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Berliner Ensemble

Theater am Schiffbauerdamm
Bertolt-Brecht-Platz 1 - 10117 Berlin

www.berliner-ensemble.de
Januar / Februar / März / April / Mai / Juni / Juli / August / September / Oktober / November / Dezember

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Tel. 28 40 81 55 / Fax: 284 08 115

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Spielplan für April 2018

Die 1928 entstandene und am Berliner Ensemble uraufgeführte "Dreigroschenoper" ist eine bitterböse Analyse des Marktes. Auf der einen Seite die Großunternehmer, vertreten durch den skrupellosen Geschäftsmann Peachum, auf der anderen Mackie Messer, der berüchtigte anarchische Verbrecher: "Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?" Jonathan Peachum betreibt einen äußerst florierenden Handel mit der Ausstattung von Bettlern. Das Geschäft mit den "Ärmsten der Armen" läuft sehr gut. Doch dann erfährt er, daß seine Tochter Polly heimlich den Gangsterboss Mackie Messer geheiratet hat. Peachum tobt. Die einzige Lösung: Man muß Mackie an den Galgen bringen. Trotz Pollys Warnung verläßt der frischgebackene Ehemann die Stadt nicht, sondern besucht wieder einmal die Huren von Turnbridge. Eine von ihnen, Jenny, liefert ihn prompt ans Messer. Seine Hinrichtung scheint unabwendbar, bis ein "reitender Bote" der Königin erscheint und Mackies Freilassung sowie seine Erhebung in den Adelsstand verfügt.


Kategorie: Schauspiel

18 Jahre nach seinem Debüt "Soloalbum" schreibt Benjamin von Stuckrad-Barre sie doch, die Autobiographie, mit der keiner gerechnet hat. Ein Greatest-Hits Album, ein Best-Of: kein Soloalbum – sondern der Soundtrack eines selbstzerstörerischen Lebens. Im legendären Hotel Chateau Marmont am Sunset Boulevard schaut Stuckrad-Barre sich selbst beim Schreiben zu – und erzählt von zwanzig Jahren Nachtleben, Drogen, Ruhm und Realitätsverlust, vom Aufstehen und Hinfallen. Keine Recherche, sondern pures Leben. "Das Kokain ließ mich Tage und Nächte manisch herumrotieren, gegen das lästige Herzrasen goss ich Alkohol drauf, schlief irgendwann vollkommen betäubt ein, dabei half das Rohypnol, das der neue, zum Heroin ratende Dealer mir mitgebracht hatte, weil, so seine fachmännische Blickdiagnose, ich auch mal wieder runterkommen müsse, zwischendurch. Wenn ich erwachte, brauchte ich eine Weile, um einen Zusammenhang herzustellen zwischen den durch die Gardinen hindurch sichtbaren Tageszeitindizien und der zuletzt erinnerten Tageszeit, ich unterschied nur mehr zwischen hell und dunkel, Tag und Nacht. Manchmal schlief ich wohl 26 Stunden, manchmal auch nur zwei, es war alles nicht so klar und sollte das auch auf gar keinen Fall werden. Aufstieg und Fall in einem Rutsch. Nur aufschreiben würde ich es halt noch müssen, irgendwann, aber natürlich erstmal bis zum letzten Kapitel durcherleben – ohne retardierenden zweiten Akt (where the slow stuff happens) direkt in die Katastrophe."  .- SIE WOLLEN INS THEATER UND HABEN KEINEN BABYSITTER? Wir bieten am 29.4. während der Nachmittagsvorstellung von "Panikherz" für Kinder ab sechs Jahren Kinderbetreuung durch Fachpersonal an. Die Kinder erwartet ein spannender Nachmittag mit Spielen rund ums Theater. Die Betreuung kostet pro Kind 3,50 Euro, die Anmeldung erfolgt über die Kasse.


Kategorie: Schauspiel

18 Jahre nach seinem Debüt "Soloalbum" schreibt Benjamin von Stuckrad-Barre sie doch, die Autobiographie, mit der keiner gerechnet hat. Ein Greatest-Hits Album, ein Best-Of: kein Soloalbum – sondern der Soundtrack eines selbstzerstörerischen Lebens. Im legendären Hotel Chateau Marmont am Sunset Boulevard schaut Stuckrad-Barre sich selbst beim Schreiben zu – und erzählt von zwanzig Jahren Nachtleben, Drogen, Ruhm und Realitätsverlust, vom Aufstehen und Hinfallen. Keine Recherche, sondern pures Leben. "Das Kokain ließ mich Tage und Nächte manisch herumrotieren, gegen das lästige Herzrasen goss ich Alkohol drauf, schlief irgendwann vollkommen betäubt ein, dabei half das Rohypnol, das der neue, zum Heroin ratende Dealer mir mitgebracht hatte, weil, so seine fachmännische Blickdiagnose, ich auch mal wieder runterkommen müsse, zwischendurch. Wenn ich erwachte, brauchte ich eine Weile, um einen Zusammenhang herzustellen zwischen den durch die Gardinen hindurch sichtbaren Tageszeitindizien und der zuletzt erinnerten Tageszeit, ich unterschied nur mehr zwischen hell und dunkel, Tag und Nacht. Manchmal schlief ich wohl 26 Stunden, manchmal auch nur zwei, es war alles nicht so klar und sollte das auch auf gar keinen Fall werden. Aufstieg und Fall in einem Rutsch. Nur aufschreiben würde ich es halt noch müssen, irgendwann, aber natürlich erstmal bis zum letzten Kapitel durcherleben – ohne retardierenden zweiten Akt (where the slow stuff happens) direkt in die Katastrophe."  .- SIE WOLLEN INS THEATER UND HABEN KEINEN BABYSITTER? Wir bieten am 29.4. während der Nachmittagsvorstellung von "Panikherz" für Kinder ab sechs Jahren Kinderbetreuung durch Fachpersonal an. Die Kinder erwartet ein spannender Nachmittag mit Spielen rund ums Theater. Die Betreuung kostet pro Kind 3,50 Euro, die Anmeldung erfolgt über die Kasse.


Kategorie: Schauspiel

Are you interested in taking a look behind the scenes of the Berliner Ensemble? A chance to see what happens backstage, in the make-up room, the costume, .- props department .- and below stage, to bring the performances you see to life. We offer guided tours in English that take you behind the scenes and provide insight into the many different departments of the theater. They take approximately one hour, are €5 (reduced price €3) and can be purchased directly at our theatre box office.


Kategorie: Führung

Marcel Carnés Opus Magnum ist einer der poetischsten Filme aller Zeiten. Die "Kinder des Paradieses" sind jedoch gebrannte Kinder, sie entstehen mitten im Zweiten Weltkrieg. Regelmäßig erscheinen Gestapo-Spione bei den Dreharbeiten, um Mitglieder der Résistance oder Juden aufzuspu?ren und zu verhaften. Ein Teil des Teams schwebt daher permanent in Lebensgefahr. Als erster Film des endlich wiedergewonnenen Friedens feiern die "Kinder des Paradieses" im März 1945 Premiere im befreiten Paris – bejubelt als Monument der ungebrochenen geistigen Überlegenheit der Franzosen über den Nazi-Furor. Doch Hauptdarstellerin Arletty sitzt hinter Gittern, wegen einer Liebesaffäre mit einem deutschen Offizier. Drehbuchautor Jacques Prévert hatte Arletty die Rolle der nach persönlicher Unabhängigkeit und umfassender Freiheit strebenden Garance auf den Leib geschrieben. Garance liebt den Pantomimen Baptiste Deburau, hat eine Beziehung zu dem Dichter und Mörder Lacenaire, eine Affäre mit dem Schauspieler Frédérick Lemaître und muss schließlich Schutz bei dem begüterten Grafen de Montray suchen. Regisseurin Ola Mafaalani konfrontiert die "Kinder des Paradieses" mit ihrer Entstehungsgeschichte. Ihre Inszenierung und die Musik von Eef van Breen enthüllen diesen kollektiven Traum voller Poesie, Magie und Schönheit als letzten Rückzugsort – und als Herz des Widerstandes in einem totalitären Regime.


