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Spielplan für April 2019


Kategorie: Klassik


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Wolfgang Amadeus Mozart war 18 Jahre alt, als er im Januar des Jahres 1775 in Mnchen mit La finta giardiniera seinen bereits neunten Beitrag zur Gattung der Oper vorstellte. Die Erfahrungen, die Mozart trotz seines jungen Alters zu diesem Zeitpunkt als Musikdramatiker bereits hatte sammeln knnen, sind diesem frhen Geniestreich unberhrbar eingeschrieben. Von Mozart gleich dem zwlf Jahre spter entstandenen Don Giovanni als dramma giocoso bezeichnet, vereint La finta giardiniera Elemente unterschiedlichster musikdramatischer Stile des 18. Jahrhunderts: So wei Mozart den eloquenten Ton der brgerlichen Opera buffa ebenso in den Dienst der Handlung zu stellen wie die pathetischen Gefhlsveruerungen, die fr die hfische Opera seria jener Tage typisch waren. Freilich: Das vermutlich von Giuseppe Petrosellini verfasste Libretto zu La finta giardiniera gab Mozart allen Anlass zu solchen stilistischen Grenzberschreitungen erzhlt es doch von den Abenteuern einer adligen Dame, die undercover eine Existenz als Grtnerin angenommen hat, um das Herz eines Mannes, der sie einst aus unbegrndeter Eifersucht verstoen hatte, zurckzuerobern. Ein Stoff, der mit der vorgeblichen Verwischung aller Standesunterschiede ganz nach dem Geschmack des ausgehenden 18. Jahrhunderts war. Doch es bedurfte schon eines Mozarts, um dieser Verkleidungskomdie auch einen Platz in den Ohren und Herzen der Nachwelt zu sichern. Dass La finta giardiniera heute indes nicht einen der Spitzenpltze im Opernrepertoire belegt, hat nur einen Grund: Mozarts Don Giovanni, in dem der Komponist seinen in La finta giardiniera eingeschlagenen musikalischen Weg bis zum unwiderruflichen Ende konsequent weiter beschritt. Unter der Leitung von Simon Rssler seit 2008 philharmonischer Schlagzeuger nehmen sich Gesangssolisten baden-wrttembergischer Musikhochschulen sowie Stipendiaten der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker in dieser konzertanten Auffhrung der kleinen, musikalisch aber mindestens ebenso verfhrerischen Schwester des legendren spanischen Granden an.


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In dieser Saison ist die chinesische Starpianistin Yuja Wang gleich drei Mal in den Konzerten der Stiftung Berliner Philharmoniker zu erleben: als Interpretin von Sergej Prokofjews Drittem Klavierkonzert unter der Leitung von Kirill Petrenko, als Solistin eines Klavierrecitals und als Kammermusikpartnerin von Daishin Kashimoto und Andreas Ottensamer. Der 1. Konzertmeister und der Soloklarinettist der Berliner Philharmoniker bilden zusammen mit Yuja Wang ein Trio infernal der besonderen Art: Zu Dritt spielen sie die Konzertsuite, die Igor Strawinsky aus fnf Stzen seiner Kammeroper Die Geschichte vom Soldaten fr Violine, Klarinette und Klavier zusammengestellt hat. Die Oper basiert auf einem russischen Mrchen, in dem ein Soldat dem Teufel fr die Aussicht auf unermesslichen Reichtum seine Geige und damit auch seine Seele verkauft. Die Hrte und Unerbittlichkeit dieses teuflischen Handels charakterisiert Strawinsky durch eine karge, asketische Musiksprache, durch Jazzanklnge und die Verfremdung von Marschmusik und damaligen Modetnze wie Tango, Walzer und Ragtime. Ebenfalls auf Tanzmelodien, nmlich auf ungarischen und rumnischen Volkstnzen, basiert Bla Bartks Trio Kontraste. Der Komponist schrieb dieses Werk 1938 fr den Geiger Joseph Szigeti und den Klarinettisten Benny Goodman. Es ist hochvirtuos und rhythmisch vertrackt. Bartk, der 1940 bei der New Yorker Urauffhrung des vollstndigen Stcks selbst am Klavier sa, studierte Goodmans Schallplattenaufnahmen, um dessen Spielweise kennenzulernen und sich dadurch fr den Klarinettenpart inspirieren zu lassen. Mit zwei Programmpunkten ist Yuja Wang auch solistisch zu erleben: So erffnet sie den Abend mit einigen Intermezzi, die mit zu den letzten Klavierwerken von Johannes Brahms gehren. Die Stcke sind gekennzeichnet durch Innerlichkeit, Melancholie und Resignation und bringen das Gefhl von Einsamkeit zum Ausdruck, unter dem Brahms im Alter litt. Eine ganz andere Haltung hingegen transportieren die tudes pour piano von Gyrgy Ligeti. Der ungarische Komponist, der sein eigenes Klavierspiel ungengend fand, wollte mit seinen Etden eigentlich nur eine lngst berholte Gattung wiederbeleben und schuf die wohl schwierigsten Stcke der gesamten Klavierliteratur, die sich durch groe Virtuositt und Expressivitt auszeichnen.


