Deutsches Theater Berlin - Programm Juni
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Spielplan für Juni 2018

Der Hausarrest des Regisseurs und Intendanten des Gogol Center Moskau Kirill Serebrennikov wurde bis 19. Juli 2018 verlängert. Dadurch wird es Kirill Serebrennikov nicht möglich sein, im Mai zum Filmfestival in Cannes zu reisen, wo sein Film Leto ins Rennen um die Goldene Palme geht. Und er wird vorläufig auch nicht nach Berlin kommen können zur Vorbereitung seiner geplanten Inszenierung von Decamerone am Deutschen Theater. Aus Solidarität mit dem Regisseur zeigt das Deutsche Theater im Rahmen von Radar Ost seinen Film Sankt-Georgs-Tag in russischer Sprache mit deutscher Übersetzung noch einmal. Sankt-Georgs-Tag Spielfilm von Kirill Serebrennikov Bevor sie nach Deutschland ausreist, kommt die Opernsängerin Ljuba (Kseniya Rappoport) mit ihrem Sohn in die russische Provinz, um von ihrer Heimat Abschied zu nehmen – einer Heimat, die für sie nur noch aus schöner Romantik und Gedichten besteht. Ihr Sohn Andrej (Roman Shmakov) verschwindet bei einer Stadtbesichtigung. Ljuba sucht zunächst nach ihm, entscheidet sich dann aber, einfach in der Stadt zu bleiben und zu warten, bis ihr Sohn zurückkommt. Die Opernsängerin verliert ihren Sohn, ihre Stimme, ihr Schicksal und wird zu einem anderen Menschen: zu der Putzfrau Ljusja. In russischer Sprache mit deutscher Übersetzung Russland (2008), 128 Minuten, Regie: Kirill Serebrennikov #FreeKirill Die Mitarbeiter_innen des Gogol Center haben einen Blog angelegt, auf dem man aktuelle Informationen zu Kirill Serebrennikov, zum Status seines Hausarrests und zum sogenannten "Theaterprozess" in Moskau nachlesen kann. ZUM BLOG Das Deutsche Theater Berlin unterstützt die Petition "Freiheit für Serebrennikov" von Thomas Ostermeier und Marius von Mayenburg und zeigt gemeinsam mit den Mitgliedern des europäischen Theaternetzwerks mitos 21 Solidarität mit Kirill Serebrennikov. ZUR PETITION


Kategorie: Film/Video

"Eine Zukunft, die jetzt keine mehr ist, sondern Gegenwart." Inspiriert von der Präsidentenwahl in den USA, widmet sich die Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek in ihrem aktuellen Stück Am Königsweg den "Königen" dieser Welt. "Gewählt ist gewählt", doch wie konnte es dazu kommen? Wie kommt es, dass Kapitalismus und Macht stets gleichbedeutend sind mit immer wiederkehrenden veralteten Männlichkeitsbildern? Warum ist der Rechtspopulismus immer auch mit der Blindheit seiner Wähler verbunden? Hängt die Blindheit mit dem Ödipus-Komplex zusammen? Und wenn ja, warum hat sich dieses Phänomen auch 2000 Jahre später noch nicht erledigt? Oder sind es letztlich Miss Piggy und Kermit der Frosch, die hier ihr Unwesen treiben? Und alles ist nur ein Puppenspiel mit tödlichem Ausgang? Miss Piggy, "als blinde Seherin hergerichtet", wird mit uns in die Zukunft blicken.


Kategorie: Schauspiel

Wir zoomen in die Innenwelten der sechs Figuren, die neben der Sehnsucht nach dem Glück, nach Intensität und gleichzeitig nach dem Normalsein das Sonderbare in sich entdecken und lernen, es auszuleben. Plötzlich scheint etwas Neues möglich, eine Wende, ein Aufbruch- bis die Uhr 2:14 anzeigt und alles endet. Es treten auf: Nicole (Mutter, der irgendetwas entgangen ist), Denis (Lehrer, der nur noch Sand schmeckt), Katrina (Mädchen mit dem verwandelten Tattoo), Norbert (Junge, der blind spielt), Josi (Mädchen, das Würmer isst), Linus (Junge, der eine 70jährige liebt), Karl (Stimme, die aus einem Radio ertönt). Außerdem: Englischlehrer, Psychologe, 2 Paar Eltern, Bikinimädchen, Der Wald, Die Menschheit, Beleidigungen 1 bis 22, Marc, Tätowierer, Arzt, Die Dame mit dem Bandwurm, Die Museumsbesucher, Die Fäulnis, Der Verkäufer, Komplimente 1 bis 20, Schüler, der keine Diktate mag 1, Schüler, der keine Diktate mag 2, Ein nettes Mädchen, Ein zweites nettes Mädchen, Zwei nette Mädchen gleichzeitig, Mädchen, die sich im Schlamm wälzen, Psychologen, Sexologen und Urologen, Der Weihnachtsmann, Zurückgebliebene Teenagerin 1, Zurückgebliebene Teenagerin 2, Zurückgebliebener Teenager. Skurril und kantig formuliert, symbolgeladen und mit pointiert ineinander geschobenen Szenen zelebriert 2 Uhr 14 bei aller tief empfundenen Melancholie die Kraft der Veränderung und die Lust am Leben.


Kategorie: Schauspiel

Die Spielzeit geht zu Ende, und unser Motto "Welche Zukunft" ist damit auch schon wieder Vergangenheit. "Welche Vergangenheit?" müßte man damit fragen, oder genaugenommen: Welche Zukunft hatte man in der Vergangenheit? Dieser Frage geht die Stummfilm-Expeditionstruppe 43Characters nach und präsentiert den sowjetischen Stummfilm Aelita . Der spielt nämlich in der Zukunft: Die Russen fliegen zum Mars und bringen den Marsmenschen den Sozialismus. Andererseits spielt er auch in der Gegenwart, zumindest in der damaligen, aber er hatte großen Einfluss auf die tatsächliche Zukunft: Es war nämlich einer der ersten Filme, die überhaupt Raumfahrt zum Thema hatten, und hatte damit großen Einfluss auf viele spätere Science-Fiction Filme, die hinwiederum in vielen anderen Zukünften spielten (oder auch vor langer Zeit, in einer weit entfernten Galaxie). Wie dem auch sei, unsere Musik entsteht in der Gegenwart und wird so nur an diesem Abend zu hören sein, danach nie wieder. Mit:  Dietrich Brüggemann, Klavier Lars Künstler, Video Sabine Worthmann, Bass  Lars Zander, Klarinette


Kategorie: Film/Video

Eine junge Frau stellt sich dem größten Verlust ihres Lebens. Auf der Suche nach dem Sinn ihrer eigenen Geschichte, beginnt sie zu erzählen.


Kategorie: Schauspiel

"Was ist das für ein Gott, der für sich muss kämpfen lassen?" Lessings Aufklärungsdrama aus dem Jahr 1779, das zur Zeit der Kreuzzüge spielt, ist ein Plädoyer für religiöse Toleranz. Der eingeforderte interkulturelle Dialog zwischen Christentum, Islam und Judentum, basierend auf Vernunft und Humanität, lässt sich heute im Kontext fortschreitender fundamentalistischer Konflikte wie bereits zu Lessings Zeiten,  nur wie ein Märchen lesen. Ein Märchen, das dem Strukturprinzip der Komödie folgt. Darauf verweisen die Reihung von Zufällen, verwickelte Familienverhältnisse und die glückliche Auflösung der Konflikte. Humor als Statement gegen die Barbarei ist eine Möglichkeit, den alles überschattenden Zerwürfnissen zu begegnen. Der Regisseur Andreas Kriegenburg versteht die Geschichte als archaischen Comic, an dessen Anfang der aus Erde erschaffene Mensch steht. Der Jude Nathan kehrt von einer Geschäftsreise in das muslimisch beherrschte Jerusalem zurück. Sein Haus ist abgebrannt und seine Tochter Recha wurde von einem begnadigten Tempelherrn aus dem Feuer gerettet. Nathans Freund Al Hafi ist zum Schatzmeister des Sultans 'abgestiegen'. Dieser benötigt dringend Geld von Nathan, um seinen Krieg gegen die angreifenden Kreuzritter zu finanzieren. Der Tempelherr wehrt sich gegen seine beginnende Liebe zu Recha. Daja, christliche Gesellschafterin, verrät dem Tempelherrn, dass Recha in Wahrheit ein christliches Waisenkind war. Dass sich Nathan ihrer einst annahm, könnte ihn jetzt nach geltendem Recht auf den Scheiterhaufen bringen.


Kategorie: Schauspiel

Der fast vergessene Politroman des Literaturnobelpreisträgers Sinclair Lewis, It Can’t Happen Here , erlebt derzeit eine regelrechte Wiedergeburt. Geschrieben 1935 unter dem Eindruck der Machtergreifung Adolf Hitlers, erzählt Lewis die Geschichte des nicht für möglich gehaltenen Aufstiegs eines amerikanischen Polit-Outsiders und Populisten namens Buzz Windrip zum Präsidenten der Vereinigten Staaten. Windrip gewinnt die Wahl 1936 gegen Roosevelt und verwandelt die USA mit Unterstützung einer "Liga der Vergessenen Männer" binnen kürzester Zeit in eine Diktatur. Eines der ersten Opfer seiner Herrschaft ist neben der Unterwanderung der Justiz die Pressefreiheit, geschildert anhand des Zeitungsherausgebers Doremus Jessup, der unter den zunehmenden Repressalien zu leiden hat, zunächst auf dem Papier, dann körperlich… Die verbreitete Meinung in den USA Mitte der dreißiger Jahre mit Blick auf die politischen Verhältnisse in Deutschland war: Das kann hier nicht passieren. Heute denken viele in Deutschland genau das mit Blick auf die USA.


