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Spielplan für Januar 2019

Das Neujahrskonzert in der Volksbühne gehört zur Tradition, wie Weihnachten und Ostern. Verkaterte Menschen bringen den letzten Rest ihrer Kraft auf, um sich bis in den Saal zu schleppen. Dort erwartet sie in diesem Jahr die Berliner Songwriterin Dota, die beweist, wie man abseits großer Plattenfirmen in selbstorganisierten Strukturen sehr erfolgreich intelligente deutschsprachige Popmusik machen kann.


Kategorie: Konzert

Übernahme vom Schauspielhaus Bochum „DIE GANZE MENGE (brüllt): Volksverräter!“ – Ersetzt man bei Ibsen den Begriff „Volksfeind“ durch das Unwort des Jahres 2016, sind wir schon mittendrin im aufgeheizten Aufmarsch „besorgter Bürger“. Bei Ibsen reibt sich der rebellische Kurarzt Stockmann an einem korrupten Establishment auf, das einen Ökoskandal vertuscht. Vor der Folie der identitär-autoritär-trumpistischen Welle unserer Tage dreht der Regisseur Hermann Schmidt-Rahmer den Spieß um: WO ist hier eigentlich links? Ist Rebellion heute rechts? Die politische Provokation, die Behauptung, den unterdrückten Massen eine Stimme zu geben, Antikapitalismus und Kampf gegen neoliberales anything goes, das ganze liebgewonnene linke Gedankengut hat sich auf die Socken gemacht und sich nach rechts gestohlen. Allein gelassen mit der Macht, allenfalls entlarvt als postmoderne Wasserträger des Kapitals, steht sie da, die verhasste links-grün versiffte Elite und eine vermeintlich saturierte und auf ewig befriedete „offene“ Gesellschaft glotzt in die Fratze des Vorbürgerkriegs. In Zusammenarbeit mit der Universität der Künste Berlin


Kategorie: Schauspiel

Bühnenmeister i.R. Achim Busch gibt in einer ca. 90-minütigen Führung Einblicke in die Geschichte des Hauses, seine Architektur und technischen Gegebenheiten. Tickets können für 4 Euro an der Theaterkasse erworben werden.


Kategorie:

Das Ministerium für Staatssicherheit hat den Überblick verloren. Die Bohème im Prenzlauer Berg macht Kunst, der zuständige Minister versteht kein Wort und wittert Hochverrat. Er gründet die Sondereinheit LSD, in der Mitarbeiter zu Künstlern ausgebildet werden. Aus Idioten werden Künstler. Sie unterwandern die subkulturelle Szene und werden Teil der Avantgarde. Aber was, wenn die künstlerisch geschulten Mitarbeiter auf einmal aufregende Kunst machen? Was ist die Kunst denn noch wert, wenn sich herausstellt, dass alle dabei waren? Mit Haußmanns Staatssicherheitstheater gräbt Leander Haußmann den „Schrebergarten der Stasi“ um, inszeniert eine Komödie über den Verrat, die große Stunde der Dilettanten, den Wert der Kunst und die Stasi als verlängerten Arm der kleinbürgerlichen Mittelmäßigkeit. Nach Hauptmanns Einsame Menschen, Plenzdorfs Legende von Paul und Paula und Ibsens Schloss Rosmersholm kehrt Leander Haußmann mit dieser Uraufführung zurück an die Volksbühne. [logo kulturradio 150]


Kategorie: Schauspiel

Mit: Prof. Dr. Brigitte Emmersdorfer und Henrik van den Grachten, Gast: Kat Kaufmann (Komponistin) Die Musiksoziologin Prof. Dr. Brigitte Emmersdorfer (Wien) und den Publizisten und Gastgeber diverser Gesprächsformate Hendrik van den Grachten (Amsterdam) eint die langjährige und stete Suche nach der Offenbarwerdung des Fetischcharakters in der Musik, verbunden mit ihren jeweiligen Dechiffrierungsmöglichkeiten und Formen des Erlebbarmachens. Sind Trauma und Spiritualität konventionelle Wegbereiter der Moderne? In zahlreichen Symposien gingen sie bereits in den 90ern der Frage nach, ob und unter welchen Umständen wir der Intentionslosigkeit zum Opfer fallen. Unter dem Blickwinkel des von Adorno geprägten Begriffs der Dialektik der Einsamkeit untersuchen van den Grachten und Emmersdorfer auf gewohnt gut vorbereitete Weise Taktiken des Verharmlosens aktueller Künstler des popkulturellen Bereichs, um nicht zuletzt den ein oder anderen Verweis auf bereits und zwar längst existierende gehaltvollere Werke der Klassik darbieten zu können. Prof. Dr. Brigitte Emmersdorfer wurde 1975 in Vöcklabruck geboren und wuchs in Sewliewo (Bulgarien) auf. Studium der Barockflöte in Oslo, später Studium der Musikwissenschaft und Humanbiologie in Wien. Professorin für Musiksoziologie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.


Kategorie:

Übernahme vom Schauspiel Stuttgart Und Gott wurde Mensch. Auf den Spuren des Matthäus-Evangeliums, Bachs Passionen und der Verfilmung von Pier Paolo Pasolini erzählt der Regisseur Kay Voges vom Ur-Mythos des Neuen Testaments. Zwischen dem Schrei der Geburt und dem Schrei des Todes ereignet sich das Leben des Menschen Jesus von Nazareth. Wie kann man die Menschwerdung Gottes heute erzählen? Pasolini hatte Jesus als realistische, menschliche Figur inszeniert. Im italienischen Matera drehte er fast ausschließlich mit Laiendarstellern. Auch Fred Holland Day, einer der ersten Pioniere der amerikanischen Fotografie, inszenierte im Sommer 1898 auf einem Hügel mit Nachbarn aus seinem Wohnort Norwood eine Passionsserie. Er selbst übernahm die Rolle Jesu Christi – inspiriert hatte ihn dazu ein Besuch bei den Oberammergauer Passionsspielen. Pasolinis und Days Beschäftigung mit dem Evangelium bieten Kay Voges die Folie, parallel zur Passions­geschichte das „Live-Making-of“ der Inszenierung in Szene zu setzen: Er zeigt, wie die Bilder, die einen überwältigen, hergestellt werden. Dadurch lernt man zugleich, diesen Bildern zu misstrauen. Voges’ Arbeiten bewegen sich im Grenzbereich zwischen Bildender Kunst, Theater, Film und Liturgie. Frei nach Matthäus erzählt er von den Passionen unserer Welt, vom Glauben, vom Verlust des Glaubens und vom Leben des Künstlers als Schmerzensmann. Besetzung Mit: Manolo Bertling, Julischka Eichel, Sebastian Graf, Paul Grill, Berit Jentzsch, Christoph Jöde, Paula Kober, Janine Kreß, Rahel Ohm, Sylvana Seddig, Holger Stockhaus sowie Henning Flüsloh, Maximilian Gehrlinger, Noelle Haeseling, Felix Mayr, Moritz Carl Winklmayr und Christopher Vantis Live-Kamera: Tobias Dusche, Daniel Keller Ton-Angler: Dario Brinkmann, Malte Audick Soufflage: Elisabeth Zumpe Regie: [Kay Voges](https://www.volksbuehne.berlin/de/haus/kuenstler-innen/5575/kay-voges) Director of Photography: Voxi Bärenklau Videodesign: Robi Voigt Bühne: Michael Sieberock-Serafimowitsch Kostüme: Mona Ulrich Musik: Paul Wallfisch Live-Ton-Sampling: Philip Roscher Video: Jens Crull, Mathias Klütz Ton: Gabriel Anschütz, Klaus Dobbrick, Tobias Gringel Choreografische Einstudierung: Berit Jentzsch


Kategorie: Schauspiel

Vor genau 23 Jahren, im Januar 1995, gründete sich die Reformbühne Heim & Welt im Schokoladen zu Berlin, und seither hat sie einem begeisterten bis verstörten Publikum jeden, wirklich jeden verdammten Sonntag frische Texte und gut abgehangene Schlager als Alternativprogramm zum „Tatort“ präsentiert. Passend zum Jubiläum ziehen die Reformatoren der Literaturszene in ihr neues Domizil, den Roten Salon der Volksbühne. Außerdem haben die leicht angegrauten Herren sich einer rabiaten Frischzellenkur unterzogen und präsentieren erstmals ihr neues Mitglied, den jungen Sachsen Roman Israel, der ihren Sexyness-Faktor in die Höhe schnellen und den Altersdurchschnitt ins Bodenlose stürzen soll. Kommt also alle, dann ist woanders mehr Platz! Moses Wolff: Eigentlich liest Moses Wolff jeden Sonntag bei den legendären Schwabinger Schaumschlägern im Vereinsheim in München, doch zur Premiere der Reformbühne Heim & Welt im Roten Salon begibt sich der urbayerische Schauspieler, Komiker, Romancier und „Wildbach-Toni“ nach Berlin, um dort mit seinen schrägen Sketchen und furiosen Geschichten zu glänzen. Vielleicht sammelt er aber auch nur Material für seinen nächsten Roman – mit dem „Schrippen-Blues“ hat er bereits einen über die Hauptstadt geschrieben, ansonsten lebt er literarisch aber auf dem „Highway to Hellas“, schickt seinen Bayern-Kommissar Hans Josef Strauß als „Monaco Infernale“ durch München, ach ja, und Filme macht er auch noch. Frieder Butzmann: Die Legende aus dem Westberlin der 80er-Jahre, einer der vielen "Genialen Dilletanten" mit doppel-L, Musiker, Performance-Aktivist, Geräusch-Künstler, der in seine musikalischen Darbietungen seine Hörgeräte, Büro-Klemmen und einen Schlauch integriert – extrem komisch und schön.


