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Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz

Linienstraße 227 - 10178 Berlin

Prater - Kastanienallee 7-9 - 10435 Berlin

Tel (030) 24 065 - 5 / Fax (030) 24 065 642

Januar / Februar / März / April / Mai / Juni / Juli / August / September / Oktober / November / Dezember

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Spielplan für April 2018

„Trees have nothing to teach me”, insists Socrates (Phaedrus 230d), so dismissing, at one and the same time, the natural inquiries of his youth and the bifurcating iterations of a natural logic responsive to the paired terrestrial demands of gravitation (branches cannot be more massive than trunk without catastrophe) and light (energy, honey pump) while irreducible to either. Already therefore dendritic morphology teaches us a great deal about natural logics as situated in domains requiring additional logics to articulate them. If what is true of the first (dendrite plus conditions) remains true of the second (though ), it will be unconditionally true that there are no unconditioned logics. Such logics, evident in the morphogenetics of D’Arcy Thompson and Rene Thom, and practised in the cosmographies of Yves Klein and Anselm Kiefer, articulate innumerable natural logics. With their passing, as when a hyper-salinated river dries and drifts, natural logics are instances of the earth’s thoughts that must pass, according to their own imperatives, at least partly unremarked. Precisely, therefore, what grants logics expanded and natural fields simultaneously conditions them as immanently restricted.


Kategorie: Diskurs

Solo Performance 21 pornographies beginnt mit der These, dass Pornographie heutzutage in viele gesellschaftliche Felder durchgesickert ist und überall und in allem zu finden ist. Mette Ingvartsen sammelt erotisches und affektives Material und trägt auf ihrem Körper aus, wie das Pornografische funktioniert: Zurschaustellung von Grausamkeit, klinische Präzision, Gewalt und Schmerz, teils Gelächter, aber auch Aufregung und Erregung. Durch körperliche Aktion und erzählerische Beschreibung entsteht eine spekulative Choreografie.


Kategorie: Performance

Occupy, Momentum, Demokratie in Bewegung, Pulse of Europe, Fearless Democracy, Zentrum für politische Schönheit. Eine Vielzahl neuer und neuartiger Bewegungen bringen frischen Wind in die abgestandenen Diskurse unserer Postdemokratien. Aber verändern diese neuen Akteure wirklich etwas? Mit welchen Strategien und Instrumenten mischen sie sich in den politischen Meinungskampf ein? Und welches Verständnis von Politik verbirgt sich eigentlich dahinter? Eignen sich die gewählten Strategien überhaupt dazu, echte Veränderungen herbeizuführen? Wir müssen reden. Inputs: Marc Saxer: Disrupt Democracy Gerald Hensel: Fearless Democracy e.V. Paula Peters: [Change.Org](http://change.org/) und Demokratie in Bewegung Janjira Sombatpoonsiri: Protestforscherin


Kategorie: Diskurs

Wirst du nie aufhören, es alles hin- und herzuwälzen? Pause. Es? Pause. Es alles. Pause. In deinem armen Kopf.“ In Footfalls (Tritte, 1976) kann M sich weder aus ihrer Mutterbindung, noch aus ihren eigenen Gedankenschleifen befreien. Becketts Figuren sind gefangen. In den glänzenden Trümmern ihrer Sprache. Und den Grenzbereichen der Bühne. In diesen drei selten gespielten Einaktern lässt er sie in immer neuen Varianten des Leerlaufs das existenzielle Nichts durchschreiten. Eh Joe (He, Joe, 1966) ist die erste TV-Arbeit Becketts. Der alte Joe sagt kein Wort, aus dem Off wird er von einer Frau angeklagt. Sein Gesicht eine Landschaft. Joe wird von dem legendären dänischen Schauspieler Morten Grunwald gespielt, der vor allem durch seine Rolle des Benny Frandsen in den Olsenbanden-Filmen berühmt wurde. In dem völlig dunklen Bühnenraum von Not I (Nicht Ich, 1972) befinden sich gar keine Darsteller mehr. Nur noch ein angestrahlter Mund, er stößt ein atemloses Wörter-Inferno hinaus. Das Stück gilt als einer der innovativsten Entwürfe der Theatergeschichte, der visionär die Brücke zur Performance Art schlug. In der Balance von bildhaftem Text und szenischem „Image“ markieren die Stücke auf frappierende Weise die Schnittstelle vom „Text-Erzählen“ zum heutigen „Bild-Erzählen“. Und sie führen uns zurück zur Quintessenz des Theaters: Körper, Raum, Stimme. Durch rhythmisierte Bewegungsabläufe, absolute Prägnanz der Form und Konzentration findet man wieder jähen Kontakt zur Welt. Inszeniert werden die drei Stücke von Walter Asmus, dem langjährigen künstlerischen Mitarbeiter von Samuel Beckett. Er hat international bereits alle Stücke Becketts inszeniert und lebt in Berlin. KEIN NACHEINLASS!


Kategorie: Schauspiel

Ist Popkultur per se weltoffen und tolerant? Wie passen nationalistischer Rechtsrock, homophoper Hip-Hop oder djihadistischer Rap in dieses Bild?


Kategorie: Diskurs

A play by Georgia Gardner Gray and Steven Warwick Directed by Georgia Gardner Gray Flight’s boarding. A voyage of discovery of sorts. A funny mix of people on board. A bit like a wedding: some old people, some new people, some artists I’d rather avoid. 'Scuse me … 'scuse me ... you don’t look like anyone famous at all. Please make your way to the exit. Oh hello, are you a skunk? Oh you're a DJ, aren’t you. O M Goya, Henry VIII is such a glutton quaffing on that champagne, slurring his words like Saturn devouring his sons. Oh and he has Elizabeth I and Sir Walter of Vapealot in tow. Can’t blame them all for skipping down the gangplank, that divorce is a M E S S. Oh looky, there’s some popstars. I’m sat back here with the great unwashed, some punks near me. They smell like death. Henry! Off with their 'eads! That one’s a real mind-detonator. It’s all getting very mad here in the mad room. Speaking of outrage, if this bloody plane doesn’t take off within the next ten minutes I’m gonna have to pop a zanny. Really, are they playing "Candle in the Wind"? A bit sinister before take off, innit? CONCORDE: Saturn Returns is a redux of CONCORDE, which premiered at Kunstnernes Hus, Oslo, in October 2017. It charts the journey of the iconic supersonic jet as it hosts a crew of celebrities and art stars on the edge of the atmosphere. Georgia Gardner Gray's previous theatre pieces include Precious Provincials (Kunstverein in Hamburg, 2017) and Schaumstoffladen (Acud Macht Neu, 2016) and DD Mood (New Theater Berlin 2015).


Kategorie:

Iphigenie ist der letzte Teil der Antiken-Trilogie von Mohammad Al Attar und Omar Abusaada. Sie entstand in Zusammenarbeit mit nicht-professionellen Darstellerinnen, die aus Syrien flüchten mussten und in Deutschland leben. In dieser Adaption wird die griechische Tragödie als Schauspiel-Casting inszeniert. Neun junge Frauen bewerben sich für den Part der Iphigenie. Abusaada und Al Attar verweben die Erinnerungen und Erfahrungen der Frauen mit Motiven und Passagen aus dem Euripidischen Text. Nach der großen Resonanz auf die Uraufführung im Tempelhofer Hangar wechselt die Aufführung ins Große Haus am Rosa-Luxemburg-Platz. Ko-Produzent: Arab Fund for Arts and Culture (AFAC) im Rahmen der Arab European Creative Platform (AECP). Gefördert durch Kunststiftung Ingvild und Stephan Goetz, Arend und Brigitte Oetker, Heinz und Heide Dürr Stiftung, Charlotte von Koerber. In Zusammenarbeit mit der Allianz Kulturstiftung und der Heinrich Böll Stiftung e.V. http://www.arabculturefund.org The Arab Fund for Arts and Culture (AFAC) was established in 2007 by local cultural lobbyists as an independent initiative that funds individuals and organizations in the fields of cinema, performing arts, literature, music and visual arts while facilitating cultural exchange, research and cooperation across the Arab world and globally. Arabisch mit deutschen und englischen Übertiteln.


Kategorie: Schauspiel

Buchpremiere Moderation: Knut Elstermann Drei Jahre, sechs Monate, elf Tage. Als Lucky aus der Haft entlassen wird, ist die Welt eine andere. Doch auch in dieser Welt will er herausfinden, wie das damals gelaufen ist mit der Toten in seinem Hotelzimmer, wieso ihn Marcello gelinkt hat und vor allem, ob seine Frau Yvonne davon wusste. Jetzt ist Yvonne mit Marcello zusammen, hat Lucky verraten, noch während er im Knast saß. Und deshalb steht er jetzt vor ihrer Tür. Will er, dass sie zu ihm zurückkommt? Oder klammert er sich um jeden Preis an die Vergangenheit? Irgendwie schon, ja, aber Lucky hat sowieso keine andere Wahl, denn die Vergangenheit hat ihn gerade eingeholt: Sein alter Trainer ist erschossen worden - und Lucky der einzige Verdächtige. Edgar Rai, geboren 1967 in Hessen, studierte Musikwissenschaften und Anglistik. Von 2003 bis 2008 Dozent für Kreatives Schreiben an der FU Berlin. Seit 2012 Mitinhaber der Buchhandlung Uslar & Rai in Berlin. Mit seinem Bestseller Nächsten Sommer (2010) gelang ihm der Durchbruch als Autor.


