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Schaubühne am  Lehniner Platz

Kurfürstendamm 153 - 10709 Berlin

Tel. 030 - 89 00 23 / Fax: 030 - 89 00 24 44

rlorenz@schaubuehne.de / www.schaubuehne.de

Januar / Februar / März / April / Mai / Juni / Juli / August / September / Oktober / November / Dezember

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Spielplan für April 2018

»Du hast deinen Witz von beiden Seiten abgestutzt und nichts in der Mitte gelassen. … Nun bist du eine Null ohne Ziffern.« (Shakespeare, »König Lear«) In seiner zweiten Arbeit an der Schaubu?hne begibt sich Herbert Fritsch mitten in die Geschichte der Selbstentdeckung der Welt und schlägt das rätselhafte Kapitel der Null auf: »Die Null irritiert, weil sie dort ein Nichts markiert, wo auch ein Etwas stehen könnte. Und sie fasziniert, weil sie dieses Etwas bezeichnet, ohne zu bestimmen, worin es besteht. An der Null lässt sich studieren, dass die Welt nicht determiniert ist, sondern offen fu?r Operationen des Einsetzens und des Ersetzens.« (Dirk Baecker). Zu lange haben wir mit der Rezeption der Null als Nichts dem Mangel gehuldigt und uns selbst um die sich immer wieder neu erfindende, erprobende Kraft und ästhetische Freiheit der Null gebracht. Herbert Fritsch und sein Ensemble entdecken sie neu, studieren am Nichts der Null die Möglichkeit von Allem und versuchen sich selbst der Abwesenheit von Sinn entgegenzusetzen, ohne selbst Sinn zu sein – jenseits der Sprache und ohne angelegten Rettungsring: »Ich will keine Sehgewohnheiten aufbrechen und nicht dem Bu?rger die Maske vom Gesicht reißen. Ich will mit dem Nichts spielen, das sich als Etwas ausgibt.« (Herbert Fritsch)


Kategorie: Schauspiel

»Du hast deinen Witz von beiden Seiten abgestutzt und nichts in der Mitte gelassen. … Nun bist du eine Null ohne Ziffern.« (Shakespeare, »König Lear«) In seiner zweiten Arbeit an der Schaubu?hne begibt sich Herbert Fritsch mitten in die Geschichte der Selbstentdeckung der Welt und schlägt das rätselhafte Kapitel der Null auf: »Die Null irritiert, weil sie dort ein Nichts markiert, wo auch ein Etwas stehen könnte. Und sie fasziniert, weil sie dieses Etwas bezeichnet, ohne zu bestimmen, worin es besteht. An der Null lässt sich studieren, dass die Welt nicht determiniert ist, sondern offen fu?r Operationen des Einsetzens und des Ersetzens.« (Dirk Baecker). Zu lange haben wir mit der Rezeption der Null als Nichts dem Mangel gehuldigt und uns selbst um die sich immer wieder neu erfindende, erprobende Kraft und ästhetische Freiheit der Null gebracht. Herbert Fritsch und sein Ensemble entdecken sie neu, studieren am Nichts der Null die Möglichkeit von Allem und versuchen sich selbst der Abwesenheit von Sinn entgegenzusetzen, ohne selbst Sinn zu sein – jenseits der Sprache und ohne angelegten Rettungsring: »Ich will keine Sehgewohnheiten aufbrechen und nicht dem Bu?rger die Maske vom Gesicht reißen. Ich will mit dem Nichts spielen, das sich als Etwas ausgibt.« (Herbert Fritsch)


Kategorie: Schauspiel

1917 erschütterte die Oktoberrevolution Russland. Nur wenige Jahre später ist der Sozialismus durchgesetzt. Lenin, der Anführer der Revolution, kämpft in einem Landhaus bei Moskau gegen den körperlichen und geistigen Verfall. Die erbitterten Kämpfe gegen politische Widersacher, das Ringen mit den zögernden Bolschewiki um ein revolutionäres Eingreifen, sein unermüdliches Arbeiten für eine neue Gesellschaft nach den Grundsätzen des Marxismus, ein Attentat durch die Anarchistin Fanny Kaplan und mehrere Schlaganfälle haben den Revolutionär, brillanten Theoretiker und charismatischen politischen Führer geschwächt. Im Kreis weniger Vertrauter ringt er abgeschnitten vom Zentralkomitee um politischen Einfluss. Sein Weggefährte Trotzki, der Kulturpolitiker Lunatscharski und weitere Personen, die in Lenins Datscha vorsprechen, rufen Erinnerungen an den kurzen Moment wach, an dem historisch alles möglich schien. Doch der verfallende Körper und geschwächte Geist Lenins werfen den »größten Kopf des 20. Jahrhunderts« auf sich selbst zurück. Und der auf die Nachfolge spekulierende Gegenspieler Stalin wartet schon auf seine Chance. In »LENIN« blicken Milo Rau und das Ensemble der Schaubühne auf die zentralen Charaktere der wohl folgenreichste Revolution der Menschheitsgeschichte: in eine Gesellschaft zwischen Aufbruch und Apathie, Revolutionssehnsucht und reaktionären Widerständen – ein Labyrinth der Hoffnungen und Ängste, der politischen Ideale und kollektiven Gewalterfahrung. >>> Essay zum Stück in Pearson's Preview: Schöpferische Unruhe: Milo Raus »LENIN«


Kategorie: Schauspiel

Ein Tonstudio. Eine Schauspielerin spricht einen Text ein. Vom Pult aus gibt ein Regisseur ihr Anweisungen. Gemeinsam arbeiten sie an der Sprachaufnahme eines Films, der synchron dazu abläuft. Es ist ein dokumentarisches Essay namens »Ru?ckkehr nach Reims« – filmische Adaption des gleichnamigen Buchs des französischen Soziologen Didier Eribon. Protagonist des Films ist der Autor selbst, der sich zu einer Art Erinnerungsreise aufmacht. In einer Mischung aus persönlichem Bekenntnis und soziologischer Analyse berichtet Eribon von der Wiederbegegnung mit seiner Heimatstadt und seiner Familie, die er seit seiner Karriere als Intellektueller in Paris jahrzehntelang quasi nicht mehr gesehen hat, nicht sehen wollte. Die Konfrontation mit der eigenen Vergangenheit stößt ihn auch auf die blinden Flecke der gesellschaftlichen Gegenwart: die brutalen Exklusionsmechanismen ebendieses Bu?rgertums, dem er selbst nun angehört, sowie die Realität einer einstmals kommunistischen Arbeiterklasse, die, vergessen und ohne Repräsentation, den Rechtspopulisten des Front National in die Arme rennt. Wie konnte es dazu kommen? Was ist der Anteil der Linken daran, was sein eigener als Intellektueller, der seine Herkunft verleugnet? Und welchen Ausweg gibt es? Fragen, denen Eribon nachgeht, während er sich im Film auf die Spurensuche in Reims macht. Fragen aber auch, die den Regisseur und die Schauspielerin beim Fertigstellen des Films nicht loslassen – und schließlich in einen Konflikt fu?hren, der das längst fertig geglaubte Projekt auf die Probe stellt. Und zugleich verborgene Seiten der eigenen Biographien zu Tage treten lassen. Mit »Ru?ckkehr nach Reims« zeigt Thomas Ostermeier zum ersten Mal in deutscher Sprache eine Bu?hnenfassung von Didier Eribons Text, der seit seinem Erscheinen zu einer Art Schlu?sselwerk zum Verständnis der gesellschaftlichen Gegenwart geworden ist. >>> Essay zum Stück in Pearson's Preview: Klassenverräter. Didier Eribon und Thomas Ostermeiers »Rückkehr nach Reims« Koproduktion mit dem Manchester International Festival MIF, HOME Manchester und dem Théâtre de la Ville Paris. Gefördert durch die Lotto Stiftung Berlin.


Kategorie: Schauspiel

Ein Tonstudio. Eine Schauspielerin spricht einen Text ein. Vom Pult aus gibt ein Regisseur ihr Anweisungen. Gemeinsam arbeiten sie an der Sprachaufnahme eines Films, der synchron dazu abläuft. Es ist ein dokumentarisches Essay namens »Ru?ckkehr nach Reims« – filmische Adaption des gleichnamigen Buchs des französischen Soziologen Didier Eribon. Protagonist des Films ist der Autor selbst, der sich zu einer Art Erinnerungsreise aufmacht. In einer Mischung aus persönlichem Bekenntnis und soziologischer Analyse berichtet Eribon von der Wiederbegegnung mit seiner Heimatstadt und seiner Familie, die er seit seiner Karriere als Intellektueller in Paris jahrzehntelang quasi nicht mehr gesehen hat, nicht sehen wollte. Die Konfrontation mit der eigenen Vergangenheit stößt ihn auch auf die blinden Flecke der gesellschaftlichen Gegenwart: die brutalen Exklusionsmechanismen ebendieses Bu?rgertums, dem er selbst nun angehört, sowie die Realität einer einstmals kommunistischen Arbeiterklasse, die, vergessen und ohne Repräsentation, den Rechtspopulisten des Front National in die Arme rennt. Wie konnte es dazu kommen? Was ist der Anteil der Linken daran, was sein eigener als Intellektueller, der seine Herkunft verleugnet? Und welchen Ausweg gibt es? Fragen, denen Eribon nachgeht, während er sich im Film auf die Spurensuche in Reims macht. Fragen aber auch, die den Regisseur und die Schauspielerin beim Fertigstellen des Films nicht loslassen – und schließlich in einen Konflikt fu?hren, der das längst fertig geglaubte Projekt auf die Probe stellt. Und zugleich verborgene Seiten der eigenen Biographien zu Tage treten lassen. Mit »Ru?ckkehr nach Reims« zeigt Thomas Ostermeier zum ersten Mal in deutscher Sprache eine Bu?hnenfassung von Didier Eribons Text, der seit seinem Erscheinen zu einer Art Schlu?sselwerk zum Verständnis der gesellschaftlichen Gegenwart geworden ist. >>> Essay zum Stück in Pearson's Preview: Klassenverräter. Didier Eribon und Thomas Ostermeiers »Rückkehr nach Reims« Koproduktion mit dem Manchester International Festival MIF, HOME Manchester und dem Théâtre de la Ville Paris. Gefördert durch die Lotto Stiftung Berlin.


Kategorie: Schauspiel

Kind of – a way of talking and yet saying nothing.Die Regisseurin Ofira Henig erforscht in ihrem neuen Projekt »KIND OF« zusammen mit einem internationalen Ensemble die Deformationen, die ein auf Exklusion und Indoktrination konzentriertes Bildungssystem bereits im Kindesalter hinterlassen kann. Im Zentrum steht dabei die Sprache – als Mittel zum Ausdruck von Gedanken und Gefu?hlen, aber auch als Mittel der Distinktion von den Anderen, als politisches Instrument der Manipulation, das stigmatisiert und ausgrenzt, und als Aktion, die durchdrungen ist vom Verlangen nach dem Einfachen und Verständlichen. Die Handlung, die sich aus kombinierten Texten u.a. von Scholem Jankew Abramowitsch, Ödön von Horváth, Elias Canetti, Noam Chomsky, Philippe Claudel, Heinrich Böll und neu entstandenem Textmaterial speist, kreist um eine Gruppe von Schu?lern und Lehrern in Israel in den 1960er und 70er Jahren – nach dem Sechstagekrieg von 1967. In einem Bildungssystem, das jegliche Toleranz gegenu?ber dem Fremden und Anderen auszutreiben sucht, lösen sich die Narrative des Einzelnen immer mehr auf, werden die Individuen der Gruppe immer mehr zu einer folgsamen Masse. Und jeder, der nicht die vorherrschende Sprache spricht, wird zum Opfer und bleibt ausgeschlossen und vergessen zuru?ck. Ofira Henig (*1960, Kibbutz Ruhama) begann ihre berufliche Laufbahn 1987. Von 1989–93 war sie Hausregisseurin am Habima National Theater, Tel Aviv und von 1996–2001 ku?nstlerische Leiterin des Khan-Theaters in Jerusalem. Darauf folgte 2001 die Berufung zur ku?nstlerischen Leiterin des Israel Festivals. 2003 gru?ndete sie The Lab, ein alternatives vielsprachiges Theater in Jerusalem, und 2007 ihr eigenes Ensemble. Seit 2011 arbeitet sie an eigenen Projekten, die sie mit internationalen Partnern produziert. Sie gewann zahlreiche Preise, u.a. 2007 den Landau-Preis und 2010 den Rosenblum-Preis fu?r ihr ku?nstlerisches Werk. Konzept und Regie: Ofira HenigVisuelle Gestaltung: Roni TorenKostu?me: Annie AtedgyTon: Ido ManorLicht: Rafael Ovadia Mit: Yussef Abu-Warda, Maya Omaia Alkeesh, Sheeri Chen, Iftach Mizrahi, Khalifa Natour, Salwa Nakkara, Lani Shahaf, Dana Sorin, Yossef Zabari und Ulrich Hoppe


Kategorie: Schauspiel

Im Zentrum des zweiten Teils von Angélica Liddells 2015 begonnener »Trilogie des Unendlichen« stehen zwei Akte archaischer Gewalt im Paris moderner Tage: der Mord des japanischen Gaststudenten Issei Sagawa an seiner Kommilitonin Renée Hartevelt im Jahr 1981, deren Leichenteile er im Anschluss kochte und verspeiste, und die Anschläge vom 13. November 2015. In einem szenischen Akt der Rebellion gegen den Rationalismus sucht Liddell in der von ihm verdrängten, irrationalen Gewalt des Kannibalismus und Terrorismus eine Bewusstwerdung der eigenen Existenz und die verborgene Essenz der Poesie: »Die Gabe, das Herz des Lebens mit einem Griff herauszureißen, wie die Indianer einen Skalp abziehen«, gemäß einem Aphorismus von Thoreau. »Wie reale Gewalt in poetische verwandeln, um uns in Kontakt mit unserer wahren Natur zu bringen – durch Akte wider die Natur? (Nietzsche) Man muss zum Ursprung der Tragödie zurückkehren, ebenso wie die Wissenschaftler den Ursprung des Universums suchen, indem sie Protonen zur Kollision bringen, diese schöne Gewalt der Schlacht zwischen den Teilchen, Ursprung der Materie. Wenn wir einen klassischen Handlungsfaden entwickeln müssten, ginge es um die Geschichte einer Frau, die seit ihrer Geburt andere und sich selbst töten will und auf dem Weg der Fiktion ihre mörderischen Tendenzen freisetzt, ihre authentischen Sehnsüchte, bis sie schließlich zur Überzeugung kommt, dass sie aufgrund ihrer spirituellen Beziehung zum Schrecken, zu den Kannibalen, in der Lage ist, Gemetzel zu produzieren, wirkliche Gemetzel, nur mit der Macht und der Gewalt ihrer Gedanken, ihrer Wünsche, so wie eine verletzte, mit Schweinblut bedeckte Mentalistin, die auf ihren Schultern wie ein düsteres Schicksal die Leichen von Paris trägt.« Angélica Liddell (*1966, Figueres) gründete 1993 das Atra Bilis Teatro. 2012 wurde sie für »La casa de la fuerza« mit dem Premio Nacional de Literatura Dramática ausgezeichnet. 2013 erhielt sie den Silbernen Löwen bei der Biennale in Venedig und wurde 2017 zum Chevalier des Arts et Lettres ernannt.   Regie, Bu?hne und Kostu?me: Angélica LiddellLicht: Carlos Marquerie, David BenitoTon: Sandra VicenteProduktion: Iaquinandi S.L.Koproduktion: Festival d’Avignon Mit: Victoria Aime, Louise Arcangioli, Alain Bressand, Paola Cabello Schoenmakers, Sarah Cabello Schoenmakers, Lola Cordo?n, Marie Delgado Trujillo, Greta Garci?a, Esti?baliz Racionero Balsera, Luci?a Yenes, Ange?lica Liddell, Gumersindo Puche, Taira Irie, Masanori Kikuzawa, Ichiro Sugae, Kazan Tachimoto