Kategorie: Schauspiel

Von einem gewissen Punkt gibt es keine Rückkehr mehr. Dieser Punkt ist zu erreichen. Franz Kafkas "ins endlose angelegte Geschichte" erzählt die abenteuerliche, dann albtraumhafte Lebensreise eines 16-jährigen Exilanten wider Willen. Fortgeschickt von seinen Eltern wird Karl Roßmann nach der Überfahrt von einem reichen Onkel aufgenommen und eingeführt in eine neue Welt unbegrenzter Möglich­keiten. Ebenso überraschend und unwiderruflich verstößt ihn dieser wieder. Auf sich allein gestellt wird Karl von Gaunern ausgenutzt, ist autoritären Vorgesetzten in undurchschaubaren Systemen ausgeliefert. Und er begegnet den Zumutungen übergriffiger Frauen: unberechenbaren oder bedürftigen Töchtern, mütterlichen Köchinnen, despotischen Sängerinnen. Sein Leben erscheint ihm wie ein einziger Widerspruch, als würde er in einem nicht enden wollenden Prozess Prüfungen unterzogen, die er nicht begreifen oder gar bestehen kann. Sein Handlungsraum wird immer enger. In einer Verkehrung des Amerikanischen Traums, seiner Glücks- und Freiheitsversprechen, stellt Kafka in diesem Romanfragment existentielle Fragen nach dem Ausgesetztsein in einer Welt, in der sich das Individuum zunehmend fremd erscheint. Dušan David Pa?ízeks Inszenierung erzählt von Willkür, vom Verlust verbindlicher Werte – und von dem Wunsch nach Ankunft und Erlösung in ­einer anderen Welt.  Zum Kämpfen gezwungen Ein Gespräch mit dem Kafka-Biografen Reiner Stach


Kategorie: Schauspiel

Am Morgen ist alles wie immer: Aufwachen, Kaffeetrinken, ein Kuss für Frau und Kinder und ab mit dem Vorort-Bus ins Büro. Doch schon am Abend ist alles anders: Ein zweites Ich besetzt den Platz am Esstisch. Die Kleinfamilie, Einfamilienhaus, Garten mit Fichte, wird in ihren Grundfesten erschüttert, ein Spiel um Identität, Wahrnehmung und Möglichkeiten beginnt. Das Phänomen der Verdoppelung ist außerdem ansteckend, eine zweite Frau macht das Chaos perfekt – bis niemand mehr weiß, was wahr, wer was und wer wahr ist. Zudem sind die zwei anderen Ichs ungleich freier, lässiger, schlafen nackt und auch öfter miteinander, entführen in neue Welten. An die verhasste Fichte im Vorgarten legen sie ganz einfach die Säge an, kreischend, kichernd… Und am nächsten Morgen: Alles wie immer? Roland Schimmelpfennig spielt in seinem Auftragswerk für das Deutsche Theater mit der Tristesse des Alltags, der ganz alltäglichen, schmerzvollen Sehnsucht und der Erschütterbarkeit von Identitäten. Wie weit wagt man sich aus der Komfortzone des sicheren Alltags heraus, um sein anderes Ich kennenzulernen? Erschreckt es einen oder findet man sogar Gefallen an diesem? Der Wechsel zwischen Narrativ und direktem Erleben, zwischen Konstruktion und Magie, der die Dramaturgie Roland Schimmelpfennigs prägt, zeigt die Figuren dieses Stückes sowohl in ihrer Zerrissenheit als auch in ihrer Lust am Spiel. Im Bemühen, ihre eigene Spaltung zu fassen, bewegen sie sich wie in einer theatralen Versuchsanordnung, sind Erzähler und Erzählte, Götter und Opfer, tragisch und komisch zugleich.


Kategorie: Schauspiel

Den eigenen Tod, den stirbt man nur, mit dem Tod der anderen muss man leben. (Mascha Kaléko) Der Tod gehört zum Leben dazu. Doch viel gesprochen wird darüber nicht. Noch tabuisierter ist der Suizid. 10 junge Menschen stellten sich diesem Thema und konfrontieren sich und das Publikum mit den dazugehörigen Fragen. In No Return brechen die Zuschauer mit Smartphones und eigener App zu einem Multi-Media-Walk im öffentlichen Raum auf und werden nicht nur über Kopfhörer und Toneinspielungen dazu aufgefordert, dem Thema Tod und Suizid Raum zu geben. Start- und Endpunkt der Tour sind nicht identisch. Bitte seien Sie mindestens 15 Minuten vor Beginn am Startpunkt. Bitte bringen Sie einen Ausweis o. ä. als Pfand für Ihren Kopfhörer mit. Die Audiotour dauert ca. 120 Minuten (keine Pause). Längere Fußwege sind Teil der Veranstaltung. Die Veranstaltung ist nicht barrierefrei. Für denMulti-Media Walk brauchen Sie ihr eigenes internetfähiges Smartphone mit Android oder IOS-Betriebssystem. Falls Sie ein Windows Phone oder kein eigenes Smartphone besitzen, melden Sie sich bitte per Mail im Jungen DT. Wir haben einige Endgeräte, welche wir zur Verfügung stellen können. Die Zahl ist jedoch begrenzt.  Von und mit: Marco Aulbach, Isabella Bastek, Franziska Baumeister, Emilie Berger, Johann Born, Larissa Brettingham-Smith, Tillmann Drews, Nele Kerber, Lisa Madsack, Lena-Chloé Mauel, Solveig Weimar  Eine Kooperation mit dem Jugendkulturzentrum Weinmeisterhaus. Wir danken neuhland, lebensnah-Bestattungen, Nick Knox, Bernd Boßmann für die spannenden Gespräche und Inputs. Außerdem danken wir der Evangelischen Zwölf Apostel Kirchengemeinde für die Unterstützung.


Kategorie:

"Eine Zukunft, die jetzt keine mehr ist, sondern Gegenwart." Inspiriert von der Präsidentenwahl in den USA, widmet sich die Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek in ihrem aktuellen Stück Am Königsweg den "Königen" dieser Welt. "Gewählt ist gewählt", doch wie konnte es dazu kommen? Wie kommt es, dass Kapitalismus und Macht stets gleichbedeutend sind mit immer wiederkehrenden veralteten Männlichkeitsbildern? Warum ist der Rechtspopulismus immer auch mit der Blindheit seiner Wähler verbunden? Hängt die Blindheit mit dem Ödipus-Komplex zusammen? Und wenn ja, warum hat sich dieses Phänomen auch 2000 Jahre später noch nicht erledigt? Oder sind es letztlich Miss Piggy und Kermit der Frosch, die hier ihr Unwesen treiben? Und alles ist nur ein Puppenspiel mit tödlichem Ausgang? Miss Piggy, "als blinde Seherin hergerichtet", wird mit uns in die Zukunft blicken.


Kategorie: Schauspiel

Fassung von Tilmann Köhler und Juliane Koepp "Was reden sie. Ich, Medea, hätte meine Kinder umgebracht. Ich, Medea, hätte mich an dem ungetreuen Jason rächen wollen. Wer soll das glauben." Verstoßen aus dem königlichen Palast, in dem sie mit ihrem Mann Jason und ihren Kindern Exil fand, erzählt Medea ihre Version ihrer Geschichte: Wie sie ihr Land verlassen musste, wie sie ein entsetzliches Verbrechen entdeckte und unbequeme Fragen stellte, und wie ein Netz aus Verleumdungen und Lügen sie aus dem Palast vertrieb. Medea. Stimmen entstand als radikale Korrektur des gängigen Medea-Bildes. Erst seit Euripides, vorher nicht, ist sie die blutrünstige Furie, die ihre Kinder mordet. Christa Wolf fragt nach der Deutungshoheit über Historie – und danach, wessen Interesse es ist, die "wilde Frau" als Mörderin hinzustellen. Erstes Motiv aber sind für die Autorin die selbstzerstörerischen Tendenzen unserer abendländischen Zivilisation: Kolonialismus, Fremdenhass, Ausgrenzung. Wenn am Schluss das Volk aufgehetzt und blind vor Hass gegen die Fremde ist, bleibt Medea nur zu fragen: "Ist eine Welt zu denken, eine Zeit, in die ich passen könnte" – ein wütendes Fragen, ein Anrennen gegen Resignation, auf der Suche nach einem Neuanfang, nach neuen Werte-Hierarchien – nach der Zukunft.


Kategorie: Schauspiel

Anlässlich seines 75. Geburtstages versucht Rosa von Praunheim, das Unmögliche möglich zu machen: sein Leben in einen Theaterabend zu stecken. Ensemblemitglied Božidar Kocevski wird sich zusammen mit dem Musiker Heiner Bomhard auf die Reise durch ein bewegtes Leben machen, das von Sexualität genauso geprägt ist wie von der ständigen Angst, am Abgrund zu stehen. Angefangen bei der Kindheit und ersten Abenteuern in New York und Los Angeles, wird es Wiederbegegnungen der ganz eigenen Art mit Lotti Huber und Tante Luzi genauso geben wie mit Rosas Mutter. In frech-frivolen Songs mit Titeln wie Kleiner Penis , Analverkehr oder Sex After Death wird es nicht nur um vordergründige Provokation gehen, sondern immer auch um die Verletzlichkeit und bevorstehende Endlichkeit nach 75 lebhaften Probejahren, Träume in die Realität zu verpflanzen.


Kategorie: Schauspiel

Den eigenen Tod, den stirbt man nur, mit dem Tod der anderen muss man leben. (Mascha Kaléko) Der Tod gehört zum Leben dazu. Doch viel gesprochen wird darüber nicht. Noch tabuisierter ist der Suizid. 10 junge Menschen stellten sich diesem Thema und konfrontieren sich und das Publikum mit den dazugehörigen Fragen. In No Return brechen die Zuschauer mit Smartphones und eigener App zu einem Multi-Media-Walk im öffentlichen Raum auf und werden nicht nur über Kopfhörer und Toneinspielungen dazu aufgefordert, dem Thema Tod und Suizid Raum zu geben. Start- und Endpunkt der Tour sind nicht identisch. Bitte seien Sie mindestens 15 Minuten vor Beginn am Startpunkt. Bitte bringen Sie einen Ausweis o. ä. als Pfand für Ihren Kopfhörer mit. Die Audiotour dauert ca. 120 Minuten (keine Pause). Längere Fußwege sind Teil der Veranstaltung. Die Veranstaltung ist nicht barrierefrei. Für denMulti-Media Walk brauchen Sie ihr eigenes internetfähiges Smartphone mit Android oder IOS-Betriebssystem. Falls Sie ein Windows Phone oder kein eigenes Smartphone besitzen, melden Sie sich bitte per Mail im Jungen DT. Wir haben einige Endgeräte, welche wir zur Verfügung stellen können. Die Zahl ist jedoch begrenzt.  Von und mit: Marco Aulbach, Isabella Bastek, Franziska Baumeister, Emilie Berger, Johann Born, Larissa Brettingham-Smith, Tillmann Drews, Nele Kerber, Lisa Madsack, Lena-Chloé Mauel, Solveig Weimar  Eine Kooperation mit dem Jugendkulturzentrum Weinmeisterhaus. Wir danken neuhland, lebensnah-Bestattungen, Nick Knox, Bernd Boßmann für die spannenden Gespräche und Inputs. Außerdem danken wir der Evangelischen Zwölf Apostel Kirchengemeinde für die Unterstützung.


Kategorie:

Den eigenen Tod, den stirbt man nur, mit dem Tod der anderen muss man leben. (Mascha Kaléko) Der Tod gehört zum Leben dazu. Doch viel gesprochen wird darüber nicht. Noch tabuisierter ist der Suizid. 10 junge Menschen stellten sich diesem Thema und konfrontieren sich und das Publikum mit den dazugehörigen Fragen. In No Return brechen die Zuschauer mit Smartphones und eigener App zu einem Multi-Media-Walk im öffentlichen Raum auf und werden nicht nur über Kopfhörer und Toneinspielungen dazu aufgefordert, dem Thema Tod und Suizid Raum zu geben. Start- und Endpunkt der Tour sind nicht identisch. Bitte seien Sie mindestens 15 Minuten vor Beginn am Startpunkt. Bitte bringen Sie einen Ausweis o. ä. als Pfand für Ihren Kopfhörer mit. Die Audiotour dauert ca. 120 Minuten (keine Pause). Längere Fußwege sind Teil der Veranstaltung. Die Veranstaltung ist nicht barrierefrei. Für denMulti-Media Walk brauchen Sie ihr eigenes internetfähiges Smartphone mit Android oder IOS-Betriebssystem. Falls Sie ein Windows Phone oder kein eigenes Smartphone besitzen, melden Sie sich bitte per Mail im Jungen DT. Wir haben einige Endgeräte, welche wir zur Verfügung stellen können. Die Zahl ist jedoch begrenzt.  Von und mit: Marco Aulbach, Isabella Bastek, Franziska Baumeister, Emilie Berger, Johann Born, Larissa Brettingham-Smith, Tillmann Drews, Nele Kerber, Lisa Madsack, Lena-Chloé Mauel, Solveig Weimar  Eine Kooperation mit dem Jugendkulturzentrum Weinmeisterhaus. Wir danken neuhland, lebensnah-Bestattungen, Nick Knox, Bernd Boßmann für die spannenden Gespräche und Inputs. Außerdem danken wir der Evangelischen Zwölf Apostel Kirchengemeinde für die Unterstützung.


