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Spielplan für Januar 2019

Der „Slam der Slampions“ – Realsatire kürt in Berlin den lustigsten Reporter des Jahres! Wer ist Deutschlands lustigster Reporter? Die Antwort gibt es am Samstag, 12. Januar 2019, im Heimathafen Neukölln: Das Satireportal Realsatire veranstaltet an dem Abend das Jahresfinale des „Reporter Slam“. Sechs Reporter*innen wetteifern, wer am unterhaltsamsten von einer eigenen Recherche erzählen kann. Jede*r von ihnen hat zehn Minuten Zeit auf der Bühne. Alle Sechs haben schon einen der bisherigen Slams in Deutschland gewonnen, von Köln bis Hamburg. Nun treten sie in Berlin zum „Slam der Slampions“ an, um den Jahressieger zu küren. Das Publikum entscheidet per Applaus, wer die Nachfolgerin der Vorjahressiegerin Ronja von Wurmb-Seibel antritt! Mit dabei u.a.: Anke Myrrhe vom Tagesspiegel. Für die Musik des Abends sorgt Ukulelenbarde Bommi (ZEIT Online). Die Moderation übernimmt Realsatire-Gründer Jochen Markett. Der Slam wird live übertragen vom Sender „ALEX Berlin“, sowohl im TV als auch online im Live-Stream auf www.alex-berlin.de


Kategorie: Literatur

Der Meister des Absurden ist zurück! Unter dem Titel „HOW TO HUMAN?“ präsentiert Jan Philipp Zymny sein drittes Comedy-Programm. Und so sollte man ihn auch am besten erleben: live und abendfüllend. Denn erst im Format der Soloshow läuft der zweifache Sieger der deutschsprachigen Meisterschaften im Poetry Slam (2013 und 2015) und Gewinner des Jurypreises des Prix Pantheon (2016) zu seiner Bestform auf. „HOW TO HUMAN?“ geht, wie schon sein zweites Programm („Kinder der Weirdness“), über eine bloße Aneinanderreihung einzelner Nummer oder Texte hinaus, genau wie auch Zymnys Komik über konventionelle, deutsche Comedy hinaus geht. Nicht nur beschreibt er mit seinem scharf beobachtetem Stand Up-Material, wie es ist Mensch zu sein, sondern stellt auch die Fragen, was das bedeutet und ob das nicht auch alles anders geht – zum Beispiel als Roboter. Gleichzeitig widmet er sich mit seinem ganz eigenen surrealen Humor auch dem Absurden an sich, das als existenzialistisches Spannungsfeld zwischen Mensch und Welt immer besteht. Wow... das war ein schwieriger Satz. Zur Belohnung, dass Sie sich dadurch gequält haben, dürfen Sie jetzt 3 Worte lesen, die süß und witzig klingen: Nibbeln, Schnickschnack, Zabaione. Wer den Spagat zwischen unkonventioneller, intelligenter Stand Up-Comedy und absurder Komik gepaart mit Nonsens schätzt, wird Jan Philipp Zymny lieben.


Kategorie: Sonstiges

Es ist ein Morgen, wie viele andere in der Kneipe „Zum Feuchten Eck". Doch als sich Marianne, Jule und Miezeken nach durchzechter Nacht und ihrem ersten Ausnüchterungsschnaps wieder einigermaßen berappelt haben, bemerken sie voller Schrecken: Ihr geliebtes Etablissement ist vollkommen verwüstet. Umgestürzte Tische und Stühle zeugen von heftigen Auseinandersetzungen ziemlich erhitzter Gemüter, Scherben am Boden von einem exorbitant hohen "Bunte-Wolke“-Konsum. Aber die drei Neuköllner Tresenamazonen haben einen Filmriss: Wie konnten Oligarchen-Olga und Selters-Krause derart aneinander geraten, dass sogar Mariannes Versöhnungs-Schnäpperken nicht mehr half? Was macht eine Wasserflasche - so völlig ohne Alkohol - auf dem heiligen Tresen? Und warum wurde selbst das Erinnerungsfoto von Pudel Karl-Otto schamlos ramponiert?! Back im Feuchten Eck: Die drei Neuköllner Urgesteine Marianne Koschlewski, Jule und Miezeken stellen sich in ihrer Jubiläums-Show ohne großes Gefackel sämtlichen Problemen der Welt. Das Publikum entscheidet jeden Abend neu, welches Thema das "Feuchte Eck" derart in Aufruhr versetzen konnte - und die Perlen werden Neukölln, wie immer, vor dem Untergang bewahren!