Kategorie: Schauspiel

Ein Tonstudio. Eine Schauspielerin spricht einen Text ein. Vom Pult aus gibt ein Regisseur ihr Anweisungen. Gemeinsam arbeiten sie an der Sprachaufnahme eines Films, der synchron dazu abläuft. Es ist ein dokumentarisches Essay namens »Ru?ckkehr nach Reims« – filmische Adaption des gleichnamigen Buchs des französischen Soziologen Didier Eribon. Protagonist des Films ist der Autor selbst, der sich zu einer Art Erinnerungsreise aufmacht. In einer Mischung aus persönlichem Bekenntnis und soziologischer Analyse berichtet Eribon von der Wiederbegegnung mit seiner Heimatstadt und seiner Familie, die er seit seiner Karriere als Intellektueller in Paris jahrzehntelang quasi nicht mehr gesehen hat, nicht sehen wollte. Die Konfrontation mit der eigenen Vergangenheit stößt ihn auch auf die blinden Flecke der gesellschaftlichen Gegenwart: die brutalen Exklusionsmechanismen ebendieses Bu?rgertums, dem er selbst nun angehört, sowie die Realität einer einstmals kommunistischen Arbeiterklasse, die, vergessen und ohne Repräsentation, den Rechtspopulisten des Front National in die Arme rennt. Wie konnte es dazu kommen? Was ist der Anteil der Linken daran, was sein eigener als Intellektueller, der seine Herkunft verleugnet? Und welchen Ausweg gibt es? Fragen, denen Eribon nachgeht, während er sich im Film auf die Spurensuche in Reims macht. Fragen aber auch, die den Regisseur und die Schauspielerin beim Fertigstellen des Films nicht loslassen – und schließlich in einen Konflikt fu?hren, der das längst fertig geglaubte Projekt auf die Probe stellt. Und zugleich verborgene Seiten der eigenen Biographien zu Tage treten lassen. Mit »Ru?ckkehr nach Reims« zeigt Thomas Ostermeier zum ersten Mal in deutscher Sprache eine Bu?hnenfassung von Didier Eribons Text, der seit seinem Erscheinen zu einer Art Schlu?sselwerk zum Verständnis der gesellschaftlichen Gegenwart geworden ist. >>> Essay zum Stück in Pearson's Preview: Klassenverräter. Didier Eribon und Thomas Ostermeiers »Rückkehr nach Reims« Koproduktion mit dem Manchester International Festival MIF, HOME Manchester und dem Théâtre de la Ville Paris. Gefördert durch die Lotto Stiftung Berlin.


Kategorie: Schauspiel

Mit einer musikalischen Bandbreite von Electro und Techno, House, Pop und Rock wird Berlins berühmteste Drag Queen, Gloria Viagra, das FIND am Freitagabend mit einer Party im Foyer der Schaubühne eröffnen. Gloria Viagra ist nicht nur mehr als 2,20 Meter »hoch«, sondern international gefragte Drag-DJ, Performerin, Talkshow-Moderatorin und Leadsängerin von »SqueezeBox«. Sie setzt sich als politische Aktivistin für die Rechte von Geflüchteten ein und unterstützt seit langem die LGBT-Community.


Kategorie: Schauspiel

Ein Tonstudio. Eine Schauspielerin spricht einen Text ein. Vom Pult aus gibt ein Regisseur ihr Anweisungen. Gemeinsam arbeiten sie an der Sprachaufnahme eines Films, der synchron dazu abläuft. Es ist ein dokumentarisches Essay namens »Ru?ckkehr nach Reims« – filmische Adaption des gleichnamigen Buchs des französischen Soziologen Didier Eribon. Protagonist des Films ist der Autor selbst, der sich zu einer Art Erinnerungsreise aufmacht. In einer Mischung aus persönlichem Bekenntnis und soziologischer Analyse berichtet Eribon von der Wiederbegegnung mit seiner Heimatstadt und seiner Familie, die er seit seiner Karriere als Intellektueller in Paris jahrzehntelang quasi nicht mehr gesehen hat, nicht sehen wollte. Die Konfrontation mit der eigenen Vergangenheit stößt ihn auch auf die blinden Flecke der gesellschaftlichen Gegenwart: die brutalen Exklusionsmechanismen ebendieses Bu?rgertums, dem er selbst nun angehört, sowie die Realität einer einstmals kommunistischen Arbeiterklasse, die, vergessen und ohne Repräsentation, den Rechtspopulisten des Front National in die Arme rennt. Wie konnte es dazu kommen? Was ist der Anteil der Linken daran, was sein eigener als Intellektueller, der seine Herkunft verleugnet? Und welchen Ausweg gibt es? Fragen, denen Eribon nachgeht, während er sich im Film auf die Spurensuche in Reims macht. Fragen aber auch, die den Regisseur und die Schauspielerin beim Fertigstellen des Films nicht loslassen – und schließlich in einen Konflikt fu?hren, der das längst fertig geglaubte Projekt auf die Probe stellt. Und zugleich verborgene Seiten der eigenen Biographien zu Tage treten lassen. Mit »Ru?ckkehr nach Reims« zeigt Thomas Ostermeier zum ersten Mal in deutscher Sprache eine Bu?hnenfassung von Didier Eribons Text, der seit seinem Erscheinen zu einer Art Schlu?sselwerk zum Verständnis der gesellschaftlichen Gegenwart geworden ist. >>> Essay zum Stück in Pearson's Preview: Klassenverräter. Didier Eribon und Thomas Ostermeiers »Rückkehr nach Reims« Koproduktion mit dem Manchester International Festival MIF, HOME Manchester und dem Théâtre de la Ville Paris. Gefördert durch die Lotto Stiftung Berlin.


Kategorie: Schauspiel

Rodrigo Garci?a haucht dem shakespeareschen Usurpator Macbeth und dessen Trago?die der Unmo?glichkeit, die eigenen Verbrechen und die Prophezeiungen des Schicksals aus dem Geda?chtnis zu lo?schen, ein neues Leben im Nordosten Brasiliens ein. Hier tritt er in Gestalt von Orson Welles auf, der u?ber seine Macbeth-Filmrolle seine reale Existenz vergessen hat und nun, gemeinsam mit den griechischen Rhetoren Demosthenes und Lysias, die Spuren der eigenen Herkunft zu verwischen sucht. Doch dabei hat er die Rechnung ohne den Stuntman Evel Knievel und den japanischen Manga-Drachen Neronga gemacht, und ebenso ohne eine mafio?se Zwergen-Bestatterbande in einer von Philippe Starck perso?nlich designten Mini-Cooper-Leichenwagen-Flotte. Das alles dargestellt in drei Sprachen von zwei Schauspielerinnen und einem jugendlichen Xylophon-Virtuosen. Oder, wie es im Stu?cktext heißt: »Das Epos spielt auf gerade mal 150 Metern. Dem Abstand, der den Acaraje?-Kiosk von Dinha vom Acaraje?-Kiosk von Cira im Viertel Rio Vermelho in Salvador de Bahia trennt. Um die Sache rasch zusammenzufassen – denn alle haben zu tun und es ist schon nach acht – geht es um einen la?ngeren und blutigeren Krieg als den brasilianischen Unabha?ngigkeitskrieg, um Ultraman und Neronga, die die Strecke Tokio-Salvador in der Economy Class geflogen sind und die Zeit damit verbrachten, den Stewardessen an den Arsch zu grapschen und die Bar leerzusaufen und nun dazu berufen sind, an der Seite des amerikanischen Motorrad-Akrobaten Evel Knievel zu ka?mpfen, weil der schwarz sieht, alleine das bahianische Volk gegen die Tyrannei von Orson Welles befreien zu ko?nnen, der, verkleidet als Macbeth, die Region unter seine Kontrolle gebracht hat und zudem die brillante Idee hatte, die Sklaverei wiedereinzufu?hren. Kurz, ein Durchgeknallter.« Rodrigo Garci?a (*1964, Buenos Aires) ist ein argentinisch-spanischer Regisseur und Autor. 2011 inszenierte er an der Schaubu?hne den Monolog »Soll mir lieber Goya den Schlaf rauben als irgendein Arschloch«. Von 2014–18 war Garci?a der ku?nstlerische Leiter des CDN de Montpellier. Regie und Bühne: Rodrigo García Mit: Núria Lloansi, Inge Van Bruystegem, Gabriel Ferreira Caldas


Kategorie: Schauspiel

Im Zentrum des zweiten Teils von Angélica Liddells 2015 begonnener »Trilogie des Unendlichen« stehen zwei Akte archaischer Gewalt im Paris moderner Tage: der Mord des japanischen Gaststudenten Issei Sagawa an seiner Kommilitonin Renée Hartevelt im Jahr 1981, deren Leichenteile er im Anschluss kochte und verspeiste, und die Anschläge vom 13. November 2015. In einem szenischen Akt der Rebellion gegen den Rationalismus sucht Liddell in der von ihm verdrängten, irrationalen Gewalt des Kannibalismus und Terrorismus eine Bewusstwerdung der eigenen Existenz und die verborgene Essenz der Poesie: »Die Gabe, das Herz des Lebens mit einem Griff herauszureißen, wie die Indianer einen Skalp abziehen«, gemäß einem Aphorismus von Thoreau. »Wie reale Gewalt in poetische verwandeln, um uns in Kontakt mit unserer wahren Natur zu bringen – durch Akte wider die Natur? (Nietzsche) Man muss zum Ursprung der Tragödie zurückkehren, ebenso wie die Wissenschaftler den Ursprung des Universums suchen, indem sie Protonen zur Kollision bringen, diese schöne Gewalt der Schlacht zwischen den Teilchen, Ursprung der Materie. Wenn wir einen klassischen Handlungsfaden entwickeln müssten, ginge es um die Geschichte einer Frau, die seit ihrer Geburt andere und sich selbst töten will und auf dem Weg der Fiktion ihre mörderischen Tendenzen freisetzt, ihre authentischen Sehnsüchte, bis sie schließlich zur Überzeugung kommt, dass sie aufgrund ihrer spirituellen Beziehung zum Schrecken, zu den Kannibalen, in der Lage ist, Gemetzel zu produzieren, wirkliche Gemetzel, nur mit der Macht und der Gewalt ihrer Gedanken, ihrer Wünsche, so wie eine verletzte, mit Schweinblut bedeckte Mentalistin, die auf ihren Schultern wie ein düsteres Schicksal die Leichen von Paris trägt.« Angélica Liddell (*1966, Figueres) gründete 1993 das Atra Bilis Teatro. 2012 wurde sie für »La casa de la fuerza« mit dem Premio Nacional de Literatura Dramática ausgezeichnet. 2013 erhielt sie den Silbernen Löwen bei der Biennale in Venedig und wurde 2017 zum Chevalier des Arts et Lettres ernannt.   Regie, Bu?hne und Kostu?me: Angélica LiddellLicht: Carlos Marquerie, David BenitoTon: Sandra VicenteProduktion: Iaquinandi S.L.Koproduktion: Festival d’Avignon Mit: Victoria Aime, Louise Arcangioli, Alain Bressand, Paola Cabello Schoenmakers, Sarah Cabello Schoenmakers, Lola Cordo?n, Marie Delgado Trujillo, Greta Garci?a, Esti?baliz Racionero Balsera, Luci?a Yenes, Ange?lica Liddell, Gumersindo Puche, Taira Irie, Masanori Kikuzawa, Ichiro Sugae, Kazan Tachimoto


Kategorie: Schauspiel

Kind of – a way of talking and yet saying nothing.Die Regisseurin Ofira Henig erforscht in ihrem neuen Projekt »KIND OF« zusammen mit einem internationalen Ensemble die Deformationen, die ein auf Exklusion und Indoktrination konzentriertes Bildungssystem bereits im Kindesalter hinterlassen kann. Im Zentrum steht dabei die Sprache – als Mittel zum Ausdruck von Gedanken und Gefu?hlen, aber auch als Mittel der Distinktion von den Anderen, als politisches Instrument der Manipulation, das stigmatisiert und ausgrenzt, und als Aktion, die durchdrungen ist vom Verlangen nach dem Einfachen und Verständlichen. Die Handlung, die sich aus kombinierten Texten u.a. von Scholem Jankew Abramowitsch, Ödön von Horváth, Elias Canetti, Noam Chomsky, Philippe Claudel, Heinrich Böll und neu entstandenem Textmaterial speist, kreist um eine Gruppe von Schu?lern und Lehrern in Israel in den 1960er und 70er Jahren – nach dem Sechstagekrieg von 1967. In einem Bildungssystem, das jegliche Toleranz gegenu?ber dem Fremden und Anderen auszutreiben sucht, lösen sich die Narrative des Einzelnen immer mehr auf, werden die Individuen der Gruppe immer mehr zu einer folgsamen Masse. Und jeder, der nicht die vorherrschende Sprache spricht, wird zum Opfer und bleibt ausgeschlossen und vergessen zuru?ck. Ofira Henig (*1960, Kibbutz Ruhama) begann ihre berufliche Laufbahn 1987. Von 1989–93 war sie Hausregisseurin am Habima National Theater, Tel Aviv und von 1996–2001 ku?nstlerische Leiterin des Khan-Theaters in Jerusalem. Darauf folgte 2001 die Berufung zur ku?nstlerischen Leiterin des Israel Festivals. 2003 gru?ndete sie The Lab, ein alternatives vielsprachiges Theater in Jerusalem, und 2007 ihr eigenes Ensemble. Seit 2011 arbeitet sie an eigenen Projekten, die sie mit internationalen Partnern produziert. Sie gewann zahlreiche Preise, u.a. 2007 den Landau-Preis und 2010 den Rosenblum-Preis fu?r ihr ku?nstlerisches Werk. Konzept und Regie: Ofira HenigVisuelle Gestaltung: Roni TorenKostu?me: Annie AtedgyTon: Ido ManorLicht: Rafael Ovadia Mit: Yussef Abu-Warda, Maya Omaia Alkeesh, Sheeri Chen, Iftach Mizrahi, Khalifa Natour, Salwa Nakkara, Lani Shahaf, Dana Sorin, Yossef Zabari und Ulrich Hoppe


