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Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz

Linienstraße 227 - 10178 Berlin

Prater - Kastanienallee 7-9 - 10435 Berlin

Tel (030) 24 065 - 5 / Fax (030) 24 065 642

Januar / Februar / März / April / Mai / Juni / Juli / August / September / Oktober / November / Dezember

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Spielplan für Februar 2018

Spring O my grey hairs! You are truly white as plum blossoms.. Frühling O meine grauen Haare! Wirklich, ihr seid wie Pflaumenblüten weiß. William C. Williams   © Julia Albrecht


Kategorie: Schauspiel

Karten an der Abendkasse


Kategorie: Workshop

Spring O my grey hairs! You are truly white as plum blossoms.. Frühling O meine grauen Haare! Wirklich, ihr seid wie Pflaumenblüten weiß. William C. Williams   © Julia Albrecht


Kategorie: Schauspiel

Zum Preisträger Jochen Winters Gedichte in dem Band Spuren im Unermesslichen (Agora Verlag Berlin 2012) und seine poetischen Aufzeichnungen unter dem Titel Die Glut des Augenblicks (Matthes & Seitz Berlin 2017) sind, wie der Autor schreibt, „zwischen 2001 und 2016 auf dem Ätna entstanden, in intensiver Begegnung mit den Energien und Prozessen, Symmetrien und Normen in Natur und All. Angesichts des erstarrten, plötzlich eruptierenden Magmas zeigt sich, wie tief der Mensch verwoben ist in die komplexen Zusammenhänge elementarer Prozesse, die er jedoch seit Anbruch der Neuzeit im Zuge der wissenschaftlich-technologischen Entwicklung eigenmächtig seinen reduktionistischen und utilitaristischen Zwecken unterwarf. Vor solchem Hintergrund gilt es, das zerstörte oder vergessene Band zwischen Mensch, Natur und All abermals zu knüpfen im Wort, Zeugnis der ursprünglichen Einheit von Idee und Empfindung. Diese Wiederherstellung erscheint umso dringlicher, als die Gegenwart, behaftet mit den Symptomen der Orientierungslosigkeit und des Sinnverlusts, des inneren Vakuums und der Einsamkeit, zum Schauplatz endzeitlicher Katastrophen jeder Art geworden ist. Demgemäß stellen die Texte einen Gegenentwurf dar zu den Aporien der erschöpften Moderne wie auch zu den heillosen Konsequenzen einer ins Virtuelle abgleitenden Wirklichkeit – ein leidenschaftliches Manifest zugunsten radikaler Umbesinnung.“ Jochen Winter, geboren 1957 in Schwetzingen/Baden, lebt als Lyriker, Essayist und Übersetzer in Paris und Sant‘ Alfio/Sizilien. Neben den Gedichtbänden Die diamantene Stunde, Die Inschrift der Erde und Spuren im Unermesslichen (Agora Verlag Berlin) veröffentlichte er Aufsätze zum symbolischen Denken in dem Sammelband Die Zeichen der Natur (Insel Verlag Frankfurt am Main und Leipzig) sowie eine Abhandlung über Giordano Bruno (Parerga Verlag Düsseldorf), deren französische Ausgabe unter dem Titel La création de l’infini. Giordano Bruno et la pensée cosmique (Éditions Calmann-Lévy Paris) erschien. Er erhielt das Jahresstipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung sowie den Ernst-Meister-Preis und ist korrespondierendes Mitglied der Académie européenne de poésie in Luxemburg.


Kategorie: Lesung

„Wir sind zwei Europa“, schreibt 1989 Heiner Müller. „Das eine von Rom, das andre von Byzanz geprägt.“ Berlin markierte einst den geografischen Grenzriss zwischen diesen beiden kulturellen Sphären.- der hat sich inzwischen über den Dnjepr verschoben, dort herrscht jetzt Krieg. „Die Brüder Karamasow“, Fjodor Dostojewskijs als Kriminalgeschichte angelegter letzter großer Roman, blättert polyphon die bis heute in frappierender Weise gültigen weltanschaulichen und philosophischen Stimmen der Systeme in West (Liberalismus) und Ost (Orthodoxie) auf. Es sind die letzten Fragen des Seins, vom Gottmenschen und von der idealen Gesellschaft, denen Dostojewskij anhand des Mordes an der Vaterfigur Fjodor Karamasow und der anschließenden Verdächtigungen der Söhne Dmitri, Iwan und Aljoscha folgt. Motor, um sich immer mehr in einem Labyrinth aus Gefühl und Gesetz zu verstricken, ist nichts Geringeres als die Liebe – hier zur Femme fatale Gruschenka. Dostojewskij ist ein Vertreter der Moderne und weiß, die Liebe braucht das Geld – konkret 3000 Rubel – wie das Feuer die Luft. Frank Castorf fügt seiner Auseinandersetzung mit dem Kosmos Dostojewskij – nach „Dämonen“, „Erniedrigte und Beleidigte“, „Der Idiot“, „Schuld und Sühne“, „Der Spieler“, „Die Wirtin“ – mit „Die Brüder Karamasow“ nun die Interpretation des letzten und gewaltigsten Romans dieses großen russischen Dichters hinzu. Eine Koproduktion der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz mit den Wiener Festwochen Spieldauer: 6 Stunden 15 Minuten, eine Pause


Kategorie: Schauspiel

Wenn einer einen Film über das Weltgeschehen dreht, dann ist es hinderlich, wenn die Protagonisten ständig in die Kamera gucken. Damit genau das nicht passiert, steckt einer seine Kamera einfach in die Handtasche, lässt die Linse rausgucken und dann wird drauflos gefilmt. Oder einer baut eine kleine Kamera, die dann durch ein Knopfloch rausgucken kann. Dann filmt einer die Anderen, mit Heiligenbildchen und Allerweltsgesicht, mit Kaffee und Rosenkränzen. Spionage ist was anderes. Das hier ist mehr Gesellschaftsstudie. „01000011 01110101 01100010 01100001 01101100 01101001 01100010 01110010 01100101!“, hat Mutter geschrieben.


Kategorie: Schauspiel

Wenn Sie sich für die Geschichte des Hauses, seine Architektur oder theaterästhetische Entwicklung oder für die technischen Gegebenheiten der Volksbühne interessieren, führen wir Sie gerne durch das Haus. Wir bieten eine ca. 90minütige Führung für Interessierte (3,- Euro) und Gruppen (Preise auf Anfrage) mit einem versierten Kenner des Hauses, Theaterspezialisten und Bühnenmeister i.R. an. Karten für 3,- Euro nur direkt an der Kasse!


Kategorie: Führung

„Wir sind zwei Europa“, schreibt 1989 Heiner Müller. „Das eine von Rom, das andre von Byzanz geprägt.“ Berlin markierte einst den geografischen Grenzriss zwischen diesen beiden kulturellen Sphären.- der hat sich inzwischen über den Dnjepr verschoben, dort herrscht jetzt Krieg. „Die Brüder Karamasow“, Fjodor Dostojewskijs als Kriminalgeschichte angelegter letzter großer Roman, blättert polyphon die bis heute in frappierender Weise gültigen weltanschaulichen und philosophischen Stimmen der Systeme in West (Liberalismus) und Ost (Orthodoxie) auf. Es sind die letzten Fragen des Seins, vom Gottmenschen und von der idealen Gesellschaft, denen Dostojewskij anhand des Mordes an der Vaterfigur Fjodor Karamasow und der anschließenden Verdächtigungen der Söhne Dmitri, Iwan und Aljoscha folgt. Motor, um sich immer mehr in einem Labyrinth aus Gefühl und Gesetz zu verstricken, ist nichts Geringeres als die Liebe – hier zur Femme fatale Gruschenka. Dostojewskij ist ein Vertreter der Moderne und weiß, die Liebe braucht das Geld – konkret 3000 Rubel – wie das Feuer die Luft. Frank Castorf fügt seiner Auseinandersetzung mit dem Kosmos Dostojewskij – nach „Dämonen“, „Erniedrigte und Beleidigte“, „Der Idiot“, „Schuld und Sühne“, „Der Spieler“, „Die Wirtin“ – mit „Die Brüder Karamasow“ nun die Interpretation des letzten und gewaltigsten Romans dieses großen russischen Dichters hinzu. Eine Koproduktion der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz mit den Wiener Festwochen Spieldauer: 6 Stunden 15 Minuten, eine Pause


Kategorie: Schauspiel

Wenn einer einen Film über das Weltgeschehen dreht, dann ist es hinderlich, wenn die Protagonisten ständig in die Kamera gucken. Damit genau das nicht passiert, steckt einer seine Kamera einfach in die Handtasche, lässt die Linse rausgucken und dann wird drauflos gefilmt. Oder einer baut eine kleine Kamera, die dann durch ein Knopfloch rausgucken kann. Dann filmt einer die Anderen, mit Heiligenbildchen und Allerweltsgesicht, mit Kaffee und Rosenkränzen. Spionage ist was anderes. Das hier ist mehr Gesellschaftsstudie. „01000011 01110101 01100010 01100001 01101100 01101001 01100010 01110010 01100101!“, hat Mutter geschrieben.


Kategorie: Schauspiel


Kategorie: Spezial

Als Dichter und Puppenspieler Ted Milton zum ersten Mal ein Altsaxophon in die Hand nahm, war das für ihn eine Art Katharsis. Sein kurzzeitiger Saxophon-Lehrer wurde relativ schnell überflüssig und Milton machte sich gemeinsam mit Bruder Jake an den Drums und Kollege Peter Creese an der Gitarre an die Gründung der Band Blurt, die bis heute mehr als 30 LPs in wechselnden Besetzungen veröffentlichte. Blurts Songs sind und waren rau wie eindringlich, sehen Ted Milton mit dem Saxophon in schizophrenen Zügen durch den Raum fahren. Das alles begleitet von schnellen Beats und scharfem Gitarrenspiel, einem minimalistischen Drive, der sich stilistisch unter dem Namen Jazz-Punk manifestierte. Nach fast 30 Jahren auch live immer noch so impulsiv wie bei ihren ersten Gigs. Tickets kosten 17,- Euro.


