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Spielplan für August 2018

In vier Kapiteln durchaus heiterer Art wird ein Mann vorgestellt, der von sich behauptet, "nicht für Bibber und Klimbim" zu sein. Zu Recht, denn er war ein lebensnaher, bodenständiger und doch weltgewandter Mann. Und so entsteht mit diesem Abend ein sympathisch gezeichnetes Portrait Theodor Fontanes: 1. Kapitel Fontane - Angaben zur Person 2. Kapitel Fontane - Reisender und Wanderer 3. Kapitel Fontane - der Balladendichter 4. Kapitel Liebeslust und -leid Für unseren Fontane-Abend haben wir Autobiografisches zusammengetragen und Stimmen seiner Zeitgenossen, seine schönsten Balladen sowie seine auch heute noch komischen Reiseimpressionen und wir schmökern ein wenig im ehelichen Briefwechsel.


Kategorie: Schauspiel

Gesungen werden altbekannte Berliner Lieder und Couplets. Da fließt durch Berlin immer noch die Spree, auch wenn ein Mann immer Angst hat, daß der Überzieher weg ist. Aber in fuffzich Jahren is allet vorbei! Gabriele Streichhahn, Jens-Uwe Bogadtke und Carl Martin Spengler können ihrem komödiantischen Affen ordentlich Zucker geben. Sie tun es mit einem Riesenspaß und schaffen es im Handumdrehen, die Zuschauer wie in einen leichten Sektrausch zu versetzen.


Kategorie: Schauspiel

Oh, dies Berliner Publikum! Sehen Sie, in der ganzen Welt geht der Mensch ins Theater, um seine Freude daran zu haben. Nur der Berliner geht ins Theater, um diese Freude nicht zu haben, und diese Nichtfreude ist seine einzige Freude. Auf diese Freude wartet er, und deshalb setzt er sich ins Parkett, nicht als ein dankbarer Zuschauer, sondern wie ein Sonntagsschütze, der sich in eine Sandkuhle legt, um einen armen Hasen abzuwarten. Der Hase aber, auf den er wartet, ist der Fehler oder auch bloß der anscheinende Fehler, den der arme Schauspieler da oben machen soll. Weh ihm, wenn er ihn nicht macht, dann ist er vollends verloren. Aber Gott sei Dank, der Fall tritt nicht ein. Jetzt steckt der Hase den Kopf raus, der Fehler ist da, und nun knallt es los. Das ist das, was der Berliner sein Theatervergnügen nennt. Theodor Fontane ist nicht einfach nur ein wunderbarer Autor, er war auch ein Vielschreiber! Und so findet man bei ihm Interessantes für fast jeden Geschmack und jede Lebenslage: Romane, Briefe, Gedichte, Tagebücher, die "Wanderungen" und für uns sind z.B. seine Theaterkritiken eine sachlich genaue Schilderung der Theaterwelt am Ende des 19. Jahrhunderts. Ein Vergnügen über kleine Gemeinheiten, den damaligen Kollegen gegenüber ...


Kategorie: Schauspiel

Eine Wanderung auf Fontanes Spuren durch die Mitte der Stadt mit Dieter Kirchhof und anschließender Vorstellung Fontane: Alles Unsinn! Die Frage bleibt! mit Gabriele Streichhahn, Jens-Uwe Bogadtke, Carl Martin Spengler und Ute Falkenau am Klavier Treffpunkt: 14.00 Niederwallstraße 12


