Theater im Palais - Der Spielplan für den Monat August
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Spielplan für August 2018

Warum empfinden wir Erich Kstner stets als Zeitgenossen, seine Texte als aktuell, wo er doch seit 1974 nichts mehr erzhlt? Fast scheint Kstner zeitlos zu sein. Im zweiten Abend mit seinen - unseren - Berliner Geschichten entdecken wir ihn und uns wieder. Albernheiten, Originales und Originelles. Kstners Texte passen erstaunlich zu aktuellen Gedanken zur Zeit, sodass wir uns fragen, ob diese erst heute oder doch gestern formuliert wurden von ihm, dem groen Berliner Geschichtenerzhler. Erich Kstner lebte von 1927 bis 1945 in Berlin Wilmersdorf und Charlottenburg. Die Berliner Jahre gelten als die produktivste Zeit Kstners, in der er zu einem der bedeutendsten Intellektuellen der Stadt avancierte. Emil und die Detektive, Pnktchen und Anton und der Berlin-Roman Fabian entstammen der Berliner Zeit Kstners und erfreuen sich bis heute groer Beliebtheit.


Kategorie: Szenische Lesung

"Sehnse, det is Berlin" - heit es im Refrain eines Gassenhauers. Aber was ist denn Berlin? Was ist das Besondere an der Berliner Luft? Warum ist der Berliner Witz trotz seiner Schnoddrigkeit sympathisch? Berliner Texte, Berliner Humor - ruppig, derb, melancholisch, albern und ernst zugleich.


Kategorie: Schauspiel

Oder Die Ringelhuth-Initiative. Das kann in etwa die Geschehnisse jeweils am 35. Mai erklren, an dem der Mensch auf das uerste gefasst sein muss. Ringelhuth ist gewappnet, er hat nicht nur eine Apotheke, sondern auch viel Phantasie und wei: Tagtrume erhalten unser seelisches Gleichgewicht. Da dieses ihm immer wichtiger zu werden scheint, entwickelt er die nach ihm eines Tages zu benennende Initiative In Zusammenarbeit mit der Werner-Viktor Tffling-Stiftung, die uns freundlicherweise die Originalentwrfe der Auffhrung von 1954 am Hebbel Theater zur Nutzung zur Verfgung stellt, wollen wir Kstners wunderbare Verbeugung vor der Kraft der Phantasie neu erzhlen.


Kategorie: Szenische Lesung


Kategorie: Spezial

Luise Lunow ist Schauspielerin. 1932 in Babelsberg geboren erlebt sie den Bomben-Krieg und den Hunger der Nachkriegszeit, pendelte tglich zwischen Ost- und Westberlin und erfllte sich ohne Geld und fremde Hilfe ihren groen Wunsch, Theater zu spielen. Sie steht auf der Bhne, ist in Synchronstudios zu Hause, spricht mit ihrer markanten Stimme Hrspiele und Hrbcher. Siedrehte mit Loriot, begeisterte besonders ihre jungen Hrer mit dem Rap Enkelschreck und stand mit den Die drei ??? auf der Bhne. Nun hat sie ihr ungewhnliches, spannendes Leben in ernsten und heiterten Episoden aufgeschrieben. Es ist ein Leben zwischen Ost und West - zwischen Lebensfreude und Enttuschung - eben ein gelebtes Leben.