Kategorie: Jazz

Vor kaum jubiläumswürdigen dreiundzwanzig Jahren erscheinen Christoph Marthaler, Anna Viebrock sowie einige Schweizer Schauspieler und Musiker erstmals am Rosa-Luxemburg-Platz. Dort angekommen verbinden sie sich mit einer Gruppe von Künstlern, die schon längere Zeit vor Ort ist, und an der Volksbühne zuhause. Seitdem hat dieses Ensemble sich immer wieder versammelt. Und verändert. In seltenen Fällen aufgrund höherer Gewalt. Warum das alles an dieser Stelle erwähnt wird? Weil es sich bei Gefühlen und Gesichtern um Volumina handelt, die über enorme Potentiale der Dehnbarkeit verfügen. Diese an das so genannte „lineare Verstreichen von Zeit“ gekoppelten Spannungszunahmen ereignen sich jedoch nur zum Teil im sichtbaren Bereich. Das Meiste breitet sich in inneren Körperregionen aus und drückt heftig gegen Organe, Augäpfel und Trommelfelle. Das ist nicht wirklich schmerzhaft, säht aber so manchen Zweifel angesichts der Frage, ob die anwesenden Gesichter und Gefühle trotz immer noch gut sitzender Originaltextilien vom Ende des 20. Jahrhunderts nicht längst die Besitzer gewechselt haben könnten. Wer von denen, die heute auf dem teilweise renovierten Parkettfußboden einander gegenüberstehen, ist noch aus genau dem gleichem Holz gemacht? Hing der eine oder andere nicht längst in selbst gewählter Begleitung als Gemälde an der Wand? Steckte unentdeckt im Fahrstuhl fest oder war heimlich durch eine Bodenluke abgetaucht? Hermenautiker (eine seltene Form der Seeverkehrsdiagnostik) würden Zusammenkünfte dieser Art nach klassischer Lehrmeinung als „Geisterstunde“ bezeichnen. Für Marthalers Vorsaison-Happening „Bekannte Gefühle, gemischte Gesichter“ müssen die Grenzen strenger Wissenschaft jedoch als erreicht betrachtet werden. Es zählt allein der Glaube. Und der hängt - wie eigentlich immer - von der Verkettung glücklicher Umstände ab. Und das wäre dann wohl auch der einzig vorstellbare Untertitel des Abends: Eine Verkettung glücklicher Umstände von Christoph Marthaler, Anna Viebrock und Ensemble. Spieldauer: 2 Stunden 10 Minuten


Kategorie: Schauspiel

...noch ein wenig dem Ungewissen hinterherjagen Die Autobahn runterfahren und dabei toller Musik zu lauschen gehört doch mit zum Besten was das Leben zu bieten hat, oder? Ich möchte mir auf jeden Fall gleich daraufhin eine Gitarre greifen und einen neuen Song schreiben", schrieb The free wheelin Dirk Darmstaedter vor einem guten Jahr in seinen Blog. Seit 1988 drückt er musikalisch permanent aufs Gas. Man kennt ihn als Sänger der Jeremy Days, die ab Ende der Achtziger ein paar stilvolle Hits vom Kaliber "Brand New Toy" komponierten, man kennt ihn seit 2002 als Chef von tapete records, der Hamburger Independent-Plattenfirma, die er von Null aufbaute und die heute auch internationale Acts beherbergt. Man kennt ihn mit Band als Me and Cassity und natürlich einfach auch als einen der besten Songwriter des Landes, als "one of Germany’s underground pop heroes", wie die New York Times es unlängst einschätzte. Jetzt war die Zeit gekommen, auch mal die Bremse zu benutzen und das neue Album "Before We Leave" zu veröffentlichen. Ein Widerspruch? Na ja... das hier ist die Welt von Dirk Darmstaedter.  Tickets kosten 15,- Euro.


Kategorie: Rock

Mark Chaet lebt seit ca. 20 Jahren in Berlin. Geboren wurde er in der Ostukraine, in Kramatorsk, eine Industriestadt auf ukrainischer Seite des Konfliktgebietes. Auf der anderen Seite, in Donezk, studierte Mark Chaet am Konservatorium die Geige. Im Angesicht des Krieges kehrt er im April 2015 erstmals in seine Heimat zurück, erfährt im Gespräch mit Freunden und Kollegen menschliche, politische und kulturelle Wirklichkeiten. Eine Reise ins Zentrum des Krieges. Eine Reise an die Grenzen westlicher Klischees und medialer Realität. Eine Reise ins Innere der eigenen Vergangenheit und menschlicher Würde. Tickets kosten 12,- Euro bzw. 8,- Euro (ermäßigt).


Kategorie: Literatur

Anne Müller (Cello) Die vielseitig begabte Cellistin Anne Müller, geboren und aufgewachsen in Berlin, studierte klassische Musik bei Prof. Michael Sanderling an der Hanns-Eisler-Hochschule und absolvierte ihr Masterstudium an der Frankfurter Musikhochschule. Neben ihrer Tätigkeit als Orchester-Performerin und Kammermusikerin ist Anne auch im Bereich der populären, zeitgenössischen und experimentellen Musik sehr aktiv. Ausgestattet mit einem Arsenal an Effektpedalen, ist sie gemeinsam mit der dänischen Sängerin und Pianistin Agnes Obel in Europa und der ganzen Welt aufgetreten, interpretiert Werke von Gegenwartskomponisten wie z.B. Paul Frick und spielt immer wieder beeindruckende Solokonzerte, die sich allein um ihr Cello und reduzierte Elektronik ranken. Anne Müller ist auch ein häufiger Gast auf Releases des in London ansässigen NeoklassikLabels Erased Tapes.- Hier findet man sie auf Veröffentlichungen mit den Pianisten Nils Frahm (7Fingers, 2011) und Ólafur Arnalds (Stare, 2012). Ihre eigenen Kompositionen wurden als erste Kollektion 2015 auf Erased Tapes veröffentlicht. Alex Stolze (Violine) "Where to start, if you want to change a system?" Für den ebenfalls klassisch ausgebildeten Alex Stolze steht die Violine im Mittelpunkt seiner Musik. Zerbrechlich, sensibel und mysteriös. Durch gezupfte Rhythmustexturen, den Einsatz seiner Stimme, fragmentarische fieldrecordings und quartett-artige Streicherloops entstehen Beziehungen zwischen recycelten Klanglandschaften. Sein Debut „Mankind Animal“ erschien im September 2016 auf Nonostar Records und wird 2017 durch ein Album gefolgt. Neben seiner Tätigkeit als Solokünstler ist der gebürtige Berliner als Produzent und Violinist im Zentrum der Bands Bodi Bill, Unmap und Dictaphone aktiv und hat mehrere Alben auf den Labels Sonic Pieces und Sinnbus veröffentlicht. Er spielte in fast allen großen Städten Europas sowie in Montreal und New York. Sein Studio hat er mittlerweile in der Nähe der polnisch-deutschen Grenze in einer Ruine aufgebaut, wo er die nötige Konzentration findet, seine einzigartige Musik zu entwickeln.   Sebastian Reynolds (Piano, Electronics) ... ist ein Produzent, Soundkünstler und Multiinstrumentalist aus Oxford, UK. Er kollaborierte mit vielen großen Musikern und Bands und gründete die britischen Kult-acts Keyboard Choir und Braindead Collective. Momentan arbeitet er an seinem Solodebut und wird für einige Konzerte nun gemeinsam mit Anne Müller und Alex Stolze auftreten. Die Aufführungen werden Reynolds atmosphärische, durch Klavier und Elektronik geführte Musik in einer faszinierenden, kollaborativen Weise neu erforschen.   Tickets kosten 16,- Euro.


Kategorie: Kammermusik

Wenn einer einen Film über das Weltgeschehen dreht, dann ist es hinderlich, wenn die Protagonisten ständig in die Kamera gucken. Damit genau das nicht passiert, steckt einer seine Kamera einfach in die Handtasche, lässt die Linse rausgucken und dann wird drauflos gefilmt. Oder einer baut eine kleine Kamera, die dann durch ein Knopfloch rausgucken kann. Dann filmt einer die Anderen, mit Heiligenbildchen und Allerweltsgesicht, mit Kaffee und Rosenkränzen. Spionage ist was anderes. Das hier ist mehr Gesellschaftsstudie. „01000011 01110101 01100010 01100001 01101100 01101001 01100010 01110010 01100101!“, hat Mutter geschrieben.


Kategorie: Schauspiel

Ist der Liberalismus geworden, was Sartre vom Marxismus behauptete: der unüberschreitbare Horizont unserer Zeit? Endlos debattieren Linksliberale mit Liberal-Bürgerlichen, Kulturliberale mit Wirtschaftsliberalen. Mal wird nach mehr Toleranz gerufen, mal nach weniger Steuern, ansonsten gelten die Grundsatzfragen als geklärt. Man will „gegen Rechts“ sein – und verortet sich aus diesem Grund einfach „Links“. Keiner möchte als konservativ auffallen und billigt deswegen jeden dussligen Hype. Jede erlebte Verschlechterung wird geduldet, denn: Wir haben es noch gut, im Reich des kleineren Übels! Guillaume Paoli betrachtet im Gespräch mit kritischen Zeitgenossen die Grenzen dieses Reiches. Der Weg aus dem Konformismus beginnt mit der Aberkennung der Entweder-oder-Linie, Dissidenz wird geprobt.