Kategorie: Schauspiel

Poetry Slam: »One Mic Stand« Mit: Ali Gadema, Isaiah Hull, Damani Dennisur, Ella Otomewo, Billie Meredith, Reece Williams, Nicole May   »One Mic Stand« ist ein beliebtes Poetry-Slam Format, das alle drei Monate im Contact Theatre in Manchester stattfindet. Es wurde vom Spoken Word-Kollektiv Young Identity ins Leben gerufen, das 2006 von Shirley May und Ali Gadema in Manchester gegru?ndet wurde, um ein Team fu?r den World Cup UK National Youth Poetry zusammenzustellen. Das Kollektiv hat mit Ku?nstler_innen wie Lemn Sissay, Saul Williams, Linton Kwesi Johnson, Kate Tempest und Amiri Baraka zusammengearbeitet. Beim FIND 2018 ist Young Identity mit sechs seiner fu?hrenden Poet_innen vertreten – fu?r einen One Mic Stand-Abend in Berlin. Konzert: POLYPORE Nils Ostendorf: Synthesizer, Trompete, Daniel Freitag: Synthesizer, Gitarre, Bass, Max Andrzejewski: Schlagzeug, Synthesizer, Drummachine POLYPORE ist ein neues Berliner Trio, in dem die drei Musiker Nils Ostendorf, Daniel Freitag und Max Andrzejewski ihrer Leidenschaft fu?r Krautrock, Soundtracks und analoger Synthesizermusik nachgehen. Die drei Multinstrumentalisten generieren mit holpernden Drummachines, Synthies, Gitarre, Drums und Trompete einen Rausch aus schwebenden Klangflächen, treibenden Grooves, endlosen Melodiesträngen und psychedelischer Kollektivimprovisation.   Im Anschluss Party mit DJ Ali Gadema.


Kategorie: Schauspiel

Die Autonomie der Kunst und die Wertfreiheit der Wissenschaft werden gerne als unantastbare Errungenschaften der westlichen Kultur gepriesen. Doch gerade in einer Welt der Ungleichheit und strukturellen Gewalt, in einer Zeit, in der Rassismus, Homophobie, rechtsextremer und religiöser Fanatismus triumphieren, bedeutet der Ru?ckzug in den selbstbestimmten Schutzraum der Neutralität nicht nur Untätigkeit, sondern sogar einen aktiven Beitrag zur Fortschreibung des Unrechts, so Geoffroy de Lagasnerie in seinem Buch »Denken in einer schlechten Welt«. Mit Didier Eribon und Katja Kipping diskutiert er u?ber die emanzipatorischen Aufgaben der Intellektuellen, u?ber die Wahrheit als oppositionelles Konzept und u?ber die Wechselwirkungen von Kunst, Theorie und sozialen Bewegungen. Wie gelingt es, der Reproduktion einer »schlechten Welt« zu entkommen? Wie entwickeln wir jenseits des zweifelhaften Mythos vom »engagierten Intellektuellen« gemeinsam oppositionelle Gedanken, Räume und Gemeinschaften? Und wie durchbrechen wir die Mechanismen sozialer Ausgrenzung, durch welche die Bildungs- und Kulturinstitutionen ein Heer von Ausgeschlossenen und Vergessenen produzieren, statt ihrer eigentlichen Bestimmung als Orte der Emanzipation nachzukommen? In Zusammenarbeit mit Matthes & Seitz Berlin.


Kategorie: Schauspiel

Kind of – a way of talking and yet saying nothing.Die Regisseurin Ofira Henig erforscht in ihrem neuen Projekt »KIND OF« zusammen mit einem internationalen Ensemble die Deformationen, die ein auf Exklusion und Indoktrination konzentriertes Bildungssystem bereits im Kindesalter hinterlassen kann. Im Zentrum steht dabei die Sprache – als Mittel zum Ausdruck von Gedanken und Gefu?hlen, aber auch als Mittel der Distinktion von den Anderen, als politisches Instrument der Manipulation, das stigmatisiert und ausgrenzt, und als Aktion, die durchdrungen ist vom Verlangen nach dem Einfachen und Verständlichen. Die Handlung, die sich aus kombinierten Texten u.a. von Scholem Jankew Abramowitsch, Ödön von Horváth, Elias Canetti, Noam Chomsky, Philippe Claudel, Heinrich Böll und neu entstandenem Textmaterial speist, kreist um eine Gruppe von Schu?lern und Lehrern in Israel in den 1960er und 70er Jahren – nach dem Sechstagekrieg von 1967. In einem Bildungssystem, das jegliche Toleranz gegenu?ber dem Fremden und Anderen auszutreiben sucht, lösen sich die Narrative des Einzelnen immer mehr auf, werden die Individuen der Gruppe immer mehr zu einer folgsamen Masse. Und jeder, der nicht die vorherrschende Sprache spricht, wird zum Opfer und bleibt ausgeschlossen und vergessen zuru?ck. Ofira Henig (*1960, Kibbutz Ruhama) begann ihre berufliche Laufbahn 1987. Von 1989–93 war sie Hausregisseurin am Habima National Theater, Tel Aviv und von 1996–2001 ku?nstlerische Leiterin des Khan-Theaters in Jerusalem. Darauf folgte 2001 die Berufung zur ku?nstlerischen Leiterin des Israel Festivals. 2003 gru?ndete sie The Lab, ein alternatives vielsprachiges Theater in Jerusalem, und 2007 ihr eigenes Ensemble. Seit 2011 arbeitet sie an eigenen Projekten, die sie mit internationalen Partnern produziert. Sie gewann zahlreiche Preise, u.a. 2007 den Landau-Preis und 2010 den Rosenblum-Preis fu?r ihr ku?nstlerisches Werk. Konzept und Regie: Ofira HenigVisuelle Gestaltung: Roni TorenKostu?me: Annie AtedgyTon: Ido ManorLicht: Rafael Ovadia Mit: Yussef Abu-Warda, Maya Omaia Alkeesh, Sheeri Chen, Iftach Mizrahi, Khalifa Natour, Salwa Nakkara, Lani Shahaf, Dana Sorin, Yossef Zabari und Ulrich Hoppe


Kategorie: Schauspiel

Ein Tonstudio. Eine Schauspielerin spricht einen Text ein. Vom Pult aus gibt ein Regisseur ihr Anweisungen. Gemeinsam arbeiten sie an der Sprachaufnahme eines Films, der synchron dazu abläuft. Es ist ein dokumentarisches Essay namens »Ru?ckkehr nach Reims« – filmische Adaption des gleichnamigen Buchs des französischen Soziologen Didier Eribon. Protagonist des Films ist der Autor selbst, der sich zu einer Art Erinnerungsreise aufmacht. In einer Mischung aus persönlichem Bekenntnis und soziologischer Analyse berichtet Eribon von der Wiederbegegnung mit seiner Heimatstadt und seiner Familie, die er seit seiner Karriere als Intellektueller in Paris jahrzehntelang quasi nicht mehr gesehen hat, nicht sehen wollte. Die Konfrontation mit der eigenen Vergangenheit stößt ihn auch auf die blinden Flecke der gesellschaftlichen Gegenwart: die brutalen Exklusionsmechanismen ebendieses Bu?rgertums, dem er selbst nun angehört, sowie die Realität einer einstmals kommunistischen Arbeiterklasse, die, vergessen und ohne Repräsentation, den Rechtspopulisten des Front National in die Arme rennt. Wie konnte es dazu kommen? Was ist der Anteil der Linken daran, was sein eigener als Intellektueller, der seine Herkunft verleugnet? Und welchen Ausweg gibt es? Fragen, denen Eribon nachgeht, während er sich im Film auf die Spurensuche in Reims macht. Fragen aber auch, die den Regisseur und die Schauspielerin beim Fertigstellen des Films nicht loslassen – und schließlich in einen Konflikt fu?hren, der das längst fertig geglaubte Projekt auf die Probe stellt. Und zugleich verborgene Seiten der eigenen Biographien zu Tage treten lassen. Mit »Ru?ckkehr nach Reims« zeigt Thomas Ostermeier zum ersten Mal in deutscher Sprache eine Bu?hnenfassung von Didier Eribons Text, der seit seinem Erscheinen zu einer Art Schlu?sselwerk zum Verständnis der gesellschaftlichen Gegenwart geworden ist. >>> Essay zum Stück in Pearson's Preview: Klassenverräter. Didier Eribon und Thomas Ostermeiers »Rückkehr nach Reims« Koproduktion mit dem Manchester International Festival MIF, HOME Manchester und dem Théâtre de la Ville Paris. Gefördert durch die Lotto Stiftung Berlin.


Kategorie: Schauspiel

Rodrigo Garci?a haucht dem shakespeareschen Usurpator Macbeth und dessen Trago?die der Unmo?glichkeit, die eigenen Verbrechen und die Prophezeiungen des Schicksals aus dem Geda?chtnis zu lo?schen, ein neues Leben im Nordosten Brasiliens ein. Hier tritt er in Gestalt von Orson Welles auf, der u?ber seine Macbeth-Filmrolle seine reale Existenz vergessen hat und nun, gemeinsam mit den griechischen Rhetoren Demosthenes und Lysias, die Spuren der eigenen Herkunft zu verwischen sucht. Doch dabei hat er die Rechnung ohne den Stuntman Evel Knievel und den japanischen Manga-Drachen Neronga gemacht, und ebenso ohne eine mafio?se Zwergen-Bestatterbande in einer von Philippe Starck perso?nlich designten Mini-Cooper-Leichenwagen-Flotte. Das alles dargestellt in drei Sprachen von zwei Schauspielerinnen und einem jugendlichen Xylophon-Virtuosen. Oder, wie es im Stu?cktext heißt: »Das Epos spielt auf gerade mal 150 Metern. Dem Abstand, der den Acaraje?-Kiosk von Dinha vom Acaraje?-Kiosk von Cira im Viertel Rio Vermelho in Salvador de Bahia trennt. Um die Sache rasch zusammenzufassen – denn alle haben zu tun und es ist schon nach acht – geht es um einen la?ngeren und blutigeren Krieg als den brasilianischen Unabha?ngigkeitskrieg, um Ultraman und Neronga, die die Strecke Tokio-Salvador in der Economy Class geflogen sind und die Zeit damit verbrachten, den Stewardessen an den Arsch zu grapschen und die Bar leerzusaufen und nun dazu berufen sind, an der Seite des amerikanischen Motorrad-Akrobaten Evel Knievel zu ka?mpfen, weil der schwarz sieht, alleine das bahianische Volk gegen die Tyrannei von Orson Welles befreien zu ko?nnen, der, verkleidet als Macbeth, die Region unter seine Kontrolle gebracht hat und zudem die brillante Idee hatte, die Sklaverei wiedereinzufu?hren. Kurz, ein Durchgeknallter.« Rodrigo Garci?a (*1964, Buenos Aires) ist ein argentinisch-spanischer Regisseur und Autor. 2011 inszenierte er an der Schaubu?hne den Monolog »Soll mir lieber Goya den Schlaf rauben als irgendein Arschloch«. Von 2014–18 war Garci?a der ku?nstlerische Leiter des CDN de Montpellier. Regie und Bühne: Rodrigo García Mit: Núria Lloansi, Inge Van Bruystegem, Gabriel Ferreira Caldas


Kategorie: Schauspiel

Keiner will sterben. Weder jung, noch alt. Wenn etwas im Leben gewiss ist, dann der Tod. Man sollte nicht vergessen, sich auch auf dieses letzte Ende vorzubereiten, denn ohne den Tod hätte das Leben kaum einen Sinn. Aber wann wird er kommen? Was kommt danach? Und wie lebt man bis dahin ein erfu?lltes Leben? Fu?nf Menschen im Alter von 74 bis 94 Jahren suchen nach Möglichkeiten, sich mit dem eigenen Tod auseinanderzusetzen. Auf einer Theaterbu?hne. Zwischen Performance, Schauspiel und biografischer Erzählung sprechen sie u?ber ihre persönlichen Ängste, Wu?nsche und Hoffnungen, singen Lieder ihrer Zeit und spielen unterschiedliche Varianten des Sterbens durch. Aber kann man den eigenen Tod proben, so wie man die eigene Beerdigung plant? Die Regisseurin Karen Breece hat u?ber ein Jahr hinweg Gespräche mit alten Menschen u?ber das Sterben gefu?hrt und daraus einen Text entwickelt, der sich im Grenzbereich von Erinnerung und Hoffnung, Realität und Fiktion bewegt. In »don’t forget to die« erforscht die Schauspielerin Ursula Werner gemeinsam mit vier Altersgenossen die komischen und traurigen Seiten des Lebens und des Sterbens. Karen Breece arbeitet als freie Regisseurin. Sie schreibt und inszeniert Stu?cke, die sie auf der Basis intensiver Recherchearbeit und persönlicher Gespräche entwickelt. Neben Projekten, die sich intensiv mit der deutschen Geschichte beschäftigen, konzentriert sie sich auf Diskurse und Fragestellungen der Interkulturalität und Identität vor dem Hintergrund eines sich im Wandel befindlichen Europas. In Koproduktion mit dem Mu?nchner Volkstheater inszenierte sie 2015 »Welcome to Paradise«, ein Theaterprojekt zur aktuellen Asylpolitik. Ihre aktuellste Produktion »Oradour«, eine Koproduktion mit den Mu?nchner Kammerspielen, beschäftigt sich vor dem Hintergrund des SS-Massakers von Oradour mit den Schwierigkeiten des Erinnerns und der Unmöglichkeit des Vergessens. Bühne: Eva Veronica Born Kostüme: Teresa Vergho Video: Sophie Averkamp Musik: Mathis Mayr/Pain Perdu, Livia Hofmann-Buoni, Christof Ranke Ton: Florian Westermeier Dramaturgie: Tobias Staab Licht: Max Kraußmüller Licht- und Videotechnik: Diana Dorn   Mit: Livia Hofmann-Buoni, Rosemarie Leidenfrost, Uta Maaß, Christof Ranke, Ursula Werner