Kategorie: Führung

Oh, dies Berliner Publikum! Sehen Sie, in der ganzen Welt geht der Mensch ins Theater, um seine Freude daran zu haben. Nur der Berliner geht ins Theater, um diese Freude nicht zu haben, und diese Nichtfreude ist seine einzige Freude. Auf diese Freude wartet er, und deshalb setzt er sich ins Parkett, nicht als ein dankbarer Zuschauer, sondern wie ein Sonntagsschütze, der sich in eine Sandkuhle legt, um einen armen Hasen abzuwarten. Der Hase aber, auf den er wartet, ist der Fehler oder auch bloß der anscheinende Fehler, den der arme Schauspieler da oben machen soll. Weh ihm, wenn er ihn nicht macht, dann ist er vollends verloren. Aber Gott sei Dank, der Fall tritt nicht ein. Jetzt steckt der Hase den Kopf raus, der Fehler ist da, und nun knallt es los. Das ist das, was der Berliner sein Theatervergnügen nennt. Theodor Fontane ist nicht einfach nur ein wunderbarer Autor, er war auch ein Vielschreiber! Und so findet man bei ihm Interessantes für fast jeden Geschmack und jede Lebenslage: Romane, Briefe, Gedichte, Tagebücher, die "Wanderungen" und für uns sind z.B. seine Theaterkritiken eine sachlich genaue Schilderung der Theaterwelt am Ende des 19. Jahrhunderts. Ein Vergnügen über kleine Gemeinheiten, den damaligen Kollegen gegenüber ...


Kategorie: Schauspiel

Friedrich Otto August Pfützenreuter verließ Ende des 19. Jahrhunderts den für ihn bestimmten Bürostuhl in Gardelegen in der Altmark, um die Bretter dieser Welt zu erobern. Mit einem Kopf voller Reime und der Sehnsucht nach großen Tragödien erreichte er auf Umwegen Berlin, wo das Herz der Welt zu schlagen schien. In den ersten Jahrzehnten des neuen Jahrhunderts, in der aus allen Fugen platzenden Stadt voller Paradeschritte, Marschmusik, Kriegsgeschrei, den grauen Folgen und den „goldenen Zwanzigern“ stand er, Otto Reutter – mit tt – mit großen runden Augen lächelnd auf der Bühne und wusste, was sein Publikum bewegte, denn es bewegte auch ihn. Die Polizei setzte bei „verdächtigen“ Pointen den Rotstift an und saß mit spitzen Ohren im Zuschauerraum. Und Reutter – er hustete! Er hustete die gestrichenen Takte! Und der ganze Saal hustete im Takt mit. Die Berliner husteten ihrem Zensor was! Und Reutter lächelte unschuldig: "Musste husten, huste! Wat de mußt, det mußte"! Er sang von Alltagsgeschichten, von kleinen Übeln und großen Dummheiten, er sang vor allem den Menschen aus dem Herzen. Sie liebten ihn dafür und für seinen Mut zum Galgenhumor.


Kategorie: Schauspiel

Ein Solotheaterstück mit Guido Schmitt


Kategorie: Schauspiel

Ein Stadtspaziergang und ein Theaternachmittag – beides mit dem 24jährigen Heinrich Heine, der im Jahr 1822 Student in Berlin war und seinem Düsseldorfer Freund in Briefen von seinem Leben in Berlin berichtete. Der erste Brief beschreibt den Weg von der Langen Brücke (heute: Rathausbrücke) am Schloss vorbei, am Lustgarten und dann die Linden entlang. Diesem Weg folgen Sie, hören stadtgeschichtlich Interessantes und Kurioses sowie Heines satirische Kommentare zum bürgerlichen Berlin. Im Theater geht es weiter mit Gedichten Heines, den „Traumbildern“, einem Zyklus, der ebenfalls aus dem Jahr 1822 stammt. Interpretiert von Carl-Martin Spengler, begleitet von Ute Falkenau mit Klaviermusik von Claude Debussy. Treffpunkt: Dieter Kirchhof begrüßt Sie um 14.00 Uhr auf der Rathausbrücke, Ecke Nikolaiviertel.


Kategorie: Spezial

Er hat die Liebe geliebt und sie mit einem „Taubenherzen“ besungen, er vermochte sie nicht zu halten und hat sie mit einem „Geierschnabel“ gehackt, er hat verloren und geweint und war auf der Suche bis zum letzten Atemzuge - Heinrich Heine, der „der deutschen Sprache einen Klang entlockte, wie vor ihm wohl nur Goethe und nach ihm kein Poet mehr.“ (F. J. Raddatz) Carl Martin Spengler und Ute Falkenau am Klavier gehen den gefühlsmäßigen Höhen und Tiefen des großen deutschen Dichters Heinrich Heine nach.


