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Spielplan für Januar 2019

Patricia Highsmith, die amerikanische Autorin, die berühmt wurde durch ihre Geschichten um den attraktiven und amoralischen Mörder Tom Ripley, hat sich nach Jahren in Frankreich in ein kleines abgelegenes Schweizer Bergdorf zurückgezogen. Eines Tages steht ein junger ehrgeiziger Verlagsangestellter vor ihrer Tür, um sie zu überreden, einen neuen Ripley-Roman zu schreiben. Erst will sie ihn abwimmeln, aber dann fängt sie an, ihn amüsant zu finden. Es beginnt ein Katz und Maus Spiel, bei dem irgendwann nicht mehr klar ist, wer die Katze und wer die Maus ist. Joanna Murray-Smith ist gegenwärtig die erfolgsreichste australische Autorin, deren Stücke weltweit gespielt werden und sowohl national als auch international mit Preisen ausgezeichnet sind. Zu den in Deutschland bekanntesten gehören „In allen Ehren“ und „Zorn“, die bereits in Berlin und Potsdam gezeigt wurden.


Kategorie: Schauspiel

Patricia Highsmith, die amerikanische Autorin, die berühmt wurde durch ihre Geschichten um den attraktiven und amoralischen Mörder Tom Ripley, hat sich nach Jahren in Frankreich in ein kleines abgelegenes Schweizer Bergdorf zurückgezogen. Eines Tages steht ein junger ehrgeiziger Verlagsangestellter vor ihrer Tür, um sie zu überreden, einen neuen Ripley-Roman zu schreiben. Erst will sie ihn abwimmeln, aber dann fängt sie an, ihn amüsant zu finden. Es beginnt ein Katz und Maus Spiel, bei dem irgendwann nicht mehr klar ist, wer die Katze und wer die Maus ist. Joanna Murray-Smith ist gegenwärtig die erfolgsreichste australische Autorin, deren Stücke weltweit gespielt werden und sowohl national als auch international mit Preisen ausgezeichnet sind. Zu den in Deutschland bekanntesten gehören „In allen Ehren“ und „Zorn“, die bereits in Berlin und Potsdam gezeigt wurden.


Kategorie: Schauspiel

Ein Männerwochenende beginnt mit einem ausgiebigen Abendessen und einer Menge Wein. Axel bezahlt am Ende des Abends überschwänglich und großzügig die Zeche für alle drei Freunde. Am nächsten Tag jedoch bereut er seine Entscheidung und fordert seine Freunde auf, sich an der Rechnung zu beteiligen und ihm je ein Drittel zurückzuzahlen. Von diesem Zeitpunkt an werden die Karten in ihrer langjährigen Freundschaft neu gemischt. Das Treffen entwickelt sich zu einer vollumfänglichen Abrechnung im buchhalterisch besten Sinne der Generation 45+, bei dem jeder Fehler gegen jeden Mangel, und jeder Betrug mit einem gekonnten Gegenschlag verrechnet wird. Um wen und was geht es am Ende eigentlich? Die Komödie bietet einen vergnüglichen und unverhüllten Einblick in über Jahre eingefahrene Freundschaftsstrukturen, Beziehungen und Lebensentwürfe sowie widersprüchliche Charakterzüge und eigenwillige Marotten, die die Endvierziger äußerst wiedererkennbar und einfach menschlich erscheinen lassen.


Kategorie: Schauspiel

Ein Männerwochenende beginnt mit einem ausgiebigen Abendessen und einer Menge Wein. Axel bezahlt am Ende des Abends überschwänglich und großzügig die Zeche für alle drei Freunde. Am nächsten Tag jedoch bereut er seine Entscheidung und fordert seine Freunde auf, sich an der Rechnung zu beteiligen und ihm je ein Drittel zurückzuzahlen. Von diesem Zeitpunkt an werden die Karten in ihrer langjährigen Freundschaft neu gemischt. Das Treffen entwickelt sich zu einer vollumfänglichen Abrechnung im buchhalterisch besten Sinne der Generation 45+, bei dem jeder Fehler gegen jeden Mangel, und jeder Betrug mit einem gekonnten Gegenschlag verrechnet wird. Um wen und was geht es am Ende eigentlich? Die Komödie bietet einen vergnüglichen und unverhüllten Einblick in über Jahre eingefahrene Freundschaftsstrukturen, Beziehungen und Lebensentwürfe sowie widersprüchliche Charakterzüge und eigenwillige Marotten, die die Endvierziger äußerst wiedererkennbar und einfach menschlich erscheinen lassen.


