Hebbel am Ufer - Der Spielplan für den Monat Juni
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Spielplan für Juni 2018

„NOW“ ist ein Video, das die Künstlerin Tiff Massey 2017 für die Jahrestagung der Society of North American Goldsmiths schuf und das die ganze Bandbreite der für ihr Schaffen prägenden Themen zeigt: die materielle Ikonografie des Hip-Hops der 1980er Jahre, die Problematik von Klasse und ‚race‘ in einer Stadt wie Detroit und afrikanische Sichtweisen auf wirtschaftliche Dynamiken.  Sichtbar wird der Hintergrund  ihrer künstlerischen Praxis, die tragbare ebenso wie großformatige Skulpturen umfasst und mit der sie sich in den Medien Installation, Design, Performance und Musik bewegt.


Kategorie: Film/Video

Eine junge Generation von Berliner und Detroiter Künstler*innen widmeten sich in einem Austauschprojekt gemeinsam dem Hip Hop. Poet*innen, MC´s, Sänger*innen und Produzent*innen haben zusammen in der US-Amerikanischen Stadt ein Album aufgenommen und einen Film gedreht. Sichtbar wird eine große Neugier und Enthusiasmus gegenüber der gegenseitigen Begegnung und der künstlerischen Kollaboration. Entstanden ist ein einzigartiges Projekt zwischen ehemals inhaftierten Jugendlichen und bereits etablierten Künstler*innen aus Berlin und Detroit, der auch in diesem Jahr weitergeführt werden soll. Die Zuschauer*innen bekommen einen Einblick über die Bandbreite der Stile, Sprachen und Genres aus den zeitgenössischen Lyrikszene der beiden Städte, in denen sich in den letzten zehn bis zwanzig Jahren eine international vernetzte Poesie-, Spoken Word- und Hip Hop-Szene entwickelt hat. Im Vordergrund stehen Neukonfigurationen und -kontextualisierungen, die Umdeutung von Zeichen und Sprache im Transferprozess des Anverwandelns. Im Anschluss an den Film gibt es die Möglichkeit für ein Gespräch. Im Anschluss an die Vorstellung am 1.6.: Artist Talk mit Olad Aden, Ninjah und Sarah Reimann.


Kategorie: Film/Video

Im Hip-Hop ist das Persönliche immer auch politisch. Die Last Poets haben mit "Ni *** rs Scared of Revolution" und "When the Revolution Comes" der Hip-Hop-Bewegung den ersten Anstoß gegeben. In den 1970er und 1980er Jahren bereitete Gil Scott-Heron mit seinen aktivistischen Texten den Weg für eine zukünftige Generation, mit Stücken wie "The Revolution Will Not Be Televised" und "Winter In America". Die vielleicht bekannteste und einflussreichste politische Rap-Gruppe der 1980er Jahre waren Public Enemy. Mit ihren knallharten, in-your-face Texten, ihren massiven Beats und der kraftvollen Stimme des Frontmannes der Gruppe, Chuck D, war Public Enemy der Soundtrack für eine bewusste und wachsame Hip-Hop-Generation. Seit den Anfangszeiten des Genres haben Frauen eine große Rolle bei der Gestaltung des Gesamtklangs und des (Battle-)Raps im Hip-Hop gespielt. Roxanne Shanté, JJ Fad, Monie Love, MC Lyte oder die Cookie Crew, um nur einige Ikonen zu nennen. Obwohl Hip-Hop gemeinhin mit frauenfeindlichen Texten und einer Verherrlichung männlicher Kameradschaft assoziiert wird, waren immer auch Frauen dabei, die diese Haltung mit einer stählernen, für sich gesehenen Perspektive ausstellten. Beispielsweise auch Miz Korona, die preisgekrönte Rapperin aus Detroit. Hätte sie sich an die strikten Regeln gehalten, die sie von ihrem Umfeld vorgegeben bekam, hätte sie nie mit Stars wie Scarface oder Run-DMC zusammen auf einer Bühne gestanden. Zu sehen war sie auch freestylend in dem Rap Blockbuster "8-Mile" mit Eninem und Xzibit, einem der wichtigen Filme für das Genre und zugleich auch eine Ode an ihre Heimatstadt Detroit. In Berlin wird sie mit "The Korona Effekt" auftreten. Ihre Band besteht aus den Künstlern Kamau, DJ Invisible, Rain Man und Showtime (Keyboard). Kamaus Stil an der Bassgitarre ist rhythmisch, funky und von eingängigen Melodien geprägt. DJ Invisible ist seit 1992 DJ und trat als Turntablelist und Mixer mit Xzibit, Obie Trice, Public Enemy und vielen mehr auf. Der Schlagzeuger der Band Eric "Rain Man" Gaston ist ein gebürtiger Detroiter, der mit vielen Künstlern aufgenommen, gespielt und getourt hat und der als Professor für Schlagzeug am Detroit Institute of Music Education tätig ist. Miz Korona An diesem Abend mit dabei ist auch Ché, früher bekannt als Detroit Che, ebenso eine Künstlerin aus Detroit, Michigan. Die 24-Jährige debütierte 2014 bei BET’s 2014 Hip-Hop Awards Cypher und gewann den Wettbewerb als erste weibliche Künstlerin.  Ché ist eine unabhängige und facettenreiche Rapperin, die ihre eigenen Visuals inszeniert, an ihrer eigenen Produktion arbeitet und in ihren Texten soziale Ungerechtigkeit thematisiert. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, junge Künstler*innen zu empowern dasselbe zu tun, indem sie diese ermutigt, ihre eigenen Geschichten zu erzählen. Im HAU wird sie mit Dj Stacyé J performen. Ché AWA – ihr Name ist ein Akronym und steht für African Women Arise. Aufgewachsen ist sie in Makokoba, einem armen Vorort in Simbabwes zweitgrößter Stadt Bulawayo, dort erlebte sie häusliche Gewalt aus erster Hand. Sie rappt schnell, in ihrer simbabwischen Muttersprache Ndebele. In ihren Texten beschäftigt sie sich mit Themen, die Frauen in der Gesellschaft betreffen, wie häusliche Gewalt, Teenagerschwangerschaft, Vergewaltigung und Sexarbeit. Sie verschafft Frauen Gehör, indem sie deren Probleme in Simbabwe thematisiert, einem Land, in dem zwei Drittel der Frauen angeben, irgendeine Form geschlechtsspezifischer Gewalt erlebt zu haben.  Mittlerweile lebt AWA in Deutschland und hat sich in Berlin eine Fanbase erarbeitet. Die talentierte MC arbeitete mit Künstlern wie Hip Hop Pantsula (S.A), Symbiz (GER) und Digital Rebels (ZIM) zusammen. Zudem ist sie Teil des Kollektivs "Voices of the Revolution" bestehend aus 15 Musiker*innen aus 10 verschiedenen Ländern, darunter auch Ägypten, Brasilien und Venezuela, die regelmäßig in UK zusammen arbeiten. AWA


Kategorie: Pop

„NOW“ ist ein Video, das die Künstlerin Tiff Massey 2017 für die Jahrestagung der Society of North American Goldsmiths schuf und das die ganze Bandbreite der für ihr Schaffen prägenden Themen zeigt: die materielle Ikonografie des Hip-Hops der 1980er Jahre, die Problematik von Klasse und ‚race‘ in einer Stadt wie Detroit und afrikanische Sichtweisen auf wirtschaftliche Dynamiken.  Sichtbar wird der Hintergrund  ihrer künstlerischen Praxis, die tragbare ebenso wie großformatige Skulpturen umfasst und mit der sie sich in den Medien Installation, Design, Performance und Musik bewegt.


Kategorie: Film/Video

Im Vorfeld von „Detroit-Berlin: One Circle“ begeben sich die Künstler*innen Joana Tischkau und Anta Helena Recke sowie die Berliner Soundkünstlerin Nguy?n Baly auf eine Recherche Reise (gefördert vom Goethe Institut und HAU Hebbel am Ufer) nach Detroit. Recke und Tischkau werden sich dort der populärmusikalischen Geschichtsschreibung widmen, die stark durch Schwarze Musiker*innen und Musikgeschichte geprägt ist. Das gesammelte Recherche Material zu Detroits Unterhaltungs- und Technomusikgeschichte soll hierbei auf das bereits in Kollaboration mit den Künstler*innen Elisabeth Hampe und Frieder Blume erarbeitete und sich stetig erweiternde Archiv zu Schwarzen deutschen Schlager, Hip Hop und Pop-Musiker*innen seit den 1950er treffen, welche die Gruppe unter der fiktiven zusammenhängenden künstlerischen Strömung Schwarze Deutsche Welle (SDW) zusammenfasst und für „Detroit-Berlin: One Circle“ performativ in einer Installation präsentieren wird. Nguy?n Baly geht in Detroit wiederum der Frage nach durch welche Sounds Musik konkreten Orten zugeschrieben wird. In einer Live-Sound-Performance erkundet sie an diesem Abend gemeinsam mit Tara Transitory aka One Man Nation akustische Atmosphären in einem performativen Raum als Träger von Stimmungen. Das Künstlerinnen-Duo interessiert sich für die Beziehung zwischen Bewegung und Klängen als Räumlichkeit.


