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Spielplan für Januar 2019

Leichtfüßiger Auftakt ins neue Jahr: Mit den unterschiedlichsten Rhythmen fordert der neue Generalmusikdirektor Ainārs Rubiķis musikalisch zum Tanz auf. Unterstützt werden er und das Orchester der Komischen Oper Berlin dabei gesanglich von Ensemblemitglied Dominik Köninger und Musicalstar Katharine Mehrling, die auch beschwingt durch das Konzert führt. Von Webers Aufforderung zum Tanz bis Matthew Hindsons Rave-Elation aus dem Jahr 2002, von Figaros menuettartigem »Se vuol ballare« bis zu Paul Abrahams verrücktem »Känguru-Tanz« aus Ball im Savoy – tanzen Sie mit uns ins neue Jahr! Mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart, Hector Berlioz, Jacques Offenbach, Johann Strauss, Emīls Dārziņs, Frederick Loewe, Paul Abraham, Oscar Straus, Igor Strawinsky, Leonard Bernstein, Matthew Hindson und Arturo Márquez


Kategorie: Klassik

It's Nil-time, baby! Bei Pharaonin Cleopatra hängt der Haussegen schief: Palastrevolte, Dürre­katastrophe, Rebellion und Männermangel – Alexandria ist in der Krise. Dagmar Manzel als Cleopatra entführt ins Alte Ägypten, in dem es gewaltig berlinert! Nach  Ball im Savoy  und  Eine Frau, die weiß, was sie will!  zaubern Dirigent Adam Benzwi und Chefregisseur Barrie Kosky einen weiteren absurd-turbulenten Theaterspaß auf die Bühne der Komischen Oper Berlin. Der Nil trocknet aus, in der Ferne drohen römische Heere und obendrein kündigt sich ein Aufstand in den eigenen Reihen an: Cleopatra hat alle Hände voll zu tun und ist noch dazu schlecht gelaunt. Dabei wünscht das schöne Staatsoberhaupt doch nur einen »kleinen ägyptischen Flirt«! So macht sie statt des persischen Prinzen Beladonis mit seiner »kleinen Liebesflöte« prompt den römischen Gesandten Silvius zu ihrem gefügigen Liebhaber. Ob internationale oder intime Beziehungen – die schönste Königin der Welt herrscht eben uneingeschränkt über alle Männer. Das Geheimnis ihrer Macht? Das sind die Perlen der Cleopatra … Mit scharfem Witz und frechen Doppeldeutigkeiten haben Julius Brammer und Alfred Grünwald ihr Libretto für den auch in Berlin erfolgreichen Wiener Oscar Straus gespickt. Im Gewand heiter-frivoler Unterhaltung, mit Musik zwischen Cabaret, Jazz, Spätromantik und einem Schuss Wiener Walzerseligkeit sind Die Perlen der Cleopatra eine pointenreiche Satire auf bürgerlichen Konservativismus und ein hellsichtiger Kommentar zum bereits heraufziehenden politischen Unheil der 1930er Jahre. Über achtzig Jahre nach seiner sensationellen Uraufführung mit der Berliner Theaterlegende Fritzi Massary in der Titelpartie kehrt das Werk mit Dagmar Manzel als Cleopatra auf die Bühne der Komischen Oper Berlin zurück. Die Pyramiden von Gizeh direkt an der Spree! Libretto von Julius Brammer und Alfred Grünwald Im Repertoire seit 3. Dezember 2016


Kategorie: Operette

Künstliche Glatzen, falsches Haar und Elfenohren ... Wie lange dauert es, eine Glatze zu schminken und wohin verschwindet dann die üppige Haarpracht? Womit werden die falschen Bärte angeklebt? Wie lange dauert es, eine Perücke anzufertigen? Woraus besteht Theaterblut und wie schminkt man eine Wunde? Und wer denkt sich überhaupt aus, wie die Sänger*innen zur Vorstellung geschminkt sein sollen? Fernab des Publikumsbereiches erfahren Sie in den Räumlichkeiten der Maske, wie und womit unsere Maskenbildner*innen arbeiten. Begrenzte Teilnehmerzahl! Empfohlen ab 8 Jahren Weitere Informationen oder Gruppenanmeldungen: Komische Oper Berlin Yvonne Trawny Behrenstr. 55-57 10117 Berlin  Telefon: 030 479 974 00 (Callcenter Papagena) Mail:  fuehrungen@komische-oper-berlin.de Veranstaltung teilen Facebook Twitter Spi e l t e r m i n e Zeig' mir mehr! weniger Fr 23.11. Sinfoniekonzert 2: Ainārs Rubiķis und Fazıl Say Fr 23.11. Nachtkonzert 2: One Touch of Genius! Sa 24.11. Candide So 25.11. Kammerkonzert 2: Around Bernstein So 25.11. Lunch Talk So 25.11. On the Waterfront (Die Faust im Nacken) So 25.11. Dinner with Lenny Fr 23.11. 20:00 Sinfoniekonzert 2: Ainārs Rubiķis und Fazıl Say Fr 23.11. 23:00 Nachtkonzert 2: One Touch of Genius! Sa 24.11. 19:30 Candide So 25.11. 11:00 Kammerkonzert 2: Around Bernstein So 25.11. 13:00 Lunch Talk So 25.11. 18:00 On the Waterfront (Die Faust im Nacken) So 25.11. 20:30 Dinner with Lenny Mo 26.11. 19:30 Anatevka Di 27.11. 19:30 Anatevka Mi 28.11. 17:00 Oper & Dinner Mi 28.11. 19:30 Die tote Stadt Do 29.11. 11:00 Der Zauberer von Oz Fr 30.11. 19:30 Cendrillon (Aschenputtel) Sa 01.12. 16:00 Führung


Kategorie: Führung

Künstliche Glatzen, falsches Haar und Elfenohren ... Wie lange dauert es, eine Glatze zu schminken und wohin verschwindet dann die üppige Haarpracht? Womit werden die falschen Bärte angeklebt? Wie lange dauert es, eine Perücke anzufertigen? Woraus besteht Theaterblut und wie schminkt man eine Wunde? Und wer denkt sich überhaupt aus, wie die Sänger*innen zur Vorstellung geschminkt sein sollen? Fernab des Publikumsbereiches erfahren Sie in den Räumlichkeiten der Maske, wie und womit unsere Maskenbildner*innen arbeiten. Begrenzte Teilnehmerzahl! Empfohlen ab 8 Jahren Weitere Informationen oder Gruppenanmeldungen: Komische Oper Berlin Yvonne Trawny Behrenstr. 55-57 10117 Berlin  Telefon: 030 479 974 00 (Callcenter Papagena) Mail:  fuehrungen@komische-oper-berlin.de Veranstaltung teilen Facebook Twitter Spi e l t e r m i n e Zeig' mir mehr! weniger Fr 23.11. Sinfoniekonzert 2: Ainārs Rubiķis und Fazıl Say Fr 23.11. Nachtkonzert 2: One Touch of Genius! Sa 24.11. Candide So 25.11. Kammerkonzert 2: Around Bernstein So 25.11. Lunch Talk So 25.11. On the Waterfront (Die Faust im Nacken) So 25.11. Dinner with Lenny Fr 23.11. 20:00 Sinfoniekonzert 2: Ainārs Rubiķis und Fazıl Say Fr 23.11. 23:00 Nachtkonzert 2: One Touch of Genius! Sa 24.11. 19:30 Candide So 25.11. 11:00 Kammerkonzert 2: Around Bernstein So 25.11. 13:00 Lunch Talk So 25.11. 18:00 On the Waterfront (Die Faust im Nacken) So 25.11. 20:30 Dinner with Lenny Mo 26.11. 19:30 Anatevka Di 27.11. 19:30 Anatevka Mi 28.11. 17:00 Oper & Dinner Mi 28.11. 19:30 Die tote Stadt Do 29.11. 11:00 Der Zauberer von Oz Fr 30.11. 19:30 Cendrillon (Aschenputtel) Sa 01.12. 16:00 Führung


Kategorie: Führung

Max Hopp, zuletzt als Milchmann Tevje gefeiert, ist auch als verschrobener Phonetik-Professor Henry Higgins eine Wucht. An seiner Seite: Musical-Star Katharine Mehrling, die für ihre Darstellung der handfest-schnoddrigen Eliza Doolittle in der Inszenierung von Andreas Homoki den Berliner Publikumspreis »Goldener Vorhang« erhalten hat. Die deutsche Erstaufführung dieses »perfekten Musicals« entfachte 1961 in Berlin hierzulande das bis heute grassierende Musical-Fieber. Professor Henry Higgins, Koryphäe in Sachen Phonetik und leidenschaftlicher Verfechter der reinen Sprache, schließt mit seinem Kollegen Colonel Pickering eine Wette: In nur sechs Monaten will er aus dem prolligen Blumengör Eliza Doolittle eine Lady modellieren, die selbst der König von einer »echte« Dame nicht zu unterscheiden vermag. Und das allein durch den perfekten Schliff ihrer Sprache! Was Higgins auf dem Weg zum Erfolg jedoch vergisst: Eliza ist kein bloßes Versuchsobjekt, sondern ein Mensch mit ganz eigenem Kopf, besonders aber: Gefühlen – mit und ohne Akzent! Der Verfasser der literarischen Vorlage von My Fair Lady , George Bernard Shaw, bezog sich in seiner beißenden Kritik an der rigiden englischen Klassengesellschaft des 19. Jahrhunderts, in der sich der soziale Status eines Menschen einzig an seinem Zungenschlag erkennen ließ, auf den antiken Mythos des Bildhauers Pygmalion , der sich in eine von ihm selbst geschnitzte Traumfrau verliebt. Dass eine in Musik gesetzte Sprechübung – »Es grünt so grün, wenn Spaniens Gärten blühen« – bis heute auf der ganzen Welt als Evergreen gilt, sagt alles über die bezaubernde Kraft von Frederick Loewes unsterblich gewordenen Melodien. nach George Bernard Shaws Pygmalion und dem Film von Gabriel Pascal, Buch und Liedtexte von Alan Jay Lerner Deutsch von Robert Gilbert Im Repertoire seit 28. November 2015 HANDLUNG L'INTRIGUE KONU Von der Herrschaft der Sprache zur Macht der Musik Interview mit Regisseur ANDREAS HOMOKI über den frischen Blick, den Charme der Apparate und die pure Lust an der Musik Gefördert von Veranstaltung teilen Facebook Twitter W a s k o m m t ? Zeig' mir mehr! weniger Fr 23.11. Sinfoniekonzert 2: Ainārs Rubiķis und Fazıl Say Fr 23.11. Nachtkonzert 2: One Touch of Genius! Sa 24.11. Candide So 25.11. Kammerkonzert 2: Around Bernstein So 25.11. Lunch Talk So 25.11. On the Waterfront (Die Faust im Nacken) So 25.11. Dinner with Lenny Fr 23.11. 20:00 Sinfoniekonzert 2: Ainārs Rubiķis und Fazıl Say Fr 23.11. 23:00 Nachtkonzert 2: One Touch of Genius! Sa 24.11. 19:30 Candide So 25.11. 11:00 Kammerkonzert 2: Around Bernstein So 25.11. 13:00 Lunch Talk So 25.11. 18:00 On the Waterfront (Die Faust im Nacken) So 25.11. 20:30 Dinner with Lenny Mo 26.11. 19:30 Anatevka Di 27.11. 19:30 Anatevka Mi 28.11. 17:00 Oper & Dinner Mi 28.11. 19:30 Die tote Stadt Do 29.11. 11:00 Der Zauberer von Oz Fr 30.11. 19:30 Cendrillon (Aschenputtel) Sa 01.12. 16:00 Führung


