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CLUB DER ROTEN BÄNDER - Wie alles begann

film-plakat
© 2018 Universum Film GmbH
Bantry Bay Productions (Gerda Müller, Jan Kromschröder)
in Koproduktion mit VOX Television und Universum Film

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Cast & Crew: mit Tim Oliver Schultz, Damian Hardung, Luise Befort, Ivo Kortlang, Timur Bartels, Nick Julius Schuck, Jürgen Vogel u.v.m.
Genre: Drama, Komödie
Regie: Felix Binder
Drehbuch: Arne Nolting, Jan Martin Scharf, mit Albert Espinosa
Produzenten: Gerda Müller, Jan Kromschröder
Producer: Tobias Ketelhut

Kinostart: 14. Februar 2019

CLUB DER ROTEN BÄNDER - Wie alles begann

Kurz-INHALT

Das Leben von Leo, Jonas, Emma, Alex, Hugo und Toni scheint nicht anders zu sein als das von anderen Teenagern. Leo ist glücklich und liebt es, Fußball mit seinen Freunden zu spielen. Seine restliche Zeit verbringt er mit seinen Eltern und seiner Schwester. Jonas wäre froh, wenn ihm sein Bruder nicht das Leben zur Hölle machen würde. Emma versucht alles, um es ihren Eltern recht zu machen, und Alex hat Ärger mit seiner Lehrerin. Toni sagt immer unverblümt, was er denkt, und sucht Hilfe bei seinem Opa. Und Hugo nimmt für einen Sprung vom Zehnmeterturm seinen ganzen Mut zusammen.

Doch dann wird Leo schlagartig aus seinem Alltag gerissen und muss ins Krankenhaus. Alles ist plötzlich anders, Untersuchungen und Diagnosen bestimmen sein Leben, und sein Bettnachbar macht ihm zusätzlich das Leben schwer. Er entdeckt aber auch schon Emma, traut sich jedoch noch nicht, sie anzusprechen.

Dass der Weg von Jonas, Alex und Toni auch irgendwann im Albertus-Klinikum enden wird, wo Hugo schon eine ganze Weile im Koma liegt, und dass sie eines Tages der „Club der roten Bänder“ sein werden, ahnt Leo, der zukünftige Anführer, zu diesem Zeitpunkt ebenso wenig wie die anderen, späteren Club-Mitglieder.

HINTERGRUND

Die Entstehung

Die Dramedy-Serie „Club der roten Bänder“ ist die erste Eigenproduktion des Fernsehsenders VOX und wurde vom 9. November 2015 bis 11. Dezember 2017 über drei Staffeln lang ausgestrahlt. Sie feierte große Erfolge, sowohl mit Blick auf die Zuschauerquoten, als auch auf Preise und Auszeichnungen.

Die Geschichte basiert auf den wahren Erlebnissen des katalanischen Autors, Schauspielers und Regisseurs Albert Espinosa, der in seinem 2008 erschienenen Debütroman „El mundo amarillo“ (dt. Titel: „Glücksgeheimnisse aus der gelben Welt“) autobiografisch seine Jugend schildert, die vom Kampf gegen den Krebs geprägt war. Über zehn Jahre verbrachte Espinosa immer wieder im Krankenhaus – und besiegte letzten Endes die heimtückische Krankheit mit Hilfe seiner Freunde und seiner unbändigen Lebenslust und positiven Lebenseinstellung. Die Erinnerungen an die „schönste Zeit seines Lebens“, wie er sie selbst bezeichnet, berührten die Leser, allein in Spanien und Lateinamerika wurden mehr als eine Million Exemplare des Bestsellers verkauft.

Als Drehbuchautor und Koproduzent brachte Albert Espinosa die Geschichte rund um sechs Jugendliche im Alter zwischen 12 und 17 Jahren mit der Serie „Polseres vermelles“ im Jahr 2011 auch ins spanische Fernsehen – mit unglaublichem Erfolg. Anders als andere Krankenhaus-Reihen, in denen meist der Alltag der Ärzte im Mittelpunkt steht, nimmt seine Serie die Sicht der Patienten ein. Für sie ist das Krankenhaus kein Arbeitsplatz, sondern der Ort, an dem sie ihr Leben verbringen. Bis heute wurde die lebensbejahende Serie in mehr als 13 Ländern adaptiert und in über 18 Ländern ausgestrahlt, in Deutschland unter dem Titel „Club der roten Bänder“. Besonders beliebt ist die Serie auch in Italien, wo „Braccialetti Rossi“ seit 2014 läuft und bereits eine vierte Staffel angekündigt wurde. Aber auch in Lateinamerika ist „Pulseras Rojas“ ein Hit und wird in Adaptionen von Mexiko bis Chile gesendet.

Auch die deutsche Adaption, die VOX Anfang 2015 bei der Kölner Produktionsfirma Bantry Bay Productions als erste fiktionale Eigenproduktion für die Hauptsendezeit in Auftrag gegeben hat, feierte einen riesigen Erfolg. Die Handlung wurde in die fiktive Kölner Albertus-Klinik verlegt, in der sich Leo, Jonas, Hugo, Emma, Alex und Toni zur Clique „Club der roten Bänder“ zusammenschließen, gemeinsam gegen ihre Krankheiten kämpfen und die Probleme des Erwachsenwerdens meistern.

Als Drehbuchautoren wurden Arne Nolting und Jan Martin Scharf an Bord geholt. Hatte sich das Autorenduo bei der ersten Staffel noch an Espinosas Vorlage gehalten, entwickelte es die sich anschließenden Staffeln zwei und drei vollständig neu, wobei Espinosa stets beratend zur Seite stand. Bei der finalen Staffel erhielten Nolting und Scharf zudem Unterstützung von Felix Binder und Marc O. Seng.

Die Dreharbeiten der ersten Staffel fanden von Juni bis Oktober 2015 in einem umgebauten Bürokomplex in Monheim am Rhein statt. Mit der Regie wurden neben Felix Binder Richard Huber, Andreas Menck und Sabine Bernardi beauftragt. Das Quartett blieb auch bei Staffel zwei für die Inszenierung tätig, die letzte Staffel wurde dann noch von Binder und Bernardi, ergänzt um Jan Martin Scharf, in Szene gesetzt.



Offizielle Homepage:  www.club-der-roten-baender-Film.de

Text / Fotos: © 2018 Universum Film GmbH