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Berliner Philharmonie

Herbert-von-Karajan-Str. 1 - 10785 Berlin

Tel. 030 - 30 254 88-0 / www.berliner-philharmoniker.de

Januar / Februar / März / April / Mai / Juni / Juli / August / September / Oktober / November / Dezember

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Spielplan für April 2018


Kategorie: Klassik


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Wolfgang Amadeus Mozart war 18 Jahre alt, als er im Januar des Jahres 1775 in München mit La finta giardiniera seinen bereits neunten Beitrag zur Gattung der Oper vorstellte. Die Erfahrungen, die Mozart trotz seines jungen Alters zu diesem Zeitpunkt als Musikdramatiker bereits hatte sammeln können, sind diesem frühen Geniestreich unüberhörbar eingeschrieben. Von Mozart gleich dem zwölf Jahre später entstandenen Don Giovanni als »dramma giocoso« bezeichnet, vereint La finta giardiniera Elemente unterschiedlichster musikdramatischer Stile des 18. Jahrhunderts: So weiß Mozart den eloquenten Ton der bürgerlichen Opera buffa ebenso in den Dienst der Handlung zu stellen wie die pathetischen Gefühlsveräußerungen, die für die höfische Opera seria jener Tage typisch waren. Freilich: Das vermutlich von Giuseppe Petrosellini verfasste Libretto zu La finta giardiniera gab Mozart allen Anlass zu solchen stilistischen Grenzüberschreitungen – erzählt es doch von den Abenteuern einer adligen Dame, die »undercover« eine Existenz als Gärtnerin angenommen hat, um das Herz eines Mannes, der sie einst aus unbegründeter Eifersucht verstoßen hatte, zurückzuerobern. Ein Stoff, der mit der vorgeblichen Verwischung aller Standesunterschiede ganz nach dem Geschmack des ausgehenden 18. Jahrhunderts war. Doch es bedurfte schon eines Mozarts, um dieser Verkleidungskomödie auch einen Platz in den Ohren und Herzen der Nachwelt zu sichern. Dass La finta giardiniera heute indes nicht einen der Spitzenplätze im Opernrepertoire belegt, hat nur einen Grund: Mozarts Don Giovanni, in dem der Komponist seinen in La finta giardiniera eingeschlagenen musikalischen Weg bis zum unwiderruflichen Ende konsequent weiter beschritt. Unter der Leitung von Simon Rössler – seit 2008 philharmonischer Schlagzeuger – nehmen sich Gesangssolisten baden-württembergischer Musikhochschulen sowie Stipendiaten der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker in dieser konzertanten Aufführung der kleinen, musikalisch aber mindestens ebenso verführerischen Schwester des legendären spanischen Granden an.


Kategorie: Klassik


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In dieser Saison ist die chinesische Starpianistin Yuja Wang gleich drei Mal in den Konzerten der Stiftung Berliner Philharmoniker zu erleben: als Interpretin von Sergej Prokofjews Drittem Klavierkonzert unter der Leitung von Kirill Petrenko, als Solistin eines Klavierrecitals und als Kammermusikpartnerin von Daishin Kashimoto und Andreas Ottensamer. Der 1. Konzertmeister und der Soloklarinettist der Berliner Philharmoniker bilden zusammen mit Yuja Wang ein »Trio infernal« der besonderen Art: Zu Dritt spielen sie die Konzertsuite, die Igor Strawinsky aus fünf Sätzen seiner Kammeroper Die Geschichte vom Soldaten für Violine, Klarinette und Klavier zusammengestellt hat. Die Oper basiert auf einem russischen Märchen, in dem ein Soldat dem Teufel für die Aussicht auf unermesslichen Reichtum seine Geige und damit auch seine Seele verkauft. Die Härte und Unerbittlichkeit dieses teuflischen Handels charakterisiert Strawinsky durch eine karge, asketische Musiksprache, durch Jazzanklänge und die Verfremdung von Marschmusik und damaligen Modetänze wie Tango, Walzer und Ragtime. Ebenfalls auf Tanzmelodien, nämlich auf ungarischen und rumänischen Volkstänzen, basiert Béla Bartóks Trio Kontraste. Der Komponist schrieb dieses Werk 1938 für den Geiger Joseph Szigeti und den Klarinettisten Benny Goodman. Es ist hochvirtuos und rhythmisch vertrackt. Bartók, der 1940 bei der New Yorker Uraufführung des vollständigen Stücks selbst am Klavier saß, studierte Goodmans Schallplattenaufnahmen, um dessen Spielweise kennenzulernen und sich dadurch für den Klarinettenpart inspirieren zu lassen. Mit zwei Programmpunkten ist Yuja Wang auch solistisch zu erleben: So eröffnet sie den Abend mit einigen Intermezzi, die mit zu den letzten Klavierwerken von Johannes Brahms gehören. Die Stücke sind gekennzeichnet durch Innerlichkeit, Melancholie und Resignation und bringen das Gefühl von Einsamkeit zum Ausdruck, unter dem Brahms im Alter litt. Eine ganz andere Haltung hingegen transportieren die Études pour piano von György Ligeti. Der ungarische Komponist, der sein eigenes Klavierspiel »ungenügend« fand, wollte mit seinen Etüden eigentlich nur eine längst überholte Gattung wiederbeleben – und schuf die wohl schwierigsten Stücke der gesamten Klavierliteratur, die sich durch große Virtuosität und Expressivität auszeichnen.