Kategorie: Oper

»Das ist gewiss der überzeugendste – und am wenigsten klischee­beladene – Fiddler, der vorstellbar ist.« [The New York Times] Barrie Koskys gefeierte Inszenierung des Musicals um den Milchmann Tevje, der im osteuropäischen Schtetl Anatevka mit den jüdischen Traditionen, mit seinem Gott, mit dem Liebes-Eigensinn seiner drei ältesten Töchter und der tragischen Flucht vor Pogromen ringt, verdichtet Schmerz und Freude des Lebens und berührt mit Humor und Menschlichkeit. »So darf man sich also ausgiebig erfreuen an einer Inszenierung, die prächtig unterhält. Wild wird getanzt zum kräftigen Klezmerton, den das Orchester der Komischen Oper anschlägt, angeleitet von Koen Schoots.« [FAZ] »Haben Sie Kinder? – Fünf!« Aus Liebe zur jüdischen Tradition im Sinne jüdischer Tradition: Der arme Milchmann Tevje im osteuropäischen Schtetl Anatevka will seine drei ältesten Töchter, Zeitel, Hodel und Chava, mithilfe der Heiratsvermittlerin Jente an möglichst gutsituierte Bräutigame vermählen. Doch die Mädchen haben eigene Vorstellungen vom Lebensglück … aus Liebe zur Liebe lässt Tevje sie gewähren – und akzeptiert mit Witz und Menschlichkeit alle ihrer Flausen. Fast alle! Im Angesicht antijüdischer Pogrome und im Moment der tragischen Flucht nach Amerika nehmen der Vater und seine von ihm verstoßene Tochter Chava schmerzvoll voneinander Abschied. Das Buch zu Anatevka, im englischen Original Fiddler on the Roof , verfasste Joseph Stein nach Motiven aus den berühmten jiddischen Erzählungen von Scholem Alejchem, die zwischen 1894 und 1916 unter dem Titel Tewje, der Milchmann entstanden. Jerry Bock schuf – mit über 3.000 Aufführungen allein am Broadway – eines der erfolgreichsten, aber auch tragischsten Meisterwerke des Genres. Anatevka schildert Humor und Leid herzergreifender Figuren zwischen Überlebensfreude und Katastrophe in der wahrscheinlich lebensbejahendsten Liebesverwicklungsheiratstragikomödie des 20. Jahrhunderts. Mit ausdrücklicher Genehmigung von Arnold Perl Buch von JOSEPH STEIN Musik von JERRY BOCK Gesangstexte von SHELDON HARNICK Deutsch von Rolf Merz und Gerhard Hagen Produziert für die Bühne in New York von Harold Prince Original-Bühnenproduktion in New York inszeniert und choreographiert von Jerome Robbins


Kategorie: Oper

Theorie trifft auf Unterhaltung und Kunst auf Wissenschaft. Die abendlichen Salongespräche im Foyer der Komischen Oper Berlin sind mittlerweile zu einem festen Bestandteil des Spielplans geworden, der sich großer Beliebtheit erfreut. In vier gemeinsam mit der Schering Stiftung veranstalteten Salons äußern sich renommierte Wissenschaftler*innen zu Themen, die gleichermaßen Wissenschaft und Opernwelt bewegen. So werden in dieser Spielzeit die ästhetischen Grundparameter der Oper – Raum, Körper, Stimme und Energie – nach ihrer gesellschaftlichen, physikalischen oder auch architektonischen Relevanz befragt. Wie immer tragen dabei die variierende Gesprächsdramaturgie und thematisch abgestimmte künstlerische Interventionen zu einer spielerisch-persönlichen Atmosphäre bei, wie sie bereits die Salons des 19. Jahrhunderts prägte. Mit Sänger*innen und Musiker*innen der Komischen Oper Berlin © Jan Windszus Photography © Jan Windszus Photography S a l o n g e sp r äch e 2018/19 Mo, 5. November 2018, 19:30 Uhr Erhebet die Stimme! Von Kehlen, Klängen und Kommunikation Die Stimme verleiht dem Gesagten eine Farbe. Sie lässt uns sprechen, schreien, krächzen, singen und ist natürlich integraler Bestandteil der Kunstform Oper. Zwei kleine Muskelstränge, die sich bei jedem Menschen ähneln. Doch wie funktioniert dieses  lebendige und rätselhafte »Instrument« überhaupt? Und warum kann uns der eine Stimmklang betören, während der andere uns in den Wahnsinn treibt? Warum sind manche von der dramatischen Wagner-Sängerin entzückt, während andere den knarzigen Klang eines Tom Waits bevorzugen? Und »stimmt« es überhaupt, dass nur die lautesten Schreie gehört werden? Wie steht es derzeit um die leisen Stimmen in Politik und Gesellschaft? Muss vielleicht gerade die Oper als Ort der differenzierten und nuancierten Stimmbildung fungieren? Gäste: Prof. Dr. Julia Fischer (Biologin, Primaten- und Verhaltensforscherin), Prof. Dr. Doris Kolesch (Theaterwissenschaftlerin) Moderation: Simon Berger und Sina Dotzert Der Salon ist Teil der Berlin Science Week 2018 Mo, 7. Januar 2019, 19:30 Uhr Lasst es krachen! Salon über unsichtbare Kräfte in der Physik und auf der Bühne Energie auf der Bühne und physikalische Energie scheinen zwei verschiedene Phänomene zu sein. Oder ist die theatrale Energie doch mehr als eine Metapher? Worin genau besteht sie? Was verbindet sie mit ihrer physikalischen Begriffsverwandten? Wie lassen sich diese beiden immateriellen Phänomene überhaupt fassen? Und warum wird der Energiebegriff in unseren Breitengraden fast ausschließlich in Diskursen der Ökonomisierung (Energieverschwendung versus Energiesparen) gebraucht? Helfen womöglich Begriffe wie »Chi«, »Ki«, »Prana« weiter, um dem Geheimnis der Energie auf die Schliche zu kommen? Gäste: Prof. Dr. Klaus Lips (Physiker), Prof. Dr. Barbara Gronau (Theaterwissenschaftlerin) Moderation: Ulrich Lenz und Rainer Simon Mo, 15. April 2019, 19:30 Uhr Platz da! Salon über Raum und Raumgestaltung Die Bühne ist zuerst einmal ein leerer Raum, in dem die unterschiedlichsten Räume und Orte entstehen können – realistische, fantastische, psychologische, symbolische, abstrakte oder aber sehr konkrete. Die nahezu endlosen Gestaltungsmöglichkeiten der Opernbühne rufen ins Bewusstsein, dass jeglicher Raum ein gestaltbarer ist, dass wir auch jenseits der Bühne fantastische Welten schaffen und Utopien realisieren können. Wie könnten diese heute aussehen? In welchen Räumen, in welchen Städten möchten wir leben? Welche Verfahren wenden Bühnenbildner*innen, welche Architekt*innen und welche Stadtplaner*innen an? Und wie wirken sich deren Strategien und Konzepte auf unser Leben aus? Heißt Raum gestalten zugleich auch Gesellschaft gestalten? Anlässlich des 100. Geburtstags des Bauhauses und angesichts diverser Miet-, Wohnraum-, Gentrifizierungs- und Stadtentwicklungsdebatten lohnt es sich, diese alten Fragen neu zu stellen. Denn: Die Revolution geht vom Grundriss aus! Gäste: Klaus Grünberg (Bühnenbildner und Lichtdesigner), Prof. Dr. Susanne Hauser (Kulturwissenschaftlerin) Moderation: Simon Berger und Rainer Simon Mo, 3. Juni 2019, 19:30 Uhr Das haut euch weg! Salon über Körperlichkeit und Körperkult im Theater und im Stadion Oper ohne Körper geht nicht – Fußball ebenso wenig. Auf der Bühne und auf dem Feld singen, spielen, gehen, kriechen und tanzen trainierte Körper – parallel dazu schwitzen, fühlen, denken, wippen, fiebern die Zuschauermassen mit. Was zeichnet die körperliche Erfahrung in der Oper aus? Was zieht so viele Menschen in die Sportstadien? Was verbindet beides mit anderen Aufführungen, Ereignissen und Ritualen? Wie funktioniert kollektives Erleben und wo liegen die Gemeinsamkeiten, wo die Unterschiede zwischen Theater und Stadion im Hinblick auf Emotionen? Seit wann geht es in der Oper so gesittet zu? Wieso singen die Zuschauenden im Stadion mit, in der Oper aber nicht? Und wo lässt es sich schöner jubeln oder weinen? Gäste: Prof. em. Dr. Dr. h. c. Erika Fischer-Lichte (Theaterwissenschaftlerin), Prof. Dr. Christian von Scheve (Soziologe) Moderation: Maximilian Hagemeyer und Sina Dotzert Und hier das Programm auch zum Download! In Kooperation mit Gefördert von U n d s o n st n o ch ... Zeig' mir mehr! weniger Fr 23.11. Sinfoniekonzert 2: Ainārs Rubiķis und Fazıl Say Fr 23.11. Nachtkonzert 2: One Touch of Genius! Sa 24.11. Candide So 25.11. Kammerkonzert 2: Around Bernstein So 25.11. Lunch Talk So 25.11. On the Waterfront (Die Faust im Nacken) So 25.11. Dinner with Lenny Fr 23.11. 20:00 Sinfoniekonzert 2: Ainārs Rubiķis und Fazıl Say Fr 23.11. 23:00 Nachtkonzert 2: One Touch of Genius! Sa 24.11. 19:30 Candide So 25.11. 11:00 Kammerkonzert 2: Around Bernstein So 25.11. 13:00 Lunch Talk So 25.11. 18:00 On the Waterfront (Die Faust im Nacken) So 25.11. 20:30 Dinner with Lenny Mo 26.11. 19:30 Anatevka Di 27.11. 19:30 Anatevka Mi 28.11. 17:00 Oper & Dinner Mi 28.11. 19:30 Die tote Stadt Do 29.11. 11:00 Der Zauberer von Oz Fr 30.11. 19:30 Cendrillon (Aschenputtel) Sa 01.12. 16:00 Führung