Kategorie: Schauspiel

Rainald Goetz beschreibt unsere moderne Gesellschaft, wie kein anderer deutscher Dramatiker. Der studierte Arzt und Historiker hatte sich einst mit einer Performance in die Köpfe einer ganzen Generation gebrannt: 1983 ritzte er sich beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb mit einer Rasierklinge in die Stirn, um sein literarisches Manifest "Subito" mit einem ihm eigenen "Wumms" zu gestalten. Er schreibt in den verschiedensten Medien und Formaten und scheint selbst durch seine Mehrfachbegabungen kaum fassbar. Rainald Goetz: Ein Tausendsassa! Dieser trifft nun auf die andere Mehrfachbegabung: Robert Borgmann, der 1980 in Erfurt geboren wurde und Philosophie und Germanistik in Köln sowie Bildende Kunst in London studierte, bevor er ein Regiestudium in Berlin absolvierte und zahlreiche Inszenierungen unter anderem am dortigen Deutschen Theater, in Zürich, Leipzig und in Wien zeigte. Robert Borgmann wird Rainald Goetzs Text "Krieg" – der aus den drei Teilen "Heiliger Krieg", "Schlacht" und "Kolik" besteht – inszenieren und die Bühne dafür entwerfen. "Krieg" umfasst also drei Theaterstücke, die bei Goetz so beschrieben werden: Krieg als Festungskrieg in Aktion ist Heiliger Krieg: Welt, Revolution, Bier. Der Kampf geht weiter. Krieg in der Nacht ist Schlachten: Familie, Kunst, Haß. Der Kampf hält an. Krieg zum Schluss heißt schließlich und endlich hier Traktat Gegen Den Widerstand Des Materials Ergibt Weder Material Noch Widerstand Sondern Summa Summarum Traktat Genannt von Herzen Kolik: Ich, Wort, Tod.


Kategorie: Schauspiel

Sie wollen einmal hinter die Kulissen des Berliner Ensembles schauen? Wir bieten regelmäßig öffentliche Führungen mit Werner Riemann an, der seit über 60 Jahren am Haus ist und von Bertolt Brecht und Helene Weigel persönlich eingestellt wurde. Die Führungen kosten 5 Euro pro Person, ermäßigt 3 Euro und können nur direkt über die Theaterkasse gebucht werden. THEATERKASSE IM BERLINER ENSEMBLE Bertolt-Brecht-Platz 1, 10117 Berlin Montag bis Samstag 10.00 bis 18.30 Uhr Telefon 030/284-08-155 Fax 030/284-08-115 E-Mail theaterkasse@berliner-ensemble.de  .-


Kategorie: Führung

Die Handlung im Kreidekreis ist modellhaft klar und dialektisch schön: Bei einer Revolution lässt die fliehende Gouverneursfrau ihr Baby zurück. Ihre Magd Grusche findet das Kind und überlegt eine Nacht lang, ob sie als alleinstehende Frau im Krieg ein kleines Kind retten kann. Sie entscheidet sich für das Kind. Auf der Flucht gerät sie in immer größer werdende Schwierigkeiten an deren Ende sie vor ein Gericht gestellt wird, da die Gouverneursfrau ihr Kind zurückhaben will. Die Zeiten haben sich wieder geändert, jetzt ist das Kind der Erbe eines großen Vermögens. Doch kurz bevor die alte Herrschaft die Zügel wieder fest im Griff hat, gibt es eine kurze Zeit der Anarchie, in der der Richter Azdak herrscht. Seine Richtersprüche sind gefürchtet bei den Reichen und ein Segen für die Armen. So erfindet er für den Fall, dass die biologische aber herzlose Mutter ihr Kind zurückfordert, den salomonischen Kreidekreis neu. Die Frage, die hier verhandelt wird, ist von ebenso großer Schlichtheit wie politischer Eindringlichkeit: Wem gehört die Welt? So ist es kein Zufall, dass Bertolt Brecht, als das Berliner Ensemble 1954 endlich das Theater am Schiffbauerdamm bespielen darf, als erstes den Kaukasischen Kreidekreis inszeniert. Michael Thalheimer wird als Hausregisseur regelmäßig am Berliner Ensemble arbeiten. Seine bisherigen Inszenierungen sind in dem neuen Buch von Hans-Dieter Schütt "Michael Thalheimer" in zahlreichen Gesprächen, Texten und Fotos dokumentiert.


Kategorie: Schauspiel

Für Paula Spencer ist mit 39 Jahren das Meiste in ihrem Leben schon gelaufen. Und es ist nicht gut gelaufen. Den geblümten Schlafzimmervorhang, der im Sommerwind über ihrem Kinderbett wehte, hat es nie gegeben – aber die Übergriffe ihres Vaters. In der Schule wird sie knapp über Sonderklassenniveau eingestuft. Zwischen abgestumpften Lehrern und zudringlichen Banknachbarn trainiert sie schmutziges Denken und abgebrühtes Benehmen. Dann gründet sie mit ihrer Jugendliebe Charlo eine Familie. Und immer wieder sitzt sie im Krankenhaus und erklärt ihre Verletzungen damit, dass sie gegen eine Tür gelaufen sei. Nun ist Charlo tot und Paula beginnt zu sprechen. Booker-Preisträger Roddy Doyle erzählt die Geschichte einer alkoholsüchtigen Frau, die allen Widerwärtigkeiten und Demütigungen zum Trotz ihr Leben in die Hand nimmt. Fernab von Sentimentalitäten oder moralischen Zeigefingern veranschaulicht er einen Bewusstwerdungsprozess in harter Bodennähe, der sich zu einer präzisen Milieuschilderung verdichtet. Ein furioser Monolog über eine enttäuschte Liebe und den unermüdlichen Versuch, das Leben aus eigener Kraft in den Griff zu bekommen. Eine Produktion von Schauspiel Frankfurt.


Kategorie: Schauspiel

18 Jahre nach seinem Debüt "Soloalbum" schreibt Benjamin von Stuckrad-Barre sie doch, die Autobiographie, mit der keiner gerechnet hat. Ein Greatest-Hits Album, ein Best-Of: kein Soloalbum – sondern der Soundtrack eines selbstzerstörerischen Lebens. Im legendären Hotel Chateau Marmont am Sunset Boulevard schaut Stuckrad-Barre sich selbst beim Schreiben zu – und erzählt von zwanzig Jahren Nachtleben, Drogen, Ruhm und Realitätsverlust, vom Aufstehen und Hinfallen. Keine Recherche, sondern pures Leben. "Das Kokain ließ mich Tage und Nächte manisch herumrotieren, gegen das lästige Herzrasen goss ich Alkohol drauf, schlief irgendwann vollkommen betäubt ein, dabei half das Rohypnol, das der neue, zum Heroin ratende Dealer mir mitgebracht hatte, weil, so seine fachmännische Blickdiagnose, ich auch mal wieder runterkommen müsse, zwischendurch. Wenn ich erwachte, brauchte ich eine Weile, um einen Zusammenhang herzustellen zwischen den durch die Gardinen hindurch sichtbaren Tageszeitindizien und der zuletzt erinnerten Tageszeit, ich unterschied nur mehr zwischen hell und dunkel, Tag und Nacht. Manchmal schlief ich wohl 26 Stunden, manchmal auch nur zwei, es war alles nicht so klar und sollte das auch auf gar keinen Fall werden. Aufstieg und Fall in einem Rutsch. Nur aufschreiben würde ich es halt noch müssen, irgendwann, aber natürlich erstmal bis zum letzten Kapitel durcherleben – ohne retardierenden zweiten Akt (where the slow stuff happens) direkt in die Katastrophe."  .- SIE WOLLEN INS THEATER UND HABEN KEINEN BABYSITTER? Wir bieten am 29.4. während der Nachmittagsvorstellung von "Panikherz" für Kinder ab sechs Jahren Kinderbetreuung durch Fachpersonal an. Die Kinder erwartet ein spannender Nachmittag mit Spielen rund ums Theater. Die Betreuung kostet pro Kind 3,50 Euro, die Anmeldung erfolgt über die Kasse.


Kategorie: Schauspiel

Die späte Lyrik Heiner Müllers gehört zum Besten, was der deutschen Literatur im 20. Jahrhundert gelang. Mit einer poetischen Sprache, die ihresgleichen sucht, und prophetischer Weitsicht dachte Müller in seinen letzten Jahren über die Zukunft des Theaters, die Illusionen seiner Epoche und die Widrigkeiten der menschlichen Existenz nach. Jürgen Holtz, der Grand Old Man der deutschen Schauspielkunst, stand unter Müllers Regie sowohl im Osten als auch im Westen auf der Bühne und wird Auszüge aus dieser Lyrik vortragen.


