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Spielplan für April 2019

Salia Sanou widmet sich einem seiner bevorzugten Themen: der Einsamkeit und Andersartigkeit des Einzelnen und der gleichzeitigen Frage nach Land, Entwurzelung, Exil und Grenzen. Der Choreograf und Tänzer verarbeitet hier seine Eindrücke und Erfahrungen aus Flüchtlingslagern in Burundi und Burkina Faso. Bedroht von der dschihadistischen Besatzung und den Kämpfen im Nachbarland Mali, gibt es dort viele Menschen, die auf engstem Raum miteinander auskommen müssen und versuchen, ihre Traumata zu überwinden.


Kategorie: Tanztheater

Alioune Diagne Siki Der Choreograf und Tänzer Alioune Diagne lässt in “Siki” den Geist und die Geschichte des vergessenen senegalesischen Boxhelden Battling Siki wieder aufleben, den ersten afrikanischen Boxweltmeister von 1922. Auf seinem Weg durch Europa und die Vereinigten Staaten kämpfte er nicht nur im Ring, sondern auch gegen den für die Zeit typischen Rassismus. Bestehend aus Tanz und Boxen ist “Siki” ein Dialog zwischen Gestern und Heute, Sehen und Gesehenwerden, Battling Siki und Alioune Diagne – zwei Bürger aus Saint-Louis ungefähr gleichen Alters, im Abstand eines Jahrhunderts. Fatoumata Bagayoko Fatou t’as tout fait / Fatou, du hast alles getan In ihrem Solo widmet sich Fatoumata Bagayoko aus Mali der weiblichen Beschneidung – einer Praxis, der sie neben ungezählten Mädchen und Frauen auch persönlich zum Opfer fiel. Im Dunkel der Bühne rekapituliert sie die einzelnen Szenen dieser grausamen Tradition: “Ich wollte diesen Schmerz herausfordern. Meine Zeitgenossinnen, meine Familie, mein Land aufmerksam machen, auf das totale Unverständnis und die starke Missbilligung, die ich gegenüber dieser Praxis fühle, die keinen Platz in unserer heutigen Gesellschaft hat.”


Kategorie: Tanztheater

Anfang 2012: Der Norden Malis ist von verschiedenen bewaffneten Gruppen besetzt, die die Teilung des Landes und die Einführung der Scharia fordern. In Gao organisiert sich der Widerstand von Gruppen junger Bewohner*innen, die versuchen ihre Familien zu schützen und die Stadt zu befreien. Für “Gao, la résistance d’un peuple” traf der Filmemacher Kassim Sanogo einige dieser Kämpfer*innen und zeigt deren heroischen Widerstand. Zugleich würdigt er das Engagement der Bevölkerung von Gao und aller Gemeinschaften Nordmalis während der Besatzung.


Kategorie: Film/Video

Alioune Diagne Siki Der Choreograf und Tänzer Alioune Diagne lässt in “Siki” den Geist und die Geschichte des vergessenen senegalesischen Boxhelden Battling Siki wieder aufleben, den ersten afrikanischen Boxweltmeister von 1922. Auf seinem Weg durch Europa und die Vereinigten Staaten kämpfte er nicht nur im Ring, sondern auch gegen den für die Zeit typischen Rassismus. Bestehend aus Tanz und Boxen ist “Siki” ein Dialog zwischen Gestern und Heute, Sehen und Gesehenwerden, Battling Siki und Alioune Diagne – zwei Bürger aus Saint-Louis ungefähr gleichen Alters, im Abstand eines Jahrhunderts. Fatoumata Bagayoko Fatou t’as tout fait / Fatou, du hast alles getan In ihrem Solo widmet sich Fatoumata Bagayoko aus Mali der weiblichen Beschneidung – einer Praxis, der sie neben ungezählten Mädchen und Frauen auch persönlich zum Opfer fiel. Im Dunkel der Bühne rekapituliert sie die einzelnen Szenen dieser grausamen Tradition: “Ich wollte diesen Schmerz herausfordern. Meine Zeitgenossinnen, meine Familie, mein Land aufmerksam machen, auf das totale Unverständnis und die starke Missbilligung, die ich gegenüber dieser Praxis fühle, die keinen Platz in unserer heutigen Gesellschaft hat.”