Kategorie: Spezial

Nach dem durchschlagenden Erfolg seiner von aller Patina befreiten  West Side Story  präsentiert Barrie Kosky mit  Candide  ein weniger bekanntes Werk Leonard Bernsteins und wird darin unterstützt von einer ganzen Reihe außergewöhnlicher Sängerdarsteller*innen wie dem bayreuth-erprobten Bariton Franz Hawlata, dem bereits in  Castor et Pollux sowie in Semele bejubelten englischen Tenor Allan Clayton, Publikumsliebling Nicole Chevalier und der weltberühmten Mezzosopranistin Anne Sofie von Otter. Barrie Kosky, Intendant und Chefregisseur der Komischen Oper Berlin über die vielen Deutungsmöglichkeiten von Candide und die kraftvolle Verbindung von Bernsteins Musik und Voltaires Ironie. Barrie Kosky, Intendant und Chefregisseur der Komischen Oper Berlin über die vielen Deutungsmöglichkeiten von Candide und die kraftvolle Verbindung von Bernsteins Musik und Voltaires Ironie. Knall auf Fall muss der nicht ganz so wohlgeborene Candide nach der Enthüllung seiner Liebe zur edlen Baronesse Kunigunde die geliebte Heimat Westfalen verlassen. Ebenso wie Peer Gynt oder Hans im Glück macht er sich auf eine Reise durch die Welt, angetrieben vom Credo seines Lehrers Pangloss, das da lautet: Die Welt, wie sie ist, ist die einzige, die ist, und folglich auch die bestmögliche. Und obgleich Candide von Westfalen bis Lissabon, von Brasilien bis Venedig nichts begegnet als die haarsträubende Grausamkeit von Natur und Mensch, lässt er sich nicht beirren in seinem Glauben an das Gute und an die Liebe zu Kunigunde. Schließlich darf er sein Herzblatt in die Arme schließen – Ende gut, alles gut? Voltaire, Ikone der französischen Philosophie, schuf 1759 mit seiner satirischen Novelle Candide ou l’Optimisme einen Meilenstein der europäischen Aufklärung. Scharfzüngig, und stets die Wirklichkeit im Blick, kritisierte er die weltbejahenden Lehren deutscher Philosophen wie Gottfried Wilhelm Leibniz und Christian Wolff. Ein außergewöhnlich anspruchsvoller Stoff für ein Musical, der zahlreiche Versionen durchlief, ehe Ende der 1990er Jahre eine Fassung vorlag, die sich ebenso nah am voltaireschen Original orientiert wie sie Bernsteins knackig-spritzige Musik zur Geltung bringt. Bitter-bissig bestechende Unterhaltung mit Anspruch! Buch adaptiert von Hugh Wheeler nach der Novelle Candide ou l’Optimisme von Voltaire In einer neuen Version von John Caird Liedtexte von Richard Wilbur Zusätzliche Liedtexte von Stephen Sondheim, John Latouche, Lillian Hellman, Dorothy Parker und Leonard Bernstein Deutsche Fassung von Martin G. Berger [2017]


Kategorie: Oper

It's Nil-time, baby! Bei Pharaonin Cleopatra hängt der Haussegen schief: Palastrevolte, Dürre­katastrophe, Rebellion und Männermangel – Alexandria ist in der Krise. Dagmar Manzel als Cleopatra entführt ins Alte Ägypten, in dem es gewaltig berlinert! Nach  Ball im Savoy  und  Eine Frau, die weiß, was sie will!  zaubern Dirigent Adam Benzwi und Chefregisseur Barrie Kosky einen weiteren absurd-turbulenten Theaterspaß auf die Bühne der Komischen Oper Berlin. Der Nil trocknet aus, in der Ferne drohen römische Heere und obendrein kündigt sich ein Aufstand in den eigenen Reihen an: Cleopatra hat alle Hände voll zu tun und ist noch dazu schlecht gelaunt. Dabei wünscht das schöne Staatsoberhaupt doch nur einen »kleinen ägyptischen Flirt«! So macht sie statt des persischen Prinzen Beladonis mit seiner »kleinen Liebesflöte« prompt den römischen Gesandten Silvius zu ihrem gefügigen Liebhaber. Ob internationale oder intime Beziehungen – die schönste Königin der Welt herrscht eben uneingeschränkt über alle Männer. Das Geheimnis ihrer Macht? Das sind die Perlen der Cleopatra … Mit scharfem Witz und frechen Doppeldeutigkeiten haben Julius Brammer und Alfred Grünwald ihr Libretto für den auch in Berlin erfolgreichen Wiener Oscar Straus gespickt. Im Gewand heiter-frivoler Unterhaltung, mit Musik zwischen Cabaret, Jazz, Spätromantik und einem Schuss Wiener Walzerseligkeit sind Die Perlen der Cleopatra eine pointenreiche Satire auf bürgerlichen Konservativismus und ein hellsichtiger Kommentar zum bereits heraufziehenden politischen Unheil der 1930er Jahre. Über achtzig Jahre nach seiner sensationellen Uraufführung mit der Berliner Theaterlegende Fritzi Massary in der Titelpartie kehrt das Werk mit Dagmar Manzel als Cleopatra auf die Bühne der Komischen Oper Berlin zurück. Die Pyramiden von Gizeh direkt an der Spree! Libretto von Julius Brammer und Alfred Grünwald Im Repertoire seit 3. Dezember 2016


Kategorie: Operette

Führungen hinter die Kulissen des Opernhauses Wieso ist die Komische Oper Berlin außen so schlicht, während der Zuschauersaal im Inneren im neobarocken Stil errichtet ist? Wie kam es 1947 zur fast schon legendären Gründung der Komischen Oper Berlin und welche Ideen hatte ihr Gründer, Walter Felsenstein? Was bringt die Bühne zum Drehen und wie viele Menschen sind an einer Opern- oder Konzertaufführung beteiligt? Diese und viele weitere Fragen zur Geschichte und zum täglichen Opernbetrieb werden bei einem Blick hinter die Kulissen beantwortet. Fachkundig geführt von Yvonne Trawny gehen die Besucher*innen vom Foyer in den Zuschauerraum, erleben Unterbühne und Orchestergraben – und natürlich die Bühne, auf der das technische Einrichten der abendlichen Vorstellung aus nächster Nähe beobachtet werden kann. Begrenzte Teilnehmerzahl! Empfohlen für Besucher ab 8 Jahren Weitere Informationen oder Gruppenanmeldungen: Komische Oper Berlin Yvonne Trawny Behrenstr. 55-57 10117 Berlin  Telefon: 030 479 974 00 (Callcenter Papagena) Mail:  fuehrungen@komische-oper-berlin.de Veranstaltung teilen Facebook Twitter Spi e l t e r m i n e Zeig' mir mehr! weniger Fr 23.11. Sinfoniekonzert 2: Ainārs Rubiķis und Fazıl Say Fr 23.11. Nachtkonzert 2: One Touch of Genius! Sa 24.11. Candide So 25.11. Kammerkonzert 2: Around Bernstein So 25.11. Lunch Talk So 25.11. On the Waterfront (Die Faust im Nacken) So 25.11. Dinner with Lenny Fr 23.11. 20:00 Sinfoniekonzert 2: Ainārs Rubiķis und Fazıl Say Fr 23.11. 23:00 Nachtkonzert 2: One Touch of Genius! Sa 24.11. 19:30 Candide So 25.11. 11:00 Kammerkonzert 2: Around Bernstein So 25.11. 13:00 Lunch Talk So 25.11. 18:00 On the Waterfront (Die Faust im Nacken) So 25.11. 20:30 Dinner with Lenny Mo 26.11. 19:30 Anatevka Di 27.11. 19:30 Anatevka Mi 28.11. 17:00 Oper & Dinner Mi 28.11. 19:30 Die tote Stadt Do 29.11. 11:00 Der Zauberer von Oz Fr 30.11. 19:30 Cendrillon (Aschenputtel) Sa 01.12. 16:00 Führung


Kategorie: Führung

Das Dinner startet je zwei Stunden vor dem jeweiligen Vorstellungsbeginn. Der Einlass findet über die Bühnenpforte statt, Behrenstr. 55-57 (die Gasse zwischen The Westin Grand Hotel Berlin und dem Haupteingang der Komischen Oper Berlin). Mit allen Sinnen genießen. In Zusammenarbeit mit der konzeptbar GmbH bietet die Komische Oper Berlin zu ausgewählten Vorstellungen ein kulinarisches Opernvergnügen an: genießen Sie danach in der besonderen Atmosphäre der Opernkantine ein hochkarätiges Drei-Gänge-Menü am festlich gedeckten Tisch, bevor sich auf der Bühne der Vorhang hebt! Häufig kommt der kulinarische Genuss in der Oper viel zu kurz und in einer kurzen Pause versucht man im Gedränge ein Glas Sekt zu ergattern. Mit unserem exzellenten Service geniessen Sie ganz entspannt … Karten für die »Oper & Dinner«-Arrangements sind je nach Verfügbarkeit ab 72 € in den Preisgruppen I–IV erhältlich. Bitte buchen Sie bis mindestens sieben Tage vor dem gewünschten Termin an der Opernkasse Unter den Linden 41 oder telefonisch unter (030) 47 99 74 00. Sie können zwischen Fleisch-, Fisch- und vegetarischem Hauptgericht wählen. Eine Weinbegleitung zum Drei-Gänge-Menü kann für 22 €/Person am jeweiligen Abend unkompliziert beim Service dazu bestellt werden. Das Menü im Detail! Wir bitten um Ihr Verständnis, dass aus technischen Gründen das Oper & Dinner-Arrangement leider nicht online gebucht werden kann. Veranstaltung teilen Facebook Twitter Spielter m i n e Zeig' mir mehr! weniger Fr 23.11. Sinfoniekonzert 2: Ainārs Rubiķis und Fazıl Say Fr 23.11. Nachtkonzert 2: One Touch of Genius! Sa 24.11. Candide So 25.11. Kammerkonzert 2: Around Bernstein So 25.11. Lunch Talk So 25.11. On the Waterfront (Die Faust im Nacken) So 25.11. Dinner with Lenny Fr 23.11. 20:00 Sinfoniekonzert 2: Ainārs Rubiķis und Fazıl Say Fr 23.11. 23:00 Nachtkonzert 2: One Touch of Genius! Sa 24.11. 19:30 Candide So 25.11. 11:00 Kammerkonzert 2: Around Bernstein So 25.11. 13:00 Lunch Talk So 25.11. 18:00 On the Waterfront (Die Faust im Nacken) So 25.11. 20:30 Dinner with Lenny Mo 26.11. 19:30 Anatevka Di 27.11. 19:30 Anatevka Mi 28.11. 17:00 Oper & Dinner Mi 28.11. 19:30 Die tote Stadt Do 29.11. 11:00 Der Zauberer von Oz Fr 30.11. 19:30 Cendrillon (Aschenputtel) Sa 01.12. 16:00 Führung