Kategorie: Lesung

A play by Georgia Gardner Gray and Steven Warwick Directed by Georgia Gardner Gray Flight’s boarding. A voyage of discovery of sorts. A funny mix of people on board. A bit like a wedding: some old people, some new people, some artists I’d rather avoid. 'Scuse me … 'scuse me ... you don’t look like anyone famous at all. Please make your way to the exit. Oh hello, are you a skunk? Oh you're a DJ, aren’t you. O M Goya, Henry VIII is such a glutton quaffing on that champagne, slurring his words like Saturn devouring his sons. Oh and he has Elizabeth I and Sir Walter of Vapealot in tow. Can’t blame them all for skipping down the gangplank, that divorce is a M E S S. Oh looky, there’s some popstars. I’m sat back here with the great unwashed, some punks near me. They smell like death. Henry! Off with their 'eads! That one’s a real mind-detonator. It’s all getting very mad here in the mad room. Speaking of outrage, if this bloody plane doesn’t take off within the next ten minutes I’m gonna have to pop a zanny. Really, are they playing "Candle in the Wind"? A bit sinister before take off, innit? CONCORDE: Saturn Returns is a redux of CONCORDE, which premiered at Kunstnernes Hus, Oslo, in October 2017. It charts the journey of the iconic supersonic jet as it hosts a crew of celebrities and art stars on the edge of the atmosphere. Georgia Gardner Gray's previous theatre pieces include Precious Provincials (Kunstverein in Hamburg, 2017) and Schaumstoffladen (Acud Macht Neu, 2016) and DD Mood (New Theater Berlin 2015).


Kategorie:

Liberté, geschrieben und inszeniert von [Albert Serra](https://www.volksbuehne.berlin/de/haus/kuenstler-innen/249/albert-serra), ist die erste Theaterarbeit des preisgekrönten katalanischen Film- und Theaterregisseurs im deutschsprachigen Raum. Das Stück feiert am 22. Februar in der Volksbühne seine Uraufführung. Neben Ingrid Caven, Helmut Berger und Anne Tismer spielen Stefano Cassetti, Johanna Dumet, Ann Göbel, Leonie Jenning, Catalin Jugravu, Günther Möbius, Jeanette Spassova und Laurean Wagner in einem gemischten, europäischen Ensemble mit legendären Theater- und Filmschauspieler*innen, jungen Nachwuchsdarsteller*innen und Laien. Anno 1774, kurz vor der Französischen Revolution. Irgendwo zwischen Potsdam und Berlin entkommt eine Gruppe französischer Libertins der neuen ultrakonservativen Regierung Ludwigs des XVI. Gemeinsam treffen sie sich mit dem legendären deutschen Freidenker und Verführer Duc de Walchen (Helmut Berger). In einem Land, das von einem bigotten Tugendregime beherrscht wird, haben die von der durchtriebenen Duchesse de Valselay (Ingrid Caven) geführten Expats eine Mission: die Libertinage nach Deutschland zu exportieren, eine Philosophie, die auf der Ablehnung moralischer Grenzen und Autoritäten beruht. Auf der Suche nach Partnern entdecken die Expats, dass diese verkommene Parklandschaft der Treffpunkt einer Gruppe dekadenter lokaler Libertines und freidenkender Höflinge Friedrich des Großen ist. Doch da die eigentümlichen Deutschen für einen derartig radikalen Trend noch nicht zu begeistern sind, entwickelt die ehrgeizige Herzogin de Valselay raffinierte Strategien zur besseren Vermarktung der Libertinage. Albert Serra inszeniert ein tableau vivant des alten Europa, in der neue Moden und moderne Wirtschaftspraktiken groteske Formen annehmen. Albert Serra, der „Connoisseur of obscurity“ (Artforum), gilt sowohl als einer der jungen Meisterregisseure des zeitgenössischen Kinos als auch mit seiner Gesellschaft Andergraun als eine der kräftigsten Stimmen der unabhängigen europäischen Filmproduktion. In seinen Filmen, Installationen, Theateraufführungen und Performances hat Serra eine einzigartige Landschaft intensiver und provokativer historischer und literarischer Figuren wie Don Quichotte, Casanova, Ludwig XIV., Fassbinder und Goethe geschaffen. Im Kontext von Liberté präsentiert die Volksbühne außerdem vom 23. Februar bis 11. März Albert Serras 101 Stunden langen Film [Three Little Pigs](https://www.volksbuehne.berlin/de/programm/2602/three-little-pigs), entstanden im Rahmen der dOCUMENTA (13), sowie am 27. Februar seinen Film [Historia de la meva mort (Story of My Death)](https://www.volksbuehne.berlin/de/programm/2688/historia-de-la-meva-mort-story-of-my-death) über die letzten Tage Casanovas. Mit Ihrem Ticket von Libertéerhalten Sie am gleichen Vorstellungstag kostenlosen Eintritt zur Vorführung von Three Little Pigs, sofern es die Platzkapazität dort zulässt. Alternativ erhalten Sie gegen Vorlage Ihres Liberté-Tickets einmalig vergünstigten Eintritt von 3 Euro für eine Three Little Pigs-Vorführung Ihrer Wahl. [logo ramon llull 100] Deutsch, Französisch und Italienisch mit Deutschen und Englischen Übertiteln.


Kategorie: Schauspiel

Irgendwann in den 70ern konserviert, über die Jahre auf Master-Tapes gelagert und portionsweise über wenige erlesene Reissues zurück ins Gedächtnis gerückt wird Tony, Caro & Johns Album All On the First Day bis heute als eines der wohlbehütetsten Geheimnisse der 70er Psych-Folk-Bewegung gehandelt. Während Zeitgenossen wie The Incredible String Band, The Pentangle und Pearls Before Swine internationale Anerkennung erlangten und ihre Entwürfe britischer Folkmusik um die Welt trugen, beschränkte sich der Kosmos von Tony, Caro & John auf kleine Theater, DIY-Venues und Wohnzimmer in den untiefen Londons. Über die Jahre entwickelte sich um die Band und ihr einziges Album, das 1972 in kompletter Eigenregie aufgenommen, produziert und veröffentlich wurde eine Kultanhängerschaft. Kopien wurden für Unsummen über die Theken gereicht und Beach House setzten ihre Version von Tony, Caro & Johns „Snowdon Song“ unter dem Titel „Lovelier Girl“ ins Zentrum ihres selbstbetitelten Debüts. Zwischen Balladen, Protestsongs und experimentellem Storytelling bahnen sich Tony & Caros Lyrics auf den Stücken durch einen psychedelischen Mix aus Gitarren, Bass, Harmonium, Violine, elektronischen Spielereien und spärlichen Drums. Mit der jüngsten Reissue von All On the First Day auf Tapete Records geht die Band nun endlich wieder auf Tour.


Kategorie: Konzert

A play by Georgia Gardner Gray and Steven Warwick Directed by Georgia Gardner Gray Flight’s boarding. A voyage of discovery of sorts. A funny mix of people on board. A bit like a wedding: some old people, some new people, some artists I’d rather avoid. 'Scuse me … 'scuse me ... you don’t look like anyone famous at all. Please make your way to the exit. Oh hello, are you a skunk? Oh you're a DJ, aren’t you. O M Goya, Henry VIII is such a glutton quaffing on that champagne, slurring his words like Saturn devouring his sons. Oh and he has Elizabeth I and Sir Walter of Vapealot in tow. Can’t blame them all for skipping down the gangplank, that divorce is a M E S S. Oh looky, there’s some popstars. I’m sat back here with the great unwashed, some punks near me. They smell like death. Henry! Off with their 'eads! That one’s a real mind-detonator. It’s all getting very mad here in the mad room. Speaking of outrage, if this bloody plane doesn’t take off within the next ten minutes I’m gonna have to pop a zanny. Really, are they playing "Candle in the Wind"? A bit sinister before take off, innit? CONCORDE: Saturn Returns is a redux of CONCORDE, which premiered at Kunstnernes Hus, Oslo, in October 2017. It charts the journey of the iconic supersonic jet as it hosts a crew of celebrities and art stars on the edge of the atmosphere. Georgia Gardner Gray's previous theatre pieces include Precious Provincials (Kunstverein in Hamburg, 2017) and Schaumstoffladen (Acud Macht Neu, 2016) and DD Mood (New Theater Berlin 2015).