Kategorie: Lesung

Am Weihnachtstag legt die Pequod von der Insel Nantucket vor der amerikanischen Nordostküste ab. Drei Jahre verbringt die Besatzung des Walfängers auf dem Atlantik, darunter drei Steuermänner, die Harpuniere und der junge Ismael, den das Abenteuer ruft – drei Jahre, in denen sie der strengen Order von Kapitän Ahab ausgeliefert sind. Seit Moby Dick ihm einst ein Bein ausgerissen hat, ist Ahab auf seine Prothese aus Walknochen angewiesen. Ihn treibt seine Rache.- er kennt kein anderes Ziel, als den weißen Pottwal zu jagen, zu töten. „Alles, was uns am stärksten quält und in den Wahnsinn treibt.- alles, was im Bodensatz des Lebens rührt.- alle Wahrheit, die Arglist einschließt.- alles, was die Sehnen zerreißt und das Hirn ver­härtet.- all das kaum merklich Dämonische am Leben und Denken.- alles Böse schien dem irrsinnigen Ahab in Moby Dick sichtbar verkörpert und leibhaftig angreif­bar.“ Gemeinsam begeben sie sich auf die Reise, eine Todesfahrt. Herman Melville, selbst als Matrose auf Walfang gegangen, führt in den 135 Kapiteln seines 1851 erschienenen Romans den Leser an die Grenzen des Seins, dem Gehor­sam an Bord und der Willkür der Natur ausgesetzt. Zugleich handelt es sich dabei um ein Kompendium philosophischer, mythologischer, kunstgeschichtlicher und naturwissenschaftlicher Betrachtungen. Die Schauspielerin und Regisseurin Anita Vulesica, zuletzt für ihre Inszenierung von Bonn Parks Das Knurren der Milchstraße (Universität Mozarteum Salzburg) beim Schauspielschultreffen 2018 in Graz mit dem Ensemble-Preis und dem Preis der Studierenden ausgezeichnet, inszeniert Moby Dick mit fünf Studentinnen der Hoch­schule für Schauspielkunst Ernst Busch. Als Frauenteam bezwingen sie den legendären Stoff, den Abenteuerroman als Inbegriff männlicher Machtausübung und stellen sich der Frage: Wofür steht der Wal? ­– als Topos einer tiefsitzenden Kränkung, Versehrtheit oder einer unstillbaren Sehnsucht? Koproduktion mit der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Besetzung Mit: Therese Lösch, Eva Maria Nikolaus, Sarah Quarshie, Milena Schedle, Julia Zupanc Regie: Anita Vulesica Bühne & Kostüme: Anna Brandstätter Musik: Friederike Bernhardt Choreographie: Annelie Andre Dramaturgie: Degna Martens


Kategorie: Schauspiel


Kategorie: Tanz

Mit: Lea Ypi, Ernst Piper und Paul Mason Moderation: Johanna Bussemer Rosa Luxemburg war Ökonomin, begehrte Journalistin, leidenschaftliche Botanikerin und Politik für sie angewandte Philosophie. In der Podiumsdiskussion wollen Lea Ypi, Ernst Piper und Paul Mason die Aktualität von Rosa Luxemburgs „eingreifendem Denken“ prüfen. Rosa-Luxemburg-Stiftung und Wissenschaftskolleg Berlin Eintritt frei, Anmeldung unter besucherservice@volksbuehne-berlin.de. Karten werden ab dem 07.10. an den Theaterkassen vergeben. Pro Person sind max. zwei Karten erhältlich. Anzahl der erhältlichen Karten begrenzt.


Kategorie: Diskurs

Am Weihnachtstag legt die Pequod von der Insel Nantucket vor der amerikanischen Nordostküste ab. Drei Jahre verbringt die Besatzung des Walfängers auf dem Atlantik, darunter drei Steuermänner, die Harpuniere und der junge Ismael, den das Abenteuer ruft – drei Jahre, in denen sie der strengen Order von Kapitän Ahab ausgeliefert sind. Seit Moby Dick ihm einst ein Bein ausgerissen hat, ist Ahab auf seine Prothese aus Walknochen angewiesen. Ihn treibt seine Rache.- er kennt kein anderes Ziel, als den weißen Pottwal zu jagen, zu töten. „Alles, was uns am stärksten quält und in den Wahnsinn treibt.- alles, was im Bodensatz des Lebens rührt.- alle Wahrheit, die Arglist einschließt.- alles, was die Sehnen zerreißt und das Hirn ver­härtet.- all das kaum merklich Dämonische am Leben und Denken.- alles Böse schien dem irrsinnigen Ahab in Moby Dick sichtbar verkörpert und leibhaftig angreif­bar.“ Gemeinsam begeben sie sich auf die Reise, eine Todesfahrt. Herman Melville, selbst als Matrose auf Walfang gegangen, führt in den 135 Kapiteln seines 1851 erschienenen Romans den Leser an die Grenzen des Seins, dem Gehor­sam an Bord und der Willkür der Natur ausgesetzt. Zugleich handelt es sich dabei um ein Kompendium philosophischer, mythologischer, kunstgeschichtlicher und naturwissenschaftlicher Betrachtungen. Die Schauspielerin und Regisseurin Anita Vulesica, zuletzt für ihre Inszenierung von Bonn Parks Das Knurren der Milchstraße (Universität Mozarteum Salzburg) beim Schauspielschultreffen 2018 in Graz mit dem Ensemble-Preis und dem Preis der Studierenden ausgezeichnet, inszeniert Moby Dick mit fünf Studentinnen der Hoch­schule für Schauspielkunst Ernst Busch. Als Frauenteam bezwingen sie den legendären Stoff, den Abenteuerroman als Inbegriff männlicher Machtausübung und stellen sich der Frage: Wofür steht der Wal? ­– als Topos einer tiefsitzenden Kränkung, Versehrtheit oder einer unstillbaren Sehnsucht? Koproduktion mit der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Besetzung Mit: Therese Lösch, Eva Maria Nikolaus, Sarah Quarshie, Milena Schedle, Julia Zupanc Regie: Anita Vulesica Bühne & Kostüme: Anna Brandstätter Musik: Friederike Bernhardt Choreographie: Annelie Andre Dramaturgie: Degna Martens


Kategorie: Schauspiel

Am Weihnachtstag legt die Pequod von der Insel Nantucket vor der amerikanischen Nordostküste ab. Drei Jahre verbringt die Besatzung des Walfängers auf dem Atlantik, darunter drei Steuermänner, die Harpuniere und der junge Ismael, den das Abenteuer ruft – drei Jahre, in denen sie der strengen Order von Kapitän Ahab ausgeliefert sind. Seit Moby Dick ihm einst ein Bein ausgerissen hat, ist Ahab auf seine Prothese aus Walknochen angewiesen. Ihn treibt seine Rache.- er kennt kein anderes Ziel, als den weißen Pottwal zu jagen, zu töten. „Alles, was uns am stärksten quält und in den Wahnsinn treibt.- alles, was im Bodensatz des Lebens rührt.- alle Wahrheit, die Arglist einschließt.- alles, was die Sehnen zerreißt und das Hirn ver­härtet.- all das kaum merklich Dämonische am Leben und Denken.- alles Böse schien dem irrsinnigen Ahab in Moby Dick sichtbar verkörpert und leibhaftig angreif­bar.“ Gemeinsam begeben sie sich auf die Reise, eine Todesfahrt. Herman Melville, selbst als Matrose auf Walfang gegangen, führt in den 135 Kapiteln seines 1851 erschienenen Romans den Leser an die Grenzen des Seins, dem Gehor­sam an Bord und der Willkür der Natur ausgesetzt. Zugleich handelt es sich dabei um ein Kompendium philosophischer, mythologischer, kunstgeschichtlicher und naturwissenschaftlicher Betrachtungen. Die Schauspielerin und Regisseurin Anita Vulesica, zuletzt für ihre Inszenierung von Bonn Parks Das Knurren der Milchstraße (Universität Mozarteum Salzburg) beim Schauspielschultreffen 2018 in Graz mit dem Ensemble-Preis und dem Preis der Studierenden ausgezeichnet, inszeniert Moby Dick mit fünf Studentinnen der Hoch­schule für Schauspielkunst Ernst Busch. Als Frauenteam bezwingen sie den legendären Stoff, den Abenteuerroman als Inbegriff männlicher Machtausübung und stellen sich der Frage: Wofür steht der Wal? ­– als Topos einer tiefsitzenden Kränkung, Versehrtheit oder einer unstillbaren Sehnsucht? Koproduktion mit der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Besetzung Mit: Therese Lösch, Eva Maria Nikolaus, Sarah Quarshie, Milena Schedle, Julia Zupanc Regie: Anita Vulesica Bühne & Kostüme: Anna Brandstätter Musik: Friederike Bernhardt Choreographie: Annelie Andre Dramaturgie: Degna Martens


Kategorie: Schauspiel

Am Weihnachtstag legt die Pequod von der Insel Nantucket vor der amerikanischen Nordostküste ab. Drei Jahre verbringt die Besatzung des Walfängers auf dem Atlantik, darunter drei Steuermänner, die Harpuniere und der junge Ismael, den das Abenteuer ruft – drei Jahre, in denen sie der strengen Order von Kapitän Ahab ausgeliefert sind. Seit Moby Dick ihm einst ein Bein ausgerissen hat, ist Ahab auf seine Prothese aus Walknochen angewiesen. Ihn treibt seine Rache.- er kennt kein anderes Ziel, als den weißen Pottwal zu jagen, zu töten. „Alles, was uns am stärksten quält und in den Wahnsinn treibt.- alles, was im Bodensatz des Lebens rührt.- alle Wahrheit, die Arglist einschließt.- alles, was die Sehnen zerreißt und das Hirn ver­härtet.- all das kaum merklich Dämonische am Leben und Denken.- alles Böse schien dem irrsinnigen Ahab in Moby Dick sichtbar verkörpert und leibhaftig angreif­bar.“ Gemeinsam begeben sie sich auf die Reise, eine Todesfahrt. Herman Melville, selbst als Matrose auf Walfang gegangen, führt in den 135 Kapiteln seines 1851 erschienenen Romans den Leser an die Grenzen des Seins, dem Gehor­sam an Bord und der Willkür der Natur ausgesetzt. Zugleich handelt es sich dabei um ein Kompendium philosophischer, mythologischer, kunstgeschichtlicher und naturwissenschaftlicher Betrachtungen. Die Schauspielerin und Regisseurin Anita Vulesica, zuletzt für ihre Inszenierung von Bonn Parks Das Knurren der Milchstraße (Universität Mozarteum Salzburg) beim Schauspielschultreffen 2018 in Graz mit dem Ensemble-Preis und dem Preis der Studierenden ausgezeichnet, inszeniert Moby Dick mit fünf Studentinnen der Hoch­schule für Schauspielkunst Ernst Busch. Als Frauenteam bezwingen sie den legendären Stoff, den Abenteuerroman als Inbegriff männlicher Machtausübung und stellen sich der Frage: Wofür steht der Wal? ­– als Topos einer tiefsitzenden Kränkung, Versehrtheit oder einer unstillbaren Sehnsucht? Koproduktion mit der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Besetzung Mit: Therese Lösch, Eva Maria Nikolaus, Sarah Quarshie, Milena Schedle, Julia Zupanc Regie: Anita Vulesica Bühne & Kostüme: Anna Brandstätter Musik: Friederike Bernhardt Choreographie: Annelie Andre Dramaturgie: Degna Martens


Kategorie: Schauspiel

Die Mazookas sind eine Gruppe von Illustratoren und Grafikdesignern aus Berlin, die ihre grafische Kunst mit populärer Volksmusik von Osteuropa bis Westamerika präsentieren. Die grafisch-musikalische Band nahm ihren Namen von dem New Orelans Jazz Pianist Jelly Roll Morton, der den traditionellen slawischen Tanz "Mazurka" auf Englisch "Mazooka" nannte. Dieser Slang illustriert gut, wie populäre Kunstformen durch verschiedene Kulturen wandern und dabei adaptiert und verändert werden. Große Sammlungen früher internationaler Volksmusik, wie die Aufnahmen der Library of Congress und des Smithsonian Instituts liefern den Mazookas musikalische Ideen. So wie die Illustratoren die Kunst ungelernter Maler und Zeichner bewundern, betreiben sie ihre musikalischen Shows als ungelernte Musiker auf ungewöhnlichen Instrumenten. Mandoline, Ziehflöte, Autoharfe, Spielzeugklavier, Akkordeon, Bass und Cajon produzieren den Soundtrack für projizierte Bildgeschichten und tanzende Puppen in einem attraktiven, farbigen Bühnenbild. Im Dezember 2018 erscheint die Langspielplatte "Sonntagspicknick" bei Buschfunk Berlin, natürlich mit einem reich illustrierten 24seitigen Booklet und einem beigelegten Plakat und Siebdruck. Sophia Martineck (Autoharfe), Henning Wagenbreth (Mandoline, Ziehflöte, Nasenflöte), Friedemann Bochow (Michelsonne Spielzeugklavier, Akkordeon), Andreas Trogisch (Gitarre, Bass), Lutz Wallroth (Cajón, Percussion) und Überraschungsgäste