Kategorie: Tanztheater

Was verdeckt der rote Teppich, der den Mächtigen in Afrika und der ganzen Welt ausgerollt wird? Nadia Beugré beleuchtet die Welt “von unten” und nimmt das Publikum mit auf eine Reise bevölkert von Bildern, die man häufig nicht sehen will. “Tapis rouge” versucht zu ergründen, was unter diesem Stoff versteckt wird. Geprägt von der Begegnung mit Frauen und Kindern, die sich in den Minen Burkina Fasos aufopfern, spricht die ivorische Choreografin durch ihren Tanz von der ausgeübten Brutalität gegenüber oft unsichtbaren Gruppen.


Kategorie: Tanztheater

Songhoy Blues gründete sich in Malis Hauptstadt Bamako, nachdem die Mitglieder wegen der dschihadistischen Besatzung, die jegliche Art von Musik verbot, aus ihrer Heimat Timbuktu im Norden des Landes fliehen mussten. Dem Gitarristen und Gründer Garba Touré ist es ein Anliegen, das verlorene Ambiente des Nordens wiederherzustellen und die Geflüchteten ihre Songs wiedererleben zu lassen. Das Quartett, benannt nach dem Volk der Songhai, das zwischen dem 15. und dem 17. Jahrhundert ein großes Königreich in Westafrika innehatte und dem die Bandmitglieder angehören, spielt Wüstenblues mit Elektro-, Hip-Hop- und R’n’B-Anklängen.


Kategorie: Pop

"Kirina" ist der Name einer für Westafrika bedeutenden Schlacht des Mandinka-Volkes im 12. Jahrhundert. Das Stück ist aber nicht die Nachstellung dieses historischen Ereignisses, sondern eine Erzählung von Coulibalys gegenwärtiger, globalisierter Realität. Die Ursprungsidee brachte die sogenannte europäische Flüchtlingskrise von 2015, deren menschenverachtende Beschreibung und Klassifizierung den Choreografen tief berührten. Der Ökonom Felwine Sarr lieferte das Libretto, von Rokia Traoré stammt die zeitgemäß arrangierte Musik der Mandinka.


Kategorie: Tanztheater

Foto: Jutta Pohlmann Im Februar 2019 wird Dirk von Lowtzows erste Buchveröffentlichung beim Verlag "Kiepenheuer & Witsch" erscheinen. Das Buch mit Titel "Aus dem Dachsbau" ist eine poetische, schräge und humorvolle Enzyklopädie, in der Dirk sein Leben, die Kunst, die ihn beschäftigt und die Welt, die ihn umgibt, durchmisst. Von "Abba" bis "Mohammed", von "Dachs" bis "Operettenbär", von "Hysterie“ bis "Riten“, von "Ekstase" bis "Idiotentest". Dirk erzählt von Kindheit und Jugend, von Aufruhr und Angst, vom Tod des engsten Kindheitsfreundes, vom sehnsüchtigen Umherschweifen und seiner Sozialisation durch Popmusik, Comics und Filme. Ihr erfahrt, wohin es ihn treibt, wenn die Musik verstummt, die Festival-Wiese bereits feucht vom Tau und kein Tourbus mehr in Sicht ist. Im März und April 2019 wird Dirk von Lowtzow das Buch in einigen ausgewählten Städten vorstellen. Seine Akustikgitarre hat er dabei mit im Gepäck, um die Lesung mit Tocotronic - Songs aus 25 Jahren Bandgeschichte zu verweben. Trailer


Kategorie: Pop

Foto: Jutta Pohlmann Im Februar 2019 wird Dirk von Lowtzows erste Buchveröffentlichung beim Verlag "Kiepenheuer & Witsch" erscheinen. Das Buch mit Titel "Aus dem Dachsbau" ist eine poetische, schräge und humorvolle Enzyklopädie, in der Dirk sein Leben, die Kunst, die ihn beschäftigt und die Welt, die ihn umgibt, durchmisst. Von "Abba" bis "Mohammed", von "Dachs" bis "Operettenbär", von "Hysterie“ bis "Riten“, von "Ekstase" bis "Idiotentest". Dirk erzählt von Kindheit und Jugend, von Aufruhr und Angst, vom Tod des engsten Kindheitsfreundes, vom sehnsüchtigen Umherschweifen und seiner Sozialisation durch Popmusik, Comics und Filme. Ihr erfahrt, wohin es ihn treibt, wenn die Musik verstummt, die Festival-Wiese bereits feucht vom Tau und kein Tourbus mehr in Sicht ist. Im März und April 2019 wird Dirk von Lowtzow das Buch in einigen ausgewählten Städten vorstellen. Seine Akustikgitarre hat er dabei mit im Gepäck, um die Lesung mit Tocotronic - Songs aus 25 Jahren Bandgeschichte zu verweben. Trailer