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Kategorie:

Liberté, geschrieben und inszeniert von [Albert Serra](https://www.volksbuehne.berlin/de/haus/kuenstler-innen/249/albert-serra), ist die erste Theaterarbeit des preisgekrönten katalanischen Film- und Theaterregisseurs im deutschsprachigen Raum. Das Stück feiert am 22. Februar in der Volksbühne seine Uraufführung. Neben Ingrid Caven, Helmut Berger und Anne Tismer spielen Stefano Cassetti, Johanna Dumet, Ann Göbel, Leonie Jenning, Catalin Jugravu, Günther Möbius, Jeanette Spassova und Laurean Wagner in einem gemischten, europäischen Ensemble mit legendären Theater- und Filmschauspieler*innen, jungen Nachwuchsdarsteller*innen und Laien. Anno 1774, kurz vor der Französischen Revolution. Irgendwo zwischen Potsdam und Berlin entkommt eine Gruppe französischer Libertins der neuen ultrakonservativen Regierung Ludwigs des XVI. Gemeinsam treffen sie sich mit dem legendären deutschen Freidenker und Verführer Duc de Walchen (Helmut Berger). In einem Land, das von einem bigotten Tugendregime beherrscht wird, haben die von der durchtriebenen Duchesse de Valselay (Ingrid Caven) geführten Expats eine Mission: die Libertinage nach Deutschland zu exportieren, eine Philosophie, die auf der Ablehnung moralischer Grenzen und Autoritäten beruht. Auf der Suche nach Partnern entdecken die Expats, dass diese verkommene Parklandschaft der Treffpunkt einer Gruppe dekadenter lokaler Libertines und freidenkender Höflinge Friedrich des Großen ist. Doch da die eigentümlichen Deutschen für einen derartig radikalen Trend noch nicht zu begeistern sind, entwickelt die ehrgeizige Herzogin de Valselay raffinierte Strategien zur besseren Vermarktung der Libertinage. Albert Serra inszeniert ein tableau vivant des alten Europa, in der neue Moden und moderne Wirtschaftspraktiken groteske Formen annehmen. Albert Serra, der „Connoisseur of obscurity“ (Artforum), gilt sowohl als einer der jungen Meisterregisseure des zeitgenössischen Kinos als auch mit seiner Gesellschaft Andergraun als eine der kräftigsten Stimmen der unabhängigen europäischen Filmproduktion. In seinen Filmen, Installationen, Theateraufführungen und Performances hat Serra eine einzigartige Landschaft intensiver und provokativer historischer und literarischer Figuren wie Don Quichotte, Casanova, Ludwig XIV., Fassbinder und Goethe geschaffen. Im Kontext von Liberté präsentiert die Volksbühne außerdem vom 23. Februar bis 11. März Albert Serras 101 Stunden langen Film [Three Little Pigs](https://www.volksbuehne.berlin/de/programm/2602/three-little-pigs), entstanden im Rahmen der dOCUMENTA (13), sowie am 27. Februar seinen Film [Historia de la meva mort (Story of My Death)](https://www.volksbuehne.berlin/de/programm/2688/historia-de-la-meva-mort-story-of-my-death) über die letzten Tage Casanovas. Mit Ihrem Ticket von Libertéerhalten Sie am gleichen Vorstellungstag kostenlosen Eintritt zur Vorführung von Three Little Pigs, sofern es die Platzkapazität dort zulässt. Alternativ erhalten Sie gegen Vorlage Ihres Liberté-Tickets einmalig vergünstigten Eintritt von 3 Euro für eine Three Little Pigs-Vorführung Ihrer Wahl. [logo ramon llull 100] Deutsch, Französisch und Italienisch mit Deutschen und Englischen Übertiteln.


Kategorie: Schauspiel

„Die Innenseite des Oberschenkels ist ein Maschinengewehr. Die Innenseite des Oberschenkels ist eine Leiche. Die Innenseite des Oberschenkels ist schlimmer als der Querschnitt eines Oberschenkels und der Querschnitt eines Oberschenkels ist wirklich verstörend. Wenn New York dein Auge ist oder Paris dein Herz, dann ist Hollywood die Innenseite deines Oberschenkels. Und du darfst ein offenes Auge und ein offenes Herz haben, das geht uns nichts an. Aber wir wollen, dass du deine Beine geschlossen hältst. Und manchmal auch deinen Mund, aber vor allem deine Beine.“ Zuerst mal Mafia in NYC, dann Flucht nach LA, dann Hollywood aufbauen - und das in rasender Geschwindigkeit. Wir müssen hier schließlich 50 Jahre Filmgeschichte in einem vierstündigen Theaterabend darstellen! Und weil das noch nicht genug ist, erzählen wir noch ’n Einzelschicksal: Wir verfolgen die Geschichte der wunderschönen Judy, aber immer nur verzerrt durch die Subjektive der Kamera, des Erzählers, des Publikums.


Kategorie: Schauspiel

„Die Innenseite des Oberschenkels ist ein Maschinengewehr. Die Innenseite des Oberschenkels ist eine Leiche. Die Innenseite des Oberschenkels ist schlimmer als der Querschnitt eines Oberschenkels und der Querschnitt eines Oberschenkels ist wirklich verstörend. Wenn New York dein Auge ist oder Paris dein Herz, dann ist Hollywood die Innenseite deines Oberschenkels. Und du darfst ein offenes Auge und ein offenes Herz haben, das geht uns nichts an. Aber wir wollen, dass du deine Beine geschlossen hältst. Und manchmal auch deinen Mund, aber vor allem deine Beine.“ Zuerst mal Mafia in NYC, dann Flucht nach LA, dann Hollywood aufbauen - und das in rasender Geschwindigkeit. Wir müssen hier schließlich 50 Jahre Filmgeschichte in einem vierstündigen Theaterabend darstellen! Und weil das noch nicht genug ist, erzählen wir noch ’n Einzelschicksal: Wir verfolgen die Geschichte der wunderschönen Judy, aber immer nur verzerrt durch die Subjektive der Kamera, des Erzählers, des Publikums.


Kategorie: Schauspiel

Buchpremiere Stefan Aust und Jakob Hein im Gespräch mit der Autorin "Die drei Jahre zwischen 1966 und 1969 verliefen wie im Rausch, mal strahlend hell, mal im tiefsten Dunkel, euphorisch und verzweifelt, fast wie im Kino. Nur mit dem Unterschied, dass wir keine Zuschauer waren, sondern Akteure, mittendrin. Die Zeit hat uns geprägt, und wir haben die Zeit geprägt. Das gilt bis heute." Gretchen Dutschke interpretiert die kurze Geschichte der "68er" als eine antiautoritäre Kulturrevolution, in deren Folge sich die Entwicklung hin zu einer offenen, demokratischen und toleranten Gesellschaft in der Bundesrepublik vollzog – gegen alle Widerstände abweichender Interpretationen infolge der Ereignisse, die zum sogenannten Deutschen Herbst führten. Nicht zufällig erscheint zum 50-jährigen Jubiläum der 68er-Bewegung Gretchen Dutschkes bilanzierende Einordnung der Geschehnisse. Besonders berufen ist sie hierzu, weil sie nicht einfach nur die Perspektive der Zeitzeugin innehat. Als Frau des "Visionärs der Studentenrevolte", Rudi Dutschke, vermag sie es als unmittelbar Beteiligte zu sprechen, hat sich dabei aber stets den Blick einer ursprünglich nur zum Studium aus Amerika gekommenen Beobachterin bewahrt. So liest sich 1968. Worauf wir stolz sein dürfen für diejenigen, die sich aus eigener Erfahrung an die Bewegung der 68er erinnern, wie ein aufschlussreiches Kaleidoskop des Geschehenen. Für die Nachgeborenen verzeichnet es die Errungenschaften dieser Kulturrevolte in Deutschland als Narrativ deutscher Nachkriegsgeschichte, vermittelt aus einer Perspektive distanzierter Beobachtung und aktiver Teilnahme. Den Stolz Gretchen Dutschkes, der auch Eingang in den Untertitel des Buches fand, versteht die Autorin durchaus als Provokation. Bewusst will sie damit den Bogen zur unmittelbaren Gegenwart schlagen und sich der begrifflichen und politischen Vereinnahmung solcher tradierten, identifikatorischen Impulse entgegenstellen. Gretchen Dutschke, geboren am 3. März 1942 in Oak Park, Illinois, ging 1964 zum Studium der Theologie nach Deutschland, wo sie in Westberlin Rudi Dutschke kennenlernte. 1966 heirateten sie. Nach dem Attentat am 11. April 1968, das Rudi Dutschke schwer verletzt überlebte, begann für die Familie eine jahrelange Odyssee durch verschiedene europäische Länder. 1971, ausgewiesen aus Großbritannien, ließ sie sich in Dänemark nieder, wo Gretchen Dutschke Seminare an der theologischen Fakultät der Universität Aarhus anbot. Am 24. Dezember 1979 starb Rudi Dutschke nach einem epileptischen Anfall, späte Folge des Attentats. Das dritte Kind des Paares wurde erst nach dem Tod Dutschkes geboren. 1985 ging Gretchen Dutschke in die USA zurück, kehrte aber 2009 wieder zurück nach Deutschland. Sie lebt in Berlin. 1996 erschien von ihr eine Biographie über Rudi Dutschke, 2003 eine Edition der Tagebücher Dutschkes, die er zwischen 1963 und 1979 verfasst hatte. Über den Titel: Gretchen Dutschkes 1968. Worauf wir stolz sein dürfen erscheint in der Reihe kursbuch.edition, publiziert von der Kursbuch Kulturstiftung. Die Kursbuch Kulturstiftung ist eine gemeinnützige Gesellschaft, deren Ziele insbesondere durch die Publikation des Periodikums "Kursbuch" sowie der "kursbuch.edition" verwirklicht werden. Darüber hinaus fördert die Kursbuch Kulturstiftung Projekte aus Wissenschaft, Kunst und Kultur in Eigeninitiative und in Partnerschaft mit anderen gemeinnützigen Organisationen. Der Blick zurück auf 50 Jahre 1968 bedeutet – so Gretchen Dutschke, Frau des "Visionärs der Studentenrevolte" Rudi Dutschke und Mitaktivistin – die erneute Reflexion einer gelungenen antiautoritären Kultur-Revolution, in deren Folge die tatsächliche Demokratisierung der Bundesrepublik zu Offenheit und Toleranz spürbar wurde. Studentenproteste, Demonstrationen gegen den Vietnamkrieg, Veränderung der Sexualmoral: Die Zeit zwischen 1966 und 1969 war von einem internationalen Umbruch geprägt, der in Deutschland, Frankreich und den USA stattfand, aber auch in der ehemaligen CSSR („Prager Frühling“). In der Bundesrepublik spielte die Auseinandersetzung der Nachkriegsgeneration mit der nationalsozialistischen Vergangenheit der Eltern eine entscheidende Rolle. Stefan Aust, geboren 1946 in Stade, war von 1966 bis 1969 Redakteur der Zeitschrift "konkret". Von 1970 bis 1985 arbeitete er als Redakteur beim NDR, u. a. für das Magazin "Panorama". 1988 gründete er "SPIEGEL TV", das erste private politische Magazinformat im deutschen Fernsehen, und war dort bis 2007 Geschäftsführer. Von 1994 bis 2008 wurde Stefan Aust Chefredakteur des Nachrichtenmagazins Der Spiegel, er baute u.a. Spiegel Online und den Nachrichtensender XXP auf. 2009 entwickelte er im Auftrag der WAZ-Gruppe ein digitales Wochenmagazin. Er ist Autor und Regisseur verschiedener Dokumentarfilme und Bücher, darunter des Bestsellers "Der Baader-Meinhof-Komplex“. Für seine TV-Arbeit wurde er u. a. mit dem Adolf-Grimme-Preis und der Goldenen Kamera ausgezeichnet. Stefan Aust ist Herausgeber von WELT. Jakob Hein, geboren 1971 in Leipzig, lebt seit 1972 in Berlin. Autor, Mediziner, Drehbuchautor. Er arbeitet als Psychiater. Seit 1998 Mitglied der "Reformbühne Heim und Welt". Er hat inzwischen 14 Bücher veröffentlicht, darunter Mein erstes T-Shirt (2001), Herr Jensen steigt aus (2006), Wurst und Wahn (2011) sowie zuletzt Kaltes Wasser (2016).