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Verfhrung, Tod und die Sehnsucht nach Unsterblichkeit ? das sind die Themen des Pome dans La Pri von Paul Dukas. Der franzsische Komponist, bekannt als Schpfer der Tondichtung Der Zauberlehrling, schrieb das auf einer alten persischen Sage basierende Werk im Auftrag von Sergej Diaghilew, dem Impressario der Ballets russes. Nachdem Diaghilew die geplante Urauffhrung absagte, erklang das Stck erstmals 1912 am Pariser Thtre du Chtelet und bescherte Veranstalter und Komponist einen triumphalen Erfolg. Die Musik besticht durch ihr exotisches Kolorit und ein raffiniertes Spiel orchestraler Klangfarben.Weiterhin vertreten: die Vierte Symphonie des sterreichischen Komponisten Franz Schmidt, der als Cellist im Wiener Hofopernorchester die ra Mahler miterlebte und sich spter erinnerte: [Mahlers] Direktion brach wie eine Naturkatastrophe ber die Oper herein: Ein Erdbeben von enormer Kraft und Dauer erschtterte das Gebude in seinen Grundfesten. Alles, was alt, veraltet oder in schlechtem Zustand war, geriet unter die Rder und war fr immer verloren. Danach begann in Wien eine der schillerndsten musikalischen Perioden, die die Stadt je erlebt hatte. Schmidt komponierte seine symmetrisch konzipierte Vierte viele Jahre spter nach dem Tod seiner einzigen Tochter: Klnge, die von Abschied und schmerzlicher Liebe erfllt sind. Am Anfang steht ein resignatives Motto der Solotrompete, das Schmidt als die letzte Musik bezeichnete, die man ins Jenseits hinbernimmt, nachdem man unter ihren Auspizien geboren [wurde] und gelebt hat. Nach einem breiten passionato-Thema, mit dem in den Worten des Komponisten das ganze Leben noch einmal vorberzieht, folgt als Trauermarsch fr die verstorbene Tochter ein bewegendes Adagio. Das Scherzo endet erklrtermaen in der Katastrophe, whrend in der abschlieenden Reprise des Kopfsatzes, so Schmidt, alles gereifter und verklrter erscheint.Zwischen den beiden genannten Werken hat Kirill Petrenko Sergej Prokofjews klassizistisches Drittes Klavierkonzert aufs Programm gesetzt, das (hnlich der Pulcinella-Musik von Igor Strawinsky) nach einer modernisierten Stilkopie alter Meister klingt. Den Solopart bernimmt Yuja Wang, die ihre Finger bisweilen in atemberaubender Schnelligkeit ber die Klaviertasten tanzen lsst. Kein Wunder, dass manche meinen, sie msse mehr als zwei Hnde haben (Die Zeit).


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Verfhrung, Tod und die Sehnsucht nach Unsterblichkeit ? das sind die Themen des Pome dans La Pri von Paul Dukas. Der franzsische Komponist, bekannt als Schpfer der Tondichtung Der Zauberlehrling, schrieb das auf einer alten persischen Sage basierende Werk im Auftrag von Sergej Diaghilew, dem Impressario der Ballets russes. Nachdem Diaghilew die geplante Urauffhrung absagte, erklang das Stck erstmals 1912 am Pariser Thtre du Chtelet und bescherte Veranstalter und Komponist einen triumphalen Erfolg. Die Musik besticht durch ihr exotisches Kolorit und ein raffiniertes Spiel orchestraler Klangfarben.Weiterhin vertreten: die Vierte Symphonie des sterreichischen Komponisten Franz Schmidt, der als Cellist im Wiener Hofopernorchester die ra Mahler miterlebte und sich spter erinnerte: [Mahlers] Direktion brach wie eine Naturkatastrophe ber die Oper herein: Ein Erdbeben von enormer Kraft und Dauer erschtterte das Gebude in seinen Grundfesten. Alles, was alt, veraltet oder in schlechtem Zustand war, geriet unter die Rder und war fr immer verloren. Danach begann in Wien eine der schillerndsten musikalischen Perioden, die die Stadt je erlebt hatte. Schmidt komponierte seine symmetrisch konzipierte Vierte viele Jahre spter nach dem Tod seiner einzigen Tochter: Klnge, die von Abschied und schmerzlicher Liebe erfllt sind. Am Anfang steht ein resignatives Motto der Solotrompete, das Schmidt als die letzte Musik bezeichnete, die man ins Jenseits hinbernimmt, nachdem man unter ihren Auspizien geboren [wurde] und gelebt hat. Nach einem breiten passionato-Thema, mit dem in den Worten des Komponisten das ganze Leben noch einmal vorberzieht, folgt als Trauermarsch fr die verstorbene Tochter ein bewegendes Adagio. Das Scherzo endet erklrtermaen in der Katastrophe, whrend in der abschlieenden Reprise des Kopfsatzes, so Schmidt, alles gereifter und verklrter erscheint.Zwischen den beiden genannten Werken hat Kirill Petrenko Sergej Prokofjews klassizistisches Drittes Klavierkonzert aufs Programm gesetzt, das (hnlich der Pulcinella-Musik von Igor Strawinsky) nach einer modernisierten Stilkopie alter Meister klingt. Den Solopart bernimmt Yuja Wang, die ihre Finger bisweilen in atemberaubender Schnelligkeit ber die Klaviertasten tanzen lsst. Kein Wunder, dass manche meinen, sie msse mehr als zwei Hnde haben (Die Zeit).