Kategorie: Lesung

Rainald Goetz beschreibt unsere moderne Gesellschaft, wie kein anderer deutscher Dramatiker. Der studierte Arzt und Historiker hatte sich einst mit einer Performance in die Köpfe einer ganzen Generation gebrannt: 1983 ritzte er sich beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb mit einer Rasierklinge in die Stirn, um sein literarisches Manifest "Subito" mit einem ihm eigenen "Wumms" zu gestalten. Er schreibt in den verschiedensten Medien und Formaten und scheint selbst durch seine Mehrfachbegabungen kaum fassbar. Rainald Goetz: Ein Tausendsassa! Dieser trifft nun auf die andere Mehrfachbegabung: Robert Borgmann, der 1980 in Erfurt geboren wurde und Philosophie und Germanistik in Köln sowie Bildende Kunst in London studierte, bevor er ein Regiestudium in Berlin absolvierte und zahlreiche Inszenierungen unter anderem am dortigen Deutschen Theater, in Zürich, Leipzig und in Wien zeigte. Robert Borgmann wird Rainald Goetzs Text "Krieg" – der aus den drei Teilen "Heiliger Krieg", "Schlacht" und "Kolik" besteht – inszenieren und die Bühne dafür entwerfen. "Krieg" umfasst also drei Theaterstücke, die bei Goetz so beschrieben werden: Krieg als Festungskrieg in Aktion ist Heiliger Krieg: Welt, Revolution, Bier. Der Kampf geht weiter. Krieg in der Nacht ist Schlachten: Familie, Kunst, Haß. Der Kampf hält an. Krieg zum Schluss heißt schließlich und endlich hier Traktat Gegen Den Widerstand Des Materials Ergibt Weder Material Noch Widerstand Sondern Summa Summarum Traktat Genannt von Herzen Kolik: Ich, Wort, Tod.


Kategorie: Schauspiel

Der Autor, Regisseur und Schauspieler Dieudonné Niangouna ist für seine wortgewaltigen und bilderstarken Theaterabende bekannt. In seinen Texten finden sich Passagen von großer poetischer Schönheit neben derber Umgangssprache und Wortneuschöpfungen. Seine Textkollagen können ihren Ausgangpunkt ebenso auf abgehobenen Partys in angesagten Pariser Szenekreisen finoden wie im verzweifelten Versuch von Afrikanern, den europäischen Kontinent über das Mittelmeer zu erreichen. Niangounas Theater verweist immer auf die ihn umgebende Welt in ihrer politische Verfasstheit und übersteigt diese gleichzeitig. Seine Arbeiten, die sich oft um Themen wie Migration, Krieg oder koloniale Herrschaft drehen, thematisieren zeitgenössische sowie historische politische Diskurse und sprengen diese durch eine explosive Theatersprache, um zu neuen Ausdrucksformen zu finden. Niangouna wurde 1976 in Kongo Brazzaville geboren, wo er auch aufwuchs und in den neunziger Jahren die Bürgerkriege erlebte. 1997 gründete er mit seinem Bruder Criss Niangouna "La Compagnie Les Bruits de la Rue" in Brazaville. Seine Theaterabende sind seit 2009 auch regelmäßig in Europa zu sehen, zum Beispiel beim "Festival d’Avignon", bei den "Wiener Festwochen" oder am "Mousonturm" in Frankfurt, wo er von 2014 bis 2017 assoziierter Künstler war. Niangouna ist Leiter des "Mantsina-sur-Scène International Festival" in Brazzaville. Für seine erste Arbeit in Berlin schreibt er einen neuen Text, den er mit Schauspielern des Berliner Ensembles inszeniert.


Kategorie: Schauspiel

Der Name ist Programm: In Samuel Becketts absurdem Theaterstück streben die Protagonisten unaufaltsam ihrem scheinbar unabänderlichen Schicksal zu. In dem Text von 1956 geht es um nichts weniger, als um das Ende der Welt, welches Robert Wilson in ein Zaubertheater für alle Sinne verwandelt. Hamm kann nicht stehen, Clov kann nicht sitzen, Hamm ist der Herr, Clov der Diener, beide sind zum Überleben aufeinander angewiesen. In zwei Mülleimern Nagg und Nell, Hamms Eltern, die "verfluchten Erzeuger", auch sie können nicht fort. Gemeinsam spielen sie ein nie endendes "Endspiel" gegen die Hoffnungslosigkeit, trotzen der untergehenden Welt mit unerbittlicher Ironie und heiterer Verzweiflung, denn: "Nichts ist komischer als das Unglück." It’s finished? Nicht solange noch jemand spielt.


Kategorie: Schauspiel

Der Autor, Regisseur und Schauspieler Dieudonné Niangouna ist für seine wortgewaltigen und bilderstarken Theaterabende bekannt. In seinen Texten finden sich Passagen von großer poetischer Schönheit neben derber Umgangssprache und Wortneuschöpfungen. Seine Textkollagen können ihren Ausgangpunkt ebenso auf abgehobenen Partys in angesagten Pariser Szenekreisen finoden wie im verzweifelten Versuch von Afrikanern, den europäischen Kontinent über das Mittelmeer zu erreichen. Niangounas Theater verweist immer auf die ihn umgebende Welt in ihrer politische Verfasstheit und übersteigt diese gleichzeitig. Seine Arbeiten, die sich oft um Themen wie Migration, Krieg oder koloniale Herrschaft drehen, thematisieren zeitgenössische sowie historische politische Diskurse und sprengen diese durch eine explosive Theatersprache, um zu neuen Ausdrucksformen zu finden. Niangouna wurde 1976 in Kongo Brazzaville geboren, wo er auch aufwuchs und in den neunziger Jahren die Bürgerkriege erlebte. 1997 gründete er mit seinem Bruder Criss Niangouna "La Compagnie Les Bruits de la Rue" in Brazaville. Seine Theaterabende sind seit 2009 auch regelmäßig in Europa zu sehen, zum Beispiel beim "Festival d’Avignon", bei den "Wiener Festwochen" oder am "Mousonturm" in Frankfurt, wo er von 2014 bis 2017 assoziierter Künstler war. Niangouna ist Leiter des "Mantsina-sur-Scène International Festival" in Brazzaville. Für seine erste Arbeit in Berlin schreibt er einen neuen Text, den er mit Schauspielern des Berliner Ensembles inszeniert.


Kategorie: Schauspiel

Sie wollen einmal hinter die Kulissen des Berliner Ensembles schauen? Wir bieten regelmäßig öffentliche Führungen mit Werner Riemann an, der seit über 60 Jahren am Haus ist und von Bertolt Brecht und Helene Weigel persönlich eingestellt wurde. Die Führungen kosten 5 Euro pro Person, ermäßigt 3 Euro und können nur direkt über die Theaterkasse gebucht werden. THEATERKASSE IM BERLINER ENSEMBLE Bertolt-Brecht-Platz 1, 10117 Berlin Montag bis Samstag 10.00 bis 18.30 Uhr Telefon 030/284-08-155 Fax 030/284-08-115 E-Mail theaterkasse@berliner-ensemble.de  .-


Kategorie: Führung

Der Name ist Programm: In Samuel Becketts absurdem Theaterstück streben die Protagonisten unaufaltsam ihrem scheinbar unabänderlichen Schicksal zu. In dem Text von 1956 geht es um nichts weniger, als um das Ende der Welt, welches Robert Wilson in ein Zaubertheater für alle Sinne verwandelt. Hamm kann nicht stehen, Clov kann nicht sitzen, Hamm ist der Herr, Clov der Diener, beide sind zum Überleben aufeinander angewiesen. In zwei Mülleimern Nagg und Nell, Hamms Eltern, die "verfluchten Erzeuger", auch sie können nicht fort. Gemeinsam spielen sie ein nie endendes "Endspiel" gegen die Hoffnungslosigkeit, trotzen der untergehenden Welt mit unerbittlicher Ironie und heiterer Verzweiflung, denn: "Nichts ist komischer als das Unglück." It’s finished? Nicht solange noch jemand spielt.