Kategorie: Lesung

Der syrisch-armenische Theaterregisseur und Filmemacher Avo Kaprealian wird ein neues intermediales Theaterstück für den Roten Salon vorstellen.


Kategorie: Diskurs

A play by Georgia Gardner Gray and Steven Warwick Directed by Georgia Gardner Gray Flight’s boarding. A voyage of discovery of sorts. A funny mix of people on board. A bit like a wedding: some old people, some new people, some artists I’d rather avoid. 'Scuse me … 'scuse me ... you don’t look like anyone famous at all. Please make your way to the exit. Oh hello, are you a skunk? Oh you're a DJ, aren’t you. O M Goya, Henry VIII is such a glutton quaffing on that champagne, slurring his words like Saturn devouring his sons. Oh and he has Elizabeth I and Sir Walter of Vapealot in tow. Can’t blame them all for skipping down the gangplank, that divorce is a M E S S. Oh looky, there’s some popstars. I’m sat back here with the great unwashed, some punks near me. They smell like death. Henry! Off with their 'eads! That one’s a real mind-detonator. It’s all getting very mad here in the mad room. Speaking of outrage, if this bloody plane doesn’t take off within the next ten minutes I’m gonna have to pop a zanny. Really, are they playing "Candle in the Wind"? A bit sinister before take off, innit? CONCORDE: Saturn Returns is a redux of CONCORDE, which premiered at Kunstnernes Hus, Oslo, in October 2017. It charts the journey of the iconic supersonic jet as it hosts a crew of celebrities and art stars on the edge of the atmosphere. Georgia Gardner Gray's previous theatre pieces include Precious Provincials (Kunstverein in Hamburg, 2017) and Schaumstoffladen (Acud Macht Neu, 2016) and DD Mood (New Theater Berlin 2015).


Kategorie:


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Gespräch und Q&A mit Produzent Liran Atzmor Moderation: Christian Römer, gemeinsam mit dem Goethe-Institut und der Heinrich-Böll-Stiftung Schonungsloser könnte der Blick nicht sein, den die Doku-Serie „Defense Files“ auf die israelische Strafjustiz wirft. Auf Schritt und Tritt verfolgt sie Pflichtverteidiger und ihre Schützlinge, die schuldig oder unschuldig vor Gericht stehen. Ganz gleich, ob es sich um einen rassistischen Fußballfan, um eine mutmaßliche Mörderin oder um einen korrupten Zollinspektor handelt – jeder einzelne Kriminalfall deckt immer weitere Ungerechtigkeiten in der Gesellschaft auf. Die 6-teilige Serie aus Israel wurde 2014 mit dem Documentary Filmmakers’ Forum Prize for Best Series ausgezeichnet.


Kategorie: Lesung

A play by Georgia Gardner Gray and Steven Warwick Directed by Georgia Gardner Gray Flight’s boarding. A voyage of discovery of sorts. A funny mix of people on board. A bit like a wedding: some old people, some new people, some artists I’d rather avoid. 'Scuse me … 'scuse me ... you don’t look like anyone famous at all. Please make your way to the exit. Oh hello, are you a skunk? Oh you're a DJ, aren’t you. O M Goya, Henry VIII is such a glutton quaffing on that champagne, slurring his words like Saturn devouring his sons. Oh and he has Elizabeth I and Sir Walter of Vapealot in tow. Can’t blame them all for skipping down the gangplank, that divorce is a M E S S. Oh looky, there’s some popstars. I’m sat back here with the great unwashed, some punks near me. They smell like death. Henry! Off with their 'eads! That one’s a real mind-detonator. It’s all getting very mad here in the mad room. Speaking of outrage, if this bloody plane doesn’t take off within the next ten minutes I’m gonna have to pop a zanny. Really, are they playing "Candle in the Wind"? A bit sinister before take off, innit? CONCORDE: Saturn Returns is a redux of CONCORDE, which premiered at Kunstnernes Hus, Oslo, in October 2017. It charts the journey of the iconic supersonic jet as it hosts a crew of celebrities and art stars on the edge of the atmosphere. Georgia Gardner Gray's previous theatre pieces include Precious Provincials (Kunstverein in Hamburg, 2017) and Schaumstoffladen (Acud Macht Neu, 2016) and DD Mood (New Theater Berlin 2015).


Kategorie:

„Die Innenseite des Oberschenkels ist ein Maschinengewehr. Die Innenseite des Oberschenkels ist eine Leiche. Die Innenseite des Oberschenkels ist schlimmer als der Querschnitt eines Oberschenkels und der Querschnitt eines Oberschenkels ist wirklich verstörend. Wenn New York dein Auge ist oder Paris dein Herz, dann ist Hollywood die Innenseite deines Oberschenkels. Und du darfst ein offenes Auge und ein offenes Herz haben, das geht uns nichts an. Aber wir wollen, dass du deine Beine geschlossen hältst. Und manchmal auch deinen Mund, aber vor allem deine Beine.“ Zuerst mal Mafia in NYC, dann Flucht nach LA, dann Hollywood aufbauen - und das in rasender Geschwindigkeit. Wir müssen hier schließlich 50 Jahre Filmgeschichte in einem vierstündigen Theaterabend darstellen! Und weil das noch nicht genug ist, erzählen wir noch ’n Einzelschicksal: Wir verfolgen die Geschichte der wunderschönen Judy, aber immer nur verzerrt durch die Subjektive der Kamera, des Erzählers, des Publikums.


Kategorie: Schauspiel

Elektronisch, poppig und experimentell sind einige der vielen Attribute, die man Xiu Xius breiter Klangpalette in den vergangenen 16 Jahren zuschreiben konnte. Das Projekt hat sich von Album zu Album neu erfunden und entwickelt. Mit den musikalischen Entwürfen wechselte nicht selten auch die Besetzung. Einzige Konstante, Kopf und Mitbegründer der Band ist Jamie Stewart, dessen Stimme stets zwischen kräftig und fragil mäandert und den Songs kurz vor dem Kollabieren/Kollaps eine einzigartige Note verleiht. Während Xiu Xiu erst im vergangenen Jahr ihr zehntes Studioalbum Forever veröffentlicht haben und auf Shows um die Welt brachten, begibt sich Stewart in diesem Frühjahr solo auf Tour. Dabei schält er das gerne von intensiver Percussion und programmierten Beats getragene Repertoire der Band bis auf Gitarre und Gesang im fragilen Kern.