Kategorie:

"Niemand hat uns jemals, niemand hat uns in der langen Zeit, niemand hat uns jemals auf der Straße, im Geschäft, beim Arzt, keiner von den Lehrern, Vätern, Müttern, Tanten, Onkels, Schwägerinnen, Schwippschwagern, niemand hat uns jemals, niemand hat uns jemals gefragt, wie UM ALLES IN DER WELT wir schwanger geworden sind. Keine von uns kann sich genau erinnern, wie DAS war, mit wem DAS war, warum DAS war." 2014 wird die "kollektive Schwangerschaft" von sieben Teenagerinnen in Bosnien und Herzegowina medial skandalisiert. Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Viel wird gemutmaßt und geurteilt über diese Mädchen. Sie selbst kommen nicht zu Wort. Tanja Šljivar gibt ihnen eine eigene Stimme. Es geht ihr jedoch weder um Ursachenforschung noch um Aufklärung. Sie lässt sieben dreizehnjährige Draufgängerinnen in sieben Szenen wild über Religionslehrer und Instagram, Schwangerschaftstests und -symptome, Chauvinismus und Großmütter, Piercings und Gesellschaftsutopien, Pornographie und Kritische Theorie, Abtreibung und Klassenfahrten sprechen. Alle Erinnerungen, alle Aussagen sind höchst fragwürdig und mit Vorsicht zu genießen, denn sie sind bereit, alles zu erzählen, außer wie sie wirklich schwanger geworden sind. Es entsteht ein vielstimmiger Chor der Ungehörten, der radikal Selbstbestimmung einfordert – über den eigenen Körper, das eigene Leben. Er demonstriert, dass es egal ist, aus einer Gesellschaft ausgestoßen zu werden, der man nie angehört hat.


Kategorie: Schauspiel

Neu durchgesehene Fassung nach der Übersetzung von Guido G. Meister In einem abgelegenen Wirtshaus rauben zwei Frauen die Gäste aus und bringen sie um. Ihr Ziel: mit der Beute an einem anderen Ort ein besseres Leben anzufangen. Sohn und Bruder Jan ist seit vielen Jahren in der Welt unterwegs. Als er eines Tages nach Hause zurückkehrt, gibt er sich nicht zu erkennen, sondern will erkannt werden. Zu spät erst wird das Duo entdecken, wen sie dieses Mal ums Leben gebracht haben.


Kategorie: Schauspiel

Den eigenen Tod, den stirbt man nur, mit dem Tod der anderen muss man leben. (Mascha Kaléko) Der Tod gehört zum Leben dazu. Doch viel gesprochen wird darüber nicht. Noch tabuisierter ist der Suizid. 10 junge Menschen stellten sich diesem Thema und konfrontieren sich und das Publikum mit den dazugehörigen Fragen. In No Return brechen die Zuschauer mit Smartphones und eigener App zu einem Multi-Media-Walk im öffentlichen Raum auf und werden nicht nur über Kopfhörer und Toneinspielungen dazu aufgefordert, dem Thema Tod und Suizid Raum zu geben. Start- und Endpunkt der Tour sind nicht identisch. Bitte seien Sie mindestens 15 Minuten vor Beginn am Startpunkt. Bitte bringen Sie einen Ausweis o. ä. als Pfand für Ihren Kopfhörer mit. Die Audiotour dauert ca. 120 Minuten (keine Pause). Längere Fußwege sind Teil der Veranstaltung. Die Veranstaltung ist nicht barrierefrei. Für denMulti-Media Walk brauchen Sie ihr eigenes internetfähiges Smartphone mit Android oder IOS-Betriebssystem. Falls Sie ein Windows Phone oder kein eigenes Smartphone besitzen, melden Sie sich bitte per Mail im Jungen DT. Wir haben einige Endgeräte, welche wir zur Verfügung stellen können. Die Zahl ist jedoch begrenzt.  Von und mit: Marco Aulbach, Isabella Bastek, Franziska Baumeister, Emilie Berger, Johann Born, Larissa Brettingham-Smith, Tillmann Drews, Nele Kerber, Lisa Madsack, Lena-Chloé Mauel, Solveig Weimar  Eine Kooperation mit dem Jugendkulturzentrum Weinmeisterhaus. Wir danken neuhland, lebensnah-Bestattungen, Nick Knox, Bernd Boßmann für die spannenden Gespräche und Inputs. Außerdem danken wir der Evangelischen Zwölf Apostel Kirchengemeinde für die Unterstützung.


Kategorie:

Wer sind WIR? Wie können wir angesichts eines allgemeinen Ohnmachtsgefühls gesellschaftliche Veränderungen erwirken? Brauchen wir neue Helden oder sind im postheroischen Zeitalter andere Strategien nötig? Fünf namenlose Figuren treten in Erscheinung - auf der Suche nach einer Utopie. Wie ein funkelnder Stern im Universum taucht Rosa für sie auf: Eine Ikone, eine Revolutionärin, eine Möglichkeit, Dinge zu verändern. Verletzlichen Planeten gleich kreisen die fünf Figuren um ihre Sonne, kommen sich näher, beginnen zu handeln und plötzlich erstrahlt die Welt: HUMANS MADE THE EARTH GLOW. Doch dem Glanz wohnt ein Bild der Zerstörung inne, eine düstere Dystopie. Laura Naumanns Text ist ein rhythmischer, pulsierender Chor, aus dem sich zart die Stimmen Einzelner erheben. Ein Text über ein sehr heutiges Lebensgefühl, das Ringen um Liebe und Halt in diesem großen, und nicht immer hässlichen Universum. Ein Auftragswerk des Schauspiel Frankfurt


Kategorie: Schauspiel

"Die Welt zu Gast bei Freunden", das Motto der WM 2006 gilt auch bei den Autorentheatertagen 2018 . Gastgeber Hannes Oppermann empfängt  seine literarischen Gäste anlässlich der anstehenden Fußball WM im improvisierten Kleingarten, behaglich eingerichtet zwischen Kugelgrill, Kühltasche und Sonnenschirm zum  Plausch am Gartenzaun. Ob zur Debatte, zum Austausch oder nur zum Amüsement — Salons eignen sich hervorragend für Begegnungen in zwangloser Runde. Erleben Sie vier Autor_innen vor dem Gastspiel ihres Stücks hautnah und aus ungewohnter Perspektive. Zusammen mit Laura Naumann, Thomas Köck, Robert Menasse und Yael Ronen werden Grill-Rezepte getauscht und es wird über die möglichen Vorrunden-Gewinner sowie die literarischen und kulinarischen Leibspeisen der Autor_innen geschwatzt: Nimmt Thomas Köck Tofu oder Würstchen? Wie macht man das beste Shakshuka, Yael Ronen? Fischt Laura  Naumann gerne mal in  ihrem Haifischbecken? Und kann Robert Menasse blind das "Wiener Schnitzel" vom "Schnitzel Wiener Art" unterscheiden? – mit Laura Naumann vor Das hässliche Universum am 13. Juni – mit Robert Menasse vor Die Hauptstadt am 15. Juni – mit Thomas Köck vor Die Zukunft reicht uns nicht am 18. Juni – mit Yael Ronen vor Gutmenschen am 19. Juni Auf dem Vorplatz, bei schlechtem Wetter im Saal, jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn, Eintritt frei


Kategorie: Spezial

Wer sind WIR? Wie können wir angesichts eines allgemeinen Ohnmachtsgefühls gesellschaftliche Veränderungen erwirken? Brauchen wir neue Helden oder sind im postheroischen Zeitalter andere Strategien nötig? Fünf namenlose Figuren treten in Erscheinung - auf der Suche nach einer Utopie. Wie ein funkelnder Stern im Universum taucht Rosa für sie auf: Eine Ikone, eine Revolutionärin, eine Möglichkeit, Dinge zu verändern. Verletzlichen Planeten gleich kreisen die fünf Figuren um ihre Sonne, kommen sich näher, beginnen zu handeln und plötzlich erstrahlt die Welt: HUMANS MADE THE EARTH GLOW. Doch dem Glanz wohnt ein Bild der Zerstörung inne, eine düstere Dystopie. Laura Naumanns Text ist ein rhythmischer, pulsierender Chor, aus dem sich zart die Stimmen Einzelner erheben. Ein Text über ein sehr heutiges Lebensgefühl, das Ringen um Liebe und Halt in diesem großen, und nicht immer hässlichen Universum. Ein Auftragswerk des Schauspiel Frankfurt


Kategorie: Schauspiel

Deutschsprachige Erstaufführung Deutsch von Rainer Kersten Er hat zweihundert Menschen in den Tod geschickt. Er ist ein Attentäter, ein Mörder. Sie schaut auch in ihr eigenes Gesicht, wenn sie in seines sieht. Denn sie ist seine Mutter. Sie hat ihn geboren, ihn erzogen, ihn dabei Stück für Stück verloren an eine vernichtende Ideologie. In ihrem Plädoyer nimmt sie nicht Partei für ihn. Vielmehr verteidigt sie sich selbst, ihre Liebe, ihre Trauer. Darf sie überhaupt um ihn trauern? Darf sie ihn noch lieben? Darf sie sich bemühen, ihn zu verstehen? Mit schmerzhafter Offenheit teilt sich die Mutter dem Publikum mit, lässt es teilhaben an ihrem zerstörten Leben. Ist sie eines seiner Opfer oder ist sie als Mutter des Täters Teil seiner Taten? Klar, schroff, unsentimental und mit poetischer Kraft zeichnet Tom Lanoye diese Figur zwischen Abscheu und Zuneigung zu ihrem verlorenen Sohn und schafft ein eindrückliches, sehr persönliches Bild des Terrors.


Kategorie: Schauspiel

Den eigenen Tod, den stirbt man nur, mit dem Tod der anderen muss man leben. (Mascha Kaléko) Der Tod gehört zum Leben dazu. Doch viel gesprochen wird darüber nicht. Noch tabuisierter ist der Suizid. 10 junge Menschen stellten sich diesem Thema und konfrontieren sich und das Publikum mit den dazugehörigen Fragen. In No Return brechen die Zuschauer mit Smartphones und eigener App zu einem Multi-Media-Walk im öffentlichen Raum auf und werden nicht nur über Kopfhörer und Toneinspielungen dazu aufgefordert, dem Thema Tod und Suizid Raum zu geben. Start- und Endpunkt der Tour sind nicht identisch. Bitte seien Sie mindestens 15 Minuten vor Beginn am Startpunkt. Bitte bringen Sie einen Ausweis o. ä. als Pfand für Ihren Kopfhörer mit. Die Audiotour dauert ca. 120 Minuten (keine Pause). Längere Fußwege sind Teil der Veranstaltung. Die Veranstaltung ist nicht barrierefrei. Für denMulti-Media Walk brauchen Sie ihr eigenes internetfähiges Smartphone mit Android oder IOS-Betriebssystem. Falls Sie ein Windows Phone oder kein eigenes Smartphone besitzen, melden Sie sich bitte per Mail im Jungen DT. Wir haben einige Endgeräte, welche wir zur Verfügung stellen können. Die Zahl ist jedoch begrenzt.  Von und mit: Marco Aulbach, Isabella Bastek, Franziska Baumeister, Emilie Berger, Johann Born, Larissa Brettingham-Smith, Tillmann Drews, Nele Kerber, Lisa Madsack, Lena-Chloé Mauel, Solveig Weimar  Eine Kooperation mit dem Jugendkulturzentrum Weinmeisterhaus. Wir danken neuhland, lebensnah-Bestattungen, Nick Knox, Bernd Boßmann für die spannenden Gespräche und Inputs. Außerdem danken wir der Evangelischen Zwölf Apostel Kirchengemeinde für die Unterstützung.