Kategorie: Schauspiel

Der Autor, Regisseur und Schauspieler Dieudonné Niangouna ist für seine wortgewaltigen und bilderstarken Theaterabende bekannt. In seinen Texten finden sich Passagen von großer poetischer Schönheit neben derber Umgangssprache und Wortneuschöpfungen. Seine Textkollagen können ihren Ausgangpunkt ebenso auf abgehobenen Partys in angesagten Pariser Szenekreisen finoden wie im verzweifelten Versuch von Afrikanern, den europäischen Kontinent über das Mittelmeer zu erreichen. Niangounas Theater verweist immer auf die ihn umgebende Welt in ihrer politische Verfasstheit und übersteigt diese gleichzeitig. Seine Arbeiten, die sich oft um Themen wie Migration, Krieg oder koloniale Herrschaft drehen, thematisieren zeitgenössische sowie historische politische Diskurse und sprengen diese durch eine explosive Theatersprache, um zu neuen Ausdrucksformen zu finden. Niangouna wurde 1976 in Kongo Brazzaville geboren, wo er auch aufwuchs und in den neunziger Jahren die Bürgerkriege erlebte. 1997 gründete er mit seinem Bruder Criss Niangouna "La Compagnie Les Bruits de la Rue" in Brazaville. Seine Theaterabende sind seit 2009 auch regelmäßig in Europa zu sehen, zum Beispiel beim "Festival d’Avignon", bei den "Wiener Festwochen" oder am "Mousonturm" in Frankfurt, wo er von 2014 bis 2017 assoziierter Künstler war. Niangouna ist Leiter des "Mantsina-sur-Scène International Festival" in Brazzaville. Für seine erste Arbeit in Berlin schreibt er einen neuen Text, den er mit Schauspielern des Berliner Ensembles inszeniert.


Kategorie: Schauspiel

Sahra Wagenknecht wird immer wieder der Vorwurf gemacht, sie sei eine Linkspopulistin. Was in früheren Zeiten ein Kompliment hätte sein können, erscheint heute als Stigma: Die gekonnte Rhetori und die Überzeugungskraft einer auratischen Politikerin. Was es mit dem Populismus unserer Tage auf sich hat und warum er so schlecht gelitten ist, loten Bernd Stegemann ("Das Gespenst des Populismus") und Sahra Wagenknecht in einem Gespräch aus. MIT Bernd Stegemann, Sahra Wagenknecht MODERATION Adam Soboczynski (DIE ZEIT)


Kategorie: Diskussion

Serge hat sich für eine beachtliche Summe ein Gemälde gekauft: weiße Streifen auf weißem Untergrund. An diesem Bild entzündet sich der Streit zwischen drei Freunden, in dessen Verlauf sich ihr Leben und ihre Beziehungen grundlegend ändern. Serge begeistert sich für das Gemälde, Marc bekämpft es auf das Heftigste und Yvan bezieht, da er es sich mit keinem der anderen verderben will, keine Stellung. Das Kunstwerk dient als Katalysator, mit dessen Hilfe Yasmina Reza auf psychologisch fein gezeichnete Weise die drei Männer, ihre Gefühle, ihre Befindlichkeit, ihre Freundschaft, ja ihr gesamtes bisheriges Dasein auf den Prüfstand stellt – eine wortgewandte Komödie über die Halbwertszeit von Freundschaften für ein furioses Schauspieler-Trio. "Lachen schützt, entschärft, erleichtert, rettet. Sinn für Humor zu haben, in der erhabenen Bedeutung des Wortes, also nicht nur über Witze zu lachen, sondern über sich selbst lachen zu können, ohne Tabu, und jederzeit von Lachen geschüttelt zu werden – das ist eine beneidenswerte Gabe. Wer sie hat, ist vom Schicksal oder von den Göttern gesegnet. Das Lachen stellt das Vertrauen in uns selbst wieder her, es erhebt uns über die Situation. Das Drama von 'Kunst' ist ja nicht, dass sich Serge das weiße Bild kauft, sondern dass man mit ihm nicht mehr lachen kann. Wenn Sie mit einem Freund lachen können, dann können Sie alle möglichen Differenzen mit ihm haben. Sie können sogar schwarzweiß denken, bis zu einem gewissen Grad, wenn Sie über diese Differenzen lachen können, denn eine Freundschaft ist jenseits von Meinungen begründet. Wenn man nicht mehr lachen kann, gewinnt die Meinung die Oberhand, und es gibt nichts mehr jenseits von ihr." Yasmina Reza


Kategorie: Schauspiel

"Ich bin geboren worden. Ich bin in das Geburtenregister eingetragen worden. Ich bin älter geworden." Was so unschuldig beginnt, ändert sich plötzlich: "Ich bin verantwortlich geworden. Ich bin schuldig geworden." Ein Start in die Auseinandersetzung mit höheren und niedrigeren Ordnungsmächten. Handkes teils vergnügliche, teils bittere Sprachkritik entstand vor 50 Jahren im Kontext von sprechenden Titeln wie Hilferufe, Weissagung und, berühmterweise, Publikumsbeschimpfung. Spielerisch schickt Peter Handke seine/n Sprecher/in zur Beichte und nötigt ihm oder ihr eine Selbstbezichtigung ab, wie totalitäre Regime sie ihren Sünder/innen abnehmen. Damit zeigt er etwa die Nähe von Katholizismus und Kommunismus auf und diskutiert die bigotten gesellschaftlichen Schuldbegriffe, bis hin zum eigenen Medium: "Gegen welche Gesetze des Theaters habe ich mich vergangen?" Diese Beichte kann im Theater nur das Publikum abnehmen. Eine Produktion des Volkstheater Wien.


Kategorie: Schauspiel

Der Klassiker der deutschen Literaturkritik ist seit 2015 im Berliner Ensemble beheimatet. Im Großen Salon diskutieren die Literaturkritikerinnen und -kritiker Dorn, Weidermann und Westermann mit einem jeweils wechselnden Gast aus dem Kulturbetrieb literarische Neuerscheinungen. In knapp einer Stunde werden ästhetische Grabenkämpfe ausgetragen, Grenzlinien des Geschmacks gezogen und auch qualitative Zugeständnisse gemacht. Karten unter www.zdf.de. Sendetermin: 8.12.2017, 23.25 Uhr im ZDF


Kategorie:

18 Jahre nach seinem Debüt "Soloalbum" schreibt Benjamin von Stuckrad-Barre sie doch, die Autobiographie, mit der keiner gerechnet hat. Ein Greatest-Hits Album, ein Best-Of: kein Soloalbum – sondern der Soundtrack eines selbstzerstörerischen Lebens. Im legendären Hotel Chateau Marmont am Sunset Boulevard schaut Stuckrad-Barre sich selbst beim Schreiben zu – und erzählt von zwanzig Jahren Nachtleben, Drogen, Ruhm und Realitätsverlust, vom Aufstehen und Hinfallen. Keine Recherche, sondern pures Leben. "Das Kokain ließ mich Tage und Nächte manisch herumrotieren, gegen das lästige Herzrasen goss ich Alkohol drauf, schlief irgendwann vollkommen betäubt ein, dabei half das Rohypnol, das der neue, zum Heroin ratende Dealer mir mitgebracht hatte, weil, so seine fachmännische Blickdiagnose, ich auch mal wieder runterkommen müsse, zwischendurch. Wenn ich erwachte, brauchte ich eine Weile, um einen Zusammenhang herzustellen zwischen den durch die Gardinen hindurch sichtbaren Tageszeitindizien und der zuletzt erinnerten Tageszeit, ich unterschied nur mehr zwischen hell und dunkel, Tag und Nacht. Manchmal schlief ich wohl 26 Stunden, manchmal auch nur zwei, es war alles nicht so klar und sollte das auch auf gar keinen Fall werden. Aufstieg und Fall in einem Rutsch. Nur aufschreiben würde ich es halt noch müssen, irgendwann, aber natürlich erstmal bis zum letzten Kapitel durcherleben – ohne retardierenden zweiten Akt (where the slow stuff happens) direkt in die Katastrophe."  .- SIE WOLLEN INS THEATER UND HABEN KEINEN BABYSITTER? Wir bieten am 29.4. während der Nachmittagsvorstellung von "Panikherz" für Kinder ab sechs Jahren Kinderbetreuung durch Fachpersonal an. Die Kinder erwartet ein spannender Nachmittag mit Spielen rund ums Theater. Die Betreuung kostet pro Kind 3,50 Euro, die Anmeldung erfolgt über die Kasse.