Kategorie: Vortrag

Für die Premiere von MONOPHONIE vereint der Künstler, DJ und Produzent Phillip Sollmann (Efdemin) drei musikalische Welten in einem Konzert: Zusammen mit dem Ensemble Musikfabrik (Köln) kommen die Instrumente des visionären Komponisten und Instrumentenbauers Harry Partchs (1910 – 1974) nach Berlin und werden um die glockenhaften Klänge der Skulpturen des italoamerikanischen Designers Harry Bertoia (1915-1978) und den schwebenden Drones der Doppel-Sirene des Forschers Hermann von Helmholtz (1821-1894) erweitert. Sollmann, der sich parallel zu seinem Dasein als international aktiver DJ immer auch mit Arbeiten außerhalb der Welt der elektronischen Musik bewegt, beschäftigt sich seit langem mit dem mikrotonalen Kosmos Harry Partchs und dessen Nachfolgern. Dank Heiner Goebbels´ Aufführung von Harry Partchs Hauptwerk "Delusion of the Fury" bei der Ruhrtriennale in Bochum 2013 wurden das einzigartige Instrumentarium von Thomas Meixner originalgetreu kopiert und steht nun dem Ensemble Musikfabrik zur Verfügung. Diese detailgetreuen Nachbauten sind es, die bei Sollmanns Konzert MONOPHONIE  in der Volksbühne zum Einsatz kommen werden. Das einzigartige Spektrum der Instrumente Partchs mit den visuell beeindruckenden Klangschalenbäumen, Glas-Glocken, Monochord-Zittern, und subsonischen Marimbas wird  um die metallischen, mitunter an elektronische Klangerzeuger erinnernden Klänge der Skulpturen Bertoias erweitert. Bei seinen mehrjährigen Recherchen zu diesem Projekt besuchte Phillip Sollmann wiederholt den Sohn Harry Bertoias, Val Bertoia, in Pennsylvania. Schließlich konnte er diesen dafür gewinnen, von Harry Bertoia entwickelte und von Val Bertoia speziell für die Aufführung von MONOPHONIE hergestellte Skulpturen zur Verfügung zu stellen. So treffen in MONOPHONIE die beiden Visionäre Partch und Bertoia, die zeitlebens parallel an ihren Entwürfen arbeiteten, ohne voneinander zu wissen zum ersten Mal in Berlin aufeinander. Hier war auch der Physiologe und Grundlagenforscher Hermann von Helmholtz beheimatet, auf den Partch in seiner wichtigen Schrift "Genesis of a music" immer wieder Bezug nimmt. Die luftbetriebene Doppel-Sirene dieses Forschers, ursprünglich allein zur Demonstration spezifischer akustischer Phänomene gebaut, wurde von Sollmann aus den Kellern der Charité geholt und kommt für MONOPHONIE zum ersten Mal als Musikinstrument zum Einsatz. Gemeinsam mit Michael Kleine (Licht, Erscheinung), Peter Kisur (Gewänder) und Hanna Schwarz (Künstlerische Direktion) werden die ohnehin schon spektakulären Instrumente auf der Bühne in Szene gesetzt. Tickets kosten 22,- Euro bzw. 18,- Euro (ermäßigt).


Kategorie: Neue Musik

M: Wisst ihr, letzten Endes weiß ich immer erst im letzten Moment, was ich sagen will. T: Und? Ich hoffe, es ist jetzt endlich soweit! M: Ja, und wie es immer so ist, erscheint mir jetzt der geeignete Einstieg in einer Frage zu bestehen, die mir erst gestern jemand stellte. Und ich kann sie sogar wörtlich wiederholen. Ist das Nichtverstehen deiner Person ein Symptom? Also im Grunde sagte man mir: Du, ich fand dich ganz toll, aber ich hab nichts verstanden. Spieldauer: 1 Stunde 20 Minuten


Kategorie: Schauspiel

Karten an der Abendkasse


Kategorie: Workshop

Es ist unglaublich schwierig, dafür zu sorgen, dass gesprochen werden kann. Aber es ist nun mal notwendig. Es ist wie bei einer Katze, die sich ihren Platz bereiten muss, die ganzen Rituale, um ihr Territorium abzustecken. Das Faszinierende am Tier ist doch... was ein Tier ausmacht, ist, dass es ein Territorium besitzt. Die Gründung eines Territoriums ist beinahe die Geburt der Kunst: Durch das Markieren eines Territoriums, was nicht nur eine Sache der Säuberung und des Setzens von urinalen Marken ist, sondern eben auch die einer Reihe von Gesten - Stehen und Sitzen eines Tieres. Spieldauer: 1 Stunde


Kategorie: Schauspiel

Judith, die apokryph biblische Heldin in Hebbels Tragödie, will begehrt und geliebt werden, aber es findet sich im frommen Bethulien kein Mann, der ihr gewachsen ist. Alles nur Feiglinge und Schlappschwänze. Holofernes, der heidnische und (fast) allmächtige Usurpator ihres Volkes ist ein anderes Kaliber. Zu ihm fu?hlt sie sich unwiderstehlich hingezogen. Der Feind als Objekt der Begierde. Sie geht zu ihm, um ihn zu lieben und um ihn umzubringen und ihr Volk, das sie verachtet, zu befreien. Ein sehr widerspru?chlicher, todesmutiger Plan. Nur große Liebe und großer Hass machen ihn realisierbar. Sie schläft mit dem Feind und schlägt ihm danach den Kopf ab, „weil ich ihm sonst verfallen wäre“. Das private Motiv ändert nichts an ihrer objektiven Heldenhaftigkeit. Sie hat das Volk vor seiner Unterwerfung durch die Ungläubigen gerettet. Das verlangt Respekt. Auch heute gibt es Kämpfer, die, möglicherweise aus ähnlichen Gru?nden wie Judith, die Ungläubigen, d.h. den Westen ficken wollen. Diese Kämpfer sind fasziniert von dessen Errungenschaften, ihre Drahtzieher lieben Gucci und Versace und sie machen sich die westlichen Technologien, insbesondere die Medientechnologie, zueigen. Wie Judith wollen sie begehrt und geliebt werden. Deshalb ist ihnen, wie der Philosoph Boris Groys neulich an der Volksbu?hne sagte, die Darstellung ihrer Taten, ihre öffentliche Wahrnehmung so wichtig. „Allerdings“, so Groys weiter, „liegt in ihrer Abhängigkeit von den westlichen Medien zugleich schon ihr ku?nftiger Untergang begru?ndet. Ökonomisch, ethisch und gesellschaftspolitisch bieten sie keine Alternativen. Es geht ihnen einzig darum, sich in der Wahrnehmung der Welt einen Platz zu verschaffen.“ Neoliberalistischer und neoislamistischer Fundamentalismus sind vergleichbar in ihrem Dogmatismus und ihrer Ignoranz gegenu?ber der Geschichte, aber besonders in ihrer Spektakelhaftigkeit und in ihrer Medienfixiertheit. Deshalb kann man sogar der unkorrekten Behauptung von Michel Houellebecq zu den ju?ngsten Terroranschlägen in Paris, Gewöhnung und Ignoranz seien der beste Widerstand, etwas abgewinnen. „Nach dem 7. Januar und dem Attentat auf 'Charlie Hebdo'“, sagt Houellebecq, „hing ich zwei Tage vor dem Fernseher. Nach den Attentaten vom 13. November habe ich den Fernseher nicht mal mehr eingeschaltet. Ich habe mich darauf beschränkt, Freunde und Bekannte anzurufen. So gewöhnt man sich. Selbst an Attentate.“ Wir könnten ja schließlich fast alles, was gerade passiert, schon sattsam aus unserer eigenen Geschichte und Literatur kennen. Hebbels „Judith“ ist ein gar nicht so fernes Beispiel aus einer gar nicht so fernen Zeit, als hier in Berlin noch gute Christenmenschen lebten, die kein Problem darin sahen, wenn einem Ungläubigen der Kopf abgeschlagen wurde. Judith denkt, sie habe „die Welt ins Herz gestochen“, als sie Holofernes den Kopf abschlug, aber sie hat mit ihrer Tat nur eine narzisstische Kränkung kompensiert und nebenbei ein Volk, „ihr“ Volk, befreit, das vielleicht gar nicht befreit werden wollte und fu?r das sie keinerlei Sympathien hatte. Carl Hegemann Frank Castorf inszeniert „Judith“ - Eine Tragödie von Friedrich Hebbel. Urauffu?hrung am Königlichen Hof-Theater in Berlin am 6. Juli 1840. Premiere an der Volksbu?hne am Rosa-Luxemburg-Platz am 20. Januar 2016. Spieldauer: 5 Stunden


Kategorie: Schauspiel

Wenn Sie sich für die Geschichte des Hauses, seine Architektur oder theaterästhetische Entwicklung oder für die technischen Gegebenheiten der Volksbühne interessieren, führen wir Sie gerne durch das Haus. Wir bieten eine ca. 90minütige Führung für Interessierte (3,- Euro) und Gruppen (Preise auf Anfrage) mit einem versierten Kenner des Hauses, Theaterspezialisten und Bühnenmeister i.R. an. Karten für 3,- Euro nur direkt an der Kasse!


Kategorie: Führung

Die Beschäftigung mit dem norwegischen Psychogrammatiker Henrik Ibsen ist eine wichtige Konstante im Regieleben von Frank Castorf. Sie spannt einen Bogen über zwei politische Systeme, über das Theater in Ost und West hinweg. Auf die eine ganz bestimmte Ästhetik prägende „Nora“ (1985 Anklam) folgte „Volksfeind“ (1988 Karl-Marx-Stadt), „John Gabriel Borkman“ (1990 Deutsches Theater Berlin) und „Die Frau vom Meer“ (1993 Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz). Mit der Umsetzung von „Baumeister Solness“ greift Frank Castorf nun den Themen-Kosmos Ibsens wieder auf.- verhandelt wird die Existenz zwischen Genialität und Durchschnittlichem, zwischen Widerstand und Konformität, zwischen Wende und Konsensverbleib und immer wieder auch das Baumeisterreich, das die nächste Generation beansprucht. „Was mich und was auch Ibsen interessiert, was von moralisch-ethischer Kontinuität ist: Wie lange bleiben Leute bei der Stange und sagen, wir unterstützen dich, wir sind solidarisch? Und wann kommt etwas, was diese Kontinuität außer Kraft setzt? Also eine Geschichte des Opportunismus. Und die ist schwer durchschaubar. Die kann man nicht mit einfachen Formen, auch nicht mit Mitteln der Satire oder der Groteske darlegen, wie man das aus bestimmten Stücken von Bulgakow, von Majakowski kennt - die Figur des Umfallers aus Berechnung. Das darzustellen, ist ein ganz interessanter Punkt: wie der Opportunismus funktioniert. Wie manchmal Leute ins Entgegengesetzte von dem fallen, was sie noch vor einer Stunde gesagt haben. Das ist ja wie im Zeitraffer.- im Stück sind es Tage, im Leben sind es manchmal Jahre, in bestimmten historischen Abschnitten auch Jahrzehnte. Das war, was mich anfangs an Ibsen interessiert hat. Auch an anderen Stücken, die ich bisher gemacht habe, und dieses Thema zum Gegenstand haben." (Frank Castorf, 1988 im Gespräch mit Stefan Frohmader). Spieldauer: 4 Stunden, eine Pause


