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Spielplan für Februar 2019

Wenn der Zweck den Zweck hat, den Zweck zu bezwecken, aber der Zweck seinen Zweck nicht bezweckt, hat der Zweck dann keinen Zweck? Zungenbrecher, Zweckfreiheit! Wir lieben es, zu spielen - miteinander und gegeneinander. Jemand will gewinnen, jemand anderes muss verlieren. So ist das, denn es gibt Regeln. Doch wann wird aus Spiel Ernst? Und wer stellt die Regeln auf - dafür, wie wir miteinander umgehen sollten, Räume aufteilen, Sprachen lernen? Welche Sprache hat die eigene Stimme überhaupt? Und hat mein Körper Sprache(n) verinnerlicht? Kann er Sprachregeln durchspielen, Regeln auf den Prüfstand bringen oder sogar Realitäten verändern? Sechs Tänzer*innen und vier Jugendliche fordern die Regeln unterschiedlicher, internationaler Spielanleitungen mit ihren (Körper)Sprachen heraus: Zungen werden größer. Kringeln sich. Lallen lachend. Schnalzen zweckvoll. Küssen zwecklos. Zucken lustvoll. Schmecken. Werden sauer. Brechen. ! tongue twisters ! Die Berliner Choreographin Modjgan Hashemian bewegt sich an Orten, an denen zeitgenössischer Tanz, Körper und Körperlichkeit offiziell verblasst scheinen - wie im Iran oder Irak. In ihren Performances gehen verschiedene Themenkomplexe organisch ineinander über und finden sich in den jeweiligen sozialen, politischen und künstlerischen Kontexten wieder. Ihre Tanzstücke verweben verschiedene Kunstgenres mit dokumentarischen und teils biographischen Fragmenten. Formate hinter der Bühne wie Workshops, Vorträge und soziales Engagement sind dabei inspirative Quellen und immer auch projektbezogene Recherche. Die Bedürfnisse nicht sichtbarer Künstler*innen und das Vernetzen tanzaffiner Menschen sind essentiell in ihrer Arbeit. Seit vier Jahren nun erforscht Modjgan Hashemian in "Der- Die- Das Körper" das Erlernen einer neuen Sprache in Verbindung mit Bewegung. Sprache ändert sich mit der Zeit, wir verändern die Sprache und die Sprache verändert uns. In "tongue twisters" wandeln sich Regelwerke von Sprachhandlungen und Spielen zu choreographischen Anweisungen und eröffnen subversive Räume.


Kategorie: Zeitgenössischer Tanz

Wenn der Zweck den Zweck hat, den Zweck zu bezwecken, aber der Zweck seinen Zweck nicht bezweckt, hat der Zweck dann keinen Zweck? Zungenbrecher, Zweckfreiheit! Wir lieben es, zu spielen - miteinander und gegeneinander. Jemand will gewinnen, jemand anderes muss verlieren. So ist das, denn es gibt Regeln. Doch wann wird aus Spiel Ernst? Und wer stellt die Regeln auf - dafür, wie wir miteinander umgehen sollten, Räume aufteilen, Sprachen lernen? Welche Sprache hat die eigene Stimme überhaupt? Und hat mein Körper Sprache(n) verinnerlicht? Kann er Sprachregeln durchspielen, Regeln auf den Prüfstand bringen oder sogar Realitäten verändern? Sechs Tänzer*innen und vier Jugendliche fordern die Regeln unterschiedlicher, internationaler Spielanleitungen mit ihren (Körper)Sprachen heraus: Zungen werden größer. Kringeln sich. Lallen lachend. Schnalzen zweckvoll. Küssen zwecklos. Zucken lustvoll. Schmecken. Werden sauer. Brechen. ! tongue twisters ! Die Berliner Choreographin Modjgan Hashemian bewegt sich an Orten, an denen zeitgenössischer Tanz, Körper und Körperlichkeit offiziell verblasst scheinen - wie im Iran oder Irak. In ihren Performances gehen verschiedene Themenkomplexe organisch ineinander über und finden sich in den jeweiligen sozialen, politischen und künstlerischen Kontexten wieder. Ihre Tanzstücke verweben verschiedene Kunstgenres mit dokumentarischen und teils biographischen Fragmenten. Formate hinter der Bühne wie Workshops, Vorträge und soziales Engagement sind dabei inspirative Quellen und immer auch projektbezogene Recherche. Die Bedürfnisse nicht sichtbarer Künstler*innen und das Vernetzen tanzaffiner Menschen sind essentiell in ihrer Arbeit. Seit vier Jahren nun erforscht Modjgan Hashemian in "Der- Die- Das Körper" das Erlernen einer neuen Sprache in Verbindung mit Bewegung. Sprache ändert sich mit der Zeit, wir verändern die Sprache und die Sprache verändert uns. In "tongue twisters" wandeln sich Regelwerke von Sprachhandlungen und Spielen zu choreographischen Anweisungen und eröffnen subversive Räume.