Kategorie: Pop

"Das Valeska Gert Monument", konzipiert und geleitet von Eszter Salamon und entwickelt in Zusammenarbeit mit der Künstlerin und Performerin Boglárka Borcsök und Lichtdesignerin Sylvie Garot, besteht aus einer Reihe von performativen Akten, deren Ausgangspunkt Leben und Werk der deutschen Künstlerin Valeska Gert bilden. Obwohl Teil der künstlerischen Avantgarde, wandte Gert sich schon kurz nach dem Aufkommen des Modernen Tanzes von diesem ab. In den frühen 1920er-Jahren entwickelte sie Performances, in denen sie Theater, Tanz, Kino, Dichtung und Gesang zu einer für die damalige Berliner Kabarettszene charakteristischen Mischung verband. Auch während der Naziherrschaft experimentierte sie in ihrer radikalen Kunst mit Gender und ethnischer, nationaler und stilistischer Identität, anders als berühmte Zeitgenossen, die sich dem herrschenden künstlerischen Zeitgeist unterwarfen. Ungeachtet ihrer ästhetischen Furchtlosigkeit und ihrer provokativen und anarchischen Intensität wurde Valeska Gerts Bedeutung für die Geschichte von Kunst, Tanz und Performance lange nicht gebührend gewürdigt. Eszter Salamons MONUMENT-Reihe ist nicht in erster Linie ein Tribut oder ein Gedenken an die Vergangenheit, vielmehr geht es Salomon um einen anderen Umgang mit der Geschichte. Entsprechend geht es beim „Valeska Gert Monument“ nicht allein um Neuinterpretationen und historische Dokumentation. Gemeinsam mit Boglárka Börcsök übertragt sie eine künstlerische Energie aus der Vergangenheit in unsere heutige Zeit, indem sie Fragmente oder expressive Spuren aufgreift und halluzinativ wiederbelebt. In diesem performativen Denkmal füllen Autobiografie und Fantasie historische Lücken, gleichzeitig wird durch Einfühlung ein Gefühl der Intimität geschaffen. Dieser spekulative Geschichtsansatz führt zu unerwarteten Bedeutungen und überraschenden Verwandtschaften mit der Gegenwart.


Kategorie: Tanztheater

"Das Valeska Gert Monument", konzipiert und geleitet von Eszter Salamon und entwickelt in Zusammenarbeit mit der Künstlerin und Performerin Boglárka Borcsök und Lichtdesignerin Sylvie Garot, besteht aus einer Reihe von performativen Akten, deren Ausgangspunkt Leben und Werk der deutschen Künstlerin Valeska Gert bilden. Obwohl Teil der künstlerischen Avantgarde, wandte Gert sich schon kurz nach dem Aufkommen des Modernen Tanzes von diesem ab. In den frühen 1920er-Jahren entwickelte sie Performances, in denen sie Theater, Tanz, Kino, Dichtung und Gesang zu einer für die damalige Berliner Kabarettszene charakteristischen Mischung verband. Auch während der Naziherrschaft experimentierte sie in ihrer radikalen Kunst mit Gender und ethnischer, nationaler und stilistischer Identität, anders als berühmte Zeitgenossen, die sich dem herrschenden künstlerischen Zeitgeist unterwarfen. Ungeachtet ihrer ästhetischen Furchtlosigkeit und ihrer provokativen und anarchischen Intensität wurde Valeska Gerts Bedeutung für die Geschichte von Kunst, Tanz und Performance lange nicht gebührend gewürdigt. Eszter Salamons MONUMENT-Reihe ist nicht in erster Linie ein Tribut oder ein Gedenken an die Vergangenheit, vielmehr geht es Salomon um einen anderen Umgang mit der Geschichte. Entsprechend geht es beim „Valeska Gert Monument“ nicht allein um Neuinterpretationen und historische Dokumentation. Gemeinsam mit Boglárka Börcsök übertragt sie eine künstlerische Energie aus der Vergangenheit in unsere heutige Zeit, indem sie Fragmente oder expressive Spuren aufgreift und halluzinativ wiederbelebt. In diesem performativen Denkmal füllen Autobiografie und Fantasie historische Lücken, gleichzeitig wird durch Einfühlung ein Gefühl der Intimität geschaffen. Dieser spekulative Geschichtsansatz führt zu unerwarteten Bedeutungen und überraschenden Verwandtschaften mit der Gegenwart.