Kategorie: Schauspiel


Kategorie: Spezial

I don't necessarily agree with everything I say. Herbert Marshall McLuhan Die Teilnahme an der Konferenz ist abhängig von einer Einladung durch den Vorsitzenden und die beiden ehrenamtlichen Generalsekretäre, die nach Beratung und Empfehlung des Lenkungsausschusses erfolgt. Prinz Bernhard der Niederlande, Oosterbeek Neulich, spät in der Nacht, eigentlich eher ganz früh morgens, im Zwielicht der Tageszeiten, in jener wunderbaren blauen Stunde, starrte der Major, unser weltberühmter Zeitgenosse, Träger des Ordens der Légion d´honneur sowie Nobelpreisträger, aus dem Fenster seines Trailers auf dem Weg von Clearwater, Florida, nach Thakerville, Oklahoma. Erneut und immer wieder auf Achse, dauernd auf der ganzen Welt unterwegs, immer in Bewegung, nur selten Stillstand. Er musste fürchterlich gähnen, das leise Brummen des Motors, das leichte Schaukeln des Wagens, diese ganze Routine, es machte ihn einfach alles nur noch müde. Mittlerweile war er in die Jahre gekommen, sein Kreuz schmerzte, die Finger bereits von Gicht geplagt, die Gedanken rasten immer noch, wie all die Jahre zuvor, in seinem Kopf hin und her und bildeten Zeilen... Er konnte einfach nicht anders. Er nippte an seinem Kaffee und gönnte sich eine frühe Zigarette. Was hatte er eigentlich alles geschafft? Er inhalierte tief, starrte ins Trübe... Gut so, dachte er, und rieb sich den Bart... Ohne wenn und aber! Er nippte an seiner Tasse, doch die war mittlerweile kalt und leer, keine Zigaretten mehr in der Packung, irgend etwas stimmte nicht... Draußen raste die Landschaft an ihm vorbei. Die aufgehende Sonne verfärbte den Himmel über den Weizenfeldern rot. Diese ganze unfassbare Schönheit blieb dann wohl doch für immer unberührt von seinen Gedanken, dachte er, die Häuser, in denen die Menschen schliefen, die Geschäfte, in denen die Waren lagerten, der Asphalt, der jeden Tag viele kleine Schicksale von A nach B führte... All dieses mittelmäßige, verschenkte Leben... mmmhhh mmmhhh... I’m not sleepy and there is no place I’m going to... mmmhhh mmmhh... Take me on a trip upon your magic swirlin’ ship, my senses have been stripped, my hands can’t feel to grip, my toes too numb to step, wait only for my boot heels to be wanderin’... er summte vor sich hin und fühlte plötzlich und unerwartet ein Stechen in seiner Brust. Ein schneller, letzter Blick aus dem Fenster. Alle Farben verschwanden, dann auch das Licht. Ein früher Nachruf! Tickets kosten 8,- Euro bzw. 6,- Euro (ermäßigt).


Kategorie: Improvisationstheater

Man soll aufhören, wenn es am Schönsten ist, sagt der Volksmund, und vielleicht ist das wahr. Nach „der die mann“ und „Apokalypse“ wird Herbert Fritsch seine letzte Arbeit an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz zeigen. Der Künstler Herbert Fritsch, der als Schauspieler, Regisseur und Bühnenbildner die Intendanz von Frank Castorf kontinuierlich begleitet hat, verneigt sich ein letztes Mal mit „PFUSCH“ und zeigt gleichermaßen neue künstlerische Wege auf. Wie Fritsch selbst sagt, entziehe der Zusammenbruch des konventionellen deutschen Pfuschs einer von ihm abgelehnten Geisteshaltung endlich den wirtschaftlichen Boden. Dadurch habe der neue Pfusch die Chance, lebendig zu werden. Fritsch erhebt den Anspruch, den neuen deutschen Spiel-Pfusch und Kunst-Pfusch zu schaffen. Dieser neue Pfusch brauche neue Freiheiten. Freiheit von den branchenüblichen Konventionen. Freiheit von der Beeinflussung durch kommerzielle Partner. Freiheit von der Bevormundung durch Interessengruppen. Fritsch habe von der Produktion des neuen deutschen Pfuschs konkrete geistige, ästhetische, formale und wirtschaftliche Vorstellungen. Er postulierte: Der alte Pfusch ist tot. Ich glaube an den neuen. Spieldauer: 1 Stunde 30 Minuten


Kategorie: Schauspiel

Mit Hanna Schygulla, Gottfried John, Luise Ullrich, Werner Finck und Irm Hermann Tickets kosten 14,- Euro. Der Vorverkauf startet ab dem 6. Februar und nur über die Berlinale-Kassen. Kartenverkauf direkt an der Volksbühne erfolgt nur am Tag der Veranstaltung über die Abendkasse.


Kategorie: Film/Video

Mit Hanna Schygulla, Gottfried John, Luise Ullrich, Werner Finck und Irm Hermann Tickets kosten 14,- Euro. Der Vorverkauf startet ab dem 6. Februar und nur über die Berlinale-Kassen. Kartenverkauf direkt an der Volksbühne erfolgt nur am Tag der Veranstaltung über die Abendkasse.


Kategorie: Film/Video

Mit „Ex-Futur Album“, einer vor über drei Dekaden begonnenen und unfertig in den Abgründen der 80s Experimentalpopszene verschollenen, zukunftsweisenden Ansammlung musikalischer Stimmungen, wurde ein wahres Juwel verträumter Elektronika zu Tage getragen. Die von Crammed Discs Gründer Marc Hollander und der Honeymoon Killers Sängerin Véronique Vincent zwischen 1980-83 aufgenommenen Demos und Mixes wurden teilweise vom Tape geborgen, in ihrer ursprünglichen Form gelassen und nun, Ende 2014 als zeitloses Artefakt auf die Hörerschaft des 21. Jahrhunderts losgelassen. Das ursprünglich als drittes geplante Album von Aksak Maboul, der Band von Marc Hollander, versammelt verspielte Instrumentale und bewegende Arrangements, die dem Werk einen retrofuturistischen Touch geben und wie eine Art Prophezeiung dafür daherkommen, wie sich Musik aus dem Blickwinkel der frühen 80er weiterentwickeln könnte. Neben Vincent (Gesang) und Hollander (Keys, Programmierung, Arrangements, Produktion…) war auch Aksak Maboul Mitglied und Congotronics Produzent Vincent Kenis (Gitarre, Bass etc.) maßgeblich an der Produktion beteiligt, die mit weiteren Gästen wie Tuxedomoon‘s Blaine Reininger auffährt.  Tickets kosten 19,- Euro.


Kategorie: Pop

Zwei Jahre sind nun vergangen, seitdem auf die Debüt-EP „Diamonds“ das erste Album „Soon“ folgte. Das Werk erhielt hervorragende Kritiken, die Band spielte in der Folge weit über 100 Konzerte in ganz Europa und trat bei einigen der wichtigsten Showcase-Festivals Europas auf. Mit dem zweiten Album erweitert das Duo Malky seinen Sound-Entwurf um europäische Folklore, Orchestermusik und Las-Vegas-Coolness. Was auf dem Debüt „Soon“ bereits angedeutet wurde, findet nun mit berauschender Opulenz und kompositorischer Raffinesse zur Vollendung. Ein auf derart souveräne Weise klassisches Songwriter-Album wird man lange suchen müssen – nicht nur in Deutschland. Die erste Single „Lampedusa“ erschien bereits im August. Kein Mensch denkt bei diesem Wort heute noch an weiße Sandstrände. Die Mini-Insel zwischen Sizilien und Tunesien ist vielmehr zu einem Symbol für das tägliche Drama geflüchteter Menschen geworden. Eine Tragik, der sich Daniel Stoyanov (Gesang) und der Produzent und Keyboarder Daniel Vajna durch ein Spiel mit Gegensätzen annehmen. Dramatisch flirrende Streicher eröffnen den Song. Man denkt kurz an Frank Sinatra, ehe eine karge Akustikgitarre übernimmt, zu der sich wiederum eine zweite Gitarre gesellt, die bereits die hochmemorable Hook des Songs andeutet. Dieser schwerelosen Gitarrenmelodie setzen Malky Zeilen wie diese entgegen: »If you don ?t want my soul, at least take my body, Lampedusa.« So wird „Lampedusa“ zu einem wichtigen Statement einer außergewöhnlichen Band. Tickets kosten 20,- Euro bzw. 16,- Euro (ermäßigt).