Kategorie: Konzert

A play by Georgia Gardner Gray and Steven Warwick Directed by Georgia Gardner Gray Flight’s boarding. A voyage of discovery of sorts. A funny mix of people on board. A bit like a wedding: some old people, some new people, some artists I’d rather avoid. 'Scuse me … 'scuse me ... you don’t look like anyone famous at all. Please make your way to the exit. Oh hello, are you a skunk? Oh you're a DJ, aren’t you. O M Goya, Henry VIII is such a glutton quaffing on that champagne, slurring his words like Saturn devouring his sons. Oh and he has Elizabeth I and Sir Walter of Vapealot in tow. Can’t blame them all for skipping down the gangplank, that divorce is a M E S S. Oh looky, there’s some popstars. I’m sat back here with the great unwashed, some punks near me. They smell like death. Henry! Off with their 'eads! That one’s a real mind-detonator. It’s all getting very mad here in the mad room. Speaking of outrage, if this bloody plane doesn’t take off within the next ten minutes I’m gonna have to pop a zanny. Really, are they playing "Candle in the Wind"? A bit sinister before take off, innit? CONCORDE: Saturn Returns is a redux of CONCORDE, which premiered at Kunstnernes Hus, Oslo, in October 2017. It charts the journey of the iconic supersonic jet as it hosts a crew of celebrities and art stars on the edge of the atmosphere. Georgia Gardner Gray's previous theatre pieces include Precious Provincials (Kunstverein in Hamburg, 2017) and Schaumstoffladen (Acud Macht Neu, 2016) and DD Mood (New Theater Berlin 2015).


Kategorie:

„Die Innenseite des Oberschenkels ist ein Maschinengewehr. Die Innenseite des Oberschenkels ist eine Leiche. Die Innenseite des Oberschenkels ist schlimmer als der Querschnitt eines Oberschenkels und der Querschnitt eines Oberschenkels ist wirklich verstörend. Wenn New York dein Auge ist oder Paris dein Herz, dann ist Hollywood die Innenseite deines Oberschenkels. Und du darfst ein offenes Auge und ein offenes Herz haben, das geht uns nichts an. Aber wir wollen, dass du deine Beine geschlossen hältst. Und manchmal auch deinen Mund, aber vor allem deine Beine.“ Zuerst mal Mafia in NYC, dann Flucht nach LA, dann Hollywood aufbauen - und das in rasender Geschwindigkeit. Wir müssen hier schließlich 50 Jahre Filmgeschichte in einem vierstündigen Theaterabend darstellen! Und weil das noch nicht genug ist, erzählen wir noch ’n Einzelschicksal: Wir verfolgen die Geschichte der wunderschönen Judy, aber immer nur verzerrt durch die Subjektive der Kamera, des Erzählers, des Publikums.


Kategorie: Schauspiel

Ein Stück für 25 Performer*innen, 19 Songs und einen DJ. Sie bewegen sich, sie tanzen. Und nehmen sehr berühmte Lieder aus 30 Jahren Popgeschichte beim Wort – The Beatles, Nick Cave, Céline Dion oder Queen. In der Tanz- und Theatergeschichte gilt The show must go on als erster Klassiker des 21. Jahrhunderts und tourt seit 17 Jahren erfolgreich durch die Welt. Die Uraufführung war allerdings ein Skandal. Weil sie Alltagsgesten auf die hohe Bühne bringt und mit explosivem Humor Konventionen bricht. In dieser Inszenierung wird The show must go on von Mitarbeiter*innen der Volksbühne und Freund*innen neu interpretiert. Produktion: Théâtre de la Ville (Paris), Gasthuis (Amsterdam), Centre Chorégraphique National Montpellier Languedoc-Roussillon (Montpellier), Arteleku Gipuzkoako Foru Aldundia (San Sebastian), R.B. (Paris). Förderung von R.B. Jérôme Bel durch Direction regionale des affaires culturelles d’Ile de France (French Ministry of Culture and Communication), Förderung der internationalen Touren R.B. Jérôme Bel durch Institut Français (French Ministry of Foreign Affairs). Musik von Leonard Bernstein, David Bowie, Nick Cave, Norman Gimbel and Charles Fox, J. Horner, W.Jennings, Mark Knopfler, John Lennon and Paul Mac Cartney, Louiguy, Galt Mac Dermott, George Michael, Erick "More" Morillo and M. Quashie, Edith Piaf, The Police et Hugh Padgham, Queen, Lionel Richie, A.Romero Monge and R. Ruiz, Paul Simon


Kategorie: Performance

Der 09. Amnesty International Menschenrechtspreis geht an das Nadeem-Zentrum für die Rehabilitierung von Opfern von Gewalt und Folter in Kairo. Seit mehr als 20 Jahren dokumentiert das Zentrum Folter durch ägyptische Sicherheitskräfte und betreibt die einzige Spezialklinik zur Behandlung Überlebender von Folter und Gewalt im Land. Weitere Informationen zur Veranstaltung und Ticketvergabe unter www.amnesty.de/menschenrechtspreis


Kategorie:

Neben Mette Ingvartsen und Boris Charmatz als fest assoziierten Künstler*innen öffnet sich die Volksbühne ab März einer zukunftsorientierten Tanzinstitution: Die Staatliche Ballettschule Berlin setzt in ihrer Ausbildung des Nachwuchses entschieden auf neue choreografische Formen. Bereits zur Eröffnung der Volksbühne war sie im Rahmen von Fous de danse – Ganz Berlin tanzt auf Tempelhof dabei. Mit der Premiere von The Contemporaries – im Hier und Jetzt (Volume 2) wird aus der ersten Begegnung auf Tempelhof eine regelmäßige Kooperation am Rosa-Luxemburg-Platz. Die jungen Tänzer*innen des Landesjugendballetts Berlin präsentieren Arbeiten von Wayne McGregor, Marko Goecke, Mauro de Candia und Gregor Seyffert. Sie vereinen die Virtuosität des klassischen Tanzes, die Expressivität des modernen Tanzes und die Experimentierfreude des zeitgenössischen Tanzes an einem Abend.


Kategorie: Tanz

Ich wünschte mir, dass ich noch geblieben wäre. Dass ich dann doch noch länger geblieben wäre, nicht jetzt schon nach Hause gegangen wäre. Jetzt wünschte ich ganz fest, dass ich wieder Ich wäre. Und dass sich alles wieder so drehen würde wie vorher. Hinter mir da knallt es in der Welt. Das Licht strahlt und blendet mich. Mir wird ein bisschen schwindlig. Vielleicht, weil die Lampen so sehr schwanken. Das ist wie in den letzten Minuten auf einem untergehenden Boot. Dann lausche ich einer Unterhaltung, von der ich nichts verstehen kann, aber eine ganze Weile bin ich selbst sehr unterhalten davon. Ich bin total benebelt, stolpere auf die Straße. Ich schwanke ein bisschen. Stehe direkt am Highway. Als ich im Augenwinkel ein Auto sehe, das mich... Besetzung Mit: Lail Braslawski, Tom Garus, Milan Herms, Lioba Kippe, Gesa Kreye, Noah Roos, Fee Aviv Marschall, Marike Voß, Tamara Welcher Regie: Charlotte Brandhorst Videokonzeption: Luna Zscharnt Musikkonzeption: Lilith Krause, Fee Aviv Marschall Musik: Fee Aviv Marschall Maske: Zelal Yesilyurt Grundraum: Maike Krych, Konrad Walkow Technische Leitung: Leander Hagen P14-Leitung: Vanessa Unzalu Troya


Kategorie: Schauspiel

Das Berliner Electro-Punk-Duo PRADA MEINHOFF feiert mit einem exklusiven Release-Konzert die Veröffentlichung seines gleichnamigen Debut-Albums auf Freudenhaus Recordings. Stimme, Bass und Beats - mehr braucht es nicht. Ihre Live-Shows sind ekstatisch - Euphorie und Abriss zugleich. Nach Touren mit DAF, Peaches, Fischer-Z und MIA. sind PRADA MEINHOFF die neue, große Hoffnung eines Genres, das es so noch gar nicht gibt. Das Berliner Electro-Punk-Rock Duo Prada Meinhoff, bestehend aus René Riewer und Christin Nichols, hat sich im Sommer 2015 zusammengefunden um seine Musik und schlechten Einflüsse unter Volk und Jugend zu mischen. Geprägt vom alten deutschen HipHop über Peaches, den Goldenen Zitronen, Hole und Kurt Weill bis John Frusciante, Suzi Quatro oder Kraftwerk: Die Sängerin und der Bassist bringen einen Sound zustande, den es in dieser Weise und auf Deutsch gesungen sicher noch nicht gibt. Und wenn doch, dann ist es Prada Meinhoff auch egal. Hauptsache, es brennt! Unter anderem konnten sie das jeweilige Publikum bereits als Support auf den Tourneen von Tüsn (2016), Milliarden (2017) und DAF sowie von Peaches beim W-Festival 2017 in Frankfurt und Fischer-Z im Columbia Theater Berlin von ihren Live Qualitäten überzeugen. Im April 2018 gehen sie mit MIA auf Deutschland Tour. Die Single „Maske“ ist Mai 2017 über Freudenhaus Recordings veröffentlicht worden und das dazugehörige Musikvideo hat bereits über 72.000 Klicks auf Youtube. Im Oktober 2017 wurde die Nachfolge-Single ‚Express‘ veröffentlicht, die auf den Spotify Playlisten New Music Friday, Studentenfutter, Indie Radar und Indieland zu finden ist. VÖ des Debütalbums steht für den 13. April 2018 an.