Kategorie: Schauspiel

Serge hat sich für eine beachtliche Summe ein Gemälde gekauft: weiße Streifen auf weißem Untergrund. An diesem Bild entzündet sich der Streit zwischen drei Freunden, in dessen Verlauf sich ihr Leben und ihre Beziehungen grundlegend ändern. Serge begeistert sich für das Gemälde, Marc bekämpft es auf das Heftigste und Yvan bezieht, da er es sich mit keinem der anderen verderben will, keine Stellung. Das Kunstwerk dient als Katalysator, mit dessen Hilfe Yasmina Reza auf psychologisch fein gezeichnete Weise die drei Männer, ihre Gefühle, ihre Befindlichkeit, ihre Freundschaft, ja ihr gesamtes bisheriges Dasein auf den Prüfstand stellt – eine wortgewandte Komödie über die Halbwertszeit von Freundschaften für ein furioses Schauspieler-Trio. "Lachen schützt, entschärft, erleichtert, rettet. Sinn für Humor zu haben, in der erhabenen Bedeutung des Wortes, also nicht nur über Witze zu lachen, sondern über sich selbst lachen zu können, ohne Tabu, und jederzeit von Lachen geschüttelt zu werden – das ist eine beneidenswerte Gabe. Wer sie hat, ist vom Schicksal oder von den Göttern gesegnet. Das Lachen stellt das Vertrauen in uns selbst wieder her, es erhebt uns über die Situation. Das Drama von 'Kunst' ist ja nicht, dass sich Serge das weiße Bild kauft, sondern dass man mit ihm nicht mehr lachen kann. Wenn Sie mit einem Freund lachen können, dann können Sie alle möglichen Differenzen mit ihm haben. Sie können sogar schwarzweiß denken, bis zu einem gewissen Grad, wenn Sie über diese Differenzen lachen können, denn eine Freundschaft ist jenseits von Meinungen begründet. Wenn man nicht mehr lachen kann, gewinnt die Meinung die Oberhand, und es gibt nichts mehr jenseits von ihr." Yasmina Reza


Kategorie: Schauspiel

Das neue Stück von Dennis Kelly, ein Monolog von großer Wucht und Wahrhaftigkeit, thematisiert das ?demontierte Familienoberhaupt als Phänomen unserer Zeit und stellt dabei patriarchale gesellschaftliche Strukturen grundsätzlich in Frage. "Girls &.- Boys" ist der Lebensbericht einer Frau von heute, deren Namen wir nicht einmal erfahren. Es ist die Geschichte eines "ganz normalen Lebens", das zur Tragödie wird, eines Lebens, das daran zerbricht, dass der Familienvater und -ernährer dem Erfolg seiner Frau im Beruf, ihrer Selbstständigkeit und der schließlich folgenden Scheidung nicht zu begegnen weiß. Das Ehepaar verliert sich in der Krise, in den tradierten Geschlechterbildern, übersieht dabei die Not des jeweils anderen, die Beziehung zerbricht, die Familie geht daran zu Grunde. Dennis Kelly hat nach einer, wie er selber sagt "12-jährigen Bilderbuchkarriere in Scheißjobs" im Alter von erst 30 Jahren sein Debüt als Theaterautor vorgelegt. Seither hat er etliche abgründige, oft herbe und politische Stücke geschrieben, die sich stets mit den Kernfragen der menschlichen Existenz, dem modernen Menschen auseinandersetzen. Kelly wurde mehrfach ausgezeichnet u.a. 2012 mit dem Laurence Olivier Award, der höchsten Auszeichnung im britischen Theater. Die britische Regisseurin Lily Sykes, die sich in ihrer Arbeit der letzten Jahre insbesondere mit großen Frauenfiguren und dem Bild der Frau in unserer Gesellschaft auseinandergesetzt hat, wird "Girls &.- Boys" inszenieren.


Kategorie: Schauspiel

Längst vorbei ist das Leben in vererbtem Wohlstand, als sich Blanche bei ihrer Schwester Stella einquartiert. Diese lebt mit ihrem Mann, dem polnischen Einwanderer und Fabrikarbeiter Stanley auf engstem Raum in einem heruntergekommenen Viertel. Blanches Selbstbild kultureller Überlegenheit, die Attitüden ihrer besseren Herkunft wie auch ihre kapriziöse Verklärtheit, Intimitätssucht und Hilflosigkeit provozieren Stanleys Angriffslust bis zum Äußersten. In einer Welt, die den Traum vom individuell machbaren Erfolg unabhängig aller Umstände nachhaltig schürt, stört Blanche wider Willen als Zeugin eines unaufhaltsamen Verfalls. Dass dieser Traum längst geplatzt ist und man sich schon seit einiger Zeit in einer sozialen Sackgasse befindet, lassen beide nur für den jeweils andern gelten, den sie genau deswegen fürchten, hassen und bekriegen. Nach seiner Eröffnungsinszenierung mit Brechts Kreidekreis inszeniert Michael Thalheimer nun den Sturzflug zweier Menschen aus einer Gesellschaft ohne Haftung.


Kategorie: Schauspiel

Das neue Stück von Dennis Kelly, ein Monolog von großer Wucht und Wahrhaftigkeit, thematisiert das ?demontierte Familienoberhaupt als Phänomen unserer Zeit und stellt dabei patriarchale gesellschaftliche Strukturen grundsätzlich in Frage. "Girls &.- Boys" ist der Lebensbericht einer Frau von heute, deren Namen wir nicht einmal erfahren. Es ist die Geschichte eines "ganz normalen Lebens", das zur Tragödie wird, eines Lebens, das daran zerbricht, dass der Familienvater und -ernährer dem Erfolg seiner Frau im Beruf, ihrer Selbstständigkeit und der schließlich folgenden Scheidung nicht zu begegnen weiß. Das Ehepaar verliert sich in der Krise, in den tradierten Geschlechterbildern, übersieht dabei die Not des jeweils anderen, die Beziehung zerbricht, die Familie geht daran zu Grunde. Dennis Kelly hat nach einer, wie er selber sagt "12-jährigen Bilderbuchkarriere in Scheißjobs" im Alter von erst 30 Jahren sein Debüt als Theaterautor vorgelegt. Seither hat er etliche abgründige, oft herbe und politische Stücke geschrieben, die sich stets mit den Kernfragen der menschlichen Existenz, dem modernen Menschen auseinandersetzen. Kelly wurde mehrfach ausgezeichnet u.a. 2012 mit dem Laurence Olivier Award, der höchsten Auszeichnung im britischen Theater. Die britische Regisseurin Lily Sykes, die sich in ihrer Arbeit der letzten Jahre insbesondere mit großen Frauenfiguren und dem Bild der Frau in unserer Gesellschaft auseinandergesetzt hat, wird "Girls &.- Boys" inszenieren.


Kategorie: Schauspiel

Längst vorbei ist das Leben in vererbtem Wohlstand, als sich Blanche bei ihrer Schwester Stella einquartiert. Diese lebt mit ihrem Mann, dem polnischen Einwanderer und Fabrikarbeiter Stanley auf engstem Raum in einem heruntergekommenen Viertel. Blanches Selbstbild kultureller Überlegenheit, die Attitüden ihrer besseren Herkunft wie auch ihre kapriziöse Verklärtheit, Intimitätssucht und Hilflosigkeit provozieren Stanleys Angriffslust bis zum Äußersten. In einer Welt, die den Traum vom individuell machbaren Erfolg unabhängig aller Umstände nachhaltig schürt, stört Blanche wider Willen als Zeugin eines unaufhaltsamen Verfalls. Dass dieser Traum längst geplatzt ist und man sich schon seit einiger Zeit in einer sozialen Sackgasse befindet, lassen beide nur für den jeweils andern gelten, den sie genau deswegen fürchten, hassen und bekriegen. Nach seiner Eröffnungsinszenierung mit Brechts Kreidekreis inszeniert Michael Thalheimer nun den Sturzflug zweier Menschen aus einer Gesellschaft ohne Haftung.