Kategorie:

Deutschsprachige Erstaufführung Deutsch von Rainer Kersten Er hat zweihundert Menschen in den Tod geschickt. Er ist ein Attentäter, ein Mörder. Sie schaut auch in ihr eigenes Gesicht, wenn sie in seines sieht. Denn sie ist seine Mutter. Sie hat ihn geboren, ihn erzogen, ihn dabei Stück für Stück verloren an eine vernichtende Ideologie. In ihrem Plädoyer nimmt sie nicht Partei für ihn. Vielmehr verteidigt sie sich selbst, ihre Liebe, ihre Trauer. Darf sie überhaupt um ihn trauern? Darf sie ihn noch lieben? Darf sie sich bemühen, ihn zu verstehen? Mit schmerzhafter Offenheit teilt sich die Mutter dem Publikum mit, lässt es teilhaben an ihrem zerstörten Leben. Ist sie eines seiner Opfer oder ist sie als Mutter des Täters Teil seiner Taten? Klar, schroff, unsentimental und mit poetischer Kraft zeichnet Tom Lanoye diese Figur zwischen Abscheu und Zuneigung zu ihrem verlorenen Sohn und schafft ein eindrückliches, sehr persönliches Bild des Terrors.


Kategorie: Schauspiel

"Die Welt zu Gast bei Freunden", das Motto der WM 2006 gilt auch bei den Autorentheatertagen 2018 . Gastgeber Hannes Oppermann empfängt  seine literarischen Gäste anlässlich der anstehenden Fußball WM im improvisierten Kleingarten, behaglich eingerichtet zwischen Kugelgrill, Kühltasche und Sonnenschirm zum  Plausch am Gartenzaun. Ob zur Debatte, zum Austausch oder nur zum Amüsement — Salons eignen sich hervorragend für Begegnungen in zwangloser Runde. Erleben Sie vier Autor_innen vor dem Gastspiel ihres Stücks hautnah und aus ungewohnter Perspektive. Zusammen mit Laura Naumann, Thomas Köck, Robert Menasse und Yael Ronen werden Grill-Rezepte getauscht und es wird über die möglichen Vorrunden-Gewinner sowie die literarischen und kulinarischen Leibspeisen der Autor_innen geschwatzt: Nimmt Thomas Köck Tofu oder Würstchen? Wie macht man das beste Shakshuka, Yael Ronen? Fischt Laura  Naumann gerne mal in  ihrem Haifischbecken? Und kann Robert Menasse blind das "Wiener Schnitzel" vom "Schnitzel Wiener Art" unterscheiden? – mit Laura Naumann vor Das hässliche Universum am 13. Juni – mit Robert Menasse vor Die Hauptstadt am 15. Juni – mit Thomas Köck vor Die Zukunft reicht uns nicht am 18. Juni – mit Yael Ronen vor Gutmenschen am 19. Juni Auf dem Vorplatz, bei schlechtem Wetter im Saal, jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn, Eintritt frei


Kategorie: Spezial

Brüssel ist die vielverspottete Hauptstadt Europas, Utopie und Ort einsamer Seelen. Robert Menasse hat ihr und den dort Lebenden, den Experten, Expats, Kommissaren, Mördern, Karrieristen, einen Roman gewidmet (2017). Das Theater Neumarkt hat eine Dramatisierung des schillernden Stoffs gewagt – und gewonnen. In Brüssel läuft ein Schwein durch die Straßen. In einem Hotelzimmer geschieht ein Mord, der nicht aufgeklärt werden darf. Vor allem jedoch braucht die Europäische Kommission zu ihrem 50. ein neues Image! Lässt sich Europa durch die Abschaffung der Nationalstaaten retten? In Think-Tanks wird eine exorbitante Idee geboren. Im Zentrum der Jubiläumsfeierlichkeiten sollen die letzten Auschwitz-Überlebenden stehen. Der Gedanke an ein nachnationales Europas gipfelt in dem Vorschlag, die neue Hauptstadt Europas in Auschwitz zu bauen. Die Hauptstadt ist Tragikomödie, Farce, Erkundung einer Seelenlandschaft, aberwitziges Polit-Theater und Hoffnungs-Satire zugleich.


Kategorie: Schauspiel

Brüssel ist die vielverspottete Hauptstadt Europas, Utopie und Ort einsamer Seelen. Robert Menasse hat ihr und den dort Lebenden, den Experten, Expats, Kommissaren, Mördern, Karrieristen, einen Roman gewidmet (2017). Das Theater Neumarkt hat eine Dramatisierung des schillernden Stoffs gewagt – und gewonnen. In Brüssel läuft ein Schwein durch die Straßen. In einem Hotelzimmer geschieht ein Mord, der nicht aufgeklärt werden darf. Vor allem jedoch braucht die Europäische Kommission zu ihrem 50. ein neues Image! Lässt sich Europa durch die Abschaffung der Nationalstaaten retten? In Think-Tanks wird eine exorbitante Idee geboren. Im Zentrum der Jubiläumsfeierlichkeiten sollen die letzten Auschwitz-Überlebenden stehen. Der Gedanke an ein nachnationales Europas gipfelt in dem Vorschlag, die neue Hauptstadt Europas in Auschwitz zu bauen. Die Hauptstadt ist Tragikomödie, Farce, Erkundung einer Seelenlandschaft, aberwitziges Polit-Theater und Hoffnungs-Satire zugleich.


Kategorie: Schauspiel

Bühnenfassung von Emilia Heinrich, Julia Lochte und Jette Steckel   Georgien, 1900: Mit der Geburt Stasias, Tochter eines angesehenen Schokoladenfabrikanten, beginnt eine über sechs Generationen bis in die Gegenwart erzählte Familiensaga. Deutschland/Georgien 2005: Nach dem Fall der Mauer und der Auflösung der UdSSR herrscht in Georgien Bürgerkrieg. Niza, Stasias Urenkelin, ist nach Berlin ausgewandert. Als sich ihre zwölfjährige, ins postsowjetische Chaos hineingeborene Nichte Brilka nach einer Reise in den Westen weigert, nach Tbilisi zurückzukehren, spürt Niza sie auf. Sie erzählt Brilka die ganze Familiengeschichte. Es geht um den Aufstieg und Fall des Kommunismus von der vorrevolutionären Zeit bis ins Nachwende-Europa aus der Perspektive einer georgischen Familie, die ebenso verstrickt wie im Widerstreit ist mit den Totalitarismen, Tragödien und Umbrüchen dieses gottverlassenen 20. Jahrhunderts.


Kategorie: Schauspiel

Brüssel ist die vielverspottete Hauptstadt Europas, Utopie und Ort einsamer Seelen. Robert Menasse hat ihr und den dort Lebenden, den Experten, Expats, Kommissaren, Mördern, Karrieristen, einen Roman gewidmet (2017). Das Theater Neumarkt hat eine Dramatisierung des schillernden Stoffs gewagt – und gewonnen. In Brüssel läuft ein Schwein durch die Straßen. In einem Hotelzimmer geschieht ein Mord, der nicht aufgeklärt werden darf. Vor allem jedoch braucht die Europäische Kommission zu ihrem 50. ein neues Image! Lässt sich Europa durch die Abschaffung der Nationalstaaten retten? In Think-Tanks wird eine exorbitante Idee geboren. Im Zentrum der Jubiläumsfeierlichkeiten sollen die letzten Auschwitz-Überlebenden stehen. Der Gedanke an ein nachnationales Europas gipfelt in dem Vorschlag, die neue Hauptstadt Europas in Auschwitz zu bauen. Die Hauptstadt ist Tragikomödie, Farce, Erkundung einer Seelenlandschaft, aberwitziges Polit-Theater und Hoffnungs-Satire zugleich.


Kategorie: Schauspiel

Den eigenen Tod, den stirbt man nur, mit dem Tod der anderen muss man leben. (Mascha Kaléko) Der Tod gehört zum Leben dazu. Doch viel gesprochen wird darüber nicht. Noch tabuisierter ist der Suizid. 10 junge Menschen stellten sich diesem Thema und konfrontieren sich und das Publikum mit den dazugehörigen Fragen. In No Return brechen die Zuschauer mit Smartphones und eigener App zu einem Multi-Media-Walk im öffentlichen Raum auf und werden nicht nur über Kopfhörer und Toneinspielungen dazu aufgefordert, dem Thema Tod und Suizid Raum zu geben. Start- und Endpunkt der Tour sind nicht identisch. Bitte seien Sie mindestens 15 Minuten vor Beginn am Startpunkt. Bitte bringen Sie einen Ausweis o. ä. als Pfand für Ihren Kopfhörer mit. Die Audiotour dauert ca. 120 Minuten (keine Pause). Längere Fußwege sind Teil der Veranstaltung. Die Veranstaltung ist nicht barrierefrei. Für denMulti-Media Walk brauchen Sie ihr eigenes internetfähiges Smartphone mit Android oder IOS-Betriebssystem. Falls Sie ein Windows Phone oder kein eigenes Smartphone besitzen, melden Sie sich bitte per Mail im Jungen DT. Wir haben einige Endgeräte, welche wir zur Verfügung stellen können. Die Zahl ist jedoch begrenzt.  Von und mit: Marco Aulbach, Isabella Bastek, Franziska Baumeister, Emilie Berger, Johann Born, Larissa Brettingham-Smith, Tillmann Drews, Nele Kerber, Lisa Madsack, Lena-Chloé Mauel, Solveig Weimar  Eine Kooperation mit dem Jugendkulturzentrum Weinmeisterhaus. Wir danken neuhland, lebensnah-Bestattungen, Nick Knox, Bernd Boßmann für die spannenden Gespräche und Inputs. Außerdem danken wir der Evangelischen Zwölf Apostel Kirchengemeinde für die Unterstützung.