Kategorie: Schauspiel

Der Mann kannte sein Berlin. Hier geboren und aufgewachsen wurde Tucholsky zur berühmtesten Stimme der Zwanziger Jahre. Mal spöttisch, mal sentimental, mal bissig beschreibt er den Berliner Alltag. Mit Charme und Witz die Berliner Gesellschaft. Die Lebensumstände oft mit Berliner Schnauze. Seiner Geburtsstadt verdanke er alles, sagte Tucholsky. Wo, wenn nicht hier, liegen die Themen für ihn auf der Straße? Einiges davon ist heute noch erstaunlich aktuell...


Kategorie: Schauspiel

Warum empfinden wir Erich Kästner stets als Zeitgenossen, seine Texte als aktuell, wo er doch seit 1974 nichts mehr erzählt? Fast scheint Kästner zeitlos zu sein. Im zweiten Abend mit seinen - unseren - Berliner Geschichten entdecken wir ihn und uns wieder. Albernheiten, Originales und Originelles. Kästners Texte passen erstaunlich zu aktuellen Gedanken zur Zeit, sodass wir uns fragen, ob diese erst heute oder doch gestern formuliert wurden – von ihm, dem großen Berliner Geschichtenerzähler. Erich Kästner lebte von 1927 bis 1945 in Berlin Wilmersdorf und Charlottenburg. Die Berliner Jahre gelten als die produktivste Zeit Kästners, in der er zu einem der bedeutendsten Intellektuellen der Stadt avancierte. „Emil und die Detektive“, „Pünktchen und Anton“ und der Berlin-Roman „Fabian“ entstammen der Berliner Zeit Kästners und erfreuen sich bis heute großer Beliebtheit.


Kategorie: Szenische Lesung

Geboren 1890 in Crossen an der Oder, gestorben 1928 schrieb sich Alfred Henschke - genannt KLABUND - in seiner Zeit in die erste Reihe deutscher Literaten. Freunde waren Frank Wedekind und Gottfried Benn, Brecht nahm Klabunds "Kreidekreis" zur Vorlage seiner Interpretation, mit Bloch und Hesse war er bekannt. Das Kabarett "Schall und Rauch" wurde eine künstlerische Heimat.


Kategorie: Szenische Lesung

Die Zuneigung ist etwas Rätselvolles. Eine Ehe in Briefen Die Briefe, die Theodor Fontane und seine Frau Emilie wechselten, gewähren intime Einblicke in die Höhen und Tiefen einer Dichterexistenz und zeichnen das lebendige Bild einer starken Frau, die aus dem Schatten ihres Mannes tritt. Der Fontane-Experte Gotthard Erler hat die überraschendsten, schmerzlichsten wie schönsten Briefe des Ehepaars zusammengestellt und konnte dabei auf bislang unveröffentlichte Originale zurückgreifen: In zehn Kapiteln umspannt diese Korrespondenz ein halbes Jahrhundert, von den Botschaften der Frischvermählten bis zu Fontanes letztem Brief, geschrieben an seinem Todestag. Lange Phasen der Trennung, bedingt durch dienstliche und schriftstellerische Verpflichtungen, aber auch durch die schwierige wirtschaftliche Lage der Familie, werden durch Briefe überbrückt. Wie das Gespräch in Zeiten der Nähe, so gehört der ununterbrochene, zuweilen überbordende briefliche Austausch zum Wesen dieser Künstlerehe. Ein wunderbarer Lesestoff und eine anschauliche Kultur- und Sozialgeschichte des 19. Jahrhunderts.