Kategorie: Performance

In den beiden Gesprächsrunden "The Urbanisation of Capital: Zur Kritik der politischen Ökonomie der Stadt" und "Cultural Capital? Zur Rolle der Kulturproduzent*innen in Detroit und Berlin" zwischen Detroiter und Berliner Kulturproduzent*innen, Aktivist*innen und Städteforscher*innen werden in vergleichender Perspektive Konstellationen, Neuentwicklungen und Problemlagen des drastischen Wandels der beiden Städte nachgegangen. Im Panel "The Urbanisation of Capital. Zur Kritik der Politischen Ökonomie der Stadt" werden durch eine Kritik an politischen und privatwirtschaftlichen Akteur*innen Themen der Gentrifizierung, Vertreibung und Austerität verhandelt. Im Panel "Cultural Capital? Zur Rolle der  Kulturproduzent*innen in der Stadt" stehen die Folgen des "urban boosterism"  die im urbanen Zusammenleben in erster Linie eine ökonomische Ressource sieht, im Vordergrund. Während in Detroit struktureller Rassismus, Suburbanisierung und eine erzwungene Austeritätspolitik dazu geführt haben, dass sich die Stadtpolitik und die aktivierte Zivilgesellschaft kaum aus eigener Kraft aus der prekären Situation befreien können, wächst Berlin durch den Sog, den die Stadt mit ihren Versprechen von billigem Wohnraum und alternativen Lebensstilen auf nomadenhafte, transnational-flexible Kreativsubjekte und Investitoren*innen ausübt. Nach den "Detroit Riots" von 1967, in deren Folge die Entwicklung des „White Flight" (der Wegzug der weißen Bevölkerung in die reichen Vororte) einsetzte und der Abbau der Automobilindustrie dazu führte, dass sich die Bevölkerung Detroits auf zuletzt 700.000 Einwohner*innen halbiert hat, leben heute ein Drittel der Detroiter*innen unterhalb der Armutsgrenze. Gegenwärtig erfährt Detroit trotz der engagierten Bürger*innenbewegungen erneuten Umstrukturierungsprozess, der, angetrieben von spekulativen Großinvestitionen, dazu führt, dass Downtown wieder zu einer reinen Mittel- und Oberschichtsstadt wird, die bestimmte Einkommens- und Personengruppen ausgrenzt. Obwohl Berlin nicht so drastisch von den fordistischen und post-fordistischen Krisen betroffen ist wie Detroit, werden die innerstädtischen Bezirke und vormals temporäre alternative Zonen immer unbezahlbarer und die Vorstädte unbewohnbarer. In beiden Panels werden aus unterschiedlichen Perspektiven Fragen nach dem städtischen Raum als Produktionsort gestellt. Im Panel "Cultural Capital? Zur Rolle der Kulturproduzent*innen in der Stadt“ ist die Frage nach der Mobilisierung kultureller Ressourcen, die nicht nur für eine städtische Revitalisierung der urbanen Kultur und Communities, sondern auch als dynamische Kraft eines neuen, kreativen Kapitalismus angesehen wird, unausweichlich. Welche Folgen hat die Konzentration auf Kulturen der Kreativität, die zunehmend mit einer Vernachlässigung oder gar Missachtung von Alltagsaktivitäten einhergehen, die nicht mit der Logik einer (post-)industriellen Raumes kompatibel sind für die einzelnen Nachbarschaften (oder communities) in der Stadt? Wie Kulturproduzent*innen ihre Produktionen und Interventionen und den Diskurs über die "kreative Stadt" als Widerspruchsbeziehung artikulieren, darüber werden Cornelius Harris  (Underground Resistance) Bryce Detroit (O.N.E. Mile Project), Julia Brunner (Kottie-Shop) und die Soziologin Séverine Marguin (TU Berlin) diskutieren.


Kategorie: Diskussion

Dance, Pilgrim Dance (Kasia Wolinska / Art Stations Foundation) Tanz den Sozialismus! Auch wenn das Parkett der Genoss*innen vermutlich wenig Platz lässt für den freien Ausdruck. Das will Kasia Wolinska genauer wissen und erinnert uns an eine historische Begegnung: Isadora Duncan und die UdSSR – „The Revolutionary“. Anhand ihrer Rekonstruktion dreier Choreografien der amerikanischen Tanzikone wird Geschichte aktuell wie nie und Choreografie zur revolutionären Geste. MICRO THEATER: "La dolce vita" (Romuald Kr??el & Monica Duncan) Diese Stück schränkt ein: 16 Minuten, 4 Scheinwerfer, 2 Mikrofone, 1 Beamer und 1 Requisit. Romuald Kr??el und Monica Duncan finden darin ihre Befreiung und eröffnen einen Raum, der über Ökonomie der Kunst nachdenken will. Weniger ist mehr vs. la dolce vita. Wie das alles in einen kleinen Koffer passt, bildet die zentrale Frage dieser Aktion und zugleich den großen Reiz.


Kategorie: Schauspiel

Allein, verloren, verlassen – Giacomo Puccini zeichnet mit "Manon Lescaut" die einsame Irrfahrt einer selbstbewussten Frau auf der Suche nach der wahren Liebe. In dieser Geschichte findet Lulu Obermayer viele gegenwärtige Bezüge wieder und orchestriert sie für uns zu einem weiblichen Solo – als multimediale Kampfansage einer einzelnen Stimme gegen den Tod, in der unendlichen Weite und Stille der Wüste.


Kategorie: Performance

Kadir “Amigo” Memi? bezeichnet sich selbst als “urban nomad”. In seinen Arbeiten lässt er sich von Klängen, Gerüchen und Lichtern der Großstadt inspirieren. Sein Stil bezieht sich dabei stark auf Graffiti und Breakdance. In “Back to Zero” begibt sich der Maler, Tänzer und Choreograf auf die Suche nach verborgenen Orten, die er sich mittels Tanz und Schrift aneignet. Den urbanen Raum versteht er dabei als ein Korpus für Graffiti-Tags. So wie Tanzbewegungen besitzen sie eine einzigartige Dynamik. Auf Grundlage eigener kalligrafischer Zeichnungen übersetzt er den Schreibschwung in dieser neuen Produktion dynamisch in Tanz.


Kategorie: Tanztheater

'68 wird 50, die Kinder der „Kinder von Marx & Coca Cola“ haben längst selbst Kinder. Sie werden das Jahr 1968 so lernen wie frühere Generationen das Jahr 1848, vermutete Hannah Arendt: „Scheitern als Chance!“ Doch gerade gescheiterte Revolutionen hinterlassen Spuren und begründen eine 'unsichtbare Republik'. andcompany&.- Co. starteten in Frankfurt am Main ihre Suche nach einer IMAGINÄREN BEWEGUNG, die sie im Juni nach Berlin und von dort immer weiter in den Osten führt nach Prag, Sofia und St. Petersburg. Sie fordern nicht: „Phantasie an die Macht!“, sie handeln dementsprechend. Sie tauchen auf an den Orten der Revolte: Ein Marx-Drache flattert am 5. Mai (Marx' 200. Geburtstag) im Wind bei der Umbenennung der Johann Wolfgang Goethe Universität in Karl Marx Universität. Sie unternehmen einen Ausflug an die deutsch-französische Grenze auf der Suche nach dem Ort des geheimen Grenzübertritts von Dany Cohn-Bendit. Mit seinen damaligen Kommiliton*innen rufen sie im Chor: „Wir scheißen auf die Grenzen!“ Das grenzenlose Europa – eine 'unsichtbare Republik'? Oder doch die Räterepublik, die Karl Liebknecht 50 Jahre früher am Berliner Stadtschloss ausgerufen hat. Zwei Monate später wurden er und Rosa Luxemburg von Freikorps-Gruppen ermordet. Am 8. Juni werden andcompany&.- Co. (sich) die IMAGINÄRE BEWGUNG vorstellen in Form einer lecture-performance, die einen Ausblick gibt auf ihr kommendes Bühnenstück INVISIBLE REPUBLIC (Revolutionsrevue), das im Oktober im HAU2 Premiere haben wird. Wie hieß es 1848 doch gleich? „Ein Gespenst geht um in Europa...“


Kategorie: Performance

Kadir “Amigo” Memi? bezeichnet sich selbst als “urban nomad”. In seinen Arbeiten lässt er sich von Klängen, Gerüchen und Lichtern der Großstadt inspirieren. Sein Stil bezieht sich dabei stark auf Graffiti und Breakdance. In “Back to Zero” begibt sich der Maler, Tänzer und Choreograf auf die Suche nach verborgenen Orten, die er sich mittels Tanz und Schrift aneignet. Den urbanen Raum versteht er dabei als ein Korpus für Graffiti-Tags. So wie Tanzbewegungen besitzen sie eine einzigartige Dynamik. Auf Grundlage eigener kalligrafischer Zeichnungen übersetzt er den Schreibschwung in dieser neuen Produktion dynamisch in Tanz.


Kategorie: Tanztheater

Kadir “Amigo” Memi? bezeichnet sich selbst als “urban nomad”. In seinen Arbeiten lässt er sich von Klängen, Gerüchen und Lichtern der Großstadt inspirieren. Sein Stil bezieht sich dabei stark auf Graffiti und Breakdance. In “Back to Zero” begibt sich der Maler, Tänzer und Choreograf auf die Suche nach verborgenen Orten, die er sich mittels Tanz und Schrift aneignet. Den urbanen Raum versteht er dabei als ein Korpus für Graffiti-Tags. So wie Tanzbewegungen besitzen sie eine einzigartige Dynamik. Auf Grundlage eigener kalligrafischer Zeichnungen übersetzt er den Schreibschwung in dieser neuen Produktion dynamisch in Tanz.


Kategorie: Tanztheater

Kluge Gefühle ist eine komische Tragödie: Tara und ihre Mutter Shahla haben sich der Vergangenheit entledigt. Zumindest hoffen sie das. Stattdessen gibt es den Job, Männer, die nicht antworten, und einen Therapeuten, der sich weigert die wesentlichen Probleme des Lebens zu erkennen. Die Vergangenheit aber hat ihre eigenen Vorstellungen davon, was wesentlich ist, und vor allem mag sie es gar nicht, geleugnet zu werden. „Sie haben mich aufgenommen, weil sie dachten, das könnte exotisch werden: Folter, Gefängnis und das Zeugs.- stattdessen rede ich seit Wochen nur von meiner Online-Bekanntschaft,“ stellt Tara fest. Niels Bormann entwickelt mit dieser HAU-Produktion sein erste eigene Regiearbeit. Im Anschluss an die Vorstellung am 13.6.: Artist Talk mit Niels Bormann und Maryam Zaree.


Kategorie: Schauspiel

Kadir “Amigo” Memi? bezeichnet sich selbst als “urban nomad”. In seinen Arbeiten lässt er sich von Klängen, Gerüchen und Lichtern der Großstadt inspirieren. Sein Stil bezieht sich dabei stark auf Graffiti und Breakdance. In “Back to Zero” begibt sich der Maler, Tänzer und Choreograf auf die Suche nach verborgenen Orten, die er sich mittels Tanz und Schrift aneignet. Den urbanen Raum versteht er dabei als ein Korpus für Graffiti-Tags. So wie Tanzbewegungen besitzen sie eine einzigartige Dynamik. Auf Grundlage eigener kalligrafischer Zeichnungen übersetzt er den Schreibschwung in dieser neuen Produktion dynamisch in Tanz.


Kategorie: Tanztheater

Kluge Gefühle ist eine komische Tragödie: Tara und ihre Mutter Shahla haben sich der Vergangenheit entledigt. Zumindest hoffen sie das. Stattdessen gibt es den Job, Männer, die nicht antworten, und einen Therapeuten, der sich weigert die wesentlichen Probleme des Lebens zu erkennen. Die Vergangenheit aber hat ihre eigenen Vorstellungen davon, was wesentlich ist, und vor allem mag sie es gar nicht, geleugnet zu werden. „Sie haben mich aufgenommen, weil sie dachten, das könnte exotisch werden: Folter, Gefängnis und das Zeugs.- stattdessen rede ich seit Wochen nur von meiner Online-Bekanntschaft,“ stellt Tara fest. Niels Bormann entwickelt mit dieser HAU-Produktion sein erste eigene Regiearbeit. Im Anschluss an die Vorstellung am 13.6.: Artist Talk mit Niels Bormann und Maryam Zaree.