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Verfhrung, Tod und die Sehnsucht nach Unsterblichkeit ? das sind die Themen des Pome dans La Pri von Paul Dukas. Der franzsische Komponist, bekannt als Schpfer der Tondichtung Der Zauberlehrling, schrieb das auf einer alten persischen Sage basierende Werk im Auftrag von Sergej Diaghilew, dem Impressario der Ballets russes. Nachdem Diaghilew die geplante Urauffhrung absagte, erklang das Stck erstmals 1912 am Pariser Thtre du Chtelet und bescherte Veranstalter und Komponist einen triumphalen Erfolg. Die Musik besticht durch ihr exotisches Kolorit und ein raffiniertes Spiel orchestraler Klangfarben.Weiterhin vertreten: die Vierte Symphonie des sterreichischen Komponisten Franz Schmidt, der als Cellist im Wiener Hofopernorchester die ra Mahler miterlebte und sich spter erinnerte: [Mahlers] Direktion brach wie eine Naturkatastrophe ber die Oper herein: Ein Erdbeben von enormer Kraft und Dauer erschtterte das Gebude in seinen Grundfesten. Alles, was alt, veraltet oder in schlechtem Zustand war, geriet unter die Rder und war fr immer verloren. Danach begann in Wien eine der schillerndsten musikalischen Perioden, die die Stadt je erlebt hatte. Schmidt komponierte seine symmetrisch konzipierte Vierte viele Jahre spter nach dem Tod seiner einzigen Tochter: Klnge, die von Abschied und schmerzlicher Liebe erfllt sind. Am Anfang steht ein resignatives Motto der Solotrompete, das Schmidt als die letzte Musik bezeichnete, die man ins Jenseits hinbernimmt, nachdem man unter ihren Auspizien geboren [wurde] und gelebt hat. Nach einem breiten passionato-Thema, mit dem in den Worten des Komponisten das ganze Leben noch einmal vorberzieht, folgt als Trauermarsch fr die verstorbene Tochter ein bewegendes Adagio. Das Scherzo endet erklrtermaen in der Katastrophe, whrend in der abschlieenden Reprise des Kopfsatzes, so Schmidt, alles gereifter und verklrter erscheint.Zwischen den beiden genannten Werken hat Kirill Petrenko Sergej Prokofjews klassizistisches Drittes Klavierkonzert aufs Programm gesetzt, das (hnlich der Pulcinella-Musik von Igor Strawinsky) nach einer modernisierten Stilkopie alter Meister klingt. Den Solopart bernimmt Yuja Wang, die ihre Finger bisweilen in atemberaubender Schnelligkeit ber die Klaviertasten tanzen lsst. Kein Wunder, dass manche meinen, sie msse mehr als zwei Hnde haben (Die Zeit).


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Kinderkonzerte 3-2-1-LOS! eignen sich fr Kinder von 2 bis 5 Jahren, die berschaubare Rume zum Wohlfhlen und ganz besondere Musik brauchen. Fesselnd, aber nicht zu kompliziert. Fantasievoll, aber nicht erschreckend. Kurzweilig, aber nicht simpel. Zum Mitsingen und Mitmachen, aber auch zum Stillwerden und Zuhren. 45 abwechslungsreiche Minuten, in denen Musik, die Musiker und ihre Instrumente ganz nah erlebt werden knnen.Gemeinsam mit den Kindern erkunden die Mitglieder der Berliner Philharmoniker und Stipendiaten der Karajan-Akademie verschiedene Musikstile und Instrumente, teils ergnzt durch Schauspieler oder Puppenspiel. Der eigens fr die Kinderkonzerte mit Teppich und Kissen eingerichtete Hermann-Wolff-Saal ldt ein, es sich gemtlich zu machen oder aber auch zu tanzen. So kann jedes Kind seine eigene Form des Zuhrens und Musikgenieens finden.


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Kinderkonzerte 3-2-1-LOS! eignen sich fr Kinder von 2 bis 5 Jahren, die berschaubare Rume zum Wohlfhlen und ganz besondere Musik brauchen. Fesselnd, aber nicht zu kompliziert. Fantasievoll, aber nicht erschreckend. Kurzweilig, aber nicht simpel. Zum Mitsingen und Mitmachen, aber auch zum Stillwerden und Zuhren. 45 abwechslungsreiche Minuten, in denen Musik, die Musiker und ihre Instrumente ganz nah erlebt werden knnen.Gemeinsam mit den Kindern erkunden die Mitglieder der Berliner Philharmoniker und Stipendiaten der Karajan-Akademie verschiedene Musikstile und Instrumente, teils ergnzt durch Schauspieler oder Puppenspiel. Der eigens fr die Kinderkonzerte mit Teppich und Kissen eingerichtete Hermann-Wolff-Saal ldt ein, es sich gemtlich zu machen oder aber auch zu tanzen. So kann jedes Kind seine eigene Form des Zuhrens und Musikgenieens finden.


