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Spielplan für April 2019

In ihrem neuen Solo setzt Isabelle Schad die Erforschung von Bewegungen fort, die ein Ausdruck von musikalischen Konzepten sind. Schad kam ber die Musik zum Tanz: sie schaut auf eine langjhrige Auseinandersetzung mit der Polyphonie J.S. Bachs zurck.- auf ihre Geschichte(n) und die Herkunft ihrer Bewegung zwischen Disziplin und Freiheit. Das Medium, das ihr am nchsten liegt ist der Krper in seiner Materialitt und Zeitlichkeit. Der Begriff der Fuge (lat. fuga bezieht sich auf fugere fliehen und fugare jagen) vereinigt zwei antagonistische Prinzipien in einer einzigen Organisationsform. Er dient ihr als Analogie fr den Krper in Formen des Trainierens, in denen Prinzipien von Jagen und Fliehen, Geben und Empfangen, Leere und Flle eins werden, sowohl im Krper, als auch in der Bewegung, wie im Geist und im Selbst. Schad beginnt zu erzhlen und zu zeigen. Nach und nach wird das Stck zur Fuge, zur Form innerhalb der Form, in der sich Fuge in Fuge fgt. Schad nutzt die Kompositionsprinzipien der Wiederholung und Zeitverschiebung und lotet die Vielfalt und Gleichzeitigkeit der Rhythmen, Linien, Stimmen in ein und demselben Krper aus. Schad, die sich seit Jahren mit dem bildenden Knstler Laurent Goldring austauscht, geht nun weiter mit ihren Fragen um die Sichtbarkeit nicht-reprsentativer Bewegungen: Wie kann das ben selbst zum Bild werden? Wie kann Energie zum Bild werden? Fugen ist eine autobiographische Arbeit, in welcher der Krper exemplarisch die Konstruktion des Individuums als Teil von Systemen, Erziehung und Disziplinen aufzeigt.


Kategorie: Tanztheater

In ihrem neuen Solo setzt Isabelle Schad die Erforschung von Bewegungen fort, die ein Ausdruck von musikalischen Konzepten sind. Schad kam ber die Musik zum Tanz: sie schaut auf eine langjhrige Auseinandersetzung mit der Polyphonie J.S. Bachs zurck.- auf ihre Geschichte(n) und die Herkunft ihrer Bewegung zwischen Disziplin und Freiheit. Das Medium, das ihr am nchsten liegt ist der Krper in seiner Materialitt und Zeitlichkeit. Der Begriff der Fuge (lat. fuga bezieht sich auf fugere fliehen und fugare jagen) vereinigt zwei antagonistische Prinzipien in einer einzigen Organisationsform. Er dient ihr als Analogie fr den Krper in Formen des Trainierens, in denen Prinzipien von Jagen und Fliehen, Geben und Empfangen, Leere und Flle eins werden, sowohl im Krper, als auch in der Bewegung, wie im Geist und im Selbst. Schad beginnt zu erzhlen und zu zeigen. Nach und nach wird das Stck zur Fuge, zur Form innerhalb der Form, in der sich Fuge in Fuge fgt. Schad nutzt die Kompositionsprinzipien der Wiederholung und Zeitverschiebung und lotet die Vielfalt und Gleichzeitigkeit der Rhythmen, Linien, Stimmen in ein und demselben Krper aus. Schad, die sich seit Jahren mit dem bildenden Knstler Laurent Goldring austauscht, geht nun weiter mit ihren Fragen um die Sichtbarkeit nicht-reprsentativer Bewegungen: Wie kann das ben selbst zum Bild werden? Wie kann Energie zum Bild werden? Fugen ist eine autobiographische Arbeit, in welcher der Krper exemplarisch die Konstruktion des Individuums als Teil von Systemen, Erziehung und Disziplinen aufzeigt.


Kategorie: Tanztheater

Berlin taktet. Berlin spricht. Vertikal. Horizontal. Polyphon. Die Stadt rckt Dir auf den Leib. Geht unter die Haut. In Dich hinein. Stresst. Reizt die Nerven. Wird ein Teil Deiner DNA. Ihre oft zitierte Vielstimmigkeit oder der spezielle Sound, der die Besonderheit der Stadt ausmacht, zeigt sich als ein Aufeinandertreffen unterschiedlichster Lebenslufe, als ein Miteinander, das nicht nur auf gegenseitigem Respekt beruht, als Gleichzeitigkeit sich bekmpfender Ansichten. Ein Jahrhundert nach der Entstehung von Walter Ruttmanns Berlin Die Sinfonie der Grostadt, stellt sich die Frage, ob die sprbar widersprchlichen Energien, die damit in der Stadt am Werk sind, in ein Narrativ gefasst werden knnen oder ob der Versuch, sie zu kontrollieren zum Scheitern verurteilt ist. In der HAU-Produktion Berlin- DNA erzhlt der Berliner Regisseur, Schauspieler und Musiker Tamer Yi?it Geschichten davon, was den Lebensstrom der Stadt ausmacht: diffuse ngste, alltglicher berlebenskampf, Brchigkeit von Existenzen auf der Suche nach Anerkennung und Identitt, Konflikte, die aus Hyperindividualismus und Selbstermchtigung resultieren.