Kategorie: Schauspiel

Kluge Gefühle ist eine komische Tragödie: Tara und ihre Mutter Shahla haben sich der Vergangenheit entledigt. Zumindest hoffen sie das. Stattdessen gibt es den Job, Männer, die nicht antworten, und einen Therapeuten, der sich weigert die wesentlichen Probleme des Lebens zu erkennen. Die Vergangenheit aber hat ihre eigenen Vorstellungen davon, was wesentlich ist, und vor allem mag sie es gar nicht, geleugnet zu werden. „Sie haben mich aufgenommen, weil sie dachten, das könnte exotisch werden: Folter, Gefängnis und das Zeugs.- stattdessen rede ich seit Wochen nur von meiner Online-Bekanntschaft,“ stellt Tara fest. Niels Bormann entwickelt mit dieser HAU-Produktion sein erste eigene Regiearbeit. Im Anschluss an die Vorstellung am 13.6.: Artist Talk mit Niels Bormann und Maryam Zaree.


Kategorie: Schauspiel

Kluge Gefühle ist eine komische Tragödie: Tara und ihre Mutter Shahla haben sich der Vergangenheit entledigt. Zumindest hoffen sie das. Stattdessen gibt es den Job, Männer, die nicht antworten, und einen Therapeuten, der sich weigert die wesentlichen Probleme des Lebens zu erkennen. Die Vergangenheit aber hat ihre eigenen Vorstellungen davon, was wesentlich ist, und vor allem mag sie es gar nicht, geleugnet zu werden. „Sie haben mich aufgenommen, weil sie dachten, das könnte exotisch werden: Folter, Gefängnis und das Zeugs.- stattdessen rede ich seit Wochen nur von meiner Online-Bekanntschaft,“ stellt Tara fest. Niels Bormann entwickelt mit dieser HAU-Produktion sein erste eigene Regiearbeit. Im Anschluss an die Vorstellung am 13.6.: Artist Talk mit Niels Bormann und Maryam Zaree.


Kategorie: Schauspiel

Der südafrikanische Künstler Marlon Denzel van Rooyen begibt sich gemeinsam mit den Schüler*innen der 8. Klasse der Hector-Peterson-Schule auf eine multimediale Spurensuche entlang generationenübergreifender, musikalischer Erfahrungen. Im Rahmen der 10. Berlin Biennale geht "Memory Jam" der Frage nach, wie Musik und Erinnerung interagieren und verknüpft die Ansätze des Forschungs- und Medienkunstkollektivs Keleketla! Library aus Johannesburg mit der Geschichte des Namensgebers der Schule sowie dem Umfeld der Kreuzberger Jugendlichen.


Kategorie: Ausstellung

Kluge Gefühle ist eine komische Tragödie: Tara und ihre Mutter Shahla haben sich der Vergangenheit entledigt. Zumindest hoffen sie das. Stattdessen gibt es den Job, Männer, die nicht antworten, und einen Therapeuten, der sich weigert die wesentlichen Probleme des Lebens zu erkennen. Die Vergangenheit aber hat ihre eigenen Vorstellungen davon, was wesentlich ist, und vor allem mag sie es gar nicht, geleugnet zu werden. „Sie haben mich aufgenommen, weil sie dachten, das könnte exotisch werden: Folter, Gefängnis und das Zeugs.- stattdessen rede ich seit Wochen nur von meiner Online-Bekanntschaft,“ stellt Tara fest. Niels Bormann entwickelt mit dieser HAU-Produktion sein erste eigene Regiearbeit. Im Anschluss an die Vorstellung am 13.6.: Artist Talk mit Niels Bormann und Maryam Zaree.


Kategorie: Schauspiel

Der südafrikanische Künstler Marlon Denzel van Rooyen begibt sich gemeinsam mit den Schüler*innen der 8. Klasse der Hector-Peterson-Schule auf eine multimediale Spurensuche entlang generationenübergreifender, musikalischer Erfahrungen. Im Rahmen der 10. Berlin Biennale geht "Memory Jam" der Frage nach, wie Musik und Erinnerung interagieren und verknüpft die Ansätze des Forschungs- und Medienkunstkollektivs Keleketla! Library aus Johannesburg mit der Geschichte des Namensgebers der Schule sowie dem Umfeld der Kreuzberger Jugendlichen.


Kategorie: Ausstellung

Seit fünf Jahren entwickelt das chilenische Künstler*innenkollektiv MIL M2 (Eintausend Quadratmeter) ihre temporäre Installationsreihe Proyecto Pregunta ständig weiter. Durch Gespräche mit Städter*innen entsteht ein kollektiver Fragenkatalog.- in großen Lettern werden die Fragen an öffentlichen Orten im Stadtgebiet auf einem mobilen Gerüst ausgestellt und so ins Stadtleben integriert. Nach diversen Stationen in Südamerika und Europa, darunter Rio de Janeiro, Montevideo, Santiago de Chile und Barcelona, ist Berlin nach Dresden, Leipzig und Essen die vierte Station des Fragenprojekts in Deutschland. Mit ihrem Proyecto Pregunta holt MIL M2 Fragen und Kritik in den öffentlichen Raum, sorgt für politische Aufmerksamkeit und ein gezieltes Empowerment der Bewohner*innen. Der Stadtraum wird Aktionsraum und bietet Möglichkeiten des transformativen und kollektiven Austauschs. Das Projekt versteht sich als künstlerisches Mittel für Engagement und Partizipation in der Gemeinschaft, um das kollektive Generieren, Visualisieren und die virale Verbreitung von Debatten im öffentlichen Raum zu unterstützen.


Kategorie: Diskussion

Die marokkanische Choreografin Boushra Ouizguen entwickelte mit Corbeaux, zu deutsch Rabe oder Krähe, eine Performance im öffentlichen Raum, die nach Marrakesch, New York, London und Paris nun auch speziell für Berlin adaptiert wird. Nach mehrtägigen Workshops lässt das Gesangs- und Choreografie-Projekt mit einer Gruppe von in Berlin lebenden Frauen eine lebendige Skulptur entstehen: In schwarzen Gewändern und weißen Kopftüchern bewegen sie sich zunächst stumm durch den Stadtraum, um die Stille dann durch Zucken und Gekreische zu durchbrechen. In beständigen Wiederholungen und Modulationen durchlaufen sie wie in Trance gemeinsame Bewegungen und Lautartikulationen, anschwellend bis zum Ausbruch eines vitalen Ur-Schreis. Inspiriert von einer befreiten und weisen Frauenrolle mit Platz in der Gesellschaft und der gesellschaftlichen Bedeutung von Weiblichkeit beschwört Ouizguen alte marokkanische Rituale wieder herauf, um eine intime Erfahrung zu schaffen. Lageplan: Theodor-Wolff-Park (outdoor)


Kategorie: Tanztheater

Für die McDonald’s Radio University (mru) adaptiert der japanische Theater- und Konzeptkünstler Akira Takayama den utopischen Plan einer dezentralen und mobilen Universität des britischen Architekten Cedric Price. Takayama entwickelt daraus ein Modell für die Vermittlung von Bildung und Wissen im Kontext von Flucht und Migration. In einer dreitägigen Vorlesungsreihe vertiefen und erweitern Lehrende aus außereuropäischen Ländern ausgehend von ihren individuellen Lebenserfahrungen und Forschungsinteressen den traditionellen akademischen Wissenskanon. Als Veranstaltungsorte dienten der McDonald’s Radio University bislang Restaurants der gleichnamigen Fast Food Kette. In Berlin wird nun erstmals ein Schiff zu einem temporären mru-Restaurant umgestaltet. Während das Schiff zwischen Spree und Landwehrkanal pendelt, präsentiert die McDonald's Radio University im HAU ein vom japanischen Architekten Keigo Kobayashi gestaltetes Recherchezentrum. Die installative Ausstellung gibt Aufschluss über Referenzen sowie geplante weitere Stationen des Projekts. Das ausführliche Vorlesungsverzeichnis der McDonald's Radio University mit Informationen zu allen Veranstaltungen, den genauen Anlegestellen und -zeiten sowie allen Beteiligten und ihren Vorträgen ist auf www.mru.global zu finden. Ausstellung : 21.6., 18:00–22:00, 22.+23.6., 12:00–22:00 / HAU2 / Eintritt frei


Kategorie: Ausstellung

Vortrag von Sharon Zukin , City as Homeland: Building a Culture of Radical Resiliency Städte als Orte der Differenz, Selbstbestimmung, als Katalysatoren von neuen Formen des Wohnens, Teilens und Teilhabens. Solchen Idealvorstellungen steht seit Langem ein städtischer Alltag gegenüber, in dem Privatisierung, Touristifizierung und Karnevalisierung den Zugang zum urbanen Raum für viele Bewohner*innen zunehmend schwer, wenn nicht unmöglich machen. Die New Yorker Stadtsoziologin Sharon Zukin, die den Begriff der Gentrifizierung geprägt hat, ist eine der ersten und schärfsten Kritiker*innen dieser Trends. Zugleich zeigt sie Strategien und Möglichkeiten auf, wie Bewohner*innen und Stadtpolitik dem entgegenwirken und Resistenzformen entwickeln können – gemeinsam gegen Homogenisierung und Standardisierung des städtischen Raums. Moderation: Elisa T. Bertuzzo Anschließend… …diskutieren Politiker*innen und Kulturschaffende über politische und soziale Verantwortung sowie Handlungsspielräume von Staat, Stadtverwaltungen und Kulturinstitutionen angesichts dieser Entwicklungen. Welche Folgen hat es, wenn Stadtpolitik und -planung vorrangig auf die Forderungen des Finanzmarkts reagieren und die Bedürfnisse der Bewohner*innen vernachlässigen? Wie lässt sich die aktuell bemerkbare Aushöhlung des Städtischen stoppen und wie sähe eine wirklich radikale „städtische Kultur“ aus?  Mit  Katalin Gennburg ,  Ingrid Krau, Christoph Schäfer, Michael Schindhelm – Moderation: Christoph Twickel 21.06. / 19:00 / HAU1 Panel: Zur Lage unserer Städte - Eine kritische Bestandsaufnahme Mit Katalin Gennburg, Ingrid Krau, Christoph Schäfer, Michael Schindhelm Moderation: Christoph Twickel  / Deutsch mit englischer Simultanübersetzung / Eintritt 3,00 € Im Anschluss an: Sharon Zukins City as Homeland: Building a Culture of Radical Resiliency (Keynote) 22.06. / 11:00 / HAU1 Panel: Solidarity Institutions - Strategien internationaler Kulturpolitik in nervösen Zeiten Mit Johannes Ebert, Nicoleta Esinencu, Andreas Görgen, Renzo Martens, Bouchra Ouizguen, Annemie Vanackere u.a. Deutsch und Englisch mit engl. und dt. Simultanübersetzung / Eintritt frei 22.06. / 16:00 / HAU1  Panel: Kunst. Demokratie. Öffentlicher Raum. Mit Amelie Deuflhard, Stefan Hilterhaus, Rüdiger Kruse, Akira Takayama u.a. Deutsch und Englisch mit engl. und dt. Simultanübersetzung / Eintritt frei 22.06. / 20:00 / HAU2  Panel: Stadt als Fabrik - Wie Logistik und Masterpläne das Leben in der Stadt verändern Mit Jochen Becker, Klaus Ronneberger, Kathrin Tiedemann, Michael Zinganel Moderation: Elisa Bertuzzo / Performance: Hauke Heumann / Visuals: Jan Lemitz Deutsch mit englischer Simultanübersetzung / Eintritt frei 23.06. / 17:00 / HAU2 Panel: Räume, Praktiken und Perspektiven - Produktionshäuser und Freie Szene Mit Verena Billinger, Monika Gintersdorfer, Cindy Hammer, Alexander Karschnia, Sebastian Matthias /  Moderation: Janina Benduski und Bettina Masuch  / Deutsch / Eintritt frei 23.06. / 20:00 / HAU2  Panel: Das Recht auf Stadt - Wie sich städtische Widerstandsformen im Zeitalter der Bewegung neu konfigurieren Mit AbdouMaliq Simone (Keynote), Andrej Holm, Sandy Kaltenborn, Nazan Maksudyan Moderation: Elisa Bertuzzo  / Deutsch und Englisch mit engl. und dt. Simultanübersetzung / Eintritt frei