Kategorie: Spezial

Max Hopp, zuletzt als Milchmann Tevje gefeiert, ist auch als verschrobener Phonetik-Professor Henry Higgins eine Wucht. An seiner Seite: Musical-Star Katharine Mehrling, die für ihre Darstellung der handfest-schnoddrigen Eliza Doolittle in der Inszenierung von Andreas Homoki den Berliner Publikumspreis »Goldener Vorhang« erhalten hat. Die deutsche Erstaufführung dieses »perfekten Musicals« entfachte 1961 in Berlin hierzulande das bis heute grassierende Musical-Fieber. Professor Henry Higgins, Koryphäe in Sachen Phonetik und leidenschaftlicher Verfechter der reinen Sprache, schließt mit seinem Kollegen Colonel Pickering eine Wette: In nur sechs Monaten will er aus dem prolligen Blumengör Eliza Doolittle eine Lady modellieren, die selbst der König von einer »echte« Dame nicht zu unterscheiden vermag. Und das allein durch den perfekten Schliff ihrer Sprache! Was Higgins auf dem Weg zum Erfolg jedoch vergisst: Eliza ist kein bloßes Versuchsobjekt, sondern ein Mensch mit ganz eigenem Kopf, besonders aber: Gefühlen – mit und ohne Akzent! Der Verfasser der literarischen Vorlage von My Fair Lady , George Bernard Shaw, bezog sich in seiner beißenden Kritik an der rigiden englischen Klassengesellschaft des 19. Jahrhunderts, in der sich der soziale Status eines Menschen einzig an seinem Zungenschlag erkennen ließ, auf den antiken Mythos des Bildhauers Pygmalion , der sich in eine von ihm selbst geschnitzte Traumfrau verliebt. Dass eine in Musik gesetzte Sprechübung – »Es grünt so grün, wenn Spaniens Gärten blühen« – bis heute auf der ganzen Welt als Evergreen gilt, sagt alles über die bezaubernde Kraft von Frederick Loewes unsterblich gewordenen Melodien. nach George Bernard Shaws Pygmalion und dem Film von Gabriel Pascal, Buch und Liedtexte von Alan Jay Lerner Deutsch von Robert Gilbert Im Repertoire seit 28. November 2015 HANDLUNG L'INTRIGUE KONU Von der Herrschaft der Sprache zur Macht der Musik Interview mit Regisseur ANDREAS HOMOKI über den frischen Blick, den Charme der Apparate und die pure Lust an der Musik Gefördert von Veranstaltung teilen Facebook Twitter W a s k o m m t ? Zeig' mir mehr! weniger Fr 23.11. Sinfoniekonzert 2: Ainārs Rubiķis und Fazıl Say Fr 23.11. Nachtkonzert 2: One Touch of Genius! Sa 24.11. Candide So 25.11. Kammerkonzert 2: Around Bernstein So 25.11. Lunch Talk So 25.11. On the Waterfront (Die Faust im Nacken) So 25.11. Dinner with Lenny Fr 23.11. 20:00 Sinfoniekonzert 2: Ainārs Rubiķis und Fazıl Say Fr 23.11. 23:00 Nachtkonzert 2: One Touch of Genius! Sa 24.11. 19:30 Candide So 25.11. 11:00 Kammerkonzert 2: Around Bernstein So 25.11. 13:00 Lunch Talk So 25.11. 18:00 On the Waterfront (Die Faust im Nacken) So 25.11. 20:30 Dinner with Lenny Mo 26.11. 19:30 Anatevka Di 27.11. 19:30 Anatevka Mi 28.11. 17:00 Oper & Dinner Mi 28.11. 19:30 Die tote Stadt Do 29.11. 11:00 Der Zauberer von Oz Fr 30.11. 19:30 Cendrillon (Aschenputtel) Sa 01.12. 16:00 Führung


Kategorie: Oper

Zwei Wochen vor der aktuellen Premiere (Aufgepasst: Es gibt wenige Ausnahmen!) laden die produktionsbetreuenden Dramaturg*innen zur Mittagsstunde zu einer kostenlosen Einführungsmatinee ins obere Foyer ein. Hier besteht Gelegenheit, schon im Voraus einen tieferen Einblick in Werk und Inszenierung zu gewinnen. Regisseur*in, Dirigent*in, Bühnen- und Kostümbildner*in erläutern Hintergründe zur Produktion und machen neugierig auf die kommende Premiere. Wer mag, kann sich davor auf der kleinen Seite des Foyers beim Opernfrühstück stärken. Hier bietet die Operngastronomie ab 10 Uhr eine reichhaltige Frühstücksauswahl in stimmungsvoller Atmosphäre. (Die Einführungsmatineen sind kostenlos, Speisen und Getränke kostengünstig. Eine Tischreservierung ist unter info@konzeptbar.eu möglich.) Veranstaltung teilen Facebook Twitter Spi e l t e r m i n e Zeig' mir mehr! weniger Fr 23.11. Sinfoniekonzert 2: Ainārs Rubiķis und Fazıl Say Fr 23.11. Nachtkonzert 2: One Touch of Genius! Sa 24.11. Candide So 25.11. Kammerkonzert 2: Around Bernstein So 25.11. Lunch Talk So 25.11. On the Waterfront (Die Faust im Nacken) So 25.11. Dinner with Lenny Fr 23.11. 20:00 Sinfoniekonzert 2: Ainārs Rubiķis und Fazıl Say Fr 23.11. 23:00 Nachtkonzert 2: One Touch of Genius! Sa 24.11. 19:30 Candide So 25.11. 11:00 Kammerkonzert 2: Around Bernstein So 25.11. 13:00 Lunch Talk So 25.11. 18:00 On the Waterfront (Die Faust im Nacken) So 25.11. 20:30 Dinner with Lenny Mo 26.11. 19:30 Anatevka Di 27.11. 19:30 Anatevka Mi 28.11. 17:00 Oper & Dinner Mi 28.11. 19:30 Die tote Stadt Do 29.11. 11:00 Der Zauberer von Oz Fr 30.11. 19:30 Cendrillon (Aschenputtel) Sa 01.12. 16:00 Führung


Kategorie: Spezial

Zwei Wochen vor der aktuellen Premiere (Aufgepasst: Es gibt wenige Ausnahmen!) laden die produktionsbetreuenden Dramaturg*innen zur Mittagsstunde zu einer kostenlosen Einführungsmatinee ins obere Foyer ein. Hier besteht Gelegenheit, schon im Voraus einen tieferen Einblick in Werk und Inszenierung zu gewinnen. Regisseur*in, Dirigent*in, Bühnen- und Kostümbildner*in erläutern Hintergründe zur Produktion und machen neugierig auf die kommende Premiere. Wer mag, kann sich davor auf der kleinen Seite des Foyers beim Opernfrühstück stärken. Hier bietet die Operngastronomie ab 10 Uhr eine reichhaltige Frühstücksauswahl in stimmungsvoller Atmosphäre.  Die Einführungsmatineen sind kostenlos, Speisen und Getränke kostengünstig. T e r mi n e So, 16. Sep 2018 Die tote Stadt So, 11. Nov 2018 Candide So, 13. Jan 2019 La Bohème So, 3. Mrz 2019 Poros So, 14. Apr 2019 M - Eine Stadt sucht einen Mörder So, 19. Mai 2019 Roxy und ihr Wunderteam Erzählen sie ihren Freunden von uns! Facebook Twitter


Kategorie: Oper

20 verschiedene Rollen – 2 Darsteller! Dagmar Manzel als Operettendiva Manon Cavallini spielt sowohl deren Verehrer Raoul Severac als auch den Vater ihrer Tochter Lucy. Max Hopp als eben jene Tochter Lucy gibt gleich alle fünf Liebhaber der Cavallini und den Hausfreund Lucys obendrein! Eine ebenso rasante wie atemlose Tour de Force, der das Orchester unter Adam Benzwi mit einem furiosen Feuerwerk an flotten Märschen, stürmischen Walzern und unvergleichlichen Chansons aus der Feder von Oscar Straus ordentlich einheizt. »Nach knapp 90 Minuten fühlt man sich völlig beschwipst von so viel Energie, Geist und Witz.« [Berliner Morgenpost] »Umwerfend. Überwältigend. Überrumpelnd.« [Die Welt] Der Wiener Oscar Straus, in den 1920er und 30er Jahren einer der bekanntesten Operetten- und Filmkomponisten, am Berliner Überbrettl-Kabarett Komponistenkollege von Arnold Schönberg und im amerikanischen Exil auch in Hollywood erfolgreich, schuf in seiner Operette, die 1932 am legendären Metropol-Theater, der heutigen Komischen Oper Berlin, mit Fritzi Massary in der Hauptrolle ihre umjubelte Uraufführung feierte, neben flotten Märschen und stürmischen Walzern so unvergleichliche Chansons wie » Die Sache, die sich Liebe nennt «und »Warum soll eine Frau kein Verhältnis haben? « Sie soll es. Denn eine Frau, die weiß, was sie will! Text von Alfred Grünwald nach Louis Verneuil Im Repertoire seit 30. Januar 2015