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Whrend seiner mehrjhrigen Amtsttigkeit als Kapellmeister am Hof von Sorau in der Niederlausitz reiste Georg Philipp Telemann im Gefolge seines Dienstherrn, des Reichgrafen Erdmann II. von Promnitz, ein Mal auch nach Krakau und lernte dort nach eigener Aussage die polnische [] Musik in ihrer wahren barbarischen Schnheit kennen. Der in Magdeburg geborene Pastorensohn Telemann traute seinen Ohren kaum, was polnische Bockpfeiffer oder Geiger fr wunderbare Einflle haben, wenn sie, so oft die Tanzenden ruhen, fantasieren. Eine Woche lang solchen Musikern aufmerksam zuzuhren so Telemanns Resmee msste einen Komponisten mit musikalischen Einfllen fr ein ganzes Leben versorgen. Und so blieb der Krakauer Aufenthalt fr Telemann ber Jahre hinweg eine Quelle der Inspiration, wenngleich er auch die in Polen aufgeschnappten Melodien und Rhythmen im damals tonangebenden Stil der italienischen Musik verarbeitete. Diesem sogenannten vermischten Stil, der zu Telemanns Lebzeiten in ganz Europa fr Aufsehen sorgte, hat das von dem 1968 in Mailand geborenen Gambisten Vittorio Ghielmi gegrndete Ensemble Il Suonar Parlante ein spannendes Konzertprogramm gewidmet, das den Einflssen westslawischer Musik auf Komponisten anderer Lnder besonders Rechnung trgt. Zusammen mit der Blockfltistin Dorothee Oberlinger, den Geigern Alessandro Tampieri und Stano Palch sowie dem Zymbalisten Marcel Comendant bringen Ghielmi und sein Ensemble Musik von Telemann und einiger seiner Zeitgenossen zu Gehr, darunter auch anonyme Meister des frhen 18. Jahrhunderts, deren Werke in einer 1730 erschienenen Anthologie erschienen sind. Doch das Konzert von Il Suonar Parlante berschreitet nicht nur historische Landesgrenzen, sondern setzt sich Telemanns Vorbild aufgreifend auch ber Stilgrenzen hinweg, insbesondere jene zwischen der sogenannten E- und U-Musik: Denn neben den vielfltigen volksmusikalischen Traditionen, die Telemann vor ber 300 Jahren in ihren Bann zogen, reflektiert das Programm von Il Suonar Parlante auch noch heute lebendige, vom Jazz bis zum Gipsy-Swing reichende Formen populrer Musikausbung.


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Wolfgang Amadeus Mozarts c-Moll-Messe KV 427 liegt nur in unvollstndiger Form vor: Neben dem Autograf sind von Mozart redigierte Orchesterstimmen zu der vermutlich um Stze aus anderen Messvertonungen angereicherten Salzburger Urauffhrung des Werks im Jahr 1783 berliefert. Zwei Jahre spter hat der Komponist das Werkfragment dann zur Grundlage der Kantate Davide penitente auf ein italienisches, biblische Psalmen paraphrasierendes Libretto gemacht. Diese Wiederverwertung deutet bereits auf ein Charakteristikum von Mozarts satztechnisch breit aufgefcherter Musik hin: Sie vereint strenge, an Kompositionen von Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Hndel orientierte Satztechniken mit beraus sinnlichen, nicht selten in die Ausdruckssphren der Oper vorstoenden Momenten. Dass Mozart eine der sngerisch beraus dankbaren Sopran-Partien der c-Moll-Messe zudem fr seine kurz zuvor angetraute Ehefrau Constanze geschrieben hat, wird aus einem Brief der Schwester des Komponisten deutlich: Im Oktober des Jahres 1783 berichtet die im Familienkreis Nannerl genannte Maria Anna Mozart von Proben zu einer Messvertonung bey welcher meine Schwgerin die Solo singt. Dass es sich dabei um die c-Moll-Messe gehandelt haben muss, beweist der Stimmsatz eines Salzburger Kopisten, in dem Mozart eigenhndig Korrekturen anbrachte. Laut Alfred Einstein ist eine der schnsten Passagen, die Mozart auf die Stimme seiner Frau zuschnitt der im Stil eines Sicilianos angelegte Abschnitt Et incarnatus est lange Zeit ein Stein des Anstoes fr Puristen der Kirchenmusik gewesen. Einwnden gegen die stilistischen Grenzberschreitungen der c-Moll-Messe nahm der bedeutende Mozartforscher indes durch einen Verweis auf die bildenden Knste den Wind aus den Segeln: Wer dergleichen ablehnt, mge ruhig auch eine Rundtafel des Botticelli mit der Geburt Christi und florentinischen Engeln aus der Kirche verbannen: sie ist genauso profan. Vor diesem interpretatorischen Hintergrund ist es doppelt spannend, wenn in den von Daniel Harding dirigierten Konzerten der Berliner Philharmoniker vor der Auffhrung der c-Moll-Messe die G-Dur Symphonie KV 318 und zwei Konzertarien Mozarts auf dem Programm stehen. Musikalische Partner der Berliner Philharmoniker sind der schwedische Rundfunkchor sowie ein mit Lucy Crowe, Genia Khmeier, Andrew Staples und Georg Zeppenfeld exquisit besetztes Solistenquartett.