Kategorie: Zeitgenössischer Tanz

Wenn der Zweck den Zweck hat, den Zweck zu bezwecken, aber der Zweck seinen Zweck nicht bezweckt, hat der Zweck dann keinen Zweck? Zungenbrecher, Zweckfreiheit! Wir lieben es, zu spielen - miteinander und gegeneinander. Jemand will gewinnen, jemand anderes muss verlieren. So ist das, denn es gibt Regeln. Doch wann wird aus Spiel Ernst? Und wer stellt die Regeln auf - dafür, wie wir miteinander umgehen sollten, Räume aufteilen, Sprachen lernen? Welche Sprache hat die eigene Stimme überhaupt? Und hat mein Körper Sprache(n) verinnerlicht? Kann er Sprachregeln durchspielen, Regeln auf den Prüfstand bringen oder sogar Realitäten verändern? Sechs Tänzer*innen und vier Jugendliche fordern die Regeln unterschiedlicher, internationaler Spielanleitungen mit ihren (Körper)Sprachen heraus: Zungen werden größer. Kringeln sich. Lallen lachend. Schnalzen zweckvoll. Küssen zwecklos. Zucken lustvoll. Schmecken. Werden sauer. Brechen. ! tongue twisters ! Die Berliner Choreographin Modjgan Hashemian bewegt sich an Orten, an denen zeitgenössischer Tanz, Körper und Körperlichkeit offiziell verblasst scheinen - wie im Iran oder Irak. In ihren Performances gehen verschiedene Themenkomplexe organisch ineinander über und finden sich in den jeweiligen sozialen, politischen und künstlerischen Kontexten wieder. Ihre Tanzstücke verweben verschiedene Kunstgenres mit dokumentarischen und teils biographischen Fragmenten. Formate hinter der Bühne wie Workshops, Vorträge und soziales Engagement sind dabei inspirative Quellen und immer auch projektbezogene Recherche. Die Bedürfnisse nicht sichtbarer Künstler*innen und das Vernetzen tanzaffiner Menschen sind essentiell in ihrer Arbeit. Seit vier Jahren nun erforscht Modjgan Hashemian in "Der- Die- Das Körper" das Erlernen einer neuen Sprache in Verbindung mit Bewegung. Sprache ändert sich mit der Zeit, wir verändern die Sprache und die Sprache verändert uns. In "tongue twisters" wandeln sich Regelwerke von Sprachhandlungen und Spielen zu choreographischen Anweisungen und eröffnen subversive Räume.


Kategorie: Zeitgenössischer Tanz

Nach dem Publikumserfolg von "Dabke Comunity Dancing" im Rahmen von "Weltoffenes Berlin 2018" laden Sasha Waltz & Guests und Radialsystem nun regelmäßig zum gemeinsamen Dabke-Tanzen mit Perkussionist Ali Hasan und Tänzer Medhat Aldaabal ein. Der beliebte und variationsreiche Kreistanz aus dem Nahen Osten trifft in Berlin auf Improvisation, ein generationsübergreifendes Publikum und die Offenheit der Stadt. Der Workshop findet im Saal des Radialsystems statt und ist offen für Menschen unterschiedlichen Alters und geeignet für Kinder ab 10 Jahren. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Medhat Aldaabal, geboren in Damaskus/Syrien, studierte Theater am Institut für Darstellende Kunst in Damaskus. Er arbeitete in der arabischen Region mit unterschiedlichen Gruppen, u. a. mit dem Enana Dance Theatre, Syrien (2009-2011), und der KOON Theater Group, Beirut, bevor er 2015 nach Berlin kam. Hier nahm er an zahlreichen Workshops für Zeitgenössischen Tanz teil und unterrichtet Tanz für geflüchtete Kinder. Seit 2017 tanzt er in der Produktion "Come as you are" von Nir de Volff. Aktuell gibt er gemeinsam mit Ali Hasan regelmäßige Dabke Community Dance-Workshops im Radialsystem. Ali Hasan, geboren in Damaskus/Syrien, studierte Medizin an der Tishreen University in Latakia. Während der Syrien-Krise arbeitete er als Physiotherapeut, 2015 kam er nach Berlin. Hier gründetet er die Band MATAR und begann in verschiedenen interkulturellen Projekten als Perkussionist zu arbeiten. Er ist einer der Gründer der neuen deutsch-arabischen Bibliothek "Baynetna - Between Us", die Ende 2016 in Berlin eröffnet wurde und zudem Gründer und Kurator der Konzertreihe "We belong to music". Aktuell gibt er gemeinsam mit Medhat Aldaabal regelmäßige Dabke Community Dance-Workshops im Radialsystem.