Kategorie: Schauspiel

Mit seinem Solo »Inflammation du verbe vivre« kehrt der franko-kanadisch-libanesische Autor, Regisseur und Schauspieler Wajdi Mouawad zu einer der wichtigsten Wurzeln seines künstlerischen Schaffens zurück, der griechischen Antike, zu den tragischen Helden Ajax, Philoktet und Orpheus. Mouawad steht selbst als fiktives Alter Ego Wahid, Autor und Regisseur mittleren Alters, auf der Bühne seiner Inszenierung, die ursprünglich als Adaption von Sophokles »Philoktet« geplant war. Doch der Tod seines Freundes, des Sophokles-Übersetzers Robert Davreu, der für die Inszenierung eine neue Übersetzung anfertigen sollte, konfrontiert ihn plötzlich mit einer unerwartet heftigen Trauer, Lethargie und künstlerischen Leere. Wahid bricht die Proben ab und begibt sich mit dem Taxi durch das gegenwärtige Athen auf die Suche nach einem Thema für sein Stück und nach seinem verstorbenen Freund. Bei dieser Reise, die ein Abstieg wie der von Orpheus ins Zwischenreich zwischen Leben und Tod ist, findet er immer wieder Spuren des Philoktet von Sophokles. In einer ständig zwischen filmischer Phantasmagorie und der eigenen physischen Präsenz als Schauspieler changierenden Zwischenwelt forscht Mouawad nach den Aussätzigen und Verdrängten der Gegenwart. Er findet die Tragödie eines Landes vor. Griechenland zeigt sich ihm als von Zerstörung, Schuldenkrise und EU-Spardiktat gezeichnet. Er trifft auf Jugendliche, die sich aus Hoffnungslosigkeit in Athens Nachtleben betäuben und das Leben nehmen. Die Fahrt in das Totenreich wird für ihn zu einer Reise der Erinnerung, in der die zum Verschwinden Gebrachten sich für einen kurzen Moment neu in das kollektive Gedächtnis einschreiben – und so auch das politisch verantwortete Unrecht im Griechenland der heutigen Tage eindrücklich zutage treten lassen. Wajdi Mouawad (*1968, Dair al-Qamar) ist Intendant des Théâtre national de la Colline in Paris. Er erhielt zahlreiche Preise, u.a. den Molière Preis in der Kategorie Bester frankophoner Autor (2005). Text und Regie: Wajdi Mouawad Bühne: Emmanuel Clolus Musikalische Einrichtung: Michel Maurer Video: Wajdi Mouawad Videoassistenz: Dominique Daviet Dramaturgie: Charlotte Farcet Bild, Ton und Schnitt: Wajdi Mouawad Licht: Sébastien Pirmet Kostüme: Emmanuelle Thomas Fixing: Adéa Guillot, Ilia Papaspyrou Bildassistent: Vassilis Doganis   Mit: Wajdi Mouawad, Dimitris Kranias


Kategorie: Schauspiel

Eine Alzheimer-Klinik in der Antarktis. Eine Gruppe ehemaliger Militärs und Folterknechte sowie Nutznießer der Pinochet- Diktatur, etwa eine ehemalige Stripperin, die fu?r die Machthaber tanzte, lassen sich mit Steuergeldern fröhlich feiernd durch den Lebensabend pflegen. Bei aller offen ausgetragenen Nostalgie fu?r ihre Zeit an der Macht und die einstigen Verbindungen zu den wirtschaftlichen Eliten und dem katholischen Klerus setzt bei den Insassen des »Hotels« die Demenz jedoch stets pu?nktlich dann ein, wenn es um die Erinnerung ihrer eigenen verbrecherischen Taten geht. Mit Verweis auf die Erkrankung wird sich erfolgreich aller Verantwortung entzogen: »Fu?r ein Verbrechen, an das man sich nicht mehr erinnern kann, kann man auch nicht verurteilt werden.« Mit der Farce »El Hotel« stellt sich das chilenische Theaterkollektiv Teatro La María das erste Mal in Deutschland vor. In ihren Arbeiten beschäftigt sich die Gruppe immer wieder mit den blinden Flecken des gegenwärtigen Chile, ein Vierteljahrhundert nach der Diktatur, und mit den von den Militärs und ihren Mitläufern propagierten und nicht selten von der Gesellschaft widerspruchslos u?bernommenen Verdrängungsmechanismen. Teatro La María wurde im Jahr 2000 von der Leitung des Ensembles, Alexandra von Hummel und Alexis Moreno, ins Leben gerufen. In Zusammenarbeit mit anderen Ku?nstler_innen entstanden zahlreiche Inszenierungen, wie z.B. »La Tercera Obra« und »Persiguiendo a Nora Helmer«. Bühne, Kostüme und Licht: Rodrigo Ruiz Mit: Alexandra von Hummel, Tamara Acosta, Alexis Moreno, Elvis Fuentes, Manuel Peña, Rodrigo Soto


Kategorie: Schauspiel

Eine Alzheimer-Klinik in der Antarktis. Eine Gruppe ehemaliger Militärs und Folterknechte sowie Nutznießer der Pinochet- Diktatur, etwa eine ehemalige Stripperin, die fu?r die Machthaber tanzte, lassen sich mit Steuergeldern fröhlich feiernd durch den Lebensabend pflegen. Bei aller offen ausgetragenen Nostalgie fu?r ihre Zeit an der Macht und die einstigen Verbindungen zu den wirtschaftlichen Eliten und dem katholischen Klerus setzt bei den Insassen des »Hotels« die Demenz jedoch stets pu?nktlich dann ein, wenn es um die Erinnerung ihrer eigenen verbrecherischen Taten geht. Mit Verweis auf die Erkrankung wird sich erfolgreich aller Verantwortung entzogen: »Fu?r ein Verbrechen, an das man sich nicht mehr erinnern kann, kann man auch nicht verurteilt werden.« Mit der Farce »El Hotel« stellt sich das chilenische Theaterkollektiv Teatro La María das erste Mal in Deutschland vor. In ihren Arbeiten beschäftigt sich die Gruppe immer wieder mit den blinden Flecken des gegenwärtigen Chile, ein Vierteljahrhundert nach der Diktatur, und mit den von den Militärs und ihren Mitläufern propagierten und nicht selten von der Gesellschaft widerspruchslos u?bernommenen Verdrängungsmechanismen. Teatro La María wurde im Jahr 2000 von der Leitung des Ensembles, Alexandra von Hummel und Alexis Moreno, ins Leben gerufen. In Zusammenarbeit mit anderen Ku?nstler_innen entstanden zahlreiche Inszenierungen, wie z.B. »La Tercera Obra« und »Persiguiendo a Nora Helmer«. Bühne, Kostüme und Licht: Rodrigo Ruiz Mit: Alexandra von Hummel, Tamara Acosta, Alexis Moreno, Elvis Fuentes, Manuel Peña, Rodrigo Soto


Kategorie: Schauspiel

Mit seinem Solo »Inflammation du verbe vivre« kehrt der franko-kanadisch-libanesische Autor, Regisseur und Schauspieler Wajdi Mouawad zu einer der wichtigsten Wurzeln seines künstlerischen Schaffens zurück, der griechischen Antike, zu den tragischen Helden Ajax, Philoktet und Orpheus. Mouawad steht selbst als fiktives Alter Ego Wahid, Autor und Regisseur mittleren Alters, auf der Bühne seiner Inszenierung, die ursprünglich als Adaption von Sophokles »Philoktet« geplant war. Doch der Tod seines Freundes, des Sophokles-Übersetzers Robert Davreu, der für die Inszenierung eine neue Übersetzung anfertigen sollte, konfrontiert ihn plötzlich mit einer unerwartet heftigen Trauer, Lethargie und künstlerischen Leere. Wahid bricht die Proben ab und begibt sich mit dem Taxi durch das gegenwärtige Athen auf die Suche nach einem Thema für sein Stück und nach seinem verstorbenen Freund. Bei dieser Reise, die ein Abstieg wie der von Orpheus ins Zwischenreich zwischen Leben und Tod ist, findet er immer wieder Spuren des Philoktet von Sophokles. In einer ständig zwischen filmischer Phantasmagorie und der eigenen physischen Präsenz als Schauspieler changierenden Zwischenwelt forscht Mouawad nach den Aussätzigen und Verdrängten der Gegenwart. Er findet die Tragödie eines Landes vor. Griechenland zeigt sich ihm als von Zerstörung, Schuldenkrise und EU-Spardiktat gezeichnet. Er trifft auf Jugendliche, die sich aus Hoffnungslosigkeit in Athens Nachtleben betäuben und das Leben nehmen. Die Fahrt in das Totenreich wird für ihn zu einer Reise der Erinnerung, in der die zum Verschwinden Gebrachten sich für einen kurzen Moment neu in das kollektive Gedächtnis einschreiben – und so auch das politisch verantwortete Unrecht im Griechenland der heutigen Tage eindrücklich zutage treten lassen. Wajdi Mouawad (*1968, Dair al-Qamar) ist Intendant des Théâtre national de la Colline in Paris. Er erhielt zahlreiche Preise, u.a. den Molière Preis in der Kategorie Bester frankophoner Autor (2005). Text und Regie: Wajdi Mouawad Bühne: Emmanuel Clolus Musikalische Einrichtung: Michel Maurer Video: Wajdi Mouawad Videoassistenz: Dominique Daviet Dramaturgie: Charlotte Farcet Bild, Ton und Schnitt: Wajdi Mouawad Licht: Sébastien Pirmet Kostüme: Emmanuelle Thomas Fixing: Adéa Guillot, Ilia Papaspyrou Bildassistent: Vassilis Doganis   Mit: Wajdi Mouawad, Dimitris Kranias


Kategorie: Schauspiel

Eine Alzheimer-Klinik in der Antarktis. Eine Gruppe ehemaliger Militärs und Folterknechte sowie Nutznießer der Pinochet- Diktatur, etwa eine ehemalige Stripperin, die fu?r die Machthaber tanzte, lassen sich mit Steuergeldern fröhlich feiernd durch den Lebensabend pflegen. Bei aller offen ausgetragenen Nostalgie fu?r ihre Zeit an der Macht und die einstigen Verbindungen zu den wirtschaftlichen Eliten und dem katholischen Klerus setzt bei den Insassen des »Hotels« die Demenz jedoch stets pu?nktlich dann ein, wenn es um die Erinnerung ihrer eigenen verbrecherischen Taten geht. Mit Verweis auf die Erkrankung wird sich erfolgreich aller Verantwortung entzogen: »Fu?r ein Verbrechen, an das man sich nicht mehr erinnern kann, kann man auch nicht verurteilt werden.« Mit der Farce »El Hotel« stellt sich das chilenische Theaterkollektiv Teatro La María das erste Mal in Deutschland vor. In ihren Arbeiten beschäftigt sich die Gruppe immer wieder mit den blinden Flecken des gegenwärtigen Chile, ein Vierteljahrhundert nach der Diktatur, und mit den von den Militärs und ihren Mitläufern propagierten und nicht selten von der Gesellschaft widerspruchslos u?bernommenen Verdrängungsmechanismen. Teatro La María wurde im Jahr 2000 von der Leitung des Ensembles, Alexandra von Hummel und Alexis Moreno, ins Leben gerufen. In Zusammenarbeit mit anderen Ku?nstler_innen entstanden zahlreiche Inszenierungen, wie z.B. »La Tercera Obra« und »Persiguiendo a Nora Helmer«. Bühne, Kostüme und Licht: Rodrigo Ruiz Mit: Alexandra von Hummel, Tamara Acosta, Alexis Moreno, Elvis Fuentes, Manuel Peña, Rodrigo Soto


Kategorie: Schauspiel

Das Restaurant von Marie-Antoinette steht im Zentrum sich überschneidender Zeiten und Orte. Es liegt gleichermaßen in Saigon wie in Paris. Es ist zugleich 1956, als die letzten französischen Besatzer nach der Kapitulation im Indochina-Krieg endgültig das Land verlassen müssen und 1996, als nach der Aufhebung des US-amerikanischen Embargos viele geflohene Exil-Vietnamesen, »viet-kieu« genannt, erstmals wieder in ihr Heimatland zurückkehren durften. In diesem Restaurant, zwischen zwei Städten und zwei Zeiten, in denen Regimes umstürzen und Welten untergehen, trifft man sich zum Abendessen, man trinkt, man redet, man singt Karaoke, tanzt miteinander, man heiratet, streitet, nimmt Abschied und man weint. Marie-Antoinettes Restaurant bildet den Schauplatz, an dem sich die Schicksale von Linh und Edouard, Hao und Mai, von Cécile, Antoine und vielen anderen Menschen zu einem großen, epischen Panorama im Spannungsfeld von Erinnerung und Vergessen verbinden. Ihre Geschichten erzählen von vergessener Herkunft, verdrängtem Schmerz über das Exil oder erinnertem Trauma durch die Integration in die französische Gesellschaft bis hin zum Verdrängen der eigenen Sprache und Kultur. Zusammen mit elf Schauspielerinnen, Schauspielern und Laien hat Caroline Guiela Nguyen über zwei Jahre recherchiert, Menschen getroffen, Erzählungen gesammelt und Szenen entwickelt – im 13. Arrondissement von Paris und in Vietnam. In »SAIGON« verweben sie und ihr Ensemble diese Geschichten und Begegnungen zu einer großen vielstimmigen, melodramatischen Erzählung. Caroline Guiela Nguyen (*1981, Poissy) inszeniert am Odéon- Théâtre de l’Europe, am MC2: Grenoble und ist Mitglied des Künstlerkollektivs La Comédie de Valence – Centre dramatique national Drôme-Ardèche. 2016 gewann sie den Prix Italia für die Realisation des Hörspiels »Le Chagrin (Julie et Vincent)«.  Regie: Caroline Guiela NguyenKünstlerische Mitarbeit: Claire Calvi Bühne: Alice Duchange Kostüme: Benjamin Moreau Licht: Jérémie Papin Musik und Sounddesign: Antoine Richard Komposition: Teddy Gauliat-Pitois Dramaturgie: Jérémie Scheidler, Manon Worms Übersetzung: Duc Duy Nguyen, Thi Thanh Thu Tô   Mit: Caroline Arrouas, Dan Artus, Adeline Guillot, Thi Truc Ly, Huynh, Hoang Son Lê, Phu Hau Nguyen, My Chau Nguyen Thi, Pierric Plathier, Thi Thanh Thu Tô, Anh Tran Nghia, Hiep Tran Nghia