Kategorie: Konzert

Hallo! Kennen Sie das Bühnenstück Drei Schwestern von Anton Tschechow? Dieser Abend ist genau wie die Drei Schwestern von Anton Tschechow, nur statt Moskau gibt es einen Kometen, der auf die Erde zurast, und nur die drei Milliarden Schwestern versuchen es vielleicht zu verhindern, wenn sie nicht schon so alt wären und immerzu traurig (Irina zum Beispiel ist schon 15). Und dann all die Leute, die ihnen ständig sagen, das versteht ihr noch nicht oder das ist nicht so einfach wie ihr denkt oder es ist ein bisschen komplizierter oder das geht nicht so einfach oder da muss ich erst mal nachfragen, ich melde mich dann bei dir, das kann ich nicht allein entscheiden oder oder oder oder. Die drei Milliarden Schwestern sehen eigentlich nichts Kompliziertes und sie haben ja Recht: Ein Komet fliegt auf die Erde und jemand muss das verhindern. Und wahrscheinlich sind das wenn dann die drei Milliarden Schwestern, die noch jung und ambitioniert sind (manche sagen auch jung und dumm!) und noch echte Schmerzen und Gefühle gegenüber der Weltpolitik und Liebe haben. Werden sie es schaffen? Dazu gibt es unverschämt traurige Musik, das Jugendsinfonieorchester am Georg-Friedrich-Händel-Gymnasium und einen Starauftritt des Sängers Dagobert. Medienpartner: RBB Kulturradio Besetzung Der Komet: [Lucia Itxaso Kühlmorgen Unzalu](https://www.volksbuehne.berlin/de/personen/4708/lucia-itxaso-kuehlmorgen-unzalu) Irina: [Lioba Kippe](https://www.volksbuehne.berlin/de/personen/4706/lioba-kippe) Mascha: [Zelal Yesilyurt](https://www.volksbuehne.berlin/de/personen/4709/zelal-yesilyurt) Olga: [Leonie Jenning](https://www.volksbuehne.berlin/de/personen/2697/leonie-jenning) Selbstmordfrau Nina Nina Werschinina: [Charlotte Brandhorst](https://www.volksbuehne.berlin/de/personen/2978/charlotte-brandhorst) Mini Nini Werschinina: [Charlotte Brandhorst](https://www.volksbuehne.berlin/de/personen/2978/charlotte-brandhorst) Astronautin Aleksandra Aleksandrawitsch Aleksandrava: [Judith Gailer](https://www.volksbuehne.berlin/de/personen/4704/judith-gailer) Weltraumärztin Vassilissa Vassilissawitsch Vassilissava: [Lilith Krause](https://www.volksbuehne.berlin/de/personen/4707/lilith-krause) Natalja: [Yasmin El Yassini](https://www.volksbuehne.berlin/de/personen/4703/yasmin-el-yassini) Njanja: [Fee Aviv Marschall](https://www.volksbuehne.berlin/de/personen/2494/fee-aviv-marschall) Erwachsene I: [Anne Tismer](https://www.volksbuehne.berlin/de/haus/kuenstler-innen/176/anne-tismer) Erwachsener II: Dagobert Text & Regie: [Bonn Park](https://www.volksbuehne.berlin/de/haus/kuenstler-innen/4711/bonn-park) Komposition: [Ben Roessler](https://www.volksbuehne.berlin/de/haus/kuenstler-innen/4712/ben-roessler) Musik: [Jugendsinfonieorchester Berlin am Georg-Friedrich-Händel-Gymnasium](https://www.volksbuehne.berlin/de/personen/4710/jugendsinfonieorchester-berlin-am-georg-friedrich-haendel-gymnasium) Musikalische Leitung: [Knut Andreas](https://www.volksbuehne.berlin/de/personen/4713/knut-andreas) Musikalische Assistenz: Heike Scharffenberg Bühne & Kostüme: [Leonie Falke](https://www.volksbuehne.berlin/de/personen/4714/leonie-falke), [Laura Kirst](https://www.volksbuehne.berlin/de/personen/4715/laura-kirst) Licht: Hans-Hermann Schulze Ton: Hannes Fritsch, Jörg Wilkendorf Video: Konstantin Hapke, Jackson Ford Dramaturgie: Vanessa Unzalu Troya, Hannah Schünemann


Kategorie:

Lange, entbehrungsreiche Jahre musste Uli Hannemann in Neukölln und als festes Mitglied der Reformbühne Heim & Welt sein Dasein fristen. Dann die Befreiungsschläge: Er veröffentlichte Bestseller wie „Neulich in Neukölln“ oder „Hipster wird’s nicht“ und schaffte endlich den Ausstieg aus der Reformbühne. Um sich von der Richtigkeit seiner Entscheidung zu überzeugen, will er die alten Kollegen nun natürlich auch am neuen Ort begutachten – und bringt dazu einige Geschichten über sein neues Leben in Freiheit, Saus und Braus mit. Sein Leben ist so reichhaltig, dass es eigentlich auch gleich für mehrere gereicht hätte: Lüül tourte als Straßenmusiker, mit den 17 Hippies und mit seiner Lebensgefährtin Nico, der Model- und Punk-Wave-Gothic-Ikone der 50er-, 60er- und 70er-Jahre (über die er jüngst auch ein Buch veröffentlichte) durch die ganze Welt. Er spielte bei legendären Bands wie Agitation Free und Ashra, prägte die Neue Deutsche Welle mit („Morgens in der U-Bahn“) und ist vor allem einfach ein Super-Typ und immer wieder gern gesehener Gast bei der Reformbühne.


Kategorie: Lesung

In der Übersetzung von Karl Lerbs / in einer Fassung von Laura Andreß und Marie Schleef „Und er sagte: Frauen können nicht schreiben, Frauen können nicht malen – nicht so sehr, weil er selbst es glaubte, als weil er es aus irgendeinem seltsamen Grunde so haben wollte.“ Der sechsjährige James Ramsay möchte unbedingt zum Leuchtturm fahren. Während des Sommerurlaubs an der schottischen Küste fragt er seine Eltern immer wieder, wann die Familie endlich den Ausflug wagen würde. Der Loop beginnt: ein Nicht-Aufgeben, Nicht-Lockerlassen, ein ständiges Infragestellen. Die permanente Wiederholung des Jungen legt längst verinnerlichte Verhaltens- und Denkmuster der Familienmitglieder offen – und lässt doch kein Entkommen aus ihrer Gedankenwelt zu. Die geplante Fahrt zum Leuchtturm wird so zum Stellvertreter gesellschaftlicher Rollenbilder, unausgesprochener Bedürfnisse und Erwartungen. Der Loop definiert und zerstört die Familie zugleich. Die Diplominszenierung von Marie Schleef ist der erste Teil ihrer Trilogie über Räume der Emanzipation und basiert auf Virginia Woolfs 1927 erschienenem Roman Die Fahrt zum Leuchtturm, in dem die Bewusstseinsströme der Figuren Einblicke in viel komplexere Fragen nach Tradition, Macht, Verantwortung und familiären Pflichten geben. Die Inszenierung nimmt den psychologischen Roman als Ausgangspunkt und verleiht der Sinnsuche und den Ängsten seiner Protagonist*innen zugleich eine über-individuelle Gültigkeit. Eine Diplominszenierung in Kooperation mit der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch


Kategorie: Schauspiel

In der Übersetzung von Karl Lerbs / in einer Fassung von Laura Andreß und Marie Schleef „Und er sagte: Frauen können nicht schreiben, Frauen können nicht malen – nicht so sehr, weil er selbst es glaubte, als weil er es aus irgendeinem seltsamen Grunde so haben wollte.“ Der sechsjährige James Ramsay möchte unbedingt zum Leuchtturm fahren. Während des Sommerurlaubs an der schottischen Küste fragt er seine Eltern immer wieder, wann die Familie endlich den Ausflug wagen würde. Der Loop beginnt: ein Nicht-Aufgeben, Nicht-Lockerlassen, ein ständiges Infragestellen. Die permanente Wiederholung des Jungen legt längst verinnerlichte Verhaltens- und Denkmuster der Familienmitglieder offen – und lässt doch kein Entkommen aus ihrer Gedankenwelt zu. Die geplante Fahrt zum Leuchtturm wird so zum Stellvertreter gesellschaftlicher Rollenbilder, unausgesprochener Bedürfnisse und Erwartungen. Der Loop definiert und zerstört die Familie zugleich. Die Diplominszenierung von Marie Schleef ist der erste Teil ihrer Trilogie über Räume der Emanzipation und basiert auf Virginia Woolfs 1927 erschienenem Roman Die Fahrt zum Leuchtturm, in dem die Bewusstseinsströme der Figuren Einblicke in viel komplexere Fragen nach Tradition, Macht, Verantwortung und familiären Pflichten geben. Die Inszenierung nimmt den psychologischen Roman als Ausgangspunkt und verleiht der Sinnsuche und den Ängsten seiner Protagonist*innen zugleich eine über-individuelle Gültigkeit. Eine Diplominszenierung in Kooperation mit der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch


Kategorie: Schauspiel

Tickets: 8 / erm. 5 € Hier wird an einen der ungewöhnlichsten Menschen erinnert, der je aufseiten der europäischen Linken stand. An eine Denkerin, die Gleichheit in Freiheit und Solidarität erstrebte – ohne das eine gegen das andere auszuspielen. An eine Frau, die vieles von dem hatte, was die politische Linke heute erst wieder erlernen muss. Rosa Luxemburg ist auch heute noch eine Provokation. Neben Speisen und Getränken werden mutige und ermutigende Texte aus ihrem Leben serviert. Eine Veranstaltung der Volksbühne Berlin zusammen mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Der Abend ist Teil des von der Kulturprojekte Berlin veranstalteten Themenwinters: „100 Jahre Revolution Berlin 1918/19“ (https://100jahrerevolution.berlin)


Kategorie:

In Sangerhausen (Sachsen-Anhalt) geboren, verlässt Schleef 1964 für ein Malerei- und Bühnenbildstudium diesen Ort und geht nach Ost-Berlin. Erste Arbeiten fürs Theater. Legendär die Aufführung „Fräulein Julie“ (1975) am Berliner Ensemble in gemeinsamer Regie mit B.K. Tragelehn, die nach nur zehn Vorstellungen abgesetzt wurde, da sie ein kulturpolitisches Ärgernis hervorrief. 1976 blieb Schleef im Westen, ging später als Regisseur nach Frankfurt. Seine Inszenierung der „Mütter“ sorgte für einen Skandal. Die Uraufführungen von Jelineks „Sportstück“ am Wiener Burgtheater und Hochhuths „Wessis in Weimar“ am Berliner Ensemble waren ebenso angesehen wie umstritten. Schleef schrieb Dramen, den zweibändigen Roman „Gertrud“ und den großen Essay „Droge Faust Parsifal“. Sein mehrbändiges „Tagebuch“ gibt Auskunft über sein Schaffen, sein Leben, seine Gedankenwelt und stellt ein Zeugnis deutsch-deutscher Geschichte dar. 2001 stirbt Einar Schleef in Berlin. Die Schauspielerin Jutta Hoffmann spielte in mehreren Schleef-Inszenierungen als Protagonistin, u.a. in „Fräulein Julie“ (Titelrolle) und in Schleefs letzter Inszenierung „Verratenes Volk“. Am Vortag seines 75. Geburtstages liest Jutta Hoffmann Geschichten und Erzählungen von Schleef wie „Zuhause“, „Arthur“ und „Die Villa“. Zur Einführung stellen Corinne Orlowski und Schleefs langjähriger Lektor Hans-Ulrich Müller-Schwefe den zum Fünfundsiebzigsten von Corinne Orlowski herausgegebenen Band „Vor dem Palast. Gespräche mit Einar Schleef“ vor (suhrkamp spectaculum).