Kategorie: Workshop

Die Basis der Performance "Hopeless." des Berliner Choreographen Sergiu Matis ist die pastorale Dichtung der Antike, in deren Zentrum eine idyllisch überhöhte Naturbeschreibung steht. Doch was ist im Angesicht von Klimawandel und Erderwärmung übrig von der idyllischen Natur aus den Gedichten Theokrits und Vergils? Sind die Dichter aufgrund ihrer trivialen, erotischen Turbulenzen und ihrer Politisierung der Landschaft vielleicht mit verantwortlich für deren Zerstörung? In "Hopeless." entstehen neue idyllische Schauplätze auf der Basis von Versatzstücken und Überresten: Texte von Theokrit und Vergil, alte und neue Übersetzungen von Idyllen treffen dabei auf Gesänge ausgestorbener Tiere… Die Darsteller*innen in "Hopeless.", technologisch optimierte Meerjungfrauen, Nymphen und Hirt*innen, führen den Blick in die Irre. Sie besetzen Territorien und konkurrieren verzweifelt um die Aufmerksamkeit des Publikums. Die Relation von poetischer Sprache und Choreographie lässt Wörter jammernd auf Haut prallen und Stimmbänder Bewegung vertonen, um laut schreiend dystopische Szenarien zu verkörpern. Hoffnungslosigkeit ist kein Zustand der Lähmung, sondern eine mächtige Kraft, die uns zum Handeln motiviert. Sergiu Matis wurde in Cluj-Napoca, Rumänien, geboren. Dort studierte er von 1991-2000 Tanz am Liceul de Coregrafie und anschließend an der Akademie des Tanzes Mannheim als Stipendiat der Tanzstiftung Birgit Keil. Seine Karriere begann am Tanztheater Nürnberg. Seit 2008 lebt Sergiu Matis in Berlin. Er arbeitete u. a. mit Colette Sadler-Stammer Productions, Yossi Berg, Oded Graf, Daniel Kok und Jee-Ae Lim. Im Februar 2014 schloss er als Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes den Master Solo/Dance/Authorship (SODA) der Universität der Künste Berlin/HZT ab. Als Choreograph schuf er u.a. die Stücke "Keep It Real" (2013), "Fake - the real deal" (2014), "Explicit Content" (2015), "Simuliert" (2015), "Deleted Scenes" (2016) und "Neverendings" (2017), die in Berlin und international gezeigt wurden. Matis begreift neben dem Körper die Stimme als gleichwertiges Instrument des Tanzes und choreographiert Bedeutung und Ideen mittels Sprache als performativem Text. Seit 2009 tanzt er in verschiedenen Produktionen von Sasha Waltz & Guests.


Kategorie: Performance

Die Basis der Performance "Hopeless." des Berliner Choreographen Sergiu Matis ist die pastorale Dichtung der Antike, in deren Zentrum eine idyllisch überhöhte Naturbeschreibung steht. Doch was ist im Angesicht von Klimawandel und Erderwärmung übrig von der idyllischen Natur aus den Gedichten Theokrits und Vergils? Sind die Dichter aufgrund ihrer trivialen, erotischen Turbulenzen und ihrer Politisierung der Landschaft vielleicht mit verantwortlich für deren Zerstörung? In "Hopeless." entstehen neue idyllische Schauplätze auf der Basis von Versatzstücken und Überresten: Texte von Theokrit und Vergil, alte und neue Übersetzungen von Idyllen treffen dabei auf Gesänge ausgestorbener Tiere… Die Darsteller*innen in "Hopeless.", technologisch optimierte Meerjungfrauen, Nymphen und Hirt*innen, führen den Blick in die Irre. Sie besetzen Territorien und konkurrieren verzweifelt um die Aufmerksamkeit des Publikums. Die Relation von poetischer Sprache und Choreographie lässt Wörter jammernd auf Haut prallen und Stimmbänder Bewegung vertonen, um laut schreiend dystopische Szenarien zu verkörpern. Hoffnungslosigkeit ist kein Zustand der Lähmung, sondern eine mächtige Kraft, die uns zum Handeln motiviert. Sergiu Matis wurde in Cluj-Napoca, Rumänien, geboren. Dort studierte er von 1991-2000 Tanz am Liceul de Coregrafie und anschließend an der Akademie des Tanzes Mannheim als Stipendiat der Tanzstiftung Birgit Keil. Seine Karriere begann am Tanztheater Nürnberg. Seit 2008 lebt Sergiu Matis in Berlin. Er arbeitete u. a. mit Colette Sadler-Stammer Productions, Yossi Berg, Oded Graf, Daniel Kok und Jee-Ae Lim. Im Februar 2014 schloss er als Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes den Master Solo/Dance/Authorship (SODA) der Universität der Künste Berlin/HZT ab. Als Choreograph schuf er u.a. die Stücke "Keep It Real" (2013), "Fake - the real deal" (2014), "Explicit Content" (2015), "Simuliert" (2015), "Deleted Scenes" (2016) und "Neverendings" (2017), die in Berlin und international gezeigt wurden. Matis begreift neben dem Körper die Stimme als gleichwertiges Instrument des Tanzes und choreographiert Bedeutung und Ideen mittels Sprache als performativem Text. Seit 2009 tanzt er in verschiedenen Produktionen von Sasha Waltz & Guests.