Kategorie: Rock

Diese philosophische Reihe etabliert die öffentliche (und eher plötzliche als allmähliche) "Verfertigung der Gedanken beim Reden". Steinweg zum Thema PHILOSOPHIE DER ÜBERSTÜRZUNG: "Es gibt Philosophie nur als Überstürzung, als Hals-über-Kopf-Dynamik und Selbstbeschleunigung des denkenden Subjekts. Statt sich in etablierten Gewissheiten einzuschließen, um sich der Stabilität der instituierten Realitäten zu versichern, ist das Subjekt der Philosophie ein Selbstbeschleunigungssubjekt, das sich der elementaren Inkonsistenz der Tatsachenwelt öffnet, um in dieser Öffnung seine eigene Inkonsistenz zu erfahren, die elementare Unruhe (das ontologische Fieber), die es in Atem hält. Philosophie ist atemlose Selbstüberstürzung auf die Inkonsistenz aller Realitäten hin." Tickets kosten 8,- Euro bzw. 6,- Euro (ermäßigt). In Zusammenarbeit mit:


Kategorie: Vortrag


Kategorie: Spezial

Ein Raum. Völlig leer. Kahle Wände. Der Boden Eis. Eine dicke, glatte Eisfläche. Auf dem Eis kleine Babys überall. Sie sind tot! Erstarrt kann ich meinen Atem in der Kälte sehen. Es ist ganz still. Der Boden schwankt. Ganz langsam kippt er nach links. Die kleinen toten Körper rutschen. Klatschen gegen die Wand. BATSCH! Schrecklich! BATSCH! Ich halte mir die Ohren zu. Der Raum kippt nach rechts. BATSCH! Nach links. BATSCH! Nach rechts. Schneller und schneller. BATSCH BATSCH BATSCH! Ich reiße die Augen auf. Sehe nichts. In meinen Ohren der tote Klang der kleinen Körper auf dem kalten Eis… Bille hat einen Traum. Einen Alptraum. 1987 wird die ehemalige Tänzerin der Staatsoper Berlin, Sybille Götschau, zusammen mit ihrem Freund Roger von der Staatssicherheit verhaftet. „Vorbereitung zur Republikflucht“ die Anklage. Flucht aus dem Arbeiter-und-Bauern-Staat war bei Strafe verboten. Nach 555 Tagen endlich freigekauft, durften beide in den Westteil Berlins ausreisen.- hinter den „Antifaschistischen Schutzwall“, der hier der „Eiserne Vorhang“ war. Von ihrem neuen Wohnzimmer aus konnten sie die Bornholmer Brücke in ihrer ehemaligen Heimat sehen. Ein Jahr später, Herbst ‘89, fällt die Mauer. Aber Bille und Roger bleiben Fremde im eigenen Land und es beginnt ein Lauf um Verrat und Ehrlichkeit, um Leben und Tod, der keinen Gewinner kennt. „Tote Babys auf glattem Eis“ erzählt, wie Opfer zu Tätern und Täter zu Opfern werden. Fünf gnadenlose Tage, am Ende gibt es nur Verlierer. Die beiden Autoren Werner Tritzschler und Horst Günter Marx waren von 1984 bis 1985 in der DDR Inhaftiert. Der Vorwurf, in Zusammenhang mit ihren Ausreiseanträgen, lautete "Zusammenschluss zur Verfolgung gesetzwidriger Ziele". In der Theateradaption ihres Drehbuches "Tote Babys auf glattem Eis" verarbeiten sie ihre Erfahrungen und Erlebnisse aus dieser traumatischen Zeit.


Kategorie: Schauspiel

Karten an der Abendkasse


Kategorie: Workshop

Was ist denn hier der Inhalt? Der macht doch überhaupt nichts. Der lässt sich doch nur treiben, nimmt immer den leichtesten Weg. Der Chor hat schon nach fünf Minuten keine Lust mehr auf die Kostüme und die Hauptrolle ist ein opportunistisches Arschloch. Immer mehr Weintrauben steckt er dem Herrn Direktor in den Mund und wäscht seine Geldscheine mit Vanish Gold und sogar Weichspüler. Und dann in der Pause gibt es nur Coca-Cola in Dosen zu kaufen. Cuba Libre!


Kategorie: Schauspiel

Astrid North veröffentlichte im September 2016 ihr zweites Solo-Album mit dem bedeutenden Titel "Precious Ruby". Ein paar weitere Schritte sind getan auf ihrer Suche, auf ihrer Reise in die musikalische Unabhängigkeit, in die Freiheit. Ihr erstes Solo-Album "North" erschien 2012 und ist ein unbeschreibliches Kleinod, das treffend als hinreißend kantig beschrieben wurde. "Precious Ruby" geht neue Wege, entdeckt neue Facetten, einen anderen Sound, ein anderes Gefühl, ist eine andere Ära. Was bleibt ist: Intimität. Roughness. Erdigkeit. Ehrlichkeit. Die Gewichtung hat sich leicht verschoben: etwas weniger roughness trifft es uns mit noch größerer Intimität und Ehrlichkeit. North über das Album: "...10 sehr unterschiedliche Songs, die im Laufe der Zeit mit mir gewachsen sind. Alte und neue Wege prägen für mich dieses Album." Tickets kosten 18,- Euro.


Kategorie: Soul


Kategorie: Spezial

Eine junge amerikanische Künstlerin sieht Blutflecken, die spurlos verschwinden. Ein Kreuzberger Hipster ahnt, dass mit seiner Wohnung etwas nicht stimmt. Den Manager eines Startups plagt ein Fiebertraum, der sich gespenstisch mit vergangenen Begebenheiten deckt. Nichts in Truggestalten ist so, wie es zu sein scheint. An der Oberfläche sieht das Berlin der Gegenwart aus wie der Inbegriff der modernen Metropole. Es ist eine Stadt der Neuankömmlinge, Investoren, Partyhungrigen, in der sich Gruppen vermischen, aber auch gegenseitig verdrängen. Doch zugleich ist dies geschichtsträchtiger Boden.- diese Stadt stand im Zentrum großer historischer Bewegungen, von den gesellschaftlichen Umbrüchen der Kaiserzeit, bis zu den Schrecken des „Dritten Reichs“ und den Verwerfungen des Kalten Kriegs. In sieben Episoden, die sich gegenseitig kommentieren und vervollständigen, werden Menschen des neuen Berlins von der Vergangenheit der Stadt eingeholt. Sie spüren ein unheimliches Nachwirken, ein Flackern auf der Retina, das sich nicht heilen lässt. Manche sehen Unheil kommen, wie der alte Hausmeister, der zu verhindern versucht, dass im Hinterhof Grabungen durchgeführt werden, um einen Spielplatz anzulegen. Andere versuchen, den Phantomen Berlins zu entkommen, sie zu ignorieren, oder mit Alkohol zu verdrängen. Nur einer der Protagonisten ist mutig genug, in den nächtlichen Straßen Berlins auf Geisterjagd zu gehen – nach einem merkwürdigen Wesen, das die Berliner Flughäfen sabotiert. Mit Truggestalten legt der Filmregisseur und Sachbuchautor Rudolph Herzog sein erstes belletristisches Werk vor, ein Berlin-Buch voller Winkelzüge, Absurditäten und düsterer Überraschungen. Tickets kosten 6,- Euro.


Kategorie: Lesung

Fanpost Zitate (Auszug) 2014-2016 Ich weiss nicht, ob ich hier richtig bin, aber lecko mio, ich war am 9. November in Zürich beim Konzert einer Band namens «Bilderbuch». Erste Reihe, links, korallenpinke Sixties-Bluse. Geschlossene Augen, seliges Lächeln. Wie das eben so ist nach einer Marienerscheinung. Ich hörte aus dem Saal die magischen Töne ... alles, was ich noch mitbekam, war ChianTIJUANA! Barolo NEW MEXICO! Lambru................, «ICH MUSS JETZT WEG! DAS IST MEIN SONG!!». Ich hatte Gänsehaut. Und ein bisschen Tränen in den Augen. Diese Leidenschaftlichkeit und Wärme! Das ist musikalisches Tantra, was ihr da praktiziert! Herrgott, ich will OM in Flüssigform, damit ich meinen nackten Körper reinlegen kann in die bodylotionartige, wohlduftende Konsistenz, will mich räkeln in den irisierend-oszillierend perlmuttschimmernden Farben, durch Raum und Zeit gleiten im glitschig-glibberigen Elixier, so lange, bis ich selig lächelnd durch ein Schlupfloch in der Galaxie rutsche, wissend, dass ich kein grösseres Glück hätte erfahren dürfen. Unglaublich, was Bilderbuch alles auslöst! Ihr glaubt nicht, wie schön es ist, euch dabei zuzuschauen. Die reine SPIELFREUDE und das ZUSAMMENSPIEL, da fliessen sämtliche Kelche der Glückseligkeit über, audiovisuelles LSD!!! Das ist für mich so ein Fall, bei dem es zutrifft, dass das Ganze grösser ist als die Summe seiner Teile. Die Qualität der Musik, der Wille und der Mut zur Innovation, die für eine Wortfetischistin feuchte Träume evozierenden Texte, die Ästhetik des gesamten Artworks, das Gefühl eines eigenen «Universums», das ihr vermittelt, die greifbare Spielfreude die sich überträgt, der Glam, der Schalk, euer persönlicher Style (wär der Name noch nicht besetzt, ihr wärt «The Style Council»), die Leidenschaft, die Wärme (Peter, San Pietro, du hältst den Schlüssel zu meinem Tränenkanal, an den Tasten beim Outro von OM), der Soul, eure Ansichten ganz allgemein. «Austropop»?? FUCK THAT!! Was ihr da betreibt ist Austroporn!! MELTing @ your BUSSI, Golden Boy. All That Glitters Is Finally Gold. Merci beaucoup für den Walzer hoch über Wien. Das war magisch!!! Tickets kosten 32,- Euro bzw. 28,- Euro (ermäßigt).


