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Spielplan für Februar 2019

Der Musiker Radwan Ghazi Moumneh und der Filmemacher Charles-André Coderre bilden zusammen das Duo Jerusalem In My Heart, dessen audiovisuelle Projekte nicht nur von Post-Punk und psychedelischer Musik, sondern auch vom traditionellen Folk aus Beirut und Syrien beeinflusst sind. Mit einer Kombination aus Experimentalfilm-Projektionen, Stimme, akustischer Bouzouki und der Zurna, deren Klänge durch Effekte und Synthesizer verfremdet werden, erzeugen Jerusalem In My Heart emotional aufgeladene Atmosphären und bewegende Melodien. Mit ihrem dritten Album Daqa’iq Tudaiq erweitern Jerusalem In My Heart einmal mehr den Horizont ihrer tiefgehenden konzeptuellen und ästhetischen Auseinandersetzung mit den Traditionen arabischer und nahöstlicher Musik. Noise zum Zwecke der Selbstheilung: Nach diesem Prinzip verfährt die Gruppe Sarana aus dem indonesischen Samarinda. Mittels elektronischer und akustischer Instrumente erzeugt sie markant-düstere Ambient-Experimente. Ihr Auftritt ist Teil des Nusasonic-Programms am CTM 2019, einer Initiative, die sich mit der Gegenwart und Vielfalt experimenteller Sound- und Musikpraktiken in Südostasien befasst und diese mit Soundkulturen in Europa und andernorts in Austausch bringt.


Kategorie: Pop

Inspiriert von der Arbeit des Malers und Bildhauers Fernando Botero mit seinen typisch runden Figuren, bringt der Choreograf Taoufiq Izeddiou aus Marrakesch ein Ensemble von Körpern jenseits der tänzerischen Norm auf die Bühne. Wie in einem Botero-Gemälde vereinigen sie sich und bringen uns aus der Ruhe, um ein Setting zu schaffen, das schön, grob und bisweilen fragil ist. In einer wenig bekannten Bildserie hat sich Botero mit seinem Entsetzen angesichts der von den Häftlingen von Abou Ghraib erlebten Torturen auseinandergesetzt. Neben der Hinterfragung von Normen, wird bei Izeddious “Botero in Orient” auch die Anprangerung von Unterdrückung, Demütigung und Folter eine Rolle spielen. Nach einer Residenz am HAU präsentieren wir vor der Premiere in Paris die Preview dieser neuen Arbeit.


Kategorie: Tanztheater

Kombo ist eine Do-It-With-Others-Initiative, deren Ziel es ist, Austausch zwischen indonesischen und auch mit internationalen Improv-Musiker*innen zu fördern. Kombo wurde 2014 auf Initiative von Rully Shabara (Senyawa) und Satya Prapanca gegründet. Zu Kombo-Sessions kommen Musiker*innen zusammen, um in verschiedenen Kombinationen Spielmethoden und spontane Kompositionsformen zu erkunden. Kombo am CTM-Festival 2019 bringt die elektronischen Musiker Bhakti Prastyo und Yuen Chee Wai, die Perkussionistin Cheryl Ong, die experimentellen Vokalisten Kok Siew-Wai und Rully Shabara sowie den Schlagzeuger Ramberto Agozalie für einen Abend improvisierter Musik mit Berliner Kolleg*innen zusammen. Kombo ist Teil des Nusasonic-Programms am CTM 2019, einer Initiative, die sich mit der Gegenwart und Vielfalt experimenteller Sound- und Musikpraktiken in Südostasien befasst und diese mit Soundkulturen in Europa und andernorts in Austausch bringt.


Kategorie: Pop

Das MusicMakers Hacklab ist ein einwöchiges, offenes, kollaboratives künstlerisches Labor, geleitet von Peter Kirn von Create Digital Music sowie den Künstlern und Instrumentenbauern Andreas Siagian und Lintang Radittya aus Yogyakarta. Für / tage bringt das zum siebten Mal stattfindende Hacklab Künstler*innen, Hacker*innen, Perfomer*innen und Wissenschaftler*innen aus unterschiedlichen Disziplinen und Regionen zusammen, um mit hybriden Ansätzen zur Zukunft von Klangpraktiken und Musikperformance zu spekulieren. Es versteht sich als Einladung an Kreative, die Lust haben in kurzer Zeit neue gemeinschaftliche Performances zu erarbeiten. Das diesjährige Thema des Hacklabs – “Adaption” –  liefert dafür Ausgangsfragen: Wie können sich die Mitglieder einer Gruppe in ihrer Zusammenarbeit gegenseitig fördern, um ein Mehr an Möglichkeiten zu generieren, anstatt um Ressourcen zu konkurrieren? Kann Musik ein spekulatives Medium für Nachhaltigkeit sein, in einer Zeit in der wir unleugbare Veränderungen in Politik und Klima erleben? Können wir Handlungen imaginieren, die vermehren statt zu verbrauchen? Höhepunkt des einwöchigen gemeinschaftlichen Experimentierens ist die gemeinsame Abschlusspräsentation im HAU2, bei der die Teams ihre Projekte in kurzen Performances vorstellen.


