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News: Musik der Rock Szene
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"Dunkle Energie" wurde bereits im Herbst 2017 veröffentlicht und noch früher - 2015 - eingespielt. Derzeit gibt's das vierte Studioalbum von ROSENSPRUNG auch in auf 100 Exemplare limitierter Auflage als Schallplatte, die Freunde experimenteller Rockmusik im Geiste der 1980er ernsthaft für einen Kauf in Erwägung ziehen sollten.

Das Quartett, das sich bei den Aufnahmen für jeweils einen Track um einen Saxofonisten, Hornisten und eine Theremin-Spielerin verstärkt hat, erlegt sich von jeher konkrete musikalische Ziele als strenge Konzepte auf, die sie mit ihren Kompositionen umzusetzen sucht. Für "Dunkle Energie" blickte die Gruppe ins Weltall, in universitäre Physik-Vorlesung und ... [Weiterlesen]

Andreas Schiffmann
Fri, 19 Apr 2019 07:09:36 +0200

Bei Stefan C. Schenkel haben wir es mit einem jener überzeugten musikalischen Einzelkämpfer zu tun, die rigoros ihr eigenes Ding durchziehen, ohne sich um Massengeschmäcker oder überhaupt irgendeinen Zeitgeist zu scheren. Der Viernheimer, der mal eben über zwei Jahrzehnte Erfahrung als Instrumentalist (vornehmlich Synthesizer) in die Waagschale wirft, hat bereits eine stattliche Diskografie vorzuweisen, wobei er sich stilistisch nie allzu weit von seinen Wurzeln entfernt hat. Diese verlaufen, wie auch beim Hören seines neuen Albums unschwer zu erkennen ist, relativ ungezwungen zwischen Berliner Schule und Kosmischer Musik aus den 1970ern, dem kurz darauf emporgekommenen New Wave Großbritanniens sowie symphonischem Rock ... [Weiterlesen]

11 / 15 Punkten

Andreas Schiffmann
Fri, 19 Apr 2019 07:08:26 +0200

Für diese Luxemburger wird es Zeit, sich international zu präsentieren, denn ihr melancholischer Indie Rock bis Pop hat nichts vom dem provinziellen Mief, der mehreren Newcomern aus dem Herzogtum in jüngerer Zeit anhaftete, dafür jedoch starke Songs in einem stilistischen Spannungsfeld, das die EInflüsse der Musiker nicht direkt erkennbar macht.

Die Singles 'Integrity (You Don't Owe Nothing to Me)' und "Within Me" veranschaulichen den Sound von SEED TO TREE relativ umassend. Erstere wird einem stylischen Videoclip flankiert, der den Eindruck bestätigt, dass die Protagonisten großen Wert auf eine stimmige Gesamtästhetik setzen.

Das Quartett stellt ... [Weiterlesen]

12 / 15 Punkten

Andreas Schiffmann
Fri, 19 Apr 2019 07:05:57 +0200

Man verzeihe den Kalauer, doch bei ROGERS ist mittlerweile nicht mehr alles Roger. Die Band tritt nicht nur in ihrer Entwicklung auf der Stelle, sondern scheint auch noch stolz darauf zu sein, dass sie auf "Mittelfinger für immer" wieder nur das Gleiche durchkaut, mit dem sie den Mund bereits auf ihrem letzten Album zu voll nahm.

Die Musiker aus Toten-Hosen-City möchten mit ihrer vierten Platte Finger in die Wunden der Gesellschaft legen, fallen dabei jedoch wieder nur aufs Dreschen klischierter Phrasen und Songwriting-Methoden zurück, die anscheinend keine Variationen zulassen. Die halbwegs spritzigen Metaphern hat sich Sänger und ... [Weiterlesen]

8 / 15 Punkten

Andreas Schiffmann
Fri, 19 Apr 2019 07:04:44 +0200

Mit rund zwei Jahrzehnten auf dem Buckel sind MALM so etwas wie die Ziehväter derzeit durchstartender jüngerer Acts wie Fjørt oder Kind Kaputt, die mit unbequem krachigem Rock und muttersprachlichen Texten alles beklagen, was in ihren Augen momentan auf dieser Welt falsch läuft. Die Würzburger zeichnen auf ihrem neuen Langspieler ein düsteres Bild der Gesellschaft, und ein Happyend scheint nicht in Sicht zu sein.

"Kollaps" klingt genau so, wie es sein Titel verspricht. Wenn die Band auf ihrer Webseite darauf hinweist, ihre Kompositionen aufs Notwendigste reduziert zu haben, kann man dem nur beipflichten, denn sie vertont den ... [Weiterlesen]

13 / 15 Punkten

Andreas Schiffmann
Fri, 19 Apr 2019 07:03:46 +0200

Eine steile These vorweg:
Wenn „Trials Of Torment“ ursprünglich nicht 1993, sondern irgendwann in den 80ern erschienen wäre, würde man heute von einem Klassiker sprechen. Als das Album 1993 an die Öffentlichkeit kam, war die Messe des wahren Stahles allerdings schon gelesen und mit dieser Musik gab es kaum mehr Schlachten zu gewinnen.