Kategorie: Konzert

Sphärisch und dicht klingen die ersten Töne/Frequenzen, die einem beim Anspielen von Federico Albaneses drittem Soloalbum „By the Deep Sea“ entgegen raunen. Das Rauschen des Meeres legt sich, programmatisch passend, unter einen Klangteppich, der mindestens so tief zu dringen scheint wie der Ozean. Albanese ist ein Meister der Melancholie und bettet in seinem Tastenspiel cineastische Komposition in luftige Arrangements, serviert dabei von Streichern umspielte Arpeggios zu bis ins kleinste Detail durchgetakteter Rhythmik. Neben dem Flügel arbeitete er dafür mit Rhodes Piano, Synthesizer, Hammond Orgel, elektrischen, akustischen und Bass-Gitarren sowie auch Field Recordings. Der Weg zum gerade auf Neue Meister erschienenen Album führte den in Mailand geborenen Komponisten über frühen Unterricht an Gitarre und Klarinette, eine Adoleszenz mit Abstechern in diverse Rockbands, ein Studium des Kontrabasses und die Arbeit an verschiedenen Filmsets nach Berlin. Sein aufrichtiges Verständnis für die Verbindung zwischen Ton und Bild und das breite Spektrum musikalischer Finesse von Folk über Elektronika bis Klassik manifestierte sich in der Vergangenheit nicht nur in seiner Musik - ob solo oder im Avantgarde-Duett La Blanche Alchimie mit Jessica Einaudi -, sondern auch in der Soundtrack-Komposition für Dokumentationen, Serien und Filme.


Kategorie: Konzert

Ich wünschte mir, dass ich noch geblieben wäre. Dass ich dann doch noch länger geblieben wäre, nicht jetzt schon nach Hause gegangen wäre. Jetzt wünschte ich ganz fest, dass ich wieder Ich wäre. Und dass sich alles wieder so drehen würde wie vorher. Hinter mir da knallt es in der Welt. Das Licht strahlt und blendet mich. Mir wird ein bisschen schwindlig. Vielleicht, weil die Lampen so sehr schwanken. Das ist wie in den letzten Minuten auf einem untergehenden Boot. Dann lausche ich einer Unterhaltung, von der ich nichts verstehen kann, aber eine ganze Weile bin ich selbst sehr unterhalten davon. Ich bin total benebelt, stolpere auf die Straße. Ich schwanke ein bisschen. Stehe direkt am Highway. Als ich im Augenwinkel ein Auto sehe, das mich... Besetzung Mit: Lail Braslawski, Tom Garus, Milan Herms, Lioba Kippe, Gesa Kreye, Noah Roos, Fee Aviv Marschall, Marike Voß, Tamara Welcher Regie: Charlotte Brandhorst Videokonzeption: Luna Zscharnt Musikkonzeption: Lilith Krause, Fee Aviv Marschall Musik: Fee Aviv Marschall Maske: Zelal Yesilyurt Grundraum: Maike Krych, Konrad Walkow Technische Leitung: Leander Hagen P14-Leitung: Vanessa Unzalu Troya


Kategorie: Schauspiel

Anne Teresa De Keersmaeker sucht in ihrer choreografischen Arbeit immer wieder die Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Musik. Hier gilt sie Vortex Temporum (2013), dem Spätwerk des französischen Komponisten Gérard Grisey. Dafür versammeln sich zwei belgische Ausnahme-Ensembles: die von Anne Teresa De Keersmaeker gegründete Kompagnie Rosas und das auf Neue Musik spezialisierte Ictus Ensemble. Gemeinsam untersuchen sie, wie Zeit sich verdichtet und ausdehnt, zusammenzieht und wieder entfaltet. Produktion: Rosas. Koproduktion: De Munt / La Monnaie (Brussels), Ruhrtriennale, Les Théâtres de la Ville de Luxembourg, Théâtre de la Ville (Paris), Sadler’s Wells (London), Opéra de Lille, ImpulsTanz (Vienna), Holland Festival (Amsterdam), Concertgebouw Brugge (Bruges).


Kategorie: Performance


Kategorie:

Eine Stückentwicklung in Zusammenarbeit mit Els Malnascuts, das Jugendtheater der Sala Beckett in Barcelona Zwei Dimensionen verbunden für einen Bruchteil einer Sekunde, die eine Ewigkeit dauern wird. Oder wenigstens 90 Minuten. Es öffnet sich Windows. Von hier aus kann ich all meine ungelebten Möglichkeiten sehen. Möglichkeiten von denen ich nie hätte Träumen können. Ich stehe neben mir, außerhalb von mir. Mal mehr, mal weniger. Aber was ist der Punkt? Was bring es mir zu wissen, wieviel Zentimeter ich von mir selbst verrückt bin. Das Einzige worin ich mir sicher bin ist, dass das von unserem Standpunkt aus egal ist. Wir sind HERE. Vor über vier Jahren kamen Elena Martín und Max Grosse Majench zu P14. Max blieb und Elena ging zurück nach Barcelona und baute zusammen mit Alba Sàez, Anna Serrano, Guillem Barbosa und Xavi Gamito in der Sala Beckett in Barcelona das Jugendtheater ELS MALNASCUTS auf. Seit drei Jahren besuchen wir uns gegenseitig mit Gastspielen und nutzen die Zeit um miteinander zu Arbeiten und uns zu inspirieren. Sechs Mal haben wir im Handgepäck und am Zoll vorbei alles mitgenommen was wir für unsere Gastspiele brauchten. Manche von P14 sind in Barcelona geblieben, einige von ELS MALNASCUTS leben heute in Berlin. HERE ist ein Experiment, das unsere Liebesgeschichte und unsere Fernbeziehung weiter denkt. Zwei Städte, zwei Inszenierungen, zwei Ensembles deren Proben und Aufführungen zeitgleich stattfinden und die versuchen die Entfernung technisch zu überwinden. Zwei Geschichten die aufeinandertreffen, sich überschneiden, ergänzen und miteinander verschmelzen. https://www.salabeckett.cat/activitat-resta/here-sci-thriller/ Besetzung BERLIN: Mit: Jakob Bach, Robert Knorr, Frieda Knüpling, Clara de Pin, Magdalena Weber Regie und Dramaturgie: Marina Prados, Paula Knüpling Regie und Dramaturgie Assistenz: Luis Krummennacher Regie und Produktionsassistenz: Núria Frías P14 Leitung: Vanessa Unzalu Troya Technische Leitung: Leander Hagen Video: Ailin Formia i Arnau Montserrat Kostüm: Seline Sensan Kostüm Assistenz: Milla Knüpling Bühne: Angela Ribera Bühne Assistenz: Emma Knüpling Besonderen Dank an: Julia Ribera (Regie und Produktionassistenz) Max Grosse Majench Malnascuts / Sala Beckett Barcelona BARCELONA: Mit: Lluís Arruga, Cristina Colom, Gregor Eistert, Èric Pons, Marc Solé, Gina Vall, Núria Vilanova Regie und Dramaturgie: Marina Prados, Paula Knüpling Regie und Produktionassistenz: Núria Ramis, Louise Good Video: Joan Esteve, Victor Ruiz-Colomer Musik: Sara Vidal Kostüm: Daniel Rodríguez, Lluc Valverde Bühne: Albert García-Alzórriz Theaterpädagogische Leitung: Elena Martín, Alba Sàez, Anna Serrano y Xavi Gamito Besonderen Dank an: Julia Ribera (Regie und Produktionassistenz) P14 Volksbühne Berlin Ventura Auf Deutsch, Katalanisch, Spanisch und Englisch.


Kategorie: Schauspiel

Auf der Bühne des Roten Salons wird der Dreh eines Live-Dramas inszeniert, dem das Publikum Seite an Seite mit Kamerateam und Regie beiwohnen kann. Inszeniert wird eine Szene aus einer Soap Opera, in der die Hauptprotagonist*innen als Teil der Handlung ein Bühnenstück aufführen. Das Publikum wird eingeladen, an diesem Abend einem Kammerspiel beizuwohnen, dessen Schauspieler über das Schauspiel schauspielern.


Kategorie: Diskurs

Anne Teresa De Keersmaeker sucht in ihrer choreografischen Arbeit immer wieder die Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Musik. Hier gilt sie Vortex Temporum (2013), dem Spätwerk des französischen Komponisten Gérard Grisey. Dafür versammeln sich zwei belgische Ausnahme-Ensembles: die von Anne Teresa De Keersmaeker gegründete Kompagnie Rosas und das auf Neue Musik spezialisierte Ictus Ensemble. Gemeinsam untersuchen sie, wie Zeit sich verdichtet und ausdehnt, zusammenzieht und wieder entfaltet. Produktion: Rosas. Koproduktion: De Munt / La Monnaie (Brussels), Ruhrtriennale, Les Théâtres de la Ville de Luxembourg, Théâtre de la Ville (Paris), Sadler’s Wells (London), Opéra de Lille, ImpulsTanz (Vienna), Holland Festival (Amsterdam), Concertgebouw Brugge (Bruges).