Kategorie: Pop

Während seiner Zeit als Schauspieler an der Volksbühne entwickelte Herbert Fritsch Solo-Theaterabende zu Konrad Bayer, einem Vertreter der Wiener Gruppe, die sich in den 1950er Jahren in Wien als ein Kreis experimenteller Literaten gründete. Fritsch liebt Bayer, den Humor und die barocke Verschnörkelung, und die Texte Bayers scheinen Schauspieler, wie Herbert Fritsch sie liebt, zu brauchen. Im taufrischen neuen Jahr 2015 wird Fritsch die Texte Bayers für und mit seinem Ensemble in seinem Bühnenraum und mit 4 Musikern, geführt von Ingo Günther, inszenieren. Herbert Fritsch wird sich auf die Prosa-Texte von Konrad Bayer konzentrieren, aber auch Lyrik und dramatische Texte des Autors hinzuziehen und unter die theatralische Lupe nehmen. Auf die Musik in den Texten wird er größten Wert legen. Text ist Musik ist Rhythmus, pflegt Herbert Fritsch zu sagen, und in diesem Sinne werden die Texte von Konrad Bayer durchdrungen. Spieldauer: 1 Stunde 45 Minuten


Kategorie: Schauspiel

Gob Squad werden in ihrem ersten Tanzstück in bald zwanzig Jahren Performancearbeit aus Versatzstücken von Nachtclub, ritueller Zeremonie, Ausdruckstanz und Therapiesitzung eine neue Form von Spiel und eine neue Art von Tanzfläche erfinden. Tanz wird zu Form und Inhalt von Dancing About. Über Jahrhunderte haben sich die Menschen versammelt, um mit populären Tänzen und Ritualen ihren Absichten und Gefühlen tänzerisch Ausdruck zu verleihen. Gob Squad wollen die durch Tanzen erzeugte Euphorie transformieren und aufzeigen, wo wir heute stehen – als Einzelner oder als Gruppe. Und die Tanzenden geben alles, um eine persönliche Schwäche, eine verschwiegene Leidenschaft oder ein belastendes Stigma in den eindrucksvollsten und aufgeladensten Tanz zu verwandeln. Das Paradox vom Kult des Individualismus und unserem Bedürfnis nach Gemeinschaft und Zugehörigkeit wird mit den Mitteln des Tanzes zum Drama gemacht: Einer tanzt für viele, viele tanzen für einen. Durch temporäre Gruppenbildung unterstützt wird das Individuum in ein potentielles "Wir" verwandelt, das für einen Tanz, ein Bekenntnis zusammenfindet. Die Performer vertreten Rand- und Untergruppen wie "Atheisten", "Optimisten", aber auch Neugruppen wie "die Söhne und Töchter von Alkoholikern" und formen stetig neue Splitterungen und Identitäten in Diagrammen von Zugehörigkeit. Hier sieht man sie aufstehen, um als Teil einer stolzen Minderheit gezählt zu werden, manchmal gar als die Minderheit eines Einzelnen. Gob Squad sind eine Gruppe von britischen und deutschen Künstlern, die seit 1994 die Videokamera auf alles richten, was schön, glamourös, gewöhnlich oder tragisch ist. Passanten werden in improvisierten Filmen plötzlich zu Stars und die Straßen der Stadt zur Kulisse. Gob Squad produzieren Performances, Installationen, Live-Filme und Theaterproduktionen. Ständige Mitglieder der Gruppe sind Johanna Freiburg, Sean Patten, Sharon Smith, Berit Stumpf, Sarah Thom, Bastian Trost und Simon Will. Eine Produktion von Gob Squad in Koproduktion mit der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz und Schauspiel Köln. Gefördert durch die Kulturverwaltung Berlin. Spieldauer: ca. 1 Stunde 30 Minuten


Kategorie: Schauspiel

M: Wisst ihr, letzten Endes weiß ich immer erst im letzten Moment, was ich sagen will. T: Und? Ich hoffe, es ist jetzt endlich soweit! M: Ja, und wie es immer so ist, erscheint mir jetzt der geeignete Einstieg in einer Frage zu bestehen, die mir erst gestern jemand stellte. Und ich kann sie sogar wörtlich wiederholen. Ist das Nichtverstehen deiner Person ein Symptom? Also im Grunde sagte man mir: Du, ich fand dich ganz toll, aber ich hab nichts verstanden. Spieldauer: 1 Stunde 20 Minuten


Kategorie: Schauspiel

Nach einem für seine Verhältnisse vergleichsweise optimistischen sechsten Album, dem 2013 erschienenen „Only Myocardial Infarction Can Break Your Heart“, veröffentlichte Matt Elliott am 08. April 2016 mit „The Calm Before“ sein nunmehr siebtes Album unter eigenem Namen. Sechs – wenn man das Intro “A Beginning” mitzählt – gewohnt ausladende, andächtige Songs, die zum Träumen einladen, Vergessen, Sich-Verlieren. Langsame, elegische Hymnen, die flüsternd beginnen, um dann einen Sturm heraufzubeschwören. Musikalisch wie auch textlich mit einer bemerkenswerten Dringlichkeit dargeboten, die selbst im Kontext des eigenen Oeuvres Ihresgleichen sucht. In seinem Folk-Gitarrenspiel verarbeitet er virtuos Einflüsse aus sowohl mediterranen als auch osteuropäischen Ländern. Seine Stimme klingt tiefer und voller denn je. Seiner Tendenz, sich gängigen Songstrukturen zu verweigern, bleibt er standhaft treu. Tickets kosten 17,- Euro.


Kategorie: Rock

Es ist unglaublich schwierig, dafür zu sorgen, dass gesprochen werden kann. Aber es ist nun mal notwendig. Es ist wie bei einer Katze, die sich ihren Platz bereiten muss, die ganzen Rituale, um ihr Territorium abzustecken. Das Faszinierende am Tier ist doch... was ein Tier ausmacht, ist, dass es ein Territorium besitzt. Die Gründung eines Territoriums ist beinahe die Geburt der Kunst: Durch das Markieren eines Territoriums, was nicht nur eine Sache der Säuberung und des Setzens von urinalen Marken ist, sondern eben auch die einer Reihe von Gesten - Stehen und Sitzen eines Tieres. Spieldauer: 1 Stunde


Kategorie: Schauspiel

Jochen Arbeit zieht 1980 nach Berlin und wird Teil des losen Künstler-und Musikerkreises GENIALE DILETTANTEN, welcher seine Wurzeln in der Punk- und Dadabewegung hatte. 1983 wird er als Gitarrist Mitglied der einflussreichen Instrumentalband DIE HAUT, mit der er Tourneen in Europa und Übersee spielt. Die Band produziert Alben in den USA mit geistesverwandten Musikern und Sängern. Die Band trägt immer Anzüge auf der Bühne.1997 wird er Musiker und später offizielles Mitglied der Avantgarde-Krach Band EINSTÜRZENDE NEUBAUTEN, die er in den frühen achtziger Jahren kennengelernt hatte.2006 gründet er zusammen mit der Performern Vania Rovisco und Abraham Hurtado die Kunstplattform AADK die heutzutage von Spanien und Portugal aus tätig ist. 2011 gründet er zusammen mit Zeitblom und Achim Färber die Dub-Techno Band AUTOMAT und produziert 3 Alben und diverse Singles auf dem Hamburger Label Bureau B. Desweiteren veröffentlicht er ein Soloalbum, spielt Solo-Shows und komponiert Soundtracks für Tanztheater und Performances.   Ambient Musik ist Gebrauchsmusik. Spätestens seit Brian Enos „Music for Airports“ dürfte an dieser Aussage nicht mehr zu rütteln sein. Eine Hintergrundmusik, die interessant genug klingt, um vom Hörer absorbiert zu werden. Nach Enos Definition wäre T.Raumschmieres neues Album wohl keine Ambient Platte. Obgleich, oder vielleicht gerade weil jeder einzelne Track Atmosphären kreiert, denen man sich nicht entziehen kann. Musik, die bannt, ohne etwas vom Zuhörer zu erwarten. Dass Marco Haas, Produzent von Künstlern wie Dieter Meier, Fraktus und Barbara Morgenstern und Kopf hinter T.Raumschmiere und dem Label Shitkatapult, seine Inspiration zwischen Punk, Industrial und tiefer Bassmusik findet, hört man den Synthies und Drones dieses Albums an, für das der Begriff Ambient wohl ganz neu definiert werden muss. Tickets kosten 15,- Euro.


Kategorie: Elektronische Musik


Kategorie: Spezial

The Pitch ist ein 2009 in Berlin gegründetes Quartett, das mit akustischen Instrumenten den Bereich zwischen abstrakter Melodie und akustischem Drone auslotet. Das ganz eigene harmonische Verständnis basiert dabei auf sogenannten „pitch set constellations“, mit denen sie ihre „liquid music“ (melodische, patternbasierte Strukturen) und sich in Zeitlupe entfaltenden „frozen structures“ entwickeln. Neben Tourneen quer durch Europa, mit u.a. Konzerten beim Platform Project in Moskau und beim Sonic Acts Festival in Amsterdam, haben sie gemeinsam mit Geir Jenssen (Biosphere) ein abendfüllendes Stück für das CTM Festival entwickelt und mit dem Ensemble Adapter kooperiert. The Pitch bestehen aus Boris Baltschun (Baghdassarians/Baltschun, Splitter Orchester), Koen Nutters (Konzert Minimal, The New Silence, DNK-Amsterdam), Morten J. Olsen (NMO, Subroutine, The New Silence) und Michael Thieke (The International Nothing, Michael Thieke Unununium, Splitter Orchester). Tickets kosten 15,- Euro.


Kategorie: Spezial

Engel. Jungfrau. Heilige. Weib. Prophetin. Mächtige. Mädchen. Heldin. Furchtbare. Schreckensgöttin. Satan. Eine Welt begriffen in Auflösung. Zersplittert. Darin Haltlose, Alleingelassene, Ungehörte. „Die Jungfrau kommt vom Könige des Himmels, Euch Frieden zu bieten oder blut‘gen Krieg.“ (Johanna) „I could shoot somebody and not lose any voters.“ (D. Trump) „Unsinn, du siegst und ich muss untergehen! Dem Narrenkönig gehört die Welt –“ (Talbot)   Johanna d‘ Arc  nach Die Jungfrau von Orleans von Friedrich Schiller ist eine Produktion der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Kooperation mit der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz.


Kategorie: Schauspiel

Karten an der Abendkasse


Kategorie: Workshop


Kategorie: Spezial

64 sprechende Fotos sind in diesem Band versammelt: 64 Fotos, 64 Geschichten. Ob Wind, eine Katze, die keinen Honig isst, oder Kleopatra, in der Wunschvorstellung verschwinden Grenzen zwischen Ländern und Kulturen. Wenn man sich hinausbewegt aus seiner Komfortzone, heraus aus der Zone von Stereotypen und Angst, welche die ganze Welt aufteilt in Mein und Dein, Farbige oder Weiße, Kranke oder Gesunde, letztendlich Männer oder Frauen, dann wird klar, dass es diese Barrieren gar nicht gibt in der Welt und wir diese nur selbst erschaffen haben. Alles ist möglich. Ein Projekt vom Center Obereg der pädagogischen Hochschule in Smolensk (Russland) und der Macherei, dem Beschäftigungs- und Bildungsangebot der Behindertenhilfe gGmbH des Ev. Johannesstiftes Berlin. Tickets kosten 6,- Euro.