Kategorie: Operette

Lyman Frank Baums weltbekannte Märchenerzählung als spannendes, phantasievolles und immer wieder überraschendes Musiktheater für die ganze Familie. Mit jeder Menge Köpfchen, Herz und Mut besteht einer der charmantesten Freundeskreise der Kinderliteratur gefährliche Abenteuer im magischen Reich des Zauberers von Oz. Ein Wirbelsturm über der Steppe von Kansas entführt das Häuschen mitsamt der kleinen Dorothy und ihrem Hündchen Toto in das weit entfernte Land Oz. Hier leben sprechende Mäuse, fliegende Affen, gute und böse Hexen und ein geheimnisvoller Zauberer. Nur er, heißt es, kann Dorothy den Weg zurück nach Kansas zeigen. In ihren Zauberschuhen und in Begleitung ihrer drei merkwürdigen und liebenswerten neuen Freunde macht sich Dorothy auf den Weg zur sagenhaften Smaragdstadt. Wird der Zauberer helfen und tatsächlich die größten Wünsche der vier Freunde erfüllen? Schenkt er der vorlauten Vogelscheuche endlich ein Gehirn, dem Blechmann ein liebendes Herz und dem feigen Löwen den lang ersehnten Mut? Und weiß der Zauberer wirklich einen Weg nach Hause, heim zu Dorothys Onkel und Tante? Auf ihrem Weg zur Smaragdstadt erwarten die Gefährten Prüfungen und große Gefahren, die nur wahre Freunde gemeinsam meistern. Mit Pierangelo Valtinonis  Der Zauberer von Oz  erklingt nach  Pinocchio  und  Die Schneekönigin  bereits zum dritten Mal ein Werk aus der Feder des italienischen Komponisten an der Komischen Oper Berlin – mit Orchesterklängen zwischen Jazz und großer Oper, Kinderchor-Ensembles und wirklich märchenhaften »magischen Momenten«! Kinderoper in deutscher Sprache Basierend auf dem Märchen The Wonderful Wizard of Oz von Lyman Frank Baum Libretto von Paolo Madron Deutsche Textfassung von Hanna Francesconi


Kategorie: Oper

»Das ist gewiss der überzeugendste – und am wenigsten klischee­beladene – Fiddler, der vorstellbar ist.« [The New York Times] Barrie Koskys gefeierte Inszenierung des Musicals um den Milchmann Tevje, der im osteuropäischen Schtetl Anatevka mit den jüdischen Traditionen, mit seinem Gott, mit dem Liebes-Eigensinn seiner drei ältesten Töchter und der tragischen Flucht vor Pogromen ringt, verdichtet Schmerz und Freude des Lebens und berührt mit Humor und Menschlichkeit. »So darf man sich also ausgiebig erfreuen an einer Inszenierung, die prächtig unterhält. Wild wird getanzt zum kräftigen Klezmerton, den das Orchester der Komischen Oper anschlägt, angeleitet von Koen Schoots.« [FAZ] »Haben Sie Kinder? – Fünf!« Aus Liebe zur jüdischen Tradition im Sinne jüdischer Tradition: Der arme Milchmann Tevje im osteuropäischen Schtetl Anatevka will seine drei ältesten Töchter, Zeitel, Hodel und Chava, mithilfe der Heiratsvermittlerin Jente an möglichst gutsituierte Bräutigame vermählen. Doch die Mädchen haben eigene Vorstellungen vom Lebensglück … aus Liebe zur Liebe lässt Tevje sie gewähren – und akzeptiert mit Witz und Menschlichkeit alle ihrer Flausen. Fast alle! Im Angesicht antijüdischer Pogrome und im Moment der tragischen Flucht nach Amerika nehmen der Vater und seine von ihm verstoßene Tochter Chava schmerzvoll voneinander Abschied. Das Buch zu Anatevka, im englischen Original Fiddler on the Roof , verfasste Joseph Stein nach Motiven aus den berühmten jiddischen Erzählungen von Scholem Alejchem, die zwischen 1894 und 1916 unter dem Titel Tewje, der Milchmann entstanden. Jerry Bock schuf – mit über 3.000 Aufführungen allein am Broadway – eines der erfolgreichsten, aber auch tragischsten Meisterwerke des Genres. Anatevka schildert Humor und Leid herzergreifender Figuren zwischen Überlebensfreude und Katastrophe in der wahrscheinlich lebensbejahendsten Liebesverwicklungsheiratstragikomödie des 20. Jahrhunderts. Mit ausdrücklicher Genehmigung von Arnold Perl Buch von JOSEPH STEIN Musik von JERRY BOCK Gesangstexte von SHELDON HARNICK Deutsch von Rolf Merz und Gerhard Hagen Produziert für die Bühne in New York von Harold Prince Original-Bühnenproduktion in New York inszeniert und choreographiert von Jerome Robbins


Kategorie: Oper

Von der Figurine zum maßgeschneiderten Kostüm Was macht ein Gewandmeister? Wer hilft, wenn während der Vorstellung plötzlich eine Naht reißt? Wie lässt man Stoffe altern? Wie schneidert man einer Meerjungfrau den Fischschwanz? In Spritzmalerei, Fundus und Kostümwerkstatt erleben Sie, wie ein Kostüm entsteht, wer daran beteiligt ist und was vor, während und nach der Vorstellung mit einem Kostüm geschieht. Begrenzte Teilnehmeranzahl! Empfohlen ab 8 Jahren Weitere Informationen oder Gruppenanmeldungen: Komische Oper Berlin Yvonne Trawny Behrenstr. 55-57 10117 Berlin  Telefon: 030 479 974 00 (Callcenter Papagena) Mail:  fuehrungen@komische-oper-berlin.de Veranstaltung teilen Facebook Twitter Spi e l t e r m i n e Zeig' mir mehr! weniger Fr 23.11. Sinfoniekonzert 2: Ainārs Rubiķis und Fazıl Say Fr 23.11. Nachtkonzert 2: One Touch of Genius! Sa 24.11. Candide So 25.11. Kammerkonzert 2: Around Bernstein So 25.11. Lunch Talk So 25.11. On the Waterfront (Die Faust im Nacken) So 25.11. Dinner with Lenny Fr 23.11. 20:00 Sinfoniekonzert 2: Ainārs Rubiķis und Fazıl Say Fr 23.11. 23:00 Nachtkonzert 2: One Touch of Genius! Sa 24.11. 19:30 Candide So 25.11. 11:00 Kammerkonzert 2: Around Bernstein So 25.11. 13:00 Lunch Talk So 25.11. 18:00 On the Waterfront (Die Faust im Nacken) So 25.11. 20:30 Dinner with Lenny Mo 26.11. 19:30 Anatevka Di 27.11. 19:30 Anatevka Mi 28.11. 17:00 Oper & Dinner Mi 28.11. 19:30 Die tote Stadt Do 29.11. 11:00 Der Zauberer von Oz Fr 30.11. 19:30 Cendrillon (Aschenputtel) Sa 01.12. 16:00 Führung


Kategorie: Führung

Max Hopp, zuletzt als Milchmann Tevje gefeiert, ist auch als verschrobener Phonetik-Professor Henry Higgins eine Wucht. An seiner Seite: Musical-Star Katharine Mehrling, die für ihre Darstellung der handfest-schnoddrigen Eliza Doolittle in der Inszenierung von Andreas Homoki den Berliner Publikumspreis »Goldener Vorhang« erhalten hat. Die deutsche Erstaufführung dieses »perfekten Musicals« entfachte 1961 in Berlin hierzulande das bis heute grassierende Musical-Fieber. Professor Henry Higgins, Koryphäe in Sachen Phonetik und leidenschaftlicher Verfechter der reinen Sprache, schließt mit seinem Kollegen Colonel Pickering eine Wette: In nur sechs Monaten will er aus dem prolligen Blumengör Eliza Doolittle eine Lady modellieren, die selbst der König von einer »echte« Dame nicht zu unterscheiden vermag. Und das allein durch den perfekten Schliff ihrer Sprache! Was Higgins auf dem Weg zum Erfolg jedoch vergisst: Eliza ist kein bloßes Versuchsobjekt, sondern ein Mensch mit ganz eigenem Kopf, besonders aber: Gefühlen – mit und ohne Akzent! Der Verfasser der literarischen Vorlage von My Fair Lady , George Bernard Shaw, bezog sich in seiner beißenden Kritik an der rigiden englischen Klassengesellschaft des 19. Jahrhunderts, in der sich der soziale Status eines Menschen einzig an seinem Zungenschlag erkennen ließ, auf den antiken Mythos des Bildhauers Pygmalion , der sich in eine von ihm selbst geschnitzte Traumfrau verliebt. Dass eine in Musik gesetzte Sprechübung – »Es grünt so grün, wenn Spaniens Gärten blühen« – bis heute auf der ganzen Welt als Evergreen gilt, sagt alles über die bezaubernde Kraft von Frederick Loewes unsterblich gewordenen Melodien. nach George Bernard Shaws Pygmalion und dem Film von Gabriel Pascal, Buch und Liedtexte von Alan Jay Lerner Deutsch von Robert Gilbert Im Repertoire seit 28. November 2015 HANDLUNG L'INTRIGUE KONU Von der Herrschaft der Sprache zur Macht der Musik Interview mit Regisseur ANDREAS HOMOKI über den frischen Blick, den Charme der Apparate und die pure Lust an der Musik Gefördert von Veranstaltung teilen Facebook Twitter W a s k o m m t ? Zeig' mir mehr! weniger Fr 23.11. Sinfoniekonzert 2: Ainārs Rubiķis und Fazıl Say Fr 23.11. Nachtkonzert 2: One Touch of Genius! Sa 24.11. Candide So 25.11. Kammerkonzert 2: Around Bernstein So 25.11. Lunch Talk So 25.11. On the Waterfront (Die Faust im Nacken) So 25.11. Dinner with Lenny Fr 23.11. 20:00 Sinfoniekonzert 2: Ainārs Rubiķis und Fazıl Say Fr 23.11. 23:00 Nachtkonzert 2: One Touch of Genius! Sa 24.11. 19:30 Candide So 25.11. 11:00 Kammerkonzert 2: Around Bernstein So 25.11. 13:00 Lunch Talk So 25.11. 18:00 On the Waterfront (Die Faust im Nacken) So 25.11. 20:30 Dinner with Lenny Mo 26.11. 19:30 Anatevka Di 27.11. 19:30 Anatevka Mi 28.11. 17:00 Oper & Dinner Mi 28.11. 19:30 Die tote Stadt Do 29.11. 11:00 Der Zauberer von Oz Fr 30.11. 19:30 Cendrillon (Aschenputtel) Sa 01.12. 16:00 Führung