Kategorie: Performance

Die Basis der Performance "Hopeless." des Berliner Choreographen Sergiu Matis ist die pastorale Dichtung der Antike, in deren Zentrum eine idyllisch überhöhte Naturbeschreibung steht. Doch was ist im Angesicht von Klimawandel und Erderwärmung übrig von der idyllischen Natur aus den Gedichten Theokrits und Vergils? Sind die Dichter aufgrund ihrer trivialen, erotischen Turbulenzen und ihrer Politisierung der Landschaft vielleicht mit verantwortlich für deren Zerstörung? In "Hopeless." entstehen neue idyllische Schauplätze auf der Basis von Versatzstücken und Überresten: Texte von Theokrit und Vergil, alte und neue Übersetzungen von Idyllen treffen dabei auf Gesänge ausgestorbener Tiere… Die Darsteller*innen in "Hopeless.", technologisch optimierte Meerjungfrauen, Nymphen und Hirt*innen, führen den Blick in die Irre. Sie besetzen Territorien und konkurrieren verzweifelt um die Aufmerksamkeit des Publikums. Die Relation von poetischer Sprache und Choreographie lässt Wörter jammernd auf Haut prallen und Stimmbänder Bewegung vertonen, um laut schreiend dystopische Szenarien zu verkörpern. Hoffnungslosigkeit ist kein Zustand der Lähmung, sondern eine mächtige Kraft, die uns zum Handeln motiviert. Sergiu Matis wurde in Cluj-Napoca, Rumänien, geboren. Dort studierte er von 1991-2000 Tanz am Liceul de Coregrafie und anschließend an der Akademie des Tanzes Mannheim als Stipendiat der Tanzstiftung Birgit Keil. Seine Karriere begann am Tanztheater Nürnberg. Seit 2008 lebt Sergiu Matis in Berlin. Er arbeitete u. a. mit Colette Sadler-Stammer Productions, Yossi Berg, Oded Graf, Daniel Kok und Jee-Ae Lim. Im Februar 2014 schloss er als Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes den Master Solo/Dance/Authorship (SODA) der Universität der Künste Berlin/HZT ab. Als Choreograph schuf er u.a. die Stücke "Keep It Real" (2013), "Fake - the real deal" (2014), "Explicit Content" (2015), "Simuliert" (2015), "Deleted Scenes" (2016) und "Neverendings" (2017), die in Berlin und international gezeigt wurden. Matis begreift neben dem Körper die Stimme als gleichwertiges Instrument des Tanzes und choreographiert Bedeutung und Ideen mittels Sprache als performativem Text. Seit 2009 tanzt er in verschiedenen Produktionen von Sasha Waltz & Guests.


Kategorie: Performance

Mit The Notwist feiert 2019 eine der bedeutendsten und wandlungsfähigsten deutschen Indie-Bands ihr 30-jähriges Bestehen. Neben zahlreichen gefeierten Alben und Live-Shows auf allen Kontinenten haben die Weilheimer immer wieder den Dialog mit anderen Disziplinen gesucht - für ihren Soundtrack zu Hans-Christian Schmids Film "Sturm" wurden sie 2009 mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet. Im Rahmen der UM:LAUT-Reihe stellt die Band ein spezielles Set mit Werken vor, die im Kontext interdisziplinärer Zusammenarbeiten für Film, Theater und Hörspiel entstanden sind. Anders als bei den sonstigen, regelmäßig ausverkauften Konzerten von The Notwist werden im Radialsystem größtenteils instrumentale Arbeiten zu hören sein - inspiriert vom 2015 erschienenen Album "Messier Objects" und im Zusammenspiel mit Projektionen des Video- und Performancekünstlers Anton Kaun. Von elektronischen Collagen über Minimal Music, Free-Jazz-Experimenten bis zu Post-Rock-Ausflügen - eine Reise in das besondere Œuvre und den einzigartigen musikalischen Kosmos einer großen Band. The Notwist wurde 1989 im oberbayerischen Weilheim von den Brüdern Markus und Micha Acher sowie Martin Messerschmidt gegründet. Mit Veröffentlichung ihres Debüt-Album im Jahr 1990 galten The Notwist als eine der interessantesten deutschen Hardcore-Bands, bevor die Weilheimer spätestens 2002 auf "Neon Golden" in eigenwilliger wie einzigartiger Manier Indie-Rock mit den Klanginnovationen elektronischer Musik verbanden. Die Acher-Brüder waren darüber hinaus an der Gründung zahlreicher, teils international erfolgreicher Bands wie Tied & Tickled Trio, Lali Puna, Ms. John Soda oder 13&God beteiligt und wirken im Zentrum eines Netzwerkes von Projekten lokaler Musiker. In diesem Kontext entstanden zahlreiche Veröffentlichungen auf dem inzwischen eingestellten Musiklabel Hausmusik - im Sommer 2003 gründeten die Weilheimer darüber hinaus das bis heute aktive Label "Alien Transistor". Neben den zahlreichen Bandaktivitäten arbeiten die Musiker immer wieder in den Bereichen Film, Theater und Hörspiel. Nach neun Albumveröffentlichungen und Tourneen auf der ganzen Welt zählen The Notwist heute nicht zuletzt durch ihre Wandlungsfähigkeit und Experimentierfreude, aber auch aufgrund ihrer hohen Wiedererkennbarkeit und Originalität zu den wichtigsten deutschen Bands überhaupt. UM:LAUT ist eine Plattform für Künstler und Labels, die sich verschiedener musikalischer Traditionen bedienen und doch einzigartig und frei von Genregrenzen ambitionierte Projekte realisieren. Der Fokus der von Ben Czernek und Hannes Frey kuratierten Reihe liegt dabei auf Zwischenräumen und Schnittmengen, auf der experimentellen Bandbreite von klassischer und elektronischer Instrumentierung, Komposition und Improvisation, Club und Konzertsaal. UM:LAUT fördert insbesondere den Dialog mit anderen Kunstformen - Musik als Impulsgeber für Film, Video, Fotografie, Installation, Tanz und Performance. Ein Experimentierfeld für Kooperationen von Künstlern unterschiedlicher Disziplinen. Weitere Informationen unter www.umlautlive.de.