Kategorie:

Den eigenen Tod, den stirbt man nur, mit dem Tod der anderen muss man leben. (Mascha Kaléko) Der Tod gehört zum Leben dazu. Doch viel gesprochen wird darüber nicht. Noch tabuisierter ist der Suizid. 10 junge Menschen stellten sich diesem Thema und konfrontieren sich und das Publikum mit den dazugehörigen Fragen. In No Return brechen die Zuschauer mit Smartphones und eigener App zu einem Multi-Media-Walk im öffentlichen Raum auf und werden nicht nur über Kopfhörer und Toneinspielungen dazu aufgefordert, dem Thema Tod und Suizid Raum zu geben. Start- und Endpunkt der Tour sind nicht identisch. Bitte seien Sie mindestens 15 Minuten vor Beginn am Startpunkt. Bitte bringen Sie einen Ausweis o. ä. als Pfand für Ihren Kopfhörer mit. Die Audiotour dauert ca. 120 Minuten (keine Pause). Längere Fußwege sind Teil der Veranstaltung. Die Veranstaltung ist nicht barrierefrei. Für denMulti-Media Walk brauchen Sie ihr eigenes internetfähiges Smartphone mit Android oder IOS-Betriebssystem. Falls Sie ein Windows Phone oder kein eigenes Smartphone besitzen, melden Sie sich bitte per Mail im Jungen DT. Wir haben einige Endgeräte, welche wir zur Verfügung stellen können. Die Zahl ist jedoch begrenzt.  Von und mit: Marco Aulbach, Isabella Bastek, Franziska Baumeister, Emilie Berger, Johann Born, Larissa Brettingham-Smith, Tillmann Drews, Nele Kerber, Lisa Madsack, Lena-Chloé Mauel, Solveig Weimar  Eine Kooperation mit dem Jugendkulturzentrum Weinmeisterhaus. Wir danken neuhland, lebensnah-Bestattungen, Nick Knox, Bernd Boßmann für die spannenden Gespräche und Inputs. Außerdem danken wir der Evangelischen Zwölf Apostel Kirchengemeinde für die Unterstützung.


Kategorie:

Bühnenfassung von Emilia Heinrich, Julia Lochte und Jette Steckel   Georgien, 1900: Mit der Geburt Stasias, Tochter eines angesehenen Schokoladenfabrikanten, beginnt eine über sechs Generationen bis in die Gegenwart erzählte Familiensaga. Deutschland/Georgien 2005: Nach dem Fall der Mauer und der Auflösung der UdSSR herrscht in Georgien Bürgerkrieg. Niza, Stasias Urenkelin, ist nach Berlin ausgewandert. Als sich ihre zwölfjährige, ins postsowjetische Chaos hineingeborene Nichte Brilka nach einer Reise in den Westen weigert, nach Tbilisi zurückzukehren, spürt Niza sie auf. Sie erzählt Brilka die ganze Familiengeschichte. Es geht um den Aufstieg und Fall des Kommunismus von der vorrevolutionären Zeit bis ins Nachwende-Europa aus der Perspektive einer georgischen Familie, die ebenso verstrickt wie im Widerstreit ist mit den Totalitarismen, Tragödien und Umbrüchen dieses gottverlassenen 20. Jahrhunderts.


Kategorie: Schauspiel

Wie können wir uns die Sorge um Haushalt, Erziehung und Beruf fair teilen? Warum tun es nur 14 Prozent der Paare in Deutschland, obwohl Politik und Wirtschaft scheinbar Maßnahmen ergriffen haben, um Familie und Beruf möglich zu machen? Will man ein Kind oder Karriere, will man gluckenhaft sein oder antiautoritär, klammern oder frei lassen? Und wer soll die Hauptlast tragen? Der Vater oder die Mutter? Noch ist kein Kind unterwegs, da mischen sich schon Zweifel in die Vorfreude – und im nächsten Moment siegt die Vorfreude schon wieder über den Zweifel. Gemeinsam mit der Autorin Tina Müller und ihrem Ensemble hinterfragt Regisseurin Corinne Maier Vorstellungen von Familie und Verantwortung. Figuren werden erfunden, eine Gemeinschaft erdacht, eine Utopie wird entwickelt um eine drängendes Thema herum. Bei aller Ernsthaftigkeit ist daraus "ein turbulenter und ungeheuer frischer Spaß geworden". (SZ)


Kategorie: Schauspiel

Am Morgen ist alles wie immer: Aufwachen, Kaffeetrinken, ein Kuss für Frau und Kinder und ab mit dem Vorort-Bus ins Büro. Doch schon am Abend ist alles anders: Ein zweites Ich besetzt den Platz am Esstisch. Die Kleinfamilie, Einfamilienhaus, Garten mit Fichte, wird in ihren Grundfesten erschüttert, ein Spiel um Identität, Wahrnehmung und Möglichkeiten beginnt. Das Phänomen der Verdoppelung ist außerdem ansteckend, eine zweite Frau macht das Chaos perfekt – bis niemand mehr weiß, was wahr, wer was und wer wahr ist. Zudem sind die zwei anderen Ichs ungleich freier, lässiger, schlafen nackt und auch öfter miteinander, entführen in neue Welten. An die verhasste Fichte im Vorgarten legen sie ganz einfach die Säge an, kreischend, kichernd… Und am nächsten Morgen: Alles wie immer? Roland Schimmelpfennig spielt in seinem Auftragswerk für das Deutsche Theater mit der Tristesse des Alltags, der ganz alltäglichen, schmerzvollen Sehnsucht und der Erschütterbarkeit von Identitäten. Wie weit wagt man sich aus der Komfortzone des sicheren Alltags heraus, um sein anderes Ich kennenzulernen? Erschreckt es einen oder findet man sogar Gefallen an diesem? Der Wechsel zwischen Narrativ und direktem Erleben, zwischen Konstruktion und Magie, der die Dramaturgie Roland Schimmelpfennigs prägt, zeigt die Figuren dieses Stückes sowohl in ihrer Zerrissenheit als auch in ihrer Lust am Spiel. Im Bemühen, ihre eigene Spaltung zu fassen, bewegen sie sich wie in einer theatralen Versuchsanordnung, sind Erzähler und Erzählte, Götter und Opfer, tragisch und komisch zugleich.


Kategorie: Schauspiel

Wie können wir uns die Sorge um Haushalt, Erziehung und Beruf fair teilen? Warum tun es nur 14 Prozent der Paare in Deutschland, obwohl Politik und Wirtschaft scheinbar Maßnahmen ergriffen haben, um Familie und Beruf möglich zu machen? Will man ein Kind oder Karriere, will man gluckenhaft sein oder antiautoritär, klammern oder frei lassen? Und wer soll die Hauptlast tragen? Der Vater oder die Mutter? Noch ist kein Kind unterwegs, da mischen sich schon Zweifel in die Vorfreude – und im nächsten Moment siegt die Vorfreude schon wieder über den Zweifel. Gemeinsam mit der Autorin Tina Müller und ihrem Ensemble hinterfragt Regisseurin Corinne Maier Vorstellungen von Familie und Verantwortung. Figuren werden erfunden, eine Gemeinschaft erdacht, eine Utopie wird entwickelt um eine drängendes Thema herum. Bei aller Ernsthaftigkeit ist daraus "ein turbulenter und ungeheuer frischer Spaß geworden". (SZ)


Kategorie: Schauspiel

"Niemand hat uns jemals, niemand hat uns in der langen Zeit, niemand hat uns jemals auf der Straße, im Geschäft, beim Arzt, keiner von den Lehrern, Vätern, Müttern, Tanten, Onkels, Schwägerinnen, Schwippschwagern, niemand hat uns jemals, niemand hat uns jemals gefragt, wie UM ALLES IN DER WELT wir schwanger geworden sind. Keine von uns kann sich genau erinnern, wie DAS war, mit wem DAS war, warum DAS war." 2014 wird die "kollektive Schwangerschaft" von sieben Teenagerinnen in Bosnien und Herzegowina medial skandalisiert. Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Viel wird gemutmaßt und geurteilt über diese Mädchen. Sie selbst kommen nicht zu Wort. Tanja Šljivar gibt ihnen eine eigene Stimme. Es geht ihr jedoch weder um Ursachenforschung noch um Aufklärung. Sie lässt sieben dreizehnjährige Draufgängerinnen in sieben Szenen wild über Religionslehrer und Instagram, Schwangerschaftstests und -symptome, Chauvinismus und Großmütter, Piercings und Gesellschaftsutopien, Pornographie und Kritische Theorie, Abtreibung und Klassenfahrten sprechen. Alle Erinnerungen, alle Aussagen sind höchst fragwürdig und mit Vorsicht zu genießen, denn sie sind bereit, alles zu erzählen, außer wie sie wirklich schwanger geworden sind. Es entsteht ein vielstimmiger Chor der Ungehörten, der radikal Selbstbestimmung einfordert – über den eigenen Körper, das eigene Leben. Er demonstriert, dass es egal ist, aus einer Gesellschaft ausgestoßen zu werden, der man nie angehört hat.


Kategorie: Schauspiel

"Die Welt zu Gast bei Freunden", das Motto der WM 2006 gilt auch bei den Autorentheatertagen 2018 . Gastgeber Hannes Oppermann empfängt  seine literarischen Gäste anlässlich der anstehenden Fußball WM im improvisierten Kleingarten, behaglich eingerichtet zwischen Kugelgrill, Kühltasche und Sonnenschirm zum  Plausch am Gartenzaun. Ob zur Debatte, zum Austausch oder nur zum Amüsement — Salons eignen sich hervorragend für Begegnungen in zwangloser Runde. Erleben Sie vier Autor_innen vor dem Gastspiel ihres Stücks hautnah und aus ungewohnter Perspektive. Zusammen mit Laura Naumann, Thomas Köck, Robert Menasse und Yael Ronen werden Grill-Rezepte getauscht und es wird über die möglichen Vorrunden-Gewinner sowie die literarischen und kulinarischen Leibspeisen der Autor_innen geschwatzt: Nimmt Thomas Köck Tofu oder Würstchen? Wie macht man das beste Shakshuka, Yael Ronen? Fischt Laura  Naumann gerne mal in  ihrem Haifischbecken? Und kann Robert Menasse blind das "Wiener Schnitzel" vom "Schnitzel Wiener Art" unterscheiden? – mit Laura Naumann vor Das hässliche Universum am 13. Juni – mit Robert Menasse vor Die Hauptstadt am 15. Juni – mit Thomas Köck vor Die Zukunft reicht uns nicht am 18. Juni – mit Yael Ronen vor Gutmenschen am 19. Juni Auf dem Vorplatz, bei schlechtem Wetter im Saal, jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn, Eintritt frei


Kategorie: Spezial

"Die Welt zu Gast bei Freunden", das Motto der WM 2006 gilt auch bei den Autorentheatertagen 2018 . Gastgeber Hannes Oppermann empfängt  seine literarischen Gäste anlässlich der anstehenden Fußball WM im improvisierten Kleingarten, behaglich eingerichtet zwischen Kugelgrill, Kühltasche und Sonnenschirm zum  Plausch am Gartenzaun. Ob zur Debatte, zum Austausch oder nur zum Amüsement — Salons eignen sich hervorragend für Begegnungen in zwangloser Runde. Erleben Sie vier Autor_innen vor dem Gastspiel ihres Stücks hautnah und aus ungewohnter Perspektive. Zusammen mit Laura Naumann, Thomas Köck, Robert Menasse und Yael Ronen werden Grill-Rezepte getauscht und es wird über die möglichen Vorrunden-Gewinner sowie die literarischen und kulinarischen Leibspeisen der Autor_innen geschwatzt: Nimmt Thomas Köck Tofu oder Würstchen? Wie macht man das beste Shakshuka, Yael Ronen? Fischt Laura  Naumann gerne mal in  ihrem Haifischbecken? Und kann Robert Menasse blind das "Wiener Schnitzel" vom "Schnitzel Wiener Art" unterscheiden? – mit Laura Naumann vor Das hässliche Universum am 13. Juni – mit Robert Menasse vor Die Hauptstadt am 15. Juni – mit Thomas Köck vor Die Zukunft reicht uns nicht am 18. Juni – mit Yael Ronen vor Gutmenschen am 19. Juni Auf dem Vorplatz, bei schlechtem Wetter im Saal, jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn, Eintritt frei


Kategorie: Spezial

2015 entwickelte Yael Ronen am Volkstheater Wien mit ihrem Ensemble die Familien- und Politkomödie Lost and Found. Wie stets bei der israelischen Regisseurin und Autorin war das eine Mischung aus Realität und Fiktion, ironisch, kritisch, satirisch überspitzt. Es ging um die unvorhergesehene Ankunft von Cousin Yousif aus dem Irak in einer Wiener Patchworkfamilie. Es ging um Willkommenskultur und Vorurteile, um ein Österreich, das die Gleichgültigkeit allem Fremden gegenüber aufgab und half. Zwei Jahre später ist Österreich nach rechts gerückt, Yousif hat einen negativen Asylbescheid erhalten,eine zwischen offenem Rassismus und sich gemütlich gebender Wurschtigkeit pendelnde neue Zeit bricht ins Wohnzimmer ein - und die Vollintegrierten nehmen die Herausforderung an.