Kategorie: Schauspiel

Nach den erfolgreichen Auffhrungen im HAU Hebbel am Ufer im vergangenen Oktober zeigen She She Pop diesen Bilderreigen inspiriert von Wedekinds Frhlings Erwachen und E. L. James Erotikroman 50 Shades of Grey mit lteren, jngeren und ganz jungen Gsten aus der Berliner Tanz-, Performance- und Schauspiel-Szene. Nach dem Vorbild von Wedekinds utopischen Erziehungsmodellen ist die Bhne hier eine Lehranstalt und She She Pop und ihre Gste bilden darin einen Lehrkrper. Auf zwei groen Schautafeln auf denen durch mehrere Live-Kameras berblendungen entstehen, inszenieren sich die verschiedenen Akteur*innen in einer Folge von Begegnungen. In wechselnden monstrsen oder schlichten Aufmachungen und Posen zeigen sich unterschiedliche Generationen und Geschlechter, reale Krper und phantastische Ausgeburten, offenbaren sich strategische Authentizitt und naive Imagination. Erfahrene Alte stehen neben unschuldigen Jungen, oder umgekehrt, keine Position ist sicher und niemand wei verlsslich Bescheid. Das Erleben von Sex verndert sich stndig es ist historisch, politisch, biografisch und durch spezifische Kontexte bedingt. Noch die privatesten Aussagen ber Begehren, Fortpflanzung, Geschlechterspezifik usw. sind Ideologie, sie sind Schall und Rauch, sie sind banal, langweilig oder Fiktion. Die Weitergabe von Wissen ist Penetration: eine geile Spielart unter anderen. Bei allem Zweifel und Unbehagen muss Aufklrung dennoch stattfinden. Was bedeutet Sex? Was macht eine Frau? Was ist ein Mann? Was wei das Kind? Der intergenerationelle Lehrkrper von 50 Grades Of Shame stellt sich dieser Herausforderung. 50 Grades of Shame befasst sich mit dem Herstellen, Betrachten, Verndern und Umdeuten von Bildern: Bilder als Ideale, als Norm, Bilder des kollektiven und des eigenen Begehrens, Bilder als konkretes Beispiel, als Pornografie, Karikatur und zersetzende Kollage. Gemeinsam mit ihren Gsten arbeiten die Performer*innen von She She Pop hier an einem neuen szenischen Format. Es gilt, die individuellen Krpergrenzen, das Alter, das Geschlecht, die eigene Scham und die mhsam errungene sexuelle Identitt aufzugeben und vor der Live-Kamera miteinander zu verschmelzen in immer neuen, kollektiven Krperbildern. Jeder und jede, ob alt oder jung, ist bei aller Erfahrung naiv und muss doch den anderen belehren. Jeder und jede kann den anderen imitieren, parodieren, penetrieren. Es entsteht eine Ars Erotica fr die Bhne zwischen modernem Bilderbuch der Sexualaufklrung und sptmittelalterlichem Totentanz. Trailer 50 Grades of Shame"


Kategorie: Schauspiel

Berlin taktet. Berlin spricht. Vertikal. Horizontal. Polyphon. Die Stadt rckt Dir auf den Leib. Geht unter die Haut. In Dich hinein. Stresst. Reizt die Nerven. Wird ein Teil Deiner DNA. Ihre oft zitierte Vielstimmigkeit oder der spezielle Sound, der die Besonderheit der Stadt ausmacht, zeigt sich als ein Aufeinandertreffen unterschiedlichster Lebenslufe, als ein Miteinander, das nicht nur auf gegenseitigem Respekt beruht, als Gleichzeitigkeit sich bekmpfender Ansichten. Ein Jahrhundert nach der Entstehung von Walter Ruttmanns Berlin Die Sinfonie der Grostadt, stellt sich die Frage, ob die sprbar widersprchlichen Energien, die damit in der Stadt am Werk sind, in ein Narrativ gefasst werden knnen oder ob der Versuch, sie zu kontrollieren zum Scheitern verurteilt ist. In der HAU-Produktion Berlin- DNA erzhlt der Berliner Regisseur, Schauspieler und Musiker Tamer Yi?it Geschichten davon, was den Lebensstrom der Stadt ausmacht: diffuse ngste, alltglicher berlebenskampf, Brchigkeit von Existenzen auf der Suche nach Anerkennung und Identitt, Konflikte, die aus Hyperindividualismus und Selbstermchtigung resultieren.