Kategorie: Schauspiel

»Blackfacing« auf der Theaterbu?hne oder im Fernsehen sorgt immer wieder fu?r Schlagzeilen. Ntando Cele dreht den Spieß um: In ihrer Stand-up-Konzert-Performance »Black Off « betritt Bianca White, Ntando Celes weißes Alter Ego, mit blonder Peru?cke, blauen Linsen und »whitefaced« die Bu?hne. White ist eine »rhodesische« Weltenbummlerin, gibt Selbsthilfekurse, meditiert, engagiert sich fu?r Kinder, hat sogar welche adoptiert und träumt von einer weißen Welt, in der jeder und jede ihre »inner and outer blackness« u?berwinden kann. Bis Vera Black, eine schwarze Punkerin, auftritt... Ntando Cele (*1980, Durban) ist eine in Su?dafrika geborene, in Bern ansässige Ku?nstlerin. Sie hat in Durban Schauspiel und in Amsterdam bei DasArts studiert. Ihre Arbeiten heben die Grenzen zwischen Physical Theatre, Videoinstallation, Konzert und Performance auf. Sie kombiniert Musik, Text und Video, um ihre eigene Identität auf der Bu?hne nachzubilden. In » Black Off « verbindet sie ihre fru?heren Arbeiten » Face Off « und »Black Notice«, thematisiert mit unkorrekten Aussagen und Witzen den versteckten  Rassismus im Alltag, seziert lustvoll Vorurteile und Stereotypen und konfrontiert die Zuschauer_innen mit der eigenen Wahrnehmung. Komposition: Simon HoText, Co-Regie und Ton: Raphael UrweiderVideo: Ntando CeleLichtdesign: Tonio FinkamTechnik: Maria LiechtiProduktionsleitung: Michael Röhrenbach Mit: Ntando Cele (Schauspiel, Gesang), Patrick Abt (Gitarre, Sidekick), Pit Hertig (Schlagzeug), Simon Ho (Piano)


Kategorie: Schauspiel

Das Restaurant von Marie-Antoinette steht im Zentrum sich überschneidender Zeiten und Orte. Es liegt gleichermaßen in Saigon wie in Paris. Es ist zugleich 1956, als die letzten französischen Besatzer nach der Kapitulation im Indochina-Krieg endgültig das Land verlassen müssen und 1996, als nach der Aufhebung des US-amerikanischen Embargos viele geflohene Exil-Vietnamesen, »viet-kieu« genannt, erstmals wieder in ihr Heimatland zurückkehren durften. In diesem Restaurant, zwischen zwei Städten und zwei Zeiten, in denen Regimes umstürzen und Welten untergehen, trifft man sich zum Abendessen, man trinkt, man redet, man singt Karaoke, tanzt miteinander, man heiratet, streitet, nimmt Abschied und man weint. Marie-Antoinettes Restaurant bildet den Schauplatz, an dem sich die Schicksale von Linh und Edouard, Hao und Mai, von Cécile, Antoine und vielen anderen Menschen zu einem großen, epischen Panorama im Spannungsfeld von Erinnerung und Vergessen verbinden. Ihre Geschichten erzählen von vergessener Herkunft, verdrängtem Schmerz über das Exil oder erinnertem Trauma durch die Integration in die französische Gesellschaft bis hin zum Verdrängen der eigenen Sprache und Kultur. Zusammen mit elf Schauspielerinnen, Schauspielern und Laien hat Caroline Guiela Nguyen über zwei Jahre recherchiert, Menschen getroffen, Erzählungen gesammelt und Szenen entwickelt – im 13. Arrondissement von Paris und in Vietnam. In »SAIGON« verweben sie und ihr Ensemble diese Geschichten und Begegnungen zu einer großen vielstimmigen, melodramatischen Erzählung. Caroline Guiela Nguyen (*1981, Poissy) inszeniert am Odéon- Théâtre de l’Europe, am MC2: Grenoble und ist Mitglied des Künstlerkollektivs La Comédie de Valence – Centre dramatique national Drôme-Ardèche. 2016 gewann sie den Prix Italia für die Realisation des Hörspiels »Le Chagrin (Julie et Vincent)«.  Regie: Caroline Guiela NguyenKünstlerische Mitarbeit: Claire Calvi Bühne: Alice Duchange Kostüme: Benjamin Moreau Licht: Jérémie Papin Musik und Sounddesign: Antoine Richard Komposition: Teddy Gauliat-Pitois Dramaturgie: Jérémie Scheidler, Manon Worms Übersetzung: Duc Duy Nguyen, Thi Thanh Thu Tô   Mit: Caroline Arrouas, Dan Artus, Adeline Guillot, Thi Truc Ly, Huynh, Hoang Son Lê, Phu Hau Nguyen, My Chau Nguyen Thi, Pierric Plathier, Thi Thanh Thu Tô, Anh Tran Nghia, Hiep Tran Nghia


Kategorie: Schauspiel

»Blackfacing« auf der Theaterbu?hne oder im Fernsehen sorgt immer wieder fu?r Schlagzeilen. Ntando Cele dreht den Spieß um: In ihrer Stand-up-Konzert-Performance »Black Off « betritt Bianca White, Ntando Celes weißes Alter Ego, mit blonder Peru?cke, blauen Linsen und »whitefaced« die Bu?hne. White ist eine »rhodesische« Weltenbummlerin, gibt Selbsthilfekurse, meditiert, engagiert sich fu?r Kinder, hat sogar welche adoptiert und träumt von einer weißen Welt, in der jeder und jede ihre »inner and outer blackness« u?berwinden kann. Bis Vera Black, eine schwarze Punkerin, auftritt... Ntando Cele (*1980, Durban) ist eine in Su?dafrika geborene, in Bern ansässige Ku?nstlerin. Sie hat in Durban Schauspiel und in Amsterdam bei DasArts studiert. Ihre Arbeiten heben die Grenzen zwischen Physical Theatre, Videoinstallation, Konzert und Performance auf. Sie kombiniert Musik, Text und Video, um ihre eigene Identität auf der Bu?hne nachzubilden. In » Black Off « verbindet sie ihre fru?heren Arbeiten » Face Off « und »Black Notice«, thematisiert mit unkorrekten Aussagen und Witzen den versteckten  Rassismus im Alltag, seziert lustvoll Vorurteile und Stereotypen und konfrontiert die Zuschauer_innen mit der eigenen Wahrnehmung. Komposition: Simon HoText, Co-Regie und Ton: Raphael UrweiderVideo: Ntando CeleLichtdesign: Tonio FinkamTechnik: Maria LiechtiProduktionsleitung: Michael Röhrenbach Mit: Ntando Cele (Schauspiel, Gesang), Patrick Abt (Gitarre, Sidekick), Pit Hertig (Schlagzeug), Simon Ho (Piano)


Kategorie: Schauspiel

Das Restaurant von Marie-Antoinette steht im Zentrum sich überschneidender Zeiten und Orte. Es liegt gleichermaßen in Saigon wie in Paris. Es ist zugleich 1956, als die letzten französischen Besatzer nach der Kapitulation im Indochina-Krieg endgültig das Land verlassen müssen und 1996, als nach der Aufhebung des US-amerikanischen Embargos viele geflohene Exil-Vietnamesen, »viet-kieu« genannt, erstmals wieder in ihr Heimatland zurückkehren durften. In diesem Restaurant, zwischen zwei Städten und zwei Zeiten, in denen Regimes umstürzen und Welten untergehen, trifft man sich zum Abendessen, man trinkt, man redet, man singt Karaoke, tanzt miteinander, man heiratet, streitet, nimmt Abschied und man weint. Marie-Antoinettes Restaurant bildet den Schauplatz, an dem sich die Schicksale von Linh und Edouard, Hao und Mai, von Cécile, Antoine und vielen anderen Menschen zu einem großen, epischen Panorama im Spannungsfeld von Erinnerung und Vergessen verbinden. Ihre Geschichten erzählen von vergessener Herkunft, verdrängtem Schmerz über das Exil oder erinnertem Trauma durch die Integration in die französische Gesellschaft bis hin zum Verdrängen der eigenen Sprache und Kultur. Zusammen mit elf Schauspielerinnen, Schauspielern und Laien hat Caroline Guiela Nguyen über zwei Jahre recherchiert, Menschen getroffen, Erzählungen gesammelt und Szenen entwickelt – im 13. Arrondissement von Paris und in Vietnam. In »SAIGON« verweben sie und ihr Ensemble diese Geschichten und Begegnungen zu einer großen vielstimmigen, melodramatischen Erzählung. Caroline Guiela Nguyen (*1981, Poissy) inszeniert am Odéon- Théâtre de l’Europe, am MC2: Grenoble und ist Mitglied des Künstlerkollektivs La Comédie de Valence – Centre dramatique national Drôme-Ardèche. 2016 gewann sie den Prix Italia für die Realisation des Hörspiels »Le Chagrin (Julie et Vincent)«.  Regie: Caroline Guiela NguyenKünstlerische Mitarbeit: Claire Calvi Bühne: Alice Duchange Kostüme: Benjamin Moreau Licht: Jérémie Papin Musik und Sounddesign: Antoine Richard Komposition: Teddy Gauliat-Pitois Dramaturgie: Jérémie Scheidler, Manon Worms Übersetzung: Duc Duy Nguyen, Thi Thanh Thu Tô   Mit: Caroline Arrouas, Dan Artus, Adeline Guillot, Thi Truc Ly, Huynh, Hoang Son Lê, Phu Hau Nguyen, My Chau Nguyen Thi, Pierric Plathier, Thi Thanh Thu Tô, Anh Tran Nghia, Hiep Tran Nghia


Kategorie: Schauspiel

»Blackfacing« auf der Theaterbu?hne oder im Fernsehen sorgt immer wieder fu?r Schlagzeilen. Ntando Cele dreht den Spieß um: In ihrer Stand-up-Konzert-Performance »Black Off « betritt Bianca White, Ntando Celes weißes Alter Ego, mit blonder Peru?cke, blauen Linsen und »whitefaced« die Bu?hne. White ist eine »rhodesische« Weltenbummlerin, gibt Selbsthilfekurse, meditiert, engagiert sich fu?r Kinder, hat sogar welche adoptiert und träumt von einer weißen Welt, in der jeder und jede ihre »inner and outer blackness« u?berwinden kann. Bis Vera Black, eine schwarze Punkerin, auftritt... Ntando Cele (*1980, Durban) ist eine in Su?dafrika geborene, in Bern ansässige Ku?nstlerin. Sie hat in Durban Schauspiel und in Amsterdam bei DasArts studiert. Ihre Arbeiten heben die Grenzen zwischen Physical Theatre, Videoinstallation, Konzert und Performance auf. Sie kombiniert Musik, Text und Video, um ihre eigene Identität auf der Bu?hne nachzubilden. In » Black Off « verbindet sie ihre fru?heren Arbeiten » Face Off « und »Black Notice«, thematisiert mit unkorrekten Aussagen und Witzen den versteckten  Rassismus im Alltag, seziert lustvoll Vorurteile und Stereotypen und konfrontiert die Zuschauer_innen mit der eigenen Wahrnehmung. Komposition: Simon HoText, Co-Regie und Ton: Raphael UrweiderVideo: Ntando CeleLichtdesign: Tonio FinkamTechnik: Maria LiechtiProduktionsleitung: Michael Röhrenbach Mit: Ntando Cele (Schauspiel, Gesang), Patrick Abt (Gitarre, Sidekick), Pit Hertig (Schlagzeug), Simon Ho (Piano)


Kategorie: Schauspiel

1917 erschütterte die Oktoberrevolution Russland. Nur wenige Jahre später ist der Sozialismus durchgesetzt. Lenin, der Anführer der Revolution, kämpft in einem Landhaus bei Moskau gegen den körperlichen und geistigen Verfall. Die erbitterten Kämpfe gegen politische Widersacher, das Ringen mit den zögernden Bolschewiki um ein revolutionäres Eingreifen, sein unermüdliches Arbeiten für eine neue Gesellschaft nach den Grundsätzen des Marxismus, ein Attentat durch die Anarchistin Fanny Kaplan und mehrere Schlaganfälle haben den Revolutionär, brillanten Theoretiker und charismatischen politischen Führer geschwächt. Im Kreis weniger Vertrauter ringt er abgeschnitten vom Zentralkomitee um politischen Einfluss. Sein Weggefährte Trotzki, der Kulturpolitiker Lunatscharski und weitere Personen, die in Lenins Datscha vorsprechen, rufen Erinnerungen an den kurzen Moment wach, an dem historisch alles möglich schien. Doch der verfallende Körper und geschwächte Geist Lenins werfen den »größten Kopf des 20. Jahrhunderts« auf sich selbst zurück. Und der auf die Nachfolge spekulierende Gegenspieler Stalin wartet schon auf seine Chance. In »LENIN« blicken Milo Rau und das Ensemble der Schaubühne auf die zentralen Charaktere der wohl folgenreichste Revolution der Menschheitsgeschichte: in eine Gesellschaft zwischen Aufbruch und Apathie, Revolutionssehnsucht und reaktionären Widerständen – ein Labyrinth der Hoffnungen und Ängste, der politischen Ideale und kollektiven Gewalterfahrung. >>> Essay zum Stück in Pearson's Preview: Schöpferische Unruhe: Milo Raus »LENIN«