Kategorie: Diskussion

Die marokkanische Choreografin Boushra Ouizguen entwickelte mit Corbeaux, zu deutsch Rabe oder Krähe, eine Performance im öffentlichen Raum, die nach Marrakesch, New York, London und Paris nun auch speziell für Berlin adaptiert wird. Nach mehrtägigen Workshops lässt das Gesangs- und Choreografie-Projekt mit einer Gruppe von in Berlin lebenden Frauen eine lebendige Skulptur entstehen: In schwarzen Gewändern und weißen Kopftüchern bewegen sie sich zunächst stumm durch den Stadtraum, um die Stille dann durch Zucken und Gekreische zu durchbrechen. In beständigen Wiederholungen und Modulationen durchlaufen sie wie in Trance gemeinsame Bewegungen und Lautartikulationen, anschwellend bis zum Ausbruch eines vitalen Ur-Schreis. Inspiriert von einer befreiten und weisen Frauenrolle mit Platz in der Gesellschaft und der gesellschaftlichen Bedeutung von Weiblichkeit beschwört Ouizguen alte marokkanische Rituale wieder herauf, um eine intime Erfahrung zu schaffen. Lageplan: Theodor-Wolff-Park (outdoor)


Kategorie: Tanztheater

21.06. / 22:00 / HAU2 Bubble Palace: Shkoon Oriental Slow House / Im Anschluss: Oriental Karaoke Bubble Palace geöffnet ab 20:30 / Eintritt frei (begrenzte Kapazität) 22.06. / 21:30 / HAU2 Bubble Palace: One Mother Im Anschluss: Queereeoké Bubble Palace geöffnet ab 18:00 / Eintritt frei (begrenzte Kapazität) 23.06. / 20:00 / HAU2 Bubble Palace: Boy Division Bubble Palace geöffnet ab 18:00 / Eintritt frei (begrenzte Kapazität) Eine temporäre, hedonistische, aufblasbare Installation auf dem ehemaligen Postbankgelände neben dem HAU2 fusioniert verschiedene Formate, die Solidarität nicht nur proklamieren, sondern auch praktizieren: Die von der Mehrheitsgesellschaft ausgeschossenen treten selbst in Aktion und erschaffen einen Ort der Begegnung, des Rausches und der Gemeinschaft. Im Bubble Palace fließen Clubkultur, Selbstempowerment und post-/neo-migrantische Formate in ein organisches Miteinander. Anas Abouras Oriental Karaoke transportiert die Stimmung aus den Karaoke-Bars im Prä-Kriegs-Damaskus nach Berlin, das queere Karaoke Queereeoké befreit singend und mit Glitzer und Schnaps bewaffnet die Seele von lästiger Normalität. Zudem wartet jeder Abend mit Livemusik und DJ-Sets auf: Das Oriental Slow House Duo Shkoon vereint musikalisch Orient und Okzident.- Boy Division und One Mother führen Anarchopunk, Politik, Sex, Megaphone und fette Beats zusammen. Veranstaltungsort: Vorplatz Hallesches Ufer 60, 10963 Berlin (Outdoor)


Kategorie: Ausstellung

Seit fünf Jahren entwickelt das chilenische Künstler*innenkollektiv MIL M2 (Eintausend Quadratmeter) ihre temporäre Installationsreihe Proyecto Pregunta ständig weiter. Durch Gespräche mit Städter*innen entsteht ein kollektiver Fragenkatalog.- in großen Lettern werden die Fragen an öffentlichen Orten im Stadtgebiet auf einem mobilen Gerüst ausgestellt und so ins Stadtleben integriert. Nach diversen Stationen in Südamerika und Europa, darunter Rio de Janeiro, Montevideo, Santiago de Chile und Barcelona, ist Berlin nach Dresden, Leipzig und Essen die vierte Station des Fragenprojekts in Deutschland. Mit ihrem Proyecto Pregunta holt MIL M2 Fragen und Kritik in den öffentlichen Raum, sorgt für politische Aufmerksamkeit und ein gezieltes Empowerment der Bewohner*innen. Der Stadtraum wird Aktionsraum und bietet Möglichkeiten des transformativen und kollektiven Austauschs. Das Projekt versteht sich als künstlerisches Mittel für Engagement und Partizipation in der Gemeinschaft, um das kollektive Generieren, Visualisieren und die virale Verbreitung von Debatten im öffentlichen Raum zu unterstützen.


Kategorie: Diskussion

Nachrichten über politisch verfolgte Künstler*innen sind allgegenwärtig. In immer mehr Ländern innerhalb und außerhalb Europas häufen sich unterschiedliche Formen staatlicher Repression: Finanzielle Mittel werden gestrichen, Institutionen geschlossen oder Künstler in Hausarrest genommen. Kunst als Bedrohung und Künstler als Staatsfeinde. Gleichzeitig investieren Länder wie China und Russland massiv in ihre internationalen Kulturinstitute, doch der Begriff sharp power macht deutlich, dass es hier mehr um Einflussnahme als um Völkerverständigung geht.  Welche Folgen haben diese beiden Entwicklungen auf die auswärtige Kulturpolitik der Bundesrepublik Deutschland? Genügen die Richtungsänderungen in der neuen Agenda der Goethe-Institute? Und wie schlagen die politischen Entwicklungen auf die künstlerische Praxis durch? Wie leisten Künstler*innen produktiven Widerstand gegen staatliche Einflussnahme? Wie gelingt eine internationale Solidarität der Institutionen, um bedrohte Künstler*innen zu unterstützen? 21.06. / 19:00 / HAU1 Panel: Zur Lage unserer Städte - Eine kritische Bestandsaufnahme Mit Katalin Gennburg, Ingrid Krau, Christoph Schäfer, Michael Schindhelm Moderation: Christoph Twickel  / Deutsch mit englischer Simultanübersetzung / Eintritt 3,00 € Im Anschluss an: Sharon Zukins City as Homeland: Building a Culture of Radical Resiliency (Keynote) 22.06. / 11:00 / HAU1 Panel: Solidarity Institutions - Strategien internationaler Kulturpolitik in nervösen Zeiten Mit Johannes Ebert, Nicoleta Esinencu, Andreas Görgen, Renzo Martens, Bouchra Ouizguen, Annemie Vanackere u.a. Deutsch und Englisch mit engl. und dt. Simultanübersetzung / Eintritt frei 22.06. / 16:00 / HAU1  Panel: Kunst. Demokratie. Öffentlicher Raum. Mit Amelie Deuflhard, Stefan Hilterhaus, Rüdiger Kruse, Akira Takayama u.a. Deutsch und Englisch mit engl. und dt. Simultanübersetzung / Eintritt frei 22.06. / 20:00 / HAU2  Panel: Stadt als Fabrik - Wie Logistik und Masterpläne das Leben in der Stadt verändern Mit Jochen Becker, Klaus Ronneberger, Kathrin Tiedemann, Michael Zinganel Moderation: Elisa Bertuzzo / Performance: Hauke Heumann / Visuals: Jan Lemitz Deutsch mit englischer Simultanübersetzung / Eintritt frei 23.06. / 17:00 / HAU2 Panel: Räume, Praktiken und Perspektiven - Produktionshäuser und Freie Szene Mit Verena Billinger, Monika Gintersdorfer, Cindy Hammer, Alexander Karschnia, Sebastian Matthias /  Moderation: Janina Benduski und Bettina Masuch  / Deutsch / Eintritt frei 23.06. / 20:00 / HAU2  Panel: Das Recht auf Stadt - Wie sich städtische Widerstandsformen im Zeitalter der Bewegung neu konfigurieren Mit AbdouMaliq Simone (Keynote), Andrej Holm, Sandy Kaltenborn, Nazan Maksudyan Moderation: Elisa Bertuzzo  / Deutsch und Englisch mit engl. und dt. Simultanübersetzung / Eintritt frei