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Verführung, Tod und die Sehnsucht nach Unsterblichkeit ? das sind die Themen des Poème dansé La Péri von Paul Dukas. Der französische Komponist, bekannt als Schöpfer der Tondichtung Der Zauberlehrling, schrieb das auf einer alten persischen Sage basierende Werk im Auftrag von Sergej Diaghilew, dem Impressario der Ballets russes. Nachdem Diaghilew die geplante Uraufführung absagte, erklang das Stück erstmals 1912 am Pariser Théâtre du Châtelet und bescherte Veranstalter und Komponist einen triumphalen Erfolg. Die Musik besticht durch ihr exotisches Kolorit und ein raffiniertes Spiel orchestraler Klangfarben.Weiterhin vertreten: die Vierte Symphonie des österreichischen Komponisten Franz Schmidt, der als Cellist im Wiener Hofopernorchester die Ära Mahler miterlebte und sich später erinnerte: »[Mahlers] Direktion brach wie eine Naturkatastrophe über die Oper herein: Ein Erdbeben von enormer Kraft und Dauer erschütterte das Gebäude in seinen Grundfesten. Alles, was alt, veraltet oder in schlechtem Zustand war, geriet unter die Räder und war für immer verloren. Danach begann in Wien eine der schillerndsten musikalischen Perioden, die die Stadt je erlebt hatte.« Schmidt komponierte seine symmetrisch konzipierte Vierte viele Jahre später – nach dem Tod seiner einzigen Tochter: Klänge, die von Abschied und schmerzlicher Liebe erfüllt sind. Am Anfang steht ein resignatives Motto der Solotrompete, das Schmidt als die »letzte Musik« bezeichnete, »die man ins Jenseits hinübernimmt, nachdem man unter ihren Auspizien geboren [wurde] und gelebt hat«. Nach einem breiten passionato-Thema, mit dem in den Worten des Komponisten »das ganze Leben noch einmal vorüberzieht«, folgt als Trauermarsch für die verstorbene Tochter ein bewegendes Adagio. Das Scherzo endet erklärtermaßen in der »Katastrophe«, während in der abschließenden Reprise des Kopfsatzes, so Schmidt, »alles gereifter und verklärter« erscheint.Zwischen den beiden genannten Werken hat Kirill Petrenko Sergej Prokofjews klassizistisches Drittes Klavierkonzert aufs Programm gesetzt, das (ähnlich der Pulcinella-Musik von Igor Strawinsky) nach einer modernisierten Stilkopie alter Meister klingt. Den Solopart übernimmt Yuja Wang, die ihre Finger bisweilen in atemberaubender Schnelligkeit über die Klaviertasten tanzen lässt. Kein Wunder, dass manche meinen, sie »müsse mehr als zwei Hände haben« (Die Zeit).


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Verführung, Tod und die Sehnsucht nach Unsterblichkeit ? das sind die Themen des Poème dansé La Péri von Paul Dukas. Der französische Komponist, bekannt als Schöpfer der Tondichtung Der Zauberlehrling, schrieb das auf einer alten persischen Sage basierende Werk im Auftrag von Sergej Diaghilew, dem Impressario der Ballets russes. Nachdem Diaghilew die geplante Uraufführung absagte, erklang das Stück erstmals 1912 am Pariser Théâtre du Châtelet und bescherte Veranstalter und Komponist einen triumphalen Erfolg. Die Musik besticht durch ihr exotisches Kolorit und ein raffiniertes Spiel orchestraler Klangfarben.Weiterhin vertreten: die Vierte Symphonie des österreichischen Komponisten Franz Schmidt, der als Cellist im Wiener Hofopernorchester die Ära Mahler miterlebte und sich später erinnerte: »[Mahlers] Direktion brach wie eine Naturkatastrophe über die Oper herein: Ein Erdbeben von enormer Kraft und Dauer erschütterte das Gebäude in seinen Grundfesten. Alles, was alt, veraltet oder in schlechtem Zustand war, geriet unter die Räder und war für immer verloren. Danach begann in Wien eine der schillerndsten musikalischen Perioden, die die Stadt je erlebt hatte.« Schmidt komponierte seine symmetrisch konzipierte Vierte viele Jahre später – nach dem Tod seiner einzigen Tochter: Klänge, die von Abschied und schmerzlicher Liebe erfüllt sind. Am Anfang steht ein resignatives Motto der Solotrompete, das Schmidt als die »letzte Musik« bezeichnete, »die man ins Jenseits hinübernimmt, nachdem man unter ihren Auspizien geboren [wurde] und gelebt hat«. Nach einem breiten passionato-Thema, mit dem in den Worten des Komponisten »das ganze Leben noch einmal vorüberzieht«, folgt als Trauermarsch für die verstorbene Tochter ein bewegendes Adagio. Das Scherzo endet erklärtermaßen in der »Katastrophe«, während in der abschließenden Reprise des Kopfsatzes, so Schmidt, »alles gereifter und verklärter« erscheint.Zwischen den beiden genannten Werken hat Kirill Petrenko Sergej Prokofjews klassizistisches Drittes Klavierkonzert aufs Programm gesetzt, das (ähnlich der Pulcinella-Musik von Igor Strawinsky) nach einer modernisierten Stilkopie alter Meister klingt. Den Solopart übernimmt Yuja Wang, die ihre Finger bisweilen in atemberaubender Schnelligkeit über die Klaviertasten tanzen lässt. Kein Wunder, dass manche meinen, sie »müsse mehr als zwei Hände haben« (Die Zeit).