Kategorie: Tanztheater

Anmeldung bis 15.4. unter hiig.de/digitalsociety Mit den digitalen Medien beginnt eine neue Epoche der menschlichen Gesellschaft. War diese bisher durch Sprache, Schrift und Buchdruck geprägt, so beteiligen sich erstmals Maschinen an der Kommunikation. Wird die Gesellschaft zukünftig maßgeblich von Netzwerken und künstlichen Intelligenzen bestimmt? Dirk Baecker erörtert in seinem Vortrag, wie diese Herausforderungen gemeistert werden können. Er vertritt die These, dass wir dazu sowohl die menschliche als auch die soziale Intelligenz grundsätzlicher verstehen müssen.


Kategorie: Diskussion

Geschichte wird geschrieben. So wurde manche machtvolle Mythengestalt in späteren Übersetzungen als “Schlampe” oder “schamlose Hure” zur Randfigur männlicher Heldenabenteuer degradiert. Von Baubo, die in der griechischen Mythologie durch das Entblößen ihrer Vulva die Menschheit rettete, ist lediglich eine groteske Hexenkarikatur geblieben. Historische Kultstätten und Symbole einst matrizentrischer Gemeinschaften werden noch heute systematisch zerstört wie zuletzt der Tempel von Ain Dara in Afrin. Im Widerstand gegen das (schnelle) Vergessen verwandelt Nuray Demir in ihrer HAU-Produktion gemeinsam mit Ak­teur*innen aus Performance, bildender Kunst und Musik das HAU3 in ein feministisch-performatives Archiv und zugleich einen Raum der Versammlung. Gött*innen, menschliche Held*innen, Rituale und Gesten werden zu choreografischen Reinkarnationen neu zusammengefügt und verwoben. Aus der gemeinsamen Spekulation über alltägliche kulturelle Praktiken und soziale Rollen er­wachsen schließlich neue Mythen. “The bitches are present”.


Kategorie: Performance

Geschichte wird geschrieben. So wurde manche machtvolle Mythengestalt in späteren Übersetzungen als “Schlampe” oder “schamlose Hure” zur Randfigur männlicher Heldenabenteuer degradiert. Von Baubo, die in der griechischen Mythologie durch das Entblößen ihrer Vulva die Menschheit rettete, ist lediglich eine groteske Hexenkarikatur geblieben. Historische Kultstätten und Symbole einst matrizentrischer Gemeinschaften werden noch heute systematisch zerstört wie zuletzt der Tempel von Ain Dara in Afrin. Im Widerstand gegen das (schnelle) Vergessen verwandelt Nuray Demir in ihrer HAU-Produktion gemeinsam mit Ak­teur*innen aus Performance, bildender Kunst und Musik das HAU3 in ein feministisch-performatives Archiv und zugleich einen Raum der Versammlung. Gött*innen, menschliche Held*innen, Rituale und Gesten werden zu choreografischen Reinkarnationen neu zusammengefügt und verwoben. Aus der gemeinsamen Spekulation über alltägliche kulturelle Praktiken und soziale Rollen er­wachsen schließlich neue Mythen. “The bitches are present”.


Kategorie: Performance

Während sich drei Personen für den Aufbruch vorbereiten, inszeniert Realplayer eine Feier des Loslassens. “The Time Is Come” ist eine existenzielle Begegnung, eine kollektive Form in Bewegung – die hält, unterstützt, beschränkt und zerdrückt – zwischen Zuständen von Sorge, Kontrolle und Ersticken. Sarah Thom (Gob Squad), Mat Hand und ihr Sohn Jude legen die Intimität, Konflikte und schlechten Angewohnheiten einer familiären Dynamik offen, indem sie Muster der Kontrolle und Macht austesten.


Kategorie: Performance

Geschichte wird geschrieben. So wurde manche machtvolle Mythengestalt in späteren Übersetzungen als “Schlampe” oder “schamlose Hure” zur Randfigur männlicher Heldenabenteuer degradiert. Von Baubo, die in der griechischen Mythologie durch das Entblößen ihrer Vulva die Menschheit rettete, ist lediglich eine groteske Hexenkarikatur geblieben. Historische Kultstätten und Symbole einst matrizentrischer Gemeinschaften werden noch heute systematisch zerstört wie zuletzt der Tempel von Ain Dara in Afrin. Im Widerstand gegen das (schnelle) Vergessen verwandelt Nuray Demir in ihrer HAU-Produktion gemeinsam mit Ak­teur*innen aus Performance, bildender Kunst und Musik das HAU3 in ein feministisch-performatives Archiv und zugleich einen Raum der Versammlung. Gött*innen, menschliche Held*innen, Rituale und Gesten werden zu choreografischen Reinkarnationen neu zusammengefügt und verwoben. Aus der gemeinsamen Spekulation über alltägliche kulturelle Praktiken und soziale Rollen er­wachsen schließlich neue Mythen. “The bitches are present”.


