschichten der Verfolgung und berichten von ihrer gefährlichen Flucht über Land und Meer. In den berührenden Erzählungen erscheint Flucht als einzige Möglichkeit angesichts von Krieg und politischer sowie sozialer Unterdrückung, der die Porträtierten durch ihre geschlechtliche Identität und sexuelle Orientierung in ihren Herkunftsländern ausgesetzt sind. Doch auch nach ihrer Ankunft in niederländischen Flüchtlingslagern erlebten sie während des Asylverfahrens Ausgrenzung, Bedrohung sowie Misshandlungen und erhielten von den Einwanderungsbehörden nicht den erhofften Schutz. “The Crossing” zeigt Geschichten der Flucht und der erzwungenen Migration – und während die Niederlande das Image eines humanistischen Staats genießen, der auf Grundlage der internationalen Menschenrechte Gastfreundschaft, eine offene Geflüchtetenpolitik und soziale und kulturelle Toleranz pflege, führt uns das Projekt vor Augen, dass dieses Bild ein ideologisches Konstrukt ist, das durch die populistischen politischen Bewegungen, die die Ideale eines liberalen Europas beseitigen wollen, zunehmend unter Beschuss gerät.


Kategorie: Sonstiges

Jota Mombaças multimediale Arbeit “Transition and Apocalypse” wurde von Octavia Butlers “Parabel”-Serie inspiriert. Es setzt sich aus einer Installation und einer Reihe von öffentlichen Aktivierungen zusammen und befasst sich mit der Wiederkehr von Weltuntergangsszenarien in der Gegenwart und den damit einhergehenden ethischen Dilemmas. Da die Performance mit einem nicht linearen Zeitverständnis operiert, wird die Apokalypse nicht allein als Endpunkt verstanden, sondern auch als Übergang zu Erfahrungen einer anderen Welt.


Kategorie: Performance

In der repressiven Atmosphäre des Kalten Kriegs konnten lesbische Frauen in Ungarn ihre Sexualität größtenteils nur im Verborgenen ausleben, bevor sie nach dem Ende der sozialistischen Planwirtschaft 1989 eine kurze Periode der Freiheit genossen. Heute jedoch zwingt die zunehmende Feindseligkeit gegenüber sexuellen Minderheiten sie erneut, ihre sexuelle Identität zu verbergen. Die Dokumentation “Secret Years” von 2009 enthält seltene Interviews mit mehreren Generationen lesbischer Frauen in Ungarn. Als erster Dokumentarfilm aus Ungarn zu diesem Thema erkundet er die Reaktionen von lesbischen Frauen auf die aufeinanderfolgenden Wellen von Repression, Liberalisierung und radikalem Konservatismus in der jüngeren Vergangenheit Ungarns.


Kategorie: Film/Video

In “Untitled (Together Again)” erkunden der Theaterregisseur Michał Borczuch und verschiedene Künstler*innen aus Warschau und Berlin mithilfe von öffentlichen Dokumenten und privaten Erzählungen queere Trauer und Trauerrituale. Inspiriert wurde die Arbeit durch das Werk von Felix Gonzalez-Torres, einem schwulen kubanischen Künstler, der 1996 an AIDS starb. Gonzalez-Torres setzt in seinen minimalistischen Installationen und Skulpturen Erfahrungen des Verlangens und der Liebe, aber auch der Krankheit und des Todes um. Im öffentlichen Raum wurden diese intimen Erfahrungen zugleich zu Symptomen allgemeinerer gesellschaftlicher Probleme. Borczuch und seine Mitstreiter*innen untersuchen das Verhältnis der HIV/AIDS-Epidemie und der politischen Situation. Sie erkunden die aktuelle Situation von LGBTIQ*-Gemeinschaften, um dann zu fragen, inwiefern das Theater zum Ort des Mikro-Widerstands taugt gegen Systeme, die bestimmte Erfahrungen in die Unsichtbarkeit verbannen.


