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Berliner Ensemble

Theater am Schiffbauerdamm
Bertolt-Brecht-Platz 1 - 10117 Berlin

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Januar / Februar / März / April / Mai / Juni / Juli / August / September / Oktober / November / Dezember

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Spielplan für Februar 2018

"Regieren heißt stehlen, das weiß jedes Kind", so erklärt Caligula, Staatsoberhaupt, sich und anderen die Politik, und deshalb sei es "nicht unmoralischer, die Bürger direkt zu bestehlen, als indirekte Steuern in den Preis von Lebensmitteln zu schmuggeln." Als logische Schlussfolgerung verlangt er von den Vermögenden, ihre Kinder zu enterben und den Staat als Alleinerben einzusetzen. Je nach Bedarf werden diese Personen willkürlich getötet. Schließlich habe er mittlerweile gelernt, dass jeder Wert, auch das Leben selbst, relativierbar und demnach nichts wirklich von Bedeutung sei – außer die Staatsfinanzen. Dieser Erlass ist nur der Anfang einer verheerenden Strategie eines freigesetzten Machtmenschen, der beschlossen hat, der Welt ihre absurde Verfasstheit vor Augen zu führen, indem er sie durch konsequentes Denken und Handeln auf ihre mörderische Spitze treibt. Albert Camus zeichnet in seinem 1938 begonnenen und unter dem Eindruck des Faschismus in Europa mehrfach umgearbeiteten Drama das Porträt eines nicht mehr durch Ethik, Gesetze oder Moral eingezäunten Politikers. Und er stellt die Frage in den Raum, wie es kommt und zu welchem Zweck ihn alle anderen so lange haben gewähren lassen. Der 1983 in Deutschland als Sohn einer Chilenin und eines Portugiesen geborene Regisseur Antú Romero Nunes, der sich mit spielvernarrten Inszenierungen und einem Sinn für das Grotesk-Komische einen Namen gemacht hat, beginnt den Eröffnungsreigen am Berliner Ensemble mit der Grundsatzfrage: Auf welchen Prinzipien gründen individuelles Leben, Gesellschaft und politische Macht in einer absurd erscheinenden Welt?


Kategorie: Schauspiel

"Wir vernichten, was wir lieben", so brachte die Schriftstellerin Christa Wolf das Thema von Kleists "Penthesilea" auf den Punkt. Es ist eine kriegerische, auf Gewalt beruhende Welt, in der die Amazonenkönigin und der griechische Heerführer Achill wie zwei Gestirne aufeinanderprallen und an ihrer fatal entgrenzten Liebe zueinander schier verglühen. Auf dem Schlachtfeld müssen die Amazonen ihre Männer finden und besiegen, so will es das Gesetz. Kriegsheld Achill hat noch nie ein Gefecht verloren. Er fordert Penthesilea zum Zweikampf, in den er jedoch unbewaffnet zieht, um sich ihr als Unterlegener preiszugeben. Dies Liebesgeständnis verkennend tötet ihn die Amazone blind vor Leidenschaft in mörderischer Ekstase. Michael Thalheimer inszeniert Kleists sprachliches Meisterwerk in einer auf drei Personen konzentrierten Fassung. Eine Produktion von Schauspiel Frankfurt.


Kategorie: Schauspiel

Sie wollen einmal hinter die Kulissen des Berliner Ensembles schauen? Wir bieten regelmäßig öffentliche Führungen mit Werner Riemann an, der seit über 50 Jahren am Haus ist und Helene Weigel noch persönlich kannte. Die Führungen kosten 5 Euro pro Person, ermäßigt 3 Euro und können nur direkt über die Theaterkasse gebucht werden. THEATERKASSE IM BERLINER ENSEMBLE Bertolt-Brecht-Platz 1, 10117 Berlin Montag bis Samstag 10.00 bis 18.30 Uhr Telefon 030/284-08-155 Fax 030/284-08-115 E-Mail theaterkasse@berliner-ensemble.de  .-


Kategorie: Führung

"Wir vernichten, was wir lieben", so brachte die Schriftstellerin Christa Wolf das Thema von Kleists "Penthesilea" auf den Punkt. Es ist eine kriegerische, auf Gewalt beruhende Welt, in der die Amazonenkönigin und der griechische Heerführer Achill wie zwei Gestirne aufeinanderprallen und an ihrer fatal entgrenzten Liebe zueinander schier verglühen. Auf dem Schlachtfeld müssen die Amazonen ihre Männer finden und besiegen, so will es das Gesetz. Kriegsheld Achill hat noch nie ein Gefecht verloren. Er fordert Penthesilea zum Zweikampf, in den er jedoch unbewaffnet zieht, um sich ihr als Unterlegener preiszugeben. Dies Liebesgeständnis verkennend tötet ihn die Amazone blind vor Leidenschaft in mörderischer Ekstase. Michael Thalheimer inszeniert Kleists sprachliches Meisterwerk in einer auf drei Personen konzentrierten Fassung. Eine Produktion von Schauspiel Frankfurt.