Kategorie: Schauspiel

Nach den erfolgreichen Auffhrungen im HAU Hebbel am Ufer im vergangenen Oktober zeigen She She Pop diesen Bilderreigen inspiriert von Wedekinds Frhlings Erwachen und E. L. James Erotikroman 50 Shades of Grey mit lteren, jngeren und ganz jungen Gsten aus der Berliner Tanz-, Performance- und Schauspiel-Szene. Nach dem Vorbild von Wedekinds utopischen Erziehungsmodellen ist die Bhne hier eine Lehranstalt und She She Pop und ihre Gste bilden darin einen Lehrkrper. Auf zwei groen Schautafeln auf denen durch mehrere Live-Kameras berblendungen entstehen, inszenieren sich die verschiedenen Akteur*innen in einer Folge von Begegnungen. In wechselnden monstrsen oder schlichten Aufmachungen und Posen zeigen sich unterschiedliche Generationen und Geschlechter, reale Krper und phantastische Ausgeburten, offenbaren sich strategische Authentizitt und naive Imagination. Erfahrene Alte stehen neben unschuldigen Jungen, oder umgekehrt, keine Position ist sicher und niemand wei verlsslich Bescheid. Das Erleben von Sex verndert sich stndig es ist historisch, politisch, biografisch und durch spezifische Kontexte bedingt. Noch die privatesten Aussagen ber Begehren, Fortpflanzung, Geschlechterspezifik usw. sind Ideologie, sie sind Schall und Rauch, sie sind banal, langweilig oder Fiktion. Die Weitergabe von Wissen ist Penetration: eine geile Spielart unter anderen. Bei allem Zweifel und Unbehagen muss Aufklrung dennoch stattfinden. Was bedeutet Sex? Was macht eine Frau? Was ist ein Mann? Was wei das Kind? Der intergenerationelle Lehrkrper von 50 Grades Of Shame stellt sich dieser Herausforderung. 50 Grades of Shame befasst sich mit dem Herstellen, Betrachten, Verndern und Umdeuten von Bildern: Bilder als Ideale, als Norm, Bilder des kollektiven und des eigenen Begehrens, Bilder als konkretes Beispiel, als Pornografie, Karikatur und zersetzende Kollage. Gemeinsam mit ihren Gsten arbeiten die Performer*innen von She She Pop hier an einem neuen szenischen Format. Es gilt, die individuellen Krpergrenzen, das Alter, das Geschlecht, die eigene Scham und die mhsam errungene sexuelle Identitt aufzugeben und vor der Live-Kamera miteinander zu verschmelzen in immer neuen, kollektiven Krperbildern. Jeder und jede, ob alt oder jung, ist bei aller Erfahrung naiv und muss doch den anderen belehren. Jeder und jede kann den anderen imitieren, parodieren, penetrieren. Es entsteht eine Ars Erotica fr die Bhne zwischen modernem Bilderbuch der Sexualaufklrung und sptmittelalterlichem Totentanz. Trailer 50 Grades of Shame"


Kategorie: Schauspiel

Nach den erfolgreichen Auffhrungen im HAU Hebbel am Ufer im vergangenen Oktober zeigen She She Pop diesen Bilderreigen inspiriert von Wedekinds Frhlings Erwachen und E. L. James Erotikroman 50 Shades of Grey mit lteren, jngeren und ganz jungen Gsten aus der Berliner Tanz-, Performance- und Schauspiel-Szene. Nach dem Vorbild von Wedekinds utopischen Erziehungsmodellen ist die Bhne hier eine Lehranstalt und She She Pop und ihre Gste bilden darin einen Lehrkrper. Auf zwei groen Schautafeln auf denen durch mehrere Live-Kameras berblendungen entstehen, inszenieren sich die verschiedenen Akteur*innen in einer Folge von Begegnungen. In wechselnden monstrsen oder schlichten Aufmachungen und Posen zeigen sich unterschiedliche Generationen und Geschlechter, reale Krper und phantastische Ausgeburten, offenbaren sich strategische Authentizitt und naive Imagination. Erfahrene Alte stehen neben unschuldigen Jungen, oder umgekehrt, keine Position ist sicher und niemand wei verlsslich Bescheid. Das Erleben von Sex verndert sich stndig es ist historisch, politisch, biografisch und durch spezifische Kontexte bedingt. Noch die privatesten Aussagen ber Begehren, Fortpflanzung, Geschlechterspezifik usw. sind Ideologie, sie sind Schall und Rauch, sie sind banal, langweilig oder Fiktion. Die Weitergabe von Wissen ist Penetration: eine geile Spielart unter anderen. Bei allem Zweifel und Unbehagen muss Aufklrung dennoch stattfinden. Was bedeutet Sex? Was macht eine Frau? Was ist ein Mann? Was wei das Kind? Der intergenerationelle Lehrkrper von 50 Grades Of Shame stellt sich dieser Herausforderung. 50 Grades of Shame befasst sich mit dem Herstellen, Betrachten, Verndern und Umdeuten von Bildern: Bilder als Ideale, als Norm, Bilder des kollektiven und des eigenen Begehrens, Bilder als konkretes Beispiel, als Pornografie, Karikatur und zersetzende Kollage. Gemeinsam mit ihren Gsten arbeiten die Performer*innen von She She Pop hier an einem neuen szenischen Format. Es gilt, die individuellen Krpergrenzen, das Alter, das Geschlecht, die eigene Scham und die mhsam errungene sexuelle Identitt aufzugeben und vor der Live-Kamera miteinander zu verschmelzen in immer neuen, kollektiven Krperbildern. Jeder und jede, ob alt oder jung, ist bei aller Erfahrung naiv und muss doch den anderen belehren. Jeder und jede kann den anderen imitieren, parodieren, penetrieren. Es entsteht eine Ars Erotica fr die Bhne zwischen modernem Bilderbuch der Sexualaufklrung und sptmittelalterlichem Totentanz. Trailer 50 Grades of Shame"