Kategorie: Performance

Manifeste sind in Transformationsprozessen ein mächtiges Instrument. Meistens sind sie nicht aus einer einzelnen Stimme komponiert, sondern aus einer Polyfonie, die unterschiedliche Ideen, Energien und Meinungen kondensiert. Das Projekt “Manifestos for Queer Futures”, mit dem das HAU-Festival “The Present Is Not Enough – Performing Queer Histories and Futures” eröffnet wird folgt genau dieser Praxis und macht deutlich, wie wichtig es ist, sich nicht nur als Einzelne*r zu sehen. Was wir hier beobachten, ist das Bestreben vieler, ein gleiches Gemeinsam zu teilen, zu praktizieren und zu performen. Dabei wird die lebendige Dynamik kultureller Praktiken, intellektueller Kreise und affektiver Netzwerke sichtbar, die Zukunftsentwürfe aufzeigen und ein neues Potenzial alternativer Lebensentwürfe vorleben. Das HAU Hebbel am Ufer rief in Berlin lebende Künstler*innen dazu auf, ihre Manifeste zu einer queeren Zukunftsvision einzureichen. Aus 270 Einsendungen wurden 26 ausgewählt und werden nun auf der Bühne des HAU2 präsentiert. Die Bandbreite der Projekte ist beachtlich: von Arbeiten mit kulturellen und soziopolitischen Referenzen über aktive Beschäftigungen mit der Vergangenheit bis hin zu Visionen für eine mögliche Zukunft. Dies sagen die an diesem Abend beteiligten Künstler*innen über ihre Arbeiten: Bráulio Bandeira, Nicky Miller &.- Stasys Žak “Valentine Date with Space” “‘Valentine Date with Space’ is a theme of today under the techno beats and strobing neon lights. The non-conformist bodies, the stylish Sex. Space is an element in which queer culture can reflect its future. Through a penetration into that space, we communicate to an oversexualized culture, moving to a repetitive trance that exploits the concerns of fluidity in gender on the matters of love, as if in the search for a soulmate. We morph ourselves into each other in repetitive motion and the music and dance cum as a futuristic queer manifesto.” Ian Kaler “TRANSOME” “‘TRANSOME’ is an excerpt from Kaler's piece LIVFE an autobiographical fiction. Text (Kaler), video (Imogen Heath) and music (rRoxymore) weave together present time with childhood and adolescence, humor and abstraction, associations, imaginations and fantasies of selves. As a manifesto “TRANSOME” asks us to connect with our body_ies as condition_s that is_are joint, deeply personal, sometimes vulnerable, layered and experiential.” Choreografische Rahmung, Text, Performance: Ian Kaler Musik: rRoxymore Video: Imogen Heath Projektleitung: das Schaufenster Iury Trojaborg &.- Ming Poon “Mirror, mirror, here I stand. Who is the fairest in the land?“ “As what is queer today will not be queer tomorrow, we believe that a queer future must constantly re-invent itself through new strategies of resistance and production of knowledge. It does not place the dominant power at the centre of cultural knowledge and reference. It is one where we occupy the space that is rightfully ours as humans, in all our diversity and colours. We use the mirror as a symbol of our resistance and a call to self-awakening.” Konzept und Performance: Iury Trojaborg und Ming Poon Musik: Canto de Oxum von Vinicius de Moraes and Toquinho (1979) Candice Nembhard “The Morning After Love” “‘The Morning After Love’ is a cinepoetry project by writer, performance artist, and poet, Candice Nembhard. Combining spoken word and cinema, the short film examines the aftermath of a brief romance between an Afro-Caribbean woman and her Afro-Deutsche lover. In the hours following their short affair, the two women explore whether or not there is true love after lust.” Regie &.- Drehbuch: Candice Nembhard Produktion: ckn/Poet &.- Prophetess Editing &.- Director of Photography: Mona Schlegle Assistenz Director of Photography: Esther Heller Kamera: Katrina Singleton Mit: Candice Nembhard und Shelly Phillips Sanni Est “Photophobia” “‘Photophobia’ is a sound ritual by singer, composer and producer Sanni Est that incites the urgency of ressignifying eurocentric cultural and academic values from an afro-futuristic, trans*inclusive feminine perspective. Making use of sound manipulation and visual art, the 9-minute performance aims at to evoke an alternative perception of knowledge, once freed from the surety bond of the colonizer.” Konzept, Text, Musik, Videomaterial: Sanni Est Musikvideo “Brain Damage“: Valquire Veljkovic PAUSE Jair Luna “The Lifetime of Fire” “It’s a ritual where a bunch of candles are lit on the head of a naked body, moving in circles, while the melted candles are falling on the body of the performer, the wax is leaving their marks on the skin, showing the pain and the pleasure when burning it. This sadomasochistic act is a metaphor of burning the norm. What really interests me is to decolonize our ancestral memory, deconstruct our traditions, break them, expose the cracks, questioning and pointing out the normativity.” Konzept und Performance: Jair Luna Video: Simon*e Jaikiriuma Paetau Jeremy Wade “THE CARETAKER” “The following performance is an excerpt from the first ten minutes of ‘The Clearing’, a one hour forty-five-minute solo recently created and performed by Wade with live music by Marc Lohr exploring five different characters engaging in technologies of impossible repair. In the rehearsal process Wade and his collaborators called tonight’s excerpt ‘The Caretaker’ and built a series of hallucinatory procedures around this figure for the work of dismantling reality, evoking solidarity and addressing the forces / structures that are making us sick. The Caretaker’s work is to write new myths and narratives so that future clearings might occur.” Von und mit: Jeremy Wade Musik: Marc Lohr Ania Nowak “To the Aching Parts! (Manifesto)” “To the Aching Parts! (Manifesto)” dreams about a cure for the ill systems of body politics, soothing your chronic pain, autoimmune disattachment and chemical imbalance. In sickness and in health.” Cointreau On Ice “Laudatio” “Cointreau On Ice wurde aus dem Bedürfnis heraus gegründet, in kollektiver Arbeitsweise experimentelle Performances zu entwickeln, die einer Öffentlichkeit queere Lebensrealitäten vermitteln und für die Performer*innen Subversion und Selbstermächtigungsgesten darstellen. Zwischen Rap, Dance, Lip Sync und politischer Rede nutzen sie im HAU die Form der ‘Laudatio’, um heteronormative Vorstellungen von Geschlechterrollen in Frage zu stellen.” Von und mit: Claudio Campo Garcia, Johanna Köster, Justin Mamat, Sita Messer, Gregor Schuster, Meo Wulf


