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Rezepte

Der Begriff Nudeln (auch Teigwaren genannt) bezeichnet heute beliebig geformte Teigwaren, die vor dem Verzehr gekocht werden. Sie werden eingeteigt, dann geformt und getrocknet. Ein Gärungs- oder Backverfahren wird bei der Herstellung nicht angewendet. Damit sind Dampfnudeln, Rohrnudeln und Schupfnudeln keine Nudeln in diesem engeren Sinn (s. u.: Wortherkunft). Teigwaren (ausgenommen frische Teigwaren) dürfen einen Wassergehalt von höchstens 13 Prozent haben. Der Salzgehalt beträgt höchstens ein Prozent.

Nudeln werden meist aus Hartweizengrieß, Reis, Mais oder Kartoffeln und Wasser, seltener aus Hirse oder Dinkel, teilweise auch unter Zugabe von Eiern, färbenden Zutaten, Kräutern und Gewürzen hergestellt.

Extra-Info

Timing ist eben doch nicht alles.

So werden Nudeln perfekt

nudelvielfalt

Die einen schwören auf fünf Minuten. Die anderen auf sechs. Und manche wiederum auf sieben. Sie alle haben nur ein Ziel vor Augen: Die perfekte Nudel. Schön bissfest und nicht verklebt. Doch nützt auch das perfekte Timing nicht, wenn das Erfolgsgeheimnis für al dente fehlt: Hartweizen. Und der ist bei fast allen Nudeln aus Deutschland drin.

So kochen und servieren Profis
Doch wie genau findet man nun den optimalen al dente-Punkt? Am besten orientiert man sich hierzu an der Kochzeitempfehlung auf der Verpackung. Wer lieber den Biss aufs Exempel macht, für den heißt es besser zu früh als zu spät.
Anbei fünf Tipps für die perfekte Nudel:

  1. Alles eine Frage des Timings: Wählen Sie zuerst die kürzere Garzeit und machen Sie eine Garprobe. Zu feste Nudeln kann man immer noch weiterkochen.
  2. Nudeln brauchen Platz: Nur wenn Nudeln sich ausbreiten können, kleben sie nicht zusammen. Wählen Sie also einen großen Topf und etwa einen Liter Wasser pro Portion Nudeln von 80 Gramm.
  3. Es muss sprudeln: Das Wasser sollte während der gesamten Kochzeit leicht sprudeln und die Nudeln öfter umgerührt werden.
  4. Nudeln und Soße verschmelzen: Sind die Nudeln im Sieb gut abgetropft, empfiehlt es sich, sie sofort mit der Soße zu mischen. Die Oberfläche der Nudel ist jetzt porös und nimmt die Soße gut an.
  5. Bis zum Schluss kein Zusammenkleben: Wird die Soße separat serviert, füllt man die Nudeln am besten in eine Schüssel und gibt etwas Kochwasser über die abgetropften Nudeln. Das verhindert das Zusammenkleben und die Nudeln bleiben schön locker.

Quelle: Einleitender-Text - Der Begriff Nudeln: In Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. URL: de.wikipedia.org - Lizenz: Creative Commons LizenzvertragCreative Commons Attribution/Share Alike

Quelle: Text + Foto - Timing ist eben doch nicht alles.: Verband der Teigwarenhersteller und Hartweizenmühlen Deutschlands e.V. URL: © VTH e.V. / Die deutschen Nudelmacher



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