Kategorie: Diskussion

Städtische Angelegenheiten betreffen uns alle! Unsere urbane Gesellschaft wächst und mit ihr auch das Interesse an der Stadt als Ressource. Doch was bedeutet das für uns als Städter*innen? Wir laden alle ein, in unseren Laboren gemeinsam mit Aktivist*innen, Theoretiker*innen und Künstler*innen über die Entwicklungen unserer Städte zu diskutieren und zu arbeiten. Ausgangspunkt der Labore sind Projekte und Ansätze von künstlerischen Arbeiten, die im Kontext des Bündnisses Internationaler Produktionshäuser entstanden sind und sich mit unterschiedlichen Aspekten des städtischen Lebens auseinandersetzen: von der Sozialeinrichtung als gesellschaftliche Schnittstelle über die Auswirkungen von Digitalisierung und Logistik in unserem Alltag bis hin zu den Interessen von Konzernen und Strategien, diesen zu begegnen. 22.06. / 12:00–16:00 / HAU2 Stadt als Byte - Wie Tech-Unternehmen und Immobilienwirtschaft das Leben in der Stadt verändern Von und mit Felix Hartenstein, Eike Lucas, Erin McElroy, Clemens Melzer, metroZones – Zentrum für städtische Angelegenheiten / Deutsch und Englisch mit engl. und dt. Simultanübersetzung / Eintritt frei In diesem Labor sollen die Zusammenhänge von Tech-Urbanism und Verdrängung an zwei Beispielen untersucht werden: San Francisco und Berlin. Die Expansion der Internetwirtschaft in San Francisco hat die Immobilienpreise in die Höhe schnellen lassen und Gentrifizierung sowie soziale Spaltung beschleunigt. Auch in die Berliner Innenstadt drängen nach Jahren der Deindustrialisierung mit Start-Ups und Logistik-Konzernen neue industrielle Sektoren. In beiden Städten zeugen zahlreiche Proteste von urbanen und sozialen Konflikten. Als Gast aus San Francisco berichtet die Sozial- und Kulturantrhopologin Erin McElroy (u.a. antievictionmap.com) von den Strategien des Widerstands gegen Verdrängung in ihrer Stadt, Felix Hartenstein, Stadtökonom, Urbanist sowie Mitbegründer des Instituts für Wirtschaft und Stadt, und Clemens Melzer, ehemaliger Pressesekretär der Gewerkschaft FAU, die die Deliverunion für Fahrradekurriere von Deliveroo und Foodora, ins Leben gerufen hat, berichten von Auswirkungen des Tech-Urbanisms in Berlin. 22.06. / 12:00–16:00 / HAU3 Houseclub Urban Frictions - Die Stadt als künstlerischer, sozialer und politischer Wirkungsraum Von und mit Chim?Pom, Lenio Kaklea, Lukas Matthaei, MIL M2, Matthias Mohr, Sebastian Quack / Englisch / Eintritt frei In diesem Labor wird zum Austausch mit Künstler*innen eingeladen, die sich mit und in Communities mit ihren Aktionen politisch positionieren: Chim?Pom, Lenio Kaklea, Lukas Matthaei, Mil M2 und Sebastian Quack verbinden Kunst und Ästhetik mit konkreten urbanen Interventionen unterschiedlichster Art. Dabei erschließen sie neue Räume und arbeiten bevorzugt mit Perspektivwechseln auf Stadt und Gemeinschaft. Im Labor stellen sie ihre ästhetischen Ansätze und Strategien zu Diskussion und gehen der Frage nach, wie sich die Grenzen, Schichten und Strukturen einer Stadt lesen lassen. Welche Kräfte und Mechanismen wirken, wie entstehen im komplexen urbanen Gefüge selbstbestimmte und vielfältige Zwischen- und Handlungsräume? Welche Kraft können künstlerische Arbeiten im städtischen Raum entfalten? 23.06. / 12:00–16:00 / HAU2 Tschüss Google, das ist jetzt unser Campus! Lasst uns ins Umspannwerk einziehen! Von und mit Sarah Reimann, Nina Scholz, Anna Stiede   und Berliner Initiativen / Deutsch / Eintritt frei / Deutsch / Eintritt frei Das Labor will eine Was-wäre-wenn-Situation schaffen und Konzepte für die Nutzung des 11.000 m² großen Geländes des ehemaligen Kreuzberger Umspannwerks entwickeln – für den Ort, an dem Google die Gründung eines Campus zur Vernetzung von Start-Up-Unternehmen plant. Wir gehen davon aus: Die Proteste waren erfolgreich. Das Unternehmen hat sich zurückgezogen. Nun wird es konkret: Wie nutzen die Kreuzberger*innen, die Berliner*innen den gewonnen Ort? Gemeinsam mit Vertreter*innen politischer Initiativen werden Antworten entwickelt und Fragen unseres städtischen Lebens diskutiert. 23.06. / 12:00–16:00 / HAU3 Houseclub Care City - Choreografische Praktiken der Fürsorge Von und mit Rodrigo García Alves, Katja Heitmann, Kollektiv ZOO, Anna Mülter, Anais Rödel, Liz Rosenfeld, Sander van der Schaaf, Jeremy Wade / Englisch / Eintritt frei Ausgangspunkt des Labors "Care City" sind die Erfahrungen der künstlerischen Forschungsreihe "Residenzen im Realen" des tanzhaus nrw, die Künstler*innen die Recherche in sozialen Einrichtungen wie z.B. der Diakonie, dem Roten Kreuz oder einem Fitnessstudio ermöglicht, um jenseits abgeschlossener Theaterräume städtisches Leben zu erforschen. Die Ergebnisse dieser neuen Schnittstellen von Kunst und sozialem Leben werfen Fragen zu Begegnungsmöglichkeiten und Pflege in Gemeinschaften auf, zu Zusammenhalt und neuen Allianzen im urbanen Gefüge. Diese werden im Labor im direkten Austausch mit Vertreter*innen von Pflege- und Gesundheitsinstitutionen und Künstler*innen diskutiert und praktisch untersucht. In einer von Jeremy Wade entworfenen Situation kommen die Teilnehmer*innen selbst in Bewegung.


Kategorie: Diskussion

Für die McDonald’s Radio University (mru) adaptiert der japanische Theater- und Konzeptkünstler Akira Takayama den utopischen Plan einer dezentralen und mobilen Universität des britischen Architekten Cedric Price. Takayama entwickelt daraus ein Modell für die Vermittlung von Bildung und Wissen im Kontext von Flucht und Migration. In einer dreitägigen Vorlesungsreihe vertiefen und erweitern Lehrende aus außereuropäischen Ländern ausgehend von ihren individuellen Lebenserfahrungen und Forschungsinteressen den traditionellen akademischen Wissenskanon. Als Veranstaltungsorte dienten der McDonald’s Radio University bislang Restaurants der gleichnamigen Fast Food Kette. In Berlin wird nun erstmals ein Schiff zu einem temporären mru-Restaurant umgestaltet. Während das Schiff zwischen Spree und Landwehrkanal pendelt, präsentiert die McDonald's Radio University im HAU ein vom japanischen Architekten Keigo Kobayashi gestaltetes Recherchezentrum. Die installative Ausstellung gibt Aufschluss über Referenzen sowie geplante weitere Stationen des Projekts. Das ausführliche Vorlesungsverzeichnis der McDonald's Radio University mit Informationen zu allen Veranstaltungen, den genauen Anlegestellen und -zeiten sowie allen Beteiligten und ihren Vorträgen ist auf www.mru.global zu finden. Ausstellung : 21.6., 18:00–22:00, 22.+23.6., 12:00–22:00 / HAU2 / Eintritt frei


Kategorie: Ausstellung

Die Stadt als öffentlicher, demokratischer Ort ist ein unausgesprochenes Versprechen, das immer häufiger beschnitten und eingeschränkt wird. (Bahnhöfe sind beispielsweise längst nicht mehr allen Menschen zugänglich, sie müssen den Kriterien der Eigentümer entsprechen.) Sogenannte "kreative Freiräume" werden schnell zu lukrativen Spekulationsobjekten. Aktuelles Beispiel dafür sind die Berliner Uferhallen, ein weitläufiges Ateliergelände in der Mitte der Stadt. Die öffentliche Hand hatte beim Verkauf keine Chance gegen den milliardenschweren Investor. Entgegen diesem Schwund des öffentlichen Raums fordert die Politik eine Demokratisierung der Kultur. So fördert sie künstlerische Gruppen, Initiativen und Häuser mit dem Ziel, dass die Kunst möglichst viele erreiche. Aber sind diese öffentlich geförderten Einzelprojekte mehr als nur Tropfen auf den heißen Stein? Mit welchen künstlerischen Praxen reflektierten Künstler wie Akira Takayma aus Japan die Entwicklung in Deutschland? Wie beleben subversive Aktionen die Diskussion um die Räume? Welche Ermächtigungsstrategien widersetzen sich der Dynamik des Geldes? Mit Amelie Deuflhard , Stefan Hilterhaus , Rüdiger Kruse , Akira Takayama u.a. Moderation: Christian Römer 21.06. / 19:00 / HAU1 Panel: Zur Lage unserer Städte - Eine kritische Bestandsaufnahme Mit Katalin Gennburg, Ingrid Krau, Christoph Schäfer, Michael Schindhelm Moderation: Christoph Twickel  / Deutsch mit englischer Simultanübersetzung / Eintritt 3,00 € Im Anschluss an: Sharon Zukins City as Homeland: Building a Culture of Radical Resiliency (Keynote) 22.06. / 11:00 / HAU1 Panel: Solidarity Institutions - Strategien internationaler Kulturpolitik in nervösen Zeiten Mit Johannes Ebert, Nicoleta Esinencu, Andreas Görgen, Renzo Martens, Bouchra Ouizguen, Annemie Vanackere u.a. Deutsch und Englisch mit engl. und dt. Simultanübersetzung / Eintritt frei 22.06. / 16:00 / HAU1  Panel: Kunst. Demokratie. Öffentlicher Raum. Mit Amelie Deuflhard, Stefan Hilterhaus, Rüdiger Kruse, Akira Takayama u.a. Deutsch und Englisch mit engl. und dt. Simultanübersetzung / Eintritt frei 22.06. / 20:00 / HAU2  Panel: Stadt als Fabrik - Wie Logistik und Masterpläne das Leben in der Stadt verändern Mit Jochen Becker, Klaus Ronneberger, Kathrin Tiedemann, Michael Zinganel Moderation: Elisa Bertuzzo / Performance: Hauke Heumann / Visuals: Jan Lemitz Deutsch mit englischer Simultanübersetzung / Eintritt frei 23.06. / 17:00 / HAU2 Panel: Räume, Praktiken und Perspektiven - Produktionshäuser und Freie Szene Mit Verena Billinger, Monika Gintersdorfer, Cindy Hammer, Alexander Karschnia, Sebastian Matthias /  Moderation: Janina Benduski und Bettina Masuch  / Deutsch / Eintritt frei 23.06. / 20:00 / HAU2  Panel: Das Recht auf Stadt - Wie sich städtische Widerstandsformen im Zeitalter der Bewegung neu konfigurieren Mit AbdouMaliq Simone (Keynote), Andrej Holm, Sandy Kaltenborn, Nazan Maksudyan Moderation: Elisa Bertuzzo  / Deutsch und Englisch mit engl. und dt. Simultanübersetzung / Eintritt frei


Kategorie: Diskussion

Zusammen mit dem Spiele-Entwickler und Lyriker Thom Kiraly entwickelte der Künstler und Kurator Sebastian Quack 2014 den Drift Club und realisierte ihn bereits u.a. in Ramallah, Mexico Stadt und Athen. Richtungslos durch die Stadt treibend, bewegt sich eine Gruppe diesmal durch Berlin: Synchronisiert durch einen gemeinsamen Soundtrack driftet sie durch den Stadtraum. Immer abwechselnd leiten die Teilnehmer*innen für ein paar Minuten am Stück die Gruppe. Der Drift Club hat kein räumliches Ziel, sondern die zweckfreie Erfahrung und kooperative Erkundung der eigenen Stadt, um die Wahrnehmung von urbanem Raum neu zu bestimmen. Drei Gruppen starten mit jeweils ca. 10 Teilnehmer*innen gemeinsam am HAU2 und gehen dann auf unterschiedlichen Wegen durch Berlin. Der Drift wird gefilmt, um sich anschließend über Eindrücke und Erlebnisse auszutauschen und Strecken zu vergleichen. Zur Teilnahme werden ein Smartphone und Kopfhörer benötigt. Alle weiteren Inhalte werden zur Verfügung gestellt.