Kategorie: Schauspiel

Berlin taktet. Berlin spricht. Vertikal. Horizontal. Polyphon. Die Stadt rckt Dir auf den Leib. Geht unter die Haut. In Dich hinein. Stresst. Reizt die Nerven. Wird ein Teil Deiner DNA. Ihre oft zitierte Vielstimmigkeit oder der spezielle Sound, der die Besonderheit der Stadt ausmacht, zeigt sich als ein Aufeinandertreffen unterschiedlichster Lebenslufe, als ein Miteinander, das nicht nur auf gegenseitigem Respekt beruht, als Gleichzeitigkeit sich bekmpfender Ansichten. Ein Jahrhundert nach der Entstehung von Walter Ruttmanns Berlin Die Sinfonie der Grostadt, stellt sich die Frage, ob die sprbar widersprchlichen Energien, die damit in der Stadt am Werk sind, in ein Narrativ gefasst werden knnen oder ob der Versuch, sie zu kontrollieren zum Scheitern verurteilt ist. In der HAU-Produktion Berlin- DNA erzhlt der Berliner Regisseur, Schauspieler und Musiker Tamer Yi?it Geschichten davon, was den Lebensstrom der Stadt ausmacht: diffuse ngste, alltglicher berlebenskampf, Brchigkeit von Existenzen auf der Suche nach Anerkennung und Identitt, Konflikte, die aus Hyperindividualismus und Selbstermchtigung resultieren.


Kategorie: Schauspiel

Berlin taktet. Berlin spricht. Vertikal. Horizontal. Polyphon. Die Stadt rckt Dir auf den Leib. Geht unter die Haut. In Dich hinein. Stresst. Reizt die Nerven. Wird ein Teil Deiner DNA. Ihre oft zitierte Vielstimmigkeit oder der spezielle Sound, der die Besonderheit der Stadt ausmacht, zeigt sich als ein Aufeinandertreffen unterschiedlichster Lebenslufe, als ein Miteinander, das nicht nur auf gegenseitigem Respekt beruht, als Gleichzeitigkeit sich bekmpfender Ansichten. Ein Jahrhundert nach der Entstehung von Walter Ruttmanns Berlin Die Sinfonie der Grostadt, stellt sich die Frage, ob die sprbar widersprchlichen Energien, die damit in der Stadt am Werk sind, in ein Narrativ gefasst werden knnen oder ob der Versuch, sie zu kontrollieren zum Scheitern verurteilt ist. In der HAU-Produktion Berlin- DNA erzhlt der Berliner Regisseur, Schauspieler und Musiker Tamer Yi?it Geschichten davon, was den Lebensstrom der Stadt ausmacht: diffuse ngste, alltglicher berlebenskampf, Brchigkeit von Existenzen auf der Suche nach Anerkennung und Identitt, Konflikte, die aus Hyperindividualismus und Selbstermchtigung resultieren.