Kategorie: Performance

Jota Mombaças multimediale Arbeit “Transition and Apocalypse” wurde von Octavia Butlers “Parabel”-Serie inspiriert. Es setzt sich aus einer Installation und einer Reihe von öffentlichen Aktivierungen zusammen und befasst sich mit der Wiederkehr von Weltuntergangsszenarien in der Gegenwart und den damit einhergehenden ethischen Dilemmas. Da die Performance mit einem nicht linearen Zeitverständnis operiert, wird die Apokalypse nicht allein als Endpunkt verstanden, sondern auch als Übergang zu Erfahrungen einer anderen Welt.


Kategorie: Installation

Vier junge schwule Männer enthüllen einen lange totgeschwiegenen Teil der sozialistischen Vergangenheit Ungarns und unterziehen ihn im Licht der aktuellen nationalistischen Wende einer Neubetrachtung. Sie treffen auf sieben Ältere, beschäftigen sich mit deren Geheimdienstakten und spielen einige der entscheidenden Lebensstationen einer älteren ungarischen schwulen Generation durch. Mária Takács’ Film ist eine der ersten Dokumentationen zu den Gay-Communities Mittel- und Osteuropas. Die Regisseurin berichtet über den Umgang der ungarischen Gesellschaft und des ungarischen Staats gegenüber schwulen Individuen und Gruppen und darüber, wie sich die persönliche Erfahrung gesellschaftlicher und politischer Unterdrückung in der Zeit des Sozialismus bis in die Gegenwart verändert hat. Der Film bietet Einblicke in die vielgestaltige Mikrogeschichte dieser Gemeinschaften und zeigt, inwiefern das eigene Selbstverständnis und die Solidarität untereinander den Folgen der staatlichen Homophobie entgegenwirken kann.


Kategorie: Film/Video

Jota Mombaças multimediale Arbeit “Transition and Apocalypse” wurde von Octavia Butlers “Parabel”-Serie inspiriert. Es setzt sich aus einer Installation und einer Reihe von öffentlichen Aktivierungen zusammen und befasst sich mit der Wiederkehr von Weltuntergangsszenarien in der Gegenwart und den damit einhergehenden ethischen Dilemmas. Da die Performance mit einem nicht linearen Zeitverständnis operiert, wird die Apokalypse nicht allein als Endpunkt verstanden, sondern auch als Übergang zu Erfahrungen einer anderen Welt.


Kategorie: Performance

In “Untitled (Together Again)” erkunden der Theaterregisseur Michał Borczuch und verschiedene Künstler*innen aus Warschau und Berlin mithilfe von öffentlichen Dokumenten und privaten Erzählungen queere Trauer und Trauerrituale. Inspiriert wurde die Arbeit durch das Werk von Felix Gonzalez-Torres, einem schwulen kubanischen Künstler, der 1996 an AIDS starb. Gonzalez-Torres setzt in seinen minimalistischen Installationen und Skulpturen Erfahrungen des Verlangens und der Liebe, aber auch der Krankheit und des Todes um. Im öffentlichen Raum wurden diese intimen Erfahrungen zugleich zu Symptomen allgemeinerer gesellschaftlicher Probleme. Borczuch und seine Mitstreiter*innen untersuchen das Verhältnis der HIV/AIDS-Epidemie und der politischen Situation. Sie erkunden die aktuelle Situation von LGBTIQ*-Gemeinschaften, um dann zu fragen, inwiefern das Theater zum Ort des Mikro-Widerstands taugt gegen Systeme, die bestimmte Erfahrungen in die Unsichtbarkeit verbannen.


Kategorie: Performance

Das HAU zeigt Skulpturen und Videos von Maria Kulikovska, die ein Zeugnis der Facetten und Ebenen ihres Lebens sind. Nach der Krim-Annexion 2014 wurden ihre Arbeiten in Donezk, Ukraine, von russischen Besatzungstruppen zerstört, was sie dazu veranlasste, eine Serie feministischer und aktivistischer Arbeiten zu schaffen. Die beständige Zerstörung und Neuschaffung lebensgroßer Skulpturen ihres Körpers bezeugt die Auswirkungen des andauernden regionalen Konflikts auf das Leben des*der Einzelnen. Mit Filmmaterial von den Performances “Forgotten”, Regie: Daria Onyshchenko, sowie “Lustration” für Vogue UA.