Kategorie: Jazz

Mit The Notwist feiert 2019 eine der bedeutendsten und wandlungsfähigsten deutschen Indie-Bands ihr 30-jähriges Bestehen. Neben zahlreichen gefeierten Alben und Live-Shows auf allen Kontinenten haben die Weilheimer immer wieder den Dialog mit anderen Disziplinen gesucht - für ihren Soundtrack zu Hans-Christian Schmids Film "Sturm" wurden sie 2009 mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet. Im Rahmen der UM:LAUT-Reihe stellt die Band ein spezielles Set mit Werken vor, die im Kontext interdisziplinärer Zusammenarbeiten für Film, Theater und Hörspiel entstanden sind. Anders als bei den sonstigen, regelmäßig ausverkauften Konzerten von The Notwist werden im Radialsystem größtenteils instrumentale Arbeiten zu hören sein - inspiriert vom 2015 erschienenen Album "Messier Objects" und im Zusammenspiel mit Projektionen des Video- und Performancekünstlers Anton Kaun. Von elektronischen Collagen über Minimal Music, Free-Jazz-Experimenten bis zu Post-Rock-Ausflügen - eine Reise in das besondere Œuvre und den einzigartigen musikalischen Kosmos einer großen Band. The Notwist wurde 1989 im oberbayerischen Weilheim von den Brüdern Markus und Micha Acher sowie Martin Messerschmidt gegründet. Mit Veröffentlichung ihres Debüt-Album im Jahr 1990 galten The Notwist als eine der interessantesten deutschen Hardcore-Bands, bevor die Weilheimer spätestens 2002 auf "Neon Golden" in eigenwilliger wie einzigartiger Manier Indie-Rock mit den Klanginnovationen elektronischer Musik verbanden. Die Acher-Brüder waren darüber hinaus an der Gründung zahlreicher, teils international erfolgreicher Bands wie Tied & Tickled Trio, Lali Puna, Ms. John Soda oder 13&God beteiligt und wirken im Zentrum eines Netzwerkes von Projekten lokaler Musiker. In diesem Kontext entstanden zahlreiche Veröffentlichungen auf dem inzwischen eingestellten Musiklabel Hausmusik - im Sommer 2003 gründeten die Weilheimer darüber hinaus das bis heute aktive Label "Alien Transistor". Neben den zahlreichen Bandaktivitäten arbeiten die Musiker immer wieder in den Bereichen Film, Theater und Hörspiel. Nach neun Albumveröffentlichungen und Tourneen auf der ganzen Welt zählen The Notwist heute nicht zuletzt durch ihre Wandlungsfähigkeit und Experimentierfreude, aber auch aufgrund ihrer hohen Wiedererkennbarkeit und Originalität zu den wichtigsten deutschen Bands überhaupt. UM:LAUT ist eine Plattform für Künstler und Labels, die sich verschiedener musikalischer Traditionen bedienen und doch einzigartig und frei von Genregrenzen ambitionierte Projekte realisieren. Der Fokus der von Ben Czernek und Hannes Frey kuratierten Reihe liegt dabei auf Zwischenräumen und Schnittmengen, auf der experimentellen Bandbreite von klassischer und elektronischer Instrumentierung, Komposition und Improvisation, Club und Konzertsaal. UM:LAUT fördert insbesondere den Dialog mit anderen Kunstformen - Musik als Impulsgeber für Film, Video, Fotografie, Installation, Tanz und Performance. Ein Experimentierfeld für Kooperationen von Künstlern unterschiedlicher Disziplinen. Weitere Informationen unter www.umlautlive.de.