Kategorie: Schauspiel

Das neue Stück von Dennis Kelly, ein Monolog von großer Wucht und Wahrhaftigkeit, thematisiert das ?demontierte Familienoberhaupt als Phänomen unserer Zeit und stellt dabei patriarchale gesellschaftliche Strukturen grundsätzlich in Frage. "Girls &.- Boys" ist der Lebensbericht einer Frau von heute, deren Namen wir nicht einmal erfahren. Es ist die Geschichte eines "ganz normalen Lebens", das zur Tragödie wird, eines Lebens, das daran zerbricht, dass der Familienvater und -ernährer dem Erfolg seiner Frau im Beruf, ihrer Selbstständigkeit und der schließlich folgenden Scheidung nicht zu begegnen weiß. Das Ehepaar verliert sich in der Krise, in den tradierten Geschlechterbildern, übersieht dabei die Not des jeweils anderen, die Beziehung zerbricht, die Familie geht daran zu Grunde. Dennis Kelly hat nach einer, wie er selber sagt "12-jährigen Bilderbuchkarriere in Scheißjobs" im Alter von erst 30 Jahren sein Debüt als Theaterautor vorgelegt. Seither hat er etliche abgründige, oft herbe und politische Stücke geschrieben, die sich stets mit den Kernfragen der menschlichen Existenz, dem modernen Menschen auseinandersetzen. Kelly wurde mehrfach ausgezeichnet u.a. 2012 mit dem Laurence Olivier Award, der höchsten Auszeichnung im britischen Theater. Die britische Regisseurin Lily Sykes, die sich in ihrer Arbeit der letzten Jahre insbesondere mit großen Frauenfiguren und dem Bild der Frau in unserer Gesellschaft auseinandergesetzt hat, wird "Girls &.- Boys" inszenieren.


Kategorie: Schauspiel

"Regieren heißt stehlen, das weiß jedes Kind", so erklärt Caligula, Staatsoberhaupt, sich und anderen die Politik, und deshalb sei es "nicht unmoralischer, die Bürger direkt zu bestehlen, als indirekte Steuern in den Preis von Lebensmitteln zu schmuggeln." Als logische Schlussfolgerung verlangt er von den Vermögenden, ihre Kinder zu enterben und den Staat als Alleinerben einzusetzen. Je nach Bedarf werden diese Personen willkürlich getötet. Schließlich habe er mittlerweile gelernt, dass jeder Wert, auch das Leben selbst, relativierbar und demnach nichts wirklich von Bedeutung sei – außer die Staatsfinanzen. Dieser Erlass ist nur der Anfang einer verheerenden Strategie eines freigesetzten Machtmenschen, der beschlossen hat, der Welt ihre absurde Verfasstheit vor Augen zu führen, indem er sie durch konsequentes Denken und Handeln auf ihre mörderische Spitze treibt. Albert Camus zeichnet in seinem 1938 begonnenen und unter dem Eindruck des Faschismus in Europa mehrfach umgearbeiteten Drama das Porträt eines nicht mehr durch Ethik, Gesetze oder Moral eingezäunten Politikers. Und er stellt die Frage in den Raum, wie es kommt und zu welchem Zweck ihn alle anderen so lange haben gewähren lassen. Der 1983 in Deutschland als Sohn einer Chilenin und eines Portugiesen geborene Regisseur Antú Romero Nunes, der sich mit spielvernarrten Inszenierungen und einem Sinn für das Grotesk-Komische einen Namen gemacht hat, beginnt den Eröffnungsreigen am Berliner Ensemble mit der Grundsatzfrage: Auf welchen Prinzipien gründen individuelles Leben, Gesellschaft und politische Macht in einer absurd erscheinenden Welt?


Kategorie: Schauspiel

Die Handlung im Kreidekreis ist modellhaft klar und dialektisch schön: Bei einer Revolution lässt die fliehende Gouverneursfrau ihr Baby zurück. Ihre Magd Grusche findet das Kind und überlegt eine Nacht lang, ob sie als alleinstehende Frau im Krieg ein kleines Kind retten kann. Sie entscheidet sich für das Kind. Auf der Flucht gerät sie in immer größer werdende Schwierigkeiten an deren Ende sie vor ein Gericht gestellt wird, da die Gouverneursfrau ihr Kind zurückhaben will. Die Zeiten haben sich wieder geändert, jetzt ist das Kind der Erbe eines großen Vermögens. Doch kurz bevor die alte Herrschaft die Zügel wieder fest im Griff hat, gibt es eine kurze Zeit der Anarchie, in der der Richter Azdak herrscht. Seine Richtersprüche sind gefürchtet bei den Reichen und ein Segen für die Armen. So erfindet er für den Fall, dass die biologische aber herzlose Mutter ihr Kind zurückfordert, den salomonischen Kreidekreis neu. Die Frage, die hier verhandelt wird, ist von ebenso großer Schlichtheit wie politischer Eindringlichkeit: Wem gehört die Welt? So ist es kein Zufall, dass Bertolt Brecht, als das Berliner Ensemble 1954 endlich das Theater am Schiffbauerdamm bespielen darf, als erstes den Kaukasischen Kreidekreis inszeniert. Michael Thalheimer wird als Hausregisseur regelmäßig am Berliner Ensemble arbeiten. Seine bisherigen Inszenierungen sind in dem neuen Buch von Hans-Dieter Schütt "Michael Thalheimer" in zahlreichen Gesprächen, Texten und Fotos dokumentiert.


Kategorie: Schauspiel

Wenn Sie jemandem Ihr Leben erzählen wollten, welche Momente würden Sie aussuchen? Und in welcher Reihenfolge würden Sie sie erzählen? In elf Szenen, die raffiniert in der Zeit vor und zurückspringen, entfaltet der amerikanische Gegenwartsdramatiker und Pulitzerpreisträger Tracy Letts das in seiner Schlichtheit zutiefst bewegte sowie besondere Leben einer Frau von ihrer Kindheit bis zum Alter von 69 Jahren. Verschiedene Schauspielerinnen verkörpern die Hauptfigur in unterschiedlichen Schlüsselsituationen, zeichnen von Hoffnung getragene Momente, schonungslose Schicksalsschläge, Augenblicke der Erfüllung und des Zweifels. Sie entwerfen ein reichhaltiges Leben, das sich lückenhaft wie das Fotoalbum einer liebgewonnenen Bekannten vor den Betrachtenden aufblättert. Manches erscheint vertraut, anderes fremd, vieles zufällig, einiges schicksalshaft. Was wissen wir über nahestehende Menschen wirklich? Wann gilt ein Leben als gelungen? Nach seinem Welterfolg von "Eine Familie" (im Original "August: Osage County") hat Tracy Letts einen zarten Text über ein vollkommenes Leben mit all seinen Brüchen und Unerfülltheiten geschrieben, den David Bösch, einer der feinfühligen Geschichtenerzähler unter den Regisseuren, in Szene setzen wird: eine Hommage an das Leben selbst, das bei aller Durchschnittlichkeit immer einzigartig und spektakulär bleibt.


Kategorie: Schauspiel

"Ich will leben. Ich will lebendig leben und riesige, spektakuläre, heroische Fehler machen. Weil was bleibt denn sonst?" Emma, Schauspielerin, tabletten-, kokain - und alkoholsüchtig, ist in einer Entzugsklinik gelandet. Dort soll sie sich einer Therapie unterziehen, um ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. In der Klinik ist Emma zum Versuch gezwungen, sich zu erinnern, wer sie ist. Aber sie hat sich längst selbst verloren. In der Sucht und in ihren Lügen, ihren Parallelwelten. Emmas Geschichte ist ein atemloser Kampf taumelnd zwischen Wahn, Abhängigkeit und Skeptizismus. Der britische Autor Duncan Macmillan hat mit "Menschen, Orte und Dinge" ein tragisch-komisches Stück über die Macht und den Horror von Sucht geschrieben, das ganz aus der Perspektive der abhängigen Emma erzählt. Man folgt Emma fasziniert in ihrer Wahrnehmung der Welt, in der sie keinen festen Bezugspunkt zu haben scheint, changierend zwischen Glamour und rauschhaftem Absturz. Bernadette Sonnenbichler, Hausregisseurin am Düsseldorfer Schauspielhaus, wird mit "Menschen, Orte und Dinge" erstmals in Berlin inszenieren. Deutschsprachige Erstaufführung


