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THE MAN WHO KILLED DON QUIXOTE

film-plakat
© 2018 Concorde Filmverleih GmbH
Prädikat besonders wertvoll...

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Cast & Crew: mit Adam Driver, Jonathan Pryce, Stellan Skarsgård, Olga Kurylenko, Joana Ribeiro, Óscar Jaenada, Jordi Mollá, Sergi López, Jason Watkins, Rossi de Palma und Hovik Keuchkerian
Regie: Terry Gilliam
Drehbuch: Terry Gilliam
Genre: Abenteuer / Sci-Fi
Produktion/Jahr: Spanien, Frankreich, Belgien, Portugal, 2018
Länge: 133 Min.
FSK:fsk12 ab 12 freigegeben

Kinostart: 27. September 2018

EINFÜHRUNG

 THE MAN WHO KILLED DON QUIXOTE ist eine klassische fantastische Abenteuergeschichte, die von dem legendären Protagonisten aus Miguel de Cervantes’ Romanklassiker Don Quijote de la Mancha inspiriert ist, der in zwei Teilen 1605 und 1615 erschien. Regie führt Terry Gilliam, der renommierte Filmemacher von KÖNIG DER FISCHER, 12 MONKEYS, BRAZIL, DAS KABINETT DES DOKTOR PARNASSUS und FEAR AND LOATHING IN LAS VEGAS.

Nachdem er fast 30 Jahre an dem Projekt arbeitete, resümiert Gilliam seine Erfahrungen: „Wir haben so lange daran gearbeitet, dass die Vorstellung, diesen ‚geheimen’ Film zu beenden, ziemlich surreal war. Jeder vernünftige Mensch hätte schon vor Jahren aufgegeben, aber manchmal gewinnen am Ende die störrischen Träumer. Ich danke also allen schlecht bezahlten Fantasten und Gläubigen, die sich mir anschlossen, um diesen alten Traum Wirklichkeit werden zu lassen.“

Die Dreharbeiten fanden an den verschiedensten Schauplätzen in Spanien, Portugal und auf der kanarischen Insel Fuerteventura statt. „Ich hatte die Arbeit an DON QUIXOTE 1989 begonnen und war begeistert, dass mein Projekt trotz verschiedenster Hindernisse 400 Jahre nach dem Tod von Cervantes in Produktion gehen konnte,“ so Gilliam.

„Don Quixote ist ein Träumer, ein Idealist und ein Romantiker, der fest entschlossen ist, die Grenzen der Realität nicht zu akzeptieren. Er marschiert trotz aller Rückschläge vorwärts, und das taten wir auch. Ich fand in Spanien und Portugal alle meine Traum-Schauplätze und so konnte ich endlich die Geschichte vom Ritter von der traurigen Gestalt einem modernen Publikum nahebringen.”

Der Film ist eine europäische Koproduktion, bei der die spanische Tornasol/Carisco als Hauptproduzent fungierte. Weitere Produzenten sind die französische Kinology und Entre Chien et Loup aus Belgium, wo der Großteil der visuellen Effekte und die Tonmischung fertiggestellt wurden. Ein weiterer Koproduzent ist Ukbar Filmes aus Portugal, wo das legendäre Konvent in Tomar als Motiv genutzt wurde.

THE MAN WHO KILLED DON QUIXOTE

INHALT

Es war einmal ein idealistischer junger Filmstudent namens Toby. Seine größte Leistung war eine poetische Bearbeitung der Geschichte von Don Quixote, die er in einem spanischen Dorfidyll verfilmte. Aber das war damals. Jetzt ist er ein zynischer, arroganter und sexbesessener Werberegisseur. Von Geld und Glamour vom rechten Pfad abgebracht, versucht er, alle möglichen Bälle in der Luft zu halten – von der Frau seines Chefs, Jacqui, über eine Katastrophe biblischen Ausmaßes bis hin zu seinem Ego – während er in Spanien krampfhaft versucht einen Werbespot fertigzustellen.