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Wolfgang Amadeus Mozarts c-Moll-Messe KV 427 liegt nur in unvollstndiger Form vor: Neben dem Autograf sind von Mozart redigierte Orchesterstimmen zu der vermutlich um Stze aus anderen Messvertonungen angereicherten Salzburger Urauffhrung des Werks im Jahr 1783 berliefert. Zwei Jahre spter hat der Komponist das Werkfragment dann zur Grundlage der Kantate Davide penitente auf ein italienisches, biblische Psalmen paraphrasierendes Libretto gemacht. Diese Wiederverwertung deutet bereits auf ein Charakteristikum von Mozarts satztechnisch breit aufgefcherter Musik hin: Sie vereint strenge, an Kompositionen von Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Hndel orientierte Satztechniken mit beraus sinnlichen, nicht selten in die Ausdruckssphren der Oper vorstoenden Momenten. Dass Mozart eine der sngerisch beraus dankbaren Sopran-Partien der c-Moll-Messe zudem fr seine kurz zuvor angetraute Ehefrau Constanze geschrieben hat, wird aus einem Brief der Schwester des Komponisten deutlich: Im Oktober des Jahres 1783 berichtet die im Familienkreis Nannerl genannte Maria Anna Mozart von Proben zu einer Messvertonung bey welcher meine Schwgerin die Solo singt. Dass es sich dabei um die c-Moll-Messe gehandelt haben muss, beweist der Stimmsatz eines Salzburger Kopisten, in dem Mozart eigenhndig Korrekturen anbrachte. Laut Alfred Einstein ist eine der schnsten Passagen, die Mozart auf die Stimme seiner Frau zuschnitt der im Stil eines Sicilianos angelegte Abschnitt Et incarnatus est lange Zeit ein Stein des Anstoes fr Puristen der Kirchenmusik gewesen. Einwnden gegen die stilistischen Grenzberschreitungen der c-Moll-Messe nahm der bedeutende Mozartforscher indes durch einen Verweis auf die bildenden Knste den Wind aus den Segeln: Wer dergleichen ablehnt, mge ruhig auch eine Rundtafel des Botticelli mit der Geburt Christi und florentinischen Engeln aus der Kirche verbannen: sie ist genauso profan. Vor diesem interpretatorischen Hintergrund ist es doppelt spannend, wenn in den von Daniel Harding dirigierten Konzerten der Berliner Philharmoniker vor der Auffhrung der c-Moll-Messe die G-Dur Symphonie KV 318 und zwei Konzertarien Mozarts auf dem Programm stehen. Musikalische Partner der Berliner Philharmoniker sind der schwedische Rundfunkchor sowie ein mit Lucy Crowe, Genia Khmeier, Andrew Staples und Georg Zeppenfeld exquisit besetztes Solistenquartett.


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Wolfgang Amadeus Mozarts c-Moll-Messe KV 427 liegt nur in unvollstndiger Form vor: Neben dem Autograf sind von Mozart redigierte Orchesterstimmen zu der vermutlich um Stze aus anderen Messvertonungen angereicherten Salzburger Urauffhrung des Werks im Jahr 1783 berliefert. Zwei Jahre spter hat der Komponist das Werkfragment dann zur Grundlage der Kantate Davide penitente auf ein italienisches, biblische Psalmen paraphrasierendes Libretto gemacht. Diese Wiederverwertung deutet bereits auf ein Charakteristikum von Mozarts satztechnisch breit aufgefcherter Musik hin: Sie vereint strenge, an Kompositionen von Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Hndel orientierte Satztechniken mit beraus sinnlichen, nicht selten in die Ausdruckssphren der Oper vorstoenden Momenten. Dass Mozart eine der sngerisch beraus dankbaren Sopran-Partien der c-Moll-Messe zudem fr seine kurz zuvor angetraute Ehefrau Constanze geschrieben hat, wird aus einem Brief der Schwester des Komponisten deutlich: Im Oktober des Jahres 1783 berichtet die im Familienkreis Nannerl genannte Maria Anna Mozart von Proben zu einer Messvertonung bey welcher meine Schwgerin die Solo singt. Dass es sich dabei um die c-Moll-Messe gehandelt haben muss, beweist der Stimmsatz eines Salzburger Kopisten, in dem Mozart eigenhndig Korrekturen anbrachte. Laut Alfred Einstein ist eine der schnsten Passagen, die Mozart auf die Stimme seiner Frau zuschnitt der im Stil eines Sicilianos angelegte Abschnitt Et incarnatus est lange Zeit ein Stein des Anstoes fr Puristen der Kirchenmusik gewesen. Einwnden gegen die stilistischen Grenzberschreitungen der c-Moll-Messe nahm der bedeutende Mozartforscher indes durch einen Verweis auf die bildenden Knste den Wind aus den Segeln: Wer dergleichen ablehnt, mge ruhig auch eine Rundtafel des Botticelli mit der Geburt Christi und florentinischen Engeln aus der Kirche verbannen: sie ist genauso profan. Vor diesem interpretatorischen Hintergrund ist es doppelt spannend, wenn in den von Daniel Harding dirigierten Konzerten der Berliner Philharmoniker vor der Auffhrung der c-Moll-Messe die G-Dur Symphonie KV 318 und zwei Konzertarien Mozarts auf dem Programm stehen. Musikalische Partner der Berliner Philharmoniker sind der schwedische Rundfunkchor sowie ein mit Lucy Crowe, Genia Khmeier, Andrew Staples und Georg Zeppenfeld exquisit besetztes Solistenquartett.