Kategorie: Schauspiel

Eine Ku?che in Paris. Eine Frau, die Tochter deutsch-syrischer Eltern, brät Hackfleisch, knetet Bulgur, formt Bällchen und frittiert sie in Öl: Sie macht Kibbeh, ein typisch syrisches Fleischgericht. Der Duft des Gerichts auf dem Herd, das ihr schon die Großmutter als Kind in einer Ku?che im ersten Exil der Familie in Mu?nchen zubereitete, bringt in ihr die verschu?tteten Erinnerungen der eigenen Geschichte von Flucht und Vertreibung wieder zum erstehen. Während sie kocht, ereilt sie aber auch die viel ju?ngere Erinnerung an ihre Beziehung mit Ashraf, einem Apothekenhelfer aus Damaskus. Die Frau hat Ashraf per Skype dabei geholfen, die Flucht von Syrern zu organisieren. Danach wurden sie fu?r drei Monate ein Liebespaar, bis Ashraf plötzlich fort ging. Die Frau begibt sich auf die Suche nach dem verschwundenen Geliebten. Ihre Reise fu?hrt sie in den Libanon, wo sie einen syrischen Schauspieler trifft, der von der Assad Regierung verfolgt wurde, von dort aus nach Jordanien, wo sie einem Reporter begegnet, der der Gefangenschaft entfliehen konnte, indem er seine eigene Beerdigung inszenierte und schließlich nach Syrien, wo sie zerstörte Städte, bittere Kämpfe, Vernichtung und demoralisierte Menschen vorfindet. Doch die Reise konfrontiert die Frau auch mit den Erinnerungen an ihre eigene Herkunft und Familie und wirft die Frage auf: Was genau ist eigentlich Heimat? Amir Nizar Zouabi (*1976, Jerusalem) absolvierte an dem renommierten Nissan Native Acting Studio. 2005 inszenierte Zouabi das Stu?ck »Jidariyya« am Palästinensischen Nationaltheater in Jerusalem. Die Inszenierung tourte international und wurde sowohl von Peter Brook’s Théâtre des Bouffes du Nord in Paris eingeladen, als auch vom Edinburgh International Festival. 2008 gru?ndete er die ShiberHur Theater Company. 2011 wurde Zouabi zum International Associate director des Young Vic, London, ernannt. 2013 wurde er Mitglied des UTE (Union des Théâtres de l’Europe). Bühne und Kostüme: Mariana Sanchez Technischer Direktor: Nicolas ChorierLicht: Nicolas Chorier  Mit: Corinne Jaber


Kategorie: Schauspiel

Eine Ku?che in Paris. Eine Frau, die Tochter deutsch-syrischer Eltern, brät Hackfleisch, knetet Bulgur, formt Bällchen und frittiert sie in Öl: Sie macht Kibbeh, ein typisch syrisches Fleischgericht. Der Duft des Gerichts auf dem Herd, das ihr schon die Großmutter als Kind in einer Ku?che im ersten Exil der Familie in Mu?nchen zubereitete, bringt in ihr die verschu?tteten Erinnerungen der eigenen Geschichte von Flucht und Vertreibung wieder zum erstehen. Während sie kocht, ereilt sie aber auch die viel ju?ngere Erinnerung an ihre Beziehung mit Ashraf, einem Apothekenhelfer aus Damaskus. Die Frau hat Ashraf per Skype dabei geholfen, die Flucht von Syrern zu organisieren. Danach wurden sie fu?r drei Monate ein Liebespaar, bis Ashraf plötzlich fort ging. Die Frau begibt sich auf die Suche nach dem verschwundenen Geliebten. Ihre Reise fu?hrt sie in den Libanon, wo sie einen syrischen Schauspieler trifft, der von der Assad Regierung verfolgt wurde, von dort aus nach Jordanien, wo sie einem Reporter begegnet, der der Gefangenschaft entfliehen konnte, indem er seine eigene Beerdigung inszenierte und schließlich nach Syrien, wo sie zerstörte Städte, bittere Kämpfe, Vernichtung und demoralisierte Menschen vorfindet. Doch die Reise konfrontiert die Frau auch mit den Erinnerungen an ihre eigene Herkunft und Familie und wirft die Frage auf: Was genau ist eigentlich Heimat? Amir Nizar Zouabi (*1976, Jerusalem) absolvierte an dem renommierten Nissan Native Acting Studio. 2005 inszenierte Zouabi das Stu?ck »Jidariyya« am Palästinensischen Nationaltheater in Jerusalem. Die Inszenierung tourte international und wurde sowohl von Peter Brook’s Théâtre des Bouffes du Nord in Paris eingeladen, als auch vom Edinburgh International Festival. 2008 gru?ndete er die ShiberHur Theater Company. 2011 wurde Zouabi zum International Associate director des Young Vic, London, ernannt. 2013 wurde er Mitglied des UTE (Union des Théâtres de l’Europe). Bühne und Kostüme: Mariana Sanchez Technischer Direktor: Nicolas ChorierLicht: Nicolas Chorier  Mit: Corinne Jaber


Kategorie: Schauspiel

Im dritten Flu?gel ihres Triptychons zur »Anatomie der Gewalt in Kolumbien« reflektiert die kolumbianische Gruppe Mapa Teatro in »La Despedida« u?ber den nach der Entwaffnung der FARC-Guerilla ausgebrochenen »Krieg der Erinnnerung« um die Deutungshoheit u?ber die Geschichte und die damit verbundene Institutionalisierung von Geda?chtnis und Vergessen. Als Sinnbild der Widerspru?che im Friedensprozess zwischen Regierung und Rebellen dient dem Kollektiv um Rolf und Heidi Abderhalden das nach dem Waffenstillstand verlassene Guerrilla-Lager von El Borugo. Dieses wurde inzwischen von der Regierung zu einem »Freilichtmuseum der Erinnerung« an den Bu?rgerkrieg umgewandelt, in dem Soldaten der kolumbianischen Streitkra?fte die Entfu?hrungen und Gewalttaten der Guerrilleros in einer Art Laienspiel fu?r Touristen und Journalisten nachstellen: um das Geda?chtnis der Verbrechen zu verewigen, dadurch aber zugleich die Utopie, die einst der Erhebung des Rebellenheeres zugrunde lag, fu?r immer aus dem Geda?chtnis zu streichen. In Form eines Reenactments des Reenactments nimmt das Kollektiv einen filmisch dokumentierten Besuch am Originalschauplatz zum Ausgangspunkt fu?r eine Reflexion u?ber Kunst und Marxismus, Utopie und Gewalt, die schließlich in einem indigenen Ritual mu?ndet, bei dem ein Schamane aus dem kolumbianischen Amazonas beim Rauchen heiliger Kra?uter mit Karl Marx symbolisch die Wiederinbesitznahme der enteigneten La?nder seiner Vorfahren feiert. Ein Tableau der revolutiona?ren Bewegungen Lateinamerikas – und zugleich des titelgebenden Abschieds von ihnen. Mapa Teatro ist ein transdisziplina?r arbeitendes Laboratorium der Ku?nste, welches 1984 in Paris von den Kolumbianern Heidi, Elizabeth und Rolf Abderhalden gegru?ndet wurde. Seit 1986 ist es in Bogota? ansa?ssig. Das Kollektiv setzt sich mit klassischer und zeitgeno?ssischer Dramatik ebenso auseinander wie mit aktueller Politik in Kolumbien, Geschichtsschreibung und der Idee einer sozialen Imagination. Konzept und Regie: Heidi und Rolf AbderhaldenBühne: Pierre Henri Magnin Kostüme: Elizabeth AbderhaldenMusik und Sounddesign: Juan Ernesto DíazLivemusik: Miguel Alfonso MolinaLicht: Jean-François Dubois   Mit: Heidi Abderhalden, Rolf Abderhalden, Agnes Brekke, Julián Díaz, Andrés Castañeda, Miguel Alfonso Molina, Santiago Sepúlveda


Kategorie: Schauspiel

Im dritten Flu?gel ihres Triptychons zur »Anatomie der Gewalt in Kolumbien« reflektiert die kolumbianische Gruppe Mapa Teatro in »La Despedida« u?ber den nach der Entwaffnung der FARC-Guerilla ausgebrochenen »Krieg der Erinnnerung« um die Deutungshoheit u?ber die Geschichte und die damit verbundene Institutionalisierung von Geda?chtnis und Vergessen. Als Sinnbild der Widerspru?che im Friedensprozess zwischen Regierung und Rebellen dient dem Kollektiv um Rolf und Heidi Abderhalden das nach dem Waffenstillstand verlassene Guerrilla-Lager von El Borugo. Dieses wurde inzwischen von der Regierung zu einem »Freilichtmuseum der Erinnerung« an den Bu?rgerkrieg umgewandelt, in dem Soldaten der kolumbianischen Streitkra?fte die Entfu?hrungen und Gewalttaten der Guerrilleros in einer Art Laienspiel fu?r Touristen und Journalisten nachstellen: um das Geda?chtnis der Verbrechen zu verewigen, dadurch aber zugleich die Utopie, die einst der Erhebung des Rebellenheeres zugrunde lag, fu?r immer aus dem Geda?chtnis zu streichen. In Form eines Reenactments des Reenactments nimmt das Kollektiv einen filmisch dokumentierten Besuch am Originalschauplatz zum Ausgangspunkt fu?r eine Reflexion u?ber Kunst und Marxismus, Utopie und Gewalt, die schließlich in einem indigenen Ritual mu?ndet, bei dem ein Schamane aus dem kolumbianischen Amazonas beim Rauchen heiliger Kra?uter mit Karl Marx symbolisch die Wiederinbesitznahme der enteigneten La?nder seiner Vorfahren feiert. Ein Tableau der revolutiona?ren Bewegungen Lateinamerikas – und zugleich des titelgebenden Abschieds von ihnen. Mapa Teatro ist ein transdisziplina?r arbeitendes Laboratorium der Ku?nste, welches 1984 in Paris von den Kolumbianern Heidi, Elizabeth und Rolf Abderhalden gegru?ndet wurde. Seit 1986 ist es in Bogota? ansa?ssig. Das Kollektiv setzt sich mit klassischer und zeitgeno?ssischer Dramatik ebenso auseinander wie mit aktueller Politik in Kolumbien, Geschichtsschreibung und der Idee einer sozialen Imagination. Konzept und Regie: Heidi und Rolf AbderhaldenBühne: Pierre Henri Magnin Kostüme: Elizabeth AbderhaldenMusik und Sounddesign: Juan Ernesto DíazLivemusik: Miguel Alfonso MolinaLicht: Jean-François Dubois   Mit: Heidi Abderhalden, Rolf Abderhalden, Agnes Brekke, Julián Díaz, Andrés Castañeda, Miguel Alfonso Molina, Santiago Sepúlveda


Kategorie: Schauspiel

1964: der erfolgreiche Architekt Cees Kerkman entwirft ein gläsernes Ferienhaus fu?r seine Familie. Dieses Haus, das u?ber 60 Jahre später in Flammen aufgehen wird, ist ein Ort, an dem drei Generationen der großbu?rgerlichen Kerkman-Familie aufeinandertreffen, streiten, reden, lieben und feiern.- ein Ort, an dem die entscheidenden Momente und Krisen im Leben der Familie stattfinden werden. In Szenen, die in der Zeit vor- und zuru?ckspringen und sich mosaikhaft zusammenfu?gen, beobachten wir die Gespräche und Interaktionen der Familienmitglieder und verfolgen mit, welche Auswirkungen die Verbrechen und Missbräuche der Großeltern und Eltern sowie deren Verdrängen und Vertuschen auf deren Enkel und Kinder haben. Auch wenn die totale Transparenz der gläsernen Wände scheinbar keinen dunklen Winkel zum Verstecken von Unliebsamem u?brig lässt, wird ein finsteres Familienerbe u?ber Generationen vor den Augen aller unerkannt fortgetragen. Der Wille zum Wegschauen, die schweigende Gruppendynamik des Vergessens und des Auslöschens ist stärker als das eigentlich Offensichtliche.»Ibsen Huis« ist ein Familienepos, das Porträt einer Epoche und eine Neuschreibung von Ibsens Familiendramen. Simon Stones Inszenierung bedient sich bei den ibsenschen Familienkonstellationen und Figuren – dem jungen, idealistischen Träumer, dem bankrotten Industriellen, der um seinen Nachlass kämpft, der Frau, die stärker als ihr Mann ist und nach dem Sinn des Daseins sucht, dem Paar, deren Beziehung sich in einem Chaos von Sex, Tod und gegenseitigen Beschuldigungen auflöst – und formt daraus ein neues, eigenständiges Drama u?ber die Unmöglichkeit des Verdrängens und die Auseinandersetzung mit dem eigenen Gedächtnis. Simon Stone (*1984, Basel) gru?ndete 2007 die Theatergruppe »The Hayloft Project« in Sydney. Von 2015–16 war Simon Stone Hausregisseur am Theater Basel. Seine Bearbeitung von Ibsens »John Gabriel Borkman« wurde von der Kritikerumfrage der Zeitschrift Theater heute zur Inszenierung des Jahres 2016 gewählt. Bühne: Lizzie ClachanKostüme: An D’HuysMusik: Stefan GregoryDramaturgie und Übersetzung: Peter van KraaijLicht: James FarncombePrivate Produzenten: Gert Jan, Corinne van den BerghMit: Celia Nufaar, Hans Kesting, Fred Goessens, Maria Kraakman, Janni Goslinga, Hélène Devos, Maarten Heijmans, Aus Greidanus jr, Eva Heijnen, Bart Slegers, David Roos


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Im dritten Flu?gel ihres Triptychons zur »Anatomie der Gewalt in Kolumbien« reflektiert die kolumbianische Gruppe Mapa Teatro in »La Despedida« u?ber den nach der Entwaffnung der FARC-Guerilla ausgebrochenen »Krieg der Erinnnerung« um die Deutungshoheit u?ber die Geschichte und die damit verbundene Institutionalisierung von Geda?chtnis und Vergessen. Als Sinnbild der Widerspru?che im Friedensprozess zwischen Regierung und Rebellen dient dem Kollektiv um Rolf und Heidi Abderhalden das nach dem Waffenstillstand verlassene Guerrilla-Lager von El Borugo. Dieses wurde inzwischen von der Regierung zu einem »Freilichtmuseum der Erinnerung« an den Bu?rgerkrieg umgewandelt, in dem Soldaten der kolumbianischen Streitkra?fte die Entfu?hrungen und Gewalttaten der Guerrilleros in einer Art Laienspiel fu?r Touristen und Journalisten nachstellen: um das Geda?chtnis der Verbrechen zu verewigen, dadurch aber zugleich die Utopie, die einst der Erhebung des Rebellenheeres zugrunde lag, fu?r immer aus dem Geda?chtnis zu streichen. In Form eines Reenactments des Reenactments nimmt das Kollektiv einen filmisch dokumentierten Besuch am Originalschauplatz zum Ausgangspunkt fu?r eine Reflexion u?ber Kunst und Marxismus, Utopie und Gewalt, die schließlich in einem indigenen Ritual mu?ndet, bei dem ein Schamane aus dem kolumbianischen Amazonas beim Rauchen heiliger Kra?uter mit Karl Marx symbolisch die Wiederinbesitznahme der enteigneten La?nder seiner Vorfahren feiert. Ein Tableau der revolutiona?ren Bewegungen Lateinamerikas – und zugleich des titelgebenden Abschieds von ihnen. Mapa Teatro ist ein transdisziplina?r arbeitendes Laboratorium der Ku?nste, welches 1984 in Paris von den Kolumbianern Heidi, Elizabeth und Rolf Abderhalden gegru?ndet wurde. Seit 1986 ist es in Bogota? ansa?ssig. Das Kollektiv setzt sich mit klassischer und zeitgeno?ssischer Dramatik ebenso auseinander wie mit aktueller Politik in Kolumbien, Geschichtsschreibung und der Idee einer sozialen Imagination. Konzept und Regie: Heidi und Rolf AbderhaldenBühne: Pierre Henri Magnin Kostüme: Elizabeth AbderhaldenMusik und Sounddesign: Juan Ernesto DíazLivemusik: Miguel Alfonso MolinaLicht: Jean-François Dubois   Mit: Heidi Abderhalden, Rolf Abderhalden, Agnes Brekke, Julián Díaz, Andrés Castañeda, Miguel Alfonso Molina, Santiago Sepúlveda