Kategorie: Schauspiel

Die „Känguru-Chroniken“ des Berliner Autors Marc-Uwe Kling sind längst Kult. Inzwischen füllen die Texte um einen Künstler und seinen kommunistischen und Schnapspralinen süchtigen Mitbewohner drei Bände und zählen Fans im ganzen Land. Was mit einer harmlos witzigen Küchenszene beginnt, steigert sich bald zu einem hintersinnigen, episodischen Spiel. Diskussionen über die Inhaltsstoffe von Lidl-Waren gehen über in Konflikte mit den Sozialen Netzwerken münden schließlich in einer anarchischen Auseinandersetzung über Sinn und Unsinn allzu banaler Infos aus dem Internet. Könnte man die Essenz des Hegelschen Gesamtwerkes in eine SMS packen? Allmählich spannen die kurios-lebhaften Debatten den Bogen vom Eierkuchen hin zur Weltrevolution. Wer nix tut, kann schließlich auch nix falsch machen. Oder vielleicht doch?


Kategorie: Schauspiel

Der Wagen ist hin, und die Versicherung hat gekündigt. Denn die 72-jährige Witwe Daisy ist zwar begeisterte Fahrerin, aber die Autos landen immer öfter nicht ganz dort, wohin sie sie zu steuern meinte. Bevor die alte Dame noch weitere Unfälle baut, engagiert ihr Sohn einen Chauffeur. Den auch nicht mehr ganz jungen Hoke. Miss Daisy wütet - wegen der Bevormundung und der Sorge um ihre Unabhängigkeit. Hoke schenkt ihr nichts, sondern begegnet ihrer spitzen Zunge mit frecher Schnauze. Listig steigert er sein Gehalt und steuert jeden Wagen trotz Daisys Landkarten ungerührt ans Ziel. Die ehemalige Grundschullehrerin verpasst ihm dafür einen Alphabetisierungs-Schnellkurs und lernt gleichzeitig seine Hilfsbereitschaft zu schätzen. Ein bezaubernd ungleiches altes Paar – zusammengeschweißt durch gemeinsame Lebenserfahrungen. Zwei völlig unterschiedlich Ausgegrenzte. Das Stück handelt vor allem vom Beginn einer wunderbaren Freundschaft und vom Älterwerden. Es ist ein eher zärtliches als kämpferisches Plädoyer gegen Rassismus und plädiert für Toleranz und Mitmenschlichkeit. Die sich über rund ein Vierteljahrhundert erstreckende Szenenfolge wirft präzise Schlaglichter auf die psychischen und physischen Veränderungen der drei Figuren dieses leisen Kammerspiels. Die 1987 uraufgeführte Tragikomödie wurde 1989 erfolgreich verfilmt und mit vier Oscars prämiert.


Kategorie: Schauspiel

Der Wagen ist hin, und die Versicherung hat gekündigt. Denn die 72-jährige Witwe Daisy ist zwar begeisterte Fahrerin, aber die Autos landen immer öfter nicht ganz dort, wohin sie sie zu steuern meinte. Bevor die alte Dame noch weitere Unfälle baut, engagiert ihr Sohn einen Chauffeur. Den auch nicht mehr ganz jungen Hoke. Miss Daisy wütet - wegen der Bevormundung und der Sorge um ihre Unabhängigkeit. Hoke schenkt ihr nichts, sondern begegnet ihrer spitzen Zunge mit frecher Schnauze. Listig steigert er sein Gehalt und steuert jeden Wagen trotz Daisys Landkarten ungerührt ans Ziel. Die ehemalige Grundschullehrerin verpasst ihm dafür einen Alphabetisierungs-Schnellkurs und lernt gleichzeitig seine Hilfsbereitschaft zu schätzen. Ein bezaubernd ungleiches altes Paar – zusammengeschweißt durch gemeinsame Lebenserfahrungen. Zwei völlig unterschiedlich Ausgegrenzte. Das Stück handelt vor allem vom Beginn einer wunderbaren Freundschaft und vom Älterwerden. Es ist ein eher zärtliches als kämpferisches Plädoyer gegen Rassismus und plädiert für Toleranz und Mitmenschlichkeit. Die sich über rund ein Vierteljahrhundert erstreckende Szenenfolge wirft präzise Schlaglichter auf die psychischen und physischen Veränderungen der drei Figuren dieses leisen Kammerspiels. Die 1987 uraufgeführte Tragikomödie wurde 1989 erfolgreich verfilmt und mit vier Oscars prämiert.


Kategorie: Schauspiel

Marika Rökk – umjubelter Kinderstar, ehrgeizige Tänzerin und Akrobatin, temperamentvolle Sängerin und Schauspielerin und schließlich gefeierter Filmstar. Wie muss ein Mensch sein, der eine so beispiellose Karriere aufzuweisen hat? Die musikalische Reise durch ihre Zeit als Europas größter Revuestar zeigt aber auch die Schattenseiten ihres Lebens wie das Auftritts-Verbot in der Nachkriegszeit. „Ein so spannender wie witzig-unterhaltsamer und hochmusikalischer Bühnenabend“ Berliner Morgenpost