Kategorie: Schauspiel

Die aktuelle Debatte, die von der #metoo-Initiative entfacht wurde, wehrt sich gegen geschlechterbezogene und sexualisierte Formen der Machtausbung und Demtigung. Nach Jahren des Schweigens kommt es nicht nur in Hollywood, sondern auch am Theater und in der Kunst zu Grundsatzdiskussionen ber patriarchale Hierarchiestrukturen. Inwiefern #metoo dem Kampf gegen sexualisierte bergriffe und Formen symbolischer Herrschaft eine neue mchtige und berfllige Schubkraft verschaffen kann und ob sich hieraus neue Solidarittsformen entwickeln knnen, soll an diesem Abend anlsslich des Erscheinens der aktuellen Ausgabe von Texte zur Kunst mit unterschiedlichen Positionen aus verschiedenen Feldern beleuchtet werden. Angesichts der jngsten Welle von Enthllungen ber Flle von Machtmissbrauch soll das Verhltnis der Kunst zu Regeln oder eher zu den Ausnahmen, die die Kunst und ihre Akteur*innen zu beanspruchen scheinen diskutiert werden. Wie kann man im Kunstkontext von Regeln sprechen, wo berschreitungen auch dann noch gelobt werden, wenn traditionelle Hierarchien (Klasse, Geschlecht, Rasse, Sexualitt) ihren Einfluss geltend machen?


Kategorie: Diskussion

Das Dragonerareal am Mehringdamm ist Baudenkmal und ein Ort wechselvoller Geschichte. Die Revolution 1918/19, die Konversion vom Militr zur Mobilitt, die NS-Zwangsarbeit und die Auseinandersetzung um Verkauf und Planung sind Stationen der Entwicklung. In den kommenden Jahren stehen bauliche Manahmen an. Mit Expert*innen aus Wissenschaft, Bauforschung und Zivilgesellschaft soll deshalb in einem Symposium der Frage nachgegangen werden, wo und wie im kommenden Planungsprozess an die prgenden historischen Ereignisse erinnert werden kann.


Kategorie: Diskussion

Andreas Spechtl , Grnder der Wiener Gruppe Ja, Panik , lebt in Berlin und arbeitet unter anderem mit der Band Die Tren und Christiane Rsinger zusammen. Am HAU Hebbel am Ufer wird er sein neues im Iran entstandenes Album Thinking About Tomorrow, And How To Build It zusammen mit dem Teheraner Musiker Saba Alizadeh prsentieren. Instrumentale und sphrische Klnge flieen wie selbstverstndlich mit Live-Elektronik, Kamantsche (iranische Stachelgeige), Samples persischer Musikinstrumente und Field Recordings aus Teheran zusammen.


Kategorie: Pop

Das Dragonerareal am Mehringdamm ist Baudenkmal und ein Ort wechselvoller Geschichte. Die Revolution 1918/19, die Konversion vom Militr zur Mobilitt, die NS-Zwangsarbeit und die Auseinandersetzung um Verkauf und Planung sind Stationen der Entwicklung. In den kommenden Jahren stehen bauliche Manahmen an. Mit Expert*innen aus Wissenschaft, Bauforschung und Zivilgesellschaft soll deshalb in einem Symposium der Frage nachgegangen werden, wo und wie im kommenden Planungsprozess an die prgenden historischen Ereignisse erinnert werden kann.


Kategorie: Diskussion

Zir ist eine der aufregendsten Produzent*innen, die in den letzten Jahren in der Berliner Club-Szene gro geworden ist. Ihr Debtalbum U Feel Anything? erschien beim Plattenlabel Planet Mu in Zusammenarbeit mit Objects Limited , einem Label, das erfolgreich Musik von Frauen und Menschen mit nicht-binren Geschlechtsidentitten verffentlicht. Auerdem ist sie Grnderin und Resident-DJ der Partyreihe Boo Hoo , in der sie vor allem in der Musiklandschaft unterreprsentierten Gruppen ein Forum bietet.


Kategorie: Pop

In Biofiction (2016) finden sich Reststcke der beiden ersten Werke von The Biofiction Trilogy die grellrosa, fleischigen Kulissen, das Holzwerkzeug, das Seil, das verwebt wird, die natrliche und knstliche Vermengung von Flssigkeiten und Materialien. Die Narration einer Sexualitt, die es noch nicht gibt, sorgt fr anhaltende Neugierde, stellt sich gegen Konventionen, gegen Zuordnungen, und schafft aus der choreografischen Arbeit eine anhaltende Praxis von Weltenbau. Was findet hier statt: Bewegungsrecherche, Musiklabor oder postpornographische Spapraxis?