Kategorie: Lesung

"Na, nu erzähl'n Se mal, Ihnen wird viel wohler sein, wenn Se sich ausjesprochen haben." So begann die unumstrittene Nummer 1 der Kriminalkommissare in den 20er und 30er Jahren in Berlin seine Verhöre und die Lösung seiner Fälle: Ernst Gennat, genannt der Dicke oder der Buddha vom Alexanderplatz. Ein Original, dem Essen und Kombinieren gleichermaßen Genuss bereitete. Seine Ermittlungsmethoden waren völlig neu. Er feilte an einer bis dahin nicht erreichten technischen Genauigkeit bei der Tatortbegehung. Sein "Mordauto", eine große schwarze Limousine mit allen nötigen Geräten, Chemikalien, Behältnissen zur Spurensicherung, war so legendär in Berlin wie er selbst. Interessierte kamen aus aller Welt, und er teilte seine Erfahrungen kollegial. Zum Erfahrungsaustausch kam Charles Chaplin aus den USA. Der Filmemacher Fritz Lang recherchierte für seinen Film "M - Eine Stadt sucht ihren Mörder" und Gennat diente der Figur des von den Ganoven hochgeschätzten Kommissars als Vorbild. Seine Person wurde die Hauptfigur der ersten Krimis des Journalisten Hans G. Bentz. Heute führt der Autor Volker Kutscher mit seinen Krimis über die Mordkommission Berlin die Bestseller-Listen an, die unter dem Titel "Berlin Babylon" von Tom Tykwer, Achim von Borries und Henk Hanloegten verfilmt wurden.


Kategorie: Dokumentarisches Theater

Eine junge Frau wird tot am Ufer des Wannsees gefunden. Nur ihre roten Schlangenlederschuhe geben einen brauchbaren Hinweis auf ihre Identität. Als Kommissar Heller ein Bild der Schuhe in einer Berliner Zeitung veröffentlichen lässt, meldet sich eine Kollegin der Toten: Heidi Gent arbeitete in Horst Mahlers Anwaltskanzlei. Heller soll den Fall schnell abschließen, alles Politische ist zu meiden. Auf der Polizei liegt noch der Schatten der Ermordung von Benno Ohnesorg, der Druck aus dem Schöneberger Rathaus ist enorm. Doch als Heller zufällig mitbekommt, dass sein Chef lautstark mit einem Unbekannten über die Tote streitet, lässt er nicht mehr locker.


Kategorie: Lesung

Er war einer der erfolgreichsten Komponisten der "Silbernen Operettenära", dessen Karriere durch die Machtergreifung der Nazis jäh unterbrochen wurde. Dieser Abend möchte an den ton- und wortgewaltigen, heiteren aber auch scharfzüngigen Ralph Benatzky erinnern.


Kategorie: Lesung

Die Schauspielerin und Sprecherin MARINA ERDMANN und der Musiker JÖRG MIEGEL präsentiert Hintergründiges & Humorvolles des großen Satirikers und Kabarettisten Kurt Tucholsky. Ob es nun um so lebenswichtige Fragen geht wie: Was tun Frauen bevor sie ausgehen? Wie krieg ich ne Million und ewige Lebensbuntheit? Was macht ein Chef aus erotischen Träume? Wie lebe ich bequem von den reichen Leuten? Warum erhält „auf´s Töpfchen gehen“ die Freundschaft? Wie kann ein Ehepaar gemeinsam (!) einen Witz erzählen? Dieses Kurt-Tucholsky-Programm geht all den Dingen auf den Grund, kredenzt Wortspiele und bietet auf humorvolle Weise spannende und kuriose Tipps. Versprochen! Musikalisch flankiert durch Musik aus der Entstehungszeit der Texte. Nicht nur Klassiker wie Kurt Weil und Friedrich Hollaender werden per Saxophon und Bassklarinette zu genießen sein, sondern auch Schmonzetten und Schlager, die sich augenzwinkernd an die Texte schmiegen. Kleine ironische Ausflüge ganz im Sinne des Autor´s.


Kategorie: Szenische Lesung

Geboren 1890 in Crossen an der Oder, gestorben 1928 schrieb sich Alfred Henschke - genannt KLABUND - in seiner Zeit in die erste Reihe deutscher Literaten. Freunde waren Frank Wedekind und Gottfried Benn, Brecht nahm Klabunds "Kreidekreis" zur Vorlage seiner Interpretation, mit Bloch und Hesse war er bekannt. Das Kabarett "Schall und Rauch" wurde eine künstlerische Heimat.


Kategorie: Szenische Lesung


Änderungen vorbehalten! - Angaben ohne Gewähr! - Stand:30.07.19
© Fotos der Vorstellungen: [+][-]
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