Kategorie: Performance

Während sich drei Personen für den Aufbruch vorbereiten, inszeniert Realplayer eine Feier des Loslassens. “The Time Is Come” ist eine existenzielle Begegnung, eine kollektive Form in Bewegung – die hält, unterstützt, beschränkt und zerdrückt – zwischen Zuständen von Sorge, Kontrolle und Ersticken. Sarah Thom (Gob Squad), Mat Hand und ihr Sohn Jude legen die Intimität, Konflikte und schlechten Angewohnheiten einer familiären Dynamik offen, indem sie Muster der Kontrolle und Macht austesten.


Kategorie: Performance

Wie nahe können Menschen einander kommen? Meg Stuart befasst sich mit dieser Frage seit mehr als zwei Jahrzehnten. Auch "UNTIL OUR HEARTS STOP“ ist der Suche nach Nähe gewidmet, dem dauerhaft unmöglichen, aber momentweise lustvollen Zusammensein. Sechs Performer*innen bilden ein temporäres Kollektiv, das auf herausfordernd-spielerische Weise kooperieren muss und einem irrsinnigen Set von Regeln folgt.- das sich in Yoga-Übungen oder Akrobatik ergeht, Zaubertricks und Rituale aufführt, Kämpfe inszeniert und über die gängige Scham hinaus den Haut-an-Haut-Kontakt erprobt. Es sind weniger die Themen oder die Reihenfolge der absurden, zarten, aggressiven oder ekstatischen Szenen, die "UNTIL OUR HEARTS STOP“ als Abend zusammenfügen: Vielmehr schafft der Rhythmus – das Anschwellen und Abebben, die Beschleunigung und der Stillstand – einen gemeinsamen Ort des Begehrens und der Illusion. Initiiert und verstärkt wird er von dem sogartigen, entfesselten Sound des Jazztrios Samuel Halscheidt (Bass), Marc Lohr (Schlagzeug) und Stefan Rusconi (Klavier/Trompete). "UNTIL OUR HEARTS STOP" ist eine performative Versuchsanordnung, in der das Erfahren physischer Grenzen mentale Barrieren sprengen kann: Nackt trennt die Haut zwei Personen, aber im Spiel werden die beiden zu einem experimentierenden, sinnlichen Organismus. UNTIL OUR HEARTS STOP – Meg Stuart/Damaged Goods & Münchner Kammerspiele (Trailer)


Kategorie: Tanztheater

Wie nahe können Menschen einander kommen? Meg Stuart befasst sich mit dieser Frage seit mehr als zwei Jahrzehnten. Auch "UNTIL OUR HEARTS STOP“ ist der Suche nach Nähe gewidmet, dem dauerhaft unmöglichen, aber momentweise lustvollen Zusammensein. Sechs Performer*innen bilden ein temporäres Kollektiv, das auf herausfordernd-spielerische Weise kooperieren muss und einem irrsinnigen Set von Regeln folgt.- das sich in Yoga-Übungen oder Akrobatik ergeht, Zaubertricks und Rituale aufführt, Kämpfe inszeniert und über die gängige Scham hinaus den Haut-an-Haut-Kontakt erprobt. Es sind weniger die Themen oder die Reihenfolge der absurden, zarten, aggressiven oder ekstatischen Szenen, die "UNTIL OUR HEARTS STOP“ als Abend zusammenfügen: Vielmehr schafft der Rhythmus – das Anschwellen und Abebben, die Beschleunigung und der Stillstand – einen gemeinsamen Ort des Begehrens und der Illusion. Initiiert und verstärkt wird er von dem sogartigen, entfesselten Sound des Jazztrios Samuel Halscheidt (Bass), Marc Lohr (Schlagzeug) und Stefan Rusconi (Klavier/Trompete). "UNTIL OUR HEARTS STOP" ist eine performative Versuchsanordnung, in der das Erfahren physischer Grenzen mentale Barrieren sprengen kann: Nackt trennt die Haut zwei Personen, aber im Spiel werden die beiden zu einem experimentierenden, sinnlichen Organismus. UNTIL OUR HEARTS STOP – Meg Stuart/Damaged Goods & Münchner Kammerspiele (Trailer)