Kategorie: Tanztheater

Marzipan fr echte Kerle, Gurken fr Mdels, Prinzessinnenshampoo in Pink und in Hellblau fr Ritter Tee, Stifte, Textaufgaben, Gummistiefel und Sehtests, alles wird neuerdings in zwei Varianten angeboten. Gendermarketing nennt sich diese Strategie, die uns eine Welt verkaufen mchte, in der Farben, Interessen, Verhaltensweisen und Eigenschaften streng nach Geschlecht getrennt werden. Im November 2016 haben Anke Domscheit-Berg, Almut Schnerring und Sascha Verlan ihre Protestaktion gegen die Auswchse des Gendermarketing mit einem ffentlichen Aufruf gestartet. Seitdem bekommen sie tglich neue Vorschlge, welches Produkt, welche Kampagne, welches Unternehmen den Wink mit dem Goldenen Zaunpfahl am ntigsten hat. Auf Kritik kommen zuverlssig die immer gleichen Beschwichtigungsformeln: "An der Kampagne waren auch Frauen beteiligt, sie kann also gar nicht sexistisch sein", "Das ist doch nur lustig / ironisch", "Die Leute mssen es ja nicht kaufen" "Wir reagieren nur auf die Wnsche der Kundschaft." Das mag die Intention sein, wichtiger ist aber, was bei den Verbraucher*innen und Kund*innen ankommt, insbesondere bei Kindern. Und da ist die Forschungslage ziemlich eindeutig: Kinder werden durch die Vorbilder in der Werbung eingeschrnkt in ihrem Rollenverstndnis, in ihrem Verhltnis zum eigenen Krper, in ihren Interessen und Wnschen. Viele Errungenschaften der Gleichberechtigungsbewegung werden von den Unternehmen aus Profitinteressen, Unwissenheit und Ignoranz aufs Spiel gesetzt. Margarete Stokowski, Nora Gomringer, Daniel Brckerhoff, Tarik Tesfu, Ferda Ataman, Petra Lucht und Anke Domscheit-Berg werden als Jury aus den vielen Einsendungen den ersten Platz bestimmen und am 3. Mrz 2017 erstmals den Goldenen Zaunpfahl verleihen ob auch die Nominierten zur Preisverleihung erscheinen werden? Die Jury wird ihre Auswahl begrnden, die Laudatio sowie ein dialogischer Vortrag zu Gendermarketing, Minimalgruppenforschung und Stereotypbedrohung werden die psychologischen und sozialen Zusammenhnge beleuchten und den Unternehmen deutlich machen, dass sie die Entwicklung unserer Gesellschaft mit beeinflussen, dass sie selbst Verantwortung tragen, die sich nicht einfach auf abstrakte Kaufinteressen und konomische Mechanismen abwlzen lassen. Das Anliegen der Goldener Zaunpfahl-Initiative wird musikalisch untersttzt durch Suli Puschban ("Ich hab die Schnauze voll von Rosa") und Form & Yansn vom Berliner HipHop-Label Springstoff. Mehr Informationen unter www.goldener-zaunpfahl.de


Kategorie: Schauspiel

After Life ist das zweite Duett in einer von der Choreografin und Tnzerin Simone Aughterlony konzipierten Trilogie, die sich anhand existenzieller Zustnde mit der Lebensgeschichte eines Krpers beschftigt. Ihr neues Stck hat sie gemeinsam mit ihrem langjhrigen Kollaborateur DJ Nic Lloyd erarbeitet. Wie leben unsere Triebe weiter, auch wenn es keinen Krper mehr gibt, der sie erfllen knnte?


Kategorie: Tanztheater

Simone Aughterlony und Phil Hayes tun, was sie sagen, und sie sagen, was sie tun. Im Bhnenbild von Janina Audick, die auch die Umgestaltung der Rumlichkeiten im HAU Hebbel am Ufer konzipiert hat, gehen Phil Hayes und Simone Aughterlony der vorgeblichen Rangordnung dieser beiden Kommunikationsformen nach und entwerfen eine Praxis des Dialogs, in der sie gleich viel Gewicht haben. Zwei anfnglich getrennte Territorien verwandeln sich in Show and Tell in einen gefrigen Theaterorganismus, der Bhne und Zuschauerraum schluckt. In ihm stecken sich Wort und Bewegung gegenseitig an, befallen und zersetzen einander, verdauen sich und scheiden sich wieder aus. Als Geschichtenerzhler und Showstars, vermessen die Tnzerin und Choreografin sowie der Schauspieler und Performer einen Krper, der nie einfach nur gegeben oder anwesend ist, sondern vor allem in den Momenten des Zusammenbruchs in unser Bewusstsein tritt. Dieser Krper ist der stille Protagonist, der imaginre Dritte in diesem Duett. Seine Biografie schreibt sich in Formen von Krankheiten und Narben in ihn ein. Er blutet und heilt, wchst und zerfllt spektakulr authentisch. Oder wirklich fantastisch?


Kategorie: Tanztheater

Seit 2005 verffentlicht Liz Harris auf ihrem eigenen und anderen unabhngigen Labels. Grouper ist das Solo-Projekt der Musikerin, Knstlerin und Produzentin. Ihr letztes Studioalbum Ruins, erschienen 2014, erreichte mit seiner Kombination aus Klaviermusik, Stimme und Live-Aufnahmen viel Aufmerksamkeit. Seit langem ist sie wieder auf Tour und wird am HAU Hebbel am Ufer ihr einziges Konzert in Deutschland geben.