Kategorie: Lesung

In der Übersetzung von Karl Lerbs / in einer Fassung von Laura Andreß und Marie Schleef „Und er sagte: Frauen können nicht schreiben, Frauen können nicht malen – nicht so sehr, weil er selbst es glaubte, als weil er es aus irgendeinem seltsamen Grunde so haben wollte.“ Der sechsjährige James Ramsay möchte unbedingt zum Leuchtturm fahren. Während des Sommerurlaubs an der schottischen Küste fragt er seine Eltern immer wieder, wann die Familie endlich den Ausflug wagen würde. Der Loop beginnt: ein Nicht-Aufgeben, Nicht-Lockerlassen, ein ständiges Infragestellen. Die permanente Wiederholung des Jungen legt längst verinnerlichte Verhaltens- und Denkmuster der Familienmitglieder offen – und lässt doch kein Entkommen aus ihrer Gedankenwelt zu. Die geplante Fahrt zum Leuchtturm wird so zum Stellvertreter gesellschaftlicher Rollenbilder, unausgesprochener Bedürfnisse und Erwartungen. Der Loop definiert und zerstört die Familie zugleich. Die Diplominszenierung von Marie Schleef ist der erste Teil ihrer Trilogie über Räume der Emanzipation und basiert auf Virginia Woolfs 1927 erschienenem Roman Die Fahrt zum Leuchtturm, in dem die Bewusstseinsströme der Figuren Einblicke in viel komplexere Fragen nach Tradition, Macht, Verantwortung und familiären Pflichten geben. Die Inszenierung nimmt den psychologischen Roman als Ausgangspunkt und verleiht der Sinnsuche und den Ängsten seiner Protagonist*innen zugleich eine über-individuelle Gültigkeit. Eine Diplominszenierung in Kooperation mit der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch


Kategorie: Schauspiel

Nach Women in Trouble und Die Selbstmord-Schwestern stellt Susanne Kennedy an der Volksbühne ihre neueste Arbeit als Uraufführung vor, Coming Society, eine installative Performance, gemeinsam konzipiert und realisiert mit dem Bildenden Künstler Markus Selg. In Coming Society wird der Versuch unternommen, die Zukunft in Form einer Gemeinschaft zu denken. Man begibt sich als Zuschauer auf eine Zeitreise, die in eine Zone führt, in der man sich frei bewegen kann. In dieser Landschaft gibt es eine Gruppe von Frauen und Männern – Heiler*innen, Gastgeber*­innen, Stalker*innen und Schaman*innen. Sie begleiten das Publikum bei diesem rite de passage und führen sie in eine Sphäre, in der sich Natur, Technologie und Spiritualität verbinden. Das Publikum wird zum Akteur, es wird Teil eines Evolutionsspiels, das die kommende Gesellschaft vorbereitet. - So you are an optimist? - Life is only going to get richer. I’m looking forward to it. - The old world is dying, and the new world struggles to be born. Gibt es eine innere Evolution des Menschen? Gibt es einen Ausblick auf Selbstentwicklung, auf eine Überschreitung des Subjekts? Nietzsche hat uns mit seiner Idee vom Übermenschen, vom Menschen als etwas, das überwunden werden soll, eine unbequeme Frage hinterlassen: Was habt ihr getan, ihn zu überwinden? Coming Society wird in Zusammenarbeit mit Suzan Boogaerdt und Bianca van der Schoot konzipiert und realisiert. Eine Koproduktion mit dem Theater Rotterdam


Kategorie: Sonstiges

Ectoplasm Girls ist ein fortlaufendes audiovisuelles Projekt, das 2007 von den Schwestern Nadine und Tanya Byrne mit dem Ziel ins Leben gerufen wurde, ihrer gemeinsamen Faszination und ihren Erfahrungen mit Tod und Träumen in Ton und Video eine Form zu geben. Nadine Byrne ist Musikerin und bildende Künstlerin. Sie lebt in Stockholm. Sie arbeitet interdisziplinär mit Ton, Skulpturen, Performance und Film. Sie erforscht häufig Themen der Erinnerung und des Verlusts, die aus ihrer persönlichen Geschichte stammen. Ihr Werk ist auch von ihrer Faszination für visuelle und soziale Manifestationen alternativer Realitäten geprägt. Byrne ist bereits international aufgetreten und hat im Rahmen des Projekts Ectoplasm Girls zusammen mit ihrer Schwester Tanya Byrne Alben veröffentlicht. Solo erschienen ihre Arbeiten unter dem Namen The Magic State (2008-2011) sowie unter ihrem eigenen Namen. Ihr letztes Album "Dreaming Remembering" wurde im Mai 2018 bei iDEAL Recordings veröffentlicht.


Kategorie: Konzert

Nach Women in Trouble und Die Selbstmord-Schwestern stellt Susanne Kennedy an der Volksbühne ihre neueste Arbeit als Uraufführung vor, Coming Society, eine installative Performance, gemeinsam konzipiert und realisiert mit dem Bildenden Künstler Markus Selg. In Coming Society wird der Versuch unternommen, die Zukunft in Form einer Gemeinschaft zu denken. Man begibt sich als Zuschauer auf eine Zeitreise, die in eine Zone führt, in der man sich frei bewegen kann. In dieser Landschaft gibt es eine Gruppe von Frauen und Männern – Heiler*innen, Gastgeber*­innen, Stalker*innen und Schaman*innen. Sie begleiten das Publikum bei diesem rite de passage und führen sie in eine Sphäre, in der sich Natur, Technologie und Spiritualität verbinden. Das Publikum wird zum Akteur, es wird Teil eines Evolutionsspiels, das die kommende Gesellschaft vorbereitet. - So you are an optimist? - Life is only going to get richer. I’m looking forward to it. - The old world is dying, and the new world struggles to be born. Gibt es eine innere Evolution des Menschen? Gibt es einen Ausblick auf Selbstentwicklung, auf eine Überschreitung des Subjekts? Nietzsche hat uns mit seiner Idee vom Übermenschen, vom Menschen als etwas, das überwunden werden soll, eine unbequeme Frage hinterlassen: Was habt ihr getan, ihn zu überwinden? Coming Society wird in Zusammenarbeit mit Suzan Boogaerdt und Bianca van der Schoot konzipiert und realisiert. Eine Koproduktion mit dem Theater Rotterdam


Kategorie: Sonstiges

Einlass 18:00, Beginn 19:00 Tickets: 8 / erm. 5 € [Reboot.fm](http://reboot.fm/) ist ein preisgekrönter Künstlerradiosender, dessen Betreiber*innen aus Popkultur, Politik, Text, Theater, Mode und experimenteller Musik kommen. Sie senden unabhängige Inhalte, die sich oft aus Gesprächen mit der Berliner Kulturszene ergeben. Die Mischung aus Live-Musik, Kunst und Diskurs findet Hörer*innen auf der ganzen Welt. Für die nächsten 3 Jahre werden [Reboot.fm](http://reboot.fm/) zusammen mit Cashmere Radio, [BLN.FM](http://bln.fm/), radiomobil, SAVVY Funk und wearebornfree! Empowerment Radio (the Radio Netzwerk Berlin) jeden Freitag, Samstag und Sonntag auf 88.4 FM Berlin & 90.7 FM Potsdam senden. Zum Start dieses besonderen neuen Wochenend-Programms werden [Reboot.fm](http://reboot.fm/), Cashmere Radio und ihre Partner im Grünen Salon zu einer Liveperformance zusammenkommen, um gemeinschaftliches, experimentelles Radio zu feiern. Ein Abend mit Lesungen von Gina D'Orio & Branka Prlic, Rex Joswig und Jacinta Nandi, einer Podiumsdiskussion mit Pit Schultz und Partner*innen sowie DJ-Sets mit Asozial Engagiert (Lulu und Örbi), Francoise Cactus und Infinite Livez, Lisa & Lyon und vielen mehr.


Kategorie: Diskurs

Wo die Reise beginnt, da sitzt ein Kind und frisst ein bisschen Papier. Wo die Reise endet, da hockt ein Tier, das eine Statue schändet. Die Statue ist nicht am Leben und doch hat's ein Kind gegeben, das die Statue „Papa“ nennt! Und dieses kleine Wesen, findet ein Stück Pergament, auf dem ist etwas zu lesen, dessen Sinn es schon erkennt, trotz seinen jungen Jahren. Es weiß, keiner darf's je erfahren, Drum frisst es ein bisschen Papier. Diese Reise beginnt also hier.


Kategorie: Schauspiel

Nach Women in Trouble und Die Selbstmord-Schwestern stellt Susanne Kennedy an der Volksbühne ihre neueste Arbeit als Uraufführung vor, Coming Society, eine installative Performance, gemeinsam konzipiert und realisiert mit dem Bildenden Künstler Markus Selg. In Coming Society wird der Versuch unternommen, die Zukunft in Form einer Gemeinschaft zu denken. Man begibt sich als Zuschauer auf eine Zeitreise, die in eine Zone führt, in der man sich frei bewegen kann. In dieser Landschaft gibt es eine Gruppe von Frauen und Männern – Heiler*innen, Gastgeber*­innen, Stalker*innen und Schaman*innen. Sie begleiten das Publikum bei diesem rite de passage und führen sie in eine Sphäre, in der sich Natur, Technologie und Spiritualität verbinden. Das Publikum wird zum Akteur, es wird Teil eines Evolutionsspiels, das die kommende Gesellschaft vorbereitet. - So you are an optimist? - Life is only going to get richer. I’m looking forward to it. - The old world is dying, and the new world struggles to be born. Gibt es eine innere Evolution des Menschen? Gibt es einen Ausblick auf Selbstentwicklung, auf eine Überschreitung des Subjekts? Nietzsche hat uns mit seiner Idee vom Übermenschen, vom Menschen als etwas, das überwunden werden soll, eine unbequeme Frage hinterlassen: Was habt ihr getan, ihn zu überwinden? Coming Society wird in Zusammenarbeit mit Suzan Boogaerdt und Bianca van der Schoot konzipiert und realisiert. Eine Koproduktion mit dem Theater Rotterdam


Kategorie: Sonstiges

Unnötige Dating-Rituale, Urlaub an Nullorten, stundenlanges Youtuben, Anstehen in Schlangen, sinnlose Büroaufgaben. Unser Leben ist eine ständige Vergeudung von Zeit – aus Liebe, zur Zerstreuung, für die Arbeit. Aber ist das überhaupt ein Problem? Wann leiden wir darunter und wann gehen wir darin auf? Warum nicht den ganzen Tag Sport machen? Der Philosoph Armen Avanessian und die beiden Schriftsteller Juan S. Guse und Leif Randt begeben sich auf die Suche nach der verschwendeten Zeit. Ein Abend mit Text, Videos, Gästen und Beweisen.