Kategorie: Performance

Die marokkanische Choreografin Boushra Ouizguen entwickelte mit Corbeaux, zu deutsch Rabe oder Krähe, eine Performance im öffentlichen Raum, die nach Marrakesch, New York, London und Paris nun auch speziell für Berlin adaptiert wird. Nach mehrtägigen Workshops lässt das Gesangs- und Choreografie-Projekt mit einer Gruppe von in Berlin lebenden Frauen eine lebendige Skulptur entstehen: In schwarzen Gewändern und weißen Kopftüchern bewegen sie sich zunächst stumm durch den Stadtraum, um die Stille dann durch Zucken und Gekreische zu durchbrechen. In beständigen Wiederholungen und Modulationen durchlaufen sie wie in Trance gemeinsame Bewegungen und Lautartikulationen, anschwellend bis zum Ausbruch eines vitalen Ur-Schreis. Inspiriert von einer befreiten und weisen Frauenrolle mit Platz in der Gesellschaft und der gesellschaftlichen Bedeutung von Weiblichkeit beschwört Ouizguen alte marokkanische Rituale wieder herauf, um eine intime Erfahrung zu schaffen. Lageplan: Theodor-Wolff-Park (outdoor)


Kategorie: Tanztheater

Die boomende Logistik-Branche stellt komplexe Lieferketten rund um den Globus bereit, um je nach Nachfrage Waren so schnell und kostengünstig wie möglich zu liefern. Logistik hat nicht nur das Grundverständnis von Warenproduktion und -distribution revolutioniert, sondern auch die Spielräume des Konsums erweitert und neue Arbeitsverhältnisse geschaffen. Während die einen von der Couch aus im Internet shoppen und ihren urbanen Lifestyle genießen, strampeln sich andere in prekären Jobs ab. Fast unbemerkt hat sich die Logistik-Branche zur drittstärksten Wirtschaftskraft in Deutschland entwickelt. Gleichzeitig greift sie massiv in das Bild unserer Städte ein. Auf Einladung des FFT Düsseldorf, das bis 2021 eine neue Spielstätte in der inzwischen stillgelegten Hauptpost erhält, hat sich eine interdisziplinäre Gruppe von Stadtforscher*innen mit den Zusammenhängen von Logistik und Stadtentwicklung beschäftigt. Ihre Überlegungen zur „Case Study Düsseldorf“ diskutieren sie unter dem Motto: "Stadt als Fabrik". Mit Jochen Becker,   Klaus Ronneberger , Kathrin Tiedemann , Michael Zinganel . Performance: Hauke Heumann , Visuals: Jan Lemitz Moderation: Elisa Bertuzzo 21.06. / 19:00 / HAU1 Panel: Zur Lage unserer Städte - Eine kritische Bestandsaufnahme Mit Katalin Gennburg, Ingrid Krau, Christoph Schäfer, Michael Schindhelm Moderation: Christoph Twickel  / Deutsch mit englischer Simultanübersetzung / Eintritt 3,00 € Im Anschluss an: Sharon Zukins City as Homeland: Building a Culture of Radical Resiliency (Keynote) 22.06. / 11:00 / HAU1 Panel: Solidarity Institutions - Strategien internationaler Kulturpolitik in nervösen Zeiten Mit Johannes Ebert, Nicoleta Esinencu, Andreas Görgen, Renzo Martens, Bouchra Ouizguen, Annemie Vanackere u.a. Deutsch und Englisch mit engl. und dt. Simultanübersetzung / Eintritt frei 22.06. / 16:00 / HAU1  Panel: Kunst. Demokratie. Öffentlicher Raum. Mit Amelie Deuflhard, Stefan Hilterhaus, Rüdiger Kruse, Akira Takayama u.a. Deutsch und Englisch mit engl. und dt. Simultanübersetzung / Eintritt frei 22.06. / 20:00 / HAU2  Panel: Stadt als Fabrik - Wie Logistik und Masterpläne das Leben in der Stadt verändern Mit Jochen Becker, Klaus Ronneberger, Kathrin Tiedemann, Michael Zinganel Moderation: Elisa Bertuzzo / Performance: Hauke Heumann / Visuals: Jan Lemitz Deutsch mit englischer Simultanübersetzung / Eintritt frei 23.06. / 17:00 / HAU2 Panel: Räume, Praktiken und Perspektiven - Produktionshäuser und Freie Szene Mit Verena Billinger, Monika Gintersdorfer, Cindy Hammer, Alexander Karschnia, Sebastian Matthias /  Moderation: Janina Benduski und Bettina Masuch  / Deutsch / Eintritt frei 23.06. / 20:00 / HAU2  Panel: Das Recht auf Stadt - Wie sich städtische Widerstandsformen im Zeitalter der Bewegung neu konfigurieren Mit AbdouMaliq Simone (Keynote), Andrej Holm, Sandy Kaltenborn, Nazan Maksudyan Moderation: Elisa Bertuzzo  / Deutsch und Englisch mit engl. und dt. Simultanübersetzung / Eintritt frei


Kategorie: Diskussion

21.06. / 22:00 / HAU2 Bubble Palace: Shkoon Oriental Slow House / Im Anschluss: Oriental Karaoke Bubble Palace geöffnet ab 20:30 / Eintritt frei (begrenzte Kapazität) 22.06. / 21:30 / HAU2 Bubble Palace: One Mother Im Anschluss: Queereeoké Bubble Palace geöffnet ab 18:00 / Eintritt frei (begrenzte Kapazität) 23.06. / 20:00 / HAU2 Bubble Palace: Boy Division Bubble Palace geöffnet ab 18:00 / Eintritt frei (begrenzte Kapazität) Eine temporäre, hedonistische, aufblasbare Installation auf dem ehemaligen Postbankgelände neben dem HAU2 fusioniert verschiedene Formate, die Solidarität nicht nur proklamieren, sondern auch praktizieren: Die von der Mehrheitsgesellschaft ausgeschossenen treten selbst in Aktion und erschaffen einen Ort der Begegnung, des Rausches und der Gemeinschaft. Im Bubble Palace fließen Clubkultur, Selbstempowerment und post-/neo-migrantische Formate in ein organisches Miteinander. Anas Abouras Oriental Karaoke transportiert die Stimmung aus den Karaoke-Bars im Prä-Kriegs-Damaskus nach Berlin, das queere Karaoke Queereeoké befreit singend und mit Glitzer und Schnaps bewaffnet die Seele von lästiger Normalität. Zudem wartet jeder Abend mit Livemusik und DJ-Sets auf: Das Oriental Slow House Duo Shkoon vereint musikalisch Orient und Okzident.- Boy Division und One Mother führen Anarchopunk, Politik, Sex, Megaphone und fette Beats zusammen. Veranstaltungsort: Vorplatz Hallesches Ufer 60, 10963 Berlin (Outdoor)


Kategorie: Ausstellung

Seit fünf Jahren entwickelt das chilenische Künstler*innenkollektiv MIL M2 (Eintausend Quadratmeter) ihre temporäre Installationsreihe Proyecto Pregunta ständig weiter. Durch Gespräche mit Städter*innen entsteht ein kollektiver Fragenkatalog.- in großen Lettern werden die Fragen an öffentlichen Orten im Stadtgebiet auf einem mobilen Gerüst ausgestellt und so ins Stadtleben integriert. Nach diversen Stationen in Südamerika und Europa, darunter Rio de Janeiro, Montevideo, Santiago de Chile und Barcelona, ist Berlin nach Dresden, Leipzig und Essen die vierte Station des Fragenprojekts in Deutschland. Mit ihrem Proyecto Pregunta holt MIL M2 Fragen und Kritik in den öffentlichen Raum, sorgt für politische Aufmerksamkeit und ein gezieltes Empowerment der Bewohner*innen. Der Stadtraum wird Aktionsraum und bietet Möglichkeiten des transformativen und kollektiven Austauschs. Das Projekt versteht sich als künstlerisches Mittel für Engagement und Partizipation in der Gemeinschaft, um das kollektive Generieren, Visualisieren und die virale Verbreitung von Debatten im öffentlichen Raum zu unterstützen.