Da kommt ein geheimnisvoller Zigeuner zu ihm, der ihm eine alte Kopie seines Studentenfilms überreicht: Bewegt versucht Toby, das kleine Dorf zu finden, wo er vor so vielen Jahren sein Erstlingswerk drehte. Zu seinem Entsetzen hatte sein kleiner Film auf den verschlafenen Ort eine furchtbare Wirkung: Angelica, das junge Mädchen, das seinerzeit die Inkarnation der Unschuld war, ist mit ihren Träumen gescheitert und der alte Mann, der Quixote spielte, ist völlig verrückt und hält sich tatsächlich für den ‚Ritter von der traurigen Gestalt’. Eine Reihe von Unfällen löst einen Brand aus, der das Dorf zu zerstören droht. Die Polizei will Toby verhaften, doch er wird von dem geistig verwirrten alten Mann ‚gerettet’. Ihn für seinen loyalen Knappen Sancho haltend, bringt er Toby in die ländliche Gegend, wo er Dulcinea, seine vollkommene Dame sucht.

Auf dieser Suche wird Toby mit einer ganzen Reihe von Dämonen konfrontiert – real oder eingebildet, modern und mittelalterlich. Burgfräulein werden gerettet, Turniere ausgefochten, Riesen erschlagen. Und: Frauen haben Bärte! Wirklichkeit und Fantasie verschmelzen miteinander auf dieser bizarren Reise, die in einem phantasmagorischen Finale mündet.



Offizielle Homepage:  www.DonQuixote-Film.de

Text / Fotos: © 2018 Concorde Filmverleih GmbH

Miguel de Cervantes Saavedra

Don Quijote von der Mancha Teil I und II

Roman

buch
Miguel de Cervantes Saavedra
Don Quijote von der Mancha
Teil I und II
dtv Literatur
Herausgegeben und übersetzt von
Susanne Lange
1488 Seiten
ISBN 978-3-423-14469-8
EUR 19,90 € [D] EUR 20,50 € [A]
ET 22. Januar 2016

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Zum 400. Todestag von Cervantes: Der berühmteste Roman der Weltliteratur: Die Abenteuer des Möchtegern-Ritters Don Quijote von der Mancha erschienen 1605 und 1615 in zwei Teilen. Cervantes begründete damit nicht nur die neue Gattung ›Roman‹, sondern setzte seinem Helden und dessen Knappen Sancho Panza wie sich selbst ein Denkmal für die Ewigkeit.

Susanne Langes Neuübersetzung des Mammutwerks wurde von Kennern wegen ihrer unvergleichlichen Nähe zum Original als kongenial gefeiert. Mit umfangreichem Anhang zu Zeitgeschichte, Leben und Werk des Autors.

Miguel de Cervantes Saavedra

Miguel de Cervantes Saavedra wurde am 29. September 1547 in Alcalá geboren und starb am 23.April 1616 in Madrid.

Im Laufe seines abenteuerlichen Lebens war er u.a. Soldat, Proviantkommissar der Armada und Steuereinnehmer, wurde bei Lepanto an der linken Hand verstümmelt, fiel algerischen Piraten in die Hände, aus deren Gefangenschaft er erst fünf Jahre später losgekauft wurde, und war mehrmals wegen Schulden im Gefängnis. Heute gilt er als einer der genialsten Erzähler aller Zeiten.
Weitere Werke: ›Galatea‹ (1585); Exemplarische Novellen (1613); ›Persiles und Sigismunda‹ (1617).

Pressestimmen:

»Susanne Langes vorzügliche Übersetzung ist nah beim Spanischen und kreativ im Deutschen; besser geht’s nicht.«
10.07.2015, Martin Ebel, Tages-Anzeiger

»Die vorzüglich gelungene Version verbindet Humor und Nachdenklichkeit, Überschwang und Drastik der Vorlage zu einer fesselnden Lektüre.«
11.2.2016, Badische Neueste Nachrichten

»Eine großartige, sorgfältig edierte und geschmackvoll gestaltete Ausgabe.«
16.01.2015, berghoff.de