Kategorie: Diskurs

Nach Women in Trouble und Die Selbstmord-Schwestern stellt Susanne Kennedy an der Volksbühne ihre neueste Arbeit als Uraufführung vor, Coming Society, eine installative Performance, gemeinsam konzipiert und realisiert mit dem Bildenden Künstler Markus Selg. In Coming Society wird der Versuch unternommen, die Zukunft in Form einer Gemeinschaft zu denken. Man begibt sich als Zuschauer auf eine Zeitreise, die in eine Zone führt, in der man sich frei bewegen kann. In dieser Landschaft gibt es eine Gruppe von Frauen und Männern – Heiler*innen, Gastgeber*­innen, Stalker*innen und Schaman*innen. Sie begleiten das Publikum bei diesem rite de passage und führen sie in eine Sphäre, in der sich Natur, Technologie und Spiritualität verbinden. Das Publikum wird zum Akteur, es wird Teil eines Evolutionsspiels, das die kommende Gesellschaft vorbereitet. - So you are an optimist? - Life is only going to get richer. I’m looking forward to it. - The old world is dying, and the new world struggles to be born. Gibt es eine innere Evolution des Menschen? Gibt es einen Ausblick auf Selbstentwicklung, auf eine Überschreitung des Subjekts? Nietzsche hat uns mit seiner Idee vom Übermenschen, vom Menschen als etwas, das überwunden werden soll, eine unbequeme Frage hinterlassen: Was habt ihr getan, ihn zu überwinden? Coming Society wird in Zusammenarbeit mit Suzan Boogaerdt und Bianca van der Schoot konzipiert und realisiert. Eine Koproduktion mit dem Theater Rotterdam


Kategorie: Sonstiges

Wo die Reise beginnt, da sitzt ein Kind und frisst ein bisschen Papier. Wo die Reise endet, da hockt ein Tier, das eine Statue schändet. Die Statue ist nicht am Leben und doch hat's ein Kind gegeben, das die Statue „Papa“ nennt! Und dieses kleine Wesen, findet ein Stück Pergament, auf dem ist etwas zu lesen, dessen Sinn es schon erkennt, trotz seinen jungen Jahren. Es weiß, keiner darf's je erfahren, Drum frisst es ein bisschen Papier. Diese Reise beginnt also hier.


Kategorie: Schauspiel

Einlass 19:00, Beginn 20:00 Tickets: 8 / erm. 5 € Co-kuratiert mit Jesse Cumming Die in Italien geborene Filmemacherin Anna Marziano drehte in den letzten zehn Jahren hauptsächlich 8- und 16-mm-Aufnahmen im Stile des Neorealismus, des Dokumentarfilms und der Avantgarde. Sie hat stets einzigartige, großzügige und wundersame Werke geschaffen. Bei der Vorführung im Grünen Salon werden vier von Marzianos besten Filmen gezeigt, die alle von intellektueller und formaler Stringenz, doch zugleich auch von Spontanität und Schönheit gekennzeichnet sind. Die Filme, die häufig auf intimen Interviews oder persönlichen Überlegungen aufgebaut sind, bieten dynamische Portraits von Personen und Ansichtsweisen. Sie thematisieren Gewalt, Trauma und Anpassungsfähigkeit (The Mutability…), den Zwiespalt zwischen einer traumhaften, persönlichen Sphäre und der äußeren Realitäten (La Veglia) sowie das Leben am Rande der Gesellschaft (Orizzonti Orizzonti!). Schließlich wird Marzianos erster Spielfilm Beyond the One als Berlin-Premiere gezeigt – eine poetische Auseinandersetzung mit engen Beziehungen und unterschiedlichen Ansätzen des Zusammenlebens. Programm: Orizzonti Orizzonti! [Horizons] (2014, Frankreich, 11min) Della Mutevolezza Di Tutte Le Cose E Della Possibilita Di Cambiarne Alcune [The Mutability Of All Things And The Possibility Of Changing Some] (2011, Frankreich, 16 Min) La Veglia [The Wake] (2010, Italien, 2 Min) Al Di Là Dell’uno [Beyond The One] (2017, Frankreich/Italien/Deutschland, 53 min) Anna Marziano (1982, Italien) experimentiert in ihren Filmen mit dokumentarischen Formen und der Verbindung von Fragmenten (Texte, Töne, Bilder). Sie legt in ihrer Arbeit großen Wert auf Begegnungen mit Anderen und auf die Möglichkeiten, die die Aufzeichnung mit Tonaufnahmegerät und Kamera bieten. Ihre Filme sammeln Stimmen und sprechen in den Worten Anderer. Sie hinterfragen den Übergang von singulären zu pluralen Identitäten und verfolgen Spuren unterschiedlicher Erfahrungen dessen, was es heißt, in dieser Welt zu leben. Sie studierte Film am Centro Sperimentale di Cinematografia (Rom) und Politikwissenschaften (Padova). 2009 zog sie mit Unterstützung des Film Commission Friuli Venezia Giulia Fellowship nach Frankreich. Sie besuchte die Ateliers Varan (Paris) und nahm am Le Fresnoy - Studio National des Arts Contemporains (Tourcoing) teil. Ihre Filme wurden international gezeigt: Toronto International Film Festival.- Ann Arbor Film Festival.- Internationales Filmfestival von Turin.- Kurzfilmtage Oberhausen.- Experimenta Film Festival Bangalore.- Media City Film Festival, Windsor.- LABoral Centro de Arte, Gijon.- FRAC, Dunkerque.- National Gallery of Art, Washington DC.- und Wexner Center for the Arts, Columbus OH. Sie war Jurymitglied der Italiana.Doc-Sektion des Torino Film Festival 2018 und gab Seminare an der Srishti School of Art Bangalore und der Universität Göttingen. Seit 2012 lebt sie in Berlin. Jesse Cumming ist Kurator und Autor aus Toronto, Ontario. Er kuratierte, co-kuratierte und präsentierte Programme für das Museum of Modern Art (New York), das Montreal Museum of Fine Arts, HANGAR (Lissabon), den Pleasure Dome (Toronto) und die Concordia University (Montreal). Seit 2016 ist er als Programming Associate für das Toronto International Film Festival (Sektion Wavelengths) tätig. Er schrieb u.a. für Cinema Scope, The Brooklyn Rail, Prefix Photo, MUBI Notebook, C Magazine, Filmmaker und andere. Er sitzt im Lenkungsausschuss des Toronto Film & Media Seminars und war Gründungsmitglied des MICE Magazine, einer Web- und Print-Publikation, die sich der Kultur des Bewegtbilds widmet.


Kategorie: Film/Video

Was passiert, wenn ein Pianist, der immer mit einer eigenartigen Tiermaske auftritt, und ein gefragter Technoproduzent sich zusammenschließen? Genau das wollten Stimming und der Pianist Lambert erkunden. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Extrem rhythmische Soundwelten verbinden sich mit dem zurückgelehnten Klavierspiel Lamberts. Ab 19:00 im Parkettcafé DJ Dictaphone


Kategorie: Konzert

Das Ultraschall Festival ist seit 20 Jahren ein Garant für hochwertige neue zeitgenössische Musik. Im ersten Teil wird eine Komposition von Enno Poppe für neun Synthesizer zu hören sein, während der zweite Teil sich eher symphonischen Werken widmet, unter anderem die Uraufführung von „Dov´è“ einem Werk von Claus-Steffen Mahnkopf, welches sich mit Geschichte und Tradition jüdischer Philosophie auseinandersetzt. Für beide Teile sind sowohl Einzelkarten (18 / erm. 14 €) als auch ein [Kombiticket](https://ticket.volksbuehne-berlin.de/eventim.webshop/webticket/bestseatselect?eventId=-62) (30 / erm. 24 €) erhältlich. Die Diskussion im Roten Salon ist bei freiem Eintritt. Enno Poppe Rundfunk (2018) für neun Synthesizer Kompositionsauftrag von Südwestrundfunk, Deutschlandfunk Kultur, Wien Modern, Huddersfield Contemporary Music Festival, Festival d’Automne à Paris, Philharmonie Luxembourg, Acht Brücken | Musik für Köln und der musica viva des Bayerischen Rundfunks. ensemble mosaik: Simon Strasser Christian Vogel Roland Neffe Ernst Surberg Chatschatur Kanajan Karen Lorenz Mathis Mayr Niklas Seidl Enno Poppe Arne Vierck, Klangregie Wolfgang Heiniger, Audio-Software [logo DFK 200] [logo kulturradio 150] [logo daad 80] [logo fieldnotes 100]


Kategorie: Konzert

Perspektivwechsel Künstlergespräch über die gegenseitige Beeinflussung von E und U-Musik Eine Veranstaltung der initiative neue musik berlin e.V., in Kooperation mit Ultraschall Berlin [logo DFK 200] [logo kulturradio 150] [logo daad 80] [logo fieldnotes 100]


Kategorie:

Das Ultraschall Festival ist seit 21 Jahren ein Garant für hochwertige neue zeitgenössische Musik. Im ersten Teil wird eine Komposition von Enno Poppe für neun Synthesizer zu hören sein, während der zweite Teil sich eher symphonischen Werken widmet, unter anderem die Uraufführung von „Dov´è“ einem Werk von Claus-Steffen Mahnkopf, welches sich mit Geschichte und Tradition jüdischer Philosophie auseinandersetzt. Claus-Steffen Mahnkopf Dov‘è (2018) 27‘ für fünf Stimmen und Orchester Text: Francesca Albertini Uraufführung – Auftragswerk des Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin Tona Scherchen-Hsiao L’Illégitime (1986) 16‘ für Orchester und Zuspiel Malte Giesen Konzert für hyperreales Klavier und Orchester (2018) 25‘ Deutsche Erstaufführung Interpreten: Sebastian Berweck, Klavier Neue Vocalsolisten Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin Michael Wendeberg, Leitung Für beide Teile sind sowohl Einzelkarten (18 / erm. 14 €) als auch ein [Kombiticket](https://ticket.volksbuehne-berlin.de/eventim.webshop/webticket/bestseatselect?eventId=-62) (30 / erm. 24 €) erhältlich. Die Diskussion im Roten Salon ist bei freiem Eintritt. Konzert von Ultraschall Berlin und Berliner Künstlerprogramm des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). [logo DFK 200] [logo kulturradio 150] [logo daad 80] [logo fieldnotes 100]


Kategorie: Konzert

Einst probierte Wladimir Kaminer seine ersten Geschichten jeden Sonntag bei der Reformbühne Heim & Welt aus, der er jahrelang als festes Mitglied angehörte. Nun kehrt er zurück, um seine alten Freunde am neuen Ort im Roten Salon zu besuchen. Deutschlands Lieblingsrusse nach Gorbatschow und Lieblings-Disko-Betreiber nach Ilja Richter hat garantiert wieder brandneue, unveröffentlichte Geschichten im Gepäck. Etwas ganz anderes im Gepäck hat üblicherweise Michael Hatzius: seine Echse. Die erklärt ihm die Welt und ist schon ganz begierig darauf, mit Reformbühnen-Mitglied Heiko Werning einem ausgewiesenen Reptilien-Experten zu begegnen. Wir können uns also auf herpetologische Fachdiskussionen aus ungewohnter Perspektive freuen. Vielleicht gibt es ja sogar als Snack ein paar leckere Schaben oder Heuschrecken. Da an diesem Abend kein musikalischer Gast Schlimmeres verhindern kann, werden wohl die Reformbühnler selbst singen müssen. Es könnte trotzdem ein schöner Abend werden.