Kategorie: Jazz

Mit The Notwist feiert 2019 eine der bedeutendsten und wandlungsfähigsten deutschen Indie-Bands ihr 30-jähriges Bestehen. Neben zahlreichen gefeierten Alben und Live-Shows auf allen Kontinenten haben die Weilheimer immer wieder den Dialog mit anderen Disziplinen gesucht - für ihren Soundtrack zu Hans-Christian Schmids Film "Sturm" wurden sie 2009 mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet. Im Rahmen der UM:LAUT-Reihe stellt die Band ein spezielles Set mit Werken vor, die im Kontext interdisziplinärer Zusammenarbeiten für Film, Theater und Hörspiel entstanden sind. Anders als bei den sonstigen, regelmäßig ausverkauften Konzerten von The Notwist werden im Radialsystem größtenteils instrumentale Arbeiten zu hören sein - inspiriert vom 2015 erschienenen Album "Messier Objects" und im Zusammenspiel mit Projektionen des Video- und Performancekünstlers Anton Kaun. Von elektronischen Collagen über Minimal Music, Free-Jazz-Experimenten bis zu Post-Rock-Ausflügen - eine Reise in das besondere Œuvre und den einzigartigen musikalischen Kosmos einer großen Band. The Notwist wurde 1989 im oberbayerischen Weilheim von den Brüdern Markus und Micha Acher sowie Martin Messerschmidt gegründet. Mit Veröffentlichung ihres Debüt-Album im Jahr 1990 galten The Notwist als eine der interessantesten deutschen Hardcore-Bands, bevor die Weilheimer spätestens 2002 auf "Neon Golden" in eigenwilliger wie einzigartiger Manier Indie-Rock mit den Klanginnovationen elektronischer Musik verbanden. Die Acher-Brüder waren darüber hinaus an der Gründung zahlreicher, teils international erfolgreicher Bands wie Tied & Tickled Trio, Lali Puna, Ms. John Soda oder 13&God beteiligt und wirken im Zentrum eines Netzwerkes von Projekten lokaler Musiker. In diesem Kontext entstanden zahlreiche Veröffentlichungen auf dem inzwischen eingestellten Musiklabel Hausmusik - im Sommer 2003 gründeten die Weilheimer darüber hinaus das bis heute aktive Label "Alien Transistor". Neben den zahlreichen Bandaktivitäten arbeiten die Musiker immer wieder in den Bereichen Film, Theater und Hörspiel. Nach neun Albumveröffentlichungen und Tourneen auf der ganzen Welt zählen The Notwist heute nicht zuletzt durch ihre Wandlungsfähigkeit und Experimentierfreude, aber auch aufgrund ihrer hohen Wiedererkennbarkeit und Originalität zu den wichtigsten deutschen Bands überhaupt. UM:LAUT ist eine Plattform für Künstler und Labels, die sich verschiedener musikalischer Traditionen bedienen und doch einzigartig und frei von Genregrenzen ambitionierte Projekte realisieren. Der Fokus der von Ben Czernek und Hannes Frey kuratierten Reihe liegt dabei auf Zwischenräumen und Schnittmengen, auf der experimentellen Bandbreite von klassischer und elektronischer Instrumentierung, Komposition und Improvisation, Club und Konzertsaal. UM:LAUT fördert insbesondere den Dialog mit anderen Kunstformen - Musik als Impulsgeber für Film, Video, Fotografie, Installation, Tanz und Performance. Ein Experimentierfeld für Kooperationen von Künstlern unterschiedlicher Disziplinen. Weitere Informationen unter www.umlautlive.de.


Kategorie: Jazz

Der Klang der Stille: Mit dem Konzert "The Sound of Silence" eröffnet das international renommierte Vokalensemble Chorwerk Ruhr das Festival Chor@Berlin im Radialsystem. Die empfindsame Welt des frühbarocken Madrigals begegnet dabei zeitgenössischen Kompositionen und improvisierten Klängen des Jazz-Pianisten und Komponisten Marc Schmolling und seines Ensembles. Instrumentales, Klangschichtungen, aber auch Textdeklamation und Vokalisen treffen auf "klassischen" Chorgesang, Frühbarockes auf Zeitgenössisches, Komponiertes auf Improvisiertes. Marc Schmolling bezieht sich u.a. auf Texte seiner Mutter Inka Machulkova - eine der Leitfiguren der Prager Literaturszene und der tschechischen Beat Generation der 1960er Jahre - und Georg Trakls zum Begriff der Stille. Auch das impulsgebende Titelstück aus Schmollings Album "Ticho" (tschechisch für "Stille") erklingt. Das 1999 gegründete Chorwerk Ruhr hat sich zu einer festen Säule der Vokalkunst im deutschsprachigen Raum entwickelt und gehört zu den Spitzenchören in Deutschland. Künstlerischer Leiter seit 2011 ist der mehrfach ausgezeichnete Dirigent Florian Helgath. Sein Anliegen ist es, neue Chormusik in Bezug auf traditionelle Musikformen zu beleuchten und somit für die Zuhörenden vor dem Hintergrund der Musikgeschichte neu wirken zu lassen. Chorwerk Ruhr arbeitete in Konzerten mit Musik aus allen Epochen mit namhaften Dirigent*innen und Orchestern zusammen, nahm an nationalen sowie internationalen Musikfestivals teil und war an zahlreichen Aufnahmen von WDR und Deutschlandfunk beteiligt. Darüber hinaus kooperiert der Chor alljährlich in besonderer Form mit der Ruhrtriennale. Florian Helgath ist seit 2011 Künstlerischer Leiter von Chorwerk Ruhr. Mit diesem Ensemble erarbeitet er Chormusik aller Epochen, sowohl a-cappella als auch mit Orchester. Seit 2017/18 hat er zudem die Künstlerische Leitung der Zürcher Sing-Akademie übernommen. Von 2009 bis 2015 arbeitete Helgath als Dirigent des Dänischen Rundfunkchors und war von 2008 bis 2016 Künstlerischer Leiter des Via Nova Chors München, mit dem er zahlreiche hochgelobte Uraufführungen präsentierte. Darüber hinaus ist er regelmäßig zu Gast beim SWR Vokalensemble, beim RIAS Kammerchor, beim Chor des Bayerischen Rundfunks, dem MDR Rundfunkchor oder dem Chœr de Radio France und arbeitet mit vielen namenhaften Orchestern und Instrumentalensembles. Marc Schmolling ist als Pianist solistisch und mit renommierten Musiker*innen der europäischen Jazz- und Improvisationsszene aktiv. Als Komponist und Arrangeur arbeitet er neben seinen eigenen Projekten speziell im Vokalbereich, so beispielsweise für den Kammerchor des Dänischen Rundfunks, den Chor des Bayerischen Rundfunks und den Via Nova Chor München. Mit dem Marc Schmolling Trio mit Jonas Westergaard am Bass und Christian Lillinger am Schlagzeug wurde er 2010 für sein Album "Live in Berlin/Vol. 1" für den Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert.