Kategorie: Sonstiges

Carlos Mottas “The Crossing” entstand 2017 als Auftragsarbeit des Stedelijk Museums in Amsterdam und setzt sich aus Videoporträts von LGBTIQ*-Geflüchteten aus Ägypten, Iran, Irak, Marokko, Syrien und Pakistan zusammen. Wie bei einem Geständnis sprechen sie frontal in die Kamera, schildern ihre persönlichen Geschichten der Verfolgung und berichten von ihrer gefährlichen Flucht über Land und Meer. In den berührenden Erzählungen erscheint Flucht als einzige Möglichkeit angesichts von Krieg und politischer sowie sozialer Unterdrückung, der die Porträtierten durch ihre geschlechtliche Identität und sexuelle Orientierung in ihren Herkunftsländern ausgesetzt sind. Doch auch nach ihrer Ankunft in niederländischen Flüchtlingslagern erlebten sie während des Asylverfahrens Ausgrenzung, Bedrohung sowie Misshandlungen und erhielten von den Einwanderungsbehörden nicht den erhofften Schutz. “The Crossing” zeigt Geschichten der Flucht und der erzwungenen Migration – und während die Niederlande das Image eines humanistischen Staats genießen, der auf Grundlage der internationalen Menschenrechte Gastfreundschaft, eine offene Geflüchtetenpolitik und soziale und kulturelle Toleranz pflege, führt uns das Projekt vor Augen, dass dieses Bild ein ideologisches Konstrukt ist, das durch die populistischen politischen Bewegungen, die die Ideale eines liberalen Europas beseitigen wollen, zunehmend unter Beschuss gerät.


Kategorie: Sonstiges

Seit ein paar Jahren mischt die Tänzerin, Choreographin und Aktivistin Mamela Nyamza die internationale Szene auf. Dabei setzt sie stets ihre persönliche Biografie als Schwarze, lesbische Mutter ins Spannungsfeld zu den allgemeinen Debatten um die gescheiterte Regenbogennation Südafrika, in der Rassismen und Machismen ebenso wieder erstarken, wie die Trennung von Hoch- und Stammeskultur oder die von verschiedenen Sprach- und Stammesregionen. Statt Annährung, Aussöhnung und Austausch diagnostiziert die 1976 in Kapstadt geborene Ausnahmepersönlichkeit größere Abschottung, stärkere Rassentrennung und ein Klima der Angst, das die einstige Vorzeigenation der postkolonialen Idee fest im Griff hält. In ihrer neuen Arbeit “Black Privilege” richtet Nyamza ihre Aufmerksamkeit auf die scheinheilige Grundstruktur unserer Gesellschaften, in denen jede*r permanent be- und verurteilt wird. Oszillierend zwischen einem Ritual, in dem sie verschiedene Facetten von starken Frauen anruft, und einem Gerichtsverfahren, in dem die Gräueltaten mächtiger Figuren angeklagt werden, verwischt Nyamza die Grenzen zwischen Spiritualität und Gesetz. Abgelehnte und verkannte Heldinnen des afrikanischen Unabhängigkeitskampfes werden wiederbelebt, gerichtet und vielleicht auch gefeiert.


Kategorie: Performance

Das HAU zeigt Skulpturen und Videos von Maria Kulikovska, die ein Zeugnis der Facetten und Ebenen ihres Lebens sind. Nach der Krim-Annexion 2014 wurden ihre Arbeiten in Donezk, Ukraine, von russischen Besatzungstruppen zerstört, was sie dazu veranlasste, eine Serie feministischer und aktivistischer Arbeiten zu schaffen. Die beständige Zerstörung und Neuschaffung lebensgroßer Skulpturen ihres Körpers bezeugt die Auswirkungen des andauernden regionalen Konflikts auf das Leben des*der Einzelnen. Mit Filmmaterial von den Performances “Forgotten”, Regie: Daria Onyshchenko, sowie “Lustration” für Vogue UA.


Kategorie: Sonstiges

Carlos Mottas “The Crossing” entstand 2017 als Auftragsarbeit des Stedelijk Museums in Amsterdam und setzt sich aus Videoporträts von LGBTIQ*-Geflüchteten aus Ägypten, Iran, Irak, Marokko, Syrien und Pakistan zusammen. Wie bei einem Geständnis sprechen sie frontal in die Kamera, schildern ihre persönlichen Geschichten der Verfolgung und berichten von ihrer gefährlichen Flucht über Land und Meer. In den berührenden Erzählungen erscheint Flucht als einzige Möglichkeit angesichts von Krieg und politischer sowie sozialer Unterdrückung, der die Porträtierten durch ihre geschlechtliche Identität und sexuelle Orientierung in ihren Herkunftsländern ausgesetzt sind. Doch auch nach ihrer Ankunft in niederländischen Flüchtlingslagern erlebten sie während des Asylverfahrens Ausgrenzung, Bedrohung sowie Misshandlungen und erhielten von den Einwanderungsbehörden nicht den erhofften Schutz. “The Crossing” zeigt Geschichten der Flucht und der erzwungenen Migration – und während die Niederlande das Image eines humanistischen Staats genießen, der auf Grundlage der internationalen Menschenrechte Gastfreundschaft, eine offene Geflüchtetenpolitik und soziale und kulturelle Toleranz pflege, führt uns das Projekt vor Augen, dass dieses Bild ein ideologisches Konstrukt ist, das durch die populistischen politischen Bewegungen, die die Ideale eines liberalen Europas beseitigen wollen, zunehmend unter Beschuss gerät.