Kategorie: Diskussion

Städtische Angelegenheiten betreffen uns alle! Unsere urbane Gesellschaft wächst und mit ihr auch das Interesse an der Stadt als Ressource. Doch was bedeutet das für uns als Städter*innen? Wir laden alle ein, in unseren Laboren gemeinsam mit Aktivist*innen, Theoretiker*innen und Künstler*innen über die Entwicklungen unserer Städte zu diskutieren und zu arbeiten. Ausgangspunkt der Labore sind Projekte und Ansätze von künstlerischen Arbeiten, die im Kontext des Bündnisses Internationaler Produktionshäuser entstanden sind und sich mit unterschiedlichen Aspekten des städtischen Lebens auseinandersetzen: von der Sozialeinrichtung als gesellschaftliche Schnittstelle über die Auswirkungen von Digitalisierung und Logistik in unserem Alltag bis hin zu den Interessen von Konzernen und Strategien, diesen zu begegnen. 22.06. / 12:00–16:00 / HAU2 Stadt als Byte - Wie Tech-Unternehmen und Immobilienwirtschaft das Leben in der Stadt verändern Von und mit Felix Hartenstein, Eike Lucas, Erin McElroy, Clemens Melzer, metroZones – Zentrum für städtische Angelegenheiten / Deutsch und Englisch mit engl. und dt. Simultanübersetzung / Eintritt frei In diesem Labor sollen die Zusammenhänge von Tech-Urbanism und Verdrängung an zwei Beispielen untersucht werden: San Francisco und Berlin. Die Expansion der Internetwirtschaft in San Francisco hat die Immobilienpreise in die Höhe schnellen lassen und Gentrifizierung sowie soziale Spaltung beschleunigt. Auch in die Berliner Innenstadt drängen nach Jahren der Deindustrialisierung mit Start-Ups und Logistik-Konzernen neue industrielle Sektoren. In beiden Städten zeugen zahlreiche Proteste von urbanen und sozialen Konflikten. Als Gast aus San Francisco berichtet die Sozial- und Kulturantrhopologin Erin McElroy (u.a. antievictionmap.com) von den Strategien des Widerstands gegen Verdrängung in ihrer Stadt, Felix Hartenstein, Stadtökonom, Urbanist sowie Mitbegründer des Instituts für Wirtschaft und Stadt, und Clemens Melzer, ehemaliger Pressesekretär der Gewerkschaft FAU, die die Deliverunion für Fahrradekurriere von Deliveroo und Foodora, ins Leben gerufen hat, berichten von Auswirkungen des Tech-Urbanisms in Berlin. 22.06. / 12:00–16:00 / HAU3 Houseclub Urban Frictions - Die Stadt als künstlerischer, sozialer und politischer Wirkungsraum Von und mit Chim?Pom, Lenio Kaklea, Lukas Matthaei, MIL M2, Matthias Mohr, Sebastian Quack / Englisch / Eintritt frei In diesem Labor wird zum Austausch mit Künstler*innen eingeladen, die sich mit und in Communities mit ihren Aktionen politisch positionieren: Chim?Pom, Lenio Kaklea, Lukas Matthaei, Mil M2 und Sebastian Quack verbinden Kunst und Ästhetik mit konkreten urbanen Interventionen unterschiedlichster Art. Dabei erschließen sie neue Räume und arbeiten bevorzugt mit Perspektivwechseln auf Stadt und Gemeinschaft. Im Labor stellen sie ihre ästhetischen Ansätze und Strategien zu Diskussion und gehen der Frage nach, wie sich die Grenzen, Schichten und Strukturen einer Stadt lesen lassen. Welche Kräfte und Mechanismen wirken, wie entstehen im komplexen urbanen Gefüge selbstbestimmte und vielfältige Zwischen- und Handlungsräume? Welche Kraft können künstlerische Arbeiten im städtischen Raum entfalten? 23.06. / 12:00–16:00 / HAU2 Tschüss Google, das ist jetzt unser Campus! Lasst uns ins Umspannwerk einziehen! Von und mit Sarah Reimann, Nina Scholz, Anna Stiede   und Berliner Initiativen / Deutsch / Eintritt frei / Deutsch / Eintritt frei Das Labor will eine Was-wäre-wenn-Situation schaffen und Konzepte für die Nutzung des 11.000 m² großen Geländes des ehemaligen Kreuzberger Umspannwerks entwickeln – für den Ort, an dem Google die Gründung eines Campus zur Vernetzung von Start-Up-Unternehmen plant. Wir gehen davon aus: Die Proteste waren erfolgreich. Das Unternehmen hat sich zurückgezogen. Nun wird es konkret: Wie nutzen die Kreuzberger*innen, die Berliner*innen den gewonnen Ort? Gemeinsam mit Vertreter*innen politischer Initiativen werden Antworten entwickelt und Fragen unseres städtischen Lebens diskutiert. 23.06. / 12:00–16:00 / HAU3 Houseclub Care City - Choreografische Praktiken der Fürsorge Von und mit Rodrigo García Alves, Katja Heitmann, Kollektiv ZOO, Anna Mülter, Anais Rödel, Liz Rosenfeld, Sander van der Schaaf, Jeremy Wade / Englisch / Eintritt frei Ausgangspunkt des Labors "Care City" sind die Erfahrungen der künstlerischen Forschungsreihe "Residenzen im Realen" des tanzhaus nrw, die Künstler*innen die Recherche in sozialen Einrichtungen wie z.B. der Diakonie, dem Roten Kreuz oder einem Fitnessstudio ermöglicht, um jenseits abgeschlossener Theaterräume städtisches Leben zu erforschen. Die Ergebnisse dieser neuen Schnittstellen von Kunst und sozialem Leben werfen Fragen zu Begegnungsmöglichkeiten und Pflege in Gemeinschaften auf, zu Zusammenhalt und neuen Allianzen im urbanen Gefüge. Diese werden im Labor im direkten Austausch mit Vertreter*innen von Pflege- und Gesundheitsinstitutionen und Künstler*innen diskutiert und praktisch untersucht. In einer von Jeremy Wade entworfenen Situation kommen die Teilnehmer*innen selbst in Bewegung.


Kategorie: Diskussion

Für die McDonald’s Radio University (mru) adaptiert der japanische Theater- und Konzeptkünstler Akira Takayama den utopischen Plan einer dezentralen und mobilen Universität des britischen Architekten Cedric Price. Takayama entwickelt daraus ein Modell für die Vermittlung von Bildung und Wissen im Kontext von Flucht und Migration. In einer dreitägigen Vorlesungsreihe vertiefen und erweitern Lehrende aus außereuropäischen Ländern ausgehend von ihren individuellen Lebenserfahrungen und Forschungsinteressen den traditionellen akademischen Wissenskanon. Als Veranstaltungsorte dienten der McDonald’s Radio University bislang Restaurants der gleichnamigen Fast Food Kette. In Berlin wird nun erstmals ein Schiff zu einem temporären mru-Restaurant umgestaltet. Während das Schiff zwischen Spree und Landwehrkanal pendelt, präsentiert die McDonald's Radio University im HAU ein vom japanischen Architekten Keigo Kobayashi gestaltetes Recherchezentrum. Die installative Ausstellung gibt Aufschluss über Referenzen sowie geplante weitere Stationen des Projekts. Das ausführliche Vorlesungsverzeichnis der McDonald's Radio University mit Informationen zu allen Veranstaltungen, den genauen Anlegestellen und -zeiten sowie allen Beteiligten und ihren Vorträgen ist auf www.mru.global zu finden. Ausstellung : 21.6., 18:00–22:00, 22.+23.6., 12:00–22:00 / HAU2 / Eintritt frei


Kategorie: Ausstellung

Zusammen mit dem Spiele-Entwickler und Lyriker Thom Kiraly entwickelte der Künstler und Kurator Sebastian Quack 2014 den Drift Club und realisierte ihn bereits u.a. in Ramallah, Mexico Stadt und Athen. Richtungslos durch die Stadt treibend, bewegt sich eine Gruppe diesmal durch Berlin: Synchronisiert durch einen gemeinsamen Soundtrack driftet sie durch den Stadtraum. Immer abwechselnd leiten die Teilnehmer*innen für ein paar Minuten am Stück die Gruppe. Der Drift Club hat kein räumliches Ziel, sondern die zweckfreie Erfahrung und kooperative Erkundung der eigenen Stadt, um die Wahrnehmung von urbanem Raum neu zu bestimmen. Drei Gruppen starten mit jeweils ca. 10 Teilnehmer*innen gemeinsam am HAU2 und gehen dann auf unterschiedlichen Wegen durch Berlin. Der Drift wird gefilmt, um sich anschließend über Eindrücke und Erlebnisse auszutauschen und Strecken zu vergleichen. Zur Teilnahme werden ein Smartphone und Kopfhörer benötigt. Alle weiteren Inhalte werden zur Verfügung gestellt.


Kategorie: Performance

Die Freie Szene versteht sich als Labor und Impulsgeber für eine vielfältige, städtische Kunst- und Kulturlandschaft. Sie arbeitet in Kollektiven, als Solist*innen, in temporären Zusammenschlüssen. Die Themen ihrer Arbeiten haben oft mit konkreten Umfeldern zu tun, mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen und Phänomenen, die jenseits der Staats- und Stadttheater liegen. Sie bespielen den Stadtraum, ungewöhnliche Locations und schaffen somit neue Kulturräume. Die Produktionshäuser und die Freie Szene sind dabei aufeinander angewiesen – als Aufführungsort, als Plattform und Sprungbrett. Doch das Verhältnis ist nicht immer spannungsfrei: Wer entscheidet, was und wer auf den wenigen Bühnen spielen darf? Was bedeutet Kontinuität und Vertrauen in der Zusammenarbeit? Welche Perspektiven hat die Freie Szene? Was braucht sie?  Mit   Verena Billinger ,  Monika Gintersdorfer, Cindy Hammer,   Alexander Karschnia ,  Sebastian Matthias / Moderation: Janina Benduski und Bettina Masuch 21.06. / 19:00 / HAU1 Panel: Zur Lage unserer Städte - Eine kritische Bestandsaufnahme Mit Katalin Gennburg, Ingrid Krau, Christoph Schäfer, Michael Schindhelm Moderation: Christoph Twickel  / Deutsch mit englischer Simultanübersetzung / Eintritt 3,00 € Im Anschluss an: Sharon Zukins City as Homeland: Building a Culture of Radical Resiliency (Keynote) 22.06. / 11:00 / HAU1 Panel: Solidarity Institutions - Strategien internationaler Kulturpolitik in nervösen Zeiten Mit Johannes Ebert, Nicoleta Esinencu, Andreas Görgen, Renzo Martens, Bouchra Ouizguen, Annemie Vanackere u.a. Deutsch und Englisch mit engl. und dt. Simultanübersetzung / Eintritt frei 22.06. / 16:00 / HAU1  Panel: Kunst. Demokratie. Öffentlicher Raum. Mit Amelie Deuflhard, Stefan Hilterhaus, Rüdiger Kruse, Akira Takayama u.a. Deutsch und Englisch mit engl. und dt. Simultanübersetzung / Eintritt frei 22.06. / 20:00 / HAU2  Panel: Stadt als Fabrik - Wie Logistik und Masterpläne das Leben in der Stadt verändern Mit Jochen Becker, Klaus Ronneberger, Kathrin Tiedemann, Michael Zinganel Moderation: Elisa Bertuzzo / Performance: Hauke Heumann / Visuals: Jan Lemitz Deutsch mit englischer Simultanübersetzung / Eintritt frei 23.06. / 17:00 / HAU2 Panel: Räume, Praktiken und Perspektiven - Produktionshäuser und Freie Szene Mit Verena Billinger, Monika Gintersdorfer, Cindy Hammer, Alexander Karschnia, Sebastian Matthias /  Moderation: Janina Benduski und Bettina Masuch  / Deutsch / Eintritt frei 23.06. / 20:00 / HAU2  Panel: Das Recht auf Stadt - Wie sich städtische Widerstandsformen im Zeitalter der Bewegung neu konfigurieren Mit AbdouMaliq Simone (Keynote), Andrej Holm, Sandy Kaltenborn, Nazan Maksudyan Moderation: Elisa Bertuzzo  / Deutsch und Englisch mit engl. und dt. Simultanübersetzung / Eintritt frei