Kategorie: Tanztheater

Das Verhältnis von Kultur und Gewalt steht im Zentrum von Walid Raads künstlerischem Universum. In “Les Louvres and/or Kicking the Dead”, einer Koproduktion des HAU Hebbel am Ufer, begleitet er das Publikum auf höchst eigenwillige Weise durch seine eigene Ausstellung. Der Künstler erzählt die Entstehungsgeschichte der gezeigten Arbeiten, Videos und Bilder, insbesondere jedoch zeichnet er den Weg nach, der ihn von einem Brüsseler Museum zum Ersten Weltkrieg bis hin zum Louvre Abu Dhabi führte. Die verschiedenen Überlegungen und Erkenntnisse überschneiden sich, wenn auch nicht ohne einige Umwege, die insbesondere der Geschichte der beiden höchsten Türme von New York, wo Raad Kunst lehrt, und der Arbeiterklasse in den Vereinigten Arabischen Emiraten gelten. Im Hin und Her zwischen Dokumentation und Fantasie entwickelt sich nach und nach das durchgehende Thema der Erzählung, bis schließlich zwei Geheimnisse gelöst sind, von denen das erste fünf an den Louvre in Abu Dhabi entsandte Objekte betrifft, das zweite eine merkwürdig unselige Sammlung.


Kategorie: Ausstellung

Wie nahe können Menschen einander kommen? Meg Stuart befasst sich mit dieser Frage seit mehr als zwei Jahrzehnten. Auch "UNTIL OUR HEARTS STOP“ ist der Suche nach Nähe gewidmet, dem dauerhaft unmöglichen, aber momentweise lustvollen Zusammensein. Sechs Performer*innen bilden ein temporäres Kollektiv, das auf herausfordernd-spielerische Weise kooperieren muss und einem irrsinnigen Set von Regeln folgt.- das sich in Yoga-Übungen oder Akrobatik ergeht, Zaubertricks und Rituale aufführt, Kämpfe inszeniert und über die gängige Scham hinaus den Haut-an-Haut-Kontakt erprobt. Es sind weniger die Themen oder die Reihenfolge der absurden, zarten, aggressiven oder ekstatischen Szenen, die "UNTIL OUR HEARTS STOP“ als Abend zusammenfügen: Vielmehr schafft der Rhythmus – das Anschwellen und Abebben, die Beschleunigung und der Stillstand – einen gemeinsamen Ort des Begehrens und der Illusion. Initiiert und verstärkt wird er von dem sogartigen, entfesselten Sound des Jazztrios Samuel Halscheidt (Bass), Marc Lohr (Schlagzeug) und Stefan Rusconi (Klavier/Trompete). "UNTIL OUR HEARTS STOP" ist eine performative Versuchsanordnung, in der das Erfahren physischer Grenzen mentale Barrieren sprengen kann: Nackt trennt die Haut zwei Personen, aber im Spiel werden die beiden zu einem experimentierenden, sinnlichen Organismus. UNTIL OUR HEARTS STOP – Meg Stuart/Damaged Goods & Münchner Kammerspiele (Trailer)


Kategorie: Tanztheater

Das Verhältnis von Kultur und Gewalt steht im Zentrum von Walid Raads künstlerischem Universum. In “Les Louvres and/or Kicking the Dead”, einer Koproduktion des HAU Hebbel am Ufer, begleitet er das Publikum auf höchst eigenwillige Weise durch seine eigene Ausstellung. Der Künstler erzählt die Entstehungsgeschichte der gezeigten Arbeiten, Videos und Bilder, insbesondere jedoch zeichnet er den Weg nach, der ihn von einem Brüsseler Museum zum Ersten Weltkrieg bis hin zum Louvre Abu Dhabi führte. Die verschiedenen Überlegungen und Erkenntnisse überschneiden sich, wenn auch nicht ohne einige Umwege, die insbesondere der Geschichte der beiden höchsten Türme von New York, wo Raad Kunst lehrt, und der Arbeiterklasse in den Vereinigten Arabischen Emiraten gelten. Im Hin und Her zwischen Dokumentation und Fantasie entwickelt sich nach und nach das durchgehende Thema der Erzählung, bis schließlich zwei Geheimnisse gelöst sind, von denen das erste fünf an den Louvre in Abu Dhabi entsandte Objekte betrifft, das zweite eine merkwürdig unselige Sammlung.