Kategorie: Sonstiges

Seit ein paar Jahren mischt die Tänzerin, Choreographin und Aktivistin Mamela Nyamza die internationale Szene auf. Dabei setzt sie stets ihre persönliche Biografie als Schwarze, lesbische Mutter ins Spannungsfeld zu den allgemeinen Debatten um die gescheiterte Regenbogennation Südafrika, in der Rassismen und Machismen ebenso wieder erstarken, wie die Trennung von Hoch- und Stammeskultur oder die von verschiedenen Sprach- und Stammesregionen. Statt Annährung, Aussöhnung und Austausch diagnostiziert die 1976 in Kapstadt geborene Ausnahmepersönlichkeit größere Abschottung, stärkere Rassentrennung und ein Klima der Angst, das die einstige Vorzeigenation der postkolonialen Idee fest im Griff hält. In ihrer neuen Arbeit “Black Privilege” richtet Nyamza ihre Aufmerksamkeit auf die scheinheilige Grundstruktur unserer Gesellschaften, in denen jede*r permanent be- und verurteilt wird. Oszillierend zwischen einem Ritual, in dem sie verschiedene Facetten von starken Frauen anruft, und einem Gerichtsverfahren, in dem die Gräueltaten mächtiger Figuren angeklagt werden, verwischt Nyamza die Grenzen zwischen Spiritualität und Gesetz. Abgelehnte und verkannte Heldinnen des afrikanischen Unabhängigkeitskampfes werden wiederbelebt, gerichtet und vielleicht auch gefeiert.


Kategorie: Performance

Jota Mombaças multimediale Arbeit “Transition and Apocalypse” wurde von Octavia Butlers “Parabel”-Serie inspiriert. Es setzt sich aus einer Installation und einer Reihe von öffentlichen Aktivierungen zusammen und befasst sich mit der Wiederkehr von Weltuntergangsszenarien in der Gegenwart und den damit einhergehenden ethischen Dilemmas. Da die Performance mit einem nicht linearen Zeitverständnis operiert, wird die Apokalypse nicht allein als Endpunkt verstanden, sondern auch als Übergang zu Erfahrungen einer anderen Welt.


Kategorie: Installation

Jota Mombaças multimediale Arbeit “Transition and Apocalypse” wurde von Octavia Butlers “Parabel”-Serie inspiriert. Es setzt sich aus einer Installation und einer Reihe von öffentlichen Aktivierungen zusammen und befasst sich mit der Wiederkehr von Weltuntergangsszenarien in der Gegenwart und den damit einhergehenden ethischen Dilemmas. Da die Performance mit einem nicht linearen Zeitverständnis operiert, wird die Apokalypse nicht allein als Endpunkt verstanden, sondern auch als Übergang zu Erfahrungen einer anderen Welt.


Kategorie: Performance

Travis Alabanza entwickelte eine Obsession für Burger, nachdem Alabanza mit einem beworfen und transfeindlich beleidigt wurde. Wie sie produziert werden und riechen, wie die Mayonnaise sich auf der Haut anfühlt. “Burgerz” fragt, wie Transkörper überleben, eignet sich eine Gewalttat neu an und ermöglicht dem Publikum so, sich mit der eigenen Mittäterschaft auseinanderzusetzen. Als eine der wichtigsten Transstimmen Großbritanniens präsentiert Alabanza eine Performance von höchst aktueller Bedeutung.


Kategorie: Performance

Jota Mombaças multimediale Arbeit “Transition and Apocalypse” wurde von Octavia Butlers “Parabel”-Serie inspiriert. Es setzt sich aus einer Installation und einer Reihe von öffentlichen Aktivierungen zusammen und befasst sich mit der Wiederkehr von Weltuntergangsszenarien in der Gegenwart und den damit einhergehenden ethischen Dilemmas. Da die Performance mit einem nicht linearen Zeitverständnis operiert, wird die Apokalypse nicht allein als Endpunkt verstanden, sondern auch als Übergang zu Erfahrungen einer anderen Welt.


Kategorie: Installation

Travis Alabanza entwickelte eine Obsession für Burger, nachdem Alabanza mit einem beworfen und transfeindlich beleidigt wurde. Wie sie produziert werden und riechen, wie die Mayonnaise sich auf der Haut anfühlt. “Burgerz” fragt, wie Transkörper überleben, eignet sich eine Gewalttat neu an und ermöglicht dem Publikum so, sich mit der eigenen Mittäterschaft auseinanderzusetzen. Als eine der wichtigsten Transstimmen Großbritanniens präsentiert Alabanza eine Performance von höchst aktueller Bedeutung.