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In der Musikwelt gibt es immer wieder bedeutende Doppelbegabungen. Darunter befinden sich etwa Knstler, die zwei Instrumente gleichermaen beherrschen oder auch Musiker, die als Komponisten und Instrumentalisten ressieren knnen. Nimmt man dies zum Mastab, dann ist Kit Armstrong eine Dreifachbegabung. Der 25jhrige Ausnahmeknstler gehrt zu den gefragtesten Pianisten unserer Zeit, ist ein mit zahlreichen Preisen bedachter Komponist und hat neuerdings die Knigin der Instrumente fr sich entdeckt. Als Kit Armstrong im August 2016 in Trier sein erstes Orgelkonzert gab, jubelte das Feuilleton: Welch ein Hhepunkt! Welch ein gewaltiger, atemberaubender Abschluss! Als Kit Armstrong in der Fantasie und Fuge ber Ad nos von Franz Liszt in die letzten, wuchtigen Akkordpassagen einbog und den hell tnenden C-Dur-Abschluss erreichte, da wollten die mehr als 600 Besucher den Nachhall in der Trierer Konstantin-Basilika nicht mehr abwarten. Fr sein Berliner Orgeldebt hat Kit Armstrong ein Programm entworfen, das die symphonischen Klangmglichkeiten der Philharmonie-Orgel bercksichtigt. Die Matinee beginnt mit Edward Elgars groer Orgelsonate ein mitreiendes Werk mit vielen hymnischen Aufschwngen und noch mehr ohrwurmverdchtigen Melodien. Wolfgang Amadeus Mozarts Fantasie und Fuge C-Dur ist ursprnglich fr Klavier komponiert und wurde von Kit Armstrong fr die Orgel transkribiert. Als letzter Programmpunkt folgt jenes Werk, mit dem Kit Armstrong bereits seine Zuhrer in Trier faszinierte: Franz Liszts Fantasie und Fuge ber den Choral Ad nos, ad salutarem undam. Bei der 1850 entstandenen Komposition handelt es sich gewissermaen um eine Miniaturoper ohne Worte. Nach einer Ouvertre der Vorhang hebt sich beginnt eine fast halbstndige Erzhlung bestehend aus Duetten und Terzetten, Rezitativen, Arien und Chren sowie einem fulminanten Ende, das zum besten gehrt, was jemals fr die Orgel komponiert wurde.


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Seit seinem Debt bei den Berliner Philharmonikern im Februar 2006 hat Alan Gilbert bei seinen Gastauftritten ein breites Repertoirespektrum vorgestellt, angefangen von Johann Sebastian Bach und Wolfgang Amadeus Mozart ber Felix Mendelssohn Bartholdy, Robert Schumann, Johannes Brahms, Antonn Dvo?k, Peter Tschaikowsky, Leo Jan?ek und Bla Bartk bis hin zu Magnus Lindberg und John Adams. Was auf den ersten Blick wie ein Gemischtwarenladen wirkt, hat System: Auf diese Weise konnte ich ganz verschiedene Aspekte des Orchesters ausprobieren, verrt der Dirigent.In dieser Saison prsentiert sich Gilbert, der von 2009 bis Sommer 2017 das Amt des Musikdirektors des New York Philharmonic bekleidete, dem Berliner Publikum wieder von einer neuen musikalischen Seite mit Thomas Ads Three Studies from Couperin und Claude Debussys Images pour orchestre. Beide Stcke verbindet, dass sie von bereits vorhandener Musik inspiriert wurden. Ads hat drei Cembalostcke des franzsischen Barockmeisters Franois Couperin auf neue, ungewhnliche Weise instrumentiert. Debussy hingegen kreierte in seinem Triptychon Images ausgehend von folkloristischen Tanz- und Volksmelodien drei musikalische Landschafts- und Stimmungsbilder von England, Frankreich und Spanien. Der Reiz der Komposition liegt darin, dass Debussy mit seiner eigenen, schillernden Tonsprache eine absolut authentisch wirkende, aber gleichzeitig atmosphrisch berhhte Klangvision der drei Nationen schuf. Nicht vorgegebene Musik, sondern das betrende Spiel eines Instrumentalvirtuosen hat Wolfgang Amadeus Mozart zu einem seiner schnsten Konzerte angeregt: das Klarinettenkonzert A-Dur, das durch seine formale Klarheit, seine innigen, gesanglichen Themen und seine spielerische Brillanz besticht. Mozart schrieb das Konzert fr seinen Freund Anton Stadler. Dieser beherrschte das damals noch relativ neuartige Instrument wie kein anderer: Was du mit deinem Instrument beginnst, das hrt ich noch nie. Htts nicht gedacht, da ein Klarinet menschliche Stimme so tuschend nachahmen knnte, als du sie nachahmst. Hat doch dein Instrument einen Ton so weich, so lieblich, da ihm niemand widerstehn kann, der ein Herz hat, schwrmte ein Kritiker. Gleiches lsst sich auch von dem Solisten dieses Programms sagen. Wenzel Fuchs, seit 1993 Soloklarinettist der Berliner Philharmoniker, wurde in Wien ausgebildet und verfgt ber jene Weichheit und Flexibilitt des Tons, die sein Spiel den Ausdrucksmglichkeiten der menschlichen Stimme vergleichbar erscheinen lsst.