Kategorie: Szenische Lesung

Die preuische Knigin Luise steht im Mittelpunkt dieser Lesung innerhalb unserer Reihe BERLINER GESCHICHTEN. Das Palais am Festungsgraben, in dem unser Theater beheimatet ist, war im 18. Jahrhundert der Amts- und Wohnsitz des preuischen Finanzministers Freiherr vom Stein, einem Politiker, der eng mit dem preuischen Knigshaus verbunden war. Das bietet Anlass, sich eingehender mit der preuischen Knigin zu befassen. Knigin Luise verstarb jung mit 34 Jahren. Die Legendenbildung um ihre Person nahm gerade nach ihrem Tod unvergleichliche Ausmae an. Schon zu Lebzeiten hatte sie die Gabe, ihre Umwelt zu verzaubern. Unvergessen die Anekdote von ihrer Hochzeit, bei der sie, entgegen aller Etikette und zum Entsetzen der Oberhofmeisterin Voss, ein Brgermdchen umarmte. Auf der Grundlage von Gnter de Bruyns Buch Preuens Luise sowie Briefen, Selbstzeugnissen und Erinnerungen von ihr und an sie hat das THEATER IM PALAIS eine Fassung fr die Bhne geschaffen, die von Franziska Troegner und Gabriele Streichhahn prsentiert wird, begleitet von Ute Falkenau am Klavier.


Kategorie: Szenische Lesung

"Na, nu erzhl'n Se mal, Ihnen wird viel wohler sein, wenn Se sich ausjesprochen haben." So begann die unumstrittene Nummer 1 der Kriminalkommissare in den 20er und 30er Jahren in Berlin seine Verhre und die Lsung seiner Flle: Ernst Gennat, genannt der Dicke oder der Buddha vom Alexanderplatz. Ein Original, dem Essen und Kombinieren gleichermaen Genuss bereitete. Seine Ermittlungsmethoden waren vllig neu. Er feilte an einer bis dahin nicht erreichten technischen Genauigkeit bei der Tatortbegehung. Sein "Mordauto", eine groe schwarze Limousine mit allen ntigen Gerten, Chemikalien, Behltnissen zur Spurensicherung, war so legendr in Berlin wie er selbst. Interessierte kamen aus aller Welt, und er teilte seine Erfahrungen kollegial. Zum Erfahrungsaustausch kam Charles Chaplin aus den USA. Der Filmemacher Fritz Lang recherchierte fr seinen Film "M - Eine Stadt sucht ihren Mrder" und Gennat diente der Figur des von den Ganoven hochgeschtzten Kommissars als Vorbild. Seine Person wurde die Hauptfigur der ersten Krimis des Journalisten Hans G. Bentz. Heute fhrt der Autor Volker Kutscher mit seinen Krimis ber die Mordkommission Berlin die Bestseller-Listen an, die unter dem Titel "Berlin Babylon" von Tom Tykwer, Achim von Borries und Henk Hanloegten verfilmt wurden.


Kategorie: Dokumentarisches Theater

Friedrich Otto August Pftzenreuter verlie Ende des 19. Jahrhunderts den fr ihn bestimmten Brostuhl in Gardelegen in der Altmark, um die Bretter dieser Welt zu erobern. Mit einem Kopf voller Reime und der Sehnsucht nach groen Tragdien erreichte er auf Umwegen Berlin, wo das Herz der Welt zu schlagen schien. In den ersten Jahrzehnten des neuen Jahrhunderts, in der aus allen Fugen platzenden Stadt voller Paradeschritte, Marschmusik, Kriegsgeschrei, den grauen Folgen und den goldenen Zwanzigern stand er, Otto Reutter mit tt mit groen runden Augen lchelnd auf der Bhne und wusste, was sein Publikum bewegte, denn es bewegte auch ihn. Die Polizei setzte bei verdchtigen Pointen den Rotstift an und sa mit spitzen Ohren im Zuschauerraum. Und Reutter er hustete! Er hustete die gestrichenen Takte! Und der ganze Saal hustete im Takt mit. Die Berliner husteten ihrem Zensor was! Und Reutter lchelte unschuldig: "Musste husten, huste! Wat de mut, det mute"! Er sang von Alltagsgeschichten, von kleinen beln und groen Dummheiten, er sang vor allem den Menschen aus dem Herzen. Sie liebten ihn dafr und fr seinen Mut zum Galgenhumor.