Kategorie: Oper

ab 4 Jahren Mit Ludwig van Beethovens Sinfonie Nr. 6 Pastorale (2. Satz), Camille Saint-Saëns »Der Kuckuck« aus Der Karneval der Tiere u. a. Tausendsassa Robin ( Robin Poell ) ... © Jan Windszus Photography Tausendsassa Robin ( Robin Poell ) ... © Jan Windszus Photography Musik! Man kann sie nicht sehen, nicht anfassen und nicht riechen, sondern nur hören! Aber eben auch fühlen! In den Kinderkonzerten wird Musik lebendig und sichtbar. Tausendsassa Robin kennt sich aus mit Musik und spielt als Moderator mit dem Orchester der Komischen Oper Berlin, hört sich in die Musik hinein, stellt mutige Fragen, pfeift auf allzuschnelle Erklärungen, geigt manchmal allen seine Meinung und traut sich, gemeinsam mit den Kindern im Publikum die Musik zu entdecken. Erzähl' deinen Freunden von uns! Facebook Twitter


Kategorie: Klassik

It's Nil-time, baby! Bei Pharaonin Cleopatra hängt der Haussegen schief: Palastrevolte, Dürre­katastrophe, Rebellion und Männermangel – Alexandria ist in der Krise. Dagmar Manzel als Cleopatra entführt ins Alte Ägypten, in dem es gewaltig berlinert! Nach  Ball im Savoy  und  Eine Frau, die weiß, was sie will!  zaubern Dirigent Adam Benzwi und Chefregisseur Barrie Kosky einen weiteren absurd-turbulenten Theaterspaß auf die Bühne der Komischen Oper Berlin. Der Nil trocknet aus, in der Ferne drohen römische Heere und obendrein kündigt sich ein Aufstand in den eigenen Reihen an: Cleopatra hat alle Hände voll zu tun und ist noch dazu schlecht gelaunt. Dabei wünscht das schöne Staatsoberhaupt doch nur einen »kleinen ägyptischen Flirt«! So macht sie statt des persischen Prinzen Beladonis mit seiner »kleinen Liebesflöte« prompt den römischen Gesandten Silvius zu ihrem gefügigen Liebhaber. Ob internationale oder intime Beziehungen – die schönste Königin der Welt herrscht eben uneingeschränkt über alle Männer. Das Geheimnis ihrer Macht? Das sind die Perlen der Cleopatra … Mit scharfem Witz und frechen Doppeldeutigkeiten haben Julius Brammer und Alfred Grünwald ihr Libretto für den auch in Berlin erfolgreichen Wiener Oscar Straus gespickt. Im Gewand heiter-frivoler Unterhaltung, mit Musik zwischen Cabaret, Jazz, Spätromantik und einem Schuss Wiener Walzerseligkeit sind Die Perlen der Cleopatra eine pointenreiche Satire auf bürgerlichen Konservativismus und ein hellsichtiger Kommentar zum bereits heraufziehenden politischen Unheil der 1930er Jahre. Über achtzig Jahre nach seiner sensationellen Uraufführung mit der Berliner Theaterlegende Fritzi Massary in der Titelpartie kehrt das Werk mit Dagmar Manzel als Cleopatra auf die Bühne der Komischen Oper Berlin zurück. Die Pyramiden von Gizeh direkt an der Spree! Libretto von Julius Brammer und Alfred Grünwald Im Repertoire seit 3. Dezember 2016


Kategorie: Operette

ab 4 Jahren Mit Ludwig van Beethovens Sinfonie Nr. 6 Pastorale (2. Satz), Camille Saint-Saëns »Der Kuckuck« aus Der Karneval der Tiere u. a. Tausendsassa Robin ( Robin Poell ) ... © Jan Windszus Photography Tausendsassa Robin ( Robin Poell ) ... © Jan Windszus Photography Musik! Man kann sie nicht sehen, nicht anfassen und nicht riechen, sondern nur hören! Aber eben auch fühlen! In den Kinderkonzerten wird Musik lebendig und sichtbar. Tausendsassa Robin kennt sich aus mit Musik und spielt als Moderator mit dem Orchester der Komischen Oper Berlin, hört sich in die Musik hinein, stellt mutige Fragen, pfeift auf allzuschnelle Erklärungen, geigt manchmal allen seine Meinung und traut sich, gemeinsam mit den Kindern im Publikum die Musik zu entdecken. Erzähl' deinen Freunden von uns! Facebook Twitter


Kategorie: Klassik

Welchen Weg nimmt ein Stück Musik, bevor Sie es zu hören bekommen? Wo wird geprobt und wer organisiert die 112 Musiker*innen unseres Orchesters? Welch unverzichtbare Arbeit leistet ein Orchesterwart? Auf der Probebühne und in der Orchesterdirektion erfahren Sie, wie unsere Musiker*innen arbeiten. Im Orchestergraben begegnen Sie am Ende der Führung einem Orchestermitglied mitsamt Instrument und erfahren, was das ganz Besondere an der Arbeit in unserem hauseigenen Orchester ist. Empfohlen für Besucher ab 8 Jahren! Begrenzte Teilnehmerzahl! Weitere Informationen oder Gruppenanmeldungen: Komische Oper Berlin Yvonne Trawny Behrenstr. 55-57 10117 Berlin  Telefon: 030 479 974 00 (Callcenter Papagena) Mail:  fuehrungen@komische-oper-berlin.de Veranstaltung teilen Facebook Twitter Spi e l t e r m i n e Zeig' mir mehr! weniger Fr 23.11. Sinfoniekonzert 2: Ainārs Rubiķis und Fazıl Say Fr 23.11. Nachtkonzert 2: One Touch of Genius! Sa 24.11. Candide So 25.11. Kammerkonzert 2: Around Bernstein So 25.11. Lunch Talk So 25.11. On the Waterfront (Die Faust im Nacken) So 25.11. Dinner with Lenny Fr 23.11. 20:00 Sinfoniekonzert 2: Ainārs Rubiķis und Fazıl Say Fr 23.11. 23:00 Nachtkonzert 2: One Touch of Genius! Sa 24.11. 19:30 Candide So 25.11. 11:00 Kammerkonzert 2: Around Bernstein So 25.11. 13:00 Lunch Talk So 25.11. 18:00 On the Waterfront (Die Faust im Nacken) So 25.11. 20:30 Dinner with Lenny Mo 26.11. 19:30 Anatevka Di 27.11. 19:30 Anatevka Mi 28.11. 17:00 Oper & Dinner Mi 28.11. 19:30 Die tote Stadt Do 29.11. 11:00 Der Zauberer von Oz Fr 30.11. 19:30 Cendrillon (Aschenputtel) Sa 01.12. 16:00 Führung


Kategorie: Führung

Nach dem durchschlagenden Erfolg seiner von aller Patina befreiten  West Side Story  präsentiert Barrie Kosky mit  Candide  ein weniger bekanntes Werk Leonard Bernsteins und wird darin unterstützt von einer ganzen Reihe außergewöhnlicher Sängerdarsteller*innen wie dem bayreuth-erprobten Bariton Franz Hawlata, dem bereits in  Castor et Pollux sowie in Semele bejubelten englischen Tenor Allan Clayton, Publikumsliebling Nicole Chevalier und der weltberühmten Mezzosopranistin Anne Sofie von Otter. Barrie Kosky, Intendant und Chefregisseur der Komischen Oper Berlin über die vielen Deutungsmöglichkeiten von Candide und die kraftvolle Verbindung von Bernsteins Musik und Voltaires Ironie. Barrie Kosky, Intendant und Chefregisseur der Komischen Oper Berlin über die vielen Deutungsmöglichkeiten von Candide und die kraftvolle Verbindung von Bernsteins Musik und Voltaires Ironie. Knall auf Fall muss der nicht ganz so wohlgeborene Candide nach der Enthüllung seiner Liebe zur edlen Baronesse Kunigunde die geliebte Heimat Westfalen verlassen. Ebenso wie Peer Gynt oder Hans im Glück macht er sich auf eine Reise durch die Welt, angetrieben vom Credo seines Lehrers Pangloss, das da lautet: Die Welt, wie sie ist, ist die einzige, die ist, und folglich auch die bestmögliche. Und obgleich Candide von Westfalen bis Lissabon, von Brasilien bis Venedig nichts begegnet als die haarsträubende Grausamkeit von Natur und Mensch, lässt er sich nicht beirren in seinem Glauben an das Gute und an die Liebe zu Kunigunde. Schließlich darf er sein Herzblatt in die Arme schließen – Ende gut, alles gut? Voltaire, Ikone der französischen Philosophie, schuf 1759 mit seiner satirischen Novelle Candide ou l’Optimisme einen Meilenstein der europäischen Aufklärung. Scharfzüngig, und stets die Wirklichkeit im Blick, kritisierte er die weltbejahenden Lehren deutscher Philosophen wie Gottfried Wilhelm Leibniz und Christian Wolff. Ein außergewöhnlich anspruchsvoller Stoff für ein Musical, der zahlreiche Versionen durchlief, ehe Ende der 1990er Jahre eine Fassung vorlag, die sich ebenso nah am voltaireschen Original orientiert wie sie Bernsteins knackig-spritzige Musik zur Geltung bringt. Bitter-bissig bestechende Unterhaltung mit Anspruch! Buch adaptiert von Hugh Wheeler nach der Novelle Candide ou l’Optimisme von Voltaire In einer neuen Version von John Caird Liedtexte von Richard Wilbur Zusätzliche Liedtexte von Stephen Sondheim, John Latouche, Lillian Hellman, Dorothy Parker und Leonard Bernstein Deutsche Fassung von Martin G. Berger [2017]


