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News: Musik der Rock Szene
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Das pseudo-philosophische Geschwurbel, das SUPERSTITION um ihren Namen und ihre Musik veranstalten, kann man getrost außen vorlassen, während man sich letztere zu Gemüte führt, denn inhaltliches Konzept hin, öffentliches Image her - "The Anatomy Of Unholy Transformation" gehört zu den in jüngerer Zeit wahrlich nicht dünn gesäten Alben aus dem Death-Metal-Bereich, auf denen nichts originell und trotzdem mehr oder weniger alles richtig gemacht wurde.

Das beginnt beim urwüchsigen Sound, setzt sich in passenderweise oft (aber nicht immer) ruppig stumpfen Kompositionen der Gruppe fort und endet spätestens mit der Feststellung, dass solch beinharter Konservatismus andauernd reizvoll bleiben kann, ... [Weiterlesen]

12 / 15 Punkten

Andreas Schiffmann
Mon, 17 Jun 2019 20:56:47 +0200

„Live At Satyr Blues“ gehört zu den Veröffentlichungen, deren Sinn und Zweck sich nicht so ganz erschließen: Bloß zehn Monate sind seit der Veröffentlichung des letzten Albums der BLINDSIDE BLUES BAND vergangen, und wiederum wird Archivmaterial präsentiert; diesmal die Aufzeichnung eines Auftritts in Polen im September 2014.

Damit nicht genug: Sieben der zehn Titel auf dem Tonträger finden sich bereits auf dem (von Kollege Schiffmann ausführlich besprochenen) Ton- und Filmdokument „Live At The Crossroads“ von 2012; die verbleibenden drei Songs stammen vom allerersten Album der BLINDSIDE BLUES BAND.

Pluspunkte könnte eine ... [Weiterlesen]

6 / 15 Punkten

Dieter Sigrist
Mon, 17 Jun 2019 10:56:40 +0200

Man hat die New Yorker Band um Ezra Koenig ernsthaft vermisst – und das nunmehr sechs Jahre lang. Denn wenn von VAMPIRE WEEKEND ein neues Album erschien, dann konnte man sich bewusst und beruhigt darauf verlassen, dass einem eine weitere Indie-Rock-Pop-Meisterleistung ins Haus stand. Und mit „Father Of The Bride“ werden die hohen Erwartungen – auch der sehr intensiven Texte wegen – sogar noch übertroffen.

Wenn Ezra Koenig dann auch noch klarstellt, wie er zu der langen Wartezeit auf sein 2019er-Album steht, dann wischt man sich doch ein wenig verwundert die Augen:
„Ich weiß, fünf bzw. ... [Weiterlesen]

14 / 15 Punkten

Thoralf Koß - Chefredakteur
Sun, 16 Jun 2019 14:53:47 +0200

Auf ihrem neuen Langspieler üben TERAMAZE Kritik an Gleichschaltung und Überwachung, betrachten die verschwimmenden Grenzen zwischen Wahrheit und Lüge, Wirklichkeit und Täuschung, und belegen scheinbar beiläufig, dass sie längst eine verlässliche Größe im Bereich Prog Metal sind, wenn man ihn konservativ im Sinne der mittleren bis späten 1990er begreift.

Bei dem einmal mehr kompetent durchgestylten neuen Material der Australier handelt es sich um ein Themenalbum der besseren Sorte, da es sich mit besinnlichen Interludien als Gesamtwerk im klassischen Sinn verstehen lässt, jedoch die meisten Songs auf eingängige Refrains ausgerichtet und dadurch deutlich voneinander unterscheidbar sind. "Are We ... [Weiterlesen]

11 / 15 Punkten

Andreas Schiffmann
Sun, 16 Jun 2019 08:53:47 +0200

Sie kommen von verdammt weit her. Direkt aus Pretoria in Südafrika. Und sie machen Musik. Aber nicht etwa Reggae – sondern legen als Power Trio an Bass, Gitarre, Schlagzeug und Gesang eine schlagkräftige, oft sehr dunkel geratene, rau-rotzige Mischung aus Doom, Sludge, Blues-, Psyche-, Heavy-, Garage- und Stoner-Rock hin.

Die „Jahreszeiten“-Geschichte dieses Albums wird in Form einer Reise über die Biografien aller drei Musiker erzählt, wobei jedem jeweils thematisch mehrere Songs gewidmet wurden. Die Bandmitglieder verarbeiten darin die Turbulenzen innerhalb angeschlagener Familienbeziehungen, plötzliche Enttäuschungen, den Umzug in neue Häuser, den Verlust alter Freunde, die Ankündigung ihrer ersten ... [Weiterlesen]

12 / 15 Punkten

Thoralf Koß - Chefredakteur
Sat, 15 Jun 2019 21:32:59 +0200

Rock‘n‘Roll-Rückbesinnung mit Sireena Records, die mit dieser erstmals auf CD erschienenen “Live im Star-Club“-Ausgabe „ein Stück deutscher Musikgeschichte der Nachwelt erhalten“ und den Mitschnitt vom 8. Februar 1980 im Hamburger Star-Club mit einer Vielzahl Rockmusiker veröffentlichen, die am 8. Februar vor 29 Jahren den Star Club zum Überkochen brachten.