Kategorie: Klassik

Seit seinem Debt bei den Berliner Philharmonikern im Februar 2006 hat Alan Gilbert bei seinen Gastauftritten ein breites Repertoirespektrum vorgestellt, angefangen von Johann Sebastian Bach und Wolfgang Amadeus Mozart ber Felix Mendelssohn Bartholdy, Robert Schumann, Johannes Brahms, Antonn Dvo?k, Peter Tschaikowsky, Leo Jan?ek und Bla Bartk bis hin zu Magnus Lindberg und John Adams. Was auf den ersten Blick wie ein Gemischtwarenladen wirkt, hat System: Auf diese Weise konnte ich ganz verschiedene Aspekte des Orchesters ausprobieren, verrt der Dirigent.In dieser Saison prsentiert sich Gilbert, der von 2009 bis Sommer 2017 das Amt des Musikdirektors des New York Philharmonic bekleidete, dem Berliner Publikum wieder von einer neuen musikalischen Seite mit Thomas Ads Three Studies from Couperin und Claude Debussys Images pour orchestre. Beide Stcke verbindet, dass sie von bereits vorhandener Musik inspiriert wurden. Ads hat drei Cembalostcke des franzsischen Barockmeisters Franois Couperin auf neue, ungewhnliche Weise instrumentiert. Debussy hingegen kreierte in seinem Triptychon Images ausgehend von folkloristischen Tanz- und Volksmelodien drei musikalische Landschafts- und Stimmungsbilder von England, Frankreich und Spanien. Der Reiz der Komposition liegt darin, dass Debussy mit seiner eigenen, schillernden Tonsprache eine absolut authentisch wirkende, aber gleichzeitig atmosphrisch berhhte Klangvision der drei Nationen schuf. Nicht vorgegebene Musik, sondern das betrende Spiel eines Instrumentalvirtuosen hat Wolfgang Amadeus Mozart zu einem seiner schnsten Konzerte angeregt: das Klarinettenkonzert A-Dur, das durch seine formale Klarheit, seine innigen, gesanglichen Themen und seine spielerische Brillanz besticht. Mozart schrieb das Konzert fr seinen Freund Anton Stadler. Dieser beherrschte das damals noch relativ neuartige Instrument wie kein anderer: Was du mit deinem Instrument beginnst, das hrt ich noch nie. Htts nicht gedacht, da ein Klarinet menschliche Stimme so tuschend nachahmen knnte, als du sie nachahmst. Hat doch dein Instrument einen Ton so weich, so lieblich, da ihm niemand widerstehn kann, der ein Herz hat, schwrmte ein Kritiker. Gleiches lsst sich auch von dem Solisten dieses Programms sagen. Wenzel Fuchs, seit 1993 Soloklarinettist der Berliner Philharmoniker, wurde in Wien ausgebildet und verfgt ber jene Weichheit und Flexibilitt des Tons, die sein Spiel den Ausdrucksmglichkeiten der menschlichen Stimme vergleichbar erscheinen lsst.