Kategorie: Lesung

Einlass 18:00, Beginn 19:00 Tickets: 5 / erm. 3 € Stemming from the incandescent core of the Occupy Wall Street movement, a question remains unanswered to this day: how to occupy a financial abstraction? Operating within this emergent blockchain space, Economic Space Agency (ECSA) conceives of crypto-finance as an expressive medium with the potential to exceed the restrictions and extractive procedures of the current market economy. With cryptoeconomics, it becomes possible to re-engineer and decolonize the money-form from within, and thus envisage p2p ecosystems of value that could escape, or at least redefine, the capitalist realm of generalized equivalence. With Erik Bordeleau, from the Economic Space Agency Economic Space Agency brings together radical economists, software engineers, artists, theorists and crypto-technologists to take up a unique economic, ethical, aesthetical and political challenge: re-inventing finance as a collective practice of crafting futures and re-thinking value at the end of the economy as we know it.


Kategorie: Diskurs

Wo die Reise beginnt, da sitzt ein Kind und frisst ein bisschen Papier. Wo die Reise endet, da hockt ein Tier, das eine Statue schändet. Die Statue ist nicht am Leben und doch hat's ein Kind gegeben, das die Statue „Papa“ nennt! Und dieses kleine Wesen, findet ein Stück Pergament, auf dem ist etwas zu lesen, dessen Sinn es schon erkennt, trotz seinen jungen Jahren. Es weiß, keiner darf's je erfahren, Drum frisst es ein bisschen Papier. Diese Reise beginnt also hier.


Kategorie: Schauspiel

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit – die Werte der Französischen Revolution sollen auch in die entfernten Kolonien hinausgetragen werden. Der Export einer Idee, für alle, überall. Die drei Emissäre der Revolution Debuisson, Galloudec und Sasportas haben den Auftrag, auf der Insel Jamaika eine Sklavenrevolte anzustiften. Die Drei könnten unter­schied­licher nicht sein: Debuisson ist bürgerlicher Sohn von Sklaven­haltern, Galloudec ein Bauer aus der Bretagne und Sasportas ein schwarzer Revolutionär, der die Herrschaft der Kolonialherren am eigenen Leib erfahren hat. Als in Frankreich Napoleon die Macht übernimmt, beginnt eine neue Zeit. Das Trio gerät in Streit, ob der Auftrag nach wie vor gültig ist. Heiner Müller schrieb Der Auftrag 1979. Als Vorlage diente ihm die Erzählung Das Licht auf dem Galgen von Anna Seghers. Entstanden ist ein Stück über Verrat und das Scheitern von Utopien. Koproduktion des Schauspiel Hannover mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen


Kategorie: Schauspiel

Bühnenmeister i.R. Achim Busch gibt in einer ca. 90-minütigen Führung Einblicke in die Geschichte des Hauses, seine Architektur und technischen Gegebenheiten. Tickets können für 4 Euro an der Theaterkasse erworben werden.


Kategorie:

"Ja voll! Na Logo!" - Bertha Benz Es regnet Bindfäden. Es schüttet aus Kübeln. Ich bin Dein Scheibenwischer, ich mache "kwietsch kwätsch, kwietsch kwätsch, kwietsch -" und höre dann einfach auf. Durch die Schlieren Deiner Scheibe siehst Du justament die Farben der Tankstelle. "Ja voll! Na Logo!" ringelt sich der Werbeslogan durch Dein Innenohr während Du auf den Parkplatz rollst. Und dann gerät die Zeit außer Kontrolle. Sie geht langsam und schnell gleichzeitig und es ist nicht ganz sicher, ob Wochen, Jahre oder knapp 90 Minuten vergehen. Klar ist nur, es regnet die ganze Zeit Bindfäden und schüttet Kübel, die Tankstellenbesitzerin heißt Noa und ist wirklich wirklich nett. Die Mechanikerinnen verfolgen ihr Bandprojekt und viel Zeit bleibt nicht für die Scheibenwischer – aber immer wieder ist's Zeit für den Besuch von Noas Schwester und die Höhenflüge und Crashs des wechselhaften Klomanns Roman. Du siehst einem Mann zu, der versucht, rückwärts einzuparken, und die Tankwärtin kriegt die Faxen dicke vom Wasser in ihren Gummistiefeln und überhaupt. Und dann war da noch der Boyfriend am Münztelefon und vielleicht ein Überraschungsgast. Besetzung Mit: Sophia Jelena Bobić, Núria Frías, Marlene Kommalein, Luis Krummenacher, Aybüke Kara, Celine Meral, Charlotte Schiffler, Heidi Wagner, Ella Veit Regie: Luis Krummenacher, Emma Charlott Ulrich, Magdalena Weber Text: Luis Krummenacher, David Thibaut, Emma Charlott Ulrich, Magdalena Weber Bühne: Simone Jahnkow Kostüme und Maske: Polina Aleksandrova Videoeinspieler: David Imhof Technische Leitung: Leander Hagen P14 Leitung: Vanessa Unzalu Troya


Kategorie: Schauspiel

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit – die Werte der Französischen Revolution sollen auch in die entfernten Kolonien hinausgetragen werden. Der Export einer Idee, für alle, überall. Die drei Emissäre der Revolution Debuisson, Galloudec und Sasportas haben den Auftrag, auf der Insel Jamaika eine Sklavenrevolte anzustiften. Die Drei könnten unter­schied­licher nicht sein: Debuisson ist bürgerlicher Sohn von Sklaven­haltern, Galloudec ein Bauer aus der Bretagne und Sasportas ein schwarzer Revolutionär, der die Herrschaft der Kolonialherren am eigenen Leib erfahren hat. Als in Frankreich Napoleon die Macht übernimmt, beginnt eine neue Zeit. Das Trio gerät in Streit, ob der Auftrag nach wie vor gültig ist. Heiner Müller schrieb Der Auftrag 1979. Als Vorlage diente ihm die Erzählung Das Licht auf dem Galgen von Anna Seghers. Entstanden ist ein Stück über Verrat und das Scheitern von Utopien. Koproduktion des Schauspiel Hannover mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen


Kategorie: Schauspiel

Das Ministerium für Staatssicherheit hat den Überblick verloren. Die Bohème im Prenzlauer Berg macht Kunst, der zuständige Minister versteht kein Wort und wittert Hochverrat. Er gründet die Sondereinheit LSD, in der Mitarbeiter zu Künstlern ausgebildet werden. Aus Idioten werden Künstler. Sie unterwandern die subkulturelle Szene und werden Teil der Avantgarde. Aber was, wenn die künstlerisch geschulten Mitarbeiter auf einmal aufregende Kunst machen? Was ist die Kunst denn noch wert, wenn sich herausstellt, dass alle dabei waren? Mit Haußmanns Staatssicherheitstheater gräbt Leander Haußmann den „Schrebergarten der Stasi“ um, inszeniert eine Komödie über den Verrat, die große Stunde der Dilettanten, den Wert der Kunst und die Stasi als verlängerten Arm der kleinbürgerlichen Mittelmäßigkeit. Nach Hauptmanns Einsame Menschen, Plenzdorfs Legende von Paul und Paula und Ibsens Schloss Rosmersholm kehrt Leander Haußmann mit dieser Uraufführung zurück an die Volksbühne. [logo kulturradio 150]


Kategorie: Schauspiel

Einlass 19:00, Beginn 20:00 Tickets: 8 / erm. 5 € The Subduer entstand aus dem regelmäßigen Besuch der Künstlerin in einem der vielen öffentlichen Notariate in Ägypten. In diesen Ämtern bemühen sich Bürger und Staatsfunktionäre täglich, innerhalb der rechtlich-bürokratischen Prozesse miteinander oder gegeneinander zu funktionieren. Inmitten dieser angespannten Beziehungen oder vielleicht gerade wegen ihnen wird dort viel gebetet. An den Wänden der Büros hängen verschmutzte und alte Blätter, die formlos an den Wänden befestigt sind. Wenn im Gebet ein höheres Selbst angerufen und der Endlichkeit dieser Welt gedacht wird, so eröffnet sich in der streng regulierten materiellen Welt der Büros eine parallele oder ergänzende Weltsicht. Maamoun besuchte zahlreiche öffentliche Notariate in ganz Kairo, um die auf den Zetteln niedergeschriebenen Gebete mit der Kamera ihres Handys zu dokumentieren. Die sich daraus ergebende fotografische Installation wurde von einer Publikation begleitet, die diese Gebete und ihren Kontext reflektiert. Der Titel verweist auf einen der "99 schönsten Namen Allahs" in der islamischen Tradition. The Subduer wird in einer neuen Version live im Grünen Salon aufgeführt. Maha Maamoun arbeitet mit Text, Standbildern und bewegten Bildern. Sie interessiert sich für die Form und Funktion gängiger visueller und literarischer Bilder und wie diese unsere kulturellen Zusammenhänge prägen. Sie arbeitet auch an Verlags- und kuratorischen Projekten mit und ist Gründungsmitglied des Contemporary Image Collective (CiC) - einem gemeinnützigen Kunstraum, der 2004 in Kairo gegründet wurde. 2013 gründete sie mit Kayfa ta: eine unabhängige Verlagsinitiative und Buchserie. Ihre Arbeiten wurden in Ausstellungen und bei Biennalen gezeigt, darunter: Constructing the world: Art and economy 1919-1939 and 2008-2018 – Kunsthalle Mannheim (2018).- Strange Days: Memories of the Future – Store X and New Museum (2018).- The Time is Out of Joint – Sharjah Art Foundation (2016).- Century of Centuries – SALT (2015).- Like Milking a Stone – Rosa Santos Gallery (2015).- The Night of Counting the Years – Fridricianum (2014).- Here and Elsewhere – New Museum.- Ten Thousand Wiles and a Hundred Thousand Tricks – Meeting Points 7.- Forum Expanded – Berlinale 64.- Transmediale.- Objects in Mirror are Closer than they Appear, Tate Modern.- 9th Gwangju Biennale.- Momentarily Learning from Mega Events, Makan, Amman.- Second World: Where is Progress Progressing, Steirischer Herbst.- The End of Money, Witte de With.- Sharjah Biennial 10.- Mapping Subjectivity, MoMA.- Live Cinema, Philadelphia Museum of Art.- Ground Floor America, Den Frie Centre of Contemporary Art.- The Future of Tradition/The Tradition of Future, Haus Der Kunst. Arabisch, Englisch, Deutsch.