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Verführung, Tod und die Sehnsucht nach Unsterblichkeit ? das sind die Themen des Poème dansé La Péri von Paul Dukas. Der französische Komponist, bekannt als Schöpfer der Tondichtung Der Zauberlehrling, schrieb das auf einer alten persischen Sage basierende Werk im Auftrag von Sergej Diaghilew, dem Impressario der Ballets russes. Nachdem Diaghilew die geplante Uraufführung absagte, erklang das Stück erstmals 1912 am Pariser Théâtre du Châtelet und bescherte Veranstalter und Komponist einen triumphalen Erfolg. Die Musik besticht durch ihr exotisches Kolorit und ein raffiniertes Spiel orchestraler Klangfarben.Weiterhin vertreten: die Vierte Symphonie des österreichischen Komponisten Franz Schmidt, der als Cellist im Wiener Hofopernorchester die Ära Mahler miterlebte und sich später erinnerte: »[Mahlers] Direktion brach wie eine Naturkatastrophe über die Oper herein: Ein Erdbeben von enormer Kraft und Dauer erschütterte das Gebäude in seinen Grundfesten. Alles, was alt, veraltet oder in schlechtem Zustand war, geriet unter die Räder und war für immer verloren. Danach begann in Wien eine der schillerndsten musikalischen Perioden, die die Stadt je erlebt hatte.« Schmidt komponierte seine symmetrisch konzipierte Vierte viele Jahre später – nach dem Tod seiner einzigen Tochter: Klänge, die von Abschied und schmerzlicher Liebe erfüllt sind. Am Anfang steht ein resignatives Motto der Solotrompete, das Schmidt als die »letzte Musik« bezeichnete, »die man ins Jenseits hinübernimmt, nachdem man unter ihren Auspizien geboren [wurde] und gelebt hat«. Nach einem breiten passionato-Thema, mit dem in den Worten des Komponisten »das ganze Leben noch einmal vorüberzieht«, folgt als Trauermarsch für die verstorbene Tochter ein bewegendes Adagio. Das Scherzo endet erklärtermaßen in der »Katastrophe«, während in der abschließenden Reprise des Kopfsatzes, so Schmidt, »alles gereifter und verklärter« erscheint.Zwischen den beiden genannten Werken hat Kirill Petrenko Sergej Prokofjews klassizistisches Drittes Klavierkonzert aufs Programm gesetzt, das (ähnlich der Pulcinella-Musik von Igor Strawinsky) nach einer modernisierten Stilkopie alter Meister klingt. Den Solopart übernimmt Yuja Wang, die ihre Finger bisweilen in atemberaubender Schnelligkeit über die Klaviertasten tanzen lässt. Kein Wunder, dass manche meinen, sie »müsse mehr als zwei Hände haben« (Die Zeit).


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Kinderkonzerte 3-2-1-LOS! eignen sich für Kinder von 2 bis 5 Jahren, die überschaubare Räume zum Wohlfühlen und ganz besondere Musik brauchen. Fesselnd, aber nicht zu kompliziert. Fantasievoll, aber nicht erschreckend. Kurzweilig, aber nicht simpel. Zum Mitsingen und Mitmachen, aber auch zum Stillwerden und Zuhören. 45 abwechslungsreiche Minuten, in denen Musik, die Musiker und ihre Instrumente ganz nah erlebt werden können.Gemeinsam mit den Kindern erkunden die Mitglieder der Berliner Philharmoniker und Stipendiaten der Karajan-Akademie verschiedene Musikstile und Instrumente, teils ergänzt durch Schauspieler oder Puppenspiel. Der eigens für die Kinderkonzerte mit Teppich und Kissen eingerichtete Hermann-Wolff-Saal lädt ein, es sich gemütlich zu machen oder aber auch zu tanzen. So kann jedes Kind seine eigene Form des Zuhörens und Musikgenießens finden.


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Kinderkonzerte 3-2-1-LOS! eignen sich für Kinder von 2 bis 5 Jahren, die überschaubare Räume zum Wohlfühlen und ganz besondere Musik brauchen. Fesselnd, aber nicht zu kompliziert. Fantasievoll, aber nicht erschreckend. Kurzweilig, aber nicht simpel. Zum Mitsingen und Mitmachen, aber auch zum Stillwerden und Zuhören. 45 abwechslungsreiche Minuten, in denen Musik, die Musiker und ihre Instrumente ganz nah erlebt werden können.Gemeinsam mit den Kindern erkunden die Mitglieder der Berliner Philharmoniker und Stipendiaten der Karajan-Akademie verschiedene Musikstile und Instrumente, teils ergänzt durch Schauspieler oder Puppenspiel. Der eigens für die Kinderkonzerte mit Teppich und Kissen eingerichtete Hermann-Wolff-Saal lädt ein, es sich gemütlich zu machen oder aber auch zu tanzen. So kann jedes Kind seine eigene Form des Zuhörens und Musikgenießens finden.