Kategorie: Schauspiel

2015 entwickelte Yael Ronen am Volkstheater Wien mit ihrem Ensemble die Familien- und Politkomödie Lost and Found. Wie stets bei der israelischen Regisseurin und Autorin war das eine Mischung aus Realität und Fiktion, ironisch, kritisch, satirisch überspitzt. Es ging um die unvorhergesehene Ankunft von Cousin Yousif aus dem Irak in einer Wiener Patchworkfamilie. Es ging um Willkommenskultur und Vorurteile, um ein Österreich, das die Gleichgültigkeit allem Fremden gegenüber aufgab und half. Zwei Jahre später ist Österreich nach rechts gerückt, Yousif hat einen negativen Asylbescheid erhalten,eine zwischen offenem Rassismus und sich gemütlich gebender Wurschtigkeit pendelnde neue Zeit bricht ins Wohnzimmer ein - und die Vollintegrierten nehmen die Herausforderung an.


Kategorie: Schauspiel

Von ihrem Bruder erhält die Violinistin Lusine ein geheimnisvolles Tonband: Eine helle Männerstimme ist darauf zu hören, sie ähnelt der ihres Großvaters. Damit beginnt eine unfreiwillige Reise in die von den Vätern und Müttern totgeschwiegene Vergangenheit. Lusine stößt auf den Genozid an den Armeniern 1915, der bis heute vom türkischen Staat geleugnet wird. Auf welcher Seite standen die Großeltern? Auf welcher steht sie selbst? Diese Frage wird mit einem Mal konkret, als ihr Dirigent sie bittet, an einem Konzert gegen das Vergessen teilzunehmen. Als sie sich entschließt, gegen das Schweigen anzutreten, ist es vielleicht zu spät.- die Zeugen sind tot und für immer verstummt. Nur die Überlebenden können davon erzählen. Wahrheit und Lüge, Verdrängung und Erinnerung, Schweigen und Sprechen verweben sich mit dem Schicksal einer armenischen Familie und den historischen Ereignissen des letzten Jahrhunderts. Koproduktion mit dem Schauspielhaus Zürich Mit freundlicher Unterstützung von Pro Helvetia


Kategorie: Schauspiel

Von ihrem Bruder erhält die Violinistin Lusine ein geheimnisvolles Tonband: Eine helle Männerstimme ist darauf zu hören, sie ähnelt der ihres Großvaters. Damit beginnt eine unfreiwillige Reise in die von den Vätern und Müttern totgeschwiegene Vergangenheit. Lusine stößt auf den Genozid an den Armeniern 1915, der bis heute vom türkischen Staat geleugnet wird. Auf welcher Seite standen die Großeltern? Auf welcher steht sie selbst? Diese Frage wird mit einem Mal konkret, als ihr Dirigent sie bittet, an einem Konzert gegen das Vergessen teilzunehmen. Als sie sich entschließt, gegen das Schweigen anzutreten, ist es vielleicht zu spät.- die Zeugen sind tot und für immer verstummt. Nur die Überlebenden können davon erzählen. Wahrheit und Lüge, Verdrängung und Erinnerung, Schweigen und Sprechen verweben sich mit dem Schicksal einer armenischen Familie und den historischen Ereignissen des letzten Jahrhunderts. Koproduktion mit dem Schauspielhaus Zürich Mit freundlicher Unterstützung von Pro Helvetia


Kategorie: Schauspiel

Eine Frau erzählt. Von ihrem Missbrauchtwerden als junges Mädchen, vom Verrat durch die Mutter, von ihrem Dasein als Prostituierte und von der Gewalt. Lakonisch, mitleidlos und unsentimental. Es sind Szenen eines Lebens, in denen Geld und Gefühl kaum voneinander zu trennen sind. Doch wird dessen Wahrhaftigkeit dadurch nicht weniger dringlich, im Gegenteil: Vielleicht macht ja Geld so etwas wie Gefühl überhaupt erst möglich. Björn SC Deigner hat für seinen Theatertext dokumentarisches Material zusammengefügt und verdichtet. Sebastian Hartmann wird diesen Bericht als visuell überbordende Reise in das Bewusstsein seiner Erzählerin inszenieren.


Kategorie: Schauspiel

Von ihrem Bruder erhält die Violinistin Lusine ein geheimnisvolles Tonband: Eine helle Männerstimme ist darauf zu hören, sie ähnelt der ihres Großvaters. Damit beginnt eine unfreiwillige Reise in die von den Vätern und Müttern totgeschwiegene Vergangenheit. Lusine stößt auf den Genozid an den Armeniern 1915, der bis heute vom türkischen Staat geleugnet wird. Auf welcher Seite standen die Großeltern? Auf welcher steht sie selbst? Diese Frage wird mit einem Mal konkret, als ihr Dirigent sie bittet, an einem Konzert gegen das Vergessen teilzunehmen. Als sie sich entschließt, gegen das Schweigen anzutreten, ist es vielleicht zu spät.- die Zeugen sind tot und für immer verstummt. Nur die Überlebenden können davon erzählen. Wahrheit und Lüge, Verdrängung und Erinnerung, Schweigen und Sprechen verweben sich mit dem Schicksal einer armenischen Familie und den historischen Ereignissen des letzten Jahrhunderts. Koproduktion mit dem Schauspielhaus Zürich Mit freundlicher Unterstützung von Pro Helvetia


Kategorie: Schauspiel

Eine Frau erzählt. Von ihrem Missbrauchtwerden als junges Mädchen, vom Verrat durch die Mutter, von ihrem Dasein als Prostituierte und von der Gewalt. Lakonisch, mitleidlos und unsentimental. Es sind Szenen eines Lebens, in denen Geld und Gefühl kaum voneinander zu trennen sind. Doch wird dessen Wahrhaftigkeit dadurch nicht weniger dringlich, im Gegenteil: Vielleicht macht ja Geld so etwas wie Gefühl überhaupt erst möglich. Björn SC Deigner hat für seinen Theatertext dokumentarisches Material zusammengefügt und verdichtet. Sebastian Hartmann wird diesen Bericht als visuell überbordende Reise in das Bewusstsein seiner Erzählerin inszenieren.


Kategorie: Schauspiel

Von ihrem Bruder erhält die Violinistin Lusine ein geheimnisvolles Tonband: Eine helle Männerstimme ist darauf zu hören, sie ähnelt der ihres Großvaters. Damit beginnt eine unfreiwillige Reise in die von den Vätern und Müttern totgeschwiegene Vergangenheit. Lusine stößt auf den Genozid an den Armeniern 1915, der bis heute vom türkischen Staat geleugnet wird. Auf welcher Seite standen die Großeltern? Auf welcher steht sie selbst? Diese Frage wird mit einem Mal konkret, als ihr Dirigent sie bittet, an einem Konzert gegen das Vergessen teilzunehmen. Als sie sich entschließt, gegen das Schweigen anzutreten, ist es vielleicht zu spät.- die Zeugen sind tot und für immer verstummt. Nur die Überlebenden können davon erzählen. Wahrheit und Lüge, Verdrängung und Erinnerung, Schweigen und Sprechen verweben sich mit dem Schicksal einer armenischen Familie und den historischen Ereignissen des letzten Jahrhunderts. Koproduktion mit dem Schauspielhaus Zürich Mit freundlicher Unterstützung von Pro Helvetia


Kategorie: Schauspiel

Eine Frau erzählt. Von ihrem Missbrauchtwerden als junges Mädchen, vom Verrat durch die Mutter, von ihrem Dasein als Prostituierte und von der Gewalt. Lakonisch, mitleidlos und unsentimental. Es sind Szenen eines Lebens, in denen Geld und Gefühl kaum voneinander zu trennen sind. Doch wird dessen Wahrhaftigkeit dadurch nicht weniger dringlich, im Gegenteil: Vielleicht macht ja Geld so etwas wie Gefühl überhaupt erst möglich. Björn SC Deigner hat für seinen Theatertext dokumentarisches Material zusammengefügt und verdichtet. Sebastian Hartmann wird diesen Bericht als visuell überbordende Reise in das Bewusstsein seiner Erzählerin inszenieren.


Kategorie: Schauspiel

Von ihrem Bruder erhält die Violinistin Lusine ein geheimnisvolles Tonband: Eine helle Männerstimme ist darauf zu hören, sie ähnelt der ihres Großvaters. Damit beginnt eine unfreiwillige Reise in die von den Vätern und Müttern totgeschwiegene Vergangenheit. Lusine stößt auf den Genozid an den Armeniern 1915, der bis heute vom türkischen Staat geleugnet wird. Auf welcher Seite standen die Großeltern? Auf welcher steht sie selbst? Diese Frage wird mit einem Mal konkret, als ihr Dirigent sie bittet, an einem Konzert gegen das Vergessen teilzunehmen. Als sie sich entschließt, gegen das Schweigen anzutreten, ist es vielleicht zu spät.- die Zeugen sind tot und für immer verstummt. Nur die Überlebenden können davon erzählen. Wahrheit und Lüge, Verdrängung und Erinnerung, Schweigen und Sprechen verweben sich mit dem Schicksal einer armenischen Familie und den historischen Ereignissen des letzten Jahrhunderts. Koproduktion mit dem Schauspielhaus Zürich Mit freundlicher Unterstützung von Pro Helvetia


Kategorie: Schauspiel

Eine Frau erzählt. Von ihrem Missbrauchtwerden als junges Mädchen, vom Verrat durch die Mutter, von ihrem Dasein als Prostituierte und von der Gewalt. Lakonisch, mitleidlos und unsentimental. Es sind Szenen eines Lebens, in denen Geld und Gefühl kaum voneinander zu trennen sind. Doch wird dessen Wahrhaftigkeit dadurch nicht weniger dringlich, im Gegenteil: Vielleicht macht ja Geld so etwas wie Gefühl überhaupt erst möglich. Björn SC Deigner hat für seinen Theatertext dokumentarisches Material zusammengefügt und verdichtet. Sebastian Hartmann wird diesen Bericht als visuell überbordende Reise in das Bewusstsein seiner Erzählerin inszenieren.