So musste es mehr als 25 Jahre dauern, bis RITUAL noch einmal die Chance bekommen, mit ihrer Musik ein größeres Publikum zu erreichen. Verdient hätte die Band das auf jeden Fall. Auf ihrem Album verbinden sich klassischer US Power Metal mit stark melodischen ... [Weiterlesen]

13 / 15 Punkten

Sebastian Triesch
Fri, 19 Apr 2019 06:39:34 +0200

„Polar Vortex“ ist der erste gemeinsame Longplayer der musikalischen und geographischen Nachbarn Mathias Grassow und Michael Brückner. Ein fünfundsiebzigminütiger Trip in Slow Motion, zwischen dunklem Ambient, rhythmischen Exkursionen zu flächigen Klängen, Drones, die aufgebrochen werden von Percussion, Klavier, Cello und der betörenden vokalen Begleitung durch Cilia Di Ponte („Shanti“).

Die Stilmittel erinnern an die Arbeiten Klaus Schulzes, doch die Musik Grassows und Brückners findet nicht in der Berliner Schule statt, sondern eher auf den weiten Feldern nebenan, oder in maroden Fabrikanlagen im Licht der untergehenden Sonne. Das ist Musik, die sacht gleitend voranschreitet und immer Zeit hat ... [Weiterlesen]

12 / 15 Punkten

Jochen König
Thu, 18 Apr 2019 15:05:37 +0200

Ein allseits gepriesenes Debüt-Album und lobhudelnde Musikzeitschriften sind für Bands das Eine, diesen Lorbeeren mit dem Nachfolgewerk gerecht zu werden, das Andere… Zweitgenanntes ist nicht ganz einfach, wie die DRUGSTORE GYPSIES mit „Easy Access“, dem Nachfolger zu ihrem selbstbetitelten Album von 2017 nun vor Ohren führen.

Wie aus dem Nichts und höchst eindrücklich haben die fünf Texaner vor zwei Jahren mit ihrem Erstling THE DRUGSTORE GYPSIES das Southern-Rock-Feld von hinten aufgerollt und mit zehn starken Songs, Gitarren im Parallelslalom-Modus und bluesigen Hammond-Ausflügen für Begeisterung gesorgt.

„Never Settle“, der hard-rockende Opener des neuen Albums „Easy ... [Weiterlesen]

8 / 15 Punkten

Dieter Sigrist
Thu, 18 Apr 2019 06:32:46 +0200

Nach "Eremittens Dal" (2017) stürzte Thomas Eriksson, der Mann hinter MORK, sozusagen in ein Tränental, als es in seinem Privatleben turbulent zuging. Verarbeitet hat er seine Erlebnisse seitdem naheliegenderweise in Musik, doch das Ergebnis klingt eigentlich wie der logische Nachfolger zum dritten Album seines Projekts.

Auch die klangliche Anmutung von "Det Svarte Juv" lässt sich wieder als klirrend kalt, unbelassen und ebendeshalb sehr stimmungsvoll beschreiben. MORK setzen nach wie vor auf subtile, simple Melodien, schleifendes Midtempo (höre den unheilvollen Doom 'På Tvers Av Tidene') und etwas schnellere Parts (abgesehen von 'I Flammens Favn' praktisch keine Blastbeats; es ... [Weiterlesen]

11 / 15 Punkten

Andreas Schiffmann
Wed, 17 Apr 2019 14:10:57 +0200

Der Counter-Culture-Sound, der ab Mitte der 1960er an der US-Westküste kultiviert wurde, ist selbst Jahrzehnte nach dem Exitus der Hippiekultur nicht totzukriegen, wie unter anderem Bands vom Schlage GLITTER WIZARDS beweisen. Deren "Opera Villains" ist weniger experimentell als ein musikalischer Ausdruck grenzenloser Entdeckerfreude im Sinne jener Bewegung und vor allem ein Album voller sowohl aufregender als auch mehrheitsfähiger Lieder, in denen sich praktisch ein halbes Jahrhundert Musikgeschichte bündelt.

Im Opener 'A Spell So Evil' und bein dem Gezockel von 'Ten Foot Man' klingen GLITTER WIZARD wie glam-punkig aufgebohrte Max Webster, die sich mit Orgel-Antrieb selbst in den ... [Weiterlesen]

12 / 15 Punkten

Andreas Schiffmann
Wed, 17 Apr 2019 14:08:18 +0200

Hier gleich nach der Verfügbarkeit der neuen CD´s schauen...

Quelle: RSS News Feed - © by www.musikreviews.de

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