Kategorie: Lesung

Engel. Jungfrau. Heilige. Weib. Prophetin. Mächtige. Mädchen. Heldin. Furchtbare. Schreckensgöttin. Satan. Eine Welt begriffen in Auflösung. Zersplittert. Darin Haltlose, Alleingelassene, Ungehörte. „Die Jungfrau kommt vom Könige des Himmels, Euch Frieden zu bieten oder blut‘gen Krieg.“ (Johanna) „I could shoot somebody and not lose any voters.“ (D. Trump) „Unsinn, du siegst und ich muss untergehen! Dem Narrenkönig gehört die Welt –“ (Talbot)   Johanna d‘ Arc  nach Die Jungfrau von Orleans von Friedrich Schiller ist eine Produktion der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Kooperation mit der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz.


Kategorie: Schauspiel


Kategorie: Spezial

Maria Magdalena Wiesmaier: Cello, Campanula Nabil Hilaneh: Oud Fabio Dondero: Incense burning Wie die Klänge das Ohr, so durchdringen die Gerüche den Menschen in seinem Atem. Unsichtbar wie die Töne strömen die Duftmoleküle auf uns ein und teilen uns etwas mit, indem sie unseren Geist verändern. Riechen und Hören sind die beiden offensten und transkulturellsten Sinne, die wir besitzen. Das Konzert inszeniert eine Begegnung zwischen klassischer arabischer und westlicher Musik. Die Berliner Cellistin Maria Magdalena Wiesmaier und der Oud-Spieler Nabil Hilaneh aus Damaskus erforschen im gemeinsamen Musizieren die Interaktionsmöglichkeiten zwischen ihren tonalen Welten. Nabil studierte in Damaskus und Kairo. Eine wichtige Inspiration ist für ihn der irakische Oud-Meister Munir Bashir, der die traditionelle arabische Musik auf neue meditative und intensive Art weiterentwickelte. Maria studierte in Weimar und London und bewegte sich bisher in der westlichen Tradition vom ornamentierenden und (damals noch) improvisierenden Barock bis hin zur zeitgenössischen Musik von György Kurtag. Ihr gemeinsames Projekt „Damaskus-Berlin“ führt die beiden unterschiedlichen kulturellen und musikalischen Horizonte einander entgegen: die arabische Musiktradition, basierend auf Melodie und Improvisation unter Verwendung der Modulationsfolgen des Maqamat (die arabisch-türkischen Tonleitern) – und die klassisch-westliche Musiktradition, in der sich aus der frühbarocken Polyphonie allmählich die Dur-Moll-funktionale Tonalität herausbildete. Das eine System besteht bekanntlich aus 12 Tönen, das andere verwendet neben Halb- und Ganztonschritten auch Vierteltöne. Aus der Spannung zwischen den beiden historisch gewachsenen Musiktraditionen lassen Maria und Nabil eine gemeinsame Sprache entstehen. Ihre Stücke sind eine Mischung aus Improvisation und Komposition, basierend auch auf der Erforschung des jeweiligen Klanges und Zusammenklanges von Cello und Oud. Es entsteht ein Dialog zwischen musikalischen Hintergründen und Lebensgeschichten, eine eigene, neue und zeitgenössische Musik. Simultan zum Konzert werden diesmal Tilia und Libanonzeder verräuchert. Tickets kosten 16,- Euro.


Kategorie: Neue Musik

Engel. Jungfrau. Heilige. Weib. Prophetin. Mächtige. Mädchen. Heldin. Furchtbare. Schreckensgöttin. Satan. Eine Welt begriffen in Auflösung. Zersplittert. Darin Haltlose, Alleingelassene, Ungehörte. „Die Jungfrau kommt vom Könige des Himmels, Euch Frieden zu bieten oder blut‘gen Krieg.“ (Johanna) „I could shoot somebody and not lose any voters.“ (D. Trump) „Unsinn, du siegst und ich muss untergehen! Dem Narrenkönig gehört die Welt –“ (Talbot)   Johanna d‘ Arc  nach Die Jungfrau von Orleans von Friedrich Schiller ist eine Produktion der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Kooperation mit der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz.


Kategorie: Schauspiel

Ein Konzert, das eigentlich aus zwei Konzerten besteht. So stellt die Pianistin und Klangkünstlerin Ulrike Haage zunächst Kompositionen von ihren aktuellen Alben „Maelstrom“ und „Grüße aus Fukushima“ vor. Mit einem Minimum an Tönen reißt sie am Flügel unerhörte Welten auf, in die man als Hörer förmlich eintauchen kann. Im Anschluss daran wird Ulrike Haage gemeinsam mit dem Elektronikmusiker Christian Meyer das gemeinsame Duo CILS wiederbeleben. Die virtuose Jazzpoetin trifft auf einen exponierten Vertreter der elektronischen Musik. CILS (französisch für Wimper) zeichnet sich durch ein elegant ausgelotetes Spiel aus Jazz, Beats, Popmelodien und feinen Klanglandschaften aus. Ulrike Haage ist Pianistin, Komponistin und Klangkünstlerin. 2003 erhielt sie als erste Frau den Deutschen Jazzpreis für ihr genreübergreifendes künstlerisches Werk. Sie zeichnet auch für zahlreiche preisgekrönte Hörspielproduktionen und Filmmusikkompositionen verantwortlich. So komponierte sie 2016 die Filmmusik für Doris Dörries "Grüße aus Fukushima". Ihre Musik steht ähnlich monolithisch da wie etwa die von Brian Eno, Ryuichi Sakamoto oder Arvo Pärt. Mit Christian Meyer verbindet Ulrike Haage eine langjährige Zusammenarbeit in den Bereichen Film und Tanztheater. Er schreibt und designt moderne Film-, TV-, Werbe- und Tanz-Theater-Soundtracks und wurde hierfür wiederholt mit bedeutenden Preisen ausgezeichnet. Christian Meyer hat auch auf Ulrike Haages letztem Album "Maelstrom" mitgewirkt. Tickets kosten 21,- Euro.


Kategorie: Kammermusik

Emiliana Torrini scheute noch nie davor zurück, neue Wege zu beschreiten. Knapp 19 Jahre ist es mittlerweile her, dass die Sängerin 1999 mit ihrem Album "Love in the Time of Science" ihren internationalen Durchbruch schaffte. Nicht zuletzt durch ihre Arbeit für Peter Jacksons epochales Werk "Der Herr der Ringe", in der sie der Figur Gollum die Erkennungsmelodie auf den Leib schrieb, ist sie einer breiten Masse bekannt. "Jungle Drum" ist auch 9 Jahre nach seiner Erscheinung immer noch ein Radio-Hit und der Ohrwurm einer ganzen Generation. Alles was Torrini anfasst, wird zu Gold – und gerade ihre Experimentierfreude ist es, welche die Musik der charismatischen Isländerin dabei so unverwechselbar macht. Für ihr neuestes Projekt holte sie sich großartige Unterstützung ins Boot. Das Colorist Orchestra basiert auf einer einzigartigen musikalischen Idee. Ihr Markenzeichen sind die unkonventionelle Nutzung von klassischem Instrumentarium nebst Einsatz einiger selbst gebauter Musikinstrumente. Emiliana Torrini zeigte sich nach einem ersten Treffen derart begeistert von dem innovativen Konzept und bat das belgische Duo, einige ihrer Songs neu zu interpretieren. Was Colorist dann schufen, war selbst für Torrini kaum wiederzuerkennen. Klar war auch: diese Stücke müssen auf die Bühne! So wurde das Ganze auch live, mit einem 8-köpfigen Orchester, arrangiert. Nachdem Publikum und Presse begeistert reagierten, entschloss man sich, eine der Shows aufzunehmen. Die nun erscheinende Platte reflektiert auf schönste Weise die Chemie zwischen den eigensinnigen belgischen Musikern aus Antwerpen und dieser bedeutenden Sängerin aus Reykjavík. Die meisten der Songs sind in ihren Originalversionen aus bisherigen Alben Torrinis bekannt. Darüber hinaus werden auch Neukompositionen dieser außergewöhnlichen Kollaboration zum Besten gegeben. Das Album erschien Anfang Dezember 2016, im Februar kommen Emiliana Torrini & The Colorist mit ihrer umwerfenden Show in Deutschland auf Tour. Tickets kosten 30,- Euro bzw. 26,- Euro (ermäßigt).


Kategorie: Pop

Reggae Party – authentischer 60er & 70er Jamaika Sound


Kategorie: Spezial

Spring O my grey hairs! You are truly white as plum blossoms.. Frühling O meine grauen Haare! Wirklich, ihr seid wie Pflaumenblüten weiß. William C. Williams   © Julia Albrecht


Kategorie: Schauspiel

The Russian Doctors sind "Die Erben Pratajevs", sind Doktor Makarios (Die Art) & Doktor Pichelstein, sind die leibhaftigen Vertreter des 1961 verstorbenen Dichters S.W. Pratajev auf Erden & konzertieren seit Mitte 2003 bis in alle Ewigkeit. Mehr als 260 Konzerte haben Doctor Makarios und Doctor Pichelstein bisher gegeben - und was als kleine Randnotiz begann, führte inzwischen zu ausufernder Begeisterung, insbesondere, wenn Doctor Pichelstein seinen Geschwindigkeitsrekord im akustischen Schnellgitarrespielen zu brechen versucht.  Als mehrfache Stadtbezirks-, Landes-, Europa- und Weltmeister haben The Russian Doctors sportlich alles erreicht, doch auf den Gebieten Lyrik und Musik gibt es noch viel zu tun. Zu groß ist der Nachlass Pratajevs, als dass man sich auf dem Errungenen ausruhen könnte und somit legen die Leipziger Musiker im Jubiläumsjahr konsequent eine neue Sammlung von Liedern vor. „Kinderlieder für Kleintierzüchter und Binnenfischer“ steht diesmal im Untertitel des mittlerweile 7. Albums, welches Wiege deinen Rumpf heißt.  Durch die Welt des russischen Dichters Pratajev, dessen Leitspruch „Jeder Schluck ist ein guter Schluck“ auch das Denken und Handeln von Dr. Makarios und Dr. Pichelstein bestimmt, führt seit kurzem auch endlich wieder ein prächtiges Lesebuch. Die undenkbarsten Geschichten, feinsinnige Brachial-Lyrik und ein verdorbener Polizist Namens Igor Pavlowitsch geistern durch die Seiten des III. Pratajev-Bandes „Der Raucher von Bolwerkow“. Tickets kosten 15,- Euro.