Kategorie: Schauspiel


Kategorie: Spezial

Den eigenen Tod, den stirbt man nur, mit dem Tod der anderen muss man leben. (Mascha Kaléko) Der Tod gehört zum Leben dazu. Doch viel gesprochen wird darüber nicht. Noch tabuisierter ist der Suizid. 10 junge Menschen stellten sich diesem Thema und konfrontieren sich und das Publikum mit den dazugehörigen Fragen. In No Return brechen die Zuschauer mit Smartphones und eigener App zu einem Multi-Media-Walk im öffentlichen Raum auf und werden nicht nur über Kopfhörer und Toneinspielungen dazu aufgefordert, dem Thema Tod und Suizid Raum zu geben. Start- und Endpunkt der Tour sind nicht identisch. Bitte seien Sie mindestens 15 Minuten vor Beginn am Startpunkt. Bitte bringen Sie einen Ausweis o. ä. als Pfand für Ihren Kopfhörer mit. Die Audiotour dauert ca. 120 Minuten (keine Pause). Längere Fußwege sind Teil der Veranstaltung. Die Veranstaltung ist nicht barrierefrei. Für denMulti-Media Walk brauchen Sie ihr eigenes internetfähiges Smartphone mit Android oder IOS-Betriebssystem. Falls Sie ein Windows Phone oder kein eigenes Smartphone besitzen, melden Sie sich bitte per Mail im Jungen DT. Wir haben einige Endgeräte, welche wir zur Verfügung stellen können. Die Zahl ist jedoch begrenzt.  Von und mit: Marco Aulbach, Isabella Bastek, Franziska Baumeister, Emilie Berger, Johann Born, Larissa Brettingham-Smith, Tillmann Drews, Nele Kerber, Lisa Madsack, Lena-Chloé Mauel, Solveig Weimar  Eine Kooperation mit dem Jugendkulturzentrum Weinmeisterhaus. Wir danken neuhland, lebensnah-Bestattungen, Nick Knox, Bernd Boßmann für die spannenden Gespräche und Inputs. Außerdem danken wir der Evangelischen Zwölf Apostel Kirchengemeinde für die Unterstützung.


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"Ich halte es für sinnvoll, und glaube, im Moment bleibt uns gar nichts anderes übrig als: zu diskutieren. Selber in Frage zu stellen, was andere an uns in Frage stellen, um herauszufinden, wo wir eigentlich stehen und ob wir uns mit dem, was die Gebote gebieten, eigentlich identifizieren können, dürfen und wollen." (Jette Steckel) Wer ist dieses "Wir", das wir so selbstverständlich benutzen, durch welche Grenzen und Werte, durch welche Geschichten und Gesetze ist es definiert, zusammengehalten oder, im Gegenteil, unvereint? Lange vor dem Grundgesetz, Bachs Kantaten, der Aufklärung, den Gemälden Cranachs empfing Moses auf dem Berg Sinai die 10 Gebote für das Volk, das er aus der ägyptischen Sklaverei ins Gelobte Land führte – zuallererst waren die 10 Gebote also ein Regelwerk für ein Leben in Freiheit, das die Würde eines jeden Menschen wahren sollte. Was bedeuten die 10 Gebote heute – sind sie Provokation, Reibungsfläche, aus dem Bewusstsein verschwunden – oder fordern sie uns immer noch auf, eine Haltung einzunehmen?   Im Angesicht dessen, was gerade in Europa geschieht – sei es die Flüchtlings"krise", dem Erstarken von rechtspopulistischen Parolen und Parteien und einem öffentlichen Diskurs, der zunehmend von Hass und Undifferenziertheit geprägt ist – haben wir Autor_innen (Dramatiker_innen, Filmregisseur_innen, Journalist_innen, Musiker_innen) gebeten, sich zu je einem Gebot zu verhalten. Neun Schauspieler werden unter der Regie von Jette Steckel auf die Bühne bringen, was an Texten, Songs und Kurzfilmen entstanden ist. Das Angebot an den Zuschauer ist ein "Denkraum", der ganz aktuelle, kurzfristige Texte zeitgenössischer Autor_innen zu diesem Moment in unserer Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven befragt und diskutiert.


Kategorie: Schauspiel

Fassung von Kristo Šagor Gegenwart und Zukunft, Kind- und Erwachsensein, Isolation und Gemeinschaft, analoge und digitale Welt, Aufbruch und Absturz – zwischen diesen Begriffspaaren bewegen sich Erik, Stanko, Emily, Bea, Lenny, Annika, Vanessa, Li und Henk. Obwohl sie Klassenraum und Lehrerin teilen, könnten die Welten, in denen sie sich bewegen unterschiedlicher nicht sein. Ein unausweichlich düsterer Kosmos tut sich auf: Da sind Annika und ihr kleiner Bruder, die liebevoll und manisch zugleich tote Tiere von der Straße sammeln und sie bestatten, das pumelige Mobbing-Opfer Vanessa, das sich mit Hilfe ihrer Drohne im Netz verzweifelt eine schlanke neue Identität zusammenbastelt. Bea, Schulschwänzerin und wiederholt suizidal, schläft aus Protest gegen ihre Eltern gleich mit zwei Jungs und Computer-Nerd Lenny, der durch dreistes digitales Strippenziehen seine Mitschüler hackt oder per Smartphone fernsteuert. Der Regisseur Kristo Šagor greift zusammen mit seinem Team die multiperspektivische Erzählweise des Autors auf, treibt das digitale Verwirrspiel mit Mitteln wie Live-Video weiter, richtet den Blick aber dennoch auf die Zusammenhänge der scheinbar von einander isolierten, apokalyptisch und beklemmend anmutenden Puzzleteile. Was ist gültig? Meine Realität oder deine? Mit freundlicher Unterstützung der K.S. Fischer-Stiftung


Kategorie: Schauspiel

"Sieht so die Zukunft aus, die wir für uns ins Auge gefasst haben?" Deutsch von Jörn van Dyck Trotz Rückschlägen, Enttäuschungen und familiären Streitigkeiten gibt Familie Wingfield ihre Wünsche und Hoffnungen nicht auf. Obwohl oder gerade weil Tom und Laura mit ihrer Mutter Amanda in einfachen Verhältnissen leben, träumen sie. Sie träumen von einem anderen Leben, von einem besseren Leben, von einem Leben ohne Arbeit in der Fabrik, von Zeit für Kunst, von einer Welt außerhalb der grauen Realität. Ihr Vater hat die Familie vor Jahren verlassen. Tom ernährt sie durch seine Arbeit in einem Lagerhaus, will aber lieber als Schriftsteller arbeiten. Während Amanda von ihrer Jugend schwärmt und die Restfamilie mit übertriebener Mutterliebe traktiert, konzentriert sich die schüchterne Laura ganz auf ihre Sammlung zerbrechlicher Glastiere. In dieser Menagerie sonderbarer Figuren findet sie Halt und kann die Realität vergessen. Als Tom eines Tages auf Wunsch der Mutter seinen Arbeitskollegen Jim zum Abendessen mitbringt, implodiert ihr Plan, Laura zu verkuppeln, auf absurde Weise. Tennessee Williams? Stück, 1944 uraufgeführt, erzählt von der Fesselung an Träume, die dem Alltag die Angst rauben, ohne ihm standhalten zu können.


Kategorie: Schauspiel

- Das hat mal sein müssen, weil der hier rumläuft, wie wenn er hergehört. - Der muss weg. - Genau. Eine Ordnung muss wieder her. Kleinstadttristesse. Eine Gruppe Jugendlicher hängt ab. Man säuft, macht Party, hat Sex und geht fremd, lästert, ödet s


Kategorie: Schauspiel

Für die Bühne bearbeitet von Bo hr. Hansen Deutsch von Renate Bleibtreu / Fassung Anne Lenk und David Heiligers "Ich habe zwei Reden geschrieben. Du kannst dir aussuchen, welche es sein soll. Eine ist grün, die andere ist gelb." Die Familie, sagt Thomas Vinterberg, gewinnt immer. Sie überdauert die Verbrechen, die sie begeht. Sie hält stand, wenn draußen alles zerbricht. Sie gebiert Ungeheuer und Leid, Glück und Liebe. Sie ist Ort von Verdrängung und Lüge, von Nähe und Sehnsucht. Sie straft und rächt, sie umarmt und verzeiht. In ihr spürt jeder Scham und Schuld, Vertrauen und Geborgenheit – egal ob Täter oder Opfer, ob handelnd oder reagierend. Sie ist Zuflucht und Zumutung, Nest und Gefängnis. In sie wird man geworfen. Ihr kann man nicht entkommen. Familie fürs Leben. Helge Klingenfeldt-Hansen, Vater von vier Kindern, feiert 60. Geburtstag: Verwandte und Freunde sind gekommen, Wiedersehensfreude mischt sich mit altbekannten Konflikten, es ist ein Fest wie viele – hätte nicht Tochter Linda vor kurzem Selbstmord begangen. Und würde ihr Zwillingsbruder Christian nicht diese Rede halten: Er serviert der versammelten Gesellschaft eine Geschichte aus der Kindheit und gibt ihr den Titel "Wenn Vater ins Bad wollte..." Ihr Sohn, sagt Mutter Else, hatte schon als kleiner Junge sehr viel Fantasie. Und Vater Helge: "Meine Familie war mir immer das Wichtigste. Euch, meine Kinder, heranwachsen zu sehen – war das Schönste, was ich erleben durfte."


Kategorie: Schauspiel

"Eine Zukunft, die jetzt keine mehr ist, sondern Gegenwart." Inspiriert von der Präsidentenwahl in den USA, widmet sich die Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek in ihrem aktuellen Stück Am Königsweg den "Königen" dieser Welt. "Gewählt ist gewählt", doch wie konnte es dazu kommen? Wie kommt es, dass Kapitalismus und Macht stets gleichbedeutend sind mit immer wiederkehrenden veralteten Männlichkeitsbildern? Warum ist der Rechtspopulismus immer auch mit der Blindheit seiner Wähler verbunden? Hängt die Blindheit mit dem Ödipus-Komplex zusammen? Und wenn ja, warum hat sich dieses Phänomen auch 2000 Jahre später noch nicht erledigt? Oder sind es letztlich Miss Piggy und Kermit der Frosch, die hier ihr Unwesen treiben? Und alles ist nur ein Puppenspiel mit tödlichem Ausgang? Miss Piggy, "als blinde Seherin hergerichtet", wird mit uns in die Zukunft blicken.


Kategorie: Schauspiel

Eine Frau erzählt. Von ihrem Missbrauchtwerden als junges Mädchen, vom Verrat durch die Mutter, von ihrem Dasein als Prostituierte und von der Gewalt. Lakonisch, mitleidlos und unsentimental. Es sind Szenen eines Lebens, in denen Geld und Gefühl kaum voneinander zu trennen sind. Doch wird dessen Wahrhaftigkeit dadurch nicht weniger dringlich, im Gegenteil: Vielleicht macht ja Geld so etwas wie Gefühl überhaupt erst möglich. Björn SC Deigner hat für seinen Theatertext dokumentarisches Material zusammengefügt und verdichtet. Sebastian Hartmann wird diesen Bericht als visuell überbordende Reise in das Bewusstsein seiner Erzählerin inszenieren.