Über die Hintergründe des Konzerts erfahren wir in dem dicken 16seitigen Booklet alles, was es zu sagen und hören und sehen (alle beteiligten Musiker und Bands sind mit einem Foto vertreten) gibt – und das noch dazu in deutscher Sprache. Besonders beeindruckend für alle Nostalgiker ist hierbei auch, ... [Weiterlesen]

Thoralf Koß - Chefredakteur
Sat, 15 Jun 2019 16:57:19 +0200

„Die Arbeit mit den CLEANING WOMEN war rundum eine wundervolle Erfahrung. Dieses finnische Trio ist ein einzigartiges Outfit mit einer innovativen Agenda, das eigene Instrumente erfindet und baut und dabei solide, tanzbare und sehr unterhaltsame Musik liefert. Sie sind furchtlos, mürrisch mit einem großartigen Sinn für Humor und dass sie wirklich drei gutaussehende Herren sind, hat mich kein bisschen gestört.“ (ALEXANDER HACKE von den EINSTRÜRZENDEN NEUBAUTEN, der „Intersubjectivity“ mixte!)

Dieser Bandname ist eine pure Frechheit, denn er führt einen auf so etwa alle falschen Fährten, die nur denkbar sind. Die zu gut deutsch REINEMACHEFRAUEN sind keine Frauen, ... [Weiterlesen]

11 / 15 Punkten

Thoralf Koß - Chefredakteur
Sat, 15 Jun 2019 10:12:26 +0200

Wm dr Nme NRVK nchts sgt: Bslng wr ds Prjkt ls NARVIK aktiv (falls dahingehend Glocken im Gedächtnis läuten) und veröffentlichte neben zwei Alben u.a. drei EPs, wobei die gegenwärtige Besetzung um Gitarrist Lupus (auch Carn Dûm, Leyd - alles Acts seines eigenen Labels Lupus Tonkunst) und Schreihals Redeemer kreist. "Thghtlss Lght" ist nun "Langspieler "Nummer drei und der bereits zweite unter dem verkürzten neuem Banner.

Hinsichtlich seiner Länge und seines Gehalts geht die Veröffentlichung zwar eher als EP durch, doch gerade in ihrer knappen Spielzeit fesselt die Scheibe von der ersten bis zur letzten Sekunde. Davon ... [Weiterlesen]

11 / 15 Punkten

Andreas Schiffmann
Fri, 14 Jun 2019 08:01:35 +0200

Obwohl die Mitglieder von BURY ME ALIVE noch verhältnismäßig jung sind und erst im Frühling 2018 zusammengefunden haben, handelt es sich bei ihnen nicht um völlig unbeleckte Musiker. Die Instrumentalisten und ihr stimmgewaltiger Sänger Dominik Bischof stammen aus aus Feldkirch im österreichischen Bundesland Vorarlberg, wo sie sich bereits in stilistisch unterschiedlich aufgestellten anderen Bands verdingten. Der Frontmann hat tatsächlich sogar Erfahrungen im Pop-Bereich, und das hört man auf „Unexpected Miseries“, einem mehr oder weniger typischen Album zwischen Post Hardcore und ebensolchem Metal, mitunter sehr deutlich.

Für ein Debüt wirkt die Platte außerordentlich professionell, wovon sich selbst Gruppen, ... [Weiterlesen]

10 / 15 Punkten

Andreas Schiffmann
Fri, 14 Jun 2019 06:48:17 +0200

Ein erster Blick auf das „Fables And Fairytales“-Cover von KARAKORUM zeigt uns eine Schildkröte auf blauem Grund. Wer sich mit Oberflächlichkeiten abtut, der belässt es weiterhin dabei, hört sich auf keinen Fall dieses märchenhaft-fabelhafte Album an und schaltet wie gewohnt sein heiß geliebtes Radio ein.
Wer lieber in die Tiefe geht oder zwischen den Zeilen liest und das Radio mit seiner fremdbestimmten Pop-Kacke nicht ausstehen kann, der werfe nicht nur ein weiteres Auge und zugleich intensiven Blick sowie zwei riesige Ohren auf „Fables And Fairytales“, sondern höre sich die Musik dahinter an. Demjenigen wird ein musikalisches Erweckungserlebnis beschert, das ... [Weiterlesen]

13 / 15 Punkten

Thoralf Koß - Chefredakteur
Thu, 13 Jun 2019 15:48:46 +0200

Hier gleich nach der Verfügbarkeit der neuen CD´s schauen...

Quelle: RSS News Feed - © by www.musikreviews.de

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