Kategorie: Schauspiel

Tracy Letts schildert in seinem Stück ein Frauenleben zerrissen zwischen Rollenerwartungen, Entscheidungszwängen und Gestaltungsfreiheit. Ausgehend von der Inszenierung sprechen ein Epigenetiker und ein Neuropsychologe mit Produktionsbeteiligten über Fragen des freien Willens und persönlicher Verantwortung im Spannungsfeld von familiärer Prägung, Epigenetik und Veranlagung. Eine Kooperation der Helmholtz-Gemeinschaft und des Berliner Ensembles. MIT Johannes Beckers (Helmholtz Zentrum München), Andreas Meyer-Lindenberg (Zentralinstitut für Seelische Gesundheit), Sibylle Baschung, Bettina Hoppe, Corinna Kirchhoff MODERATION Andreas Kosmider


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Ist Heimat eine Phantasie? Eine Ideologie? Eine unvermeidbare Notwendigkeit? Oder Sehnsucht? Ist die aktuelle Fokussierung auf Heimat der Gegenentwurf zum digital-globalen Nomadentum? Ein Zuhause für die seelische Obdachlosigkeit des modernen Individuums? Oder ist Heimat ein erinnerungssatter Phantomschmerz, mit dem wir den Verlust unserer Vertreibung aus dem Paradies der Kindheit in eine utopische Suche nach Identität verwandeln? Und ist die Heimat des einen gleichzeitig die Ausgrenzung des anderen? MIT Juli Zeh, Michel Friedman


Kategorie:

"Ich will leben. Ich will lebendig leben und riesige, spektakuläre, heroische Fehler machen. Weil was bleibt denn sonst?" Emma, Schauspielerin, tabletten-, kokain - und alkoholsüchtig, ist in einer Entzugsklinik gelandet. Dort soll sie sich einer Therapie unterziehen, um ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. In der Klinik ist Emma zum Versuch gezwungen, sich zu erinnern, wer sie ist. Aber sie hat sich längst selbst verloren. In der Sucht und in ihren Lügen, ihren Parallelwelten. Emmas Geschichte ist ein atemloser Kampf taumelnd zwischen Wahn, Abhängigkeit und Skeptizismus. Der britische Autor Duncan Macmillan hat mit "Menschen, Orte und Dinge" ein tragisch-komisches Stück über die Macht und den Horror von Sucht geschrieben, das ganz aus der Perspektive der abhängigen Emma erzählt. Man folgt Emma fasziniert in ihrer Wahrnehmung der Welt, in der sie keinen festen Bezugspunkt zu haben scheint, changierend zwischen Glamour und rauschhaftem Absturz. Bernadette Sonnenbichler, Hausregisseurin am Düsseldorfer Schauspielhaus, wird mit "Menschen, Orte und Dinge" erstmals in Berlin inszenieren. Deutschsprachige Erstaufführung


Kategorie: Schauspiel

Jason hat Medea verlassen.- ihr und den Kindern droht Verbannung. Durch die neue Heirat mit der Tochter Kreons erhält Jason das definitive Bleiberecht und eine sozial und wirtschaftlich gesicherte Stellung. Zutiefst verletzt von diesem Verrat, gnadenlos verstört ob Jasons schamloser Missachtung von Ehebund und Treueeid, entwirft Medea einen grausamen Racheplan. Aus maßloser Liebe wird maßloser Zorn: Medea beschließt, die gemeinsamen Kinder zu töten. Was kann ein Mensch alles aufgeben, was kann ihm alles genommen werden, bevor er gnadenlos um sich schlägt? Die Inszenierung wurde 2013 zum Berliner Theatertreffen eingeladen und Constanze Becker erhielt für ihre Darstellung der Medea den deutschen Theaterpreis "Der Faust" als beste Schauspielerin. Eine Produktion von Schauspiel Frankfurt.


Kategorie: Schauspiel

Sie wollen einmal hinter die Kulissen des Berliner Ensembles schauen? Wir bieten regelmäßig öffentliche Führungen mit Werner Riemann an, der seit über 60 Jahren am Haus ist und von Bertolt Brecht und Helene Weigel persönlich eingestellt wurde. Die Führungen kosten 5 Euro pro Person, ermäßigt 3 Euro und können nur direkt über die Theaterkasse gebucht werden. THEATERKASSE IM BERLINER ENSEMBLE Bertolt-Brecht-Platz 1, 10117 Berlin Montag bis Samstag 10.00 bis 18.30 Uhr Telefon 030/284-08-155 Fax 030/284-08-115 E-Mail theaterkasse@berliner-ensemble.de  .-


Kategorie: Führung

Serge hat sich für eine beachtliche Summe ein Gemälde gekauft: weiße Streifen auf weißem Untergrund. An diesem Bild entzündet sich der Streit zwischen drei Freunden, in dessen Verlauf sich ihr Leben und ihre Beziehungen grundlegend ändern. Serge begeistert sich für das Gemälde, Marc bekämpft es auf das Heftigste und Yvan bezieht, da er es sich mit keinem der anderen verderben will, keine Stellung. Das Kunstwerk dient als Katalysator, mit dessen Hilfe Yasmina Reza auf psychologisch fein gezeichnete Weise die drei Männer, ihre Gefühle, ihre Befindlichkeit, ihre Freundschaft, ja ihr gesamtes bisheriges Dasein auf den Prüfstand stellt – eine wortgewandte Komödie über die Halbwertszeit von Freundschaften für ein furioses Schauspieler-Trio. "Lachen schützt, entschärft, erleichtert, rettet. Sinn für Humor zu haben, in der erhabenen Bedeutung des Wortes, also nicht nur über Witze zu lachen, sondern über sich selbst lachen zu können, ohne Tabu, und jederzeit von Lachen geschüttelt zu werden – das ist eine beneidenswerte Gabe. Wer sie hat, ist vom Schicksal oder von den Göttern gesegnet. Das Lachen stellt das Vertrauen in uns selbst wieder her, es erhebt uns über die Situation. Das Drama von 'Kunst' ist ja nicht, dass sich Serge das weiße Bild kauft, sondern dass man mit ihm nicht mehr lachen kann. Wenn Sie mit einem Freund lachen können, dann können Sie alle möglichen Differenzen mit ihm haben. Sie können sogar schwarzweiß denken, bis zu einem gewissen Grad, wenn Sie über diese Differenzen lachen können, denn eine Freundschaft ist jenseits von Meinungen begründet. Wenn man nicht mehr lachen kann, gewinnt die Meinung die Oberhand, und es gibt nichts mehr jenseits von ihr." Yasmina Reza


Kategorie: Schauspiel

"Ich will leben. Ich will lebendig leben und riesige, spektakuläre, heroische Fehler machen. Weil was bleibt denn sonst?" Emma, Schauspielerin, tabletten-, kokain - und alkoholsüchtig, ist in einer Entzugsklinik gelandet. Dort soll sie sich einer Therapie unterziehen, um ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. In der Klinik ist Emma zum Versuch gezwungen, sich zu erinnern, wer sie ist. Aber sie hat sich längst selbst verloren. In der Sucht und in ihren Lügen, ihren Parallelwelten. Emmas Geschichte ist ein atemloser Kampf taumelnd zwischen Wahn, Abhängigkeit und Skeptizismus. Der britische Autor Duncan Macmillan hat mit "Menschen, Orte und Dinge" ein tragisch-komisches Stück über die Macht und den Horror von Sucht geschrieben, das ganz aus der Perspektive der abhängigen Emma erzählt. Man folgt Emma fasziniert in ihrer Wahrnehmung der Welt, in der sie keinen festen Bezugspunkt zu haben scheint, changierend zwischen Glamour und rauschhaftem Absturz. Bernadette Sonnenbichler, Hausregisseurin am Düsseldorfer Schauspielhaus, wird mit "Menschen, Orte und Dinge" erstmals in Berlin inszenieren. Deutschsprachige Erstaufführung


Kategorie: Schauspiel

Annika Meier und Sascha Nathan, die beiden Stars aus dem Erfolgsstück Eine Frau, sind erfahrene Showgastgeber im In- und Umland und möchten Sie zu einer Late-Night-Show mit Geist und Verstand einladen. Erleben Sie jede Folge einen neuen Prominenten aus dem Dunstkreis des BEs, den die beiden Showgaranten mit europäischer Weltklasse empfangen, bewirten, befragen, umgarnen und bespielen werden. In der ersten Ausgabe der neuen Show: Weib, Wien und Gesang mit Stefanie Reinsperger. Musikalisch aufgemotzt wird die ganze Chose von der Hamburger Leichtmatrosen- Show-Band Tante Polly. MIT Annika Meier, Sascha Nathan GAST Stefanie Reinsperger MUSIK Tante Polly  .-