Kategorie: Schauspiel

Direkt zum Inhalt NEWSLETTER SPIELPLANHAUSSERVICEVERMIETUNG PATRICK SIEGFRIED ZIMMER MEMORIES I–X ist der erste Teil einer musikalischen Dekalogie des Universaldilettanten Patrick Siegfried Zimmer. Angelegt auf 30 Jahre, alle 3 Jahre 10 Tagebucheinträge. So ist des Künstlers Plan, »gesetzt den Fall, dass ich mindestens 70 Jahre alt werden darf und mich weder die Inspiration noch der Lebenswille verlassen werden.« Erweitern kann man dann ja immer noch. Patrick Siegfried Zimmer erschien 2003 unter dem Pseudonym finn. mit dem Album Expose Yourself To Lower Education erstmals auf der Bildfläche. Sofort mit durchschlagendem Erfolg, nicht nur in Deutschland. Mit Ólafur Arnalds war er 2008 auf Europatournee, beim legendären Jazzfestival in Montreux trat er 2009 zusammen mit Stephan Eicher (früher Grauzone, heute einer der bekanntesten Chansonniers des französischen Sprachraums) und dem Schriftsteller Philippe Djian (Betty Blue) auf und spielte diverse Konzerte mit José Gonzáles. Thomas Winkler schrieb damals in der ZEIT: »Der Wahlhamburger Patrick Siegfried Zimmer alias finn. macht, radikaler als alle anderen, da weiter, wo Cat Stevens einst sein Werk verrichtete […] Er lebt das Weiche und Nachgiebige aus, setzt verdrängte und vergessene Gefühle frei, er träufelt Balsam auf geschundene Seelen und lässt die Welt generös in sein Innerstes blicken.« Das Projekt finn. war nie nur Musik. Es war eine Identität, ein Gesamtkunstwerk, konsequent durchgestaltet über die öffentliche Person, die Plattencover, das Merchandise. Schließlich ist Zimmer nebenbei auch noch diplomierter Designer. Es folgten noch drei weitere Alben, die das Genre des elektro-akustischen Low-Fi-Pop definierten (Thaddeus Herrmann in de:bug: »Nur wenige schaffen es, wie finn. aus Hamburg durch Nicht- Außergewöhnliches so außergewöhnlich zu sein, Großartigkeit im Kleinen, nur durch Stimme, Gitarre, Synthie und Drumcomputer zu vermitteln und dabei alle anderen klammheimlich in die Tasche zu stecken.«). 2011 verabschiedete sich finn. mit dem grandiosen Cover-Album I Wish I Was Someone Else fürs Erste aus der Musikszene. Gründe sind immer vielfältig. Getriebenheit, ennui, Lust auf Neues. Oder wie er selbst seine damalige Lage zusammenfasst: »Ich war so leer wie eine Kneipe an Heiligabend um 20 Uhr.« Die nächsten Jahre verbrachte er damit, als aus der Zeit gefallener Hagestolz die Öffnungszeiten Hamburger Bars auszudehnen und an Filmprojekten zu arbeiten. Bei den meisten anderen wären diese Projekte irgendwo zwischen Rumspinn- und Planungsphase im Sande verlaufen, aber Patrick Siegfried Zimmer zieht so was durch. Mit Freunden sprechen, neue Freunde aus den erwähnten Bars mitbringen, Filmförderung organisieren, Drehbuch schreiben. Und irgendwann fiel 2014 dann im Jenisch-Park die erste Klappe für ANHEDONIA »Narzissmus als Narkose«, in der Hauptrolle & als Co-Regisseur Robert Stadlober, Blixa Bargeld führt den Hund Harry an der Leine und spielt den Erzähler, Dirk von Lowtzow – der mit finn. auch schon eine Coverversion des Klassikers Crying in the Rain aufnahm – spricht den Psychiater Prof. Dr. Young, und der Filmproduzent & Freibank- Musikverleger Klaus Maeck (u. a. Gegen die Wand, Fraktus, Soulkitchen) öffnet symbolisch das Tor. 2017 legte Zimmer das Kurzfilm-Sequel RÜDIGER »Ausstieg als Aufstieg« nach, in dem Flo Fernandez noch einmal in seine Rolle des gleichnamigen Butlers aus ANHEDONIA schlüpft. Die Aufnahmen für MEMORIES I–X begannen 2011, zunächst ohne konkreten Plan. Patrick Siegfried Zimmer nahm sporadisch Songskizzen auf, nur Gitarre und Gesang. Im letzten Jahr kam ihm die Idee, diese Stücke als Tagebuch zusammenzufassen und zu veröffentlichen. Und nahezu wöchentlich konnte er mindestens eine weitere Spur präsentieren. Nicht zuletzt die Streicherarrangements der bildenden Künstlerin & Violinistin Ruth May haben die Stücke noch einmal erheblich verändert und um eine Dimension erweitert. Jonas Landerschier, der den meisten eher als »Jones« bekannte Mitstreiter von Jan Delay & Rocko Schamoni, spielte den Flügel ein. Flo Dürrmann (Kante) steuerte diverse Gitarrenstimmen und Rainer Sell (Kante/The Notwist) Posaunenklänge bei. Die aus finn.-Tagen vertraute künstlerische Handschrift ist auf MEMORIES I–X eindeutig erkennbar, aber das neue Album ist üppiger, reifer und gelassener. Eine Nähe zu Roddy Frame, Roy Harper, Leonard Cohen, Lee Hazlewood oder Ron Sexsmith lässt sich erahnen. Der Name finn. gehört inzwischen zu einer anderen Zeit, einem anderen Ich. »Mit MEMORIES I–X bin ich dem Album, das ich immer machen wollte, wieder ein Stück näher gekommen«, sagt Patrick Siegfried Zimmer. »Ich bin das Album nicht als Musiker angegangen, der Vorgang war für mich tatsächlich wie das Schreiben eines Tagebuchs, in dem ich meinen Liebeskummer, meine Angst und meine Freude versucht habe zu verarbeiten und für mich selbst greifbar zu machen.« In den Tagebucheinträgen aus den letzten 8 Jahren geht es um verflossene und gegenwärtige Liebe, um Verzweiflung, Euphorie, Existenzsorgen, Älter- und Erwachsenwerden. Letztlich geht es, wie eigentlich imme, um die Liebe und den Tod, die ewigen Themen.