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Während seiner mehrjährigen Amtstätigkeit als Kapellmeister am Hof von Sorau in der Niederlausitz reiste Georg Philipp Telemann im Gefolge seines Dienstherrn, des Reichgrafen Erdmann II. von Promnitz, ein Mal auch nach Krakau und lernte dort nach eigener Aussage die »polnische […] Musik in ihrer wahren barbarischen Schönheit kennen«. Der in Magdeburg geborene Pastorensohn Telemann traute seinen Ohren kaum, was polnische »Bockpfeiffer oder Geiger für wunderbare Einfälle haben, wenn sie, so oft die Tanzenden ruhen, fantasieren«. Eine Woche lang solchen Musikern aufmerksam zuzuhören – so Telemanns Resümee – müsste einen Komponisten mit musikalischen Einfällen für ein ganzes Leben versorgen. Und so blieb der Krakauer Aufenthalt für Telemann über Jahre hinweg eine Quelle der Inspiration, wenngleich er auch die in Polen aufgeschnappten Melodien und Rhythmen im damals tonangebenden Stil der italienischen Musik verarbeitete. Diesem sogenannten »vermischten Stil«, der zu Telemanns Lebzeiten in ganz Europa für Aufsehen sorgte, hat das von dem 1968 in Mailand geborenen Gambisten Vittorio Ghielmi gegründete Ensemble Il Suonar Parlante ein spannendes Konzertprogramm gewidmet, das den Einflüssen westslawischer Musik auf Komponisten anderer Länder besonders Rechnung trägt. Zusammen mit der Blockflötistin Dorothee Oberlinger, den Geigern Alessandro Tampieri und Stano Palùch sowie dem Zymbalisten Marcel Comendant bringen Ghielmi und sein Ensemble Musik von Telemann und einiger seiner Zeitgenossen zu Gehör, darunter auch anonyme Meister des frühen 18. Jahrhunderts, deren Werke in einer 1730 erschienenen Anthologie erschienen sind. Doch das Konzert von Il Suonar Parlante überschreitet nicht nur historische Landesgrenzen, sondern setzt sich – Telemanns Vorbild aufgreifend – auch über Stilgrenzen hinweg, insbesondere jene zwischen der sogenannten E- und U-Musik: Denn neben den vielfältigen volksmusikalischen Traditionen, die Telemann vor über 300 Jahren in ihren Bann zogen, reflektiert das Programm von Il Suonar Parlante auch noch heute lebendige, vom Jazz bis zum Gipsy-Swing reichende Formen populärer Musikausübung.


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Wolfgang Amadeus Mozarts c-Moll-Messe KV 427 liegt nur in unvollständiger Form vor: Neben dem Autograf sind von Mozart redigierte Orchesterstimmen zu der – vermutlich um Sätze aus anderen Messvertonungen angereicherten – Salzburger Uraufführung des Werks im Jahr 1783 überliefert. Zwei Jahre später hat der Komponist das Werkfragment dann zur Grundlage der Kantate Davide penitente auf ein italienisches, biblische Psalmen paraphrasierendes Libretto gemacht. Diese Wiederverwertung deutet bereits auf ein Charakteristikum von Mozarts satztechnisch breit aufgefächerter Musik hin: Sie vereint strenge, an Kompositionen von Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel orientierte Satztechniken mit überaus sinnlichen, nicht selten in die Ausdruckssphären der Oper vorstoßenden Momenten. Dass Mozart eine der sängerisch überaus dankbaren Sopran-Partien der c-Moll-Messe zudem für seine kurz zuvor angetraute Ehefrau Constanze geschrieben hat, wird aus einem Brief der Schwester des Komponisten deutlich: Im Oktober des Jahres 1783 berichtet die im Familienkreis »Nannerl« genannte Maria Anna Mozart von Proben zu einer Messvertonung »bey welcher meine Schwägerin die Solo singt«. Dass es sich dabei um die c-Moll-Messe gehandelt haben muss, beweist der Stimmsatz eines Salzburger Kopisten, in dem Mozart eigenhändig Korrekturen anbrachte. Laut Alfred Einstein ist eine der schönsten Passagen, die Mozart auf die Stimme seiner Frau zuschnitt – der im Stil eines Sicilianos angelegte Abschnitt »Et incarnatus est« – lange Zeit ein »Stein des Anstoßes für Puristen der Kirchenmusik« gewesen. Einwänden gegen die stilistischen Grenzüberschreitungen der c-Moll-Messe nahm der bedeutende Mozartforscher indes durch einen Verweis auf die bildenden Künste den Wind aus den Segeln: »Wer dergleichen ablehnt, möge ruhig auch eine Rundtafel des Botticelli mit der Geburt Christi und florentinischen Engeln aus der Kirche verbannen: sie ist genauso profan.« Vor diesem interpretatorischen Hintergrund ist es doppelt spannend, wenn in den von Daniel Harding dirigierten Konzerten der Berliner Philharmoniker vor der Aufführung der c-Moll-Messe die G-Dur Symphonie KV 318 und zwei Konzertarien Mozarts auf dem Programm stehen. Musikalische Partner der Berliner Philharmoniker sind der schwedische Rundfunkchor sowie ein mit Lucy Crowe, Genia Kühmeier, Andrew Staples und Georg Zeppenfeld exquisit besetztes Solistenquartett.