Kategorie: Schauspiel

Arne Lygre, 1968 im norwegischen Bergen geboren, gehört zu jenen bereits mehrfach ausgezeichneten zeitgenössischen Dramatikern, die einem deutschen Theaterpublikum am Berliner Ensemble neu vorgestellt werden. Arne Lygres Stücke wurden vielfach übersetzt und in mehreren Ländern Europas veröffentlicht und inszeniert. "Nichts von mir" wurde 2014 in Stockholm uraufgeführt. "Nichts von mir" verhandelt die Liebe in ihrer Illusion und Wirklichkeit – legt Macht und Ohnmacht der Sprache offen. Ein Leben, aufgefächert auf sieben verschiedenen Zeitebenen, wird maximal ausgebreitet und zugleich auf die Grundfragen minimiert: Warum leben wir und wie lange? Wieviel halten wir aus und wofür? Die Figuren – im Wesentlichen ein Paar – verfolgen ihre Spuren, teilweise selbst gewählt, teilweise prädestiniert, und suchen nach einem Ausweg im neuen, gemeinsamen Lebensentwurf, der tödlich endet. Mateja Koležnik wird "Nichts von mir" inszenieren. Sie zählt zu den wichtigsten Personen des slowenischen zeitgenössischen Theaters. Mateja Koležnik inszeniert derzeit an allen großen Theatern des ehemaligen Jugoslawiens, wie dem Nationaltheatern Maribor und Nova Gorica, am BITEF Belgrad sowie am Staats- und auch am Stadttheater Ljubljana. Ihre Inszenierungen wurden mit Preisen und Auszeichnungen, zweimal mit der höchsten slowenischen Theaterauszeichnung geehrt. Ihr Debüt im deutschsprachigen Raum war 2012, seitdem folgten Arbeiten in Leipzig, München und in Wien.


Kategorie: Schauspiel

"Wir vernichten, was wir lieben", so brachte die Schriftstellerin Christa Wolf das Thema von Kleists "Penthesilea" auf den Punkt. Es ist eine kriegerische, auf Gewalt beruhende Welt, in der die Amazonenkönigin und der griechische Heerführer Achill wie zwei Gestirne aufeinanderprallen und an ihrer fatal entgrenzten Liebe zueinander schier verglühen. Auf dem Schlachtfeld müssen die Amazonen ihre Männer finden und besiegen, so will es das Gesetz. Kriegsheld Achill hat noch nie ein Gefecht verloren. Er fordert Penthesilea zum Zweikampf, in den er jedoch unbewaffnet zieht, um sich ihr als Unterlegener preiszugeben. Dies Liebesgeständnis verkennend tötet ihn die Amazone blind vor Leidenschaft in mörderischer Ekstase. Michael Thalheimer inszeniert Kleists sprachliches Meisterwerk in einer auf drei Personen konzentrierten Fassung. Eine Produktion von Schauspiel Frankfurt.


Kategorie: Schauspiel

Arne Lygre, 1968 im norwegischen Bergen geboren, gehört zu jenen bereits mehrfach ausgezeichneten zeitgenössischen Dramatikern, die einem deutschen Theaterpublikum am Berliner Ensemble neu vorgestellt werden. Arne Lygres Stücke wurden vielfach übersetzt und in mehreren Ländern Europas veröffentlicht und inszeniert. "Nichts von mir" wurde 2014 in Stockholm uraufgeführt. "Nichts von mir" verhandelt die Liebe in ihrer Illusion und Wirklichkeit – legt Macht und Ohnmacht der Sprache offen. Ein Leben, aufgefächert auf sieben verschiedenen Zeitebenen, wird maximal ausgebreitet und zugleich auf die Grundfragen minimiert: Warum leben wir und wie lange? Wieviel halten wir aus und wofür? Die Figuren – im Wesentlichen ein Paar – verfolgen ihre Spuren, teilweise selbst gewählt, teilweise prädestiniert, und suchen nach einem Ausweg im neuen, gemeinsamen Lebensentwurf, der tödlich endet. Mateja Koležnik wird "Nichts von mir" inszenieren. Sie zählt zu den wichtigsten Personen des slowenischen zeitgenössischen Theaters. Mateja Koležnik inszeniert derzeit an allen großen Theatern des ehemaligen Jugoslawiens, wie dem Nationaltheatern Maribor und Nova Gorica, am BITEF Belgrad sowie am Staats- und auch am Stadttheater Ljubljana. Ihre Inszenierungen wurden mit Preisen und Auszeichnungen, zweimal mit der höchsten slowenischen Theaterauszeichnung geehrt. Ihr Debüt im deutschsprachigen Raum war 2012, seitdem folgten Arbeiten in Leipzig, München und in Wien.


Kategorie: Schauspiel


Änderungen vorbehalten! - Angaben ohne Gewähr! - Stand:05.02.18
© Fotos der Vorstellungen: Caligula(Julian Röder/Julian Röder) Penthesilea(Birgit Hupfeld/Birgit Hupfeld) Theaterführung mit Werner Riemann(/) Penthesilea(Birgit Hupfeld/Birgit Hupfeld) Nichts von mir(Matthias Horn/Matthias Horn) Penthesilea(Birgit Hupfeld/Birgit Hupfeld) Nichts von mir(Matthias Horn/Matthias Horn)

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