Kategorie: Performance

"Ja voll! Na Logo!" - Bertha Benz Es regnet Bindfäden. Es schüttet aus Kübeln. Ich bin Dein Scheibenwischer, ich mache "kwietsch kwätsch, kwietsch kwätsch, kwietsch -" und höre dann einfach auf. Durch die Schlieren Deiner Scheibe siehst Du justament die Farben der Tankstelle. "Ja voll! Na Logo!" ringelt sich der Werbeslogan durch Dein Innenohr während Du auf den Parkplatz rollst. Und dann gerät die Zeit außer Kontrolle. Sie geht langsam und schnell gleichzeitig und es ist nicht ganz sicher, ob Wochen, Jahre oder knapp 90 Minuten vergehen. Klar ist nur, es regnet die ganze Zeit Bindfäden und schüttet Kübel, die Tankstellenbesitzerin heißt Noa und ist wirklich wirklich nett. Die Mechanikerinnen verfolgen ihr Bandprojekt und viel Zeit bleibt nicht für die Scheibenwischer – aber immer wieder ist's Zeit für den Besuch von Noas Schwester und die Höhenflüge und Crashs des wechselhaften Klomanns Roman. Du siehst einem Mann zu, der versucht, rückwärts einzuparken, und die Tankwärtin kriegt die Faxen dicke vom Wasser in ihren Gummistiefeln und überhaupt. Und dann war da noch der Boyfriend am Münztelefon und vielleicht ein Überraschungsgast. Besetzung Mit: Sophia Jelena Bobić, Núria Frías, Marlene Kommalein, Luis Krummenacher, Aybüke Kara, Celine Meral, Charlotte Schiffler, Heidi Wagner, Ella Veit Regie: Luis Krummenacher, Emma Charlott Ulrich, Magdalena Weber Text: Luis Krummenacher, David Thibaut, Emma Charlott Ulrich, Magdalena Weber Bühne: Simone Jahnkow Kostüme und Maske: Polina Aleksandrova Videoeinspieler: David Imhof Technische Leitung: Leander Hagen P14 Leitung: Vanessa Unzalu Troya


Kategorie: Schauspiel

Aus Anlass der Präsentation ihrer Bücher Metaphysik zur Zeit (2018) und Geospekulationen. Metaphysik für die Erde im Anthropozän (2019) werden Armen Avanessian und Daniel Falb im Roten Salon zu Armen Falb und Daniel Avanessian, erklären sich in vertauschten Rollen ihre Texte bzw. was an ihnen grundfalsch ist und zeigen wie nebenbei: die Gegenwart ist eine Blütezeit der Metaphysik. In nie dagewesener Weise nämlich ist das Weltbild der modernen Naturwissenschaften Produkt einer metaphysischen Praxis. Auch neue Modelle internationaler und ökologischer Governance verlaufen heute, im frühen Anthropozän, notwendig durchs Metaphysische der transgenerationalen terrestrischen Raumzeit. Und philosophische Grundbegriffe wie Substanz/Akzidenz, Form/Materie, Leben/Tod etc. werden von algorithmischer Unsicherheit, Nanotechnik und Mind Uploading mit Macht zerschmolzen und recodiert. Das Trauma unserer Gegenwart – ihre zerstörerische Extase und Great Acceleration – ist die Transformation ihrer Metaphysik.


Kategorie: Sonstiges

Funny van Dannen ist Musiker, Erzähler, Maler und Familienvater. Die Geschichten seiner Lieder sind liebenswert durchgeknallt, engagiert, oft naiv und meistens an der Grenze des Trivialen, ohne banal zu sein. Jetzt ist er zurück an der Volksbühne mit seinen chansonartigen Folk-Songs über die Wirren der Liebe, das große und kleine Leid und unsere exzentrische Welt - zur weiteren Ergründung der deutschen Seele.


Kategorie: Konzert

Nach Women in Trouble und Die Selbstmord-Schwestern stellt Susanne Kennedy an der Volksbühne ihre neueste Arbeit als Uraufführung vor, Coming Society, eine installative Performance, gemeinsam konzipiert und realisiert mit dem Bildenden Künstler Markus Selg. In Coming Society wird der Versuch unternommen, die Zukunft in Form einer Gemeinschaft zu denken. Man begibt sich als Zuschauer auf eine Zeitreise, die in eine Zone führt, in der man sich frei bewegen kann. In dieser Landschaft gibt es eine Gruppe von Frauen und Männern – Heiler*innen, Gastgeber*­innen, Stalker*innen und Schaman*innen. Sie begleiten das Publikum bei diesem rite de passage und führen sie in eine Sphäre, in der sich Natur, Technologie und Spiritualität verbinden. Das Publikum wird zum Akteur, es wird Teil eines Evolutionsspiels, das die kommende Gesellschaft vorbereitet. - So you are an optimist? - Life is only going to get richer. I’m looking forward to it. - The old world is dying, and the new world struggles to be born. Gibt es eine innere Evolution des Menschen? Gibt es einen Ausblick auf Selbstentwicklung, auf eine Überschreitung des Subjekts? Nietzsche hat uns mit seiner Idee vom Übermenschen, vom Menschen als etwas, das überwunden werden soll, eine unbequeme Frage hinterlassen: Was habt ihr getan, ihn zu überwinden? Coming Society wird in Zusammenarbeit mit Suzan Boogaerdt und Bianca van der Schoot konzipiert und realisiert. Eine Koproduktion mit dem Theater Rotterdam


Kategorie: Sonstiges

Nach Women in Trouble und Die Selbstmord-Schwestern stellt Susanne Kennedy an der Volksbühne ihre neueste Arbeit als Uraufführung vor, Coming Society, eine installative Performance, gemeinsam konzipiert und realisiert mit dem Bildenden Künstler Markus Selg. In Coming Society wird der Versuch unternommen, die Zukunft in Form einer Gemeinschaft zu denken. Man begibt sich als Zuschauer auf eine Zeitreise, die in eine Zone führt, in der man sich frei bewegen kann. In dieser Landschaft gibt es eine Gruppe von Frauen und Männern – Heiler*innen, Gastgeber*­innen, Stalker*innen und Schaman*innen. Sie begleiten das Publikum bei diesem rite de passage und führen sie in eine Sphäre, in der sich Natur, Technologie und Spiritualität verbinden. Das Publikum wird zum Akteur, es wird Teil eines Evolutionsspiels, das die kommende Gesellschaft vorbereitet. - So you are an optimist? - Life is only going to get richer. I’m looking forward to it. - The old world is dying, and the new world struggles to be born. Gibt es eine innere Evolution des Menschen? Gibt es einen Ausblick auf Selbstentwicklung, auf eine Überschreitung des Subjekts? Nietzsche hat uns mit seiner Idee vom Übermenschen, vom Menschen als etwas, das überwunden werden soll, eine unbequeme Frage hinterlassen: Was habt ihr getan, ihn zu überwinden? Coming Society wird in Zusammenarbeit mit Suzan Boogaerdt und Bianca van der Schoot konzipiert und realisiert. Eine Koproduktion mit dem Theater Rotterdam


Kategorie: Sonstiges

Einlass: 20:00, Beginn: 21:00 Tickets: 15 / erm. 10 € Sourakata Koité wurde 1955 in einem senegalesischen Dorf nahe der Grenze zu Mauretanien geboren. Seine Familie gehört zu den djéli. Er war schon früh musikalisch aktiv und begann im Alter von drei Jahren die Kora zu lernen.- mit elf Jahren trat er bereits gemeinsam mit anderen Mitgliedern der Familie auf. 1975 zog Koité nach Dakar und 1977 schließlich nach Paris, wo er seinen Lebensunterhalt mit Auftritten in gehobenen afrikanischen Restaurants bestritt. In Paris spielte Koité mit verschiedenen Bands und Musiker*innen, darunter Les Lézards, Les Ballets Kodia, La Kola, Le Griot de Paris, Manu Dibango, Jacques Higelin, Touré Kounda, Manfeï Obin, Mangala, Luther Allison und Mah Damba. Diese eklektischen musikalischen Begegnungen hatten auch Einfluss auf sein eigenes Schaffen. Koité erweiterte sein musikalisches Repertoire, begann selbst zu komponieren und eigenhändig Koras zu bauen. Er veröffentlicht regelmäßig und tourt weltweit. African Acid Is The Future ist ein Kollektiv aus Berlin, das 2014 von Maryama Luccioni aka Maryisonacid in einer Bar in Neukölln gegründet wurde. Die regelmäßige Party- und Konzertserie deckt eine große Bandbreite an musikalischen Genres ab und ist bekannt für gewagte und eklektische DJ-Sets. Im unkonventionellen Rahmen einer Clubnacht werden zudem Konzerte von internationalen Liveacts veranstaltet. African Acid Is The Future findet regelmäßig in der Loftus Hall statt, zudem im Festsaal Kreuzberg, dem Funkhaus sowie in vielen internationalen Venues und auf Festivals. Das Kollektiv betreibt eine regelmäßige Radioshow bei Berlin Community Radio und auf Gilles Petersons Worldwide FM. Nach einem unglaublichen Jahr mit Touren und Veranstaltungen, auf denen Künstler wie Les Filles de Illighadad, Guem oder Ogoya Nengo and the Dodo Women’s Group auftraten, veröffentlichte das Kollektiv in Zusammenarbeit mit The Vinyl Factory seine erste LP mit dem Titel Ambiance I, mit der das zentrale Anliegen der Reihe einem größeren Publikum nähergebracht werden soll. Mit einer Konzertreihe im Grünen Salon wird die Crew von African Acid Is The Future ihre Liebe zur Livemusik weiterverfolgen – von senegalischer Kora-Musik bis zu französischem Post Punk.


Kategorie: Konzert

Nach Women in Trouble und Die Selbstmord-Schwestern stellt Susanne Kennedy an der Volksbühne ihre neueste Arbeit als Uraufführung vor, Coming Society, eine installative Performance, gemeinsam konzipiert und realisiert mit dem Bildenden Künstler Markus Selg. In Coming Society wird der Versuch unternommen, die Zukunft in Form einer Gemeinschaft zu denken. Man begibt sich als Zuschauer auf eine Zeitreise, die in eine Zone führt, in der man sich frei bewegen kann. In dieser Landschaft gibt es eine Gruppe von Frauen und Männern – Heiler*innen, Gastgeber*­innen, Stalker*innen und Schaman*innen. Sie begleiten das Publikum bei diesem rite de passage und führen sie in eine Sphäre, in der sich Natur, Technologie und Spiritualität verbinden. Das Publikum wird zum Akteur, es wird Teil eines Evolutionsspiels, das die kommende Gesellschaft vorbereitet. - So you are an optimist? - Life is only going to get richer. I’m looking forward to it. - The old world is dying, and the new world struggles to be born. Gibt es eine innere Evolution des Menschen? Gibt es einen Ausblick auf Selbstentwicklung, auf eine Überschreitung des Subjekts? Nietzsche hat uns mit seiner Idee vom Übermenschen, vom Menschen als etwas, das überwunden werden soll, eine unbequeme Frage hinterlassen: Was habt ihr getan, ihn zu überwinden? Coming Society wird in Zusammenarbeit mit Suzan Boogaerdt und Bianca van der Schoot konzipiert und realisiert. Eine Koproduktion mit dem Theater Rotterdam