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Wolfgang Amadeus Mozarts c-Moll-Messe KV 427 liegt nur in unvollständiger Form vor: Neben dem Autograf sind von Mozart redigierte Orchesterstimmen zu der – vermutlich um Sätze aus anderen Messvertonungen angereicherten – Salzburger Uraufführung des Werks im Jahr 1783 überliefert. Zwei Jahre später hat der Komponist das Werkfragment dann zur Grundlage der Kantate Davide penitente auf ein italienisches, biblische Psalmen paraphrasierendes Libretto gemacht. Diese Wiederverwertung deutet bereits auf ein Charakteristikum von Mozarts satztechnisch breit aufgefächerter Musik hin: Sie vereint strenge, an Kompositionen von Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel orientierte Satztechniken mit überaus sinnlichen, nicht selten in die Ausdruckssphären der Oper vorstoßenden Momenten. Dass Mozart eine der sängerisch überaus dankbaren Sopran-Partien der c-Moll-Messe zudem für seine kurz zuvor angetraute Ehefrau Constanze geschrieben hat, wird aus einem Brief der Schwester des Komponisten deutlich: Im Oktober des Jahres 1783 berichtet die im Familienkreis »Nannerl« genannte Maria Anna Mozart von Proben zu einer Messvertonung »bey welcher meine Schwägerin die Solo singt«. Dass es sich dabei um die c-Moll-Messe gehandelt haben muss, beweist der Stimmsatz eines Salzburger Kopisten, in dem Mozart eigenhändig Korrekturen anbrachte. Laut Alfred Einstein ist eine der schönsten Passagen, die Mozart auf die Stimme seiner Frau zuschnitt – der im Stil eines Sicilianos angelegte Abschnitt »Et incarnatus est« – lange Zeit ein »Stein des Anstoßes für Puristen der Kirchenmusik« gewesen. Einwänden gegen die stilistischen Grenzüberschreitungen der c-Moll-Messe nahm der bedeutende Mozartforscher indes durch einen Verweis auf die bildenden Künste den Wind aus den Segeln: »Wer dergleichen ablehnt, möge ruhig auch eine Rundtafel des Botticelli mit der Geburt Christi und florentinischen Engeln aus der Kirche verbannen: sie ist genauso profan.« Vor diesem interpretatorischen Hintergrund ist es doppelt spannend, wenn in den von Daniel Harding dirigierten Konzerten der Berliner Philharmoniker vor der Aufführung der c-Moll-Messe die G-Dur Symphonie KV 318 und zwei Konzertarien Mozarts auf dem Programm stehen. Musikalische Partner der Berliner Philharmoniker sind der schwedische Rundfunkchor sowie ein mit Lucy Crowe, Genia Kühmeier, Andrew Staples und Georg Zeppenfeld exquisit besetztes Solistenquartett.


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Wolfgang Amadeus Mozarts c-Moll-Messe KV 427 liegt nur in unvollständiger Form vor: Neben dem Autograf sind von Mozart redigierte Orchesterstimmen zu der – vermutlich um Sätze aus anderen Messvertonungen angereicherten – Salzburger Uraufführung des Werks im Jahr 1783 überliefert. Zwei Jahre später hat der Komponist das Werkfragment dann zur Grundlage der Kantate Davide penitente auf ein italienisches, biblische Psalmen paraphrasierendes Libretto gemacht. Diese Wiederverwertung deutet bereits auf ein Charakteristikum von Mozarts satztechnisch breit aufgefächerter Musik hin: Sie vereint strenge, an Kompositionen von Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel orientierte Satztechniken mit überaus sinnlichen, nicht selten in die Ausdruckssphären der Oper vorstoßenden Momenten. Dass Mozart eine der sängerisch überaus dankbaren Sopran-Partien der c-Moll-Messe zudem für seine kurz zuvor angetraute Ehefrau Constanze geschrieben hat, wird aus einem Brief der Schwester des Komponisten deutlich: Im Oktober des Jahres 1783 berichtet die im Familienkreis »Nannerl« genannte Maria Anna Mozart von Proben zu einer Messvertonung »bey welcher meine Schwägerin die Solo singt«. Dass es sich dabei um die c-Moll-Messe gehandelt haben muss, beweist der Stimmsatz eines Salzburger Kopisten, in dem Mozart eigenhändig Korrekturen anbrachte. Laut Alfred Einstein ist eine der schönsten Passagen, die Mozart auf die Stimme seiner Frau zuschnitt – der im Stil eines Sicilianos angelegte Abschnitt »Et incarnatus est« – lange Zeit ein »Stein des Anstoßes für Puristen der Kirchenmusik« gewesen. Einwänden gegen die stilistischen Grenzüberschreitungen der c-Moll-Messe nahm der bedeutende Mozartforscher indes durch einen Verweis auf die bildenden Künste den Wind aus den Segeln: »Wer dergleichen ablehnt, möge ruhig auch eine Rundtafel des Botticelli mit der Geburt Christi und florentinischen Engeln aus der Kirche verbannen: sie ist genauso profan.« Vor diesem interpretatorischen Hintergrund ist es doppelt spannend, wenn in den von Daniel Harding dirigierten Konzerten der Berliner Philharmoniker vor der Aufführung der c-Moll-Messe die G-Dur Symphonie KV 318 und zwei Konzertarien Mozarts auf dem Programm stehen. Musikalische Partner der Berliner Philharmoniker sind der schwedische Rundfunkchor sowie ein mit Lucy Crowe, Genia Kühmeier, Andrew Staples und Georg Zeppenfeld exquisit besetztes Solistenquartett.