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Seit seinem Debt bei den Berliner Philharmonikern im Februar 2006 hat Alan Gilbert bei seinen Gastauftritten ein breites Repertoirespektrum vorgestellt, angefangen von Johann Sebastian Bach und Wolfgang Amadeus Mozart ber Felix Mendelssohn Bartholdy, Robert Schumann, Johannes Brahms, Antonn Dvo?k, Peter Tschaikowsky, Leo Jan?ek und Bla Bartk bis hin zu Magnus Lindberg und John Adams. Was auf den ersten Blick wie ein Gemischtwarenladen wirkt, hat System: Auf diese Weise konnte ich ganz verschiedene Aspekte des Orchesters ausprobieren, verrt der Dirigent.In dieser Saison prsentiert sich Gilbert, der von 2009 bis Sommer 2017 das Amt des Musikdirektors des New York Philharmonic bekleidete, dem Berliner Publikum wieder von einer neuen musikalischen Seite mit Thomas Ads Three Studies from Couperin und Claude Debussys Images pour orchestre. Beide Stcke verbindet, dass sie von bereits vorhandener Musik inspiriert wurden. Ads hat drei Cembalostcke des franzsischen Barockmeisters Franois Couperin auf neue, ungewhnliche Weise instrumentiert. Debussy hingegen kreierte in seinem Triptychon Images ausgehend von folkloristischen Tanz- und Volksmelodien drei musikalische Landschafts- und Stimmungsbilder von England, Frankreich und Spanien. Der Reiz der Komposition liegt darin, dass Debussy mit seiner eigenen, schillernden Tonsprache eine absolut authentisch wirkende, aber gleichzeitig atmosphrisch berhhte Klangvision der drei Nationen schuf. Nicht vorgegebene Musik, sondern das betrende Spiel eines Instrumentalvirtuosen hat Wolfgang Amadeus Mozart zu einem seiner schnsten Konzerte angeregt: das Klarinettenkonzert A-Dur, das durch seine formale Klarheit, seine innigen, gesanglichen Themen und seine spielerische Brillanz besticht. Mozart schrieb das Konzert fr seinen Freund Anton Stadler. Dieser beherrschte das damals noch relativ neuartige Instrument wie kein anderer: Was du mit deinem Instrument beginnst, das hrt ich noch nie. Htts nicht gedacht, da ein Klarinet menschliche Stimme so tuschend nachahmen knnte, als du sie nachahmst. Hat doch dein Instrument einen Ton so weich, so lieblich, da ihm niemand widerstehn kann, der ein Herz hat, schwrmte ein Kritiker. Gleiches lsst sich auch von dem Solisten dieses Programms sagen. Wenzel Fuchs, seit 1993 Soloklarinettist der Berliner Philharmoniker, wurde in Wien ausgebildet und verfgt ber jene Weichheit und Flexibilitt des Tons, die sein Spiel den Ausdrucksmglichkeiten der menschlichen Stimme vergleichbar erscheinen lsst.


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Änderungen vorbehalten! - Angaben ohne Gewähr! - Stand:01.07.18
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Konzert mit Stefan Bevier(/) Konzert mit Stefan Johannes Walter, Katarzyna Dondalska, Max Dodsky, Michelle Perry(/) Gastveranstaltung(/) Konzert mit Martina Bacova, Radek Babork(/) Lunchkonzert(/) Konzert mit Menahem Pressler(/) Konzert mit Simon Rssler(Tim Deussen/Tim Deussen) Lang Lang sagt Klavierabend ab(Robert Ascroft/Sony Classical/Robert Ascroft/Sony Classical) Kammermusik mit Yuja Wang, Andreas Ottensamer und Daishin Kashimoto(Kirk Edwards/Kirk Edwards) Konzert mit Berliner Konzert Chor, Jan Olberg, Doerthe Maria Sandmann, Dirk Kleinke, Christian Henneberg(/) Debt im Deutschlandfunk Kultur(/) Kirill Petrenko und Yuja Wang(Monika Rittershaus/Monika Rittershaus) Konzert mit Alexander Povolotsky(promo/promo) Hrstudio 3 ? Second Life Musiker und Manager(Jan von Holleben/Jan von Holleben) Konzert mit Andreas Wittmann, Thomas Wittmann, Ben Goldscheider(/) Familienkonzert ? Peter und der Wolf(/) Konzert mit Yukari Ishimoto(/) Konzert mit Michael Sanderling, Martin Grubinger(/) Kitakonzert 3-2-1-LOS!(Jan von Holleben/Jan von Holleben) Konzert mit Alexander Sitkovetsky, Amihai Grosz, Jens Peter Maintz, Robert Levin, Ya-Fei Chuang(/) Konzert mit Daniel Barenboim, Lisa Batiashvili(/) Barbarische Schnheit mit Dorothee Oberlinger und Il Suonar Parlante(promo/promo) Konzert mit Roberto Gonzlez-Monjas, Nils Mnkemeyer, Jacques Zoon, Christoph Hartmann, Radek Babork, Raphael Alpermann(/) Ein Mozart-Abend mit Daniel Harding(Julian Hargreaves/Julian Hargreaves) Konzert mit Youn Sun Nah, Frank Woeste, Brad Christopher Jones, Tomek Miernowski, Dan Rieser(/) Konzert mit RIAS Kammerchor(/) Kit Armstrong Das Berliner Orgeldebt(Hermann Willers/Hermann Willers) Konzert mit Thomas Ads, Kirill Gerstein, Christianne Stotijn, Simon Keenlyside(/) Konzert mit Robin Ticciati, Pierre-Laurent Aimard(/) Konzert mit Jan Caeyers, Franois-Frdric Guy(/) Konzert mit Esa-Pekka Salonen, Julia Fischer(/) Carte blanche(Tim Deussen/Tim Deussen) Alan Gilbert und Wenzel Fuchs mit Mozarts Klarinettenkonzert(Chris Lee/Chris Lee) Konzert mit Stanley Dodds, Christophe Hork, Bruno Delepelaire, Yannick van de Velde(/) Konzert mit Igor Ginzburg(/) Konzert mit Ernest Hoetzl, Sooyeon Kim, Lyubov Stuchevskaya, Bonjiu Koo, Karel Untermller(/) Konzert mit Studio Chor Berlin, Alexander Lebek, Christina Roterberg, Lucia Ducho?ov, Patrik Hornak, Snke Tams Freier(/) Konzert mit Gregory Porter(/)

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