Kategorie: Pop

Simone Aughterlony und Phil Hayes tun, was sie sagen, und sie sagen, was sie tun. Im Bhnenbild von Janina Audick, die auch die Umgestaltung der Rumlichkeiten im HAU Hebbel am Ufer konzipiert hat, gehen Phil Hayes und Simone Aughterlony der vorgeblichen Rangordnung dieser beiden Kommunikationsformen nach und entwerfen eine Praxis des Dialogs, in der sie gleich viel Gewicht haben. Zwei anfnglich getrennte Territorien verwandeln sich in Show and Tell in einen gefrigen Theaterorganismus, der Bhne und Zuschauerraum schluckt. In ihm stecken sich Wort und Bewegung gegenseitig an, befallen und zersetzen einander, verdauen sich und scheiden sich wieder aus. Als Geschichtenerzhler und Showstars, vermessen die Tnzerin und Choreografin sowie der Schauspieler und Performer einen Krper, der nie einfach nur gegeben oder anwesend ist, sondern vor allem in den Momenten des Zusammenbruchs in unser Bewusstsein tritt. Dieser Krper ist der stille Protagonist, der imaginre Dritte in diesem Duett. Seine Biografie schreibt sich in Formen von Krankheiten und Narben in ihn ein. Er blutet und heilt, wchst und zerfllt spektakulr authentisch. Oder wirklich fantastisch?


Kategorie: Tanztheater

After Life ist das zweite Duett in einer von der Choreografin und Tnzerin Simone Aughterlony konzipierten Trilogie, die sich anhand existenzieller Zustnde mit der Lebensgeschichte eines Krpers beschftigt. Ihr neues Stck hat sie gemeinsam mit ihrem langjhrigen Kollaborateur DJ Nic Lloyd erarbeitet. Wie leben unsere Triebe weiter, auch wenn es keinen Krper mehr gibt, der sie erfllen knnte?


Kategorie: Tanztheater

In Biofiction (2016) finden sich Reststcke der beiden ersten Werke von The Biofiction Trilogy die grellrosa, fleischigen Kulissen, das Holzwerkzeug, das Seil, das verwebt wird, die natrliche und knstliche Vermengung von Flssigkeiten und Materialien. Die Narration einer Sexualitt, die es noch nicht gibt, sorgt fr anhaltende Neugierde, stellt sich gegen Konventionen, gegen Zuordnungen, und schafft aus der choreografischen Arbeit eine anhaltende Praxis von Weltenbau. Was findet hier statt: Bewegungsrecherche, Musiklabor oder postpornographische Spapraxis?


Kategorie: Tanztheater

Ausgangspunkt der Arbeit Zweiter Versuch ber das Turnen ist die angenommene Verwobenheit der Geschichte Deutschlands als imaginierte Gemeinschaft mit der Geschichte des Turnens als krperliche Praxis von seinen Ursprngen im Jahr 1811 als Wehrturnen in der Neukllner Hasenheide bis hin zum Turnfest 2017 in Berlin, das unter dem Motto Wie bunt ist das denn! stand. Auf Basis dieser Annahme entwickelt die knstlerische Forschungsgesellschaft HAUPTAKTION in der HAU-Koproduktion eine Auseinandersetzung mit der Verbindung von Krper, Gemeinschaft und Nation: Im Selbstversuch nutzen acht Performer*innen das choreografische Vokabular der Turnbewegung und dessen Darbietung im synchronen Schauturnen als Sprungbrett fr eine Beschftigung mit der Formierung von deutschen Krpern und versuchen so eine alternative deutsche Geschichte zu erzhlen. Unter Verwendung der Inszenierungsweisen der groen Turnfeste entsteht so ein Abend zwischen Lecture Performance, zeitgenssischem Tanz und Workout.


Kategorie: Schauspiel

LIV F E ist ein Ausflug des Choreografen Ian Kaler in neues Terrain. Nach seiner Serie o.T., die das HAU Hebbel am Ufer in den letzten Jahren gezeigt hat, fhrt das aktuelle Stck das Publikum durch fantastische, traumartige Welten, die persnliche Erinnerungen und Geschichten mit erfundenen und konstruierten Momenten vermischen. Es entsteht ein intimes Portrait eines sich transformierenden Charakters, das die Ebenen von Jetzt-Zeit, Kindheit, Erwachsenwerden und Imaginationen des Selbst in einen Dialog miteinander setzt. Die Bhne des HAU1 wird zum Filmtheater, in dem Kaler zusammen mit der Bhnenbildnerin Stephanie Rauch und der Filmemacherin und Lichtdesignerin Imogen Heath einen Live-Film als Collage von Bewegung, Sprache, Raum und Bewegtbild inszeniert. Musikerin rRoxymore entwickelt live den Soundtrack zum Stck, der sich von abstraktem Turntablism bis zu Alternative-Dance-Music spannt. Nach der Premiere im letzten Jahr beim Festival ImPulsTanz (Wien) kommt die Arbeit als deutsche Premiere ans HAU.