Kategorie: Rock

In den späten 90er Jahren sind Radian angetreten, mit Instrumenten und Methoden der experimentellen Elektronik, Rockmusik in einer abstrahierten Form weiterzuspinnen und akustische und elektronische Musik auf einzigartige Weise auch tatsächlich organisch zusammenzuführen. So entstand eine Musik zwischen Ausbruch und Konzentration, zwischen Explosion und Implosion, mit harten Brüchen und einer großen dynamischen Bandbreite sowie dem Mut zu prominent platzierten Momenten der Stille. Sie zeichneten dabei als Wegbereiter für eine ganze Reihe jüngerer Bands einen Weg vor, der in die Zukunft wies - begannen doch in den darauffolgenden Jahren immer mehr Musikerinnen und Musiker sich genau an dieser Synthese abzuarbeiten und sich mithilfe einer Bandbesetzung an elektronischen Ästhetiken zu orientieren. Schon in den frühen 2000ern begann eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Chicagoer Label Thrill Jockey, die ihnen ermöglichte, sowohl mit John McEntire (Tortoise) zusammenzuarbeiten als auch ihre Alben weltweit zu verbreiten, die u.a. von der New York Times bis The Wire in den höchsten Tönen gelobt wurden. Auf ihren Konzerten und Tourneen durch Europa, USA, Kanada, Mexiko, Russland und Japan konnten sich Radian einen Ruf als exzellente Live-Band erspielen ("Radian is an incredibly well oiled machine in concert", "This trio's showcase is intense" - Mutek Festival, Montréal.- "Radian went down a storm" - The Wire). Im neuen Line-Up mit Martin Siewert an der Gitarre kehren Radian nun zu ihren Anfängen zurück und betreten dabei abermals Neuland: 2014 veröffentlichten sie gemeinsam mit Howe Gelb (Giant Sand) das Album „Radian verses Howe Gelb“ und im Herbst 2016 ein neues Trio Album: „On Dark Silent Off“.   Tickets kosten 17,- Euro.


Kategorie: Rock

Ein Raum. Völlig leer. Kahle Wände. Der Boden Eis. Eine dicke, glatte Eisfläche. Auf dem Eis kleine Babys überall. Sie sind tot! Erstarrt kann ich meinen Atem in der Kälte sehen. Es ist ganz still. Der Boden schwankt. Ganz langsam kippt er nach links. Die kleinen toten Körper rutschen. Klatschen gegen die Wand. BATSCH! Schrecklich! BATSCH! Ich halte mir die Ohren zu. Der Raum kippt nach rechts. BATSCH! Nach links. BATSCH! Nach rechts. Schneller und schneller. BATSCH BATSCH BATSCH! Ich reiße die Augen auf. Sehe nichts. In meinen Ohren der tote Klang der kleinen Körper auf dem kalten Eis… Bille hat einen Traum. Einen Alptraum. 1987 wird die ehemalige Tänzerin der Staatsoper Berlin, Sybille Götschau, zusammen mit ihrem Freund Roger von der Staatssicherheit verhaftet. „Vorbereitung zur Republikflucht“ die Anklage. Flucht aus dem Arbeiter-und-Bauern-Staat war bei Strafe verboten. Nach 555 Tagen endlich freigekauft, durften beide in den Westteil Berlins ausreisen.- hinter den „Antifaschistischen Schutzwall“, der hier der „Eiserne Vorhang“ war. Von ihrem neuen Wohnzimmer aus konnten sie die Bornholmer Brücke in ihrer ehemaligen Heimat sehen. Ein Jahr später, Herbst ‘89, fällt die Mauer. Aber Bille und Roger bleiben Fremde im eigenen Land und es beginnt ein Lauf um Verrat und Ehrlichkeit, um Leben und Tod, der keinen Gewinner kennt. „Tote Babys auf glattem Eis“ erzählt, wie Opfer zu Tätern und Täter zu Opfern werden. Fünf gnadenlose Tage, am Ende gibt es nur Verlierer. Die beiden Autoren Werner Tritzschler und Horst Günter Marx waren von 1984 bis 1985 in der DDR Inhaftiert. Der Vorwurf, in Zusammenhang mit ihren Ausreiseanträgen, lautete "Zusammenschluss zur Verfolgung gesetzwidriger Ziele". In der Theateradaption ihres Drehbuches "Tote Babys auf glattem Eis" verarbeiten sie ihre Erfahrungen und Erlebnisse aus dieser traumatischen Zeit.


Kategorie: Schauspiel


Änderungen vorbehalten! - Angaben ohne Gewähr! - Stand:05.02.18
© Fotos der Vorstellungen: Lear(/) Tangonacht(/) Lear(/) Lesen: Angela Winkler, Bernhard Schütz und Sebastian Kleinschmidt(/) Die Brüder Karamasow(Thomas Aurin/Thomas Aurin) P14 - Sinfonie in ungemachten Betten. Eine Akklimatisation. 2. Manöver(/) Theaterführung(Thomas Aurin/Thomas Aurin) Die Brüder Karamasow(Thomas Aurin/Thomas Aurin) P14 - Sinfonie in ungemachten Betten. Eine Akklimatisation. 2. Manöver(/) Frack und Spitzenhöschen #3(Promo/) Ted Milton & Blurt(Promo/) Bekannte Gefühle, gemischte Gesichter(Walter Mair/Walter Mair) Dirk Darmstaedter(Markus Wustmann/Markus Wustmann) Die Partitur des Krieges (Film)(armadafilm 2016/armadafilm 2016) Elektronische Kammermusik(Promo/) P14 - Sinfonie in ungemachten Betten. Eine Akklimatisation. 2. Manöver(/) Reden: Im Zentrum des Übels(Renate Kossmann/Renate Kossmann) Hören: Phillip Sollmann: Monophonie(Promo/) Diskurs über die Serie und Reflexionsbude (Es beginnt erst bei Drei), die das qualifiziert verarscht werden great again gemacht hat etc. Kurz: Volksbühnen-Diskurs.Teil 1: Ich spreche zu den Wänden(LSD | Lenore Blievernicht/LSD | Lenore Blievernicht) Tangonacht(/) Diskurs über die Serie und Reflexionsbude (Es beginnt erst bei Drei), die das qualifiziert verarscht werden great again gemacht hat etc. Kurz: Volksbühnen-Diskurs. Teil 2: Es beginnt erst bei Drei(LSD | Lenore Blievernicht/LSD | Lenore Blievernicht) Judith(Thomas Aurin/Thomas Aurin) Theaterführung(Thomas Aurin/Thomas Aurin) Baumeister Solness(Thomas Aurin/Thomas Aurin) Manu Delgado Handmade(Promo/) Die luftdichte Garage(Promo/) Pfusch(Thomas Aurin/Thomas Aurin) Berlinale Special „Acht Stunden sind kein Tag“(/) Berlinale Special „Acht Stunden sind kein Tag“(/) Véronique Vincent (Honeymoon Killers) & Aksak Maboul (Crammed Discs)(Gabriela Gonzales/Gabriela Gonzales) Hören: Malky(Max Parovsky/Max Parovsky) Reden: Überstürztes Denken(Promo/) Josh Ritter(Promo/) Tote Babys auf glattem Eis(Thomas Aurin/Thomas Aurin) Tangonacht(/) P14 - D'accord ist der Chor. Erstes Manöver(Jakob Fliedner/Jakob Fliedner) Astrid North (ex-Cultured Pearls)(Mathias Bothor/Mathias Bothor) Julia Jacklin(Promo/) Lesen: Rudolph Herzog „Truggestalten“(/) Hören: Bilderbuch(Elizaveta Porodini/Elizaveta Porodini) der die mann(Thomas Aurin/Thomas Aurin) Dancing About(David Baltzer/David Baltzer) Diskurs über die Serie und Reflexionsbude (Es beginnt erst bei Drei), die das qualifiziert verarscht werden great again gemacht hat etc. Kurz: Volksbühnen-Diskurs.Teil 1: Ich spreche zu den Wänden(LSD | Lenore Blievernicht/LSD | Lenore Blievernicht) Matt Elliott(Léa Jiqqir/Léa Jiqqir) Diskurs über die Serie und Reflexionsbude (Es beginnt erst bei Drei), die das qualifiziert verarscht werden great again gemacht hat etc. Kurz: Volksbühnen-Diskurs. Teil 2: Es beginnt erst bei Drei(LSD | Lenore Blievernicht/LSD | Lenore Blievernicht) Jochen Arbeit (Einstürzende Neubauten), T.Raumschmiere (Ambient Set)(Souenellen/Souenellen) Diane Birch(Promo/) The Pitch & Koenraad Ecker(/) Johanna d'Arc(/) Tangonacht(/) Maria Taylor(Promo/) Lesen: „Die Kamera klickt und ich bleibe“(/) Johanna d'Arc(/) Pascal Pinon(Promo/) The Incense of Music Nr.10(Promo/) Johanna d'Arc(/) Ulrike Haage & Cils(Promo/) Hören: X-Jazz live - Emiliana Torrini & The Colorist Orchestra(Promo/) Rock Steady Ballroom(/) Lear(/) Russian Doctors(Frank Förster/Frank Förster) Radian(Klaus Vyhnalek/Klaus Vyhnalek) Tote Babys auf glattem Eis(Thomas Aurin/Thomas Aurin)

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