Kategorie: Schauspiel


Kategorie: Musiktheater

Der Mann kannte sein Berlin. Hier geboren und aufgewachsen wurde Tucholsky zur berhmtesten Stimme der Zwanziger Jahre. Mal spttisch, mal sentimental, mal bissig beschreibt er den Berliner Alltag. Mit Charme und Witz die Berliner Gesellschaft. Die Lebensumstnde oft mit Berliner Schnauze. Seiner Geburtsstadt verdanke er alles, sagte Tucholsky. Wo, wenn nicht hier, liegen die Themen fr ihn auf der Strae? Einiges davon ist heute noch erstaunlich aktuell...


Kategorie: Schauspiel

Esther Esche liest erfrischend komische Texte aus dem Leben ihres Vaters. Andreas Greger spielt dazu berauschend Cello. Eberhard Esche gehrt zu denen, deren Verlust mit den Jahren immer empfindlicher fhlbar wird. Mag die Kunst des Schauspielers flchtig sein, mit seinen Bcher hat er sich einen bedeutenden Gedenkstein gesetzt und den Nachgeborenen ein Werk der lebendigen Erinnerung, einer gediegenen Kunstauffassung und unbeugsamen politischen Haltung hinterlassen. Seine autobiographischen Geschichten handeln natrlich vom Theater, aber sie erzhlen auch von den gesellschaftlichen Zustnden, unter denen Theater blht oder vegetiert, und von den Leuten, die Theater machen.


Kategorie: Schauspiel

Friedrich Otto August Pftzenreuter verlie Ende des 19. Jahrhunderts den fr ihn bestimmten Brostuhl in Gardelegen in der Altmark, um die Bretter dieser Welt zu erobern. Mit einem Kopf voller Reime und der Sehnsucht nach groen Tragdien erreichte er auf Umwegen Berlin, wo das Herz der Welt zu schlagen schien. In den ersten Jahrzehnten des neuen Jahrhunderts, in der aus allen Fugen platzenden Stadt voller Paradeschritte, Marschmusik, Kriegsgeschrei, den grauen Folgen und den goldenen Zwanzigern stand er, Otto Reutter mit tt mit groen runden Augen lchelnd auf der Bhne und wusste, was sein Publikum bewegte, denn es bewegte auch ihn. Die Polizei setzte bei verdchtigen Pointen den Rotstift an und sa mit spitzen Ohren im Zuschauerraum. Und Reutter er hustete! Er hustete die gestrichenen Takte! Und der ganze Saal hustete im Takt mit. Die Berliner husteten ihrem Zensor was! Und Reutter lchelte unschuldig: "Musste husten, huste! Wat de mut, det mute"! Er sang von Alltagsgeschichten, von kleinen beln und groen Dummheiten, er sang vor allem den Menschen aus dem Herzen. Sie liebten ihn dafr und fr seinen Mut zum Galgenhumor.


Kategorie: Schauspiel

Die Schauspielerin und Sprecherin MARINA ERDMANN und der Musiker JRG MIEGEL prsentiert Hintergrndiges & Humorvolles des groen Satirikers und Kabarettisten Kurt Tucholsky. Ob es nun um so lebenswichtige Fragen geht wie: Was tun Frauen bevor sie ausgehen? Wie krieg ich ne Million und ewige Lebensbuntheit? Was macht ein Chef aus erotischen Trume? Wie lebe ich bequem von den reichen Leuten? Warum erhlt aufs Tpfchen gehen die Freundschaft? Wie kann ein Ehepaar gemeinsam (!) einen Witz erzhlen? Dieses Kurt-Tucholsky-Programm geht all den Dingen auf den Grund, kredenzt Wortspiele und bietet auf humorvolle Weise spannende und kuriose Tipps. Versprochen! Musikalisch flankiert durch Musik aus der Entstehungszeit der Texte. Nicht nur Klassiker wie Kurt Weil und Friedrich Hollaender werden per Saxophon und Bassklarinette zu genieen sein, sondern auch Schmonzetten und Schlager, die sich augenzwinkernd an die Texte schmiegen. Kleine ironische Ausflge ganz im Sinne des Autors.