Kategorie: Konzert

Man weiß nicht, wer mehr zu bedauern ist, der Jammerlappen oder die, die er naß macht – während sich zeitgenössischer Deutschpop in der Exaltierung von Emotionen gefällt, verlegt Sebastian Krämer sich aufs Gegenteil: beispielhafte Contenance als Umzäunung beispielloser Abgründe. Vergnügte Elegien (ein Genre, das zu diesem Zweck eigens erfunden werden mußte) führen den Beweis: Schlimmes kann durchaus bekömmlich sein – je nachdem, wie man es anrichtet. Die Quellen, aus denen diese etwas anderen Stimmungslieder schöpfen, sind dunkel. Dramatis personae: eine Puppe im Garten, eine Skulptur von Barlach, die Kinder einer geläuterten Hexe im Linienbus, Mops und Bienenstich. Was sich in den Augen dieser Figuren spiegelt wie die Lichter vorbeihuschender Fahrzeuge bei Nacht, erreicht uns nur als dumpfe Ahnung. Mediale Katastrophen verstauben auf Wiedervorlage.- Krämer macht sich seine Sorgen noch selber. Und wie sich das für Sorgen so gehört, ist er noch nicht mit ihnen fertig geworden. Unter der Oberfläche beschwingter Melodien und eleganter Erzählungen schwelen Unheil, Trauer, Verlorenes, Vergebliches. Hobbies: in Kannibalen- Kochrezepten stöbern und alte Deutschklausuren orchestrieren. In den Kommentaren gibt sich Krämer kapriziös, in den Liedern lieblich bis derb. Sein musikalisches Vokabular reicht von Swing bis Wiener Schule. Und je burlesker die Fassade, desto filigraner die Botschaft. Das ist Klagen auf hohem Niveau. Musikalische Begleitung: Tanja Hirschmüller (Klarinette)