Kategorie: Performance

Was hält die Berliner Tanzszene im Innersten zusammen? Choreograf*innen und Expert*innen schreiben Briefe aneinander. Schauspieler*innen verleihen ihnen eine Stimme. Briefwechsel zwischen Künstler*innen und ihren Bezugspersonen waren schon immer eine Quelle, anhand derer sich die Zusammenhänge zwischen Werk und Epoche erschließen lassen. Sie geben Einblicke in Netzwerke, in Inspirationslinien, Konflikte, Impulse und Debatten, aus denen heraus sich die Arbeitsumstände konfigurieren. Oft erhalten wir diese Einblicke jedoch erst posthum. Lässt sich das ändern? Sind Brief- und Emailwechsel ein Mittel, um in die Dynamiken der Berliner Tanzszene, die sich in den letzten 30 Jahren rasant entwickelt hat, einzutauchen? Der Tanzwissenschaftler Franz Anton Cramer und die Journalistin Astrid Kaminski probieren es aus und haben Künstler*innen und Expert*innen eingeladen, sich gegenseitig Briefe zu schreiben.


Kategorie: Diskussion

Prägnant, brillant und unkonventionell: Das Theater von El Conde de Torrefiel sorgte in den letzten Jahren international für Beachtung. Die tragikomischen Arbeiten von Tanya Beyeler und Pablo Gisbert aus Barcelona, die zum ersten Mal 2017 am HAU waren, enthüllen eine Folge von absurden Tableaux Vivants, flankiert von Worten von unglaublicher Klarheit. Ihre neue HAU-Koproduktion “LA PLAZA” entwirft eine impressionistische Landschaft, die den öffentlichen Raum als reduziertes Modell der heutigen Welt versteht, gestaltet mit Hilfe von Licht, Klang und einer ätherischen, geisterhaften Ästhetik. Der Platz steht dabei für einen Ort des Aufeinandertreffens von Menschen und Geschichte, kollektiven Erinnerungen und unbekannter Zukunft. In einer Welt, die sich mit rasantem Tempo selbst überholt, wird Realität immer subjektiver, emotional besetzt und undurchdringbarer. Ein stetiger Konflikt herrscht zwischen der Sehnsucht nach dem Neuen und der Furcht vor dem Unbekannten. Von der unvorhersehbaren Zukunft eine Vorstellung zu erlangen, ist seit jeher ein großes Bestreben der Menschheit. Geschichten von dieser Suche zu erzählen, ist die Leidenschaft von El Conde de Torrefiel.


Kategorie: Schauspiel

Prägnant, brillant und unkonventionell: Das Theater von El Conde de Torrefiel sorgte in den letzten Jahren international für Beachtung. Die tragikomischen Arbeiten von Tanya Beyeler und Pablo Gisbert aus Barcelona, die zum ersten Mal 2017 am HAU waren, enthüllen eine Folge von absurden Tableaux Vivants, flankiert von Worten von unglaublicher Klarheit. Ihre neue HAU-Koproduktion “LA PLAZA” entwirft eine impressionistische Landschaft, die den öffentlichen Raum als reduziertes Modell der heutigen Welt versteht, gestaltet mit Hilfe von Licht, Klang und einer ätherischen, geisterhaften Ästhetik. Der Platz steht dabei für einen Ort des Aufeinandertreffens von Menschen und Geschichte, kollektiven Erinnerungen und unbekannter Zukunft. In einer Welt, die sich mit rasantem Tempo selbst überholt, wird Realität immer subjektiver, emotional besetzt und undurchdringbarer. Ein stetiger Konflikt herrscht zwischen der Sehnsucht nach dem Neuen und der Furcht vor dem Unbekannten. Von der unvorhersehbaren Zukunft eine Vorstellung zu erlangen, ist seit jeher ein großes Bestreben der Menschheit. Geschichten von dieser Suche zu erzählen, ist die Leidenschaft von El Conde de Torrefiel.


Kategorie: Schauspiel

Prägnant, brillant und unkonventionell: Das Theater von El Conde de Torrefiel sorgte in den letzten Jahren international für Beachtung. Die tragikomischen Arbeiten von Tanya Beyeler und Pablo Gisbert aus Barcelona, die zum ersten Mal 2017 am HAU waren, enthüllen eine Folge von absurden Tableaux Vivants, flankiert von Worten von unglaublicher Klarheit. Ihre neue HAU-Koproduktion “LA PLAZA” entwirft eine impressionistische Landschaft, die den öffentlichen Raum als reduziertes Modell der heutigen Welt versteht, gestaltet mit Hilfe von Licht, Klang und einer ätherischen, geisterhaften Ästhetik. Der Platz steht dabei für einen Ort des Aufeinandertreffens von Menschen und Geschichte, kollektiven Erinnerungen und unbekannter Zukunft. In einer Welt, die sich mit rasantem Tempo selbst überholt, wird Realität immer subjektiver, emotional besetzt und undurchdringbarer. Ein stetiger Konflikt herrscht zwischen der Sehnsucht nach dem Neuen und der Furcht vor dem Unbekannten. Von der unvorhersehbaren Zukunft eine Vorstellung zu erlangen, ist seit jeher ein großes Bestreben der Menschheit. Geschichten von dieser Suche zu erzählen, ist die Leidenschaft von El Conde de Torrefiel.