Kategorie: Konzert

Eine Uraufführung und ein Jubiläum: Im Rahmen seiner fünfteiligen Konzertreihe "Prinzip Hoffnung" zum 15-jährigen Bestehen bringt das Vocalconsort Berlin, einer der besten Kammerchöre bundesweit, bei Chor@Berlin eine Neukomposition zur Uraufführung. Mit "alfabet" hat der Berliner Komponist Frank Schwemmer im Auftrag des Ensembles Auszüge des gleichnamigen Langgedichts der dänischen Lyrikerin Inger Christensen vertont. "die aprikosenbäume gibt es, die aprikosenbäume gibt es". Mit dem einzeiligen Vers zum Buchstaben A beginnt das Gedicht "alfabet" von Inger Christensen, einer der bedeutendsten Dichter*innen des 20. Jahrhunderts. Es endet mit 610 Zeilen zum Buchstaben N. Christensen ordnet darin Worte und beschwört damit die Existenz von Dingen, um sie vor ihrem möglichen Verschwinden in Zeiten von Atom- und Wasserstoff-bomben erinnernd zu bewahren - denn "die wasserstoffbombe gibt es / ein gebet darum zu sterben / wie man zu sterben pflegt / eines tages bei gewöhnlichem / wetter..." Das Vocalconsort Berlin gilt als einer der besten und wandlungsfähigsten Kammerchöre bundesweit. 2003 gegründet, hat das Profiensemble bewusst keine*n Chefdirigent*in, sondern arbeitet projektweise mit unterschiedlichen Dirigent*innen, aber vor allem mit festen künstlerischen Partner*innen wie Daniel Reuss, Folkert Uhde und Sasha Waltz zusammen. Flexibel in Besetzung und Repertoire, überschreitet das Ensemble gern die Grenzen der klassischen Genres und Disziplinen. Zuletzt standen 2018 Monteverdis "Orfeo", choreographiert von Sasha Waltz, Engagements an der Komischen Oper Berlin und an der Semperoper Dresden in Schönbergs "Moses und Aron" auf dem Programm sowie Konzerte und Uraufführungen im Rahmen des 15-jährigen Jubiläums des Ensembles. Ralf Sochaczewsky studierte an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Chordirigieren und dirigierte 2016 die europäische Erstaufführung des mit dem Pulitzer-Preis 2015 gewürdigten Oratoriums "Anthracite Fields" von Julia Wolfe. Er arbeitet regelmäßig mit Chören wie dem RIAS Kammerchor, dem Vocalconsort Berlin oder Cappella Amsterdam und konzertierte mit Orchestern wie dem London Philharmonic Orchestra, dem Konzerthausorchester Berlin und dem National Radio Orchestra Bucarest. Opern dirigierte er am Bolshoi Theater Moskau, der Komischen Oper Berlin und der Opera National du Rhin, darüber hinaus arbeitete er mit verschiedenen Pop-Gruppen und Künstlern zusammen.