Kategorie: Oper

Welcher Ort eignet sich besser, um über das innere Leben einer Opernproduktion zu sprechen, als die Herzkammer eines jeden Theaters: die Kantine. Zu ausgewählten Produktionen laden die Dramaturg*innen im Anschluss an die Aufführung in die Kantine der Komischen Oper Berlin ein. Das Publikum hat die Gelegenheit, beim Nachgespräch in Backstage-Atmosphäre mit Beteiligten der Produktion in lockeren Austausch über das gerade Erlebte zu kommen, und ist eingeladen, Fragen zu stellen, Eindrücke zu teilen, Begeisterung zu zeigen oder Kritik zu äußern. Treffpunkt ist nach der jeweiligen Vorstellung das obere Foyer, der Eintritt ist frei, aufgrund begrenzter Teilnehmerzahl werden Platzkarten ausgegeben (Ausgabe der Karten in der Pause im 1. Rang beim Abenddienst). Veranstaltung teilen Facebook Twitter Spi e l t e r m i n e Zeig' mir mehr! weniger Fr 23.11. Sinfoniekonzert 2: Ainārs Rubiķis und Fazıl Say Fr 23.11. Nachtkonzert 2: One Touch of Genius! Sa 24.11. Candide So 25.11. Kammerkonzert 2: Around Bernstein So 25.11. Lunch Talk So 25.11. On the Waterfront (Die Faust im Nacken) So 25.11. Dinner with Lenny Fr 23.11. 20:00 Sinfoniekonzert 2: Ainārs Rubiķis und Fazıl Say Fr 23.11. 23:00 Nachtkonzert 2: One Touch of Genius! Sa 24.11. 19:30 Candide So 25.11. 11:00 Kammerkonzert 2: Around Bernstein So 25.11. 13:00 Lunch Talk So 25.11. 18:00 On the Waterfront (Die Faust im Nacken) So 25.11. 20:30 Dinner with Lenny Mo 26.11. 19:30 Anatevka Di 27.11. 19:30 Anatevka Mi 28.11. 17:00 Oper & Dinner Mi 28.11. 19:30 Die tote Stadt Do 29.11. 11:00 Der Zauberer von Oz Fr 30.11. 19:30 Cendrillon (Aschenputtel) Sa 01.12. 16:00 Führung


Kategorie: Spezial

Führungen hinter die Kulissen des Opernhauses Wieso ist die Komische Oper Berlin außen so schlicht, während der Zuschauersaal im Inneren im neobarocken Stil errichtet ist? Wie kam es 1947 zur fast schon legendären Gründung der Komischen Oper Berlin und welche Ideen hatte ihr Gründer, Walter Felsenstein? Was bringt die Bühne zum Drehen und wie viele Menschen sind an einer Opern- oder Konzertaufführung beteiligt? Diese und viele weitere Fragen zur Geschichte und zum täglichen Opernbetrieb werden bei einem Blick hinter die Kulissen beantwortet. Fachkundig geführt von Yvonne Trawny gehen die Besucher*innen vom Foyer in den Zuschauerraum, erleben Unterbühne und Orchestergraben – und natürlich die Bühne, auf der das technische Einrichten der abendlichen Vorstellung aus nächster Nähe beobachtet werden kann. Begrenzte Teilnehmerzahl! Empfohlen für Besucher ab 8 Jahren Weitere Informationen oder Gruppenanmeldungen: Komische Oper Berlin Yvonne Trawny Behrenstr. 55-57 10117 Berlin  Telefon: 030 479 974 00 (Callcenter Papagena) Mail:  fuehrungen@komische-oper-berlin.de Veranstaltung teilen Facebook Twitter Spi e l t e r m i n e Zeig' mir mehr! weniger Fr 23.11. Sinfoniekonzert 2: Ainārs Rubiķis und Fazıl Say Fr 23.11. Nachtkonzert 2: One Touch of Genius! Sa 24.11. Candide So 25.11. Kammerkonzert 2: Around Bernstein So 25.11. Lunch Talk So 25.11. On the Waterfront (Die Faust im Nacken) So 25.11. Dinner with Lenny Fr 23.11. 20:00 Sinfoniekonzert 2: Ainārs Rubiķis und Fazıl Say Fr 23.11. 23:00 Nachtkonzert 2: One Touch of Genius! Sa 24.11. 19:30 Candide So 25.11. 11:00 Kammerkonzert 2: Around Bernstein So 25.11. 13:00 Lunch Talk So 25.11. 18:00 On the Waterfront (Die Faust im Nacken) So 25.11. 20:30 Dinner with Lenny Mo 26.11. 19:30 Anatevka Di 27.11. 19:30 Anatevka Mi 28.11. 17:00 Oper & Dinner Mi 28.11. 19:30 Die tote Stadt Do 29.11. 11:00 Der Zauberer von Oz Fr 30.11. 19:30 Cendrillon (Aschenputtel) Sa 01.12. 16:00 Führung


Kategorie: Führung

16 Uhr Führung »Blick hinter die Kulissen« 17 Uhr Dinner im Casino im Anschluss Vorstellungsbesuch In Zusammenarbeit mit der Operngastronomie konzeptbar GmbH wird zu ausgewählten Vorstellungen ein kulinarisches Opernvergnügen angeboten: ein Drei-Gänge-Menü am festlich gedeckten Tisch in der besonderen Atmosphäre des Operncasinos, bevor sich auf der Bühne der Vorhang hebt (Beginn jeweils 17 Uhr). Sie wünschen sich als Aperitif noch einen appetitanregenden Blick hinter die Kulissen? Dann buchen Sie Oper & Dinner mit einer Führung (Beginn jeweils 16 Uhr). Karten für die »Oper &.- Dinner«-Arrangements sind je nach Verfügbarkeit ab 72 € in den Preisgruppen I–IV erhältlich. Bitte buchen Sie bis mindestens sieben Tage vor dem gewünschten Termin an der Opernkasse Unter denLinden 41 oder telefonisch unter (030) 47 99 74 00. Sie können zwischen Fleisch-,Fisch- und vegetarischem Hauptgericht wählen. Eine Weinbegleitung zum Drei-Gänge-Menü kann für 22 €/Person am jeweiligen Abend unkompliziert beim Service dazu bestellt werden. Das Menü im Detail! Wir bitten um Ihr Verständnis, dass aus technischen Gründen das Oper & Dinner-Arrangement leider nicht online gebucht werden kann. Veranstaltung teilen Facebook Twitter Spi e l t e r m i n e Zeig' mir mehr! weniger Fr 23.11. Sinfoniekonzert 2: Ainārs Rubiķis und Fazıl Say Fr 23.11. Nachtkonzert 2: One Touch of Genius! Sa 24.11. Candide So 25.11. Kammerkonzert 2: Around Bernstein So 25.11. Lunch Talk So 25.11. On the Waterfront (Die Faust im Nacken) So 25.11. Dinner with Lenny Fr 23.11. 20:00 Sinfoniekonzert 2: Ainārs Rubiķis und Fazıl Say Fr 23.11. 23:00 Nachtkonzert 2: One Touch of Genius! Sa 24.11. 19:30 Candide So 25.11. 11:00 Kammerkonzert 2: Around Bernstein So 25.11. 13:00 Lunch Talk So 25.11. 18:00 On the Waterfront (Die Faust im Nacken) So 25.11. 20:30 Dinner with Lenny Mo 26.11. 19:30 Anatevka Di 27.11. 19:30 Anatevka Mi 28.11. 17:00 Oper & Dinner Mi 28.11. 19:30 Die tote Stadt Do 29.11. 11:00 Der Zauberer von Oz Fr 30.11. 19:30 Cendrillon (Aschenputtel) Sa 01.12. 16:00 Führung


Kategorie: Spezial

Max Hopp, zuletzt als Milchmann Tevje gefeiert, ist auch als verschrobener Phonetik-Professor Henry Higgins eine Wucht. An seiner Seite: Musical-Star Katharine Mehrling, die für ihre Darstellung der handfest-schnoddrigen Eliza Doolittle in der Inszenierung von Andreas Homoki den Berliner Publikumspreis »Goldener Vorhang« erhalten hat. Die deutsche Erstaufführung dieses »perfekten Musicals« entfachte 1961 in Berlin hierzulande das bis heute grassierende Musical-Fieber. Professor Henry Higgins, Koryphäe in Sachen Phonetik und leidenschaftlicher Verfechter der reinen Sprache, schließt mit seinem Kollegen Colonel Pickering eine Wette: In nur sechs Monaten will er aus dem prolligen Blumengör Eliza Doolittle eine Lady modellieren, die selbst der König von einer »echte« Dame nicht zu unterscheiden vermag. Und das allein durch den perfekten Schliff ihrer Sprache! Was Higgins auf dem Weg zum Erfolg jedoch vergisst: Eliza ist kein bloßes Versuchsobjekt, sondern ein Mensch mit ganz eigenem Kopf, besonders aber: Gefühlen – mit und ohne Akzent! Der Verfasser der literarischen Vorlage von My Fair Lady , George Bernard Shaw, bezog sich in seiner beißenden Kritik an der rigiden englischen Klassengesellschaft des 19. Jahrhunderts, in der sich der soziale Status eines Menschen einzig an seinem Zungenschlag erkennen ließ, auf den antiken Mythos des Bildhauers Pygmalion , der sich in eine von ihm selbst geschnitzte Traumfrau verliebt. Dass eine in Musik gesetzte Sprechübung – »Es grünt so grün, wenn Spaniens Gärten blühen« – bis heute auf der ganzen Welt als Evergreen gilt, sagt alles über die bezaubernde Kraft von Frederick Loewes unsterblich gewordenen Melodien. nach George Bernard Shaws Pygmalion und dem Film von Gabriel Pascal, Buch und Liedtexte von Alan Jay Lerner Deutsch von Robert Gilbert Im Repertoire seit 28. November 2015 HANDLUNG L'INTRIGUE KONU Von der Herrschaft der Sprache zur Macht der Musik Interview mit Regisseur ANDREAS HOMOKI über den frischen Blick, den Charme der Apparate und die pure Lust an der Musik Gefördert von Veranstaltung teilen Facebook Twitter W a s k o m m t ? Zeig' mir mehr! weniger Fr 23.11. Sinfoniekonzert 2: Ainārs Rubiķis und Fazıl Say Fr 23.11. Nachtkonzert 2: One Touch of Genius! Sa 24.11. Candide So 25.11. Kammerkonzert 2: Around Bernstein So 25.11. Lunch Talk So 25.11. On the Waterfront (Die Faust im Nacken) So 25.11. Dinner with Lenny Fr 23.11. 20:00 Sinfoniekonzert 2: Ainārs Rubiķis und Fazıl Say Fr 23.11. 23:00 Nachtkonzert 2: One Touch of Genius! Sa 24.11. 19:30 Candide So 25.11. 11:00 Kammerkonzert 2: Around Bernstein So 25.11. 13:00 Lunch Talk So 25.11. 18:00 On the Waterfront (Die Faust im Nacken) So 25.11. 20:30 Dinner with Lenny Mo 26.11. 19:30 Anatevka Di 27.11. 19:30 Anatevka Mi 28.11. 17:00 Oper & Dinner Mi 28.11. 19:30 Die tote Stadt Do 29.11. 11:00 Der Zauberer von Oz Fr 30.11. 19:30 Cendrillon (Aschenputtel) Sa 01.12. 16:00 Führung