Kategorie: Schauspiel

Das Live-Electro-Orchester Monika Werkstatt ( Beate Bartel , Gudrun Gut , Islaja und Pilocka Krach ) trifft auf die Theatergruppe Showcase Beat Le Mot . Gemeinsam widmen sich die beiden Vierergruppen den vier Jahreszeiten aus einem zeitgenössischen Blickwinkel. Winter, Frühling, Sommer und Herbst: Zur Ehrung des siechenden Wetterzyklus nehmen sich jeweils eine Musikerin und ein Mitglied von Showcase Beat Le Mot eine Jahreszeit vor, um diese klanglich und bildhaft zu gestalten. Die Methode des temporären Musik-Theater-Kollektivs ist der Wechsel von festen Absprachen und Abenteuern. Da nichts unbeständiger ist als das Wetter, werden in Improvisationen die Ränder des Spektakels ausgelotet. Dabei geben die Kollektive einander, was dem anderen fehlt: In Gender, Bewegung und technischen Skills. Wenn die Wettermacher*innen mit ihrer stolpernden Dramaturgie aus Quanten- und Assoziationssprüngen zur Tat schreiten, schicken Sonnenstürme Psychomagnetismus und glitzernden Sternenstaub. Alles endet in einer fünften Jahreszeit, der Dead Season.


Kategorie: Performance

Das Live-Electro-Orchester Monika Werkstatt ( Beate Bartel , Gudrun Gut , Islaja und Pilocka Krach ) trifft auf die Theatergruppe Showcase Beat Le Mot . Gemeinsam widmen sich die beiden Vierergruppen den vier Jahreszeiten aus einem zeitgenössischen Blickwinkel. Winter, Frühling, Sommer und Herbst: Zur Ehrung des siechenden Wetterzyklus nehmen sich jeweils eine Musikerin und ein Mitglied von Showcase Beat Le Mot eine Jahreszeit vor, um diese klanglich und bildhaft zu gestalten. Die Methode des temporären Musik-Theater-Kollektivs ist der Wechsel von festen Absprachen und Abenteuern. Da nichts unbeständiger ist als das Wetter, werden in Improvisationen die Ränder des Spektakels ausgelotet. Dabei geben die Kollektive einander, was dem anderen fehlt: In Gender, Bewegung und technischen Skills. Wenn die Wettermacher*innen mit ihrer stolpernden Dramaturgie aus Quanten- und Assoziationssprüngen zur Tat schreiten, schicken Sonnenstürme Psychomagnetismus und glitzernden Sternenstaub. Alles endet in einer fünften Jahreszeit, der Dead Season.


Kategorie: Performance

In ihren Duetten “ YEW ” (deutsch: Eibe) und “ YEW: outside ” sind Angela Schubot und Jared Gradinger eine tiefe Verbindung mit der Natur und der ihr eigenen Intelligenz eingegangen. Für den dritten Teil ihres Werkzyklus laden sie nun neben pflanzlichen Akteur*innen fünf weitere menschliche Performer*innen zu der posthumanen Gruppenchoreografie “The Nature of Us” ein. Auf der Bühne des HAU2 lässt das heterogene Ensemble einen mehrstimmigen, erdlosen Garten aus Klängen und Körpern entstehen. “The Nature of Us” lädt sein menschliches und anderes Publikum in dieses Ökosystem ein – und sucht nach einem Bewusstsein, das die Natur weder unterdrückt noch überhöht, sondern Raum gibt für eine co-kreative Polyphonie. Wie können wir zusammen der Garten sein, der wir eigentlich sind? In der mehr als zehnjährigen Ge­schichte ihrer Zusammenarbeit ist “The Nature of Us” das erste Ensemblestück des Choreografieduos Schubot & Gradinger, die selbst auch auf der Bühne sein werden.


Kategorie: Tanztheater


Änderungen vorbehalten! - Angaben ohne Gewähr! - Stand:01.01.19
© Fotos der Vorstellungen: [+][-]
Sarana / Jerusalem In My Heart(Promo/) Botero in Orient(Iris Verhoeyen/Iris Verhoeyen) Kombo(Promo/) MusicMakers Hacklab “Adaptation” Finale(Promo/) Letters Of ...(Astrid Kaminski/Astrid Kaminski) LA PLAZA(Promo/) Dead Seasons – Die vier Jahreszeiten(Pilocka Krach/Pilocka Krach) The Nature of Us(Rachel De Joode/Rachel De Joode)

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