Kategorie: Performance

“Sudden Rise” ist das neue Werk von Moved by the Motion, einem von Wu Tsang und boychild gegründeten Performancekollektiv. Die Performance entstand in Zusammenarbeit mit Patrick Belaga (Cello), Josh Johnson (Tanz), Asma Maroof (Musik) und dem Lyriker Fred Moten. Ausgehend von einzelnen Fragmenten des gemeinsam von Tsang, boychild und Moten verfassten Texts “Sudden Rise at a Given Tune” verknüpft die genreüberschreitende Arbeit die Äußerungen und Handlungen von wegweisenden Bürgerrechtsaktivist*innen, Dichter*innen und Autor*innen des 20. Jahrhunderts wie Langston Hughes, James Baldwin und W.E.B. Du Bois miteinander und verbindet sie mit Songtexten von Jimi Hendrix, Gedanken von Hannah Arendt und Oskar Beckers “mantischer” Phänomenologie. Die Performance ist eine Collage aus Worten, Bildern, Bewegungen und Klängen in der Form eines Cadavre exquis (eine künstlerische Zufallsmethode, der sich die Surrealisten bedienten). Mit Trugbildern und Stoffkulissen greift die Produktion zudem die Theaterform der Phantasmagorie aus dem 18. Jahrhundert auf, um Geschichten von Trauma und Widerstand in verschiedenen Zeiten, aber auch außerhalb der Zeit zu reflektieren. Johnson und boychild führen live und mit Videos ein multiples Duett auf und lassen die Frühzeit des Films wiederaufleben, als Projektionen und Darsteller*innen sich die Bühne teilten. Belagas Cello- und Klavierspiel verbindet sich mit der repetitiven Struktur der von Maroof geloopten Stimmen und das Chiaroscuro der Barockmalerei breitet sich über die digitalen Architekturen, Raumraster und Testbilder, die im Bühnenraum Zeit und Perspektive einer beständigen Reformulierung unterziehen.


Kategorie: Performance

Jota Mombaças multimediale Arbeit “Transition and Apocalypse” wurde von Octavia Butlers “Parabel”-Serie inspiriert. Es setzt sich aus einer Installation und einer Reihe von öffentlichen Aktivierungen zusammen und befasst sich mit der Wiederkehr von Weltuntergangsszenarien in der Gegenwart und den damit einhergehenden ethischen Dilemmas. Da die Performance mit einem nicht linearen Zeitverständnis operiert, wird die Apokalypse nicht allein als Endpunkt verstanden, sondern auch als Übergang zu Erfahrungen einer anderen Welt.


Kategorie: Installation

Das HAU zeigt Skulpturen und Videos von Maria Kulikovska, die ein Zeugnis der Facetten und Ebenen ihres Lebens sind. Nach der Krim-Annexion 2014 wurden ihre Arbeiten in Donezk, Ukraine, von russischen Besatzungstruppen zerstört, was sie dazu veranlasste, eine Serie feministischer und aktivistischer Arbeiten zu schaffen. Die beständige Zerstörung und Neuschaffung lebensgroßer Skulpturen ihres Körpers bezeugt die Auswirkungen des andauernden regionalen Konflikts auf das Leben des*der Einzelnen. Mit Filmmaterial von den Performances “Forgotten”, Regie: Daria Onyshchenko, sowie “Lustration” für Vogue UA.


Kategorie: Sonstiges

Carlos Mottas “The Crossing” entstand 2017 als Auftragsarbeit des Stedelijk Museums in Amsterdam und setzt sich aus Videoporträts von LGBTIQ*-Geflüchteten aus Ägypten, Iran, Irak, Marokko, Syrien und Pakistan zusammen. Wie bei einem Geständnis sprechen sie frontal in die Kamera, schildern ihre persönlichen Geschichten der Verfolgung und berichten von ihrer gefährlichen Flucht über Land und Meer. In den berührenden Erzählungen erscheint Flucht als einzige Möglichkeit angesichts von Krieg und politischer sowie sozialer Unterdrückung, der die Porträtierten durch ihre geschlechtliche Identität und sexuelle Orientierung in ihren Herkunftsländern ausgesetzt sind. Doch auch nach ihrer Ankunft in niederländischen Flüchtlingslagern erlebten sie während des Asylverfahrens Ausgrenzung, Bedrohung sowie Misshandlungen und erhielten von den Einwanderungsbehörden nicht den erhofften Schutz. “The Crossing” zeigt Geschichten der Flucht und der erzwungenen Migration – und während die Niederlande das Image eines humanistischen Staats genießen, der auf Grundlage der internationalen Menschenrechte Gastfreundschaft, eine offene Geflüchtetenpolitik und soziale und kulturelle Toleranz pflege, führt uns das Projekt vor Augen, dass dieses Bild ein ideologisches Konstrukt ist, das durch die populistischen politischen Bewegungen, die die Ideale eines liberalen Europas beseitigen wollen, zunehmend unter Beschuss gerät.