Kategorie: Comedy & Kabarett

Seitdem der Star der US-TV-Serie „Nashville“ sich seit dem Ende der sechsten Staffel im Sommer dieses Jahres auf die Musik konzentriert, scheint sich eine zweite Karriere für den 52-Jährigen anzubahnen: Nach seinem erfolgreichen Live-Debüt hierzulande im Juni 2018 in den Medienstädten Berlin, Hamburg und Köln gibt es im Januar 2019 mit einer fünf Termine umfassenden Tour einen großen Nachschlag. Charles Esten tritt dabei in folgenden Städten auf: in Hamburg am 23. Januar 2019 im Docks, in Köln am 25. Januar 2019 in der Kantine, in Hannover am 27. Januar 2019 im Capitol, in Berlin am 28. Januar 2019 im Heimathafen und in München am 29. Januar 2019 in der Muffathalle. Special Guest der Tour ist Roads & Shoes. Der 1965 in Pittsburgh/Pennsylvania geborene Schauspieler ist zuallererst studierter Ökonom. Während seiner Zeit am William And Mary College in Williamsburg/Virginia (bis 1987) ist Charles Esten allerdings auch Mitglied einer populären Band namens N’est Pas. Neben der Musik beginnt er kleine Rollen als Schauspieler anzunehmen, u.a. spielt er in der finalen Staffel von ‚Eine schreckliche nette Familie‘ den Verlobten von Kelly Bundy. Anfang der Neunziger siedelt er nach London über und gehört als Hauptdarsteller Buddy Holly zum Ensemble des Musicals ‚Buddy‘, tritt u.a. vor der Queen auf. 1992 nimmt Esten an der BBC-Comedy-Show ‚Whose Line Is It Anyway?‘ teil, zieht aber 1994 zurück in die Staaten. Dort ist er ab dann in zahlreichen Fernsehserien zu sehen, u. a. in ‚Star Trek: Raumschiff Voyager‘ und ‚Superman – Die Abenteuer von Lois & Clark‘ (beide 1996). In dem Kriminalfilm ‚Mord ohne Erinnerung‘ (1997) spielt er neben Hilary Swank als Ehefrau einen Mann, der im Zustand von Somnambulismus seine Schwiegermutter tötet. In der Dystopie ‚Postman‘ (1997) von und mit Kevin Costner ist er der Ehemann von Abby (Olivia Williams), im Thriller ‚Thirteen Days‘ (2000) ist Esten erneut an der Seite von Kevin Costner zu sehen. Im Filmdrama ‚Save It For Later‘ (2003) spielt er neben Theresa Russell und Craig Sheffer eine größere Rolle. Auch in Serien wie ‚Emergency Room‘, ‚The Office‘, ‚NCIS: Los Angeles‘, ‚The Mentalist‘ oder ‚Jessie‘ wird er eingesetzt. In der Komödie ‚Swing Vote‘ (2008) agiert er ein weiteres Mal neben Oscar-Preisträger Kevin Costner. 2013 nimmt er an der US-Promi-Version von ‚Wer wird Millionär?‘ teil und gewinnt 500.000 Dollar für einen wohltätigen Zweck. Seitdem er 2012 als einer der Hauptcharaktere in dem TV-Drama ‚Nashville‘ als Deacon Claybourne agiert, kann er Schauspielerei und Musik endlich unter einen Hut bringen. Er singt und schreibt zahlreiche Songs selbst, die auch auf den Soundtracks der jeweiligen Staffeln veröffentlicht werden. Mehrere Singles werden Charterfolge: 2012 sind es die Duette „Undermine“ (mit Hayden Panettiere, Platz 35 der Billboard-Country-Charts) und „No One Will Ever Love You“ (mit Connie Britton, Platz 36). 2013 landet „This Town“, sein Duett mit Clare Bowen, auf Platz 41. Der letzte Einstieg gelingt ihm mit „Sanctuary“ (zusammen mit Lennon & Maisy) auf Platz 17. Seit sieben Jahren lebt Esten mit seiner Frau Patsy und den drei Kindern in Nashville, ist ein gern gesehener Gast im dortigen altehrwürdigen Grand Ole Opry House.- dort feiert er im Sommer seinen 100. Auftritt. Im selben Monat wird ihm im amerikanischen TV die Urkunde für seinen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde übergeben. Charles Esten ist seitdem offiziell der Musiker mit den meisten regelmäßig veröffentlichten Singles: Während seiner Aktion „Every Single Friday“ brachte er bis jetzt 54 Singles in 54 Wochen digital auf den Markt. „Ich hatte keine Ahnung, welche Herausforderung dieses Projekt oder wie unglaublich erfüllend es sein würde, oder dass ich etwas über ein Jahr später #EverySingleFriday mit 54 Singles beendet haben würde. Ich hatte natürlich auch überhaupt keine Idee, dass es dafür einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde geben würde.“


Kategorie: Pop


Änderungen vorbehalten! - Angaben ohne Gewähr! - Stand:01.01.19
© Fotos der Vorstellungen: [+][-]
Realsatire Reporterslam(/) JAN PHILIPP ZYMNY(Promo/) Die Rixdorfer Perlen(Verena Eidel/Verena Eidel) PATRICK SIEGFRIED ZIMMER(Caroline Polly Fox/Caroline Polly Fox) SEBASTIAN KRÄMER(Promo/) CHARLES ESTEN(Promo/)

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