Kategorie: Szenische Lesung


Kategorie: Musiktheater

"Na, nu erzhl'n Se mal, Ihnen wird viel wohler sein, wenn Se sich ausjesprochen haben." So begann die unumstrittene Nummer 1 der Kriminalkommissare in den 20er und 30er Jahren in Berlin seine Verhre und die Lsung seiner Flle: Ernst Gennat, genannt der Dicke oder der Buddha vom Alexanderplatz. Ein Original, dem Essen und Kombinieren gleichermaen Genuss bereitete. Seine Ermittlungsmethoden waren vllig neu. Er feilte an einer bis dahin nicht erreichten technischen Genauigkeit bei der Tatortbegehung. Sein "Mordauto", eine groe schwarze Limousine mit allen ntigen Gerten, Chemikalien, Behltnissen zur Spurensicherung, war so legendr in Berlin wie er selbst. Interessierte kamen aus aller Welt, und er teilte seine Erfahrungen kollegial. Zum Erfahrungsaustausch kam Charles Chaplin aus den USA. Der Filmemacher Fritz Lang recherchierte fr seinen Film "M - Eine Stadt sucht ihren Mrder" und Gennat diente der Figur des von den Ganoven hochgeschtzten Kommissars als Vorbild. Seine Person wurde die Hauptfigur der ersten Krimis des Journalisten Hans G. Bentz. Heute fhrt der Autor Volker Kutscher mit seinen Krimis ber die Mordkommission Berlin die Bestseller-Listen an, die unter dem Titel "Berlin Babylon" von Tom Tykwer, Achim von Borries und Henk Hanloegten verfilmt wurden.


Kategorie: Dokumentarisches Theater

>>Bei einer exklusiven Fhrung durch die Baustelle des Humboldtforums bleiben zwei Gste in einem Gewlbe zurck und treffen auf das berhmte Gespenst der Hohenzollern. Dieses ist nach Jahren der Einsamkeit sehr redselig und verwickelt die unfreiwilligen Gste in ein unterhaltsames Streitgesprch. Denn die beiden Besucher sind gnzlich uneins ber das neue Berliner Stadtschloss. Allein das Erstaunen ber den kultivierten, krperlosen Gastgeber eint das furios streitende Paar.<< Das Berliner Schloss entsteht neu und die historische Mitte Berlins bekommt einen neuen Schauplatz. Lange hatten sich Befrworter oder Zweifler gestritten - unbestritten blieb jedoch eines: Das alte Berliner Schloss war ein architektonischer Ankerpunkt, gleichwohl die Bedeutung fr die Berliner fraglich war. Umso erfreulicher ist es, dass an dieser zentralen Stelle ein Bau errichtet wird, der nicht nur dem stdtebaulichen Erbe gerecht wird, sondern ein lebendiger und offener Ort im Geiste des heutigen und zuknftigen Berlins wird.


Kategorie: Schauspiel

Ringelnatz in Berlin? War er nicht Leipziger oder Wurzner, Mnchner, Hamburger oder auf der See zu Hause? Als Ringelnatz sich tatschlich fr eine Stadt entschloss, war es Berlin. Dort lebte er, weil er frischere Luft zu atmen hoffte, bis zu seinem Tode 1934. Was kennen wir von ihm? Das Reh aus Gips oder die Kachel aus seinem Ofen, die er ohne Bedenken der Geliebten schenken wrde? Auf alle Flle kennen wir nicht die ganze Vielfalt seines knstlerischen Schaffens. Auch als Mensch, als Freund, als Liebender, als Maler, als Marineoffizier und als Kabarettist war Ringelnatz anders. Anders als wir ihn vermuten, anders als seine Mitwelt ihn etikettierte. In einer Welt, in der wir zuweilen und immer fter an blind gewordenen Seelen leiden, verleiht Ringelnatz neue Sehkraft. Er hrt ein Staubkorn lachen und hrt die Klage eines Pflastersteins, getreten zu werden, die ungehrt bleibt. berall ist Wunderland. berall ist Leben.


Kategorie: Szenische Lesung


Änderungen vorbehalten! - Angaben ohne Gewähr! - Stand:01.07.18
© Fotos der Vorstellungen: [+][-]
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