Kategorie: Sonstiges

Jota Mombaças multimediale Arbeit “Transition and Apocalypse” wurde von Octavia Butlers “Parabel”-Serie inspiriert. Es setzt sich aus einer Installation und einer Reihe von öffentlichen Aktivierungen zusammen und befasst sich mit der Wiederkehr von Weltuntergangsszenarien in der Gegenwart und den damit einhergehenden ethischen Dilemmas. Da die Performance mit einem nicht linearen Zeitverständnis operiert, wird die Apokalypse nicht allein als Endpunkt verstanden, sondern auch als Übergang zu Erfahrungen einer anderen Welt.


Kategorie: Performance

Die HAU-Koproduktion “The Ring of the Dove” ist Mehdi-Georges Lahlous erste Bühnenarbeit, nachdem er sich in der bildenden Kunst einen Namen gemacht hat. Als Inspirationsquelle diente ihm das gleichnamige Buch des muslimischen Dichters und Philosophen Ibn Hazm (994–1064) über Liebesbeziehungen. Lahlou bringt den mittelalterlichen Klassiker mit den Themen seiner eigenen Kunst zusammen – mit religiöser Ästhetik, kultureller und sexueller Identität und Genderfragen – und stellt so die gesellschaftlichen Konventionen in Frage.


Kategorie: Performance

Travis Alabanza entwickelte eine Obsession für Burger, nachdem Alabanza mit einem beworfen und transfeindlich beleidigt wurde. Wie sie produziert werden und riechen, wie die Mayonnaise sich auf der Haut anfühlt. “Burgerz” fragt, wie Transkörper überleben, eignet sich eine Gewalttat neu an und ermöglicht dem Publikum so, sich mit der eigenen Mittäterschaft auseinanderzusetzen. Als eine der wichtigsten Transstimmen Großbritanniens präsentiert Alabanza eine Performance von höchst aktueller Bedeutung.


Kategorie: Performance

“Sudden Rise” ist das neue Werk von Moved by the Motion, einem von Wu Tsang und boychild gegründeten Performancekollektiv. Die Performance entstand in Zusammenarbeit mit Patrick Belaga (Cello), Josh Johnson (Tanz), Asma Maroof (Musik) und dem Lyriker Fred Moten. Ausgehend von einzelnen Fragmenten des gemeinsam von Tsang, boychild und Moten verfassten Texts “Sudden Rise at a Given Tune” verknüpft die genreüberschreitende Arbeit die Äußerungen und Handlungen von wegweisenden Bürgerrechtsaktivist*innen, Dichter*innen und Autor*innen des 20. Jahrhunderts wie Langston Hughes, James Baldwin und W.E.B. Du Bois miteinander und verbindet sie mit Songtexten von Jimi Hendrix, Gedanken von Hannah Arendt und Oskar Beckers “mantischer” Phänomenologie. Die Performance ist eine Collage aus Worten, Bildern, Bewegungen und Klängen in der Form eines Cadavre exquis (eine künstlerische Zufallsmethode, der sich die Surrealisten bedienten). Mit Trugbildern und Stoffkulissen greift die Produktion zudem die Theaterform der Phantasmagorie aus dem 18. Jahrhundert auf, um Geschichten von Trauma und Widerstand in verschiedenen Zeiten, aber auch außerhalb der Zeit zu reflektieren. Johnson und boychild führen live und mit Videos ein multiples Duett auf und lassen die Frühzeit des Films wiederaufleben, als Projektionen und Darsteller*innen sich die Bühne teilten. Belagas Cello- und Klavierspiel verbindet sich mit der repetitiven Struktur der von Maroof geloopten Stimmen und das Chiaroscuro der Barockmalerei breitet sich über die digitalen Architekturen, Raumraster und Testbilder, die im Bühnenraum Zeit und Perspektive einer beständigen Reformulierung unterziehen.


Kategorie: Performance

Nach Kooperationen mit Acts wie The Knife, !!!, LCD Soundsystem oder TV on the Radio startete Shannon Funchess das Projekt Light Asylum mit wechselnden Besetzungen 2007 in New York. Ein Konzert von Light Asylum gleicht einem ekstatischen und extrem tanzbaren Exkurs durch die 80er-Subgenres Industrial, Dark Wave und Synth Pop. Die Auftritte pendeln zwischen Romantik und Brachialität und entfalten so eine kathartische Wirkung. Hier gibt es einen Eindruck. Die seit 2003 in Leipzig veranstaltet Reihe “No No No! – for boys and gerhls and criminal queers” setzt sich mit Queerness mittels Musik auseinander. Partys, Konzerte und Filme schaffen einen offenen Raum jenseits von Genregrenzen und normativer Denkschemata.