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In der Musikwelt gibt es immer wieder bedeutende Doppelbegabungen. Darunter befinden sich etwa Künstler, die zwei Instrumente gleichermaßen beherrschen oder auch Musiker, die als Komponisten und Instrumentalisten reüssieren können. Nimmt man dies zum Maßstab, dann ist Kit Armstrong eine Dreifachbegabung. Der 25jährige Ausnahmekünstler gehört zu den gefragtesten Pianisten unserer Zeit, ist ein mit zahlreichen Preisen bedachter Komponist und hat neuerdings die »Königin der Instrumente« für sich entdeckt. Als Kit Armstrong im August 2016 in Trier sein erstes Orgelkonzert gab, jubelte das Feuilleton: »Welch ein Höhepunkt! Welch ein gewaltiger, atemberaubender Abschluss! Als Kit Armstrong in der Fantasie und Fuge über ›Ad nos‹ von Franz Liszt in die letzten, wuchtigen Akkordpassagen einbog und den hell tönenden C-Dur-Abschluss erreichte, da wollten die mehr als 600 Besucher den Nachhall in der Trierer Konstantin-Basilika nicht mehr abwarten.« Für sein Berliner Orgeldebüt hat Kit Armstrong ein Programm entworfen, das die symphonischen Klangmöglichkeiten der Philharmonie-Orgel berücksichtigt. Die Matinee beginnt mit Edward Elgars großer Orgelsonate – ein mitreißendes Werk mit vielen hymnischen Aufschwüngen und noch mehr ohrwurmverdächtigen Melodien. Wolfgang Amadeus Mozarts Fantasie und Fuge C-Dur ist ursprünglich für Klavier komponiert und wurde von Kit Armstrong für die Orgel transkribiert. Als letzter Programmpunkt folgt jenes Werk, mit dem Kit Armstrong bereits seine Zuhörer in Trier faszinierte: Franz Liszts Fantasie und Fuge über den Choral »Ad nos, ad salutarem undam«. Bei der 1850 entstandenen Komposition handelt es sich gewissermaßen um eine Miniaturoper »ohne Worte«. Nach einer Ouvertüre – der Vorhang hebt sich – beginnt eine fast halbstündige Erzählung bestehend aus Duetten und Terzetten, Rezitativen, Arien und Chören sowie einem fulminanten Ende, das zum besten gehört, was jemals für die Orgel komponiert wurde.


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Seit seinem Debüt bei den Berliner Philharmonikern im Februar 2006 hat Alan Gilbert bei seinen Gastauftritten ein breites Repertoirespektrum vorgestellt, angefangen von Johann Sebastian Bach und Wolfgang Amadeus Mozart über Felix Mendelssohn Bartholdy, Robert Schumann, Johannes Brahms, Antonín Dvo?ák, Peter Tschaikowsky, Leoš Janá?ek und Béla Bartók bis hin zu Magnus Lindberg und John Adams. Was auf den ersten Blick wie ein »Gemischtwarenladen« wirkt, hat System: »Auf diese Weise konnte ich ganz verschiedene Aspekte des Orchesters ausprobieren«, verrät der Dirigent.In dieser Saison präsentiert sich Gilbert, der von 2009 bis Sommer 2017 das Amt des Musikdirektors des New York Philharmonic bekleidete, dem Berliner Publikum wieder von einer neuen musikalischen Seite – mit Thomas Adès’ Three Studies from Couperin und Claude Debussys Images pour orchestre. Beide Stücke verbindet, dass sie von bereits vorhandener Musik inspiriert wurden. Adès hat drei Cembalostücke des französischen Barockmeisters François Couperin auf neue, ungewöhnliche Weise instrumentiert. Debussy hingegen kreierte in seinem Triptychon Images ausgehend von folkloristischen Tanz- und Volksmelodien drei musikalische Landschafts- und Stimmungsbilder von England, Frankreich und Spanien. Der Reiz der Komposition liegt darin, dass Debussy mit seiner eigenen, schillernden Tonsprache eine absolut authentisch wirkende, aber gleichzeitig atmosphärisch überhöhte Klangvision der drei Nationen schuf. Nicht vorgegebene Musik, sondern das betörende Spiel eines Instrumentalvirtuosen hat Wolfgang Amadeus Mozart zu einem seiner schönsten Konzerte angeregt: das Klarinettenkonzert A-Dur, das durch seine formale Klarheit, seine innigen, gesanglichen Themen und seine spielerische Brillanz besticht. Mozart schrieb das Konzert für seinen Freund Anton Stadler. Dieser beherrschte das damals noch relativ neuartige Instrument wie kein anderer: »Was du mit deinem Instrument beginnst, das hört’ ich noch nie. Hätt’s nicht gedacht, daß ein Klarinet menschliche Stimme so täuschend nachahmen könnte, als du sie nachahmst. Hat doch dein Instrument einen Ton so weich, so lieblich, daß ihm niemand widerstehn kann, der ein Herz hat«, schwärmte ein Kritiker. Gleiches lässt sich auch von dem Solisten dieses Programms sagen. Wenzel Fuchs, seit 1993 Soloklarinettist der Berliner Philharmoniker, wurde in Wien ausgebildet und verfügt über jene Weichheit und Flexibilität des Tons, die sein Spiel den Ausdrucksmöglichkeiten der menschlichen Stimme vergleichbar erscheinen lässt.