Kategorie: Schauspiel

Sieben Jahre ist es her, dass sie sich das letzte Mal trafen - nun unterbricht die erfolgreiche Konzertpianistin Charlotte Andergast ihr internationales Tourneeleben, um ihre Tochter in ihrem Haus in der norwegischen Provinz zu besuchen. Eva ist dort mit Viktor, dem Pfarrer der ländlichen Gemeinde, verheiratet. Charlotte hat vor kurzem ihren langjährigen Freund Leonardo durch eine Krankheit verloren. Dieser Schicksalsschlag scheint die Chance einer Erneuerung der Beziehung zwischen Mutter und Tochter zu bieten, die Erwartungen sind groß, man freut sich aufeinander. Das Haus jedoch birgt ein Geheimnis: Eva hat ihre behinderte Schwester Helena bei sich aufgenommen. Charlotte hatte ihre zweite Tochter  vor langer Zeit in einer Privatklinik unterbringen lassen. Als sie nun damit konfrontiert wird, brechen in wechselseitigen Vorwürfen alte Verletzungen und ungestillte Sehnsüchte zwischen Mutter und Tochter auf. Gegenseitige Ansprüche offenbaren ein Horrorszenario zweier ungeliebter Frauen, die sich in ihrer Unfähigkeit zur Liebe erschreckend gleichen. In diesem erbitterten Kampf umeinander und dem Willen, dem Kreislauf der Wiederholungen zu entkommen, geht es jeder um das eigene Leben. "Alles geschah ja im Namen der Liebe..."


Kategorie: Schauspiel

Der fast vergessene Politroman des Literaturnobelpreisträgers Sinclair Lewis, It Can’t Happen Here , erlebt derzeit eine regelrechte Wiedergeburt. Geschrieben 1935 unter dem Eindruck der Machtergreifung Adolf Hitlers, erzählt Lewis die Geschichte des nicht für möglich gehaltenen Aufstiegs eines amerikanischen Polit-Outsiders und Populisten namens Buzz Windrip zum Präsidenten der Vereinigten Staaten. Windrip gewinnt die Wahl 1936 gegen Roosevelt und verwandelt die USA mit Unterstützung einer "Liga der Vergessenen Männer" binnen kürzester Zeit in eine Diktatur. Eines der ersten Opfer seiner Herrschaft ist neben der Unterwanderung der Justiz die Pressefreiheit, geschildert anhand des Zeitungsherausgebers Doremus Jessup, der unter den zunehmenden Repressalien zu leiden hat, zunächst auf dem Papier, dann körperlich… Die verbreitete Meinung in den USA Mitte der dreißiger Jahre mit Blick auf die politischen Verhältnisse in Deutschland war: Das kann hier nicht passieren. Heute denken viele in Deutschland genau das mit Blick auf die USA.


Kategorie: Schauspiel

Fassung von Tilmann Köhler und Juliane Koepp "Was reden sie. Ich, Medea, hätte meine Kinder umgebracht. Ich, Medea, hätte mich an dem ungetreuen Jason rächen wollen. Wer soll das glauben." Verstoßen aus dem königlichen Palast, in dem sie mit ihrem Mann Jason und ihren Kindern Exil fand, erzählt Medea ihre Version ihrer Geschichte: Wie sie ihr Land verlassen musste, wie sie ein entsetzliches Verbrechen entdeckte und unbequeme Fragen stellte, und wie ein Netz aus Verleumdungen und Lügen sie aus dem Palast vertrieb. Medea. Stimmen entstand als radikale Korrektur des gängigen Medea-Bildes. Erst seit Euripides, vorher nicht, ist sie die blutrünstige Furie, die ihre Kinder mordet. Christa Wolf fragt nach der Deutungshoheit über Historie – und danach, wessen Interesse es ist, die "wilde Frau" als Mörderin hinzustellen. Erstes Motiv aber sind für die Autorin die selbstzerstörerischen Tendenzen unserer abendländischen Zivilisation: Kolonialismus, Fremdenhass, Ausgrenzung. Wenn am Schluss das Volk aufgehetzt und blind vor Hass gegen die Fremde ist, bleibt Medea nur zu fragen: "Ist eine Welt zu denken, eine Zeit, in die ich passen könnte" – ein wütendes Fragen, ein Anrennen gegen Resignation, auf der Suche nach einem Neuanfang, nach neuen Werte-Hierarchien – nach der Zukunft.


Kategorie: Schauspiel

Sie "finden" einander auf der Party des Schriftstellers Truman Capote in New York: der elegante russische Tänzer Rudolf Nurejew und der plumpe, schmutzfarbene Hund Oblomow. Die innige Zuneigung zwischen den beiden soll weit über Nurejews Tod hinaus Bestand haben und beflügelt Oblomow zu einem ganz überraschenden Liebesbeweis...   Das schöne Quartett Drei Saxophone und ein Klavier spielen schöne Arrangements zu schönen alten und neuen Stücken, schön getastet, schön gehaucht von barock bis modern, Klezmer bis Beat, Steinalt bis Immergrün.  Romy Sydow as Jörg Zeißig ts Christian Fischer bars Rolf Fischer p


Kategorie: Lesung

Ein Märtyrer ist jemand, der sich für seine Sache opfert. Ein Held ist jemand, der im Kampf für seine Sache stirbt. Menschliche Fackeln, Menschen, die sich zur Waffe machen, Widerständler, die sich keiner Folter, keiner Todesdrohung beugen, bevölkern die mediale Welt. Jeder von ihnen ist eine Geschichte. Und diese Geschichten wollen erzählt werden. Oft geschehen sie sogar, um erzählt zu werden. Sie wollen sichtbar, wollen Beispiel sein. Und wie sie bewertet werden, ob als terroristischer Akt, fehlgeleiteter Extremismus oder große Heldentat scheint oft nur eine Frage der Perspektive. Der Mensch ist das einzige Tier, das Sinn über Selbsterhaltung stellt. Während die Evolution alles Leben auf der Erde auf Überleben und Fortpflanzung programmiert hat, fragt das mutmaßlich intelligenteste dieser Tiere nach dem „Wofür“. Ein Leben ohne Sinn erscheint wertlos, ein Sinn unter bestimmten Umständen mehr wert als das nackte Überleben. Für das Projekt 100 Sekunden haben Christopher Rüping und sein Ensemble Geschichten von Menschen zusammengestellt und zusammengeschrieben, die einen Sinn über ihr Leben stellen oder gestellt haben, die bereit sind oder waren, für etwas zu sterben – wahre Geschichten und erfundene, literarische Vorbilder und urbane Legenden. Jede dieser Geschichten bekommt 100 Sekunden Zeit, erzählt oder gespielt zu werden. Dann ist die Deadline erreicht.


Kategorie: Schauspiel

Sie "finden" einander auf der Party des Schriftstellers Truman Capote in New York: der elegante russische Tänzer Rudolf Nurejew und der plumpe, schmutzfarbene Hund Oblomow. Die innige Zuneigung zwischen den beiden soll weit über Nurejews Tod hinaus Bestand haben und beflügelt Oblomow zu einem ganz überraschenden Liebesbeweis...   Das schöne Quartett Drei Saxophone und ein Klavier spielen schöne Arrangements zu schönen alten und neuen Stücken, schön getastet, schön gehaucht von barock bis modern, Klezmer bis Beat, Steinalt bis Immergrün.  Romy Sydow as Jörg Zeißig ts Christian Fischer bars Rolf Fischer p


Kategorie: Lesung


Änderungen vorbehalten! - Angaben ohne Gewähr! - Stand:08.06.18
© Fotos der Vorstellungen: Film: Sankt-Georgs-Tag(/) Am Königsweg(Arno Declair/Arno Declair) 2 Uhr 14(Arno Declair/Arno Declair) Aelita (oder: Der Flug zum Mars)(/) Frei-Boxen(/) Nathan der Weise(Arno Declair/Arno Declair) It Can´t Happen Here(Arno Declair/Arno Declair) Amerika(Arno Declair/Arno Declair) Der Tag, als ich nicht ich mehr war(Arno Declair/Arno Declair) No Return(Antonia Lind/Antonia Lind) Am Königsweg(Arno Declair/Arno Declair) Medea. Stimmen(Arno Declair/Arno Declair) Jeder Idiot hat eine Oma, nur ich nicht(Arno Declair/Arno Declair) No Return(Antonia Lind/Antonia Lind) No Return(Antonia Lind/Antonia Lind) Draufgängerinnen(Arno Declair/Arno Declair) Das Missverständnis(Arno Declair/Arno Declair) No Return(Antonia Lind/Antonia Lind) Das hässliche Universum(Jessica Schäfer/Jessica Schäfer) Autor_innen Salon – Outdoor(/) Das hässliche Universum(Jessica Schäfer/Jessica Schäfer) GAS. Plädoyer einer verurteilten Mutter(Jörg Landsberg/Jörg Landsberg) No Return(Antonia Lind/Antonia Lind) GAS. Plädoyer einer verurteilten Mutter(Jörg Landsberg/Jörg Landsberg) Autor_innen Salon – Outdoor(/) Die Hauptstadt(Barbara Braun/Barbara Braun) Die Hauptstadt(Barbara Braun/Barbara Braun) Das achte Leben (für Brilka)(Armin Smailovic/Armin Smailovic) Die Hauptstadt(Barbara Braun/Barbara Braun) No Return(Antonia Lind/Antonia Lind) No Return(Antonia Lind/Antonia Lind) Das achte Leben (für Brilka)(Armin Smailovic/Armin Smailovic) Children of Tomorrow(Gabriela Neeb/Gabriela Neeb) Der Tag, als ich nicht ich mehr war(Arno Declair/Arno Declair) Children of Tomorrow(Gabriela Neeb/Gabriela Neeb) Draufgängerinnen(Arno Declair/Arno Declair) Autor_innen Salon – Outdoor(/) Autor_innen Salon – Outdoor(/) Gutmenschen(Lupi Spuma/Lupi Spuma) Gutmenschen(Lupi Spuma/Lupi Spuma) Eine Version der Geschichte(/) Eine Version der Geschichte(/) In Stanniolpapier(/) Eine Version der Geschichte(/) In Stanniolpapier(/) Eine Version der Geschichte(/) In Stanniolpapier(/) Eine Version der Geschichte(/) In Stanniolpapier(/) Gregor Gysi trifft Harald Schmidt(/) No Return(Antonia Lind/Antonia Lind) 10 Gebote unplugged(Arno Declair/Arno Declair) Klassenbuch(Arno Declair/Arno Declair) Die Glasmenagerie(Arno Declair/Arno Declair) Katzelmacher(Arno Declair/Arno Declair) Das Fest(Arno Declair/Arno Declair) Am Königsweg(Arno Declair/Arno Declair) In Stanniolpapier(/) Herbstsonate(Bettina Stöß/Bettina Stöß) It Can´t Happen Here(Arno Declair/Arno Declair) Medea. Stimmen(Arno Declair/Arno Declair) Nurejews Hund – oder was Sehnsucht vermag(/) 100 Sekunden (wofür leben)(Arno Declair/Arno Declair) Nurejews Hund – oder was Sehnsucht vermag(/)

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