Kategorie: Schauspiel

Marika Rökk – umjubelter Kinderstar, ehrgeizige Tänzerin und Akrobatin, temperamentvolle Sängerin und Schauspielerin und schließlich gefeierter Filmstar. Wie muss ein Mensch sein, der eine so beispiellose Karriere aufzuweisen hat? Die musikalische Reise durch ihre Zeit als Europas größter Revuestar zeigt aber auch die Schattenseiten ihres Lebens wie das Auftritts-Verbot in der Nachkriegszeit. „Ein so spannender wie witzig-unterhaltsamer und hochmusikalischer Bühnenabend“ Berliner Morgenpost


Kategorie: Schauspiel

1836 in Sankt Petersburg uraufgeführt, ist Gogols 'Revisor' die erste russische Gesellschaftkomödie. Die in Form einer Verwechslungskomödie gekleidete Satire über Korruption und Ämtermissbrauch avancierte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zunehmend erfolgreich zum Klassiker. Gogol zeigt eine verfilzte, auf Hierarchien ausgerichtete Gesellschaft zwischen Unterwürfigkeit und Größenwahn, Bestechung und Korruption. Eine vielleicht nicht ideale, an sich aber stabile Gesellschaft wird durch einen Fremden in den Ausnahmezustand versetzt, der eine Dynamik entfacht, die das System zerstört und Dinge ans Tageslicht bringt, die zuvor sorgsam verborgen waren. Wie dünn die Grenze dabei zwischen Tragödie und Komödie ist, zeigt sich auch hier: Wenn Chaos und Konfusion ausbrechen, lässt das Glücksrad die einen fallen und die anderen – zumindest für einen Moment – steigen. John von Düffel hat Gogols Komödie radikal verschlankt und in die Jetztzeit übertragen.


Kategorie: Schauspiel

1836 in Sankt Petersburg uraufgeführt, ist Gogols 'Revisor' die erste russische Gesellschaftkomödie. Die in Form einer Verwechslungskomödie gekleidete Satire über Korruption und Ämtermissbrauch avancierte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zunehmend erfolgreich zum Klassiker. Gogol zeigt eine verfilzte, auf Hierarchien ausgerichtete Gesellschaft zwischen Unterwürfigkeit und Größenwahn, Bestechung und Korruption. Eine vielleicht nicht ideale, an sich aber stabile Gesellschaft wird durch einen Fremden in den Ausnahmezustand versetzt, der eine Dynamik entfacht, die das System zerstört und Dinge ans Tageslicht bringt, die zuvor sorgsam verborgen waren. Wie dünn die Grenze dabei zwischen Tragödie und Komödie ist, zeigt sich auch hier: Wenn Chaos und Konfusion ausbrechen, lässt das Glücksrad die einen fallen und die anderen – zumindest für einen Moment – steigen. John von Düffel hat Gogols Komödie radikal verschlankt und in die Jetztzeit übertragen.


Kategorie: Schauspiel

1836 in Sankt Petersburg uraufgeführt, ist Gogols 'Revisor' die erste russische Gesellschaftkomödie. Die in Form einer Verwechslungskomödie gekleidete Satire über Korruption und Ämtermissbrauch avancierte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zunehmend erfolgreich zum Klassiker. Gogol zeigt eine verfilzte, auf Hierarchien ausgerichtete Gesellschaft zwischen Unterwürfigkeit und Größenwahn, Bestechung und Korruption. Eine vielleicht nicht ideale, an sich aber stabile Gesellschaft wird durch einen Fremden in den Ausnahmezustand versetzt, der eine Dynamik entfacht, die das System zerstört und Dinge ans Tageslicht bringt, die zuvor sorgsam verborgen waren. Wie dünn die Grenze dabei zwischen Tragödie und Komödie ist, zeigt sich auch hier: Wenn Chaos und Konfusion ausbrechen, lässt das Glücksrad die einen fallen und die anderen – zumindest für einen Moment – steigen. John von Düffel hat Gogols Komödie radikal verschlankt und in die Jetztzeit übertragen.


Kategorie: Schauspiel

Die gleichnamige Oper von Tschaikowsky ist ebenso berühmt wie die ihr zugrunde liegende Erzählung. „Schrecklich geweint, als Hermann seinen Geist aufgab“, notierte Tschaikowsky 1890, als er die letzte Szene von „Pique Dame“ vollendet hatte. Dieser Hermann war um ihn „wie ein richtiger, lebender Mensch." Nun ist die russische Erzählung von 1834 erstmals als Schauspiel auf einer Berliner Bühne zu sehen. Der Außenseiter Herman liebt Lisa, die mit dem Fürsten Jelezkij verlobt ist. Herman ist leidenschaftlicher Spieler: Er will alles daran setzen, zu Geld und Ansehen zu kommen, um Lisa zu gewinnen. Als er erfährt, dass die Gräfin, Lisas Großmutter, das Geheimnis dreier Karten kennt, mit denen man immer gewinnt, die Drei, die Sieben, das Ass, setzt er sein ganzes Leben aufs Spiel und das Schicksal nimmt seinen Lauf.


Kategorie: Schauspiel


Änderungen vorbehalten! - Angaben ohne Gewähr! - Stand:01.01.19
© Fotos der Vorstellungen: [+][-]
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