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1964: der erfolgreiche Architekt Cees Kerkman entwirft ein gläsernes Ferienhaus fu?r seine Familie. Dieses Haus, das u?ber 60 Jahre später in Flammen aufgehen wird, ist ein Ort, an dem drei Generationen der großbu?rgerlichen Kerkman-Familie aufeinandertreffen, streiten, reden, lieben und feiern.- ein Ort, an dem die entscheidenden Momente und Krisen im Leben der Familie stattfinden werden. In Szenen, die in der Zeit vor- und zuru?ckspringen und sich mosaikhaft zusammenfu?gen, beobachten wir die Gespräche und Interaktionen der Familienmitglieder und verfolgen mit, welche Auswirkungen die Verbrechen und Missbräuche der Großeltern und Eltern sowie deren Verdrängen und Vertuschen auf deren Enkel und Kinder haben. Auch wenn die totale Transparenz der gläsernen Wände scheinbar keinen dunklen Winkel zum Verstecken von Unliebsamem u?brig lässt, wird ein finsteres Familienerbe u?ber Generationen vor den Augen aller unerkannt fortgetragen. Der Wille zum Wegschauen, die schweigende Gruppendynamik des Vergessens und des Auslöschens ist stärker als das eigentlich Offensichtliche.»Ibsen Huis« ist ein Familienepos, das Porträt einer Epoche und eine Neuschreibung von Ibsens Familiendramen. Simon Stones Inszenierung bedient sich bei den ibsenschen Familienkonstellationen und Figuren – dem jungen, idealistischen Träumer, dem bankrotten Industriellen, der um seinen Nachlass kämpft, der Frau, die stärker als ihr Mann ist und nach dem Sinn des Daseins sucht, dem Paar, deren Beziehung sich in einem Chaos von Sex, Tod und gegenseitigen Beschuldigungen auflöst – und formt daraus ein neues, eigenständiges Drama u?ber die Unmöglichkeit des Verdrängens und die Auseinandersetzung mit dem eigenen Gedächtnis. Simon Stone (*1984, Basel) gru?ndete 2007 die Theatergruppe »The Hayloft Project« in Sydney. Von 2015–16 war Simon Stone Hausregisseur am Theater Basel. Seine Bearbeitung von Ibsens »John Gabriel Borkman« wurde von der Kritikerumfrage der Zeitschrift Theater heute zur Inszenierung des Jahres 2016 gewählt. Bühne: Lizzie ClachanKostüme: An D’HuysMusik: Stefan GregoryDramaturgie und Übersetzung: Peter van KraaijLicht: James FarncombePrivate Produzenten: Gert Jan, Corinne van den BerghMit: Celia Nufaar, Hans Kesting, Fred Goessens, Maria Kraakman, Janni Goslinga, Hélène Devos, Maarten Heijmans, Aus Greidanus jr, Eva Heijnen, Bart Slegers, David Roos


Kategorie: Schauspiel


Kategorie: Schauspiel

1964: der erfolgreiche Architekt Cees Kerkman entwirft ein gläsernes Ferienhaus fu?r seine Familie. Dieses Haus, das u?ber 60 Jahre später in Flammen aufgehen wird, ist ein Ort, an dem drei Generationen der großbu?rgerlichen Kerkman-Familie aufeinandertreffen, streiten, reden, lieben und feiern.- ein Ort, an dem die entscheidenden Momente und Krisen im Leben der Familie stattfinden werden. In Szenen, die in der Zeit vor- und zuru?ckspringen und sich mosaikhaft zusammenfu?gen, beobachten wir die Gespräche und Interaktionen der Familienmitglieder und verfolgen mit, welche Auswirkungen die Verbrechen und Missbräuche der Großeltern und Eltern sowie deren Verdrängen und Vertuschen auf deren Enkel und Kinder haben. Auch wenn die totale Transparenz der gläsernen Wände scheinbar keinen dunklen Winkel zum Verstecken von Unliebsamem u?brig lässt, wird ein finsteres Familienerbe u?ber Generationen vor den Augen aller unerkannt fortgetragen. Der Wille zum Wegschauen, die schweigende Gruppendynamik des Vergessens und des Auslöschens ist stärker als das eigentlich Offensichtliche.»Ibsen Huis« ist ein Familienepos, das Porträt einer Epoche und eine Neuschreibung von Ibsens Familiendramen. Simon Stones Inszenierung bedient sich bei den ibsenschen Familienkonstellationen und Figuren – dem jungen, idealistischen Träumer, dem bankrotten Industriellen, der um seinen Nachlass kämpft, der Frau, die stärker als ihr Mann ist und nach dem Sinn des Daseins sucht, dem Paar, deren Beziehung sich in einem Chaos von Sex, Tod und gegenseitigen Beschuldigungen auflöst – und formt daraus ein neues, eigenständiges Drama u?ber die Unmöglichkeit des Verdrängens und die Auseinandersetzung mit dem eigenen Gedächtnis. Simon Stone (*1984, Basel) gru?ndete 2007 die Theatergruppe »The Hayloft Project« in Sydney. Von 2015–16 war Simon Stone Hausregisseur am Theater Basel. Seine Bearbeitung von Ibsens »John Gabriel Borkman« wurde von der Kritikerumfrage der Zeitschrift Theater heute zur Inszenierung des Jahres 2016 gewählt. Bühne: Lizzie ClachanKostüme: An D’HuysMusik: Stefan GregoryDramaturgie und Übersetzung: Peter van KraaijLicht: James FarncombePrivate Produzenten: Gert Jan, Corinne van den BerghMit: Celia Nufaar, Hans Kesting, Fred Goessens, Maria Kraakman, Janni Goslinga, Hélène Devos, Maarten Heijmans, Aus Greidanus jr, Eva Heijnen, Bart Slegers, David Roos


Kategorie: Schauspiel

»In der Geschichte von Kunst sind Spätwerke die Katastrophen.« (Theodor Adorno) Shakespeares letztes Stu?ck »Der Sturm« spielt nirgendwo. Der Zauberer Prospero – man nimmt an, dass dies auch Shakespeares letzte Rolle als Schauspieler war – beherrscht eine namenlose Insel, einen Ort, an dem die dort Gestrandeten Langeweile, Schrecken, Trauer, Euphorie und Verzweiflung erleben. Anders gesagt: sie sind im Theater. Manche Leute behaupten, dass »Der Sturm« Shakespeares Abschied von der Kunst darstellt. Mithilfe der Figur des Prospero versammelt er die ganze Welt auf einer Bu?hne und fleht sie an, ihn loszulassen. Doch die Kunst scheint nicht gewillt, ihm diese Freiheit zu gewähren – der Tod des Autors wird nicht zugelassen – und 402 Jahre nach Shakespeares Tod halten wir ihn immer noch am Leben, womöglich gegen seinen eigenen Willen. Die Menschheit beharrt auf ihren Göttern. Heiner Mu?ller hat einmal gesagt: »Wir sind bei uns nicht angekommen, solange Shakespeare unsre Stu?cke schreibt.« Vielleicht ist die Zeit fu?r Shakespeares letztes Stu?ck gekommen. »Der Sturm« zeigt uns eine Welt voller verirrter, verlorener Menschen, die Mu?he haben zu verstehen, wo sie sind. Prospero wacht u?ber sie, kennt alle ihre Schritte – während wir zusehen, wie sie unaufhaltsam dem Ende entgegen gehen. Shakespeare hat uns gezeigt, dass, unabhängig von der Rolle, egal ob König oder Bettler, die ganze Menschheit sich in der Demokratie des Grabs wiedertrifft. Dead Centre haben ihren Sitz in Dublin. Sie präsentierten bisher vier Arbeiten, mit welchen sie durch Europa, Australien und Nordamerika tourten. Im Zuge des FIND Festival waren bisher drei Produktionen von Dead Centre an der Schaubu?hne zu sehen: »Chekhov’s First Play« und »LIPPY« (2016), sowie »Hamnet « (2017). www.deadcentre.org


Kategorie: Schauspiel

»In der Geschichte von Kunst sind Spätwerke die Katastrophen.« (Theodor Adorno) Shakespeares letztes Stu?ck »Der Sturm« spielt nirgendwo. Der Zauberer Prospero – man nimmt an, dass dies auch Shakespeares letzte Rolle als Schauspieler war – beherrscht eine namenlose Insel, einen Ort, an dem die dort Gestrandeten Langeweile, Schrecken, Trauer, Euphorie und Verzweiflung erleben. Anders gesagt: sie sind im Theater. Manche Leute behaupten, dass »Der Sturm« Shakespeares Abschied von der Kunst darstellt. Mithilfe der Figur des Prospero versammelt er die ganze Welt auf einer Bu?hne und fleht sie an, ihn loszulassen. Doch die Kunst scheint nicht gewillt, ihm diese Freiheit zu gewähren – der Tod des Autors wird nicht zugelassen – und 402 Jahre nach Shakespeares Tod halten wir ihn immer noch am Leben, womöglich gegen seinen eigenen Willen. Die Menschheit beharrt auf ihren Göttern. Heiner Mu?ller hat einmal gesagt: »Wir sind bei uns nicht angekommen, solange Shakespeare unsre Stu?cke schreibt.« Vielleicht ist die Zeit fu?r Shakespeares letztes Stu?ck gekommen. »Der Sturm« zeigt uns eine Welt voller verirrter, verlorener Menschen, die Mu?he haben zu verstehen, wo sie sind. Prospero wacht u?ber sie, kennt alle ihre Schritte – während wir zusehen, wie sie unaufhaltsam dem Ende entgegen gehen. Shakespeare hat uns gezeigt, dass, unabhängig von der Rolle, egal ob König oder Bettler, die ganze Menschheit sich in der Demokratie des Grabs wiedertrifft. Dead Centre haben ihren Sitz in Dublin. Sie präsentierten bisher vier Arbeiten, mit welchen sie durch Europa, Australien und Nordamerika tourten. Im Zuge des FIND Festival waren bisher drei Produktionen von Dead Centre an der Schaubu?hne zu sehen: »Chekhov’s First Play« und »LIPPY« (2016), sowie »Hamnet « (2017). www.deadcentre.org


Kategorie: Schauspiel

»In der Geschichte von Kunst sind Spätwerke die Katastrophen.« (Theodor Adorno) Shakespeares letztes Stu?ck »Der Sturm« spielt nirgendwo. Der Zauberer Prospero – man nimmt an, dass dies auch Shakespeares letzte Rolle als Schauspieler war – beherrscht eine namenlose Insel, einen Ort, an dem die dort Gestrandeten Langeweile, Schrecken, Trauer, Euphorie und Verzweiflung erleben. Anders gesagt: sie sind im Theater. Manche Leute behaupten, dass »Der Sturm« Shakespeares Abschied von der Kunst darstellt. Mithilfe der Figur des Prospero versammelt er die ganze Welt auf einer Bu?hne und fleht sie an, ihn loszulassen. Doch die Kunst scheint nicht gewillt, ihm diese Freiheit zu gewähren – der Tod des Autors wird nicht zugelassen – und 402 Jahre nach Shakespeares Tod halten wir ihn immer noch am Leben, womöglich gegen seinen eigenen Willen. Die Menschheit beharrt auf ihren Göttern. Heiner Mu?ller hat einmal gesagt: »Wir sind bei uns nicht angekommen, solange Shakespeare unsre Stu?cke schreibt.« Vielleicht ist die Zeit fu?r Shakespeares letztes Stu?ck gekommen. »Der Sturm« zeigt uns eine Welt voller verirrter, verlorener Menschen, die Mu?he haben zu verstehen, wo sie sind. Prospero wacht u?ber sie, kennt alle ihre Schritte – während wir zusehen, wie sie unaufhaltsam dem Ende entgegen gehen. Shakespeare hat uns gezeigt, dass, unabhängig von der Rolle, egal ob König oder Bettler, die ganze Menschheit sich in der Demokratie des Grabs wiedertrifft. Dead Centre haben ihren Sitz in Dublin. Sie präsentierten bisher vier Arbeiten, mit welchen sie durch Europa, Australien und Nordamerika tourten. Im Zuge des FIND Festival waren bisher drei Produktionen von Dead Centre an der Schaubu?hne zu sehen: »Chekhov’s First Play« und »LIPPY« (2016), sowie »Hamnet « (2017). www.deadcentre.org


Kategorie: Schauspiel

»Du hast deinen Witz von beiden Seiten abgestutzt und nichts in der Mitte gelassen. … Nun bist du eine Null ohne Ziffern.« (Shakespeare, »König Lear«) In seiner zweiten Arbeit an der Schaubu?hne begibt sich Herbert Fritsch mitten in die Geschichte der Selbstentdeckung der Welt und schlägt das rätselhafte Kapitel der Null auf: »Die Null irritiert, weil sie dort ein Nichts markiert, wo auch ein Etwas stehen könnte. Und sie fasziniert, weil sie dieses Etwas bezeichnet, ohne zu bestimmen, worin es besteht. An der Null lässt sich studieren, dass die Welt nicht determiniert ist, sondern offen fu?r Operationen des Einsetzens und des Ersetzens.« (Dirk Baecker). Zu lange haben wir mit der Rezeption der Null als Nichts dem Mangel gehuldigt und uns selbst um die sich immer wieder neu erfindende, erprobende Kraft und ästhetische Freiheit der Null gebracht. Herbert Fritsch und sein Ensemble entdecken sie neu, studieren am Nichts der Null die Möglichkeit von Allem und versuchen sich selbst der Abwesenheit von Sinn entgegenzusetzen, ohne selbst Sinn zu sein – jenseits der Sprache und ohne angelegten Rettungsring: »Ich will keine Sehgewohnheiten aufbrechen und nicht dem Bu?rger die Maske vom Gesicht reißen. Ich will mit dem Nichts spielen, das sich als Etwas ausgibt.« (Herbert Fritsch)


Kategorie: Schauspiel

»Da soll mir lieber Goya den Schlaf rauben, als irgendein anderes Arschloch. Da soll mir lieber Goya den Schlaf rauben, als Adidas, Pescanova, Volkswagen, ne Nachbarin oder irgend so ein Wichser, der sich mein Freund nennt oder ne Schlampe, die immer wieder behauptet, dass sie mich liebt. Scheiße! Wenn ich schon ne Nacht nicht schlafen kann, dann wenigstens wegen nem Gemälde von Goya.« In einer schlaflosen Nacht in Madrid nimmt ein entnervter Familienvater all seine Ersparnisse zusammen und bricht mit seinen beiden Söhnen auf zu einem Streifzug. Die Ersparnisse – Resultat von jahrelanger, harter Arbeit – sind gerade genug, um ein Taxi zu mieten, beide Söhne, reichlich Bier, Schnaps, Tortillas, Serrano-Schinken und Drogen mit an Bord zu nehmen, kurzerhand noch Peter Sloterdijk einfliegen zu lassen und durchs nächtliche Madrid zu fahren, um schließlich in den Prado einzusteigen und sich im Angesicht der Gemälde von Goya, Velázquez und Bosch genüsslich die Nacht um die Ohren zu schlagen. Wenn nur die Kinder nicht immer ins Eurodisneyland fahren wollten und Peter Sloterdijk so unverschämte Forderungen stellte. Der argentinisch-spanische Autor und Regisseur Rodrigo García ist bekannt für seine sehr eigene, extrem physische Theatersprache. Seine Inszenierungen sind Provokationen, die mit großer szenischer Wucht den Zuschauer attackieren und in wütenden Texten mit der westlichen Zivilisation abrechnen. García hat an der Schaubühne zum ersten Mal auf Deutsch inszeniert. Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.