Kategorie: Sonstiges

Nach Women in Trouble und Die Selbstmord-Schwestern stellt Susanne Kennedy an der Volksbühne ihre neueste Arbeit als Uraufführung vor, Coming Society, eine installative Performance, gemeinsam konzipiert und realisiert mit dem Bildenden Künstler Markus Selg. In Coming Society wird der Versuch unternommen, die Zukunft in Form einer Gemeinschaft zu denken. Man begibt sich als Zuschauer auf eine Zeitreise, die in eine Zone führt, in der man sich frei bewegen kann. In dieser Landschaft gibt es eine Gruppe von Frauen und Männern – Heiler*innen, Gastgeber*­innen, Stalker*innen und Schaman*innen. Sie begleiten das Publikum bei diesem rite de passage und führen sie in eine Sphäre, in der sich Natur, Technologie und Spiritualität verbinden. Das Publikum wird zum Akteur, es wird Teil eines Evolutionsspiels, das die kommende Gesellschaft vorbereitet. - So you are an optimist? - Life is only going to get richer. I’m looking forward to it. - The old world is dying, and the new world struggles to be born. Gibt es eine innere Evolution des Menschen? Gibt es einen Ausblick auf Selbstentwicklung, auf eine Überschreitung des Subjekts? Nietzsche hat uns mit seiner Idee vom Übermenschen, vom Menschen als etwas, das überwunden werden soll, eine unbequeme Frage hinterlassen: Was habt ihr getan, ihn zu überwinden? Coming Society wird in Zusammenarbeit mit Suzan Boogaerdt und Bianca van der Schoot konzipiert und realisiert. Eine Koproduktion mit dem Theater Rotterdam


Kategorie: Sonstiges

Zum Abschluss ihrer Geburtstagsfeierlichkeiten zum 23-jährigen Bestehen und des Premierenmonats im Roten Salon hat die Reformbühne sich diesmal zwei alte Mitstreiter eingeladen: Daniela Böhle war jahrelang Mitglied und hat mit ihrem Fortgang den verlassenen Kollegen so sehr das Herz gebrochen, dass sie seither keine neue Frau dauerhaft an ihrer Seite ertragen konnten. Die Königin der langen Kurzgeschichten ist ihrer alten Männerrunde aber als korrespondierendes Mitglied immer verbunden geblieben und hat ihre Erfahrungen mit diesen Kindsköpfen in das Erfolgskinderbuch „Mein bisher bestes Jahr“ fließen lassen. Manfred Maurenbrecher gehörte 1995 zu den Gründungsmitgliedern der Reformbühne Heim & Welt. Der Songwriter-Monolith und zigfache Gewinner von praktisch jedem Preis, den man als Songwriter so gewinnen kann (durch ein tragisches Missverständnis ist der Literaturnobelpreis unlängst versehentlich an seinen Kollegen Bob Dylan gegangen), hat der Reformbühne aber sein E-Piano hinterlassen, auf dem sie zu seinem Gedächtnis seither immer wieder spielen – heute wird es wieder für seinen alten Meister höchstselbst aufgebaut.


Kategorie: Lesung

Einlass 18:00, Beginn 19:00 Tickets: 5 / erm. 3 € Die Performancereihe ASSEMBLE gibt neue Live-Kunstwerke für Kulturinstitutionen in Berlin in Auftrag. Gegründet 2017 von Adela Yawitz und Anna Gien, begreift ASSEMBLE Kunstinstitutionen als öffentlichen Raum. Das monatliche Programm besteht demnach aus öffentlichen und offen zugänglichen Versammlungen in Kunsträumen. Die eingeladenen Künstler teilen allesamt ein Interesse am Potenzial von Gruppen und Versammlungen sowie an deren politischer Bedeutung. Im Grünen Salon veranstaltet ASSEMBLE parallel zu den öffentlichen Performances eine Reihe, in der die jeweiligen zentralen Anliegen in Gesprächen beleuchtet werden. Die Künstler sind eingeladen, ihre Arbeit noch einmal anders zu präsentieren.- führende Theoretiker und Praktiker sprechen über den öffentlichen Raum.- und es gibt faszinierende Perspektiven auf die öffentliche Sphäre des Internets, auf queere und feminisierte Räume sowie auf den spezifischen öffentlichen Raum der Stadt Berlin zu hören. Für die erste Veranstaltung der Serie spricht die Kuratorin und Wissenschaftlerin Sandra Noeth (HZT) mit dem rumänischen Künstler und Choreografen Manuel Pelmuş. In seiner jüngsten, noch laufenden Aktion für ASSEMBLE im Kunstverein am Rosa-Luxemburg-Platz adressierte Pelmuş die Frage von Zusammengehörigkeit. Beginnend bei den revolutionären Praktiken von Rosa Luxemburg und Mary Wigman fragte Pelmuş hier nach der Möglichkeit gemeinsamen Handelns durch Formen der virtuellen, imaginären und körperlichen Übernahme von Gesten und Posen anderer. Diesem Beharren, sich – trotz diverser zeitlicher, räumlicher, sozialer und politischer Zerstreuung, Fragmentierung und Störung – für eine gemeinsame Sache einzusetzen, liegt ein körperbasiertes Verständnis von Widerstandsfähigkeit zugrunde. Pelmuş erläutert diese Idee im Dialog mit Prof. Sandra Noeth und diskutiert dabei eine verkörperlichte Form des Handelns, die nicht direkt gegen etwas gerichtet ist, Widerstand leistet oder protestiert, sondern vielmehr auf einem kollektiven, körperlichen Lernprozess beruht. Der Künstler und Choreograf Manuel Pelmuş lebt und arbeitet in Oslo und Bukarest. Unter Verwendung von Elementen aus Tanz und Bewegung legt er in seinen Arbeiten die Strukturen der Kunstwelt – Sammlungen, Museen und deren Rolle bei der Festschreibung von Erinnerung und Identität – offen. Pelmuş arbeitet meist ortsspezifisch und bezieht seine „ongoing movements“, wie er sie nennt, auf die Umstände und die Geschichte des Raumes und der Stadt, in der sie gerade gezeigt werden. Der als klassischer Tänzer ausgebildete Künstler und Choreograf, der mit der rumänischen Nationaloper und der Hamburger Oper tourte, kreiert für die Aufführung seiner Live-Arbeiten komplexe Environments und kombiniert dafür Elemente aus Tanz, Dramaturgie und der bildenden Kunst. Sandra Noeth ist Professorin am HZT–Hochschulübergreifendes Zentrum Tanz Berlin und arbeitet international als Kuratorin und Dramaturgin in freien und institutionellen Kontexten. Sie beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit ethischen und politischen Perspektiven auf Körperpraxis und -theorie sowie Dramaturgie in den körperbasierten Performancekünsten. Als Leiterin der Dramaturgie- und Forschungsabteilung am Tanzquartier Wien (2009-2014) entwickelte sie eine Reihe von Recherche- und Veranstaltungsprojekten zu Konzepten und Praktiken von Verantwortung, Religion, Integrität und Protest im Verbindung mit Körpern. Noeth ist zudem Senior Lecturer an der DOCH/Stockholm University of the Artsund war 2015-16 Gastprofessorin bei ashkal alwan, Beirut.


Kategorie: Diskurs

In der Übersetzung von Norma Cassau und Bernd Wilczek in einer Fassung von Karin Beier und Rita Thiele Am 8. Januar 2015 erklärt der französische Premierminister Manuel Valls: „Frank­reich, das ist nicht ‚Die Unterwerfung‘, das ist nicht Michel Houellebecq! “Die Gründe, warum Houellebecqs jüngster Roman so irritiert, liegen auf der Hand: Houellebecq erzählt vom plötzlichen Verenden der französischen Kultur und Tradition wie wir sie kennen – und das in naher Zukunft. Paris im Jahre 2022: Straßenschlachten zwischen Extremisten heizen das politische Klima auf. Der Front National hat gewaltigen Zulauf. Um zu verhindern, dass er als stärkste Partei den Präsidenten stellt, koalieren die liberalen bürgerlichen Parteien mit einer gemäßigt islamischen Partei. Der Plan geht auf: In den Élysée-Palast zieht Frankreichs erster muslimischer Präsident ein. Was diese durchaus realistische Zukunftsprognose Houellebecqs erst zum Skandalon macht, ist, wie sich binnen weniger Monate das öffentliche Leben ohne jeden Widerstand wandelt. Die isla­mische Bruder­schaft, die Frankreich wie eine bankrottgegangene Firma über­nimmt, errichtet kein totalitäres Regime wie bei Huxley oder Orwell. Machtüber­nahme und Wandel vollziehen sich vollkommen unspektakulär, demokratisch und legal. Schulen und Hochschulen werden muslimisiert, die Frauen verschwinden aus der öffentlichen Arbeit, Bekleidungsvorschriften und Polygamie werden einge­führt. Und die Be­völkerung nimmt die islamischen Gebote und Verbote genauso hin, wie sie bisher Quoten­regelungen, Steuererhöhungen, Müll­trennungs­gebote oder die Privati­sierung öffentlicher Dienste akzeptiert hat.


Kategorie: Schauspiel

Einlass 19:00, Beginn 20:00 Tickets: 8 / erm. 5 € Für die elfte Ausgabe des Live-Talkformats steht wieder ein Gespräch zu einem aktuellen Thema der Kunst auf dem Programm, dazu beliebte Rubriken wie »1000 Meisterwerke« über einen Solitär der Kunstgeschichte, die Städtebau-Kolumne »Berlinesque« und die »Shopette« für Kaufempfehlungen mit exorbitantem Wertsteigerungspotential. Die NUN-Edition stammt dieses Mal von der Künstlerin Mariechen Danz. Mehr Infos unter: [nundiekunst.de](http://nundiekunst.de/)


Kategorie: Film/Video


Kategorie: Tanz

In der Übersetzung von Norma Cassau und Bernd Wilczek in einer Fassung von Karin Beier und Rita Thiele Am 8. Januar 2015 erklärt der französische Premierminister Manuel Valls: „Frank­reich, das ist nicht ‚Die Unterwerfung‘, das ist nicht Michel Houellebecq! “Die Gründe, warum Houellebecqs jüngster Roman so irritiert, liegen auf der Hand: Houellebecq erzählt vom plötzlichen Verenden der französischen Kultur und Tradition wie wir sie kennen – und das in naher Zukunft. Paris im Jahre 2022: Straßenschlachten zwischen Extremisten heizen das politische Klima auf. Der Front National hat gewaltigen Zulauf. Um zu verhindern, dass er als stärkste Partei den Präsidenten stellt, koalieren die liberalen bürgerlichen Parteien mit einer gemäßigt islamischen Partei. Der Plan geht auf: In den Élysée-Palast zieht Frankreichs erster muslimischer Präsident ein. Was diese durchaus realistische Zukunftsprognose Houellebecqs erst zum Skandalon macht, ist, wie sich binnen weniger Monate das öffentliche Leben ohne jeden Widerstand wandelt. Die isla­mische Bruder­schaft, die Frankreich wie eine bankrottgegangene Firma über­nimmt, errichtet kein totalitäres Regime wie bei Huxley oder Orwell. Machtüber­nahme und Wandel vollziehen sich vollkommen unspektakulär, demokratisch und legal. Schulen und Hochschulen werden muslimisiert, die Frauen verschwinden aus der öffentlichen Arbeit, Bekleidungsvorschriften und Polygamie werden einge­führt. Und die Be­völkerung nimmt die islamischen Gebote und Verbote genauso hin, wie sie bisher Quoten­regelungen, Steuererhöhungen, Müll­trennungs­gebote oder die Privati­sierung öffentlicher Dienste akzeptiert hat.


Kategorie: Schauspiel


Änderungen vorbehalten! - Angaben ohne Gewähr! - Stand:23.12.18
© Fotos der Vorstellungen: [+][-]
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