Kategorie: Tanztheater

Ausgangspunkt der Arbeit Zweiter Versuch ber das Turnen ist die angenommene Verwobenheit der Geschichte Deutschlands als imaginierte Gemeinschaft mit der Geschichte des Turnens als krperliche Praxis von seinen Ursprngen im Jahr 1811 als Wehrturnen in der Neukllner Hasenheide bis hin zum Turnfest 2017 in Berlin, das unter dem Motto Wie bunt ist das denn! stand. Auf Basis dieser Annahme entwickelt die knstlerische Forschungsgesellschaft HAUPTAKTION in der HAU-Koproduktion eine Auseinandersetzung mit der Verbindung von Krper, Gemeinschaft und Nation: Im Selbstversuch nutzen acht Performer*innen das choreografische Vokabular der Turnbewegung und dessen Darbietung im synchronen Schauturnen als Sprungbrett fr eine Beschftigung mit der Formierung von deutschen Krpern und versuchen so eine alternative deutsche Geschichte zu erzhlen. Unter Verwendung der Inszenierungsweisen der groen Turnfeste entsteht so ein Abend zwischen Lecture Performance, zeitgenssischem Tanz und Workout.


Kategorie: Schauspiel

LIV F E ist ein Ausflug des Choreografen Ian Kaler in neues Terrain. Nach seiner Serie o.T., die das HAU Hebbel am Ufer in den letzten Jahren gezeigt hat, fhrt das aktuelle Stck das Publikum durch fantastische, traumartige Welten, die persnliche Erinnerungen und Geschichten mit erfundenen und konstruierten Momenten vermischen. Es entsteht ein intimes Portrait eines sich transformierenden Charakters, das die Ebenen von Jetzt-Zeit, Kindheit, Erwachsenwerden und Imaginationen des Selbst in einen Dialog miteinander setzt. Die Bhne des HAU1 wird zum Filmtheater, in dem Kaler zusammen mit der Bhnenbildnerin Stephanie Rauch und der Filmemacherin und Lichtdesignerin Imogen Heath einen Live-Film als Collage von Bewegung, Sprache, Raum und Bewegtbild inszeniert. Musikerin rRoxymore entwickelt live den Soundtrack zum Stck, der sich von abstraktem Turntablism bis zu Alternative-Dance-Music spannt. Nach der Premiere im letzten Jahr beim Festival ImPulsTanz (Wien) kommt die Arbeit als deutsche Premiere ans HAU.


Kategorie: Tanztheater

Ausgangspunkt der Arbeit Zweiter Versuch ber das Turnen ist die angenommene Verwobenheit der Geschichte Deutschlands als imaginierte Gemeinschaft mit der Geschichte des Turnens als krperliche Praxis von seinen Ursprngen im Jahr 1811 als Wehrturnen in der Neukllner Hasenheide bis hin zum Turnfest 2017 in Berlin, das unter dem Motto Wie bunt ist das denn! stand. Auf Basis dieser Annahme entwickelt die knstlerische Forschungsgesellschaft HAUPTAKTION in der HAU-Koproduktion eine Auseinandersetzung mit der Verbindung von Krper, Gemeinschaft und Nation: Im Selbstversuch nutzen acht Performer*innen das choreografische Vokabular der Turnbewegung und dessen Darbietung im synchronen Schauturnen als Sprungbrett fr eine Beschftigung mit der Formierung von deutschen Krpern und versuchen so eine alternative deutsche Geschichte zu erzhlen. Unter Verwendung der Inszenierungsweisen der groen Turnfeste entsteht so ein Abend zwischen Lecture Performance, zeitgenssischem Tanz und Workout.


Kategorie: Schauspiel


Änderungen vorbehalten! - Angaben ohne Gewähr! - Stand:01.07.18
© Fotos der Vorstellungen: [+][-]
Fugen(Dieter Hartwig/Dieter Hartwig) Berlin-DNA(/) 50 Grades of Shame(Dorothea Tuch/Dorothea Tuch) berschreitungen berschreiten(/) Zeitgeschichtliches Symposium Dragonerareal 18502018(Promo/) Konzert(Rabea Erradi/Rabea Erradi) Mit Thomas Meinecke und Zir(Marc Krause/Marc Krause) Biofiction(Jorge Len/Jorge Len) Negativpreis fr absurdes Gendermarketing(Promo/) After Life(Niklaus Spoerri/Niklaus Spoerri) Show and Tell(Spoerri/Spoerri) Konzert(Richard Rothman/Richard Rothman) Zweiter Versuch ber das Turnen(Nicole Wytyczak/Nicole Wytyczak) LIVFE(Eva Wrdinger/Eva Wrdinger)

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