Kategorie: Performance

Was passiert, wenn globale Systeme, die wir einst für dauerhaft hielten, zusammenbrechen? Und was bedeutet dieser Zusammenbruch für kulturelle Produktionen? Paul Mason, Autor von Postcapitalism: A Guide to Our Future (2015), präsentiert eine Simulation von eben dieser Situation und lädt Zuschauer ein, die Konsequenzen zu betrachten. Sam Williams und Armen Avanessian diskutieren mit Paul, was der Kollapse von globalen Systemen für Künstler und Theatermacher bedeutet und welche anderen Kunstformen hierdurch zustande kommen können. Der Abend mündet in einem offenen Ideenaustausch. Auf Englisch


Kategorie: Diskurs

Anne Teresa De Keersmaeker sucht in ihrer choreografischen Arbeit immer wieder die Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Musik. Hier gilt sie Vortex Temporum (2013), dem Spätwerk des französischen Komponisten Gérard Grisey. Dafür versammeln sich zwei belgische Ausnahme-Ensembles: die von Anne Teresa De Keersmaeker gegründete Kompagnie Rosas und das auf Neue Musik spezialisierte Ictus Ensemble. Gemeinsam untersuchen sie, wie Zeit sich verdichtet und ausdehnt, zusammenzieht und wieder entfaltet. Produktion: Rosas. Koproduktion: De Munt / La Monnaie (Brussels), Ruhrtriennale, Les Théâtres de la Ville de Luxembourg, Théâtre de la Ville (Paris), Sadler’s Wells (London), Opéra de Lille, ImpulsTanz (Vienna), Holland Festival (Amsterdam), Concertgebouw Brugge (Bruges).


Kategorie: Performance

Rheingold ist eine augenzwinkernde Gesellschaftssatire, welche um den Aufstieg und Fall eines Düsseldorfer Kunstberaters kreist, der durch die Manipulation von Rechnungen (Künstler-Collagen!) ein Vermögen verdiente und dafür zu einer Haftstrafe verurteilt wurde. Mit leichtem Ton entwerfen der Regisseur Jan Bonny und der Künstler Alex Wissel ein zeitgenössisches Sittenspiel über die Rolle der Kunst im neoliberalen Wandel und den Verlust politischer und humanitärer Werte einer ganzen Generation. Gedreht in der Volksbühne, werden die Bühnenbilder die Unwirklichkeit dieses wahren Märchens nochmals überhöhen. Eine mehrteilige Geschichte über die Sehnsüchte eines Hochstaplers und die große Frage: Wie wurde aus dem Beuys-Diktum „Jeder Mensch ist ein Künstler“ die Ich-AG? Eine Auftragsarbeit für Volksbühne Fullscreen. Produktion: Volksbühne Berlin.


Kategorie: Neue Medien

Kein halbes Jahr ist es her, dass sich Baby Dee, nur mit ihrem Akkordeon im Arm und von ihrem Neffen an der Gitarre begleitet, einem ausverkaufen Berghain präsentierte, das sehnsüchtig einer der vielleicht lautesten Bands der jüngeren Musikgeschichte - namentlich Swans - entgegen fieberte. Muss man sich erst mal trauen. Wer aber bereits an Antony and the Johnsons erstem Album mitwirken durfte, von Current 93s David Tibet protegiert wurde und Musiker wie Will Oldham und Andrew WK als Künstler auf den eigenen Alben wiederfindet, dürfte sich davon wohl nicht mehr sonderlich beeindruckt finden. Denn Dees Solo-Œuvre kann sich sehen lassen. Auf mittlerweile sechs Studio-Alben zelebrierte sie zunächst vornehmlich den abgespeckten Klang des Pianos, speiste über die Jahre allerdings nach und nach Gitarren, E-Bässe und weiteres Instrumentarium in ihren Output. Auf ihrer anstehenden Tour an Akkordeon, Piano und Orgel wird sie von Trembling Bells Drummer Alex Neilson begleitet, der die Sticks bereits für Musiker wie Bonnie “Prince“ Billy und Scott Fagan in Bewegung setzte.


Kategorie: Konzert

Sargnagel kommt aus dem Internet und ist, mit Ausnahme von Rainald Goetz und seinem Online-Tagebuch Abfall für alle, die erste deutschsprachige Autorin, die im Netz eine Form für sich gefunden hat, die passt, als Literatur funktioniert und über die bisherigen Kanäle ein großes Publikum erreicht. Stefanie Sargnagel schreibt radikal subjektiv und sehr weise über das sogenannte einfache Leben, über Feminismus, über Aussichtslosigkeit und Depression. Stefanie Sargnagel gibt sich wortkarg, gerät aber doch immer wieder ins Erzählen, zeichnet zwischendurch auch mal was, sprengt alle Genregrenzen und erreicht auf nie betretenen Pfaden etwas, das man nicht Roman nennen muss, um davon gefesselt zu sein. Das ist oft zum Brüllen komisch und manchmal tragisch. Ihre Texte sind wie ein Gipfeltreffen zwischen Christine Nöstlinger und Heinz Strunk, aus denen beide mit einem Mordskater hervorgehen. Nach diversen ausverkauften Lesungen kommt Stefanie Sargnagel im April erneut nach Berlin und liest in der Volksbühne aus ihren Büchern Fitness, Binge Living, In der Zukunft sind wir alle tot sowie aus ihrem aktuellen Buch Statusmeldungen. Als Support ist diesmal Puneh Ansari mit ihrem Buchdebüt Hoffnun` dabei.


Kategorie: Lesung

Eine Stückentwicklung in Zusammenarbeit mit Els Malnascuts, das Jugendtheater der Sala Beckett in Barcelona Zwei Dimensionen verbunden für einen Bruchteil einer Sekunde, die eine Ewigkeit dauern wird. Oder wenigstens 90 Minuten. Es öffnet sich Windows. Von hier aus kann ich all meine ungelebten Möglichkeiten sehen. Möglichkeiten von denen ich nie hätte Träumen können. Ich stehe neben mir, außerhalb von mir. Mal mehr, mal weniger. Aber was ist der Punkt? Was bring es mir zu wissen, wieviel Zentimeter ich von mir selbst verrückt bin. Das Einzige worin ich mir sicher bin ist, dass das von unserem Standpunkt aus egal ist. Wir sind HERE. Vor über vier Jahren kamen Elena Martín und Max Grosse Majench zu P14. Max blieb und Elena ging zurück nach Barcelona und baute zusammen mit Alba Sàez, Anna Serrano, Guillem Barbosa und Xavi Gamito in der Sala Beckett in Barcelona das Jugendtheater ELS MALNASCUTS auf. Seit drei Jahren besuchen wir uns gegenseitig mit Gastspielen und nutzen die Zeit um miteinander zu Arbeiten und uns zu inspirieren. Sechs Mal haben wir im Handgepäck und am Zoll vorbei alles mitgenommen was wir für unsere Gastspiele brauchten. Manche von P14 sind in Barcelona geblieben, einige von ELS MALNASCUTS leben heute in Berlin. HERE ist ein Experiment, das unsere Liebesgeschichte und unsere Fernbeziehung weiter denkt. Zwei Städte, zwei Inszenierungen, zwei Ensembles deren Proben und Aufführungen zeitgleich stattfinden und die versuchen die Entfernung technisch zu überwinden. Zwei Geschichten die aufeinandertreffen, sich überschneiden, ergänzen und miteinander verschmelzen. https://www.salabeckett.cat/activitat-resta/here-sci-thriller/ Besetzung BERLIN: Mit: Jakob Bach, Robert Knorr, Frieda Knüpling, Clara de Pin, Magdalena Weber Regie und Dramaturgie: Marina Prados, Paula Knüpling Regie und Dramaturgie Assistenz: Luis Krummennacher Regie und Produktionsassistenz: Núria Frías P14 Leitung: Vanessa Unzalu Troya Technische Leitung: Leander Hagen Video: Ailin Formia i Arnau Montserrat Kostüm: Seline Sensan Kostüm Assistenz: Milla Knüpling Bühne: Angela Ribera Bühne Assistenz: Emma Knüpling Besonderen Dank an: Julia Ribera (Regie und Produktionassistenz) Max Grosse Majench Malnascuts / Sala Beckett Barcelona BARCELONA: Mit: Lluís Arruga, Cristina Colom, Gregor Eistert, Èric Pons, Marc Solé, Gina Vall, Núria Vilanova Regie und Dramaturgie: Marina Prados, Paula Knüpling Regie und Produktionassistenz: Núria Ramis, Louise Good Video: Joan Esteve, Victor Ruiz-Colomer Musik: Sara Vidal Kostüm: Daniel Rodríguez, Lluc Valverde Bühne: Albert García-Alzórriz Theaterpädagogische Leitung: Elena Martín, Alba Sàez, Anna Serrano y Xavi Gamito Besonderen Dank an: Julia Ribera (Regie und Produktionassistenz) P14 Volksbühne Berlin Ventura Auf Deutsch, Katalanisch, Spanisch und Englisch.