Kategorie: Diskussion

Panel mit einem einleitenden Vortrag von  AbdouMaliq Simone "Stadt" suggeriert Freiheit, Teilhabe, sowie die Möglichkeiten individueller Entwicklung und Emanzipation jenseits von sozialer Kontrolle und Konformität. Doch inwieweit handelt es sich hier um Projektionen, die an der Wirklichkeit der Städte in Zeiten der zunehmenden, freiwilligen aber auch gezwungenen Migration zerbrechen? Was zeichnet ein Leben ohne festen Wohnsitz aus? Welche Träume gehen dabei verloren, welche werden gefunden? Die spiralförmigen Routen von jungen Migrant*innen, die der Stadtforscher AdbouMaliq Simone in mehreren Jahrzehnten und Ethnographien dokumentiert hat, werfen die Frage auf, welche neuen Formen des Zusammenhalts Menschen in steter Bewegung kreieren, wie sie die Stadt mitgestalten und wie sie ihr "Recht auf Stadt" erkämpfen können. Dabei rücken Koalitionen zwischen Migrant*innen und anderen Mieter*innen in den Vordergrund, die in jüngster Zeit das Spannungsfeld zwischen Protest und (Wohn)Politik verändern. Mit  AdbouMaliq Simone ,  Andrej Holm ,  Nazan Maksudyan ,  Sandy Kaltenborn/Kotti&.- Co   Moderation:  Elisa T. Bertuzzo 21.06. / 19:00 / HAU1 Panel: Zur Lage unserer Städte - Eine kritische Bestandsaufnahme Mit Katalin Gennburg, Ingrid Krau, Christoph Schäfer, Michael Schindhelm Moderation: Christoph Twickel  / Deutsch mit englischer Simultanübersetzung / Eintritt 3,00 € Im Anschluss an: Sharon Zukins City as Homeland: Building a Culture of Radical Resiliency (Keynote) 22.06. / 11:00 / HAU1 Panel: Solidarity Institutions - Strategien internationaler Kulturpolitik in nervösen Zeiten Mit Johannes Ebert, Nicoleta Esinencu, Andreas Görgen, Renzo Martens, Bouchra Ouizguen, Annemie Vanackere u.a. Deutsch und Englisch mit engl. und dt. Simultanübersetzung / Eintritt frei 22.06. / 16:00 / HAU1  Panel: Kunst. Demokratie. Öffentlicher Raum. Mit Amelie Deuflhard, Stefan Hilterhaus, Rüdiger Kruse, Akira Takayama u.a. Deutsch und Englisch mit engl. und dt. Simultanübersetzung / Eintritt frei 22.06. / 20:00 / HAU2  Panel: Stadt als Fabrik - Wie Logistik und Masterpläne das Leben in der Stadt verändern Mit Jochen Becker, Klaus Ronneberger, Kathrin Tiedemann, Michael Zinganel Moderation: Elisa Bertuzzo / Performance: Hauke Heumann / Visuals: Jan Lemitz Deutsch mit englischer Simultanübersetzung / Eintritt frei 23.06. / 17:00 / HAU2 Panel: Räume, Praktiken und Perspektiven - Produktionshäuser und Freie Szene Mit Verena Billinger, Monika Gintersdorfer, Cindy Hammer, Alexander Karschnia, Sebastian Matthias /  Moderation: Janina Benduski und Bettina Masuch  / Deutsch / Eintritt frei 23.06. / 20:00 / HAU2  Panel: Das Recht auf Stadt - Wie sich städtische Widerstandsformen im Zeitalter der Bewegung neu konfigurieren Mit AbdouMaliq Simone (Keynote), Andrej Holm, Sandy Kaltenborn, Nazan Maksudyan Moderation: Elisa Bertuzzo  / Deutsch und Englisch mit engl. und dt. Simultanübersetzung / Eintritt frei


Kategorie: Diskussion

21.06. / 22:00 / HAU2 Bubble Palace: Shkoon Oriental Slow House / Im Anschluss: Oriental Karaoke Bubble Palace geöffnet ab 20:30 / Eintritt frei (begrenzte Kapazität) 22.06. / 21:30 / HAU2 Bubble Palace: One Mother Im Anschluss: Queereeoké Bubble Palace geöffnet ab 18:00 / Eintritt frei (begrenzte Kapazität) 23.06. / 20:00 / HAU2 Bubble Palace: Boy Division Bubble Palace geöffnet ab 18:00 / Eintritt frei (begrenzte Kapazität) Eine temporäre, hedonistische, aufblasbare Installation auf dem ehemaligen Postbankgelände neben dem HAU2 fusioniert verschiedene Formate, die Solidarität nicht nur proklamieren, sondern auch praktizieren: Die von der Mehrheitsgesellschaft ausgeschossenen treten selbst in Aktion und erschaffen einen Ort der Begegnung, des Rausches und der Gemeinschaft. Im Bubble Palace fließen Clubkultur, Selbstempowerment und post-/neo-migrantische Formate in ein organisches Miteinander. Anas Abouras Oriental Karaoke transportiert die Stimmung aus den Karaoke-Bars im Prä-Kriegs-Damaskus nach Berlin, das queere Karaoke Queereeoké befreit singend und mit Glitzer und Schnaps bewaffnet die Seele von lästiger Normalität. Zudem wartet jeder Abend mit Livemusik und DJ-Sets auf: Das Oriental Slow House Duo Shkoon vereint musikalisch Orient und Okzident.- Boy Division und One Mother führen Anarchopunk, Politik, Sex, Megaphone und fette Beats zusammen. Veranstaltungsort: Vorplatz Hallesches Ufer 60, 10963 Berlin (Outdoor)


Kategorie: Ausstellung

Im hellen Scheinwerferlicht einer kahlen Bühne bemüht sich eine Truppe glückloser Clowns nach Kräften, die Zeit totzuschlagen. Sie proben alte Gags, verheddern sich bei neuen, vergessen, was geschehen ist, erinnern sich wieder und vergessen es erneut. Forced Entertainments “Out of Order” balanciert zwischen Komik und Nicht-Komik, als ein Stück, das nicht mehr als die Ruine eines Stückes ist, aufgeführt in den Ruinen einer Welt. Gewalt und Gehabe, Streiche und clowneske Kapriolen weichen nach und nach Zankereien, Erschöpfung, Hunger, Melancholie und Stille. Die Uhr tickt. Die Musik schwillt wiederholt an. Doch am Ende ist alles vergeblich. Im Anschluss an die Vorstellung am 29.6.: Artist Talk mit Forced Entertainment.


Kategorie: Schauspiel

Was verbindet und wie beeinflusst der Gehörsinn unsere Bewegung und den Körper allgemein? Für seine neue Arbeit “Invisible Piece #1: Duett für hörende Körper” entwickelt der Choreograf Laurent Chétouane zusammen mit den Tänzern Tilman O’Donnel und Mikael Marklund eine spezifische Art der Bewegung. Durch die Verschiebung der Aufmerksamkeit vom Sehen hin zum Hören wird das Publikum eingeladen, Tanz aus einer neuen sinnlichen Perspektive zu betrachten. Im Anschluss an die Vorstellung am 29.6.: Artist Talk mit Laurent Chetouane.


Kategorie: Tanztheater

Im hellen Scheinwerferlicht einer kahlen Bühne bemüht sich eine Truppe glückloser Clowns nach Kräften, die Zeit totzuschlagen. Sie proben alte Gags, verheddern sich bei neuen, vergessen, was geschehen ist, erinnern sich wieder und vergessen es erneut. Forced Entertainments “Out of Order” balanciert zwischen Komik und Nicht-Komik, als ein Stück, das nicht mehr als die Ruine eines Stückes ist, aufgeführt in den Ruinen einer Welt. Gewalt und Gehabe, Streiche und clowneske Kapriolen weichen nach und nach Zankereien, Erschöpfung, Hunger, Melancholie und Stille. Die Uhr tickt. Die Musik schwillt wiederholt an. Doch am Ende ist alles vergeblich. Im Anschluss an die Vorstellung am 29.6.: Artist Talk mit Forced Entertainment.


Kategorie: Schauspiel

Was verbindet und wie beeinflusst der Gehörsinn unsere Bewegung und den Körper allgemein? Für seine neue Arbeit “Invisible Piece #1: Duett für hörende Körper” entwickelt der Choreograf Laurent Chétouane zusammen mit den Tänzern Tilman O’Donnel und Mikael Marklund eine spezifische Art der Bewegung. Durch die Verschiebung der Aufmerksamkeit vom Sehen hin zum Hören wird das Publikum eingeladen, Tanz aus einer neuen sinnlichen Perspektive zu betrachten. Im Anschluss an die Vorstellung am 29.6.: Artist Talk mit Laurent Chetouane.


Kategorie: Tanztheater

Im hellen Scheinwerferlicht einer kahlen Bühne bemüht sich eine Truppe glückloser Clowns nach Kräften, die Zeit totzuschlagen. Sie proben alte Gags, verheddern sich bei neuen, vergessen, was geschehen ist, erinnern sich wieder und vergessen es erneut. Forced Entertainments “Out of Order” balanciert zwischen Komik und Nicht-Komik, als ein Stück, das nicht mehr als die Ruine eines Stückes ist, aufgeführt in den Ruinen einer Welt. Gewalt und Gehabe, Streiche und clowneske Kapriolen weichen nach und nach Zankereien, Erschöpfung, Hunger, Melancholie und Stille. Die Uhr tickt. Die Musik schwillt wiederholt an. Doch am Ende ist alles vergeblich. Im Anschluss an die Vorstellung am 29.6.: Artist Talk mit Forced Entertainment.


Kategorie: Schauspiel


Änderungen vorbehalten! - Angaben ohne Gewähr! - Stand:08.06.18
© Fotos der Vorstellungen: NOW(Promo/) Be-Troit(Promo/) And You Don’t Stop...(Promo/) NOW(Promo/) Residenzen Berlin – Detroit – Berlin(/) Cultural Capital? Zur Rolle der Kulturproduzent*innen in Detroit und Berlin(/) Kasia Woli?ska - DANCE, PILGRIM, DANCE / Romuald Kr??el & Monica Duncan - Micro Theatre: “La dolce vita”(Patmic/Patmic) Manon Lescaut(Promo/) Back to Zero(Moritz Carstens/Moritz Carstens) #stilllovingtherevolution?(Raul Walch/Raul Walch) Back to Zero(Moritz Carstens/Moritz Carstens) Back to Zero(Moritz Carstens/Moritz Carstens) Kluge Gefühle(Promo/) Back to Zero(Moritz Carstens/Moritz Carstens) Kluge Gefühle(Promo/) Kluge Gefühle(Promo/) Kluge Gefühle(Promo/) Memory Jam(Promo/) Kluge Gefühle(Promo/) Memory Jam(Promo/) Proyecto Pregunta / Fragen-Projekt(Promo/) Corbeaux(Hasnae El Ouarga/Hasnae El Ouarga) McDonald’s Radio University / www.mru.global(Promo/) Keynote und Panel: Zur Lage unserer Städte(/) Corbeaux(Hasnae El Ouarga/Hasnae El Ouarga) Bubble Palace: Claiming Common Spaces(Anja Beutler/Anja Beutler) Proyecto Pregunta / Fragen-Projekt(Promo/) Panel: Solidarity Institutions(/) Labor: Claiming Common Spaces(/) McDonald’s Radio University / www.mru.global(Promo/) Panel: Kunst. Demokratie. Öffentlicher Raum.(/) Drift Club(Promo/) Corbeaux(Hasnae El Ouarga/Hasnae El Ouarga) Panel: Stadt als Fabrik(/) Bubble Palace: Claiming Common Spaces(Anja Beutler/Anja Beutler) Proyecto Pregunta / Fragen-Projekt(Promo/) Labor: Claiming Common Spaces(/) McDonald’s Radio University / www.mru.global(Promo/) Drift Club(Promo/) Panel: Räume, Praktiken und Perspektiven(/) Panel: Recht auf Stadt(/) Bubble Palace: Claiming Common Spaces(Anja Beutler/Anja Beutler) Out of Order(Promo/) Invisible Piece #1: Duett für hörende Körper(Eva Würdinger/Eva Würdinger) Out of Order(Promo/) Invisible Piece #1: Duett für hörende Körper(Eva Würdinger/Eva Würdinger) Out of Order(Promo/)

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