Kategorie:

18 Jahre nach seinem Debüt "Soloalbum" schreibt Benjamin von Stuckrad-Barre sie doch, die Autobiographie, mit der keiner gerechnet hat. Ein Greatest-Hits Album, ein Best-Of: kein Soloalbum – sondern der Soundtrack eines selbstzerstörerischen Lebens. Im legendären Hotel Chateau Marmont am Sunset Boulevard schaut Stuckrad-Barre sich selbst beim Schreiben zu – und erzählt von zwanzig Jahren Nachtleben, Drogen, Ruhm und Realitätsverlust, vom Aufstehen und Hinfallen. Keine Recherche, sondern pures Leben. "Das Kokain ließ mich Tage und Nächte manisch herumrotieren, gegen das lästige Herzrasen goss ich Alkohol drauf, schlief irgendwann vollkommen betäubt ein, dabei half das Rohypnol, das der neue, zum Heroin ratende Dealer mir mitgebracht hatte, weil, so seine fachmännische Blickdiagnose, ich auch mal wieder runterkommen müsse, zwischendurch. Wenn ich erwachte, brauchte ich eine Weile, um einen Zusammenhang herzustellen zwischen den durch die Gardinen hindurch sichtbaren Tageszeitindizien und der zuletzt erinnerten Tageszeit, ich unterschied nur mehr zwischen hell und dunkel, Tag und Nacht. Manchmal schlief ich wohl 26 Stunden, manchmal auch nur zwei, es war alles nicht so klar und sollte das auch auf gar keinen Fall werden. Aufstieg und Fall in einem Rutsch. Nur aufschreiben würde ich es halt noch müssen, irgendwann, aber natürlich erstmal bis zum letzten Kapitel durcherleben – ohne retardierenden zweiten Akt (where the slow stuff happens) direkt in die Katastrophe."  .- SIE WOLLEN INS THEATER UND HABEN KEINEN BABYSITTER? Wir bieten am 29.4. während der Nachmittagsvorstellung von "Panikherz" für Kinder ab sechs Jahren Kinderbetreuung durch Fachpersonal an. Die Kinder erwartet ein spannender Nachmittag mit Spielen rund ums Theater. Die Betreuung kostet pro Kind 3,50 Euro, die Anmeldung erfolgt über die Kasse.


Kategorie: Schauspiel

"Ich will leben. Ich will lebendig leben und riesige, spektakuläre, heroische Fehler machen. Weil was bleibt denn sonst?" Emma, Schauspielerin, tabletten-, kokain - und alkoholsüchtig, ist in einer Entzugsklinik gelandet. Dort soll sie sich einer Therapie unterziehen, um ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. In der Klinik ist Emma zum Versuch gezwungen, sich zu erinnern, wer sie ist. Aber sie hat sich längst selbst verloren. In der Sucht und in ihren Lügen, ihren Parallelwelten. Emmas Geschichte ist ein atemloser Kampf taumelnd zwischen Wahn, Abhängigkeit und Skeptizismus. Der britische Autor Duncan Macmillan hat mit "Menschen, Orte und Dinge" ein tragisch-komisches Stück über die Macht und den Horror von Sucht geschrieben, das ganz aus der Perspektive der abhängigen Emma erzählt. Man folgt Emma fasziniert in ihrer Wahrnehmung der Welt, in der sie keinen festen Bezugspunkt zu haben scheint, changierend zwischen Glamour und rauschhaftem Absturz. Bernadette Sonnenbichler, Hausregisseurin am Düsseldorfer Schauspielhaus, wird mit "Menschen, Orte und Dinge" erstmals in Berlin inszenieren. Deutschsprachige Erstaufführung


Kategorie: Schauspiel

Unter dem Stichwort "Einblicke" erhalten Sie regelmäßig die Möglichkeit, uns, unsere Arbeit und die Inszenierungen näher kennenzulernen – auch von der spielpraktischen Seite her. Zu unseren Formaten sind alle eingeladen, auch Theaterneulinge. Ansprechpartnerin: Geraldine Blomberg


Kategorie: Workshop

Längst vorbei ist das Leben in vererbtem Wohlstand, als sich Blanche bei ihrer Schwester Stella einquartiert. Diese lebt mit ihrem Mann, dem polnischen Einwanderer und Fabrikarbeiter Stanley auf engstem Raum in einem heruntergekommenen Viertel. Blanches Selbstbild kultureller Überlegenheit, die Attitüden ihrer besseren Herkunft wie auch ihre kapriziöse Verklärtheit, Intimitätssucht und Hilflosigkeit provozieren Stanleys Angriffslust bis zum Äußersten. In einer Welt, die den Traum vom individuell machbaren Erfolg unabhängig aller Umstände nachhaltig schürt, stört Blanche wider Willen als Zeugin eines unaufhaltsamen Verfalls. Dass dieser Traum längst geplatzt ist und man sich schon seit einiger Zeit in einer sozialen Sackgasse befindet, lassen beide nur für den jeweils andern gelten, den sie genau deswegen fürchten, hassen und bekriegen. Nach seiner Eröffnungsinszenierung mit Brechts Kreidekreis inszeniert Michael Thalheimer nun den Sturzflug zweier Menschen aus einer Gesellschaft ohne Haftung.


Kategorie: Schauspiel


Änderungen vorbehalten! - Angaben ohne Gewähr! - Stand:02.03.18
© Fotos der Vorstellungen: Die Dreigroschenoper(B. Braun/B. Braun) Panikherz(Julian Röder/Julian Röder) Panikherz(Julian Röder/Julian Röder) Guided Tour behind the scenes of Berliner Ensemble(Promo/) Kinder des Paradieses(Matthias Horn/Matthias Horn) Krieg(/) Theaterführung mit Werner Riemann(Promo/) Der kaukasische Kreidekreis(Matthias Horn/Matthias Horn) Die Frau, die gegen Türen rannte(Birgit Hupfeld/Birgit Hupfeld) Panikherz(Julian Röder/Julian Röder) Ich bin das Drama(/) Krieg(/) Phantom(/) Endspiel(Lovis Ostenrik/Lovis Ostenrik) Phantom(/) Theaterführung mit Werner Riemann(Promo/) Endspiel(Lovis Ostenrik/Lovis Ostenrik) Phantom(/) WELCHER POPULISMUS?(/) "Kunst"(Birgit Hupfeld/Birgit Hupfeld) Selbstbezichtigung(Ulrike Rindermann / Volkstheater Wien/Ulrike Rindermann / Volkstheater Wien) Das literarische Quartett(Promo/) Panikherz(Julian Röder/Julian Röder) "Kunst"(Birgit Hupfeld/Birgit Hupfeld) Girls & Boys(/) Endstation Sehnsucht(/) Girls & Boys(/) Endstation Sehnsucht(/) Girls & Boys(/) Caligula(Julian Röder/Julian Röder) Der kaukasische Kreidekreis(Matthias Horn/Matthias Horn) Eine Frau - Mary Page Marlowe(Julian Röder/Julian Röder) Menschen, Orte und Dinge(Matthias Horn/Matthias Horn) THEATER TRIFFT WISSENSCHAFT: WILLENSFREIHEIT(/) HEIMAT! FRIEDMAN IM GESPRÄCH MIT JULI ZEH(/) Menschen, Orte und Dinge(Matthias Horn/Matthias Horn) Medea(Birgit Hupfeld/Birgit Hupfeld) Theaterführung mit Werner Riemann(Promo/) "Kunst"(Birgit Hupfeld/Birgit Hupfeld) Menschen, Orte und Dinge(Matthias Horn/Matthias Horn) BEnvenidos heißt willkommen!(/) Panikherz(Julian Röder/Julian Röder) Menschen, Orte und Dinge(Matthias Horn/Matthias Horn) Einblicke: Praxis Workshop zu "Endstation Sehnsucht"(Moritz Haase/Moritz Haase) Endstation Sehnsucht(/)

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