Kategorie: Schauspiel

Love is a catastrophe / Look what it’s done to me / Brought me down here so low / stranded, nowhere to go(Pet Shop Boys) Der Mensch ist ein Abgrund. OK. Alles klar. Dann springen wir doch mal rein. Kopfüber in diesen Schlamassel aus Sehnsüchten, Ängsten, biologischen und sozialen Bedingtheiten. Deeply (gender)troubled and deeply in need for love. Aber – Achtung! Achtung! – LOVE IS A BATTLEFIELD und LOVE IS BLINDNESS und LOVE IS A CATASTROPHE und überhaupt: LOVE HURTS. Soweit ist sich die Popkultur einig. LIEBE ist vor allem eins: ein riesengroßer Müllberg, auf dem Frau und Mann und alles dazwischen Zeit ihres Lebens herumkrabbeln und sich an den ganzen fluffigen Kissen, die da zwischen den Scherben und Stahlträgern herumliegen, blutige Schrammen holen. Und kaum sind die Narben verschorft, verspüren sie den unheimlichen Drang sie wieder aufzukratzen, um nachzuschauen, ob das Blut immer noch so rot ist wie die berühmte Sonne, die angeblich andauernd bei Capri im Meer versinkt. Schluss damit. Machen wir den unseligen Zweierbeziehungen endlich ein Ende – POLYAMORIE ist das neue alte Ding! Ich bin ein Einhorn und liebe wen und so viele ich will. Ich schmeiße jeden Tag die unfassbarsten Partys in meinem Atelier und weißt du, was ...? DU BIST HERZLICH EINGELADEN! WE ARE A MATCH! Denn nur FREUNDE sind FRIENDS – BITTE BITTE KLICK MICH! JETZT und HIER! >>> Essay zum Stück in Pearson's Preview: LOVE HURTS IN TINDER TIMES. Ein Gespräch mit Patrick Wengenroth


Kategorie: Schauspiel

»Du hast deinen Witz von beiden Seiten abgestutzt und nichts in der Mitte gelassen. … Nun bist du eine Null ohne Ziffern.« (Shakespeare, »König Lear«) In seiner zweiten Arbeit an der Schaubu?hne begibt sich Herbert Fritsch mitten in die Geschichte der Selbstentdeckung der Welt und schlägt das rätselhafte Kapitel der Null auf: »Die Null irritiert, weil sie dort ein Nichts markiert, wo auch ein Etwas stehen könnte. Und sie fasziniert, weil sie dieses Etwas bezeichnet, ohne zu bestimmen, worin es besteht. An der Null lässt sich studieren, dass die Welt nicht determiniert ist, sondern offen fu?r Operationen des Einsetzens und des Ersetzens.« (Dirk Baecker). Zu lange haben wir mit der Rezeption der Null als Nichts dem Mangel gehuldigt und uns selbst um die sich immer wieder neu erfindende, erprobende Kraft und ästhetische Freiheit der Null gebracht. Herbert Fritsch und sein Ensemble entdecken sie neu, studieren am Nichts der Null die Möglichkeit von Allem und versuchen sich selbst der Abwesenheit von Sinn entgegenzusetzen, ohne selbst Sinn zu sein – jenseits der Sprache und ohne angelegten Rettungsring: »Ich will keine Sehgewohnheiten aufbrechen und nicht dem Bu?rger die Maske vom Gesicht reißen. Ich will mit dem Nichts spielen, das sich als Etwas ausgibt.« (Herbert Fritsch)


Kategorie: Schauspiel

»Da soll mir lieber Goya den Schlaf rauben, als irgendein anderes Arschloch. Da soll mir lieber Goya den Schlaf rauben, als Adidas, Pescanova, Volkswagen, ne Nachbarin oder irgend so ein Wichser, der sich mein Freund nennt oder ne Schlampe, die immer wieder behauptet, dass sie mich liebt. Scheiße! Wenn ich schon ne Nacht nicht schlafen kann, dann wenigstens wegen nem Gemälde von Goya.« In einer schlaflosen Nacht in Madrid nimmt ein entnervter Familienvater all seine Ersparnisse zusammen und bricht mit seinen beiden Söhnen auf zu einem Streifzug. Die Ersparnisse – Resultat von jahrelanger, harter Arbeit – sind gerade genug, um ein Taxi zu mieten, beide Söhne, reichlich Bier, Schnaps, Tortillas, Serrano-Schinken und Drogen mit an Bord zu nehmen, kurzerhand noch Peter Sloterdijk einfliegen zu lassen und durchs nächtliche Madrid zu fahren, um schließlich in den Prado einzusteigen und sich im Angesicht der Gemälde von Goya, Velázquez und Bosch genüsslich die Nacht um die Ohren zu schlagen. Wenn nur die Kinder nicht immer ins Eurodisneyland fahren wollten und Peter Sloterdijk so unverschämte Forderungen stellte. Der argentinisch-spanische Autor und Regisseur Rodrigo García ist bekannt für seine sehr eigene, extrem physische Theatersprache. Seine Inszenierungen sind Provokationen, die mit großer szenischer Wucht den Zuschauer attackieren und in wütenden Texten mit der westlichen Zivilisation abrechnen. García hat an der Schaubühne zum ersten Mal auf Deutsch inszeniert. Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.


Kategorie: Schauspiel

»Du hast deinen Witz von beiden Seiten abgestutzt und nichts in der Mitte gelassen. … Nun bist du eine Null ohne Ziffern.« (Shakespeare, »König Lear«) In seiner zweiten Arbeit an der Schaubu?hne begibt sich Herbert Fritsch mitten in die Geschichte der Selbstentdeckung der Welt und schlägt das rätselhafte Kapitel der Null auf: »Die Null irritiert, weil sie dort ein Nichts markiert, wo auch ein Etwas stehen könnte. Und sie fasziniert, weil sie dieses Etwas bezeichnet, ohne zu bestimmen, worin es besteht. An der Null lässt sich studieren, dass die Welt nicht determiniert ist, sondern offen fu?r Operationen des Einsetzens und des Ersetzens.« (Dirk Baecker). Zu lange haben wir mit der Rezeption der Null als Nichts dem Mangel gehuldigt und uns selbst um die sich immer wieder neu erfindende, erprobende Kraft und ästhetische Freiheit der Null gebracht. Herbert Fritsch und sein Ensemble entdecken sie neu, studieren am Nichts der Null die Möglichkeit von Allem und versuchen sich selbst der Abwesenheit von Sinn entgegenzusetzen, ohne selbst Sinn zu sein – jenseits der Sprache und ohne angelegten Rettungsring: »Ich will keine Sehgewohnheiten aufbrechen und nicht dem Bu?rger die Maske vom Gesicht reißen. Ich will mit dem Nichts spielen, das sich als Etwas ausgibt.« (Herbert Fritsch)


Kategorie: Schauspiel

»Du hast deinen Witz von beiden Seiten abgestutzt und nichts in der Mitte gelassen. … Nun bist du eine Null ohne Ziffern.« (Shakespeare, »König Lear«) In seiner zweiten Arbeit an der Schaubu?hne begibt sich Herbert Fritsch mitten in die Geschichte der Selbstentdeckung der Welt und schlägt das rätselhafte Kapitel der Null auf: »Die Null irritiert, weil sie dort ein Nichts markiert, wo auch ein Etwas stehen könnte. Und sie fasziniert, weil sie dieses Etwas bezeichnet, ohne zu bestimmen, worin es besteht. An der Null lässt sich studieren, dass die Welt nicht determiniert ist, sondern offen fu?r Operationen des Einsetzens und des Ersetzens.« (Dirk Baecker). Zu lange haben wir mit der Rezeption der Null als Nichts dem Mangel gehuldigt und uns selbst um die sich immer wieder neu erfindende, erprobende Kraft und ästhetische Freiheit der Null gebracht. Herbert Fritsch und sein Ensemble entdecken sie neu, studieren am Nichts der Null die Möglichkeit von Allem und versuchen sich selbst der Abwesenheit von Sinn entgegenzusetzen, ohne selbst Sinn zu sein – jenseits der Sprache und ohne angelegten Rettungsring: »Ich will keine Sehgewohnheiten aufbrechen und nicht dem Bu?rger die Maske vom Gesicht reißen. Ich will mit dem Nichts spielen, das sich als Etwas ausgibt.« (Herbert Fritsch)


Kategorie: Schauspiel

PArty DEs WEstens mit eklektischer Popmusik von und mit DJ Lars Eidinger (Fix & Foxi C’burg/STUD!O K7)Eintritt: 8 Euro (ermäßigt 5 €), nur Abendkasse


Kategorie: Schauspiel


Änderungen vorbehalten! - Angaben ohne Gewähr! - Stand:02.03.18
© Fotos der Vorstellungen: NULL(/) NULL(/) LENIN(Thomas Aurin, 2017/Thomas Aurin, 2017) Rückkehr nach Reims(Arno Declair, 2018/Arno Declair, 2018) Rückkehr nach Reims(Arno Declair, 2018/Arno Declair, 2018) KIND OF(Ofira Henig, 2018/Ofira Henig, 2018) ¿Qué haré yo con esta espada?(Luca Del Pia, 2018/Luca Del Pia, 2018) Rückkehr nach Reims(Arno Declair, 2018/Arno Declair, 2018) FIND-Eröffnungsparty(Promo/) Rückkehr nach Reims(Arno Declair, 2018/Arno Declair, 2018) Evel Knievel contra Macbeth na terra do finado Humberto(Marc Ginot, 2018/Marc Ginot, 2018) ¿Qué haré yo con esta espada?(Luca Del Pia, 2018/Luca Del Pia, 2018) KIND OF(Ofira Henig, 2018/Ofira Henig, 2018) One Mic Stand / Konzert von POLYPORE(/) »Autonomie und Opposition«
Denken in einer schlechten Welt(Promo/) KIND OF(Ofira Henig, 2018/Ofira Henig, 2018) Rückkehr nach Reims(Arno Declair, 2018/Arno Declair, 2018) Evel Knievel contra Macbeth na terra do finado Humberto(Marc Ginot, 2018/Marc Ginot, 2018) don’t forget to die(Lothar Reichel, 2018/Lothar Reichel, 2018) Inflammation du verbe vivre(Pascal Gely, 2018/Pascal Gely, 2018) El Hotel(Ricardo Romero, 2018/Ricardo Romero, 2018) El Hotel(Ricardo Romero, 2018/Ricardo Romero, 2018) Inflammation du verbe vivre(Pascal Gely, 2018/Pascal Gely, 2018) El Hotel(Ricardo Romero, 2018/Ricardo Romero, 2018) Saigon(Jean-Louis Fernandez, 2018/Jean-Louis Fernandez, 2018) BLACK OFF(Elisa Mendes, 2018/Elisa Mendes, 2018) Saigon(Jean-Louis Fernandez, 2018/Jean-Louis Fernandez, 2018) BLACK OFF(Elisa Mendes, 2018/Elisa Mendes, 2018) Saigon(Jean-Louis Fernandez, 2018/Jean-Louis Fernandez, 2018) BLACK OFF(Elisa Mendes, 2018/Elisa Mendes, 2018) LENIN(Thomas Aurin, 2017/Thomas Aurin, 2017) Oh My Sweet Land(Mario del Curto, 2018/Mario del Curto, 2018) Oh My Sweet Land(Mario del Curto, 2018/Mario del Curto, 2018) La Despedida(Camille Barnaud, 2018/Camille Barnaud, 2018) La Despedida(Camille Barnaud, 2018/Camille Barnaud, 2018) Ibsen Huis(Jan Versweyveld, 2018/Jan Versweyveld, 2018) La Despedida(Camille Barnaud, 2018/Camille Barnaud, 2018) Ibsen Huis(Jan Versweyveld, 2018/Jan Versweyveld, 2018) Streitraum(Promo/) Ibsen Huis(Jan Versweyveld, 2018/Jan Versweyveld, 2018) Shakespeare’s Last Play(/) Shakespeare’s Last Play(/) Shakespeare’s Last Play(/) NULL(/) Soll mir lieber Goya den Schlaf rauben als irgendein Arschloch(Heiko Schäfer, 2011/Heiko Schäfer, 2011) LOVE HURTS IN TINDER TIMES(Gianmarco Bresadola, 2017/Gianmarco Bresadola, 2017) NULL(/) Soll mir lieber Goya den Schlaf rauben als irgendein Arschloch(Heiko Schäfer, 2011/Heiko Schäfer, 2011) NULL(/) NULL(/) Autistic Disco(Peter Kaaden, 2017/Peter Kaaden, 2017)

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