Kategorie: Konzert

Soul, Groove, Funk und World Music: Im Mittelpunkt der A-cappella-Nacht steht das neue Programm der aufgrund ihres Sounds fast legendären Vocalband Slixs - "Playgrounds". Das Sextett, das zu den besten Vokalensembles der Gegenwart gehört, lotet in Eigenkompositionen aus, was mit der menschlichen Stimme möglich ist - zwischen vokalen Klangfarben, Lautmalerei und Vocal Percussion… Als Opener präsentieren das Voktett Hannover und die Berliner JazzVocals vorab Auszüge aus ihrem aktuellen Repertoire. Das Voktett Hannover singt geistliche und weltliche "Liebesweisen". In den Werken u.a. von Silbelius, Britten und Mendelssohn zeigen sich Euphorie und Verzweiflung, Verlangen und Zuversicht in sowohl göttlichen wie irdischen Sphären. Für die mehrfach ausgezeichneten Berliner JazzVocals ist der Begriff Jazz universell und umfasst alles, was groovt - ob Songs der Beatles, Funk oder Weltmusik. Ihr Repertoire umfasst Jazzstandards, Pop-und Folk-Bearbeitungen sowie eigene Arrangements - mit Improvisationen, Mouthpercussion und Stimmexperimenten. Die Slixs überzeugen mit ihrer kraftvollen Mischung aus Jazz, Pop und Funk, Klassik und Weltmusik - die sie selbst als Vokal-Bastard bezeichnen - bei zahlreichen Auftritten in Europa und Asien Publikum und Presse. Die fünf Sänger und eine Sängerin entlocken ihren Stimmbändern und Kehlköpfen dabei einen organischen Bandsound, der selbst die Fachwelt in Erstaunen versetzt. Nicht zuletzt deshalb gilt das Sextett als eines der weltbesten Vokalensembles der Gegenwart. So wurden die Slixs bereits mehrfach mit der weltweit höchsten Auszeichnung für Vokalkunst - dem CARA - geehrt und bei "vokal.total" in Graz mit zwei Ward Swingle Awards und drei Goldenen Diplomen prämiert. Das Voktett Hannover wurde 2012 als ein gemischtes und doppelchörig besetztes Vokalensemble von Studierenden der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover gegründet. Die vier Sängerinnen und vier Sänger widmen sich vorrangig A-cappella-Werken, die möglichst facettenreich die vielstimmige Vokalmusik der europäischen Musikgeschichte widerspiegeln. Das Ensemble ging zuletzt als 1. Preisträger des Deutschen Chorwettbewerbs 2018 in der Kategorie "Vokalensemble" hervor und bekam in diesem Rahmen überdies zwei Sonderpreise verliehen. Rund 25 Sängerinnen und Sänger gehören dem Berliner A-cappella-Chor JazzVocals an, der seit 2017 unter der Leitung von Matthias Knoche steht. Das 1991 gegründet Ensemble wurden bei Chorwettbewerben mehrfach ausgezeichnet, so unter anderem 2014 beim Deutschen Chorwettbewerb in Weimar mit dem 3. Preis, beim "Cracovia Cantat"-Festival 2014 in Krakau sowie beim Rainbow Choir Festival 2015 in St. Petersburg.


Kategorie: A cappella

Der "Ich-kann-nicht-singen-Chor" unter der Leitung von Michael Betzner-Brandt wurde 2011 bei Chor@Berlin ins Leben gerufen und hat mittlerweile Kultcharakter. Auch bei dieser Ausgabe des Vokalfestes sind wieder alle, die bisher nicht zu singen wagten, eingeladen, gemeinsam mit dem Berliner Begegnungschor Lieder aus allen Teilen der Welt zum Klingen zu bringen - auf Deutsch, Englisch, Arabisch, Kurdisch, Farsi oder Russisch. Alle können mitmachen, denn jede*r kann singen! Im Begegnungschor treffen sich jede Woche Berliner*innen und vormals hierher Geflüchtete, um unter der Leitung von Bastian Holze und Michael Betzner-Brandt gemeinsam Lieder aus ihren Herkunftsländern zu singen. Zentral ist die Begegnung auf Augenhöhe - alle können sich aktiv einbringen, denn der Vorstand setzt sich aus Alt- und Neu-Berliner*innen zusammen, und eine Repertoiregruppe entscheidet, welche Lieder gesungen werden. Der Begegnungschor wurde im Oktober 2015 auf die Initiative des Vereins "Leadership Berlin - Netzwerk Verantwortung" in Kooperation mit dem Chorverband Berlin ins Leben gerufen und wird seither als eigenständiges Projekt weitergeführt. Michael Betzner-Brandt begeistert mit seinem Konzept "Chor Kreativ" seit mehr als 20 Jahren Kursteilnehmer*innen und ein großes Publikum im In- und Ausland. Er ist Autor diverser Publikationen, Gründer und Leiter mehrerer erfolgreicher Chöre und Mitsingformate, darunter die Fabulous Fridays, der Rock-Pop-Chor 60+ High Fossility sowie der Begegnungschor. Daneben ist er als Studienrat für Musik und Philosophie an einem Neuköllner Gymnasium tätig. Bastian Holze ist Musikmanager und Chorleiter. Er initiierte das Berliner Pop- und Jazzchorfestival Total Choral mit und rief die Acappella-Pop-Etage "B vocal - the house of vocal art" ins Leben. Er leitet vier Chöre, darunter den Preisträgerchor mongrooves, ist Mitbegründer und Leiter des Begegnungschores und neben seiner Tätigkeit als Musiklehrer am Gymnasium auch als Workshopdozent und Coach für A-cappella-Ensembles, Chöre und Unternehmen aktiv.


Kategorie: Workshop


Änderungen vorbehalten! - Angaben ohne Gewähr! - Stand:23.12.18
© Fotos der Vorstellungen: [+][-]
tongue twisters(Neda Navaee/Neda Navaee) Dabke Community Dancing(Phil Dera/Phil Dera) Hopeless. - Open Spaces #1(Philip Ingman/Philip Ingman) UM:LAUT - The Notwist(Patrick Morarescu/Patrick Morarescu) Chor@Berlin: The Sound of Silence(Pedro Malinowski/Pedro Malinowski) Chor@Berlin: Prinzip Hoffnung IV - Die menschliche Ordnung(Kristof Fischer/Kristof Fischer) Chor@Berlin: A-cappella-Nacht(ansichtssachen Hannover/ansichtssachen Hannover) Chor@Berlin: Ich-kann-nicht-singen-Chor: Ohne Grenzen(Promo/Promo)

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