Kategorie: Ausstellung

Das Verhältnis von Kultur und Gewalt steht im Zentrum von Walid Raads künstlerischem Universum. In “Les Louvres and/or Kicking the Dead”, einer Koproduktion des HAU Hebbel am Ufer, begleitet er das Publikum auf höchst eigenwillige Weise durch seine eigene Ausstellung. Der Künstler erzählt die Entstehungsgeschichte der gezeigten Arbeiten, Videos und Bilder, insbesondere jedoch zeichnet er den Weg nach, der ihn von einem Brüsseler Museum zum Ersten Weltkrieg bis hin zum Louvre Abu Dhabi führte. Die verschiedenen Überlegungen und Erkenntnisse überschneiden sich, wenn auch nicht ohne einige Umwege, die insbesondere der Geschichte der beiden höchsten Türme von New York, wo Raad Kunst lehrt, und der Arbeiterklasse in den Vereinigten Arabischen Emiraten gelten. Im Hin und Her zwischen Dokumentation und Fantasie entwickelt sich nach und nach das durchgehende Thema der Erzählung, bis schließlich zwei Geheimnisse gelöst sind, von denen das erste fünf an den Louvre in Abu Dhabi entsandte Objekte betrifft, das zweite eine merkwürdig unselige Sammlung.


Kategorie: Ausstellung

Das Verhältnis von Kultur und Gewalt steht im Zentrum von Walid Raads künstlerischem Universum. In “Les Louvres and/or Kicking the Dead”, einer Koproduktion des HAU Hebbel am Ufer, begleitet er das Publikum auf höchst eigenwillige Weise durch seine eigene Ausstellung. Der Künstler erzählt die Entstehungsgeschichte der gezeigten Arbeiten, Videos und Bilder, insbesondere jedoch zeichnet er den Weg nach, der ihn von einem Brüsseler Museum zum Ersten Weltkrieg bis hin zum Louvre Abu Dhabi führte. Die verschiedenen Überlegungen und Erkenntnisse überschneiden sich, wenn auch nicht ohne einige Umwege, die insbesondere der Geschichte der beiden höchsten Türme von New York, wo Raad Kunst lehrt, und der Arbeiterklasse in den Vereinigten Arabischen Emiraten gelten. Im Hin und Her zwischen Dokumentation und Fantasie entwickelt sich nach und nach das durchgehende Thema der Erzählung, bis schließlich zwei Geheimnisse gelöst sind, von denen das erste fünf an den Louvre in Abu Dhabi entsandte Objekte betrifft, das zweite eine merkwürdig unselige Sammlung.


Kategorie: Ausstellung

Das Verhältnis von Kultur und Gewalt steht im Zentrum von Walid Raads künstlerischem Universum. In “Les Louvres and/or Kicking the Dead”, einer Koproduktion des HAU Hebbel am Ufer, begleitet er das Publikum auf höchst eigenwillige Weise durch seine eigene Ausstellung. Der Künstler erzählt die Entstehungsgeschichte der gezeigten Arbeiten, Videos und Bilder, insbesondere jedoch zeichnet er den Weg nach, der ihn von einem Brüsseler Museum zum Ersten Weltkrieg bis hin zum Louvre Abu Dhabi führte. Die verschiedenen Überlegungen und Erkenntnisse überschneiden sich, wenn auch nicht ohne einige Umwege, die insbesondere der Geschichte der beiden höchsten Türme von New York, wo Raad Kunst lehrt, und der Arbeiterklasse in den Vereinigten Arabischen Emiraten gelten. Im Hin und Her zwischen Dokumentation und Fantasie entwickelt sich nach und nach das durchgehende Thema der Erzählung, bis schließlich zwei Geheimnisse gelöst sind, von denen das erste fünf an den Louvre in Abu Dhabi entsandte Objekte betrifft, das zweite eine merkwürdig unselige Sammlung.


Kategorie: Ausstellung

Das Verhältnis von Kultur und Gewalt steht im Zentrum von Walid Raads künstlerischem Universum. In “Les Louvres and/or Kicking the Dead”, einer Koproduktion des HAU Hebbel am Ufer, begleitet er das Publikum auf höchst eigenwillige Weise durch seine eigene Ausstellung. Der Künstler erzählt die Entstehungsgeschichte der gezeigten Arbeiten, Videos und Bilder, insbesondere jedoch zeichnet er den Weg nach, der ihn von einem Brüsseler Museum zum Ersten Weltkrieg bis hin zum Louvre Abu Dhabi führte. Die verschiedenen Überlegungen und Erkenntnisse überschneiden sich, wenn auch nicht ohne einige Umwege, die insbesondere der Geschichte der beiden höchsten Türme von New York, wo Raad Kunst lehrt, und der Arbeiterklasse in den Vereinigten Arabischen Emiraten gelten. Im Hin und Her zwischen Dokumentation und Fantasie entwickelt sich nach und nach das durchgehende Thema der Erzählung, bis schließlich zwei Geheimnisse gelöst sind, von denen das erste fünf an den Louvre in Abu Dhabi entsandte Objekte betrifft, das zweite eine merkwürdig unselige Sammlung.