Kategorie: Klassik

Seit seinem Debüt bei den Berliner Philharmonikern im Februar 2006 hat Alan Gilbert bei seinen Gastauftritten ein breites Repertoirespektrum vorgestellt, angefangen von Johann Sebastian Bach und Wolfgang Amadeus Mozart über Felix Mendelssohn Bartholdy, Robert Schumann, Johannes Brahms, Antonín Dvo?ák, Peter Tschaikowsky, Leoš Janá?ek und Béla Bartók bis hin zu Magnus Lindberg und John Adams. Was auf den ersten Blick wie ein »Gemischtwarenladen« wirkt, hat System: »Auf diese Weise konnte ich ganz verschiedene Aspekte des Orchesters ausprobieren«, verrät der Dirigent.In dieser Saison präsentiert sich Gilbert, der von 2009 bis Sommer 2017 das Amt des Musikdirektors des New York Philharmonic bekleidete, dem Berliner Publikum wieder von einer neuen musikalischen Seite – mit Thomas Adès’ Three Studies from Couperin und Claude Debussys Images pour orchestre. Beide Stücke verbindet, dass sie von bereits vorhandener Musik inspiriert wurden. Adès hat drei Cembalostücke des französischen Barockmeisters François Couperin auf neue, ungewöhnliche Weise instrumentiert. Debussy hingegen kreierte in seinem Triptychon Images ausgehend von folkloristischen Tanz- und Volksmelodien drei musikalische Landschafts- und Stimmungsbilder von England, Frankreich und Spanien. Der Reiz der Komposition liegt darin, dass Debussy mit seiner eigenen, schillernden Tonsprache eine absolut authentisch wirkende, aber gleichzeitig atmosphärisch überhöhte Klangvision der drei Nationen schuf. Nicht vorgegebene Musik, sondern das betörende Spiel eines Instrumentalvirtuosen hat Wolfgang Amadeus Mozart zu einem seiner schönsten Konzerte angeregt: das Klarinettenkonzert A-Dur, das durch seine formale Klarheit, seine innigen, gesanglichen Themen und seine spielerische Brillanz besticht. Mozart schrieb das Konzert für seinen Freund Anton Stadler. Dieser beherrschte das damals noch relativ neuartige Instrument wie kein anderer: »Was du mit deinem Instrument beginnst, das hört’ ich noch nie. Hätt’s nicht gedacht, daß ein Klarinet menschliche Stimme so täuschend nachahmen könnte, als du sie nachahmst. Hat doch dein Instrument einen Ton so weich, so lieblich, daß ihm niemand widerstehn kann, der ein Herz hat«, schwärmte ein Kritiker. Gleiches lässt sich auch von dem Solisten dieses Programms sagen. Wenzel Fuchs, seit 1993 Soloklarinettist der Berliner Philharmoniker, wurde in Wien ausgebildet und verfügt über jene Weichheit und Flexibilität des Tons, die sein Spiel den Ausdrucksmöglichkeiten der menschlichen Stimme vergleichbar erscheinen lässt.


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Seit seinem Debüt bei den Berliner Philharmonikern im Februar 2006 hat Alan Gilbert bei seinen Gastauftritten ein breites Repertoirespektrum vorgestellt, angefangen von Johann Sebastian Bach und Wolfgang Amadeus Mozart über Felix Mendelssohn Bartholdy, Robert Schumann, Johannes Brahms, Antonín Dvo?ák, Peter Tschaikowsky, Leoš Janá?ek und Béla Bartók bis hin zu Magnus Lindberg und John Adams. Was auf den ersten Blick wie ein »Gemischtwarenladen« wirkt, hat System: »Auf diese Weise konnte ich ganz verschiedene Aspekte des Orchesters ausprobieren«, verrät der Dirigent.In dieser Saison präsentiert sich Gilbert, der von 2009 bis Sommer 2017 das Amt des Musikdirektors des New York Philharmonic bekleidete, dem Berliner Publikum wieder von einer neuen musikalischen Seite – mit Thomas Adès’ Three Studies from Couperin und Claude Debussys Images pour orchestre. Beide Stücke verbindet, dass sie von bereits vorhandener Musik inspiriert wurden. Adès hat drei Cembalostücke des französischen Barockmeisters François Couperin auf neue, ungewöhnliche Weise instrumentiert. Debussy hingegen kreierte in seinem Triptychon Images ausgehend von folkloristischen Tanz- und Volksmelodien drei musikalische Landschafts- und Stimmungsbilder von England, Frankreich und Spanien. Der Reiz der Komposition liegt darin, dass Debussy mit seiner eigenen, schillernden Tonsprache eine absolut authentisch wirkende, aber gleichzeitig atmosphärisch überhöhte Klangvision der drei Nationen schuf. Nicht vorgegebene Musik, sondern das betörende Spiel eines Instrumentalvirtuosen hat Wolfgang Amadeus Mozart zu einem seiner schönsten Konzerte angeregt: das Klarinettenkonzert A-Dur, das durch seine formale Klarheit, seine innigen, gesanglichen Themen und seine spielerische Brillanz besticht. Mozart schrieb das Konzert für seinen Freund Anton Stadler. Dieser beherrschte das damals noch relativ neuartige Instrument wie kein anderer: »Was du mit deinem Instrument beginnst, das hört’ ich noch nie. Hätt’s nicht gedacht, daß ein Klarinet menschliche Stimme so täuschend nachahmen könnte, als du sie nachahmst. Hat doch dein Instrument einen Ton so weich, so lieblich, daß ihm niemand widerstehn kann, der ein Herz hat«, schwärmte ein Kritiker. Gleiches lässt sich auch von dem Solisten dieses Programms sagen. Wenzel Fuchs, seit 1993 Soloklarinettist der Berliner Philharmoniker, wurde in Wien ausgebildet und verfügt über jene Weichheit und Flexibilität des Tons, die sein Spiel den Ausdrucksmöglichkeiten der menschlichen Stimme vergleichbar erscheinen lässt.