Kategorie: Konzert

Jota Mombaças multimediale Arbeit “Transition and Apocalypse” wurde von Octavia Butlers “Parabel”-Serie inspiriert. Es setzt sich aus einer Installation und einer Reihe von öffentlichen Aktivierungen zusammen und befasst sich mit der Wiederkehr von Weltuntergangsszenarien in der Gegenwart und den damit einhergehenden ethischen Dilemmas. Da die Performance mit einem nicht linearen Zeitverständnis operiert, wird die Apokalypse nicht allein als Endpunkt verstanden, sondern auch als Übergang zu Erfahrungen einer anderen Welt.


Kategorie: Installation

Das Panel beleuchtet queere Geschichten, die in hegemonialen Diskursen unterrepräsentiert sind: etwa nicht-westliches queeres Leben, Transerfahrungen, Unsichtbarkeiten von Queers of Colour. Wie können wir eine multiperspektivische queere Erinnerungskultur begründen, die uns die Zukunft neu imaginieren lässt? Simultanübersetzung: Lilian-Astrid Geese und Tanja Barbian


Kategorie: Diskurs

Das HAU zeigt Skulpturen und Videos von Maria Kulikovska, die ein Zeugnis der Facetten und Ebenen ihres Lebens sind. Nach der Krim-Annexion 2014 wurden ihre Arbeiten in Donezk, Ukraine, von russischen Besatzungstruppen zerstört, was sie dazu veranlasste, eine Serie feministischer und aktivistischer Arbeiten zu schaffen. Die beständige Zerstörung und Neuschaffung lebensgroßer Skulpturen ihres Körpers bezeugt die Auswirkungen des andauernden regionalen Konflikts auf das Leben des*der Einzelnen. Mit Filmmaterial von den Performances “Forgotten”, Regie: Daria Onyshchenko, sowie “Lustration” für Vogue UA.


Kategorie: Sonstiges

Carlos Mottas “The Crossing” entstand 2017 als Auftragsarbeit des Stedelijk Museums in Amsterdam und setzt sich aus Videoporträts von LGBTIQ*-Geflüchteten aus Ägypten, Iran, Irak, Marokko, Syrien und Pakistan zusammen. Wie bei einem Geständnis sprechen sie frontal in die Kamera, schildern ihre persönlichen Geschichten der Verfolgung und berichten von ihrer gefährlichen Flucht über Land und Meer. In den berührenden Erzählungen erscheint Flucht als einzige Möglichkeit angesichts von Krieg und politischer sowie sozialer Unterdrückung, der die Porträtierten durch ihre geschlechtliche Identität und sexuelle Orientierung in ihren Herkunftsländern ausgesetzt sind. Doch auch nach ihrer Ankunft in niederländischen Flüchtlingslagern erlebten sie während des Asylverfahrens Ausgrenzung, Bedrohung sowie Misshandlungen und erhielten von den Einwanderungsbehörden nicht den erhofften Schutz. “The Crossing” zeigt Geschichten der Flucht und der erzwungenen Migration – und während die Niederlande das Image eines humanistischen Staats genießen, der auf Grundlage der internationalen Menschenrechte Gastfreundschaft, eine offene Geflüchtetenpolitik und soziale und kulturelle Toleranz pflege, führt uns das Projekt vor Augen, dass dieses Bild ein ideologisches Konstrukt ist, das durch die populistischen politischen Bewegungen, die die Ideale eines liberalen Europas beseitigen wollen, zunehmend unter Beschuss gerät.


Kategorie: Sonstiges

Travis Alabanza entwickelte eine Obsession für Burger, nachdem Alabanza mit einem beworfen und transfeindlich beleidigt wurde. Wie sie produziert werden und riechen, wie die Mayonnaise sich auf der Haut anfühlt. “Burgerz” fragt, wie Transkörper überleben, eignet sich eine Gewalttat neu an und ermöglicht dem Publikum so, sich mit der eigenen Mittäterschaft auseinanderzusetzen. Als eine der wichtigsten Transstimmen Großbritanniens präsentiert Alabanza eine Performance von höchst aktueller Bedeutung.


Kategorie: Performance

Die HAU-Koproduktion “The Ring of the Dove” ist Mehdi-Georges Lahlous erste Bühnenarbeit, nachdem er sich in der bildenden Kunst einen Namen gemacht hat. Als Inspirationsquelle diente ihm das gleichnamige Buch des muslimischen Dichters und Philosophen Ibn Hazm (994–1064) über Liebesbeziehungen. Lahlou bringt den mittelalterlichen Klassiker mit den Themen seiner eigenen Kunst zusammen – mit religiöser Ästhetik, kultureller und sexueller Identität und Genderfragen – und stellt so die gesellschaftlichen Konventionen in Frage.


Kategorie: Performance


Änderungen vorbehalten! - Angaben ohne Gewähr! - Stand:01.06.19
© Fotos der Vorstellungen: [+][-]
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