Kategorie: Oper

»E come vivo? Vivo!« Barrie Kosky inszeniert mit Giacomo Puccinis Meisterwerk La Bohème ein Schlüsselwerk modernen Lebens im Paris des 19. Jahrhunderts – als Porträt einer Existenz zwischen Kunst, Liebessehnsucht und moderner Vereinzelung im Angesicht des Todes. Unter der musikalischen Leitung von Jordan de Souza wagen Ensemblemitglied Nadja Mchantaf als zerbrechliche Mimì und der junge armenische Tenor Liparit Avetisyan als überschwänglicher Dichter Rodolfo eine der bewegendsten Liebesgeschichten des Musiktheaters. Das Leben ist groß! Und es ist kalt ... am Weihnachtsabend um 1830, im Pariser Quartier Latin. Nicht für die Miete, nicht fürs Feuerholz und nicht fürs Festmahl reicht das Geld der Bohémiens Rodolfo, Marcello, Colline und Schaunard. Zwar sind sie mittellos, doch reich an Lebenslust und im Herzen ganz entflammt: Der Poet Rodolfo liebt Mimì, sein Freund Marcello verfällt, einmal mehr, der schönen Musetta. Die Künstler feiern, streiten, leiden und lieben durch den Winter – bis Rodolfo, aus finanzieller Not und Überforderung, die todkranke Mimì verlässt. Erst im letzten Augenblick realisieren er und die Freunde, welche Geschenke die Liebe und ihr Leben sind … doch es ist zu spät. Ein literarisches Denkmal ist jener zur Mitte des 19. Jahrhunderts entstandene Roman, mit dem der französische Schriftsteller Henri Murger seine Zeit, seine Freunde und sein eigenes Leben im legendären Pariser Künstlerviertel verewigte. Seine Szenen aus dem Leben der Bohème schildern das Leiden, Feiern und Lieben einer frühen Subkultur, deren antibürgerlicher Lebensstil spätestens mit Giacomo Puccinis genialer Bearbeitung des Stoffes für die Opernbühne zum Inbegriff modernen Künstlertums wurde. Die 1896 uraufgeführte Partitur schildert große Gesellschaftsbilder in realistischen Klangfarben, kontrastiert Großstadt-Ensembles mit Momenten zarter Innerlichkeit, die in überwältigenden Gefühlsausbrüchen zu einer bewegenden Allegorie der Kunst, des Lebens und seiner Flüchtigkeit werden. Libretto von Luigi Illica und Giuseppe Giacosa


Kategorie: Oper

»Das ist gewiss der überzeugendste – und am wenigsten klischee­beladene – Fiddler, der vorstellbar ist.« [The New York Times] Barrie Koskys gefeierte Inszenierung des Musicals um den Milchmann Tevje, der im osteuropäischen Schtetl Anatevka mit den jüdischen Traditionen, mit seinem Gott, mit dem Liebes-Eigensinn seiner drei ältesten Töchter und der tragischen Flucht vor Pogromen ringt, verdichtet Schmerz und Freude des Lebens und berührt mit Humor und Menschlichkeit. »So darf man sich also ausgiebig erfreuen an einer Inszenierung, die prächtig unterhält. Wild wird getanzt zum kräftigen Klezmerton, den das Orchester der Komischen Oper anschlägt, angeleitet von Koen Schoots.« [FAZ] »Haben Sie Kinder? – Fünf!« Aus Liebe zur jüdischen Tradition im Sinne jüdischer Tradition: Der arme Milchmann Tevje im osteuropäischen Schtetl Anatevka will seine drei ältesten Töchter, Zeitel, Hodel und Chava, mithilfe der Heiratsvermittlerin Jente an möglichst gutsituierte Bräutigame vermählen. Doch die Mädchen haben eigene Vorstellungen vom Lebensglück … aus Liebe zur Liebe lässt Tevje sie gewähren – und akzeptiert mit Witz und Menschlichkeit alle ihrer Flausen. Fast alle! Im Angesicht antijüdischer Pogrome und im Moment der tragischen Flucht nach Amerika nehmen der Vater und seine von ihm verstoßene Tochter Chava schmerzvoll voneinander Abschied. Das Buch zu Anatevka, im englischen Original Fiddler on the Roof , verfasste Joseph Stein nach Motiven aus den berühmten jiddischen Erzählungen von Scholem Alejchem, die zwischen 1894 und 1916 unter dem Titel Tewje, der Milchmann entstanden. Jerry Bock schuf – mit über 3.000 Aufführungen allein am Broadway – eines der erfolgreichsten, aber auch tragischsten Meisterwerke des Genres. Anatevka schildert Humor und Leid herzergreifender Figuren zwischen Überlebensfreude und Katastrophe in der wahrscheinlich lebensbejahendsten Liebesverwicklungsheiratstragikomödie des 20. Jahrhunderts. Mit ausdrücklicher Genehmigung von Arnold Perl Buch von JOSEPH STEIN Musik von JERRY BOCK Gesangstexte von SHELDON HARNICK Deutsch von Rolf Merz und Gerhard Hagen Produziert für die Bühne in New York von Harold Prince Original-Bühnenproduktion in New York inszeniert und choreographiert von Jerome Robbins


Kategorie: Oper

Max Hopp, zuletzt als Milchmann Tevje gefeiert, ist auch als verschrobener Phonetik-Professor Henry Higgins eine Wucht. An seiner Seite: Musical-Star Katharine Mehrling, die für ihre Darstellung der handfest-schnoddrigen Eliza Doolittle in der Inszenierung von Andreas Homoki den Berliner Publikumspreis »Goldener Vorhang« erhalten hat. Die deutsche Erstaufführung dieses »perfekten Musicals« entfachte 1961 in Berlin hierzulande das bis heute grassierende Musical-Fieber. Professor Henry Higgins, Koryphäe in Sachen Phonetik und leidenschaftlicher Verfechter der reinen Sprache, schließt mit seinem Kollegen Colonel Pickering eine Wette: In nur sechs Monaten will er aus dem prolligen Blumengör Eliza Doolittle eine Lady modellieren, die selbst der König von einer »echte« Dame nicht zu unterscheiden vermag. Und das allein durch den perfekten Schliff ihrer Sprache! Was Higgins auf dem Weg zum Erfolg jedoch vergisst: Eliza ist kein bloßes Versuchsobjekt, sondern ein Mensch mit ganz eigenem Kopf, besonders aber: Gefühlen – mit und ohne Akzent! Der Verfasser der literarischen Vorlage von My Fair Lady , George Bernard Shaw, bezog sich in seiner beißenden Kritik an der rigiden englischen Klassengesellschaft des 19. Jahrhunderts, in der sich der soziale Status eines Menschen einzig an seinem Zungenschlag erkennen ließ, auf den antiken Mythos des Bildhauers Pygmalion , der sich in eine von ihm selbst geschnitzte Traumfrau verliebt. Dass eine in Musik gesetzte Sprechübung – »Es grünt so grün, wenn Spaniens Gärten blühen« – bis heute auf der ganzen Welt als Evergreen gilt, sagt alles über die bezaubernde Kraft von Frederick Loewes unsterblich gewordenen Melodien. nach George Bernard Shaws Pygmalion und dem Film von Gabriel Pascal, Buch und Liedtexte von Alan Jay Lerner Deutsch von Robert Gilbert Im Repertoire seit 28. November 2015 HANDLUNG L'INTRIGUE KONU Von der Herrschaft der Sprache zur Macht der Musik Interview mit Regisseur ANDREAS HOMOKI über den frischen Blick, den Charme der Apparate und die pure Lust an der Musik Gefördert von Veranstaltung teilen Facebook Twitter W a s k o m m t ? Zeig' mir mehr! weniger Fr 23.11. Sinfoniekonzert 2: Ainārs Rubiķis und Fazıl Say Fr 23.11. Nachtkonzert 2: One Touch of Genius! Sa 24.11. Candide So 25.11. Kammerkonzert 2: Around Bernstein So 25.11. Lunch Talk So 25.11. On the Waterfront (Die Faust im Nacken) So 25.11. Dinner with Lenny Fr 23.11. 20:00 Sinfoniekonzert 2: Ainārs Rubiķis und Fazıl Say Fr 23.11. 23:00 Nachtkonzert 2: One Touch of Genius! Sa 24.11. 19:30 Candide So 25.11. 11:00 Kammerkonzert 2: Around Bernstein So 25.11. 13:00 Lunch Talk So 25.11. 18:00 On the Waterfront (Die Faust im Nacken) So 25.11. 20:30 Dinner with Lenny Mo 26.11. 19:30 Anatevka Di 27.11. 19:30 Anatevka Mi 28.11. 17:00 Oper & Dinner Mi 28.11. 19:30 Die tote Stadt Do 29.11. 11:00 Der Zauberer von Oz Fr 30.11. 19:30 Cendrillon (Aschenputtel) Sa 01.12. 16:00 Führung


Kategorie: Oper


Änderungen vorbehalten! - Angaben ohne Gewähr! - Stand:23.12.18
© Fotos der Vorstellungen: [+][-]
Neujahrskonzert: Dance!(/) Die Perlen der Cleopatra(Iko Freese / drama-berlin.de/Iko Freese / drama-berlin.de) Führung Spezial Maske(Hanns Joosten/Hanns Joosten) My Fair Lady(Iko Freese / drama-berlin.de/Iko Freese / drama-berlin.de) Anatevka(Monika Rittershaus/Monika Rittershaus) Salon der Komischen Oper Berlin und der Schering Stiftung(/) Candide(Monika Rittershaus/Monika Rittershaus) Führung(/) Oper & Dinner(/) Opernfrühstück(/) Einführungsmatinee(/) Eine Frau, die weiß, was sie will!(Iko Freese / drama-berlin.de/Iko Freese / drama-berlin.de) Der Zauberer von Oz(Jaro Suffner/Jaro Suffner) Führung Spezial Kostüm(Hanns Joosten/Hanns Joosten) Kinderkonzert 3: Ich glaub, ich steh im Wald!(/) Führung Spezial Orchester(/) Nachgefragt!(/) Oper & Dinner mit Führung(/) La Bohème(/)

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