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Kategorie: Klassik


Änderungen vorbehalten! - Angaben ohne Gewähr! - Stand:02.03.18
© Fotos der Vorstellungen: Konzert mit Stefan Bevier(/) Konzert mit Stefan Johannes Walter, Katarzyna Dondalska, Max Dodsky, Michelle Perry(/) Gastveranstaltung(/) Konzert mit Martina Bacova, Radek Baborák(/) Lunchkonzert(/) Konzert mit Menahem Pressler(/) Konzert mit Stefan Bevier(/) Konzert mit Simon Rössler(Tim Deussen/Tim Deussen) Lang Lang sagt Klavierabend ab(Robert Ascroft/Sony Classical/Robert Ascroft/Sony Classical) Lunchkonzert(/) Kammermusik mit Yuja Wang, Andreas Ottensamer und Daishin Kashimoto(Kirk Edwards/Kirk Edwards) Konzert mit Berliner Konzert Chor, Jan Olberg, Doerthe Maria Sandmann, Dirk Kleinke, Christian Henneberg(/) Debüt im Deutschlandfunk Kultur(/) Kirill Petrenko und Yuja Wang(Monika Rittershaus/Monika Rittershaus) Konzert mit Alexander Povolotsky(promo/promo) Kirill Petrenko und Yuja Wang(Monika Rittershaus/Monika Rittershaus) Hörstudio 3 ? Second Life – Musiker und Manager(Jan von Holleben/Jan von Holleben) Kirill Petrenko und Yuja Wang(Monika Rittershaus/Monika Rittershaus) Konzert mit Andreas Wittmann, Thomas Wittmann, Ben Goldscheider(/) Familienkonzert ? Peter und der Wolf(/) Konzert mit Yukari Ishimoto(/) Konzert mit Michael Sanderling, Martin Grubinger(/) Kitakonzert 3-2-1-LOS!(Jan von Holleben/Jan von Holleben) Konzert mit Alexander Sitkovetsky, Amihai Grosz, Jens Peter Maintz, Robert Levin, Ya-Fei Chuang(/) Konzert mit Daniel Barenboim, Lisa Batiashvili(/) Kitakonzert 3-2-1-LOS!(Jan von Holleben/Jan von Holleben) Lunchkonzert(/) »Barbarische Schönheit« mit Dorothee Oberlinger und Il Suonar Parlante(promo/promo) Konzert mit Roberto González-Monjas, Nils Mönkemeyer, Jacques Zoon, Christoph Hartmann, Radek Baborák, Raphael Alpermann(/) Gastveranstaltung(/) Ein Mozart-Abend mit Daniel Harding(Julian Hargreaves/Julian Hargreaves) Konzert mit Youn Sun Nah, Frank Woeste, Brad Christopher Jones, Tomek Miernowski, Dan Rieser(/) Ein Mozart-Abend mit Daniel Harding(Julian Hargreaves/Julian Hargreaves) Ein Mozart-Abend mit Daniel Harding(Julian Hargreaves/Julian Hargreaves) Konzert mit RIAS Kammerchor(/) Kit Armstrong – Das Berliner Orgeldebüt(Hermann Willers/Hermann Willers) Konzert mit Thomas Adès, Kirill Gerstein, Christianne Stotijn, Simon Keenlyside(/) Konzert mit Robin Ticciati, Pierre-Laurent Aimard(/) Lunchkonzert(/) Konzert mit Jan Caeyers, François-Frédéric Guy(/) Konzert mit Esa-Pekka Salonen, Julia Fischer(/) Carte blanche(Tim Deussen/Tim Deussen) Alan Gilbert und Wenzel Fuchs mit Mozarts Klarinettenkonzert(Chris Lee/Chris Lee) Alan Gilbert und Wenzel Fuchs mit Mozarts Klarinettenkonzert(Chris Lee/Chris Lee) Gastveranstaltung(/) Alan Gilbert und Wenzel Fuchs mit Mozarts Klarinettenkonzert(Chris Lee/Chris Lee) Konzert mit Stanley Dodds, Christophe Horák, Bruno Delepelaire, Yannick van de Velde(/) Konzert mit Igor Ginzburg(/) Konzert mit Ernest Hoetzl, Sooyeon Kim, Lyubov Stuchevskaya, Bonjiu Koo, Karel Untermüller(/) Konzert mit Studio Chor Berlin, Alexander Lebek, Christina Roterberg, Lucia Ducho?ová, Patrik Hornak, Sönke Tams Freier(/) Konzert mit Gregory Porter(/)

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