Kategorie: Ausstellung

Das Verhältnis von Kultur und Gewalt steht im Zentrum von Walid Raads künstlerischem Universum. In “Les Louvres and/or Kicking the Dead”, einer Koproduktion des HAU Hebbel am Ufer, begleitet er das Publikum auf höchst eigenwillige Weise durch seine eigene Ausstellung. Der Künstler erzählt die Entstehungsgeschichte der gezeigten Arbeiten, Videos und Bilder, insbesondere jedoch zeichnet er den Weg nach, der ihn von einem Brüsseler Museum zum Ersten Weltkrieg bis hin zum Louvre Abu Dhabi führte. Die verschiedenen Überlegungen und Erkenntnisse überschneiden sich, wenn auch nicht ohne einige Umwege, die insbesondere der Geschichte der beiden höchsten Türme von New York, wo Raad Kunst lehrt, und der Arbeiterklasse in den Vereinigten Arabischen Emiraten gelten. Im Hin und Her zwischen Dokumentation und Fantasie entwickelt sich nach und nach das durchgehende Thema der Erzählung, bis schließlich zwei Geheimnisse gelöst sind, von denen das erste fünf an den Louvre in Abu Dhabi entsandte Objekte betrifft, das zweite eine merkwürdig unselige Sammlung.


Kategorie: Ausstellung

Das Verhältnis von Kultur und Gewalt steht im Zentrum von Walid Raads künstlerischem Universum. In “Les Louvres and/or Kicking the Dead”, einer Koproduktion des HAU Hebbel am Ufer, begleitet er das Publikum auf höchst eigenwillige Weise durch seine eigene Ausstellung. Der Künstler erzählt die Entstehungsgeschichte der gezeigten Arbeiten, Videos und Bilder, insbesondere jedoch zeichnet er den Weg nach, der ihn von einem Brüsseler Museum zum Ersten Weltkrieg bis hin zum Louvre Abu Dhabi führte. Die verschiedenen Überlegungen und Erkenntnisse überschneiden sich, wenn auch nicht ohne einige Umwege, die insbesondere der Geschichte der beiden höchsten Türme von New York, wo Raad Kunst lehrt, und der Arbeiterklasse in den Vereinigten Arabischen Emiraten gelten. Im Hin und Her zwischen Dokumentation und Fantasie entwickelt sich nach und nach das durchgehende Thema der Erzählung, bis schließlich zwei Geheimnisse gelöst sind, von denen das erste fünf an den Louvre in Abu Dhabi entsandte Objekte betrifft, das zweite eine merkwürdig unselige Sammlung.


Kategorie: Ausstellung


Änderungen vorbehalten! - Angaben ohne Gewähr! - Stand:31.03.19
© Fotos der Vorstellungen: [+][-]
Du désir d’horizons / Vom Wunsch nach Horizonten(Laurent Philippe/Laurent Philippe) Alioune Diagne "Siki" & Fatoumata Bagayoko "Fatou t’as tout fait / Fatou, du hast alles getan"(Margo Tamize/Margo Tamize) Gao, la résistance d’un peuple / Gao, Widerstand eines Volkes(Premiers Film Productions/Premiers Film Productions) Tapis rouge / Roter Teppich(Dimas Bontempo/Dimas Bontempo) Konzert(Promo/) Kirina(Philippe Magoni/Philippe Magoni) Aus dem Dachsbau(Jutta Pohlmann/Jutta Pohlmann) MONUMENT 0.5: The Valeska Gert Monument(Ursula Kaufmann/Ursula Kaufmann) Making Sense of the Digital Society: Digitalisierung und die nächste Gesellschaft(/) speculative bitches(Promo/) The Time Is Come(Realplayer/Realplayer) UNTIL OUR HEARTS STOP(Maarten Vanden Abeele/Maarten Vanden Abeele) Les Louvres and/or Kicking the Dead(Promo/)

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