Kategorie: Schauspiel

Viele Liebesversprechen, zum Beispiel die des beginnenden Internets oder des kanonischen ‘68, gehen so: Eines Tages wird unsere Nähe frei und ganz, ganz leicht sein und uns nichts mehr kosten. Aber dieser Optimismus verschleiert, wie viel emotionale, also unbezahlte Arbeit es bedeutet, unsere Unterschiede auszuhalten. Und erst recht: wie viel zarte Verwaltung es noch dazu bedeutet, diese Unterschiede weniger heteronormativ zu gestalten. Gerade auch nach vermeintlichen sexuellen Revolutionen oder der Cybersex-Ära. Der Abend LOVECOIN fragt deshalb: Wie können wir lernen, mit unseren zeitgenössischen Intimitäten besser zu handeln? Was kosten uns Infrastrukturen, die andere Verbindlichkeiten ermöglichen als Eheringe und „Es ist kompliziert“? Vielleicht weniger eine Hoffnung aufs Kommende, sondern queere Bürokratie dessen, was schon da sein könnte: präzise und too much, kollektiv und dynamisch verwaltet wie ein Safe Space oder die Blockchain. Also minus den Hype, minus die Bro Culture: ein Börsen-Crush von Nähe. Drei kurze performative Science Fictions stellen sich vor, wie unsere Beziehungsweisen ein bisschen anders gewesen sein werden.


Kategorie: Diskurs

Buchpremiere Lesung/Gespräch mit Autor Tobias Ginsburg und Jan Rathje UNDERCOVER IN DER PARALLELGESELLSCHAFT Reichsbürger sind Spinner, vereinzelte Verlierertypen. Mit dieser Annahme machte sich Tobias Ginsburg, ein junger Autor mit jüdischen Wurzeln, auf den Weg in ein selbstausgerufenes Königreich. Bald führt ihn seine Recherche in Kreise der extremen Rechten, und er findet heraus, was Reichsbürger, AfD, Esoteriker und Querfrontler eint. Was Tobias Ginsburg über seine "Reise ins Reich" berichtet, erschöpft sich nicht in haarsträubenden Geschichten über Parallelwelten, es sind erhellende Auskünfte über eine Bedrohung, die längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist und das Politikverständnis breiter Massen grundlegend verändert hat. Es sind unterschiedlichste Menschen, Gruppierungen und Extremisten, die derselben Vorstellung anhängen: Deutschland ist kein souveräner Staat und die Deutschen Opfer einer weltweiten Verschwörung! Weshalb gerade diese Verschwörungstheorie so eine große Verbreitung finden konnte und welche Konsequenz sie hat, dass will der Autor herausfinden und schließt sich kurzerhand den Reichsbürgern an. Unter falschem Namen tritt er Gruppierungen bei, wird Mitglied eines selbstausgerufenen Königreichs, plant den Sturz der BRD GmbH und ein germanisches Siedlungsprojekt in Russland. Die Reichsbürger, die er kennenlernt, deren Motive und Ziele er ergründen will, sind weit mehr als Spinner, vereinzelte Verlierertypen, die die BRD nicht anerkennen. TOBIAS GINSBURG, geboren 1986 in Hamburg, studierte Dramaturgie, Literaturwissenschaft und Philosophie an der Bayerischen Theaterakademie und der Ludwig-Maximilians- Unversität München. 2007 debütierte er als Autor und Regisseur. Sein Stück »Weltenbrand«, in Zusammenarbeit mit Daphne Ebner entstanden und an der Schauburg inszeniert, wurde mit dem Jugendstückepreis 2015 ausgezeichnet. 2016 war er Fellow des Hanse-Wissenschaftskollegs. Ginsburg ist Gründungsmitglied der Theatergruppe Fake to Pretend.


Kategorie: Lesung


Kategorie:


Kategorie: Schauspiel

Am 27.4.2018 wird im Roten Salon der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz der Literaturpreis der A und A Kulturstiftung 2018 an den Schriftsteller und Filmemacher Axel Ruoff für seinen 2015 erschienenen Roman „Apatit“ verliehen. Laudatio: Uwe Schütte. Es lesen Maria Schrader und Dominik Bender, Musik: Greg Cohen. Axel Ruoff geboren 1971 in München, studierte Literaturwissenschaft, Philosophie und Kunstgeschichte in Berlin und Aix-en-Provence. Seit 2005 lebt er, nach fast einem Jahrzehnt in Marseille, wieder in Berlin. Er schreibt und dreht Filme. [logo Kulturstiftung 100]


Kategorie: Lesung


Kategorie: Schauspiel


Kategorie: Schauspiel

Buchpräsentation von Robert Misiks Essayband „Liebe in Zeiten des Kapitalismus“. Das Buch ist eine Sammlung von Essays, Artikeln und Vorträgen, die extra für diesen Band bearbeitet oder ganz neu geschrieben wurden. Und eine Art Zeitdiagnose, an Begriffen entlang. Begriffen, die unsere Epoche prägen: Angst, Verdruss, Konsum, Liebe, Tinderisierung, Glück, Unsicherheit, Freiheit, Patriotismus, Integration, Identität, Ironie, und viele andere mehr. In Summe ergeben sie ein wohlkomponiertes Panorama der Jetztzeit. Lesung des Autors und Diskussion mit Armen Avanessian


Kategorie: Diskurs

Judith Butler trifft mit ihren Anmerkungen zu einer performativen Theorie der Versammlung (2016) Praxis und Thema von Mette Ingvartsen, Tino Sehgal und Boris Charmatz auf den Punkt: der Körper im öffentlichen Raum und als Werkzeug des Protests. Butler hat ihr Buch vor dem Hintergrund der Occupy-Bewegung, des Arabischen Frühlings, des Maidan und anderer, damals progressiver Bewegungen publiziert und spricht sich dafür aus, dass körperliches Handeln und Gesten bereits politische Bedeutung haben, die sich allein durch die physische Präsenz der sich Versammelnden manifestiert. Im Kontext dieser Betrachtung fasst sie nun mit ihrem Vortrag an der Volksbühne Raum und Zeit von gewaltfreiem Widerstand im Licht neuer Formen von Autoritarismus ins Auge. Im Fokus ihrer Betrachtung stehen dabei Formen von Solidarität, die unter diesen Einschränkungen entstehen. Unbeschränkte Inhaftierung, neue Formen der Gefängnispolitik und die Enthemmung faschistischer Ausdrucksweisen haben neue Allianzen der Körpersprache hervorgerufen, die Raum und Zeit des Alltags umgestalten.


Kategorie: Diskurs


Änderungen vorbehalten! - Angaben ohne Gewähr! - Stand:02.03.18
© Fotos der Vorstellungen: Armen Avanessian & Enemies #18: Iain Grant - PALAEONOETICS: ON THE NATURAL LOGIC OF LOST THOUGHTS(/) 21 pornographies(/) Armen Avanessian & Enemies #19: School of Disobedience Nr3: Epistemologie des Kampfes: Wie führen und gewinnen wir gesellschaftspolitische Kämpfe im digitalen Kapitalismus?(/) Nicht Ich / Tritte / He, Joe(/) Popkultur & Identität Folge III: (We Don't Need This) Fascist Groove Thang(/) CONCORDE: Saturn Returns(/) Iphigenie(/) Halbschwergewicht(/) CONCORDE: Saturn Returns(/) Liberté(/) Tony, Caro & John(/) CONCORDE: Saturn Returns(/) Theaterführung mit Achim Busch(/) Liberté(/) Prolls auf Pferden *there will be noise complaints(/) Prolls auf Pferden *there will be noise complaints(/) 1968. Worauf wir stolz sein dürfen(/) Arab Fund for Arts & Culture und VariaVision: Un-Spoken. Avo Kaprealian: Letzter Aufruf(/) CONCORDE: Saturn Returns(/) Theaterführung mit Achim Busch(/) Deutsch-Israelische Literaturtage 2018: TV-Serie "Defense Files"(/) CONCORDE: Saturn Returns(/) Prolls auf Pferden *there will be noise complaints(/) Jamie Stewart (Xiu Xiu)(/) CONCORDE: Saturn Returns(/) Prolls auf Pferden *there will be noise complaints(/) The show must go on(/) 09. Amnesty International Menschenrechtspreis(/) The Contemporaries – im Hier und Jetzt (Volume 2)(/) Betrunken am Highway(/) „Prada Meinhoff“ - das Debütalbum, record release concert und Party(/) Federico Albanese(/) Betrunken am Highway(/) Vortex Temporum(/) Grüner Abend: Sir Henry Begone Dull Care(/) Here(/) Armen Avanessian & Enemies #20: Britta Thie: A Scene of a Scene(/) Vortex Temporum(/) Armen Avanessian & Enemies #21: Kultur in der Ära des Zusammenbruchs der Globalen Systeme(/) Vortex Temporum(/) Rheingold(/) Baby Dee & Alex Neilson(/) Stefanie Sargnagel & Puneh Ansari(/) Here(/) Armen Avanessian & Enemies #22: LOVECOIN(/) Die Reise ins Reich - unter Reichsbürgern(/) Künstlergespräch Anne Teresa De Keersmaeker mit Chris Dercon(/) Today Is Tomorrow(/) Literaturpreis 2018 der A und A Kulturstiftung an Axel Ruoff(/) Today Is Tomorrow(/) Today Is Tomorrow(/) Armen Avanessian & Enemies #23: Buchpräsentation Robert Misik - Liebe in Zeiten des Kapitalismus(/) The space-time of resistance(/)

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